Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Diffusion neuer Technologien - Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe: eine deskriptive Analyse zur Technologiedauerbeobachtung (2015)
Zitatform
Hackel, Monika, Ulrich Blötz & Magret Reymers (2015): Diffusion neuer Technologien - Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe. Eine deskriptive Analyse zur Technologiedauerbeobachtung. (Berichte zur beruflichen Bildung), Gütersloh: Bertelsmann, 201 S.
Abstract
"Das Diskussionspapier präsentiert die Ergebnisse des Forschungsprojekts Diffusion neuer Technologien, durchgeführt vom Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB). Die Autoren beschreiben die theoretische Grundlagen und ihr empirisches Vorgehen. In exemplarische Analysen zu den Diffusionsprozessen auf Facharbeiterebene untersuchen sie die Folgen der Innovationsverbreitung und -tiefe in verschiedenen Technikfeldern. Dabei beachten sie besonders die Gestaltung von Arbeitsabläufen und Qualifikationsanforderungen und geben Empfehlungen für die Technikdauerbeobachtung. Grundlage ihrer Analyse sind 76 Beispiele aus den Themenfeldern Leichtbau, Energiewende, Biotechnologie, Laserbearbeitung sowie Informations- und Kommunikationstechnik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Diffusion neuer Technologien: Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe (DifTech). Abschlussbericht (2015)
Hackel, Monika; Bertram, Bärbel; Blötz, Ulrich; Reymers, Magret; Tutschner, Herbert; Wasiljew, Elke;Zitatform
Hackel, Monika, Bärbel Bertram, Ulrich Blötz, Magret Reymers, Herbert Tutschner & Elke Wasiljew (2015): Diffusion neuer Technologien. Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen im produzierenden Gewerbe (DifTech). Abschlussbericht. Bonn, 135 S.
Abstract
"Das Forschungsprojekt untersucht exemplarisch und vergleichend Qualifikationsveränderungen auf der Facharbeiterebene, welche durch den Diffusionsprozess unterschiedlicher Technologien hervorgerufen werden. Hieraus werden methodische Empfehlungen und Indikatoren für die Technologiedauerbeobachtung mit qualitativen Methoden abgeleitet. In den Themenfeldern Leichtbau, Energiewende, Biotechnologie, Laserbearbeitung sowie Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) werden unterschiedliche Technologien auf der Grundlage der Tätigkeitstheorie nach Engeström analysiert. Dabei werden einerseits Aussagen zu konkreten Veränderungsbedarfen in unterschiedlichen Berufsfeldern getroffen, andererseits werden aus einem übergreifenden Vergleich der insgesamt 76 Datensätze auch verallgemeinerbare Ergebnisse zur Veränderung der Facharbeit in automatisierten Produktionsprozessen, zum Innovationstransfer in die berufliche Bildung und zum Einfluss der Arbeitsorganisation auf Qualifizierungsbedarfe abgeleitet. In Bezug auf die Technologiebeobachtung mit berufspädagogischem Fokus werden Empfehlungen für die Dauerbeobachtungsaufgaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gegeben und ggf. notwendige ergänzende quantitative Untersuchungen sowie Untersuchungen mit stärkerem Berufsbezug aufgezeigt. Daneben wird die Zusammenarbeit und systematische Verknüpfung der Technologiedauerbeobachtungsaktivitäten von Sozialpartnern, berufspädagogischen Lehrstühlen und der Technologieförderung des Bundes angemahnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IT-Berufe und IT-Kompetenzen in der Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Hall, Anja, Tobias Maier, Robert Helmrich & Gerd Zika (2015): IT-Berufe und IT-Kompetenzen in der Industrie 4.0. (Fachbeiträge im Internet), Bonn, 34 S.
Abstract
"Die Digitalisierung der Wirtschaft wird fortschreiten. Das BIBB-IAB-Szenario zeigt, dass IT-Kenntnisse und -Fertigkeiten, vor allem IT-Berufe zukünftig verstärkt nachgefragt werden. Diese Studie soll dazu beitragen, diese Kernkompetenz für die digitale Wirtschaft und die Erwerbssituation besser verorten zu können. Auch geht die Studie der Frage nach, ob der quantitative Bedarf an IT-Kompetenzen am Arbeitsmarkt gedeckt werden kann, gerade unter den Annahmen einer zunehmenden Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bewältigung von Stress in einer vernetzten Arbeitswelt: Befunde aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung (2015)
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2015): Bewältigung von Stress in einer vernetzten Arbeitswelt. Befunde aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung. In: IW-Trends, Jg. 42, H. 2, S. 113-135. DOI:10.2373/1864-810X.15-02-07
Abstract
"Jeder zweite Beschäftigte erlebt hierzulande häufig starken Termin- und Leistungsdruck. Auf digitalen Arbeitsplätzen, an denen mit dem Internet und vernetzt mit Kollegen und Geschäftspartnern gearbeitet wird, sind es sogar sechs von zehn. Grund zur Sorge, die Digitalisierung würde verstärkt gesundheitliche Risiken bergen, besteht allerdings wenig, wie eine Analyse auf Basis der BIBB/ BAuA-Erwerbstätigenbefragung zeigt. Beschäftigte empfinden Anforderungen wie Termin- und Leistungsdruck nicht zwingend als belastend. Insbesondere Personen, die vernetzt und mit dem Internet arbeiten, haben größere Handlungsspielräume, erleben mehr soziale Unterstützung und erfahren mehr Anerkennung - drei Faktoren, die den Umgang mit unterschiedlichen psychischen Anforderungen am Arbeitsplatz unterstützen können. So lässt sich lediglich bei 4 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland ein erhöhtes Belastungsrisiko ausmachen, weil bei einer vernetzten, internetbasierten Tätigkeit eine Dys-Balance zwischen starkem Termin- und Leistungsdruck und fehlenden Handlungsspielräumen besteht. Dagegen sind rund 95 Prozent der Arbeitnehmer auf Internetarbeitsplätzen mit ihrem Job zufrieden, wenn sie ihre Arbeit eigenständig planen können. Handlungsbedarf beim gesetzlichen Arbeitsschutz lässt sich aus der Befragung nicht ableiten. Eine effektive und effiziente Personalarbeit sollte aber im Blick haben, wie die Beschäftigten die Bedingungen an ihrem Arbeitsplatz erleben und bewerten. Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet hier mehr Chancen als Risiken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung von Industriearbeit: Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI) (2015)
Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Mättig, Benedikt; Dregger, Johannes; Kirks, Thomas; Prof. Dr. Hompel, Michael ten; Ittermann, Peter ; Niehaus, Jonathan;Zitatform
Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann, Jonathan Niehaus, Michael ten Prof. Dr. Hompel, Johannes Dregger, Benedikt Mättig & Thomas Kirks (2015): Digitalisierung von Industriearbeit. Forschungsstand und Entwicklungsperspektiven. Zwischenbericht des Forschungsprojektes Social Manufacturing and Logistics (SoMaLI). Dortmund, 25 S.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag werden generelle Trendbestimmungen und erste Forschungsergebnisse zu den Konsequenzen der Industrie 4.0 für Arbeit und Qualifikation zusammengefasst. Konzeptionell wird dabei von der Industrie 4.0 als sozio-technisches System ausgegangen: Die Analyse und Gestaltung des Zusammenspiels der neuen Technologie mit den dadurch induzierten personellen und organisatorischen Veränderungen erfordert grundsätzlich den Blick auf das Gesamtsystem der Produktion und den hier wirksamen Interdependenzen. So können sowohl die Entwicklungspotenziale als auch die Konsequenzen der weitreichenden Prozessinnovation Industrie 4.0 angemessen erfasst und hinreichend untersucht werden. Davon ausgehend werden in der Aufarbeitung des derzeitigen Forschungsstandes vielfältige und widersprüchliche Entwicklungspfade von industrieller Arbeit und Organisation identifiziert. Welche konkreten Veränderungen sich tatsächlich ergeben, ist in der Konsequenz von dem realisierten Automatisierungskonzept und der tatsächlichen Reichweite der Systemgestaltung abhängig. In diesem Sinne sind Industrie 4.0-Systeme gestaltbar und setzen ein konkretes Leitbild zukünftiger Arbeit und Organisation in der industriellen Produktion voraus. Erste Konturen dieses Leitbildes werden am Ende dieses Zwischenberichtes nachgezeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit der Zukunft: Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen (2015)
Hoffmann, Reiner; Bogedan, Claudia;Zitatform
Hoffmann, Reiner & Claudia Bogedan (Hrsg.) (2015): Arbeit der Zukunft. Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 520 S.
