Mobiles Arbeiten
Mobiles Arbeiten bietet sowohl für Beschäftigte als auch für Unternehmen Vorteile einer größeren Flexibilität. Die Corona-Pandemie hat die Einstellungen gegenüber mobilem Arbeiten sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Führungskräften in eine neue Richtung gelenkt. Die Erfahrungen während Corona bewirkten, dass mittlerweile die Rahmenbedingungen und Fragen der Gestaltung hybrider Arbeitsformen in den Vordergrund rücken. Präsenzarbeit als auch mobiles Arbeiten sollen möglich sein, aber ebenso Lösungen, die mobile Arbeit und Freizeit - "workation" - verbinden.
Das Themendossier beleuchtet die Chancen und Herausforderungen mobilen Arbeitens für Beschäftigte und Unternehmen und zeigt Handlungsanforderungen auf.
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Literaturhinweis
Soziale Arbeit in der Corona-Pandemie: Zwischen Überforderung und Marginalisierung: Empirische Trends und professionstheoretische Analysen zur Arbeitssituation im Lockdown (2020)
Meyer, Nikolaus; Buschle, Christina;Zitatform
Meyer, Nikolaus & Christina Buschle (2020): Soziale Arbeit in der Corona-Pandemie: Zwischen Überforderung und Marginalisierung. Empirische Trends und professionstheoretische Analysen zur Arbeitssituation im Lockdown. (IUBH discussion papers - Sozialwissenschaften 2020,4), Erfurt, 26 S.
Abstract
"The corona pandemic, but also contact restrictions and other hygiene measures have significantly changed the actions and routines of social work workers. The first trends from the quantitative study on the work situation in social work during the corona pandemic are now available. It is already becoming apparent: In addition to the concentration of work, employees perceive changed work alliances with the addressees as well as changed professional standards. Despite higher demands, however, social recognition remains low. At present it is still open what consequences the changes in occupational standards will have for professional action in social work in the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Praxiswissen Betriebsvereinbarungen (2020)
Mierich, Sandra;Zitatform
Mierich, Sandra (2020): Orts- und zeitflexibles Arbeiten. Praxiswissen Betriebsvereinbarungen. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 446), Düsseldorf, 62 S.
Abstract
"Corona-Krise, Globalisierung und Digitalisierung sind starke Treiber für das ort- und zeitflexible Arbeiten. Schon vor der Corona-Krise wünschten sich viele Beschäftigte und Arbeitgeber mehr Flexibilität. Wie kann man den unterschiedlichen Interessen beider Seiten gerecht werden? Es ist ein schmaler Grat zwischen Flexibilität und Überforderung. Die vorliegende Auswertung von Betriebs- und Dienstvereinbarungen zeigt welche Lösungen in der betrieblichen Praxis im Zeitraum 2013 bis 2020 gefunden wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Which Workers Bear the Burden of Social Distancing Policies? (2020)
Zitatform
Mongey, Simon, Laura Pilossoph & Alex Weinberg (2020): Which Workers Bear the Burden of Social Distancing Policies? (NBER working paper 27085), Cambridge, Mass., 17 S. DOI:10.3386/w27085
Abstract
"What are the characteristics of workers in jobs likely to be initially affected by broad social distancing and later by narrower policy tailored to jobs with low risk of disease transmission? We use O NET to construct a measure of the likelihood that jobs can be conducted from home (a variant of Dingel and Neiman, 2020) and a measure of low physical proximity to others at work. We validate the measures by showing how they relate to similar measures constructed using time use data from ATUS. Our main finding is that workers in low-work-from-home or high-physical- proximity jobs are more economically vulnerable across various measures constructed from the CPS and PSID: they are less educated, of lower income, have fewer liquid assets