Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)
Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.
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Low-wage jobs - stepping stones or just bad signals? (2011)
Mosthaf, Alexander;Zitatform
Mosthaf, Alexander (2011): Low-wage jobs - stepping stones or just bad signals? (IAB-Discussion Paper 11/2011), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Dieses Papier untersucht, inwiefern sich Effekte von Niedriglohnbeschäftigung und Nichtbeschäftigung auf zukünftige Lohnaussichten hinsichtlich der Qualifikation von Individuen unterscheiden. Es verwendet dynamische multinomiale Logit Modelle mit zufälligen Effekten und berücksichtigt Interaktionsterme der vorhergehenden Erwerbszustände mit Qualifikation, um Heterogenität von Pfadabhängigkeit zu messen. Den Ergebnissen nach sind Niedriglohnbeschäftigungen für Geringqualifizierte Sprungbretter in Hochlohnbeschäftigungen. Im Gegensatz hierzu sind die Chancen von Arbeitnehmern mit Universitätsabschluss, eine Hochlohnbeschäftigung zu finden, gleich gross wenn sie niedriglohnbeschäftigt bzw. nicht beschäftigt sind (wobei das Risiko, in Zukunft nicht beschäftigt zu sein, bei Niedriglohnbeschäftigungen geringer ist). Außerdem deuten die Ergebnisse dieses Papiers darauf hin, dass Niedriglohnbeschäftigungen mit negativen Signaleffekten für Arbeitnehmer mit Universitätsabschluss einhergehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The outcome of coaching and training for self-employment: a statistical evaluation of non-financial support schemes for unemployed business founders in Germany (2011)
Zitatform
Oberschachtsiek, Dirk & Patrycja Scioch (2011): The outcome of coaching and training for self-employment. A statistical evaluation of non-financial support schemes for unemployed business founders in Germany. (IAB-Discussion Paper 16/2011), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob Maßnahmen mit dem Ziel einer Verbesserung der Qualifikation von Gründern zu einer Erhöhung der Erfolgschancen von Gründungsprojekten führen. Untersucht werden nicht-finanzielle Förderinstrumente bei Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Deutschland hat hier in den letzten Jahren zahlreiche neue Instrumente geschaffen, die unter anderem an der Qualifikation der Gründer in der Vor- und der frühen Nachgründungsphase ansetzen. In der Untersuchung zeigen sich starke regionale Unterschiede in der Eintrittswahrscheinlichkeit - in zahlreichen Regionen finden sich sogar gar keine Fördereintritte. Dies deutet bei der Vergabe von Förderleistungen der ergänzenden Gründungsförderung auf eine sehr hohe Bedeutung regional spezialisierter Förderstrategien hin. Bei den Vergleichsanalysen werden diese Besonderheiten im statistischen Matchingansatz berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass unabhängig von der Modellspezifikation, Stichprobeneinschränkungen und Art der Erfolgsmessung, im Aggregat keine statistisch signifikanten Effekte bei der ergänzenden und qualifikationsspezifisch ausgerichteten Gründungsförderung erwartet werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do the skilled and prime-aged unemployed benefit more from training?: effect heterogeneity of public training programmes in Germany (2011)
Zitatform
Rinne, Ulf, Marc Schneider & Arne Uhlendorff (2011): Do the skilled and prime-aged unemployed benefit more from training? Effect heterogeneity of public training programmes in Germany. In: Applied Economics, Jg. 43, H. 25, S. 3465-3494. DOI:10.1080/00036841003670697
Abstract
"This study analyses the treatment effects of public training programmes for the unemployed in Germany. Based on propensity score matching methods, we extend the picture that has been sketched in previous studies by estimating the treatment effects of medium-term programmes for different skill and age groups. Our results indicate that programme participation has a positive impact on employment probabilities and earnings for almost all sub-groups. We find little evidence for the presence of heterogeneous treatment effects, and the magnitude of the differences is quite small. Our results thus - at least in part - conflict with the strategy to provide training increasingly to individuals with better employment prospects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mit Workfare aus der Sozialhilfe?: Lehren aus einem Modellprojekt (2011)
Zitatform
Schneider, Hilmar, Arne Uhlendorff & Klaus F. Zimmermann (2011): Mit Workfare aus der Sozialhilfe? Lehren aus einem Modellprojekt. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 197-203. DOI:10.1007/s12651-011-0065-7
Abstract
"Wir berichten über die Evaluation des Pilotprojektes eines Berliner Sozialamts zur Integration junger Sozialhilfeempfänger in das Erwerbsleben. Dem Workfare-Prinzip folgend war die Teilnahme an dem Programm für die ausgewählten Personen verpflichtend. Wer die Teilnahme verweigerte, erhielt keine Unterstützungszahlungen. Um die Wirkung des Programms untersuchen zu können, sollten Engpässe bei der Programmkapazität als quasi-zufälliger Zuweisungsprozess genutzt werden. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass im Zuweisungsprozess unkontrollierte Selektionseffekte auftraten, die den Vergleich mit einer entsprechenden Gruppe von Nichtteilnehmern erheblich erschweren. Mit Hilfe ökonometrischer Verfahren haben wir versucht, für diese Selektion zu korrigieren. Die Messung der Wirkung beruht auf Sozialamtsdaten, die von uns mit Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden, um Informationen über Erwerbsverläufe vor und nach der Betreuung durch das Sozialamt zu gewinnen. Die Ergebnisse deuten auf einen positiven - statistisch allerdings nicht signifikanten - Beschäftigungseffekt von Workfare hin. Wir verdeutlichen, dass Nachlässigkeiten im Projektdesign durch ökonometrische Verfahren zwar nachträglich ausgeglichen werden können, aber nur um den Preis eines deutlich erhöhten Fallzahlbedarfs, um statistisch belastbare Ergebnisse für politische Entscheidungen zu bekommen. Bei den üblicherweise niedrigen Fallzahlen im Rahmen von Modellprojekten sollten daher verstärkt experimentelle Designs Anwendung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Alleinerziehende ALG-II-Empfängerinnen mit kleinen Kindern: Oft in Ein-Euro-Jobs, selten in betrieblichen Maßnahmen (2011)
Zitatform
Zabel, Cordula (2011): Alleinerziehende ALG-II-Empfängerinnen mit kleinen Kindern: Oft in Ein-Euro-Jobs, selten in betrieblichen Maßnahmen. (IAB-Kurzbericht 21/2011), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Für alleinerziehende Empfängerinnen von Arbeitslosengeld II ist es oft schwer, die Teilnahme an betriebsnahen Fördermaßnahmen mit der Kinderbetreuung zu vereinbaren. Im Allgemeinen erhöhen aber gerade diese Förderungen die Chancen deutlich, anschließend regulär beschäftigt zu sein. Die Studie zeigt, in welche Maßnahmen alleinerziehende Mütter im Vergleich zu Frauen in anderen Familienkonstellationen vermittelt werden und wie sich das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen auf ihre Teilnahme auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Teilnahmewahrscheinlichkeit von nicht-erwerbstätigen alleinerziehenden ALG-II-Bezieherinnen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen
- Einfluss der Ganztagskinderbetreuung auf die Maßnahmeeintritte
- Relative Eintrittsraten von ALG-II-Bezieherinnen für ausgewählte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, Ost- und Westdeutschland
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Start-ups by the unemployed: characteristics, survival and direct employment effects (2010)
Zitatform
Caliendo, Marco & Alexander S. Kritikos (2010): Start-ups by the unemployed. Characteristics, survival and direct employment effects. In: Small Business Economics, Jg. 35, H. 1, S. 71-92. DOI:10.1007/s11187-009-9208-4
Abstract
"Fostering and supporting start-up businesses by unemployed persons has become an increasingly important issue in many European countries. These new ventures are being subsidized by various governmental programs. Empirical evidence on skill-composition, direct job creation and other key variables is rather scarce, largely because of inadequate data availability. We base our analysis on unique survey data containing a representative sample of over 3,100 start-ups founded by unemployed persons in Germany and subsidized under two different schemes: the bridging allowance (BA) and the start-up-subsidy (SUS). We are able to draw on extensive pre- and post-founding information concerning the characteristics of the business (start-up capital, industry, etc.) and of the business founders (education, motivation, preparation, etc.). Our main results are: (1) The two programs attracted very different business founders (higher skilled for the BA, more female persons for the SUS), and different businesses were created (less capital intensive for the SUS). (2) We find that formerly unemployed founders are motivated by push and pull factors. (3) Survival rates 2.5 years after business founding are quite high (around 70%) and similar for both programs and across gender. (4) However, the newly developed businesses differ significantly in terms of direct employment effects. While around 30% of the founders with the BA already have at least one employee, this is true for roughly 12% of the founders with the SUS." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Determinanten des Suchverhaltens von Arbeitslosen: ausgewählte Erkenntnisse basierend auf dem IZA Evaluationsdatensatz (2010)
Zitatform
Caliendo, Marco & Arne Uhlendorff (2010): Determinanten des Suchverhaltens von Arbeitslosen. Ausgewählte Erkenntnisse basierend auf dem IZA Evaluationsdatensatz. (IZA discussion paper 5379), Bonn, 16 S.
