Mobiles Arbeiten
Mobiles Arbeiten bietet sowohl für Beschäftigte als auch für Unternehmen Vorteile einer größeren Flexibilität. Die Corona-Pandemie hat die Einstellungen gegenüber mobilem Arbeiten sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Führungskräften in eine neue Richtung gelenkt. Die Erfahrungen während Corona bewirkten, dass mittlerweile die Rahmenbedingungen und Fragen der Gestaltung hybrider Arbeitsformen in den Vordergrund rücken. Präsenzarbeit als auch mobiles Arbeiten sollen möglich sein, aber ebenso Lösungen, die mobile Arbeit und Freizeit - "workation" - verbinden.
Das Themendossier beleuchtet die Chancen und Herausforderungen mobilen Arbeitens für Beschäftigte und Unternehmen und zeigt Handlungsanforderungen auf.
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Literaturhinweis
Flexibles und mobiles Arbeiten in Baden-Württemberg: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2019)
Klee, Günther; Kleimann, Rolf;Zitatform
Klee, Günther & Rolf Kleimann (2019): Flexibles und mobiles Arbeiten in Baden-Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2019,01), Tübingen, 47 S.
Abstract
"Im Zuge des sich vielfach abzeichnenden Fachkräftemangels und der damit steigenden Notwendigkeit qualifizierte Arbeitskraftreserven zu mobilisieren, rücken Konzepte einer 'neuen Arbeitswelt', in der die Arbeitnehmer selbstständiger über Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung und Arbeitszeit entscheiden können, zunehmend in den Vordergrund. Zudem stehen flexible Arbeits(zeit)modelle auch aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und der damit verbundenen neuen arbeitsorganisatorischen Möglichkeiten im Fokus betrieblicher Personalpolitik. In diesem Kontext gelten Gleitzeit und Vertrauensarbeitszeit in Verbindung mit der Einrichtung betrieblicher Arbeitszeitkonten sowie die Ermöglichung mobilen Arbeitens als zentrale personal politische Instrumente, um sowohl für die Beschäftigten mehr Zeitsouveränität als auch für die Betriebe die erforderlichen Flexibilitätsspielräume, aber auch einen Zugewinn an Attraktivität als Arbeitgeber im verschärften Wettbewerb um Arbeits- und insbesondere Fachkräfte zu schaffen. Die Frage, ob und inwieweit sich die im aktuellen politischen Diskurs abzeichnende Tendenz, die betrieblichen Bedürfnisse nach Arbeitszeitflexibilität stärker mit den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten in Einklang zu bringen, in der betrieblichen Praxis bereits als Abkehr von der bislang überwiegend arbeitgeberorientierten Arbeitszeitflexibilität niederschlägt, soll im Rahmen dieses Berichts mit Fokus auf Baden-Württemberg empirisch näher beleuchtet werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mobile Arbeit: Einen Schritt voraus sein (2019)
Lindner, Matthias; Müller, Nadine; Skrabs, Sylvia;Zitatform
Lindner, Matthias, Nadine Müller & Sylvia Skrabs (2019): Mobile Arbeit: Einen Schritt voraus sein. In: Gute Arbeit, Jg. 31, H. 3, S. 8-13.
Abstract
"Wie beschwerlich wäre das Leben ohne PC, Internet und Smartphone? Zur Freude über Arbeitserleichterungen und Zeitersparnis gesellen sich aber neuartige Erschwernisse bei der Arbeit. Das ist ernst zu nehmen. Belastungen sind vorausschauend zu bewerten und zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weniger Arbeit, mehr Freizeit?: Wofür Mütter und Väter flexible Arbeitsarrangements nutzen (2019)
Zitatform
Lott, Yvonne (2019): Weniger Arbeit, mehr Freizeit? Wofür Mütter und Väter flexible Arbeitsarrangements nutzen. (WSI-Report 47), Düsseldorf, 15 S.
