IAB-Betriebspanel
Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Determinanten der Beschäftigung. Die Erhebung wird seit 1993 in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland durchgeführt. Sie stellt die zentrale Quelle für Analysen zur Arbeitskräftenachfrage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland dar.
In diesem Themendossier finden Sie die Daten- und Methodendokumentationen sowie die mit den Daten des IAB-Betriebspanels erstellte Forschungsliteratur. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
Das IAB-Betriebspanel ist auch Basis des IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatzes (LIAB), in dem die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit den zugehörigen Betriebs- und Personendaten aus den Prozessen der Bundesagentur für Arbeit verknüpft sind. Veröffentlichungen zum LIAB finden sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB.
Beim Linked Personnel Panel (LPP) sind die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit Befragungsdaten von Personalverantwortlichen und Beschäftigten verknüpft. Veröffentlichungen zum LPP finden Sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt “Linked Personnel Panel (LPP)“.
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Länderberichte, Methoden- und Datenreporte
- IAB-BP Datensatzbeschreibung / dataset descriptions
- IAB-BP Methodenliteratur / methodology reports
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Länderberichte
- Länderberichte Baden-Württemberg
- Länderberichte Bayern
- Länderberichte Berlin
- Länderberichte Brandenburg
- Länderberichte Bremen
- Länderberichte Hamburg
- Länderberichte Hessen
- Länderberichte Mecklenburg-Vorpommern
- Länderberichte Niedersachsen
- Länderberichte Nordrhein-Westfalen
- Länderberichte Rheinland-Pfalz
- Länderberichte Saarland
- Länderberichte Sachsen
- Länderberichte Sachsen-Anhalt
- Länderberichte Schleswig-Holstein
- Länderberichte Thüringen
- Weitere Berichte zum IAB-Betriebspanel
- Betriebliche Beschäftigungsentwicklung
- Betriebliche Aus- und Weiterbildung
- Betriebliche Produktivität und Investitionen
- Betriebliche Organisation und Personalpolitik
- Betriebliche Lohnpolitik und industrielle Beziehungen
- Arbeitsmarktpolitik
- Branchen- und Regionalanalysen
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Literaturhinweis
Demographischer Wandel: Betriebe müssen sich auf alternde Belegschaften einstellen (2007)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Ernst Kistler & Jürgen Wahse (2007): Demographischer Wandel: Betriebe müssen sich auf alternde Belegschaften einstellen. (IAB-Kurzbericht 21/2007), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Unter Annahme mittlerer Varianten zur Entwicklung der Bevölkerung und des Erwerbsverhaltens ist mindestens bis zum Jahr 2020 die Alterung des Erwerbspersonenpotenzials die zentrale Herausforderung, nicht deren Schrumpfung. In der Bevölkerung Deutschlands wird nämlich die Zahl der 55- bis 64-Jährigen bis 2020 um rund 40 Prozent zunehmen; in manchen Regionen sogar um zwei Drittel. Die politisch angestrebte Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer setzt die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit dieser Personengruppe voraus. Dazu müssten aber auch mehr Betriebe einen Beitrag leisten. Laut IAB-Betriebspanel besteht an dieser Stelle Nachholbedarf, denn:
- nur knapp ein Fünftel aller Betriebe betreibt Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung,
- die betriebliche Weiterbildung ist hoch selektiv bezüglich Alter und beruflichem Status,
- nur zehn Prozent der im ersten Halbjahr 2006 eingestellten Personen waren älter als 50 Jahre.
Schließlich zeigt sich, dass (spezielle) Maßnahmen für ältere Beschäftigte äußerst selten sind und ihre Verbreitung zwischen 2002 und 2006 sogar noch abgenommen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
- Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland in den Jahren 2006, 2020 und 2050
- Betriebliche Maßnahmen für ältere Arbeitnehmer in Deutschland
- Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials bis 2030
- Zahl der 55- bis 64-Jährigen in Deutschland bis 2050
- Voraussetzungen für eine längere Erwerbstätigkeit von Älteren
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Literaturhinweis
Betriebliche Altersversorgung: Determinanten ihrer Einführung und Auswirkungen auf Produktivität, Ertragslage und Kündigungshäufigkeit (2007)
Groll, Dominik;Zitatform
Groll, Dominik (2007): Betriebliche Altersversorgung. Determinanten ihrer Einführung und Auswirkungen auf Produktivität, Ertragslage und Kündigungshäufigkeit. Erlangen u.a., 70 S.
Abstract
"Ziel der Arbeit ist es, einen weiteren Erklärungsbeitrag zu den Forschungsfragen zu leisten, warum Betriebe eine Altersversorgung einführen und welches die wirtschaftlichen Folgen für den Betrieb sind. In beiden Fällen kommt im Vergleich zu bisherigen Studien ein neuer methodischer Ansatz zum Einsatz. Im ersten Fall werden nicht die Determinanten der Existenz, sondern die der Einführung einer betrieblichen Altersversorgung untersucht. Im zweiten Fall wird nicht wie bisher analysiert, ob die Existenz einer betrieblichen Altersversorgung Folgen für die Performance des Betriebs hat, sondern ob die Höhe des Mitarbeiteranteils mit betrieblicher Altersversorgung für sichtbare wirtschaftliche Konsequenzen sorgt. Die Arbeit unterteilt sich wie folgt: Nachdem in Abschnitt 2 kurz die Durchführungsformen der betrieblichen Altersversorgung beschrieben werden, befasst sich Abschnitt 3 mit den für die empirische Analyse relevanten theoretischen Erklärungsansätzen. Einen Überblick über die bisherigen empirischen Befunde zu Determinanten und wirtschaftlichen Folgen der betrieblichen Altersversorgung gibt Abschnitt 4. Im Hauptteil der Arbeit (Abschnitt 5) werden die Ergebnisse der eigenen empirischen Untersuchung präsentiert, die mit dem IAB Betriebspanel durchgeführt wurde. Die Analyse besteht aus zwei Teilen: Zum einen werden die Determinanten der Einführung einer betrieblichen Altersversorgung betrachtet, zum anderen die Auswirkungen auf Produktivität, Ertragslage und Kündigungsrate. Dabei werden ausführlich die Probleme unbeobachteter Heterogenität und umgekehrter Kausalität diskutiert. Schließlich fasst Abschnitt 6 die Erkenntnisse der Arbeit zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Komplementarität im "Varieties of Capitalism"-Ansatz (2007)
Herweg, Nicole;Zitatform
Herweg, Nicole (2007): Komplementarität im "Varieties of Capitalism"-Ansatz. Heidelberg, 138 S.
Abstract
"Ziel der Magisterarbeit ist es, zu einem besseren Verständnis des Konzepts der Komplementarität im 'Varieties of Capitalism (VoC)'-Ansatz beizutragen. Bei einem genaueren Blick auf die zugrunde liegenden Konzepte erschließt sich, weshalb dies sowohl für die theoretische Diskussion, als auch für die praktische Politik von Bedeutung ist. In der kürzestmöglichen Version lässt sich der VoCAnsatz definieren als ein Analyse-Ansatz, in dem 'die angebotsseitigen institutionellen Ausgestaltungen der Wirtschaftssysteme demokratisch regierter, entwickelter Industrieländer, deren Einbettung in die jeweiligen Politik- und Gesellschaftssysteme und die sich daraus ergebenden Implikationen für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Verteilungsrelationen und politisch-institutionellen Entwicklungsdynamiken' untersucht werden. Den VoC-Vertretern zufolge sind Unternehmen die maßgeblichen Akteure eines Wirtschaftssystems. Aus deren Sicht werden fünf zentrale Bereiche unterschieden, die das wirtschaftliche Handeln der Unternehmen beeinflussen. Diese zentralen Bereiche sind: Industrielle Beziehungen, Aus- und Weiterbildung, Unternehmensverfassung und -finanzierung, Interindustrielle Beziehungen und Arbeitsorganisation. Die genannten Bereiche bestehen nicht losgelöst voneinander, sondern zeichnen sich durch Komplementarität aus. Die Notwendigkeit, zu einem besseren Verständnis des Konzepts der Komplementarität beizutragen, ergibt sich daraus, dass einerseits keine Einigkeit über die Definition von Komplementarität besteht, aber die Vertreter des VoC-Ansatzes andererseits davon ausgehen, dass institutioneller Wandel in einem oder mehreren zentralen Bereichen zu einem Anpassungsdruck in den anderen Bereichen führt. Ein besseres Verständnis von Komplementarität erleichtert nicht nur die systematische, theoriegeleitete wissenschaftliche Analyse, sondern ist auch für die praktische Politik von Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2002 und 2004 (2007)
Zitatform
Hollederer, Alfons (2007): Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2002 und 2004. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 69, H. 2, S. 63-76. DOI:10.1055/s-2007-970599
Abstract
"Ein Fünftel der Betriebe in Deutschland führte nach Angaben von Arbeitsgebern im IAB-Betriebspanel 2004 Maßnahmen zum Schutz oder zur Förderung der Gesundheit der Beschäftigten auf freiwilliger Basis durch bzw. unterstützte sie finanziell. Der Anteil an gesundheitsfördernden Betrieben lag in allen ostdeutschen Bundesländern sowie in Bayern, im Saarland und in Niedersachsen über dem Durchschnitt. Nordrhein-Westfalen befand sich genau im Mittel. Insgesamt setzte in Ostdeutschland fast ein Viertel und in Westdeutschland knapp ein Fünftel der befragten Betriebe Gesundheitsförderungsmaßnahmen um. Die betriebliche Gesundheitsförderung ist gemäß den Auswertungen des IAB-Betriebspanels sehr unausgewogen nach Bundesländern, aber auch nach einzelnen Wirtschaftsbranchen und Betriebsgrößenklassen verbreitet. Die betriebliche Gesundheitsförderung konzentriert sich bisher auf große Betriebe und Konzerne. Eine Unterversorgung an betrieblicher Gesundheitsförderung ist vor allem in den Klein- und Kleinstunternehmen und ganz besonders im Gastgewerbe zu konstatieren. In der betrieblichen Gesundheitsförderung dominieren Krankenstandsanalysen und Befragungen über Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, die in rund 9% bzw. 8% der Betriebe genannt wurden. 6% der Betriebe bieten Kurse zum gesundheitsgerechten Verhalten an. Rund 4% der Betriebe implementierten Gesundheitszirkel und 5% realisierten sonstige Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Weitere Korrelationsanalysen ergeben, dass in Betrieben mit Betriebs- oder Personalrat die Verbreitung der betrieblichen Gesundheitsförderung signifikant erhöht war. Der Zusammenhang ist vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stark. In der Längsschnittbetrachtung der IAB-Betriebspanel 2002 und 2004 zeigte sich eine hohe Dynamik in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Einerseits beendete die Hälfte der in 2002 gesundheitsfördernden Betriebe ihr Engagement in der betrieblichen Gesundheitsförderung bis 2004. Die Nachhaltigkeit bleibt damit eine der größten Herausforderungen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Andererseits begannen etwas mehr als ein Zehntel der wiederholt befragten Betriebe Gesundheitsförderungsmaßnahmen in 2004. Der Erreichungsgrad durch die betriebliche Gesundheitsförderung betrug insgesamt 29% der Betriebe im Längsschnittdatensatz (für die Jahre 2002 und 2004)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Organisation, Personalpolitik und betriebliche Performance (2007)
Zitatform
Möller, Iris (2007): Organisation, Personalpolitik und betriebliche Performance. (Organisationsökonomie humaner Dienstleistungen), München u.a.: Hampp, 161 S., Anhang.
