Plattformarbeit
Mit der fortschreitenden Digitalisierung haben sich auch neue Formen der plattformbezogenen Beschäftigung entwickelt. Auf digitalen Plattformen finden Anbietende von Produkten/Dienstleistungen und mögliche Kunden zueinander. Fahrdienste, Essenslieferungen oder Programmierarbeiten sind hierfür Beispiele. Unternehmen schätzen bei dieser Beschäftigungsform die größere Markttransparenz und sinkende Kosten, Beschäftigte vor allem das selbstbestimmte Arbeiten. Die politische Diskussion zu dem Thema ist vor allem durch die unklare soziale Absicherung der Beschäftigten geprägt.
Das Themendossier bildet den Stand der wissenschaftlichen Forschung und der politischen Diskussion ab.
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Weitere Literatur zur Digitalisierung finden Sie in dem Themendossier Digitale Arbeitswelt - Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
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Literaturhinweis
For love or money? Gender differences in how one approaches getting a job (2015)
Zitatform
Ng, Weiyi & Ming D. Leung (2015): For love or money? Gender differences in how one approaches getting a job. (IRLE working paper 2015-103), Berkeley, CA, 45 S.
Abstract
"Extant supply-side labor market theories conclude that women and men apply to different jobs but are unable to explain gender differences in how they may behave when applying to the same job. We correct this discrepancy by considering gendered approaches to the hiring process. We propose that applicants can emphasize either the relational or the transactional aspects of the job and that this affects whether they are hired. Relational job seekers focus on developing a social connection with their employer. In contrast, transactional job seekers focus on quantitative and mechanical aspects of the job. We expect women to be more relational and men to be more transactional and that this behavior will contribute to differences in hiring outcomes. Specifically, we contend that being relational suggest that one is more committed to the job at hand and therefore should increases the chances of being hired - holding constant competence. We examine behaviors in an online contract labor market for graphic designers, Elance.com where we find that women are more likely to be hired than men by about 4.1%. Quantitative linguistic analysis on the unstructured text of job proposals reveals that women (men) adopt more relational (transactional) language in their applications. These different approaches affect a job seeker's likelihood of being hired and attenuate the gender gap we identified. Attenuation suggests that how one approaches the hiring process matters and that gender is correlated with a particular style of engagement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Räumliche Dimensionen der Büroarbeit: eine Analyse des flexiblen Büros und seiner Akteure (2015)
Petendra, Brigitte;Zitatform
Petendra, Brigitte (2015): Räumliche Dimensionen der Büroarbeit. Eine Analyse des flexiblen Büros und seiner Akteure. Wiesbaden: Springer VS, 247 S. DOI:10.1007/978-3-658-06951-3
Abstract
"Brigitte Petendra beschäftigt sich mit der räumlichen Dimension von Arbeit in einer flexibilisierten Arbeitswelt. Als Analysefall zieht sie den spezifischen Ort 'Büro' heran, der im Zuge des Abbaus bürokratischer und
fordistisch-tayloristischer Arbeitsweisen sowie der Pluralisierung von
Arbeitsorten zunehmend reorganisiert wird. Ausgehend von diesen Reorganisationsprozessen wird das moderne Büro als symbolisch-materielles Arrangement der Flexibilisierung von Arbeit betrachtet. Anhand von Interviews, Kognitiven Karten und Ortserkundungen werden vier Fälle komparativ analysiert und Wahrnehmungsprozesse sowie Alltagspraktiken der Büroarbeiter geschildert. Die Autorin arbeitet die Ambivalenz und Heterogenität der räumlichen Flexibilisierung von Arbeit heraus, die als Spannungsverhältnis zwischen der Auflösung traditioneller büroräumlicher Strukturen und deren Relokalisierungen beschrieben wird." (Verlagsangaben)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Der AV-Index. Lebendiges Arbeitsvermögen und Erfahrung als Ressourcen auf dem Weg zu Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Pfeiffer, Sabine & Anne Suphan (2015): Der AV-Index. Lebendiges Arbeitsvermögen und Erfahrung als Ressourcen auf dem Weg zu Industrie 4.0. (Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Soziologie. Working paper 2015,01), Hohenheim, 42 S.