Abstract
"Flexible Arbeitsarrangements können die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit mit außerberuflichen Tätigkeiten erleichtern. Gleitzeit, völlig selbstbestimmte Arbeitszeiten und Homeoffice können Beschäftigten mehr Autonomie geben und somit die Möglichkeit, ihre Erwerbsarbeit an ihr Familienleben anzupassen. Flexible Arbeitsarrangements sind daher vor allem für Eltern zentral, die sich tagtäglich der Herausforderung gegenübersehen, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Eltern wollen und brauchen jedoch nicht nur Zeit für Sorgearbeit, also für Kinderbetreuung, Haushalt, Einkauf und Kochen - sie brauchen auch arbeitsfreie Stunden und Tage, um sich zu erholen und gesund zu bleiben. Kommen Freizeitaktivitäten und Schlaf zu kurz, können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer permanenten Stress schlechter abbauen, vor Allem wenn sie mit Erwerbs- und Familienarbeit doppelt belastet sind. Mehr Selbstbestimmung über Arbeitsort, Arbeitsbeginn und -ende könnte mehr Spielraum für Freizeitaktivitäten schaffen und damit der Lebensqualität von Eltern zugutekommen. Aber bedeuten flexible Arbeitsarrangements tatsächlich ein Mehr an Freizeit? Nutzen Eltern flexibles Arbeiten, um ihre Sorgearbeit besser bewältigen zu können? Oder arbeiten Beschäftigte einfach nur länger, wenn sie flexibel arbeiten? Und falls ja: Gilt das für Mütter und Väter in gleichem Maße? Antworten auf diese Fragen liefert der vorliegende Report, der anhand von Daten des Soziooekonomischen Panels untersucht, inwiefern flexible Arbeitsarrangements (Gleitzeit, völlig selbstbestimmte Arbeitszeiten und Homeoffice) mit Zeit für Sorgearbeit (Kinderbetreuung), Erwerbsarbeit (Überstunden) und arbeitsfreier Zeit (Freizeitaktivitäten und Schlaf) verbunden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The subjective well-being of homeworkers across life domains (2019)
Zitatform
Reuschke, Darja (2019): The subjective well-being of homeworkers across life domains. In: Environment and planning. A, Economy and space, Jg. 51, H. 6, S. 1326-1349. DOI:10.1177/0308518X19842583
Abstract
"This paper extends the view of homeworking as a type of flexible working by employees in organisations aimed at improving work - life balance and job satisfaction, to a type of work that encapsulates significant changes of work towards increased self-employment and casual work, high proportions of which are performed in people's homes. Such changes to work represent a reconfiguration of the spatial separation and relationship between place of work and place of residence. Through homeworking, this paper studies how changing geographies of work and workplaces impact on workers' life satisfaction overall and across various aspects of their lives. Using a large representative longitudinal dataset for the United Kingdom, findings reveal that workers' satisfaction with their job, income and leisure time is significantly shaped by homeworking and that the employment status (employee versus self-employed) and gender are important elements for understanding how homeworking is related to subjective well-being. Homeworking is positively related with leisure time satisfaction of men and women. Job satisfaction advances of homeworking are only observed for employees, but not the self-employed. Men's income satisfaction is decreased when they work as self-employed without employees in their homes. Future policies and research concerning workers' subjective well-being need to pay attention to the continued trend towards individualised work in people's own homes." (Author's abstract, © 2019 a Pion publication) ((en))
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Literaturhinweis
Mobile Arbeit: Arbeitsbedingungen und Erleben (2019)
Rieder, Kerstin; Vogl, Gerlinde; Kraus, Sylvia;Zitatform
Rieder, Kerstin, Sylvia Kraus & Gerlinde Vogl (2019): Mobile Arbeit: Arbeitsbedingungen und Erleben. In: B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose & M. Meyer (Hrsg.) (2019): Fehlzeiten-Report 2019 : Digitalisierung - gesundes Arbeiten ermöglichen, S. 205-216. DOI:10.1007/978-3-662-59044-7_14
Abstract
"Mobile Arbeit wird für zunehmend mehr Beschäftigte Teil des Arbeitsalltags. Mit berufsbedingter Mobilität sind neuartige Belastungen und Ressourcen verbunden. Welche Rolle spielen diese mobilitätsspezifischen Arbeitsbedingungen für das Erleben mobiler Arbeit seitens der Mitarbeitenden? Dieser Frage wird auf der Grundlage einer Studie in vier Unternehmen mittels qualitativer Interviews und einer schriftlichen Befragung nachgegangen. Die Ergebnisse zeigen, dass der mobilitätsbezogene Planungsspielraum, die mobilitätsbezogene Unterstützung sowie Übernachtungen zu einem positiven Erleben mobiler Arbeit beitragen. Deutlich wird auch, dass diejenigen, die gern mobil arbeiten, im Durchschnitt gesünder sind als diejenigen, die es nur notgedrungen tun. Bei der Gestaltung der Arbeit, etwa im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung, sollten deshalb mobilitätsspezifische Arbeitsbedingungen einbezogen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Working anywhere, anytime: An experimental investigation of workplace flexibility's influence on organizational attraction (2019)