Abstract
Seit den 1990er Jahren wird zunehmend die Frage gestellt, inwiefern der Einsatz verschiedener arbeitsorganisatorischer und personalpolitischer Maßnahmen (high performance work practices) Effizienzvorteile, sog. 'Komplementaritäten', für das Unternehmen mit sich bringen. Aus institutionenökonomischer Perspektive werden Hypothesen zum Human Resource Management abgeleitet. Diese werden mittels eines umfangreichen Datensatzes des IAB-Betriebspanels empirisch überprüft. Dabei werden Produktivitätseffekte von Investitionen in Humankapital, von Dezentralisierungsmaßnahmen und Mitarbeiterpartizipation sowie von Gruppenarbeit nachgewiesen. (IAB)
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Literaturhinweis
Leiharbeit - Flexibilität und Prekarität in der betrieblichen Praxis (2007)
Zitatform
Promberger, Markus (2007): Leiharbeit - Flexibilität und Prekarität in der betrieblichen Praxis. In: B. Keller & H. Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung : Flexibilisierung und soziale Risiken (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 81), S. 127-144.
Abstract
Das Wachstum der Leiharbeit sowie ihre gewandelte Rolle im arbeitsmarktpolitischen Diskurs werfen die Frage auf, wie prekär diese Beschäftigungsform noch ist. Gleichzeitig stellt die zwar zunehmende, aber insgesamt dennoch geringe Verbreitung in der Fläche den Beitrag der Leiharbeit zur betrieblichen Flexibilität zur Diskussion. Der Beitrag untersucht diese Fragestellungen anhand repräsentativer Daten aus dem IAB-Betriebspanel, ergänzt durch qualitative Befunde. Nach Darstellung einiger Basiszahlen folgen Befunde zum Flexibilisierungsbeitrag der Leiharbeit. Daran anschließend wird die Leiharbeit daraufhin untersucht, ob sie in zentralen Dimensionen des Beschäftigungsverhältnisses Indizien für Prekarität aufweist. Hierzu zählen das Beschäftigungsverhalten der Arbeitgeber, die Inklusion von Leiharbeitnehmern in die Prozesse der betrieblichen Mitbestimmung und die Auswirkungen der Tarifierungsbewegung vor allem hinsichtlich der Entlohnung. Als konkretes Beispiel wird das 'wenig erfolgreiche Experiment' der Personal-Service-Agenturen als geförderter Leiharbeit für Arbeitslose dargestellt. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass es sich bei der Leiharbeit nach wie vor um eine prekäre Form der Organisation von Arbeit handelt und der betriebliche Flexibilisierungsbeitrag der Leiharbeit 'grosso modo' eher nachrangig, kurzfristig und punktuell ist. (IAB)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der elften Welle 2006 (2007)
Wahse, Jürgen; Dahms, Vera; Frei, Marek;Zitatform
Wahse, Jürgen, Vera Dahms & Marek Frei (2007): IAB-Betriebspanel Ost. Ergebnisse der elften Welle 2006. Berlin, 109 S.
Abstract
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in ostdeutschen Betrieben durch (IAB-Betriebspanel Ost). Im Jahre 2006 fand diese Befragung zum elften Mal statt. Ziel dieser Arbeitgeberbefragung ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in den neuen Ländern zu erhalten. Für Auswertungen in Ostdeutschland liegen für das Jahr 2006 Interviews von 5.593 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,5 Prozent der Betriebe mit 10,6 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von 377.538 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Ostdeutschland.
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der elften Welle 2006 (2007)
Zitatform
(2007): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der elften Welle 2006. (Thüringen, Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit. Reihe Forschungsberichte), Erfurt, 111 S.
Abstract
Das IAB-Betriebspanel wurde in Thüringen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2006 zum elften Mal durchgeführt. Inhaltliche Themenkomplexe des Fragebogens 2006 waren: Betriebs- und Beschäftigungsentwicklung, Nicht-Standard-Beschäftigungsverhältnisse, betrieblicher Personalbedarf, Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung, Ausbildung, betriebliche Standortfaktoren, Löhne und Gehälter, Tarifbindung sowie Produktivität. Zusammenfassend ist die wirtschaftliche Lage der Betriebe Thüringens durch folgende Aspekte charakterisiert: 1. Die Thüringer Betriebe erreichten auf Basis Umsatzproduktivität 67 Prozent der westdeutschen Werte. 2. Die Betriebe in westdeutschem und ausländischem Eigentum gehören mit ihrer günstigeren Betriebsgröße, dem Modernisierungsschub der Vorjahre und mit ihren besseren Voraussetzungen beim Marktzugang zu den Hauptträgern der Wirtschaftskraft in den neuen Ländern. 3. Trotz deutlich zunehmender Exportkraft Thüringer Unternehmen, insbesondere des verarbeitenden Gewerbes, bleibt der Export eine Schwachstelle der Thüringer Wirtschaft. 4. Der Bruttodurchschnittslohn der abhängig Beschäftigten liegt zwischen 75 und 79 Prozent des Lohnniveaus in Westdeutschland. 5. Das absolute Investitionsvolumen hat in Thüringen seit Mitte der 1990er Jahre insgesamt deutlich abgenommen. (IAB)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel, Länderbericht Sachsen: Ergebnisse der elften Welle 2006 (2007)
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2006 zum elften Mal durchgeführt. Insgesamt wirkten ca. 16 Tsd. Betriebe aller Branchen und Größen mit. Ziel dieses Panels ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Sachsen zu erhalten. Das zentrale Schwerpunktthema der elften Welle konzentriert sich auf Probleme der Beschäftigungssicherung von Betrieben. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse diesbezüglicher Vereinbarungen zwischen der Geschäftsleitung und Belegschaft bzw. deren Interessenvertretungen. Im Wesentlichen werden folgende Fragen behandelt:
- die Verbreitung derartiger Vereinbarungen;
- Grund, Laufzeit und Form der Vereinbarungen;
- Inhalte der Vereinbarungen, speziell Arbeitszeit- und Vergütungsmodifikationen einerseits sowie Zusagen im Rahmen der Beschäftigungssicherung durch die Arbeitgeber andererseits.
In einem zweiten Schwerpunktthema geht es im Kontext der betrieblichen Standortsicherung um eine Analyse der einzelnen Standortfaktoren und ihre Bewertung durch die ortsansässigen Betriebe einerseits sowie um die Standortattraktivität für potenzielle Investoren andererseits. In den diesjährigen Fragenkomplex wurden weiterhin Aussagen zu den verschiedenen Aspekten betrieblicher Arbeitszeiten aufgenommen. Das Spektrum umfasst Überstunden, Arbeitszeitkonten, separate Langzeitkonten, Vertrauensarbeitszeitregelungen, Kurzarbeit u. a. m. In Anbetracht dessen, dass die Arbeitgeberbefragung bereits zum elften Mal durchgeführt wurde, konnten Querschnittsvergleiche über die Jahre 1996 bis 2006 in die Auswertung aufgenommen werden." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der elften Welle des Betriebspanels Brandenburg (2007)
Zitatform
(2007): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der elften Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Reihe Forschungsberichte 29), Potsdam, 120 S.
Abstract
Der Bericht ist eine aktuelle Bestandsaufnahme der Entwicklung der Betriebe und der Beschäftigung im Land Brandenburg. Grundlage ist das IAB-Betriebspanel, eine repräsentative Umfrage bei brandenburgischen Arbeitgebern, die gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit bereits zum elften Mal durchgeführt wurde. Die jährlich vorgenommene Befragung ermittelt nicht nur grundlegende Informationen über betriebliche Strukturen und Situationen, sondern erlaubt auch, gleichzeitig Schwerpunktthemen zu hinterfragen. Die Probleme der Beschäftigungssicherung in Betrieben stehen bei der elften Welle im Vordergrund. Es wird nach der Ausgestaltung diesbezüglicher Vereinbarungen zwischen Geschäftsleitung und Belegschaft bzw. deren Interessenvertretung gefragt. Im zweiten Schwerpunktthema geht es um die Analyse der Standortfaktoren und ihrer Bewertung durch die Betriebe. Desweiteren sind Aussagen zu den Themen betriebliche Arbeitszeiten, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie betriebliche Ausbildung in der Studie enthalten. (IAB2)
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Literaturhinweis
Personaleinstellungen und Personalabbau in Hessen 2005: Teil II: Fachkräfte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2005 (2006)
Baden, Christian; Schmid, Alfons; Beckmann, Nils;Zitatform
Baden, Christian, Nils Beckmann & Alfons Schmid (2006): Personaleinstellungen und Personalabbau in Hessen 2005. Teil II: Fachkräfte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2005. (IAB-Betriebspanel Hessen 2006,03), Frankfurt am Main u.a., 16 S.
