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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Forschung und Ergebnisse aus dem IAB"
  • Literaturhinweis

    Die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen: Gütekriterien und -maßzahlen (2007)

    Granato, Nadia; Farhauer, Oliver;

    Zitatform

    Granato, Nadia & Oliver Farhauer (2007): Die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen. Gütekriterien und -maßzahlen. (Technische Universität Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Dokumentation. Diskussionspapier 2007/02), Berlin, 27 S.

    Abstract

    "Die Diskussion um unterschiedliche Abgrenzungsverfahren von funktionalen Arbeitsmarktregionen lebt in jüngerer Zeit wieder auf. Die Verwendung verschiedener Abgrenzungsverfahren führt zumeist auch zu unterschiedlich zugeschnittenen regionalen Arbeitsmärkten. Um die Unterschiede in den Zuschnitten systematisch vergleichen zu können, werden Kriterien zur Bewertung der Qualität von Arbeitsmarktregionen abgeleitet und entsprechende Maßzahlen entwickelt. Anhand dieser Maßzahlen werden die Ergebnisse zweier Abgrenzungsverfahren, die beide auf einer Analyse der Pendlerverflechtungen basieren, für Thüringen und Sachsen-Anhalt verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market entry of migrants in Germany: does cultural diversity matter? (2007)

    Haas, Anette; Damelang, Andreas ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Andreas Damelang (2007): Labour market entry of migrants in Germany. Does cultural diversity matter? (IAB-Discussion Paper 18/2007), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    Der Beitrag analysiert den Arbeitsmarktzugang von jugendlichen Migranten in Deutschland nach Abschluss ihrer Lehrzeit. Dabei gilt das besondere Interesse der Auswirkung lokaler kultureller Verschiedenheit auf den erfolgreichen Start einer beruflichen Karriere. Der Fokus liegt auf einer Bevölkerungskohorte, die im Jahre 2000 ihre Lehre abgeschlossen hat; dabei wird zwischen Türken, Bürgern des früheren Jugoslawien, Migranten aus Ländern der EU15 und anderen Migranten unterschieden. Diese werden mit einer aus Deutschen bestehenden Referenzgruppe verglichen. Ein multinominales Probitmodell zeigt, dass für türkische Lehrlinge und für Lehrlinge der anderen Migrantengruppen eine signifikant niedrigere Wahrscheinlichkeit des Übergangs in den ersten Arbeitsmarkt besteht, wohingegen sich Migranten aus den EU15 Ländern in dieser Hinsicht nicht von Deutschen unterscheiden. Um zusätzlich den Einfluss individueller, unternehmensbezogener und auch beruflicher Merkmale zu überprüfen, werden explizit regionale Faktoren in die Analyse einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Migranten umso leichter eine Anstellung finden, je höher der Level der kulturellen Verschiedenheit ist. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen, die die Bedeutung freundschaftlicher und familiärer Verbindungen betonen, kommt die Analyse zu dem Schluss, dass Netzwerke und Informationsflüsse, die nicht auf die jeweils eigene ethnische Gruppe beschränkt sind, die Wahrscheinlichkeit einen Job zu finden verbessern. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Labour market in motion: analysing regional flows in a multi-accounting system (2007)

    Haas, Anette; Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Thomas Rothe (2007): Labour market in motion. Analysing regional flows in a multi-accounting system. In: Labour, Jg. 21, H. 4/5, S. 667-687. DOI:10.1111/j.1467-9914.2007.00397.x

    Abstract

    Die Analyse der Dynamik des Arbeitsmarktes ist Grundvoraussetzung für Arbeitsmarktforschung und Politikberatung. Die Studie entwickelt das Modell eines flexiblen Flow Approach - ein Mehrkontenmodell (MKM) - zur Analyse von Fluss- und Bestandsgrößen auf regionalen Arbeitsmärkten. Das MKM kombiniert Verwaltungsdaten auf der Mikroebene mit unterschiedlichen Makrodaten und beschreibt so den dynamischen Übergangsprozess in 180 Arbeitsmarktregionen in Deutschland. Zur Schätzung unbekannter Übergangsprozesse kommt ein neuer Algorithmus zur Anwendung, der sich an die Entropieoptimierung anlehnt. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden liegt der wichtigste Vorteil dieser Vorgehensweise darin, das sie es ermöglicht, zusätzliche Informationen unterschiedlicher Datenquellen einzubeziehen, die von Natur aus unscharf sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Regional employment forecasts with spatial interdependencies (2007)

    Hampel, Katharina; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ; Kunz, Marcus; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Hampel, Katharina, Marcus Kunz, Norbert Schanne, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2007): Regional employment forecasts with spatial interdependencies. (IAB-Discussion Paper 02/2007), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "The labour-market policy-mix in Germany is increasingly being decided on a regional level. This requires additional knowledge about the regional development which (disaggregated) national forecasts cannot provide. Therefore, we separately forecast employment for the 176 German labour- market districts on a monthly basis. We first compare the prediction accuracy of standard time-series methods: autoregressive integrated moving averages (ARIMA), exponentially weighted moving averages (EWMA) and the structural-components approach (SC) in these small spatial units. Second, we augment the SC model by including autoregressive elements (SCAR) in order to incorporate the influence of former periods of the dependent variable on its current value. Due to the importance of spatial interdependencies in small labour-market units, we further augment the basic SC model by lagged values of neighbouring districts in a spatial dynamic panel (SCSAR). The prediction accuracies of the models are compared using the mean absolute percentage forecast error (MAPFE) for the simulated out-of-sample forecast for 2005. Our results show that the SCSAR is superior to the SCAR and basic SC model. ARIMA and EWMA models perform slightly better than SCSAR in many of the German labour-market districts. This reflects that these two moving-average models can better capture the trend reversal beginning in some regions at the end of 2004. All our models have a high forecast quality with an average MAPFE lower than 2.2 percent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktlage der Älteren: Arbeiten bis 65 - längst noch nicht die Regel (2007)

    Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Hirschenauer, Franziska (2007): Regionale Arbeitsmarktlage der Älteren: Arbeiten bis 65 - längst noch nicht die Regel. (IAB-Kurzbericht 25/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der politische Kurswechsel von der Frühverrentung hin zu längerer Erwerbstätigkeit im Alter ist in vollem Gange. Bisherige Änderungen im Rentenrecht zeigen bereits Wirkung: Die Beschäftigungsquoten der über 55-Jährigen sind zwischen 2000 und 2004 insgesamt gestiegen - allerdings auch ihre Arbeitslosenanteile. Denn nicht jeder, der später in Rente geht, kann auch länger arbeiten. Seit einigen Jahren nehmen immer mehr Menschen vor dem Rentenbeginn Altersteilzeitregelungen in Anspruch. Altersteilzeitarbeit hat im Untersuchungszeitraum nicht nur 'reguläre' Beschäftigung ersetzt, sondern auch zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit im Alter beigetragen. Im regionalen Vergleich zeigt sich, dass die Erwerbsintegration der Älteren in wirtschaftlich prosperierenden Regionen höher ist als in wirtschaftlich schwachen Gebieten. Aber selbst dort arbeiten die Menschen längst noch nicht bis zum Alter von 65 Jahren. Ob die Maßnahmen der Rentenund Arbeitsmarktpolitik überall zu der gewünschten Ausweitung der Alterserwerbstätigkeit führen werden, bleibt abzuwarten. Von großer Bedeutung wird die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes für Ältere sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt für Ältere in Bayern (2007)

    Huber, Andreas W.; Werner, Daniel; Staudinger, Thomas;

    Zitatform

    Huber, Andreas W., Thomas Staudinger & Daniel Werner (2007): Der Arbeitsmarkt für Ältere in Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 02/2007), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "Der demographische Wandel schlägt sich auch am bayerischen Arbeitsmarkt in einer zunehmenden Alterung der Erwerbsbevölkerung nieder und bringt eine Steigerung des Erwerbspotenzials Älterer mit sich. Die Frage nach der Arbeitsmarktsituation Älterer nimmt in Bayern zukünftig an Wichtigkeit zu. Die Arbeit beschreibt die Arbeitsmarktsituation der Älteren in Bayern. Im Vergleich der Bundesländer stellt sich die Beschäftigungssituation für Ältere in Bayern vergleichsweise gut dar. Sie hat sich in den letzten Jahren in allen bayerischen Kreisen günstig entwickelt. Getragen wird die günstige Entwicklung aber in erster Linie von einer teils massiven Ausweitung der Teilzeitbeschäftigung. Die Beschäftigungswahrscheinlichkeit im Alter fällt insbesondere bei den eher akademisch geprägten Berufen überdurchschnittlich aus. Dem stehen die körperlich belastenden Berufe mit einem vergleichsweise niedrigeren Anteil Älterer gegenüber. Betriebe schätzen die Eigenschaften der eigenen älteren Mitarbeiter positiv ein, bei Neueinstellungen greifen sie aber nur in geringem Umfang auf über 50-Jährige zurück. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass auf den Großteil der ausgeschriebenen Stellen keine Bewerbungen von Älteren eingehen. Der Anteil der Betriebe, bei denen Ältere beschäftigt sind und die spezielle Maßnahmen für diese Gruppe anbieten, ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Die häufigste Maßnahme bleibt die Altersteilzeit. Entgegen dem rückläufigen Trend hat der Anteil von Betrieben mit Weiterbildungsmaßnahmen zugenommen. Der Anteil der Älteren an den Arbeitslosen ist in Bayern in den vergangenen Jahren zurückgegangen, liegt aber trotzdem über dem deutschen Durchschnittswert. Ältere sind am stärksten von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen und weisen häufiger das Vermittlungshemmnis der gesundheitlichen Einschränkungen auf als Jüngere, was eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt auch bei einer günstigen Arbeitsmarktlage erschwert. Bei einem Großteil der Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind Ältere unterrepräsentiert. Besonders gering fällt der Anteil Älterer bei Qualifikations- und Weiterbildungsmaßnahmen aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die tschechisch-bayerischen Grenzregionen: Arbeitsmarktentwicklung und Arbeitsmarktperspektiven (2007)

    Hönekopp, Elmar; Stichter-Werner, Albert;

    Zitatform

    Hönekopp, Elmar & Albert Stichter-Werner (2007): Die tschechisch-bayerischen Grenzregionen. Arbeitsmarktentwicklung und Arbeitsmarktperspektiven. In: H. G. Mendius & M. Deiß (Hrsg.) (2007): Zwei Jahre EU-Osterweiterung : eine erste Bestandsaufnahme der Folgen für die Beschäftigung in Deutschland und den Nachbarstaaten (Deutsche Vereinigung für Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung. Arbeitspapier, 2007-01), S. 39-76.

    Abstract

    Mit der EU-Osterweiterung treten die Grenzregionen aus dem 'Windschatten' der politischen und ökonomischen Interessen und als Klammern einer größeren europäischen Union in den Fokus von Politik und Wirtschaft. Der Beitrag untersucht aus der Sicht der Arbeitsmarktforschung am Beispiel der bayerischen Regionen an der Grenze zu Tschechien, ob Grenzregionen in der Lage sind, die Chancen der Osterweiterung zu nutzen oder ob die Risiken der Erweiterung höher sind als der Nutzen. Dabei steht die Untersuchung unter der Prämisse und dem Vorbehalt, dass eine wirklich Analyse der Effekte der vollzogenen EU-Erweiterung aufgrund der Kürze des Beobachtungszeitraums noch nicht möglich ist. Es zeigt sich, dass sich auch für die Grenzregionen durch die formale Erweiterung der EU ökonomisch nichts Grundsätzliches im Verhältnis zwischen den alten und neuen Mitgliedsländern geändert hat. Es kann nicht von einem einheitlichen Grenzraum gesprochen werden. Auf bayerischer Seite kann man von einem Nord-Süd-Gefälle ausgehen: im Norden eher ein ungünstiges Bild, im Süden eher günstiger. In den nördlichen Grenzregionen hat sich die Qualifikationsstruktur des Arbeitskräfteangebots 'sehr ungünstig' entwickelt. Die Grenzlage wird von den Bewohnern häufig noch immer ausschließlich als Bedrohung wahrgenommen. Noch immer sind die wirtschaftlichen und persönlichen Kontakte über die Grenze relativ reduziert und werden unternehmerische Kooperationen von Bevölkerungsseite oft negativ bewertet. Die Bildungsinfrastruktur muss erheblich verbessert werden, um ausreichend gut qualifizierte Arbeitskräfte für die Weiterentwicklung existierender und die Ansiedlung neuer Unternehmen zur Verfügung zu haben. Fazit: Der Wettbewerb über die Grenzen hinweg wird noch längere Zeit eine große Herausforderung für beide Seiten der Grenze sein. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot: Kräftige Konjunktur stärkt die Arbeitsnachfrage (2007)

    Kettner, Anja; Spitznagel, Eugen;

    Zitatform

    Kettner, Anja & Eugen Spitznagel (2007): Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot: Kräftige Konjunktur stärkt die Arbeitsnachfrage. (IAB-Kurzbericht 11/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Mit dem konjunkturellen Aufschwung ist die Arbeitskräftenachfrage stärker geworden. Im Herbst 2006 suchten 20 Prozent aller Betriebe nach Personal. Insgesamt haben sie rd. 1,4 Mio. Stellen angeboten, fast 260.000 mehr als im Herbst des Vorjahres. Im Schnitt gab es in diesen Betrieben 3,4 offene Stellen. Das Stellenangebot hat in West und Ostdeutschland gleichermaßen zugenommen (jeweils um 130.000). In den neuen Bundesländern hat die Nachfrage vor allem am Ersten Arbeitsmarkt kräftig angezogen. Der Arbeitsvermittlung waren 44 Prozent aller Stellen gemeldet, erheblich mehr als im Vorjahr (38 %). Einschließlich der Stellen aus ihren internet-basierten Diensten kennt die BA inzwischen 59 Prozent des gesamten Stellenangebots. Die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt vollzieht sich nicht ganz spannungsfrei. Offene Stellen konnten im Jahr 2006 nicht mehr so leicht besetzt werden wie früher. So blieben die Stellen länger vakant, und der Anteil schwerbesetzbarer Vakanzen ist von 13 Prozent auf 19 Prozent gestiegen. Die Anspannungen sind auf einzelnen Teilarbeitsmärkten inzwischen beträchtlich, aber im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt berichten nach wie vor relativ wenige Betriebe (8 %), dass sie durch Arbeitskräftemangel eingeschränkt sind. Als wichtigstes Hemmnis wird immer noch der Auftragsmangel genannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kettner, Anja;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Mecklenburg-Vorpommern (2007)