relative to income, and are more likely renters. We further substantiate the measures with behavior during the epidemic. First, we show that MSAs with less pre-virus employment in work-from-home jobs experienced smaller declines in the incidence of `staying-at-home', as measured using SafeGraph cell phone data. Second, we show that both occupations and types of workers predicted to be employed in low work-from-home jobs experienced greater declines in employment according to the March 2020 CPS. For example, non-college educated workers experienced a 4ppt larger decline in employment relative to those with a college degree." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mobile Arbeit - räumlich entgrenzt und ortsgebunden (2020)
Monz, Anna; Vogl, Gerlinde;Zitatform
Monz, Anna & Gerlinde Vogl (2020): Mobile Arbeit - räumlich entgrenzt und ortsgebunden. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 74, H. 3, S. 178-187. DOI:10.1007/s41449-020-00220-z
Abstract
"Der Beitrag beschäftigt sich mit Anforderungen ortsgebundener mobiler Arbeit und den daraus resultierenden Belastungen. Die Diskussion um mobile Arbeit wird überwiegend vor dem Hintergrund zunehmender räumlicher und zeitlicher Gestaltungsspielräume von Wissensarbeiter/-innen geführt. In diesem Beitrag steht hingegen die ortsgebundene mobile Arbeit von Techniker/-innen im Fokus, welche die Anwesenheit der Beschäftigten bei Kund/-innen zwingend voraussetzt. Anhand der Empirie werden neue Anforderungen analysiert, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung stehen und sich sowohl auf die Tätigkeit und den Arbeitsprozess selbst als auch auf die räumliche und digitale Mobilität auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Impact of the Covid-19 confinement measures on telework in Italy - A qualitative survey (2020)
Moro, Angelo;Zitatform
Moro, Angelo (2020): Impact of the Covid-19 confinement measures on telework in Italy - A qualitative survey. (JRC working papers series on labour, education and technology 2020,10), Sevilla, 58 S.
Abstract
"This technical report presents the results of a qualitative survey conducted in April and May 2020 with 25 workers who worked in the telework regime – either full-time or part-time – during the lock-down period following the epidemic of Covid-19 in Italy. The report analyses the consequences of the transition to telework along three main dimensions: work organisation, job quality and worklife balance. We show how workers telework experience during the lock-down is extremely heterogeneous across the employment structure, depending on a number of factors and variables such as the level of skills, the type of work, the task content, the intensity of ICT use and workers’ gender and household composition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung (2020)
Möhring, Katja ; Reifenscheid, Maximiliane ; Rettig, Tobias ; Friedel, Sabine ; Fikel, Marina ; Naumann, Elias ; Blom, Annelies G. ; Lehrer, Roni ; Juhl, Sebastian ; Krieger, Ulrich ; Wenz, Alexander ; Cornesse, Carina ;Zitatform
Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Annelies G. Blom, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel & Carina Cornesse (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zu Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 21 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie verändert das Leben und den Alltag der Deutschen. In diesem Schwerpunktbericht der Mannheimer Corona-Studie richten wir den Blick auf die Arbeitswelt und darauf wie die Kinder in Deutschland betreut werden. Welche Auswirkungen auf Beruf und Erwerbstätigkeit sehen wir rund drei Wochen nachdem die ersten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung eingeführt wurden? Und wie gelingt es den Menschen in Deutschland neben der Arbeit die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren wenn Kindertagesstätten und Schulen geschlossen sind? Zur Beantwortung dieser Fragen stellen wir die Ergebnisse der täglich durchgeführten Erhebung vom 20. März bis einschließlich 2. April 2020 vor. Wir zeigen, wer nach wie vor beim Arbeitgeber vor Ort arbeitet, wer im Home-Office und wer in Kurzarbeit. Wer ist von Freistellung oder sogar Arbeitslosigkeit betroffen? Insbesondere untersuchen wir, welche soziale Gruppen - also beispielsweise Personen mit wenig Bildung oder niedrigem Einkommen - von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise betroffen sind. In Bezug auf die Kinderbetreuung differenzieren wir nach verschiedenen Betreuungsformen innerhalb und außerhalb des Haushalts. Hier untersuchen wir auch, wie sich Eltern die Betreuungsarbeit untereinander aufteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden (2020)
Zitatform
Müller, Kai-Uwe, Claire Samtleben, Julia Schmieder & Katharina Wrohlich (2020): Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Erwerbstätige Eltern sollten entlastet werden. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 19, S. 331-340. DOI:10.18723/diw_wb:2020-19-1
Abstract
"Die starken Einschränkungen des Kita- und Schulbetriebs infolge der Corona-Pandemie stellen in Deutschland mehr als vier Millionen Familien mit erwerbstätigen Eltern vor große Probleme, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus Vorkrisenzeiten zeigen, dass nur in etwas mehr als der Hälfte aller Haushalte mit zwei erwerbstätigen Elternteilen zumindest eine Person theoretisch die Möglichkeit hat, im Home-Office zu arbeiten. Unter den besonders betroffenen Alleinerziehenden gilt das sogar nur für rund 35 Prozent. Arbeiten im Home-Office kann die Vereinbarkeitsprobleme also nicht lösen, ganz abgesehen davon, dass wirklich produktives Arbeiten parallel zur Kinderbetreuung oftmals nicht möglich ist. Die Hauptlast der zusätzlich anfallenden Kinderbetreuung und Hausarbeit tragen vermutlich die Mütter – das Ausmaß der schon zuvor ungleich verteilten Sorgearbeit könnte also noch zunehmen. Die Politik sollte diese Probleme adressieren und eine Corona-Elternzeit zusammen mit einem Corona-Elterngeld einführen. Eltern könnten dann für die Kinderbetreuung ihre Arbeitszeit reduzieren und eine Lohnersatzleistung vom Staat erhalten. Bei Paaren sollte diese Leistung an die Bedingung geknüpft sein, dass beide Elternteile weniger Stunden pro Woche berufstätig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Transnationale Mobilität und persönliche Netzwerke Digitaler Nomaden (2020)
Müller, Annika K.;Zitatform
Müller, Annika K. (2020): Transnationale Mobilität und persönliche Netzwerke Digitaler Nomaden. (Research), Wiesbaden: Springer VS, 387 S. DOI:10.1007/978-3-658-31856-7
Abstract
"In der vorliegenden Studie bietet Annika Müller detaillierte Einblicke in die Lebenswelt Digitaler Nomaden. Diesen onlinebasiert arbeitenden und ortsflexibel lebenden Personen wurde in der sozialwissenschaftlichen Forschung bislang nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Auf Basis eines qualitativen netzwerkanalytischen Forschungsansatzes widmet sich die Autorin daher mit einem differenzierten Blick deren Mobilitätspraktiken, Arbeitsgewohnheiten und sozialen Eingebundenheit. Sie begegnet den postmodernen Nomaden in verschiedenen Ländern Südostasiens – häufig in coworking- und coliving Spaces – und lässt sie in Interviews selbst zu Wort kommen. Es wird gezeigt, dass die befragten Akteur*innen ihre ganz eigenen Mobilitätsstrategien entwickeln und soziale Eingebundenheit jenseits nationalstaatlicher Grenzen herstellen." (Autorenreferat, © 2020 Springer)
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Telework and Time Use in the United States (2020)
Zitatform
Pabilonia, Sabrina Wulff & Victoria Vernon (2020): Telework and Time Use in the United States. (IZA discussion paper 13260), 59 S.