Abstract
Der vorliegende Report ist der dritte aus der Befragungswelle 2005 und untersucht das Einstellungsverhalten sowie den Stellenabbau der hessischen Betriebe. Von besonderem Interesse sind hierbei der Fachkräftebedarf, die damit verbundenen Stellenbesetzungsprobleme und betriebliche Lösungsstrategien. Im 1. Halbjahr 2005 haben etwa 22 Prozent aller hessischen Betriebe Personal eingestellt (Westdeutschland: 21 Prozent). Die Zahl der neu eingestellten Personen lag bei ca. 110.000, die Einstellungsquote damit bei 4,3 Prozent. Von allen Neueinstellungen waren 48 Prozent Frauen, etwa 12 Prozent wurden über die Arbeitsagenturen vermittelt und ca. 6 Prozent der neu eingestellten Personen waren älter als 50 Jahre. Die überwiegende Zahl der Neueinstellungen wurde in den privaten Dienstleistungssektoren getätigt. Schlusslicht bei den Neueinstellungen war der Sektor öffentliche Verwaltung und Organisationen ohne Erwerbscharakter. Über 50% der hessischen Betriebe erwarten künftig steigenden Bedarf an Fachkräften. 58% aller Neueinstellungen im 1. Halbjahr 2005 betrafen qualifizierte Arbeitskräfte. Als eine der wichtigsten Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs sahen die Betriebe die eigene betriebliche Ausbildung an. (IAB2)
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Literaturhinweis
Personaleinstellungen und Personalabbau in Hessen 2005: Teil 1: Geringqualifizierte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2005 (2006)
Baden, Christian; Schmid, Alfons;Zitatform
Baden, Christian & Alfons Schmid (2006): Personaleinstellungen und Personalabbau in Hessen 2005. Teil 1: Geringqualifizierte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2005. (IAB-Betriebspanel Hessen 2006,02), Frankfurt am Main u.a., 15 S.
Abstract
Der vorliegende Report untersucht das Einstellungsverhalten sowie den Stellenabbau der hessischen Betriebe. Von besonderem Interesse sind hierbei die Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich einfacher Tätigkeiten. Im 1. Halbjahr 2005 haben etwa 22 Prozent aller hessischen Betriebe Personal eingestellt (Westdeutschland: 21 Prozent). Die Zahl der neu eingestellten Personen lag bei ca. 110.000, die Einstellungsquote damit bei 4,3 Prozent. Von allen Neueinstellungen waren 48 Prozent Frauen, etwa 12 Prozent wurden über die Arbeitsagenturen vermittelt und ca. 6 Prozent der neu eingestellten Personen waren älter als 50 Jahre. Die überwiegende Zahl der Neueinstellungen wurde in den privaten Dienstleistungssektoren getätigt. Schlusslicht bei den Neueinstellungen war der Sektor öffentliche Verwaltung und Organisationen ohne Erwerbscharakter. 42 Prozent der Neueinstellungen betrafen einfache Tätigkeiten, die keine abgeschlossene Berufsausbildung verlangen. Der Anteil der Geringqualifizierten an allen Neueinstellungen in Hessen ist damit gegenüber dem 1. Halbjahr 2003 um 8 Prozentpunkte. 82 Prozent aller Einstellungen für Geringqualifizierte wurden in den Dienstleistungssektoren getätigt, im Baugewerbe und im öffentlichen Bereich waren für diese Qualifikationsgruppe kaum Einstellungen zu verzeichnen. Was den Stellenabbau im Bereich einfacher Tätigkeiten betrifft, konnten in Hessen keine Anhaltspunkte für eine massive Wegrationalisierung oder Auslagerung solcher Stellen gefunden werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Licht und Schatten - Betriebliche Einstellungspolitik bei Älteren (2006)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Jens Stegmaier (2006): Licht und Schatten - Betriebliche Einstellungspolitik bei Älteren. In: IAB-Forum H. 2, S. 60-64.
Abstract
"Nach den Ergebnissen des IAB-Betriebspanels wurde nur rund jede zehnte Stelle im ersten Halbjahr 2004 mit einem über 50-jährigen Mitarbeiter besetzt. Dies hat aber - nach Auskunft der Betriebe - nur in wenigen Fällen mit einem 'altersdiskriminierenden' Verhalten seitens der Arbeitgeber zu tun. Der Anteil Älterer an den neu eingestellten Personen ist in den Großbetrieben wesentlich geringer als in den Klein- und Mittelbetrieben. Außerdem repräsentieren die Einstellungen der Klein- und Mittelbetriebe die große Mehrheit aller Einstellungen Älterer. Gleichwohl liegen den kleineren und mittleren Betrieben seltener als größeren Betrieben Bewerbungen von Älteren vor. Dies ist zwar einerseits erklärlich, kann aber andererseits auch als Hinweis auf ungenutzte Potentiale gelten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Akquisitionen und Unternehmenszusammenschlüsse im IAB-Betriebspanel (2006)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Kai Kirchhof (2006): Akquisitionen und Unternehmenszusammenschlüsse im IAB-Betriebspanel. In: L. Bellmann & J. Wagner (Hrsg.) (2006): Betriebsdemographie (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 305), S. 191-203.
Abstract
"Seit der Mitte der 90er Jahre erhöhte sich die Anzahl der Fusionen weltweit sehr stark. Die sich daraus ergebenden Wirkungen auf den Arbeitsmarkt, insbesondere auf die Beschäftigung, die Investitionen und Innovationen sind bislang noch nicht systematisch untersucht worden. Ein wesentlicher Grund dafür ist das Fehlen entsprechender Daten, insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen. Bisherige Hinweise auf negative Beschäftigungseffekte von Unternehmenszusammenschlüssen lassen sich deshalb nicht verallgemeinern. Der Beitrag präsentiert erste Ergebnisse einer Pilotstudie, die die Datenbasis des IAB-Betriebspanels nutzt, und um fusionsbezogene Daten von Thomson Financial Services erweitert. Die gewonnenen Erfahrungen bei der Erstellung und Auswertung des Testdatensatzes zeigen, dass über diesen Weg Unternehmensübernahmen identifiziert werden können und empirisch analysiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebsdemographie (2006)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Joachim Wagner (Hrsg.) (2006): Betriebsdemographie. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 305), Nürnberg, 213 S.
Abstract
In jedem Jahr seit 1993 wird das IAB-Betriebspanel in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland vom IAB in Zusammenarbeit mit allen Bundesländern und dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle erhoben. Das Thema des 11. Forschungstreffen der Projektgruppe "IAB-Betriebspanel" lautete "Betriebsdemographie". Der Sammelband enthält acht Vorträge einschließlich der Korreferate. Die Auswahl der Beiträge ist durch die Anwendung der mikroanalytischen Methoden bestimmt. Inhaltlich werden folgende Punkte angesprochen:
- Wovon hängt das Überleben und der Erfolg neu gegründeter Betriebe und Unternehmen ab?
- Gibt es regionale Unterschiede des Gründungsgeschehens?
- Bestehen Unterschiede bei der Performance junger und alter Firmen?
- Haben größere Unternehmer notwendigerweise bessere Exportchancen?
- Wie entwickelt sich die Qualität der Arbeitsplätze, wenn Betriebe älter werden?
- Haben "gescheiterte" Unternehmer wirklich eine zweite Chance?
- Wie können Arbeitsmarkteffekte von Fusionen und Unternehmensübernahmen empirisch untersucht werden? (IAB2) -
Literaturhinweis
Weiterbildung in KMU (2006)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Ute Leber (2006): Weiterbildung in KMU. In: M. Weiß (Hrsg.) (2006): Evidenzbasierte Bildungspolitik : Beiträge der Bildungsökonomie (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F., 313), S. 115-130.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag gibt einen näheren Einblick in die unterschiedlichen Weiterbildungsaktivitäten von KMU und Großbetrieben und untersucht die Determinanten, die für diese Differenzen verantwortlich sind. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwieweit die unterschiedlichen Weiterbildungsaktivitäten von KMU und Großbetrieben auf unterschiedliche 'Ausstattungsmerkmale' dieser Betriebe zurückgeführt werden können. Zur Beantwortung dieser Frage werden - neben theoretischen Überlegungen zum Weiterbildungsverhalten von KMU und Großbetrieben - die Ergebnisse empirischer Untersuchungen auf Basis des IAB-Betriebspanels präsentiert, in denen die Einflussfaktoren betrieblicher Weiterbildung analysiert und die größenklassenspezifischen Differenzen im Weiterbildungsangebot mittels des Dekompositionsansatzes von Even/Macpherson (1990, 1993) in einen durch unterschiedliche Ausstattungsmerkmale 'erklärten' sowie einen 'unerklärten' Anteil zerlegt werden. Der Beitrag ist wie folgt gegliedert: In Abschnitt II werden Hypothesen zum Weiterbildungsangebot von KMU und Großbetrieben formuliert, die in Abschnitt III empirisch überprüft werden. Nach einem Überblick über die Datenbasis und den von uns verwendeten methodischen Ansatz werden hier die Ergebnisse multivariater Schätzungen dargestellt und die Differenzen im Weiterbildungsangebot von KMU und Großbetrieben zerlegt. Abschnitt IV fasst schließlich die zentralen Ergebnisse der Untersuchung zusammen und zieht bildungspolitische Schlussfolgerungen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personalbewegungen und Fachkräfterekrutierung: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2005 (2006)
Bellmann, Lutz ; Fischer, Gabriele ; Bielenski, Harald; Dahms, Vera; Frei, Marek; Wahse, Jürgen; Bilger, Frauke;Zitatform
Bellmann, Lutz, Harald Bielenski, Frauke Bilger, Vera Dahms, Gabriele Fischer, Marek Frei & Jürgen Wahse (2006): Personalbewegungen und Fachkräfterekrutierung. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2005. (IAB-Forschungsbericht 11/2006), Nürnberg, 98 S.
