Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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IAB-Infoplattform Mobiles Arbeiten
IAB-Infoplattform Kurzarbeit
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2021)
Zitatform
(2021): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 13), Bonn, 553 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021 wird zum dreizehnten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr "Höherqualifizierende Berufsbildung – Wege des beruflichen Aufstiegs"." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021 im Internet -
Literaturhinweis
Intra-EU mobility of seasonal workers: Trends and challenges: Final report March 2021 (2021)
Fries-Tersch, Elena; Malecka, Monika; Jones, Matthew; Siöland, Linus; Mariotti, Caterina;Zitatform
Fries-Tersch, Elena, Linus Siöland, Matthew Jones, Caterina Mariotti & Monika Malecka (2021): Intra-EU mobility of seasonal workers: Trends and challenges. Final report March 2021. Brüssel, 87 S.
Abstract
"The study identifies key challenges faced by intra-EU seasonal workers, such as lack of access to information about their rights, inadequate social protection, poor accommodation, low pay and challenging working conditions. These challenges were aggravated by the COVID-19 pandemic, with many seasonal workers not being able to carry out their work, poor housing being particularly dangerous in times of a pandemic, and non-resident seasonal workers being trapped in countries of work and not able to return home." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The COVID-19 Pandemic and Entrepreneurship in Germany: First Observations and Interpretations (2021)
Zitatform
Fritsch, Michael, Maria Greve & Michael Wyrwich (2021): The COVID-19 Pandemic and Entrepreneurship in Germany: First Observations and Interpretations. (Jena economic research papers 2021-007), Jena, 18 S.
Abstract
"The COVID-19 pandemic severely affected not only incumbent firms, but also the emergence of start-ups. This paper investigates and analyzes the pandemic's effect on new business formation, as well as business exits and insolvencies, in Germany. We find that the overall level of business registrations slightly decreased during the first year of the pandemic, but that the effect is specific to certain industries. Innovative manufacturing industries and technology-oriented services experienced an increase in numbers of start-ups. High subsidies and a temporary suspension of important criteria obliging firms to declare insolvency weakened market selection resulting in fewer exits in 2020. The relaxation of insolvency regulations may lead to considerable numbers of 'zombie' firms. Generally, the pandemic re-enforced ongoing structural change, but also exerted specific effects that may be temporary in nature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Nine to Five" war gestern: In der Pandemie haben viele Beschäftigte ihre Arbeitszeiten verlagert (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Frodermann, Corinna, Philipp Grunau, Susanne Wanger & Stefanie Wolter (2021): "Nine to Five" war gestern: In der Pandemie haben viele Beschäftigte ihre Arbeitszeiten verlagert (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.07.2021, o. Sz.
Abstract
"Während der Covid-19-Pandemie haben sich Arbeitsalltag und Arbeitszeiten vieler Beschäftigter verändert. Stärker noch als für den Umfang gilt dies für die Lage der Arbeitszeit. Insbesondere Mütter und Beschäftigte im Homeoffice arbeiteten stärker als vor der Pandemie auch am Wochenende oder abends." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working from home during the Covid-19 pandemic: usage, barriers, and wishes for the future (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market") (2021)
Zitatform
Frodermann, Corinna, Philipp Grunau, Dana Müller & Georg-Christoph Haas (2021): Working from home during the Covid-19 pandemic: usage, barriers, and wishes for the future (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market"). In: IAB-Forum H. 30.07.2021, o. Sz., 2021-07-29.
Abstract
"In response to the outbreak of the Covid-19 pandemic in spring 2020, work for many employees shifted from their workplace to their home. Two current online surveys by the IAB show the extent to which working from home has changed in Germany, which barriers have been removed, and how employees would like to use it in the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Frodermann, Corinna ; Haas, Georg-Christoph ; Grunau, Philipp ; Müller, Dana ; -
Literaturhinweis
Homeoffice in Zeiten von Corona: Nutzung, Hindernisse und Zukunftswünsche (2021)
Zitatform
Frodermann, Corinna, Philipp Grunau, Georg-Christoph Haas & Dana Müller (2021): Homeoffice in Zeiten von Corona: Nutzung, Hindernisse und Zukunftswünsche. (IAB-Kurzbericht 05/2021), Nürnberg, 11 S.
Abstract
"Als Reaktion auf den Ausbruch der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020 verlagerte sich die Arbeit für viele Erwerbstätige – erstmalig oder verstärkt – ins Homeoffice. Zwei aktuelle Onlinebefragungen des IAB zeigen, in welchem Ausmaß sich die Homeoffice-Nutzung in Deutschland seit der Pandemie verändert hat, welche Hindernisse dabei abgebaut wurden und wie sich Beschäftigte die eigene Homeoffice-Nutzung in der Zukunft vorstellen. Zu Beginn der Pandemie arbeiteten 81 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die nach eigener Einschätzung die Möglichkeit dazu hatten, ganz oder teilweise von zu Hause. Die große Mehrheit der Homeoffice-Nutzenden ist mit dessen aktuellem Umfang zufrieden, rund 60 Prozent nehmen Homeoffice als hilfreich und als wenig oder nicht belastend wahr und die meisten Beschäftigten im Homeoffice empfinden ihre Arbeit als effizienter als vor der Pandemie. Nur wenige wünschen sich für die Zeit nach der Pandemie eine komplette Rückkehr zum Präsenzbetrieb." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Frodermann, Corinna ; Grunau, Philipp ; Haas, Georg-Christoph ; Müller, Dana ;Weiterführende Informationen
- Gewünschter Umfang von Homeoffice für die Zeit nach der Pandemie
- Hindernisse bei der Homeoffice-Nutzung im zeitlichen Verlauf
- Homeoffice-Biografien von Männern und Frauen zwischen 2017 und 2020
- Wahrnehmung von Homeoffice zwischen hilfreich und belastend
- Wöchentliche Arbeitszeit im Homeoffice im Verhältnis zur insgesamt geleisteten Arbeitszeit
- Relative Effizienz der Arbeit im Verlauf der Pandemie gegenüber der Zeit davor
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: März 2021) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Fuchs, Stefan, Jörg Heining, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2021): Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: März 2021) (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 07.04.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-04-06.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt wird sich 2021 langsam von den Folgen der Covid-19-Pandemie erholen. Das IAB erwartet für das laufende Jahr eine leichte Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in allen Bundesländern. Die Arbeitslosigkeit wird vor allem in den ostdeutschen Flächenländern wieder zurückgehen. Sie wird aber nicht das Vorkrisenniveau erreichen. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt fallen dabei von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Fuchs, Stefan ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ; Heining, Jörg; Roth, Duncan ; Rossen, Anja ; -
Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes: Aktualisierung des IAB-Regional Sachsen-Anhalt-Thüringen 3/2019 (2021)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Birgit Fritzsche & Cornelia Leclerque (2021): Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes. Aktualisierung des IAB-Regional Sachsen-Anhalt-Thüringen 3/2019. (Der Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt), Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Das Wichtigste in Kürze: In Sachsen-Anhalt arbeiten 17 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Zwischen 2010 und 2020 stieg ihre Zahl um 19 Prozent und damit rund dreimal so stark wie die Gesamtbeschäftigung von 6 Prozent. • Die meisten Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft sind im Kernbereich tätig, der Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime umfasst. Der stärkste Beschäftigungsaufbau fand seit 2010 jedoch in der Herstellung und Produktion von Gesundheitserzeugnissen statt, der durch die außerordentliche Dynamik in der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen getrieben wurde. • Die Gesundheitswirtschaft stellt eine Frauen- und Teilzeitdomäne dar. Gleichzeitig sind die Beschäftigten etwas jünger und höher qualifiziert als die Beschäftigten insgesamt in Sachsen-Anhalt. Ausländer sind unter den Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft noch seltener vertreten als in anderen Bereichen des Arbeitsmarktes. • Die meisten Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft üben Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Altenpflege aus. Die Berufe in der Altenpflege verzeichneten im Kernbereich seit 2010 den stärksten Zuwachs und trieben damit wesentlich die Beschäftigungsentwicklung in der gesamten Gesundheitswirtschaft. • Viele Altenpfleger verbleiben zwar in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, wechseln aber über die Jahre hinweg zunehmend in andere Berufe. Nach zehn Jahren hat rund die Hälfte der Altenpfleger einen anderen Beruf aufgenommen. • Der Fachkräftemangel in der Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt konzentriert sich auf examinierte Fachkräfte insbesondere in den Berufen der Alten- und Krankenpflege und der Physiotherapie. Seitens der Arbeitslosen kann dieser Bedarf nicht gedeckt werden, denn die meisten von ihnen verfügen in diesem Bereich über keine geregelte Ausbildung. • Kurzarbeitergeld stellt das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument dar, mit dessen Hilfe die Unternehmen ihre Beschäftigten auch während der Pandemie halten können. Es kommt auch in der Gesundheitswirtschaft zum Einsatz. Dort war jeder 20. Beschäftigte im April 2020 in Kurzarbeit. • Die Gesundheitswirtschaft wird weiterhin an Bedeutung zunehmen. Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften wird jedoch zunehmend an Grenzen stoßen, die hauptsächlich vom demografischen Wandel gesetzt werden. Insbesondere in der Altenpflege müssen daher Maßnahmen für die künftige Fachkräftesicherung ergriffen werden, denn die Zahl der Pflegebedürftigen in Sachsen-Anhalt wird in den nächsten Jahren stark steigen und damit auch die Zahl der benötigten Pflegearbeitskräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Thüringen (2021)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Anne Otto & Birgit Fritzsche (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Thüringen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2021), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Thüringen einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Thüringen arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – vorrangig Frauen - in den systemrelevanten Berufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild dieser Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. Männer weisen zudem in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung auf anspruchsvolle und komplexe Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht in Zusammenhang damit, dass Männer in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Im Gegenzug sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. In Thüringen kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. In den systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten- und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Um die stärkere Betroffenheit von Frauen in kommenden Krisen, aber auch generell auf lange Sicht zu verringern, sollten die Rahmenbedingungen künftig verbessert werden. Ansatzpunkte hierfür bieten u. a. eine bessere finanzielle Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein weiterer Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung und Wertschätzung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft in Thüringen: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes: Aktualisierung des IAB-Regional Sachsen-Anhalt-Thüringen 4/2019 (2021)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Birgit Fritzsche & Cornelia Leclerque (2021): Die Gesundheitswirtschaft in Thüringen: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes. Aktualisierung des IAB-Regional Sachsen-Anhalt-Thüringen 4/2019. (Der Arbeitsmarkt in Thüringen), Nürnberg, 21 S.
Abstract
"Das Wichtigste in Kürze: • In Thüringen arbeiten 17 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Zwischen 2010 und 2020 stieg ihre Zahl um 18 Prozent und damit mehr als doppelt so stark wie die Gesamtbeschäftigung von 7 Prozent. • Die meisten Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft sind im Kernbereich tätig, der Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime umfasst. Der stärkste Beschäftigungsaufbau fand seit 2010 jedoch in der Herstellung und Produktion von Gesundheitserzeugnissen statt, der durch die außerordentliche Dynamik in der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen getrieben wurde. • Die Gesundheitswirtschaft stellt eine Frauen- und Teilzeitdomäne dar. Gleichzeitig sind die Beschäftigten etwas jünger und höher qualifiziert als die Beschäftigten insgesamt in Thüringen. Ausländer sind unter den Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft noch seltener vertreten als in anderen Bereichen des Arbeitsmarktes. • Die meisten Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft üben Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Altenpflege aus. Die Berufe in der Altenpflege verzeichneten im Kernbereich über den gesamten Zeitraum betrachtet den stärksten Zuwachs und trieben damit wesentlich die Beschäftigungsentwicklung in der gesamten Gesundheitswirtschaft. Seit 2018 geht die Zahl der Altenpfleger jedoch leicht zurück. • Viele Altenpfleger verbleiben zwar in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, wechseln aber über die Jahre hinweg zunehmend in andere Berufe. Nach zehn Jahren hat rund die Hälfte der Altenpfleger einen anderen Beruf aufgenommen. • Der Fachkräftemangel in der Gesundheitswirtschaft in Thüringen konzentriert sich auf examinierte Fachkräfte insbesondere in den Berufen der Alten- und Krankenpflege und der Physiotherapie. Seitens der Arbeitslosen kann dieser Bedarf nicht gedeckt werden, denn die meisten von ihnen verfügen in diesem Bereich über keine geregelte Ausbildung. • Kurzarbeitergeld stellt das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument dar, mit dessen Hilfe die Unternehmen ihre Beschäftigten auch während der Pandemie halten können. Es kommt auch in der Gesundheitswirtschaft zum Einsatz. Dort war jeder 11. Beschäftigte im April 2020 in Kurzarbeit. • Die Gesundheitswirtschaft wird weiterhin an Bedeutung zunehmen. Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften wird jedoch zunehmend an Grenzen stoßen, die hauptsächlich vom demografischen Wandel gesetzt werden. Insbesondere in der Altenpflege müssen daher Maßnahmen für die künftige Fachkräftesicherung ergriffen werden, denn die Zahl der Pflegebedürftigen in Thüringen wird in den nächsten Jahren stark steigen und damit auch die Zahl der benötigten Pflegearbeitskräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Sachsen-Anhalt (2021)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Anne Otto & Birgit Fritzsche (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2021), Nürnberg, 53 S.
Abstract
"Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in den systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale in Sachsen-Anhalt einer umfassenden Bestandsaufnahme. In Sachsen-Anhalt arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – vorrangig Frauen - in den systemrelevanten Berufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild dieser Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in den systemrelevanten frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. Männer weisen zudem in vielen systemrelevanten Berufen eine stärkere Spezialisierung auf anspruchsvolle und komplexe Tätigkeitsniveaus auf. Dieser Befund steht in Zusammenhang damit, dass Männer in vielen systemrelevanten Berufen höher entlohnt werden als Frauen. Im Gegenzug sind Frauen in den meisten dieser Berufe seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. In Sachsen-Anhalt kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. In den systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Um die stärkere Betroffenheit von Frauen in kommenden Krisen, aber auch generell auf lange Sicht zu verringern, sollten die Rahmenbedingungen künftig verbessert werden. Ansatzpunkte hierfür bieten u. a. eine bessere finanzielle Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein weiterer Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung und Wertschätzung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Germany's Economic Restart after Covid-19: The Role of Fiscal Policy and Taxation (2021)
Fuest, Clemens;Zitatform
Fuest, Clemens (2021): Germany's Economic Restart after Covid-19: The Role of Fiscal Policy and Taxation. In: CESifo forum, Jg. 22, H. 6, S. 3-7.
Abstract
"Restarting the economy and achieving a strong and sustainable economic recovery is challenging, not only for Germany but even more so for many other countries, in particular those hit hardest by the pandemic. It is of key importance that countries individually do what is necessary to achieve this recovery. However, many of the economic challenges before us, in particular, climate change and geopolitical shifts, require cooperation and reforms at the European and the international level. Therefore, the key task of the incoming German government will be to contribute decisively to reforms of the EU with the objective of deepening European integration in policy areas where action at the EU level creates added value." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Restart nach Corona: Krisenpakete im Vergleich (2021)
Fuest, Clemens; Fromlet, Hubert; Taube, Markus; Lehnfeld, Marc; Matthes, Jürgen; Sparding, Peter; Buerstedde, Peter; Graap, Torsten; Uterwedde, Henrik;Zitatform
Fuest, Clemens, Jürgen Matthes, Peter Buerstedde, Henrik Uterwedde, Marc Lehnfeld, Hubert Fromlet, Torsten Graap, Peter Sparding & Markus Taube (2021): Restart nach Corona: Krisenpakete im Vergleich. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 12, S. 3-30.
Abstract
"In den kurzen Atempausen zwischen den Wellen der Corona-Pandemie nutzen viele Regierungen die Zeit, um Strategien für die wirtschaftliche Erholung und den Restart nach Corona zu entwickeln. Dazu gehören die Gewährleistung eines reibungslosen Strukturwandels, die digitale Transformation sowie die Bekämpfung des Klimawandels. Gefragt sind Finanzierungskonzepte, die die Staatsverschuldung in Grenzen halten und den Sozialstaat nicht über Gebühr belasten. Wie kann ein Restart nach Corona unter diesen Bedingungen gelingen? Welche Lösungen haben andere Länder gefunden, und welche Lehren lassen sich hieraus ziehen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Rise in Inequality after Pandemics: Can Fiscal Support Play a Mitigating Role? (2021)
Zitatform
Furceri, Davide, Prakash Loungani, Jonathan D. Ostry & Pietro Pizzuto (2021): The Rise in Inequality after Pandemics: Can Fiscal Support Play a Mitigating Role? (IMF working paper 2021,120), Washington, DC, 27 S.
