Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Berufliche Inklusion: Forschungsergebnisse von Unternehmen und Beschäftigten im Spiegel der Praxis (2017)
Riecken, Andrea; Eikötter, Mirko; Jöns-Schnieder, Katrin;Zitatform
Riecken, Andrea, Katrin Jöns-Schnieder & Mirko Eikötter (Hrsg.) (2017): Berufliche Inklusion. Forschungsergebnisse von Unternehmen und Beschäftigten im Spiegel der Praxis. (Inklusive Bildung), Weinheim: Beltz Juventa, 315 S.
Abstract
"Die berufliche Inklusion von Beschäftigten mit Beeinträchtigungen ist für Unternehmen eine wichtige Herausforderung geworden. Welche Aufgaben ergeben sich daraus für das Personalmanagement, und wie realisieren Unternehmen die Umsetzung von beruflicher Inklusion? Wie erleben Beschäftigte mit einer Beeinträchtigung ihren Arbeitsalltag? Fühlen sie sich einbezogen und vorbehaltlos akzeptiert? Was könnte zukünftig noch verbessert werden? Der vorliegende Band versucht Antworten auf zentrale Fragen beruflicher Inklusionsforschung und -praxis zu geben. Er untersucht sowohl die Sicht von Unternehmen auf berufliche Inklusion als auch die Perspektive von Beschäftigten mit Beeinträchtigung. Die Ergebnisse aus den bundesweiten quantitativen Erhebungen werden durch Fachbeiträge zu ausgewählten Themen beruflicher Inklusion ergänzt. Berichte aus der Praxis sowie Best-Practice-Beispiele runden das Gesamtbild des aktuellen Inklusionsstands ab." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Wirkungen der Teilhabe am Arbeitsleben in Werkstätten für behinderte Menschen: Perspektiven von Beschäftigten (2017)
Schreiner, Mario;Zitatform
Schreiner, Mario (2017): Wirkungen der Teilhabe am Arbeitsleben in Werkstätten für behinderte Menschen. Perspektiven von Beschäftigten. In: Impulse H. 80, S. 28-33.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag stellt der Autor die Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie vor (Dissertationsstudie gefördert durch die Software AG Stiftung), die Werkstattbeschäftigte nach den Auswirkungen ihrer Werkstattbeschäftigung, bezogen auf gesellschaftliche Teilhabe und soziale Anerkennung befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilhabe am Arbeitsleben: Die Werkstatt für behinderte Menschen aus Sicht der Beschäftigten (2017)
Schreiner, Mario;Zitatform
Schreiner, Mario (2017): Teilhabe am Arbeitsleben. Die Werkstatt für behinderte Menschen aus Sicht der Beschäftigten. Wiesbaden: Springer VS, 180 S. DOI:10.1007/978-3-658-16919-0
Abstract
"Mario Schreiner untersucht auf der Basis von 20 problemzentrierten Interviews, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse und der empirisch begründeten Typenbildung ausgewertet wurden, wie sich die Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) auf ihre Beschäftigten auswirkt. Der Autor beleuchtet dabei die Wahrnehmung von sozialer Teilhabe und gesellschaftlicher Anerkennung durch diese besondere Beschäftigungsform und identifiziert vier Typen von Werkstattbeschäftigten. Die theoretische Grundlage der empirischen Untersuchung bildet die Verbindung und Operationalisierung von Teilhabekonzept und Anerkennungstheorie." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fortschreibung von Desintegrationskarrieren statt Förderung beruflicher Wiedereingliederung: Eine qualitative Studie zur Arbeitgebereinbindung in den Reha-Prozess (2017)
Zitatform
Schwarz, Betje, Timo Specht & Matthias Bethge (2017): Fortschreibung von Desintegrationskarrieren statt Förderung beruflicher Wiedereingliederung. Eine qualitative Studie zur Arbeitgebereinbindung in den Reha-Prozess. In: Die Rehabilitation, Jg. 56, H. 6, S. 365-371. DOI:10.1055/s-0043-111618
Abstract
"Ziel der Studie Exploration der Arbeitgebereinbindung in den Reha-Prozess aus Betroffenenperspektive. Methodik 8 Teilnehmende einer medizinisch-beruflich orientierten Reha wurden 4 Wochen nach Reha-Ende telefonisch interviewt. Die Auswertung erfolgte qualitativ-inhaltsanalytisch. Ergebnisse Neben einer mangelnden Arbeitgebereinbindung ließen sich in den Interviews ungenutzte Möglichkeiten in der Reha, Schnittstellenprobleme im Gesundheits- und Sozialsystem sowie eine allseitige Strategie des Abwartens identifizieren, in deren Folge Desintegrationskarrieren befördert und berufliche Wiedereingliederung behindert wurden. Schlussfolgerung Um berufliche Wiedereingliederung zu fördern, bedarf es nicht nur einer verbesserten Arbeitgebereinbindung, sondern auch der Überbrückung von Schnittstellen und Ausschöpfung vorhandener Maßnahmen und Instrumente." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employers' perception of the costs and the benefits of hiring individuals with autism spectrum disorder in open employment in Australia (2017)
Scott, Melissa ; Jacob, Andrew; Girdler, Sonya ; Parsons, Richard ; Hendrie, Delia ; Falkmer, Marita ; Falkmer, Torbjörn ;Zitatform
Scott, Melissa, Andrew Jacob, Delia Hendrie, Richard Parsons, Sonya Girdler, Torbjörn Falkmer & Marita Falkmer (2017): Employers' perception of the costs and the benefits of hiring individuals with autism spectrum disorder in open employment in Australia. In: PLoS one, Jg. 12, H. 5, S. 1-16. DOI:10.1371/journal.pone.0177607
Abstract
"Research has examined the benefits and costs of employing adults with autism spectrum disorder (ASD) from the perspective of the employee, taxpayer and society, but few studies have considered the employer perspective. This study examines the benefits and costs of employing adults with ASD, from the perspective of employers. Fifty-nine employers employing adults with ASD in open employment were asked to complete an online survey comparing employees with and without ASD on the basis of job similarity. The findings suggest that employing an adult with ASD provides benefits to employers and their organisations without incurring additional costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Partial disability and labor market adjustment: The case of Spain (2017)
Zitatform
Silva, Jose I. & Judit Vall-Castelló (2017): Partial disability and labor market adjustment: The case of Spain. In: Labour economics, Jg. 48, H. October, S. 23-34. DOI:10.1016/j.labeco.2017.05.012
Abstract
"Although partially disabled individuals in Spain are allowed to combine disability benefits with a job, the empirical evidence shows that the employment rate of this group of individuals is very low because they have much lower job finding and higher job separation rates than nondisabled workers. Moreover, a decomposition analysis of the equilibrium employment rate shows that the differences in the job finding rates explain 85 percent of the disabled employment gap. To explain these facts, we construct a labor market model with search intensity and matching frictions to identify the incentives and disincentives to work in Spain from the point of view of both disabled workers and employers. According to the model, the high employment rate gap observed between nondisabled and disabled individuals can be partly explained by the presence of a lower level of productivity among disabled individuals that discourages them from looking for jobs. In terms of policy interventions, sensitivity analysis shows that, since the disability condition is permanent, one-off subsidies in new hired positions have a much lower impact on the employment rate and welfare of disabled individuals than long-term policies." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Why one size fits all approach to transition in Disability Employment Services hinders employability of young people with physical and neurological disabilities in Australia (2017)
Zitatform
Stafford, Lisa, Gregory Marston, Marianella Chamorro-Koc, Amando Beatson & Judy Drennan (2017): Why one size fits all approach to transition in Disability Employment Services hinders employability of young people with physical and neurological disabilities in Australia. In: The journal of industrial relations, Jg. 59, H. 5, S. 631-651. DOI:10.1177/0022185617723379
Abstract
"The education-to-work pathways for young people with disabilities are becoming more diverse and lengthier in our post-industrial economy. Furthermore, it is recognized that a multitude of barriers still remain in securing employment at the end of these pathways. In this paper, we focus on Australia's Disability Employment Services (DES) to understand how views of transition in DES policy may be influencing program rules in supporting secondary and tertiary students with physical and/or neurological disabilities in their employability and employment. We do this through critical policy analysis of DES and in-depth Interpretive accounts from service providers and advocacy organizations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Firm-level early intervention incentives: which recent employers of disability program entrants would pay more? (2017)
Zitatform
Stapleton, David C., David R. Mann, Pragya Singh & Jae Song (2017): Firm-level early intervention incentives: which recent employers of disability program entrants would pay more? In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 28, H. 3, S. 162-173. DOI:10.1177/1044207317729126
Abstract
"The declining economic status of people with disabilities and the predicted 2016 depletion of the Social Security Disability Insurance (DI) Trust Fund have generated considerable interest in proposals for reforming the DI program. Some proposals would hold firms partially responsible for a portion of the DI benefits paid to their recent employees. We analyze the implications of this approach for employers and workers in general, and specifically consider two prominent reform proposals: One would require employers to carry short-term DI; the second would apply an experience rating to the DI portion of the Federal Insurance Contributions Act premium. We find the proposals would place a relatively large burden on the labor costs of many relatively small (fewer than 500 workers), low-wage firms. Firms with high potential liabilities might react by seeking to accommodate and retain workers with challenging medical conditions but might also reduce hiring or retaining workers at high risk of medical problems. Hence, although these proposals would likely reduce DI expenditures, they might have less desirable unintended consequences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Qualitative Befragung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden im Förderbereich der Bundesagentur für Arbeit. Abschlussbericht (2017)
Tisch, Anita ; Heun, Katja; Rauch, Angela ; Brötzmann, Nina; Tophoven, Silke ; Schlenker, Kathrin; Reims, Nancy ;Zitatform
Tisch, Anita, Nina Brötzmann, Katja Heun, Angela Rauch, Nancy Reims, Kathrin Schlenker & Silke Tophoven (2017): Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Qualitative Befragung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden im Förderbereich der Bundesagentur für Arbeit. Abschlussbericht. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 480), Berlin, 45 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht erörtert aus der Sicht von Rehabilitanden und Rehabilitandinnen im Förderkreis der Bundesagentur für Arbeit, inwiefern Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern. Zudem liefert er Erkenntnisse zu individuellen Erfolgsdefinitionen von Maßnahmen, zu Erfahrungen mit verschiedenen Akteuren im Rehabilitationsprozess, zum Vereinbarkeitsmanagement während der beruflichen Rehabilitation sowie zum allgemeinen Erleben des Rehabilitationsprozesses. Die qualitative Auswertung erfolgte auf Basis von 85 narrativen Interviews mit Personen der Erst- und Wiedereingliederung. Hinsichtlich des Erlebens des Rehabilitationsprozesses lassen sich dabei mindestens drei Typen identifizieren: Personen die LTA als Chance begreifen, Personen, die sie als Herausforderung annehmen und Personen, für die die berufliche Rehabilitation einen alltäglichen Kampf darstellt. Die individuelle Beschäftigungsfähigkeit wird zu Beginn der Rehabilitation meist als schlecht eingestuft wird. Die Mehrheit der Befragten erhofft sich durch die Teilnahme eine Verbesserung, insbesondere bezüglich ihrer Qualifikation. Das Teilhabeerleben wiederum hängt in erster Linie davon ab, inwiefern durch die LTA eine Zukunftsperspektive gewonnen wird. Zeichnet sich diese ab, steigt auch das subjektive Teilhabeempfinden. In der Erfolgswahrnehmung des Rehabilitationsprozesses nimmt die Erwerbsintegration zwar eine zentrale Zieldimension ein, erfolgreiche Abschlüsse einzelner Maßnahmen, gesundheitliche Verbesserungen und eine persönliche Weiterentwicklung werden aber ebenfalls als Erfolg wahrgenommen. Die Erfahrungen mit Betrieben beschränken sich auf Praktika und Ausbildungen. Personen betonen rückblickend, dass eine Erwerbsintegration nur dann nachhaltig ist, wenn sich Vorgesetzte auf ihre spezifischen Bedürfnisse einlassen. Das Fachpersonal in den Arbeitsagenturen und Jobcentern spielt für die Befragten eine untergeordnete Rolle. Als zentrale Anlaufstelle dient hingegen das (pädagogische) Fachpersonal bei den Leistungserbringern, das häufig als Mittler in der Kommunikation, sowohl mit den Arbeitsagenturen bzw. Jobcentern als auch mit Betrieben fungiert. Bezüglich der Vereinbarkeit von beruflicher Rehabilitation und Familie lassen sich zunächst ähnliche Problematiken und Lösungswege wie bei Berufstätigen feststellen. Zeitliche Engpässe, die in der institutionellen Betreuung entstehen, werden in erster Linie durch enge soziale Netzwerke aufgefangen, da diese langfristig bestehen. Nichtsdestotrotz werden Angebote der beruflichen Rehabilitation für den zusätzlichen Bedarf genutzt. Abschließend lässt sich festhalten, dass die qualitativen Interviews einen wertvollen Beitrag leisten konnten, Heterogenitäten auf Individualebene sichtbar zu machen, die für die Evaluation von LTA (neben Befunden aus administrativen Daten) zentral sind. Die Ergebnisse offenbaren aber auch, dass neben der Individualebene auch die Leistungserbringer näher betrachtet werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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"Eine junge Frau erzählt ihre Geschichte": Die bildungs-biographische Fallrekonstruktion einer intellektuell beeinträchtigten Frau (2017)
Zitatform
Wegscheider, Patricia & Helga Fasching (2017): "Eine junge Frau erzählt ihre Geschichte". Die bildungs-biographische Fallrekonstruktion einer intellektuell beeinträchtigten Frau. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 68, H. 7, S. 329-340.
Abstract
"Dieser Beitrag wird der Analyse der Bildungsgeschichte einer jungen, in Österreich lebenden Frau mit intellektueller Beeinträchtigung gewidmet. Ihre Erzählungen wurden mittels narrativer Interviews erfasst und nach der Biographischen Fallrekonstruktion nach Gabriele Rosenthal (2014) ausgewertet. Die Analyse lässt den Schluss zu, dass der familiäre Zusammenhalt, die individuelle Unterstützung innerhalb und außerhalb der Schule sowie der Faktor Zeit einen positiven Beitrag zum Verlauf ihrer Bildungsgeschichte geleistet haben. Diese Aspekte werden als bildungsbiographisch bedeutsame Faktoren in ihrem Leben definiert und gesondert diskutiert. Darüber hinaus erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit den Grundlagen interpretativer Sozialforschung sowie eine Erläuterung des forschungsmethodischen Ansatzes, der dieser Untersuchung zugrunde liegt." (Autorenreferat, © 2017 Ernst Reinhardt Verlag)
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Literaturhinweis
Tätigkeiten Erwerbstätiger mit Behinderung: eine empirische Anwendung des tätigkeitsbasierten Ansatzes für die Beschreibung von Arbeitsplätzen von Erwerbstätigen mit Behinderung in Deutschland (2017)
Zitatform
Weller, Sabrina Inez (2017): Tätigkeiten Erwerbstätiger mit Behinderung. Eine empirische Anwendung des tätigkeitsbasierten Ansatzes für die Beschreibung von Arbeitsplätzen von Erwerbstätigen mit Behinderung in Deutschland. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 190 S. DOI:10.3278/111-088w
Abstract
"Der Einsatz von Computertechnologie am Arbeitsplatz hat den Strukturwandel des Arbeitsmarktes in den letzten Jahrzehnten deutlich geprägt. Insbesondere einfache Routinetätigkeiten werden zunehmend durch Technik ersetzt. Die Autorin untersucht und vergleicht die ausgeübten Tätigkeiten von Erwerbstätigen mit und ohne amtlich anerkannter Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Unterscheiden sich die Einflussfaktoren auf das Ausüben von Tätigkeiten? Welche Relevanz besitzen Unterschiede in den Tätigkeiten für Lohnungleichheiten? Und haben sich die ausgeübten Tätigkeiten im Zeitverlauf verändert? Diese Fragen werden auf Basis von Repräsentativbefragungen Erwerbstätiger aus den Jahren 1979 bis 2006 beantwortet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Übergänge im Lebenslauf von Menschen mit Behinderungen: Hochschulzugang und Berufszugang mit Behinderung (2017)
Zitatform
Welti, Felix & Andrea Herfert (Hrsg.) (2017): Übergänge im Lebenslauf von Menschen mit Behinderungen. Hochschulzugang und Berufszugang mit Behinderung. Kassel: Kassel University Press, 169 S. DOI:10.19211/KUP97837376002679
Abstract
"Der hier vorgelegte Band dokumentiert die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Tagung des Netzwerks Inklusive Hochschulen Hessen. Themen sind rechtliche Rahmenbedingungen und empirische Erkenntnisse zur Inklusion, die sich vor allem aus der Hochschulforschung des International Centre of Higher Education Research (INCHER) der Universität Kassel ergeben haben. Aus Sicht der Bildungsforschung der Universität Kassel wird beleuchtet, woher Studierende mit Behinderungen kommen: Es geht um die Übergänge aus den allgemeinen Schulen und die Übergänge aus dem beruflichen Bildungssystem. Wohin Studierende mit Behinderung nach Abschluss des Studiums gehen wird behandelt und aus Sicht des Integrationsamts kommentiert. Schließlich werden Ergebnisse der Teilhabeforschung vorgestellt, die dann anhand eines Projektes kommentiert werden. Ein Praxisbeispiel zum inklusiven Studium aus Marburg rundet das Bild ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf Arbeit nach Art. 27 UN-Behindertenrechtskonvention (2017)
Zitatform
Welti, Felix (2017): Das gleiche Recht von Menschen mit Behinderungen auf Arbeit nach Art. 27 UN-Behindertenrechtskonvention. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 1, S. 11-22.