Abstract
"Wirtschaft und die Arbeit verändern sich heutzutage rasant: Technologische Umbrüche folgen immer schneller aufeinander, Dienstleistungen werden in globalem Maßstab erbracht, prekäre Beschäftigungsformen und psychische Belastungen nehmen zu. Neue Lebensentwürfe stellen den 'klassischen Arbeitstag' in Frage. Konflikte brechen auf: um den Wert der Arbeit, um gerechte Bezahlung, um die Entgrenzung von Arbeit und Leben.
Dieses Buch analysiert aktuelle Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene, nennt Handlungsfelder und Lösungsansätze für Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeber. Im Spannungsfeld der neuen Wirtschafts- und Arbeitsbedingungen zeigt es programmatisch auf, wie Leitlinien für Gute Arbeit entwickelt werden können - für eine 'Arbeit der Zukunft'." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Arbeiten in der Industrie 4.0: Trendbestimmungen und arbeitspolitische Handlungsfelder (2015)
Zitatform
Ittermann, Peter, Jonathan Niehaus & Hartmut Hirsch-Kreinsen (2015): Arbeiten in der Industrie 4.0. Trendbestimmungen und arbeitspolitische Handlungsfelder. Düsseldorf, 45 S.
Abstract
"Die vorliegende Expertise richtet sich auf die Frage nach dem Wandel von Industriearbeit unter den Bedingungen der Digitalisierung der industriellen Produktion. Hierbei stehen die neuen Entwicklungstendenzen im Zentrum, die seit einigen Jahren unter dem Label 'Industrie 4.0' thematisiert werden und die sich als neue Modelle der Produktionsautomatisierung durch die Verknüpfung virtueller Datenebenen und realer Produktionsabläufe fassen lassen. Es ist davon auszugehen, dass Industrie-4.0-Systeme im Fall ihrer breiten Durchsetzung die bisherigen industriellen Arbeitswelten nachhaltig verändern und erhebliche Anforderungen an Beschäftigte und Mitbestimmungsträger stellen werden. Aus diesem Grund sollen in dieser Expertise laufende Forschungs- und Unternehmensaktivitäten bilanziert werden, um erste Erkenntnisse zum möglichen Wandel von Arbeit in der Industrie 4.0 abzuleiten. Im Ergebnis verweist die Durchsicht der vorliegenden Studien auf zahlreiche Trendbestimmungen und Entwicklungsszenarien, dabei aber auch auf unterschiedliche Sichtweisen, Widersprüchlichkeiten und bislang unbeantwortete Fragen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Exploring demographics: transdisziplinäre Perspektiven zur Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel (2015)
Zitatform
Jeschke, Sabine, Anja Richert, Frank Hees & Claudia Jooß (Hrsg.) (2015): Exploring demographics. Transdisziplinäre Perspektiven zur Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel. Wiesbaden: Springer Spektrum, 676 S. DOI:10.1007/978-3-658-08791-3
Abstract
"Die Auswirkungen des demografischen Wandels erfordern eine aktive und gemeinsame Gestaltung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Aus integrativer Perspektive werden sowohl theoretische Forschungsergebnisse als auch praktische Handlungsfelder auf Basis der Ergebnisse von 27 Verbundprojekten mit über 80 bundesweit beteiligten Institutionen aus Wissenschaft und Praxis präsentiert, die im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes 'Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel' von 2012 bis 2015 erarbeitet wurden.?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gute Arbeit und Digitalisierung: Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt (2015)
Kulemann, Peter; Müller, Nadine;Zitatform
(2015): Gute Arbeit und Digitalisierung. Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt. Berlin, 188 S.
Abstract
"ver.di unterstreicht ihre Positionen zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf den Dienstleistungssektor: Der vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit veröffentlichte Band 'Gute Arbeit und Digitalisierung - Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt' umfasst Studien, programmatische Statements und arbeitspolitische Konzepte aus Gewerkschaft und Wissenschaft zu verschiedenen Branchen und Aspekten des digitalen Wandels.
Aufbereitet wird eine breite Palette an Themen, etwa Mitbestimmung, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, die soziale Sicherung von Solo-Selbständigen, Crowdsourcing, Belastungsmanagement mit agilen Methoden, Social Media oder Weiterbildung. In den Blick genommen werden außerdem einzelne Branchen wie die IT-Branche, das Gesundheitswesen und der Journalismus, ein Kapitel ist dem Versandgroßhändler Amazon gewidmet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Soloselbstständige Internet-Dienstleister im Niedriglohnbereich: Prekäres Unternehmertum auf Handwerksportalen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit (2015)
Lorig, Philipp;Zitatform
Lorig, Philipp (2015): Soloselbstständige Internet-Dienstleister im Niedriglohnbereich. Prekäres Unternehmertum auf Handwerksportalen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 8, H. 1, S. 55-75.
Abstract
"Bei der Betrachtung kapitalismusbedingter Wandlungen des Arbeitsmarktes fällt im Niedriglohnbereich vermehrt eine entstandardisierte und prekäre Beschäftigungsform auf: Die selbstständige Arbeit auf Werkvertragsbasis, insbesondere im Bereich der handwerklichen Dienstleistungen. Eine in diesem Feld bis dato unerforschte Beschäftigtengruppe besteht aus Personen, die ihre handwerklichen Dienstleistungen primär auf Handwerksportalen im Internet anbieten und ihre Auftragsakquise in den virtuellen Raum verlegt haben. Diese Portale, wie beispielhaft am Marktführer 'MyHammer.de' zu zeigen ist, zeichnen sich durch spezifische Abläufe von Angebot und Nachfrage, Informationsungleichheiten, einen verschleierten ,Unterbietungswettbewerb' und ein Profil- und Bewertungssystem aus, das die Arbeitsabläufe bis weit in das Alltagsleben hinein strukturiert und vor allem diszipliniert. Auf der empirischen Grundlage biographischer Interviews mit soloselbstständigen Handwerkern untersucht der vorliegende Artikel, inwiefern in diesem wachsenden Segment atypischer Erwerbsarbeit - das prototypisch für prekäre Arbeit unter zunehmender Vermarktlichung und dem gesellschaftlich vermittelten Diktum unternehmerischer Eigenverantwortung gelten kann - Autonomieansprüche und Ideale der Selbstverwirklichung selbstständiger Erwerbsarbeit in ihr Gegenteil verkehrt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Weiterbildung im Zeitalter der Digitalisierung (2015)
Poschmann, Katharina;Zitatform
Poschmann, Katharina (2015): Berufliche Weiterbildung im Zeitalter der Digitalisierung. (DIW-Roundup 84), Berlin, 11 S.