Abstract
"Major epidemics of the last two decades (SARS, H1N1, MERS, Ebola and Zika) have been followed by increases in inequality (Furceri, Loungani, Ostry and Pizzuto, 2020). In this paper, we show that the extent of fiscal consolidation in the years following the onset of these pandemics has played an important role in determining the extent of the increase in inequality. Episodes marked by extreme austerity—measured using either the government's fiscal balance, health expenditures or redistribution—have been associated with an increase in the Gini measure of inequality three times as large as in episodes where fiscal policy has been more supportive. We survey the evidence thus far on the distributional impacts of the COVID-19 pandemic, which suggests that inequality is likely to increase in the absence of strong policy actions. We review the case made by many observers (IMF 2020; Stiglitz 2020; Sandbu 2020b) that fiscal support should not be withdrawn prematurely despite understandable concerns about high public debt-to-GDP ratios." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Labour reallocation dynamics in Germany during the COVID-19 pandemic and past recessions (2021)
Garnadt, Niklas; Thiel, Esther; Rueden, Christina von;Zitatform
Garnadt, Niklas, Christina von Rueden & Esther Thiel (2021): Labour reallocation dynamics in Germany during the COVID-19 pandemic and past recessions. (Arbeitspapier / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2021,08), Wiesbaden, 28 S.
Abstract
"How do recessions affect labour reallocation dynamics? Using data for Germany we document that gross job reallocation has been slightly countercyclical in the past and has increased slightly in previous recessions. This mild countercyclicality results from procyclical job creation rates and slightly more countercyclical job destruction rates. The recession caused by the COVID-19 pandemic has been atypical in this regard. While the reallocation of workers within sectors declined due to lower hiring and separation rates, the reallocation of workers between sectors surprisingly increased. Finally, we document that short time work likely played a substantial role in reducing separation rates, thus dampening the reallocation process during the COVID-19 recession in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ohne Einstellungsschub wird sich die Arbeitslosigkeit verfestigen (2021)
Zitatform
Gartner, Hermann & Enzo Weber (2021): Ohne Einstellungsschub wird sich die Arbeitslosigkeit verfestigen. In: Makronom H. 22.04.2021, o. Sz.
Abstract
"Auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich erste Anzeichen für eine Verfestigung von Arbeitslosigkeit. Um bleibende Schäden zu vermeiden, sollte die Politik Maßnahmen zur Förderung von Neueinstellungen ergreifen. Eine Analyse von Hermann Gartner und Enzo Weber." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
Große Rezession und Corona-Krise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt (2021)
Zitatform
Gartner, Hermann, Christian Hutter & Enzo Weber (2021): Große Rezession und Corona-Krise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt. (IAB-Kurzbericht 27/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"In den vergangenen 15 Jahren hat Deutschland zwei schwere Rezessionen erlebt: Die Große Rezession infolge der Finanzkrise 2008 und nun die Rezession infolge der COVID-19-Pandemie. Der Kurzbericht vergleicht, wie der deutsche Arbeitsmarkt die Große Rezession und das erste Jahr der Corona-Krise bewältigt hat. Der Arbeitsmarkt reagierte beide Male vergleichsweise robust. In beiden Krisen sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten relativ moderat. Während geringfügig Beschäftigte und Selbstständige in der Großen Rezession eine stabile Entwicklung aufwiesen, sank ihre Zahl während der Corona-Krise deutlich. In beiden Rezessionen gab es Arbeitsplatzverluste im produzierenden Gewerbe. Während der Corona-Krise mussten zusätzlich weite Teile des Dienstleistungssektors deutliche Einbußen hinnehmen. Das Instrument der Kurzarbeit hat sich in beiden Krisen bewährt, wobei der Stabilisierungsbeitrag in der Corona-Krise besonders groß war." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Entwicklung der Erwerbstätigkeit nach Branchen - Krisenvergleich
- Entwicklung von Bruttoinlandsprodukt und Erwerbstätigkeit - Krisenvergleich
- Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der Langzeitarbeitslosigkeit - Krisenvergleich
- Konjunkturelle Kurzarbeit - Krisenvergleich
- Entwicklung der Erwerbsformen - Krisenvergleich
- Entwicklung der Einstellungen - Krisenvergleich
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Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2021 (2021)
Zitatform
Gartner, Hermann & Enzo Weber (2021): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2021. In: IAB-Forum H. 31.08.2021 Nürnberg, 2021-08-30.
Abstract
"Die Wirtschaftsleistung hat sich nach dem Ende des Lockdowns deutlich erholt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Risiken bestehen trotz der Impffortschritte aufgrund von möglichen coronabedingten Einschränkungen im Herbst. Der Arbeitsmarkt bleibt auf Erholungskurs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Staatliche Corona-Hilfen und Klimaschutz: Chancen und Grenzen für Co-Benefits (2021)
Zitatform
Gawel, Erik (2021): Staatliche Corona-Hilfen und Klimaschutz. Chancen und Grenzen für Co-Benefits. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 70, H. 2, S. 144-154. DOI:10.1515/zfwp-2021-2055
Abstract
"Both fear of coronavirus infection and public measures to combat the pandemic are leading to a severe economic crisis. In order to cope with this crisis, many expect the state to act strong. Therefore, governments across the world have pledged billions of Euros for extensive recovery programs. But how “green” should these recovery programs be? There may be a certain window of opportunity to be used to set a clear focus on climate protection through substantial government investments in recovery. However, the “pandemic state”, which is showing itself to be powerful and resolute, ultimately does not provide a governmental role model for climate protection." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration trotz Pandemie: Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 hat sich negativ auf die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge in Deutschland ausgewirkt (2021)
Geis-Thöne, Wido;Zitatform
Geis-Thöne, Wido (2021): Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration trotz Pandemie. Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 hat sich negativ auf die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge in Deutschland ausgewirkt. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,31), Köln, 21 S.
Abstract
"Zwischen März 2020 und Mai 2020 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht Asylherkunftsländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien um 12.000 oder 3,4 Prozent gesunken. Besonders betroffen waren dabei die An- und Ungelernten im Helferbereich. In den folgenden Monaten hat sich die Lage jedoch wieder deutlich entspannt und auch während des zweiten Lockdowns nicht erneut gravierend verschlechtert. So lag die Beschäftigtenzahl im März 2021 um 36.000 oder 9,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig ist auch der Anteil erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Arbeitslosengeld II-Bezug an der Bevölkerung aus den acht Asylherkunftsländern zwischen Februar 2020 und Februar 2021 von 52,5 Prozent auf 50,2 Prozent gesunken. Dies war nicht zu erwarten, da ein großer Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den Asylherkunftsländern in den von der Pandemie besonders betroffenen Bereichen der Arbeitnehmerüberlassung und des Gastgewerbes tätig war und ist. Jedoch konnten die Beschäftigungsverluste hier durch Zuwächse in anderen Branchen wie insbesondere Verkehr und Lagerei, Gesundheits- und Sozialwesen und Handel überkompensiert werden. Ein deutlich anderes Bild zeichnet die Zahl der Arbeitslosen aus den Asylherkunftsländern, die im März 2021 um 20,3 Prozent oder 45.000 über dem Vorjahreswert lag. Dies erklärt sich vorwiegend damit, dass während der Pandemie viele Qualifizierungsmaßnahmen ausgesetzt wurden. Nehmen nicht erwerbstätige Bezieher von Arbeitslosengeld II an diesen teil, werden sie nicht als arbeitslos gewertet. Auch wenn sich die Arbeitsmarktlage damit an sich nicht verschlechtert hat, ist dies für den weiteren Verlauf der Integration sehr ungünstig, da so für den Einstieg in den Arbeitsmarkt wichtige Qualifikationen nicht erworben werden. Dabei war der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an den 15- bis 64-jährigen Personen aus den acht Asylherkunftsländern mit 31,8 Prozent im März 2021 im Vergleich zu 46,6 Prozent bei allen Ausländern und 63,1 Prozent bei den Inländern noch sehr niedrig. Vor diesem Hintergrund ist auch weiterhin ein forciertes integrationspolitisches Handeln notwendig, um die Integration der Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt auf längere Sicht zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Folgen der Corona-Krise für die Anwartschaften an die gesetzliche Rentenversicherung (2021)
Zitatform
Geyer, Johannes (2021): Die Folgen der Corona-Krise für die Anwartschaften an die gesetzliche Rentenversicherung. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 216), Düsseldorf, 39 S.
Abstract
"Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wirken sich kurzfristig erheblich auf den Arbeitsmarkt aus. Die Kurzarbeit ist massiv angestiegen und auch die Arbeitslosigkeit hat zugenommen. In diesem Bericht untersuchen wir anhand des Dynamischen Mikrosimulationsmodells (DySiMo) des DIW Berlin die Folgen der Krise für die individuellen Rentenanwartschaften der älteren Erwerbsbevölkerung (Alter 50 bis 64 Jahre). Wir untersuchen, welche langfristige Bedeutung die soziale Absicherung während der Krise für die Alterseinkünfte hat. Dafür simulieren wir zwei Szenarien: ein Szenario ohne Krise und ein Szenario entlang des aktuellen Wirtschaftseinbruchs. Für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben die sozialen Sicherungsnetze bisher im Wesentlichen funktioniert. Nach unseren Simulationen kommt es zu einem leichten Rückgang von etwa einem Prozent der Rentenanwartschaften in der betrachteten Bevölkerung. Die günstige Entwicklung erklärt sich vor allem daraus, dass ein großer Teil der Beschäftigungseffekte durch den Einsatz von Kurzarbeit aufgefangen wurde und die Langzeitarbeitslosigkeit zwar zunimmt, aber nicht in einem Maße, dass davon breite Gruppen der Beschäftigten bedroht wären. Die Ergebnisse unterstellen allerdings eine relativ schnelle Erholung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes. Sollte die Entwicklung hier negativer als erwartet verlaufen, ist mit stärkeren Rückgängen der Anwartschaften zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Betroffenheit der Wirtschaftszweige durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 in Gesamt- und Ostdeutschland (2021)
Gillmann, Niels; Hilgenberg, Alexander;Zitatform
Gillmann, Niels & Alexander Hilgenberg (2021): Die Betroffenheit der Wirtschaftszweige durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 in Gesamt- und Ostdeutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 28, H. 1, S. 33-35.
Abstract
"Sämtliche wirtschaftliche Aktivitäten waren im Jahr 2020 stark durch den Verlauf der Corona-Pandemie geprägt. Mit Hilfe der monatlichen Konjunkturumfragen des ifo Instituts betrachten wir die Betroffenheit der Unternehmen der einzelnen Wirtschaftszweige in Gesamt- und Ostdeutschland zwischen April und November 2020. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die erste Welle der Pandemie die Unternehmen im Jahr 2020 am meisten belastet hat. Die ostdeutschen Unternehmen waren jedoch im Frühjahr nur unterdurchschnittlich von Corona betroffen. Im Sommer schätzten die Unternehmen ihre Lage in Ost- und Gesamtdeutschland deutlich besser ein. Ab dem Oktober stellen wir eine überdurchschnittliche Belastung der ostdeutschen Unternehmen durch Corona fest. In Deutschland insgesamt setzte sich der Trend der Erholung hingegen auch zu Beginn der zweiten Welle weiter fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Ausbildungsstudie: Sonderstudie zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Berufsausbildung (2021)
Gimpel, Daniel; Kanzog, Julia;Zitatform
(2021): Corona-Ausbildungsstudie. Sonderstudie zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die duale Berufsausbildung. Berlin, 51 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie wirkt sich nicht nur auf die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge aus, auch bestehende Ausbildungsverhältnisse sind davon betroffen. Vor diesem Hintergrund hat es sich die DGB-Jugend zur Aufgabe gemacht, die entstandenen Missstände näher zu beleuchten und die bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen, mit einer eigenen Befragung zu ergänzen. Die repräsentative Studie wurde begleitet durch das Institut DGB-Index Gute Arbeit. Dazu wurden im Februar 2021 im Rahmen einer Online-Panelbefragung mehr als 1.000 junge Menschen, die sich in einer betrieblichen dualen Berufsausbildung oder einem ausbildungsintegrierten dualen Studium befanden, zu ihren Erfahrungen befragt. Neben Fragen zur allgemeinen Befindlichkeit und Belastung durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde dabei konkret nach der Situation im betrieblichen wie schulischen Teil der Ausbildung gefragt. Hierbei wurden Aspekte wie Homeschooling bzw. Distanzunterricht und Homeoffice ebenso thematisiert wie beispielsweise Kurzarbeit in der Ausbildung. Ein Schwerpunkt lag darüber hinaus auf der Einschätzung der fachlichen Qualität der Ausbildung sowie dazu, ob und wie sich diese in Folge der Pandemieauswirkungen verändert hat. Außerdem wurde auch das Thema Prüfungen bzw. Prüfungsvorbereitung im Zuge der Befragung behandelt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welche Veränderungen ihrer finanziellen Situation berichten Menschen in der zweiten Lebenshälfte nach der ersten Welle der Corona-Pandemie?: Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys (2021)
Gordo, Laura Romeu ; Alcántara, Alberto Lozano ; Engstler, Heribert ; Vogel, Claudia; Simonson, Julia ;Zitatform
Gordo, Laura Romeu, Heribert Engstler, Claudia Vogel, Julia Simonson & Alberto Lozano Alcántara (2021): Welche Veränderungen ihrer finanziellen Situation berichten Menschen in der zweiten Lebenshälfte nach der ersten Welle der Corona-Pandemie? Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys. (DZA aktuell : deutscher Alterssurvey 2021,02), Berlin, 22 S.
