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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel: Rekordhoch beim Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen (2024)

    Fitzenberger, Bernd ; Schwengler, Barbara ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2024): IAB-Betriebspanel: Rekordhoch beim Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen. (IAB-Kurzbericht 16/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2416

    Abstract

    "Auch wenn zuletzt wieder mehr neue Ausbildungsverträge geschlossen wurden und die Nachfrage nach einer dualen Ausbildung gestiegen ist, steht der deutsche Ausbildungsmarkt weiter vor großen Herausforderungen. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2023 wird in diesem Kurzbericht untersucht, wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung bis zum aktuellen Rand entwickelt haben. Ein besonderes Augenmerk gilt der Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Dabei geht das Autorenteam auch den Gründen für die Nichtbesetzung sowie betrieblichen Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität der Ausbildung nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Arbeitsmarkttrends auf Basis von Analysen des IAB (2024)

    Fitzenberger, Bernd ; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Gerd Zika (2024): Zentrale Arbeitsmarkttrends auf Basis von Analysen des IAB. In: H. Jung, C. Müller & C. Heuser (Hrsg.) (2024): Brave New Work?, S. 71-108, 2024-10-15.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag stützt sich aus Sicht des Jahres 2022 auf Analysen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Überblick soll aus einer Vogelperspektive über verschiedene Themen gegangen werden, die langfristige Effekte auf den Arbeitsmarkt der 2020er Jahre haben dürften. Dabei wird zunächst die allgemeine Lage am Arbeitsmarkt analysiert und aktuelle Entwicklungen und Prognosen aufgezeigt. Anhand der QuBe-Forschungsprojekts, welches das IAB zusammen mit dem Bundesinstitut für berufliche Bildung in Bonn in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchführt, werden Trends für die Zukunft herausgearbeitet. Abschnitt 4 widmet sich den Folgen, die technologischer Wandel für den Arbeitsmarkt hat. Eine wesentliche Zäsur auf dem Arbeitsmarkt stellt die Covid-19-Pandemie dar. Ihre Folgen für den Arbeitsmarkt werden in Abschnit 5 analysiert. Der Beitrag schließt mit einer Behandlung der Bereiche von Aus- und Weiterbildung." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Wie hoch ist der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen wirklich? Warum unterschiedliche Zahlen ausgewiesen werden (2024)

    Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute; Schwengler, Barbara ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2024): Wie hoch ist der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen wirklich? Warum unterschiedliche Zahlen ausgewiesen werden. In: IAB-Forum H. 19.06.2024 Nürnberg, 2024-05-16. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240619.01

    Abstract

    "Trotz eines Anstiegs der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge hat auch 2023 der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen ein neues Rekordhoch erreicht. Allerdings taxiert das IAB diesen Anteil mit 35,4 Prozent sehr viel höher als der Berufsbildungsbericht mit 13,4 Prozent. Woran liegt das? Und welche Rückschlüsse lassen sich daraus ziehen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fach- und Arbeitskräftemangel ohne Ende?: Was dagegen hilft - und was nicht (2024)

    Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Karolin Hiesinger & Julia Holleitner (2024): Fach- und Arbeitskräftemangel ohne Ende? Was dagegen hilft - und was nicht. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 74, H. 22-23, S. 4-10., 2024-05-15.

    Abstract

    "Noch nie gab es so viele Beschäftigte wie heute. Dennoch bestehen Personalengpässe, die sich in den kommenden Jahren verschärfen könnten. Dies wirkt sich negativ auf den Wohlstand aus und macht wirksame Maßnahmen zur Arbeitskräftesicherung notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen für die Arbeitsmärkte der Zukunft am Beispiel Deutschland: Teil des Zeitgesprächs "Herausforderungen für die Arbeitsmärkte der Zukunft" (2024)

    Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia ; Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Julia Holleitner & Christian Kagerl (2024): Herausforderungen für die Arbeitsmärkte der Zukunft am Beispiel Deutschland. Teil des Zeitgesprächs "Herausforderungen für die Arbeitsmärkte der Zukunft". In: Wirtschaftsdienst, Jg. 104, H. 8, S. 519-523., 2024-08-08. DOI:10.2478/wd-2024-0137

    Abstract

    "Starke Transformationsprozesse durch Digitalisierung und Dekarbonisierung verändern den Arbeitsmarkt. Trotz aktuell schwacher Wirtschafts­entwicklung dürfte sich der Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel aufgrund einer alternden Erwerbsbevölkerung weiter verschärfen, trotz einer in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern hohen Beschäftigungsquote. Um dies abzufedern, ist die Erschließung weiterer Beschäftigungspotenziale von Älteren, von Frauen und von Zugewanderten notwendig. Ebenso bedarf es höherer Investitionen, vor allem in die Digitalisierung, und eine höhere Mobilität, Agilität und Weiterbildung von Beschäftigten und Betrieben, um die Arbeitsproduktivität zu steigern. Auf diesem Wege können Arbeitskräfte ohne Wohlstandsverluste eingespart und die Beschäftigung in gut bezahlten Jobs gesichert werden. Zu adressieren sind ebenfalls die starken Passungsprobleme zwischen der großen Zahl an offenen Stellen und an Arbeitsuchenden sowie der langfristige Rückgang der Zahl der Selbstständigen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)

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  • Literaturhinweis

    Bureaucracy as Borders: Refugees’ Experiences of Citizenship at Government Offices (2024)

    Frank, Emily ;

    Zitatform

    Frank, Emily (2024): Bureaucracy as Borders. Refugees’ Experiences of Citizenship at Government Offices. Berlin, 203 S. DOI:10.48462/opus4-5610

    Abstract

    "This cumulative dissertation investigates the role of social policy and administration in shaping refugees’ experiences of citizenship in Germany. With local government offices as the setting, I examine the four aspects of citizenship – legal status, rights, participation, and belonging – from forced migrants’ perspectives. The three papers included in the dissertation demonstrate the stratification of citizenship and differential inclusion of refugees, especially those with precarious legal statuses, in the rights and benefits of citizenship. Adopting a mixed methods approach, I capture and center migrants’ own perspectives using qualitative data and triangulate findings with quantitative data. The first paper (Chapter 2) compares refugees’ experiences of labor policies by legal status. Through interviews with asylum seekers, recognized refugees, and tolerated stay holders – the three broad legal statuses possessed by refugees in Germany – I show how refugees’ rights to work and participate in labor market activation programs affect their experiences of belonging. Civic stratification, or the partial membership of different categories of constituents in the rights granted by the state, also contributes to stratified experiences of belonging. In this manner, social policies also serve as vehicles of inclusion, exclusion, and differential inclusion of constituents in the rights and benefits of citizenship. Chapter 3, the second paper, demonstrates how refugees’ experiences of administrative burden shape their access to welfare benefits and perpetuate differential inclusion according to legal status and nationality. Administrative burdens, or the onerous experiences entailed in accessing and maintaining a public service, can impose additional time costs, financial costs, or psychological costs such as stress upon individuals in the process of obtaining a government service. Drawing upon the same interview data as Chapter 2, I compare three example cases of administrative burden: an asylum seeker who is illiterate and receives benefits from the state 4 refugee reception office; a highly educated recognized refugee who receives regular unemployment benefits from the Jobcenter, an office that serves German citizens as well; and finally, a Ukrainian refugee who receives Jobcenter benefits. My results illustrate how refugees with a precarious legal status in Germany experience systematically greater administrative burdens when accessing welfare state resources, resulting in differential inclusion in social rights. Furthermore, policy changes for successive groups of refugees have led to a system of racialized burden, or additional burdens upon racial minorities that serve as inequality reproducing mechanisms. Finally, I demonstrate how refugees draw on various human, social, and cultural capital resources in order to cope with these burdens. Overall, administrative burdens contribute to de facto exclusion from rights through shaping refugees’ street-level experiences of citizenship at welfare offices. Finally, the third paper, Chapter 4, demonstrates 1) the role of legal status and 2) the role of the street-level bureaucrat in refugees’ perceptions of bureaucratic encounters. Individuals with an insecure legal status report poorer experiences of procedural and interactional justice at government agencies, although street-level bureaucrats may alleviate some of the negative effects of legal status by providing sufficient information and explanations for decisions as well as communicating respectfully. By using a quantitative approach, I also triangulate the findings of the first two papers with representative survey data. This final chapter illustrates the link between one aspect of citizenship – legal status – and other experiences of citizenship at government offices. In addition, I further establish the role of street-level bureaucrats in shaping experiences of citizenship, a point also demonstrated in Chapter 3. Together, these three papers shed light on the intersection of social policy administration and citizenship. As migration continues to reshape Western societies, the borders of citizenship will remain in contestation and will significantly affect migrants’ experiences in destination countries. Government offices and the social policies they administer are a crucial site of this contestation. This dissertation establishes the active role of social policy administration in defining how citizenship is stratified in the “post-migration society,” as everyday experiences of citizenship are shaped by encounters with government agencies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) Content: Chapter 2: “A Normal Refugee”? Civic Stratification and the Stratification of Belonging Single-authored; Chapter 3: Analyzing Refugees’ Administrative Burdens from a Constituent Perspective Single-authored; Chapter 4: Legal Status and Refugees' Perceptions of Institutional Justice: The Role of Communication Quality Co-authored with Anton Nivorozhkin

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin 2023: Ergebnisse der 28. Befragungswelle (2024)

    Frei, Marek; Pohl, Simone; Kriwoluzky, Silke; Wittbrodt, Linda;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Simone Pohl & Linda Wittbrodt (2024): Betriebspanel Berlin 2023. Ergebnisse der 28. Befragungswelle. Berlin, 87 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels vorgelegt. Hierzu gehören zunächst Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der Berliner Wirtschaft. Im Mittelpunkt der Gegenüberstellung stehen die Merkmale Branche, Betriebsgröße und Betriebsalter (Kapitel 3). Im folgenden Kapitel werden die Ergebnisse zur Betroffenheit der Unternehmen von den Preissteigerungen und den Engpässen bei Energie und Rohstoffen vorgelegt. Die Ausführungen hierzu werden ergänzt um weitere Befunde zur wirtschaftlichen Lage (Ertragssituation, Wettbewerbsdruck) sowie um das neu aufgenommene Thema Industrie- und Wirtschaftsspionage (Kapitel 4). Im darauffolgenden Kapitel werden Ergebnisse zur Beschäftigungsentwicklung und den erfolgten Personalbewegungen präsentiert. In diesem Zusammenhang wird zusätzlich die Frage nach den Beschäftigungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen aus der Ukraine thematisiert – zum zweiten Mal nach der erstmaligen Ermittlung im vorangegangenen Befragungsjahr (Kapitel 5). Mit dem Betriebspanel werden standardmäßig auch empirische Daten zur Entwicklung der Nachfrage nach Fachkräften und dem Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Stellen erhoben. Die hierzu vorgelegten Befunde werden ergänzt um Ergebnisse zu den Strategien der Betriebe, mit denen diese künftig die Sicherung der Fachkräftebasis gewährleisten und damit drohenden Fachkräfteengpässen entgegenwirken wollen (Kapitel 6). Vor dem Hintergrund der wachsenden Schwierigkeiten der Betriebe, ihren Bedarf an qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften über Einstellungen zu decken, können verstärkte Investitionen in die eigene betriebliche Ausbildung eine geeignete Strategie sein, um den Bedarf an Fachkräften zu sichern. Mit der aktuellen Befragung wurde daher ermittelt, wie viele Betriebe über die formalen Voraussetzungen verfügen, um selbst ausbilden zu können, und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. Es wurde auch erfasst, wie viele der Ausbildungsabsolventinnen und Ausbildungsabsolventen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis im Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Die Darstellung hierzu wird ergänzt um aktuelle Ergebnisse zum Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Ausbildungsplätze sowie den Gründen für unbesetzt gebliebene Ausbildungsstellen. Im Rahmen dieser Ausführungen werden auch Befunde zu betrieblichen Angeboten zur Unterstützung von Auszubildenden vorgelegt (Kapitel 7). Eine Alternative zur eigenen Ausbildung, insbesondere für jene Betriebe, die nicht über die hierfür erforderlichen Voraussetzungen verfügen, sind betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen. Im Unterschied zur Ausbildung, die den Fachkräftenachwuchs adressiert, zielen betriebliche Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung auf den Bestand an Arbeits- und Fachkräften ab. Daten hierzu werden jährlich erhoben und in Kapitel 8 vorgestellt. Ebenfalls zum Standardprogramm gehören Fragen zur Entwicklung der Tarifbindung sowie zur Verbreitung von betrieblichen Interessenvertretungen. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung hierzu werden im abschließenden Kapitel 9 präsentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der 28. Welle 2023 (2024)

    Frei, Marek; Prick, Simone; Kriwoluzky, Silke; Wittbrodt, Linda; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Monika Putzing, Linda Wittbrodt & Simone Prick (2024): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der 28. Welle 2023. Erfurt, 77 S.

    Abstract

    "Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes repräsentiert. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit die verfügbaren, eher angebotsseitig ausgerichteten Statistiken (z. B. Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit). Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bzw. eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Ein weiterer Vorteil dieser bundesweit durchgeführten Arbeitgeberbefragung besteht darin, dass in allen Bundesländern dasselbe Fragenprogramm und dieselben Auswertungsverfahren verwendet werden. Infolgedessen können regional vergleichende Analysen durchgeführt werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen. Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels vorgelegt. Hierzu gehören zunächst Befunde zu den grundlegenden Strukturmerkmalen der Thüringer Wirtschaft. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die Merkmale Branche, Betriebsgröße und Betriebsalter (Kapitel 3). Im nachfolgenden Kapitel 4 werden Ergebnisse zur Betroffenheit der Unternehmen von den aktuellen Preisveränderungen bei Energie, Rohstoffen und Vorleistungen präsentiert. Im Anschluss daran werden die standardmäßig erhobenen Befunde zur Beschäftigungsentwicklung und den erfolgten Personalbewegungen vorgelegt. In diesem Zusammenhang wird zusätzlich die Frage nach den Beschäftigungsmöglichkeiten von geflüchteten Menschen aus der Ukraine thematisiert – zum zweiten Mal nach der erstmaligen Ermittlung im Vorjahr. Die erfolgreiche Integration dieser Menschen hängt in hohem Maße von deren Möglichkeit ab, am Erwerbsleben teilzuhaben. Viele Geflüchtete bringen wertvolle Fähigkeiten und Qualifikationen mit, die sie in den Arbeitsmarkt einbringen können. Unternehmen können hiervon profitieren und gleichzeitig einen Beitrag zur sozialen Integration der Geflüchteten leisten (Kapitel 5). Mit dem Betriebspanel werden standardmäßig empirische Daten zur Entwicklung der Nachfrage nach Fachkräften und dem Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Stellen erhoben. Mit der aktuellen Befragung werden zusätzlich Befunde zu Strategien der Betriebe vorgelegt, mit denen diese künftig die Sicherung der Fachkräftebasis gewährleisten und damit drohenden Fachkräfteengpässen entgegenwirken wollen (Kapitel 6). Investitionen in die eigene betriebliche Ausbildung können eine geeignete Strategie sein, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. Mit der aktuellen Befragung wurde daher ermittelt, wie viele Betriebe über die formalen Voraussetzungen verfügen, um selbst ausbilden zu können, und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. Es wurde auch erfasst, wie viele der Ausbildungsabsolvent/-innen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis im Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Die Darstellung hierzu wird ergänzt um aktuelle Ergebnisse zum Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Ausbildungsplätze sowie den Gründen für unbesetzt gebliebene Ausbildungsstellen (Kapitel 7). Eine Alternative zur eigenen Ausbildung, insbesondere für jene Betriebe, die nicht über die hierfür erforderlichen Voraussetzungen verfügen, sind Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung der bereits beschäftigten Mitarbeiter/- innen. Daten hierzu werden jährlich erhoben und im Kapitel 8 vorgestellt. Ebenfalls zum Standardprogramm gehören Fragen zur Entwicklung von Tarifbindung und Verdiensten. Die Ergebnisse der Befragung hierzu werden in den beiden abschließenden Kapiteln 9 und 10 präsentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Bremen: Ergebnisse der Befragung 2023 (2024)

    Frei, Marek; Wittbrodt, Linda; Prick, Simone; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Linda Wittbrodt (2024): IAB-Betriebspanel Bremen. Ergebnisse der Befragung 2023. 107 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels vorgelegt. Hierzu gehören insbesondere Befunde zur wirtschaftlichen Lage (Ertragssituation, Wettbewerbssituation, Umsatzentwicklung und -erwartungen). Die Ausführungen hierzu werden ergänzt um Ergebnisse zur Betroffenheit der Unternehmen von den Preissteigerungen und den Knappheiten bei Energie und Rohstoffen sowie um das neu aufgenommene Thema Industrie- und Wirtschaftsspionage (Kapitel 3). Im darauffolgenden Kapitel werden Ergebnisse zur Beschäftigungsentwicklung und den erfolgten Personalbewegungen präsentiert. In diesem Zusammenhang wird zusätzlich die Frage nach den Beschäftigungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen aus der Ukraine thematisiert. Die erfolgreiche Integration dieser Menschen hängt in hohem Maße von deren Möglichkeit ab, am Erwerbsleben teilzuhaben. Viele Geflüchtete bringen wertvolle Fähigkeiten und Qualifikationen mit, die sie in den Arbeitsmarkt einbringen können. Unternehmen können hiervon profitieren und gleichzeitig einen Beitrag zur sozialen Integration der Geflüchteten leisten (Kapitel 4). Mit dem IAB-Betriebspanel werden standardmäßig auch empirische Daten zur Entwicklung der Nachfrage nach Fachkräften und dem Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Stellen erhoben. Die hierzu vorgelegten Befunde werden ergänzt um Ergebnisse zu den Strategien der Betriebe, mit denen diese künftig die Sicherung der Fachkräftebasis gewährleisten und damit drohenden Fachkräfteengpässen entgegenwirken wollen (Kapitel 5). Vor dem Hintergrund der wachsenden Schwierigkeiten der Betriebe, ihren Bedarf an qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften über Einstellungen zu decken, können verstärkte Investitionen in die eigene betriebliche Ausbildung eine geeignete Strategie sein, um den Bedarf an Fachkräften zu sichern. Mit der aktuellen Befragung wurde daher ermittelt, wie viele Betriebe über die formalen Voraussetzungen verfügen, um selbst ausbilden zu können, und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. Es wurde auch erfasst, wie viele der Ausbildungsabsolventinnen und Ausbildungsabsolventen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis im Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Die Darstellung hierzu wird ergänzt um aktuelle Ergebnisse zum Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Ausbildungsplätze sowie zu den Gründen für unbesetzt gebliebene Ausbildungsstellen. Im Rahmen dieser Ausführungen werden auch Befunde zu betrieblichen Angeboten zur Unterstützung von Auszubildenden vorgelegt (Kapitel 6). Eine Alternative zur eigenen Ausbildung, insbesondere für jene Betriebe, die nicht über die hierfür erforderlichen Voraussetzungen verfügen, sind betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen. Im Unterschied zur Ausbildung, die den Fachkräftenachwuchs adressiert, zielen betriebliche Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung auf den Bestand an Arbeits- und Fachkräften ab. Daten hierzu werden jährlich erhoben und in Kapitel 7 vorgestellt. Ebenfalls zum Standardprogramm gehören Fragen zur Entwicklung der Tarifbindung, zur Orientierung von nicht tarifgebundenen Unternehmen an Tarifverträgen sowie zur Verbreitung von betrieblichen Interessenvertretungen. Das IAB-Betriebspanel ist die derzeit einzige empirische Quelle, die jährlich und bundesweit entsprechende Daten erhebt. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung hierzu werden im abschließenden Kapitel 8 präsentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 28. Welle 2023 (2024)