Abstract
"Der Übergangsprozess von Arbeitslosigkeit in Beschäftigung wird vom Reservationslohn und den Suchanstrengungen der Arbeitslosen bestimmt. Das optimale Suchverhalten hängt dabei sowohl von institutionellen Gegebenheiten wie der Höhe und Dauer von Transferzahlungen und 'klassischen' Charakteristika wie Alter und Bildung als auch von selten beobachteten Faktoren wie Persönlichkeitseigenschaften und subjektiven Erwartungen ab. Der IZA Evaluationsdatensatz ermöglicht es, die Effekte dieser Faktoren auf das Suchverhalten bzw. den Übergangsprozess in Beschäftigung zu analysieren. Der Datensatz besteht aus einer umfangreichen administrativen Zugangsstichprobe in Arbeitslosigkeit und einem Survey in dem Personen interviewt wurden, die zwischen Mitte 2007 und Mitte 2008 arbeitslos wurden. Die Arbeitslosen wurden u.a. zu ihrem Suchverhalten, zu Persönlichkeitseigenschaften, ethnischem Hintergrund und sozialen Netzwerken befragt. Unsere Analysen deuten darauf hin, dass sowohl Unterschiede in der maximalen Dauer von Transferleistungen als auch Unterschiede in Persönlichkeitseigenschaften und in subjektiven Erwartungen bezüglich der Teilnahmewahrscheinlichkeit an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu einer Heterogenität im Suchverhalten bzw. in der Übergangswahrscheinlichkeit in Beschäftigung führen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The heterogeneous effects of training incidence and duration on labor market transitions (2010)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Aderonke Osikominu & Marie Paul (2010): The heterogeneous effects of training incidence and duration on labor market transitions. (IZA discussion paper 5269), Bonn, 62 S.
Abstract
"This paper estimates the impact of training incidence and duration on employment transitions accounting for the endogeneity of program participation and duration. We specify a very flexible bivariate random effects probit model for employment and training participation and we use Bayesian Markov Chain Monte Carlo (MCMC) techniques for estimation. We develop a simulation approach that uses the estimated coefficients and individual specific effects from the MCMC iterations to calculate the posterior distributions of different treatment effects of interest. Our estimation results imply positive effects of training on the employment probability of the treated, lying between 12 and 21 percentage points ten quarters after program start. The effects are higher for women than for men and higher in West Germany than in East Germany. Further, we find that the effect of training versus waiting underestimates the effect of training versus no training in the medium and long run by a third. Finally, our results show that longer planned enrolment lengths of three and four quarters as opposed to just two quarters lead to an increase in employment rates in the medium and long run by four to eleven percentage points." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? (2010)
Zitatform
Grgic, Mariana (2010): Gering qualifizierte Gründer - als ICH-AG erfolgreich? In: H.- G. Soeffner (Hrsg.) (2010): Unsichere Zeiten: Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen : Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008, S. 1-12.
Abstract
"Die Einführung des Existenzgründungszuschusses (§4211, SGB III) im Rahmen der so genannten 'Hartz-Reformen' als sozialstaatliche Gründungsförderung am 01.01.2003 führte zu einem regelrechten 'Gründungsboom' unter Arbeitslosen und zu einer Belebung des Gründungsgeschehens. Bis zur Abschaffung des Förderinstruments 'ICH-AG', wie es gemeinhin bezeichnet wurde, zum 01.07.2006 wurden rund 400.00 ehemals Arbeitslose beim Aufbau einer selbständigen Existenz unterstüzt. Dabei betrug der Förderbetrag im ersten Jahr der Selbständigkeit 600 Euro monatlich und sank von 360 Euro im zweiten Jahr auf 240 Euro im letzten Jahr der Förderung (§4211, SGB III). Durch den Rechtsanspruch auf Förderung, der ICH-AG-Gründern bis November 2004 gewährt wurde, und als Ergebnis eines Selektionseffekts in Zusammenhang mit dem bestehenden Förderinstrument Überbrückungsgeld (§57 (1), SGB III) ergab sich eine interessante Verteilung der ICH-AG-Gründer hinsichtlich ihrer Qualifikation: Beinahe ein Viertel der ICH-AG-Gründer hat nie einen Beruf erlernt und sich trotzdem für die berufliche Selbständigkeit entschieden. Gleichzeitig steigen die beruflichen Anforderungen mit Beginn der Selbständigkeit und neue Kompetenzen werden notwendig (Fehling et al. 2001: 102). Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob gering qualifizierte Existenzgründer - eine in der Gründungsforschung bisher kaum beachtete Personengruppe - trotz ihrer Defizite in der Humankapitalausstattung als Selbständige auf dem Arbeitsmarkt bestehen können. Dies erfolgt auf Basis der 'Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien' des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), anhand derer Einflussfaktoren auf den Verbleib in Förderung identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Labour market integration of young migrants in Germany: a regional perspective (2010)
Zitatform
Haas, Anette & Andreas Damelang (2010): Labour market integration of young migrants in Germany. A regional perspective. In: D. Cairns (Hrsg.) (2010): Youth on the move : European youth and geographical mobility, S. 71-81.
Abstract
"This chapter therefore investigates whether or not labour market entry differs for Germans and non-Germans who have recently completed an apprenticeship, thus enabling comparisons to be made regarding chances for labour market integration bet groups living in Germany, in contrast to their training firm.
With labour market participation widely recognised as playing a key role in the integration of migrants already living in Germany, the proceeding analysis shows that high regional unemployment rate significantly lowers the chances of integration and of doing an apprenticeship in a rural region. Furthermore in economically prosperous regions, where GDP is rising, chances for those finished apprenticeships are better, although a high level of GDP does not necessarily mean good job prospects. Therefore, regional determinants, in particular labour market situation and type of region, matter in individual labour market success. These results provide a new and broader insight into the labour market integration non-German nationals. We can see that Turks and other young migrants have a significantly lower probability of being employed after apprenticeship compared to young Germans, while EU15 migrants and those from the former Yugoslavia do not differ significantly from German nationals if other variables are controlled for." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
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Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen: Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales (2010)
Harten, Uwe; Smets, Florian;Zitatform
Harten, Uwe & Florian Smets (2010): Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen. Auszüge aus dem Ergebnisbericht zum Projekt "Abgrenzung, Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes Bremen" im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2010), Nürnberg, 58 S.
Abstract
"Gegenstand dieses Berichts ist eine detaillierte Analyse der Integration und des Verbleibs von Arbeitslosen und Arbeitsuchenden in der Arbeitsmarktregion Bremen. Hierzu werden für die Jahre 2000 bis 2007 sämtliche Arbeitsaufnahmen sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse systematisch erfasst und hinsichtlich verschiedener Merkmale untersucht. Da die Ermittlung der Beschäftigungsaufnahmen über Personeneinzeldaten erfolgte, konnten dabei sämtliche mit diesen Personen in Zusammenhang stehenden Merkmale einbezogen werden und umfassen Angaben zur Person (Geschlecht, Alter etc.) aber auch zum Beschäftigungsverhältnis (Branche, Dauer der Beschäftigung etc.). Im Zeitraum 2000 bis 2007 wurden auf diese Weise insgesamt 582.300 Übergänge registrierter Arbeitsloser oder Arbeitsuchender in eine Beschäftigung festgestellt, die innerhalb der Arbeitsmarktregion Bremen oder über deren Grenzen ('Einwanderer' und 'Auswanderer') erfolgten. Die Ergebnisse deuten daraufhin, dass sich einige Branchen als aufnahmeresistenter erweisen als andere, denn die Mehrheit der Übergänge konzentriert sich auf wenige Branchen. Auch hinsichtlich der Beschäftigungsdauer gibt es z. T. erhebliche Unterschiede, die in dieser Publikation detailliert dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Harten, Uwe; -
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Testing for cointegration using the Johansen methodology when variables are near-integrated: size distortions and partial remedies (2010)
Zitatform
Hjalmarsson, Erik & Pär Österholm (2010): Testing for cointegration using the Johansen methodology when variables are near-integrated: size distortions and partial remedies. In: Empirical economics, Jg. 39, H. 1, S. 51-76. DOI:10.1007/s00181-009-0294-6
Abstract
"We investigate the properties of Johansen's (J Econ Dyn Control 12:231 - 254, 1988; Econometrica 59:1551 - 1580, 1991) maximum eigenvalue and trace tests for cointegration under the empirically relevant situation of near-integrated variables. Using Monte Carlo techniques,we show that in a systemwith near-integrated variables, the probability of reaching an erroneous conclusion regarding the cointegrating rank of the system is generally substantially higher than the nominal size. The risk of concluding that completely unrelated series are cointegrated is therefore non-negligible. We suggest ways of identifying the problem and different approaches to reduce the size distortions of the tests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How do the employment effects of job creation schemes differ with respect to the foregoing unemployment duration? (2010)
Zitatform
Hujer, Reinhard & Stephan L. Thomsen (2010): How do the employment effects of job creation schemes differ with respect to the foregoing unemployment duration? In: Labour economics, Jg. 17, H. 1, S. 38-51. DOI:10.1016/j.labeco.2009.07.001
Abstract
"Based on new administrative data for Germany covering entrances into job creation schemes between July 2000 and May 2001, we evaluate the effects of this active labour market policy programme considering the timing of treatment in the individual unemployment spell. Applying propensity score matching in a dynamic setting where the time until treatment in the unemployment spell is stratified into quarters, regional (East and West Germany) as well as gender differences are considered in the estimation. The results in terms of employment present a heterogeneous, but disappointing picture. For West Germany, most of the estimates are insignificant at the end of the observation period, and only one positive exception could be established. In East Germany, none of the groups experiences an improvement of the labour market situation, but the employment chances tend to be reduced due to participation even 30 months after start of programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Eine empirische Analyse zur Dauer von Arbeitslosigkeit mittels Kaplan-Meier-Schätzung und Cox-Regression (2010)
Ismail, Lars;Zitatform
Ismail, Lars (2010): Eine empirische Analyse zur Dauer von Arbeitslosigkeit mittels Kaplan-Meier-Schätzung und Cox-Regression. Bonn, 39 S.