Abstract
"Die sukzessive Digitalisierung großer Arbeitsbereiche ist mittlerweile in der öffentlichen Diskussion angekommen und eine Abschätzung der Folgen für Gesellschaft und Institutionen fällt immer noch schwer. Dieser Beitrag thematisiert die soziale Dimension dieser Entwicklung und stellt sich der Frage, welche Folgen dies für Beschäftigte mit sich bringt und was schließlich die Anforderungen an institutionelle Rahmenbedingungen und (Bildungs-) Politik sind, die sich aus der fortschreitenden Neustrukturierung der Arbeitswelt ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Wege arbeitspolitischer Solidarität in Deutschland und Europa (2015)
Rahner, Sven;Zitatform
Rahner, Sven (2015): Neue Wege arbeitspolitischer Solidarität in Deutschland und Europa. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 65, H. 4-5, S. 49-54.
Abstract
"Der Strukturwandel der Arbeit schreitet rasant voran und hinterlässt Spuren auf der makrosozialen und der individuellen Ebene. Eine digitale und flexible Ökonomie und Arbeitswelt verlangt vor allem nach Innovationen im Bereich Weiterbildung und Qualifizierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 organisieren: Ansätze zur Gestaltung der formalen und informalen Organisation (2015)
Reischauer, Georg;Zitatform
Reischauer, Georg (2015): Industrie 4.0 organisieren. Ansätze zur Gestaltung der formalen und informalen Organisation. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 84, H. 4, S. 271-277.
Abstract
"Industrie 4.0 wird die Organisation von Industrieunternehmen herausfordern. Der Beitrag stellt Ansätze vor, mit denen diese Herausforderungen gemeistert werden können - auf formaler und informaler Ebene. Auf formaler Ebene ist durch Industrie 4.0 eine erhöhte externe Vernetzung zu erwarten. Die technologieorientierte Grenzstelle hilft, diese Herausforderung zu bewältigen. Dieser Stellentyp managt die Auswirkungen der mit Industrie 4.0 verbundenen Vernetzungsaktivitäten mit Externen. Auf informaler Ebene ist aufgrund der Ausbreitung von IKT im Unternehmen, die Industrie 4.0 mit sich bringen wird, von einem erhöhtem Konfliktpotenzial zwischen Management und Arbeitnehmervertretung auszugehen. Diese Herausforderung kann durch kooperative Konfliktverarbeitung, die für beide Seiten einen situativen Einsatz von Gratifikations- und Sanktionsmitteln vorsieht, bewältigt werden. Die Kombination dieser beiden Ansätze mit Interventionstechniken des Change Management sorgt dafür, dass Industrieunternehmen nachhaltig im Rahmen von Industrie 4.0 organisiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit in der digitalisierten Welt: Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015 (2015)
Schlick, Christopher; Rix, Michael; Bullmann, Erich; Adolph, Lars; Busch, Felix ; Pfeiffer, Sabine ; Oeij, Peter; Meisen, Tobias; Jeschke, Sabina; Steffen, Marlies; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Strina, Giuseppe; Hellinger, Ariane; Weiss, Peter; Heinen, Ewald; Winge, Susanne; Hees, Frank ; Wolf, Christian; Hasse, Ferdinand; Ludwig, Franziska; Hasebrook, Joachim; Leimeister, Jan Marco ; Harde, Jens; Boes, Andreas ; Hahnenkamp, Klaus; Klebe, Thomas; Hägele, Ralf; Jeske, Tim ; Gül, Katrin; Preenen, Paul; Grötsch, Alexander; Stowasser, Sascha; Grauel, Britta Marleen; Wiener, Bettina; Georg, Arno; Zogaj, Shkodran; Geilen, Jan; Lacker, Thomas; Gärtner, Ralf; Kämpf, Tobias; Gäde-Butzlaff, Vera; Schröder, Lothar; Flüter-Hoffmann, Christiane; Wischniewski, Sascha ; Dhondt, Steven ; Klein-Magar, Margret; Deuse, Jochen ; Weisner, Kirsten; Delden, Catharina van; Persin, Detlef; Chia, David; Lennings, Frank; Büscher, Christian ;Zitatform
(2015): Arbeit in der digitalisierten Welt. Beiträge der Fachtagung des BMBF 2015. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 249 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert zunehmend die Arbeitswelt. Sie bietet Beschäftigten die Möglichkeit, Arbeitszeiten und -orte flexibel zu gestalten und gleichzeitig ergebnisorientiert zu arbeiten. Die Erfolge des Wirtschaftsstandorts Deutschland hängen stark davon ab, inwieweit es Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, diese Veränderungen konstruktiv zu nutzen.
Unter dem Titel 'Arbeit in der digitalisierten Welt' diskutierten am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mehr als 600 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Arbeitsforschung und -gestaltung.