Abstract
"Im Juni und Juli 2020 wurde im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) eine Kurzbefragung zu den Auswirkungen der Corona-Krise durchgeführt. Im Mittelpunkt der Befragung von Menschen ab 46 Jahren standen Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen, die durch die Pandemie und die Eindämmungsmaßnahmen bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte aufgetreten sind. Zudem berichteten die Befragten über wahrgenommene Veränderungen ihrer Einkommenssituation und ihres Lebensstandards seit Mitte März 2020." (Textauszug, IAB-Doku)
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Gemeinschaftsdiagnose: Die Krise wird allmählich überwunden (2021)
Zitatform
Gornig, Martin, Oliver Holtemöller, Stefan Kooths, Torsten Schmidt & Timo Wollmershäuser (2021): Gemeinschaftsdiagnose: Die Krise wird allmählich überwunden. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 10, S. 773-776. DOI:10.1007/s10273-021-3026-y
Abstract
"Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute senken ihre BIP-Wachstumsprognose für 2021 von 3,7 % auf 2,4 %. Dafür ist insbesondere die schwächelnde Industrieproduktion verantwortlich, die unter Lieferengpässen leidet. Die internationale Konjunktur erholt sich zwar von den Verwerfungen der Corona-Pandemie, aber nur langsam, da die Impffortschritte regional unterschiedlich sind. Die Verbraucherpreise haben sich 2021 stark erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Bauwirtschaft trotzt der Corona-Krise – dennoch ruhigeres Geschäft im Jahr 2021 (2021)
Zitatform
Gornig, Martin, Claus Michelsen & Laura Pagenhardt (2021): Bauwirtschaft trotzt der Corona-Krise – dennoch ruhigeres Geschäft im Jahr 2021. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 1/2, S. 3-14. DOI:10.18723/diw_wb:2021-1-1
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat weltweit zu einer schweren wirtschaftlichen Krise geführt. In vielen Ländern ist auch die Bauwirtschaft erheblich beeinträchtigt. In Deutschland hingegen zählt die Bautätigkeit zu den Wirtschaftszweigen mit bisher weitgehend stabilem Geschäft. So dürfte das gesamte Bauvolumen in Deutschland nach rund acht Prozent im vorvergangenen Jahr im Corona-Jahr 2020 nominal immer noch um vier Prozent auf gut 444 Milliarden Euro gestiegen sein. Für die Jahre 2021 und 2022 geht die neueste DIW Bauvolumenrechnung von einem Plus um fast drei beziehungsweise gut fünf Prozent aus. Dies liegt auch daran, dass – im Gegensatz zu anderen Ländern – die Arbeiten auf den Baustellen hierzulande weitergeführt werden dürfen und die Handwerksbetriebe ihre Aufträge in den Haushalten unter Hygieneauflagen erfüllen können. Dennoch macht sich die Krise auch für die Bauunternehmen bemerkbar: Vor allem der Wirtschaftsbau wird wohl einige Federn lassen. Wie der Nichtwohnungsbau insgesamt abschneidet, dürfte aber vor allem von der öffentlichen Hand abhängen. Werden wie bisher geplant die Investitionsausgaben von Bund und Ländern aufgestockt und die Löcher in den Haushalten der Kommunen gestopft, dürfte der öffentliche Bau die Bautätigkeit stabilisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einkommensungleichheit stagniert langfristig, sinkt aber während der Corona-Pandemie leicht (2021)
Zitatform
Grabka, Markus M. (2021): Einkommensungleichheit stagniert langfristig, sinkt aber während der Corona-Pandemie leicht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 18, S. 307-316. DOI:10.18723/diw_wb:2021-18-1
Abstract
"Sowohl Löhne als auch bedarfsgewichtete Haushaltseinkommen sind im Zeitraum 2013 bis 2018 real um gut zehn Prozent gestiegen. Hiervon profitierten alle Einkommensgruppen. Die Ungleichheit der Löhne ist seit mehreren Jahren rückläufig und liegt wieder auf dem Niveau wie zu Beginn der 2000er Jahre. Parallel dazu ist der Niedriglohnsektor um zwei Prozentpunkte geschrumpft. Anders verhält es sich bei den Haushaltseinkommen, bei denen sich die Ungleichheit seit vielen Jahren kaum verändert hat. Auch die Niedrigeinkommensquote stagniert. Allerdings ist der Anteil der Personen, die von essentiellem Mangel (materieller Deprivation) betroffen sind, auf ein im europäischen Vergleich niedriges Niveau gesunken. Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat die Einkommensungleichheit in Deutschland leicht abgenommen, was vor allem an den rückläufigen Einkommen bei den Selbstständigen liegen dürfte. Die Pandemie birgt aber die Gefahr, dass durch eine steigende Zahl von Insolvenzen und Arbeitslosen die Einkommen in der Breite wieder sinken. Die Politik sollte die Hilfen an Selbstständige und Unternehmen nicht zu früh einstellen und deren Zielgenauigkeit nachjustieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed (2021)
Zitatform
Graeber, Daniel, Alexander S. Kritikos & Johannes Seebauer (2021): COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed. In: Journal of Population Economics, Jg. 34, H. 4, S. 1141-1187. DOI:10.1007/s00148-021-00849-y
Abstract
"We investigate how the economic consequences of the pandemic and the government-mandated measures to contain its spread affect the self-employed — particularly women — in Germany. For our analysis, we use representative, real-time survey data in which respondents were asked about their situation during the COVID-19 pandemic. Our findings indicate that among the self-employed, who generally face a higher likelihood of income losses due to COVID-19 than employees, women are about one-third more likely to experience income losses than their male counterparts. We do not find a comparable gender gap among employees. Our results further suggest that the gender gap among the self-employed is largely explained by the fact that women disproportionately work in industries that are more severely affected by the COVID-19 pandemic. Our analysis of potential mechanisms reveals that women are significantly more likely to be impacted by government-imposed restrictions, e.g., the regulation of opening hours. We conclude that future policy measures intending to mitigate the consequences of such shocks should account for this considerable variation in economic hardship." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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The impact of the coronavirus crisis on European societies: What have we learnt and where do we go from here? - Introduction to the COVID volume (2021)
Grasso, Maria ; Vlase, Ionela ; Klicperová-Baker, Martina ; Koos, Sebastian ; Petrillo, Antonio; Kosyakova, Yuliya ;Zitatform
Grasso, Maria, Martina Klicperová-Baker, Sebastian Koos, Yuliya Kosyakova, Antonio Petrillo & Ionela Vlase (2021): The impact of the coronavirus crisis on European societies. What have we learnt and where do we go from here? - Introduction to the COVID volume. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S2-S32., 2020-12-22. DOI:10.1080/14616696.2020.1869283
Abstract
"The coronavirus pandemic, which first impacted European societies in early 2020, has created a twofold crisis by combining a health threat with economic turmoil. While the crisis has affected all European societies very significantly, its impact varies across countries, social groups, and societal domains. In an effort to provide a first overview of the effect of the coronavirus crisis, in this editorial we discuss contributions of 58 papers published as part of this special issue. These early research papers illustrate the varied impact of the pandemic on various areas of social life. The first group of studies in this special issue analyzes the effect of the pandemic on social inequalities with respect to gender, ethnic otherness, education, and work. A second stream of research focuses on the psychological consequences of the pandemic, especially with respect to wellbeing and resilience. Thirdly, the crisis is discussed on a societal level, in regard to welfare states, social policies, and approaches to crisis governance. In a fourth line of inquiry, several studies have analyzed the impact of the pandemic on social solidarity and cohesion. A fifth strand of research is devoted to examining the role of culture and lifestyles. This review ends with a discussion of areas for future research trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Investitionen für nachhaltiges Wachstum in Deutschland: Status quo und Perspektiven (2021)
Zitatform
Grimm, Veronika, Lukas Nöh & Milena Schwarz (2021): Investitionen für nachhaltiges Wachstum in Deutschland: Status quo und Perspektiven. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 3, S. 162-167. DOI:10.1007/s10273-021-2867-8
Abstract
"Die Corona-Pandemie trifft Deutschland und Europa mitten in einem umfassenden Strukturwandel, dessen Treiber insbesondere die Digitalisierung sowie die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft sind. Schon vor der Corona-Krise zeichnete sich das Bekenntnis zur Klimaneutralität im Jahr 2050 und damit ein großer und auch dringlicher Investitionsbedarf ab. Die Europäische Kommission beziffert diesen auf 2,6 Billionen Euro in diesem Jahrzehnt allein für den Umbau hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft in der EU (Europäische Kommission, 2019a, 2020a). Privatwirtschaftliche Investitionen in großem Umfang werden nötig sein, damit die Transformation gelingt. Öffentliche Investitionen spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, ein optimales Umfeld für private Investoren zu schaffen, z. B. durch den Infrastrukturausbau oder die Forschungsförderung. Vor diesem Hintergrund war es zielführend, einen signifikanten Anteil des Corona-Konjunkturpakets für Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft vorzusehen und auf europäischer Ebene ebenso mit dem Aufbaufonds zu verfahren." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Stadt, Land, Homeoffice: Wie mobiles Arbeiten zur Fachkräftesicherung in KMU in ländlichen Regionen beitragen kann (2021)
Groß, Matthias; Hoeren, Marion;Zitatform
Groß, Matthias & Marion Hoeren (2021): Stadt, Land, Homeoffice. Wie mobiles Arbeiten zur Fachkräftesicherung in KMU in ländlichen Regionen beitragen kann. In: Personalführung, Jg. 54, H. 2, S. 12-21.
Abstract
"„Unbezahlbarer Wohnraum, keine Parkplätze, verstopfte Straßen, schlechte Luft, permanenter Lärm, steigende Kriminalität“ – ich bin doch nicht blöd! Oder doch? Trotz zahlreicher (offenkundiger) Standortvorteile von Unternehmen in ländlichen Gebieten zieht es immer mehr (junge) Menschen in die Ballungszentren. Gleichzeitig denken die urbanen High Potentials gar nicht erst daran, aufs Land zu ziehen. In diesem Zusammenhang zeigt eine IHK-Studie mit 20 000 befragten Managern, dass die Gewinnung qualifizierter Fach- und Führungskräfte der wichtigste Baustein zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen ist – erst recht im ländlichen Raum." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Bertelsmann Verlag)
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Mobiles Arbeiten von zu Hause (2021)
Zitatform
Grunau, Philipp, Susanne Steffes & Stefanie Wolter (2021): Mobiles Arbeiten von zu Hause. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 589), 38 S.
Abstract
"Dieser Bericht fasst Ergebnisse aus dem Linked Personnel Panel (LPP) zu Homeoffice zusammen. Für die Jahre 2013 bis 2017 zeigen die Ergebnisse einen leichten Anstieg der Homeoffice-Nutzung in Deutschland auf 23 Prozent. Durch die Corona-Pandemie stieg der Anteil der Beschäftigten, die von zu Hause arbeitet, sprunghaft auf 50 Prozent, dabei wurden technische Hürden und Bedenken sowohl auf Seiten der Betriebe als auch bei Beschäftigten abgebaut. Viele Beschäftigten sammelten in dieser Zeit erstmals Erfahrungen mit dem Arbeiten von zu Hause. Sehr wahrscheinlich werden diese Erfahrungen und die in kürzester Zeit reduzierten technischen Hürden die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Die Langzeitwirkungen bleiben daher ein wichtiger Gegenstand der Forschung zu Homeoffice."
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Literaturhinweis
Homeoffice in der Corona-Krise: Vorbehalte haben abgenommen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Grunau, Philipp & Georg-Christoph Haas (2021): Homeoffice in der Corona-Krise: Vorbehalte haben abgenommen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 14.06.2021, o. Sz., 2021-06-10.
Abstract
"Zwischen August 2020 und Februar 2021 stieg die Zahl der Beschäftigten, die Homeoffice nutzen, vor allem aufgrund des Infektionsgeschehens von 25 auf 36 Prozent. In dieser Zeit nahmen auch die Vorbehalte von Arbeitgebern und Beschäftigten gegenüber Homeoffice deutlich ab. Allerdings eignet sich noch immer gut die Hälfte aller Tätigkeiten nicht für die Arbeit von zu Hause aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Störungen der Geschäftsabläufe durch Corona (2021)
Zitatform
Grömling, Michael, Hubertus Bardt & Paul Niendorf (2021): Störungen der Geschäftsabläufe durch Corona. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 5, S. 400-402. DOI:10.1007/s10273-021-2925-2
Abstract
"Die Corona-Pandemie stellt auch im Frühjahr 2021 eine große Herausforderung dar. Aus ökonomischer Sicht wird die Volkswirtschaft auf ihrer Angebots- und Nachfrageseite beeinträchtigt. Auf der Angebotsseite werden Wertschöpfungsketten und Produktionsprozesse gestört, weil ausländische und inländische Zulieferungen – wie bei Halbleitern – stocken und Transportwege eingeschränkt sind. Die Beschäftigten können aufgrund begrenzter Bewegungsfreiheit, geschlossener Bildungseinrichtungen sowie gesundheitlicher Vorsichtsmaßnahmen nicht wie gewohnt arbeiten. Gleichzeitig wird die inländische Nachfrage durch Lockdown-Maßnahmen – wie Teilschließungen des Handels, der Gastronomie und der Kulturwirtschaft – sowie durch eine Investitionszurückhaltung infolge hoher wirtschaftlicher Unsicherheit beschränkt. Das Infektionsgeschehen weltweit belastet auch die Nachfrage nach deutschen Exportgütern, wenngleich sich die deutschen Ausfuhren infolge der schnellen und kräftigen Erholung der Weltwirtschaft gut entwickelt haben." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Unternehmen gehen mit Zuversicht in das zweite Halbjahr 2021: IW-Konjunkturumfrage Sommer 2021 (2021)
Grömling, Michael;Zitatform
Grömling, Michael (2021): Unternehmen gehen mit Zuversicht in das zweite Halbjahr 2021. IW-Konjunkturumfrage Sommer 2021. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,24), Köln, 14 S.
Abstract
"Die wirtschaftlichen Perspektiven haben sich in Deutschland in den letzten Monaten erheblich verbessert. Die dritte Infektionswelle vom Frühjahr 2021 konnte erfolgreich zurückgedrängt werden und die Impfung der Bevölkerung macht große Fortschritte. Die Ergebnisse der IW-Konjunkturumfrage vom Sommer 2021 untermauern – trotz der bestehenden Produktionseinschränkungen infolge stockender Zulieferungen aus dem Inland und dem Ausland und der verbleibenden Pandemierisiken infolge weiterer potenzieller Infektionswellen durch Virusmutationen – die bereits im zweiten Quartal 2021 eingesetzten Auftriebskräfte. Die Unternehmen gehen mit hoher Zuversicht in die zweite Jahreshälfte 2021. Die Hälfte der gut 2.000 vom Institut der deutschen Wirtschaft befragten Unternehmen erwartet für 2021 eine höhere Produktionstätigkeit als im Krisenjahr 2020, nur noch 15 Prozent sehen einer schwächeren Geschäftstätigkeit entgegen. Die Erholung wird von allen Wirtschaftsbereichen getragen. Relativ hoher Optimismus herrscht in der Industrie: Fast 60 Prozent dieser Firmen erwarten eine höhere Produktion als im Vorjahr. Im Dienstleistungssektor ist es die Hälfte. In beiden Bereichen gehen lediglich 13 Prozent von einer geringeren Produktion als im Krisenjahr 2020 aus. Bei den Investitionen und bei der Beschäftigung sehen jeweils über zwei Fünftel der Betriebe für das gesamte Jahr 2021 einen Zuwachs gegenüber 2020. Mit diesen zuversichtlichen Investitions- und Beschäftigungsperspektiven gewinnt die Erholung an Substanz" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zuversicht dominiert für 2021: IW-Konjunkturumfrage Spätherbst 2021 (2021)
Grömling, Michael;Zitatform
Grömling, Michael (2021): Zuversicht dominiert für 2021. IW-Konjunkturumfrage Spätherbst 2021. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,45), Köln, 17 S.
Abstract
"Trotz der aktuell bestehenden Produktionsbeeinträchtigungen infolge gestörter Transport- und Lieferketten, der damit einhergehenden Kostenschocks, der erneut stark ansteigenden Corona-Infektionen und der politischen Begleitung dieser Herausforderungen dominiert die Zuversicht für das Jahr 2022. Fast die Hälfte der bei der IW-Konjunkturumfrage teilnehmenden über 2.800 Unternehmen erwartet für das kommende Jahr eine höhere Produktion oder Geschäftstätigkeit, nur 15 Prozent aller Firmen erwarten einen Rückgang. In allen Branchen bestehen positive Produktionsaussichten für das kommende Jahr. Die größte Zuversicht ist in den Dienstleistungs- und Industriefirmen zu verorten. Offensichtlich wurde im Befragungszeitraum November 2021 von den Dienstleistern nicht noch einmal ein umfassender Lockdown wie im letzten Winter erwartet. Die insgesamt guten Produktionsperspektiven der Industrie dürften sich auch aus den starken Rückgängen in diesem Jahr ergeben sowie aus der Zuversicht, dass sich die Zuliefer- und Produktionsprobleme im Zeitablauf zurückbilden. Die wieder anziehende globale Investitionstätigkeit stärkt die Export- und Produktionserwartungen der Investitionsgüterindustrie. Die unterschiedlich starken Belastungen der Wirtschaftsbereiche in diesem Jahr und die damit verbundenen Basiseffekte sind auch auf regionaler Ebene sichtbar. In den von der Industrie und vor allem der Automobilwirtschaft stark geprägten Regionen (Baden-Württemberg, Süd-West und Bayern) fallen die Produktionserwartungen für das kommende Jahr vergleichsweise besser aus. Bei den Beschäftigungsplänen für das kommende Jahr setzen die Dienstleitungsunternehmen bislang positive Akzente. Hinsichtlich der Investitionstätigkeit sind die optimistischen Unternehmen deutlich in der Überzahl. Diese Einschätzung untermauert die Erwartung, dass sich bei den Unternehmen in den letzten Quartalen – verstärkt durch die Lieferprobleme – ein merklicher Investitionsbedarf aufgestaut hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2020: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2021)
Göbel, Isabell; Klee, Günther;Zitatform
Göbel, Isabell & Günther Klee (2021): Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2020. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2021,02), Tübingen, 56 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht untersucht auf Grundlage der Daten des IAB‐Betriebspanels die Ausbildungsaktivität der Betriebe in Baden‐Württemberg anhand ausgewählter Indikatoren für das Jahr 2020 sowie im Zeitverlauf und vergleicht einige davon auch mit Angaben für Westdeutschland. Zudem behandelt er die Frage, ob und wie stark das Ausbildungsverhalten durch die Corona‐Pandemie und die ab Frühjahr 2020 ergriffenen politischen Maßnahmen zu deren Eindämmung beeinflusst wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Gerechtigkeit und COVID-19 – Eine Betrachtung aus Geschlechterperspektive (2021)
Güney-Frahm, Irem;Zitatform
Güney-Frahm, Irem (2021): Soziale Gerechtigkeit und COVID-19 – Eine Betrachtung aus Geschlechterperspektive. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 7/8, S. 401-417. DOI:10.3790/sfo.70.7-8.401
Abstract
"Die Covid-19 Pandemie hat in Bezug auf Geschlechtergleichheit und soziale Gerechtigkeit nicht nur neue Probleme geschaffen, sondern auch die bestehenden Probleme vertieft. Dieser Beitrag setzt sich mit der Pandemie aus Geschlechterperspektive auseinander und argumentiert mit Hilfe des Capability Ansatzes von Amartya Sen, dass Frauen mehr und anders als Männer von der Pandemie betroffen sind. Sowohl gesundheitlich als auch finanziell und in ihren weiterführenden Lebens- und Verwirklichungschancen (Capabilities) haben Frauen während der Pandemie das Nachsehen, wodurch sich die Schere zwischen den Geschlechtern weiter öffnet, statt sich allmählich zu schließen. Kritisch ist dabei, dass die Mehrzahl der Lösungsansätze zur Bewältigung der Krise die überkommenen neoliberalen Diskurse und somit auch deren inhärente Ungleichheit reproduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Über ein Viertel der mit Corona-Hilfen unterstützten Betriebe sieht dennoch eine Insolvenzgefahr (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole & Alexander Kubis (2021): Über ein Viertel der mit Corona-Hilfen unterstützten Betriebe sieht dennoch eine Insolvenzgefahr (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.04.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-03-31.