    Frei, Marek; Wittbrodt, Linda; Kriwoluzky, Silke; Pohl, Simone;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Linda Wittbrodt & Simone Pohl (2024): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 28. Welle 2023. Magdeburg, 82 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels vorgelegt. Hierzu gehören zunächst Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der sachsen-anhaltischen Wirtschaft – im Vergleich zu Westdeutschland. Im Mittelpunkt der Gegenüberstellung stehen die Merkmale Branche, Betriebsgröße und Betriebsalter. Die Ausführungen hierzu werden ergänzt um Befunde zur wirtschaftlichen Lage (Ertragssituation, Wettbewerbsdruck) sowie zur Betroffenheit der Unternehmen von Preissteigerungen und den Knappheiten bei Energie und Rohstoffen (Kapitel 3). Im nachfolgenden Kapitel werden Ergebnisse zur Beschäftigungsentwicklung und den erfolgten Personalbewegungen präsentiert. In diesem Zusammenhang wird zusätzlich die Frage nach den Beschäftigungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen aus der Ukraine thematisiert – zum zweiten Mal nach der erstmaligen Ermittlung im Befragungsjahr 2022. Die erfolgreiche Integration dieser Menschen hängt in hohem Maße von deren Möglichkeit ab, am Erwerbsleben teilzuhaben. Viele Geflüchtete bringen wertvolle Fähigkeiten und Qualifikationen mit, die sie in den Arbeitsmarkt einbringen können. Unternehmen können hiervon profitieren und gleichzeitig einen Beitrag zur sozialen Integration der Geflüchteten leisten (Kapitel 4). Mit dem Betriebspanel werden standardmäßig auch empirische Daten zur Entwicklung der Nachfrage nach Fachkräften und dem Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Stellen erhoben. Mit der aktuellen Befragung werden zusätzlich Befunde zu Strategien der Betriebe vorgelegt, mit denen diese künftig die Sicherung der Fachkräftebasis gewährleisten und damit drohenden Fachkräfteengpässen entgegenwirken wollen (Kapitel 5). Vor dem Hintergrund der wachsenden Schwierigkeiten der Betriebe, ihren Bedarf an qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften über Einstellungen zu decken, können verstärkte Investitionen in die eigene betriebliche Ausbildung eine geeignete Strategie sein, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. Mit der aktuellen Befragung wurde daher ermittelt, wie viele Betriebe über die formalen Voraussetzungen verfügen, um selbst ausbilden zu können, und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. Es wurde auch erfasst, wie viele der Ausbildungsabsolvent/-innen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis im Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Die Darstellung hierzu wird ergänzt um aktuelle Ergebnisse zum Erfolg der Betriebe bei der Besetzung der angebotenen Ausbildungsplätze sowie den Gründen für unbesetzt gebliebene Ausbildungsstellen (Kapitel 6). Eine Alternative zur eigenen Ausbildung, insbesondere für jene Betriebe, die nicht über die hierfür erforderlichen Voraussetzungen verfügen, sind betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen. Im Unterschied zur Ausbildung, die den Fachkräftenachwuchs adressiert, zielen betriebliche Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung auf den Bestand an Arbeits- und Fachkräften ab. Daten hierzu werden jährlich erhoben und in Kapitel 7 vorgestellt. Ebenfalls zum Standardprogramm gehören Fragen zur Entwicklung von Tarifbindung und Verdiensten. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung hierzu werden in den Kapiteln 8 und 9 präsentiert. Im abschließenden Kapitel 10 werden die jährlich erhobenen Daten zu Investitionen und betrieblichen Innovationsaktivitäten vorgelegt. Die Befunde hierzu werden ergänzt um das neu aufgenommene Thema Industrie- und Wirtschaftsspionage." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Bremen: Ergebnisse der Befragung 2022 (2024)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky & Monika Putzing (2024): IAB-Betriebspanel Bremen. Ergebnisse der Befragung 2022. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), 87 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels vorgelegt. Hierzu gehören Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der bremischen Wirtschaft (Kapitel 2), zur Beschäftigungsentwicklung, also der Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen sowie Beschäftigungsaussichten (Kapitel 4), zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 5). Diese werden ergänzt um Ausführungen zur Entwicklung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung (Kapitel 6 und 7) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 9). Die Ergebnisse zu den genannten, regelmäßig abgefragten Aspekten werden ergänzt um empirische Befunde zu weiteren, zusätzlich aufgenommenen Themen. Hierzu gehören aktuelle Daten zur wirtschaftlichen Betroffenheit der bremischen Unternehmen vom Krieg in der Ukraine und zu den Möglichkeiten der Beschäftigung von Geflüchteten aus der Ukraine (Kapitel 3), zur Nutzung von digitalen Technologien in der betrieblichen Praxis und den daraus resultierenden Weiterbildungserfordernissen für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Kapitel 7), zur Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen (Kapitel 8) sowie zur Verbreitung von Homeoffice und der Existenz betrieblicher Regelungen zum Umgang mit dieser spezifischen Form der Arbeitsorganisation (Kapitel 10). Die Befragung wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2022 durchgeführt. Die präsentierten Befunde spiegeln somit die Situation in den Betrieben einige Monate nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine wider." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Money Matters! Evidence From a Survey Experiment on Attitudes Toward Maternal Employment Across Contexts in Germany (2024)

    Frodermann, Corinna ; Bünning, Mareike ; Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Lena Hipp & Mareike Bünning (2024): Money Matters! Evidence From a Survey Experiment on Attitudes Toward Maternal Employment Across Contexts in Germany. In: Gender & Society, Jg. 38, H. 3, S. 436-465., 2024-01-15. DOI:10.1177/08912432241252601

    Abstract

    "This paper examines the context dependency of attitudes toward maternal employment. We test three sets of factors that may affect these attitudes - economic benefits, normative obligations, and child-related consequences - by analyzing data from a unique survey experimental design implemented in a large-scale household panel survey in Germany (17,388 observations from 3,494 respondents). Our results show that the economic benefits associated with maternal employment are the most important predictor of attitudes supporting maternal employment. Moreover, we find that attitudes toward maternal employment vary by individual, household, and contextual characteristics (in particular, childcare quality). We interpret this variation as an indication that negative attitudes toward maternal employment do not necessarily reflect gender essentialism; rather, gender role attitudes are contingent upon the frames individuals have in mind." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose im Grundsicherungsbezug: Väter nehmen ungünstige Arbeitszeiten und lange Arbeitswege eher in Kauf als Mütter (2024)

    Frodermann, Corinna ;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna (2024): Arbeitslose im Grundsicherungsbezug: Väter nehmen ungünstige Arbeitszeiten und lange Arbeitswege eher in Kauf als Mütter. In: IAB-Forum H. 20.11.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241120.01

    Abstract

    "Daten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) zeigen, dass Arbeitslose, die Leistungen der Grundsicherung beziehen, eine hohe Bereitschaft haben, eine neue Arbeitsstelle auch unter schlechteren Bedingungen anzunehmen. Bei dieser sogenannten Konzessionsbereitschaft gibt es allerdings große Unterschiede zwischen Männern und Frauen, vor allem unter Berücksichtigung des familiären Kontextes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Unterschiede im Gender Pay Gap in Deutschland 2022 (2024)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen & Antje Weyh (2024): Regionale Unterschiede im Gender Pay Gap in Deutschland 2022. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Dass Frauen in Deutschland weniger verdienen als Männer, gilt gemeinhin als bekannt. Die nationale Betrachtung verdeckt jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Im Folgenden zeigen wir diese regionalen Unterschiede im so genannten Gender Pay Gap (GPG) auf. Datengrundlage bildet hierbei der nominale Lohn (brutto), den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte zum Stichtag 30.06.2022 in einer bestimmten Region verdient haben. Dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer, ist also für diese Kennziffer irrelevant." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ; Rossen, Anja ;
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  • Literaturhinweis

    How many gaps are there? Investigating the regional dimension of the gender commuting gap (2024)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ; Jost, Ramona ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Ramona Jost & Antje Weyh (2024): How many gaps are there? Investigating the regional dimension of the gender commuting gap. In: Papers in Regional Science, Jg. 103, H. 1, 2024-01-15. DOI:10.1016/j.pirs.2024.100005

    Abstract

    "This paper investigates the gender gap in commuting by differentiating between the place of residence and work in urban and rural regions. Using administrative geo-referenced data for Germany and applying decomposition techniques, we provide evidence for a triple gap in commuting to the disadvantage of women. Apart from the overall gap, the regional disaggregation uncovers a further gap among workers commuting between rather than within regions, with the highest gap among commuters between rural regions. Occupational segregation and establishment size are the most relevant factors for explaining the gender commuting gaps." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Establishment History Panel 1975-2023 (2024)

    Ganzer, Andreas; Schmucker, Alexandra; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Ganzer, Andreas, Alexandra Schmucker & Stefanie Wolter (2024): Establishment History Panel 1975-2023. (FDZ-Datenreport 09/2024 (en)), Nürnberg, 117 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2409.en.v1

    Abstract

    "Das Betriebs-Historik-Panel (BHP) setzt sich aus Querschnittsdatensätzen ab dem Jahr 1975 für Westdeutschland und ab 1992 für Ostdeutschland zusammen. Jeder Querschnitt umfasst alle Betriebe des gesamtdeutschen Raumes, die zur Jahresmitte (Stichtag: 30.6.) in der Beschäftigten-Historik (BeH) erfasst sind. Von 1975 bis 1998 sind das alle Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Ab 1999 zählen zu diesen Betrieben auch solche, die zwar keine sozialversicherungspflichtigen aber zumindest einen geringfügigen Beschäftigten aufweisen. Die einzelnen Querschnittsdatensätze können zu einem Panel verbunden werden. Dieser Datenreport beschreibt das Betriebs-Historik-Panel (BHP) 1975–2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebs-Historik-Panel 1975-2023 (2024)

    Ganzer, Andreas; Wolter, Stefanie ; Schmucker, Alexandra;

    Zitatform

    Ganzer, Andreas, Alexandra Schmucker & Stefanie Wolter (2024): Betriebs-Historik-Panel 1975-2023. (FDZ-Datenreport 09/2024 (de)), Nürnberg, 116 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2409.de.v1

    Abstract

    "Das Betriebs-Historik-Panel (BHP) setzt sich aus Querschnittsdatensätzen ab dem Jahr 1975 für Westdeutschland und ab 1992 für Ostdeutschland zusammen. Jeder Querschnitt umfasst alle Betriebe des gesamtdeutschen Raumes, die zur Jahresmitte (Stichtag: 30.6.) in der Beschäftigten-Historik (BeH) erfasst sind. Von 1975 bis 1998 sind das alle Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Ab 1999 zählen zu diesen Betrieben auch solche, die zwar keine sozialversicherungspflichtigen aber zumindest einen geringfügigen Beschäftigten aufweisen. Die einzelnen Querschnittsdatensätze können zu einem Panel verbunden werden. Dieser Datenreport beschreibt das Betriebs-Historik-Panel (BHP) 1975–2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Ähnliche Treffer

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  • Literaturhinweis

    The pandemic push: Digital technologies and workforce adjustments (2024)

    Gathmann, Christina ; Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Gathmann, Christina, Christian Kagerl, Laura Pohlan & Duncan Roth (2024): The pandemic push: Digital technologies and workforce adjustments. In: Labour Economics, 2024-04-05. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102541

    Abstract

    "Using a novel firm survey matched to administrative employee records, we demonstrate that the COVID-19 pandemic was a push factor for the diffusion of digital technologies in Germany. Two out of three firms invested in digital technologies. Three quarters of those investing firms invested because of the pandemic, particularly in hardware and software to enable decentralized communication, management, and coordination. These investments also fostered additional firm-sponsored training, underscoring the complementarity between investments in digital technologies and training. We then show that the investments helped firms insure their workers against the economic downturn. Firms with additional digital investments retained more of their employees on regular working hours and relied less on short-time work. Low- and medium-skilled, as well as young workers, benefited the most from the insurance effect of digital investments." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    AI, Task Changes in Jobs, and Worker Reallocation (2024)

    Gathmann, Christina ; Winkler, Erwin; Grimm, Felix;

    Zitatform

    Gathmann, Christina, Felix Grimm & Erwin Winkler (2024): AI, Task Changes in Jobs, and Worker Reallocation. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17554), Bonn, 50 S.

    Abstract

    "How does Artificial Intelligence (AI) affect the task content of work, and how do workers adjust to the diffusion of AI in the economy? To answer these important questions, we combine novel patent-based measures of AI and robot exposure with individual survey data on tasks performed on the job and administrative data on worker careers. Like prior studies, we find that robots have reduced routine tasks. In sharp contrast, AI has reduced non-routine abstract tasks like information gathering and increased the demand for 'high-level' routine tasks like monitoring processes. These task shifts mainly occur within detailed occupations and become stronger over time. While displacement effects are small, workers have responded by switching jobs, often to less exposed industries. We also document that low-skilled workers suffer some wage losses, while high-skilled incumbent workers experience wage gains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Von der jüngsten Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns waren 18 Prozent der Betriebe und 5 Prozent der Beschäftigten betroffen (2024)

    Georgieva, Kalina; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Georgieva, Kalina & Christian Hohendanner (2024): Von der jüngsten Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns waren 18 Prozent der Betriebe und 5 Prozent der Beschäftigten betroffen. In: IAB-Forum H. 16.05.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240516.01

    Abstract

    "Im Jahr 2023 beschloss die Bundesregierung auf Vorschlag der Mindestlohnkommission eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2024 von 12,00 auf 12,41 Euro pro Stunde. Davon waren anteilig weniger Betriebe und Beschäftigte betroffen als bei der letzten - deutlich stärkeren - Anhebung von 10,45 auf 12,00 Euro. Besonders stark waren die Auswirkungen, wie schon in den vergangenen Jahren, im Gastgewerbe sowie in der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Dort profitierten rund 45 beziehungsweise 30 Prozent der Beschäftigten unmittelbar von der jüngsten Erhöhung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pioneers in world-class data access: Moving the frontier in labor data from 2004 to 2024 (Video Till von Wachter) (2024)

    Gerber, Max; Wachter, Till von ; Winters, Jutta;

    Zitatform

    Gerber, Max & Jutta Winters; Till von Wachter (sonst. bet. Pers.) (2024): Pioneers in world-class data access: Moving the frontier in labor data from 2004 to 2024 (Video Till von Wachter). In: IAB-Forum H. 02.05.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240502.02

    Abstract

    "The Federal Employment Agency’s Research Data Centre (FDZ) at the IAB recently marked its 20th anniversary, a milestone celebrated with a keynote address by labor economist Till von Wachter. Reflecting on two decades of pioneering data access and research support, von Wachter highlighted the critical role the FDZ has played in shaping labor market policies both in Germany and globally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Winters, Jutta;
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  • Literaturhinweis

    Math Skills, Selection in Training Firms, and Post-Training Wages (2024)

    Gholami, Mahdi; Muehlemann, Samuel ;

    Zitatform

    Gholami, Mahdi & Samuel Muehlemann (2024): Math Skills, Selection in Training Firms, and Post-Training Wages. (Working paper / Swiss Leading House 212), Zürich, 36 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the association between an individual’s mathematical skills in ninth grade, the subsequent selection process in firm-based apprenticeship training, and post-training skilled worker wages. Using data from the National Educational Panel Study and the Institute for Employment Research, we show that math skills are associated with training placements in larger and higher-paying firms, as well as higher subsequent skilled worker wages. Furthermore, we apply instrumental variables regression to account for measurement error in standardized math test scores. We find that a one-standard deviation increase in math skills is initially associated with a 36% increase in initial post-training earnings, reducing to 10% after five years. Our results suggest that math skills help school leavers find an apprenticeship in firms in which they have a comparative advantage, thereby increasing allocation efficiency. Moreover, when we control for observable cognitive and non-cognitive skills, we find that female school-leavers sort into lower-paying training firms. This selection accounts for a significant portion of the gender wage gap observed later among women who continue their careers as skilled workers within their training firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job-Turnover-Analyse: Arbeitsmarktdynamik im ländlichen und städtischen Raum (2024)

    Gillmann, Niels; Neufing, Matteo;

    Zitatform

    Gillmann, Niels & Matteo Neufing (2024): Job-Turnover-Analyse: Arbeitsmarktdynamik im ländlichen und städtischen Raum. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 31, H. 3, S. 3-7.

    Abstract

    "Wirtschaftswachstum schafft Arbeitsplätze. Allerdings sollte unterschieden werden zwischen Arbeitsplätzen, die durch Neugründungen oder durch Wachstum von bestehenden Unternehmen geschaffen werden. Wir betrachten deswegen das Arbeitsplatzwachstum etwas genauer. Im Zeitraum von 2000 bis 2016 stieg die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland insgesamt durchschnittlich um ca. 1% pro Jahr an. Allerdings war die Summe der begonnenen und beendeten Beschäftigungsverhältnisse mit ca. 17% deutlich höher. Anders als in früheren Beobachtungszeiträumen lassen sich in unserer Untersuchung, die auf den Daten des Betriebs-Historik-Panels des IAB basiert, kaum Unterschiede zwischen der Arbeitsmarktdynamik in ländlichen und städtischen Gebieten feststellen. Der Hauptanteil der neugeschaffenen und verlorenen Stellen entsteht aus Größenveränderungen bestehender Betriebe. Das Gründungsgeschehen hingegen spielt für den Arbeitsmarkt eine vergleichsweise kleinere Rolle. Im Vergleich zu den 2000er Jahren sinkt die Fluktuation im deutschen Arbeitsmarkt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftesicherung und Mitarbeiterbindung aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten (2024)

    Goetz, Valentina; Isphording, Ingo; Trenkle, Simon ; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Goetz, Valentina, Ingo Isphording, Ulf Rinne & Simon Trenkle (2024): Fachkräftesicherung und Mitarbeiterbindung aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 141 634), Berlin, 37 S.

    Abstract

    "Die Sicherung der Fachkräftebasis stellt den Wirtschaftsstandort Deutschland vor eine große Herausforderung. Personalengpässe drohen sich aufgrund von Demografie, Digitalisierung, Dekarbonisierung und Deglobalisierung zu verschärfen. Um neue empirische Erkenntnisse über die Reaktionen der Unternehmen auf diese Engpässe zu gewinnen, analysiert dieser Bericht aktuelle Daten einer repräsentativen und deutschlandweiten Betriebs- und Beschäftigtenbefragung, dem Linked Personnel Panel (LLP). Dabei liegt ein besonderer Fokus auf dem Einsatz betrieblicher Personalinstrumente zur Rekrutierung und Mitarbeiterbindung sowie auf der Unternehmenskultur." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trenkle, Simon ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildung aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten (2024)

    Goetz, Valentina; Trenkle, Simon ; Isphording, Ingo; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Goetz, Valentina, Ingo Isphording, Ulf Rinne & Simon Trenkle (2024): Betriebliche Weiterbildung aus Sicht von Betrieben und Beschäftigten. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 646 147), Berlin, 35 S.