Die Autorinnen und Autoren geben Antworten auf die Fragen, welche Rolle Arbeit zukünftig in der digitalen Gesellschaft spielen wird und wie die Arbeit der Zukunft gestaltet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Vera Gäde-Butzlaff: Arbeiten in der digitalen Welt ( 11-20);
Catharina van Delden, David Chia: Crowdsourced Innovation - Kollaborative Innovation im digitalen Zeitalter ( 21-24);
Hartmut Hirsch-Kreinsen: Gestaltungsperspektiven von Produktionsarbeit bei Industrie 4.0 ( 25-34);
Sascha Stowasser, Tim Jeske: Arbeitswelt der Zukunft ( 35-43);
Lothar Schröder : Wie sich die Digitalisierung entwickelt und warum die Zukunft in der Guten Arbeit liegt (44-54);
Arno Georg, Ariane Hellinger : Soziale und technische Innovationen in der Industrie 4.0 gestalten (57-65);
Sabine Pfeiffer : Der Mensch kann Industrie 4.0 - Industrie 4.0 am Hallenboden partizipativ gestalten (66-74);
Erich Bullmann: Kompetenzentwicklung als Motor für soziale Innovation (75-79);
Alexander Grötsch, Jan Geilen, Britta Marleen Grauel, Sascha Wischniewski, Lars Adolph: Chancen und Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung in der Arbeitswelt ( 83-93);
Detlef Persin: Always online - Chance und Gefahr zugleich ( 94-103);
Jan Marco Leimeister, Thomas Klebe, Shkodran Zogaj: Digital Working und Crowd Working: Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen jetzt und für die Zukunft ( 107-116);
Katrin Gül, Andreas Boes, Tobias Kämpf: Den Umbruch in den digitalen Unternehmen nutzen: Zentrale Handlungsfelder für eine lebensphasensensible Personalpolitik ( 119-126);
Christiane Flüter-Hoffmann: Ausbalancierte Flexibilität - Wie werden Anforderungen und Angebote zu einer echten Win-win-Situation für Betriebe und Beschäftigte? ( 127-133); Peter Weiss, Ewald Heinen, Giuseppe Strina: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung im Handwerk (137-141);
Giuseppe Strina, Ewald Heinen: Arbeitsprozesse im digitalen Handwerk - Stand und Perspektiven ( 142-152);
Steven Dhondt, Peter Oeij, Paul Preenen : Working in the Digitalized World: The Meaning of the Link between Advanced Manufacturing and Workplace Innovation in the EU Growth Strategy (155-170);
Bettina Wiener, Susanne Winge, Ralf Hägele : Die Digitalisierung in der Landwirtschaft - Deutschland und Osteuropa im Vergleich (171-181);
Michael Rix, Frank Hees, Tobias Meisen, Christian Büscher, Sabina Jeschke: Der Gießer im Mittelpunkt der Digitalisierung - Wie Innovationen aus der Informationstechnologie den Maschinenbau erobern ( 182-190);
Frank Lennings, Ralf Gärtner, Jens Harde, Ferdinand Hasse, Thomas Lacker: Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung für KMU (193-204);
Joachim Hasebrook, Klaus Hahnenkamp: Robodoc und Medlink: Digitalisierung verändert die Arbeit im Krankenhaus ( 207-218);
Franziska Ludwig, Christian Wolf: Arbeit in der digitalen Welt - Digital geführte Mitarbeiter: Erfolgsfaktoren und Hemmnisse aus Sicht einer Mitarbeiterin ( 221-229);
Margret Klein-Magar: Führung in der digitalisierten Arbeitswelt - Es geht nur gemeinsam! (230-232);
Jochen Deuse, Felix Busch, Kirsten Weisner, Marlies Steffen: Differenzielle Arbeitsgestaltung durch hybride Automatisierung ( 235-245). -
Literaturhinweis
Revolution in den Werkshallen (2015)
Strack, Rainer; Lorenz, Markus;Zitatform
Strack, Rainer & Markus Lorenz (2015): Revolution in den Werkshallen. In: Personalwirtschaft H. 12, S. 27-29.
Abstract
Die Autoren berichten über die Ergebnisse einer Studie, in der sie die Auswirkungen von Digitalisierung und Industrie 4.0 auf Arbeitsmarkt und Arbeitswelt am Beispiel Deutschlands für den Zeitraum bis 2025 analysiert haben. Hierzu wurden zehn Anwendungsfälle untersucht, in denen Industrie 4.0 und der Einsatz neuer digitaler Technologien eine besonders ausgeprägte Rolle spielen und spielen werden. Die für die zehn Anwendungsfälle gewonnenen Erkenntnisse wurden dann auf 40 sogenannte Jobfamilien in 23 Fertigungsbranchen bezogen. Insgesamt wurden so rund sieben Millionen Arbeitsplätze in Produktion und Fertigung analysiert. Es zeigt sich, dass verschiedene Tätigkeiten und Qualifikationen in unterschiedlicher Weise von den Auswirkungen von Industrie 4.0 betroffen sein werden. Wegfallen werden vor allem standardisierte Routinetätigkeiten. Steigen wird die Nachfrage nach IT-Spezialisten. Zu den neu entstehenden Berufen gehören z.B. Roboterkoordinatoren und Industrie-Datenanalysten. 'Digitale Kompetenz' wird zur Schlüsselqualifikation der Zukunft. (IAB)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft (2015)
Zitatform
Weber, Enzo & Gerd Zika (2015): Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 16/2015), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"'Industrie 4.0' steht für die interaktive Vernetzung der analogen Produktion mit der digitalen Welt. 'Wirtschaft 4.0' beschreibt darüber hinaus den Umstand, dass die Digitalisierung nicht nur zu einem Wandel bei der industriellen Produktion sondern auch bei allen Dienstleistungsbranchen führt und damit sämtliche Lebensbereiche berühren wird. Hier werden die Folgen von 'Industrie 4.0' gesamtwirtschaftlich analysiert. Der hier vorliegende Aktuelle Bericht fasst die wesentlichen Ergebnisse des IAB-Forschungsberichts 8/2015 'Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft' zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeit 4.0: was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen (2015)
Wetzel, Detlef;Zitatform
Wetzel, Detlef (2015): Arbeit 4.0. Was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen. Freiburg im Breisgau: Herder, 200 S.
Abstract
"Fachkräftemangel, Industrie 4.0, Arbeitszeitpolitik, erschöpfte Beschäftigte - die Zukunft der Arbeit in Deutschland ist mit drängenden Themen unserer Zeit gekoppelt. Detlef Wetzel hat sich auf die Reise gemacht durch das Industrieland Deutschland und spürt in diesem Buch den Grundlagen Guter Arbeit nach. In Interviews und Gesprächen mit Beschäftigten, Unternehmern und Arbeitsexperten wird eines klar: Vielerorts sind bereits kluge, kreative und überraschende Lösungsansätze vorhanden. Es gibt Orte, an denen die Zukunft der Arbeit bereits begonnen hat. Gute Arbeit ist möglich!" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikationen und Ausbildungsgestaltung in Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Windelband, Lars (2015): Qualifikationen und Ausbildungsgestaltung in Industrie 4.0. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3, S. 41-43.
Abstract
Industrie 4.0 und Digitalisierung stellen neue Anforderungen an Kompetenzen und Ausbildungsgestaltung. Vom Grad und Umfang der Aufgabenübernahme durch Cyber Physical Systems (CPS) lassen sich erste Konsequenzen hinsichtlich benötigter Kompetenzen ableiten. Aus Sicht des Autors sollte neben einer Neuordnung von verschiedenen Berufen (u.a. IT-Berufen und/oder dem Mechatroniker/) auch über eine grundlegende Neustrukturierung der Berufe nachgedacht werden. Eine Zusammenfassung von ähnlichen, berufsübergreifenden Handlungen, Arbeitsprozessen und Kompetenzen zu einem Kernberuf wäre eine Möglichkeit, auf die gestiegenen Anforderungen mit eine hohen Prozesskompetenz zu reagieren. Dazu müssen jedoch erst einmal die Veränderungen in der Arbeitswelt innerhalb von Industrie 4.9 genau untersucht werden, so Windelband in seinen Schlussfolgerungen für die Ausbildung. Aussagen über Technologie-, Arbeitsorganisations- und damit verbundene Kompetenzentwicklungspfade können noch nicht hinreichend eindeutig getroffen werden und werden in den einzelnen Branchen unterschiedlich aussehen. Dabei zeichnen sich zwei Entwicklungsrichtungen ab: Technologien mit einem offenen Informationssystem, auf deren Basis der Mensch die Entscheidungen trifft und eine restriktive, kontrollierende Technologie, die auf der Basis von automatisch generierten Informationen eigenständig selbständig Entscheidungen trifft. (BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Veränderungen in der industriellen Produktion: notwendige Kompetenzen auf dem Weg vom Internet zu Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Windelband, Lars & Bernd Dworschak (2015): Veränderungen in der industriellen Produktion. Notwendige Kompetenzen auf dem Weg vom Internet zu Industrie 4.0. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 6, S. 26-29.