Zitatform
Schmoll, René & Stefan Süß (2019): Working anywhere, anytime: An experimental investigation of workplace flexibility's influence on organizational attraction. In: Management Revue, Jg. 30, H. 1, S. 40-62. DOI:10.5771/0935-9915-2019-1-40
Abstract
"Offering workplace flexibility to attract new talent has become a strategic issue for many organizations. Workplace flexibility provides employees with the autonomy to choose when and where to perform their work. Even though there is some evidence of its positive influence on organizational attraction, research that differentiates the influence of temporal and spatial flexibility is lacking, leaving their separate and joint effects largely unclear. Furthermore, whether the principle of distribution influences this relationship is also unclear. Drawing on signaling theory, we perform an experimental study that helps to clarify how workplace flexibility influences organizational attraction. We conduct a randomized vignette-based experiment (N=334) that manipulates temporal flexibility, spatial flexibility and equity-based distribution. The results indicate significant main effects for both dimensions of flexibility, with temporal flexibility having a stronger influence. For the combination of temporal and spatial flexibility, we found an additive effect rather than a significant interaction. The experiment did not detect any evidence for a moderating role of equity-based distribution. The paper provides contributions to research and practice. Finally, we discuss our findings with regard to limitations and make suggestions for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How do telecommunications reforms affect labour market arrangements?: Evidence from Central and Western Europe (2019)
Zitatform
Vazquez, Emmanuel & Hernan Winkler (2019): How do telecommunications reforms affect labour market arrangements? Evidence from Central and Western Europe. In: Economics of Transition and Institutional Change, Jg. 27, H. 3, S. 745-762. DOI:10.1111/ecot.12214
Abstract
"This paper exploits variations in the timing of telecommunications reforms across Europe to investigate the relationship between the rise of alternative work arrangements and the emergence of the Internet. We evaluate whether sectors that are technologically more dependent on information and communication technologies (ICT) experienced disproportionately larger changes in their employment outcomes after telecommunications reforms were introduced. Our main results point to a disproportionate increase in total employment, part-time work and home-based work among ICT-dependent sectors after the implementation of telecommunications reforms. These results suggest that telecommunications reforms affected labour market arrangements by fostering the adoption of ICT. The results are robust to several specifications." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Flexible work and work-related outcomes: The role of perceived organizational alignment (2019)
Zitatform
Zafari, Setareh, Martina Hartner-Tiefenthaler & Sabine Theresia Koeszegi (2019): Flexible work and work-related outcomes: The role of perceived organizational alignment. In: Management Revue, Jg. 30, H. 1, S. 63-92. DOI:10.5771/0935-9915-2019-1-63
Abstract
"Recent developments in information and communication technology have led to renewed interest in the impact of flexible work on work-related outcomes such as job satisfaction, organizational identification and work engagement. Although there is a vast amount of literature indicating the positive association between job autonomy and work-related outcomes, there has been little discussion about the contextual conditions that strengthen this relationship. This paper analyzes the role of perceived organizational alignment as a conditional factor and shows that autonomy alone cannot explain an organization's success in improving work-related outcomes. An analysis of online survey from 481 employees shows that the perceived organizational alignment moderates the positive effect of autonomy on work-related outcomes in the context of flexible work. For employees who perceive organizational alignment to be high, the positive relationships are strengthened for work engagement and organizational identification, but attenuated for job satisfaction. Theoretical and practical implications of these findings are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Homeoffice: Stand, Chancen und Risiken für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/8494) (2019)
Zitatform
(2019): Homeoffice: Stand, Chancen und Risiken für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/8494). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/9032 (03.04.2019)), 12 S.
Abstract
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Thema Homeoffice - Stand, Chancen und Risiken für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. (IAB)
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Literaturhinweis
Mobile Arbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/9114) (2019)
Zitatform
(2019): Mobile Arbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/9114). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/9797 (30.04.2019)), 19 S.