Abstract
"Um die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie abzumildern, hat die Politik verschiedene Unterstützungsprogramme für betroffene Unternehmen aufgelegt. Befragungsergebnisse aus der IAB-Stellenerhebung zeigen, dass insbesondere kleine und mittlere Betriebe solche staatlichen Hilfen beantragt haben. Gerade Kleinstbetriebe schätzen deren Nutzen als hoch oder sehr hoch ein. Gleichwohl entwickelt sich die Beschäftigung in den betroffenen Betrieben vergleichsweise ungünstig, und die Betriebe sehen sich häufiger in ihrer Existenz bedroht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stellenbesetzungen in der Corona-Krise: Mehr Arbeitslose pro offene Stelle, weniger Besetzungsschwierigkeiten (2021)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole & Alexander Kubis (2021): Stellenbesetzungen in der Corona-Krise: Mehr Arbeitslose pro offene Stelle, weniger Besetzungsschwierigkeiten. (IAB-Kurzbericht 15/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Während der Corona-Krise ist das Verhältnis von Arbeitslosen zu offenen Stellen erstmals seit der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder gestiegen. Dies ist sowohl auf eine Zunahme der Arbeitslosigkeit als auch auf einen Rückgang bei den offenen Stellen zurückzuführen. Aus Arbeitgebersicht nimmt damit die Arbeitsmarktanspannung ab. Vor diesem Hintergrund wird mit Daten der IAB-Stellenerhebung untersucht, wie sich betriebliche Neueinstellungen und Einstellungsprozesse im Zuge der Covid-19-Pandemie verändert haben. Die geringere Arbeitsmarktanspannung zeigt sich bei Helfertätigkeiten stärker als bei Tätigkeiten, die einen beruflichen oder akademischen Abschluss erfordern. Zudem berichten die Betriebe verglichen mit den Vorjahren von weniger Stellenbesetzungsschwierigkeiten, einer kürzeren ungeplanten Vakanzzeit und weniger häufigen Kompromissen hinsichtlich der Entlohnung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Lohnkompromisse bei sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen
- Zu- und Abgänge sowie Bestand der bei der BA gemeldeten offenen Stellen
- Ungeplante Vakanzzeit bei sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen
- Arbeitslosen-Stellen-Relation
- Neueinstellungen und Kurzarbeit nach Wirtschaftszweigen
- Zahl der offenen Stellen und Arbeitslosen
- Besetzungsschwierigkeiten bei sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen
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Literaturhinweis
Development of a new COVID-19 panel survey: the IAB high-frequency online personal panel (HOPP) (2021)
Haas, Georg-Christoph ; Müller, Bettina ; Volkert, Marieke ; Osiander, Christopher ; Trahms, Annette; Zins, Stefan ; Schmidtke, Julia ;Zitatform
Haas, Georg-Christoph, Bettina Müller, Christopher Osiander, Julia Schmidtke, Annette Trahms, Marieke Volkert & Stefan Zins (2021): Development of a new COVID-19 panel survey: the IAB high-frequency online personal panel (HOPP). In: Journal for labour market research, Jg. 55, 2021-04-02. DOI:10.1186/s12651-021-00295-z
Abstract
"Since January 2020, the COVID-19 crisis has affected everyday life around the world, and rigorous government lockdown restrictions have been implemented to prevent the further spread of the pandemic. The consequences of the corona crisis and the associated lockdown policies for public health, social life, and the economy are vast. In view of the rapidly changing situation during this crisis, policymakers require timely data and research results that allow for informed decisions. Addressing the requirement for adequate databases to assess people’s life and work situations during the pandemic, the Institute for Employment Research (IAB) developed the High-frequency Online Personal Panel (HOPP). The HOPP study started in May 2020 and is based on a random sample of individuals drawn from the administrative data of the Federal Employment Agency in Germany, containing information on all labour market participants except civil servants and self-employed. The main goal of the HOPP study is to assess the short-term as well as long-term changes in people’s social life and working situation in Germany due to the corona pandemic. To assess individual dynamics the HOPP collected data on a monthly (wave one to four) and bi-monthly (wave five to seven) basis. Furthermore, respondents were divided into four groups. The different groups of a new wave were invited to the survey at weekly intervals (wave two to four) or bi-weekly intervals (wave five to seven). This gives us the advantage of being able to provide weekly data while each participant only had to participate on a monthly or bi-monthly basis. In this article, we delineate the HOPP study in terms of its main goals and features, topics, and survey design. Furthermore, we provide a summary of results derived from HOPP and the future prospects of the study." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Georg-Christoph ; Volkert, Marieke ; Osiander, Christopher ; Trahms, Annette; Zins, Stefan ; Schmidtke, Julia ; -
Literaturhinweis
Die Technik macht den Unterschied: Wie die Covid-19-Pandemie die berufliche Kommunikation und Arbeitseffizienz verändert hat (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Haepp, Tobias, Philipp Grunau, Gloria Hauschka & Kevin Ruf (2021): Die Technik macht den Unterschied: Wie die Covid-19-Pandemie die berufliche Kommunikation und Arbeitseffizienz verändert hat (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 03.03.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-03-02.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hält Deutschland weiterhin fest im Griff und bestimmt unseren Arbeitsalltag. Die Kommunikation innerhalb von Betrieben und Teams hat sich teils stark verändert und wurde dank entsprechender Technologien – oft von heute auf morgen – in den virtuellen Raum verlagert. Dennoch gab es bei der Umsetzung Unterschiede zwischen Betrieben. Der technologischen Ausstattung der Betriebe vor der Pandemie kommt dabei eine große Bedeutung zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Studienerfolg und Abbruchtendenz von Lehramtsstudierenden im Licht ihres Belastungserlebens in der Corona-Pandemie (2021)
Hahn, Edgar; Porsch, Raphaela; Kuhlee, Dina;Zitatform
Hahn, Edgar, Dina Kuhlee & Raphaela Porsch (2021): Studienerfolg und Abbruchtendenz von Lehramtsstudierenden im Licht ihres Belastungserlebens in der Corona-Pandemie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 37-41.
Abstract
"Die aktuellen Herausforderungen der Corona-Pandemie berühren eine Vielzahl von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen, nicht zuletzt auch das Bildungssystem. Hier werden insbesondere die Effekte für das Schulwesen und für Schülerinnen und Schülern in den Blick genommen. Weniger prominent diskutiert, dennoch zentral, sind jene für die Hochschulen und die Studierenden. Denn auch hier ist durch die Verlagerung von Lehren und Lernen aus dem analogen in den digitalen Raum eine erhöhte Belastung für die Studierenden erwartbar. Auf Grundlage einer Online-Befragung von Lehramtsstudierenden geht der Beitrag der Frage nach, ob ein solches vermutetes höheres Belastungserleben auch mit einer veränderten Erwartung über den Studienerfolg, insbesondere mit einer erhöhten Intention zum Studienabbruch, einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die regionalen Arbeitsmarkteffekte der Covid-19-Pandemie: Nicht nur eine Frage der Wirtschaftsstruktur (2021)
Zitatform
Hamann, Silke, Per Kropp, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth & Georg Sieglen (2021): Die regionalen Arbeitsmarkteffekte der Covid-19-Pandemie: Nicht nur eine Frage der Wirtschaftsstruktur. (IAB-Kurzbericht 14/2021), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat beträchtliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, die jedoch nicht einheitlich ausfallen. Hier wird untersucht, ob die Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise tatsächlich vorwiegend auf die Betroffenheit der Wirtschaftszweige zurückzuführen sind, oder ob nach Berücksichtigung der Wirtschaftszweigstruktur auch andere Faktoren – darunter regionale Merkmale jenseits der Branchenstruktur – einen spürbaren Einfluss auf die Höhe des pandemiebedingten Anstiegs der Arbeitslosigkeit haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Hamann, Silke ; Kropp, Per; Niebuhr, Annekatrin ; Sieglen, Georg ; Roth, Duncan ; -
Literaturhinweis
Ältere Erwachsene in der Corona-Krise: Wie wirkte sich die Zeit des ersten Lockdowns auf die Lebenszufriedenheit, Erwartungen und Sorgen von Erwachsenen im höheren Alter im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen aus? (2021)
Handschuh, Philipp; Lettau, Jacqueline; Nester, Markus;Zitatform
Handschuh, Philipp, Jacqueline Lettau & Markus Nester (2021): Ältere Erwachsene in der Corona-Krise. Wie wirkte sich die Zeit des ersten Lockdowns auf die Lebenszufriedenheit, Erwartungen und Sorgen von Erwachsenen im höheren Alter im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen aus? (NEPS Corona & Bildung 08), Bamberg, 7 S. DOI:10.5157/NEPS:Bericht:Corona:08:1.0
Abstract
"Das soziale Leben hat sich aufgrund der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 für viele dramatisch verändert. Neben generellen Einschnitten in das soziale und wirtschaftliche Leben wurden auch weitreichende Maßnahmen zum Schutz verschiedener Risikogruppen umgesetzt. Dabei wurde der Fokus auch auf ältere Erwachsene gelegt, da für sie das Virus eine erhöhte gesundheitliche Bedrohung darstellt. Diese gesundheitliche Gefahr sowie die veränderte soziale Lebenslage können das Leben der Menschen, die Zufriedenheit sowie Erwartungen und Sorgen für die Zukunft beeinflussen. Diese Auswertung der Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS), bestehend aus den NEPS-Standarderhebungen und einer Corona-Zusatzbefragung, zeigen, wie sich die Zufriedenheit der Personen im höheren Erwachsenenalter auch im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen in den Monaten des ersten Lockdowns verändert hat. Darüber hinaus werden die Erwartungen und Sorgen für die Zukunft in verschiedenen Altersgruppen betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The virus changed everything, didn't it? Couples' division of housework and childcare before and during the Corona crisis (2021)
Zitatform
Hank, Karsten & Anja Steinbach (2021): The virus changed everything, didn't it? Couples' division of housework and childcare before and during the Corona crisis. In: Journal of Family Research, Jg. 33, H. 1, S. 99-114. DOI:10.20377/jfr-488
Abstract
"Fragestellung: Wir untersuchen Veränderungen der Aufteilung von Hausarbeit und Kinderbetreuung in Paarbeziehungen vor und während der Corona-Krise. Hintergrund: Der vorliegende Beitrag trägt damit zur Diskussion über mögliche Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bei. Methode: Die deskriptive Analyse basiert auf Vorabdaten des Beziehungs- und Familienpanels (pairfam; Welle 12) und dessen internetbasierter COVID-19 Zusatzstudie (n=3.108), die eine erste Betrachtung unmittelbarer Dynamiken der häuslichen und familiären Arbeitsteilung im Verlauf der Pandemie ermöglichen. Ergebnisse: Obwohl sich im Aggregat keine grundlegenden Veränderungen etablierter Muster geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung zeigen, gibt es dennoch Hinweise auf gewisse Verschiebungen hin zu den Extremen (‚traditionell‘ und ‚Rollentausch‘) der Verteilung. Betrachtet man Veränderungen innerhalb von Paarbeziehungen, finden sich etwa gleich große Anteile an Paaren, in denen der relative Beitrag der Partnerin gestiegen bzw. gesunken ist. Insbesondere in zuvor eher egalitären Beziehungen haben Frauen stärker die überwiegende oder gesamte Verantwortung für die Hausarbeit und Kinderbetreuung übernommen. Wenn männliche Partner ihren Anteil gesteigert haben, geschah dies meist nur bis zum Schwellenwert einer gleichgewichtigen Arbeitsteilung (‚50/50‘). Veränderungen im zeitlichen Umfang der Erwerbstätigkeit führten zwar beim Mann zu Anpassungen seines relativen Beitrags zu Hausarbeit und Kinderbetreuung, aber nicht bei der Frau. Diskussion: Insgesamt weisen unsere Befunde eher auf heterogene Anpassungsprozesse in Partnerschaften als auf eine generelle Re-Traditionalisierung der Geschlechterbeziehungen während der Corona-Krise hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie: Diagnosen und Handlungsoptionen (2021)
Happe, Kathrin; Mengel, Johannes;Zitatform
Happe, Kathrin & Johannes Mengel (2021): Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie. Diagnosen und Handlungsoptionen. Halle (Saale), 76 S. DOI:10.26164/leopoldina_03_00359
Abstract
"Die Coronavirus-Pandemie stellt die Wirtschafts- und Sozialpolitik in Deutschland mittel- und langfristig vor neuartige Herausforderungen und hat bereits zuvor bestehenden Handlungsbedarf verstärkt. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina analysiert in der heute veröffentlichten Stellungnahme „Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie – Diagnosen und Handlungsoptionen“ die derzeitige wirtschafts- und sozialpolitische Situation und leitet daraus mögliche Vorgehensweisen ab, um den bevorstehenden Strukturwandel zu bewältigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen Handlungsoptionen in vier Themenbereichen auf: Strukturwandel und Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum; Ungleichheit und Verteilung; Leistungsfähigkeit staatlicher Organisationen auf nationaler wie internationaler Ebene sowie Tragfähigkeit der Staatsfinanzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gleichstellung in der Krise – Eine vergleichende Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland und Schweden (2021)
Zitatform
Haupt, Marlene & Viola Lind (2021): Gleichstellung in der Krise – Eine vergleichende Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland und Schweden. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 5/6, S. 267-291. DOI:10.3790/sfo.70.5-6.267
Abstract
"In Deutschland sind Frauen pandemiebedingt stärker von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sowie von Problemen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf betroffen als Männer. Gleichzeitig arbeiten sie aufgrund der geschlechtersegregierten Arbeitswelt häufiger in schlechter bezahlten systemrelevanten Berufen. Staatliche Hilfs- und Unterstützungsangebote zur Krisenbewältigung umfassen primär finanzielle Leistungen und Beratungsmöglichkeiten. In entscheidenden wissenschaftlichen und politischen Beratergremien sind Frauen unterrepräsentiert. Der Vergleich mit Schweden verdeutlicht, dass dort die Geschlechtergleichstellung in Normalzeiten stark institutionell verankert wurde. Gender Mainstreaming, Gender Budgeting und Gender Monitoring sind daher auch in Krisenzeiten fester Bestandteil der Strategien. Das schwedische Beispiel zeigt wichtige alternative Herangehensweisen und Denkanstöße für die Debatte um eine geschlechtergerechte Krisenpolitik in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona und die Forschung: Perspektiven der Wissenschafts- und Hochschulforschung in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie (2021)
Zitatform
Hauss, Kalle, Kerstin Goluchowicz, Sebastian Kruse & Sylwester Sawicki (2021): Corona und die Forschung. Perspektiven der Wissenschafts- und Hochschulforschung in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie. (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 61), Berlin, 11 S.