Abstract
"In dieser Bachelor Thesis wird mittels statistischer Methoden der Survivalanalyse die Dauer der Arbeitslosigkeit in Deutschland untersucht. Das Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, inwiefern Persönlichkeitseigenschaften oder strukturelle Rahmenbedingungen die individuelle Länge von Arbeitslosigkeit beeinflussen. Die Analyse wird mit einem nichtparametrischen Ansatz, der Kaplan-Meier-Schätzung, und einem semiparametrischen Ansatz, der Cox Regression, durchgeführt. Im ersten Analyseteil dieser Arbeit steht eine nichtparametrische Schätzung von Survivor-funktionen nach dem Kaplan-Meier-Verfahren im Vordergrund. Mit Hilfe der geschätzten Survivorfunktionen wird der Einfluss der Ausprägungen der einzelnen Kovariablen regionale Herkunft (Ost-Westdeutschland), Mobilitätsbereitschaft, nationale Herkunft und der beruflichen Qualifikation auf die Dauer der Arbeitslosigkeit diskutiert und interpretiert. Im zweiten Analyseteil wird mittels eines Cox-Regressionsmodells ein Zusammenhang zwischen den Kovariablen Geschlecht, berufliche Qualifikation, nationale Herkunft, Mobilitätsbereitschaft und regionale Herkunft (Ost- und Westdeutschland) zur Verweildauer von Arbeitslosigkeit hergestellt. Zur Interpretation dieses Modells werden die Hazardraten der Kovariablen herangezogen. Abschließend wird das Cox-Regressionsmodell mit einem analytischen und einem graphischen Verfahren auf seine Aussagekraft getestet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Identification of the effects of dynamic treatments by sequential conditional independence assumptions (2010)
Zitatform
Lechner, Michael & Ruth Miquel (2010): Identification of the effects of dynamic treatments by sequential conditional independence assumptions. In: Empirical economics, Jg. 39, H. 1, S. 111-137. DOI:10.1007/s00181-009-0297-3
Abstract
"This paper approaches the dynamic analysis of the effects of training programs for the unemployed in West Germany, or in general the effects of sequences of interventions, from a potential outcome perspective. The identifying power of different assumptions concerning the connection between the dynamic selection process and the outcomes of different sequences is discussed. When participation in the particular sequence of programs is decided period by period depending on its success so far, many parameters of interest are no longer identified. Nevertheless, some interesting dynamic forms of the average treatment effect are identified by a sequential randomization assumption. Based on this approach, we present some new results on the effectiveness of West-German training programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Brückenfunktion der Leiharbeit: Zumindest ein schmaler Steg (2010)
Zitatform
Lehmer, Florian & Kerstin Ziegler (2010): Brückenfunktion der Leiharbeit: Zumindest ein schmaler Steg. (IAB-Kurzbericht 13/2010), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Seit Anfang der 90er Jahre wurde die Arbeitnehmerüberlassung nach und nach stark dereguliert, zuletzt im Zuge der Hartz-Reformen. Dieses Reformelement gehört zu den umstrittensten Elementen des Gesamtpakets. Mit der Reform war auch die Hoffnung verbunden, Arbeitslosen durch Leiharbeit eine Brücke in Beschäftigung jenseits der Zeitarbeitsbranche zu bauen. Hier wird untersucht, ob und in welchem Umfang dies gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Leiharbeitnehmer im Jahr 2006 und deren Erwerbsstatus im Zweijahreszeitraum vor und nach ihrem Einsatz in der Leiharbeit
- Arbeitslos vor der Leiharbeit im Jahr 2006: Was kommt danach?
- Effekt der Leiharbeit auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Langzeitarbeitslosen außerhalb der Leiharbeit
- Entwicklung der Arbeitnehmerüberlassung (Monatswerte) und des Bruttoinlandsprodukts (Quartalswerte)
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Training or search?: Evidence and an equilibrium model (2010)
Nie, Jun;Zitatform
Nie, Jun (2010): Training or search? Evidence and an equilibrium model. (Research working paper 10-03), 50 S.
Abstract
"Training programs are a major tool of labor market policies in OECD countries. I use a unique panel data set on the labor market experience of individual German workers between 2000 and 2002 to estimate a dynamic model of search and training, which allows me to quantify the impact of training programs and unemployment benefits on employment, unemployment, output, and the government expenditures. The model extends Ljungqvist and Sargent (JPE, 1998) by incorporating a training decision and a broader menu of unemployment benefits. Government-sponsored training programs feature a key trade-off with respect to unemployment insurance programs: they offer more generous unemployment benefits but require more time and effort from workers to generate higher skills. As a result, unemployed workers with different human capital and benefits make different decisions about training, search, and job acceptance. I use the model to quantitatively study the recent reforms implemented in Germany and run more counterfactual experiments. I simulate the transition path under back-to- back unexpected reforms in 2003-2006 and find the dynamics of the model's unemployment rates are close to the data. In a counterfactual experiment in which I model an economy with a German-like training system and a US-like unemployment benefit structure (roughly, benefits are lower), I find that employment and output rise substantially." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How do local labor market conditions and individual characteristics affect quitting selfemployment? (2010)
Zitatform
Oberschachtsiek, Dirk (2010): How do local labor market conditions and individual characteristics affect quitting selfemployment? (WZB discussion paper P / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe der Präsidentin 2010-001), Berlin, 40 S.
Abstract
"This paper investigates the joint effect of local labor market conditions and individual differences on the duration of self-employment periods. Using register based, data the study focuses on previously unemployed business founders who have received public support to realize their entrepreneurial activities. Local labor market conditions account for a high level of complexity while personal characteristics are related to the founder's employment background. Using accelerated failure time models, controlling for unobserved heterogeneity and allowing for competing exit risk we find that higher and increasing local labor market pressure decreases the duration in self-employment whereas higher perceived (re-unemployment) risk and lower economic prosperity for incumbent firms reduce exit risks. The results reveal that the effect of external conditions is multidimensional and non-linear. On the individual level, we find strong support for the 'hot-house' hypothesis for gaining comparative advantages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mit Workfare aus der Sozialhilfe?: Lehren aus einem Modellprojekt (2010)
Zitatform
Schneider, Hilmar, Arne Uhlendorff & Klaus F. Zimmermann (2010): Mit Workfare aus der Sozialhilfe? Lehren aus einem Modellprojekt. (IZA Standpunkte 33), Bonn, 16 S.
Abstract
"Wir berichten über die Evaluation des Pilotprojektes eines Berliner Sozialamts zur Integration junger Sozialhilfeempfänger in das Erwerbsleben. Dem Workfare-Prinzip folgend war die Teilnahme an dem Programm für die ausgewählten Personen verpflichtend. Wer die Teilnahme verweigerte, erhielt keine Unterstützungszahlungen. Um die Wirkung des Programms untersuchen zu können, sollten Engpässe bei der Programmkapazität als quasi-zufälliger Zuweisungsprozess genutzt werden. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass im Zuweisungsprozess unkontrollierte Selektionseffekte auftraten, die den Vergleich mit einer entsprechenden Gruppe von Nichtteilnehmern erheblich erschweren. Mit Hilfe ökonometrischer Verfahren haben wir versucht, für diese Selektion zu korrigieren. Die Messung der Wirkung beruht auf Sozialamtsdaten, die von uns mit Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit verknüpft wurden, um Informationen über Erwerbsverläufe vor und nach der Betreuung durch das Sozialamt zu gewinnen. Die Ergebnisse deuten auf einen positiven - statistisch allerdings nicht signifikanten - Beschäftigungseffekt von Workfare hin. Wir verdeutlichen, dass Nachlässigkeiten im Projektdesign durch ökonometrische Verfahren zwar nachträglich ausgeglichen werden können, aber nur um den Preis eines deutlich erhöhten Fallzahlbedarfs, um statistisch belastbare Ergebnisse für politische Entscheidungen zu bekommen. Bei den üblicherweise niedrigen Fallzahlen im Rahmen von Modellprojekten sollten daher verstärkt experimentelle Designs Anwendung finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of cleansing procedures for overlaps on estimation results: evidence for German administrative data (2010)
Scioch, Patrycja;Zitatform
Scioch, Patrycja (2010): The impact of cleansing procedures for overlaps on estimation results. Evidence for German administrative data. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 130, H. 4, S. 485-512. DOI:10.3790/schm.130.4.485
Abstract
"In der Arbeitsmarktforschung ist in den letzten zehn Jahren die Bedeutung von administrativen Daten zunehmend gestiegen. Bedeutende Vorteile gegenüber Befragungen sind große Stichproben und das Umgehen von typischen Befragungsproblemen wie Erinnerungslücken und Antwortausfällen. Allerdings bleibt die Validität von administrativen Informationen unklar und es ist viel Datenaufbereitung und -bereinigung notwendig um die Daten für Analysen nutzbar zu machen. Leider geben nur wenige Forscher Einblick in ihre Bereinigungsprozeduren, womit deren Einfluss auf die eigentlichen Analyseergebnisse unbekannt bleibt. Diese Studie greift dieses Thema auf und untersucht die Variation von Forschungsergebnissen aufgrund von alternativen Bereinigungsprozeduren. Insbesondere werden die von Wunsch / Lechner (2008) angewendeten Bereinigungen für überlappende und parallele Beobachtungen in Individualdaten als Referenz genutzt und davon ausgehend weitere Bereinigungsprozeduren entwickelt. Diese verschiedenen Prozeduren führen zu Unterschieden hinsichtlich zeitlicher und individueller Charakteristika. Ähnliche Ergebnisse weisen die Analysen zu Maßnahmeneffekten auf, welche sich nicht im generellen Verlauf, sondern in der Höhe der Effekte - vor allem im Lock-in-Effekt-unterscheiden. Alles in allem weisen die Ergebnisse der Untersuchung darauf hin, dass empirische Resultate dieser Evaluationsmethode relativ robust gegen Änderungen der zugrunde liegenden Bereinigungsprozeduren sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of cleansing procedures for overlaps on estimation results: evidence for German administrative data (2010)
Scioch, Patrycja;Zitatform
Scioch, Patrycja (2010): The impact of cleansing procedures for overlaps on estimation results. Evidence for German administrative data. (FDZ-Methodenreport 04/2010 (en)), Nürnberg, 32 S.
Abstract
"Prozessgenerierte und administrative Datensätze sind in den vergangenen 10 Jahren für die Arbeitsmarktforschung zunehmend wichtiger geworden. Bedeutende Vorteile dieser Daten sind einerseits große Stichprobenumfänge sowie andererseits das Fehlen von Erinnerungslücken und Unit Non-Responses. Dennoch bleibt die Qualität und Validität der Informationen weiterhin unklar, so dass zahlreiche Bereinigungen und Datenaufbereitungen notwendig sind bevor die Datenanalyse möglich ist. Leider stellen nur wenige Wissenschaftler ihre Datenbereinigungsverfahren zur Verfügung, womit auch deren Einfluss auf die Analyseergebnisse unbekannt ist. Diese Studie konzentriert sich auf die Abweichungen von Forschungsergebnissen aufgrund von alternativen Datenbereinigungsverfahren. Speziell wird eine in Wunsch und Lechner (2008) angewendete Methode als Maßstab verwendet und Variation durch die Entwicklung verschiedener Datenbereinigungsverfahren für sich überschneidende und parallele Beobachtungen erzeugt. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen, dass die Differenzen zwischen den Datensätzen (basierend auf den verschiedenen Verfahren) hinsichtlich einiger zeitlicher und personeller Charakteristika unterschiedliche Ausmaße aufweisen. Ähnliche Ergebnisse zeigen sich in den aufsetzenden Analysen der Treatment Effekte, die sich im allgemeinen Verlauf bis auf die Ausmaße nicht unterscheiden. Größere Abweichungen treten vor allem während dem lock-in Effekt auf. Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass die empirischen Befunde der Evaluationsmethode ziemlich robust gegenüber Abweichungen in den zu Grunde liegenden Datenbereinigungsverfahren sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Human capital externalities and growth of high- and low-skilled jobs (2010)
Südekum, Jens;Zitatform
Südekum, Jens (2010): Human capital externalities and growth of high- and low-skilled jobs. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 230, H. 1, S. 92-114. DOI:10.1515/jbnst-2010-0107
Abstract
"Human capital is unequally distributed across cities or regions within a country. The way how the spatial distribution of human capital evolves over time sheds light on the strength of concentration forces for high-skilled workers, such as localised increasing returns to human capital. In this paper I analyse the impact of human capital on local employment growth for Western German regions (1977-2006). Two main empirical facts are established: 'Skilled cities' in Western Germany grow faster. At the same time there is convergence of human capital shares across cities, i.e., high-skilled workers do not increasingly concentrate in space. Whereas the first fact (the 'smart city hypothesis') similarly holds in Germany and in the US, there is a striking difference when it comes to the second fact. Some researchers have found an opposite trend of human capital divergence across US metropolitan areas. My findings suggest that human capital exhibits a different spatial trend in different countries. I present a theoretical model which shows that the spatial convergence trend does not imply that concentration forces for high-skilled workers are absent in Western Germany, but only that they are relatively weak compared to countervailing dispersion forces. I further discuss some reasons that may explain the differences between Western Germany and the US. I emphasise the role of the tax system and the impact of pro-dispersive regional policy in Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Temporary extra jobs for immigrants: merging lane to employment or dead-end road in welfare? (2010)
Zitatform
Thomsen, Stephan L. & Thomas Walter (2010): Temporary extra jobs for immigrants: merging lane to employment or dead-end road in welfare? In: Labour, Jg. 24, H. s1, S. 114-140. DOI:10.1111/j.1467-9914.2010.00505.x
Abstract
"Temporary Extra Jobs provide subsidized employment for welfare recipients and are the most frequently used welfare-to-work program in Germany. We evaluate the effects of participation in this program on the employment chances of immigrant welfare recipients and contrast the findings with program effects for natives. Our results reveal that Temporary Extra Jobs fail to achieve their objective. The estimated effects are more adverse for natives, but the program is ineffective for participating immigrants either. Therefore, the program is a dead-end road rather than a merging lane to regular employment both for natives and for immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche: hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung (2010)
Zitatform
Wolff, Joachim, Sandra Popp & Cordula Zabel (2010): Ein-Euro-Jobs für hilfebedürftige Jugendliche. Hohe Verbreitung, geringe Integrationswirkung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 1, S. 11-18. DOI:10.5771/0342-300X-2010-1-11
Abstract
"Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches II im Jahr 2005 haben öffentlich geförderte Zusatzjobs ('Ein-Euro-Jobs') mit teils mehr als 700.000 Förderungen pro Jahr eine herausragende Bedeutung gewonnen. Insbesondere Hilfebedürftige zwischen 15 und 24 Jahren werden überproportional häufig in Zusatzjobs vermittelt. Das Ziel besteht in ihrer Heranführung an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Ob Zusatzjobs die Ausbildungs- und Erwerbschancen von hilfebedürftigen Jugendlichen tatsächlich erhöhen und zu einer Beendigung des Leistungsbezugs führen, wird anhand von administrativen Personendaten geschätzt. Mit 'Prospensity Score Matching' werden dabei Kontrollpersonen bestimmt, die nicht an Zusatzjobs teilnehmen, sich bezüglich persönlicher Eigenschaften von jungen Zusatzjobteilnehmern aber nur wenig unterscheiden. Unser Vergleich zwischen Teilnehmern und Kontrollpersonen weist insgesamt eher keine oder gar negative Teilnahmeeffekte nach. Allerdings erhöht sich für spezifische Personengruppen, wie z. B. ostdeutsche Männer ohne Berufsabschluss, die Chance auf Arbeit oder betriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einstiegsgehälter von Ausbildungsabsolventen: Gute Abschlussnoten zahlen sich aus (2010)
Zitatform
Wydra-Somaggio, Gabriele, Holger Seibert, Tanja Buch, Stefan Hell & Volker Kotte (2010): Einstiegsgehälter von Ausbildungsabsolventen: Gute Abschlussnoten zahlen sich aus. (IAB-Kurzbericht 20/2010), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkterfolg von betrieblichen Ausbildungsabsolventen wird maßgeblich beeinflusst von ihrer Schulbildung, dem gewählten Ausbildungsberuf, der Berufsabschlussnote und der Größe des Ausbildungsbetriebs. Mit Daten von Absolventen, die zwischen 1999 und 2002 ihre Ausbildung im Saarland abgeschlossen haben, ist es erstmals möglich, den Einfluss der Abschlussnoten und anderer Erfolgsindikatoren auf die Einstiegsgehälter für eine größere Gruppe zu untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wydra-Somaggio, Gabriele ; Buch, Tanja ; Kotte, Volker; Hell, Stefan; Seibert, Holger ;Weiterführende Informationen
- Die Einstiegsgehälter von Absolventen steigen mit der Größe des Ausbildungsbetriebs
- Die Einstiegsgehälter der Frauen streuen stärker und sind im Durchschnitt niedriger als die der Männer
- Schulbildung, Ausbildungsberuf, Abschlussnote und Größe des Ausbildungsbetriebs beeinflussen die Einstiegsgehälter
- In manchen Berufen wirken sich schlechte Noten besonders negativ auf die Einstiegsgehälter aus
- Junge Frauen starten mit besseren Schulabschlüssen in die berufliche Ausbildung
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Literaturhinweis
Signalwirkung von Lehrabschlüssen: Einkommensunterschiede von Ausbildungsabsolventen beim Berufseinstieg (2010)
Zitatform
Wydra-Somaggio, Gabriele & Holger Seibert (2010): Signalwirkung von Lehrabschlüssen. Einkommensunterschiede von Ausbildungsabsolventen beim Berufseinstieg. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 59, H. 12, S. 296-305. DOI:10.3790/sfo.59.12.296
Abstract
"Ein Abschluss der dualen Berufsausbildung bildet für die Mehrzahl eines Schulabgängerjahrgangs die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Aufgrund der beruflichen Segmentierung des deutschen Arbeitsmarktes sind die Chancen aber nicht gleich verteilt. Bereits in der ersten Beschäftigung nach der Ausbildung sind unter den Absolventen deutliche Lohndifferenzen zu erkennen. Bildungszertifikate, wie Schulbildung, berufliche Qualifikation und betriebliche Ausbildungsinvestitionen, dienen als Signale für die zu erwartende Produktivität, verbunden mit entsprechenden Lohnangeboten. Für die vorliegende Untersuchung liegen mit dem Ausbildungspanel Saarland Daten über die Noten der dualen Berufsabschlussprüfung vor. Sie stellen einen zusätzlichen Humankapitalindikator zur Erklärung von Lohnunterschieden innerhalb vergleichbarer Ausbildungsberufe dar. Bessere Bildungszertifikate, insbesondere bessere Abschlussnoten, erhöhen unter Kontrolle verschiedener lohnrelevanter Variablen die Einstiegsgehälter signifikant." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Zugang von Arbeitnehmern in den Bezug von Arbeitslosengeld II (2009)
Zitatform
Aldashev, Alisher & Bernd Fitzenberger (2009): Der Zugang von Arbeitnehmern in den Bezug von Arbeitslosengeld II. (ZEW discussion paper 2009-063), Mannheim, 47 S.
Abstract
"Diese Arbeit untersucht die erwerbsfähig eingestuften Bezieher von Arbeitslosengeld II, die mindestens einmal Arbeitslosengeld II im dritten Quartal 2006 bezogen haben. Unsere Ergebnisse zeigen, dass 16% der Bezieher von Arbeitslosengeld II im dritten Quartal 2006 während des Zeitraums 2000 bis 2005 keine Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld II bezogen. Weiterhin wird untersucht, inwieweit sich der Bezug von Arbeitslosengeld II für Personen, die vorher noch nie Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld II bezogen haben, aus den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit prognostizieren lässt. Unsere Schätzungen ergeben, dass mit den Prozessdaten die höchste prognostizierte Wahrscheinlichkeit neu in den Bezug von Arbeitslosengeld II Personengruppen überzugehen bei 49% liegt. Für den überwiegenden Teil der Stichprobe ergeben sich jedoch weit geringere prognostizierte Übergangswahrscheinlichkeiten. Gleichwohl identifiziert die Analyse wichtige Prädiktoren für den Zugang in Arbeitslosengeld II und damit werden deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Personengruppen im Hinblick auf die Herkunft der Zugänge erkennbar. Beispielsweise kann eine Teilstichprobe von 12% aller Personen ohne bisherigen Arbeitslosenhilfe- oder Arbeitslosengeld-II-Bezug innerhalb des Zeitraums 2000 bis 2005 in administrativen Daten identifiziert werden, aus der ca. zwei Drittel aller Arbeitslosengeld-II-Zugänge von Männern und ca. 55% aller Arbeitslosengeld-II-Zugänge von Frauen entstammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unemployment duration in Germany: individual and regional determinants of local job finding, migration and subsidized employment (2009)
Zitatform
Arntz, Melanie & Ralf A. Wilke (2009): Unemployment duration in Germany. Individual and regional determinants of local job finding, migration and subsidized employment. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 43, H. 1, S. 43-62. DOI:10.1080/00343400701654145
Abstract
"Die jüngsten Arbeitsmarktreformen in Deutschland zielen unter anderem darauf ab, die Arbeitslosigkeit durch Einschränkung passiver Arbeitslosigkeitsmaßnahmen, Betonung lokaler Arbeitsmarktpolitiken und Umstrukturierung öffentlicher Beschäftigungsdienste zu senken. In diesem Beitrag untersuchen wir mit Hilfe umfangreicher Prozessdaten auf individueller und regional aggregierter Ebene, in welchem Umfang diese Faktoren voraussichtlich zu einer Verkürzung der Dauer der Arbeitslosigkeit beitragen werden. Zu diesem Zweck stellen wir eine Schätzung anhand eines semiparametrischen Verweildauermodells mit drei konkurrierenden Endzuständen auf. Unsere Ergebnisse lassen darauf schließen, dass eine Verkürzung der Dauer der Arbeitslosigkeit statt durch lokale Beschäftigungspolitiken und Maßnahmen zur Umstrukturierung der Verwaltung eher durch Änderungen im System der Zuwendungen für Arbeitslose erreicht werden könnte. Darüber hinaus fallen die Determinanten für die Dauer der Arbeitslosigkeit je nach Endzustand unterschiedlich aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor Market I: Data from the German Federal Employment Services (2009)
Bender, Stefan; Möller, Joachim;Zitatform
Bender, Stefan & Joachim Möller (2009): Labor Market I: Data from the German Federal Employment Services. (RatSWD working paper 96), Berlin, 13 S.
Abstract
"This contribution shows the increasing supply on German micro data over the last years for labor market research. We focus on the research data centre movement, the development of new anonymisation techniques for establishment data, the new challenges of the social code II and the fundamental change to evaluate labor market programmes actively with administrative data. Although a lot of ongoing developments like combining different data sets are happening, we make three recommendations for future developments in this area: (1) Demand to have an influence an the data production. (2) The need to combine data sets (especially across national borders) (3) Importance to establish an international infrastructure for data access." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
The impact of September 11th, 2001 on the employment prospects of Arabs and Muslims in the German labor market (2009)
Zitatform
Braakmann, Nils (2009): The impact of September 11th, 2001 on the employment prospects of Arabs and Muslims in the German labor market. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 229, H. 1, S. 2-21. DOI:10.1515/jbnst-2009-0102
Abstract
Der Beitrag untersucht, ob sich die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001 auf die Arbeitsmarktchancen von Arbeitskräften aus muslimischen Ländern in Deutschland ausgewirkt haben. Die Analyse des Datensatzes der Integrierten Erwerbsbiografien mit Hilfe eines regressionsbereinigten Differenz-in-Differenzen-Schätzers zeigt, dass sich die Arbeitsmarktchancen nach dem Ereignis für Arbeitskräfte aus muslimischen Ländern nicht wesentlich verschlechtert haben. Dieses Ergebnis ist robust für Türken und Personen aus arabischen Ländern sowie aus nordarabischen vorwiegend muslimischen Ländern. Es stimmt zudem mit früheren Erkenntnissen aus Schweden und England überein. (IAB)
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Literaturhinweis
Start-up subsidies in East Germany: finally, a policy that works? (2009)
Zitatform
Caliendo, Marco (2009): Start-up subsidies in East Germany. Finally, a policy that works? In: U. Blien, E. Jahn & G. Stephan (Hrsg.) (2009): Unemployment and labour market policies - novel approaches, S. 625-647.
Abstract
"The purpose of the paper is to estimate the effectiveness of two start-up programs (bridging allowance and start-up subsidy) in East Germany. Using a combination of administrative data from the Federal Employment Agency and a follow-up survey (for roughly 1,300/1,000 participants/non-participants), the analysis is based on the conditional independence assumption. Kernel matching estimators are applied to estimate the treatment effects and test the sensitivity of the results using a conditional difference-in-differences approach. At the end of the observation period both programs are effective: unemployment rates of participants are lower, and employment rates and personal income are higher when compared to non-participants. Additionally, first descriptive evidence of the additional employment effects through direct job creation is presented, which is quite significant for the bridging allowance and negligible for participants in the start-up subsidy. Participants in the start-up subsidy are in their third year of participation at the end of the observation period and mostly still receive further support (although at a reduced rate). Therefore, the results for this program have to be treated as preliminary. In contrast to other active labor market programs that have been evaluated recently (including job-creation schemes and vocational training programs) this paper finds considerable positive effects for start-up subsidies. Hence, programs aimed at turning the unemployed into entrepreneurs may be a promising strategy in East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fixing the leak: Unemployment incidence before and after the 2006 reform of unemployment benefits in Germany (2009)
Zitatform
Dlugosz, Stephan, Gesine Stephan & Ralf A. Wilke (2009): Fixing the leak: Unemployment incidence before and after the 2006 reform of unemployment benefits in Germany. (IAB-Discussion Paper 25/2009), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Das Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt schränkte ab Februar 2006 die Bezugshöchstdauern des Arbeitslosengeldes für Ältere stark ein; je nach Altersgruppe um bis zu 14 Monate. Wir untersuchen dieses natürliche Experiment und zeigen: Bei den betroffenen Altersgruppen stiegen die Übergangsraten aus Beschäftigung in Arbeitslosigkeit in den drei Monaten vor der Reform deutlich an: Bei einem durchschnittlichen Arbeitnehmer der Altersgruppe 57 bis 64 war die monatliche Übergangswahrscheinlichkeit sogar um etwa 120 Prozent höher, als ohne Reform zu erwarten gewesen wäre. Im Nachreform-Zeitraum bis Ende 2007 sanken die monatlichen Eintrittsraten Älterer in Arbeitslosigkeit deutlich ab; sie lagen bei den 57-64 Jährigen um gut 20 Prozent niedriger als ohne Reform. Ein Teil der geringeren Eintritte im Nachreform-Zeitraum dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Übergänge in die Monate vor der Reform vorgezogen wurden. Da der Gesetzgeber die Bezugshöchstdauern bereits Anfang 2008 teils wieder verlängerte, lässt sich der exakte langfristige Reformeffekt leider nicht identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verkürzte Bezugsdauern für Arbeitslosengeld: Deutliche Effekte auf die Eintritte in Arbeitslosigkeit (2009)
Zitatform
Dlugosz, Stephan, Gesine Stephan & Ralf A. Wilke (2009): Verkürzte Bezugsdauern für Arbeitslosengeld: Deutliche Effekte auf die Eintritte in Arbeitslosigkeit. (IAB-Kurzbericht 30/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Ab Februar 2006 veränderte der Gesetzgeber die maximale Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes für Ältere von zuvor 32 Monaten auf 18 Monate. Kurz vor der Reform wurden relativ viele Ältere arbeitslos; nach dem Inkrafttreten waren es hingegen deutlich weniger als vorher. Das ZEW, das IAB und die Nottingham School of Economics haben die Effekte dieser Arbeitsmarktreform auf die Eintrittsraten der betroffenen Personengruppen in Arbeitslosigkeit genauer untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Übergangsraten aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in Arbeitslosigkeit
- Monatliche Übergangsraten aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in Arbeitslosigkeit 2003 bis 2007
- Geschätzte Effekte der Reform auf die Eintrittswahrscheinlichkeit in Arbeitslosigkeit
- Entwicklung der Leistungsempfängerquoten 2003 bis 2007
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Literaturhinweis
Registrierte Arbeitslose und Arbeitsuchende beim Übergang in eine neue Beschäftigung: Fallstudie zum Agenturbezirk Lüneburg (2009)
Harten, Uwe;Zitatform
Harten, Uwe (2009): Registrierte Arbeitslose und Arbeitsuchende beim Übergang in eine neue Beschäftigung. Fallstudie zum Agenturbezirk Lüneburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2009), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"Im Rahmen dieser Studie werden Arbeitsaufnahmen sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse von - bei der Arbeitsagentur oder den ARGEn registrierten - Arbeitslosen und Arbeitsuchenden aus dem Arbeitsagentur-Bezirk Lüneburg systematisch erfassbar gemacht. Ziel ist es, die arbeitsmarktlichen Verflechtungen mit potentiellen Zielregionen für Arbeitsaufnahmen durch die Entwicklung eines Auswertungsmodells mit Hilfe der IEB (IAB-Datenbank 'Integrierte Erwerbs-Biografien') bis zum zeitlich verfügbaren und verwertbaren Rand aufzuzeigen und Befunde zu den vollzogenen Übergängen in Umfang, Bedeutung, Qualität und aufnehmenden Branchen zu liefern. Übergänge in geringfügig entlohnte Beschäftigung wurden in dieser Studie nicht betrachtet. Unter anderem konnte der Einfluss der Entwicklung externer Arbeitsmärkte auf das Integrationspotential des 'eigenen' Agenturbezirks exemplarisch aufgezeigt werden. So wurde die Arbeitslosigkeit im Zeitraum 2001 bis 2006 in Lüneburg offensichtlich nicht mit den lokal vorhandenen und angebotenen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen reduziert, sondern durch die Zunahme an Übergängen in externe Arbeitsagenturbezirke." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Harten, Uwe; -
Literaturhinweis
Household income, poverty and wealth (2009)
Hauser, Richard;Zitatform
Hauser, Richard (2009): Household income, poverty and wealth. (RatSWD working paper 53), Berlin, 14 S.
Abstract
"This paper concentrates on official statistics on household income, poverty, and wealth. It characterizes the main research questions in this field, and it presents an overview of the available statistics and Scientific Use Files produced by the four Research Data Centers (RDC) in Germany. (RDC of the Federal Statistical Office; RDC of the Statistical Offices of the German states; RDC of the German Labor Office; RCD of the German Pension Insurance). We support the recommendations of a peer review group for the Federal Statistical Office based on the European Statistics Code of Practice, and suggest peer reviews for all data producing bodies including ministries. We repeat a recommendation of a former Commission to find ways of distributing Scientific Use Files to reliable foreign research institutes. Special recommendations refer to the improvement of survey methods and extended questionnaires of the Income and Consumption Survey (EVS) and the German contribution to the European Statistics on Income and Living Conditions (EU SILC). We also recommend a harmonization of the administrative statistics on the various minimum benefit programs, and the development of a single Scientific Use Files for all minimum benefit recipients." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Information asymmetry, education signals and the case of Ethnic and Native Germans (2009)
Zitatform
Hornig, Stephan O., Horst Rottmann & Rüdiger Wapler (2009): Information asymmetry, education signals and the case of Ethnic and Native Germans. (IAB-Discussion Paper 14/2009), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Das Papier analysiert die Auswirkungen von Signalen über das erreichte Bildungsniveau von (Spät-)Aussiedlern und 'übrigen Deutschen'. Die Analyse beruht auf der Sorting-Theorie mit produktivitätserhöhenden Effekten der Bildung. Aus dieser theoretischen Analyse folgen vier Hypothesen, inwiefern sich die Bildungssignale zwischen den beiden Gruppen unterschiedlich auswirken sollten. Diese Hypothesen werden mittels einem von uns neu zusammengestellten Datensatz zu (Spät-)Aussiedlern anhand der Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit empirisch getestet. Die empirische Analyse steht im Einklang mit allen Hypothesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wapler, Rüdiger;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: CESifo working paper , 2683 -
Literaturhinweis
Information asymmetry, education signals and the case of Ethnic and Native Germans (2009)
Zitatform
Hornig, Stephan O., Horst Rottmann & Rüdiger Wapler (2009): Information asymmetry, education signals and the case of Ethnic and Native Germans. (CESifo working paper 2683), München, 28 S.
Abstract
"Das Papier analysiert die Auswirkungen von Signalen über das erreichte Bildungsniveau von (Spät-)Aussiedlern und 'übrigen Deutschen'. Die Analyse beruht auf der Sorting-Theorie mit produktivitätserhöhenden Effekten der Bildung. Aus dieser theoretischen Analyse folgen vier Hypothesen, inwiefern sich die Bildungssignale zwischen den beiden Gruppen unterschiedlich auswirken sollten. Diese Hypothesen werden mittels einem von uns neu zusammengestellten Datensatz zu (Spät-)Aussiedlern anhand der Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit empirisch getestet. Die empirische Analyse steht im Einklang mit allen Hypothesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wapler, Rüdiger;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB Discussion Paper , 14/2009 -
Literaturhinweis
Identifying and explaining inconsistencies in linked administrative and survey data: the case of German employment biographies (2009)
Zitatform
Huber, Martina & Alexandra Schmucker (2009): Identifying and explaining inconsistencies in linked administrative and survey data. The case of German employment biographies. In: Historical social research, Jg. 34, H. 3, S. 230-241.