Abstract
"Zum ersten Mal seit Bestehen des IAB-Betriebspanels liegt hiermit ein gemeinsamer Bericht für West- und Ostdeutschland vor. Damit wird die bisher auf Ostdeutschland fokussierte Berichterstattung auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt. Der Bericht stellt erste Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2005 zu den folgenden Themen vor:
- Entwicklung und Struktur von Betrieben und Beschäftigung;
- Nutzung von atypischen Beschäftigungsverhältnissen durch die Betriebe;
- Dynamik auf dem Arbeitsmarkt: Job-Turnover und Labour-Turnover;
- Personalrekrutierung - insbesondere Personalbedarf und Stellenbesetzung bei Fachkräften;
- Berufsausbildung und Ausbildungsstellen;
- Betriebliche Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Korreferat zu Oliver Falck: "Erfolgschancen neu gegründeter Betriebe. Das Analysepotenzial von Beschäftigtenstatistik und IAB-Betriebspanel" (2006)
Zitatform
Blien, Uwe (2006): Korreferat zu Oliver Falck: "Erfolgschancen neu gegründeter Betriebe. Das Analysepotenzial von Beschäftigtenstatistik und IAB-Betriebspanel". In: L. Bellmann & J. Wagner (Hrsg.) (2006): Betriebsdemographie (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 305), S. 79-81.
Abstract
Das Korreferat zum Beitrag von O. Falck stellt zunächst fest, dass es sich dabei um einen 'interessanten Beitrag' zu den Erfolgschancen neu gegründeter Betriebe handelt, dass die empirischen Analysen kompetent ausgeführt seien und zusätzliche Einsichten in die Gründungsprozesse von Betrieben bieten. Das Korreferat nimmt dann kommentierend zu drei Punkten der Arbeit von O. Falck Stellung. Dabei handelt es sich um (1) die Behandlung des Endogenitätsproblems in den empirischen Analysen, (2) die Ableitung des Erfolgskriteriums von Betrieben und (3) die wirtschaftspolitische Einordnung des Gründungsgeschehens. Zu (1): eine methodisch kritische Auseinandersetzung mit der Mikrodatenanalyse kommt zu dem Schluss, dass man die Analyse der Überlebensraten in der von Falck durchgeführten Weise belassen und gleichzeitig reflektieren solle, dass mit der Endogenität von Aggregatvariablen Probleme entstehen können. Zu (2): die Ableitung des verwendeten Kriteriums für den Erfolg von Betrieben erscheint nicht als zwingend und erscheint nicht vollständig aus der ökonomischen Theorie abgeleitet. Zu (3): Die von Falck konstatierte Erklärung der Beschäftigungskrise sowie die wirtschaftspolitische Einordnung des Gründungsgeschehens 'überraschen'. Der Begründung, der deutsche Sozialstaat habe sich zum umfassenden Versorgerstaat entwickelt, in dem Individuen auf die Absicherung des einmal erreichten Lebensstandards vertrauen könnten, wird entgegengehalten, dass sie zwar dem Mainstream der ökonomischen Theorie entspreche, jedoch eine Vielzahl anderer Erklärungsmöglichkeiten ausblende. (IAB)
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Literaturhinweis
How fast do newly founded firms mature?: empirical analyses on job quality in start-ups (2006)
Zitatform
Brixy, Udo, Susanne Kohaut & Claus Schnabel (2006): How fast do newly founded firms mature? Empirical analyses on job quality in start-ups. In: M. Fritsch & J. Schmude (Hrsg.) (2006): Entrepreneurship in the region (International studies in entrepreneurship, 14), S. 95-112.
Abstract
"This paper analyzes differences in wages, bargaining coverage and labor fluctuation between newly founded and other firms in Germany in the period from 1997 to 2001. It makes use of a representative sample of establishments that were founded in 1995/96 and that form part of a large-scale set of establishment data in Germany. This unique data set is described in section 2. Section 3 analyzes the determinants of labor fluctuation and traces the observed differences in labor turnover of the cohort of newly founded establishments over time. In a similar way, the wage differential of newly founded establishments is investigated in Section 4, and their bargaining coverage is compared to that of other plants. Section 5 provides some concluding remarks and suggestions for future research." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur Arbeitsplatzqualität in Neugründungen: eine empirische Analyse mit Daten des IAB-Betriebspanels (2006)
Zitatform
Brixy, Udo, Susanne Kohaut & Claus Schnabel (2006): Zur Arbeitsplatzqualität in Neugründungen. Eine empirische Analyse mit Daten des IAB-Betriebspanels. In: L. Bellmann & J. Wagner (Hrsg.) (2006): Betriebsdemographie (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 305), S. 147-160.
Abstract
"Im Gegensatz zu den quantitativen Effekten von Neugründungen für die Beschäftigung ist zur Qualität der durch junge Betriebe geschaffenen Arbeitsplätze nur sehr wenig bekannt. Der Beitrag bietet einen Einstieg in dieses Thema. Die Qualität der Arbeitsplätze operationalisieren wir durch die Arbeitskräftefluktuation und das Ausmaß der Tarifbindung. Anhand eines kombinierten Firmen-Beschäftigten-Datensatzes können wir zeigen, dass Gründungen eine höhere Arbeitskräftefluktuation haben und in geringerem Umfang der Tarifbindung unterliegen. Diese Unterschiede werden aber im Zeitablauf rasch geringer, bzw. verschwinden im Fall der Arbeitskräftefluktuation. Nach wenigen Jahren entspricht daher die Arbeitsplatzqualität in Bezug auf die betrachteten Indikatoren in jungen Betrieben der von älteren Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of German job protection legislation on job creation in small establishments (2006)
Burgert, Derik;Zitatform
Burgert, Derik (2006): The impact of German job protection legislation on job creation in small establishments. In: Applied economics quarterly, Jg. 52, H. 2, S. 123-140.
Abstract
"A frequently-raised proposal in aid of increasing the flexibility of the German labour market, is the liberalisation of the job protection law. This law applies to those establishments with more than a specified cut-off number of employees. The argument examined in this paper is that this element of legal regulation hinders small enterprises from job creation. Changes in the cut-off number in the late 1990's provide the basis for estimating this effect. The evaluation approach is a Regression Discontinuity Design using these changes as natural experiments. Local treatment effects can be estimated non-parametrically by local linear regression. The data base used is the IAB establishment panel. This paper is the first one to exploit the policy changes named above, whilst controlling for self-selection into the treatment 'job protection', using minimal assumptions concerning model specification. The results are in line with earlier studies, finding no evidence of impeding job growth in small establishments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Erfolgschancen neu gegründeter Betriebe: das Analysepotenzial von Beschäftigtenstatistik und IAB-Betriebspanel (2006)
Zitatform
Falck, Oliver (2006): Erfolgschancen neu gegründeter Betriebe. Das Analysepotenzial von Beschäftigtenstatistik und IAB-Betriebspanel. In: L. Bellmann & J. Wagner (Hrsg.) (2006): Betriebsdemographie (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 305), S. 57-78.
Abstract
"Der Beitrag gibt einen stilisierten Überblick über den bisherigen Forschungsstand zu den Erfolgschancen neu gegründeter Unternehmen. Als Erfolgsindikator wird das langfristige Überleben neu gegründeter Unternehmen herangezogen. Dabei können die unterschiedlichsten unternehmerischen Strategien den Erfolg sicherstellen. Indikatoren wie Umsatz- und Beschäftigtenentwicklung werden diesen unterschiedlichen Strategien nur unzureichend gerecht, wenn sie auch in gewissen Lebensphasen eines Betriebes eine wesentliche Rolle spielen. Zur Analyse der Erfolgschancen neu gegründeter Betriebe in Deutschland eignen sich sowohl die Betriebsdatei der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit als auch das IAB-Betriebspanel. Beide Panels stehen in einer ausreichend langen Zeitreihe zur Verfügung und erlauben zudem, den untersuchten Betrieb sowie das regionale und sektorale Umfeld zu charakterisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Beschäftigungstrends 2005 Niedersachsen: Auswertung des IAB-Betriebspanels 2005 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (2006)
Zitatform
(2006): Beschäftigungstrends 2005 Niedersachsen. Auswertung des IAB-Betriebspanels 2005 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Hannover, 87 S.
Abstract
Ausgewertet wurden die entsprechenden Daten des IAB-Betriebspanels 2005 für die Bereiche Betriebsstruktur und Beschäftigtenstruktur, Personalstruktur, atypische Beschäftigung, Personalpolitik, Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs, Einstellungen, Abgänge und freie Stellen, Aus-, Fort- und Weiterbildung, Geschäftsvolumen und Ertragslage, Investitionen, Öffentliche Förderung, Produkte und Dienstleistungen im Umweltschutz, Tarifbindung, tarifliche Öffnungsklauseln und übertarifliche Bezahlung, Kapitel- und Gewinnbeteiligung. Im Berichtsjahr bestimmten zwei gegenläufige Trends die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Niedersachsen, nämlich ein Rückgang der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und ein Aufbau der geringfügig Beschäftigten. Insgesamt sank die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt geringfügig um 0,1 Prozent. Beschäftigungszuwachs verzeichneten einige Dienstleistungsbranchen sowie Kleinstbetriebe. Abwärts gerichtet ist die Entwicklung dagegen im Baugewerbe sowie im Bereich Erziehung und Unterricht. (IAB)
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Beschäftigung in jungen Unternehmen: gesamt- und einzelwirtschaftliche Betrachtungen (2006)
Grieshuber, Eva;Zitatform
Grieshuber, Eva (2006): Beschäftigung in jungen Unternehmen. Gesamt- und einzelwirtschaftliche Betrachtungen. (Gabler Edition Wissenschaft), Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verl., 245 S.