Abstract
"Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie die Wissenschafts- und Hochschulforschung auf mögliche Veränderungen im Wissenschaftssystem durch die COVID-19-Pandemie reagiert und mit welchen Themen sie sich diesbezüglich beschäftigt. Hierzu wer en Publikationen aus Fachzeitschriften und Konferenzbeiträge der Jahre 2020 und 2021 analysiert und thematische Cluster identifiziert, um erste inhaltliche Strömungen beschreiben zu können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Handwerk zwischen Corona-Krise und Rückvermeisterung (2021)
Zitatform
Haverkamp, Katarzyna, Petrik Runst & Till Proeger (2021): Das Handwerk zwischen Corona-Krise und Rückvermeisterung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 3, S. 194-199. DOI:10.1007/s10273-021-2873-x
Abstract
"Das Handwerk zeigte vor der Corona-Krise eine sehr positive Geschäftslage. Im Verlauf der Krise kam es zur Überlagerung der Effekte der Lockdown-Maßnahmen und der Novellierung der Handwerksordnung, durch die zwölf Handwerke erneut meisterpflichtig wurden. Mit Hilfe der Daten der Handwerkskammern werden die Effekte beider Veränderungen auf die Betriebsdynamik analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass das Handwerk in der Krise bisher keinen strukturellen Schaden – d. h. einen Rückgang an Gründungen und einen Anstieg an Betriebsaufgaben – aufweist. Gleichzeitig wirkt sich die Re-Regulierung auf die Gründungsdynamik in den betroffenen Handwerken aus." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Situation von frauengeführten Betrieben in der Corona-Krise (2021)
Haverkamp, Katarzyna; Dilekoglu, Kübra;Zitatform
Haverkamp, Katarzyna & Kübra Dilekoglu (2021): Situation von frauengeführten Betrieben in der Corona-Krise. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 49), Göttingen, 33 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-49
Abstract
"Die Corona-Krise traf die Handwerksunternehmen im Frühjahr 2020 völlig unerwartet und konfrontierte Unternehmerinnen und Unternehmer mit plötzlichen Auftrags- und Umsatzrückgängen und nachhaltiger Verunsicherung. Diese Studie untersucht die Situation von frauengeführten Betrieben im Berliner Handwerk vor dem zweiten Lockdown im Winter 2020/21. Auf Basis einer Interviewserie wird die Situation der Betriebe erfasst sowie individuelle und betrieblichen Bewältigungsstrategien, das Informationsverhalten in der Krise und die Rolle von Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Keiner darf verloren gehen" - neue Chancen in Coronazeiten: Ein Erfahrungsbericht aus der Jugendberufsagentur Rostock (2021)
Heilmann, Sven;Zitatform
Heilmann, Sven (2021): Keiner darf verloren gehen" - neue Chancen in Coronazeiten. Ein Erfahrungsbericht aus der Jugendberufsagentur Rostock. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 101, H. 2, S. 83-85.
Abstract
"Mit dem Begriff der Coronapandemie im März 2020 entstand in der Rostocker Jugendberufsagentur, dem Jugendhaus Rostock, eine völlig neue Herausforderung für die Beratung unter einem Dach - nicht nur für die Kund/innen, sondern auch für die Mitarbeiter/innen. Für die Betreuung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mussten schnell neue Wege gefunden werden, damit keine "Generation Corona" entsteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognosen 2021/2022: Viele Regionen erreichen 2022 wieder Vorkrisenniveau (2021)
Zitatform
Heining, Jörg, Oskar Jost, Anja Rossen, Duncan Roth & Antje Weyh (2021): Regionale Arbeitsmarktprognosen 2021/2022: Viele Regionen erreichen 2022 wieder Vorkrisenniveau. (IAB-Kurzbericht 21/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Im Zuge des konjunkturellen Aufschwungs rechnet das Autorenteam für das Jahr 2022 mit einer deutlichen Erholung der regionalen Arbeitsmärkte sowohl bei der Beschäftigung als auch bei der Arbeitslosigkeit. In allen Bundesländern ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit mehrheitlich auf einen Abbau im Bereich des SGB III zurückzuführen. Auf Ebene der Agenturbezirke wird für das Jahr 2022 nahezu überall ein Anstieg der Beschäftigung und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit prognostiziert. Bereits gut 40 Prozent der Agenturbezirke erreichen im Jahresdurchschnitt bei beiden Größen wieder das Vorkrisenniveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Prognostizierte Arbeitslosenquoten 2022 in den Bezirken der Arbeitsagenturen
- Prognose über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit von 2021 auf 2022 in den Bundesländern
- Prognose der Beschäftigung und Arbeitslosigkeit für 2022 im Vergleich zum Vorkrisenniveau 2019 in den Bezirken der Arbeitsagenturen
- Prognose über die Entwicklung der Beschäftigung von 2021 auf 2022 in den Bezirken der Arbeitsagenturen
- Prognostizierte Arbeitslosenquote 2022 in den Bundesländern
- Prognose über die Entwicklung der Beschäftigung von 2021 auf 2022 in den Bundesländern
- Prognose über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III von 2021 auf 2022 in den Bundesländern
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Literaturhinweis
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Beschäftigung in Sachsen (2021)
Zitatform
Hennig, Dustin, Anna-Maria Kindt & Antje Weyh (2021): Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Beschäftigung in Sachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 02/2021), Nürnberg, 24 S.
Abstract
"Die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt im Jahr 2020 stark beeinflusst. Neben einem Anstieg der Arbeitslosigkeit hat auch die Beschäftigung in Sachsen einen Dämpfer erhalten. Der vorliegende Bericht beleuchtet die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung für 2020 im Detail. Unterschieden wird dabei nach den sächsischen Kreisen und soziodemografischen Merkmalen der Beschäftigten. Insgesamt ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stark zwischen März und Mai 2020 zurückgegangen, was vor allem auf fehlende neu begonnene Beschäftigungsverhältnisse zurückzuführen war. Bis Jahresende stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wieder an, bevor sie, jahreszeitlich bedingt, zwischen November und Dezember erneut rückläufig war. Zudem wird im vorliegenden Bericht ein Corona-Effekt für die Beschäftigung berechnet. Dieser betrug 2020 in Sachsen -4,3. In Summe gab es damit in 2020 4,3 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse je 1.000 Erwerbspersonen weniger als im Vorjahr. Die Unterschiede hinsichtlich des Corona-Effektes in den sächsischen Kreisen sind vor allem auf den unterschiedlichen Anteil an Beschäftigten in stark und sehr stark von der Corona-Krise betroffenen Branchen zurückzuführen. Es zeigte sich, dass die Beschäftigung in nicht betroffenen Branchen weiter angestiegen ist, wohingegen in stark und sehr stark betroffenen Branchen das jahrelang anhaltende Wachstum unterbrochen wurde. Die zweite und dritte Welle der Pandemie hatten weniger dramatische Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt als die erste Welle: Das ist nicht zuletzt auch auf beschäftigungsstabilisierende Maßnahmen wie das Kurzarbeitergeld zurückzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Germany's Labour Market in Coronavirus Distress - New Challenges to Safeguarding Employment (2021)
Zitatform
Herzog-Stein, Alexander, Patrick Nüß, Lennert Peede & Ulrike Stein (2021): Germany's Labour Market in Coronavirus Distress - New Challenges to Safeguarding Employment. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 840), Maastricht, 37 S.
Abstract
"We analyse measures of internal flexibility taken to safeguard employment during the Coronavirus Crisis in comparison to the Great Recession. Cyclical working-time reductions are again a major factor in safeguarding employment. Whereas during the Great Recession all working-time instruments contributed to the reduction in working time, short-time work (STW) now accounts for almost all of the working-time reduction. STW was more rapidly extended, more generous, and for the first time a stronger focus was put on securing household income on a broad basis. Still, the current crisis is more severe and affects additional sectors of the economy where low-wage earners are affected more frequently by STW and suffered on average relatively greater earnings losses. A hypothetical average short-time worker had a relative income loss in April 2020 that was more than twice as large as that in May 2009. Furthermore, marginal employment is affected strongly but not protected by STW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Peede, Lennert; -
Literaturhinweis
Finanzielle Probleme von Studierenden in der Corona-Pandemie und die Beantragung von Überbrückungshilfe (2021)
Zitatform
Heublein, Ulrich, Frauke Peter & Sandra Buchholz (2021): Finanzielle Probleme von Studierenden in der Corona-Pandemie und die Beantragung von Überbrückungshilfe. (DZHW-Brief 2021,05), Hannover, 12 S. DOI:10.34878/2021.05.dzhw_brief
Abstract
"Die Mehrheit der Studierenden mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung, die einen Antrag auf Überbrückungshilfe stellten, stammt aus Nicht-Akademikerfamilien (56 Prozent). Sie geben mit 54 Prozent auch deutlich häufiger an, dass sie ohne die zusätzliche finanzielle Unterstützung ihr Studium nicht hätten fortführen können. 62 Prozent der Studierenden, die einen Antrag auf Überbrückungshilfe stellten, finanzierten ihr Studium u. a. durch Erwerbstätigkeit, im Vergleich zu 43 Prozent der Studierenden, die keinen Antrag stellten. Aus dieser Gruppe greifen dagegen 65 Prozent auf Zuwendungen ihrer Eltern zurück. Bei 42 Prozent der Studierenden mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung, die einen Antrag auf Überbrückungshilfe stellten, hat sich sowohl die eigene Erwerbssituation als auch die Einkommenssituation ihrer Eltern verschlechtert, nur bei 10 Prozent ist es zu keinen Verschlechterungen gekommen. Demgegenüber berichteten 59 Prozent der Studierenden, die keinen Antrag stellten und stellen wollten, von keiner Verschlechterung. Internationale Studierende sind mit 31 Prozent überproportional in der Gruppe der befragten Antragstellenden vertreten. Unter ihnen fällt der Anteil derjenigen, die ohne finanzielle Unterstützung ihr Studium nicht hätte fortsetzen können, mit 74 Prozent noch deutlich höher aus als unter den Antragsteller*innen mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mental health before and during the COVID-19 pandemic: the role of partnership and parenthood status in growing disparities between types of families (2021)
Zitatform
Hiekel, Nicole & Mine Kühn (2021): Mental health before and during the COVID-19 pandemic: the role of partnership and parenthood status in growing disparities between types of families. (MPIDR working paper / Max Planck Institute for Demographic Research 2021-013), Rostock: Max Planck Institute for Demographic Research, Rostock, Germany, 50 S. DOI:10.4054/MPIDR-WP-2021-013
Abstract
"This study set out to investigate mental health inequalities by family type and gender during the COVID-19 pandemic in Germany. We analyzed three dimensions of mental health (i.e., self-reported stress, exhaustion, and loneliness) one year before the pandemic and in spring 2020. First, two-parent families emerge as a vulnerable group, as they experienced the largest increases in levels of stress and exhaustion, converging with those experienced by single parents. Second, a gender gap emerges during this global health crisis, with women, and particularly mothers, carrying the heaviest burdens, and having the greatest mental health declines. The findings presented here underline the empirical and substantive value of studying mental health inequality from a multidimensional perspective and over time. Based on these findings, we urge policy-makers to consider more seriously the disproportionate burdens that members of families, and women in particular, have been carrying due to the pandemic, both directly and indirectly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lernen aus der Krise – Impulse für Führen, Arbeiten und Lernen nach Corona (2021)
Hill, Hermann;Zitatform
Hill, Hermann (2021): Lernen aus der Krise – Impulse für Führen, Arbeiten und Lernen nach Corona. In: Verwaltung & Management, Jg. 27, H. 4, S. 179-186. DOI:10.5771/0947-9856-2021-4-179
Abstract
"Der Beitrag baut auf vorhandenen Konzepten zu Führung, Arbeitsweise und Lernen auf und zeigt, welche Impulse die Kommunikation über digitale Medien in der Pandemie erhalten hat. Daraus erwachsen neue Entwicklungslinien in eine offene und gestaltbare Zukunft. Der Autor gibt praktische Hin weise für hybride Schulungs- und Fortbildungskonzepte in der digitalen Moderne." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Parenthood as a driver of increased gender inequality during COVID-19?: Exploratory evidence from Germany (2021)
Zitatform
Hipp, Lena & Mareike Bünning (2021): Parenthood as a driver of increased gender inequality during COVID-19? Exploratory evidence from Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S658-S673. DOI:10.1080/14616696.2020.1833229
Abstract
"Drawing on three waves of survey data from a non-probability sample from Germany, this paper examines two opposing expectations about the pandemic’s impacts on gender equality: The optimistic view suggests that gender equality has increased, as essential workers in Germany have been predominantly female and as fathers have had more time for childcare. The pessimistic view posits that lockdowns have also negatively affected women’s jobs and that mothers had to shoulder the additional care responsibilities. Overall, our exploratory analyses provide more evidence supporting the latter view. Parents were more likely than non-parents to work fewer hours during the pandemic than before, and mothers were more likely than fathers to work fewer hours once lockdowns were lifted. Moreover, even though parents tended to divide childcare more evenly, at least temporarily, mothers still shouldered more childcare work than fathers. The division of housework remained largely unchanged. It is therefore unsurprising that women, in particular mothers, reported lower satisfaction during the observation period. Essential workers experienced fewer changes in their working lives than respondents in other occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Education, health behavior, and working conditions during the pandemic: evidence from a German sample (2021)
Zitatform
Hoenig, Kerstin & Sebastian E. Wenz (2021): Education, health behavior, and working conditions during the pandemic: evidence from a German sample. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S275-S288. DOI:10.1080/14616696.2020.1824004
Abstract
"Education is a main cause of health inequality because it influences health behavior as well as structural conditions that impact health, such as living and working conditions. We examine how different educational groups reacted to the beginning of the COVID-19 pandemic in Germany by looking at health-related behavior – social distancing, increased hygiene, and mask wearing – as well as changes in working conditions – work from home, reduced working hours, and not working – as a structural indicator that can mitigate the risk of infection. More than three quarters of respondents in all educational groups complied with recommended social distancing and hand hygiene behaviors, and differences by education did not exceed ten percentage points. Regarding working conditions, highly educated respondents had a likelihood of over 45 percent to work from home during the pandemic. This number decreased to 17 and 11 percent for those with intermediate and low levels of education, respectively. It seems that education-based inequalities in the risk of infection with COVID-19 do not primarily stem from differences in health behavior but rather from structural causes, that is, inability to practice social distancing at work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betrieblicher Umgang mit psychischer Belastung durch die Corona-Pandemie: Eine repräsentative Betriebsbefragung von IAB und BAuA (2021)
Hoffmann, Linda ; Beck, David ; Lück, Marcel; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; Tisch, Anita ; Robelski, Swantje; Jankowiak, Sylvia; Sommer, Sabine;Zitatform
Hoffmann, Linda, Sylvia Jankowiak, David Beck, Anita Tisch, Sabine Sommer, Swantje Robelski, Marcel Lück, Laura Pohlan & Jens Stegmaier (2021): Betrieblicher Umgang mit psychischer Belastung durch die Corona-Pandemie. Eine repräsentative Betriebsbefragung von IAB und BAuA. (baua: Bericht kompakt), Dortmund, 4 S. DOI:10.21934/baua:berichtkompakt20211109
Abstract
"Die Corona-Pandemie kann unterschiedliche Belastungsfaktoren für Beschäftigte bei ihrer Arbeit mit sich bringen. Eine im Juni 2021 durchgeführte Befragung in 2.000 Betrieben macht deutlich, dass nicht nur Ängste der Beschäftigten vor einer Infektion zu berücksichtigen sind. Es gilt zudem, pandemiebedingten Erschwernissen der Arbeit in der Arbeitsorganisation Rechnung zu tragen - zum Beispiel durch Anpassung von Arbeitsabläufen, Arbeits- und Erholungszeiten oder Personalbemessung. Hierbei waren und sind vor allem Führungskräfte gefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeiten in der Corona-Pandemie: Potenziale zeitlicher Flexibilität in Büro- und Schichtarbeit: Folgeergebnisse (2021)
Hofmann, Josephine; Piele, Alexander; Piele, Christian;Zitatform
Hofmann, Josephine, Alexander Piele & Christian Piele (2021): Arbeiten in der Corona-Pandemie: Potenziale zeitlicher Flexibilität in Büro- und Schichtarbeit. Folgeergebnisse. Stuttgart, 9 S.