Abstract
"Die Verselbstständigung von IT-Systemen nimmt in der Entwicklung hin zu Industrie 4.0 Schritt für Schritt weiter zu, sodass sich Arbeit und Rolle von Fachkräften in Zukunft stark verändern wird. Die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt, die schon mit der Entwicklung des Internets der Dinge begann, wird zu Veränderungen in der Arbeitsorganisation, in den Arbeitsprozessen und damit in den Arbeitsanforderungen sowie in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine führen. Basierend auf Ergebnissen zur Früherkennung von Qualifikationen zum Internet der Dinge im Produktionsbereich wird im Betrag dargelegt, welche Weiterentwicklung es in den letzten fünf Jahren gegeben hat und welche Schlüsse daraus für Kompetenzentwicklungen im Zeitalter von Industrie 4.0 gezogen werden können." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft: Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (2015)
Wolter, Marc Ingo; Mönnig, Anke; Weber, Enzo ; Schneemann, Christian ; Neuber-Pohl, Caroline ; Zika, Gerd ; Helmrich, Robert; Hummel, Markus; Maier, Tobias ;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Markus Hummel, Christian Schneemann, Enzo Weber, Gerd Zika, Robert Helmrich, Tobias Maier & Caroline Neuber-Pohl (2015): Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft. Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. (IAB-Forschungsbericht 08/2015), Nürnberg, 67 S.
Abstract
"Mit diesem Forschungsbericht legen das IAB, das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung ?(GWS) die erste modellbasierte Wirkungsabschätzung von Industrie 4.0 auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in Deutschland vor. In einer 5-stufigen Szenario-Analyse werden zunächst die Auswirkungen von erhöhten Investitionen in Ausrüstungen (1) und Bau für ein schnelles Internet (2) auf die Gesamtwirtschaft und den Arbeitsmarkt dargestellt. Darauf aufbauend modellieren wir den daraus folgenden Personal- und Materialaufwand der Unternehmen (3) und eine veränderte Nachfragestruktur nach Berufen und Qualifikationen (4). Die kumulativen Effekte der vier Teil-Szenarien werden mit einem Referenz-Szenario, das keinen fortgeschrittenen Entwicklungspfad zu Industrie 4.0 enthält, verglichen. Darüber hinaus werden in einem weiteren Teil-Szenario Arbeitsmarkteffekte einer möglicherweise steigenden Nachfrage nach Gütern (5) in den Blick genommen und ebenfalls am Referenz-Szenario gespiegelt.
Im Ergebnis zeigt sich, dass Industrie 4.0 den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen beschleunigen wird. Dabei sind Arbeitskräftebewegungen zwischen Branchen und Berufen weitaus größer als die Veränderung der Anzahl der Erwerbstätigen insgesamt. Mit den Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt geht eine zunehmende Wertschöpfung einher, die nicht nur zu mehr volkswirtschaftlichen Gewinnen sondern - aufgrund höherer Anforderungen an die Arbeitskräfte - auch zu höheren Lohnsummen führt.
Die getroffenen Annahmen wirken zu Gunsten der ökonomischen Entwicklung. Das bedeutet aber auch, dass bei einer verzögerten oder gar verschleppten Umsetzung, die Annahmen sich gegen den Wirtschaftsstandort Deutschlands wenden: Wir werden weniger exportieren und mehr 'neue' Güter im Ausland nachfragen.
Um ökonomische Erkenntnisse zu den Wirkungen der Digitalisierung weiter zu verbessern, ist eine Fortentwicklung des QuBe-I4.0-Projekts geplant." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Grünbuch Arbeiten 4.0: Arbeit weiter denken (2015)
Abstract
"Arbeiten 4.0 wird vernetzter, digitaler, flexibler sein. Wie genau die zukünftige Arbeitswelt aussehen wird, ist offen. Seit Beginn des 21. Jahrhundert stehen wir vor einem erneuten grundlegenden Wandel der Produktionsweise. Die wachsende Vernetzung und zunehmende Kooperation von Mensch und Maschine ändert nicht nur die Art, wie wir produzieren, sondern schafft auch ganz neue Produkte und Dienstleistungen. Durch den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel entstehen neue Ansprüche an Arbeit, auch die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen verändert sich. Welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Organisation von Arbeit und sozialer Sicherung haben, ist offen. Wir stehen am Beginn neuer Aushandlungsprozesse zwischen Individuen, Sozialpartnern und dem Staat.
Es reicht zukünftig nicht, an den Rändern des Arbeitsmarktes auf unerwünschte Entwicklungen zu reagieren, auch wenn dies weiter notwendig sein wird. Der Gestaltungsbedarf von Arbeiten 4.0 geht darüber hinaus." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Data-driven innovation: big data for growth and well-being (2015)
Abstract
"Today, the generation and use of huge volumes of data are redefining our 'intelligence' capacity and our social and economic landscapes, spurring new industries, processes and products, and creating significant competitive advantages. In this sense, data-driven innovation (DDI) has become a key pillar of 21st-century growth, with the potential to significantly enhance productivity, resource efficiency, economic competitiveness, and social well-being.
Greater access to and use of data create a wide array of impacts and policy challenges, ranging from privacy and consumer protection to open access issues and measurement concerns, across public and private health, legal and science domains. This report aims to improve the evidence base on the role of DDI for promoting growth and well-being, and provide policy guidance on how to maximise the benefits of DDI and mitigate the associated economic and societal risks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
OECD digital economy outlook 2015 (2015)
Zitatform
(2015): OECD digital economy outlook 2015. (OECD digital economy outlook), Paris, 280 S. DOI:10.1787/9789264232440-en
Abstract
"The digital economy now permeates countless aspects of the world economy, impacting sectors as varied as banking, retail, energy, transportation, education, publishing, media or health. Information and Communication Technologies are transforming the ways social interactions and personal relationships are conducted, with fixed, mobile and broadcast networks converging, and devices and objects increasingly connected to form the Internet of things.