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Literaturhinweis
Macht Homeoffice krank? (2018)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Werner Widuckel (2018): Macht Homeoffice krank? In: D. Matusiewicz, V. Nürnberg & S. Nobis (Hrsg.) (2018): Gesundheit und Arbeit 4.0 : wenn Digitalisierung auf Mitarbeitergesundheit trifft, S. 119-126.
Abstract
"Aktuelle Forschungsarbeiten weisen auf einen klaren Zusammenhang zwischen der Gesundheit und der Gestaltung der Arbeitszeit hin. Ein großer Anteil der gegenwärtig vorherrschenden gesundheitlichen Störungen ist auf Fehlanpassungen zwischen körperlichen und psychischen Ressourcen und den Arbeitsbedingungen zurückzuführen. Vor dem Hintergrund der Zunahme von psychischen Erkrankungen sind generell die Einflüsse und Auswirkungen der Digitalisierung, der Erreichbarkeit von Mitarbeitern, auch in ihrer Freizeit und in besonderem des Homeoffice als eine Form der alternierenden Telearbeit zu betrachten. Die Digitalisierung führt zu schwierigeren Arbeitsbedingungen, wie Termindruck oder wechselnde Arbeitszeiten. Zweifellos sind sowohl aus Sicht der Beschäftigten und der Betriebe Vorteile des Homeoffice zu sehen, als problematisch sind aber auch die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit, das 'Nicht-mehr-Abschalten-Können' und der schlechtere Kontakt zu Kollegen zu bewerten. Der Aufbau des Beitrags ist folgender: Nach dem Überblick zur Verbreitung von Homeoffice in Deutschland folgt eine Darstellung verschiedener Herausforderungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Homeoffice, wie die stärkere Vermischung von Arbeit und Privatleben, den schlechteren sozialen Beziehungen im Homeoffice, die Gestaltung von psychologischen Verträgen und die Selbstorganisation der Beschäftigten im Homeoffice. Der Beitrag schließt mit einem Fazit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personalmanagement und wirtschaftlicher Erfolg: Sonderbericht (2018)
Zitatform
Grunau, Philipp & Stefanie Wolter (2018): Personalmanagement und wirtschaftlicher Erfolg. Sonderbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 509), Berlin, 32 S.
Abstract
"Im Wettbewerb um die begehrten Fachkräfte setzen Betriebe auf eine zielgerichtete Personalpolitik, um Fachkräfte zu binden und dadurch den Unternehmenserfolg zu steigern. Anhand des Linked Personnel Panel (LPP) werden kurz- und langfristige Wirkungen von betrieblicher Personalpolitik auf die betriebliche Wertschöpfung und die Gesundheit der Belegschaft untersucht. Während sich für alle Personalmaßnahmen deskriptiv ein positiver Zusammenhang zur Wertschöpfung zeigt, können einzig für die Einführung von Leistungsbeurteilungen und variablen Vergütungskomponenten bei Führungskräften kurzfristig signifikante Effekte für die betriebliche Wertschöpfung im Fixed Effects-Modell nachgewiesen werden.
Weiterführende Analysen zum Einfluss von Personalmaßnahmen auf die Gesundheit auf betrieblicher Ebene zeigen, dass Leistungsbeurteilungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung die durchschnittliche Anzahl an Krankheitstagen in der Belegschaft erhöhen. Auf Beschäftigtenebene offenbaren Panelanalysen eine negative Wirkung von Weiterbildungsangeboten auf die Anzahl der Krankheitstage eines Beschäftigten. Diese Angebote wirken sich zudem positiv die wahrgenommene Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern aus." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Homeoffice - alte und neue Beschäftigungsformen (2018)
Meyer, Uwe;Zitatform
Meyer, Uwe (2018): Homeoffice - alte und neue Beschäftigungsformen. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in Kirche und Caritas, Jg. 6, H. 5, S. 133-137.