    Abstract

    "Betriebliche Weiterbildung gewinnt angesichts umfassender Veränderungs- und Transformationsprozesse in unserer Wirtschafts- und Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Die dominierenden Trends und Treiber des Wandels auf dem Arbeitsmarkt – Digitalisierung, Demografie und Dekarbonisierung – haben sich zuletzt weiter verschärft. Vor diesem Hintergrund analysiert dieser Bericht auf Basis der Daten des Linked Personnel Panel (LPP) die Betriebs- und Beschäftigtenperspektive hinsichtlich Determinanten und Konsequenzen betrieblicher Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trenkle, Simon ;
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  • Literaturhinweis

    Homeoffice aus betrieblicher Perspektive: gekommen um zu bleiben (2024)

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp & Stefanie Wolter (2024): Homeoffice aus betrieblicher Perspektive: gekommen um zu bleiben. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 636), Berlin, 34 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie hat die Verbreitung von Homeoffice weltweit stark beschleunigt. Stellte Homeoffice davor eher die Ausnahme dar, gehört es in Deutschland in der Mehrheit der mittelgroßen und großen privatwirtschaftlichen Betriebe mittlerweile zum Alltag, auch wenn je nach Eignung der Tätigkeiten häufig nur ein Teil der Belegschaft davon profitiert. Dieser Bericht untersucht die Entwicklung des betrieblichen Homeoffice-Angebots in Deutschland zwischen 2014 und 2023. Hierzu werden Daten der Betriebsbefragungen des Linked Personnel Panels (LPP) verwendet, das regelmäßig Informationen über Personalpolitik und Betriebsstrukturen erhebt, ergänzt um Informationen aus dem IAB-Betriebspanel. Die Ergebnisse des Berichts zeigen, dass das betriebliche Homeoffice-Angebot seit 2014 zunimmt, bis Anfang 2020 jedoch relativ moderat. Erst mit der Pandemie kam es zu einem sprunghaften Ausbau: Im Jahr 2023 boten zuletzt mehr als drei Viertel der Betriebe zumindest einem Teil ihrer Beschäftigten die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten. Hierfür wurden Hürden und Vorbehalte massiv abgebaut und für beide Seiten verlässliche Nutzungsregeln auf Betriebsebene vereinbart. Neben der Ausweitung auf mehr Betriebe hat auch der Umfang der von Betrieben angebotenen Homeoffice-Nutzung zugenommen, wobei uneinheitliche Regeln je nach Beschäftigtengruppe sowie zwei regelmäßige Homeoffice-Tage (pro Woche) überwiegen. Trotz des Ausbaus zeigen sich 2023 beim Homeoffice-Angebot deutliche Unterschiede zwischen Betrieben: So bieten große Betriebe eher Homeoffice an als kleinere. Auch in einigen Branchen ist Homeoffice stärker verbreitet als in anderen. Betriebe in der Informations- und Kommunikationsbranche bieten beispielsweise statistisch am seltensten Homeoffice an. Und auch wenn nach wie vor Führungskräfte häufiger von zu Hause arbeiten dürfen, haben Beschäftigte ohne Führungsverantwortung stark aufgeholt. Abschließend untersucht die Studie, welche strukturellen Faktoren die Entscheidung der Betriebe maßgeblich darin beeinflussen, ob sie Homeoffice anbieten oder nicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Betriebsgröße, Betriebsräte, Zielvereinbarungen, das Qualifikationsniveau in der Belegschaft sowie Exporte ins Ausland – unter Kontrolle anderer Merkmale – mit dem Homeoffice-Angebot zusammenhängen. Basierend auf den aktuell vorliegenden Daten und den Analysen dieses Berichts ist davon auszugehen, dass Homeoffice auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Arbeitswelt spielen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ;
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  • Literaturhinweis

    The Use of Performance Appraisals and Employees' Presenteeism Behavior (2024)

    Grund, Christian ; Nießen, Anna;

    Zitatform

    Grund, Christian & Anna Nießen (2024): The Use of Performance Appraisals and Employees' Presenteeism Behavior. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16883), Bonn, 44 S.

    Abstract

    "Presenteeism behavior, i.e. working despite illness, is a common phenomenon worldwide and can have severe consequences for employees and firms alike. In this study, we investigate the relation between the use of company performance appraisals and employees' presenteeism behavior. We use linked-employer-employee data (the German Linked Personnel Panel) and apply pooled Poisson as well as linear fixed effects estimations. We show that the use of performance appraisals is associated with significant lower annual presenteeism days in the amount of one-half to one full day. In addition, the presence of a works council strengthens the negative relationship between performance appraisals and presenteeism. The results are driven by performance appraisals that are linked to performance-related pay, in particular. Our study contributes to the understanding of context specific behavioral consequences of HRM practices such as performance appraisals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Works councils as gatekeepers: Codetermination, management practices, and job satisfaction (2024)

    Grund, Christian ; Sliwka, Dirk ; Titz, Krystina;

    Zitatform

    Grund, Christian, Dirk Sliwka & Krystina Titz (2024): Works councils as gatekeepers: Codetermination, management practices, and job satisfaction. In: Labour Economics, Jg. 90. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102563

    Abstract

    "This paper analyzes the role of works councils as gatekeepers safeguarding employee's interests in the adoption of management practices to monitor employee performance and provide feedback. We first introduce a formal model predicting that (i) the introduction of such management practices leads to a stronger increase (or weaker decrease) in job satisfaction when a works council is in place, (ii) that this effect should be larger the lower the prior level of employee participation and (iii) that works councils increase the likelihood of the implementation of these practices at the level of individual employees. We provide evidence in line with these hypotheses, using linked-employer-employee panel data from Germany. We indeed find that the adoption of formal performance appraisals and feedback interviews is associated with a significantly larger increase in job satisfaction when there is a works council. This pattern is driven by establishments without collective bargaining agreements. The evidence also suggests that works councils indeed facilitate the implementation of such management practices, as codetermined firms have a higher likelihood that a practice implemented on the firm level is actually applied by middle management." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unequal access to protection? Selection patterns over arrival cohorts of Syrians seeking refuge in Lebanon, Turkey, and Germany (2024)

    Gundacker, Lidwina ; Ruhnke, Simon A.; Keita, Sekou ;

    Zitatform

    Gundacker, Lidwina, Sekou Keita & Simon A. Ruhnke (2024): Unequal access to protection? Selection patterns over arrival cohorts of Syrians seeking refuge in Lebanon, Turkey, and Germany. In: Frontiers in Human Dynamics, Jg. 5, S. 1-18., 2023-12-19. DOI:10.3389/fhumd.2023.1171885

    Abstract

    "An ample scholarly literature on voluntary migration has shown that migration is a highly selective process, resulting in migrant populations that often differ significantly from their respective population of origin in terms of their socio-demographic characteristics. The literature attributes these differences to either migrants' active choice and agency in the migration decision (i.e., self-selection), or to selectively applied external constraints. Although the socio-demographic make-up of forced migrant populations has received significant attention in public discourses in receiving countries such as Germany and Turkey, the literature on migrant selection largely focuses on voluntary migration and self-selection mechanisms. As a result, the selection mechanisms of forcibly displaced persons are less well-understood. Particularly in the context of forced migration, the conditions for migration fluctuate heavily within a relatively short time span, e.g., regarding immigration policies and border controls. In this study we contribute to that literature by exploring the changing conditions under which Syrians sought international humanitarian protection between 2013 and 2017 and linking them to the selection outcomes in three major receiving countries: Lebanon, Turkey, and Germany. Based on novel household survey data, we compare age, gender, socio-economic background, and family context of the Syrian populations in Lebanon, Turkey, and Germany by arrival cohort (2013–2017). In a narrative approach, we combinethe cohort analysis of Syrians in Lebanon, Turkey, and Germany with contextual analyses of the (changing) frameworks governing refugee migration in transit and destination countries and descriptive analyses of changing risk levels along migration routes into Europe. Our analyses reveal that higher external barriers coincide with a stronger selection in migrants' socio-demographic make-up. In particular, riskier routes and higher entry barriers are associated with a lower share of female migrants, a lower share traveling with family members, and a higher socio-economic background. In this study, we describe differences in forced migrants' selection outcomes in countries of first refuge neighboring the origin country, relative to a reception country in the global north. By establishing legal and political frameworks as well as the accessibility of routes as external barriers to forced migration we expand on the existing theoretical approaches to selection effects and identify a need for policy intervention to ensure equitable access to humanitarian protection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ; Keita, Sekou ;
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  • Literaturhinweis

    Pre-migration capital, refugee journeys, and typical trajectories of refugee women and men in Germany: a sequence analysis approach (2024)

    Gundacker, Lidwina ;

    Zitatform

    Gundacker, Lidwina (2024): Pre-migration capital, refugee journeys, and typical trajectories of refugee women and men in Germany: a sequence analysis approach. (SocArXiv papers), 45 S. DOI:10.31235/osf.io/gmc37

    Abstract

    "Roughly a decade ago, the entry and admission of refugees has prominently returned to the political agendas in Europe. With that, researchers and policy-makers have shown increasing interest in factors that determine the participation of refugees in receiving societies, labor markets and education systems. The analyses in this paper address the conflicting views in sociology of migration on whether premigration capital benefits refugees after arrival or whether it erodes with refugee migration. On the one hand, social and economic capital is accumulated over the life course and is expected to benefit the individual also after the migration process. On the other hand, fleeing to another country represents a pivotal break with the power to eliminate advantages of pre-migration capital. This paper uses sequence analysis combined with cluster analysis to identify typical integration trajectories of refugee women and men in Germany and explores whether these trajectories vary with pre-migration socioeconomic resources. Importantly, I also account for characteristics of the individual refugee journeys in shaping post-migration biographies, to the extent that the data allows. I rely on a rich set of survey data combined with administrative employment data. Given that individual factors and migration experiences may play out differently for refugee women and men, the analyses are run separately by gender. The results imply that social and economic capital does not completely erode over the migration process. Men, however, have an easier time to capitalize on their pre-migration skills in terms of entering paid labor. More educated women are instead overrepresented in education-intense biographies. Furthermore, longer and riskier journeys are associated with lower participation profiles after arrival, at least for refugee men. Overall, the study illustrates the need to further disentangle how refugee migration processes and selection patterns shape subsequent integration trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ;
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  • Literaturhinweis

    Je immigrationsskeptischer die Bevölkerung, desto restriktiver sind die BAMF-Entscheidungen (2024)

    Gundacker, Lidwina ; Schneider, Gerald ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Gundacker, Lidwina, Yuliya Kosyakova & Gerald Schneider (2024): Je immigrationsskeptischer die Bevölkerung, desto restriktiver sind die BAMF-Entscheidungen. In: FluchtforschungsBlog, 2024-03-13.

    Abstract

    "Der Begriff der Asyllotterie beschreibt die für den Rechtsstaat bedenkliche Tendenz, dass die Schutzquoten für Asylsuchende regional und zeitlich stark variieren. Doch mit den verwendeten Aggregatdaten für einzelne Bundesländer lässt sich nicht belegen, dass sich die Erfolgsaussichten für Geflüchtete mit einem ähnlich glaubwürdigen Gesuch und vergleichbarem Hintergrund systematisch unterscheiden. Eine Auswertung der IAB-BAMF-SOEP–Flüchtlingsbefragung geht nun über die Makrobefunde der bisherigen Literatur hinaus und zeigt, dass außerrechtliche Faktoren wie die Immigrationsskepsis in einer Region die individuelle Chance, Schutz zu erhalten, maßgeblich mitbestimmen. Sie weist auch nach, dass muslimische Asylsuchende und Männer mit ihren Gesuchen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge systematisch geringere Erfolgsaussichten haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ; Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    How regional attitudes towards immigration shape the chance to obtain asylum: Evidence from Germany (2024)

    Gundacker, Lidwina ; Schneider, Gerald ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Gundacker, Lidwina, Yuliya Kosyakova & Gerald Schneider (2024): How regional attitudes towards immigration shape the chance to obtain asylum: Evidence from Germany. In: Migration Studies, Jg. 13, H. 1, 2024-01-28. DOI:10.1093/migration/mnae002

    Abstract

    "Asylum recognition rates in advanced democracies differ not only across states but also vary within them, translating into fluctuating individual chances to obtain protection. Existing studies on the determinants of these regional inequities typically rely on aggregate data. Utilizing a German refugee survey and leveraging a quasi-natural experiment arising from state-based allocation rules tied to national dispersal policies, we test two explanations for the perplexing regional differences. Drawing on principal–agent models of administrative decision-making, we test whether asylum decision-makers consciously or unconsciously comply with regional political preferences between 2015 and 2017 in Germany, one of the major European destination countries for refugee migration. We furthermore explore whether such biased decision-making amplifies in times of organizational stress as suggested by the statistical discrimination theory. Using mixed-effects logistic regressions, our analyses confirm a lower approval probability in regions with more immigration-averse residents or governments. We cannot confirm, however, that this association is mediated by high workloads or large knowledge gaps. Our results thus suggest that regional political biases affect the individual chance of asylum-seekers to obtain protection irrespective of temporal administrative conditions." (Authors Abstract, IAB-Doku, © Oxford Academic)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ; Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Essays on higher education and the housing market (2024)

    Göhausen, Johannes;

    Zitatform

    Göhausen, Johannes (2024): Essays on higher education and the housing market. Leipzig, 304 S. DOI:10.15488/17990

    Abstract

    "Die Hochschulbildung hat in den letzten Jahrzehnten weltweit ein enormes Wachstum erfahren. Angesichts der grundlegenden Bedeutung von Bildung verfolgen viele Staaten langfristige Strategien zur Stärkung ihrer Hochschulsysteme, wie z.B. den Bologna-Prozess. Gleichzeitig haben Veränderungen im Hochschulwesen eine inhärente regionale Dimension und stehen in enger Wechselwirkung mit Arbeits- und Wohnungsmärkten. Diese Dissertation leistet einen Beitrag zum Verständnis dazu, wie sich Veränderungen und Reformen im Hochschulsystem und auf dem Wohnungsmarkt (Bologna-Prozess, Bildungsexpansion, Immobilienpreisboom) auf individuelle Bildungsentscheidungen und Arbeitsmarkterträge auswirken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Anpassungen innerhalb regionaler Hochschul- und Wohnungsmärkte. Kapitel 2 gibt einen systematischen Überblick über die quantitative empirische Literatur zu den Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf verschiedene Ergebnisgrößen entlang des Studienverlaufs (Einschreibung, Studienerfolg und Arbeitsmarkterträge). Wir stellen fest, dass die Literatur überraschend dünn, selektiv und ambivalent ist. In Ländern, in denen die Reform schneller umgesetzt wurde, scheinen die Einschreibungen zugenommen zu haben. Im Gegensatz dazu sind die Befunde in Bezug auf den Studienerfolg gemischt. Die Ergebnisse zu den Arbeitsmarkterträgen sind wiederum konsistenter: BA-Absolventinnen erzielen tendenziell niedrigere Arbeitsmarkterträge als Absolventinnen mit Abschlüssen aus der Zeit vor der Reform oder MA-Absolventinnen. Insgesamt lassen die Studien oftmals keine kausalen Schlüsse zu, was evidenzbasierte Anpassungen bei der Umsetzung der Reform erschwert. In Kapitel 3 untersuchen wir die Auswirkungen der Einführung von Bachelor-Studiengängen im Zuge des Bologna-Prozesses auf das duale Ausbildungssystem in Deutschland, in dem drei von zehn Auszubildenden über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen. Wir nutzen regionale und zeitliche Variation in der Einführung der Reform aus und verwenden administrative Studierenden- und Arbeitsmarktdaten. Die Umsetzung der Reform hat die Zahl der neuen Auszubildenden mit Hochschulzugangsberechtigung erheblich reduziert. Davon betroffen waren vor allem kaufmännische Ausbildungsberufe. Die Betriebe substituierten nicht durch weniger gut ausgebildete Auszubildende, sondern ersetzten das geringere Angebot an neuen Auszubildenden mit Hochschulzugangsberechtigung langfristig teilweise durch Hochschulabsolventinnen. Kapitel 4 analysiert die Auswirkungen der jüngsten Bildungsexpansion auf die frühen Erwerbsverläufe von Berufseinsteigerinnen in Deutschland. Wir verwenden detaillierte individuelle Daten zu Erwerbsbiographien und nutzen die unterschiedliche Betroffenheit der Eintrittskohorten von der Expansion im Zeitverlauf und zwischen verschiedenen Regionen aus. Wir finden geringe negative Effekte auf die Einstiegslöhne, insbesondere für Hochqualifizierte. Mit zunehmender Berufserfahrung nimmt dieser Effekt jedoch ab und wird leicht positiv, mit starken positiven Spillover-Effekten für Geringqualifizierte. Die Dynamik der Effekte ergibt sich aus zwei gegenläufigen Mechanismen: Angebots- (cohort crowding) und Nachfrageeffekte (skill- and routine-biased technological change). Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Rolle regionaler Angebots- und Nachfragefaktoren im deutschen Immobilienpreisboom zwischen 2008 und 2021. Anhand von qualitätsbereinigten Wohnungspreisdaten auf Kreisebene zeigen wir, dass regionale Fundamentaldaten bis zu zwei Drittel der Variation zwischen den Regionen und 77 bis 87 Prozent der Variation innerhalb der Regionen im Preiswachstum erklären. Der Preisanstieg fällt hauptsächlich mit Veränderungen der lokalen Nachfragefaktoren zusammen, insbesondere der Bevölkerungsdichte und des Akademikeranteils. Wir identifizieren jedoch auch systematische Variation über die Fundamentalfaktoren hinaus (Überbewertung der Top-7-Städte, Pfadabhängigkeit und räumliche Spillover-Effekte). Dies interpretieren wir als Beleg für Spekulation, die Präferenz von Anlegerinnen für liquide Märkte und begrenzte Rationalität. In Kapitel 6 werden die Auswirkungen von Mietpreisänderungen auf die Studienanfängerquoten untersucht. Wir nutzen Unterschiede zwischen den deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten hinsichtlich der Höhe und des Zeitpunkts lokaler Mietpreissteigerungen in den 2010er Jahren aus. Wir finden, dass ein Anstieg der Wohnungsmieten zu einem signifikanten Rückgang der Studienanfängerquoten geführt hat. Dieser Rückgang ist insbesondere auf Studienanfänger*innen zurückzuführen, die aus weiter entfernten Orten stammen. Zudem ist der Rückgang in weniger dicht besiedelten Gebieten besonders ausgeprägt. Die Wohnkosten, die den größten Anteil an den Ausgaben der Studierenden ausmachen und einen wichtigen Standortfaktor darstellen, haben daher in einigen Regionen zu einer Verlangsamung der Bildungsexpansion und zu einer Verringerung der qualifikationsbindenden Wirkung von Hochschulen geführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Early Career Effects of Entering the Labor Market During Higher Education Expansion (2024)

    Göhausen, Johannes; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Göhausen, Johannes & Stephan L. Thomsen (2024): Early Career Effects of Entering the Labor Market During Higher Education Expansion. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17487), Bonn, 74 S.