    Kotte, Volker;

    Zitatform

    Kotte, Volker (2007): Ausbildungsmobilität in Mecklenburg-Vorpommern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 02/2007), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bundesland, das in den kommenden Jahren vor herausfordernden demographischen Veränderungen steht. So wird sich die ausbildungsrelevante Altersgruppe der 15 bis 25jährigen bis 2020 erheblich abnehmen. Nach einem vorübergehenden Anstieg aufgrund des 'doppelten' Abiturentenjahrgangs im Jahr 2008, wird die Zahl der Schulabgänger schon ab 2009 auf unter 50% des 2004er Niveaus fallen. Diese demographischen 'Schockwellen' werden nicht ohne Auswirkungen auf die Situation im Bereich der beruflichen Bildung bleiben. Aktuell ist Mecklenburg-Vorpommern noch ein Bundesland, das durch einen hohen Anteil an Ausbildungsauspendlern gekennzeichnet ist. Gut 12% der Auszubildenden in Mecklenburg-Vorpommern (Wohnort) gehen ihrer Ausbildung in einem anderem Bundesland nach (Hauptzielregionen der Auspendler: Schleswig-Holstein 32,4%, Hamburg 26,4% und Niedersachsen 11,5%). In berufsspezifischer Hinsicht ist auffallend, dass die jungen Frauen sich wesentlich stärker auf Dienstleistungsberufe konzentrieren als die jungen Männer. Auch das Spektrum der Ausbildungsberufe an sich ist bei den Frauen sehr stark konzentriert. So sind fast 80% der Frauen auf die zehn häufigsten Berufsordnungen konzentriert, bei den Männern sind dies nur gut 55%. Auch die Branchenstruktur der Auszubildenden ist primär über das Geschlecht bestimmt. Wie schon bei den Berufen ist der Anteil der Dienstleistungsbranchen bei den Frauen wesentlich höher als bei den Männern. Rund 90% der jungen Frauen werden in Dienstleistungsbranchen ausgebildet, bei den jungen Männern schwankt dieser Anteil zwischen 78% bei den Auszubildenden des Landes insgesamt und nur 65% bei den Auspendlern über die Landesgrenze. Bei den Männern, die Mecklenburg-Vorpommern für ihre Ausbildung verlassen (Ausbildungsauspendler), haben das Verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft untypisch hohe Anteilswerte (24,2% und 8,1%)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildung und Ausbildungsmobilität in Sachsen (2007)

    Kropp, Per; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;

    Zitatform

    Kropp, Per, Uwe Sujata & Antje Weyh (2007): Ausbildung und Ausbildungsmobilität in Sachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 01/2007), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Obwohl Sachsen über einen im Vergleich zu anderen ostdeutschen Bundesländern durchaus attraktiven Ausbildungsmarkt verfügt, klafft zwischen Angebot und Nachfrage eine nachhaltige Lücke. Und obwohl über ein Fünftel der Ausbildungsplätze aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, kann ein großer Teil der Jugendlichen in Sachsen unmittelbar nach dem Schulabschluss keine Ausbildung beginnen. Die Zahl der Altbewerber ist inzwischen fast so groß wie die Zahl der Schulabsolventen eines Jahrgangs und wird sich voraussichtlich trotz der aktuellen günstigen Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt nicht schnell reduzieren lassen. Daraus resultieren sowohl unmittelbar drängende soziale als auch mittel- und langfristig schwerwiegende wirtschaftliche und demografische Probleme wie Fachkräftemangel und Abwanderung. Ausbildungsmobilität kann die Probleme der Jugendlichen mit ungünstigen Ausgangsbedingungen kaum lösen. Unsere Studie zeigt, dass Jugendliche eher für anspruchsvollere Ausbildungen das Bundesland verlassen, in der Regel in die Wirtschaftszentren der alten Bundesländer vor allem Süddeutschlands. Generell gibt es allerdings kaum Unterschiede hinsichtlich der Struktur der Ausbildungsrichtungen, für die gependelt wird und für die man vor Ort bleibt. Das Ausbildungsstellenangebot in Sachsen unterscheidet sich von dem in Deutschland nur in der (zu geringen) Anzahl der Ausbildungsstellen, nicht aber in der Struktur. Die Studie zeigt ein hohes Maß an regionaler Mobilität unter den Auszubildenden in Sachsen. Deutlich mehr Auszubildende als 'Normal'-Beschäftigte pendeln für einen Ausbildungsplatz über die Kreis- aber auch die Bundeslandgrenzen. Die Bedeutung städtischer Agglomerationen als Ausbildungszentren prägt das Pendelverhalten der Jugendlichen. Dresden, Leipzig und Chemnitz sind die drei große Zentren Sachsens, die deutliche Einpendler'überschüsse' aufweisen. Daneben erfüllen auch Plauen und das Chemnitzer Land eine überregionale Ausbildungsfunktion. Auch die Lage von Regionen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Pendlerströme. Grenzlagen reduzieren zwangsläufig die Möglichkeiten und führen zu niedrigeren Pendlerraten. Schließlich zeigt sich in einem nicht zu unterschätzenden Anteil von Jugendlichen, die für ihre Ausbildung über die sächsischen Landesgrenzen pendeln, dass der Ausbildungsmarkt nicht nur ein lokaler, sondern ein bundesweiter ist, der ebenso wie Sachsen selbst regional sehr unterschiedlich günstige Arbeits- und Ausbildungsbedingungen aufweist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Sachsen - Grenznahe Lage dämpft positive Impulse aus Branchenschwerpunkten (2007)

    Kunz, Marcus; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Kunz, Marcus & Antje Weyh (2007): Sachsen - Grenznahe Lage dämpft positive Impulse aus Branchenschwerpunkten. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 1, S. 5-9.

    Abstract

    "Der Aufsatz untersucht die Beschäftigungsentwicklung in Sachsen im Zeitraum von 1995-2001. Er beantwortet insbesondere zwei Fragen: Was bringt die 'Leuchtturmförderpolitik' in den Branchenschwerpunkten der sächsischen Wirtschaft? Welche Auswirkungen hatten die Grenzöffnung und insbesondere die anstehende EU-Osterweiterung in Sachsen? Die beiden Themenkomplexe werden mit Hilfe unterschiedlicher Faktoren (Branchen-, Lohn-, Qualifikations- und Betriebsgrößenstruktur sowie einem spezifischen Standortfaktor), die einen Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung haben, überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Förderung der 'Leuchttürme' sich in positiven Faktoren wie dem Branchenmix und dem Qualifikationsniveau niederschlägt, wogegen die Grenzöffnung bzw. eine EU-Osterweiterung sich in einem negativen Standorteffekt und einem niedrigen Lohnniveau äußert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt Westpfalz: sektoraler Strukturwandel in den Agenturbezirken Kaiserslautern und Pirmasens (2007)

    Ludewig, Oliver ; Otto, Anne ; Stabler, Jochen;

    Zitatform

    Ludewig, Oliver, Anne Otto & Jochen Stabler (2007): Arbeitsmarkt Westpfalz. Sektoraler Strukturwandel in den Agenturbezirken Kaiserslautern und Pirmasens. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2007), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht die Bedeutung der Branchenstruktur für die wirtschaftliche Entwicklung der Westpfalz (Arbeitsagenturen Kaiserslautern und Pirmasens), die heute eine der strukturschwachen Regionen in den alten Bundesländern ist. Die wirtschaftliche Entwicklung der Westpfalz wird durch eine langfristige Strukturkrise geprägt, die sich unter anderem in dauerhaft hohen Arbeitslosenquoten, stagnierenden bzw. rückläufigen Beschäftigtenzahlen, geringem Wirtschaftswachstum sowie einer zunehmend alternden und stark schrumpfenden Bevölkerung niederschlägt. Aus theoretischer Perspektive lassen sich regional unterschiedliche Arbeitsmarktsituationen unter anderem aus dem Zusammenspiel von Produktivitätsentwicklung und Güternachfrage einzelner Branchen erklären. Positive Entwicklungen lassen sich entsprechend der Theorie in jungen Branchen wie der Datenverarbeitung erwarten und tatsächlich beobachten. Jedoch reichten diese positiven Entwicklungen nicht aus, die Verluste in den alten Branchen zu kompensieren, so dass der Branchenmix im Agenturbezirk Kaiserslautern mit ursächlich für den Beschäftigungsabbau war und auch mittelfristig eine unterdurchschnittliche Arbeitsmarktentwicklung erwarten lässt. Die Region Pirmasens gehörte zu den wichtigsten Standorten der deutschen Schuhindustrie. Da sich hier eine auf diese Branche ausgerichtete industrielle Monostruktur herausgebildet hatte, war diese Region besonders stark von der in den 1960er Jahren einsetzenden Strukturkrise dieser industriellen Leitbranche betroffen. Die Folge war eine langfristige Deindustrialisierung, die von massiven Arbeitsplatzverlusten begleitet wurde. In den heutigen Schuhfirmen sind vorwiegend Organisations-, Management-, Entwicklungs- und Distributionsaufgaben verblieben. Pirmasens hat sich von einem Produktions- zu einem Dienstleistungsstandort mit einer fragmentierten Wertschöpfungskette entwickelt, in der wichtige Zuliefer- und Produktionsfunktionen aus der Schuhbranche fehlen. Diese Jobverluste konnten nur teilweise durch Zuwächse im tertiären Sektor aufgefangen werden, vor allem in einfachen Dienstleistungsbranchen. Heute ist der Maschinenbau das wichtigste industrielle Standbein der Region Pirmasens, obwohl auch hier in den letzten Jahren ein umfassender Stellenabbau stattfand. Dieser unvorteilhafte Branchenmix des Agenturbezirks Pirmasens lässt auch mittelfristig - wie im Agenturbezirk Kaiserslautern - einen weiteren Beschäftigungsrückgang erwarten. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ludewig, Oliver ; Otto, Anne ; Stabler, Jochen;
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  • Literaturhinweis

    The German-Czech border region after the fall of the Iron Curtain: Effects on the labour market: an empirical study using the IAB Employment Sample (IABS) (2007)

    Moritz, Michael ; Gröger, Margit;

    Zitatform

    Moritz, Michael & Margit Gröger (2007): The German-Czech border region after the fall of the Iron Curtain: Effects on the labour market. An empirical study using the IAB Employment Sample (IABS). (IAB-Discussion Paper 01/2007), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    Unter Verwendung der Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe der Jahre 1980-2001 wird untersucht, welchen Einfluss das Fallen des Eisernen Vorhangs auf die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Löhne in den westdeutschen Gebieten hatte, die an die Tschechische Republik grenzen. Die Einführung des freien Handels in dieser Region, die eine der weltweit größten regionalen Lohndifferentiale aufweist, kann als natürliches Experiment betrachtet werden. Die Autoren vermuten, dass der Wandel in den Qualifikations- und Lohnstrukturen besonders in den Regionen stattfand, die unmittelbar an der nun offenen Grenze lagen. Bei der Betrachtung dreier Qualifikationsstufen erhalten die Autoren unerwartete Resultate. Obwohl sie eine generelle Verlagerung von niedrig qualifizierten Jobs zu qualifizierten Jobs und einen Konvergenztrend von Grenzregionen gegenüber der gesamten Nation beobachten, finden sie keine speziellen Effekte für die Periode nach der Grenzöffnung im Hinblick auf die Qualifikationsstruktur und die Lohndifferenzierung. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Moritz, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Grenzöffnung zu Tschechien: Entwicklung in Ostbayern besser als erwartet (2007)

    Moritz, Michael ;

    Zitatform

    Moritz, Michael (2007): Grenzöffnung zu Tschechien: Entwicklung in Ostbayern besser als erwartet. (IAB-Kurzbericht 20/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Der freie Warenaustausch mit der Tschechischen Republik führte in den 90er Jahren entgegen landläufigen Befürchtungen nicht zu einem wirtschaftlichen Abstieg der bayerischen Grenzregionen. In Ostbayern verläuft der Strukturwandel im Wesentlichen analog zum Bundestrend. Die Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten gleicht sich der westdeutschen Struktur an. Gegen die Erwartung ist nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auch eine Zunahme der Spezialisierung nicht zu erkennen. Trotz erleichterter Arbeitsmöglichkeiten für tschechische Pendler im Grenzgebiet ist der Anteil der westdeutschen Arbeitnehmer, die in Ostbayern beschäftigt sind, auch nach der Grenzöffnung gestiegen. Der überdurchschnittliche Anstieg der Nachfrage nach besser ausgebildeten Arbeitnehmern hat im Jahrzehnt vor und nach der Grenzöffnung zu einer Angleichung der ostbayerischen Qualifikationsstruktur an das Bundesniveau geführt. Anfang der 90er Jahre werden für Geringqualifizierte in Ostbayern relative Lohngewinne ausgewiesen. Ab Mitte der 90er Jahre kehrte sich diese Entwicklung allerdings ins Negative um." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Moritz, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Mecklenburg-Vorpommern - Peripherie zwischen Transformationskrise und EU-Osterweiterung (2007)

    Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin (2007): Mecklenburg-Vorpommern - Peripherie zwischen Transformationskrise und EU-Osterweiterung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 1, S. 1-5.