Abstract
"Remote work is rapidly increasing in the United States. Using data on full-time wage and salary workers from the 2017–2018 American Time Use Survey Leave and Job Flexibilities Module, this paper examines the characteristics of teleworkers, the effects of teleworking on wages, and differences in time-use patterns between office and work-at-home workdays. We find that some teleworkers earn a wage premium, but it varies by occupation, gender, parental status, and teleworking intensity. Teleworkers also spend less time on commuting and grooming activities but more time on leisure and household production activities and more time with family on work-at-home days." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wage inequality and poverty effects of lockdown and social distancing in Europe (2020)
Zitatform
Palomino, Juan C., Juan G. Rodríguez & Raquel Sebastian (2020): Wage inequality and poverty effects of lockdown and social distancing in Europe. In: European Economic Review, Jg. 129. DOI:10.1016/j.euroecorev.2020.103564
Abstract
"The “social distancing” measures taken to contain the spread of COVID-19 impose economic costs that go beyond the contraction of GDP. Since different occupations are not equally affected, this supply shock may have distributional implications. Here, we evaluate the potential impact of enforced social distancing on wage inequality and poverty across Europe. We compute a Lockdown Working Ability (LWA) index which represents the capacity of individuals to work under a lockdown given their teleworking index −that we obtain for European occupations using 2018 EU-LFS− and whether their occupation is essential or closed. Combining our LWA index and 2018 EU-SILC, we calculate individuals’ potential wage losses under six scenarios of lockdown. The Lockdown Incidence Curves show striking differential wage losses across the distribution, and we consistently find that both poverty and wage inequality rise in all European countries. These changes increase with the duration of the lockdown and vary with the country under consideration. We estimate an increase in the headcount index of 3 percentage points for overall Europe, while the mean loss rate for the poor is 10.3%, using the 2 months lockdown simulation. In the same scenario, inequality" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Covid economics, (2020), 25, 186-229 -
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Wage inequality and poverty effects of lockdown and social distancing in Europe (2020)
Zitatform
Palomino, Juan C., Juan G. Rodríguez & Raquel Sebastian (2020): Wage inequality and poverty effects of lockdown and social distancing in Europe. In: Covid economics H. 25, S. 186-229.
Abstract
"The “social distancing” measures taken to contain the spread of COVID-19 impose economic costs that go beyond the contraction of GDP. Since different occupations are not equally affected, this supply shock may have distributional implications. Here, we evaluate the potential impact of enforced social distancing on wage inequality and poverty across Europe. We compute a Lockdown Working Ability (LWA) index which represents the capacity of individuals to work under a lockdown given their teleworking index −that we obtain for European occupations using 2018 EU-LFS− and whether their occupation is essential or closed. Combining our LWA index and 2018 EU-SILC, we calculate individuals’ potential wage losses under six scenarios of lockdown. The Lockdown Incidence Curves show striking differential wage losses across the distribution, and we consistently find that both poverty and wage inequality rise in all European countries. These changes increase with the duration of the lockdown and vary with the country under consideration. We estimate an increase in the headcount index of 3 percentage points for overall Europe, while the mean loss rate for the poor is 10.3%, using the 2 months lockdown simulation. In the same scenario, inequality" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Working Remotely and the Supply-side Impact of Covid-19 (2020)
Zitatform
Papanikolaou, Dimitris & Lawrence D. W. Schmidt (2020): Working Remotely and the Supply-side Impact of Covid-19. (NBER working paper 27330), 49 S. DOI:10.3386/w27330
Abstract
"We analyze the supply-side disruptions associated with Covid-19 across firms and workers. To do so, we exploit differences in the ability of workers across industries to work remotely using data from the American Time Use Survey (ATUS). We find that sectors in which a higher fraction of the workforce is not able to work remotely experienced significantly greater declines in employment, significantly more reductions in expected revenue growth, worse stock market performance, and higher expected likelihood of default. In terms of individual employment outcomes, lower-paid workers, especially female workers with young children, were significantly more affected by these disruptions. Last, we combine these ex-ante heterogeneous industry exposures with daily financial market data to create a stock return portfolio that most closely replicate the supply-side disruptions resulting from the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Task content and job losses in the Great Lockdown (2020)
Zitatform
Petroulakis, Filippos (2020): Task content and job losses in the Great Lockdown. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 702), Essen, 37 S.