Abstract
"Nach den Fragenkomplexen zur Produktivität und zum Phänomen der Entgrenzung, haben wir uns nun auf das Thema der Arbeitszeitflexibilisierung fokussiert. Gerade orts- und zeitflexible Arbeitsformen stehen in einem starken wechselseitigen Zusammenhang und zeigen ihre Wirkungen in Kombination am deutlichsten. So lassen sich private Herausforderungen, wie die Betreuung bei einem in Corona-Zeiten häufigen Homeschooling, durch örtliche und zeitliche Flexibilität im Arbeitsalltag überhaupt erst stemmen. Umgekehrt werden Themen wie die Entgrenzung, also die Folgen einer fehlenden Trennung von Arbeits- und Privatleben, umso brisanter, je mehr diese Grenzen durch Flexibilisierung verschwinden. Wie sieht die betriebliche Realität beim Thema Arbeitszeit mitten in der Corona-Pandemie also aus? Wie hat sich die zeitliche Flexibilität verändert?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeiten in der Corona-Pandemie: Leistung und Produktivität im "New Normal": Folgeergebnisse (2021)
Hofmann, Josephine; Piele, Alexander; Piele, Christian;Zitatform
Hofmann, Josephine, Alexander Piele & Christian Piele (2021): Arbeiten in der Corona-Pandemie: Leistung und Produktivität im "New Normal". Folgeergebnisse. Stuttgart, 6 S.
Abstract
"Befragt wurden 236 Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Personalführung, und damit Verantwortungstragende vorwiegend aus dem Bereich HR. 76 Prozent der Befragten arbeiten in privatwirtschaftlichen Unternehmen, 24 Prozent im öffentlichen Bereich. Die Befragten kommen zu 54 aus dem Dienstleistungssektor oder Einzelhandel, zu 18 Prozent aus produzierenden Unternehmen, 28 Prozent aus Unternehmen mit hybridem Angebot. 53 Prozent der Befragten stammen aus Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welfare benefit recipients in Germany: Unemployment dynamics during the Covid-19 pandemic (2021)
Zitatform
Hohmeyer, Katrin, Katharina Dengler, Veronika Knize & Tamara Pongratz (2021): Welfare benefit recipients in Germany: Unemployment dynamics during the Covid-19 pandemic. (LASER discussion papers 132), Erlangen, 30 S.
Abstract
"The Covid-19 pandemic has been challenging social security systems such as the German welfare benefit system labeled as Unemployment Benefit II (UBII). The article analyses the UBII entries and exits of unemployed people by individual characteristics and economic sectors as well as their participation in active labour market programmes during the Corona crisis. Using aggregate administrative data, we find that lower exit rates from unemployment drive the Corona-related change in unemployment for UBII recipients more strongly than for the average unemployed. Underlining the importance of education, those most strongly affected in their employment opportunities are UBII recipients without a vocational degree. Furthermore, the sectors accommodation & food service and temporary work agencies, which normally provide employment opportunities for welfare recipients, are the most affected by the Corona crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
DGB-Index Gute Arbeit: Report 2021 : Unter erschwerten Bedingungen - Corona und die Arbeitswelt: Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2021 (2021)
Holler, Markus; Schmucker, Rolf; Sinopoli, Robert;Zitatform
(2021): DGB-Index Gute Arbeit: Report 2021 : Unter erschwerten Bedingungen - Corona und die Arbeitswelt. Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2021. (DGB-Index Gute Arbeit : Report ... 2021), Berlin, 23 S.
Abstract
"Von Januar bis Juni 2021 wurden 6.407 zufällig ausgewählte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit dem DGB-Index Gute Arbeit befragt. Schwerpunktthema waren die Veränderungen der Arbeit im Kontext der Corona-Pandemie. Der Befragungszeitraum war von hohen Infektionszahlen (2. und 3. "Corona-Welle") und verschärften Maßnahmen des Infektionsschutzes (z.B. "Homeoffice-Pflicht") gekennzeichnet. Die Ergebnisse machen deutlich, dass sich trotz der betrieblichen Maßnahmen viele Beschäftigte Sorge um eine Ansteckung bei der Arbeit machten. Jede*r Vierte fühlte sich im Betrieb gar nicht oder nur in geringem Maß geschützt. Bei Beschäftigten, die mit anderen Menschen arbeiten (Interaktionsarbeit), waren die Sorgen noch ausgeprägter. Unter den Erzieher*innen fühlten sich knapp 60 Prozent bei der Arbeit schlecht vor einer Ansteckung geschützt. Wenn eine Gefährdungsbeurteilung zum Infektionsrisiko durchgeführt wurde, bewerteten die Beschäftigten ihre Situation deutlich besser. Während der Pandemie wurden verstärkt digitale Arbeitsmittel eingesetzt. Knapp die Hälfte der Befragten arbeitete mit neuer Software, ein Viertel mit neuer Hardware. Diese wurde u.a. zur Reduzierung von persönlichen Kontakten genutzt. Etwa 60 Prozent der Befragten hatten bei ihrer Arbeit persönliche durch digitale Kommunikation ersetzt. Ein Drittel davon nahmen diese Veränderung als zusätzliche Belastung wahr. Nur eine Minderheit fühlte sich durch die Verwendung digitaler Arbeitsmittel entlastet. Der Homeoffice-Anteil war im Befragungszeitraum sehr hoch. Knapp ein Drittel der Befragten arbeitete (sehr) häufig von zu Hause aus. Auch bei der Bewertung des Homeoffice wurde von den Betroffenen häufiger einer Mehrbelastung als eine Entlastung genannt. Die Belastung war besonders stark ausgeprägt, wenn Kinder zu betreuen waren, die Wohnung für die Arbeit ungeeignet war oder ohne ausreichende Schulung und Unterstützung mit neuen digitalen Arbeitsmitteln gearbeitet wurde. Insgesamt wird auch in der Pandemie eine große Ungleichheit zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen deutlich. In Abhängigkeit von beruflicher Tätigkeit und Qualifikationsniveau unterscheiden sich die Auswirkungen der Pandemie stark. Die Möglichkeiten, Arbeit im Homeoffice zu erledigen oder persönliche Kontakte durch digitale zu ersetzen, war vor allem in Bereichen mit höheren Qualifikationsanforderungen gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Covid-19, social class and work experience in Germany: inequalities in work-related health and economic risks (2021)
Holst, Hajo; Fessler, Agnes; Niehoff, Steffen;Zitatform
Holst, Hajo, Agnes Fessler & Steffen Niehoff (2021): Covid-19, social class and work experience in Germany: inequalities in work-related health and economic risks. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S495-S512. DOI:10.1080/14616696.2020.1828979
Abstract
"The study analyses inequalities in how German employees experience corona-related health and economic risks at the workplace. A social class framework is used to locate both types of risks within the vertically stratified and horizontally differentiated employment structure. A mixed-methods approach is applied based on a workforce survey (n = 9737) and qualitative interviews (n = 27), from the early stage of the pandemic (April to May 2020). Logistic regressions triangulated with interview analysis reveal striking occupational inequalities in employees’ corona experience: The work-life burdens of Covid-19 hit social classes quite unequally. Three findings are particularly noteworthy. First, health and economic risk experiences are primarily located in different horizontal segments of the employment structure. Perceived health risks are highest for the classes based on the interpersonal work logic, whereas the independent classes and the technical classes experience higher economic risks. Second, risk experience among wage earners is vertically stratified. In each horizontal segment, members of the lower classes report significantly higher health and economic risks than the upper classes. Third, although health and economic risks have their centres in different horizontal segments, the risks overlap among production and service workers at the lower end of the employment structure; thus, amplifying pre-existing class inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Pandemie als doppeltes Brennglas – Corona und die Wiederkehr der Klassengesellschaft (2021)
Holst, Hajo; Niehoff, Steffen; Fessler, Agnes;Zitatform
Holst, Hajo, Agnes Fessler & Steffen Niehoff (2021): Die Pandemie als doppeltes Brennglas – Corona und die Wiederkehr der Klassengesellschaft. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 14, H. 2, S. 83-97.
Abstract
"Der Beitrag beschäftigt sich mit der besonderen Klassendynamik der Corona-Pandemie. Gezeigt wird, dass zentrale arbeitsweltliche Auswirkungen – subjektive Infektionsrisiken, wirtschaftliche Lasten und mobiles Arbeiten – von starken vertikalen und horizontalen Klassenungleichheiten gekennzeichnet sind, die zudem über den bisherigen Pandemieverlauf eine bemerkenswerte Stabilität aufweisen. Zugleich wird deutlich, dass die Klassenungleichheiten nicht nur ein analytisches Phänomen darstellen, sondern den Erwerbsarbeitenden im Arbeitsalltag bewusst sind. Damit wirkt die Pandemie im doppelten Sinne als Brennglas, in dem die gesellschaftliche Relevanz der Kategorie „Klasse“ sichtbar wird: Erstens wird in der Pandemie deutlich, dass der Einfluss der Klassenlage auf die Verteilung von Erwerbsarbeitsrisiken in den kapitalistischen Gegenwartsgesellschaften ungebrochen ist; zweitens rückt – vermittelt über die im Arbeitsalltag sichtbaren Ungleichheitseffekte der Pandemie – die Klassenstruktur verstärkt ins Bewusstsein vieler Arbeitenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise (2021)
Zitatform
Holtemöller, Oliver (2021): Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 27, H. 1, S. 5-11.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession getrieben. In diesem Beitrag wird analysiert, wie sich die Rezession in den Unternehmensinsolvenzen niederschlägt. Prognosen auf Basis des üblichen Zusammenhangs zwischen Bruttowertschöpfung und Unternehmensinsolvenzen nach Wirtschaftsbereichen deuten auf eine kräftige Zunahme der Unternehmensinsolvenzen im zweiten Halbjahr 2020 hin. Für Unternehmensinsolvenzen gelten allerdings seit März 2020 Ausnahmeregelungen, die das Ziel haben, allein durch die Corona-Krise bedingte Unternehmensinsolvenzen zu vermeiden. Ferner erhalten die Unternehmen finanzielle Unterstützung im Rahmen der Corona-Hilfspakete. Mit zunehmender Dauer der wirtschaftlichen Beeinträchtigungen nimmt die Wahrscheinlichkeit von Unternehmensinsolvenzen gleichwohl zu, sodass nach Aufhebung der Ausnahmeregelungen Insolvenzen nachgeholt werden dürften und das übliche konjunkturelle Muster wieder greift." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gemeinschaftsdiagnose: Pandemie verzögert Aufschwung - Demografie bremst Wachstum (2021)
Zitatform
Holtemöller, Oliver, Stefan Kooths, Claus Michelsen, Torsten Schmidt & Timo Wollmershäuser (2021): Gemeinschaftsdiagnose: Pandemie verzögert Aufschwung - Demografie bremst Wachstum. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 5, S. 353-357. DOI:10.1007/s10273-021-2915-4
Abstract
"Das erste Jahr der Corona-Pandemie stand in Deutschland im Zeichen extremer Schwankungen der ökonomischen Aktivität und einer massiv gelähmten Binnenwirtschaft. In ihrem Frühjahrsgutachten gehen die Institute davon aus, dass der derzeitige Shutdown zunächst fortgesetzt und ab Mitte Mai bis zum Ende des dritten Quartals nach und nach aufgehoben wird. Im Zuge der Lockerungen wird sich vor allem der private Konsum kräftig erholen. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,7 % und im kommenden Jahr um 3,9 % zulegen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Gender differences in experiencing Coronavirus-triggered economic hardship: Evidence from four developing countries (2021)
Zitatform
Hossain, Mobarak (2021): Gender differences in experiencing Coronavirus-triggered economic hardship. Evidence from four developing countries. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 71, S. 1-5. DOI:10.1016/j.rssm.2020.100555
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Labour Market Search and Placement during the Corona Crisis: Evidence from Daily Online Data (2021)
Zitatform
Hutter, Christian & Enzo Weber (2021): Labour Market Search and Placement during the Corona Crisis: Evidence from Daily Online Data. In: The empirical economics letters, Jg. 20, H. 4, S. 453-460., 2021-01-03.
Abstract
"We use daily data of online activities on the job exchange platform of the German Federal Employment Agency and its internal placement software to measure the search intensity of employers and job seekers and – for the first time – the placement intensity of employment agencies. The data is used to investigate search and placement during the Corona pandemic 2020. The results show that search and placement activities dropped significantly and have not fully recovered yet. They suggest that the most critical effects of the Corona crisis on the labour market result from a lack of new hires." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)
Zitatform
Hutter, Christian, Elke Jahn, Michael Oberfichtner & Enzo Weber (2021): Der deutsche Arbeitsmarkt in der Covid-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 08/2021), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie und zu unterstützenden Maßnahmen für Neueinstellungen und zur besseren Absicherung von Selbstständigen gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Belastungswahrnehmung in der Corona-Pandemie: Erkenntnisse aus vier Wellen der HBS-Erwerbspersonenbefragung 2020/21 (2021)
Zitatform
Hövermann, Andreas (2021): Belastungswahrnehmung in der Corona-Pandemie. Erkenntnisse aus vier Wellen der HBS-Erwerbspersonenbefragung 2020/21. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 50), Düsseldorf, 13 S.
Abstract
"Über ein Jahr ist es mittlerweile her, dass die ersten Corona-Fälle in Deutschland auftraten. Das Virus und die zur Eindämmung getroffenen Einschränkungen stellen die Bevölkerung vor große Herausforderungen. Ein Indikator dafür ist die Belastungswahrnehmung, die in diesem Policy Brief im Mittelpunkt steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Auswirkungen von COVID-19 auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Frauen in Berlin (2021)
Zitatform
Hübgen, Sabine, Laura Eberlein, Stefan Munnes, Charlotte Schlüter & Noémi Shirin Unkel (2021): Die Auswirkungen von COVID-19 auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Frauen in Berlin. (WZB discussion paper SP I / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Nachwuchsgruppe Arbeit und Fürsorge SP I 2021-504), Berlin, 225 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das wirtschaftliche und soziale Leben von Frauen in Berlin. Um ein möglichst umfassendes Bild der veränderten Lebenssituation abgeben zu können, analysieren wir quantitative Umfragedaten unserer „Corona-Alltag“ Studie, amtliche Statistiken zu Verschiebungen auf dem Berliner Arbeitsmarkt sowie 33 qualitative Expert*inneninterviews. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Frauen in Berlin insgesamt stärker von den negativen Folgen der Pandemie betroffen sind als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Unequal Consequences of the Covid-19 Pandemic: Evidence from a Large Representative German Population Survey (2021)
Zitatform
Immel, Lea, Florian Neumeier & Andreas Peichl (2021): The Unequal Consequences of the Covid-19 Pandemic: Evidence from a Large Representative German Population Survey. (CESifo working paper 9038), München, 82 S.
Abstract
"We employ panel data from three waves of a large representative population survey carried out between June and November 2020 to assess in what regards and to what extent different groups of the German population are affected by the COVID- 19 crisis. Using common factor analysis, we demonstrate that people's lives are mainly affected in two ways: First, a notable fraction of the population is concerned that they or their family members and friends may get infected with the coronavirus. Second, many people suffer from socio-economic consequences of the crisis, including a discontinuation of employment, a decrease in household income, and worries about financial troubles. Regressing these two factors on several socio-demographic characteristics reveals that especially the socio-economic consequences vary across population groups. Self-employed persons, marginally employed workers, low-income households, and families with children appear to be burdened over-proportionally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Working from Home, Wages, and Regional Inequality in the Light of COVID-19 (2021)
Zitatform
Irlacher, Michael & Michael Koch (2021): Working from Home, Wages, and Regional Inequality in the Light of COVID-19. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 241, H. 3, S. 373-404. DOI:10.1515/jbnst-2020-0030
Abstract
"We use the most recent wave of the German Qualifications and Career Survey to reveal a substantial wage premium in a Mincer regression for workers performing their job from home. The premium accounts for more than 10% and persists within narrowly defined jobs as well as after controlling for workplace characteristics. In a next step, we provide evidence on substantial regional variation in the share of jobs that can be done from home in Germany. Our analysis reveals a strong, positive relation between the share of jobs with working from home opportunities and the mean worker income in a district. Assuming that jobs with the opportunity of remote work are more crisis proof, our results suggest that the COVID-19 pandemic might affect poorer regions to a greater extent. Hence, examining regional disparities is central for policy-makers in choosing economic policies to mitigate the consequences of this crisis." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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The Global COVID-19 Student Survey: First Wave Results (2021)
Jaeger, David A. ; Arellano-Bover, Jaime; Karbownik, Krzysztof ; Nunley, John M. ; Seals, R. Alan ; Martínez-Matute, Marta ;Zitatform
Jaeger, David A., Jaime Arellano-Bover, Krzysztof Karbownik, Marta Martínez-Matute, John M. Nunley & R. Alan Seals (2021): The Global COVID-19 Student Survey: First Wave Results. (IZA discussion paper 14419), Bonn, 171 S.