    Abstract

    "Mecklenburg-Vorpommern ist eine periphere, weitgehend durch ländliche Räume geprägte Region, die im Zuge des Transformationsprozesses erhebliche strukturelle Veränderungen erfahren hat. Die Analyse zeigt, dass die Standortbedingungen trotz der schwerwiegenden wirtschaftlichen Probleme des Landes sehr differenziert zu bewerten sind und erhebliche regionale Disparitäten aufweisen. Vor allem der negative Effekt eines relativ hohen Lohnniveaus und ein positiver Standorteffekt stellen überraschende Befunde dar. Vermutlich spiegeln sich im Standorteffekt aber überwiegend Standortvorteile für Arbeitsplätze mit geringen Einkommensmöglichkeiten und Qualifikationsanforderungen wider. Insofern deuten die Ergebnisse auf nach wie vor bestehende Standortdefizite und einen umfassenden Handlungsbedarf der Standortpolitik hin. Als problematisch sind im Hinblick auf die langfristigen Wachstumsaussichten der Region besonders das ermittelte Humankapitaldefizit und die ausgeprägten Abwanderungstendenzen einzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    A rank-order test on the statistical performance of neural network models for regional labor market forecasts (2007)

    Patuelli, Roberto ; Reggiani, Aura ; Longhi, Simonetta ; Blien, Uwe ; Nijkamp, Peter ;

    Zitatform

    Patuelli, Roberto, Simonetta Longhi, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2007): A rank-order test on the statistical performance of neural network models for regional labor market forecasts. In: The Review of Regional Studies, Jg. 37, H. 1, S. 64-81.

    Abstract

    Auf der Basis eines Panels von 439 deutschen Kreisen werden die Leistungen verschiedener Modelle Neuraler Netze als Vorhersageinstrumente für regionales Beschäftigungswachstum evaluiert und verglichen. Aufgrund relevanter Unterschiede bei der Verfügbarkeit der Daten zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland, werden die Modelle getrennt für beide Landesteile berechnet. Die Vergleiche der Modelle und ihrer Ex-post-Vorhersagen werden mittels eines nicht-parametrischen Tests, der Friedmann-Statistik, durchgeführt. Die Friedmann-Statistik überprüft die Konsistenz der gewonnenen Modellresultate in Bezug auf ihre Rangordnung. Weil es keine Hypothese für eine normale Verteilung gibt, stellt diese Methode einen interessanten Ersatz für die übliche Varianzanalyse dar. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Hessen (2007)

    Schaade, Peter;

    Zitatform

    Schaade, Peter (2007): Ausbildungsmobilität in Hessen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 02/2007), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "Die Veröffentlichung informiert über die räumliche Mobilität der Auszubildenden in der dualen Berufsausbildung in Hessen. Die Studie stellt die Ausbildungssituation in Hessen dar und untersucht, inwieweit Jugendliche zur Aufnahme einer Ausbildung ihren Wohnort verlassen. Hierbei werden einerseits das Mobilitätsverhalten der Jugendlichen über die Bundeslandgrenze hinaus betrachtet, d. h. das Pendeln von und nach Hessen, und andererseits das Pendeln innerhalb Hessens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftebedarf bis 2025: Die Grenzen der Expansion (2007)

    Schnur, Peter; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Schnur, Peter & Gerd Zika (2007): Arbeitskräftebedarf bis 2025: Die Grenzen der Expansion. (IAB-Kurzbericht 26/2007), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Nach der neuen Langfristprojektion dürfte die Zahl der Erwerbstätigen von 2005 bis 2020 zunächst um gut 1,7 Mio. steigen und in den fünf Jahren danach - demographisch bedingt - um rund 0,5 Mio. abnehmen. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden (Arbeitsvolumen) wird im Szenario bis über 2020 hinaus mit einer Rate von 0,2 bis 0,3 Prozent wachsen. Bis 2025 wird es dann allerdings wieder auf das Niveau von 2020 sinken. Beschäftigungsgewinne deuten sich ausschließlich für Westdeutschland an. In Ostdeutschland dürfte sich der Beschäftigungsabbau der letzten 15 Jahre zumindest in der nächsten Dekade nicht fortsetzen. Die aktuellen Modellrechnungen bestätigen die bereits bekannten Grundtendenzen bei der sektoralen Entwicklung: Im Verarbeitenden Gewerbe wird Beschäftigung weiterhin massiv abgebaut. Im Dienstleistungsgewerbe gibt es deutliche Beschäftigungsgewinne, insbesondere bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Bis 2025 könnte sich die Unterbeschäftigung in Deutschland - rein rechnerisch - halbieren. Dies gilt allerdings nur, wenn der künftige Arbeitskräftebedarf nicht nur quantitativ, sondern auch qualifikatorisch gedeckt werden kann. Ansonsten droht Massenarbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Fachkräftemangel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Die Erreichbarkeit der Arbeitsmärkte für Berufspendler aus den Gemeinden Schleswig-Holsteins (2007)

    Schulz, Ann-Christine; Bröcker, Johannes;

    Zitatform

    Schulz, Ann-Christine & Johannes Bröcker (2007): Die Erreichbarkeit der Arbeitsmärkte für Berufspendler aus den Gemeinden Schleswig-Holsteins. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 01/2007), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    In dem Beitrag erfolgt eine Analyse der Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen in Schleswig-Holstein anhand verschiedener Messkonzepte. Die Untersuchung basiert auf einer Diplomarbeit, die am Institut für Regionalforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entstanden ist. Die für die Ermittlung der Erreichbarkeit erforderlichen Auswertungen von Beschäftigungs- und Pendlerdaten wurden im Rahmen eines Praktikums am IAB Nord im Herbst 2005 durchgeführt. Für die Erreichbarkeit der Arbeitsmärkte in Schleswig-Holstein zeichnet der nicht-parametrische Indikator folgendes Bild: Erwartungsgemäß sind die städtischen Arbeitsmarktzentren in der Mitte des Landes (Kiel, Lübeck, Neumünster, etc.) gut erreichbar, während die Gemeinden und Städte in der Peripherie diesbezüglich einen Standortnachteil haben. Außer den westlichen und nördlichen ländlichen Gemeinden weisen auch die ostholsteinischen Gebiete zwischen Lübeck und Kiel vergleichsweise ungünstige Erreichbarkeitswerte aus. Hier schlägt sich die weniger gute Straßeninfrastruktur nieder. Trotzdem lässt sich insgesamt feststellen, dass die Erreichbarkeitsunterschiede zwischen den Gemeinden in ihrer absoluten Größenordnung nicht dramatisch sind. Nirgendwo in Schleswig-Holstein kann man daher von Teilräumen sprechen, die hinsichtlich des Arbeitsmarktes extrem peripher sind. Auffällig ist auch der Einfluss der Infrastruktur auf die Erreichbarkeit: Von den Gemeinden entlang der Hauptverkehrswege (Autobahnen, Bundesstraßen) sind die übrigen Gemeinden sehr gut erreichbar. Die Ergebnisse für die regionalen Erreichbarkeiten sind allerdings insoweit verzerrt, als dass die Transportkosten lediglich durch die PKW-Minuten approximiert werden. Es taucht daher die Frage auf, ob die Resultate für Fahrzeiten mit dem öffentlichen Personennahverkehr robust sind. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Vorschlag und Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin-Brandenburg (2007)

    Schwengler, Barbara; Binder, Jan;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara & Jan Binder (2007): Vorschlag und Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin-Brandenburg. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 7/8, S. 194-199.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktregionen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' dienen als Diagnoseeinheit zur Überprüfung der Förderbedürftigkeit von Regionen in Deutschland. Da sich die derzeit gültigen Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin- Brandenburg mit den regionalen Einheiten, die von der Europäischen Kommission für die Vergabe von Regionalbeihilfen zugrunde gelegt werden, überschneiden, wurde ein Neuzuschnitt für die nächste Förderperiode von 2007 bis 2013 erforderlich. Der Beitrag beschreibt die Ergebnisse für den neuen Gebietszuschnitt der Arbeitsmarktregionen der Länder Berlin und Brandenburg anhand der angewandten Aggregationsverfahren über Pendlerverflechtungen, die im Rahmen eines Gutachtens zur Neuabgrenzung der deutschen Fördergebiete ab dem Jahr 2007 entstanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Frühe Flexibilisierung? Regionale Mobilität nach der Lehrausbildung in Deutschland zwischen 1977 und 2004 (2007)

    Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2007): Frühe Flexibilisierung? Regionale Mobilität nach der Lehrausbildung in Deutschland zwischen 1977 und 2004. (IAB-Discussion Paper 09/2007), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird untersucht, ob und inwieweit regionale Mobilität nach der Lehrausbildung im Zeitverlauf (1977-2004) zugenommen hat. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Bedeutung regionale Mobilität für die berufliche Kontinuität am Übergang von der Ausbildung in die Beschäftigung hat. Kann sie dazu beitragen, Berufswechsel und damit eine Entwertung der erworbenen Qualifikationen zu verhindern? Hat regionale Mobilität in diesem Sinne als Strategie zur Sicherung der Berufseinstiegschancen von Ausbildungsabsolventen über die Zeit an Bedeutung gewonnen? Die Berufseinstiegsanalysen, die in dieser Untersuchung mit Hilfe der Beschäftigten- und Leistungsempfängerhistorik des IAB durchgeführt werden, zeigen, dass regionale Mobilität durchaus strategisch eingesetzt werden kann, wenn es darum geht, eine Tätigkeit im erlernten Beruf zu erlangen. Zwar ist im Zeitverlauf keine Zunahme der Bedeutung der regionalen Mobilität für Ausbildungsabsolventen zu beobachten. Auch senkt regionale Mobilität die Berufwechselwahrscheinlichkeit nur in begrenztem Umfang. Dennoch führt sie insgesamt zu einem erkennbar besseren Fit zwischen erlerntem und ausgeübten Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Nordrhein-Westfalen (2007)

    Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Sieglen, Georg (2007): Ausbildungsmobilität in Nordrhein-Westfalen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2007), Nürnberg, 57 S.

    Abstract

    "Die Studie befasst sich mit der Ausbildungsmarktsituation und der räumlichen Mobilität von Auszubildenden in Nordrhein-Westfalen. Zur besseren Einordnung der Entwicklungen im Bereich der beruflichen Bildung wird zunächst eine kurze vergleichende Darstellung der regionalen Verteilung, Entwicklung und Mobilität der Beschäftigten insgesamt vorgenommen. Darauf folgt eine Darstellung der räumlichen Konzentration von Ausbildungsanfängern und Auszubildenden insgesamt, in Relation zur Zahl der Schulabgänger und zur Zahl 15- bis 19-jähriger Jugendlicher, sowie eine Darstellung der Entwicklung der Angebots- und Nachfragesituation auf dem Ausbildungsmarkt. Schwerpunktmäßig widmet sich der Bericht dann der Analyse der regionalen Auszubildenden-Pendlersalden und -quoten sowohl über die Landesgrenzen hinweg als auch innerhalb Nordrhein-Westfalens, einschließlich ihrer zeitlichen Entwicklung. In Nordrhein-Westfalen sticht vor allem die räumlich dichte Konzentration von Kernstädten als Ausbildungszentren hervor. An diese Agglomerationsräume angrenzend finden sich insbesondere im Südwesten des Landes Kreise mit einer relativ niedrigen Ausbildungsplatzdichte und einer entsprechend großen Zahl von in die Kernstädte pendelnden Auszubildenden. Demgegenüber zeichnen sich die eher peripher gelegenen Landkreise im Osten und Norden des Landes durch eine überwiegend durchschnittliche Ausbildungsplatzdichte und eine relativ niedrige Zahl pendelnder Auszubildender aus. Eine funktionsräumliche Arbeitsteilung zwischen den Kernstädten und den weniger verdichteten Gebieten zeichnet sich im Hinblick auf die jeweils am stärksten besetzten Berufe der Auszubildenden ab: Während Auszubildende, die in die Kernstädte pendeln, eher in Büro- und Dienstleistungsberufen tätig sind und über Abitur verfügen, gehen Auszubildende, die nicht dorthin pendeln, eher handwerklichen Berufen nach. Im zeitlichen Vergleich zeigt sich, dass der Anteil (über Kreisgrenzen) mobiler Auszubildender in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen hat. Ausgewertet wurden Daten der Statistiken über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, der gemeldeten Bewerber für Berufsausbildungsstellen und gemeldeten Berufsausbildungsstellen der Bundesagentur für Arbeit sowie der Bevölkerungs- und Schulstatistiken der Statistischen Ämter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg ;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in der Region Berlin-Brandenburg (2007)