Abstract
"Die Flexibilisierung der Arbeit ist neben der Digitalisierung und der Globalisierung eines der zentralen Themen, die unter der Überschrift Arbeit 4.0 diskutiert werden. Die Flexibilisierung betrifft dabei vor allem die Arbeitszeit, aber auch den Arbeitsort. Kann der Mitarbeiter seine Arbeitsleistung in der eigenen Wohnung erbringen, wird heute vielfach vom Homeoffice gesprochen. Diese Art der Tätigkeit im häuslichen Arbeitszimmer ist an sich nicht neu, der Begriff des Homeoffice umfasst aber darüber hinaus auch neue Beschäftigungsformen. Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie diese aussehen können, und zeigt die rechtlichen Rahmenbedingungen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does telework stress employees out?: a study on working at home and subjective well-being for wage/salary workers (2018)
Zitatform
Song, Younghwan & Jia Gao (2018): Does telework stress employees out? A study on working at home and subjective well-being for wage/salary workers. (IZA discussion paper 11993), Bonn, 28 S.
Abstract
"Using data from the 2010, 2012, and 2013 American Time Use Survey Well-Being Modules, this paper examines how subjective well-being (SWB) varies between working at home and working in the workplace among wage/salary workers. Both OLS and individual fixed-effects models are employed for estimation, and the results are largely consistent. In general, we find that working at home is associated with a lower level of net affect and a higher probability of having unpleasant feelings relative to working in the workplace. We further decompose homeworking into telework and bringing work home and find that the effect of SWB varies by types of homeworking. In comparison with working in the workplace, telework increases stress in both samples of weekdays and weekends/holidays, and it also reduces net affect and increases unpleasantness in the sample of weekends/ holidays. In contrast, bringing work home on weekdays results in a lower level of net affect due to less happiness received. The only positive effect of homeworking we discover is that telework reduces tiredness on weekdays. As to the existence of gender difference in the effect of homeworking, our OLS results show that working at home is associated with positive affections for males but negative affections for females. However, fixedeffects models suggest that both males and females feel more stressed when teleworking, indicating the existence of individual heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Heimarbeit (2018)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2018): Heimarbeit. In: H. Oberreuter (Hrsg.) (2018): Staatslexikon : Recht, Wirtschaft, Gesellschaft. Bd. 2, Freiburg, Herder S. 1589-1592.
Abstract
"Heimarbeit klingt zunächst einmal wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten, erlangt aber sowohl durch die wachsende Erwerbsbeteiligung von Frauen als auch die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt eine neue Aktualität. Heutzutage sind drei Formen der Erwerbsarbeit zu unterscheiden, die in verschiedener Weise mit Heimarbeit in Verbindung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Striking a balance: Reconciling work and life in the EU: Working conditions (2018)
Wilkens, Mathijn; Cabrita, Jorge; Anderson, Robert; Jungblut, Jean-Marie;Zitatform
Wilkens, Mathijn, Jorge Cabrita, Jean-Marie Jungblut & Robert Anderson (2018): Striking a balance: Reconciling work and life in the EU. Working conditions. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, IV, 70 S. DOI:10.2806/560184
Abstract
"How to combine work with life is a fundamental issue for many people, an issue that policymakers, social partners, businesses and individuals are seeking to resolve. Simultaneously, new challenges and solutions are transforming the interface between work and life: an ageing population, technological change, higher employment rates and fewer weekly working hours. This report aims to examine the reciprocal relationship between work and life for people in the EU, the circumstances in which they struggle to reconcile the two domains, and what is most important for them in terms of their work - life balance. The report draws on a range of data sources, in particular the European Working Conditions Survey (EWCS) and the European Quality of Life Survey (EQLS)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Executive Summary -
Literaturhinweis
Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg: Längsschnittstudie in deutschen Betrieben. Endbericht (2018)
Wolter, Stefanie ; Sliwka, Dirk ; Laske, Katharina; Butschek, Sebastian; Mackeben, Jan; Grunau, Philipp ; Scheuring, Sonja ; Steffes, Susanne; Petters, Lea; Maier, Patrick ; Kampkötter, Patrick ; Arnold, Daniel;Zitatform
Wolter, Stefanie, Philipp Grunau, Jan Mackeben, Sonja Scheuring, Susanne Steffes, Daniel Arnold, Dirk Sliwka, Sebastian Butschek, Katharina Laske, Lea Petters, Patrick Kampkötter & Patrick Maier (2018): Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg. Längsschnittstudie in deutschen Betrieben. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 505), Berlin, 111 S.