Abstract
"Zur Frage zukünftiger Beschäftigungs- und Qualifikationseffekte durch Industrie 4.0 gibt es diametrale Einschätzungen. Szenarien der Arbeitsplatzvernichtung gehen von einer weitgehenden Automatisierung von Routinearbeit aus. Der Beitrag zeigt, dass die vorherrschende Unterscheidung von Routine und Nicht-Routine methodisch nicht trägt und den aktuellen Varianten industrieller Arbeit in Deutschland nichtk180809r01 gerecht wird. Demgegenüber wird die - formale wie informelle - Besonderheit der Qualifikationsstruktur in Deutschland nachgezeichnet und dabei der Unterschied zwischen statischer Routine und dynamische Erfahrung deutlich gemacht. Die Bedeutung von menschlicher Erfahrung und lebendigem Arbeitsvermögen für Industrie 4.0 wird erklärt und quantitativ bestimmt. Gezeigt wird: Ein Großteil der Beschäftigten ist fit für den Wandel. Auf dieser Basis wird abschließend für die Gestaltung von Industrie 4.0 in partizipativen Prozessen sozialer Innovation plädiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Neue Wege arbeitspolitischer Solidarität in Deutschland und Europa (2015)
Rahner, Sven;Zitatform
Rahner, Sven (2015): Neue Wege arbeitspolitischer Solidarität in Deutschland und Europa. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 65, H. 4-5, S. 49-54.
Abstract
"Der Strukturwandel der Arbeit schreitet rasant voran und hinterlässt Spuren auf der makrosozialen und der individuellen Ebene. Eine digitale und flexible Ökonomie und Arbeitswelt verlangt vor allem nach Innovationen im Bereich Weiterbildung und Qualifizierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 organisieren: Ansätze zur Gestaltung der formalen und informalen Organisation (2015)
Reischauer, Georg;Zitatform
Reischauer, Georg (2015): Industrie 4.0 organisieren. Ansätze zur Gestaltung der formalen und informalen Organisation. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 84, H. 4, S. 271-277.
Abstract
"Industrie 4.0 wird die Organisation von Industrieunternehmen herausfordern. Der Beitrag stellt Ansätze vor, mit denen diese Herausforderungen gemeistert werden können - auf formaler und informaler Ebene. Auf formaler Ebene ist durch Industrie 4.0 eine erhöhte externe Vernetzung zu erwarten. Die technologieorientierte Grenzstelle hilft, diese Herausforderung zu bewältigen. Dieser Stellentyp managt die Auswirkungen der mit Industrie 4.0 verbundenen Vernetzungsaktivitäten mit Externen. Auf informaler Ebene ist aufgrund der Ausbreitung von IKT im Unternehmen, die Industrie 4.0 mit sich bringen wird, von einem erhöhtem Konfliktpotenzial zwischen Management und Arbeitnehmervertretung auszugehen. Diese Herausforderung kann durch kooperative Konfliktverarbeitung, die für beide Seiten einen situativen Einsatz von Gratifikations- und Sanktionsmitteln vorsieht, bewältigt werden. Die Kombination dieser beiden Ansätze mit Interventionstechniken des Change Management sorgt dafür, dass Industrieunternehmen nachhaltig im Rahmen von Industrie 4.0 organisiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit in der digitalisierten Welt: Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015 (2015)
Schlick, Christopher; Rix, Michael; Bullmann, Erich; Adolph, Lars; Busch, Felix ; Pfeiffer, Sabine ; Oeij, Peter; Meisen, Tobias; Jeschke, Sabina; Steffen, Marlies; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Strina, Giuseppe; Hellinger, Ariane; Weiss, Peter; Heinen, Ewald; Winge, Susanne; Hees, Frank ; Wolf, Christian; Hasse, Ferdinand; Ludwig, Franziska; Hasebrook, Joachim; Leimeister, Jan Marco ; Harde, Jens; Boes, Andreas ; Hahnenkamp, Klaus; Klebe, Thomas; Hägele, Ralf; Jeske, Tim ; Gül, Katrin; Preenen, Paul; Grötsch, Alexander; Stowasser, Sascha; Grauel, Britta Marleen; Wiener, Bettina; Georg, Arno; Zogaj, Shkodran; Geilen, Jan; Lacker, Thomas; Gärtner, Ralf; Kämpf, Tobias; Gäde-Butzlaff, Vera; Schröder, Lothar; Flüter-Hoffmann, Christiane; Wischniewski, Sascha ; Dhondt, Steven ; Klein-Magar, Margret; Deuse, Jochen ; Weisner, Kirsten; Delden, Catharina van; Persin, Detlef; Chia, David; Lennings, Frank; Büscher, Christian ;Zitatform
(2015): Arbeit in der digitalisierten Welt. Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 249 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert zunehmend die Arbeitswelt. Sie bietet Beschäftigten die Möglichkeit, Arbeitszeiten und -orte flexibel zu gestalten und gleichzeitig ergebnisorientiert zu arbeiten. Die Erfolge des Wirtschaftsstandorts Deutschland hängen stark davon ab, inwieweit es Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, diese Veränderungen konstruktiv zu nutzen.