Abstract
"Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) enthält in Art. 27 das gleiche Recht von Menschen mit Behinderung auf Arbeit in einem offenen, inklusiven und zugänglichen Arbeitsmarkt. Diese Norm bindet Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung in Deutschland. Sie ist für die Interpretation insbesondere des Arbeits- und Sozialrechts heranzuziehen. Zentrale Instrumente sind die Zugänglichkeit (Barrierefreiheit) von Arbeitsplätzen, angemessene Vorkehrungen im Einzelfall und berufliche Rehabilitation. Strittig ist die Rolle von geschützter Beschäftigung (WfbM), die jedenfalls nicht alternativlos sein darf und in Deutschland reformbedürftig ist." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Return to work after a stroke in working age persons: a six-year follow up (2017)
Zitatform
Westerlind, Emma, Hanna C. Persson & Katharina S. Sunnerhagen (2017): Return to work after a stroke in working age persons. A six-year follow up. In: PLoS one, Jg. 12, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1371/journal.pone.0169759
Abstract
"Objectives: Stroke is one of the most common and resource intensive diseases for society. Stroke in the working age population is increasing in different parts of the world. An incomplete return to work (RTW) after sick leave post stroke entails negative consequences for the affected person and an economical burden for society. The aim of this study was to explore the RTW rate and factors associated with RTW in a six-year follow up post stroke.
Methods: Data from 174 persons 63 years or younger, with first ever stroke in 2009 - 2010 in Gothenburg were analyzed. Baseline characteristics were collected through medical records and the Swedish Health Insurance Office provided information on sick leave up to 6 years post stroke. Time-to-event was presented and cox regression as well as logistic regression were used to analyze risk factors for no-RTW.
Results: The RTW rate was 74.7%, at the end of follow up. Participants continued to RTW until just over 3 years post stroke. Dependency at discharge (in the modified Rankin Scale) and sick leave prior to the stroke were significant risk factors for no-RTW after 1 year with odds ratio 4.595 and 3.585, respectively. The same factors were significant in time-to-event within six years post stroke with hazard ratio 2.651 and 1.929, respectively.
Conclusions: RTW after a stroke is incomplete, however RTW is possible over a longer period of time than previously thought. More severe disability at discharge from hospital and sick leave prior to the stroke were shown to be risk factors for no-RTW. This knowledge can contribute to more individualized vocational rehabilitation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Auszubildende mit Hörschädigung in der Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt (2017)
Wild, Markus;Zitatform
Wild, Markus (2017): Auszubildende mit Hörschädigung in der Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt. München: Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität, 433 S.
Abstract
"Mit der vorliegenden qualitativen Studie wurde das Ziel verfolgt, die Integrationssituation von Auszubildenden mit Hörschädigung in der Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt aus der Perspektive der Betroffenen zu erheben. Die problemzentrierten Interviews, die im Zuge der Studie mit zwanzig Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt und aus-gewertet werden konnten, liefern hierzu einen vertieften Einblick. Nachfolgend werden zunächst die wichtigsten Ergebnisse zu soziografischen Angaben, der Schullaufbahn und dem Prozess der beruflichen Orientierung der Studienteilnehmer zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Wiedereingliederung zahlt sich aus: Eine Studie zu Kosten und Nutzen der Rehabilitation (2017)
Zimmermann, Wolfgang; Kemper, Gregor; Echarti, Nicolas ; Kohstall, Thomas; Treichel, Bernd; Upegui, Hector; Schüring, Esther ;Abstract
"In diesem Bericht werden Bilanzen für Arbeitgeber, Systeme der sozialen Sicherheit und die Gesellschaft erstellt, um den gesamten Investitionsertrag von Maßnahmen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation abzuschätzen, die zum Ziel haben, dass Beschäftigte mit Verletzungen oder gesundheitsbedingten Absenzen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können. Dieser Investitionsertrag wird aus Sicht der Arbeitgeber, der Systeme der sozialen Sicherheit und der Gesellschaft für drei vermutete Effektgrößen-Szenarien (klein, mittel, stark) berechnet. Trotz der restriktiven Annahmen zeigen die geschätzten Kosten-Nutzen-Verhältnisse, wie groß das ökonomische Potenzial einer Investition in Maßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung ist. Sogar bei einer angenommenen kleinen Effektgröße der Maßnahmen ergeben die Ausgaben für Rehabilitation und berufliche Wiedereingliederung für alle Beteiligten einen positiven Investitionsertrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zum Volltext in Deutsch und Englisch (Open Access). -
Literaturhinweis
Situation schwerbehinderter Menschen (2017)
Zitatform
(2017): Situation schwerbehinderter Menschen. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse zu den Chancen von Ausbildungsstellenbewerbern und -bewerberinnen mit Migrationshintergrund, eine duale Ausbildung zu beginnen. Selbst unter ansonsten gleichen Voraussetzungen sind Jugendliche mit Migrationshintergrund seltener erfolgreich als diejenigen ohne Migrationshintergrund. Vieles spricht dafür, dass die betrieblichen Auswahlverfahren ursächlich dafür sind." (Autorenreferat, IAB-Doku) Situation schwerbehinderter Menschen - Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.
- Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
- Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat stärker zugenommen als die Zahl der schwerbehinderten Menschen in der Bevölkerung.
- Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im öffentlichen Dienst tätig.
- Schwerbehinderte Menschen profitieren von der aktuell guten Arbeitsmarktlage. Die Arbeitslosigkeit ging 2016 sogar stärker zurück als bei nicht-schwerbehinderten Menschen.
- Arbeitslose mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Fachkräfte als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
- Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen - gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
- Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist - auch in der mittleren Altersgruppe der 25- bis unter 55-Jährigen - bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
- Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat sich erhöht. Das geht vor allem auf mehr Förderung bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zurück -
Literaturhinweis
Berufliche Integration von Menschen mit Schwerbehinderung (2017)
Zitatform
(2017): Berufliche Integration von Menschen mit Schwerbehinderung. (Spotlight Wirtschaft und Region), Gütersloh, 8 S.
Abstract
"Die berufliche Teilhabe von schwerbehinderten Menschen unterscheidet sich regional recht deutlich, doch fast überall könnte sie noch besser sein. Für Unternehmen gibt es gute Gründe für eine inklusive Personalpolitik - die Orientierung an guten Beispielen aus der Wirtschaft kann auf diesem Weg helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifizierung in Werkstätten für behinderte Menschen und Übergangsmöglichkeiten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12466) (2017)
Zitatform
(2017): Qualifizierung in Werkstätten für behinderte Menschen und Übergangsmöglichkeiten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12466). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/12680 (07.06.2017)), 12 S.
Abstract
Hauptkritikpunkte der Fragesteller sind fehlende Qualifizierungsmöglichkeiten in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie fehlende Übergangsmöglichkeiten für Werkstattbeschäftigte auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die 29 Einzelfragen decken folgende Schwerpunkte ab: Bildung und Qualifizierung; Qualität der Arbeit; Aufsicht und Qualitätssicherung; Fortbildung und Qualifizierung der Fachkräfte; Gewaltprävention und Gewaltschutz; Stärkung und politische Beteiligung der Werkstatträte; Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt; ausgelagerte Arbeitsplätze; Finanzierung von Werkstätten; Budget für Arbeit; Weiterentwicklung der Werkstätten; Weiterentwicklung des Arbeitsmarktes und Alternativen zur Werkstatt. (IAB)
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Literaturhinweis
Does flexicurity promote the employment of disabled people: a panel analysis for Italian regional data (2016)
Zitatform
Agovino, Massimiliano & Agnese Rapposelli (2016): Does flexicurity promote the employment of disabled people. A panel analysis for Italian regional data. In: Quality and Quantity. International Journal of Methodology, Jg. 50, H. 5, S. 2085-2105. DOI:10.1007/s11135-015-0252-7
Abstract
"The aim of this paper is to examine the impact of flexicurity upon regional labour market performance in the employment of disabled people. To this purpose, we implement a static model, via 2SLS, and a dynamic model, via GMM-system, on Italian regions for the period 2006 - 2011. Our results show a failure of flexicurity for people with disabilities in terms of policy, it is important to promote more flexibility in the laws governing the employment of disabled people and in contributory benefits transfer programmes. Moreover, it is necessary to promote policy actions aimed at supporting private firms in their production process." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Employment social skills: what skills are really valued? (2016)
Zitatform
Agran, Martin, Carolyn Hughes, Colleen A. Thoma & LaRon A. Scott (2016): Employment social skills. What skills are really valued? In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 39, H. 2, S. 111-120. DOI:10.1177/2165143414546741
Abstract
"Although social skills have long been recognized as essential in promoting employees' employability (e.g., maintaining employment), there has been little research about work-related social skills for the last two decades. A systematic replication of Salzberg, Agran, and Lignugaris/Kraft's investigation of critical social skills was conducted. Specifically, a national sample of secondary teachers was asked to rate the importance of social skills in employment settings and the extent to which instruction was provided to teach these skills. Among the skills rated as most important were seeking clarification for unclear instructions, arriving at work on time, refraining from inappropriate touching of others, carrying out instructions needing immediate attention, notifying a supervisor when assistance is needed, responding appropriately to critical feedback, and interacting well with customers/clients. Interestingly, the skills perceived to be the most important were not the skills that were most frequently taught. The implications of these findings are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The differential earnings and income effects of involuntary job loss on workers with disabilities: evidence of Sweden (2016)
Zitatform
Angelov, Nikolay & Marcus Eliason (2016): The differential earnings and income effects of involuntary job loss on workers with disabilities. Evidence of Sweden. In: Labour, Jg. 30, H. 2, S. 213-233. DOI:10.1111/labr.12062
Abstract
"People with disabilities are consistently found to face considerable difficulties in the labour market. In this study we investigated whether their earnings and income trajectories are more adversely affected in case of involuntary job loss. Earnings of those with and without disabilities began to diverge already several years prior to job loss because of larger incidence of sickness. Following job loss much more job losers with disabilities became disability retirees resulting in a considerable and seemingly permanent earnings differential. However, larger uptake of public social insurances among job losers with disabilities resulted in a much smaller income differential." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Bedeutsamkeit von Persönlichkeitsfaktoren für den beruflichen Rehabilitationserfolg (2016)
Arling, V.; Slavchova, V.; Knispel, J.; Spijkers, W.;Zitatform
Arling, V., V. Slavchova, J. Knispel & W. Spijkers (2016): Die Bedeutsamkeit von Persönlichkeitsfaktoren für den beruflichen Rehabilitationserfolg. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 1, S. 6-11. DOI:10.1055/s-0041-109094
Abstract
"Hintergrund: Vorrangiges Ziel beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen ist die Reintegration von erwachsenen Betroffenen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die aufgrund einer Behinderung bzw. drohenden Behinderung ihr Beschäftigungsverhältnis verloren haben bzw. dasselbe aufgeben mussten. Vor dem Hintergrund der nachgewiesenen Bedeutsamkeit von Persönlichkeitseigenschaften für Arbeitsleistung und Berufserfolg thematisiert der vorliegende Beitrag die Relevanz entsprechender Aspekte für eine erfolgreiche Reintegration von Teilnehmern in das Erwerbsleben nach einer 2-jährigen Umschulung in einem Berufsförderungswerk.
Methode: An dieser Längsschnittuntersuchung mit 3 Erhebungszeitpunkten beteiligten sich 15 Berufsförderungswerke. Mittels Fragebogen (SVF, BSW, SPR, CSES) wurden die Selbsteinschätzungen der Rehabilitationsteilnehmer zu verschiedenen Persönlichkeitsaspekten zu Beginn (T1) und am Ende (T2) einer 2-jährigen Umschulungsmaßnahme erhoben. Insgesamt wurden mittels binär logistischer Regressionsanalysen 4 Modelle erstellt, aus denen der Einfluss einzelner Skalen und Items (erhoben zu T1 bzw. T2) auf die unmittelbare Reintegration zum Maßnahmeabschluss (T2) bzw. auf den Verbleib der Teilnehmer 6 Monate später (T3) hervorgeht.
Ergebnisse: Erwartungsgemäß erwiesen sich unterschiedliche Aspekte für eine unmittelbare Reintegration nach Maßnahmeabschluss (T2) und eine Integration 6 Monate später (Verbleib; T3) als relevant. Analog dazu wurden zu T1 andere Variablen für eine Reintegration bedeutsam als zu T2. Bei Maßnahmeende (T2) waren ca. 24 % der Teilnehmer erwerbstätig. Anhand regressionsanalytischer Berechnungen konnten Aspekte der beruflichen Selbstwirksamkeit (R2 = 0,175) bzw. der Selbstbewertung (R2 = 0,383) als relevant für eine unmittelbare Reintegration identifiwurziert werden. 6 Monate später (T3) waren ca. 70 % der Teilnehmer in Arbeit. Verschiedene Stressverarbeitungsstrategien (R2 = 0,170) bzw. die Einschätzung der eigenen Wiedereingliederungschancen wie auch Aspekte der Bewertung des BFW-Kontexts (R2 = 0,280) erwiesen sich als bedeutsam." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The impact of disability benefits on labor supply: Evidence from the VA's disability compensation program (2016)
Zitatform
Autor, David, Mark Duggan, Kyle Greenberg & David S. Lyle (2016): The impact of disability benefits on labor supply. Evidence from the VA's disability compensation program. In: American Economic Journal. Applied Economics, Jg. 8, H. 3, S. 31-68. DOI:10.1257/app.20150158
Abstract
"Combining administrative data from the US Army, Department of Veterans Affairs, and Social Security Administration, we analyze the effect of the VA's Disability Compensation (DC) program on veterans' labor force participation and earnings. We study the 2001 Agent Orange decision, a unique policy change that expanded DC eligibility for Vietnam veterans who served in theater but did not expand eligibility to other veterans of this era, to assess the causal effects of DC enrollment. We estimate that benefits receipt reduced veterans' labor force participation by 18 percentage points, though measured income net of transfer income rose on average." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Prognose und Verhinderung von Abbrüchen bei Qualifizierungen in der beruflichen Rehabilitation (2016)
Baumann, R.;Zitatform
Baumann, R. (2016): Prognose und Verhinderung von Abbrüchen bei Qualifizierungen in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 3, S. 157-166. DOI:10.1055/s-0042-103205
Abstract
"Hauptziel: Überprüfung der abbruchsverringernden Wirkung einer psychologischen Intervention bei hoch resignativen Rehabilitanden. Bei diesen wurden unter regulären Bedingungen die höchsten Abbrüche erwartet.
Methode: Die Resignationstendenz wurde in 2 Berufsförderungswerken mit dem Fragebogen Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster erfasst, das eine Zuordnung zu 4 Mustern erlaubt: G: Gesund; S: Schonung; A: Überengagiert; B: Resignativ. Es wurde quasiexperimentell überprüft, ob eine ressourcenfördernde und selbstaktualisierende Intervention das Abbruchsrisiko bei B-Mustern verringert. Die Kontrollgruppe erhielt die üblichen Angebote der Berufsförderungswerke, während die Interventionsgruppe zusätzlich ein musterspezifisches Angebot erhielt.
Ergebnis: B-Muster mit sehr hoher Resignationstendenz brachen unter der Interventionsbedingung seltener ab als unter der Kontrollbedingung. Bei anderen Personengruppen ergaben sich unter der Interventionsbedingung tendenziell höhere, aber nicht signifikante Abbrüche.
Schlussfolgerung: Die Studie zeigt, dass ein ressourcenförderndes und selbstaktualisierendes Resilienztraining bei sehr hoch resignativen Personen das Abbruchsrisiko in der beruflichen Rehabilitation verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Implementierung medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation: ein Propensity Score gematchter Vergleich zweier Kohorten aus 2012 und 2014 (2016)
Bethge, M.; Glaser-Möller, N.; Vogel, M.; von Bodman, J.; Specht, T.;Zitatform
Bethge, M., M. Vogel, T. Specht, J. von Bodman & N. Glaser-Möller (2016): Implementierung medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation. Ein Propensity Score gematchter Vergleich zweier Kohorten aus 2012 und 2014. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 1, S. 48-53. DOI:10.1055/s-0041-111523
Abstract
"Überprüft wurde, inwiefern sich das berufsorientierte Therapiegeschehen in norddeutschen Rehabilitationszentren 2014 im Vergleich zu 2012 verändert hat, inwiefern sich das Leistungsgeschehen in herkömmlicher medizinischer Rehabilitation (MR) und medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation (MBOR) unterschied, und, inwiefern die im Anforderungsprofil zur Durchführung der MBOR empfohlenen Therapieumfänge 2014 umgesetzt wurden.
Personen, die 2014 in der MBOR bzw. der herkömmlichen medizinischen Rehabilitation behandelt wurden, wurden mittels Propensity Scores mit vergleichbaren Personen aus 2012 gematcht.
Die 2014 in der MBOR behandelten Personen erhielten mehr berufsorientierte Therapien als vergleichbare Personen aus 2012 (13,5 vs. 2,5?h) und mehr als die zeitgleich in der MR behandelten Personen (13,5 vs. 1,2?h). Eine 30-minütige Sozialberatung, 180-minütige berufsbezogene Gruppen und ein 360-minütiges Arbeitsplatztraining wurden für 93,8, 82 bzw. 41% der in 2014 in der MBOR behandelten Personen realisiert.