Abstract
"University students have been particularly affected by the COVID-19 pandemic. We present results from the first wave of the Global COVID-19 Student Survey, which was administered at 28 universities in the United States, Spain, Australia, Sweden, Austria, Italy, and Mexico between April and October 2020. The survey addresses contemporaneous outcomes and future expectations regarding three fundamental aspects of students' lives in the pandemic: the labor market, education, and health. We document the differential responses of students as a function of their country of residence, parental income, gender, and for the US their race." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lockdown am Ausbildungsmarkt: Folgen für die Fachkräftesicherung (2021)
Zitatform
Jansen, Anika & Helen Hickmann (2021): Lockdown am Ausbildungsmarkt. Folgen für die Fachkräftesicherung. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2021,3), Köln, 25 S.
Abstract
"Die Entwicklungen des Ausbildungsmarktes beeinflussen unmittelbar die Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt. Wie sich dieser in den letzten Jahren und während der Corona-Krise entwickelt hat zeigt ein neues KOFA-Gutachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Adapting social protection to the needs of multiple jobholders in Denmark, the United Kingdom and Germany (2021)
Jerg, Lukas; Buschoff, Karin Schulze; O'Reilly, Jacqueline;Zitatform
Jerg, Lukas, Jacqueline O'Reilly & Karin Schulze Buschoff (2021): Adapting social protection to the needs of multiple jobholders in Denmark, the United Kingdom and Germany. In: Transfer, Jg. 27, H. 2, S. 237-253. DOI:10.1177/1024258921991039
Abstract
"Mehrfachbeschäftigungen stellen besondere Anforderungen an die soziale Absicherung, die sich deutlich von denen der abhängigen Beschäftigungen und der Selbstständigkeit unterscheiden. Um zu untersuchen, ob und inwieweit sich die Systeme der sozialen Absicherung auf diese Anforderungen einstellen, haben wir für Fallstudien drei Länder mit unterschiedlichem Ausmaß und Trends hinsichtlich der Mehrfachbeschäftigungen ausgewählt: Dänemark, das Vereinigte Königreich und Deutschland. Vor dem Hintergrund politischer Rahmenbedingungen zeigen wir Defizite in der sozialen Absicherung von Mehrfachbeschäftigten in diesen Ländern vor und während der COVID-19-Pandemie auf. Wir gehen der Frage nach, inwieweit die neu entstehende Plattformökonomie diese Defizite noch verstärkt. Ein Ergebnis unserer Analysen ist, dass die Herangehensweise der Beseitigung der Defizite der sozialen Absicherung die unterschiedlichen Eigenarten der nationalen Beschäftigungssysteme widerspiegelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Sorgearbeit während der Corona-Pandemie: Mütter übernehmen größeren Anteil – vor allem bei schon zuvor ungleicher Aufteilung (2021)
Zitatform
Jessen, Jonas, C. Katharina Spieß & Katharina Wrohlich (2021): Sorgearbeit während der Corona-Pandemie: Mütter übernehmen größeren Anteil – vor allem bei schon zuvor ungleicher Aufteilung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 9, S. 131-139. DOI:10.18723/diw_wb:2021-9-1
Abstract
"Eltern haben im Zuge der ersten coronabedingten Kita- und Schulschließungen einen Großteil der Bildungs- und Betreuungsarbeit übernommen. Vielfach wurde in der Öffentlichkeit diskutiert, inwiefern die Corona-Pandemie die Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Müttern und Vätern verändert hat. Eine Auswertung neuer pairfam-Daten zeigt ein differenziertes Bild: Einerseits hat sich der Anteil der Paare, die sich Kinderbetreuung und Hausarbeit egalitär aufteilen, nicht signifikant verändert. Andererseits ist bei Paaren, bei denen die Frauen bereits vor der Pandemie den überwiegenden Teil der Sorgearbeit übernommen haben, das Ungleichgewicht in der Pandemie noch größer geworden. Im Frühjahr und Sommer 2020 haben Frauen in rund 16 Prozent und damit im Vorjahresvergleich in etwa doppelt so vielen Familien (fast) vollständig die Kinderbetreuung übernommen. Wenn Mütter im Homeoffice arbeiten, erledigen sie auch mehr Sorgearbeit, während dies bei Vätern nicht der Fall ist. Die Aufteilung der Sorgearbeit wird dabei von Müttern und Vätern sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die Politik sollte aus einer gleichstellungspolitischen Perspektive bei neuen familienbezogenen Leistungen die ungleiche Verteilung der Sorgearbeit stärker in den Blick nehmen. Helfen könnten beispielsweise finanzielle Anreize für eine gleichmäßigere Aufteilung der Elternzeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Corona-Krise in Hamburg und Schleswig-Holstein: Eine Zwischenbilanz (2021)
Jessen-Thiesen, Levke; Schrader, Klaus; Stehn, Jürgen;Zitatform
Jessen-Thiesen, Levke, Klaus Schrader & Jürgen Stehn (2021): Die Corona-Krise in Hamburg und Schleswig-Holstein: Eine Zwischenbilanz. (Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik / IfW Kiel, Institut für Weltwirtschaft 33), Kiel, 101 S.
Abstract
"In der Studie, die im Rahmen des gemeinsamen Projekts 'Norddeutschland und die Corona-Krise: Wirtschaftliche Folgen und wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf' des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft erstellt wurde, wird eine Zwischenbilanz der wirtschaftlichen Folge der Corona-Krise für Hamburg und Schleswig-Holstein gezogen. Die Autoren geben einen Überblick über die Auswirkungen der Pandemie und der Pandemiebekämpfung auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung in den beiden Bundesländern im Verlauf des Jahres 2020. Es wird die Entwicklung in den einzelnen Branchen analysiert und es werden "Gewinner" und "Verlierer" der Krise identifiziert. Die Hilfsprogramme des Bundes sowie Hamburgs und Schleswig-Holsteins werden dargestellt und bewertet, wobei die Bilanz in den ersten 11 Monaten der Corona-Krise durchwachsen ausfällt. Angesichts der Schwächen des bisherigen Förderkatalogs wird der vom IfW entworfene Hilfsmechanismus des "Kieler Modells für betriebliche Stabilisierungshilfen" als wirtschaftspolitische Alternative präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt in Berlin-Brandenburg: Coronabedingter Beschäftigungseinbruch nach langjährigem Wachstum (2021)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2021): Arbeitsmarkt in Berlin-Brandenburg: Coronabedingter Beschäftigungseinbruch nach langjährigem Wachstum. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2021), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Der vorliegende regionale Bericht für Berlin und Brandenburg betrachtet die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kurzarbeit und Beschäftigung bis Oktober 2020 bzw. bis Februar 2021. Unmittelbar nach Beginn der Maßnahmen zur Viruseindämmung stiegen die Anteile der Personen in Kurzarbeit im März und April des Jahres 2020 erheblich an und reduzierten sich mit Lockerung der Einschränkungen über den Sommer 2020 hinweg. Hiervon betroffen waren besonders die Gastronomie und Beherbergung, die weit überdurchschnittliche Anteile an Beschäftigten in Kurzarbeit verzeichneten und zugleich zahlenmäßig von großer Relevanz für Berlin und Brandenburg sind. Weiterhin wird deutlich, dass Kurzarbeit nicht alle Beschäftigungsrückgänge verhindern konnte. Hierbei ergeben sich deutliche Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen einerseits aber auch zwischen Berlin und Brandenburg andererseits. Eine Gegenüberstellung der langfristigen Wachstumsraten der Beschäftigung und kurzfristigen Veränderungen seit Beginn der Pandemie zeigt, dass insbesondere in den Bereichen Gastronomie/Beherbergung und Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen mit einer raschen Erholung nach Ende der Pandemie zu rechnen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die betriebliche Weiterbildung ist in der Corona-Krise massiv eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Jost, Ramona & Ute Leber (2021): Die betriebliche Weiterbildung ist in der Corona-Krise massiv eingebrochen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 10.12.2021 Nürnberg, 2021-12-09.
Abstract
"Aufgrund von Kontaktbeschränkungen, unsicheren Geschäftserwartungen und finanziellen Engpässen hat die betriebliche Weiterbildungsbeteiligung– nicht gleichzusetzen mit der sehr viel weiter gefassten beruflichen Weiterbildung – im Pandemiejahr 2020 das niedrigste Niveau seit Beginn dieses Jahrtausends erreicht. Gerade Branchen und Beschäftigtengruppen, deren Weiterbildungsengagement bereits vor der Pandemie unterdurchschnittlich war, betraf dies besonders stark." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; -
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Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg (2021)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2021): Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2021), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"Die vorliegende regionale Analyse untersucht die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Im Vordergrund steht dabei der Corona-Effekt, der den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Zuge der Corona-Pandemie abbildet. Insbesondere für Berlin fällt dieser Effekt deutlich höher aus als in Brandenburg und im bundesweiten Mittel. Zwischen den Kreisen in Brandenburg zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Regionen im Norden Brandenburgs weisen einen höheren Corona-Effekt auf. Grundsätzlich betrifft der Anstieg der Arbeitslosigkeit primär Personen in SGB III, da dieser Bereich stark von der Dynamik des Arbeitsmarktes beeinflusst ist. Auch im Hinblick auf die soziodemografischen Faktoren gibt es deutliche Unterschiede in der Betroffenheit durch die coronabedingte Arbeitslosigkeit. Jüngere Menschen, Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und auch Langzeitarbeitslose verzeichnen die höchsten prozentualen Anstiege in der Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Väterreport. Update 2021 (2021)
Juncke, David; Braukmann, Jan; Stoll, Evelyn; Krämer, Lisa;Zitatform
Juncke, David, Jan Braukmann, Lisa Krämer & Evelyn Stoll (2021): Väterreport. Update 2021. (Väterreport … / Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Berlin, 45 S.
Abstract
"Vater sein im Jahr 2021 ist anders als früher. Und das aus mehreren Gründen. Zum einen wollen sich viele Väter heute an der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder genauso wie die Mütter beteiligen. Es ist ihnen wichtig, Zeit mit der Familie zu verbringen. Dieser Trend, den wir schon in den letzten Väterreports vorgestellt haben, setzt sich weiter fort. Zum anderen ist Vater sein im Jahr 2021 besonders, weil die Coronapandemie Familien vor besondere Herausforderungen stellt, aber auch Chancen bietet: Viele Väter kümmerten sich mehr als je zuvor um die Bildung und Betreuung ihrer Kinder." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Aus der Corona-Krise lernen: Erfahrungen und neue Impulse für die betriebliche Vereinbarkeitspolitik (2021)
Juncke, David; Stoll, Evelyn; Nicodemus, Johanna; Weßler-Poßberg, Dagmar;Zitatform
Juncke, David, Dagmar Weßler-Poßberg, Evelyn Stoll & Johanna Nicodemus (2021): Aus der Corona-Krise lernen: Erfahrungen und neue Impulse für die betriebliche Vereinbarkeitspolitik. Düsseldorf, 78 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat in vielen Unternehmen dazu geführt, ein neues Bewusstsein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu entwickeln. So sind 88 Prozent der Unternehmen mit ihrer Entscheidung zufrieden, in der Krise vereinbarkeitsfördernde Maßnahmen eingeführt oder ausgeweitet zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Studie „Aus der Corona-Krise lernen: Erfahrungen und neue Impulse für die betriebliche Vereinbarkeitspolitik“ der Prognos AG im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“. Eine Besonderheit der Untersuchung ist die zweifache Befragung von Unternehmen und auch Eltern im Abstand von ca. einem Jahr in 2020 und 2021. Entsprechend bieten die Ergebnisse ebenso vielschichtige wie umfangreiche Einblicke in Veränderungsprozesse im Laufe der Pandemie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mindestlohnbetriebe in der zweiten Corona-Welle (2021)
Zitatform
Kagerl, Christian & Clemens Ohlert (2021): Mindestlohnbetriebe in der zweiten Corona-Welle. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 10, S. 804-808. DOI:10.1007/s10273-021-3028-9
Abstract
"Die Mindestlohnbetriebe können es in der Corona-Pandemie aus verschiedenen Gründen besonders schwer haben. Wir stellen fest, dass Mindestlohnbetriebe zu Beginn 2021 häufiger von der Corona-Pandemie betroffen waren als die übrige Wirtschaft, was auf die Branchenzusammensetzung der Mindestlohnbetriebe und nicht auf den Mindestlohn selbst zurückzuführen ist. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Mindestlohnbetriebe häufiger Kurzarbeit einsetzen als andere Betriebe. Auch das Arbeitsvolumen wird in Mindestlohnbetrieben häufiger als in anderen Betrieben durch den Abbau von Überstunden reduziert. Zudem werden Lohnerhöhungen und Sonderzahlungen häufiger gekürzt oder ausgesetzt." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Personalpolitik in der Coronakrise (2021)
Zitatform
Kagerl, Christian & Oliver Bruttel (2021): Personalpolitik in der Coronakrise. In: Personalmagazin, Jg. 23, H. 6, S. 86-88., 2021-04-15.
Abstract
"Mit welchen personalpolitischen Maßnahmen haben Betriebe auf die Coronapandemie reagiert? Eine repräsentative Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gibt hierüber Auskunft. Dabei zeigt sich: Die Unternehmen haben in erster Linie flexible Arbeitszeitinstrumente genutzt, um auf die Krise zu reagieren. Aber auch eine zurückhaltende Lohn- und Gehaltspolitik war vor allem bei den Betrieben zu beobachten, die von der Krise stark betroffen waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
„Betriebe in der Covid-19-Krise“ - Ein Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland (2021)
Zitatform
Kagerl, Christian, Duncan Roth & Antje Weyh (2021): „Betriebe in der Covid-19-Krise“ - Ein Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 28, H. 3, S. 13-18., 2021-06-01.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie beherrscht seit Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 den Alltag in vielen Betrieben Deutschlands. Die hochfrequente Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) analysiert die Auswirkungen der Pandemie auf die Betriebe in Deutschland nicht nur im Hinblick auf deren allgemeine Betroffenheit, sondern auch bezüglich arbeitsmarktrelevanter Aspekte. Die Ergebnisse zeigen, dass ostdeutsche Betriebe bis in den Herbst hinein seltener eine negative Betroffenheit angeben. Seit dem Beginn des zweiten Lockdowns gibt es im Vergleich zu Westdeutschland keine Unterschiede mehr. Das Einstellungs- und Entlassungsverhalten fällt in beiden Landesteilen im Verlauf der Pandemie sehr ähnlich aus, während es größere Unterschiede hinsichtlich der Liquiditätsreserven gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Impacts of COVID-19 on the self-employed (2021)
Zitatform
Kalenkoski, Charlene Marie & Sabrina Wulff Pabilonia (2021): Impacts of COVID-19 on the self-employed. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 843), Maastricht, 62 S.
Abstract
"This study estimates random effects and difference-in-difference-in-differences models to examine the initial impacts of COVID-19 on the employment and hours of unincorporated selfemployed workers using monthly panel data from the Current Population Survey. For these workers, effects were visible in March as voluntary social distancing began, largest in April as complete shutdowns occurred, and slightly smaller in May as some restrictions were eased. We find differential effects by gender that favor men, by marital status and gender that favor married men over married women, and by gender, marital, and parental status that favor married fathers over married mothers. The evidence suggests that self-employed married mothers were forced out of the labor force to care for children as prescribed by gender norms and the division and specialization of labor within households. Remote work and working in an essential industry mitigated some of the negative effects on employment and hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wie sind soziale Dienstleister von der COVID-19-Pandemie betroffen? Wie nutzen die Dienstleister die staatlichen Unterstützungsleistungen?: Endbericht zum Forschungsprojekt (2021)
Zitatform
Kaps, Petra, Renate Reiter, Frank Oschmiansky & Sandra Popp (2021): Wie sind soziale Dienstleister von der COVID-19-Pandemie betroffen? Wie nutzen die Dienstleister die staatlichen Unterstützungsleistungen? Endbericht zum Forschungsprojekt. Berlin, 159 S.