    Abstract

    "We evaluate the labor market effects of an increasing supply of high-skilled labor, resulting from a higher education expansion at established German universities. Exploiting variation in exposure across regions and cohorts, we estimate early career effects for labor market entrants. We find that high-skilled wages decline initially, particularly in non-graduate jobs, but recover over the first five years of experience. Medium-skilled workers are barely affected, while low-skilled workers benefit from higher wage growth in non-routineintensive jobs. We explain the dynamics of the effects by two countervailing mechanisms: immediate supply effects and gradual technology effects through increasing skilled labor demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 4/2023: Rückgang der offenen Stellen insbesondere bei kleinen und mittelgroßen Betrieben (Serie Arbeitskräftesicherung ) (2024)

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2024): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 4/2023: Rückgang der offenen Stellen insbesondere bei kleinen und mittelgroßen Betrieben (Serie Arbeitskräftesicherung ). In: IAB-Forum H. 19.03.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240319.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist gegenüber dem Vorjahresquartal weiterhin rückläufig, im Vergleich zum Vorquartal jedoch stabil. Insgesamt ist der Arbeitskräftebedarf nach wie vor hoch. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede nach Branchen und Betriebsgröße." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 3/2024: Der anhaltende Rückgang bei der Zahl der offenen Stellen setzt sich fort (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2024)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2024): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 3/2024: Der anhaltende Rückgang bei der Zahl der offenen Stellen setzt sich fort (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 19.12.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241219.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist gegenüber dem Vorjahresquartal weiterhin rückläufig. Im dritten Quartal 2024 liegt die Zahl der offenen Stellen insgesamt 26 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres und rund 4 Prozent unter dem Wert des Vorquartals. Die Zahl der offenen Stellen geht damit seit sieben Quartalen zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 2/2024: Rund 400.000 offene Stellen weniger als im Vorjahresquartal (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2024)

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2024): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 2/2024: Rund 400.000 offene Stellen weniger als im Vorjahresquartal (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 16.09.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240916.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist gegenüber dem Vorjahresquartal weiterhin rückläufig. Im zweiten Quartal 2024 liegt die Zahl der offenen Stellen insgesamt 23 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Gerade kleinere Betriebe halten sich derzeit am Arbeitsmarkt zurück und suchen weniger Personal." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 1/2024: Die Zahl der offenen Stellen ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund ein Zehntel gesunken (Serie Arbeitskräftesicherung ) (2024)

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2024): IAB-Monitor Arbeitskräftebedarf 1/2024: Die Zahl der offenen Stellen ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund ein Zehntel gesunken (Serie Arbeitskräftesicherung ). In: IAB-Forum H. 25.06.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240625.01

    Abstract

    "Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot war im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahresquartal weiterhin rückläufig. Die Zahl der offenen Stellen liegt derzeit insgesamt um 10 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Gerade kleinere Betriebe halten sich bei der Personalsuche zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einführung der Brückenteilzeit: bislang keine spürbaren Folgen für Teilzeitjobs (2024)

    Gürtzgen, Nicole ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole (2024): Einführung der Brückenteilzeit: bislang keine spürbaren Folgen für Teilzeitjobs. (IAB-Forschungsbericht 02/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2402

    Abstract

    "Seit der Einführung der so genannten Brückenteilzeit zum 1. Januar 2019 können Beschäftigte ihre vertragliche Arbeitszeit für einen befristeten Zeitraum reduzieren und danach ihre ursprünglich vereinbarte Arbeitszeit wieder aufnehmen. Die Ergebnisse des vorliegenden Beitrages zeigen, dass die Reform bislang nur geringe Veränderungen der Teilzeitbeschäftigung in denjenigen Betrieben (bis 200 Beschäftigten) nach sich gezogen hat, in denen Beschäftigte vom Recht auf Brückenteilzeit Gebrauch machen können. Als von der Reform nicht betroffene Betriebe werden in der vorliegenden Analyse diejenigen Betriebe bezeichnet, die zu Unternehmen mit bis zu 45 Beschäftigten gehören. Als von der Reform betroffen werden in der Studie diejenigen Betriebe betrachtet, wenn sie zu einem Unternehmen gehören, dass mehr als 45 und bis zu 200 Beschäftigte hat. Betriebe, die zu Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten gehören, waren auch von der Einführung der Brückenteilzeit betroffen, werden jedoch der schlechteren Vergleichbarkeit halber für die vorliegende Untersuchung nicht herangezogen. Der Vergleich der Teilzeitquoten in von der Reform betroffenen und nicht betroffenen Betrieben zeigt, dass die Teilzeitquoten über den gesamten Beobachtungszeitraum, also von 2014 bis 2021, in nicht betroffenen Betrieben höher ausfielen als die in betroffenen Betrieben. Dieser grundsätzliche Niveauunterschied blieb auch nach Inkrafttreten der Brückenteilzeit im Jahr 2019 bestehen. Insgesamt verzeichneten die Betriebe mit Beginn der Covid-19-Rezession einen etwas geringeren Zuwachs der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung. Der geringere Zuwachs ist sowohl bei betroffenen Betrieben zu beobachten (also bei Betrieben, die zu Unternehmen mit mehr als 45 und bis zu 200 Beschäftigten gehören) als auch bei kleineren Betrieben, die von den Regelungen ausgenommen sind. Nach der Reform hat sich jedoch der Zuwachs der Teilzeitbeschäftigung in den Betrieben, in denen Beschäftigte einen Anspruch auf Brückenteilzeit geltend machen können, etwas weniger stark abgeschwächt. Hier ist jedoch zu beachten, dass die Entwicklungen in den Jahren 2020 und 2021 nur schwer von Effekten der durch die Covid-19-Pandemie verursachten Rezession abzugrenzen sind. Insgesamt lässt sich die ermittelte Veränderung für einen Betrieb mit durchschnittlich 200 Beschäftigen dahingehend beziffern, dass über den Gesamtzeitraum nach der Reform die Zunahme an Teilzeitbeschäftigten im Mittel um 1 Person höher ausfällt als bei vergleichbaren nicht betroffenen Betrieben. Diese Zunahme ist jedoch zu gering, als dass die Teilzeitquoten in betroffenen Betrieben mit den höheren Quoten nicht betroffener Betriebe gleichziehen würden. Die sogenannte Zumutbarkeitsregel, welche eine Obergrenze von Umwandlungen in Unternehmen mit mehr als 45 und bis zu 200 Beschäftigten vorsieht, kann diese geringe Veränderung nicht plausibel erklären. Gemäß dieser Regel sind Arbeitgeber, die mehr als 45 und bis zu 200 Beschäftigte haben, verpflichtet, nur einer Person pro 15 angefangenen Beschäftigten einen Anspruch auf Brückenteilzeit zu gewähren. Eine weitere Erklärung könnte darin bestehen, dass die derzeit geltenden Regeln von vielen Beschäftigten als zu unflexibel wahrgenommen werden. So sieht die Regelung zur Brückenteilzeit vor, dass Beschäftigte einen Antrag auf befristete Teilzeit für mindestens ein Jahr und für maximal fünf Jahre stellen können. Während der beantragten Laufzeit ist es zudem nicht möglich, wieder zur ursprünglich vereinbarten Arbeitszeit zurückzukehren. Zudem können die bezifferten Veränderungen während der Covid-19-Rezession möglicherweise auch widerspiegeln, dass Beschäftigte in diesem Zeitraum eine größere Zurückhaltung bei der Reduzierung der Arbeitszeit an den Tag gelegt haben. Inwiefern die Reform im Zuge der wirtschaftlichen Erholung einen langfristigen Effekt auf die Inanspruchnahme befristeter Arbeitszeitreduzierungen hat, bleibt daher abzuwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ;
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  • Literaturhinweis

    Do employers learn more from referrals than from other recruitment channels? (2024)

    Gürtzgen, Nicole ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Laura Pohlan (2024): Do employers learn more from referrals than from other recruitment channels? In: Labour Economics, Jg. 89, 2024-05-16. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102574

    Abstract

    "We study whether referrals deliver better information about the productivity of new hires than other recruiting channels. Using combined vacancy-register data, we document that referrals are associated with less screening and lower search costs. We demonstrate that the referral wage premium is informative on referrals’ information advantage only if differences in screening are accounted for. Consistent with the predictions from a learning model, referrals increase new hires’ job stability and wages, with the effects diminishing over time. Results suggest that the referral information advantage is particularly pronounced for males and when employers use referrals as the only search channel." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro: Nur wenige Betriebe reagierten eigenen Angaben zufolge mit Entlassungen (2024)

    Gürtzgen, Nicole ; Vetter, Franka ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Franka Vetter (2024): Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro: Nur wenige Betriebe reagierten eigenen Angaben zufolge mit Entlassungen. In: IAB-Forum H. 04.04.2024, 2024-04-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240404.01

    Abstract

    "Die bislang deutlichste Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde im Oktober 2022 betraf knapp 20 Prozent der Betriebe in Deutschland. Nach Daten der IAB-Stellenerhebung zeigten sich dabei große Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen, wobei im Gastgewerbe anteilig am meisten, im Baugewerbe am wenigsten Betriebe betroffen waren. Als Reaktion auf die Anhebung des Mindestlohns erhöhten die Betriebe nach eigenen Angaben am häufigsten die Preise von Produkten und Dienstleistungen. Sie stellten außerdem häufiger Investitionen und Neueinstellungen zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Vetter, Franka ;
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  • Literaturhinweis

    Befristungen bei Neueinstellungen 2023: Stand: 10. Mai 2024 (2024)

    Gürtzgen, Nicole ; Popp, Martin ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis & Martin Popp (2024): Befristungen bei Neueinstellungen 2023. Stand: 10. Mai 2024. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Im Rahmen der IAB-Stellenerhebung gaben die Betriebe an, im Jahr 2023 in Deutschland rund 4,7 Mio. sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen (ohne Auszubildende und ohne MiniJobs) vorgenommen zu haben. Hiervon waren 26 Prozent, also rund 1,2 Mio. Stellen (zunächst) befristet (Tabelle 1). Die Befristung von Neueinstellungen ermöglicht den Betrieben, die Fähigkeiten von Bewerberinnen und Bewerbern zu überprüfen, bevor ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wird. Durch den Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen können Betriebe ohne langfristige Mittelbindung häufig auch Jobs anbieten, die sonst vielleicht nicht finanzierbar gewesen wären. Darüber hinaus haben Befristungen für Betriebe zudem den Vorteil, dass sie (Entlassungs-)Kosten vermeiden können, die gegebenenfalls im Rahmen des allgemeinen oder tarifvertraglich erweiterten Kündigungsschutzes entstehen können (Bossler et al. 2017). Als weiteres wichtiges betriebliches Motiv für befristete Neueinstellungen ist zudem ein vorübergehender Mehrbedarf an Arbeitskräften etwa infolge temporärer Auftragsspitzen zu nennen (siehe hierzu z.B. Gürtzgen und Küfner 2023). Die Tatsache, dass Betriebe befristete Neueinstellungen vornehmen können, kann u.a. darin begründet sein, dass Betriebe über Marktmacht verfügen, die den Abschluss von befristeten Verträgen erleichtert (Bassanini et al. 2024). Zu beachten ist, dass die Befristungsquoten bei Neueinstellungen deutlich oberhalb des Anteils befristeter Beschäftigung an der Gesamtbeschäftigung liegen. Rund 2,6 Millionen Beschäftigte in Deutschland hatten laut IAB-Betriebspanel im Jahr 2022 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das entspricht einem Anteil an allen Beschäftigten (ohne Auszubildende) von 6,6 Prozent (Hohendanner / IAB 2023). Die Diskrepanz zwischen dem Anteil befristeter Neueinstellungen und dem Befristungsanteil aller Beschäftigter zeigt, dass befristete Beschäftigungsverhältnisse in nennenswertem Ausmaß in unbefristete Arbeitsverträge umgewandelt werden (Müller et al. 2017)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ingenieurmonitor 2023/IV – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen: Sonderteil: Bedarfe für den Klimaschutz (2024)

    Haag, Maike; Plünnecke, Axel;

    Zitatform

    Haag, Maike & Axel Plünnecke (2024): Ingenieurmonitor 2023/IV – Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil: Bedarfe für den Klimaschutz. (IW-Gutachten), Köln, 26 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikerberufen ist von zwei großen Einflüssen geprägt. Kurzfristig führt die starke konjunkturelle Abkühlung dazu, dass die Engpässe abnehmen, sich aber weiterhin auf hohem Niveau befinden. Mittelfristig hingegen führen strukturelle Gründe dazu, dass die Engpässe deutlich steigen und damit den Erfolg der Transformationsprozesse gefährden dürften. Der konjunkturelle Einbruch zeigt sich bei den Kennzahlen zu offenen Stellen, Arbeitslosen und Engpassrelationen. So ist im vierten Quartal 2023 die Gesamtzahl an offenen Stellen im Vorjahresvergleich um 6,6 Prozent auf 159.100 gesunken. Damit besteht trotz des konjunkturellen Effekts aber weiterhin ein hohes Niveau an offenen Stellen, denn die Gesamtzahl liegt im vierten Quartal 2023 sogar deutlich höher als im entsprechenden Quartal vor der Corona-Krise im Jahr 2019 mit 117.400. Im vierten Quartal 2023 suchten monatsdurchschnittlich 41.837 Personen eine Beschäftigung in einem Ingenieur- oder Informatikerberuf – eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich um 15,8 Prozent. Setzt man die Anzahl der offenen Stellen in Bezug zur Zahl der Arbeitslosen, ergibt sich die Engpasskennziffer in Ingenieur- und Informatikerberufen. Im vierten Quartal 2023 beträgt die Engpasskennziffer 380 offene Stellen je 100 Arbeitslose – ein deutlicher Engpass, jedoch erreichte die Engpassrelation im vierten Quartal 2022 mit 471 einen deutlich höheren Rekordwert. Die größten Engpässe bestehen bei den Ingenieurberufen Energie- und Elektrotechnik (Engpassrelation 615) und Bau/Vermessung/Gebäudetechnik und Architektur (485). An dritter Stelle folgen die Ingenieurberufe Maschinen- und Fahrzeugtechnik (392) vor den Informatikerberufen (380). Diese vier Berufskategorien sind besonders wichtig für Digitalisierung und Klimaschutz. Mittelfristig wird durch Demografie, Digitalisierung und Klimaschutz der Bedarf an Beschäftigten in Ingenieur- und Informatikerberufen deutlich zunehmen. Rund 29 Prozent der vom Institut der deutschen Wirtschaft von November 2023 bis Januar 2024 befragten Unternehmen geben an, dass fehlende Fachkräfte ein Hemmnis darstellen, das eigene Unternehmen bezüglich des Klimaschutzes und der Energiewende besser aufzustellen. Die Bedeutung fehlender Fachkräfte reicht von rund 19 Prozent bei unternehmensnahen Dienstleistern bis zu rund 75 Prozent in der Branchengruppe „Energie-und Wasserversorgung, Entsorgung“. Befragt nach den akademischen Qualifikationen, die in den kommenden fünf Jahren speziell zur Entwicklung klimafreundlicher Produkte und Prozesse in den Unternehmen vermehrt benötigt werden, stimmen unter den Unternehmen die meisten bei der Informatik mit 34,6 Prozent zu, vor den Ingenieurwissenschaften mit 27,6 Prozent. Bei den Naturwissenschaften/Mathematik mit 12,3 Prozent und den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 6,8 Prozent liegt die Zustimmungsrate deutlich niedriger. Am häufigsten erwarten einen steigenden Bedarf an Absolventen der Ingenieurwissenschaften und Informatik die Branchengruppen „Energieund Wasserversorgung, Entsorgung“ und „Maschinenbau, Elektroindustrie, Fahrzeugbau“. Besonders problematisch für den Erfolg der Transformation beim Klimaschutz ist, dass die Anzahl der Studienanfänger*innen im ersten Hochschulsemester in Ingenieurwissenschaften und Informatik von 143.400 im Studienjahr 2016 auf 128.400 im Studienjahr 2023 und damit um 10,5 Prozent abgenommen hat – unter Deutschen sank die Anzahl sogar um 23,2 Prozent. Dazu hat sich der Anteil hochkompetenter 15-jähriger Schüler*innen in Mathematik in den letzten zehn Jahren halbiert. Um zusätzliche Fachkräfte für die Ingenieur- und Informatikerberufe zu gewinnen, können die Potenziale von Älteren und Zuwanderern weiter verstärkt gehoben werden. Bei den Potenzialen von Frauen ist es wichtig, die vorhandenen Stärken in den MINT-Fächern durch geeignete Feedbacksysteme in den Schulen besser sichtbar zu machen und durch eine klischeefreie Studienorientierung, die die Bedeutung der Ingenieurwissenschaften und Informatik für den Klimaschutz verdeutlicht, mehr junge Frauen für ein solches Studium zu gewinnen. Langfristig ist es entscheidend, die MINT-Bildung in Schulen zu verbessern und die Bedeutung von MINT-Kompetenzen für den Klimaschutz zu betonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Poor labour market prospects due to intensive caregiving? Childcare and eldercare among welfare recipients in Germany (2024)

    Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Hamann, Silke & Gabriele Wydra-Somaggio (2024): Poor labour market prospects due to intensive caregiving? Childcare and eldercare among welfare recipients in Germany. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 33, H. 1, S. 290-308., 2023-03-15. DOI:10.1111/ijsw.12601

    Abstract

    "Despite the favourable economic situation in Germany over the last decade, the number of welfare recipients (~5 million) remained at a persistently high level. One factor limiting individuals' abilities to exit welfare dependency into employment is informal care. This article analyses two aspects of informal care: childcare, considering the number of caregivers in a given family constellation, and the amount of time spent on eldercare. A panel of survey data with comprehensive information on welfare recipients is used. The waves from 2006 to 2017 are included. The results suggest that the chances of exiting welfare dependency for those in jobs covering needs are strongly impacted by the intensity of caregiving. Single parents, as well as welfare recipients who spend >10 h/wk on eldercare, especially persons providing both of these types of caregiving, have the lowest probabilities of leaving welfare dependency among all recipient groups." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;
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  • Literaturhinweis

    Gender compositions of occupations and firms jointly shape switches from gender-atypical towards more gender-typical positions (2024)

    Hamjediers, Maik ; Peters, Eileen ;

    Zitatform

    Hamjediers, Maik & Eileen Peters (2024): Gender compositions of occupations and firms jointly shape switches from gender-atypical towards more gender-typical positions. In: European Societies, Jg. 26, H. 4, S. 1170-1194. DOI:10.1080/14616696.2023.2290254

    Abstract

    "Research on sex segregation in the labor market has repeatedly found that women and men are more likely to exit from occupations and firms in which they are the numerical minority and subsequently seek positions that are more represented by their gender. However, this research looked at mobility either across occupations or across firms, leaving unclear how the simultaneous exposure to gender compositions of occupations and firms shapes attrition from gender-atypical positions. We draw on linked employer-employee register data from the German social security insurance system (SIEED, 2012-2018) to highlight that some occupations can be found in firms with various gender compositions, indicating that gender compositions of occupations and firms do not always align and thereby may independently affect mobility. Conditional relative risk ratios for mobility between gender-typed occupations and firms reveal substantial switches from gender-atypical towards more gender-typical positions. This gendered labor market mobility is most pronounced for men across occupations. For women, gender compositions of firms drive not only mobility across firms but also switches out of gender-atypical occupations. Our findings underscore that gender compositions of occupations and firms jointly shape attrition from gender-atypical positions, which ultimately perpetuates labor market segregation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Estimating labor market monopsony power from a forward-looking perspective (2024)

    Han, Qingyang ;

    Zitatform

    Han, Qingyang (2024): Estimating labor market monopsony power from a forward-looking perspective. In: Economics Letters, Jg. 244. DOI:10.1016/j.econlet.2024.112022

    Abstract

    "This paper proposes a new approach to estimate the monopsony power of the labor market based on a forward-looking model of firm wage posting and worker job separation. In contrast to the literature, workers make job switching decisions based on firm-specific wage growth trajectories associated with different employers. The model is estimated using a matched employer employee panel data from Germany. The separation elasticity estimated from this model is greater than that from the conventional approach, suggesting that ignoring worker responses to heterogeneous wage growth rates lead to a potential overestimation of the actual monopsony power." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Plant-level adjustments to imports and exports at the extensive margin (2024)

    Hauptmann, Andreas ; Schmerer, Hans-Jörg; Schwanebeck, Benjamin ;

    Zitatform

    Hauptmann, Andreas, Hans-Jörg Schmerer & Benjamin Schwanebeck (2024): Plant-level adjustments to imports and exports at the extensive margin. In: China economic review, Jg. 87, 2024-05-29. DOI:10.1016/j.chieco.2024.102212

    Abstract

    "This paper presents an empirical analysis of plant level responses to the China trade shock based upon a DSGE framework with heterogeneous firms. The empirical analysis shows that soaring imports from China are associated with a higher probability of plant closure. By contrast, firms in export oriented industries are less likely to exit. We rationalize these findings by several counter-factual experiments based upon a DSGE framework. Imports always raise the exit rate but the export-effect is ambiguous. More exports fuel competition among domestic rivals associated with more exits. However, this competition effect disappears when the share of exporters is extremely high. The effects of imports and exports on firm entry are close to zero in both theory and empircs. We also introduce a novel productivity shock channel. Additional export sales better protect firms from other shocks. We show this by introducing negative productivity shocks into the model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Hauptmann, Andreas ; Schmerer, Hans-Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Dynamics of intra-urban employment geographies: A comparative study of U.S. and German metropolitan areas (2024)

    Heider, Bastian ; Roth, Duncan ; Taubenböck, Hannes ; Standfuß, Ines ; Mast, Johannes ; Siedentop, Stefan ;