This report assesses how countries can maximise the potential of the digital economy as a driver for innovation and inclusive growth, and discusses the evolutions in the digital economy that policy makers need to consider as well as the emerging challenges they need to address as a part of national digital strategies. Chapters include an overview of the current status and outlook of the digital economy; the main trends in the ICT sector, and developments in communication and regulation policy; and overviews of ICT demand and adoption, plus the effects of the digital economy on growth and development. This volume also includes a chapter on developments related to trust in the digital economy and on the emerging Internet of things." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Deutsche Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Does having digital skills really pay off? (2015)
Zitatform
(2015): Does having digital skills really pay off? (Adult skills in focus 01), Paris, 4 S. DOI:10.1787/5js023r0wj9v-en
Abstract
"Having the highest levels of skills in problem solving using ICT (information and communication technologies) increases chances of participating in the labour force by six percentage points compared with adults who have the lowest levels of these skills, even after accounting for various other factors, such as age, gender, level of education, literacy and numeracy proficiency, and use of e-mail at home. Adults without ICT experience are less likely to participate in the labour force; if they are employed, they earn less than adults with ICT experience, after accounting for various other factors. Experience in using ICT has a particularly large impact on participation in the labour force and earnings in Australia, England/Northern Ireland (UK) and the United States. Workers who use ICT frequently have substantially higher wages than those who do not use ICT often." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Industrie 4.0 und Digitalisierung: Umsetzung in der Metall- und Elektroindustrie. Ergebnisse zur aktuellen Studie Industrie 4.0 (2015)
Abstract
Ergebnisse einer Befragung von Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie zum Thema Industrie 4.0. (IAB)
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Literaturhinweis
Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt: eine Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Arbeit, Sozialpartnerschaften und Gewerkschaften (2015)
Abstract
"Die Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurde am 28. April in der Evangelischen Akademie Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie benennt evangelische Maßstäbe ethischer Verantwortung in der Arbeit und erörtert Chancen und Risiken der Digitalisierung und Globalisierung und die damit einhergehende zeitliche und räumliche Entgrenzung und Flexibilisierung der Arbeitswelt. Vor allem die gewachsene soziale Ungleichheit, die steigende Zahl atypischer und prekärer Beschäftigungsverhältnisse sowie das Anwachsen des Niedriglohnsektors werden kritisch betrachtet und vor einer sozialen Spaltung der Gesellschaft gewarnt. Vorgestellt wurde die Denkschrift vom EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und dem Ökonomen Prof. Dr. Gustav A. Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und Vorsitzender der EKD-Kammer für soziale Ordnung, die die Denkschrift erarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Informatisierung und neue Entwicklungstendenzen von Arbeit (2014)
Zitatform
Boes, Andreas, Tobias Kämpf, Barbara Langes & Thomas Lühr (2014): Informatisierung und neue Entwicklungstendenzen von Arbeit. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 7, H. 1, S. 5-23.
Abstract
"Der Aufstieg neuer Informations- und Kommunikationstechnologien verändert Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeit grundlegend. Der Aufsatz betrachtet diesen Wandel unter einer informatisierungstheoretischen Perspektive und fasst ihn als Moment der Steigerung geistiger Produktivkraft. Mit dem Aufstieg des Internets entwickelt sich ein Informationsraum, der als sozialer Handlungsraum und Raum der Produktion genutzt wird. Der Produktivkraftsprung führt zu einem Wandel in den Unternehmen und damit zu einem neuen Unternehmenstyp, der - in Abgrenzung zu den klassischen und fordistischen Großunternehmen - als 'Unternehmen 2.n' bestimmt wird. Die Herausbildung dieses neuen Unternehmenstyps wird am Beispiel von IBM illustriert. Abschließend werden drei zentrale Folgen für die Entwicklung von Arbeit umrissen: die zunehmende Bedeutung einer global vernetzten Ökonomie, neue Formen der Industrialisierung, die auch die Kopfarbeit adressieren und schließlich das 'System permanenter Bewährung' als neue Lösung des Transformationsproblems in den Unternehmen, die dem Warencharakter der Arbeitskraft eine neue Schärfe und Kontur verleiht. Diese Entwicklungen werden insgesamt als Momente eines neuen, 'informatisierten Produktionsmodus' begriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Informations- und Kommunikationstechnologien in Deutschland und im internationalen Vergleich: ausgewählte Innovationsindikatoren (2014)
Gehrke, Birgit; Leidmann, Mark; Michels, Carolin; Neuhäusler, Peter; John, Katrin; Pohlmann, Tim; Cordes, Alexander; Ohnemus, Jörg; Frietsch, Rainer; Rammer, Christian ;Zitatform
Gehrke, Birgit, Alexander Cordes, Katrin John, Rainer Frietsch, Carolin Michels, Peter Neuhäusler, Tim Pohlmann, Jörg Ohnemus & Christian Rammer (2014): Informations- und Kommunikationstechnologien in Deutschland und im internationalen Vergleich. Ausgewählte Innovationsindikatoren. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2014-11), Berlin, 148 S.
Abstract
Die IuK-Wirtschaft gehört zum einen selbst sowohl in der Industrie als auch im Bereich der Dienstleistungen zu den besonders innovativen Sektoren, zum anderen trägt der Einsatz von innovativen IuK-Technologien zu Produktivitätsfortschritten in allen Bereichen der Wirtschaft bei. Die Studie analysiert und bewertet verschiedene Innovationsindikatoren zur deutschen IuK-Wirtschaft und zum Einsatz von IuK-Technologien im internationalen Vergleich und konzentriert sich dabei 1. auf verschiedene Innovationsindikatoren zur Beurteilung der technologischen Leistungsfähigkeit der deutschen IKT-Wirtschaft im internationalen Vergleich (FuE und Innovationen, Wertschöpfungs-, Beschäftigungs- und Außenhandelsstrukturen); 2. auf die Voraussetzungen in Deutschland zur Sicherung des Fachkräftebedarfs, der benötigten IKT-Kompetenzen innerhalb und außerhalb der IKT-Branche und 3. auf die Dynamik und Struktur von wissenschaftlichen Publikationen und von weltmarktrelevanten Patenten im IKT-Bereich mit besonderem Augenmerk auf regionale Verschiebungen und die sektorale Herkunft der jeweiligen Anmelder. (IAB)
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Literaturhinweis
Occupational change in Europe: how technology and education transform the job structure (2014)
Zitatform
Oesch, Daniel (2014): Occupational change in Europe. How technology and education transform the job structure. Oxford: Oxford University Press, 178 S.
Abstract
"What types of jobs are growing: well-paid managerial jobs or low-paid auxiliary jobs, high-end professional jobs or bottom-end service jobs? Can occupational change transform affluent countries into enlarged middle-class societies? Or, on the contrary, are we heading towards a future of increasingly divided class societies? Do changes in the employment structure allow forthcoming generations to move towards more rewarding jobs than those held by their parents - or is downward mobility the more likely outcome?
This book throws new light on these timely questions by drawing on extensive evidence of employment data on the pattern of occupational change in Britain, Denmark, Germany, Spain, and Switzerland since 1990. It documents the change in the employment structure, and examines the five underlying driving forces: technology, globalization, education, migration, and institutions. The book discusses whether governments really have no other choice than either occupational upgrading with soaring unemployment or full employment with expanding low-end jobs. The book gives a clear picture of the future of work, skills, and employment in today's Europe, contributing to the debate in economic sociology and labour economics.
Contents:
1: The Debate in the Literature on Occupational Change
2: Occupational Upgrading in Europe since 1990
3: Demand-Side Influences on Occupational Change: Trade and Technology
4: Supply-Side Influences on Occupational Change: Education and Migration
5: The Role of Institutions: Wage-Setting and Occupational Change
6: Upgrading at the Cost of Unemployment?" (Publisher information, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
D21-Digital-Index 2014: die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland (2014)
Paul, Linda; Malthe, Wolf;Zitatform
Paul, Linda (2014): D21-Digital-Index 2014. Die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland. (D21-Digital-Index), Berlin, 66 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der aktuelle Anteil der Internetnutzer in der deutschen Bevölkerung bei 77 Prozent liegt. Um die Frage zu beantworten, wie digital souverän die deutsche Bevölkerung agiert, reicht es jedoch nicht aus, sich auf dieses einzelne Merkmal zu beziehen. Der 'Digitalisierungsgrad ' ist heute vielschichtiger und komplexer, als dass man ihn in nur einer Dimension erfassen könnte. Es bedarf einer umfassenden Gesamteinschätzung, die neben dem 'ob' auch das 'wie' berücksichtigt.