Abstract
"I examine the short-term labor market effects of the Great Lockdown in the United States. I analyze job losses by task content (Acemoglu & Autor 2011), and show that they follow underlying trends; jobs with a high non-routine content are especially well-protected, even if they are not teleworkable. The importance of the task content, particularly for non-routine cognitive analytical tasks, is strong even after controlling for age, gender, race, education, sector and location (and hence for differential demand and supply shocks). Jobs subject to higher structural turnover rates are much more likely to be terminated, suggesting that easier-to-replace employees were at a particular disadvantage, even within sectors; at the same time, there is evidence of labor hoarding for more valuable matches. Individuals in low-skilled jobs fared comparatively better in industries with a high share of high-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Counting gigs: How can we measure the scale of online platform work? (2020)
Zitatform
Piasna, Agnieszka (2020): Counting gigs. How can we measure the scale of online platform work? (Working paper / European Trade Union Institute 2020,06), Brüssel, 21 S.
Abstract
"The potential transformation of labour markets by the emergence of online labour platforms has triggered an intense academic, media and policy debate, but its true scale remains speculation. Nevertheless, adequate policy responses hinge on a good understanding of dynamics – something that will only grow in importance with the labour market crisis created by the COVID-19 pandemic. With technologically enabled remote work, growing demand for services such as food delivery or care, as well as rising unemployment and the fi nancial strain on many workers, platform work may resume its rapid growth. Therefore, there is a need for good quality data on the prevalence of platform and other forms of precarious work in society. This working paper provides a critical assessment of diff erent approaches to counting gigs; that is, estimating the scale of engagement in platform work in the general population. The aim is to examine the main obstacles encountered in previous studies, the reasons for surprising or contradictory results and possible sources of error, but also the lessons that can be learned for future research. This is illustrated with key research in this area, ranging from large projects conducted by national statistical offi ces to smaller scale independent research, from national to (nearly) global scale." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Bedeutung der Corona-Pandemie für das mobile Arbeiten in Caritas und SAGE-Berufen (2020)
Zitatform
Pietsch, Marcel, Pascal Krimmer & Lutz Bellmann (2020): Die Bedeutung der Corona-Pandemie für das mobile Arbeiten in Caritas und SAGE-Berufen. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in Kirche und Caritas, Jg. 8, H. 4, S. 111-115., 2020-08-03.
Abstract
"Als pflegerische oder sozialpädagogische Fachkraft von zu Hause oder unterwegs aus arbeiten - wie kann das funktionieren? Mit der vierten Erhebungswelle des Caritaspanels möchten wir ab September 2020 einen genaueren Blick auf die bisherige Verbreitung mobiler Arbeitsformen in den Betrieben des Deutschen Caritasverbandes werfen. Speziell soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die behördlichen Anweisungen sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstrandsregelungen im Kontext der Corona-Pandemie zur Einführung oder Ausweitung digitalisierter Organisationsabläufe und -strukturen beigetragen haben. Mit dem vorliegenden Artikel wird zunächst der bisherige Forschungsstand zur Verbreitung von mobilem Arbeiten und Homeoffice im deutschen Gesundheits-, Sozial-, Erziehungs- und Unterrichtswesen nachgezeichnet. Dies erfolgt anhand empirischer Ergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die als Kooperationspartner auch die neue Befragungsrunde des Caritaspanels begleiten. Daran knüpft eine kompakte Darstellung zentraler Ergebnisse der vergangenen Welle 2018 an, die sich an den bisher veröffentlichten Ausgaben des caritaspanel Reports orientiert. Abschließend werden weitere Neuerungen der kommenden Befragungsrunde dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Betrieblicher Arbeitsschutz in der Corona-Krise (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)
Zitatform
Pohlan, Laura, Swantje Robelski & Corinna Steidelmüller (2020): Betrieblicher Arbeitsschutz in der Corona-Krise (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 28.10.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-10-26.