Abstract
"Wirtschaftspolitiker blicken voller Hoffnung auf Unternehmensgründungen, da sie sich von ihnen positive Effekte für die Beschäftigung versprechen. Trifft dies tatsächlich zu? Auf der Basis österreichischer und internationaler empirischer Arbeiten analysiert die Autorin, in welchem Umfang die Erwartungen erfüllt werden. Sie verdeutlicht zunächst, dass Fragen der Abgrenzung und Messung sich wesentlich auf das Ergebnis auswirken, und zeigt dann, dass die Ausgestaltung der neu geschaffenen Arbeitsplätze entscheidende Folgen für die Beschäftigungswirkungen von Gründungs- und Jungunternehmen hat. Ausgehend von einzelwirtschaftlich orientierten Überlegungen, die die Spezifika junger Unternehmen berücksichtigen, werden personalpolitische Konsequenzen - insbesondere hinsichtlich der Art der Beschäftigungsverhältnisse sowie der Anreizsysteme - diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Überleben und Beschäftigungsentwicklung neu gegründeter Betriebe (2006)
Zitatform
Heckmann, Markus & Claus Schnabel (2006): Überleben und Beschäftigungsentwicklung neu gegründeter Betriebe. In: L. Bellmann & J. Wagner (Hrsg.) (2006): Betriebsdemographie (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 305), S. 1-29.
Abstract
"Anhand einer Kohorte von Betrieben des IAB-Betriebspanels, die 1995/96 ihren ersten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einstellten, werden potenzielle Erklärungsfaktoren des Überlebens und der Beschäftigungsentwicklung neu gegründeter Betriebe bis 2003 analysiert. Zu den wenigen robusten, längerfristig statistisch signifikanten Ergebnissen zählen der negative Zusammenhang zwischen der Startgröße eines Betriebes und seiner Beschäftigungsentwicklung sowie die höheren Überlebenswahrscheinlichkeiten von Betrieben mit einem Startkapital von über 50.000 DM und von Gründungen im sekundären Sektor. Dagegen scheinen (messbare) sozio-demographische Merkmale des Gründers keine wichtige Rolle für den Erfolg der neuen Betriebe zu spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Existenzgründung im ländlichen Raum: Potenziale und Aktivitäten in der Raumordnungsregion Lüneburg (2006)
Zitatform
Japsen, Andrea & Dirk Oberschachtsiek (2006): Existenzgründung im ländlichen Raum. Potenziale und Aktivitäten in der Raumordnungsregion Lüneburg. In: R. Sternberg (Hrsg.) (2006): Deutsche Gründungsregionen (Wirtschaftsgeographie, 38), S. 195-226.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Gründungsaktivitäten in der Raumordnungsregion Lüneburg. Die Gründungsaktivitäten und Rahmenbedingungen werden in der gesamten Region sowie in den dazugehörigen drei Landkreisen gesondert analysiert. Als ländlich eingestufte Region zeigt die Raumordnungsregion Lüneburg deutliche Unterschiede zwischen den Landkreisen. Dabei lässt sich erkennen, dass die im Vergleich zu den übergeordneten Raumeinheiten (Bundesland Niedersachsen und Westdeutschland) höheren Gründungsraten in der Raumordnungsregion Lüneburg charakteristisch sind für ländliche Regionen in Niedersachsen. Gleichzeitig widerspricht dies der Tendenz, dass mit zunehmender Verdichtung auch die Gründungsaktivität ansteigt. Zudem weisen die beobachteten Landkreise sehr heterogene Ausgangsbedingungen für Gründungsaktivitäten auf. Dieses Bild zeigt sich sowohl über den qualitativ ausgerichteten Kreisvergleichen als auch in den deskriptiven Befunden auf Basis des Regionalen Entrepreneurship Monitors (REM). Die Ergebnisse lassen allerdings die Frage offen, wie viele der Existenzgründungen insbesondere in den stark ländlichen Kreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg in erster Linie durch die individuelle Sicherung des Lebensunterhalts motiviert sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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IAB-Führungskräftestudie - Die gläserne Decke (2006)
Zitatform
Kleinert, Corinna, Susanne Kohaut & Micaela Zirngibl (2006): IAB-Führungskräftestudie - Die gläserne Decke. In: IAB-Forum H. 2, S. 6-11.
Abstract
Frauen sind in deutschen Unternehmensführungen unterrepräsentiert. In der Forschung werden die Ursachen, die Frauen auf unsichtbare, aber sehr wirksame Weise an der beruflichen Karriere hindern, als 'glass ceilings' oder 'gläserne Decken' bezeichnet. Erstmals 2004 sind im Rahmen des IAB-Betriebspanels Daten zur Führungsstruktur in Betrieben der Privatwirtschaft in Deutschland erhoben worden. Bei der Erhebung und Auswertung zur Führungsstruktur wurde zwischen Vorgesetztenfunktionen auf der obersten Führungsebene (Geschäftsführung, Eigentümerin/Eigentümer, Vorstand, Filialleitung, Betriebsleitung) sowie auf der zweiten Führungsebene (d. h. alle unterhalb der obersten Führungsebene liegenden Führungspositionen) unterschieden. Wesentliche Ergebnisse der Studie sind: Fast die Hälfte aller Beschäftigten in den rund 1,9 Mio. Betrieben der Privatwirtschaft in Deutschland sind Frauen (45 Prozent). Dabei sind Frauen auf der ersten Führungsebene mit durchschnittlich einem Viertel (24 Prozent) vertreten. Neben der betrieblichen Wirklichkeit analysiert die Studie auch den Arbeitsalltag und die Lebensverhältnisse der Führungskräfte, ihre Partnerschaften und familiäre Situationen. Eine vergleichende Auswertung der Mikrozensus 2000 und 2004 durch das IAB zeigt, dass die Frauenanteile bei abhängig beschäftigten Führungskräften in der Privatwirtschaft im Jahr 2004 gegenüber dem Jahr 2000 angestiegen sind - von 21 Prozent im Jahr 2000 auf 23 Prozent im Jahr 2004. Entscheidend für die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen ist die Schaffung von Rahmenbedingungen innerhalb und außerhalb der Betriebe, die eine leichtere Vereinbarkeit von Führungstätigkeiten und Familie sowie die Planbarkeit von Karrieren sicherstellen. (IAB)
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Personaleinstellungen und -abgänge in Rheinland-Pfalz 2005: Teil I: Fachkräfte: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005 (2006)
Zitatform
Knobel, Claudia, Birgit Wagner & Alfons Schmid (2006): Personaleinstellungen und -abgänge in Rheinland-Pfalz 2005: Teil I: Fachkräfte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2006,03), Frankfurt, Main, 23 S.
Abstract
"Der vorliegende Report ist der dritte aus der Befragungswelle 2005 des IAB-Betriebspanels Rheinland-Pfalz und beschäftigt sich mit Personalrekrutierungsstrategien. Einen Schwerpunkt bilden die Einstellungen und der Stellenabbau bei den Fachkräften. Zunächst wird jedoch auf die Personal- und Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in Rheinland-Pfalz eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2005: Abschlussbericht (2006)
Zitatform
Knobel, Claudia, Birgit Wagner & Alfons Schmid (2006): IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2005. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2006,05), Frankfurt, Main, 179 S.
Abstract
"Ziel dieses IAB-Betriebspanels ist es, ein repräsentatives, betriebsgestütztes Beobachtungssystem zur Verfügung zu stellen, das zum einen einer kontinuierlichen Analyse der betrieblichen Beschäftigung und deren Determinanten dient, zum anderen Aussagen zur wirtschaftlichen Situation der Betriebe in Rheinland-Pfalz ermöglicht. Darüber hinaus werden Stimmungslagen und zukünftige Einschätzungen der Betriebe eingefangen. Zudem soll das Panel helfen, die betrieblichen Beschäftigungsprozesse transparenter zu machen und die unternehmensinternen Bestimmungsgrößen aufzeigen. Die Ergebnisse aus dem Betriebspanel ergänzen entsprechend die einzel- und gesamtwirtschaftlichen Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes. Das breite Spektrum des Fragebogens umfasst folgende betriebliche Themenbereiche, von denen manche jährlich, andere nur alle zwei Jahre erhoben werden:
- Bestimmungsgrößen der Beschäftigungsentwicklung (Produktion, Umsatz, Arbeitszeiten, Investitionen, Auslastung);
- Personalnachfrage und Beschäftigungserwartungen (Vakanzen, offene Stellen, Fluktuation, betriebliche Beschäftigungspolitik);
- Stand und Entwicklung der Technik und Organisation sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsplätze;
- Einflussgrößen auf die Produktivität, z.B. technische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Faktoren;
- Daten zur Biographie von Betrieben, Inanspruchnahme von Fördermaßnahmen und deren Wirkungen auf die Beschäftigung;
- Aktivitäten in der Ausbildung sowie der betrieblichen Weiterbildung.
Neben diesen regelmäßig abgefragten Themenkomplexen enthält der Fragebogen jährlich wechselnde Schwerpunktthemen, wodurch ein Bezug zu aktuellen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Problemen und Fragestellungen hergestellt wird. In 2005 lag der Fokus auf Ausbildung sowie Personaleinstellungen und -abgänge." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Personaleinstellungen und -abgänge in Rheinland-Pfalz 2005: Teil II: Geringqualifizierte: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005 (2006)
Zitatform
Knobel, Claudia, Birgit Wagner & Alfons Schmid (2006): Personaleinstellungen und -abgänge in Rheinland-Pfalz 2005: Teil II: Geringqualifizierte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2006,04), Frankfurt, Main, 11 S.
Abstract
"Der vorliegende Report ist der vierte aus der Befragungswelle 2005 des IAB-Betriebspanels Rheinland-Pfalz und beschäftigt sich mit Personalrekrutierungsstrategien. Einen Schwerpunkt bilden die Einstellungen und der Stellenabbau bei den Geringqualifizierten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsrechtliche Schwellenwerte und betriebliche Arbeitsplatzdynamik: eine empirische Untersuchung am Beispiel des Schwerbehindertengesetzes (2006)
Zitatform
Koller, Lena, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2006): Arbeitsrechtliche Schwellenwerte und betriebliche Arbeitsplatzdynamik. Eine empirische Untersuchung am Beispiel des Schwerbehindertengesetzes. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 2, S. 181-199.