Unter dem Titel 'Arbeit in der digitalisierten Welt' diskutierten am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mehr als 600 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Arbeitsforschung und -gestaltung.
Die Autorinnen und Autoren geben Antworten auf die Fragen, welche Rolle Arbeit zukünftig in der digitalen Gesellschaft spielen wird und wie die Arbeit der Zukunft gestaltet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Vera Gäde-Butzlaff: Arbeiten in der digitalen Welt ( 11-20);
Catharina van Delden, David Chia: Crowdsourced Innovation - Kollaborative Innovation im digitalen Zeitalter ( 21-24);
Hartmut Hirsch-Kreinsen: Gestaltungsperspektiven von Produktionsarbeit bei Industrie 4.0 ( 25-34);
Sascha Stowasser, Tim Jeske: Arbeitswelt der Zukunft ( 35-43);
Lothar Schröder : Wie sich die Digitalisierung entwickelt und warum die Zukunft in der Guten Arbeit liegt (44-54);
Arno Georg, Ariane Hellinger : Soziale und technische Innovationen in der Industrie 4.0 gestalten (57-65);
Sabine Pfeiffer : Der Mensch kann Industrie 4.0 - Industrie 4.0 am Hallenboden partizipativ gestalten (66-74);
Erich Bullmann: Kompetenzentwicklung als Motor für soziale Innovation (75-79);
Alexander Grötsch, Jan Geilen, Britta Marleen Grauel, Sascha Wischniewski, Lars Adolph: Chancen und Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung in der Arbeitswelt ( 83-93);
Detlef Persin: Always online - Chance und Gefahr zugleich ( 94-103);
Jan Marco Leimeister, Thomas Klebe, Shkodran Zogaj: Digital Working und Crowd Working: Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen jetzt und für die Zukunft ( 107-116);
Katrin Gül, Andreas Boes, Tobias Kämpf: Den Umbruch in den digitalen Unternehmen nutzen: Zentrale Handlungsfelder für eine lebensphasensensible Personalpolitik ( 119-126);
Christiane Flüter-Hoffmann: Ausbalancierte Flexibilität - Wie werden Anforderungen und Angebote zu einer echten Win-win-Situation für Betriebe und Beschäftigte? ( 127-133); Peter Weiss, Ewald Heinen, Giuseppe Strina: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung im Handwerk (137-141);
Giuseppe Strina, Ewald Heinen: Arbeitsprozesse im digitalen Handwerk - Stand und Perspektiven ( 142-152);
Steven Dhondt, Peter Oeij, Paul Preenen : Working in the Digitalized World: The Meaning of the Link between Advanced Manufacturing and Workplace Innovation in the EU Growth Strategy (155-170);
Bettina Wiener, Susanne Winge, Ralf Hägele : Die Digitalisierung in der Landwirtschaft - Deutschland und Osteuropa im Vergleich (171-181);
Michael Rix, Frank Hees, Tobias Meisen, Christian Büscher, Sabina Jeschke: Der Gießer im Mittelpunkt der Digitalisierung - Wie Innovationen aus der Informationstechnologie den Maschinenbau erobern ( 182-190);
Frank Lennings, Ralf Gärtner, Jens Harde, Ferdinand Hasse, Thomas Lacker: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung für KMU (193-204);
Joachim Hasebrook, Klaus Hahnenkamp: Robodoc und Medlink: Digitalisierung verändert die Arbeit im Krankenhaus ( 207-218);
Franziska Ludwig, Christian Wolf: Arbeit in der digitalen Welt - Digital geführte Mitarbeiter: Erfolgsfaktoren und Hemmnisse aus Sicht einer Mitarbeiterin ( 221-229);
Margret Klein-Magar: Führung in der digitalisierten Arbeitswelt - Es geht nur gemeinsam! (230-232);
Jochen Deuse, Felix Busch, Kirsten Weisner, Marlies Steffen: Differenzielle Arbeitsgestaltung durch hybride Automatisierung ( 235-245). -
Literaturhinweis
Arbeitszeit(recht) auf dem Weg 4.0 (2015)
Steffan, Ralf;Zitatform
Steffan, Ralf (2015): Arbeitszeit(recht) auf dem Weg 4.0. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 32, H. 23, S. 1409-1417.