Abstract
"Die Corona-Krise geht für viele Betriebe mit organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen einher. Zudem bestehen neue Anforderungen an den betrieblichen Arbeitsschutz. Eine von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und dem IAB beauftragte Betriebsbefragung zeigt, dass der Arbeits- und Infektionsschutz in der Corona-Krise eine hohe Bedeutung hat. So ist zum Beispiel in 98 Prozent der Betriebe mit spezifischen Arbeitsschutzregelungen die Geschäftsführung an deren Entwicklung und Umsetzung beteiligt. Auch setzen die Betriebe eine Vielzahl der empfohlenen Arbeitsschutzmaßnahmen aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel um." (Autorenreferat, IAB-Doku)"
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EU Jobs at Highest Risk of COVID-19 Social Distancing: Will the Pandemic Exacerbate Labour Market Divide? (2020)
Pouliakas, Konstantinos; Branka, Jiri;Zitatform
Pouliakas, Konstantinos & Jiri Branka (2020): EU Jobs at Highest Risk of COVID-19 Social Distancing: Will the Pandemic Exacerbate Labour Market Divide? (IZA discussion paper 13281), 32 S.
Abstract
"This paper employs a skills-based approach to identify individual and job factors most likely to be impacted by social distancing measures and practices due to the Covid-19 pandemic. Using data from the Cedefop European skills and jobs survey, a Covid-19 social distancing risk index (COV19R) is created based on skills descriptors that categorise jobs by their level of physical proximity to others and their digital intensity. It is conservatively estimated that about 45 million jobs in the EU-27 labour market (23% of total EU-27 employment) are faced with a very high risk of Covid-19 disruption and another 22% of the EU workforce – mostly medium- to lower-skilled service provision – is exposed to some significant risk. The burden of the Covid-19 social distancing risk falls disproportionately on vulnerable workforce groups, such as women, older employees, non-natives, the lower-educated, those working longer hours and employed in micro-sized workplaces. The findings call for immediate and targeted policy responses to prevent ongoing job losses and widening of labour market and social inequalities due to the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der 24. Welle 2019 (2020)
Putzing, Monika; Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Prick, Simone;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky & Simone Prick (2020): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der 24. Welle 2019. Erfurt, 103 S.
Abstract
"Mit der Befragungswelle 2019 liegen repräsentative Ergebnisse zur Entwicklung von Beschäftigung und zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Thüringen vor. Der Bericht zeigt deutlich: Vor Ausbruch der Pandemie und den eingeleiteten staatlichen Eindämmungsmaßnahmen befanden sich die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in Thüringen in einer stabilen Verfassung. Im Jahr 2019 war der Fachkräftebedarf so hoch wie noch nie und die Zahl der Beschäftigten wuchs trotz abnehmender Bevölkerung. Noch nie sind so viele Auszubildende nach Abschluss der Ausbildung von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen worden. In Zeiten vor Corona war nicht Strukturschwäche oder geringe Leistungsfähigkeit, sondern der Mangel an qualifizierten Fachkräften die größte Wachstumsbremse für die Betriebe. Die zunehmenden Besetzungsprobleme erklären auch den erfreulichen Umstand, dass die Löhne überdurchschnittlich gestiegen sind und die Einkommenslücke zu Westdeutschland kleiner geworden ist. Das Panel untersuchte 2019 neben den jährlich wiederkehrenden Themen insbesondere betriebliche Zusatzleistungen zur Gewinnung von Auszubildenden, die vorzeitige Auflösung von neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen und die damit verbundenen Gründe, Effekte der jüngsten Mindestlohnerhöhung, Rahmenbedingungen für digitales Arbeiten sowie den Einsatz von Robotertechnik. Das sind Aspekte, die in der amtlichen Statistik nicht abgebildet werden. Dies gilt auch hinsichtlich der Tarifbindung. Alle Themenkomplexe sind auch jetzt in der Corona-bestimmten Zeit interessant und keinesfalls obsolet geworden. Gerade bei der Ausbildung des Fachkräftenachwuchses ist aktuell unsere besondere Unterstützung nötig. 2019 hat sich das Beschäftigungswachstum in Thüringen trotz des weiteren Rückgangs des einheimischen Erwerbspersonenpotentials fortgesetzt, dies jedoch merklich langsamer und getragen von ausländischen Arbeitskräften. Aktuell müssen wir jedoch davon ausgehen, dass es einen Einbruch bei der Beschäftigung gegeben hat und sich etwa ein Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit befindet. Die bisher kontinuierlich zurück gegangene Arbeitslosigkeit ist durch Corona wieder angestiegen. Im Juni 2020 hatte Thüringen eine Arbeitslosenquote von 6,3 Prozent, 1,4 Prozentpunkte davon sind nach Einschätzung der Experten des IAB Corona bedingt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Hat Pendeln noch eine Zukunft? (2020)
Pütz, Thomas; Winkler, Dorothee;Zitatform
Pütz, Thomas & Dorothee Winkler (2020): Hat Pendeln noch eine Zukunft? In: F. Knieps & H. Pfaff (Hrsg.) (2020): Mobilität - Arbeit - Gesundheit. BKK Gesundheitsreport 2020, Berlin, S. 229-235.