Abstract
"In der Arbeit werden Auswirkungen des deutschen Schwerbehindertengesetzes auf die Arbeitsplatzdynamik mit Daten der Bundesagentur für Arbeit und des IAB-Betriebspanels empirisch überprüft. Die Daten erlauben eine Untersuchung der zweiten Schwelle des Gesetzes von 25 Beschäftigten, bei deren Überschreiten die Betriebe im Untersuchungszeitraum 1999/2000 zwei Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten besetzen oder eine Ausgleichsabgabe zahlen mussten. Deskriptive und multivariate Analysen deuten darauf hin, dass das Beschäftigungswachstum leicht gebremst wird, wenn Betriebe kurz vor dieser Schwelle stehen und nicht ausreichend Schwerbehinderte beschäftigen (also beim Überschreiten der Schwelle eine Ausgleichsabgabe zahlen müssten). Allerdings gibt es keine Anzeichen dafür, dass Betriebe in einer entsprechenden Situation hinter der Schwelle stärker Beschäftigung abbauen, um diese zu unterschreiten und die Abgabe zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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IAB-Betriebspanel Bremen 2005: Fachkräfte und Geringqualifizierte (2006)
Landsberg, Helma; Wehling, Walter;Zitatform
Landsberg, Helma & Walter Wehling (2006): IAB-Betriebspanel Bremen 2005. Fachkräfte und Geringqualifizierte. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 67 S.
Abstract
"Ergänzend zum statistischen Angebot liefert das IAB-Betriebspanel für eine effiziente Gestaltung der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik wichtige Informationen zum Einstellungsverhalten und zum Personalbedarf der Betriebe auch bezogen auf Personengruppen und bildet somit die Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt ab. Das IAB-Betriebspanel stellt mit über 15.000 auswertbaren Interviews, davon rund 900 im Land Bremen', die größte Betriebsbefragung in Deutschland dar, die jährlich Betriebe sämtlicher Wirtschaftsbereiche u.a. zum Personalverhalten befragt. In der Befragung 2005 wurden über die Standardfragen zur Beschäftigtenentwicklung, zur Personalstruktur, zu den Personaleinstellungen, zur Personalsuche und zu den Personalabgängen hinaus spezielle Fragen in Bezug auf den Personalbedarf und die Personalrekrutierung gestellt. So wurde zusätzlich nach der Qualifikation eingestellter Personen differenziert, Kompromisse bei der Besetzung qualifizierter Stellen sowie die Nichtbesetzung von qualifizierten Stellen und deren Ursachen erfasst. Zudem wurde nach dem Bedarf an Fachkräften und Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs gefragt, aber auch der Abbau einfacher Tätigkeiten thematisiert. Eine weitere Frage widmet sich den Instrumenten der betrieblichen Personalpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen von Betriebsübergängen und unternehmensinternen Umstrukturierungen auf Betriebsvereinbarungen (2006)
Lerch, Sascha;Zitatform
Lerch, Sascha (2006): Auswirkungen von Betriebsübergängen und unternehmensinternen Umstrukturierungen auf Betriebsvereinbarungen. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 2, Rechtswissenschaften 4445), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 262 S.
Abstract
"Durch die in letzter Zeit zunehmend geschlossenen betrieblichen 'Bündnisse für Arbeit' - teils durch betriebliche Öffnungsklauseln in Tarifverträgen zugelassen, teils auch unter Missachtung des in § 77 Abs. 3 BetrVG geregelten Tarifvorrangs - wächst die Bedeutung von Betriebsvereinbarungen weiter an. Ausgelöst durch die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 18. September 2002 zur Fortgeltung von Gesamtbetriebsvereinbarungen nach einem Betriebsübergang gemäß § 613a BGB wendet sich die wissenschaftliche Diskussion nun verstärkt den Rechtsfolgen des Betriebsübergangs zu. Die Arbeit schlägt die Heranziehung eines einheitlichen Kriteriums bei Beurteilung der Auswirkungen von Betriebsübergängen und unternehmensinternen Umstrukturierungen auf Betriebsvereinbarungen vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Korreferat zu Markus Heckmann und Claus Schnabel: "Überleben und Beschäftigungsentwicklung neu gegründeter Betriebe" (2006)
Zitatform
Möller, Iris (2006): Korreferat zu Markus Heckmann und Claus Schnabel: "Überleben und Beschäftigungsentwicklung neu gegründeter Betriebe". In: L. Bellmann & J. Wagner (Hrsg.) (2006): Betriebsdemographie (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 305), S. 31-32.
Abstract
Das Korreferat zum Beitrag über das Überleben und die Beschäftigungswirkung neu gegründeter Betriebe erläutert zusammenfassend zunächst die von M. Heckmann und C. Schnabel angewandte Evaluierungsmethode und die dem Beitrag zugrunde liegende theoretische Argumentation und kommt zu der Bewertung, dass die der Forschungsfrage zugrundeliegenden Hypothesen anschaulich und umfassend beschrieben werden. Die Autorin weist darauf hin, dass bei der Interpretation der Ergebnisse die Eigenheit der Studie bezüglich der Definition von Neugründungen berücksichtigt werden müsse, da in der Studie nur "Betriebe, die zwischen dem 1. Juli 1995 und dem 30. Juni 1996 ihren ersten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten eingestellt haben", als Neugründungen betrachtet. Kritisch wird angemerkt, dass nicht auf die Panelmortalität eingegangen wird. So bleibe offen, ob zwischen Betrieben, die die Teilnahme an der Befragung verweigert haben und solchen, die nicht mehr existieren, differenziert wurde. Bei dem Beitrag von M. Heckmann und C. Schnabel handelt es sich nach dem Urteil der Autorin "um einen gelungenen Beitrag zur Gründungsforschung, da die aufgestellten Hypothesen auf einer ausführlichen Literaturrecherche basieren, diese mittels neuerer ökonometrischer Analysen abgesichert wurden und eine Datenquelle genutzt wurde, die in dieser Form bislang nicht für das Überleben und Wachsen von Betrieben genutzt wurde". (IAB2)
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Literaturhinweis
Determinanten der betrieblichen Weiterbildung: ein ganzheitlicher Ansatz zur Erklärung des betrieblichen Weiterbildungsverhaltens und eine empirische Analyse für Westdeutschland (2006)
Zitatform
Neubäumer, Renate, Susanne Kohaut & Margarete Seidenspinner (2006): Determinanten der betrieblichen Weiterbildung. Ein ganzheitlicher Ansatz zur Erklärung des betrieblichen Weiterbildungsverhaltens und eine empirische Analyse für Westdeutschland. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 126, H. 3, S. 437-471.
Abstract
"Der Beitrag erklärt das unterschiedliche Weiterbildungsverhalten von Betrieben mit einem ganzheitlichen, auf der Transaktionskostentheorie basierenden Ansatz. Danach ist der betriebliche Kontext, d. h. Investitionen in Sachkapital und immaterielle Werte, die Art der Arbeitsbeziehungen und die Struktur der Belegschaft entscheidend für Weiterbildungsinvestitionen. Die empirische Analyse erfolgt mit Daten des IAB-Betriebspanels. Sowohl die Probit-Schätzungen der Weiterbildungsbeteiligung als auch die Tobit-Schätzungen der Weiterbildungsintensität bestätigen die theoretisch abgeleiteten Ergebnisse. Dagegen sind bei OLS-Schätzungen der Weiterbildungsintensität (von weiterbildungsaktiven Betrieben) nur wenige Variablen signifikant. Dies spricht dafür, dass die Entscheidungen über die Weiterbildungsbeteiligung und -intensität gemeinsam erfolgen, so dass ein einstufiges Verfahren der geeignete Schätzansatz ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Informationelle Zugänge für die empirische Untersuchung freiberuflicher Existenzgründungen? (2006)
Paic, Peter;Zitatform
Paic, Peter (2006): Informationelle Zugänge für die empirische Untersuchung freiberuflicher Existenzgründungen? (FFB-Diskussionspapier 66), Lüneburg, 26 S.
Abstract
"Grundlage für die empirische Analyse freiberuflicher Existenzgründungen ist eine möglichst umfassende Datenbasis, welche relevante Informationen zur Existenzgründung der Freiberufler beinhaltet und ein realistisches Abbild der Wirklichkeit (Repräsentativität) wiedergeben kann. In diesem Kontext vergleicht der Autor sieben informationelle Zugänge auf ihre Eignung im freiberuflichen Existenzgründungsumfeld. Zu den ausgewählten Datenbasen der Untersuchung gehören der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes, die Umsatzsteuerstatistik, das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), das ZEW-Gründungspanel West und das ZEW-Gründungspanel Ost vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), das IAB-Betriebspanel der Bundesagentur für Arbeit, die Erhebungen des Instituts für Freie Berufe (IFB) und die Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen (GESIS). Die Datenbasen werden in Bezug auf ihre Fallzahlen, Repräsentativität, Struktur sowie ihren gründungsbezogenen Informationsgehalt gegenübergestellt. Der Beitrag schließt mit einem Fazit zur Eignung der untersuchten Datenbasen ab und gibt einen Ausblick auf das Unternehmensregister sowie weitere Handlungsoptionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Leiharbeit im Betrieb: Strukturen, Kontexte und Handhabung einer atypischen Beschäftigungsform: Abschlussbericht des Forschungsprojektes HBS-2002-418-3, gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung (2006)
Promberger, Markus ; Bellmann, Lutz ; Dreher, Christoph; Theuer, Stefan; Sowa, Frank ; Schramm, Simon;Zitatform
Promberger, Markus (2006): Leiharbeit im Betrieb: Strukturen, Kontexte und Handhabung einer atypischen Beschäftigungsform. Abschlussbericht des Forschungsprojektes HBS-2002-418-3, gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung. Nürnberg, 185 S.