Die in den norddeutschen Einrichtungen implementierten medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitationsprogramme bilden die Empfehlungen des Anforderungsprofils weitgehend ab." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in nachhaltige Beschäftigung nach erfolgreichem Abschluss arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen (2016)
Beyersdorf, Joanna;Zitatform
Beyersdorf, Joanna (2016): Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in nachhaltige Beschäftigung nach erfolgreichem Abschluss arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation : 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (DRV-Schriften, 109), S. 262-263, 2015-12-31.
Abstract
"Als Rehabilitationsträger nach dem SGB IX verfolgt die Bundesagentur für Arbeit (BA) das Ziel, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt auszugleichen und ihre Beschäftigung mit Hilfe geeigneter Fördermaßnahmen langfristig zu sichern. Junge Menschen, die als Rehabilitand der BA an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen, haben in der Regel noch keine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder gefestigte Berufspraxis. Sie werden als Rehabilitanden in Ersteingliederung bezeichnet. Nach den Erkenntnissen der soziologischen Gesundheits- und Lebenslaufforschung können Behinderungen und chronische Erkrankungen die Teilhabe junger Menschen am Arbeitsleben erheblich erschweren, insbesondere, wenn sie drohen, deren Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit dauerhaft einzuschränken. Die Studie befasst sich deswegen mit dem Einfluss erfolgreich abgeschlossener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf die Arbeitsmarktintegration dieser Gruppe und mit ihrer Bedeutung in der frühen Erwerbsbiographie." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Langzeitarbeitslosigkeit und wiederholte Arbeitslosigkeit bei jungen Rehabilitanden: Beschäftigungsrisiken sind ungleich verteilt (2016)
Beyersdorf, Joanna;Zitatform
Beyersdorf, Joanna (2016): Langzeitarbeitslosigkeit und wiederholte Arbeitslosigkeit bei jungen Rehabilitanden: Beschäftigungsrisiken sind ungleich verteilt. In: IAB-Forum H. 1, S. 78-85., 2016-07-26. DOI:10.3278/IFO1601W078
Abstract
Berufliche Rehabilitation umfasst ein vielfältiges Paket an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, um die Erwerbsintegration von Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen zu fördern. Gleichwohl sind Rehabilitanden im Bereich der Ersteingliederung häufig von Arbeitslosigkeit und gerade auch von wiederholter Arbeitslosigkeit betroffen. Langzeitarbeitslosigkeit hingegen kommt in dieser Gruppe eher selten vor und ist zudem unterschiedlich verteilt. So sind vor allem die Art der Hauptbehinderung und der Zeitpunkt ihres Auftretens im Lebenslauf für das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, relevant. Für das Risiko, dass Arbeitslosigkeit wiederholt auftritt, ist zudem die regionale Arbeitsmarktlage von Bedeutung. (IAB)
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Literaturhinweis
Vocational outcomes of people with alcohol abuse/dependence who received state vocational rehabilitation services (2016)
Zitatform
Brickham, Dana, Jeong Han Kim, Rene Gonzalez & David Rosenthal (2016): Vocational outcomes of people with alcohol abuse/dependence who received state vocational rehabilitation services. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 45, H. 3, S. 267-279. DOI:10.3233/JVR-160828
Abstract
"Background: Vocational rehabilitation for people with alcohol abuse/dependence can help individuals access and maintain employment, and further enhance physical and psychological health and well-being.
Objective: To examine demographic and rehabilitation service patterns affecting employment outcomes of consumers with alcohol abuse/dependence in state vocational rehabilitation agencies.
Methods: The sample included 7,798 persons (74% men and 26% women) with alcohol abuse/dependence who were closed either as rehabilitated or not rehabilitated by their state-run vocational rehabilitation agencies in the fiscal year 2009. Mean age of participants was 40.1 years (SD?=?10.2). The dependent variable was employment outcome. The predictor variables include a set of demographic variables and vocational rehabilitation service variables.
Results: The chi-squared automatic interaction detector (CHAID) analysis indicated that counseling and guidance services significantly enhanced competitive employment outcomes. The study also revealed the underutilization of job related services for assistance in finding employment, gaining employment, and retaining employment (e.g., job search assistance, job placement, and on-the-job supports). Also, an underutilization of training type services such as on-the-job training, miscellaneous training, occupational/vocational, and college or university training were revealed in serving consumers with alcohol abuse/dependence.
Conclusions: The data mining approach (i.e., CHAID analysis) provided detailed information and insight about interactions among demographic variables, rehabilitation service patterns, and competitive employment rates ranging from a low of 41% to a high of 76%, and these differences can be explained by rehabilitation service patterns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Using sensory, functional, and activity limitation data to estimate employment outcomes for working-age persons with disabilities in the United States (2016)
Zitatform
Brucker, Debra L., Andrew J. Houtenville & Eric A. Lauer (2016): Using sensory, functional, and activity limitation data to estimate employment outcomes for working-age persons with disabilities in the United States. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 27, H. 3, S. 131-137. DOI:10.1177/1044207315578949
Abstract
"Using data from the 2010 - 2012 American Community Survey (ACS), we estimate employment outcomes among persons with different combinations of sensory, functional, and activity limitations while controlling for individual characteristics. We consider activity limitations as indicators of barriers to independent living and of a need for support services. We find that the presence of an activity limitation is strongly associated with decreased odds of employment for persons with sensory or functional limitations. Results provide support for the targeted allocation of resources to increase independent living among persons with disabilities as a means to improve employment outcomes among persons with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Dimensionen von Beschäftigungsfähigkeit aus Sicht von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden (2016)
Zitatform
Brötzmann, Nina, Kathrin Marie Schlenker & Anita Tisch (2016): Dimensionen von Beschäftigungsfähigkeit aus Sicht von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation : 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (DRV-Schriften, 109), S. 256-258, 2015-12-21.
Abstract
"Das Evaluationsprojekt Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) untersucht die von der Bundesagentur für Arbeit (BA) angebotenen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Erwerbsintegration, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe. Der vorliegende Beitrag präsentiert die Ergebnisse der qualitativen Teilstudie des Projekts im Rahmen der Untersuchung der Dimensionen von Beschäftigungsfähigkeit." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Inklusion als Chance und Gewinn für eine differenzierte Berufsausbildung (2016)
Bylinski, Ursula; Rützel, Josef; Schroeder, Joachim ; Schreiner, Mario; Enggruber, Ruth; Rützel, Josef; Buchmann, Ulrike; Plaute, Wolfgang; Westphal, Manuela ; Oehme, Andreas; Wansing, Gudrun; Moura, Rogério Adolfo de; Thielen, Marc; Mack, Wolfgang; Anslinger, Eva; Kremer, H.-Hugo; Weiser, Manfred; Jochmaring, Jan; Brater, Michael; Heister, Michael; Ulrich, Joachim Gerd; Granato, Mona ; Boysen, Wibke; Ferdigg, Rosa Anna;Zitatform
Bylinski, Ursula & Josef Rützel (Hrsg.) (2016): Inklusion als Chance und Gewinn für eine differenzierte Berufsausbildung. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 307 S.
Abstract
"Eine komplexe Aufgabe auf dem Weg zu einem inklusiven Berufsbildungssystem ist, Vielfalt und Unterschiedlichkeit als Ressource aufzugreifen sowie die individuellen (Lern-) Bedürfnisse zum Ausgangspunkt einer differenzierten Berufsbildung zu machen, um allen (jungen) Menschen gleiche Zugänge zur beruflichen Bildung zu ermöglichen.
Nach einer Einführung in grundlegende Fragestellungen aus Sicht der Berufs-, Sozial- und Sonderpädagogik beleuchten die Beiträge bestehende Exklusionsrisiken und diskutieren Inklusionsstrategien, die die Strukturen im Sinne einer inklusiven Berufsbildung ausdifferenzieren. Herausgestellt wird, dass die Professionalität der pädagogischen Fachkräfte eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung einer inklusiven Berufsbildung einnimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Ursula Bylinski, Josef Rützel: Zur Einführung: Inklusion in der Berufsbildung: Perspektivwechsel und neue Gestaltungsaufgabe (9-23);
I. Theoriebezüge und Zugänge zur Inklusion in der Berufsbildung aus der Perspektive von Berufs-, Sozial- und Sonderpädagogik
Josef Rützel: Inklusion durch eine biografieorientierte Berufsbildung (27-41);
Andreas Oehme: Der sozialpädagogische Blick auf (mehr) Inklusion in der beruflichen Bildung (43-56);
Joachim Schroeder: Die Vielfalt der Behinderungen: Theoretische und empirische Beiträge der Sonderpädagogik zur beruflichen Bildung unter dem Anspruch von Inklusion (57-68);
II. Bestehende Exklusionsrisiken sowie Chancen und Potenziale als Ausgangspunkt einer differenzierten Berufsbildung
Gudrun Wansing, Manuela Westphal, Jan Jochmaring, Mario Schreiner: Herstellungsweisen und Wirkungen von Differenzkategorien im Zugang zu beruflicher (Aus-)Bildung (71-85);
Mona Granato: Institutionelle und individuelle Inklusionschancen und Exklusionsrisiken in der beruflichen Ausbildung (87-100);
Wibke Boysen: Risiko von Ausbildungsexklusion trotz (Fach-)Abitur? (101-112);
Marc Thielen: Die Debatte um inklusive Berufsbildung im Spannungsfeld von Heterogenität und Standardisierung (113-123);
III. Entwicklung von Inklusionsstrategien zum Aufbau einer differenzierten Berufsbildung
Ruth Enggruber, Joachim Gerd Ulrich: Bildungspolitische Grundüberzeugungen und ihr Einfluss auf den wahrgenommenen Reformbedarf zur Realisierung eines inklusiven Berufsausbildungssystems - Ergebnisse einer Befragung von Berufsbildungsfachleuten (127-141);
Wolfgang Mack: Produktionsschule: ein inklusives Konzept? (143-154);
Eva Anslinger: Teilzeitberufsausbildung als Instrument zur inklusiven Gestaltung des Berufsbildungssystems (155-168);
Michael Heister: Allen Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu qualitativ hochwertiger Berufsorientierung ermöglichen! (169-181);
H.-Hugo Kremer: Überlegungen zur Inklusion an Berufskollegs - Widerspruch, Anspruch und Herausforderung (183-197);
Manfred Weiser: Professionalisierung durch die Kooperation von Berufs- und Sonderpädagogik - Erfahrungen und Anregungen (199-211);
IV. Ausbildung und Professionalisierung des Bildungspersonals für eine inklusive Berufsbildung
Ursula Bylinski: Begleitung individueller Wege in den Beruf: Professionalisierung für eine inklusive Berufsbildung (215-231);
Ulrike Buchmann: Lehrerbildung für berufliche Schulen neu denken: Inklusion erfordert Professionalität! (233-244);
Michael Brater: Qualifizierung und Professionalisierung der Ausbilder/-innen für inklusive Berufsbildung (245-257);
Von anderen Ländern lernen: Impulse für den lnklusionsdiskurs und die Ausgestaltung inklusiver Berufsbildung
Wolfgang Plaute: Universal Design als Gelingensfaktor für inklusives Handeln im Bildungssystem (261-275);
Rosa Anna Ferdigg: Inklusive Merkmale und Ausrichtung einer beruflichen Bildung am Beispiel Südtirol/Italien (277-289);
Rogério Adolfo de Moura: Brasilien und die Frage der Inklusion: Programme zur Berufsvorbereitung zum Abbau sozialer Ungleichheit? (291-300). -
Literaturhinweis
Estimating the income loss of disabled individuals: the case of Spain (2016)
Zitatform
Cervini-Plá, Maria, Jose I. Silva & Judit Vall Castello (2016): Estimating the income loss of disabled individuals. The case of Spain. In: Empirical economics, Jg. 51, H. 2, S. 809-829. DOI:10.1007/s00181-015-1019-7
Abstract
"Abstract In this paper, we present a theoretical model along with an empirical model to identify the effects of disability on wages. From the theoretical model, we derive the hypothesis that only the temporary component of the wage gap, which is due to assimilation costs, will diminish over time, whereas the permanent element, which is due to the productivity loss after the disabling condition, will in fact persist. We test this theoretical hypothesis using an exogenous disability shock (accident) and combine propensity score matching with a difference-in-differences method to account for observed and unobserved time-constant differences. In all our specifications, we find that the reduction in wages for the disabled is between 274 and 308 euros per month, and this represents 19 - 22%of the average wage of a disabled worker. This gap, however, is more than offset when we count disability benefits and wages collectively as income. As predicted in the theoretical model, we observe that around 40% of the initial wage gap between disabled and non-disabled individuals is reversed once the transitory drop in productivity disappears. However, we also observe a constant wage gap that remains over time and that corresponds to the permanent fall in productivity predicted by the theoretical model (60% of the initial wage gap)." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Predictors of job accommodations for individuals with psychiatric disabilities (2016)
Chow, Clifton M.; Cichocki, Benjamin;Zitatform
Chow, Clifton M. & Benjamin Cichocki (2016): Predictors of job accommodations for individuals with psychiatric disabilities. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 59, H. 3, S. 172-184. DOI:10.1177/0034355215583057
Abstract
"The empirical literature on the impact of psychiatric disability on employment outcomes has consistently shown that individuals with psychiatric disabilities are more likely than those without to experience adverse labor market outcomes. One strategy invoked to address barriers to employment has been reasonable job accommodations, developed originally through the Americans With Disabilities Act legislation. However, little is known about the factors associated with the request for reasonable job accommodations among those with serious psychiatric disabilities. Data for this study come from a longitudinal multisite demonstration project funded by the U.S. Department of Health and Human Services' Substance Abuse and Mental Health Services Administration. Accommodations were reported by individuals with serious mental health disabilities who became employed. Results from logistic regression analysis found that those who disclosed their disability to their employers, who were more severely disabled, and who had positive social relationships were more likely to request accommodations. This study advances our knowledge of the factors that influence the decision of individuals with serious mental health disabilities to seek accommodation in the work environment and offers a framework for guiding rehabilitation counselors in ways that might help to enhance employment outcomes for this population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Impacts of school structural factors and student factors on employment outcomes for youth with disabilities in transition: a secondary data analysis (2016)
Zitatform
Dong, Shengli, Ellen Fabian & Richard G. Luecking (2016): Impacts of school structural factors and student factors on employment outcomes for youth with disabilities in transition. A secondary data analysis. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 59, H. 4, S. 224-234. DOI:10.1177/0034355215595515
Abstract
"This study aimed to examine school structural factors (i.e., free/reduced lunch percentage, proportion of minority student enrollment, and student - teacher ratio) that may contribute to employment outcomes for transitioning youth with disabilities beyond individual student factors through hierarchical linear modeling (HLM) analyses. The secondary data for 3,289 students were obtained from the Bridges From School to Work Program, and the school structural data for 121 schools were drawn from the Common Core of Data. The major types of disabilities for the student participants included learning disabilities (73.1%), emotional and behavioral disabilities (4.7%), sensory disabilities (2%), and others (20.2%). Around 41% of participants were female. The study found that employment outcomes (i.e., whether a participant secured a paid job and weekly job earnings) were primarily attributed to student individual factors rather than school structural factors, particularly prior paid work experience. The finding suggests the potential importance of effective transition interventions to improve employment outcomes for all youth with disabilities. Implications for rehabilitation professionals are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zugang und Beschäftigung von Menschen mit Lernbehinderung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbMV) (2016)
Eser, Karl-Heinz;Zitatform
Eser, Karl-Heinz (2016): Zugang und Beschäftigung von Menschen mit Lernbehinderung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbMV). In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 55-62.
Abstract
"Eine empirisch gestützte Schätzung macht eine derzeitige jährliche Aufnahmebandbreite zwischen rund 1.700 und 7.600 Menschen mit Lernbehinderung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) wahrscheinlich. Nicht einbezogen sind dabei ältere Quereinsteiger, deren vorrangige Behinderung von Lernbehinderung zu seelischer Behinderung gewechselt hat. Es wird deutlich, dass u.a. Menschen mit Lernbehinderung und zusätzlichen Diagnosen mittlerweile durchaus Aufnahmechancen für die Beschäftigung in einer WfbM haben." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Versorgungslücken bei betrieblicher Wiedereingliederung psychisch Erkrankter (2016)
Feldes, Werner;Zitatform
Feldes, Werner (2016): Versorgungslücken bei betrieblicher Wiedereingliederung psychisch Erkrankter. In: Soziale Sicherheit, Jg. 65, H. 4, S. 155-157.
Abstract
"Rund 15 % aller Krankentage mit ärztlichem Attest gehen inzwischen auf psychische Erkrankungen zurück. Im Schnitt dauern Krankschreibungen in diesen Fällen 40 Tage. Psychische Erkrankungen nehmen - obwohl sie in der hausärztlichen Praxis noch oft unerkannt bleiben - in der Kranken- und Frühberentungsstatistik wie auch in den Statistiken zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) vordere Plätze ein. Dieser Befund grenzt hart an einen Totalschaden psychosozial wirksamer Präventionsmaßnahmen. Doch nicht nur bei der Prävention, auch bei der Wiedereingliederung in den Betrieb zum Ende psychischer Krisen von Beschäftigten gibt es große Probleme. Worin liegen die Ursachen dafür? Und: Was könnte hier besser gemacht werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Weil ich will halt einfach mein eigenes Ding machen": Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (2016)
Fischer, Erhard; Kießling, Christina; Molnár-Gebert, Tina;Zitatform
Fischer, Erhard, Christina Kießling & Tina Molnár-Gebert (2016): "Weil ich will halt einfach mein eigenes Ding machen". Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. (Schriften zur Pädagogik bei Geistiger Behinderung 05), Oberhausen: ATHENA, 344 S.