Abstract
"Ganz auf der Höhe der Zeit ist der 2. Deutsche Arbeitsrechtstag, der vom 27. bis 29.01.2016 in Berlin stattfindet und dessen Thema lautet: 'Entgrenzte Arbeitswelt - zwischen Überforderung, Schutz und individueller Gestaltungsfreiheit'. Der Beitrag soll aufzeigen, wie die Praxis in den Unternehmen mit den Herausforderungen des digitalen Zeitalters umgeht und welche Anforderungen sich dem Arbeitsrecht stellen. Dabei liegt der Schwerpunkt bei der Frage der Arbeitszeit und dem Arbeitszeitrecht und bezieht die - im Zeitalter der Digitalisierung - untrennbare Frage des Arbeitsortes mit ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Abschied von der Arbeit (2015)
Tutt, Cordula;Zitatform
Tutt, Cordula (2015): Abschied von der Arbeit. In: Wirtschaftswoche H. 5, S. 18-25.
Abstract
"Intelligente Maschinen erledigen unsere Jobs. Wir müssen weniger körperlich schuften und werden flexibler arbeiten. Die digitale Revolution verändert nicht nur zahlreiche Berufe, sie macht bisher sichere Qualifikationen überflüssig. Das trifft vor allem die Mittelschicht. Wer gewinnt - wer verliert?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitswelt 4.0: Chancen für eine digitale Humanisierung? (2015)
Urban, Hans-Jürgen;Zitatform
Urban, Hans-Jürgen (2015): Arbeitswelt 4.0: Chancen für eine digitale Humanisierung? In: Gute Arbeit, Jg. 27, H. 12, S. 13-15.
Abstract
"Darum geht es in diesem Beitrag
- Mythos, Innovationstreiber, Rationalisierungsoffensive? Was die Arbeit 4.0 wirklich bringt, ist noch umstritten.
- Eine fundierte Risikoabschätzung und die Erarbeitung von Gestaltungsvorschlägen für digitale Arbeit sind wichtig.
- Der Staat muss Regeln setzen, sonst entsteht ein Branchen-Flickenteppich mit höchst unterschiedlichen Arbeitsstandards." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Network Thinking: was kommt nach dem Brockhaus-Denken? (2015)
Weinberg, Ulrich;Zitatform
Weinberg, Ulrich (2015): Network Thinking. Was kommt nach dem Brockhaus-Denken? Hamburg: Murmann, 232 S.
Abstract
"In einer extrem sich vernetzenden Welt wird unser vorherrschendes Denken zum Bremsklotz. Moderne digitale Komplexität lässt sich mit Kategorien des Wettbewerbs, der Einzelleistung, der Hierarchien und der Expertenkultur nicht mehr erfassen, schon gar nicht beeinflussen. Was wir brauchen, ist ein neues Denk- und Handlungskonzept.
Die Welt des Network Thinking ist geprägt von Kollaboration, kreativer Verknüpfung von scheinbar nicht Zusammenhängendem und vor allem von Enthierarchisierung. Doch wie und wo wird sie gelebt? Dieses Buch ist eine ungewöhnliche Roadshow zu den innovativsten Orten und Menschen rund um den Erdball. Dorthin, wo vernetztes Denken schon handlungsleitend ist. Es gewährt erstaunliche Einblicke hinter die Kulissen von großen Unternehmen, die den Brockhaus-Modus abgelegt haben, aber auch von kleinen Unternehmen, die ihn gar nicht erst praktiziert haben, sondern im Network Thinking-Modus bereits enorm erfolgreich sind. Das Fazit: Die Zeit des Einzelkämpfertums ist endgültig vorbei, unsere von digitaler Vernetzung geprägte Welt braucht erlernte Teamorientierung, die als Haltung vor allem auch in unserer Bildungslandschaft ihren Platz finden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeit 4.0: was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen (2015)
Wetzel, Detlef;Zitatform
Wetzel, Detlef (2015): Arbeit 4.0. Was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen. Freiburg im Breisgau: Herder, 200 S.