Abstract
"Leiharbeit ist in der Fläche nach wie vor eher randständig, wird in einer - nicht ganz kleinen - Minderheit von Betrieben jedoch intensiv genutzt. Hier kann es mitunter auch zu Verdrängungsprozessen kommen, die jedoch keineswegs generell der Leiharbeit zuzuschreiben sind, sondern mit bestimmten Randbelegschaftsstrategien der Unternehmen korrespondieren. Übernahmen kommen eher dort vor, wo wenige Leiharbeiter anzutreffen sind und reguläre Beschäftigung wächst. Leiharbeit ist nach wie vor unterprivilegierte Arbeit - sie ist im Schnitt schlechter bezahlt, weniger stetig, schlechter qualifiziert und seltener mitbestimmt. Leiharbeit organisiert in Deutschland mittlerweile große Teile des gering qualifizierten, vorwiegend industriellen 'jedermann/frau'-Arbeitsmarkts vor allem urbaner Zentren, doch breitet sie sich mehr und mehr ins Segment einfacher Dienstleistungsarbeit aus. Die durch die geänderte Gesetzeslage hervorgerufene Tarifbindung der Branche hat die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Leiharbeiter zwar nicht unmittelbar verbessert, jedoch standardisiert und sichtbar gemacht - eine wichtige Voraussetzung für künftige erfolgreiche Tarifpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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IAB-Betriebspanel Hessen 2005: Abschlussbericht (2006)
Schmid, Alfons; Baden, Christian; Beckmann, Nils;Zitatform
Schmid, Alfons, Nils Beckmann & Christian Baden (2006): IAB-Betriebspanel Hessen 2005. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen 2006,05), Frankfurt, Main, 152 S.
Abstract
Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Befragung im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Es ist eine Bestandsaufnahme betrieblicher Strukturen, Situationen und Problemzusammenhänge, sowie von Stimmungslagen und Einschätzungen der Betriebe. Die Ergebnisse beziehen sich auf die Beschäftigtenzahlen und die Beschäftigungsdynamik, die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation, Personaleinstellungen (insbesondere von Geringqualifizierten) und die Strategien gegen Fachkräftemangel, Aus- und Weiterbildung sowie die Tarifgebundenheit der Betriebe. (IAB)
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IAB-Betriebspanel Hessen 2005: Kurzfassung des Abschlussberichts (2006)
Schmid, Alfons; Baden, Christian; Beckmann, Nils;Zitatform
Schmid, Alfons, Nils Beckmann & Christian Baden (2006): IAB-Betriebspanel Hessen 2005. Kurzfassung des Abschlussberichts. Frankfurt am Main, 14 S.
Abstract
Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Befragung im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Es ist eine Bestandsaufnahme betrieblicher Strukturen, Situationen und Problemzusammenhänge, sowie von Stimmungslagen und Einschätzungen der Betriebe. Die Ergebnisse beziehen sich auf die Beschäftigtenzahlen und die Beschäftigungsdynamik, die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation, Personaleinstellungen (insbesondere von Geringqualifizierten) und die Strategien gegen Fachkräftemangel, Aus- und Weiterbildung sowie die Tarifgebundenheit der Betriebe. (IAB)
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Korreferat zu Lutz Bellmann und Kai Kirchhof: "Akquisitionen und Unternehmenszusammenschlüsse im IAB-Betriebspanel" (2006)
Schulz, Norbert;Zitatform
Schulz, Norbert (2006): Korreferat zu Lutz Bellmann und Kai Kirchhof: "Akquisitionen und Unternehmenszusammenschlüsse im IAB-Betriebspanel". In: L. Bellmann & J. Wagner (Hrsg.) (2006): Betriebsdemographie (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 305), S. 205-207.
Abstract
Der Beitrag von L. Bellmann und K. Kirchner präsentiert erste Ergebnisse einer Pilotstudie, die die Datenbasis des IAB-Betriebspanels nutzt und um fusionsbezogene Daten von Thomson Financial Services erweitert, um die Beschäftigungswirkungen von Fusionen zu untersuchen. Das Korreferat hierzu erläutert Vorgehensweise und Ergebnisse der Pilotstudie und kommt zu der Feststellung, dass die Identifizierung von Betrieben, die an einem Zusammenschluss beteiligt waren, zwar gelingt, dass jedoch die eigentliche Frage nach den Arbeitsplatzeffekten in der Arbeit aber nicht aufgegriffen wurde. Kritisch wird auch angemerkt, dass in der Studie bei der Analyse der Betroffenheit durch einen Zusammenschluss sowohl Ziel- als auch Käuferbetrieb gleich behandelt werden. Der Pilotstudie ist als Verdienst anzurechnen, dass sie das in der Öffentlichkeit vorherrschende negative Bild von Fusionsfolgen korrigiert. Angesichts des Betriebs als Erhebungsgröße im IAB-Betriebspanel wird vorgeschlagen, sich methodisch auf Einbetriebsunternehmen zu beschränken, um Probleme zu vermeiden, wenn große Unternehmen ins Spiel kommen. Für Einbetriebsunternehmen liegt der komparative Teil des Betriebspanels besonders ausgeprägt vor. Anschließend sollte die Analyse für Betriebe wiederholt werden, die einem Mehrbetriebsunternehmen angehören. Zur Untersuchung der Auswirkung von Fusionen auf die Innovationstätigkeit wird auf den methodischen Ansatz des 'propensity score' verwiesen. Abschließend wird festgehalten, dass die Abklärung der Frage, ob das IAB-Betriebspanel für Analysen der Wirkungen von Zusammenschlüssen geeignet ist, 'sehr verdienstvoll' ist. (IAB)
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Betriebliche Personalpolitik und die Erwerbstätigkeit qualifizierter Frauen (2006)
Timmermann, Andrea;Zitatform
Timmermann, Andrea (2006): Betriebliche Personalpolitik und die Erwerbstätigkeit qualifizierter Frauen. (Innovative Beschäftigungspolitik in Forschung und Praxis 02), Hamburg: Kovac, 342 S.
Abstract
"Ausgangspunkt der Untersuchung sind Entwicklungen, die sich schon seit geraumer Zeit auf den Arbeitsmärkten in wirtschaftlich hoch entwickelten Gesellschaften beobachten lassen. Da ist zunächst das steigende Angebot an Arbeitnehmern mit höheren Qualifikationen. Ganz unabhängig davon, welches Maß man auch immer verwendet, lässt sich dieses Ansteigen bei Frauen und bei Männern beobachten. Hinzu kommt, dass sich das Bildungsverhalten der Frauen deutlich schneller als das der Männer verändert. Es gibt zwar noch Segregationseffekte auf dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig wächst aber auch die Nachfrage nach Arbeitnehmern mit höheren Qualifikationen. Das mag an der zunehmenden internationalen Verflechtung, an der technischen Entwicklung oder an organisatorischen Innovationen liegen. Als sicher kann heute gelten, dass die Nachfrage nach höheren Qualifikationen schneller steigt als das Angebot. Die Folge ist ein durchaus beachtliches Ansteigen des qualifikatorischen Differentials und/oder ein Anstieg der Arbeitslosigkeit von Arbeitnehmern mit niedrigen Qualifikationen. Eine der wesentlichen Folgen dieser Entwicklungen steht im Mittelpunkt der Arbeit. Die Autorin geht von der Vermutung aus, dass sich die Personalpolitik von Unternehmen angesichts dieser Entwicklungen und angesichts der sich schon abzeichnenden betrieblichen Problemlagen darauf einstellen muss, zunehmend unterschiedlich qualifizierte Männer zu beschäftigen. Man kann aber auch fragen, ob die zunehmende Beschäftigung qualifizierter Frauen zu der Entwicklung von neuen personalpolitischen Instrumenten führt. Diese Fragestellungen werden sowohl theoretisch als auch empirisch behandelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der zehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2006)
Zitatform
(2006): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der zehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Reihe Forschungsberichte 28), Potsdam, 116 S.
Abstract
"Schwerpunktthema der 2005er Welle des IAB-Betriebspanels war die betriebliche Fachkräftesituation. Hier wurde insbesondere der Frage nachgegangen, inwieweit die Betriebe in Brandenburg ihren betrieblichen Personalbedarf decken können. 2005 suchte etwa jedes vierte Brandenburger Unternehmen Personal. Nur ca. 14 Prozent dieser Unternehmen konnte die offenen Stellen bzw. einige davon nicht besetzen. Überwiegend wurden Mitarbeiter für qualifizierte Tätigkeiten gesucht und weniger für einfache Tätigkeiten. Probleme bei der Fachkräftesicherung treten nach Angaben der befragten Unternehmen derzeit nur vereinzelt auf. Die Fachkräftesituation könnte sich jedoch in den nächsten Jahren verschärfen, wenn das Arbeitskräfteangebot zurückgeht und die berufsfachliche Orientierungen und Qualifikationen des Arbeitskräfteangebots nicht mit der betrieblichen Nachfrage nach Arbeitskräften übereinstimmt. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die deutliche Zunahme der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten. Im Jahr 2005 haben 41 Prozent aller Betriebe Weiterbildungen durchgeführt. Allerdings waren nur 22 Prozent der Beschäftigten einbezogen Das zeigt, dass die Aufgabe der Fachkräftesicherung, die vor der Kulisse des demografischen Wandels zunehmend an Brisanz gewinnt, von den betrieblichen Personalverantwortlichen noch nicht hinreichend angenommen wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel, Länderbericht Sachsen: Ergebnisse der zehnten Welle 2005 (2006)
Abstract
Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2005 zum zehnten Mal durchgeführt. Insgesamt wirkten ca. 16 Tsd. Betriebe aller Branchen und Größen mit. Das zentrale Schwerpunktthema der zehnten Welle konzentriert sich auf Probleme des betrieblichen Personalbedarfs. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit der Einstellungsbedarf der Betriebe bei Fachkräften und bei einfachen Tätigkeiten gedeckt werden kann. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Anzahl der Betriebe als auch die Beschäftigung in Sachsen rückläufig ist. Trotzdem gibt es eine hohe Einstellungsdynamik der Unternehmen. Im 1. Halbjahr 2005 wurden Arbeitskräfte für ca. 100 Tsd. Arbeitsplätze gesucht, die zu etwa 91 Prozent auch besetzt werden konnten. 74 Prozent der im 1. Halbjahr 2005 insgesamt gesuchten Beschäftigten wurden für qualifizierte, 26 Prozent für einfache Tätigkeiten nachgefragt. Mitte 2005 waren in Sachsen, in Ost- wie in Westdeutschland ca. 30 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse flexibel. Bei den Frauen lag dieser Anteil in Sachsen mit 43 Prozent deutlich höher, denn insbesondere in "frauendominierten" Branchen spielen "Nicht-Standard- Beschäftigungsverhältnisse" eine große Rolle. Die Zahl der Auszubildenden blieb in Sachsen im Vorjahresvergleich konstant. Gegenüber dem 1. Halbjahr 1997 (36 Prozent) haben sich die Weiterbildungsaktivitäten der sächsischen Betriebe deutlich erhöht und erreichen mit 47 Prozent Spitzenwerte innerhalb der neuen, aber auch der alten Länder. Der Produktivitätsrückstand der Betriebe Sachsens wie auch Ostdeutschlands insgesamt gegenüber Westdeutschland ist nach wie vor beträchtlich. (IAB2)
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Literaturhinweis
Employers' demand for part-time workers: incidence and motives in Germany and the Netherlands (2005)
Zitatform
Allaart, Piet & Lutz Bellmann (2005): Employers' demand for part-time workers. Incidence and motives in Germany and the Netherlands. In: M. Ramioul, U. Huws & A. Bohlen (Hrsg.) (2005): Measuring the information society, S. 41-58.