Abstract
"Befragungen ziehen oft bestimmte Probleme nach sich: Erinnerungslücken kommen vor und Befragte erinnern sich nicht mehr an jede Einzelheit. Eine Möglichkeit diese Probleme zu lösen, ist die zusätzliche Nutzung von qualitativen Informationen. Eine weitere, bisher jedoch vernachlässigte Möglichkeit ist die Verwendung von administrativen Daten zur Ergänzung von Befragungsdaten. Der Schwerpunkt dieses Beitrags liegt auf den Potenzialen und Problemen bei der Verknüpfung von administrativen Daten mit Befragungsdaten. Insbesondere soll dies anhand retrospektiv erhobener Berufsbiographien und den entsprechenden administrativen Daten aufgezeigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schmucker, Alexandra; -
Literaturhinweis
Mikroökonomische Beschäftigungseffekte des Hamburger Modells zur Beschäftigungsförderung: Evaluation eines Kombilohns (2009)
Zitatform
Jirjahn, Uwe, Christian Pfeifer & Georgi Tsertsvadze (2009): Mikroökonomische Beschäftigungseffekte des Hamburger Modells zur Beschäftigungsförderung. Evaluation eines Kombilohns. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 129, H. 1, S. 37-82. DOI:10.3790/schm.129.1.37
Abstract
"Das Hamburger Kombilohnmodell zielt darauf ab, Arbeitslose mit geringen Verdienstmöglichkeiten und schlechten Arbeitsmarktchancen durch zeitlich befristete Zuschüsse, die sowohl den Teilnehmern an der Maßnahme als auch den Arbeitgebern gewährt werden, in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Beitrag vergleicht auf der Basis eines Propensity Score Matching den Arbeitsmarkterfolg von Arbeitslosen, die eine Förderung erhalten haben, mit dem Arbeitsmarkterfolg derjenigen, die keine Förderung erhalten haben. Die Ergebnisse sprechen für einen über den Förderungszeitraum hinaus anhaltenden positiven Effekt auf die individuellen Arbeitsmarktchancen. Eine mögliche Erklärung für diesen zumindest mittelfristig anhaltenden Effekt der temporären Zuschüsse könnte darin bestehen, dass die Teilnehmer während der Maßnahme zusätzliche Erfahrungen sammeln und ihre Produktivität steigt. Eine zweite Erklärung besteht darin, dass durch die Zuschüsse die auf der Arbeitnehmer- und auf der Arbeitgeberseite anfallenden Fixkosten, die mit der Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses verbunden sind, effektiv gesenkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Short-term training variety for welfare recipients: the effects of different training types (2009)
Kopf, Eva;Zitatform
Kopf, Eva (2009): Short-term training variety for welfare recipients: the effects of different training types. (IAB-Discussion Paper 17/2009), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Seit 2005 müssen arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Aktivierungsmaßnahmen sollen sie hierbei unterstützen. Zahlenmäßig bedeutsam sind die kurzen Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen, die verschiedene Qualifikationen vermitteln oder beim Bewerbungsprozess unterstützen sollen. Es ist jedoch nur wenig über die Wirksamkeit solch kurzer Maßnahmen für Arbeitslosengeld II-Empfänger bekannt. Diese Arbeit evaluiert die Effekte von sieben Trainingsmaßnahmearten in der Einführungsperiode einschneidender Arbeitsmarktreformen Anfang 2005 auf die individuelle Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmer. Es werden dazu administrative Daten und Propensity Score Matching verwendet. Die Ergebnisse zeigen, dass betriebliche Trainingsmaßnahmen starke positive Effekte haben. Außerdem ist Kenntnisvermittlung wirksamer als andere Arten von Training. Dennoch können die direkten Vergleiche von Kenntnisvermittlung mit anderen Maßnahmetypen nicht konsistente positive Effekte zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Wirkung von Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher: Auf den Inhalt kommt es an (2009)
Zitatform
Kopf, Eva & Joachim Wolff (2009): Die Wirkung von Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher: Auf den Inhalt kommt es an. (IAB-Kurzbericht 23/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Aktivierungsmaßnahmen für Arbeitslosengeld-II-Bezieher zielen auf direkte Integration in den ersten Arbeitsmarkt.
Die Wirkungsanalysen (Auswertung von anonymisierten administrativen Personendaten der BA-Statistik) zeigen, wie sich unterschiedliche Förderarten auf die Beschäftigungschancen der Teilnehmer (im Jahr 2005) auswirken und ob die Wirkungen nachhaltig sind.
Die Ergebnisse beziehen sich auf sechs verschiedene Typen von Trainingsmaßnahmen (TM): vier schulische Maßnahmetypen (Bewerbungstrainings, die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, Eignungsfeststellungen sowie Kombinationen der Maßnahmen) und zwei betriebliche Maßnahmearten (Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten sowie Kombinationen und Eignungsfeststellungen).
Am stärksten fallen die Beschäftigungseffekte für Teilnehmer an den zwei Arten betrieblicher TM aus, gefolgt von schulischen TM zur Vermittlung von Kenntnissen sowie Eignungsfeststellungen. Im Schnitt weisen die Ergebnisse auf keine oder teils etwas nachteilige Wirkungen der Teilnahmen an Bewerbungstrainings hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
- Beschäftigungseffekt der schulischen Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher 28 Monate nach Maßnahmebeginn und Anteil der ungefördert sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unter den ehemaligen Maßnahmeteilnehmern
- Beschäftigungseffekt der betrieblichen Trainingsmaßnahmen für ALG-II-Bezieher 28 Monate nach Maßnahmebeginn und Anteil der ungefördert sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unter den ehemaligen Maßnahmeteilnehmern
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Literaturhinweis
Bildungsgutscheine in der aktiven Arbeitsmarktpolitik (2009)
Zitatform
Kruppe, Thomas (2009): Bildungsgutscheine in der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 58, H. 1, S. 9-19. DOI:10.3790/sfo.58.1.9
Abstract
"Seit dem Jahr 2003 wird der Zugang in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung durch die Arbeitsagenturen über die Vergabe von Bildungsgutscheinen gesteuert. Diese Studie diskutiert zunächst aus theoretischer Sicht die Prozesse bei der Vergabe und Einlösung. Sie legt zudem erste Befunde vor, welche Arbeitslosen die erhaltenen Bildungsgutscheine tatsächlich eingelöst haben. Grundlage der Untersuchung ist eine - hier erstmalig durchgeführte - Verknüpfung der originären Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit zu Bildungsgutscheinen mit Forschungsdaten des IAB, den Integrierten Erwerbsbiographien (IEB). Probit-Schätzungen zeigen, dass insbesondere Gruppen mit schlechten Arbeitsmarktchancen - z.B. Arbeitslose mit geringer Qualifikation - den Bildungsgutschein mit vergleichsweise geringer Wahrscheinlichkeit einlösen. Ursachen hierfür können auf Seiten der Anbieter von Bildungsmaßnahmen als auch auf Seiten der Arbeitnehmer liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Active labour market policy in East Germany: waiting for the economy to take off (2009)
Zitatform
Lechner, Michael & Conny Wunsch (2009): Active labour market policy in East Germany. Waiting for the economy to take off. In: Economics of Transition, Jg. 17, H. 4, S. 661-702. DOI:10.1111/j.1468-0351.2009.00362.x
Abstract
Untersucht werden die Beschäftigungseffekte der bedeutendsten arbeitsmarktpolitischen Programme in Ostdeutschland. Hierzu wurde eine breitangelegte und informative Datenbasis administrativer Daten analysiert. Unter Anwendung von matching-Verfahren zeigt sich, dass sich die Beschäftigungschancen der Programmteilnehmer auf dem ersten Arbeitsmarkt im Verlauf von 2,5 Jahren nach Programmstart nicht bessern. Trotzdem haben die Programme angesichts der angespannten Situation auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt auch Auswirkungen auf die Teilnehmer, die als positiv angesehen werden können. (IAB)
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Literaturhinweis
Are training programs more effective when unemployment is high? (2009)
Zitatform
Lechner, Michael & Conny Wunsch (2009): Are training programs more effective when unemployment is high? In: Journal of labor economics, Jg. 27, H. 4, S. 653-692. DOI:10.1086/644976
Abstract
"We estimate short-run, medium-run, and long-run individual labor market effects of training programs for the unemployed by following program participation on a monthly basis over a 10-year period. Since analyzing the effectiveness of training over such a long period is impossible with experimental data, we use an administrative database compiled for evaluating German training programs. Based on matching estimation adapted to address the various issues that arise in this particular context, we find a clear positive relation between the effectiveness of the programs and the unemployment rate over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Homogene und heterogene Teilnahmeeffekte des Hamburger Kombilohnmodells: ein Verfahrensvergleich von Propensity Score Matching und linearer Regression (2009)
Zitatform
Pfeifer, Christian (2009): Homogene und heterogene Teilnahmeeffekte des Hamburger Kombilohnmodells. Ein Verfahrensvergleich von Propensity Score Matching und linearer Regression. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv, Jg. 3, H. 1, S. 41-65. DOI:10.1007/s11943-009-0055-1
Abstract
"Der vorliegende Beitrag untersucht die Teilnahmeeffekte des Hamburger Kombilohnmodells mit Daten der Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiografien. Hierfür werden neben dem Verfahren des Propensity Score Matching auch lineare Regressionen durchgeführt. Die so ermittelten Teilnahmeeffekte variieren nur geringfügig zwischen den beiden Evaluierungsmethoden. Jedoch ist die Ermittlung und Interpretation von heterogenen Teilnahmeeffekten mit linearen Regressionen einfacher als mit Matching Methoden. Insgesamt zeigen sich stark positive Teilnahmeeffekte, die bei Problemgruppen am Arbeitsmarkt höher ausfallen. Daher scheint das Hamburger Kombilohnmodell neben allgemein positiven Wirkungen auch zielgruppenorientiert zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Cleansing procedures for overlaps and inconsistencies in administrative data: the case of German labour market data (2009)
Zitatform
Scioch, Patrycja & Dirk Oberschachtsiek (2009): Cleansing procedures for overlaps and inconsistencies in administrative data. The case of German labour market data. In: Historical social research, Jg. 34, H. 3, S. 242-259.
Abstract
"In den letzten zehn Jahren wurden prozessgenerierte und administrative Daten stetig wichtiger für die Arbeitsmarktforschung. Die größten Vorteile dieser Daten sind große Stichprobenumfänge, das Fehlen von Beobachtungslücken und Totalausfällen. Dennoch bleibt die Qualität und Validität der Informationen unklar. Diese Arbeit greift diesen Punkt auf und richtet den Schwerpunkt auf den Einfluss von alternativen Bereinigungsprozeduren auf Forschungsergebnisse. Insbesondere nutzt die vorliegende Arbeit die von Wunsch/Lechner (2008) vorgeschlagenen Prozeduren der Datenaufbereitung bei der Evaluation von Programmen der aktiven Arbeitsmarktforschung in Deutschland. Die ersten Ergebnisse sind auf Sensitivitätsanalysen bei der Erstellung von Beobachtungsgruppen beschränkt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zusammensetzung der Gruppen robust gegenüber einer Änderung der Datenaufbereitung ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ungleiche Erwerbsbeteiligung: Messkonzepte für ein segmentiertes Beschäftigungssystem (2008)
Alda, Holger; Bartelheimer, Peter;Zitatform
Alda, Holger & Peter Bartelheimer (2008): Ungleiche Erwerbsbeteiligung: Messkonzepte für ein segmentiertes Beschäftigungssystem. In: S. Gensior, L. Lappe & H. G. Mendius (Hrsg.) (2008): Im Dickicht der Reformen: Folgen und Nebenwirkungen für Arbeitsmarkt, Arbeitsverhältnis und Beruf (Deutsche Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung. Arbeitspapier, 2008-01), S. 49-78.
Abstract
Die Arbeitsmarktforschung produziert nicht nur wissenschaftliches Zahlenmaterial, sondern übt auch politische Deutungsmacht über das Arbeitsmarktgeschehen aus. Ihre Kennzahlen entscheiden mit darüber, wie politische Akteure die Arbeitsmarktsituation deuten und welche Probleme des Beschäftigungssystems sie als Gegenstand politischen Handelns akzeptieren. Der Beitrag plädiert daher für eine Erweiterung der Arbeitsmarktbeobachtung um dynamische Messkonzepte, die über Stichtagsdaten und Bestandsgrößen hinausgehen und Zustandsänderungen und Verläufe abbilden können. Die Autoren entwickeln exemplarisch den Vorschlag einer verlaufsorientierten Kennziffer der individuellen Erwerbsbeteiligung, die auf Daten der Stichprobe integrierter Erwebsbiografien basiert. Anhand gemeldeter Zeiten in regulärer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung wird die 'Beschäftigungsleistung' des deutschen Arbeitsmarktes gemessen und ein individuelles Maß für die Erwerbsbeteiligung vorgeschlagen. Hierzu wird für einen Fünfjahreszeitraum der Grad der Arbeitsmarktintegration und die Verteilung auf Zonen der Erwerbsbeteiligung bestimmt. Zudem werden Beschäftigungszeiten im Niedriglohnsektor berücksichtigt. Es zeigt sich, dass obwohl rund zwei Drittel der Erwerbspersonen stabil beschäftigt sind, der Befund einer segmentierten Erwerbsgesellschaft, in der die Risiken des Arbeitsmarktes ungleich verteilt sind, bestehen bleibt. (IAB)
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Literaturhinweis
Turning unemployment into self-employment: effectiveness of two start-up programmes (2008)
Zitatform
Baumgartner, Hans J. & Marco Caliendo (2008): Turning unemployment into self-employment. Effectiveness of two start-up programmes. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 70, H. 3, S. 347-373. DOI:10.1111/j.1468-0084.2008.00505.x
Abstract
"Turning unemployment into self-employment has become a major focus of German active labour market policy (ALMP) in recent years. If effective, this would not only reduce Germany's persistently high unemployment rate, but also increase its notoriously low self-employment rate. Empirical evidence on the effectiveness of such programmes is scarce. We evaluate the effectiveness of two start-up programmes for the unemployed, where we include the probability of being employed, the probability of being unemployed and personal income as outcome variables. Our results show that at the end of the observation period, both programmes are effective. The considerable positive effects present a stark contrast to findings from evaluations of other German ALMP programmes in recent years. Hence, ALMP programmes aimed at moving the unemployed into self-employment may prove to be among the most effective, both in Germany and elsewhere." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Contracting out placement services in Germany: is assignment to private providers effective for needy job-seekers? (2008)
Zitatform
Bernhard, Sarah & Joachim Wolff (2008): Contracting out placement services in Germany. Is assignment to private providers effective for needy job-seekers? (IAB-Discussion Paper 05/2008), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Zentrales Ziel der Einbindung privater Vermittlungsdienstleister - über so genannte Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung - ist die Einführung von Wettbewerb. Über den Marktmechanismus soll sich die Effektivität der Arbeitsvermittlung erhöhen. Die Studie untersucht die Effektivität der zeitlich begrenzten Überweisung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern an private Vermittlungsdienstleister und vergleicht deren Arbeitsmarktergebnisse hinsichtlich regulärer Beschäftigung, der Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld-II-Bezug mit denen einer geeigneten Kontrollgruppe. Die Kontrollgruppe wurde auf Basis von Prozessdaten mit Hilfe von statistischen Propensity-Score-Matching gebildet. Im Blickpunkt der Untersuchung steht der Zeitraum nach Inkrafttreten des vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Jahr 2005. Mit diesem so genannten IV. Hartz-Gesetz wurde das bedarfsorientierte Arbeitslosengeld II eingeführt und gleichzeitig die Betonung auf die Aktivierung arbeitsloser Hilfebedürftiger gelegt.
Schwer vermittelbare Arbeitslose in Beschäftigung zu bringen, erfordert in der Regel größere Anstrengungen. Es ist daher eine interessante Frage, ob Menschen mit a priori unterschiedlichen Beschäftigungschancen auch unterschiedlich von ihrer Überweisung an private Vermittlungsdienstleister profitieren. Um diese Frage zu beantworten, werden verschiedene Teilgruppen getrennt nach Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund, beruflicher Ausbildung und Dauer seit der letzten Beschäftigung analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass in einigen Fällen die Überweisung an private Vermittler relativ wirksamer für solche Gruppen von Arbeitsuchenden ist, die eher schwer zu vermitteln sind. Trotz positiver Beschäftigungseffekte für einige Teilgruppen zeigen die Ergebnisse insgesamt jedoch, dass die Überweisung an private Vermittler im Allgemeinen ineffektiv und für einige Teilgruppen in Bezug auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld-II-Bezug kontraproduktiv ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wirkungen der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer: Erkenntnisse aus der Einführung des "Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter" (2008)
Zitatform
Braakmann, Nils (2008): Wirkungen der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer. Erkenntnisse aus der Einführung des "Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter". In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 1, S. 9-24.
Abstract
"Die Studie untersucht mit Hilfe eines neu verfügbaren Datensatzes aus Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit, der Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiographien, die Wirkung einer verpflichtenden Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Arbeitnehmer in Deutschland. Wir nutzen die exogene Senkung dieser Quote durch die Einführung des 'Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter' als natürliches Experiment und schätzen die Änderung in der Wahrscheinlichkeit einer Beschäftigungsaufnahme durch regressionskorrigierte Difference-in-Differences-Schätzer. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die Änderung der Beschäftigungsquote die Beschäftigungschancen von Schwerbehinderten weder verbessert noch verschlechtert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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