    Zitatform

    Heider, Bastian, Johannes Mast, Duncan Roth, Ines Standfuß, Stefan Siedentop & Hannes Taubenböck (2024): Dynamics of intra-urban employment geographies: A comparative study of U.S. and German metropolitan areas. In: Journal of Urban Affairs, Jg. 46, H. 7, S. 1287-1307., 2022-08-30. DOI:10.1080/07352166.2022.2122833

    Abstract

    "In this paper we analyze changes in the intra-urban spatial distribution of employment across six U.S. and German city regions between 2002 and 2015. Our methodological approach allows for a systematic and spatially consistent comparison of urban spatial structures across the two different countries. The empirical results show major national, regional, and sectoral differences in the spatial distribution of employment. In the German case studies traditional core cities play a more important role for the regional labor market than in the U.S. Only relatively small shares of metropolitan employment are concentrated in subcenters. While employment concentrations are spatially less persistent in the U.S. case study regions, we did not find any evidence of common or country-specific trends toward increased polycentricity or employment dispersal. Changes in the spatial concentration of employment seem to be highly context-specific and influenced by the individual geographic and institutional frameworks of the analyzed metropolitan areas." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Bedarf an und Inanspruchnahme von Unterstützung bei Geflüchteten ungleich verteilt (2024)

    Heidinger, Ellen;

    Zitatform

    Heidinger, Ellen (2024): Bedarf an und Inanspruchnahme von Unterstützung bei Geflüchteten ungleich verteilt. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 91, H. 12, S. 191-199. DOI:10.18723/diw_wb:2024-12-3

    Abstract

    Für das Jahr 2024 sieht der Haushaltsentwurf des Bundes 1,2 Milliarden Euro für verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Integration und Migration, für Minderheiten und Vertriebene vor. Die Ausgaben für Integrationskurse und Migrationsberatung bilden mit 937 Millionen Euro den Schwerpunkt. Ergänzt wird dies durch Integrationskonzepte auf kommunaler Ebene in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen. Es soll laut Bundesinnenministerium sichergestellt werden, dass für jede Person ein entsprechendes Angebot zur Orientierung und Beratung verfügbar ist. Der vorliegende Wochenbericht analysiert auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, inwieweit diese Angebote in den Jahren 2016 bis 2020 benötigt und in Anspruch genommen worden sind. Dafür werden Geflüchtete, die seit 2013 nach Deutschland gekommen sind, und die Bereiche Flüchtlings- und Asylfragen, Deutsch lernen, Arbeitsmarktzugang, Bildung und Gesundheitsversorgung in den Fokus genommen. Der Bericht analysiert auch, welche Faktoren einen besonderen Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Unterstützung aufweisen. Geflüchtete sind nach ihrer Ankunft in Deutschland unter anderem mit Fragen der Familienzusammenführung, des Arbeitsmarktzugangs, der Bestreitung des Lebensunterhaltes sowie der Gesundheitsversorgung konfrontiert. Dazu kommen soziale Isolation, Ungewissheit und Zukunftssorgen. Die Bearbeitungsdauer von Asylverfahren in Erstanträgen betrug 2022 durchschnittlich 7,8 Monate. Um diese Probleme zu bewältigen, sind Geflüchtete in hohem Maße auf externe Unterstützung angewiesen. Neben Hilfe von Familie und Bekannten bieten sowohl zivilgesellschaftliche als auch staatliche Einrichtungen professionelle Unterstützung bei der Integration und dem Ankommen in Deutschland. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The contribution of knowledge-intensive firms to employment growth: a Granger causality approach for German regions (2024)

    Heidinger, Mathias ; Fuchs, Michaela ; Thierstein, Alain ;

    Zitatform

    Heidinger, Mathias, Michaela Fuchs & Alain Thierstein (2024): The contribution of knowledge-intensive firms to employment growth: a Granger causality approach for German regions. In: Regional Studies, Regional Science, Jg. 11, H. 1, S. 103-121., 2024-01-19. DOI:10.1080/21681376.2024.2312186

    Abstract

    "Academic discussions have frequently examined the interrelation between regional employment growth and firm locations. Two growth patterns emerge: employment growth induced through new firm locations or vice versa, where firms locate in areas experiencing employment supply growth. The specific causal relationship responsible for regional employment growth in Germany remains uncertain. In the German context, however, more research is needed to identify contributors to employment growth, as most existing studies rely on highly aggregated data or focus on specific case studies. This paper aims to approach this subject by using a uniquely matched dataset of firm locations and the individual employment of 480 multi-locational firms in the knowledge economy and comparing it to total employment in Germany. We assume that a change in knowledge-intensive firms’ employment may affect regional employment growth. The study uses longitudinal historical employment data at the functional urban area (FUA) level from 1999 to 2019, aggregated to knowledge-intensive high-tech and advanced producer services (APS) sectors. The analysis employs aggregated and individual Granger causality tests, evaluating the relationship between employment in knowledge-intensive sectors and overall employment change. Results are spatialised using GIS to provide evidence of where the Granger causalities occur at the FUA level in Germany. Findings indicate that, in general, knowledge-intensive employment growth Granger causes total employment growth in a few economically more active FUAs. In contrast, for a greater number of FUAs, total employment Granger causes knowledge-intensive employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Positive Bewertungen bei Kontakt, aber viele Betriebe kennen die Dienstleistungen des Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit nicht (2024)

    Hentschke, Anna; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Hentschke, Anna & Alexander Kubis (2024): Positive Bewertungen bei Kontakt, aber viele Betriebe kennen die Dienstleistungen des Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit nicht. In: IAB-Forum H. 24.04.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240424.01

    Abstract

    "Betriebe, die jüngst Kontakt zum Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit hatten, bewerten die erbrachte Dienstleistung mehrheitlich positiv. Allerdings haben innerhalb von zwölf Monaten hochgerechnet nur rund 25 Prozent aller Betriebe diese Leistungen genutzt. Dies hat verschiedene Ursachen, die nicht immer durch den Arbeitgeber-Service beeinflussbar sind. Hauptgrund ist der fehlende Bedarf der oftmals kleinen Betriebe. Problematisch ist jedoch, wenn Betriebe trotz vorhandenem Bedarf die angebotenen Leistungen nicht kennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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    Fachkräftelücken belasten wichtige Wirtschaftszweige (2024)

    Herzer, Philip; Kunath, Gero;

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    Herzer, Philip & Gero Kunath (2024): Fachkräftelücken belasten wichtige Wirtschaftszweige. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2024,10), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Die schwache Wirtschaftslage in Deutschland zeigt sich zunehmend im Arbeitsmarkt. Im Jahresdurchschnitt 2023/2024 sank die Zahl offener Stellen um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf zuletzt rund 1,3 Millionen, während die die Arbeitslosenzahlen um 8,9 Prozent auf zuletzt knapp 1,1 Millionen stieg. In Folge verringerte sich auch die Fachkräftelücke um 12,8 Prozent und betrug im Jahresdurchschnitt 2023/2024 532.000 offene Stellen, für die deutschlandweit keine passend qualifizierten Fachkräfte arbeitslos gemeldet waren. Historisch betrachtet bleibt die Fachkräftelücke damit auf einem sehr hohen Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market (2024)

    Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin (2024): Essays on the Economics of Sickness Absence, Working Conditions and Health in the Labor Market. Regensburg, 200 S. DOI:10.5283/epub.55427

    Abstract

    "Für Deutschland wird eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre darin bestehen, den Fachkräftemangel in einer alternden Gesellschaft zu überwinden. Eine mögliche Maßnahme ist die Beschäftigungsförderung von gesundheitlich eingeschränkten Personen. Daher ist ein Verständnis der relevanten Institutionen zentral, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sozialschutz und Beschäftigungsförderung für gesundheitlich beeinträchtigte oder behinderte Menschen zu finden. Ziel dieser Dissertation ist es, die Folgen gesundheitlicher Schocks und die Rolle der Arbeitsbedingungen in Form gesundheitsbezogener Institutionen für die Beschäftigung gesundheitlich beeinträchtigter Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu beleuchten. Dazu wird zunächst analysiert, wie sich der Kündigungsschutz auf die langfristigen krankheitsbedingten Fehlzeiten von Arbeitnehmern und die Wahrscheinlichkeit einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit nach Krankheit auswirkt (Kapitel 1). Danach wird in Kapitel 2 untersucht, ob die Schwerbehindertenquote in Deutschland und ihre Nichteinhaltung die Nachfrage der Unternehmen nach behinderten Beschäftigten beeinflusst. Schließlich werden in Kapitel 3 die individuellen Auswirkungen des Eintritts einer Behinderung auf Beschäftigung und Einkommen beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hiesinger, Karolin ;
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    Incomplete insurance and open-economy spillovers of labor market reforms (2024)

    Hochmuth, Brigitte; Merkl, Christian ; Stüber, Heiko ;

    Zitatform

    Hochmuth, Brigitte, Christian Merkl & Heiko Stüber (2024): Incomplete insurance and open-economy spillovers of labor market reforms. (FAU Discussion papers in economics 03/2024), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "This paper shows that less generous unemployment benefits in one country may generate substantial negative long-run consumption spillovers to non-reforming countries under incomplete consumption insurance. While lower benefits reduce unemployment in the reforming country, employed workers increase their precautionary savings to compensate for reduced government-provided insurance. A portion of these additional savings flows to the non-reforming country and depresses long-term consumption due to the negative net foreign asset position. To discipline our quantitative model, we estimate the increase of Germany's tradable sector in the aftermath of the Hartz unemployment insurance reform based on firm-level data. Our quantitative model matches a significant fraction of various macroeconomic trends after the reform, namely Germany's persistent increase of aggregate savings and net foreign assets, the increase of net exports, the real exchange rate depreciation within the Eurozone, and the decline in unemployment. Conversely, Germany's wage moderation before the reform appears to be unrelated to most of these phenomena." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Incomplete Insurance and Open-Economy Spillovers of Labor Market Reforms (2024)

    Hochmuth, Brigitte; Stüber, Heiko ; Merkl, Christian ;

    Zitatform

    Hochmuth, Brigitte, Christian Merkl & Heiko Stüber (2024): Incomplete Insurance and Open-Economy Spillovers of Labor Market Reforms. (FAU Discussion papers in economics 03/2024), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "This paper shows that less generous unemployment benefits in one country may generate substantial negative long-run consumption spillovers to non-reforming countries under incomplete consumption insurance. While lower benefits reduce unemployment in the reforming country, employed workers increase their precautionary savings to compensate for reduced government-provided insurance. A portion of these additional savings flows to the non-reforming country and depresses long-term consumption due to the negative net foreign asset position. To discipline our quantitative model, we estimate the increase of Germany’s tradable sector in the aftermath of the Hartz unemployment insurance reform based on firm-level data. Our quantitative model matches a significant fraction of various macroeconomic trends after the reform, namely Germany’s persistent increase of aggregate savings and net foreign assets, the increase of net exports, the real exchange rate depreciation within the Eurozone, and the decline in unemployment. Conversely, Germany’s wage moderation before the reform appearsto be unrelated to most of these phenomena." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    75 Jahre Tarifvertragsgesetz: Sind Branchentarife ein Auslaufmodell? (2024)

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Susanne Kohaut (2024): 75 Jahre Tarifvertragsgesetz: Sind Branchentarife ein Auslaufmodell? In: IAB-Forum H. 22.04.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240422.01

    Abstract

    "Tarifgebundene und mitbestimmte Betriebe zahlen in der Regel überdurchschnittlich gut. Allerdings haben sowohl Tarifbindung als auch betriebliche Mitbestimmung in Deutschland in den letzten Jahrzehnten erheblich an Bedeutung verloren. Mittlerweile arbeiten lediglich 42 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifvertrag, weitere 8 Prozent in Betrieben mit Haustarifvertrag. Nur noch 41 Prozent der Beschäftigten werden durch Betriebs- oder Personalräte vertreten. Gleichwohl könnte der schärfere Wettbewerb um Arbeitskräfte eine Trendwende begünstigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebe in der ökologischen Transformation (2024)

    Hohendanner, Christian ; Janser, Markus ; Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Markus Janser & Florian Lehmer (2024): Betriebe in der ökologischen Transformation. (IAB-Forschungsbericht 13/2024), Nürnberg, 24 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2413

    Abstract

    "Die Anstrengungen zur Begrenzung des Klimawandels und zur Förderung ökologischer Nachhaltigkeit haben weitreichende Auswirkungen auf Betriebe und deren Beschäftigte. So müssen die Unternehmen ihre Geschäftsmodelle und Prozesse anpassen, um den Anforderungen einer umwelt- und klimafreundlicheren Wirtschaft gerecht zu werden. Gleichzeitig sehen sich Betriebe zunehmenden Fachkräfteengpässen gegenüber. Besonders herausfordernd ist es für Unternehmen geworden, Beschäftigte mit den benötigten umwelt- bzw. klimafreundlichen Kompetenzen („Green Skills“) zu finden bzw. bestehendes Personal in diese Richtung weiterzubilden. Bisherige umwelt- bzw. klimaschädliche Kompetenzen („Brown Skills“) werden zunehmend ersetzt oder stehen unter erhöhtem Transformationsdruck. Neben der in der wissenschaftlichen Literatur verwendeten Differenzierung zwischen Green Skills und Brown Skills benutzen wir den ebenfalls international verwendeten Begriff der „White Skills“. White Skills sind die verbleibenden Kompetenzen, die weder zur Verbesserung noch zur Verschlechterung von Klima und Umwelt beitragen bzw. nicht eindeutig als Green Skills oder Brown Skills klassifiziert werden konnten. Um feststellen zu können, wie sich die Bedeutung von Green Skills, Brown Skills und den neutralen White Skills für die Betrieben in den letzten Jahren entwickelt hat, aggregieren wir den auf Berufsebene generierten Greenness-of-Jobs-Index (GOJI) auf Betriebsebene. Im Ergebnis zeigt sich, dass Betriebe mit Green Skills zahlenmäßig an Bedeutung gewinnen. Die Analyse deutet darauf hin, dass Betriebe mit Green Skills möglicherweise etwas besser für den Wettbewerb um Arbeitskräfte aufgestellt sind, wenngleich sich keine Hinweise für ein Climate Quitting in dem Sinn zeigen, dass Beschäftigte Betriebe mit Brown Skills zugunsten von Betrieben mit Green Skills verlassen. Die Daten zeigen allerdings, dass Frauen in Betrieben mit Green Skills häufiger vertreten sind als in Betrieben mit Brown Skills. Dies könnte darauf hindeuten, dass Betriebe mit Green Skills attraktiver für Frauen sind. Weitere Analysen hierzu stehen aber noch aus. Insgesamt verdeutlicht die Studie, dass die ökologische Transformation sowohl Herausforderungen als auch Chancen für die Betriebe mit sich bringt. Insgesamt dürften Betriebe, die Green Skills benötigen, im zunehmenden Wettbewerb um begehrte Fachkräfte etwas besser positioniert sein als Betriebe, wo diese Kompetenzen eher nicht gefragt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2023 (2024)

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Susanne Kohaut (2024): Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2023. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 4, S. 289-295., 2024-06-04. DOI:10.5771/0342-300X-2024-4-289

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden aktuelle Ergebnisse zur Tarifbindung und Existenz betrieblicher Interessenvertretungen in Deutschland präsentiert. Die Befunde basieren auf den jüngst erhobenen Daten des IAB-Betriebspanels, das vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) als alljährliche Befragung durchgeführt wird und als einzige repräsentative Datenquelle entsprechende Auskünfte in einer langen Zeitreihe für die Gesamtwirtschaft liefert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor: Empirische Vermessung und Handlungsansätze (2024)

    Hohendanner, Christian ; Steinke, Joß; Rocha, Jasmin;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Jasmin Rocha & Joß Steinke (2024): Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor. Empirische Vermessung und Handlungsansätze. Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 111 S. DOI:10.1515/9783110748024

    Abstract

    "Diese Studie bietet eine empirisch fundierte Gesamtschau auf die Beschäftigung in einem der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsfelder in Deutschland: dem sozialen Sektor. Wer das Buch liest, gewinnt ein tieferes Verständnis über Zusammenhänge und die Notwendigkeit, offen über Beschäftigung im sozialen Sektor zu debattieren. Anhand aktueller Daten zeigen die Autor:innen, dass der soziale Sektor im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht dasteht. Zunehmend fehlen Arbeitskräfte und grundlegende, bislang als selbstverständlich betrachtete Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge können immer häufiger nicht mehr erbracht werden. Die Autor:innen zeigen Wege auf, wie soziale Berufe wieder attraktiver und der Kollaps des sozialen Sektors (vielleicht) verhindert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter Oldenbourg)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Turbulente Zeiten für Betriebe: Ukrainekrieg und 12-Euro-Mindestlohn (2024)

    Hohendanner, Christian ; Dütsch, Matthias ; Ohlert, Clemens ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Clemens Ohlert & Matthias Dütsch (2024): Turbulente Zeiten für Betriebe: Ukrainekrieg und 12-Euro-Mindestlohn. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 104, H. 4, S. 258-263., 2024-02-16. DOI:10.2478/wd-2024-0070

    Abstract

    "Das Jahr 2022 war durch außergewöhnliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Belastungen geprägt. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine führte zu starken energiepolitischen und wirtschaftlichen Verwerfungen, hoher Inflation und der Herausforderung, Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen. Zugleich wurde im Jahr 2022 der gesetzliche Mindestlohn zweimal deutlich angehoben. Er stieg im Juli von 9,82 Euro auf 10,45 Euro und im Oktober auf 12 Euro pro Stunde. Im Hinblick auf die deutliche Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns in diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld stellen sich daher die Fragen, wie viele und welche Betriebe im Jahr 2022 von den Anhebungen des Mindestlohns erfasst wurden, wie stark diese Betriebe zugleich von den Auswirkungen des Ukrainekriegs betroffen waren und vor welchen Herausforderungen sie aktuell stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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    Übergänge in Beschäftigung und Beendigung des SGB-II-Leistungsbezugs von Müttern nach der Geburt des ersten Kindes (2024)

    Hohmeyer, Katrin ; Boll, Christina ;

    Zitatform

    Hohmeyer, Katrin & Christina Boll (2024): Übergänge in Beschäftigung und Beendigung des SGB-II-Leistungsbezugs von Müttern nach der Geburt des ersten Kindes. (IAB-Forschungsbericht 19/2024), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2419

    Abstract

    "Der Forschungsbericht geht der Frage nach, in welchen Kontexten erwerbsfähige Mütter im SGB-II-Bezug nach der Geburt ihres ersten Kindes den Leistungsbezug verlassen und welche Rolle dabei die Aufnahme einer Beschäftigung und die Familienform spielen. Grundlage ist eine repräsentative Stichprobe von Grundsicherungsbeziehenden aus den Jahren 2007 bis 2015 für 35.508 nichterwerbstätige, erwerbsfähige Frauen im Alter von 18 bis 44 Jahren im SGB-II-Leistungsbezug, die ihr erstes Kind zwischen 2007 und 2015 geboren haben. Dabei wird zwischen alleinerziehenden Müttern und Müttern in Paarhaushalten unterschieden. Geschätzt werden die Übergangswahrscheinlichkeiten und deren Determinanten für drei unterschiedliche Verläufe: (1) (sozialversicherungspflichtige oder geringfügige) Beschäftigungsaufnahme mit zeitgleicher Leistungsbeendigung (2) Beschäftigungsaufnahme ohne zeitgleiche Leistungsbeendigung (3) Leistungsbeendigung ohne Beschäftigungsaufnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohmeyer, Katrin ;
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    The Contribution of Employer Changes to Aggregate Wage Mobility (2024)

    Hollandt, Nils Torben; Müller, Steffen ;

    Zitatform

    Hollandt, Nils Torben & Steffen Müller (2024): The Contribution of Employer Changes to Aggregate Wage Mobility. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17259), 61 S.