Abstract
"Im Kontext der aktuellen Leitideen 'Teilhabe' und 'Inklusion' wird heute zunehmend gefordert, dass auch Menschen mit geistiger Behinderung die Chance haben sollen, in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig zu sein. In den vergangenen Jahren ist es in vielen Bundesländern gelungen, im Rahmen verschiedener Maßnahmen diese Beschäftigungsquote zu erhöhen. Wie aber geht es den betroffenen Personen dort? Sind sie mit ihrer Arbeit zufrieden? Fühlen sie sich wohl in ihrem Betrieb? Nehmen sie sich als sozial akzeptierte Kollegen wahr? Welche Unterstützung ist notwendig, auch in den Lebensbereichen Wohnen und Mobilität? Die dreijährige Studie 'Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt' untersuchte zum einen die Nachhaltigkeit von Arbeitsverhältnissen sowie zum anderen die Zufriedenheit mit der Lebens- und Arbeitssituation aus der Sicht von Arbeitnehmern. Insgesamt zeigt sich eine beachtlich hohe Nachhaltigkeitsquote, zudem bewerten die Befragten ihre Beschäftigungsverhältnisse und Lebenslagen überwiegend positiv. Die vorliegende Arbeit berichtet ausführlich und differenziert über die Ergebnisse und ordnet diese ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis. -
Literaturhinweis
Übergänge aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt: Ergebnisse einer Studie im Land Brandenburg (2016)
Fischer, Bastian; Gericke, Thomas;Zitatform
Fischer, Bastian & Thomas Gericke (2016): Übergänge aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Ergebnisse einer Studie im Land Brandenburg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 24-36.
Abstract
"In diesem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse einer Studie zu Übergängen aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt im Land Brandenburg dargestellt. Zentral sind dabei die in der Untersuchung eruierten Voraussetzungen, Bedingungen und Notwendigkeiten, die für die Gestaltung von Übergängen als relevant erscheinen. Dazu werden einführend wesentliche Aspekte des aktuellen Diskurses aufgegriffen. Im Anschluss zeigt sich mit Blick auf die schon immer vorhandene Aufgabe der WfbM Übergänge zu gestalten, dass im brandenburgischen Raum übergangsfördererde Ansätze und Strategien vorhanden sind -- wenngleich diese zur verstärkten Realisierung von Übergängen weiterentwickelt werden müssten. Voraussetzung zur Förderung von Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist die Gestaltung von Übergängen als Aufgabe wahrzunehmen, welche die befragten WfbM auf Basis drei unterschiedlicher 'Fördertypen' zunehmend umsetzen. Nachfolgend werden drei wesentliche Gesichtspunkte aufgezeigt, die den Übergang aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bedingen: Menschenbildperspektiven, Förderpraxis und regionale Kooperationen der WfbM. Aus den Ergebnissen der Studie ergeben sich letztlich grundlegende Schlussfolgerungen, die zur Gestaltung von Übergängen aus WfbM in den allgemeinen Arbeitsmarkt als notwendig zu betrachten sind: eine inklusionsorientierte Pädagogik, die Herstellung einer optimalen Passung zwischen WfbM-Beschäftigten und Betrieb, phasenorientierte Förderkonzepte, die Implementierung und Erweiterung von Assistenz- und Unterstützungssystemen sowie Service-und Dienstleistungen in und für Betriebe/ Unternehmen und politisch motivierte Sensibilisierung und akteursübergreifende Werbung durch Best-Practice-Beispiele." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Wiedereingliederung von Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit - Zeitpunkt, Nachhaltigkeit und Einflussfaktoren für den Wiedereinstieg (2016)
Zitatform
Gruber, Stefan, Angela Rauch & Nancy Reims (2016): Wiedereingliederung von Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit - Zeitpunkt, Nachhaltigkeit und Einflussfaktoren für den Wiedereinstieg. In: A. Zoyke & K. Vollmer (Hrsg.) (2016): Inklusion in der Berufsbildung : Befunde - Konzepte - Diskussionen, S. 143-160, 2015-02-24.
Abstract
"Für Personen, die aufgrund einer Behinderung ihren Beruf nicht mehr oder nur eingeschränkt ausüben können, stehen im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zur Verfügung. Bis dato liegen nur wenige Studien zur Integration nach beruflicher Rehabilitation vor. Auf Basis einer Panelbefragung von Rehabilitanden des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird mithilfe von Ereignisanalysen die Wiedereingliederung und deren Nachhaltigkeit untersucht. Etwa zwei Drittel der Rehabilitanden münden teils sehr schnell in eine (meist) ungeförderte Erwerbsphase ein, die mehrere Jahre anhält. Ein gutes subjektives Gesundheitsempfinden ist dabei sowohl für die Integration in eine Beschäftigung, als auch für deren Nachhaltigkeit ein starker Einflussfaktor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Arbeitssituation psychisch kranker Menschen: Die aktuelle Situation in Deutschland (2016)
Gühne, U.; Stein, J.; Riedel-Heller, S.G.;Zitatform
Gühne, U., J. Stein & S.G. Riedel-Heller (2016): Die Arbeitssituation psychisch kranker Menschen. Die aktuelle Situation in Deutschland. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 51, H. 6, S. 438-444.
Abstract
"Die Teilhabe am Arbeitsleben stellt ein zentrales Rehabilitationsziel für Menschen mit (schweren) psychischen Erkrankungen dar. In Deutschland existiert eine Vielzahl von Einrichtungen und Programmen zur beruflichen Teilhabe. Trotz dieser Vielfalt an beruflichen Rehabilitationsbemühungen verweist die Realität auf ein hohes Ausmaß an Exklusion der Betroffenen, die sich oft mit einem Dauerarbeitsplatz in einer Werkstatt für behinderte Menschen zufrieden geben müssen, arbeitslos bleiben oder frühzeitig eine Erwerbsunfähigkeitsrente erhalten. Die Ursachen dafür sind vielfältig und erfordern ein komplexes Handeln auf verschiedenen Ebenen, das Betroffene und Angehörige ebenso einschließt wie Behandler, Arbeitgeber und Kollegen, Politiker und die schwer zu durchdringenden Systeme der Leistungsträger." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Not all jobs are the same: predictors of job quality for adults with intellectual disabilities (2016)
Zitatform
Heyman, Miriam, Jeffrey E. Stokes & Gary N. Siperstein (2016): Not all jobs are the same. Predictors of job quality for adults with intellectual disabilities. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 44, H. 3, S. 299-306. DOI:10.3233/JVR-160800
Abstract
"Background: Some adults with intellectual disabilities (ID) who are competitively employed earn more than minimum wage, receive health benefits from their employers, and have work schedules that accommodate their financial and personal needs. However, most competitively employed adults with ID lack such benefits that are commonly associated with high-quality competitive employment.
Objective: The objective of this study was to look within the population of adults with ID who are competitively employed in order to understand factors related to high-quality competitive employment.
Methods: Respondents included a national sample of 153 parents/guardians of adult children (21 years of age or older) with intellectual disabilities who were competitively employed. These parents/guardians were drawn from a nationally representative sample of 1,055 households which included an adult with an intellectual disability.
Results: The results indicated that while high-quality competitive employment is attainable for adults with ID, most competitively employed adults with ID lack benefits including health insurance and salaries that are above minimum wage. Adaptive behavior was related to greater job quality. Also, beyond the influence of adaptive behavior, being at the same job for three or more years significantly predicted higher wages, more work hours, and greater likelihood of receiving health benefits.
Conclusions: Policies and programs should look beyond emphasizing competitive employment as the ultimate goal for individuals with intellectual disabilities, and should seek to promote access to high-quality competitive employment. Improving employment stability may contribute to this goal." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Ein Konzept zur Integration stark bindungsgestörter junger Menschen in das Arbeitsleben (2016)
Johnson, Helmut; Klaes, Winfried;Zitatform
Johnson, Helmut & Winfried Klaes (2016): Ein Konzept zur Integration stark bindungsgestörter junger Menschen in das Arbeitsleben. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 4, S. 313-328.
Abstract
"Jugendliche und junge Erwachsene mit einer starken Bindungsstörung benötigen in Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation und Integration ein spezielles Betreuungskonzept und ein Setting, das an die Besonderheiten ihres deregulierten Stresssystems angepasst ist. Im Zentrum einer hierauf ausgerichteten mehrstufig gegliederten Herangehensweise steht das Bemühen mit den Betroffenen neue tragende Bindungserfahrungen zu etablieren. Das Gelingen der hieran geknüpften Prozesse zur langfristigen Reaktivierung des Beruhigungssystems stellt die zentrale Voraussetzung dafür dar, dass weitere fehlentwickelte Funktionssysteme wieder in einen lernbereiten Zustand versetzt werden. Erst hierauf basierend erscheinen weiterführende Ansätze zur beruflichen Qualifizierung und Erprobung zielführend. Auf diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob für diese Zielgruppe nicht ein neuer, ihrem Handicapbild angemessener Grundaufbau in den Konzepten zur Förderung eines gelingenden Einstiegs in die Arbeitswelt vonnöten ist." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Disability and labor market outcomes: disability is associated with labor market disadvantage (2016)
Zitatform
Jones, Melanie (2016): Disability and labor market outcomes. Disability is associated with labor market disadvantage. (IZA world of labor 253), Bonn, 10 S. DOI:10.15185/izawol.253
Abstract
"In Europe, about one in eight people of working age report having a disability; that is, the presence of a long-term limiting health condition. Despite the introduction of a range of legislative and policy initiatives designed to eliminate discrimination and facilitate retention of and entry into work, disability is associated with substantial and enduring employment disadvantages. Identifying the reasons for this is complex, but critical to determine effective policy solutions that reduce the social and economic costs of disability disadvantage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
deutsche Kurzfassung -
Literaturhinweis
Individuelle Ausgangslagen von Arbeitnehmern mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und ihre Bedeutung für die professionelle Vermittlung (2016)
Kießling, Christina; Molnár-Gebert, Tina;Zitatform
Kießling, Christina & Tina Molnár-Gebert (2016): Individuelle Ausgangslagen von Arbeitnehmern mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und ihre Bedeutung für die professionelle Vermittlung. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 37-46.
Abstract
"Im Rahmen des dreijährigen Forschungsprojekts 'MEGBAA' des Lehrstuhls für Pädagogik bei Geistiger Behinderung an der Universität Würzburg wurde die Lebensqualität von Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und die Nachhaltigkeit ihrer Arbeitsverhältnisse umfassend betrachtet. Im Rahmen dieser Erhebung entstanden in Experteninterviews auch Daten, die Aufschluss über die Besonderheiten der Zielgruppe und den damit einhergehenden Unterstützungsbedarf geben. Die Ergebnisse dieser Teilerhebung fassen individuelle Ausgangslagen zusammen, die im Kontext der Vermittlung förderlich oder hinderlich sein können und zeigen auf wie mit diesen von Seiten der professionellen Unterstützer umgegangen werden kann." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Der schwierige Weg zur (beruflichen) Selbst-Bestimmung für junge Erwachsene mit einem sozial-emotionalen Handicap: Hinweise aus der Neuropsychologie (2016)
Klaes, Winfried; Johnson, Helmut;Zitatform
Klaes, Winfried & Helmut Johnson (2016): Der schwierige Weg zur (beruflichen) Selbst-Bestimmung für junge Erwachsene mit einem sozial-emotionalen Handicap. Hinweise aus der Neuropsychologie. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 3, S. 183-198.
Abstract
"Pädagogische Fachkräfte in Einrichtungen der beruflichen Bildung und Rehabilitation, aber auch der Jugendhilfe berichten zunehmend von jungen Erwachsenen, die von den angebotenen Qualifizierungs- und Ausbildungsangeboten kaum noch profitieren können. Das Hauptproblem der Betroffenen besteht in ihrer großen sozialen und emotionalen Unreife, so dass sich für diese Form der Beeinträchtigung zunehmend der Begriff des 'sozial-emotionalen Handicaps' durchsetzt.
Trotz der Offensichtlichkeit eines nur gering entwickelten 'Selbst' sehen sich die hier gemeinten jungen Menschen mit der aktuellen gesellschaftlichen Aufforderung konfrontiert möglichst bald zu einer 'selbst'- bestimmten und 'selbst'- bewussten Lebensweise zu finden. In der Folge werden für sie jedoch nicht Handlungsspielräume eröffnet, Entwicklung angeregt und Lernbereitschaft geweckt, sondern in Umkehr der ursprünglichen Intention problematische Verhaltensweisen reaktiv hervorgerufen.
Mit Hilfe von Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften soll in diesem Beitrag gezeigt werden, dass es sich beim sozial-emotionalen Handicap um eine multifaktoriell erzeugte und neuropsychologisch begründete Behinderungsform handelt. Diese Behinderung macht eine besondere bindungsorientierte Herangehensweise und Setting-Gestaltung in der schulischen und beruflichen Qualifizierung und Begleitung erforderlich und wird Gegenstand eines Folgebeitrags (Heft 4/2016) sein." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag) -
Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen: Integrationsprojekte in Deutschland (2016)
Klein, Martin; Tenambergen, Thomas;Zitatform
Klein, Martin & Thomas Tenambergen (2016): Berufliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Integrationsprojekte in Deutschland. (Praxis Heilpädagogik - Handlungsfelder), Stuttgart: Kohlhammer, 146 S.
Abstract
"Gesellschaftliche Teilhabe ist ohne berufliche Inklusion nicht denkbar. Als erfolgreicher Baustein der Teilhabe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben sich die Integrationsprojekte etabliert. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung von Integrationsprojekten in Deutschland und stellt die gesetzlichen und fördertechnischen Grundlagen dar. Es erlaubt einen profunden Einblick in ihre Praxis, wobei ein Überblick die Vielfalt der Geschäftsideen von Integrationsprojekten auffächert. Mit dem Modell des Integrationsunternehmensplans (IUP) liefert der Band dann ein wichtiges Werkzeug für die Planung eines Integrationsprojekts. Ein 'Support' mit Leitfaden für den Planungsprozess, Verzeichnis der Fördergeber, Tipps aus der Praxis und Hinweisen auf Materialien, Adressen und weiterführende Literatur rundet den Band ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Making disability work?: the effects of financial incentives on partially disabled workers (2016)
Zitatform
Koning, Pierre & Jan-Maarten van Sonsbeek (2016): Making disability work? The effects of financial incentives on partially disabled workers. (IZA discussion paper 9624), Bonn, S. 202-215. DOI:10.1016/j.labeco.2017.05.008
Abstract
"This study uses longitudinal administrative data from the Netherlands to explore the responsiveness of disabled workers to financial incentives. We focus on workers with partial Disability Insurance (DI) benefits that have substantial residual work capacities. When the first phase of benefit entitlement to DI has expired, these workers experience a dramatic drop in income if they do not employ their residual income capacity. Entitlement periods to the first phase of DI benefits vary across individuals. This enables us to estimate the impact effect of this change in work incentives on the incidence of work, on wage earnings and on full work resumption. Based on the estimation results, the implied labor force non-participation elasticity rate equals 0.12. Response estimates are highest among young DI recipients, who typically have shorter entitlement periods to the more generous first phase of DI benefits. The incentive change has a limited impact on wage earnings of partially disabled workers and no significant impact on full work resumption." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Entwicklung und Bewertung der beruflich-orientierten Intervention "Perspektive Job" für die onkologische Rehabilitation (2016)
Kähnert, H.; Exner, A.-K.; Leibbrand, B.; Brand, S.;Zitatform
Kähnert, H., A.-K. Exner, S. Brand & B. Leibbrand (2016): Entwicklung und Bewertung der beruflich-orientierten Intervention "Perspektive Job" für die onkologische Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 3, S. 150-156. DOI:10.1055/s-0042-104451
Abstract
"Ziel der Studie: Für die Onkologie existieren bisher nur wenige Informationen zu Inhalten und Ausgestaltung einer Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR). Die Studie verfolgte das Ziel, ein multimodales MBOR-Modul (Perspektive Job) für die onkologische Rehabilitation zu konzipieren und den Entwicklungsprozess sowie das Modul formativ zu evaluieren. Methodik: Die Entwicklung von Perspektive Job erfolgte durch das Reha-Team einer Klinik. Für die Überprüfung des Entwicklungsprozesses und Moduls wurden mit Klinikmitarbeitern Experteninterviews und mit Rehabilitanden Gruppeninterviews geführt. Gruppeninterviews wurden sowohl vor als auch nach Einführung des Moduls geführt, um Veränderungen im Rehabilitationsgeschehen aus Sicht der Rehabilitanden aufzuzeigen. Ergebnisse: Das Modul Perspektive Job setzt sich aus berufsbezogenen Therapien sowie Arbeitsplatztrainings zusammen. Die Experteninterviews verdeutlichten, dass die Entwicklung von Perspektive Job im Reha-Team positiv und zielführend ist. Therapieinhalte wurden aufeinander abgestimmt und Synergieeffekte genutzt. Der Entwicklungsprozess trug zudem zur Teamentwicklung bei, indem die Kommunikation sowie Zusammenarbeit gefördert wurde. Wurde vor Einführung des Moduls die Rehabilitation als nicht beruflich-orientiert und die Therapien als berufsfern wahrgenommen, nahmen die Rehabilitanden nach Einführung des Moduls eine berufsorientierte Ausrichtung der Rehabilitation erst wahr. Die Therapien wurden als praxisnah und als hilfreich bewertet. Hervorgehoben wurden die aktive Ansprache berufsorientierter Themen sowie die Förderung des Erfahrungsaustausches mit anderen Rehabilitanden. Zudem fühlten sich die Teilnehmer gut auf die Rückkehr an den Arbeitsplatz vorbereitet. Schlussfolgerung: Die Entwicklung eines MBOR-Moduls durch das Reha-Team ist umsetzbar. Das gemeinsame Erarbeiten eines MBOR Konzepts wird von den Team-Mitgliedern positiv bewertet und fördert die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Durch Perspektive Job rücken berufsbezogene Aspekte in den Fokus der Therapien aller beteiligten Professionen. Dies wird von den Rehabilitanden als zielführend beurteilt und sie fühlen sich gut auf die Wiedereingliederung in den Beruf vorbereitet. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Teamarbeit für die Erarbeitung und Umsetzung von MBOR-Modulen in der onkologischen Rehabilitation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The workplace discrimination experiences of middle-age and younger adult workers with disabilities: results from the National EEOC ADA Research Project (2016)
Zitatform
Li, Jiana, Kelly E. Cichy, Phillip D. Rumrill & Brian T. McMahon (2016): The workplace discrimination experiences of middle-age and younger adult workers with disabilities. Results from the National EEOC ADA Research Project. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 45, H. 3, S. 365-376. DOI:10.3233/JVR-160836
Abstract
"Background: Little is known about the employment discrimination experiences of middle-aged workers with disabilities.
Objective: This study investigated the employment discrimination experiences of middle-age charging parties with disabilities (ages 35 - 54 years) in comparison to younger adult charging parties with disabilities (ages 25 - 34 years) on demographic characteristics (e.g., gender, disability type), characteristics of employers against whom allegations were filed (e.g., size, industry type), the nature of the discrimination, and the resolution of these allegations.
Methods: The study utilized data from the Integrated Mission System of the U.S. Equal Employment Opportunity Commission (EEOC).
Results: Findings indicated that, compared to younger adult charging parties, middle-age charging parties were more likely to be male and Caucasian; more likely to file allegations on the basis of diabetes, heart/cardiovascular disease, back impairments, and cancer; and less likely to file allegations on the basis of anxiety disorders, manic depressive disorder, schizophrenia, or other psychological impairments. Middle-age charging parties were less likely than younger charging parties to allege discrimination related to unlawful discharge and constructive discharge, but more likely to allege discrimination related to layoff. They were less likely to allege discrimination against small employers and employers in the finance/insurance, accommodation/food service, and retail trade industries. Middle-age charging parties were more likely to allege discrimination against employers in the manufacturing, transportation and warehousing, utilities, educational services, and public administration industries. Middle-age charging parties were slightly less likely than younger adult charging parties to have ADA title I allegations resolved in their favor through the EEOC's investigatory process.
Conclusions: Implications for working with prime age workers with disabilities are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Frauen mit Behinderung in Bildung und Arbeit - einen Steinwurf von der Gleichstellung entfernt?: eine Studie über die aktuelle Situation in der Deutschschweiz (2016)
Manfredi, Olga; Zimmermann, Helen;Zitatform
Manfredi, Olga & Helen Zimmermann (2016): Frauen mit Behinderung in Bildung und Arbeit - einen Steinwurf von der Gleichstellung entfernt? Eine Studie über die aktuelle Situation in der Deutschschweiz. Luzern: Verlag an der Reuss, 165 S.
Abstract
"Mehrfachdiskriminierung von Frauen mit Behinderung im Bildungs- und Erwerbsbereich ist bis heute in der Schweiz wenig erforscht. Die Autorinnen legen mit ihrem Forschungsbeitrag einen wichtigen Grundstein zum bisher kaum geführten Diskurs um die Gleichstellung von Frauen mit Behinderung in Bildung und Erwerb.
Ihre empirische Untersuchung zeigt, dass alle befragten Frauen Diskriminierung erlebten. Zum Teil gingen die Diskriminierungen so weit, dass sie auch im juristischen Sinn als Verletzung von Gleichheitsansprüchen zu werten sind. Geschlecht, Behinderung und weitere Lebensmerkmale, die zu Mehrfachdiskriminierung führen können, sind gegeben und nicht aus der Welt zu schaffen. Die Erkenntnisse dieser Studie sollen dazu beitragen, dass die gestaltete Umwelt so konstruiert wird, dass eine effektive und umfassende Gleichstellung von Frauen mit Behinderung eines Tages Wirklichkeit wird. Dazu zeigen die Autorinnen Handlungsansätze auf." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Menschen mit Behinderung in der dualen Berufsausbildung: Potenziale zur Stärkung der Inklusion (2016)
Metzler, Christoph; Placke, Beate; Seyda, Susanne; Pierenkemper, Sarah; Werner, Dirk;Zitatform
Metzler, Christoph, Sarah Pierenkemper, Beate Placke, Susanne Seyda & Dirk Werner (2016): Menschen mit Behinderung in der dualen Berufsausbildung. Potenziale zur Stärkung der Inklusion. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2016,1), Köln, 37 S.
Abstract
"Ein knappes Viertel aller ausbildungsaktiven Unternehmen bildet aktuell aus oder hat in den letzten fünf Jahren Menschen mit Behinderung ausgebildet. Dabei bilden Unternehmen mehrheitlich in anerkannten Ausbildungsberufen aus, die eine drei- bis dreieinhalbjährige Ausbildungsdauer haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von 1.385 Unternehmen des KOFA im Rahmen des IW-Personalpanels, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Jahr 2015 durchgeführt hat.
Die meisten KMU, die Menschen mit Behinderung ausbilden, bilden Jugendliche mit einer Lernbehinderung aus, die zugleich auch die größte Gruppe der jungen Menschen mit Behinderung stellen. Für die Ausbildungsentscheidung von Unternehmen ist der Kontakt zu Menschen mit Behinderung dabei entscheidender als die Unternehmensgröße. Wird bei den Auswertungen der Umfrage berücksichtigt, ob ein Unternehmen bereits Erfahrungen mit Praktikanten oder Mitarbeitern mit Behinderung hat, so verliert die Unternehmensgröße an Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Disability and 'care': managers, employees and colleagues with impairments negotiating the social order of disability (2016)
Mik-Meyer, Nanna;Zitatform
Mik-Meyer, Nanna (2016): Disability and 'care': managers, employees and colleagues with impairments negotiating the social order of disability. In: Work, employment and society, Jg. 30, H. 6, S. 984-999. DOI:10.1177/0950017015617677
Abstract
"This study explores how the 'care' of able-bodied employees and managers (observers) affects their relationships with colleagues with cerebral palsy. Disability researchers have established that 'help' and 'care' may cause feelings of dependency with the recipient. However, few workplace studies have investigated the potential negative consequences of 'caring for' colleagues with disabilities. Through open-ended interviews conducted in 2013 in 13 Danish work organizations with 13 employees with cerebral palsy and 62 observers, the study examines how the relational aspect of 'care' may result in relationships between colleagues of 'parent - child' or 'helper - helpless'. The study thus clarifies the inherent contradictions embedded in the dynamics of organizational behaviour in relation to employees with disabilities, namely that workplaces may hire a person with physical limitations (perhaps to deflect accusations of social discrimination) and still end up stigmatizing these workers because of the stereotypical assumptions related to employees with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Are workers with disabilities more likely to be displaced? (2016)
Zitatform
Mitra, Sophie & Douglas Kruse (2016): Are workers with disabilities more likely to be displaced? In: The international journal of human resource management, Jg. 27, H. 14, S. 1550-1579. DOI:10.1080/09585192.2015.1137616
Abstract
"The literature on employment and disability has been relatively silent regarding the job loss experience of persons with disabilities. We document the gap in job displacement rates across disability status in the United States over the 2007 - 2013 period using data from the 2010, 2012 and 2014 Displaced Worker Supplements of the Current Population Survey. We find that men and women with disabilities are, respectively, 75 and 89% more likely to experience an involuntary job loss than men and women without disabilities in the United States over the 2007 - 2013 period, with gaps in displacement rates of eight and seven percentage points for men and women, respectively. A significant gap is found in most occupation-education subsamples. Using a logit decomposition, we find that differences in observable characteristics do not explain the gap in the job loss rate across disability status. Longitudinal tests following workers over a one-year period point to a causal effect of disability on the likelihood of displacement. While the disability gap may be due to unobservable characteristics, job mismatch and employer discrimination are also possible explanations, highlighting the potential importance of employer and public policies in improving the job security of workers with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Überkommene und innovative Ansätze in der Teilhabe am Arbeitsleben behinderter Menschen (2016)
Mrozynski, Peter;Zitatform
Mrozynski, Peter (2016): Überkommene und innovative Ansätze in der Teilhabe am Arbeitsleben behinderter Menschen. In: ZFSH/SGB. Zeitschrift für die sozialrechtliche Praxis, Jg. 55, H. 6, S. 299-306.
Abstract
Der Autor behandelt arbeits- und sozialrechtliche Aspekte der Teilhabe am Arbeitsleben von Behinderten. Er kritisiert zunächst die sozialrechtliche Unterscheidung von beruflicher Rehabilitation und behinderungsgerechter Arbeit. 'Beide dienen der Teilhabe am Arbeitsleben, aber beide sind bei der Rechtsanwendung strikt zu trennen.' Anschließend wird dies beispielhaft anhand der Werkstätten für behinderte Menschen und deren Weiterentwicklung, den Außenarbeitsgruppen, demonstriert. 'Gänzlich außerhalb eines spezifischen rechtlichen Rahmens der Teilhabe am Arbeitsleben haben sich die Zuverdienstprojekte entwickelt.' Hierfür beschreibt der Autor Finanzierungsformen und geht auf Einkommensanrechnung, Freibeträge und Mehrbedarf ein. (IAB)
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Literaturhinweis
Disability and employment across Central and Eastern European countries (2016)
Zitatform
Mussida, Chiara & Dario Sciulli (2016): Disability and employment across Central and Eastern European countries. In: IZA journal of labor and development, Jg. 5, S. 1-24. DOI:10.1186/s40175-016-0049-7
Abstract
"We contribute to the scarce literature focusing on the life outcomes of disabled people in Central and Eastern European Countries by estimating the effects of disability on employment probabilities for six Central and Eastern European Countries. We find that disability negatively affects the employment probabilities of disabled people, especially those with severe disabilities. The effects of disability persist even after controlling for disability benefits, signaling a predominant role for disability per se. The long-term effects of disability are smaller than the short-term effects, suggesting the partial integration of disabled people into the labor market over time, which might favor both social inclusion and a country's economic performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wirkung und Nutzen der beruflichen Rehabilitation (2016)
Niederberger, Karl;Zitatform
Niederberger, Karl (2016): Wirkung und Nutzen der beruflichen Rehabilitation. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 1, S. 73-83.
Abstract
"In ganz Österreich wurden in den letzten Jahren die rechtlichen Weichen für die berufliche Rehabilitation neu gestellt. Damit gewinnt die berufliche Rehabilitation als Instrument der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt an Bedeutung. Die Ergebnisse dieser Kooperationsstudie des Instituts für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung (IBE) und Synthesis- Forschung zeigen, dass die durch die Reha-Ausbildungen gewonnenen individuellen Nutzendimensionen (persönliche Ressourcen, Qualifizierung, Gesundheit) die Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeitsmarktintegration darstellen. Bei der beruflichen Rehabilitation (Personen, die im Rahmen der Reha eine Ausbildung abschließen konnten) kann die öffentliche Hand davon ausgehen, dass die im Rehabilitationszeitraum anfallenden Ausgaben in höchstens vier Jahren durch zusätzliche Einnahmen und vermiedene Ausgaben ausgeglichen werden; dies zeigt eine Fiskalrechnung. Die Anstrengungen und Aufwendungen für berufliche Rehabilitation lohnen sich." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Soziale Unterstützung als Ressource für Arbeitsfähigkeit (2016)
Zitatform
Peters, Elke, K. Spanier, I. Mohnberg, F. M. Radoschewski & M. Bethge (2016): Soziale Unterstützung als Ressource für Arbeitsfähigkeit. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 2, S. 102-107. DOI:10.1055/s-0042-101337
Abstract
"Ziele: Die Studie untersuchte den Zusammenhang von sozialer Unterstützung mit subjektiver Arbeitsfähigkeit, subjektiver Erwerbsprognose und allgemeiner Gesundheitswahrnehmung.
Methoden: Die multiplen Regressionsanalysen berücksichtigten Querschnittsdaten von 2 983 Erwerbspersonen (40 - 54 Jahre), die in 2012 Krankengeld bezogen und im Mai 2013 erstmalig postalisch befragt wurden.
Ergebnisse: Unter Kontrolle von soziodemografischen Merkmalen, erwerbsbezogenen Beanspruchungen und Persönlichkeitsfaktoren war geringe soziale Unterstützung deutlich assoziiert mit geringerer subjektiver Arbeitsfähigkeit (b = - 2,7; 95 %-KI: - 3,4 bis - 1,9), einer ungünstigen subjektiven Erwerbsprognose (OR = 2,0; 95 %-KI: 1,5 bis 2,6) und schlechterer allgemeiner Gesundheitswahrnehmung (b = - 8,0; 95 %-KI: - 10,1 bis - 5,9).
Schlussfolgerungen: Geringe soziale Unterstützung ist ein möglicher von bekannten Risikofaktoren unabhängiger Prädiktor für geringere subjektive Arbeitsfähigkeit, Erwerbsprognose und allgemeine Gesundheitswahrnehmung. Zur Absicherung kausaler Zusammenhänge sind Längsschnittdaten erforderlich, die im Jahr 2015 und 2017 erfasst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Supporting postsecondary education programs for individuals with an intellectual disability: role of the vocational rehabilitation counselor (2016)
Zitatform
Plotner, Anthony J. & Kathleen J. Marshall (2016): Supporting postsecondary education programs for individuals with an intellectual disability. Role of the vocational rehabilitation counselor. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 59, H. 4, S. 195-202. DOI:10.1177/0034355215583056
Abstract
"As postsecondary education (PSE) programs for individuals with an intellectual and developmental disability (IDD) emerge across the country, it is crucial that these programs involve adult agency partners to enhance planning and service delivery, thereby increasing the likelihood that the skills obtained during these experiences will lead to improved employment outcomes. The present study aims to extend the current knowledge base regarding PSE programs' and vocational rehabilitation (VR) agencies' collaborative roles and activities. The present study examines state VR involvement with PSE programs as perceived by PSE administrators, specifically, the extent to which PSE and VR are collaborating, and the roles and activities rehabilitation counselors perform during this collaboration. Findings indicate that PSE administrators report variability in both the levels of collaboration with state VR agencies and the understanding of VR roles. Furthermore, data show that the majority of respondents felt VR seldom or never provide services beyond financial assistance. Implications for research and practice are also discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Menschen mit Migrationshintergrund in der Rehabilitation: Zugänglichkeit und Ergebnisse (2016)
Zitatform
Razum, Oliver & Patrick Brzoska (2016): Menschen mit Migrationshintergrund in der Rehabilitation. Zugänglichkeit und Ergebnisse. (WISO direkt 2016,06), Bonn, 4 S.
Abstract
"Menschen mit Migrationshintergrund nehmen Angebote medizinischer Rehabilitation seltener als Menschen ohne Migrationshintergrund in Anspruch. Sie weisen außerdem ungünstigere Versorgungsergebnisse auf. Diversitätssensible Versorgungstrukturen können einen Beitrag leisten, bestehende Barrieren in der Versorgung zu überwinden und eine nutzerorientiertere Versorgung für die gesamte Bevölkerung, einschließlich Menschen mit Migrationshintergrund, zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsstatus und subjektive Gesundheit bei Jugendlichen mit Behinderung in der beruflichen Ersteingliederung in den Arbeitsmarkt (2016)
Zitatform
Reims, Nancy (2016): Erwerbsstatus und subjektive Gesundheit bei Jugendlichen mit Behinderung in der beruflichen Ersteingliederung in den Arbeitsmarkt. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 6, S. 127-135., 2015-10-05. DOI:10.3790/sfo.65.6.127
Abstract
"Berufliche Rehabilitation gilt als ein sozialpolitisches Instrument, um Menschen mit Behinderung in ihrer sozialen Teilhabe zu fördern. Mithilfe arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen soll die Arbeitsmarktintegration erleichtert werden. In vorliegender Studie werden junge Menschen mit Behinderung betrachtet, die erstmals in den Arbeitsmarkt eintreten. Um Aussage darüber treffen zu können, welchen Einfluss die berufliche Rehabilitation auf die Geförderten hat, soll untersucht werden, wie ein Wechsel im Erwerbsstatus die subjektive Gesundheit von jungen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden beeinflusst. Auf Grundlage eines Panelsurveys zur beruflichen Rehabilitation und ihren Auswirkungen auf Geförderte wurden Panelregressionen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass physische, psychische und allgemeine subjektive Gesundheit weniger durch eine Erwerbsaufnahme positiv beeinflusst werden, als vielmehr durch das Vorliegen einer Tätigkeit, die trotz Behinderung ohne berufliche Einschränkungen ausgeführt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen: Einfluss auf Gesundheit und Erwerbsintegration (2016)
Zitatform
Reims, Nancy (2016): Berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen. Einfluss auf Gesundheit und Erwerbsintegration. (IAB-Bibliothek 360), Bielefeld: Bertelsmann, 127 S. DOI:10.3278/300912w
Abstract
"Mit ihrer Analyse unter Verwendung einer repräsentativen Panelbefragung trägt die Autorin maßgeblich dazu bei, eine Forschungslücke zu schließen. Sie gibt einen systematischen Überblick zu dem komplexen Thema der beruflichen Erst- und Wiedereingliederung von Rehabilitanden und den Problemstellungen seiner Untersuchung. Darüber hinaus bietet sie empirische Ergebnisse zu den Auswirkungen von beruflicher Rehabilitation auf Erwerbseintritt, Verbleib im Arbeitsmarkt und die subjektive Gesundheit von Menschen mit Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Der Anerkennungsprozess bei Anträgen auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in der Bundesagentur für Arbeit (2016)
Zitatform
Reims, Nancy (2016): Der Anerkennungsprozess bei Anträgen auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in der Bundesagentur für Arbeit. In: Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht 5 S., 2016-04-12.
Abstract
"Nancy Reims setzt sich in dem Beitrag mit Anerkennungsprozessen bei Anträgen auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) auseinander. Ihre Ausführungen beschränken sich auf den Zugang zu beruflicher Rehabilitation in der finanziellen Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) und auf Personen der beruflichen Wiedereingliederung. Der Beitrag basiert auf einer durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Evaluation der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Die Autorin geht auf die Daten, die Methodik sowie zentrale Ergebnisse ein. Letztlich stellt sie heraus, dass der Zugang im Hinblick auf bestimmte Merkmale überaus selektiv ist. Gleichzeitig verweist Reims darauf, dass die vorliegenden Ergebnisse keine erschöpfende Untersuchung darstellen, sondern einen ersten Schritt, um eine Forschungslücke im Bereich beruflicher Rehabilitation zu schließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Menschen mit Behinderung: Reha-Verfahren helfen beim Berufseinstieg (2016)
Zitatform
Reims, Nancy, Anita Tisch & Silke Tophoven (2016): Junge Menschen mit Behinderung: Reha-Verfahren helfen beim Berufseinstieg. (IAB-Kurzbericht 07/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"'Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben' sollen jungen Menschen mit Behinderung eine berufliche Ausbildung ermöglichen und den Erwerbseinstieg erleichtern. Die berufliche Ersteingliederung dieser Menschen wird in Deutschland fast ausschließlich von der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Die geförderten Personen kommen oft direkt aus dem Schulsystem und viele von ihnen haben keinen Abschluss. Im Rahmen der beruflichen Ersteingliederung nehmen sie an berufsvorbereitenden Maßnahmen teil oder absolvieren eine Berufsausbildung. Die Art der Ausbildung kann sich je nach Behinderungsart unterscheiden und beeinflusst die Integrationschancen der Jugendlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Status unmittelbar vor dem Beginn des Rehabilitationsverfahrens
- Art der Ausbildung bei Reha-Auszubildenden insgesamt und nach Behinderungsart
- Schulabschluss der Geförderten in der Ersteingliederung im Vergleich zur gleichaltrigen Gesamtbevölkerung
- Gründe für die Beendigung der beruflichen Rehabilitation insgesamt und nach Behinderungsart
- Maßnahmen zur Ersteingliederung während der beruflichen Rehabilitation
- Erwerbsstatus der ehemals Geförderten in der beruflichen Ersteingliederung zwölf Monate nach Rehabilitationsende nach Art der Ausbildung
- Art der Hauptbehinderung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden in der Ersteingliederung
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Literaturhinweis
Die Suche nach geeigneten Vergleichsgruppen in der Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (2016)
Zitatform
Reims, Nancy & Anita Tisch (2016): Die Suche nach geeigneten Vergleichsgruppen in der Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation : 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (DRV-Schriften, 109), S. 290-291, 2015-12-07.
Abstract
"Für die Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) ist es erstrebenswert, möglichst verallgemeinerbare Aussagen über die Wirkung der angebotenen Maßnahmen treffen zu können. Experimentelle Kontrollgruppendesigns mit randomisierter Zuweisung in Maßnahmen wären der statistisch erstrebenswerteste Ansatz für solche Wirkungsanalysen. Eine Randomisierung der Leistungsberechtigten im Bereich der beruflichen Rehabilitation ist jedoch ethisch nicht vertretbar und rechtlich nicht möglich. Deshalb ist es notwendig, auf quasi-experimentelle Vergleichsgruppendesigns zurückzugreifen. Mit Hilfe eines Ex-post-facto-Designs (Schnell et al., 1999) wird im vorliegenden Beitrag versucht, geeignete Vergleichsgruppen für die Evaluation von LTA, die durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) angeboten werden, zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Übergang junger Rehabilitanden von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt (2016)
Zitatform
Reims, Nancy & Stefan Gruber (2016): Übergang junger Rehabilitanden von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 10-23., 2016-03-01.
Abstract
"Die vorliegende Studie zielt auf die Beantwortung der Frage, ob und inwiefern Ausbildungsabsolventen und Ausbildungsabsolventinnen der Ersteingliederung in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) am ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Von Interesse sind dabei vor allem der zeitliche Verlauf bis zur Ersteingliederung, determinierende Faktoren für den erfolgreichen Übergang in den Arbeitsmarkt sowie der Verbleib im ersten Beschäftigungsverhältnis. Der Arbeitsmarktübergang und die Beschäftigungsnachhaltigkeit wurden hierbei mithilfe von Ereignisanalysen beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Viertel der Absolventen und Absolventinnen direkt nach Beendigung der Ausbildung eine Beschäftigung aufnehmen. Insgesamt finden zwei Drittel von ihnen im gesamten Beobachtungszeitraum in Beschäftigung. Für den erfolgreichen Eintritt in Beschäftigung finden sich ähnliche Faktoren wie sie aus der Forschung zu nichtbehinderten Auszubildenden bekannt sind: ein hoher Bildungsabschluss, eine erfolgreich abgeschlossene (betriebliche) Berufsausbildung, hohe Mobilität und gute strukturelle Rahmenbedingungen. Im Hinblick auf die Beschäftigungsnachhaltigkeit sind Gruppenunterschiede in der Art der Behinderung und nach individueller Erwerbserfahrung zu beobachten. Menschen mit einer körperlichen Behinderung und Personen mit kurzer Arbeitslosigkeits- und Krankheitsdauer nach Ausbildungsende verbleiben länger in der ersten Erwerbsphase als Personen mit andersartiger Behinderung und längeren Zeiten in Arbeitslosigkeit oder Krankheit." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Labor market integration of people with disabilities: results from the Swiss spinal cord injury cohort study (2016)
Reinhardt, Jan D. ; Brinkhof, Martin W. G. ; Post, Marcel W. M. ; Fekete, Christine ; Trezzini, Bruno ;Zitatform
Reinhardt, Jan D., Marcel W. M. Post, Christine Fekete, Bruno Trezzini & Martin W. G. Brinkhof (2016): Labor market integration of people with disabilities. Results from the Swiss spinal cord injury cohort study. In: PLoS one, Jg. 11, H. 11, S. 1-18. DOI:10.1371/journal.pone.0166955
Abstract
"Objectives
We aimed to describe labor market participation (LMP) of persons with spinal cord injury (SCI) in Switzerland, to examine potential determinants of LMP, and to compare LMP between SCI and the general population.
Methods
We analyzed data from 1458 participants of employable age from the cross-sectional community survey of the Swiss Spinal Cord Injury Cohort Study. Data on LMP of the Swiss general population were obtained from the Swiss Federal Statistical Office. Factors associated with employment status as well as the amount of work performed in terms of full-time equivalent (FTE) were examined with regression techniques.
Results
53.4% of the participants were employed at the time of the study. Adjusted odds of being employed were increased for males (OR = 1.73, 95% CI 1.33-2.25) and participants with paraplegia (OR = 1.78, 95% CI 1.40-2.27). The likelihood of being employed showed a significant concave relationship with age, peaking at age 40. The relation of LMP with education was s-shaped, while LMP was linearly related to time since injury. On average, employment rates were 30% lower than in the general population. Males with tetraplegia aged between 40 and 54 showed the greatest difference. From the 771 employed persons, the majority (81.7%) worked part-time with a median of 50% FTE (IRQ: 40%-80%). Men, those with younger age, higher education, incomplete lesions, and non-traumatic etiology showed significantly increased odds of working more hours per week. Significantly more people worked part-time than in the general population with the greatest difference found for males with tetraplegia aged between 40 and 54.
Conclusions
LMP of persons with SCI is comparatively high in Switzerland. LMP after SCI is, however, considerably lower than in the general population. Future research needs to show whether the reduced LMP in SCI reflects individual capacity adjustment, contextual constraints on higher LMP or both." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Psychiatrische Interventionen für Arbeitslose (2016)
Reissner, V.; Mikoteit, T.; Kis, B.; Ehren, G.; Meiler, B.; Scherbaum, N.; Lieb, B.; Wiltfang, J.; Hebebrand, J.;Zitatform
Reissner, V., N. Scherbaum, J. Wiltfang, B. Kis, B. Meiler, B. Lieb, T. Mikoteit, G. Ehren & J. Hebebrand (2016): Psychiatrische Interventionen für Arbeitslose. In: Der Nervenarzt, Jg. 87, H. 1, S. 74-81. DOI:10.1007/s00115-015-4299-4
Abstract
"Arbeitslosigkeit geht mit einem erhöhten Risiko für psychischen Distress und psychiatrische Störungen einher, die individuelles Leid und gesellschaftliche Kosten verursachen. Diese selektive Übersicht stellt die Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und seelischem Befinden sowie psychiatrischen Störungen dar. Die wichtigsten Ansätze zur Verbesserung der psychischen Gesundheit Arbeitsloser werden skizziert:1.Interventionen für Arbeitslose zur Stärkung von Copingstrategien beugen vor allem der Entwicklung depressiver Symptome vor.2.Die SUPPORT-Liaison-Ambulanz stellt eine eng mit dem JobCenter vernetzte, niederschwellige psychiatrische Ambulanz dar, mit der Aufgabe, Arbeitslose auf psychiatrische Störungen zu untersuchen und sie, falls notwendig, zur Therapie zu motivieren.3.Ein Gruppentraining – basierend auf der kognitiven Verhaltenstherapie – ist ein geeignetes Instrument, um die seelische Gesundheit teilnehmender Arbeitsloser zu verbessern.4.Supported-Employment-Programme zeigen sich effektiv in der Platzierung von chronisch schwer kranken psychiatrischen Patienten in Arbeit, wobei eine umfangreiche unterstützende Begleitung angeboten wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Entrepreneurial entry by people with disabilities (2016)
Zitatform
Renko, Maija, Sarah Parker Harris & Kate Caldwell (2016): Entrepreneurial entry by people with disabilities. In: International Small Business Journal, Jg. 34, H. 5, S. 555-578. DOI:10.1177/0266242615579112
Abstract
"This article investigates the effect of disability on progress in the start-up process. One person out of 10 has a disability, yet entrepreneurship literature remains silent on the contributions of this population. This is surprising given that people with disabilities are more likely to be self-employed than the general population. Results from the Panel Study of Entrepreneurial Dynamics show that start-up efforts by nascent entrepreneurs with disabilities are less likely to result in the emergence of a viable organization, indicating that nascent entrepreneurs with disabilities face particular challenges." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Welche Chance auf eine Professur hat Wissenschaftsnachwuchs mit Behinderung?: Selektivität und Exklusion in der Wissenschaft (2016)
Zitatform
Richter, Caroline (2016): Welche Chance auf eine Professur hat Wissenschaftsnachwuchs mit Behinderung? Selektivität und Exklusion in der Wissenschaft. In: Beiträge zur Hochschulforschung, Jg. 38, H. 1-2, S. 142-161.
Abstract
"Inklusion gerät aktuell in den Fokus auch der deutschen Hochschulen: Die UN-Behindertenrechtskonvention und die immer lauter werdende Forderung nach Beachtung von Diversity verlangen mehr Engagement für die Belange von Studierenden mit Behinderung und Erkrankung. Inklusion wird dabei vorrangig als Gegenstand von Lehre und Didaktik oder von baulicher Barrierefreiheit aufgeworfen. Die Situation von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern mit Behinderung sowie ihre Chancen auf eine professorale Karriere sind in der deutschen Debatte noch zu wenig angekommen. Dieser Aufsatz setzt sich daher mit der Selektivität wissenschaftlicher Karrieren für Nachwuchs mit Behinderung auseinander. Er sensibilisiert zunächst für die bestehende Forschungslücke, skizziert dann erste empirische Befunde zum Status Quo der Durchlässigkeit wissenschaftlicher Qualifizierungswege und problematisiert abschließend politisch-rechtliche Rahmenbedingungen am Beispiel der Promotionsfinanzierung, die als strukturell exkludierend kritisiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gender and disability in male-dominated occupations: a social relational model (2016)
Zitatform
Sang, Katherine J.C., James Richards & Abigail Marks (2016): Gender and disability in male-dominated occupations. A social relational model. In: Gender, Work and Organization, Jg. 23, H. 6, S. 566-581. DOI:10.1111/gwao.12143
Abstract
"Evidence from male-dominated sectors points to high levels of disability and the disabling nature of working environments. However, research of this nature assumes a medical model of disability that does not account for the social construction of disability or the lived experiences of disabled employees. Using data from seven focus groups (n = 44) and semi-structured interviews with professional transport employees with life-long hidden 'impairments', including dyslexia, dyscalculia, dyspraxia, ADD/ADHD and Asperger syndrome (n = 22), this paper explores the lived experiences of men and women working in a sector traditionally dominated by men, the transport industry. Key themes include homosociality, public - private divide and the impact of changing work practices. Further, the data revealed how those with hidden 'impairments' in part construct their identities in relation to both non-disabled colleagues and those considered stereotypically representing disability (wheelchair users). This study furthers understandings of the relationality of gender and disability in the workplace, and the lived experiences of disabled employees." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Assistierte Ausbildung für junge Menschen mit Behinderung (2016)
Schimank, Cindy;Zitatform
Schimank, Cindy (2016): Assistierte Ausbildung für junge Menschen mit Behinderung. In: Impulse H. 78, S. 28-33.
Abstract
Der Beitrag gibt einen Überblick über den Stand der Umsetzung der Assistierten Ausbildung. Diese ist seit 2015 als befristete Leistung im SGB III geregelt und richtet sich an förderungsbedürftige junge Menschen sowie deren Ausbildungsbetriebe. Ziel ist es, den erfolgreichen Abschluss zu unterstützen. Zum förderungsberechtigten Personenkreis gehören lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche sowie junge Menschen mit Behinderung. Die Autorin geht weiterhin auf Aufbau und Ausgestaltung der Assistierten Ausbildung und das Zusammenwirken der beteiligten Akteure ein. Vor dem Hintergrund der bereits erprobten Modellprojekte kommt sie zu dem Schluss, dass es sich bei der Assistierten Ausbildung um ein erfolgversprechendes Unterstützungsinstrument handelt. (IAB)
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Literaturhinweis
E-Learning für erwachsene Menschen mit Lernschwierigkeiten: Potenziale für mehr Teilhabe (2016)
Zitatform
Schorer, Antonia & Robert Lehmann (2016): E-Learning für erwachsene Menschen mit Lernschwierigkeiten. Potenziale für mehr Teilhabe. In: Der pädagogische Blick, Jg. 24, H. 1, S. 26-39. DOI:10.3262/PB1601026
Abstract
"'Die UN-Behindertenrechtskonvention macht es notwendig, Bildung für erwachsene Menschen mit Lernschwierigkeiten stärker als bisher inklusiv zu gestalten. Im vorliegenden Artikel wird dargestellt, wie E-Learning insbesondere die in ihr geforderten Prinzipien 'Verfügbarkeit' und 'Akzeptierbarkeit' von Erwachsenenbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten verbessern kann. Neben der Klärung, welche speziellen Anforderungen dies an die technische Gestaltung von E-Learning-Angeboten stellt, wird dargestellt, dass die didaktischen Erfordernisse der Zielgruppe mit den verbreitetsten didaktischen Orientierungen im Bereich E-Learning kompatibel sind. Der Artikel entfaltet drei Visionen, wie E-Learning mit bereits heute bestehenden Möglichkeiten mehr Teilhabe für Menschen mit Lernschwierigkeiten erreichen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt: Wiedereingliederung nach einer psychischen Krise. Ergebnisse einer qualitativen Studie (2016)
Stegmann, R.; Schröder, U.B.;Zitatform
Stegmann, R. & U.B. Schröder (2016): Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt. Wiedereingliederung nach einer psychischen Krise. Ergebnisse einer qualitativen Studie. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 51, H. 9, S. 660-667.
Abstract
"Einleitung: Psychische Erkrankungen führen zu hohen AU-Zeiten und erhöhen das Risiko, arbeitslos und frühberentet zu werden. Dies verlangt nach Return-to-Work-Ansätzen (RTW-Ansätze), die eine professionelle RTW-Koordination und Begleitung der Zurückkehrenden ermöglichen.
Methode: Dazu wurden 20 RTW-Experten (u.a. Betriebsärzte, Psychologen) in qualitativen Interviews befragt. Überdies wurden zwei Gruppendiskussionen und Interviews mit Betroffenen und Vorgesetzten geführt. Die Tonaufnahmen wurden transkribiert, mit der dokumentarischen Methode nach Bohnsack ausgewertet und die Ergebnisse den RTW-Experten zur Diskussion gestellt. Die dokumentarische Methode ermöglicht einen Zugang zum Erfahrungswissen der Experten, das vornehmlich die Entwicklung von Handlungsfähigkeit konstituiert.
Ergebnisse: Rekonstruiert wurden zuerst drei Handlungsorientierungen der RTW-Experten: eine Prozess-, Klienten- und systemische Orientierung, die deren Handeln leiten und zwei zentrale Dimensionen des RTW-Prozesses charakterisieren: die Einbettung des BEM in die betriebliche Ablauforganisation und die Ausgestaltung des Einzelfallmanagements. Überdies wurden vier Schlüsselkomponenten des RTW-Prozesses identifiziert: 1. das kommunikative Handeln der Experten durch eine empathische Perspektivenübernahme, 2. die Akzeptanz psychischer Erkrankungen auf der individuellen, zwischenmenschlichen und betrieblichen Ebene, 3. das Verstehen der Individualität psychischer Krisen als Ausgangspunkt und 4. Vertrauen als Basis der Rückkehr. Abschließend wurde über Fallvergleiche ein Vier-Phasen-Modell entwickelt, das RTW als systemischen Prozess beschreibt, der frühzeitig beginnt und nicht mit der (stufenweisen) Wiedereingliederung endet.
Schlussfolgerungen: RTW ist soziale Interaktion. Erfolgreiche soziale Interaktion im Return-to-Work-Prozess zeichnet sich in erster Linie durch die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme aus. Im Mittelpunkt stehen dabei das Selbstmanagement der zurückkehrenden Beschäftigten und arbeitsbezogene Interventionen. Eine Schlüsselfunktion übernehmen die koordinierenden und begleitenden RTW-Experten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Junge Menschen mit psychischen Behinderungen in der beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit (2016)
Zitatform
Tophoven, Silke, Nancy Reims, Kathrin Marie Schlenker & Anita Tisch (2016): Junge Menschen mit psychischen Behinderungen in der beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation : 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (DRV-Schriften, 109), S. 273-275, 2015-12-21.
Abstract
"Die berufliche Rehabilitation soll als sozialpolitisches Instrument die Integration behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen in den Arbeitsmarkt fördern. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist eine der größten Trägerinnen beruflicher Rehabilitation. Im Bereich der beruflichen Ersteingliederung junger Menschen in den Arbeitsmarkt, ist die BA nahezu alleinige Trägerin. Bereits bekannt ist, dass junge Menschen in Ersteingliederung besonders häufig Lernbehinderungen aufweisen (Dony et al., 2012). Vor dem Hintergrund der allgemeinen Zunahme psychischer Erkrankungen bei Erwerbspersonen ist zu prüfen, inwiefern dies auch schon auf vergleichsweise junge Personen zutrifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inklusionsbarometer Arbeit 2016: Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2016)
Vukovic, Sandra; Lichter, Jörg; Jung, Sven; Greskamp, Dagmar; Ehlert-Hoshmand, Julia;Zitatform
Ehlert-Hoshmand, Julia & Sven Jung (2016): Inklusionsbarometer Arbeit 2016. Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (Inklusionsbarometer Arbeit 04), Bonn, 59 S.
Abstract
"Wir befinden uns in einer Arbeitswelt des Umbruchs. Die Digitalisierung der Arbeit, die sogenannte 'Arbeitswelt 4.0', stellt Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor neue Herausforderungen.
Es gibt verschiedene Szenarien in Wissenschaft und Politik: Die einen befürchten das 'Ende der Arbeit', die anderen sehen Chancen für neue Berufe und Tätigkeitsfelder. Bestehende Berufsbilder werden verschwinden, neue bislang unbekannte entstehen. Die tatsächlichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind vielfach gar nicht fassbar. Klar ist nur: Unser Leben und Arbeiten hat sich bereits verändert und ändert sich weiter rasant.
Daher sind wir im vierten Inklusionsbarometer Arbeit der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Digitalisierung der Arbeitswelt speziell auf Menschen mit Behinderung hat. Denn es gibt zwar eine Vielzahl von Studien, die sich mit Digitalisierung und Arbeitsmarkt insgesamt beschäftigen, Menschen mit Behinderung dabei aber unberücksichtigt lassen. Gerade mit Blick auf eine älter werdende Gesellschaft und damit auch die Zunahme von altersbedingter Behinderung ist es wichtig, sich mit dieser wachsenden Gruppe zu befassen." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Die Arbeitsassistenz (§102 SGB IX) - ein Instrument betrieblicher Beschäftigung?: Ergebnisse einer empirischen Erhebung bei Arbeitnehmenden mit Hörschädigung (2016)
Zitatform
Weber, Andreas, Ulrike Weber & Katja Nebe (2016): Die Arbeitsassistenz (§102 SGB IX) - ein Instrument betrieblicher Beschäftigung? Ergebnisse einer empirischen Erhebung bei Arbeitnehmenden mit Hörschädigung. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 70, H. 4, S. 242-249. DOI:10.1007/s41449-016-0034-7
Abstract
"Menschen mit einer Hörschädigung sind in besonderem Maße von einer Nicht-Teilhabe am Arbeitsleben bedroht, da sie an der meist lautsprachlich stattfindenden Kommunikation nicht oder nur mit starken Einschränkungen teilnehmen können und ihnen der Zugang zu akustisch vermittelten Informationen nicht oder nur teilweise möglich ist.<br> Als ein Instrument zur verbesserten Teilhabe am Arbeitsleben von schwerbehinderten Menschen mit einer Hörschädigung kommt der notwendigen Arbeitsassistenz (§ 102 SGB IX) eine zunehmend wichtige Rolle zu. Die im Beitrag dargestellten Ergebnisse der GINKO-Studie zeigen, dass knapp 11?% der Teilnehmenden mit einer Hörschädigung eine Arbeitsassistenz in Anspruch nehmen. Als wichtige Einflussfaktoren für die Inanspruchnahme einer Arbeitsassistenz konnten die Gesetzeskenntnis der Betroffenen und die Information durch das Integrationsamt ermittelt werden.<br> Praktische Relevanz:<br> Betriebe sind wichtige Orte der Aktion und Interaktion zur Teilhabe und Inklusion. Arbeitsplatz, Arbeitsumfeld und Arbeitsorganisation müssen in vielfältiger Weise an die spezifischen Kommunikationsbedürfnisse und -barrieren von Arbeitnehmenden mit einer Hörschädigung angepasst werden. Dabei spielen die Arbeitgeber für die Effektivität des Barriereabbaus eine maßgebliche Rolle, in dem sie offen für den Einsatz und die Akzeptanz einer notwendigen Arbeitsassistenz sind. Die rechtlichen Möglichkeiten müssen aktiv unter Einbeziehung der Integrationsämter genutzt und der Arbeitsprozess gemeinsam mit den beeinträchtigten Arbeitnehmenden gestaltet werden, denn erst dann wird die Arbeitsassistenz zu einem Instrument betrieblicher Beschäftigung." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Das "Budget für Arbeit": wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit einer Behinderung (2016)
Wuschech, Simone; Bruère, Kerstin; Beyer, Christoph;Zitatform
Wuschech, Simone, Kerstin Bruère & Christoph Beyer (2016): Das "Budget für Arbeit". Wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit einer Behinderung. In: Behindertenrecht, Jg. 55, H. 1, S. 10-14.
Abstract
Nach Ansicht des Verfassers kann das vom Gesetzgeber angekündigte 'Budget für Arbeit' ein wesentliches Instrument sein, um nachhaltige alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für Behinderte auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen und deren selbstbestimmte Entscheidungsfindung hierüber zu fördern. Anhand von Beispielen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zeigt er auf, dass bereits einige erfolgreiche Aktivitäten rund um die Übergänge aus der Förderschule bzw. aus der Behindertenwerkstätte auf den ersten Arbeitsmarkt vorhanden vorliegen. 'Ihnen allen haftet jedoch nach wie vor der Modellcharakter an.' Fazit: 'Ein bundesgesetzlich verankertes Budget für Arbeit kann einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion in Deutschland leisten. Dafür müssen jedoch die Rahmenbedingungen sauber formuliert und Zuständigkeiten geklärt sein.' (IAB)
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Literaturhinweis
Inklusion in der Berufsbildung: Befunde - Konzepte - Diskussionen (2016)
Zoyke, Andrea; Vollmer, Kirsten;Zitatform
Zoyke, Andrea & Kirsten Vollmer (Hrsg.) (2016): Inklusion in der Berufsbildung. Befunde - Konzepte - Diskussionen. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 244 S.
Abstract
"Der Sammelband bündelt die Ergebnisse einer Expertenfachtagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN). Es gibt Beiträge zu vier thematischen Schwerpunkten: Begriffsverständnis Inklusion, Angebote und Lernorte inklusiver Berufsbildung, Kompetenzen und Potenziale von Menschen mit Behinderungen, Ausbildungsstandards und Professionalisierung des Personals. Die Autoren präsentieren Erkenntnisse und Erfahrungen und bieten konstruktiv-kritische Anregungen und Denkanstöße für Forschung, Politik und Praxis der beruflichen Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2016)
Zitatform
(2016): Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Bundesrates. Drucksachen 65/16 (05.02.2016)), 60 S.
Abstract
"Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) ist am 1. Mai 2002 in Kraft getreten. Ziel der Novellierung ist es, auch unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich von der Bundesrepublik Deutschland ratifizierten und seit dem 26. März 2009 innerstaatlich verbindlichen UN-BRK, Rechtsklarheit und Rechtssicherheit zu schaffen. Die Regelungen des BGG, insbesondere der Behinderungsbegriff und das Benachteiligungsverbot für Träger öffentlicher Gewalt, können zwar im Sinne der UN-BRK ausgelegt werden. In der Praxis ist die UN-BRK bei den Normadressaten des BGG aber nicht oder noch nicht hinreichend präsent. Die Novellierung zielt insbesondere darauf, bei der Herstellung von Barrierefreiheit sukzessive weiter voranzukommen. Dazu verpflichtet sich der Bund gesetzlich in weiteren Bereichen, für die er bei der Umsetzung selbst verantwortlich ist, zur Herstellung von Barrierefreiheit. Ein Ziel der Novellierung ist, Lücken im Recht bei der barrierefreien Kommunikation für Menschen mit geistigen Behinderungen zu schließen. Die Bedürfnisse des genannten Personenkreises im Hinblick auf eine barrierefreie Kommunikation werden vom BGG, dessen Anwendungsbereich grundsätzlich alle Gruppen von Menschen mit Behinderungen umfasst, noch nicht ausreichend berücksichtigt. Die Novellierung des BGG zielt auch darauf ab, ein Schlichtungsverfahren einzuführen, das künftig Verbandsklagen, die sich gegen Träger öffentlicher Gewalt nach § 1 Absatz 2 Satz 1 BGG richten, vorgeschaltet ist und daneben für Einzelpersonen zur Verfügung steht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz - BTHG): Gesetzentwurf der Bundesregierung (2016)
Zitatform
(2016): Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz - BTHG). Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/9522 (05.09.2016)), 369 S.
Abstract
"Neudefinition des Behinderungsbegriffs im Sinne der UN-BRK, Einführung eines verbindlichen, partizipativen Teilhabeplanverfahrens für alle Rehabilitationsträger sowie einer ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, Präzisierung und Erweiterung der Leistungskataloge zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur sozialen Teilhabe, Einführung der Leistungsgruppe 'Leistungen zur Teilhabe an Bildung', Stärkung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR), Streichung der Regelungen zu den Gemeinsamen Servicestellen; Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht: Neuausrichtung von einer überwiegend einrichtungs- zu einer personenzentrierten Teilhabeleistung, Optimierung der Gesamtplanung, Neuregelung des Einkommens- und Vermögenseinsatzes, Neudefinition des leistungsberechtigten Personenkreises, Trennung von Fachleistungen der Eingliederungshilfe und von Leistungen zum Lebensunterhalt; Förderung von Modellvorhaben zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit von Menschen mit (drohender) Behinderung und zur Reduzierung der Übergänge in Eingliederungshilfe; Weiterentwicklung des Schwerbehindertenrechts: Stärkung der Schwerbehindertenvertretung, Verbesserung der Mitwirkungsmöglichkeiten in Werkstätten für behinderte Menschen, Regelungen zur Benutzung von Behindertenparkplätzen, Schaffung eines Merkzeichens für taubblinde Menschen im Schwerbehindertenausweis; Konstitutive Neufassung Neuntes Buch Sozialgesetzbuch unter dem Titel Sozialgesetzbuch Neuntes Buch - Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (Neuntes Buch Sozialgesetzbuch - SGB IX) als Art. 1 der Vorlage, Einfügung, Änderung und Aufhebung versch. §§ von 29 Gesetzen und 12 Rechtsverordnungen, Aufhebung SGB IX alte Fassung; Verordnungsermächtigung" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation: 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (2016)
Zitatform
(2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation. 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband. (DRV-Schriften 109), Berlin, 500 S.
Abstract
"Durch den demografischen Wandel und die Zunahme chronischer Erkrankungen entstehen zahlreiche Herausforderungen für die Gestaltung der medizinischen und rehabilitativen Versorgung. Die medizinische Rehabilitation ist Teil des Gesundheitssystems. Über ein Drittel der medizinischen Reha-Leistungen der Deutschen Rentenversicherung werden beispielsweise unmittelbar im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung durchgeführt. Veränderungen in der Inanspruchnahme und in den Behandlungsprozessen von Krankenhausleistungen wirken sich direkt auf die Anschlussrehabilitation aus.
Kooperation und Vernetzung sind wichtige Trends in der Gesundheitsversorgung. Häufig zielen Innovationsansätze auf eine höhere Effektivität und Effizienz durch Prozessoptimierung und Integration von Leistungen. Die Rehabilitation muss darauf reagieren und mit den Akteuren der Krankenbehandlung eng zusammenarbeiten. Ihren eigenständigen Charakter und den spezifischen Auftrag einer Fokussierung auf die Arbeitswelt darf sie aber darüber nicht aus den Augen verlieren.
Medizinische und berufliche Rehabilitation sind unverzichtbar, wenn es darum geht, die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen zu fördern. Mit dem 2015 verabschiedeten Präventionsgesetz stellen sich nicht nur für die Sozialversicherung neue Aufgaben und Tätigkeitsfelder. In den Tagungsbeiträgen geht es darum, wie das angesichts eines sich wandelnden Gesundheitssystems am besten zu erreichen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Soziale Menschenrechte von Menschen mit Behinderung und Diskriminierungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/7306) (2016)
Zitatform
(2016): Soziale Menschenrechte von Menschen mit Behinderung und Diskriminierungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/7306). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/7467 (04.02.2016)), 15 S.
Abstract
Hintergrund der Kleinen Anfrage ist die Kritik des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen an der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Bundesrepublik Deutschland. 'Der Ausschuss zeigt sich in seinen abschließenden Bemerkungen über den ersten Staatenbericht Deutschlands vom 17. April 2015 hinsichtlich der Bemühungen einen inklusiven Arbeitsmarkt zu schaffen, besorgt über die Segregation (Absonderung) auf dem Arbeitsmarkt, über beim Eintritt oder Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt hinderliche finanzielle Fehlanreize sowie darüber, dass Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) weder auf den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereiten noch diesen fördern. Der UN-Ausschuss empfiehlt der Bundesrepublik Deutschland durch entsprechende Vorschriften wirksam u. a. einen inklusiven, in Übereinstimmung mit der UN-Behindertenrechtskonvention stehenden Arbeitsmarkt zu schaffen.' In ihren Antworten auf insgesamt 25 Einzelfragen geht die Bundesregierung darauf ein, wie sie dieser Aufforderung nachkommen wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen (2016)
Abstract
"- Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat stärker zugenommen als die Zahl der schwerbehinderten Menschen in der Bevölkerung.
- Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
- Schwerbehinderte Menschen profitieren von der aktuell guten Arbeitsmarktlage - wenn auch nicht im gleichen Umfang wie nicht-schwerbehinderte. Die Arbeitslosigkeit ging 2015 zurück, allerdings weniger stark als bei nicht-schwerbehinderten.
- Arbeitslose mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Fachkräfte als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
- Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen - gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
- Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist - auch in der mittleren Altersgruppe der 25- bis unter 55-Jährigen - bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
- Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat sich nicht verändert. Allerdings haben sich die Schwerpunkte in der Förderung schwerbehinderter Personen verändert: Die Teilnahmezahlen in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen und Weiterbildungsmaßnahmen sind rückläufig, während die Förderung mit Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zugenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Wie ist der Umsetzungsstand am deutschen Arbeitsmarkt? (2016)
Zitatform
(2016): 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Wie ist der Umsetzungsstand am deutschen Arbeitsmarkt? (Arbeitsmarkt aktuell 2016,08), Berlin, 8 S.
Abstract
"Am 13. Dezember 2006 haben die Vereinten Nationen die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet. Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention sieht ein gleiches Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderung vor. Deutschland hat die UN-BRK 2009 unterzeichnet und sich damit zur schrittweisen Umsetzung der Forderungen verpflichtet. Allerdings ist die Situation von Menschen mit Behinderung am deutschen Arbeitsmarkt am zehnten Geburtstag der Konvention immer noch durch eine starke Benachteiligung geprägt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Februar 2016 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen (BT-Drucksache 18/5227): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2016)
Zitatform
(2016): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Februar 2016 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen (BT-Drucksache 18/5227). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 18(11)533 v. 11.02.2016), 67 S.
Abstract
"Grundlage für die Öffentliche Anhörung ist ein Antrag (18/5227) der Fraktion Die Linke, in dem diese von der Bundesregierung unter anderem fordert, Gesetzentwürfe, Verordnungen und Regelungen auf den Weg zu bringen, die einen Politikwechsel gemäß der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen einleiten, um behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben durch eigene Berufstätigkeit zu ermöglichen. Außerdem solle ein beschäftigungspolitisches Rahmenprogramm aufgelegt werden, das schrittweise Bedingungen für eine inklusive Arbeitswelt für alle schafft.
Liste der Sachverständigen
Verbände und Institutionen:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Bundesagentur für Arbeit; Deutscher Gewerkschaftsbund; Deutscher Caritasverband e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation e. V.; Wirtschaft inklusiv
Einzelsachverständige:
Dr. Hans-Günther Ritz, Bremen; Alfons Adam, Bremen; Barbara Vieweg, Jena; Jeannette Pella, Berlin" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The work activity and participation outcomes framework: a new look at work disability outcomes through the lens of the ICF (2015)
AlHeresh, Rawan A.; Keysor, Julie J.;Zitatform
AlHeresh, Rawan A. & Julie J. Keysor (2015): The work activity and participation outcomes framework. A new look at work disability outcomes through the lens of the ICF. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 38, H. 2, S. 107-112.
Abstract
"Work disability is common among people with chronic conditions. The terminology in the field is variable and often used interchangeably and there is a lack of comprehensive frameworks to describe work as an outcome. Varied operationalization of work disability makes it difficult to establish precise estimates of the impact of chronic musculoskeletal conditions on work. A new conceptual framework was developed using the International Classification of Functioning, Disability and Health and was named 'Work Activity and Participation Outcome (Work APO) Framework' which clarified definitions in the field. Applying the framework to people at risk of work disability and evaluating their outcomes could advance the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The disability employment puzzle: a field experiment on employer hiring behavior (2015)
Zitatform
Ameri, Mason, Lisa Schur, Meera Adya, Scott Bentley, Patrick McKay & Douglas Kruse (2015): The disability employment puzzle. A field experiment on employer hiring behavior. (NBER working paper 21560), Cambrige, Mass., 70 S. DOI:10.3386/w21560
Abstract
"People with disabilities have low employment and wage levels, and some studies suggest employer discrimination is a contributing factor. Following the method of Bertrand and Mullainathan (2003), new evidence is presented from a field experiment that sent applications in response to 6,016 advertised accounting positions from well-qualified fictional applicants, with one-third of cover letters disclosing that the applicant has a spinal cord injury, one-third disclosing the presence of Asperger's Syndrome, and one-third not mentioning disability. These specific disabilities were chosen because they would not be expected to limit productivity in accounting, helping rule out productivity-based explanations for any differences in employer responses. Half of the resumes portrayed a novice accountant, and half portrayed an experienced one. The fictional applicants with disabilities received 26% fewer expressions of employer interest than those without disabilities, with little difference between the two types of disability. The disability gap was concentrated among more experienced applicants, and among private companies with fewer than 15 employees that are not covered by the ADA, although comparable state statutes cover about half of them. Comparisons above and below disability law coverage thresholds point to a possible positive effect of the ADA on employer responses to applicants with disabilities, but no clear effects of state laws. The overall pattern of findings is consistent with the idea that disability discrimination continues to impede employment prospects of people with disabilities, and more attention needs to be paid to employer behavior and the demand side of the labor market for people with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: ILR Review, online first (2017), 36 S. -
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Predictors of self-efficacy in women on long-term sick leave (2015)
Zitatform
Andersén, Åsa, Kjerstin Larsson, Per Lytsy, Per Kristiansson & Ingrid Anderzén (2015): Predictors of self-efficacy in women on long-term sick leave. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 38, H. 4, S. 320-326. DOI:10.1097/MRR.0000000000000129
Abstract
"Self-efficacy has been shown to be related to sick leave and to be a predictor of return to work after sickness absence. The aim of this study was to investigate whether factors related to sick leave predict self-efficacy in women on long-term sick leave because of pain and/or mental illness. This cross-sectional study uses baseline data from 337 Swedish women with pain and/or mental illness. All included women took part in vocational rehabilitation. Data were collected through a sick leave register and a baseline questionnaire. General self-efficacy, sociodemographics, self-rated health, anxiety, depression, view of the future, and social support were measured and analyzed by univariate and multivariate linear regression analyses. The full multivariate linear regression model, which included mental health factors together with all measured factors, showed that anxiety and depression were the only predictive factors of lower self-efficacy (adjusted R2=0.46, P<0.001) and explained 46% of the variance in self-efficacy. The mean scores of general self-efficacy were low, especially in women born abroad, those with low motivation, those with uncertainties about returning to work, and women reporting distrust. Anxiety and depression are important factors to consider when targeting self-efficacy in vocational rehabilitation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beeinflussen soziodemografische Faktoren von Rehabilitanden den Erfolg einer beruflichen Umschulungsmaßnahme? (2015)
Arling, Viktoria; Spijkers, Will;Zitatform
Arling, Viktoria & Will Spijkers (2015): Beeinflussen soziodemografische Faktoren von Rehabilitanden den Erfolg einer beruflichen Umschulungsmaßnahme? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 2, S. 180-187.
Abstract
"Vor dem Hintergrund aktueller demographischer Entwicklungen gewinnt Berufliche Rehabilitation zunehmend an Bedeutung für den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Frage nach der Relevanz von soziodemografischen Einflussfaktoren sollte dabei nicht unberücksichtigt bleiben. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, unter systematischer Berücksichtigung verschiedener demografischer Aspekte zu prüfen, welche Faktoren für den Maßnahmeabschluss und die Vermittlung auf den Arbeitsmarkt von Bedeutung sind. Hierfür wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren soziodemographische Daten von 256 Rehabilitanden auf ihrem Weg von der Umschulung bis auf die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt analysiert. Binär-logistische Regressionsanalysen bestätigte die Relevanz soziodemographischer Daten sowohl für den erfolgreichen Maßnahmeabschluss (12,0% Varianzaufklärung) als auch für die Rückkehr auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (30,5% Varianzaufklärung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of a disability on labour market status: a comparison of the public and private sectors (2015)
Zitatform
Barnay, Thomas, Emmanuel Duguet, Christine Le Clainche, Mathieu Narcy & Yann Videau (2015): The impact of a disability on labour market status. A comparison of the public and private sectors. (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 178), Noisy-le-Grand, 30 S.
Abstract
"This study analyses the causal effect of a disability on subsequent labour market status by distinguishing between public employment and private employment in France. This study provides two original contributions. First, previous studies have not distinguished between the public and private sectors although the characteristics of these sectors are likely to affect the relationship between the occurrence of a disability and labour market status. Second, we implement a difference-in-differences approach combined with an exact and dynamic matching method, which has never been used to estimate the effect of a disability on labour market status. We utilise data from the Santé et itinéraire professionnel (SIP) survey conducted in France during the period 2006-2007. The results indicate that the occurrence of a disability exerts a strong detrimental effect on private employment but has no significant effect on public employment during the five years after its occurrence. Moreover, this public/private difference is neither explained by differences in the type of disability nor by differences in the composition of the workforce employed in each sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufsförderungswerke im Wandel: Perspektiven und Herausforderungen beruflicher Rehabilitation im Kontext von Teilhabe- und Fachkräftesicherung (2015)
Bartel, Susanne; Reith, Nils; Peschkes, Ludger;Zitatform
Bartel, Susanne, Nils Reith & Ludger Peschkes (2015): Berufsförderungswerke im Wandel. Perspektiven und Herausforderungen beruflicher Rehabilitation im Kontext von Teilhabe- und Fachkräftesicherung. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 3, S. 235-246.
Abstract
"Die Auswirkungen des demografischen Wandels sowie zunehmende Fachkräfteengpässe führen zu grundlegenden Veränderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig stellt das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen die Forderungen auf die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu gewährleisten. Den Berufsförderungswerken (BFW) als ein Erbringer beruflicher Rehabilitationsleistungen kommt in diesem Kontext eine verstärkte Bedeutung zu. Eingebettet in diese z.T. neuen Anforderungsstrukturen stellen sich die BFW verstärkt und systematisch diesen Herausforderungen, z.B. durch strategische Vernetzungen mit Unternehmen, der Erweiterung des Leistungsspektrums sowie als Forschungspartner. BFW fungieren als zentrale Akteure für Betroffene, Sozialleistungsträger und Unternehmen und realisieren einen Brückenschlag zwischen Teilhabe- und Fachkräftesicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entgelt und Entgeltordnungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen: Etablierung eines wirtschafts- und sozialpolitischen Diskurses (2015)
Zitatform
Bendel, Alexander, Caroline Richter & Frank Richter (2015): Entgelt und Entgeltordnungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Etablierung eines wirtschafts- und sozialpolitischen Diskurses. (WISO Diskurs), Bonn, 59 S.
Abstract
"In Deutschland sind mehr als 250.000 Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt. Werkstätten bieten Menschen mit Behinderungen eine Teilhabemöglichkeit am Arbeitsleben. Die Aufgabenstellung der Werkstätten ist im SGB IX geregelt. Sie hat sich im Laufe der Jahre verändert und spiegelt sich auch im Wandel des gesellschaftlichen Diskurses wider. Seit einiger Zeit bestimmt das Thema Inklusion die öffentliche Debatte. Als Leitbild wird das Ziel eines inklusiven Arbeitsmarktes formuliert. Dies hat Konsequenzen für die Arbeit und Ausrichtung von WfbM und für ihre Rolle an der Schnittstelle von Rehabilitation, Förderung und Beschäftigung. Die Entlohnung spielt in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit dem wertkreis Gütersloh und unter Mitwirkung von Klaus Brandner, Parlamentarischer Staatssekretär a. D. beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, hat die Friedrich-Ebert- Stiftung das Thema aufgegriffen und einen Dialogprozess dazu eingeleitet, in den Expert_innen aus Werkstätten, Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden, Gewerkschaften eingebunden sind. Ziel ist es, die Probleme und Herausforderungen der Entgeltregelung und der Entgeltfindung in WfbM zu benennen und Vorschläge und ggf. Eckpunkte für die Gestaltung eines fairen Entgelts in WfbM zu entwickeln. Die vorliegende Studie stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen dar und beleuchten die Praxis am Beispiel von zwei Entgeltordnungen. Sie skizzieren das Spannungsfeld, in dem sich das Entgelt in WfbM bewegt: ein Tripelmandat aus Rehabilitations-, Inklusions- und Wirtschaftshandeln. In Auseinandersetzung damit und mit Bezug auf allgemeine Grundsätze einer gerechten Entgeltordnung unterbreiten die Autoren Vorschläge, wie unter den gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen ein transparentes Verfahren und angemessene Entlohnungskriterien bestimmt werden können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Deutschland noch weit von UN-Zielvorgaben entfernt: Analysen zur Arbeitsmarktsituation von behinderten Menschen in der Europäischen Union (2015)
Berger, Catrin;Zitatform
Berger, Catrin (2015): Deutschland noch weit von UN-Zielvorgaben entfernt. Analysen zur Arbeitsmarktsituation von behinderten Menschen in der Europäischen Union. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 53, S. 1-7.
Abstract
"Ein wichtiges Teilziel aktueller Behindertenpolitik ist die Inklusion behinderter Menschen in den regulären Arbeitsmarkt. Die Ausgangsbedingungen hierfür sind in den Ländern der Europäischen Union sehr unterschiedlich - einige Länder setzen schon lange auf Partizipation im Sinne von Inklusion, andere sahen ihre Hauptaufgabe bisher in der Kompensation von Einkommensausfällen der überwiegend nicht erwerbstätigen behinderten Bevölkerung oder setzten ihren Schwerpunkt v. a. auf die Wiedereingliederung und Rehabilitation von Arbeitnehmern. In diesem Beitrag wird nun die Beschäftigungssituation behinderter Menschen in den EU-Ländern unter Berücksichtigung der verschiedenen behindertenpolitischen Fundamente vergleichend untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inklusion in der beruflichen Bildung am Beispiel von !nkA.: Ein Projekt zur gemeinsamen dualen Ausbildung von Menschen mit und ohne Behinderung (2015)
Zitatform
Bergs, Lena, Annetraud Grote & Mathilde Niehaus (2015): Inklusion in der beruflichen Bildung am Beispiel von !nkA. Ein Projekt zur gemeinsamen dualen Ausbildung von Menschen mit und ohne Behinderung. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 3, S. 259-266.
Abstract
"Inklusion in der beruflichen Bildung ist ein Thema, das wachsendes Interesse erfährt. !nkA soll die Strukturen dafür nachhaltig verbessern. Vorrangiges Ziel dieses vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes des Unternehmensforums e.V. ist es, während der Laufzeit von 2013-2019 insgesamt 40 zusätzliche inklusive Ausbildungsplätze für Jugendliche mit einer Schwerbehinderung zu schaffen. Die vorhandenen Ausbildungsstrukturen der Projektpartner werden dazu bedarfsorientiert an die jeweiligen Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst: Barrieren werden in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk von Unternehmen identifiziert und abgebaut. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung wird evaluiert, inwiefern die Projektziele verwirklicht werden. Durch die systematische Analyse der Herausforderungen und Lösungen wird gleichzeitig an der Verbesserung der Strukturen für eine inklusive Berufsausbildung mitgewirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inklusion im Beruf (2015)
Biermann, Horst; Huisinga, Richard; Klinkhammer, Dennis; Bühler, Christian; Niehaus, Mathilde ; Seyd, Wolfgang; Biermann, Horst;Zitatform
Biermann, Horst (Hrsg.) (2015): Inklusion im Beruf. (Inklusion in Schule und Gesellschaft 03), Stuttgart: Kohlhammer, 216 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des sozialrechtlichen Paradigmenwandels und den Forderungen der Behindertenrechtskonvention stellt sich heute die Frage nach dem Umgang mit Heterogenität in Berufsschulen und Betrieben völlig neu. Das Buch beschäftigt sich mit dem Anspruch und der Realität beruflicher Teilhabe, wobei die ökonomischen, technischen und politischen Kontextfaktoren einbezogen werden. Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei auf den beruflichen Lehr-Lern-Prozessen, der Ausbildungsorganisation sowie den angebotenen Maßnahmen zur verbesserten Erwerbsbeteiligung und Arbeitsorganisation. Deutlich werden dabei auch die Grenzen der Inklusion in einem durch Marktmechanismen gesteuerten Bereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Employment opportunities for persons with different types of disability (2015)
Zitatform
Boman, Tomas, Anders Kjellberg, Berth Danermark & Eva Boman (2015): Employment opportunities for persons with different types of disability. In: ALTER. European Journal of Disability Research, Jg. 9, H. 2, S. 116-129. DOI:10.1016/j.alter.2014.11.003
Abstract
"The employment status of groups with different disabilities was analysed as were potentially important moderating factors (work ability, structural and individual factors). A secondary analysis was performed on 4359 respondents with disabilities from Statistics Sweden's Labour Market Investigation. The respondents were divided into six disability groups (communicative-hearing, communicative-speech-reading, communicative-vision, psychological disability, medical disability, physical disability). Logistic regression analyses showed that the probability of being employed was highest among respondents with hearing disabilities and respondents with psychological disabilities were least likely to be employed. Being a woman (very young or old) with only primary education and with partially or very impaired work ability, reduced employment opportunities. Higher education did not increase employment opportunities for respondents with impaired work ability. In summary, the type of disability is essential for employment opportunities, and differences between disability groups cannot be explained by differences in other variables. The moderating factors studied were found to be of equal importance in all groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Protecting working-age people with disabilities: experiences of four industrialized nations (2015)
Zitatform
Burkhauser, Richard V., Mary C. Daly & Nicolas Ziebarth (2015): Protecting working-age people with disabilities. Experiences of four industrialized nations. (IZA discussion paper 9186), Bonn, 50 S.
Abstract
"Although industrialized nations have long provided public protection to working-age individuals with disabilities, the form has changed over time. The impetus for change has been multi-faceted: rapid growth in program costs; greater awareness that people with impairments are able and willing to work; and increased recognition that protecting the economic security of people with disabilities might best be done by keeping them in the labor market. Here we describe the evolution of disability programs in four countries: Germany, the Netherlands, Sweden, and the United States. We show how growth in the receipt of publically provided disability benefits has fluctuated over time and discuss how policy choices played a role. Based on our descriptive comparative analysis we summarize shared experiences that potentially benefit policymakers in all countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wege zur Inklusion in der beruflichen Bildung (2015)
Bylinski, Ursula; Vollmer, Kirsten;Zitatform
Bylinski, Ursula & Kirsten Vollmer (2015): Wege zur Inklusion in der beruflichen Bildung. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 162), Bonn, 47 S.
Abstract
"Das Wissenschaftliche Diskussionspapier gibt Antwort auf fünf aktuelle Fragen zur Inklusion in der Berufsbildung: Wie ist eine inklusive Aus- und Weiterbildung zu gestalten? Wie ist das Personal demzufolge zu qualifizieren? Welche Unterstützungsinstrumente und -strukturen gibt es bereits, welche weiteren sind erforderlich? Und last but not least: Was kann Deutschland von anderen Ländern lernen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wege zur inklusiven Berufsbildung (2015)
Bylinski, Ursula;Zitatform
Bylinski, Ursula (2015): Wege zur inklusiven Berufsbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 2, S. 10-14.
Abstract
"Mit der UN-Konvention über die 'Rechte von Menschen mit Behinderungen' - die Deutschland 2009 ratifiziert hat - ist das Thema Inklusion sowohl bildungspolitisch als auch fachwissenschaftlich in den Fokus gerückt. Inklusion zielt auf gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihren individuellen Dispositionen. Im Beitrag werden Hintergründe des Inklusionskonzepts sowie Implikationen für die Berufsbildung dargestellt. Ausgehend von Exklusionsrisiken werden Ansatzpunkte zur Entwicklung von Inklusionsstrategien auf unterschiedlichen Handlungsebenen skizziert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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