Aus dem Inhalt:
Arbeiten digital - Welche Kompetenzen sind vorhanden?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die dritte industrielle Revolution: die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter (2014)
Rifkin, Jeremy;Zitatform
Rifkin, Jeremy (2014): Die dritte industrielle Revolution. Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter. (Allgemeines Sachbuch 19596), Frankfurt am Main: FISCHER Taschenbuch, 303 S.
Abstract
"Der weltweit bekannte Visionär Jeremy Rifkin erzählt fundiert über eine Zukunft, in der eine 'radikale Kursänderung' stattfindet: Von fossilen zu erneuerbaren Energien, von zentralen Entscheidungsträgern zur dezentralen demokratischen Mitbestimmung. Schließlich geht es um die intelligente gemeinsame Nutzung moderner Technologien der Stromverteilung. Das alles geschieht nicht etwa morgen, sondern wir befinden uns bereits inmitten dieses Wandels, in der Dritten Industriellen Revolution." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Identität in der Virtualität: Einblicke in neue Arbeitswelten und "Industrie 4.0". Beiträge zum 60. Geburtstag eines Netzwerkers (2014)
Schröter, Welf; Frommann, Anne; Kurz, Constanze; Klumpp, Dieter; Wrobel, Sophie; Kornwachs, Klaus; Donabauer, Bernd; Balfanz, Dirk; Wilms, Gaby; Pfeiffer, Sabine ; Hörz, Helga E.; Richter, Mathias; Kimpeler, Simone; Rump, Jutta; Eilers, Silke; Schröter, Welf; Hörz, Herbert; Schwemmle, Michael; Hefke, Mark; Stegemann, Ulf; Boes, Andreas ; Wendland, Karsten;Zitatform
Schröter, Welf (Hrsg.) (2014): Identität in der Virtualität. Einblicke in neue Arbeitswelten und "Industrie 4.0". Beiträge zum 60. Geburtstag eines Netzwerkers. (Talheimer Sammlung kritisches Wissen 62), Mössingen-Talheim: Talheimer, 343 S.
Abstract
"Immer mehr dringt die Informations- und Kommunikationstechnik in Beruf, Arbeitswelt, Familienleben, Bildung und Freizeit ein. Je mehr wir damit arbeiten, desto größer wird unser 'Datenschatten', unser Netzprofil. Wir sind gehalten, uns darum zu kümmern, was wie wo über uns im Netz verbreitet wird.
Die voranschreitende Digitalisierung und Virtualisierung der Arbeitswelten sowie die zunehmenden Vorbereitungen zur Umsetzung des Konzeptes 'Industrie 4.0' rücken die Frage nach der Rolle des Menschen und seiner Identität in das Zentrum einer gesellschaftlichen Modernisierungs-Kontroverse. Welche neuen Möglichkeiten eröffnet uns die 'virtuelle Identität', das 'virtuelle Ich', und welche Anforderungen stellt unser 'biografisches Ich'? Welche Wechselbeziehungen entstehen? - Die Autorinnen und Autoren argumentieren aus ihren verschiedenen Disziplinen und Erfahrungen. Sie liefern einen Statusbericht zu den gegenwärtigen Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Assessing the demand for Big Data and Analytics skills, 2013-2020 (2014)
Abstract
"The aim of this study, undertaken by Forfás and the Expert Group on Future Skills Needs, is to assess the demand for big data and analytics roles and their related skills, competences and qualification requirements and map out relevant current and planned education and training output. It proposes actions to address gaps identified between supply and demand and assist in harnessing the considerable economic and social potential of this area into the medium-term. The study was included as an action within the Government's Action Plan for Jobs 2013." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Skills and jobs in the internet economy (2014)
Zitatform
(2014): Skills and jobs in the internet economy. (OECD digital economy papers 242), Paris, 39 S. DOI:10.1787/5jxvbrjm9bns-en
Abstract
"Both generic and specialised ICT skills are becoming an important requirement for employment across the economy as the Internet becomes more engrained in work processes, but a significant part of the population lacks the basic skills necessary to function in this new environment. This paper examines the impact of the Internet on the labour market in this context. For example, between 7% and 27% of adults have no experience in using computers or lack the most elementary computer skills, such as the ability to use a mouse. In addition, the groups with the least ICT skills tend to be among the demographic groups at the most risk of losing jobs. Data also highlight a potential skills mismatch among those with the strongest ICT skills (youth) and those who actually use them at work (prime age and older adults)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The future of employment: how susceptible are jobs to computerisation? (2013)
Zitatform
Frey, Carl Benedikt & Michael A. Osborne (2013): The future of employment. How susceptible are jobs to computerisation? Oxford, 72 S.
Abstract
"We examine how susceptible jobs are to computerisation. To assess this, we begin by implementing a novel methodology to estimate the probability of computerisation for 702 detailed occupations, using a Gaussian process classifier. Based on these estimates, we examine expected impacts of future computerisation on US labour market outcomes, with the primary objective of analysing the number of jobs at risk and the relationship between an occupation's probability of computerisation, wages and educational attainment. According to our estimates, about 47 percent of total US employment is at risk. We further provide evidence that wages and educational attainment exhibit a strong negative relationship with an occupation's probability of computerisation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Public Private Health: neue Qualifikationsanforderungen in der Gesundheitswirtschaft (2013)
Zitatform
Klaes, Lothar, Thorsten Köhler, Alexander Rommel, Gerhard Schüler & Helmut Schröder (Hrsg.) (2013): Public Private Health. Neue Qualifikationsanforderungen in der Gesundheitswirtschaft. (Qualifikationen erkennen - Berufe gestalten), Bielefeld: Bertelsmann, 182 S.
Abstract
"Mobile Diagnoseverfahren am Patientenbett und aktive Implantate, die Vitaldaten messen und auswerten: Die Telemedizin ist nur ein Bereich, der neue Anforderung an das Gesundheitspersonal in Deutschland stellt. Die Studie Public Private Health stellt sechs Zukunftsszenarien zur Arbeit in der Gesundheitsbranche vor und identifiziert Qualifikationstrends für Beschäftigte der mittleren Qualifikationsebene. Damit leistet die Studie Früherkennungsarbeit für den Anpassungsbedarf von Berufsordnungen und die Entwicklung neuer Berufsbilder. Auf Basis von Expertenmeinungen, einer schriftlichen Delphi-Befragung und Ergebnissen explorativer Verfahren interpretiert die Studie Veränderungen in der Gesellschaft, Technologie und Demografie.
Public Private Health schließt auch Bereiche ein, die nicht zu den traditionellen Gesundheitsberufen zählen, zukünftig aber eine wichtige Rolle spielen könnten, wie z.B. Medical Wellness oder Gesundheitsberatung und Coaching von Familien. Die breite Fächerung der Befragten spiegelt der Titel 'Public Private Health'. Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Berufsziel Social Media: wie Karrieren im Web 2.0 funktionieren (2013)
Lumma, Nico; Rippler, Stefan; Woischwill, Branko;Zitatform
Lumma, Nico, Stefan Rippler & Branko Woischwill (2013): Berufsziel Social Media. Wie Karrieren im Web 2.0 funktionieren. Wiesbaden: Springer, 119 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt für Social Media-Fachkräfte entwickelt sich rasant. Der unmittelbare und schnelle informelle Austausch, Beschäftigte als Aushängeschild bzw. Botschafter des Unternehmens und weitere interaktive Aspekte haben Kommunikationsstrukturen und Arbeitsformen grundlegend verändert. Immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke zur Steuerung von Unternehmenszielen wie Markenloyalität durch Interaktion, Marktforschung oder Produktentwicklung. Dennoch sind in vielen Betrieben die Chancen und Risiken von Social Media noch weitestgehend unerprobt. 'Berufsziel Social Media' gibt einen fundierten und aktuellen Überblick zur Entwicklung eines Arbeitsfelds, das dem Ruf des Arbeitsmarktes nach Spezialisierung wie Strategie-Kompetenz oder Wissen um 'Kundenbindung 2.0', folgt. Das Werk stellt Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten vor und wagt einen Blick in die zukünftige Entwicklung der interaktiven Arbeitswelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Skills, tasks and technologies: Implications for employment and earnings (2010)
Zitatform
Acemoglu, Daron & David Autor (2010): Skills, tasks and technologies: Implications for employment and earnings. (NBER working paper 16082), Cambridge, Mass., 154 S. DOI:10.3386/w16082
Abstract
"A central organizing framework of the voluminous recent literature studying changes in the returns to skills and the evolution of earnings inequality is what we refer to as the canonical model, which elegantly and powerfully operationalizes the supply and demand for skills by assuming two distinct skill groups that perform two different and imperfectly substitutable tasks or produce two imperfectly substitutable goods. Technology is assumed to take a factor-augmenting form, which, by complementing either high or low skill workers, can generate skill biased demand shifts. In this paper, we argue that despite its notable successes, the canonical model is largely silent on a number of central empirical developments of the last three decades, including: (1) significant declines in real wages of low skill workers, particularly low skill males; (2) non-monotone changes in wages at different parts of the earnings distribution during different decades; (3) broad-based increases in employment in high skill and low skill occupations relative to middle skilled occupations (i.e., job 'polarization'); (4) rapid diffusion of new technologies that directly substitute capital for labor in tasks previously performed by moderately-skilled workers; and (5) expanding offshoring opportunities, enabled by technology, which allow foreign labor to substitute for domestic workers in specific tasks. Motivated by these patterns, we argue that it is valuable to consider a richer framework for analyzing how recent changes in the earnings and employment distribution in the United States and other advanced economies are shaped by the interactions among worker skills, job tasks, evolving technologies, and shifting trading opportunities. We propose a tractable task-based model in which the assignment of skills to tasks is endogenous and technical change may involve the substitution of machines for certain tasks previously performed by labor. We further consider how the evolution of technology in this task-based setting may be endogenized. We show how such a framework can be used to interpret several central recent trends, and we also suggest further directions for empirical exploration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das "Internet der Dinge" in der industriellen Produktion: Studie zu künftigen Qualifikationserfordernissen auf Fachkräfteebene. Abschlussbericht (2010)
Zeller, Beate; Föst, Silke; Achtenhagen, Claudia;Zitatform
Zeller, Beate, Claudia Achtenhagen & Silke Föst (2010): Das "Internet der Dinge" in der industriellen Produktion. Studie zu künftigen Qualifikationserfordernissen auf Fachkräfteebene. Abschlussbericht. Nürnberg, 147 S.
Abstract
"Aktuell werden unter dem Begriff 'Internet der Dinge' Vernetzungsprozesse diskutiert, die deutlich über bisher gekannte Automatisierungsformen hinausreichen. Bisher existierende Szenarien zur künftigen Diffusion neuer Technologien im Sinne des 'Internets der Dinge' beschränken sich jedoch meist auf die damit verbundenen prozessualen und technologischen Veränderungen. Die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Arbeitswelt und die Qualifikationsanforderungen der Produktionsmitarbeiter bleiben bisher häufig unberücksichtigt, obwohl Qualifikationsdefizite von Facharbeitern vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen einen wesentlichen Hemmnisfaktor bei der Einführung neuer Technologien darstellen. Vor diesem Hintergrund beschreibt die vorliegende Studie, die Auswirkungen des Einsatzes technischer Innovationen im Sinne des 'Internets der Dinge' in der industriellen Produktion auf die künftigen Qualifikationserfordernisse der Beschäftigten auf mittlerer Qualifikationsebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Summary -
Literaturhinweis
Adult learning in the digital age: information technology and the learning society (2006)
Selwyn, Neil; Gorard, Stephen; Furlong, John;Zitatform
Selwyn, Neil, Stephen Gorard & John Furlong (2006): Adult learning in the digital age. Information technology and the learning society. London: Routledge, 229 S.
Abstract
"This engaging book sheds light on the ways in which adults in the twenty-first century interact with technology in different learning environments. Based on one of the first large-scale academic research projects in this area, the authors present their findings and offer practical recommendations for the use of new technology in a learning society. They invite debate on:
- why ICTs are believed to be capable of affecting positive change in adult learning
- the drawbacks and limits of ICT in adult education
- what makes a lifelong learner
- the wider social, economic, cultural and political realities of the information age and the learning society.
Adult Learning addresses key questions and provides a sound empirical foundation to the existing debate, highlighting the complex realities of the learning society and e-learning rhetoric. It tells the story of those who are excluded from the learning society, and offers a set of strong recommendations for practitioners, policy-makers, and politicians, as well as researchers and students." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Qualifizierungserfordernisse durch die Informatisierung der Arbeitswelt (2004)
Bullinger, Hans-Jörg; Schade, Hans- Joachim; Bott, Peter;Zitatform
(2004): Qualifizierungserfordernisse durch die Informatisierung der Arbeitswelt. (Qualifikationen erkennen - Berufe gestalten 10), Bielefeld: Bertelsmann, 176 S.
Abstract
"Der Einzug der Informationstechnik in alle Berufsbereiche hat zu neuen Qualifizierungserfordernissen und in der Folge zu innovativen Ansätzen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung geführt. Dieser Band beleuchtet die Berufs- und Branchenstrukturen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik und stellt anhand empirischer Untersuchungen aktuelle und zukünftige Qualifizierungsanforderungen dar. Die Beiträge veranschaulichen die zunehmende Verbreitung und Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen, den damit einhergehenden Qualifizierungsbedarf sowie Anforderungen und betriebliche Erwartungen an fachliche Kenntnisse und Schlüsselqualifikationen. Um diese Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren, sind auch weiterhin Anstrengungen nötig, um den Fachkräftebedarf auch in Zukunft - vor allem qualitativ - decken zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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