Abstract
"Durch die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Einschränkungen zwischenmenschlicher Kontakte und die zumindest zeitweise Schließung von Betrieben und öffentlichen Einrichtungen aller Art zum Zwecke des Infektionsschutzes werden die sozialen Dienstleister - sowohl die Dienstleistungseinrichtungen als öffentliche oder private Unternehmen als auch ihre Mitarbeitenden, die personenbezogene Dienstleistungen erbringen - einem massiven „Stresstest“ unterzogen. Aus diesen Beobachtungen leiten sich die zentralen Forschungsfragen des Projektes „Wie sind soziale Dienstleister, ihre Mitarbeitenden und ihre Nutzerinnen und Nutzer von der Corona-Pandemie betroffen und wie wirken die sozialpolitischen Unterstützungsleistungen?“ ab. Das Projekt untersucht, - wie verschiedene Gruppen sozialer Dienstleister von der Corona-Pandemie betroffen sind, - wie sie ihre Leistungen während der Pandemie unter veränderten Bedingungen erbringen und sie an diese anpassen, - welche Unterstützung sie dabei benötigen, - welche staatlichen Unterstützungsleistungen zur Verfügung stehen, - wie diese genutzt werden und wirken und - welche Anpassungen oder Weiterentwicklungen hier notwendig sind. Im vorliegenden Abschlussbericht werden die Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt und Schlussfolgerungen daraus diskutiert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie sind soziale Dienstleister von der COVID-19-Pandemie betroffen und wie nutzen sie die staatlichen Unterstützungsleistungen?: Zwischenbericht vom 10.03.2021 zum Forschungsprojekt „Wie sind soziale Dienstleister, ihre Mitarbeitenden und ihre Nutzenden von der Corona-Pandemie betroffen und wie wirken die sozialpolitischen Unterstützungsleistungen?“ (2021)
Zitatform
Kaps, Petra, Renate Reiter, Julia Berthold, Frank Oschmiansky & Sandra Popp (2021): Wie sind soziale Dienstleister von der COVID-19-Pandemie betroffen und wie nutzen sie die staatlichen Unterstützungsleistungen? Zwischenbericht vom 10.03.2021 zum Forschungsprojekt „Wie sind soziale Dienstleister, ihre Mitarbeitenden und ihre Nutzenden von der Corona-Pandemie betroffen und wie wirken die sozialpolitischen Unterstützungsleistungen?“. Berlin, 101 S.
Abstract
"Durch die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Einschränkungen zwischenmenschlicher Kontakte und die zumindest zeitweise Schließung von Betrieben und öffentlichen Einrichtungen aller Art zum Zwecke des Infektionsschutzes werden die sozialen Dienstleister – sowohl die Dienstleistungseinrichtungen als öffentliche oder private Unternehmen als auch ihre Mitarbeitenden, die personenbezogene Dienstleistungen erbringen – einem massiven "Stresstest" unterzogen. Aus diesen Beobachtungen leiten sich die zentralen Forschungsfragen des Projektes "Wie sind soziale Dienstleister, ihre Mitarbeitenden und ihre Nutzerinnen und Nutzer von der Corona-Pandemie betroffen und wie wirken die sozialpolitischen Unterstützungsleistungen?" ab. Das Projekt untersucht, - wie verschiedene Gruppen sozialer Dienstleister von der Corona-Pandemie betroffen sind, - wie sie ihre Leistungen während der Pandemie unter veränderten Bedingungen erbringen und sie an diese anpassen, - welche Unterstützung sie dabei benötigen, - welche staatlichen Unterstützungsleistungen zur Verfügung stehen, - wie diese genutzt werden und wirken und - welche Anpassungen oder Weiterentwicklungen hier notwendig sind. Im vorliegenden Zwischenbericht werden die ersten Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt und erste Schlussfolgerungen daraus diskutiert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gewerbliche Existenzgründungen und Unternehmensaufgaben in 2020 (2021)
Zitatform
Kay, Rosemarie & Peter Kranzusch (2021): Gewerbliche Existenzgründungen und Unternehmensaufgaben in 2020. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 17 S.
Abstract
"Die Coronavirus-Pandemie beeinflusst das Wirtschaftsgeschehen Deutschlands in erheblichem Maße. Angesichts schlechter Geschäftsaussichten sollten die Anzahl der Markteintritte (Gründungen) abgenommen haben und die der -austritte gestiegen sein. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich das Existenzgründungs- und Liquidationsgeschehen tatsächlich 2020 - entwickelt hat. Dazu werden die Gewerbeanzeigen monatsbezogen betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Female and male entrepreneurs in Germany: How did the coronavirus pandemic affect their businesses? (2021)
Zitatform
Kay, Rosemarie & Friederike Welter (2021): Female and male entrepreneurs in Germany: How did the coronavirus pandemic affect their businesses? (Institut für Mittelstandsforschung. Working paper 2021,1), Bonn, 18 S.
Abstract
"Restrictions in the wake of the coronavirus pandemic have affected and continue to affect the operations of entrepreneurs. A wide range of support measures were designed to mitigate their consequences. This paper traces the economic development in the various sectors and provides an overview of the support measures. Based on the specifics of women's businesses, first answers will be given to the question whether women entrepreneurs and the businesses they run are particularly affected by the coronavirus crisis and whether they are supported in an appropriate way in overcoming the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Situation von Unternehmerinnen und Unternehmern in der Corona-Pandemie (2021)
Zitatform
Kay, Rosemarie & Friederike Welter (2021): Die Situation von Unternehmerinnen und Unternehmern in der Corona-Pandemie. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 5/6, S. 317-337. DOI:10.3790/sfo.70.5-6.317
Abstract
"Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie trafen und treffen auch die Tätigkeit von Unternehmerinnen und Unternehmern. Vielfältige Unterstützungsmaßnahmen sollen deren Folgen abmildern. Dieser Beitrag zeichnet die wirtschaftliche Entwicklung in den verschiedenen Branchen nach und gibt einen Überblick über die Unterstützungsmaßnahmen. Ausgehend von den Spezifika der von Frauen geführten Unternehmen wird danach gefragt, ob Unternehmerinnen und die von ihnen geführten Unternehmen in besonderer Weise von der Coronakrise betroffen sind und sie in angemessener Weise bei der Krisenbewältigung unterstützt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie (2021)
Zitatform
Kindt, Anna-Maria, Corinna Lawitzky, Uwe Sujata & Antje Weyh (2021): Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2021), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Durch die Corona-Pandemie wurden Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens notwendig, die auch zu Einschränkungen des wirtschaftlichen Geschehens führten. Negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Leistung und den Arbeitsmarkt waren die Folge. Trotz umfangreicher Hilfen für die Unternehmen stieg die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen im Jahresdurchschnitt 2020 um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Diese Zunahme beruht jedoch kaum auf vermehrten Zugängen in Arbeitslosigkeit, sondern vielmehr auf fehlenden Abgängen aus Arbeitslosigkeit. Ein nicht unerheblicher Teil dieses Anstieges der Arbeitslosigkeit ist dabei auf eine deutlich geringere Entlastungswirkung durch z. B. arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zurückzuführen. Um diesen Effekt auszuschließen, betrachten wir hier nur den 1. Arbeitsmarkt. Aus den Veränderungen der Zugänge aus dem 1. Arbeitsmarkt in Arbeitslosigkeit und den Veränderungen der Abgänge in den 1. Arbeitsmarkt aus Arbeitslosigkeit errechnen wir den sogenannten Corona-Effekt. Für Sachsen lag dieser für das Jahr 2020 bei 3,9. Das bedeutet, dass im Vergleich zum Jahr 2019 rund vier von 1.000 Erwerbspersonen mehr arbeitslos waren. Im regionalen Vergleich ist der Corona-Effekt in der Stadt Leipzig mit 6,5 am höchsten und mit 1,0 im Landkreis Nordsachsen am niedrigsten. Verantwortlich für die regionalen Unterschiede in der Höhe des Corona-Effektes sind die unterschiedlichen Strukturen der Landkreise. So ist der Corona-Effekt in den Regionen höher, in denen es einen hohen Beschäftigtenanteil in Wirtschaftszweigen gibt, in denen die ökonomischen Aktivitäten durch die Pandemie stark eingeschränkt wurden. Wenn eine Region eher kleinbetrieblich geprägt ist, ist der Corona-Effekt niedriger. Einen hohen Corona-Effekt verzeichnen dichter besiedelte Gebiete und Regionen, die bereits 2019 eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Beratung, Betreuung und Begleitung von Langzeitleistungsbeziehenden nach dem SGB II: Forschungsprojekt im Kontext der Corona-Pandemie im Rahmen des Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialforschung (FIS) (2021)
Kirchmann, Andrea; Maier, Anastasia; Mölling, Christine; Schaftstädt, Christin;Zitatform
Kirchmann, Andrea, Anastasia Maier & Christin Schaftstädt (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Beratung, Betreuung und Begleitung von Langzeitleistungsbeziehenden nach dem SGB II. Forschungsprojekt im Kontext der Corona-Pandemie im Rahmen des Fördernetzwerks Interdisziplinäre Sozialforschung (FIS). (IAW policy reports / Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (Tübingen) 21), Tübingen, 53 S.
Abstract
"In dem Forschungsprojekt wurde der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie sowohl auf den Personenkreis der Langzeitleistungsbeziehenden im SGB II, als auch auf die Bemühungen zur Heranführung an und Integration in den Arbeitsmarkt und zur Förderung sozialer Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit gehabt hat. Dem Forschungsprojekt liegt ein qualitatives Untersuchungsdesign zugrunde. Im Rahmen von acht regionalen Fallstudien wurden leitfadengestützte Expertengespräche mit Vertreter*innen aus Jobcentern, kommunaler Stellen und Trägern geführt; zudem fanden problemzentrierte Interviews mit Langzeitleistungsbeziehenden statt. Des Weiteren wurden in zwei virtuellen Workshops die Forschungsergebnisse reflektiert und diskutiert, um Verbesserungsbedarfe zu identifizieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Mit dem Forschungsprojekt konnten relevante Erkenntnisse über die Auswirkungen der Pandemie auf den Personenkreis der Langzeitleistungsbeziehenden erzielt werden. Hierbei wurden nicht nur die unmittelbaren und persönlichen Auswirkungen aufgrund von Kontaktbeschränkungen deutlich, sondern auch die teilweise schlechten Bedingungen für die Inanspruchnahme von Beratungs- und Unterstützungsangebote offenkundig. Mit Blick auf das Hilfe- und Unterstützungssystem vor Ort zeigte sich, dass sich die Institutionen während der Pandemie zunehmend auf sich konzentriert haben was zur Folge hatte, dass Unterstützungsangebote für benachteiligte Personengruppen wie die Langzeitleistungsbeziehende nicht mehr Hand in Hand durchgeführt wurden. Als ein zentrales Problem stellte sich nicht nur die fehlende Erreichbarkeit kommunaler Angebote heraus, sondern auch der fehlende Konsens über die Zuständigkeit und Verantwortung in der Begleitung von Langzeitleistungsbeziehenden. Trotz des Engagements gemeinnütziger Träger, den Kontakt zu den Langzeitleistungsbeziehenden aufrechtzuerhalten und als Anlaufstelle verfügbar zu sein, konnte die Begleitung nicht mehr umfassend und passgenau durchgeführt werden und kann daher als lückenhaft bewertet werden. Bei den individuellen Auswirkungen der Pandemie auf den Personenkreis der Langzeitleistungsbeziehenden konnte ein breites Spektrum an Verhaltensreaktionen beobachtet werden, welches von einer hohen Resilienz bis hin zu Überforderung und gänzlicher Isolation reichte. Eine unmittelbare negative Auswirkung auf die persönliche Situation ergab sich aus einer fehlenden Tagesstruktur, die mit der Aussetzung aktivierender Maßnahmen nicht mehr gegeben war. Ein stark reduziertes Angebot an Praktikumsplätzen als Bestandteil der Integrationsarbeit erschwerte das Sammeln praktischer Erfahrungen, wodurch sich die Chancen auf eine Arbeitsmarktintegration verringerten. Mit Blick auf die Beratung in den Jobcentern zeigen die Forschungsergebnisse eindrücklich, dass die Pandemie zu einer Vielzahl von Reflexionsprozessen geführt hat – hinsichtlich der Arbeitsorganisation, aber auch hinsichtlich der Beratungsprozesse. Deutlich wurde, dass Beratungs- und Integrationsprozesse – ausgelöst durch die Pandemie und den damit einhergehenden anhaltenden Kontaktbeschränkungen – umgestaltet und teilweise auf neue Grundlagen gestellt werden mussten. Die telefonische Beratung entwickelte sich zu einem neuen Schwerpunkt im Kontakt zu den Kund*innen. Trotz des erkannten Mehrwerts einer telefonischen Beratung zeigte sich aber, dass dieses Beratungsformat die persönliche Beratung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The link between unemployment and real economic growth in developed countries (2021)
Kitov, Ivan;Zitatform
Kitov, Ivan (2021): The link between unemployment and real economic growth in developed countries. (MPRA paper / University Library of Munich 105873), München, 39 S.
Abstract
"Ten years ago we presented a modified version of Okun's law for the biggest developed economies and reported its excellent predictive power. In this study, we revisit the original models using the estimates of real GDP per capita and unemployment rate between 2010 and 2019. The initial results show that the change in unemployment rate can be accurately predicted by variations in the rate of real economic growth. There is a discrete version of the model which is represented by a piecewise linear dependence of the annual increment in unemployment rate on the annual rate of change in real GDP per capita. The lengths of the country-dependent time segments are defined by breaks in the GDP measurement units associated with definitional revisions to the nominal GDP and GDP deflator (dGDP). The difference between the CPI and dGDP indices since the beginning of measurements reveals the years of such breaks. Statistically, the link between the studied variables in the revised models is characterized by the coefficient of determination in the range from R2=0.866 (Australia) to R2=0.977 (France). The residual errors can be likely associated with the measurement errors, e.g. the estimates of real GDP per capita from various sources differ by tens of percent. The obtained results confirm the original finding on the absence of structural unemployment in the studied developed countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Corona-Krise = Krise der Angehörigen-Pflege?: Zur veränderten Situation und den Gesundheitsrisiken der informell Unterstützungs- und Pflegeleistenden in Zeiten der Pandemie (2021)
Zitatform
Klaus, Daniela & Ulrike Ehrlich (2021): Corona-Krise = Krise der Angehörigen-Pflege? Zur veränderten Situation und den Gesundheitsrisiken der informell Unterstützungs- und Pflegeleistenden in Zeiten der Pandemie. (DZA aktuell : deutscher Alterssurvey 2021,01), Berlin, 24 S.
Abstract
"Ausgehend von veränderten Rahmenbedingungen in der informellen Unterstützung und Pflege gesundheitlich eingeschränkter Personen in der ersten Phase der Corona-Krise wird im vorliegenden Bericht folgenden Fragen nachgegangen: - Beteiligen sich während der ersten Corona-Welle mehr Personen an der informellen Unterstützung und Pflege Anderer als vor der Corona-Krise oder ist es zu einem Rückgang gekommen? - Haben sich die Empfänger*innenstrukturen verändert? - Hat sich das Wohlbefinden der Unterstützungs- und Pflegeleistenden verändert? - Wie viele Unterstützungs- und Pflegeleistende haben sich während der ersten Corona-Welle mehr Hilfe gewünscht, diese aber nicht bekommen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Veränderungen des betrieblichen Ausbildungsverhaltens im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen und der Corona-Pandemie: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2021)
Klee, Günther; Kleimann, Rolf;Zitatform
Klee, Günther & Rolf Kleimann (2021): Veränderungen des betrieblichen Ausbildungsverhaltens im Zusammenhang mit strukturellen Veränderungen und der Corona-Pandemie. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2021,01), Tübingen, 29 S.
Abstract
"Im Rahmen dieses Berichts wird das Ausbildungsverhalten der baden‐württembergischen Betriebe untersucht. Die Untersuchung ist durch zwei Fragestellungen motiviert: (1) Wie hängt das Ausbildungsverhalten von strukturellen Änderungen und den betrieblichen Reaktionen darauf ab? Hierbei geht es um den Fachkräftemangel, die Digitalisierung und technologische Ausstattung, das Innovations‐ und Investitionsverhalten sowie den Wettbewerb auf den Absatzmärkten. (2) Wie stark ist das Ausbildungsverhalten im Jahr 2020 durch die Corona‐Pandemie und die infolgedessen ergriffenen politischen Maßnahmen (insbesondere den Lockdown) beeinflusst? Dabei gilt es auch die möglichen Interdependenzen der genannten Faktoren zu beleuchten. Datengrundlage ist das IAB‐Betriebspanel, die größte Arbeitgeberbefragung in Deutschland. Diese Daten lassen zum einen – anders als viele vorhandene Befragungen, die zum Thema der Corona‐Pandemie durchgeführt wurden – Aussagen zu, die für alle Arbeitgeber in Baden‐Württemberg repräsentativ sind. Zum anderen ergibt sich durch den Panelcharakter die Möglichkeit zeitlicher Vergleiche." (Textauszug, IAB-Doku)
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