Abstract
"Das Projekt 'Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg' wurde 2012 gemeinsam vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) initiiert, um detaillierte Längsschnittinformationen von Betrieben und deren Beschäftigten zu Personalarbeit, Arbeitsqualität und Unternehmenskultur zu erheben und auszuwerten. Durchgeführt wurde das Projekt vom IAB, den Universitäten Köln und Tübingen sowie dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Im Rahmen dieser Panel-Studie wurden in drei Befragungswellen Informationen von Betrieben und Beschäftigten erhoben, diese stehen als Linked Personnel Panel (LPP) für die Auswertung zu Verfügung. Für die Beratung zur Gestaltung und die Durchführung der Befragung waren Kantar Public (ehemals TNS Infratest) für die Betriebe und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft für die Beschäftigten federführend verantwortlich. Dieser Endbericht fasst alle wesentlichen Projektarbeiten zusammen und gliedert sich wie folgt: Im Anschluss an diese Einleitung erfolgt in Kapitel 0 zunächst - getrennt nach Betriebs- und Beschäftigtenbefragung - eine Darstellung des methodischen Vorgehens. Zusätzlich werden hier ausgewählte Kennzahlen aufgeführt und Ausschöpfungsresultate präsentiert. Kapitel 3 fasst die Ergebnisse der bisherigen Forschungsarbeiten zusammen. Anschließend folgen die inhaltlichen Schwerpunkte zu den Themen Altersdiversität im Betrieb (Kapitel 4) und Arbeitszeit (Kapitel 5). Kapitel 6 fasst den Bericht zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den ersten Zwischenbericht. -
Literaturhinweis
Flexibles Arbeiten in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/369) (2018)
Zitatform
(2018): Flexibles Arbeiten in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/369). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/506 (23.01.2018)), 19 S.
Abstract
"Betriebe bzw. Beschäftigte mit flexiblem oder starrem Arbeitszeitmodell, mit Regelungen zu Arbeitszeitkonten oder Vertrauensarbeitszeitregelungen; Beschäftigte im Home Office (Differenzierung nach Geschlecht, Wirtschaftszweig, Qualifikation, Einkommen, vertraglicher Arbeitszeit, Überstunden, Umfang der Tätigkeit u.a.); Möglichkeit eines Sabbaticals, gesundheitliche Folgen flexiblen Arbeitens (insgesamt 12 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Gesundheitliche Chancen und Risiken (2017)
Beermann, Beate; Amlinger-Chatterjee, Monischa; Brenscheidt, Frank; Gerstenberg, Susanne; Wöhrmann, Anne M. ; Niehaus, Michael;Zitatform
Beermann, Beate, Monischa Amlinger-Chatterjee, Frank Brenscheidt, Susanne Gerstenberg, Michael Niehaus & Anne M. Wöhrmann (2017): Orts- und zeitflexibles Arbeiten. Gesundheitliche Chancen und Risiken. (baua: Bericht), Dortmund, 46 S. DOI:10.21934/baua:bericht20170905
Abstract
"Der vorliegende Bericht fasst den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zur gesundheitlichen Bedeutung orts- und zeitflexibler Arbeitsformen zusammen. Auf der Basis der Ergebnisse wissenschaftlicher Studien kann generell davon ausgegangen werden, dass sowohl das ortsflexible als auch das zeitflexible Arbeiten als Belastungsfaktoren wirken und mit negativen Beanspruchungsfolgen einhergehen können. So erfordert Mobilität einen zusätzlichen Aufwand, der in der Regel sowohl mit Organisationsaufwand als auch mit zusätzlicher Bindung von Zeit und damit verbunden mit reduzierter Ruhezeit einhergeht. Die Ergebnisse zeigen, dass Mobilitätsanforderungen zusätzliche zur Arbeitstätigkeit bestehende Belastungsfaktoren darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Homeoffice - Fluch oder Segen? (2017)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Werner Widuckel (2017): Homeoffice - Fluch oder Segen? In: IAB-Forum H. 10.08.2017, o. Sz., 2017-08-07.
Abstract
Viele Beschäftigte haben mittlerweile die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten und damit entscheiden zu können, wie, wann und wo sie arbeiten wollen. Eine höhere Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit sind klare Vorteile des Arbeitens von zu Hause. Allerdings birgt Heimarbeit auch substanzielle Risiken. So können sich dadurch die sozialen Beziehungen und die Bindung zwischen Beschäftigten und Unternehmen verändern - nicht nur zum Guten.