    Abstract

    "Wage mobility reduces the persistence of wage inequality. We develop a framework to quantify the contribution of employer-to-employer movers to aggregate wage mobility. Using three decades of German social security data, we find that inequality increased while aggregate wage mobility decreased. Employer-to-employer movers exhibit higher wage mobility, mainly due to changes in employer wage premia at job change. The massive structural changes following German unification temporarily led to a high number of movers, which in turn boosted aggregate wage mobility. Wage mobility is much lower at the bottom of the wage distribution, and the decline in aggregate wage mobility since the 1980s is concentrated there. The overall decline can be mostly attributed to a reduction in wage mobility per mover, which is due to a compositional shift toward lower-wage movers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    New Empirical Findings about the Interaction between Public Employment Agency and Private Search Effort (2024)

    Holzner, Christian ; Watanabe, Makoto ;

    Zitatform

    Holzner, Christian & Makoto Watanabe (2024): New Empirical Findings about the Interaction between Public Employment Agency and Private Search Effort. (CESifo working paper), München, 46 S.

    Abstract

    "The Public Employment Agency (PEA) helps unemployed to find work and mediates PEAregistered job vacancies to job seekers via vacancy referrals. Using the spatial and temporal variation resulting from the regional roll-out of the Hartz 3 reform we are able to show that Hartz 3, which changed the counseling process of unemployed, decreased the fraction of unemployed that received vacancy referrals, increased the job-finding probability of unemployed without vacancy referrals, left the job-finding probability of unemployed with vacancy referrals unaffected, and increased average wages of newly hired, previously unemployed. Since the existing literature is not able to explain this set of findings, we develop a simple theoretical directed search model, which does. It does so by considering the interaction between the private market and the intermediation provided by the PEA." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hiring and the Dynamics of the Gender Gap (2024)

    Illing, Hannah; Schwank, Hanna; Tô, Linh T.;

    Zitatform

    Illing, Hannah, Hanna Schwank & Linh T. Tô (2024): Hiring and the Dynamics of the Gender Gap. (ECONtribute discussion paper 339), Köln ; Bonn, 67 S.

    Abstract

    "We investigate how the same hiring opportunity leads to different labor market outcomes for male and female full-time workers. To study firms' wage-setting behavior following exogenous vacancies, we analyze the wages of new hires after sudden worker deaths between 1981 and 2016. Using administrative data from Germany, we apply a novel technique to identify external replacement workers, and we use machine learning to compare replacements hired for comparable positions by similar firms. We find that female replacement workers' starting wages are, on average, 10 log points lower than those of replacing men of the same productivity. Differences in labor supply, within-firm adjustments, or outside options do not explain this gap; instead, we attribute it to gender differences in bargaining. We conclude that a significant portion of the gender wage gap emerges within firms at the hiring stage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah;
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  • Literaturhinweis

    Computing Capital Stocks in the German Social Security Records and Quantifying Their Role for Wage Inequality (2024)

    Janser, Markus ; Zierahn-Weilage, Ulrich ; Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Janser, Markus, Florian Lehmer & Ulrich Zierahn-Weilage (2024): Computing Capital Stocks in the German Social Security Records and Quantifying Their Role for Wage Inequality. In: CESIfo Economic Studies, Jg. 70, H. 4, S. 370-393., 2024-09-20. DOI:10.1093/cesifo/ifae021

    Abstract

    "We develop a method to impute capital stocks from investments for a sub-sample of firms in the German social security records and implement a machine-learning algorithm to predict capital stocks for the universe of firms. These capital stocks explain 40% of the variation in capital stocks of the Bureau van Dijk data. We make our data available for other researchers. We find that these capital stocks explain a sizeable fraction of wage inequality by extending the variance decomposition of Card et al. (2013), suggesting that rising firm heterogeneity in capital intensity may further amplify wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Janser, Markus ; Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 17/2023 (Haupterhebung) (2024)

    Jesske, Birgit; Schulz, Sabine; Gerber, Vincent;

    Zitatform

    Jesske, Birgit, Sabine Schulz & Vincent Gerber (2024): Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 17/2023 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 05/2024 (de)), Nürnberg, 201 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2405.de.v1

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der besonderen Zusammensetzung der Personen mit SGB-II-Bezug werden im PASS alle Nationalitäten berücksichtigt und auch fremdsprachige Befragungen durchgeführt. Zu Beginn waren die Erhebungssprachen auf Russisch und Türkisch begrenzt. Seit Welle 10 wurde auf die gesonderte Bereitstellung eines türkischsprachigen Erhebungsinstruments verzichtet, da die Befragungen in türkischer Sprache in den Haushalten nur noch in sehr wenigen Fällen notwendig waren. Dafür wurde aufgrund der verstärkten Flüchtlingszuwanderung seit 2014 aus Syrien und dem Irak, die Haushalte seit Welle 10 auch auf Arabisch befragt. In Welle 17 wurde aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Grundgesamtheit der SGB-II-Haushalte Ukrainisch als weitere Erhebungssprache hinzugenommen, um dem seit Frühjahr 2022 verstärkten Zuzug von Flüchtlingen aus der Ukraine gerecht zu werden. Mit der Erweiterung der Erhebungssprache wird im PASS sichergestellt, dass anerkannte Flüchtlinge aus den häufigsten Herkunftsländern im Rahmen der jährlichen Auffrischungsstichproben der Grundsicherungsempfänger erreicht und dann auch im Panel weiterverfolgt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Worker Beliefs About Outside Options (2024)

    Jäger, Simon; Schoefer, Benjamin; Roussille, Nina ; Roth, Christopher;

    Zitatform

    Jäger, Simon, Christopher Roth, Nina Roussille & Benjamin Schoefer (2024): Worker Beliefs About Outside Options. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 139, H. 3, S. 1505-1556. DOI:10.1093/qje/qjae001

    Abstract

    "Standard labor market models assume that workers hold accurate beliefs about the external wage distribution, and hence their outside options with other employers. We test this assumption by comparing German workers’ beliefs about outside options with objective benchmarks. First, we find that workers wrongly anchor their beliefs about outside options on their current wage: workers that would experience a 10% wage change if switching to their outside option only expect a 1% change. Second, workers in low-paying firms underestimate wages elsewhere. Third, in response to information about the wages of similar workers, respondents correct their beliefs about their outside options and change their job search and wage negotiation intentions. Finally, we analyze the consequences of anchoring in a simple equilibrium model. In the model, anchored beliefs keep overly pessimistic workers stuck in low-wage jobs, which gives rise to monopsony power and labor market segmentation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Geringverdienende profitierten während der Pandemie besonders häufig vom erhöhten Kurzarbeitergeld (2024)

    Kagerl, Christian ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian & Thomas Kruppe (2024): Geringverdienende profitierten während der Pandemie besonders häufig vom erhöhten Kurzarbeitergeld. In: IAB-Forum H. 19.04.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240419.01

    Abstract

    "Während der Covid-19-Pandemie war Kurzarbeit ein intensiv genutztes arbeitsmarktpolitisches Instrument. Für Beschäftigte, die lange und stark von Kurzarbeit betroffen waren, wurden im Zuge der Krise die Leistungssätze erhöht, also der Anteil des entgangenen Nettoentgelts, der durch die Bundesagentur für Arbeit ersetzt wird. Davon haben neben Menschen mit geringen Einkommen vor allem Beschäftigte in personenbezogenen Dienstleistungsberufen sowie in Kleinbetrieben überproportional profitiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ;
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    Empirical Essays on Firm-Level Digitalization and on Short-Time Work (2024)

    Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian (2024): Empirical Essays on Firm-Level Digitalization and on Short-Time Work. Erlangen, 170 S. DOI:10.25593/open-fau-1397

    Abstract

    "Das Verhalten von Firmen in einer Ökonomie spielt eine wesentliche Rolle für Marktresultate. Insbesondere auf dem Arbeitsmarkt ist die Organisation der Arbeit innerhalb von Firmen entscheidend. In drei empirischen Studien mit deutschen Daten untersuche ich das Verhalten von Firmen sowie die Umstrukturierung der Arbeit infolge eines wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schocks - der Covid-19-Pandemie. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Investitionen in digitale Technologien und auf der Kurzarbeit. Diese Dissertation zielt damit darauf ab, das Verständnis der Rolle von Firmen auf dem Arbeitsmarkt zu vertiefen. Die erste Studie zeigt, dass die Pandemie zu einer verstärkten Verbreitung digitaler Technologien in Deutschland geführt hat. Sie entstand in Zusammenarbeit mit Christina Gathmann, Laura Pohlan und Duncan Roth. Wir nutzen Informationen aus einem selbst entworfenen Umfragemodul, das mit administrativen Daten verknüpft wurde, um zu zeigen, dass zwei Drittel der Firmen in digitale Technologien investiert haben. Drei Viertel dieser Firmen geben die Pandemie als expliziten Grund für die Investitionen an. Investiert wurde hauptsächlich in Hardware und Software, um eine dezentrale Organisation von Arbeit zu ermöglichen. Diese Investitionen wurden durch firmeneigene Weiterbildungen ergänzt. Wir dokumentieren, dass Investitionen in digitale Technologien einen Versicherungseffekt haben, der Firmen und ihre Mitarbeiter gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Schocks absichert. Investierende Firmen verzeichnen bessere Beschäftigungsentwicklungen und sind weniger auf Kurzarbeit angewiesen. Fachkräfte und junge Arbeitnehmende profitieren am meisten von diesem Versicherungseffekt. Die beiden verbleibenden Studien konzentrieren sich auf das arbeitsmarktpolitische Instrument der Kurzarbeit. Kurzarbeit ist ein Programm zur Sicherung von Beschäftigung, das über eine Subventionierung nicht gearbeiteter Stunden während einer Wirtschaftskrise funktioniert. Firmen können ihre Lohnkosten flexibel senken, indem sie nur die tatsächlich gearbeiteten Stunden ihrer Mitarbeitenden bezahlen. Für nicht gearbeitete Stunden übernimmt der Staat einen erheblichen Teil des Verdienstausfalls der Betroffenen. Dabei bleibt das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Firma bestehen. Kosten durch Jobverluste und Wiedereinstellungen werden vermieden. Daher kann Kurzarbeit bei vorübergehenden Schocks eine effiziente arbeitsmarktpolitische Maßnahme sein. Während der Pandemie erreichte die Nutzung der Kurzarbeit ein nie dagewesenes Ausmaß: Der Höchststand im Frühjahr 2020 belief sich auf sechs Millionen Beschäftigte. Die zweite Studie, die zusammen mit Malte Schierholz und Bernd Fitzenberger verfasst wurde, untersucht die Erfassung von Kurzarbeit durch Betriebsbefragungen. Kurzarbeit bietet Betrieben ein erhebliches Maß an Flexibilität. Der Betrieb muss der Bundesagentur für Arbeit vor der Nutzung die Anzahl der möglicherweise betroffenen Arbeitnehmer anzeigen, kann dann aber flexibel über den tatsächlichen Einsatz von Kurzarbeit entscheiden. Echtzeit-Hochrechnungen zu Kurzarbeitszahlen aus Betriebsbefragungen überschätzen oft das tatsächliche Ausmaß an Kurzarbeit. Die Ursachen dieser Überschätzung erklären wir in der Studie mithilfe von Betriebsbefragungen, die mit neu verfügbaren administrativen Daten zur Kurzarbeit verknüpft sind. Mittels einer hochfrequenten Befragung zeigen wir, dass ein Teil der Überschätzung darauf zurückzuführen ist, dass Betriebe mit Kurzarbeit eher an Konjunkturbefragungen teilnehmen und auf Besonderheiten bei der Meldung von Kurzarbeit in Firmen, die aus mehreren Betrieben bestehen. Eine jährliche Betriebsbefragung zeigt zudem, dass die verbleibende Überschätzung abnimmt, wenn Betriebe rückblickend nach einem Monat mit Kurzarbeit befragt werden; bei einer dreimonatigen rückblickenden Befragung verschwindet die Verzerrung komplett. Drei Monate entsprechen auch der Frist, innerhalb derer die Betriebe die Abrechnung der Kurzarbeit einreichen müssen, was die Überschätzung mit der Funktionsweise der Kurzarbeit in Zusammenhang bringt. In der dritten Studie untersuche ich die Auswirkungen der Kurzarbeit. Ich dokumentiere, dass Firmen Kurzarbeit nicht nur aus finanziellen Gründen nutzen, sondern auch, um Arbeitskräfte zu halten. Während der Pandemie griffen Firmen mit geringerer Produktivität eher zur Kurzarbeit, ein Muster, das sich während der Finanzkrise nicht beobachten lässt. Dieses Selektionsmuster kann durch die unterschiedlichen Arten von Krisen, und ihre heterogenen Auswirkungen auf Betriebe entlang der Produktivitätsverteilung erklärt werden. Anschließend betrachte ich die Arbeitsmarkteffekte des Programms während der Pandemie, insbesondere die Beschäftigungseffekte (die Anzahl der durch Kurzarbeit geretteten Arbeitsplätze) und Mitnahmeeffekte (Arbeitsplätze, die auch ohne die Existenz von Kurzarbeit nicht verloren gegangen wären). Nach Berücksichtigung der erwähnten Selektion auf Betriebsebene finde ich signifikant positive Beschäftigungseffekte der Kurzarbeit; Firmen, die Kurzarbeit nutzen, weisen eine um drei bis vier Prozent höhere Beschäftigung auf. Nach dem Ende der Kurzarbeit schwinden diese Effekte schnell, da die Abgänge bei Firmen mit Kurzarbeit zunächst niedriger, aber nach dem Ende der Kurzarbeit höher sind. Die Austritte nach der Kurzarbeit sind nicht nur verzögerte Entlassungen; ein Großteil dieser Austritte erfolgt freiwillig. Die Hochrechnung des geschätzten Beschäftigungseffekts im Vergleich zur Gesamtzahl der durch Kurzarbeit unterstützten Arbeitsplätze offenbart erhebliche Mitnahmeeffekte; ein Befund, der durch weitere Indikatoren gestützt wird. Zusammengefasst untersuchen die drei Essays in dieser Dissertation, wie deutsche Firmen ihre Arbeitsprozesse als Reaktion auf den Schock der Covid-19-Pandemie umstrukturiert und angepasst haben. Der Übergang zur Mobilarbeit wurde durch einen Investitionsschub in digitale Technologien erleichtert, deren Auswirkungen die Krise überdauern. Die aus der umfangreichen Nutzung der Kurzarbeit abgeleiteten Ergebnisse zu den Effekten der Kurzarbeit können Entscheidungsträgern dabei helfen, das Programm zu optimieren. Insbesondere die Erkenntnisse zu Mitnahmeeffekten deuten darauf hin, dass die Kurzarbeit verbessert werden könnte, indem sichergestellt wird, dass das Instrument gezielt auf die Firmen ausgerichtet ist, die die Unterstützung tatsächlich benötigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ;
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    The Employment and Windfall Effects of Short-Time Work: Evidence from Germany (2024)

    Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian (2024): The Employment and Windfall Effects of Short-Time Work: Evidence from Germany. (IAB-Discussion Paper 14/2024), Nürnberg, 59 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2414

    Abstract

    "Ich untersuche die Auswirkungen der Kurzarbeit in Deutschland mittels neuer administrativer Daten zur Kurzarbeit und mittels von Erkenntnissen aus Betriebsbefragungen, die mit den administrativen Daten verknüpft sind. Ich zeige, dass Unternehmen die Kurzarbeit nicht nur aus finanziellen Gründen nutzen, sondern auch, weil sie damit in einem angespannten Arbeitsmarkt Arbeitskräfte horten können. Während der Pandemie dokumentiere ich eine starke negative Selektion in Kurzarbeit auf der Grundlage von Unternehmensqualität und Produktivität. Dies ist ein Muster, welches sich für die Finanzkrise nicht beobachten lässt. Dieses Selektionsmuster lässt sich durch die unterschiedlichen Arten von Krisen und ihre Auswirkungen auf die Betriebe erklären. Unter Berücksichtigung der Selektion untersuche ich dann die Beschäftigungseffekte von Kurzarbeit in der Pandemie und finde eine drei bis vier Prozent höhere Beschäftigung für Betriebe, die Kurzarbeit nutzen. Dieser Effekt verschwindet jedoch schnell, nachdem Betriebe die Kurzarbeit verlassen haben, ein Ergebnis, das darauf zurückzuführen ist, dass die Austritte unter den Kurzarbeitsfirmen anfangs niedriger, nach dem Ende der Kurzarbeit jedoch höher sind. Auch aufgrund der gelockerten Zugangsregeln stelle ich außerdem fest, dass die Mitnahmeeffekte des Instruments beträchtlich sind: Während grobe Schätzungen darauf hindeuten, dass bis zu einer halben Million Arbeitsplätze durch die Kurzarbeit im Jahr 2020 gerettet wurden, wurden insgesamt Millionen von Arbeitsplätzen unterstützt, was auf ein unzureichendes Maß an Zielgenauigkeit hinweist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ;
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    180.000 Betriebe in Deutschland haben während der Pandemie die verlängerte Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen (2024)

    Kagerl, Christian ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian & Thomas Kruppe (2024): 180.000 Betriebe in Deutschland haben während der Pandemie die verlängerte Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen. In: IAB-Forum H. 11.07.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240711.01

    Abstract

    "Im Verlauf der Pandemie wurde die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld für Betriebe vorübergehend von 12 auf 28 Monate angehoben. Während der Geltungsdauer zwischen März 2021 und Juni 2022 entfiel die Hälfte des Volumens an Kurzarbeit auf entsprechende Verlängerungen. Genutzt wurde die Sonderregelung vor allem von Betrieben aus dem Gastgewerbe sowie aus dem Bereich „Kunst, Unterhaltung und Erholung“." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Linguistic Enclaves, Sorting, and Language Skills of Immigrants (2024)

    Kanas, Agnieszka ; Vallizadeh, Ehsan ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kanas, Agnieszka, Yuliya Kosyakova & Ehsan Vallizadeh (2024): Linguistic Enclaves, Sorting, and Language Skills of Immigrants. In: Journal of Immigrant and Refugee Studies, Jg. 22, H. 4, S. 847-861., 2022-10-01. DOI:10.1080/15562948.2022.2132572

    Abstract

    "The literature argues that linguistic enclaves negatively affect immigrants’ language proficiency by reducing their exposure and incentives to learn destination language. This negative association may, however, be spurious, arising due to the self-selection of immigrants into regions with larger enclaves. Exploiting the natural experiment of the German residential policy, this paper analyses the influence of linguistic enclaves on refugees’ language proficiency. We find no evidence that enclaves hamper German language learning among refugees. Our results are robust to various measurements and model specifications. We conclude that the negative relationship reported in previous research is mainly driven by immigrant’s residential sorting." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Family business succession planning: do outcomes depend on the predominant gender on the management board? (2024)

    Kay, Rosemarie ; Welter, Friederike ; Pahnke, André ;

    Zitatform

    Kay, Rosemarie, André Pahnke & Friederike Welter (2024): Family business succession planning: do outcomes depend on the predominant gender on the management board? In: M. Barrett, J. Huybrechts & J. S. K. Lee (Hrsg.) (2024): Women in Family Business. New Perspectives, Contexts and Roles, S. 225-249. DOI:10.4337/9781802206364.00018

    Abstract

    "Existing research on family business succession stresses that the business’s economic situation strongly influences its degree of attractiveness to potential successors. However, research on women’s entrepreneurship suggests that women-led businesses may be less economically attractive to potential successors because of structural differences in comparison to men-led businesses. Moreover, the business owner’s gender may also have an impact on the business succession process and its outcome. Based on one of the largest German establishment surveys augmented by additional administrative data, this chapter seeks to link the two research strands by providing initial insights into the impact of the family business owner’s gender on both business succession planning and the outcome of the business succession process. Regarding the outcome of business successions, the results indicate that differences between women- and men-led businesses are not related to gender but to characteristics of the businesses to be handed over." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elgar) ((en))