Abstract
"Fachkräftemangel, Industrie 4.0, Arbeitszeitpolitik, erschöpfte Beschäftigte - die Zukunft der Arbeit in Deutschland ist mit drängenden Themen unserer Zeit gekoppelt. Detlef Wetzel hat sich auf die Reise gemacht durch das Industrieland Deutschland und spürt in diesem Buch den Grundlagen Guter Arbeit nach. In Interviews und Gesprächen mit Beschäftigten, Unternehmern und Arbeitsexperten wird eines klar: Vielerorts sind bereits kluge, kreative und überraschende Lösungsansätze vorhanden. Es gibt Orte, an denen die Zukunft der Arbeit bereits begonnen hat. Gute Arbeit ist möglich!" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitskultur 2020: Herausforderungen und Best Practices der Arbeitswelt der Zukunft (2015)
Zitatform
Widuckel, Werner, Karl de Molina, Max J. Ringlstetter & Dieter Frey (Hrsg.) (2015): Arbeitskultur 2020. Herausforderungen und Best Practices der Arbeitswelt der Zukunft. Wiesbaden: Springer, 583 S. DOI:10.1007/978-3-658-06092-3
Abstract
"Das Buch zeigt, wie die Zukunft der Arbeit und Arbeit für die Zukunft erfolgreich gestaltet wird. Anhand von Best Practices erfolgreicher Unternehmen erhalten Leser konkrete Hinweise zur Gestaltung und Umsetzung der Unternehmenskultur in ihrer eigenen Organisation. Beiträge von Unternehmens- und Personalleitern sowie von Wissenschaftlern und Verbandsvertretern decken alle Facetten dieser Thematik ab und liefern Denkanstöße und Implikationen für Unternehmen und Gesellschaft. Damit leistet das Werk einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitskultur in Gegenwart und Zukunft.
Das Buch ist auf Initiative des Unternehmens ThinkSimple entstanden und in Kooperation mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt realisiert worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Geschlechterarrangements in Bewegung: veränderte Arbeits- und Lebensweisen durch Informatisierung? (2015)
Wischermann, Ulla; Wischermann, Ulla; Dick, Rolf van ; Fey, Stefan; Hofmeister, Heather; Flake, Uli; Kirschenbauer, Annette; Grossegger, Beate; Hernandez, Alina S.; Kirschenbauer, Annette; Bultemeier, Anja; Oechsle, Mechtild; Alemann, Annette von; Roth-Ebner, Caroline;Zitatform
Wischermann, Ulla & Annette Kirschenbauer (Hrsg.) (2015): Geschlechterarrangements in Bewegung. Veränderte Arbeits- und Lebensweisen durch Informatisierung? (Gender studies), Bielefeld: Transcript, 329 S. DOI:10.14361/9783839427293
Abstract
"Zwischen den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und der zunehmend geforderten Balance von Erwerbsarbeits- und Privatleben bestehen komplexe Zusammenhänge. Neue digitale Formen von Kommunikation, die besonders durch das Web 2.0 möglich geworden sind, führen zu einer zunehmenden Flexibilisierung von Arbeit. Sie bedeutet einerseits Arbeitsintensivierung, Zeitdruck und erhöhte Mobilität, andererseits bietet sie aber auch Potenziale für freieres Zeitmanagement und damit die Chance einer besser gelingenden Work-Life-Balance. Das Buch widmet sich dieser 'Zukunft der Arbeit' und geht der Frage nach, ob und wie beweglichere Geschlechterarrangements entstehen können und welchen Einfluss das auf die Berufs- und Karriereverläufe von Frauen haben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft: Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (2015)
Wolter, Marc Ingo; Mönnig, Anke; Weber, Enzo ; Schneemann, Christian ; Neuber-Pohl, Caroline ; Zika, Gerd ; Helmrich, Robert; Hummel, Markus; Maier, Tobias ;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Markus Hummel, Christian Schneemann, Enzo Weber, Gerd Zika, Robert Helmrich, Tobias Maier & Caroline Neuber-Pohl (2015): Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft. Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. (IAB-Forschungsbericht 08/2015), Nürnberg, 67 S.