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Literaturhinweis
Arbeitszeitpolitik (2005)
Bach, Hans-Uwe; Zika, Gerd ; Deeke, Axel; Feil, Michael; Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ; Wanger, Susanne ; Spitznagel, Eugen;Zitatform
Bach, Hans-Uwe, Lutz Bellmann, Axel Deeke, Michael Feil, Markus Promberger, Eugen Spitznagel, Susanne Wanger & Gerd Zika (2005): Arbeitszeitpolitik. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 144-189.
Abstract
"Die Arbeitszeitentwicklung in Deutschland war in der Vergangenheit zunächst von Verkürzungen der tariflichen Arbeitszeit geprägt; dieser Prozess kam jedoch Mitte der neunziger Jahre zum Stillstand. Zugleich zeigte sich ein durchgängiger Trend zur Teilzeitarbeit, der vor allem in den letzten Jahren hauptsächlich durch zunehmende geringfügige Beschäftigung bestimmt war. Theorie und Empirie der Beschäftigungseffekte von Arbeitszeitveränderungen erlauben - insbesondere was deren längerfristige Wirkungen angeht - keine eindeutigen Aussagen. Kurzfristig dürften die aktuell diskutierten Arbeitszeitverlängerungen dem deutschen Arbeitsmarkt nicht weiterhelfen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebspanel Report Hessen: Kurzfassung des Abschlussberichts. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004 (2005)
Zitatform
herausgegeben von K. Kirchhof (Hrsg.); Baden, Christian, Claudia Knobel & Alfons Schmid Carola Burkert & Peter Schaade (Mitarb.) (2005): Betriebspanel Report Hessen. Kurzfassung des Abschlussberichts. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 05/2005), Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Seit 1993 führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusammenarbeit mit der TNS Infratest Sozialforschung GmbH eine repräsentative Betriebsbefragung in Deutschland durch. Seit der Befragung 2001 ist durch die Unterstützung der Hessischen Landesregierung sowie der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit eine gesonderte Auswertung auch für Hessen möglich. Ziel dieses erweiterten Panels ist es, Informationen und Erkenntnisse über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Hessen zu gewinnen. Die Kurzfassung beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse des Abschlussberichts 2004. Die Ausführungen basieren auf der mündlichen Befragung von 1.019 Betrieben in Hessen.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Konstante Beschäftigtenzahlen in Hessen
- Positiver Beschäftigungsverlauf des Sektors Dienstleistungen für Unternehmen gegen den Trend
- Beschäftigungsanstieg in 38 Prozent der Betriebe zwischen den Jahren 2000 und 2004
- Frauen auf der obersten Führungsebene deutlich unterrepräsentiert
- Personalprobleme in Großbetrieben und im Verarbeitenden Gewerbe
- Hessische Betriebe hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation skeptisch
- Innovationen in Hessen leicht gesunken
- Abnahme der Beschäftigungsdynamik in Hessen
- Keine Ausweitung der besonderen Beschäftigungsformen
- Möglichkeiten der flexiblen Anpassung der betrieblichen Arbeitszeiten von hessischen Betrieben noch nicht voll ausgeschöpft
- Ausbildung in Hessen 2004 - weiterhin hohes ungenutztes Ausbildungspotenzial." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume: was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (2005)
Behrendt, Dieter;Zitatform
Behrendt, Dieter (2005): Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume. Was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (Regionale Trends 17/2005), Göttingen, 68 S.
Abstract
"Die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland weist drei Hauptmerkmale auf: Sie schrumpft langfristig, sie altert und sie wird internationaler. Diese Trends finden sich aktuell und zukünftig in den Regionen in sehr unterschiedlichem Maße wieder. Während die eine Region schon heute schrumpft, wächst die andere. Langfristig sind jedoch nahezu alle Regionen, ob peripher oder städtisch, ob Normalregion oder Boomregion, von den Wirkungen des demographischen Wandels betroffen. Zu den quantitativen Entwicklungen existieren kleinräumig Prognosen, nicht jedoch zu den Wirkungen auf die Qualifikationsstruktur und die Zusammensetzung des zukünftigen Erwerbspersonenpotentials: Hier besteht noch Forschungsbedarf, speziell in den ländlichen Regionen abseits der Agglomerationen und besonders für die Handlungsmöglichkeiten von Unternehmen. Die Unternehmen werden je nach Regionsentwicklung absehbar zur Frage kommen, woher sie in Zukunft die benötigten Fachkräfte bekommen. Personal wird noch stärker als heute zum zentralen Erfolgsfaktor. Die Personalabteilungen sind aufgerufen, strategisch an die Rekrutierung sowie die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter heranzugehen und zukünftige Entwicklungen für ihr Unternehmen einzuschätzen. Diese Ausgabe der 'regionale trends' beurteilt die Bevölkerungsentwicklungen in den Regionen abseits der wirtschaftlichen Zentren hinsichtlich der Wirkungen auf die ansässigen Unternehmen und gibt eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand zur demographischen Entwicklung und die Rolle der Unternehmen. Zentrale Schlussfolgerung ist, dass die Unternehmen und die Akteure in den Heimatregionen letztlich nur über die Erhöhung der 'Haftkraft', kreative Rekrutierungsmethoden und eine Verbesserung des Unternehmensimages sowie des Images der Region die Lösung der demographischen Probleme bezüglich Fachkräften angehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Weiterbildung - denn wer da hat, dem wird gegeben (2005)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Ute Leber (2005): Betriebliche Weiterbildung - denn wer da hat, dem wird gegeben. In: IAB-Forum H. 2, S. 52-55.
Abstract
2003 haben insgesamt 41 Prozent der westdeutschen und 44 Prozent der ostdeutschen Betriebe Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, wobei allerdings der Schwerpunkt auf den Großbetrieben liegt. Kleine und mittlere Betriebe, Unternehmen bestimmter Branchen wie beispielsweise das Baugewerbe und die Land- und Forstwirtschaft, aber auch Un- und Angelernte haben einen erheblichen Nachholbedarf. Als Ansatzpunkte für Verbesserungen werden genannt: (1) Gezielte Weiterbildungsberatung, ergänzt etwa durch Beratungsgutscheine; (2) Einrichtung von 'Lernzeitkonten', bei denen angesammelte Arbeitszeitguthaben zur Weiterbildung genutzt werden können; (3) Angebot von zielgruppenorientierten Weiterbildungsangeboten, beispielsweise für Ältere, Ausländer mit Sprachschwierigkeiten oder Geringqualifizierte. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Ursachen der Arbeitslosigkeit (2005)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2005): Die Ursachen der Arbeitslosigkeit. In: Arbeit und Beruf, Jg. 56, H. 12, S. 362.
Abstract
Der Beitrag bezieht sich auf das Jahresgutachten 2005 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Diese Gutachten enthält ein Kapitel zu den Ursachen der Arbeitslosigkeit. Diese werden vor allem in den Arbeitsmarktinstitutionen gesehen, was anhand von empirischen Untersuchungen für den OECD-Raum zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit seit 1960 belegt wird. Deren Ergebnisse bestätigen einen beschäftigungspolitisch ungünstigen Einfluss der Höhe und der Dauer der Lohnersatzleistungen, der Steuern und Abgaben sowie der mangelnden Koordination bei den Lohnverhandlungen. Dagegen lässt sich kein Effekt des Kündigungsschutzes auf die Höhe der Arbeitslosigkeit nachweisen. Dies gilt auch für den Einfluss des gewerkschaftlichen Organisationsgrades, des Ausmaßes der Tarifbindung und der aktiven Arbeitsmarktpolitik. (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebliche Einstellung älterer Arbeitnehmer: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2004 (2005)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Ute Leber (2005): Betriebliche Einstellung älterer Arbeitnehmer. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2004. In: Arbeit und Beruf, Jg. 56, H. 6, S. 169-170.
Abstract
"Zusammenfassend wird festgehalten, dass den Ergebnissen des IAB-Betriebspanels zufolge zwar nur gut jede zehnte zuletzt besetzte Stelle im ersten Halbjahr 2004 mit einem über 50-jährigen Mitarbeiter besetzt wurde, dass dies aber nur in einem geringen Teil der Fälle mit einem 'altersdiskriminierenden' Verhalten seitens der Arbeitgeber zu tun hat. So haben die dargestellten Befunde gezeigt, dass neben der Arbeitsnachfrage durch die Betriebe auch arbeitsangebotsseitige Faktoren zu berücksichtigen sind, die sich etwa darin äußern, dass Bewerbungen älterer Personen den Betrieben oftmals gar nicht erst vorliegen. Lehnen Betriebe Bewerbungen Älterer ab oder schreiben ihre Stellen altersbegrenzt aus, so ist dies zumeist darauf zurückzuführen, dass die Bewerber von ihrer Qualifikation oder ihrer Persönlichkeit nicht in den Betrieb passen bzw. die offenen Stellen von ihrem Tätigkeitsprofil her nur für jüngere Beschäftigte geeignet sind. Prinzipielle Vorbehalte gegenüber älteren Arbeitnehmern - sei es aufgrund konkreter Erfahrungen oder ohne solche - sind dagegen in nur einem geringen Anteil der Betriebe anzutreffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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