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    Alter beim Austritt aus versicherungspflichtiger Beschäftigung: Anstieg, Kompression und Nivellierung (2024)

    Keck, Max; Brussig, Martin ;

    Zitatform

    Keck, Max & Martin Brussig (2024): Alter beim Austritt aus versicherungspflichtiger Beschäftigung. Anstieg, Kompression und Nivellierung. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2023-01), Duisburg, 16 S. DOI:10.17185/duepublico/78685

    Abstract

    "Das mittlere Austrittsalter aus versicherungspflichtiger Beschäftigung älterer Erwerbstätiger hat sich von 60,1 Jahren (Jahrgang 1940) auf 63,1 Jahre (Jahrgang 1953) deutlich erhöht. Das Altersspektrum, innerhalb dessen die meisten Erwerbsaustritte erfolgen, hat sich leicht reduziert. Wesentlich dazu beigetragen hat die Schließung der Altersrente für Frauen, aufgrund derer Frauen ab Jahrgang 1952 nicht mehr ab 60 Jahren in Altersrente gehen können. Unterschiede im mittleren Austrittsalter aus versicherungspflichtiger Beschäftigung zwischen Männern und Frauen sowie zwischen Beschäftigten, die auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus tätig sind, haben sich nivelliert. Nach wie vor liegt das mittlere Erwerbsaustrittsalter aus versicherungspflichtiger Beschäftigung deutlich unterhalb der Regelaltersgrenze. Die Mehrheit erreicht nicht die Regelaltersrente aus einer Beschäftigung heraus." (Textauszug, IAB-Doku)

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    When Small Decisions Have Big Impact: Fairness Implications of Algorithmic Profiling Schemes (2024)

    Kern, Christoph ; Bach, Ruben L. ; Kreuter, Frauke ; Mautner, Hannah ;

    Zitatform

    Kern, Christoph, Ruben L. Bach, Hannah Mautner & Frauke Kreuter (2024): When Small Decisions Have Big Impact: Fairness Implications of Algorithmic Profiling Schemes. In: ACM Journal on Responsible Computing, Jg. 1, H. 4, S. 1-30. DOI:10.1145/3689485

    Abstract

    "Algorithmic profiling is increasingly used in the public sector with the hope of allocating limited public resources more effectively and objectively. One example is the prediction-based profiling of job seekers to guide the allocation of support measures by public employment services. However, empirical evaluations of potential side-effects such as unintended discrimination and fairness concerns are rare in this context. We systematically compare and evaluate statistical models for predicting job seekers’ risk of becoming long-term unemployed concerning subgroup prediction performance, fairness metrics, and vulnerabilities to data analysis decisions. Focusing on Germany as a use case, we evaluate profiling models under realistic conditions using large-scale administrative data. We show that despite achieving high prediction performance on average, profiling models can be considerably less accurate for vulnerable social subgroups. In this setting, different classification policies can have very different fairness implications. We therefore call for rigorous auditing processes before such models are put to practice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2024 (2024)

    Kerst, Christian; Meier, Dennis H.;

    Zitatform

    Kerst, Christian & Dennis H. Meier (2024): Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2024. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2024-01), Berlin: Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) - Commission of Experts for Research and Innovation, Berlin, 50 S.

    Abstract

    "Die Studie schreibt die Indikatoren zur Qualifikationsstruktur der Erwerbstätigen, zur hochschulischen Bildung sowie zur individuellen und betrieblichen Weiterbildung fort. Bei der Qualifikationsstruktur zeichnet sich Deutschland im internationalen Vergleich weiterhin durch einen eher niedrigen Anteil an Personen mit tertiärer Qualifikation an der Bevölkerung und den Erwerbstätigen aus (ISCED 5 bis 8), während mittlere Qualifikationen überdurchschnittlich häufig sind, vor allem die postsekundären nichttertiären Abschlüsse (ISCED 4), die nahezu ein Alleinstellungsmerkmal Deutschlands sind. Die Studienanfängerzahl stabilisierte sich 2022, wobei sich gegenläufige Tendenzen in der inländischen und internationalen Studiennachfrage zeigen. Die Zahl der Hochschulabschlüsse sank 2022; es gab weniger Erstabschlüsse, aber eine nochmals leicht steigende Zahl an Folgeabschlüssen. Der MINT-Anteil wächst wieder leicht; international nimmt Deutschland beim MINT-Anteil weiterhin eine Spitzenposition ein. Bei der individuellen Weiterbildung erreicht die Beteiligungsquote 2022 wieder das vorpandemische Niveau, während die betriebliche Weiterbildung 2021 weiterhin von der Covid-19-Pandemie beeinflusst wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Learning by Hiring New Immigrants in a Frictional Labor Market (2024)

    Kim, Chanwoo;

    Zitatform

    Kim, Chanwoo (2024): Learning by Hiring New Immigrants in a Frictional Labor Market. In: Changwoo Kim (2024): Essays in Public, Labor, and Macroeconomics, S. 1-102.

    Abstract

    "Analyzing recent immigration from Central and Eastern European (CEE) countries to West Germany, I document that the propensity of German establishments to hire these new immigrants is correlated with their previous hiring experiences from the group. However, no such correlation is found in the hiring of native Germans. Based on these findings, I build an equilibrium search model in which each firm privately learns about the productivity of an immigrant group based on matching outcomes with their immigrant employees. While immigrants are discriminated against due to inaccurate beliefs about their group, natives encounter externalities as firms misjudge the productivity of the new workforce. The calibrated model suggests that CEE immigrants, on average, have a higher match quality than native Germans with German establishments. However, negatively biased beliefs persist about the immigrant group despite the learning-by-hiring process. These misperceptions cause a significant wage gap due to early tenure wage losses for CEE immigrants and diminish the positive impact of immigration on the employment of native Germans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Fachkräftemangel trotz Arbeitslosigkeit (2024)

    Klaus, Anton; Beckmann, Ralf;

    Zitatform

    Klaus, Anton & Ralf Beckmann (2024): Arbeits- und Fachkräftemangel trotz Arbeitslosigkeit. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "• Trotz konjunktureller Schwäche klagen viele Unternehmen über Fachkräftemangel. Die letzte Fachkräfteengpassanalyse der Statistik der Bundesagentur für Arbeit weist für das Jahr 2022 200 Engpassberufe aus. Da stellt sich die Frage: Wie ist das mit einer Zahl von 2,6 Millionen Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2023 zu vereinbaren?
    ÐA• Arbeitslosigkeit ist kein statischer Block. Am Arbeitsmarkt gibt es viel Bewegung. Von Januar bis Dezember 2023 haben sich in Deutschland mehr als 2,2 Millionen Menschen im Anschluss an eine Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet. Im selben Zeitraum haben 1,7 Millionen Arbeitslose eine Beschäftigung aufgenommen.
    ÐA• In der Arbeitslosenversicherung sind die Wechsel zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit deutlich dynamischer als in der Grundsicherung für Arbeitsuchende.
    ÐA• In der Grundsicherung für Arbeitsuchende, in der zwei Drittel der Arbeitslosen betreut werden, ist deshalb die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit länger und der Anteil an Langzeit-arbeitslosen mit 47 Prozent sehr viel höher.
    ÐA• Dies lässt sich unter anderem auf häufig auftretende multiple Vermittlungshemmnisse zurückführen. Knapp die Hälfte der Arbeitslosen im SGB II hat mindestens zwei vermittlungs-hemmende Merkmale wie zum Beispiel keine formale Berufsausbildung und langzeitarbeitslos.
    ÐA• Der Arbeitsmarktausgleich wird darüber hinaus durch einen erheblichen Mismatch erschwert. Dieser lässt sich statistisch vor allem aus qualifikatorischer, beruflicher oder auch regionaler Sicht beschreiben.
    ÐA• Über die Hälfte der Arbeitslosen sucht eine Beschäftigung auf Helferniveau. Jedoch richten sich fast 80 Prozent der gemeldeten Stellen an Fachleute.
    ÐA• Während auf Ebene der Helfer rein rechnerisch rund 9 Arbeitslose auf eine Stelle kommen, liegt die Relation bei qualifiziertem Fachpersonal bei knapp 2:1.
    ÐA• Engpässe sind vor allemin Pflege-, Gesundheits- und Sozialberufen, in Bau- und Handwerks-berufen oder auch in IT-Berufen auszumachen. Dagegen gibt es zum Beispiel in Büroberufen, in der Lagerlogistik oder auch in künstlerisch-kreativen Berufen vergleichsweise viele Arbeitslose auf wenige gemeldete Stellen.
    ÐA• Regional fallen vor allem Unterschiede zwischen den Flächenländern und den Stadtstaaten auf. Während es in Bayern rechnerisch gesehen weniger arbeitslose Fachkräfte als gemeldete Stellen gibt, treffen in Hamburg oder Berlin im Schnitt gut 3 bis 5 arbeitslose Fachkräfte auf eine gemeldete Stelle.
    ÐA• Als Potenzial für die Besetzung offener Stellen kommen nicht nur Arbeitslose in Frage, sondern auch beispielsweise nichtarbeitslose Arbeitsuchende, (junge) Menschen, die in Kürze einen beruflichen Abschluss erwerben, Personen aus der Stillen Reserve oder auch zugewanderte Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Demise of Works Councils in Germany (2024)

    Kohaut, Susanne ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne & Claus Schnabel (2024): The Demise of Works Councils in Germany. (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 130), Erlangen, 25 S.

    Abstract

    "Diese Studie dokumentiert und analysiert den Niedergang von Betriebsräten in Deutschland im Zeitraum von 2007 bis 2022. Mit repräsentativen Paneldaten zeigen wir, dass der Anteil der Betriebe mit einem Betriebsrat im privaten (nicht aber im öffentlichen) Sektor deutlich zurückgegangen ist. Fast drei Drittel der Beschäftigten im privaten Sektor werden nicht mehr von der betrieblichen Mitbestimmung erfasst. Wir präsentieren erstmals empirische Evidenz, dass Firmendynamiken (d.h. Einund Austritte von Firmen) zum Rückgang der Verbreitung von Betriebsräten beizutragen scheinen. Multivariate Analysen deuten darauf hin, dass drei Variablen eine wichtige Rolle bei der Erklärung der (Nicht-)Existenz und Auflösung von Betriebsräten spielen. Diese sind die abnehmende Tarifbindung der Betriebe, die zunehmende Bedeutung von alternativen, nicht gesetzlich festgelegten Formen der Arbeitnehmermitbestimmung sowie eigentümergeführte Betriebe. Da unsere Ergebnisse ein düsteres Bild der künftigen betrieblichen Mitbestimmung in Deutschland zeichnen, diskutieren wir kritisch verschiedene Politikmaßnahmen zur Stabilisierung der Verbreitung von Betriebsräten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    The Demise of Works Councils in Germany (2024)

    Kohaut, Susanne ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne & Claus Schnabel (2024): The Demise of Works Councils in Germany. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17005), Bonn, 26 S.

    Abstract

    "This paper documents and analyses the demise of works councils in Germany in the period 2007-2022. Using representative panel data, we show that the share of plants with a works council has fallen substantially in the private sector but not in the public sector. Almost two-thirds of workers in the private sector in Germany are not covered by worker co-determination anymore. We present first evidence that firm dynamics (i.e. entries and exits of firms) seem to be one contributory factor to the reduction in works council coverage over time. Multivariate analyses indicate that three variables play an important role in explaining the (non-)existence and the dissolution of works councils. These are plants' decreasing coverage by collective bargaining agreements, the growing relevance of alternative, non-statutory forms of worker representation, and the owner-management of a plant. As our results paint a bleak picture for the future of plant-level co-determination in Germany, we critically discuss a number of policy measures to stabilize works council prevalence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    The Demise of Works Councils in Germany (2024)

    Kohaut, Susanne ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne & Claus Schnabel (2024): The Demise of Works Councils in Germany. (LASER discussion papers 151), Erlangen, 25 S.

    Abstract

    "Diese Studie dokumentiert und analysiert den Niedergang von Betriebsräten in Deutschland im Zeitraum von 2007 bis 2022. Mit repräsentativen Paneldaten zeigen wir, dass der Anteil der Betriebe mit einem Betriebsrat im privaten (nicht aber im öffentlichen) Sektor deutlich zurückgegangen ist. Fast drei Drittel der Beschäftigten im privaten Sektor werden nicht mehr von der betrieblichen Mitbestimmung erfasst. Wir präsentieren erstmals empirische Evidenz, dass Firmendynamiken (d.h. Ein- und Austritte von Firmen) zum Rückgang der Verbreitung von Betriebsräten beizutragen scheinen. Multivariate Analysen deuten darauf hin, dass drei Variablen eine wichtige Rolle bei der Erklärung der (Nicht-)Existenz und Auflösung von Betriebsräten spielen. Diese sind die abnehmende Tarifbindung der Betriebe, die zunehmende Bedeutung von alternativen, nicht gesetzlich festgelegten Formen der Arbeitnehmermitbestimmung sowie eigentümergeführte Betriebe. Da unsere Ergebnisse ein düsteres Bild der künftigen betrieblichen Mitbestimmung in Deutschland zeichnen, diskutieren wir kritisch verschiedene Politikmaßnahmen zur Stabilisierung der Verbreitung von Betriebsräten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne ;
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    The causal effect of liberalizing legal requirements on naturalization intentions (2024)

    Kosyakova, Yuliya ; Damelang, Andreas ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Andreas Damelang (2024): The causal effect of liberalizing legal requirements on naturalization intentions. (IAB-Discussion Paper 04/2024), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2404

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die vielfältigen Faktoren, die die Einbürgerungsabsichten von Geflüchteten beeinflussen, wobei der Schwerpunkt auf den rechtlichen Anforderungen und der Umsetzung von Einbürgerungsgesetzen liegt. Es wird zwischen verschiedenen Einwanderergruppen unterschieden, insbesondere Geflüchteten, Bürgern der Europäischen Union (EU) und Nicht-EU-Bürgern. Mit Hilfe eines Vignettenexperiments unter Eingewanderten in einer umfangreichen repräsentativen Studie in Deutschland werden die Auswirkungen der Liberalisierung der rechtlichen Anforderungen und einem inklusiveren Einbürgerungsprozess auf die Absichten, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben, empirisch analysiert. Dieser Vergleich, sowohl zwischen aktuellen und liberalisierten Anforderungen als auch zwischen weniger und mehr inklusiven Einbürgerungsverfahren, bietet ein realistisches Szenario, wie Liberalisierung und Inklusivität die Einbürgerungsabsichten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Liberalisierung der rechtlichen Anforderungen, insbesondere die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft und eine verkürzte Wartezeit, einen positiven Effekt auf die Einbürgerungsabsichten hat. Gleichzeitig unterscheiden sich diese Effekte zwischen den drei Einwanderergruppen, insbesondere aufgrund von Unterschieden in den empfundenen Vorteilen der Einbürgerung. Im Gegensatz dazu hat ein inklusiverer Einbürgerungsprozess keinen Einfluss auf die Einbürgerungsabsichten der Eingewanderten. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Staatsbürgerschaftspolitik für die Einbürgerungsabsichten von Eingewanderten. Allerdings zeigen die Ergebnisse auch differenzierte Reaktionen auf liberalisierte Anforderungen und betonen die Bedeutung von gruppenspezifischen Kosten-Nutzen-Überlegungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    On the labor market integration of refugees from Ukraine: A simulation study (2024)

    Kosyakova, Yuliya ; Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Herbert Brücker (2024): On the labor market integration of refugees from Ukraine: A simulation study. (IAB-Forschungsbericht 09/2024 (en)), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2409EN

    Abstract

    "Since the onset of Russia's war against Ukraine, the number of Ukrainian nationals in Germany has risen from 156,000 to 1,240,000. Although many plan to return to Ukraine after the war, the duration of the conflict is leading an increasing number of them to consider staying in Germany for an extended period or permanently. Against this backdrop, this research report simulates various scenarios of labor market integration for Ukrainian refugees, based on the employment trajectories of previous refugees and migrants from the former Soviet Union. The scenarios aim to establish realistic expectations about the progress of labor market integration for Ukrainian refugees and to quantitatively assess the impact of specific factors. However, these conditional scenarios should not be misunderstood as forecasts, as they are based on strong assumptions and do not fully control for many relevant factors. In the baseline scenario, which is based on what we believe are the most realistic assumptions regarding demographic factors, family configurations, education, language skills, and institutional and economic conditions, the average employment rate for Ukrainian refugees is projected to be 45 percent after five years and 55 percent after ten years. Gender composition and family configuration have a dampening effect on employment rates, while education level and expected language skills development have a positive impact. The comparatively poor health of Ukrainian refugees also dampens employment rates. Conversely, institutional conditions, particularly the absence of asylum procedures, have a positive impact. Economic conditions, measured by labor market tightness, also have a strong influence. The current economic downturn has a negative effect, but the picture could quickly improve with an economic recovery due to increasing labor market tension amid demographic changes, which would likely increase employment rates compared to the baseline scenario. A key finding for integration policy is that language courses not only enhance language development but also significantly boost employment rates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Brücker, Herbert ;
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    The role of social capital in immigrants’ and refugees’ labour market integration: evidence from Germany (2024)

    Kosyakova, Yuliya ; Kogan, Irena ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Irena Kogan (2024): The role of social capital in immigrants’ and refugees’ labour market integration: evidence from Germany. In: S. McDonald, R. Côté & J. Shen (Hrsg.) (2024): The Handbook on Inequality and Social Capital, S. 288-304, 2024-10-29. DOI:10.4337/9781802202373.00028

    Abstract

    "This study investigates the impact of job search behaviour on immigrants’ employability and job status, considering the diverse nature of the immigrant population. The findings reveal the heterogeneity among refugees, economic immigrants and family immigrants concerning social and human capital, demographic characteristics, and job search strategies. While most economic and family immigrants possess premigration contacts in Germany and use them for the job search, refugees largely lack such connections and thus opportunities to use them for the job search. Yet, leveraging social contacts proves beneficial particularly for refugees and family facilitating gainful employment but often leading to lower-status jobs. Among economic immigrants, relying on social contacts in the job search results in lower occupational status, while such contacts show no discernible impact on employment propensity. The findings underscore the multifarious nature of social capital in immigrants’ labour market integration, emphasizing trade-offs and heterogeneities in the process." (Author's abstract, © Elgar) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Importance of Personality Traits for Destination-Language Acquisition: Evidence for Refugees in Germany (2024)

    Kosyakova, Yuliya ; Laible, Marie-Christine ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Marie-Christine Laible (2024): Importance of Personality Traits for Destination-Language Acquisition: Evidence for Refugees in Germany. In: International migration review, Jg. 58, H. 1, S. 347-385., 2022-09-26. DOI:10.1177/01979183221132538

    Abstract

    "We analyze the role of personality traits in destination-language proficiency among recent refugees in Germany. While personality traits have been shown to predict educational outcomes, they have been largely overlooked for immigrants' language acquisition. We extend a well-established model of destination-language proficiency and assume that personality traits' effects manifest through the channels of exposure, efficiency, and incentives. Using longitudinal data and growth curve models, we find that personality traits significantly shaped destination-language learning. Openness to new experiences, conscientiousness, risk appetite, locus of control and resilience were positively related to destination-language proficiency, while agreeableness and neuroticism were insignificant. The positive impact of extraversion and the negative impact of self-esteem on destination-language proficiency were only marginally significant. For all personality traits, we observe that both the efficiency of learning and exposure to learning opportunities represented possible channels through which personality traits affected refugees' destination-language proficiency. In sum, personality traits affect refugees' destination-language proficiency and, thereby, contribute to sustainable economic and societal integration processes. We conclude by discussing implications for international migration research and policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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    Zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine: Eine Simulationsstudie (2024)

    Kosyakova, Yuliya ; Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Herbert Brücker (2024): Zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine: Eine Simulationsstudie. (IAB-Forschungsbericht 09/2024 (de)), Nürnberg, 45 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2409