Abstract
"Mit diesem Forschungsbericht legen das IAB, das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung ?(GWS) die erste modellbasierte Wirkungsabschätzung von Industrie 4.0 auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in Deutschland vor. In einer 5-stufigen Szenario-Analyse werden zunächst die Auswirkungen von erhöhten Investitionen in Ausrüstungen (1) und Bau für ein schnelles Internet (2) auf die Gesamtwirtschaft und den Arbeitsmarkt dargestellt. Darauf aufbauend modellieren wir den daraus folgenden Personal- und Materialaufwand der Unternehmen (3) und eine veränderte Nachfragestruktur nach Berufen und Qualifikationen (4). Die kumulativen Effekte der vier Teil-Szenarien werden mit einem Referenz-Szenario, das keinen fortgeschrittenen Entwicklungspfad zu Industrie 4.0 enthält, verglichen. Darüber hinaus werden in einem weiteren Teil-Szenario Arbeitsmarkteffekte einer möglicherweise steigenden Nachfrage nach Gütern (5) in den Blick genommen und ebenfalls am Referenz-Szenario gespiegelt.
Im Ergebnis zeigt sich, dass Industrie 4.0 den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen beschleunigen wird. Dabei sind Arbeitskräftebewegungen zwischen Branchen und Berufen weitaus größer als die Veränderung der Anzahl der Erwerbstätigen insgesamt. Mit den Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt geht eine zunehmende Wertschöpfung einher, die nicht nur zu mehr volkswirtschaftlichen Gewinnen sondern - aufgrund höherer Anforderungen an die Arbeitskräfte - auch zu höheren Lohnsummen führt.
Die getroffenen Annahmen wirken zu Gunsten der ökonomischen Entwicklung. Das bedeutet aber auch, dass bei einer verzögerten oder gar verschleppten Umsetzung, die Annahmen sich gegen den Wirtschaftsstandort Deutschlands wenden: Wir werden weniger exportieren und mehr 'neue' Güter im Ausland nachfragen.
Um ökonomische Erkenntnisse zu den Wirkungen der Digitalisierung weiter zu verbessern, ist eine Fortentwicklung des QuBe-I4.0-Projekts geplant." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt: eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Arbeit, Sozialpartnerschaften und Gewerkschaften (2015)
Abstract
"Die Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurde am 28. April in der Evangelischen Akademie Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie benennt evangelische Maßstäbe ethischer Verantwortung in der Arbeit und erörtert Chancen und Risiken der Digitalisierung und Globalisierung und die damit einhergehende zeitliche und räumliche Entgrenzung und Flexibilisierung der Arbeitswelt. Vor allem die gewachsene soziale Ungleichheit, die steigende Zahl atypischer und prekärer Beschäftigungsverhältnisse sowie das Anwachsen des Niedriglohnsektors werden kritisch betrachtet und vor einer sozialen Spaltung der Gesellschaft gewarnt. Vorgestellt wurde die Denkschrift vom EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und dem Ökonomen Prof. Dr. Gustav A. Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und Vorsitzender der EKD-Kammer für soziale Ordnung, die die Denkschrift erarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Grünbuch Arbeiten 4.0: Arbeit weiter denken (2015)
Abstract
"Arbeiten 4.0 wird vernetzter, digitaler, flexibler sein. Wie genau die zukünftige Arbeitswelt aussehen wird, ist offen. Seit Beginn des 21. Jahrhundert stehen wir vor einem erneuten grundlegenden Wandel der Produktionsweise. Die wachsende Vernetzung und zunehmende Kooperation von Mensch und Maschine ändert nicht nur die Art, wie wir produzieren, sondern schafft auch ganz neue Produkte und Dienstleistungen. Durch den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel entstehen neue Ansprüche an Arbeit, auch die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen verändert sich. Welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Organisation von Arbeit und sozialer Sicherung haben, ist offen. Wir stehen am Beginn neuer Aushandlungsprozesse zwischen Individuen, Sozialpartnern und dem Staat.