Abstract
"Die zunehmende Digitalisierung unserer Arbeit führt zu neuen, flexiblen Arbeitsformen, die vor allem im Bereich EDV-gestützter (Dienstleistungs-)Tätigkeiten die Möglichkeiten zur ortsungebundener Arbeit eröffnen. Bereits 2017 arbeiteten 13 Prozent der Berufstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice. Grundsätzlich ist Homeoffice laut Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für alle Beschäftigten geeignet, deren Arbeiten EDV-gestützt sind (und die das nötige Maß an Selbstorganisation mitbringen). Besonders häufig wird Homeoffice in Branchen wie Telekommunikation und IT-Unternehmen, Banken und Versicherungen oder in Verwaltungsbereichen - öffentliche wie auch von Unternehmen - eingesetzt. Aber bisher sind es vor allem höher qualifizierte Beschäftigte, bei denen diese Art der Tätigkeit überproportional oft vertreten ist. Im Verlauf der Corona-Pandemie wurde jedoch in vielen Unternehmen und Behörden zum Schutz vor Infektionen für die Beschäftigten die Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten, eröffnet und im Zuge dessen konnten bestehende Hemmschwellen abgebaut und umfrangreiche Erfahrungen gesammelt werden. Dies sollte zu einem Umdenken bei Unternehmen und Beschäftigten führen sowie zu einem noch notwendigen, beschleunigten Ausbau der digitalen Technologien, um die bestehenden Potenziale auszuschöpfen und so auch zukünftig die "Arbeitsfähigkeit" von Wirtschaft und Gesellschaft sicherzustellen. Mit einer deutlich stärkeren Nutzung des Homeoffice wäre eine spürbare Verringerung der Belastungen durch den Verkehr für die einzelnen Individuen, die Gesellschaft und die Umwelt verbunden." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den kompletten BKK Gesundheitsreport 2020. -
Literaturhinweis
Pathways from workplace flexibility to turnover intention: role of work - family conflict, family - work conflict, and job satisfaction (2020)
Zitatform
Rhee, Min-Kyoung, Soo Kyung Park & Chung-Kwon Lee (2020): Pathways from workplace flexibility to turnover intention. Role of work - family conflict, family - work conflict, and job satisfaction. In: International journal of social welfare, Jg. 29, H. 1, S. 51-61. DOI:10.1111/ijsw.12382
Abstract
"This study examined the prevalence of workplace flexibility and the mechanisms that allow workplace flexibility to influence turnover intentions through work - family and family - work conflicts and job satisfaction among low-wage workers in South Korea. Participants included 250 low-wage workers whose monthly salary was less than 2 million Korean won (approx. $1,900). The study results indicate that low-wage workers have limited access to workplace flexibility and that workplace flexibility plays a significant protective role in reducing their turnover intention, indirectly by decreasing work - family conflicts and enhancing job satisfaction. This article also discusses the implications of these findings for labor policy and social work practice." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