    Abstract

    "Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist die Anzahl ukrainischer Staatsangehörigen in Deutschland von 156.000 auf 1.240.000 angestiegen. Obwohl ein erheblicher Teil dieser Menschen nach dem Kriegsende plant, in die Ukraine zurückzukehren, zeigt sich, dass mit zunehmender Kriegsdauer immer mehr einen längeren oder dauerhaften Aufenthalt in Deutschland in Betracht ziehen. Vor diesem Hintergrund simuliert dieser Forschungsbericht verschiedene Szenarien der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. Grundlage bilden die Erwerbsverläufe früherer Geflüchteter in Deutschland sowie von Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Szenarien zielen darauf ab, realistische Erwartungen über die Entwicklung der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine zu bilden, und die Einflüsse spezifischer Faktoren quantitativ zu analysieren. Diese konditionalen Szenarien sind allerdings nicht als Prognosen misszuverstehen, da sie davon abhängig sind, ob die zugrunde gelegten Annahmen zutreffen und viele relevante Faktoren nicht vollständig berücksichtigt werden können. In dem Basisszenario, dem nach unserer Einschätzung die realistischsten Annahmen über demografische Faktoren, Familienkonstellationen, Bildung, Sprache, institutionelle und wirtschaftliche Faktoren zu Grunde liegen, ergibt sich nach einer Aufenthaltsdauer von fünf Jahren eine durchschnittliche Erwerbstätigenquote von 45 Prozent, nach zehn Jahren von 55 Prozent. Insbesondere der hohe Anteil von Alleinerziehenden sowie der vergleichsweise schlechte Gesundheitszustand der ukrainischen Geflüchteten wirken sich dämpfend auf die Entwicklung der Erwerbstätigenquoten aus, während das relativ hohe Bildungs- und Ausbildungsniveau sowie die zu erwartende Entwicklung der Sprachkenntnisse einen positiven Einfluss haben. Dies gilt auch für die institutionellen Rahmenbedingungen, insbesondere den Verzicht auf ein Asylverfahren. Die wachsende Arbeitsmarktanspannung hat ebenfalls einen starken positiven Einfluss. Die gegenwärtige Eintrübung der Konjunktur wirkt sich deshalb nachteilig aus, allerdings kann sich das Bild bei einer konjunkturellen Erholung aufgrund der demografiebedingt steigenden Arbeitsmarktanspannung schnell verbessern. Dann dürften die Erwerbstätigenquoten im Vergleich zum Basisszenario steigen. Ein zentraler Befund für die Integrationspolitik ist, dass Sprachkurse nicht nur die Sprachentwicklung, sondern auch die Erwerbstätigenquoten signifikant steigern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kosyakova, Yuliya ; Brücker, Herbert ;

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    Patterns of regional firm mobility in Germany (2024)

    Kovalenko, Tim ; Schröpf, Benedikt ;

    Zitatform

    Kovalenko, Tim & Benedikt Schröpf (2024): Patterns of regional firm mobility in Germany. (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 129), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Obwohl inlandische Betriebsumzuge sowohl Teil der Faktorreallokation zwischen Regionen als auch der Betriebsdynamik innerhalb einer Volkswirtschaft sind, gibt es nur wenig Evidenz über die Mobilität von Firmen in Deutschland. In dieser Studie untersuchen wir daher die Muster der Firmenmobilitat in Deutschland auf betrieblicher und regionaler Ebene. Unter Verwendung umfangreicher administrativer Daten dokumentieren wir, dass die meisten Betriebsumzuge von kreisfreien Großstädten in die umliegenden städtischen Landkreise zu beobachten sind, was auf eine Suburbanisierung der Betriebslandschaft hindeutet. In Bezug auf die Betriebsmerkmale zeigen unsere Ergebnisse, dass mittelgroße und wissensintensive Betriebe eine hohe Umzugssneigung aufweisen. Außerdem handelt es sich bei Betrieben, die in kreisfreie Großstädte oder städtische Landkreise umziehen, eher um Hochlohnbetriebe, wahrend Betriebe, die ihren Standort in ländliche Landkreise verlagern, eher Niedriglohnbetriebe sind. Unsere regionalen Analysen zeigen, dass Betriebe, die ihren Standort verlagern, nahe gelegene Landkreise mit (im Vergleich zu ihrem alten Standort) niedriger Steuerbelastung und geringer Bevölkerungsdichte aufsuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kovalenko, Tim ;
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  • Literaturhinweis

    The fall and rebound of average establishment size in West Germany (2024)

    Kovalenko, Tim ; Sauerbier, Timo; Schröpf, Benedikt ;

    Zitatform

    Kovalenko, Tim, Timo Sauerbier & Benedikt Schröpf (2024): The fall and rebound of average establishment size in West Germany. (Discussion paper / Deutsche Bundesbank 2024,11), Frankfurt am Main, 69 S.

    Abstract

    "In diesem Papier untersuchen wir Veränderungen der Betriebsgrößenverteilung in Westdeutschland über die Zeit. Dabei stellen wir fest, dass die durchschnittliche Betriebsgröße in den 1990er und 2000er Jahren gesunken ist, während sie in den 2010er Jahren einen Wiederanstieg erfahren hat. Zunächst untersuchen wir, ob diese Veränderungen auf etablierte Betriebe oder Betriebsgründungen und -schließungen zurückzuführen sind. Anschließend stellen wir dar, inwiefern die Veränderung der durchschnittlichen Betriebsgröße mit Veränderungen der Arbeitsproduktivität einhergingen. Im letzten Schritt suchen wir nach einer Erklärung für das Sinken und den Wiederanstieg der durchschnittlichen Betriebsgröße. Dabei stellen wir fest, dass im selben Zeitraum die Betriebsgrößenlohnprämie erst angestiegen und anschließend gesunken ist. Deshalb untersuchen wir empirisch und modellbasiert, inwiefern die Betriebsgrößenlohnprämie mit der durchschnittlichen Betriebsgröße zusammenhängt." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kovalenko, Tim ;
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  • Literaturhinweis

    Geflüchtete kommen auf gefährlichen Wegen nach Deutschland (2024)

    Kristen, Cornelia ; Nebelin, Jana;

    Zitatform

    Kristen, Cornelia & Jana Nebelin (2024): Geflüchtete kommen auf gefährlichen Wegen nach Deutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 91, H. 12, S. 181-191. DOI:10.18723/diw_wb:2024-12-2

    Abstract

    "Die Routen, auf denen Geflüchtete in den Jahren 2014 bis 2023 nach Europa und Deutschland gekommen sind, wurden in unterschiedlichem Maße für die Flucht genutzt. Zuletzt hat die Bedeutung der zentralen Mittelmeerroute wieder zugenommen. Lauf offizieller Statistiken, in denen vor allem Todesfälle erfasst werden, ist dies die weltweit tödlichste Fluchtroute. Die Gefahrenlage auf den verschiedenen Routen lässt sich auch aus Perspektive der Ankömmlinge beschreiben. Diese zeichnen ebenfalls ein in Teilen düsteres Bild von der Flucht, gekennzeichnet von unterschiedlichen Formen von Gewalt und Bedrohung. Gleichzeitig sprechen viele Schutzsuchende, darunter insbesondere Frauen, gar nicht erst über ihre Flucht. Um die Gefahren besser beschreiben und geeignete Instrumente zu ihrer Bekämpfung entwickeln zu können, sollten die Vorkommnisse während der Flucht besser erfasst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Promoting men and women to management: Putting the glass escalator paradox in the establishment context (2024)

    Kronberg, Anne-Kathrin ; Gangl, Markus ; Gerlach, Anna;

    Zitatform

    Kronberg, Anne-Kathrin, Anna Gerlach & Markus Gangl (2024): Promoting men and women to management: Putting the glass escalator paradox in the establishment context. In: Social science research, Jg. 120. DOI:10.1016/j.ssresearch.2024.103003

    Abstract

    "Research around the “glass escalator” demonstrates that men receive promotions faster than womenin women-dominated occupations. However, it remains unclear how overall establishment composition affects the glass escalator. We use German longitudinal linked employer-employee data (LIAB) between 2012 and 2019 to examine how occupational and establishment gender composition shape gender differences in promotions to management. Establishment gender composition moderates the glass escalator, meaning women's mobility disadvantages in women-dominated jobs are most pronounced in men-dominated establishments. We hypothesize that changing occupational status is a central mechanism: When occupations mirror the composition of the establishment, their status increases locally. Higher occupational status offsets lower leadership expectations attributed to women and increases women's promotion odds relative to their male colleagues." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Off to a slow start: which workplace policies can limit gender pay gaps across firm tenure? (2024)

    Kronberg, Anne-Kathrin ; Gerlach, Anna;

    Zitatform

    Kronberg, Anne-Kathrin & Anna Gerlach (2024): Off to a slow start: which workplace policies can limit gender pay gaps across firm tenure? In: Socio-economic review, Jg. 22, H. 2, S. 677-700. DOI:10.1093/ser/mwad055

    Abstract

    "Much of the gender pay gap is generated within workplaces, making it paramount to understand which workplace policies effectively address gaps. Our article asks when policies limit gender pay gaps across employee tenure to identify potential temporal weak points. We analyze a representative panel of 10,000 establishments with over 850,000 employees using the 2005–19 waves of German-linked employer–employee data (LIAB). Two key findings emerge. First, a temporal perspective on workplace policies reveals that no policy under study—formalization, identity-based career programs, and childcare assistance—reduces gender pay gaps at hire. Instead, policies only address additional disparities that accumulate after hire. Second, only identity-based career programs narrow gender disparities for all women. In contrast, seemingly gender-neutral formalization is insufficient, while providing employer-sponsored child care has mixed effects depending on employees’ education. We conclude by discussing the implications of these findings for organizational policy and future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Monetary Returns to Upper Secondary Schooling, the Evolution of Unobserved Heterogeneity, and Implications for Employer Learning (2024)

    Krumme, Anna; Westphal, Matthias ;

    Zitatform

    Krumme, Anna & Matthias Westphal (2024): Monetary Returns to Upper Secondary Schooling, the Evolution of Unobserved Heterogeneity, and Implications for Employer Learning. (Ruhr economic papers 1130), Essen, 40 S. DOI:10.4419/96973312

    Abstract

    "Die Studie untersucht die langfristigen monetären Bildungsrenditen des Abiturs in Deutschland für die ersten zehn Jahre nach Arbeitsmarkteintritt von (männliche) Abiturienten. Wir gehen dabei insbesondere auf die Entwicklung von unbeobachteter Effektheterogenität ein, d.h. wir untersuchen, inwieweit die Korrelation zwischen späteren Renditen und der zum Entscheidungszeitpunkt offenbarten Abiturneigung im Laufe der Berufserfahrung zunimmt. Wir verwenden verknüpfte Daten aus dem Nationalen Bildungspanel und der Bundesagentur für Arbeit (NEPS-ADIAB) und kombinieren diese mit einem selbsterhobenen Datensatz zu Gymnasialöffnungen. Als exogene Variation des Bildungsangebots nutzen wir Gymnasien, die insbesondere im Zuge der westdeutschen Bildungsexpansion geöffnet wurden, und erklären damit Gymnasialentscheidungen der Geburtskohorten von 1950 bis 1985. Für die ersten zehn Berufsjahre finden wir signifikant positive durchschnittliche Bildungsrenditen des Abiturs von über 70 % (14-17% pro zusätzlichem Schuljahr). Besonders interessant dabei ist, dass die anfänglich nicht vorhandene Korrelation zwischen Abiturneigung und Effektheterogenität im Laufe der Berufserfahrung zunimmt. Beginnend mit dem dritten Jahr im Arbeitsmarkt ist eine signifikante und weiter steigende unbeobachtete Effektheterogenität in den Bildungsrenditen erkennbar. Die Rendite der Abiturienten mit der geringsten offenbarten Abiturneigung scheint sogar negativ zu sein. Diese Entwicklung suggeriert, dass Employer Learning vorliegt - Arbeitgeber lernen im Zeitverlauf über die Produktivität ihrer Angestellten und passen die Löhne entsprechend an. Diese Erkenntnisse lassen daher wichtige Rückschlüsse über das Zusammenspiel von Humankapital und Arbeitgeberwissen für die Lohnbildung von Abiturienten zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen bei der Fachkräftesicherung (2024)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2024): Herausforderungen bei der Fachkräftesicherung. In: Journal Metropolregion Ost Berlin-Brandenburg H. Mai, S. 1-2., 2024-04-08.

    Abstract

    "In Deutschland sind von den rund 34,7 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zehn Prozent 60 Jahre oder älter. Es ist zu erwarten, dass ein Großteil dieser 3,6 Mio. Personen demnächst in Rente geht und viele Arbeitsstellen neu zu besetzen sind. Dieses Bild zeigt sich auch in der Region Berlin-Brandenburg, hier sind ebenfalls zehn Prozent (oder 251 Tsd. Personen) 60 Jahre oder älter. Noch vor 10 Jahren war die Ausgangssituation eine völlig andere, damals waren sechs Prozent mindestens 60 Jahre alt, vor 20 Jahren sogar nur drei Prozent. Nicht nur für das sinkende Erwerbspersonenpotenzial, sondern auch für den aus Digitalisierung und Dekarbonisierung folgenden Strukturwandel sowie den Bestand an (Langzeit-) Arbeitslosen gilt es, nachhaltige Lösungen zu finden, um im Wettbewerb mit anderen Unternehmen national und international zu bestehen. Der größte Unterschied zum bisherigen demografischen und strukturellen Wandel ist die enorme Geschwindigkeit, mit welcher die Herausforderungen auf uns zukommen" (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 4/2023: Weiterhin 1,73 Millionen offene Stellen (2024)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2024): IAB-Stellenerhebung 4/2023: Weiterhin 1,73 Millionen offene Stellen. In: IAB-Forum H. 07.03.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240307.01

    Abstract

    "Im vierten Quartal 2023 gab es bundesweit 1,73 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal liegt die Zahl der offenen Stellen um rund 1.000 oder knapp 0,1 Prozent niedriger. Im Vergleich zum vierten Quartal 2022 fällt der Rückgang mit einem Minus von 260.000 oder rund 13 Prozent stärker aus. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB. https://iab-forum.de/iab-stellenerhebung-4-2023-weiterhin-1-73-millionen-offene-stellen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 2/2024: Abkühlung am Arbeitsmarkt setzt sich fort (2024)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2024): IAB-Stellenerhebung 2/2024: Abkühlung am Arbeitsmarkt setzt sich fort. In: IAB-Forum H. 05.09.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240905.02

    Abstract

    "Im zweiten Quartal 2024 gab es bundesweit 1,34 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal ist die Zahl der offenen Stellen um 230.000 oder rund 15 Prozent gesunken. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2023 fiel der Rückgang mit einem Minus von 404.000 oder rund 23 Prozent noch stärker aus. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Persönliche Empfehlungen tragen dazu bei, betriebliche Vorbehalte gegenüber Langzeitarbeitslosen abzubauen (Serie Arbeitskräftesicherung ) (2024)

    Kubis, Alexander; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Kubis, Alexander & Martin Popp (2024): Persönliche Empfehlungen tragen dazu bei, betriebliche Vorbehalte gegenüber Langzeitarbeitslosen abzubauen (Serie Arbeitskräftesicherung ). In: IAB-Forum H. 21.08.2024 Nürnberg, 2024-08-19. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240821.01

    Abstract

    "Damit Langzeitarbeitslose eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufnehmen, kommen dem Bewerbungsverhalten und dem betrieblichen Rekrutierungsprozess eine besonders wichtige Rolle zu. Laut IAB-Stellenerhebung bewerben sich Langzeitarbeitslose im Vergleich zu nicht langzeitarbeitslosen Personen eher auf Stellen in Kleinbetrieben und auf Helferjobs. Weniger als die Hälfte der Betriebe berücksichtigt sie jedoch überhaupt im Einstellungsprozess. Zugleich spielen persönliche Empfehlungen, aber auch der Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit bei der Einstellung Langzeitarbeitsloser eine wichtige Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 3/2024: Zahl der offenen Stellen sinkt das siebte Quartal in Folge (2024)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2024): IAB-Stellenerhebung 3/2024: Zahl der offenen Stellen sinkt das siebte Quartal in Folge. In: IAB-Forum H. 05.12.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241205.01

    Abstract

    "Im dritten Quartal 2024 gab es bundesweit 1,28 Millionen offene Stellen. Das sind 58.100 Stellen oder rund 4 Prozent weniger als im Vorquartal. Im Vergleich zum dritten Quartal 2023 fällt der Rückgang mit einem Minus von 446.500 oder rund 26 Prozent noch stärker aus. Die Zahl der offenen Stellen geht damit das siebte Quartal in Folge zurück. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 1/2024: 10 Prozent weniger offene Stellen als vor einem Jahr (2024)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2024): IAB-Stellenerhebung 1/2024: 10 Prozent weniger offene Stellen als vor einem Jahr. In: IAB-Forum H. 06.06.2024 Nürnberg, 2024-05-28. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240606.01

    Abstract

    "Im ersten Quartal 2024 gab es bundesweit 1,57 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal liegt die Zahl der offenen Stellen rund 158.000 oder rund 9 Prozent niedriger. Im Vergleich zum ersten Quartal 2023 fällt der Rückgang mit einem Minus von 180.000 oder rund 10 Prozent relativ gesehen ähnlich stark aus. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Enriching administrative data using survey data and machine learning techniques (2024)

    Kunaschk, Max ;

    Zitatform

    Kunaschk, Max (2024): Enriching administrative data using survey data and machine learning techniques. In: Economics Letters, Jg. 243, 2024-08-13. DOI:10.1016/j.econlet.2024.111924

    Abstract

    "I propose an approach to enrich administrative data with information only available in survey data using machine learning techniques. To illustrate the approach, I replicate a prominent study that used survey data to analyze the federal minimum wage introduction in Germany. In contrast to the original study, I use the universe of German establishments rather than the limited number of establishments that participated in the survey. As the administrative data do not contain information on whether establishments were treated by the minimum wage, I use a random forest classifier, trained on survey data, to predict the treatment status of establishments. The results obtained using the administrative data are qualitatively similar to the results obtained using the survey data. Beyond replication of previous research, this approach broadens the research potential of administrative data, enabling researchers to explore more detailed research questions at scale." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kunaschk, Max ;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräfteengpässe in West- und Ostdeutschland: ähnliche Probleme, unterschiedliche Lösungsansätze (2024)

    Kunath, Gero; Werner, Dirk; Malin, Lydia ;

    Zitatform

    Kunath, Gero, Lydia Malin & Dirk Werner (2024): Fachkräfteengpässe in West- und Ostdeutschland: ähnliche Probleme, unterschiedliche Lösungsansätze. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2024,06), Köln, 8 S.

    Abstract

    "Nach langjährigen Anpassungsprozessen im Nachgang zur Wiedervereinigung haben sich die Arbeitsmärkte in Ost- und Westdeutschland in den letzten Jahren größtenteils ähnlich entwickelt. Insbesondere die Fachkräfteengpässe entwickelten sich seit 2010 in beiden Landesteilen nahezu analog. Zwischen 2010 und 2023 stieg die Stellenüberhangsquote, also der Anteil der offenen Stellen, für die rechnerisch keine passend qualifizierten Arbeitslosen in der jeweiligen Region zur Verfügung standen, für qualifizierte Arbeitskräfte (ohne Helfer:innen) in Westdeutschland von 12,9 auf zuletzt 45,6 Prozent und in Ostdeutschland von 4,9 auf 38,9 Prozent. Dabei waren die Stellenbesetzungsschwierigkeiten im gesamten Zeitraum im Osten, wo im Jahr 2023 durchschnittlich knapp vier von zehn offenen Stellen rechnerisch nicht besetzt werden konnten, auf einem insgesamt geringfügig niedrigeren Niveau als im Westen mit knapp fünf von zehn rechnerisch nicht besetzbaren Stellen." (Textauszug, IAB-Doku)

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