Es reicht zukünftig nicht, an den Rändern des Arbeitsmarktes auf unerwünschte Entwicklungen zu reagieren, auch wenn dies weiter notwendig sein wird. Der Gestaltungsbedarf von Arbeiten 4.0 geht darüber hinaus." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
OECD digital economy outlook 2015 (2015)
Zitatform
(2015): OECD digital economy outlook 2015. (OECD digital economy outlook), Paris, 280 S. DOI:10.1787/9789264232440-en
Abstract
"The digital economy now permeates countless aspects of the world economy, impacting sectors as varied as banking, retail, energy, transportation, education, publishing, media or health. Information and Communication Technologies are transforming the ways social interactions and personal relationships are conducted, with fixed, mobile and broadcast networks converging, and devices and objects increasingly connected to form the Internet of things.
This report assesses how countries can maximise the potential of the digital economy as a driver for innovation and inclusive growth, and discusses the evolutions in the digital economy that policy makers need to consider as well as the emerging challenges they need to address as a part of national digital strategies. Chapters include an overview of the current status and outlook of the digital economy; the main trends in the ICT sector, and developments in communication and regulation policy; and overviews of ICT demand and adoption, plus the effects of the digital economy on growth and development. This volume also includes a chapter on developments related to trust in the digital economy and on the emerging Internet of things." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Deutsche Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Weißbuch "Arbeiten 4.0" - Antworten der BA auf die Herausforderungen der Digitalisierung (2015)
Abstract
"Mit der vorliegenden Publikation beteiligt sich die Bundesagentur für Arbeit (BA) an dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) angestoßenen Prozess 'Arbeiten 4.0'.
Im April 2015 hatte Bundesministerin Andrea Nahles mit der Veröffentlichung 'Grünbuch Arbeiten 4.0' die inhaltliche Debatte angestoßen, wie sich durch eine umfassende Digitalisierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat die Arbeit und das Zusammenleben der Menschen verändern wird. Dabei wurde u.a. die Frage aufgeworfen, wie Deutschland den digitalen Wandel gestalten will und wie wir den daraus entstehenden Herausforderungen begegnen. Die Antworten auf diese Fragen sollen in einer Folgepublikation, dem sogenannten Weißbuch Arbeiten 4.0 beantwortet werden.
Die BA hat mit Unterstützung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) sowie weiteren Wissenschaftlern und Expertinnen und Experten die wesentlichen Aussagen und Einschätzungen zu Auswirkungen der Digitalisierung auf Qualifikationsanforderungen, Berufe, Arbeitsformen und Arbeitsmarkt analysiert. Im Rahmen einer ressortübergreifenden Arbeitsgruppe, der 'Zukunftswerkstatt Arbeiten 4.0', hat die BA zudem die in dem o.g. Grünbuch aufgeworfenen Fragestellungen aufgegriffen und Lösungsansätze erarbeitet.
Die Ergebnisse der 'Zukunftswerkstatt Arbeiten 4.0' finden Sie zusammengefasst in dieser Broschüre. Sie bilden die inhaltliche Zulieferung der BA zum Weißbuch des BMAS." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 und Digitalisierung: Umsetzung in der Metall- und Elektroindustrie. Ergebnisse zur aktuellen Studie Industrie 4.0 (2015)
Abstract
Ergebnisse einer Befragung von Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie zum Thema Industrie 4.0. (IAB)
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Literaturhinweis
Faszination Coworking: Potenziale für Unternehmen und ihre Mitarbeiter (2014)
Bauer, Wilhelm; Weiss, Agnes; Stiefel, Klaus-Peter; Rief, Stefan;Zitatform
Rief, Stefan, Klaus-Peter Stiefel & Agnes Weiss (2014): Faszination Coworking. Potenziale für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Stuttgart: Fraunhofer-Verl., 176 S.
Abstract
"In der Arbeitswelt hat sich ein Phänomen herausgebildet, das schon beinahe paradox erscheint: Büroarbeit findet hier in preiswerter, teilweise billigster Infrastruktur statt. Organisation scheint nahezu überhaupt nicht mehr zu existieren. Und ausgerechnet diese Coworking Spaces genannten Gebilde entwickeln eine Attraktivität, eine Leistungsfähigkeit, eine Kreativität, die in den meisten Unternehmen ihresgleichen sucht. Wie kann das sein, wie passt das zusammen? Dieses Buch verfolgt zwei Zielsetzungen: erstens, die Darstellung des faszinierenden Wesens des Coworking. Zweitens, die Beantwortung der Frage, wie und in welcher Art und Weise Unternehmen von dieser Form der Zusammenarbeit profitieren können. Sicher ist: der Einfluss des Coworking wird die Wissensarbeit zweifelsohne verändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek