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ; Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris, Holger Seibert & Dieter Bogai (2007): Ausbildungsmobilität in der Region Berlin-Brandenburg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2007), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Die schwierige Arbeitsmarkt- und Ausbildungsstellensituation und siedlungsstrukturelle Beziehungen sind die Ursachen für die intensive Mobilität von Auszubildenden und Arbeitskräften in der Region Berlin-Brandenburg. Trotz vergleichsweise schwacher Beschäftigungsentwicklung wird die Metropole Berlin für Arbeitskräfte aus Brandenburg zunehmend attraktiv. Auch im Ausbildungsbereich profitiert Brandenburg vom Angebot in Berlin. Die Analyse zeigt, dass die räumlichen Pendlerstrukturen der Auszubildenden nahezu deckungsgleich mit denjenigen der Arbeitspendler sind. Im bundesdeutschen Vergleich weist Brandenburg zwar die höchste Auspendlerquote der Auszubildenden auf, was einerseits auf die Nähe zu Berlin, andererseits auf das unzureichende Ausbildungsplatzangebot in Brandenburg zurückzuführen ist. Dennoch konzentrieren sich vier Fünftel der mobilen in Brandenburg beheimateten Auszubildenden auf die Region Berlin-Brandenburg selbst. Dabei zeigen sich junge Frauen mobiler als männliche Jugendliche. Trotz der auch in Berlin sehr angespannten Ausbildungsmarktlage stellt die Metropole zahlreiche Ausbildungsplätze für das Umland und auch weiter entfernte Regionen bereit. Auch im äußeren Entwicklungsraum stammen die Einpendler hauptsächlich aus nahe gelegenen Regionen und den angrenzenden ostdeutschen Bundesländern. Die Identifizierung von Ausbildungszentren steht in engem Zusammenhang zur räumlichen Struktur in der Region Berlin-Brandenburg. Erwartungsgemäß sind Berlin und die kreisfreien Städte in der Lage, sowohl für ortsansässige Jugendliche als auch für Einpendler aus anderen Regionen Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellten, während in allen Landkreisen das Angebot nicht ausreicht, um die Jugendlichen zu versorgen. Gleichwohl lassen sich in den Landkreisen Gemeinden identifizieren, die kleinstregionale Ausbildungszentren darstellen. Hier handelt es sich entweder um größere Arbeitgeber oder um berufliche Bildungsstätten. Unter den mobilen Auszubildenden sind insgesamt mehr Personen mit höheren Schulabschlüssen als unter den Jugendlichen vertreten, die in ihrem jeweiligen Kreis wohnen und dort ihre Ausbildung absolvieren. Ausbildungen in technischen Berufen und höherwertigen unternehmensnahen Dienstleistungen sind eher in den Städten, insbesondere in Berlin zu finden. Folglich ist in diesen Ausbildungen die räumliche Mobilität höher. Auszubildende im Handwerk und in den ortsnahen Dienstleistungen hingegen müssen weniger mobil sein. Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg kann einerseits dazu genutzt werden, um der ungünstigen Arbeitsmarktsituation vor Ort zu entgehen und damit Ausbildungslosigkeit bzw. Warteschleifen auf dem Weg zum Berufsabschluss zu vermeiden. Andererseits erhöhen sich die Chancen, inhaltlich berufliche Ziele zu verwirklichen und sich nicht mit einem 'Hauptsache eine Lehrstelle' zufrieden zu geben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Nordrhein-Westfalen - Standortkrise des Ruhrgebiets dominiert Beschäftigungsentwicklung (2006)

    Amend, Elke; Bauer, Frank;

    Zitatform

    Amend, Elke & Frank Bauer (2006): Nordrhein-Westfalen - Standortkrise des Ruhrgebiets dominiert Beschäftigungsentwicklung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 283-287.

    Abstract

    "NRW ist das am dichtesten besiedelte Bundesland und hat von allen westdeutschen Flächenländern die größten Beschäftigungsverluste. Dies geht vor allem auf den großen Beschäftigungsrückgang im Ruhrgebiet zurück. Der Artikel zeigt, dass diese Entwicklung von ungünstigen Branchen-, Betriebsgrößen- und Qualifikationsstrukturen, hauptsächlich aber von den erheblichen Standortnachteilen des Ruhrgebiets ausgeht. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Standortprobleme ist die einzigartige Siedlungsstruktur des Ruhrgebiets, die sich während der Industrialisierung entwickelt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank;
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  • Literaturhinweis

    Die Determinanten der Beschäftigungsentwicklung im VALA-Modell (2006)

    Amend, Elke; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Amend, Elke & Anne Otto (2006): Die Determinanten der Beschäftigungsentwicklung im VALA-Modell. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 268-272.

    Abstract

    "In dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' wird der Einfluss der folgenden Faktoren auf das regionale Beschäftigungswachstum in Deutschland untersucht: Lohn, Branchenstruktur, Betriebsgröße, Humankapital und regionale Standortbedingungen. Das Ziel des Beitrages besteht in der konzeptionellen und theoretischen Fundierung. Es werden die Kernthesen unterschiedlicher Erklärungsansätze aus der ökonomischen und regionalwissenschaftlichen Theorie dargelegt, die jeweils den Zusammenhang zwischen einem der oben genannten Einflussfaktoren und der regionalen Beschäftigung begründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Ausmaß und Dynamik regionaler Arbeitslosigkeit (2006)

    Amend, Elke; Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Amend, Elke & Franziska Hirschenauer (2006): Ausmaß und Dynamik regionaler Arbeitslosigkeit. In: H. Faßmann, B. Klagge & P. Meusburger (Hrsg.) (2006): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland : Band 7: Arbeit und Lebensstandard, S. 46-47.

    Abstract

    Zwischen Ost- und Westdeutschland besteht noch immer ein großer Unterschied in der Höhe der Arbeitslosigkeit. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote ist im Osten mit 20,2 Prozent im Jahr 2003 mehr als doppelt so hoch wie im Westen (9,3 Prozent). Eine Bestandsaufnahme für das Jahr 2003 liefert einen Überblick über die Zugangs- und Verbleibsrisiken und damit über die Dynamik der Arbeitslosigkeit aufgeteilt nach den regionalen Agenturbezirken der Bundesrepublik Deutschland. Bei paralleler Betrachtung der Arbeitslosenquote, der Zugangsquote und der Arbeitslosigkeitsdauer zeigt sich, dass nicht nur die Höhe der Arbeitslosigkeit regional variiert, sondern auch deren Dynamik. Während eine Kombination von niedrigem Verbleibsrisiko und hohem Zugangsrisiko auf saisonale Arbeitslosigkeit hinweist, weist ein hohes Verbleibsrisiko auf strukturelle Arbeitslosigkeit in der Region hin. Ein hohes Verbleibsrisiko in Verbindung mit einem hohen Zugangsrisiko führt zu sehr hohen Arbeitslosenquoten. Dies ist vor allem in Ostdeutschland der Fall. Lang andauernde Arbeitslosigkeit stellt vor allem deshalb ein gravierendes Problem dar, weil sie die Tendenz zur Selbstverstärkung besitzt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
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  • Literaturhinweis

    Regionales Forschungsnetz - All Business is local (2006)

    Amend, Elke; Blien, Uwe ; Bogai, Dieter; Schanne, Norbert ; Fuchs, Stefan ;

    Zitatform

    Amend, Elke, Uwe Blien, Dieter Bogai, Stefan Fuchs & Norbert Schanne (2006): Regionales Forschungsnetz - All Business is local. In: IAB-Forum H. 1, S. 70-75.

    Abstract

    "Mit der Einrichtung des regionalen Forschungsnetzes stärkt das IAB vor allem die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Forschungseinheiten in den Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit. Das IAB setzt damit einen deutlichen Akzent auf die wissenschaftlich fundierte Beratung und unterstreicht die Bedeutung regionaler Analysen für zentrale Fragen des Arbeitsmarktes und seiner Erforschung. Sichtbar wird diese Verpfl ichtung auf eine Regionalwissenschaft 'vor Ort' nicht zuletzt in der Veröffentlichung erster Regionalanalysen in der neuen Publikationsreihe des Instituts, in 'IAB Regional'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse der Länderarbeitsmärkte - Materialien: Daten und Erläuterungen zu den Ergebnissen für alle Kreise Nordrhein-Westfalens (2006)

    Bauer, Frank;

    Zitatform

    Bauer, Frank (2006): Vergleichende Analyse der Länderarbeitsmärkte - Materialien. Daten und Erläuterungen zu den Ergebnissen für alle Kreise Nordrhein-Westfalens. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2006), Nürnberg, 211 S.

    Abstract

    Der Tabellenband dient als Ergänzung des ausführlichen Länderberichts zu Nordrhein-Westfalen, der im Rahmen des Projektes "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (VALA) entstanden ist. Er enthält zusätzliche Informationen, die im Rahmen der empirischen Untersuchungen zu VALA erstellt wurden und keinen Eingang in die Interpretation des Länderberichts fanden. Dargestellt werden die Beschäftigungsentwicklung, die Qualifikations-, Betriebsgrößen- und Branchenstruktur sowie das Lohnniveau im Zeitraum zwischen 1993 und 2001. Diese Informationen werden für Westdeutschland insgesamt, NRW und für alle Kreise Nordrhein-Westfalens ausgewiesen. Dies ermöglicht dem interessierten Leser Vergleiche zwischen regionalen Einheiten der gleichen Ebene (z. B. zwischen den einzelnen Kreisen) und zwischen regionalen Einheiten unterschiedlicher Ebenen (z. B. Westdeutschland - NRW, Kreise - NRW). Neben den Informationen zu den genannten Merkmalen fließen ebenfalls die Ergebnisse der multivariaten Analyse ein. Aus welcher Datenquelle die dargestellten Merkmale und Ergebnisse stammen und wie sie abgegrenzt bzw. generiert wurden, wird jeweils in kompakter Form an den entsprechenden Stellen erläutert. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank;
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  • Literaturhinweis

    Schrumpfung im Ruhrgebiet, Wachstum im Saarland: eine komparative Analyse der Beschäftigungsentwicklung in zwei ehemaligen Montanregionen (2006)

    Bauer, Frank; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Bauer, Frank & Anne Otto (2006): Schrumpfung im Ruhrgebiet, Wachstum im Saarland. Eine komparative Analyse der Beschäftigungsentwicklung in zwei ehemaligen Montanregionen. In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Jg. 50, H. 3/4, S. 147-161.

    Abstract

    Das Saarland und das Ruhrgebiet - zwei altindustriell geprägte Regionen in Westdeutschland - haben beide seit den 1960er Jahren über einen langen Zeitraum hinweg einen regionalen Strukturwandel erfahren. Obwohl beide Regionen über ähnliche wirtschaftshistorische Hintergründe verfügen, erlitt das Ruhrgebiet bedeutende Beschäftigungsverluste, während das Saarland einen Beschäftigungszuwachs aufweist. Der Beitrag analysiert die Gründe für die unterschiedlichen Entwicklungen unter besonderer Berücksichtigung von Branchen- und Betriebsgrößenstruktur, Qualifikationsstruktur und Lohnniveaus sowie regionaler Standortbedingungen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank; Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Bildung und Beschäftigung in regionaler Perspektive (2006)

    Bellmann, Lutz ; Ludsteck, Johannes ; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Uwe Blien & Johannes Ludsteck (2006): Bildung und Beschäftigung in regionaler Perspektive. In: N. Wohlgemuth (Hrsg.) (2006): Arbeit, Humankapital und Wirtschaftspolitik : Festschrift für Hans-Joachim Bodenhöfer zum 65. Geburtstag (Volkswirtschaftliche Schriften, 547), S. 299-315.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Bedeutung der Qualifikationsstruktur der Beschäftigten für die regionale Beschäftigungsentwicklung. Auf der Basis der Daten der IAB-Beschäftigtenstatistik wird empirisch für die Jahre 1993-2001 der Einfluss der Qualifikationsstruktur nachgewiesen. Allerdings darf die Wirkung anderer Einflussfaktoren wie des Produktionsstandorts und der Branchenstruktur nicht vernachlässigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Ludsteck, Johannes ;
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  • Literaturhinweis

    Model-based classification of regional labour markets: for purposes of labour market policy (2006)

    Blien, Uwe ; Phan thi Hong, Van; Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Franziska Hirschenauer & Van Phan thi Hong (2006): Model-based classification of regional labour markets. For purposes of labour market policy. (IAB-Discussion Paper 29/2006), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    In vielen Ländern können große und anhaltende regionale Unterschiede bezüglich zahlreicher ökonomischer Indikatoren festgestellt werden. Da diese Unterschiede nicht auf eine einzige Dimension reduziert werden können, ist ein Klassifikationssystem notwendig, um einen knappen Überblick zu erhalten. Der Artikel stellt ein solches Klassifikationssystem vor, das zur Wirkungsforschung im Rahmen der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland entwickelt wurde. Neu ist die Kombination einer Analyse regionaler Determinanten mit einem standardisierten Klassifikationsansatz. Das Verfahren löst damit zwei Probleme vieler Klassifikationsschemata, zum einen ihre rein deskriptive Natur und zum anderen ihre Interpretation in Bezug auf willkürlich gewählte Klassifikations-Variablen. Mithilfe des vorgestellten Verfahrens werden zwölf Typen identifiziert, die die regionale Diversität der Arbeitsmärkte in Deutschland illustrieren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Structural change and regional employment dynamics (2006)

    Blien, Uwe ; Sanner, Helge;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Helge Sanner (2006): Structural change and regional employment dynamics. (IAB-Discussion Paper 06/2006), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "A casual look at regional unemployment rates reveals that there are vast differences which cannot be explained by different institutional settings. Our paper attempts to trace these differences in the regions' labour market performance back to the regions' specialisation in products that are more or less advanced in their product cycle. The model we develop shows how individual profit and utility maximisation endogenously leads to decreasing employment in the presence of process innovation. Things deteriorate even further if the region under observation is less innovative than others. Our model suggests that the only way to escape from this vicious circle is to specialize in products that are at the beginning of their economic life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Local employment growth in West Germany: a dynamic panel approach (2006)

    Blien, Uwe ; Südekum, Jens; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Jens Südekum & Katja Wolf (2006): Local employment growth in West Germany. A dynamic panel approach. In: Labour economics, Jg. 13, H. 4, S. 445-458. DOI:10.1016/j.labeco.2006.02.004

    Abstract

    Die Arbeit untersucht die Dynamik des lokalen Beschäftigungswachstums in Westdeutschland von 1980 bis 2001. Mit Hilfe der dynamischen Panel-Methode wird der zeitliche Verlauf der Auswirkungen von Vielfalt und Spezialisierung und der Humankapitalstruktur lokaler Industrien analysiert. Vielfalt hat für den Beschäftigungszuwachs einen positiven Kurzzeiteffekt, der sich im Produktionssektor stärker auswirkt als im Dienstleistungsbereich. Was die Spezialisierung angeht, so finden sich Hinweise auf Mean-Reversion-Effekte, was der Vorstellung, Wachstum reproduziere sich immer wieder selbst, zuwiderläuft. In diesem Prozess gibt es jedoch ein erhebliches Trägheitsmoment. Bildung hat nur im Produktionssektor einen positiven Beschäftigungseffekt. Darüber hinaus wird auch die Bedeutung von Unternehmensgröße und regionaler Lohnentwicklung für das lokale Beschäftigungswachstum untersucht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Weiter zunehmende Mobilität als Strategie gegen Erwerbslosigkeit: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg für das Jahr 2005 (2006)

    Bogai, Dieter; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2006): Weiter zunehmende Mobilität als Strategie gegen Erwerbslosigkeit. Pendlerbericht Berlin-Brandenburg für das Jahr 2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2006), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die Arbeitskräfte werden in der Region Berlin-Brandenburg trotz weiter rückläufiger Beschäftigung regional immer mobiler. Dabei wachsen die Mobilitätsströme in beide Richtungen: sowohl von Brandenburg in die Metropolregion Berlin als auch von Berlin in das Umland. In dem Bericht wird anhand regionaler Beschäftigtenanalysen die Arbeitskräftemobilität untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Bericht für den Nordosten Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Eberswalde mit den Landkreisen Barnim und Uckermark (2006)

    Bogai, Dieter; Seibert, Holger ; Mewes, David;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, David Mewes & Holger Seibert (2006): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Bericht für den Nordosten Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Eberswalde mit den Landkreisen Barnim und Uckermark. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2006), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    Der Bericht ist Teil eines deutschlandweiten Forschungsprojektes "VALA - Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" des IAB. Es vergleicht und analysiert die Beschäftigungsentwicklung in den Kreisen und erklärt diese mit der Branchenstruktur, Lohnhöhe, Betriebsgröße, Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und den regionalen Standortbedingungen. "Die Landkreise Barnim und Uckermark haben zwischen 1995 und 2001 zwar einen deutlichen Beschäftigungsverlust hinnehmen müssen (Barnim: -2,56 Prozent, Uckermark: -3,32 Prozent durchschnittlich jährlich), dieser unterscheidet sich aber kaum vom Brandenburger Durchschnitt. Beim Landkreis Barnim ist ein Teil der gegenüber dem Analysemodell errechneten schlechteren Entwicklung auf singuläre Beschäftigungseinbrüche in der Metallindustrie zurückzuführen, einer Branche, die sich in Ostdeutschland insgesamt aber besser entwickelt hat als der Durchschnitt. Die Nähe zu Berlin trägt gegenüber der Uckermark zum Standortvorteil bei, sie wirkt aber nicht so günstig wie im Süden der Metropole. In beiden Kreisen wirken negative Lohneffekte. Überdurchschnittliche Löhne, bedingt durch die Ausstrahlung hochproduktiver Industriestandorte und - im Falle des Barnims - die Nähe zu Berlin auf das lokale Lohnniveau, und lohnsensitive Branchen hemmen die Beschäftigung. Positiv für die Beschäftigungsentwicklung in beiden Landkreisen wirkt sich hingegen die Betriebsgrößenstruktur aus. Abgesehen von den einigen großen Industriebetrieben finden sich im Barnim und in der Uckermark überwiegend kleine und mittlere Unternehmen, die einem Beschäftigungswachstum eher zuträglich sind. Beide Kreise weisen einen negativen Qualifikationseffekt auf, der anzeigt, dass in den Landkreisen eine für die Beschäftigungsentwicklung ungünstige Qualifikationsstruktur der Beschäftigten vorherrscht - es gibt zu viele Beschäftigte, die gering qualifiziert sind, und zu wenige mit Ausbildungs- und Hochschulabschlüssen." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Bericht für den Nordwesten Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Neuruppin mit den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und Havelland (2006)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2006): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Bericht für den Nordwesten Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Neuruppin mit den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und Havelland. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 06/2006), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    Der Bericht ist Teil eines deutschlandweiten Forschungsprojektes "VALA - Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" des IAB. Es vergleicht und analysiert die Beschäftigungsentwicklung in den Kreisen und erklärt diese mit der Branchenstruktur, Lohnhöhe, Betriebsgröße, Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und den regionalen Standortbedingungen. "Insgesamt ist die Beschäftigung im Arbeitsagenturbezirk Neuruppin zwischen 1995 und 2001 im Vergleich zum Land Brandenburg vergleichsweise wenig gesunken. Wirtschaft und Beschäftigung haben sich in den Teilregionen des Bezirks unterschiedlich entwickelt. In den an Berlin angrenzenden Landkreisen Havelland und Oberhavel lag der Rückgang bei weniger als 1 Prozent pro Jahr, während in der ländlich geprägten und peripher gelegenen Prignitz mit jährlich rund 2,5 Prozent die stärkste Abnahme im Agenturbezirk zu verzeichnen ist. Die Landkreise Havelland und insbesondere Oberhavel profitieren von der Nähe zur Metropole Berlin. Für den Landkreis Oberhavel wurden günstig wirkende Standortbedingungen ermittelt. Die Verkehrsinfrastruktur, eine wirtschaftliche Spezialisierung im Bereich Herstellung von Schienenfahrzeugen und die Wirkungen der Suburbanisierung Berlins dürften hierfür verantwortlich sein. Auch Teile des Havellands profitieren von der Nähe zu Berlin durch die Ansiedlung von Firmen im Sektor Verkehr und Nachrichtenübermittlung und hier schwerpunktmäßig im Bereich Logistik. Darüber hinaus hat sich mit der optischen Industrie in Rathenow ein erfolgreicher Branchenschwerpunkt etabliert. Allerdings zeigen sich in Havelland keine signifikanten Standort-effekte, weil der Anteil agrarisch geprägter Gebiete hoch ist. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin haben sich die Ruppiner Kliniken zu einem bedeutenden Standort der Gesundheitswirtschaft im Norden Brandenburgs entwickelt. Auch Unternehmen der Kunststoffindustrie haben sich hier niedergelassen. Aufgrund kleinbetrieblicher Strukturen wirken im Agenturbezirk mit Ausnahme des Landkreises Oberhavel deutlich positive Betriebsgrößeneffekte. Ausstrahleffekte Berlins erstrecken sich bezogen auf die Löhne bis zum Landkreis Ostprignitz-Ruppin, das im Vergleich zu ähnlichen ländlich geprägten und dünn besiedelten Regionen ein höheres Lohnniveau aufweist. Die Randlage und die hohe Arbeitslosigkeit des Landkreises Prignitz dürften für das vergleichsweise geringe Lohnniveau ursächlich sein." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Bericht für den Südwesten Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Potsdam mit den kreisfreien Städten Potsdam und Brandenburg an der Havel sowie den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald (2006)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2006): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Bericht für den Südwesten Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Potsdam mit den kreisfreien Städten Potsdam und Brandenburg an der Havel sowie den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 03/2006), Nürnberg, 70 S.

    Abstract

    Der Bericht ist Teil eines deutschlandweiten Forschungsprojektes "VALA - Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" des IAB. Er vergleicht und analysiert die Beschäftigungsentwicklung im Agenturbezirk Potsdam und erklärt diese mit der Branchenstruktur, Lohnhöhe, Betriebsgröße, Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und den regionalen Standortbedingungen. "Insgesamt kann man die Regionen südwestlich von Berlin als verhältnismäßig erfolgreich bezeichnen. Standortspezifische Vorteile insbesondere der Landkreise machen sich in einer in weiten Teilen günstigen Beschäftigungsentwicklung bemerkbar. Jedoch geschieht dies scheinbar unter anderem auf Kosten der beiden kreisfreien Städte, die weder durch eigene, etwa stadtspezifische, Standortvorteile, noch durch bessere Werte in den anderen einbezogenen Beschäftigungsfaktoren, mehr Beschäftigung erhalten können." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Bericht für den Osten Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Frankfurt (Oder) mit der kreisfreien Stadt Frankfurt und den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree (2006)

    Bogai, Dieter; Seibert, Holger ; Bamming, Ruth;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Ruth Bamming & Holger Seibert (2006): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Bericht für den Osten Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Frankfurt (Oder) mit der kreisfreien Stadt Frankfurt und den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 05/2006), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    Der Bericht ist Teil eines deutschlandweiten Forschungsprojektes "VALA - Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" des IAB. Es vergleicht und analysiert die Beschäftigungsentwicklung in den Kreisen und erklärt diese mit der Branchenstruktur, Lohnhöhe, Betriebsgröße, Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und den regionalen Standortbedingungen. Die Beschäftigung ist im Arbeitsagenturbezirk Frankfurt (Oder) zwischen 1995 und 2001 durchschnittlich zwischen 1,67 und 4,86 Prozent pro Jahr gefallen. Der Rückgang fiel in der Stadt Frankfurt wesentlich stärker aus als in den beiden Landkreisen. "Teilregionen der beiden Flächenkreise im engeren Verflechtungsraum mit Berlin profitieren von der Nähe und der infrastrukturellen Anbindung an die Metropole. Frankfurt (Oder) hat sich dagegen ähnlich ungünstig wie die anderen Oberzentren Brandenburgs entwickelt. In beiden Landkreisen bestehen positive Lohneffekte, das heißt, das relative Lohnniveau und die Branchenzusammensetzung wirken sich positiv auf die Beschäftigungsentwicklung aus. Dies ist im Landkreis Oder-Spree in besonderem Maße der Fall. In der Stadt Frankfurt (Oder) hingegen wirkt ein negativer Lohneffekt. Trotz der Nähe zu Polen belasten demnach vergleichsweise hohe Löhne die Beschäftigungsentwicklung. Auf der anderen Seite wurden in Frankfurt (Oder) positive Brancheneffekte ermittelt, die sich aus der Funktion eines Oberzentrums ergeben. Auch im Landkreis Oder-Spree wurde ein leicht positiver Brancheneffekt gemessen. Im Landkreis Märkisch-Oderland hingegen wirkt sich die Branchenstruktur sehr negativ auf die Beschäftigungsentwicklung aus. Die Qualifikationsstruktur wirkt sich nur sehr gering auf die Beschäftigungsentwicklung aus. In der Stadt Frankfurt (Oder) wird hier ein positiver Effekt erzielt, in den beiden Landkreisen ein negativer." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Sonderfall Berlin - Anhaltende Wettbewerbsprobleme mit einzelnen Lichtblicken (2006)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2006): Sonderfall Berlin - Anhaltende Wettbewerbsprobleme mit einzelnen Lichtblicken. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 294-298.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird die Beschäftigungsentwicklung in Berlin zwischen 1998 und 2004 im Vergleich mit den ostdeutschen Kreisen untersucht. Positiv wirken die Branchenzusammensetzung und die hoch qualifizierten Beschäftigten auf die Beschäftigung. Im Gegensatz zu westdeutschen Kernstädten wird für Berlin ein ausgeprägt positiver regionaler Standorteffekt ermittelt, der sich vor allem aus der Größe der Stadt und ökonomischen Vorteilen aus der Hauptstadtfunktion, dem Wissenschaftsstandort, der Infrastruktur und weiteren Standortfaktoren gegenüber dem ostdeutschen Referenzraum ergibt. Zur Verringerung des Entwicklungsrückstands gegenüber westdeutschen Metropolen sollte die Forschungsstärke des Standorts stärker für lokale Produktion und Dienstleistungen und die Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt werden. Dieser Strukturwandel benötigt allerdings noch einen langen Zeitraum." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit im Lebenslauf (2006)

    Bogai, Dieter; Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Franziska Hirschenauer (2006): Erwerbstätigkeit im Lebenslauf. In: H. Faßmann, B. Klagge & P. Meusburger (Hrsg.) (2006): Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland : Band 7: Arbeit und Lebensstandard, S. 30-33.

    Abstract

    Die Teilnahme am Erwerbsleben ist sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft von großer Bedeutung. Empirisch erfasst wird der Umfang der gesellschaftlichen Erwerbstätigkeit mit Hilfe der Erwerbstätigenquote ergänzt durch Erwerbspersonenquote und Arbeitslosenanteil. Auf dieser Basis liefert der Beitrag Daten für eine vergleichende Bestandsaufnahme sozialversicherungspflichtiger Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Erwerbsbeteiligung für das Jahr 2003 in den alten und neuen Ländern der Bundesrepublik Deutschland, aufgeteilt jeweils nach Männern und Frauen. Bei der Männer- und Frauenerwerbstätigkeit wird zusätzlich nach Lebensalter differenziert. Die Höhe der Gesamterwerbstätigenquote wird weniger durch die Erwerbsbereitschaft der Erwerbsfähigen limitiert als vielmehr durch den Umfang des Arbeitsplatzangebots. Die Ergebnisse der jüngsten IAB-Projektionen lassen erwarten, dass die Erwerbstätigkeit in Deutschland bis 2010 nur sehr zögerlich ansteigen wird. Während in Westdeutschland ein geringer Zuwachs der Erwerbstätigkeit erwartet wird, wird für Ostdeutschland mit einem weiteren Rückgang gerechnet. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzausstattung und "Arbeitsplatzlücke" nach Geschlechtern in Ost- und Westdeutschland (2006)

    Brautzsch, Hans-Ulrich; Fuchs, Johann ; Lang, Cornelia;

    Zitatform

    Brautzsch, Hans-Ulrich, Johann Fuchs & Cornelia Lang (2006): Arbeitsplatzausstattung und "Arbeitsplatzlücke" nach Geschlechtern in Ost- und Westdeutschland. (IWH-Diskussionspapiere 2006,09), Halle, 26 S.

    Abstract

    "In dem Aufsatz werden (a) Umfang und Struktur der vorhandenen Arbeitsplätze nach Geschlechtern in Ost- und Westdeutschland, (b) das geschlechtsspezifische Ausmaß der 'Arbeitplatzlücke' in beiden Großregionen sowie (c) die Ursachen für die - gemessen an Westdeutschland - höhere 'Arbeitsplatzlücke' in Ostdeutschland auf der Grundlage von Daten der Regionalen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen und der Bundesagentur für Arbeit untersucht. Die Analyse zeigt, dass im Jahr 2003 die 'Arbeitsplatzausstattung' je 1000 Erwerbsfähigen in Ostdeutschland fast genau so hoch war wie in Westdeutschland. Bei den Frauen lag sie sogar über dem westdeutschen Vergleichswert. Dennoch ist die Diskrepanz zwischen dem Arbeitsangebot und der Nachfrage bei den ostdeutschen Frauen und Männern erheblich größer. Dies ist zum einen auf strukturelle Ursachen und zum anderen auf die höhere Erwerbsneigung der ostdeutschen Frauen zurückzuführen, die insbesondere durch das tradierte Verhaltensmuster nach Erwerbsarbeit sowie die geringeren Haushaltseinkommen in Ostdeutschland bedingt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Immer mehr Beschäftigte unterwegs: Pendlerbericht Bayern 2005 (2006)

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2006): Immer mehr Beschäftigte unterwegs. Pendlerbericht Bayern 2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2006), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "Bayern entwickelte sich in den Jahren seit der deutschen Wiedervereinigung vom Aus- zum Einpendlerland. Im Jahr 2005 betrug der Einpendlerüberschuss 63.800 - bei 247.400 Einpendlern und 183.500 Auspendlern. Der Einpendlerüberschuss erreichte im Jahre 2001 mit 91.200 den vorläufigen Höhepunkt. Ausschlaggebend dafür war die hohe Zahl von 104.000 Einpendlern aus den Neuen Bundesländern. Seitdem ist diese Zahl auf 88.200 zurückgegangen. Die vergleichsweise strukturschwachen Regionen in Nordbayern sind die Zielregion für viele dieser Pendler. Die stärksten Pendelverflechtungen Bayerns mit einem anderen Bundesland findet man mit 62.100 Einpendlern und 76.400 Auspendlern mit Baden-Württemberg. Insgesamt spiegeln sich in den Ein- und Auspendlerströmen deutlich die unterschiedlichen Arbeitsmarktchancen in West- und Ostdeutschland wider. Untersucht man die Strukturmerkmale der Pendler, zeigt sich, dass deutliche Unterschiede vorhanden sind. Insbesondere unter 50-jährige, Akademiker und Vollzeitbeschäftigte sind unter den Pendlern überdurchschnittlich vertreten. Dies zeigt, dass vor allem ein gut qualifizierter Personenkreis mit relativ stabilen überdurchschnittlich entlohnten Beschäftigungsverhältnissen zur Mobilität neigt bzw. Pendeln in Kauf nimmt. Innerhalb Bayerns sind die Ballungsräume Nürnberg und München Hauptzentren für Einpendler, die vorrangig aus den umliegenden Kreisen kommen. Gemessen an den vorhandenen Arbeitsplätzen weisen die Stadt Schweinfurt und der Landkreis München mit Einpendlerquoten von über 76 Prozent die höchsten Einpendlerströme auf. Die höchsten Auspendlerquoten im Freistaat sind in den Landkreisen Fürth (75,8 Prozent) und Schweinfurt (72,5 Prozent) zu finden. Daneben weisen auch viele andere Kreise im Umland der Städte relativ hohe Auspendlerquoten auf. Regionen mit geringen Pendelverflechtungen sind insbesondere die Landkreise Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Cham, Traunstein und Donau-Ries. Fast zwei Drittel der in Bayern wohnenden Beschäftigten haben ihren Arbeitsplatz außerhalb ihrer Wohnortgemeinde. Dieser Mobilitätsgrad hat in den vergangenen Jahren bei rückläufiger Gesamtbeschäftigung auch aufgrund von anhaltenden Suburbanisierungstendenzen stetig weiter zugenommen. Die wachsenden Pendlerströme in Bayern belegen aber auch, dass die Arbeitnehmer den Forderungen nach einer höheren regionalen Mobilität gerecht werden und so zu einer Verbesserung der Ausgleichsprozesse am Arbeitsmarkt beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2005: repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2005 (2006)

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz; Kistler, Ernst; Heinecker, Paula;

    Zitatform

    Böhme, Stefan, Lutz Eigenhüller, Paula Heinecker & Ernst Kistler (2006): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2005. Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2005. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2005), Stadtbergen, 95 S.

    Abstract

    Seit dem Jahr 2001 beteiligt sich der Freistaat Bayern mit einer Aufstockungsstichprobe an der jährlichen Betriebsbefragung 'Beschäftigungstrends', dem sogenannten Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, IAB. Der Bericht basiert auf Angaben aus Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.228 bayerischen Betrieben (Erhebungszeitraum Ende Juni bis Mitte Oktober 2005). Die Angaben sind repräsentativ für alle bayerischen Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Sie erlauben für einige wichtige Differenzierungen (z.B. Nord-/Südbayern, Branchenkategorien und Betriebsgrößenklassen) statistisch gesicherte Aussagen. Die Auswertung der Daten erfolgte durch das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES). Der Bericht dokumentiert die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung. Im einzelnen werden folgende Themenbereiche behandelt: 1. Struktur und Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Bayern 2005, 2. Personalstruktur nach Stellung im Beruf und Tätigkeitsgruppen, 3. Personalplanung, -bedarf und -rekrutierung,4. Wirtschaftliche Lage und Erwartungen der Betriebe in Bayern 2005, 5. Ausbildung in bayerischen Betrieben sowie 6. Betriebliche Weiterbildung. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Spezifische regionale Bedingungen als Standortvorteil Bayerns (2006)

    Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Eigenhüller, Lutz (2006): Spezifische regionale Bedingungen als Standortvorteil Bayerns. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 280-283.

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Bayern und den bayerischen Kreisen. Bayern schneidet im Zeitraum 1993 bis 2001 beim Beschäftigungswachstum besser ab als die anderen Bundesländer. Günstig wirken sich vor allem spezifische regionale Bedingungen im Bundesland aus. Auf Kreisebene zeigen sich bei der Beschäftigungsentwicklung und den Effekten der einzelnen Determinanten gleichwohl erhebliche Disparitäten. Neben den Unterschieden zwischen Städten, ihrem Umland und ländlichen Regionen sticht dabei vor allem der Ballungsraum München immer wieder heraus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsentwicklung in Mitteldeutschland: Sachsen-Anhalt und Thüringen im Vergleich (2006)

    Farhauer, Oliver; Granato, Nadia;

    Zitatform

    Farhauer, Oliver & Nadia Granato (2006): Beschäftigungsentwicklung in Mitteldeutschland. Sachsen-Anhalt und Thüringen im Vergleich. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 64, H. 3, S. 184-194.

    Abstract

    "Im ostdeutschen Vergleich weist Sachsen-Anhalt schon seit längerer Zeit eine sehr schlechte Beschäftigungsentwicklung auf, während Thüringen am besten abschneidet. Der Beitrag analysiert beschäftigungsrelevante Indikatoren in einem Benchmark-Vergleich zwischen beiden Bundesländern. Dabei zeigt sich, dass Thüringen bei allen Indikatoren besser aufgestellt ist als Sachsen-Anhalt. Besonders deutlich fallen die Unterschiede bei den Standortfaktoren und der Branchenstruktur aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmärkte in Westdeutschland: Standortfaktoren und Branchenmix entscheidend für Beschäftigung: eine vergleichende Länderstudie zeigt Vor- und Nachteile von Regionen und liefert erste Hinweise auf Handlungspotenziale (2006)

    Farhauer, Oliver; Granato, Nadia;

    Zitatform

    Farhauer, Oliver & Nadia Granato (2006): Regionale Arbeitsmärkte in Westdeutschland: Standortfaktoren und Branchenmix entscheidend für Beschäftigung. Eine vergleichende Länderstudie zeigt Vor- und Nachteile von Regionen und liefert erste Hinweise auf Handlungspotenziale. (IAB-Kurzbericht 04/2006), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Enorme Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung gibt es in Westdeutschland sowohl zwischen den Bundesländern als auch zwischen den Kreisen. Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' werden Erklärungen für diese Beschäftigungsunterschiede gesucht. Danach ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Westdeutschland zwischen 1993 und 2001 jährlich um durchschnittlich knapp 0,2 Prozent zurückgegangen. Nur Bayern und das Saarland konnten in dieser Zeit einen Beschäftigungszuwachs verzeichnen. Hochqualifizierte Beschäftigte sowie kleine und mittlere Betriebe haben eine positive Beschäftigungswirkung, während große Betriebe und ein hohes Lohnniveau zu Verlusten beitragen. Eine überdurchschnittliche Entwicklung bewirken vor allem Branchen des tertiären Sektors wie wirtschaftsbezogene Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen sowie freizeitbezogene Dienstleistungen. Regionale Standortbedingungen - wie eine günstige Lage oder die Infrastruktur - haben im Vergleich zu den anderen untersuchten Determinanten einen besonders starken Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dramatischer Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials in den neuen Ländern bis 2050 (2006)

    Fuchs, Johann ; Söhnlein, Doris ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Doris Söhnlein (2006): Dramatischer Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials in den neuen Ländern bis 2050. In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Demographie H. 1, S. 6-7.

    Abstract

    Bis zum Jahr 2050 wird sich die Bevölkerung in Ostdeutschland in etwa halbieren. Nur noch 4,5 Millionen (von heute 10 Millionen) Erwerbspersonen zwischen 15 und 64 Jahren werden dann vorhanden sein. Hauptursache ist der Geburtenausfall nach der Wende, der dazu geführt hat, dass jährlich nur noch 100.000 Jugendliche das erwerbsfähige Alter erreichen (Früher im Schnitt das Doppelte). Der Abwanderungseffekt in den Westen spielt überraschender Weise keine große Rolle: Ohne Wanderung wäre die Bevölkerungszahl im Jahre 2050 nur im Promillebereich höher. Es wird prognostiziert, dass im Osten eine Abwärtsspirale bevorsteht. Die schlechten wirtschaftlichen Aussichten werden die Abwanderung der jungen, aktiven und gut qualifizierten Fachkräfte verstärken. Dies wird wiederum die Attraktivität für Investoren mindern, was wiederum die ökonomische Talfahrt beschleunigt. Auf kurze und mittlere Sicht kann der Bevölkerungsrückgang nur durch die Zuwanderung von In- und Ausländern gebremst werden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris ;
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  • Literaturhinweis

    Klimawandel - Im Osten geht die Sonne unter (2006)

    Fuchs, Johann ; Söhnlein, Doris ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Doris Söhnlein (2006): Klimawandel - Im Osten geht die Sonne unter. In: IAB-Forum H. 1, S. 60-63.

    Abstract

    Der Beitrag fasst die Prognosen des IAB zur Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland zusammen. Bis zum Jahr 2050 wird ein Absinken des Bevölkerungsanteils der 15- bis 64 Jährigen von derzeit 10 Millionen auf weniger als die Hälfte prognostiziert. Der Hauptgrund für die Bevölkerungsabnahme ist der Geburtenausfall nach der Wende aufgrund der ökonomischen Entwicklung und der Angleichung der Verhaltensmuster in Ost und West. Die Bevölkerungsprojektion stellt eine wichtige Grundlage für die Vorausschätzung des Arbeitskräfteangebots (Erwerbspersonenpotential) dar. Dieses wird in den neuen Bundesländern dramatisch sinken und zugleich altern. Der Beitrag untersucht, ob der Rückgang des Erwerbspersonenpotentials den Druck vom ostdeutschen Arbeitsmarkt nehmen wird und kommt zu dem Schluss, dass dieser zwar die Tendenz weiterer Arbeitsplatzverluste dämpfen kann, letztlich aber im Osten eine Abwärtsspirale bevorsteht. Durch eine Aufwertung des ostdeutschen Standorts kann jedoch die Überlebens- und Wettbewerbsfähigkeit Ostdeutschlands gesichert werden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktströme: Analysemöglichkeiten auf Basis eines Mehrkontenmodells (2006)

    Haas, Anette; Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Thomas Rothe (2006): Regionale Arbeitsmarktströme. Analysemöglichkeiten auf Basis eines Mehrkontenmodells. (IAB-Forschungsbericht 09/2006), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "Für die Arbeitsagenturen stellen die Bewegungen auf den regionalen Arbeitsmärkten entscheidende Größen dar, die es bei der Beratung und Vermittlung wie bei der Ausrichtung der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu beachten gilt. Das Mehrkontenmodell (MKM) ermöglicht eine systematische Darstellung und Analyse der Arbeitsmarktströme in den Bezirken der Agenturen für Arbeit. Allgemeines Ziel des Mehrkontenmodells ist es, die Dynamik des lokalen Arbeitsmarktes zu erfassen und Vergleiche zwischen den Regionen zu ermöglichen. Somit lassen sich auch eine Reihe wichtiger Hinweise für die Ausrichtung der aktiven Arbeitsmarktpolitik gewinnen. In dem Forschungsbericht wird auf die Bedeutung des Stromansatzes für die Entwicklung regionaler Arbeitsmärkte eingegangen und die grundsätzliche Vorgehensweise zur Erstellung von Übergangsmatrizen erläutert. Darüber hinaus werden Ergebnisse für ausgewählte Arbeitsagenturen vorgestellt. Zum einen betrachten wir die regionale Arbeitslosenentwicklung anhand der Zu- und Abgänge. Außerdem stellen wir die Übergänge nach einer betrieblichen oder außerbetrieblichen Ausbildung in drei Arbeitsagenturen dar und zeigen exemplarisch die Analysemöglichkeiten eines Mehrkontenmodells für die unterschiedliche Situation nach der Ausbildung je nach Wirtschaftszweig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Rheinland-Pfalz - Neuausrichtung nach dem Militärabzug (2006)

    Hamann, Silke ; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Hamann, Silke & Rüdiger Wapler (2006): Rheinland-Pfalz - Neuausrichtung nach dem Militärabzug. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 287-291.

    Abstract

    "In Rheinland-Pfalz ist der Strukturwandel bislang weniger gelungen und auch die Beschäftigungsentwicklung zwischen 1993 und 2001 verlief ungünstiger als in den anderen westdeutschen Flächenländern. Sowohl der unterdurchschnittliche Anteil von wachstumsstarken Branchen im Dienstleistungsbereich als auch der relativ geringe Anteil an Hochqualifizierten sind ein Grund dafür. Wichtige Faktoren, die die Strukturschwäche verstärkt haben, sind die Vergangenheit des Bundeslandes als militärisches Aufmarschgebiet in einer unsicheren Grenzregion und die besondere Rolle des Militärs nach der Gründung des Landes. Bedingt durch diese schwierigen Ausgangsbedingungen haben sich nur vereinzelte wirtschaftliche Schwerpunkte in Rheinland-Pfalz ausgebildet, der wichtigste ist die Chemische Industrie in Ludwigshafen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hamann, Silke ; Wapler, Rüdiger;
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  • Literaturhinweis

    Regional unemployment forecasting using structural-component models with spatial autocorrelation: paper submitted to the Annual Conference of the European Regional Science Association (ERSA) (2006)

    Hampel, Katharina; Wapler, Rüdiger; Kunz, Marcus; Weyh, Antje ; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Hampel, Katharina, Marcus Kunz, Norbert Schanne, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2006): Regional unemployment forecasting using structural-component models with spatial autocorrelation. Paper submitted to the Annual Conference of the European Regional Science Association (ERSA). 34 S.

    Abstract

    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden in Deutschland zunehmend auf regionaler Ebene entschieden. Dies impliziert, dass Institutionen einen wachsenden Bedarf an regionalen Prognosen als Richtschnur für ihre Entscheidungsfindungsprozesse haben. Zu diesem Zwecke widmet sich die Studie Prognosenmodellen zur Prognostik der regionalen Arbeitslosigkeit in den 176 deutschen Arbeitsagenturbezirken. Dabei kommt ein erweitertes strukturelles Komponentenmodell (SC-Modell) zum Einsatz und die Ergebnisse werden mit denen einfacher SC- und ARIMA-Modelle verglichen. Einfachen SC-Modellen fehlen zwei wichtige Dimensionen: zunächst berücksichtigen sie nur Level, Trend sowie saisonale und zyklische Komponenten, obwohl frühere Perioden einer abhängigen Variablen im allgemeinen einen signifikanten Einfluss auf den aktuellen Wert haben. Zweitens wächst die Interdependenz zwischen einzelnen Einheiten, je kleiner diese werden. In der Studie wird das SC-Modell um strukturelle Zäsuren, autoregressive Komponenten und räumliche Abstände erweitert. Daten der Bundesanstalt bzw. Bundesagentur für Arbeit für den Zeitraum vom Dezember 1997 bis Dezember 2005 bilden die Grundlage für die Bewertung der einfachen SC-Modelle mit Komponenten für strukturelle Zäsuren und der ARIMA-Modelle für jede räumliche Einheit separat. In einem zweiten Schritt werden autoregressive Komponenten zu dem SC-Modell hinzugefügt. Im dritten Schritt wird dann eine räumliche Autokorrelation in das SC-Modell eingefügt. Die Qualität der Modelle wird mit simulierten Out-of-Sample-Prognosen für den Zeitraum von Januar bis Dezember 2005 getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass das SC-Modell mit autoregressiven Elementen den einfachen SC- und ARIMA-Modellen in den meisten deutschen Arbeitsagenturbezirken nicht überlegen ist. Das SC-Modell mit räumlicher Autokorrelation schneidet in Arbeitsagenturbezirken mit einer niedrigen saisonalen Spannbreite und einer relativ hohen Arbeitslosenquote besser als die anderen Modelle ab. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    VALA "light" - die niedersächsischen Kreise im Überblick: Datenblätter und Tabellen zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (2006)

    Harten, Uwe; Brück-Klingberg, Andrea; Wrobel, Martin ;

    Zitatform

    Harten, Uwe, Andrea Brück-Klingberg & Martin Wrobel (2006): VALA "light" - die niedersächsischen Kreise im Überblick. Datenblätter und Tabellen zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten". (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2006), Nürnberg, 218 S.

    Abstract

    "In Ergänzung zur Länderstudie Niedersachsen im Rahmen des Forschungsprojektes 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' ist mit dieser Ausgabe von IABregional eine Sammlung von Datenblättern und Übersichtstabellen sämtlicher niedersächsischer Kreise entstanden. Mit der Beschränkung auf lediglich drei niedersächsische Kreise in dem genannten Bericht sollte - allerdings in eingehender Form - exemplarisch eine besondere Stärke der Analyse aufgezeigt werden, nämlich detaillierte Ergebnisse bis auf Kreisebene auswerten zu können.
    Über die in dem Länderbericht für Niedersachsen gebotenen Informationen hinaus, sollen in diesem Band in komprimierter aber gleichwohl übersichtlicher Form für jeden einzelnen niedersächsischen Kreis folgende Fakten dargestellt werden:
    - Kreiskarte mit farblicher Zuordnung zum jeweiligen Kreistyp gemäß der Klassifikation des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR / siehe 1.0.2);
    - im Vergleich zum Durchschnitt aller Kreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen: die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der Beschäftigung und seiner bedeutendsten, untersuchten Einflussfaktoren wie: - die Branchenstruktur, - das Lohnniveau, - das Qualifikationsniveau, - die Betriebsgrößenstruktur und - die Bedeutung standortspezifischer Einflüsse;
    - ein Steckbrief zu wichtigen ökonomischen Größen (jeweils im Verhältnis zu Niedersachsen);
    - Besonderheiten zum Brancheneffekt (erwartete und tatsächliche Beschäftigtenentwicklung);
    - Diagramme zum Betriebsgrößen- und Qualifikationseffekt (Vergleich mit dem westdeutschen Durchschnitt und dem Durchschnitt des jeweiligen Siedlungsstrukturtyps) sowie einer
    - Tabelle mit den Beschäftigungswirkungen nach Branchen und deren Anteilen an der Gesamtbeschäftigung.
    Ferner enthält der Band kurze einführende Erläuterungen zur Datenbasis dieser Untersuchung und zu den Merkmalen des Analyse-Modells. Im Anhang befindet sich eine Gesamtübersicht der Effekte in den niedersächsischen Kreisen, Schaubilder zur Beschäftigungsentwicklung und zu den einzelnen Effekten auf Kreisebene sowie eine Aggregatübersicht der untersuchten Branchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Tabellenband VALA: Datenmaterial für Baden-Württemberg zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (2006)

    Jahn, Daniel; Rau, Matthias;

    Zitatform

    Jahn, Daniel & Matthias Rau (2006): Tabellenband VALA. Datenmaterial für Baden-Württemberg zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten". (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Baden-Württemberg 01/2006), Nürnberg, 82 S.

    Abstract

    "Bei dem Tabellenband handelt es sich um eine Ergänzung zur Länderstudie Baden-Württemberg des IABregional-Forschungsprojektes 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten'. Hierin finden sich Daten zur Beschäftigungsentwicklung sowie zu den Beschäftigungsanteilen differenziert nach Branchen, Betriebsgrößen und Qualifikation der Beschäftigten, ergänzt um Angaben zum relativen Lohnniveau und zum Einfluss des Standorts. Aus den Daten geht außerdem hervor, wie stark die Wirkung der jeweiligen Einflussfaktoren auf die Beschäftigungsentwicklung ist. Hierzu sind die Koeffizienten aus der Shift-Share-Regression und die damit berechneten Effekte angegeben. Die räumliche Differenzierung erfolgt nach westdeutschen Bundesländern, baden-württembergischen Stadt- und Landkreisen sowie - wenn sinnvoll - nach siedlungsstrukturellen Kreistypen gemäß der Klassifikation des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Daniel;
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  • Literaturhinweis

    Existenzgründung im ländlichen Raum: Potenziale und Aktivitäten in der Raumordnungsregion Lüneburg (2006)

    Japsen, Andrea; Oberschachtsiek, Dirk ;

    Zitatform

    Japsen, Andrea & Dirk Oberschachtsiek (2006): Existenzgründung im ländlichen Raum. Potenziale und Aktivitäten in der Raumordnungsregion Lüneburg. In: R. Sternberg (Hrsg.) (2006): Deutsche Gründungsregionen (Wirtschaftsgeographie, 38), S. 195-226.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Gründungsaktivitäten in der Raumordnungsregion Lüneburg. Die Gründungsaktivitäten und Rahmenbedingungen werden in der gesamten Region sowie in den dazugehörigen drei Landkreisen gesondert analysiert. Als ländlich eingestufte Region zeigt die Raumordnungsregion Lüneburg deutliche Unterschiede zwischen den Landkreisen. Dabei lässt sich erkennen, dass die im Vergleich zu den übergeordneten Raumeinheiten (Bundesland Niedersachsen und Westdeutschland) höheren Gründungsraten in der Raumordnungsregion Lüneburg charakteristisch sind für ländliche Regionen in Niedersachsen. Gleichzeitig widerspricht dies der Tendenz, dass mit zunehmender Verdichtung auch die Gründungsaktivität ansteigt. Zudem weisen die beobachteten Landkreise sehr heterogene Ausgangsbedingungen für Gründungsaktivitäten auf. Dieses Bild zeigt sich sowohl über den qualitativ ausgerichteten Kreisvergleichen als auch in den deskriptiven Befunden auf Basis des Regionalen Entrepreneurship Monitors (REM). Die Ergebnisse lassen allerdings die Frage offen, wie viele der Existenzgründungen insbesondere in den stark ländlichen Kreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg in erster Linie durch die individuelle Sicherung des Lebensunterhalts motiviert sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot: Kräftiger Anstieg nach jahrelangem Rückgang (2006)

    Kettner, Anja; Spitznagel, Eugen;

    Zitatform

    Kettner, Anja & Eugen Spitznagel (2006): Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot: Kräftiger Anstieg nach jahrelangem Rückgang. (IAB-Kurzbericht 06/2006), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Nach jahrelangem Rückgang wurden im Herbst 2005 wieder mehr Stellen angeboten. Mit insgesamt rd. 1,1 Mio. waren es fast 400.000 mehr als im Herbst 2004. Dazu haben die Stellen für geförderte Beschäftigungen - insbesondere für sogenannte 1-Euro-Jobs - mit einem Zuwachs von rd. 110.000 beigetragen. Am 'Ersten Arbeitsmarkt' wurden rd. 980.000 Stellen angeboten, gut 70.000 mehr als im Vorjahr. Der Anteil der gemeldeten Stellen, die Meldequote, stieg um 5 Prozentpunkte auf nunmehr 38 Prozent. Bei den nicht geförderten Stellen ging die Meldequote leicht zurück. Einschließlich der Stellen aus ihren internetbasierten Diensten kennt die BA jedoch gut die Hälfte des gesamten Stellenangebots. Im Westen blieben offene Stellen 2005 durchschnittlich 18 Tage vakant, im Osten 14 Tage. Im Ganzen konnten Stellen leichter besetzt werden als in früheren Jahren. Das mit Abstand größte Hemmnis für mehr Beschäftigung und Wachstum ist nach wie vor der Auftragsmangel, während der Arbeitskräftemangel eine geringe Rolle spielt. Die Beschäftigungserwartungen der Betriebe für 2006 haben sich aufgehellt. Der Saldo zwischen den voraussichtlichen Zu- und Abnahmen ist im Westen erstmals seit dem Jahr 2003 nicht negativ, sondern ausgeglichen. In Ostdeutschland überwiegt erneut der Beschäftigungsabbau, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kettner, Anja;
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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt für jüngere Arbeitskräfte - Status quo und Ausblick: eine deskriptive Analyse des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern (2006)

    Kotte, Volker; Kropp, Per; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Kotte, Volker, Per Kropp & Annekatrin Niebuhr (2006): Der Arbeitsmarkt für jüngere Arbeitskräfte - Status quo und Ausblick. Eine deskriptive Analyse des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 02/2006), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    Im Rahmen der Studie wird die gegenwärtige Situation am Arbeits- und Ausbildungsmarkt für Jüngere in Norddeutschland vor dem Hintergrund der zu erwartenden demographischen Veränderungen analysiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die langfristigen Implikationen der gegenwärtigen Lage am Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Betrachtet werden die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie die zur Metropolregion Hamburg zählenden Kreise in Niedersachsen. Soweit es die Datenlage zulässt, werden kleinräumige Unterschiede in den norddeutschen Bundesländern berücksichtigt. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass nicht alle Regionen in gleichem Maße vom demographischen Wandel betroffen sein werden. Die Daten stammen überwiegend aus den Geschäftsstatistiken der Bundesagentur für Arbeit. Auf der Grundlage der empirischen Analysen ist festzustellen, dass die Arbeitsmarktsituation der jüngeren Erwerbspersonen in Norddeutschland durch erhebliche regionale Disparitäten gekennzeichnet ist, die sich nicht allein auf einen West-Ost-Gegensatz (Schleswig-Holstein/Hamburg gegenüber Mecklenburg-Vorpommern) reduzieren lassen. Auch innerhalb Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns bestehen deutliche Unterschiede bezüglich der Lage auf den regionalen Arbeits- und Ausbildungsmärkten. Insgesamt ist die gegenwärtige Situation der jüngeren Arbeitskräfte angesichts der anhaltenden Auswirkungen früher Integrationsprobleme und der Arbeitsmarkteffekte der anstehenden demographischen Veränderungen als äußerst problematisch einzuschätzen. Die demographische Entwicklung bis 2020 wird nicht zwangsläufig zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit insgesamt und der Jugendarbeitslosigkeit im Besonderen führen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Hamburg und die Metropolregion (2006)

    Kropp, Per; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Kropp, Per & Annekatrin Niebuhr (2006): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Hamburg und die Metropolregion. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 01/2006), Nürnberg, 67 S.

    Abstract

    Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die regionalen Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung in den deutschen Bundesländern für den Zeitraum zwischen 1993 und 2001. In der Studie werden die Einflüsse allgemeiner ökonomischer Faktoren wie des Lohnniveaus, der Branchenstruktur, der Qualifikation der Beschäftigten und der Betriebsgrößenstruktur auf die Beschäftigungsentwicklung in der Metropolregion ebenso untersucht wie die Bedeutung standortspezifischer Determinanten, d.h. bestimmter, für die Region Hamburg charakteristischer Standortbedingungen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Unterschiede in den Standortbedingungen von Kernstadt und Umland, die auch Ausdruck der räumlichen Arbeitsteilung innerhalb des Agglomerationsraums sind, einen erheblichen Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung und damit die Arbeitsmarktbedingungen und -disparitäten in der Region haben. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Hamburg - Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Metropolenvergleich (2006)

    Kropp, Per;

    Zitatform

    Kropp, Per (2006): Hamburg - Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Metropolenvergleich. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 301-307.

    Abstract

    "Die Studie zeigt die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in wichtigen Metropolen Deutschlands zwischen 1993 und 2005. Ein Schwerpunkt dabei ist die Verknüpfung von Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung. Spezifische Probleme werden am Beispiel der Metropolregion Hamburg erörtert. Dies gilt insbesondere für die Untersuchung der Beziehungen zwischen den Metropolen und ihrem Umland. Zahlreiche Erkenntnisse beruhen auf der 'Vergleichenden Analyse von Länderarbeitsmärkten (VALA)' des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), die es erlaubt, die regional stark differenzierte Beschäftigungsentwicklung in den Metropolregionen auf wirtschaftliche Faktoren (Lohnniveau, Branchen-, die Betriebsgrößen- und die Qualifikationsstruktur) und regional spezifische Standortfaktoren zurückzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per;
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  • Literaturhinweis

    Kreisergebnisse VALA Sachsen: Datenmaterial für die sächsischen Kreise zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (2006)

    Kunz, Marcus; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Kunz, Marcus & Antje Weyh (2006): Kreisergebnisse VALA Sachsen. Datenmaterial für die sächsischen Kreise zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten". (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 02/2006), Nürnberg, 87 S.

    Abstract

    "Das Datenmaterial über die Kreisergebnisse der VALA-Studie für Sachsen stellt eine Ergänzung zum ausführlichen Länderbericht 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten - Länderstudie Sachsen' dar. Es werden zunächst die Daten und Merkmale der Beschäftigungsentwicklung detailliert dargestellt. Einige Überblickstabellen enthalten die Beschäftigungsanteile in den einzelnen Branchen, die Anteile verschiedener Firmengrößen und Qualifikationen an der Beschäftigung sowie unterschiedliche regionale Lohnniveaus für alle sächsischen Kreise, Sachsen, Ostdeutschland und den jeweiligen siedlungsstrukturellen Kreistyp. Danach werden grafisch für jede dieser Ebenen die Beschäftigungsentwicklung und separat die Effekte aufgezeigt. Abschließend findet eine Zuordnung der regionalen Branchenstruktur nach positiven und negativen Beschäftigungseffekten statt. Die Tabellen und Abbildungen enthalten größtenteils zusätzliche Informationen, die nicht in die Interpretation der Länderstudie aufgenommen worden sind. Das Datenmaterial soll insbesondere den Akteuren vor Ort zur Verfügung stehen. Es ermöglicht Vergleiche sowohl auf der gleichen regionalen Ebene, als auch zwischen unterschiedlichen regionalen Einheiten. Durch die Überblickstabellen kann sich der Nutzer die gewünschten Grafiken selbst erzeugen oder die bereits integrierten Grafiken nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Der deutsch-polnische Grenzraum im Jahr 2020: Entwicklungsszenario und Handlungsempfehlungen (2006)

    Lammers, Konrad; Niebuhr, Annekatrin ; Hildebrandt, Anna; Stiller, Silvia; Tarkowski, Maciej; Nowicki, Marcin; Susmarski, Przemyslaw; Polkowski, Andreas;

    Zitatform

    Lammers, Konrad, Annekatrin Niebuhr, Andreas Polkowski, Silvia Stiller, Anna Hildebrandt, Marcin Nowicki, Przemyslaw Susmarski & Maciej Tarkowski (2006): Der deutsch-polnische Grenzraum im Jahr 2020. Entwicklungsszenario und Handlungsempfehlungen. (HWWA-Report 262), Hamburg, 79 S.

    Abstract

    "In dem HWWA-Report werden zunächst die Rahmenbedingungen beschrieben, unter denen sich der Grenzraum in den letzten Jahren entwickelt hat und sich in Zukunft entwickeln wird. Dann wird ein wünschenswertes und realisierbares Szenario der Entwicklung des Grenzraums mit dem Zeithorizont 2020 skizziert. Schließlich werden Maßnahmen benannt, die notwendig sind, um dieses Szenario zu realisieren. Die demographischen und wirtschaftsstrukturellen Entwicklungstrends, die dem skizzierten Szenario zugrunde liegen, sind im Report Nr. 263 'Analysen und Entwicklungstrends für den deutsch-polnischen Grenzraum' dokumentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    VALA - das ökonometrische Modell (2006)

    Ludsteck, Johannes ;

    Zitatform

    Ludsteck, Johannes (2006): VALA - das ökonometrische Modell. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 272-275.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt das ökonometrische Modell, das zur Analyse der regionalen Beschäftigungsentwicklung in VALA verwendet wird. Die regionale Beschäftigungsentwicklung wird mit Hilfe einer regressionsbasierten Shift-Share Analyse in mehrere Determinanten/Komponenten zerlegt. Anders als die traditionelle Shift-Share Analyse ermöglicht die regressionsbasierte Form die simultane und integrierte Analyse mehrerer Komponenten (hier: Branche, Qualifikation, Betriebsgröße und Löhne). Schließlich wird die Berechnung summarischer Effekte erklärt, auf denen die inhaltlichen Interpretationen in den folgenden Beiträgen basieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ludsteck, Johannes ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitslosigkeit und Arbeitsplatzwechsel in Deutschland: eine Analyse auf Kreisebene (2006)

    Mertens, Antje ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Mertens, Antje & Anette Haas (2006): Regionale Arbeitslosigkeit und Arbeitsplatzwechsel in Deutschland. Eine Analyse auf Kreisebene. In: Review of regional research, Jg. 26, H. 2, S. 147-169. DOI:10.1007/s10037-006-0002-3

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht den Einfluss regionaler Arbeitslosenquoten auf regionale Arbeitsplatzwechsel und Betriebswechsel. Dazu haben wir einen einzigartigen Datensatz herangezogen, der sowohl detaillierte persönliche Informationen als auch Regionalinformationen über den Betriebsstandort enthält. Diesen Datensatz haben wir mit Arbeitslosigkeitsinformation der Bundesagentur für Arbeit auf Kreisebene verknüpft. Während frühere Untersuchungen oft keinen gesicherten Einfluss bezüglich der Rolle der regionalen Arbeitslosigkeit feststellen konnten, zeigen wir, dass die unterschiedlichen Motive für einen Regionalwechsel mit berücksichtigt werden müssen. Betrachtet man, aus welchem Grund der alte Arbeitsplatz aufgegeben wurde, kann man deutliche Einflüsse in zwei verschiedene Richtungen feststellen: bei steigender regionaler Arbeitslosigkeit sinken freiwillige Arbeitsplatzwechsel und unfreiwillige Arbeitsplatzwechsel steigen an. Offensichtlich fällt die Entscheidung für regionale Mobilität insbesondere dann positiv aus, wenn die Nichtmobilität zu einer extrem schlechteren Situation wie längerer Arbeitslosigkeit führen würde. Folglich trägt regionale Mobilität, wenn auch in geringem Maße, dazu bei, die regionalen Arbeitslosenquoten untereinander anzugleichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Das Saarland - der 'Sonderweg' eines altindustrialisierten Agglomerationsraumes (2006)

    Otto, Anne ; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Otto, Anne & Norbert Schanne (2006): Das Saarland - der 'Sonderweg' eines altindustrialisierten Agglomerationsraumes. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 291-294.

    Abstract

    "Das Saarland hat als frühere Montanindustrieregion in der Vergangenheit einen tief greifenden sektoralen Strukturwandel erlebt. Trotz einer diversifizierten Wirtschaftsstruktur ist der Dienstleistungssektor im Saarland deutlich unterrepräsentiert. Neben Bayern ist es das einzige Bundesland, das in den 1990er Jahren einen Beschäftigungszuwachs verzeichnete. Dieses Wachstum kann durch die Zuwächse der noch immer vergleichsweise kleinen Dienstleistungsbranchen nur zum Teil erklärt werden. Traditionelle Theorien des Strukturwandels greifen daher für die Erklärung des saarländischen Sonderweges zu kurz. Der vorliegende Beitrag analysiert auf der Grundlage einer Shift-Share-Regression, auf welchen struktur- und regionsspezifischen Einflussfaktoren der Beschäftigungszuwachs im Saarland im Zeitraum von 1993-2001 beruht und wie nachhaltig dieser Erfolg ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Regional-sektoraler Strukturwandel in Mittelthüringen durch Gründungsaktivitäten (2006)

    Otto, Anne ;

    Zitatform

    Otto, Anne (2006): Regional-sektoraler Strukturwandel in Mittelthüringen durch Gründungsaktivitäten. In: R. Sternberg (Hrsg.) (2006): Deutsche Gründungsregionen (Wirtschaftsgeographie, 38), S. 73-101.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Rolle von Gründungen für den regional-sektoralen Strukturwandel am Beispiel der Raumordnungsregion Mittelthüringen. Es wird gezeigt, dass die Gründungsaktivitäten in dieser Region nach dem anfänglichen Gründungsboom stark gesunken sind und sich das Scheiterrisiko für junge Betriebe durch die Verschlechterung der regionalen Wirtschaftslage seit Mitte der 1990er Jahre stark erhöht hat. Eine weitere Folge sind zunehmend kürzere Wachstumsphasen von jungen Betrieben. Deshalb 'verpufft' der positive, aber nur kurzfristig wirksame direkte Beschäftigungseffekt der Gründungskohorten zunehmend. Gleichwohl zeigt der Beitrag, dass die Gründungen in der Summe einen wesentlichen Beschäftigungsbeitrag für die wirtschaftliche Entwicklung von Mittelthüringen in den ersten zehn Jahren nach der Wende geleistet haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    New neural network methods for forecasting regional employment: an analysis of German labour markets (2006)

    Patuelli, Roberto ; Nijkamp, Peter ; Blien, Uwe ; Reggiani, Aura ;

    Zitatform

    Patuelli, Roberto, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2006): New neural network methods for forecasting regional employment. An analysis of German labour markets. In: Spatial Economic Analysis, Jg. 1, H. 1, S. 7-30. DOI:10.1080/17421770600661568

    Abstract

    Neuronale Netze sind moderne, statistische Tools, die auf lernenden Algorithmen basieren und speziell dafür geeignet sind, große Datenmengen und komplexe Daten zu verarbeiten. In dem Papier werden Voraussagen der regionalen Arbeitslosigkeit bzw. Beschäftigung sowohl für West- und Ostdeutschland mit Hilfe dieser Methode errechnet. Die Ergebnisse werden mit Hilfe der Shift-Share-Analyse behandelt, um die Aussagen zu validieren. Für 439 deutsche Arbeitsamtbezirke werden Berechnungen durchgeführt und Prognosen für jeweils Zweijahreszeiträume vorgelegt. Für die Prognosen werden zwei Modelle herangezogen, ein Dummy-Variablen-Modell und ein Fixed-Effects-Modell, wobei letzteres beim Vergeich der Prognoseergebnisse besser abschneidet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    New neural network methods for forecasting regional employment: an analysis of German labour markets (2006)

    Patuelli, Roberto ; Blien, Uwe ; Nijkamp, Peter ; Reggiani, Aura ;

    Zitatform

    Patuelli, Roberto, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2006): New neural network methods for forecasting regional employment. An analysis of German labour markets. (Discussion paper / Tinbergen Institute 2006-020/3), Amsterdam u.a., 23 S.

    Abstract

    Neuronale Netze sind moderne, statistische Tools, die auf lernenden Algorithmen basieren und speziell dafür geeignet sind, große Datenmengen und komplexe Daten zu verarbeiten. In dem Papier werden Voraussagen der regionalen Arbeitslosigkeit bzw. Beschäftigung sowohl für West- und Ostdeutschland mit Hilfe dieser Methode errechnet. Die Ergebnisse werden mit Hilfe der Shift-Share-Analyse behandelt, um die Aussagen zu validieren. Für 439 deutsche Arbeitsamtbezirke werden Berechnungen durchgeführt und Prognosen für jeweils Zweijahreszeiträume vorgelegt. Für die Prognosen werden zwei Modelle herangezogen, ein Dummy-Variablen-Modell und ein Fixed-Effects-Modell, wobei letzteres beim Vergeich der Prognoseergebnisse besser abschneidet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Baden-Württemberg - Forschungsstandort für Traditionsbranchen (2006)

    Rau, Matthias; Werner, Daniel;

    Zitatform

    Rau, Matthias & Daniel Werner (2006): Baden-Württemberg - Forschungsstandort für Traditionsbranchen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 276-279.

    Abstract

    "Wie beim Großteil der westdeutschen Bundesländer ist auch in Baden-Württemberg von 1993 bis 2001 ein Rückgang der Beschäftigung zu beobachten. Dieser entspricht etwa dem westdeutschen Durchschnitt. Die Branchenstruktur des Landes wird von den Schlüsselindustrien Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Metallerzeugung und -verarbeitung geprägt, von denen jedoch nur erstere einen positiven Beschäftigungseffekt hat. Aufgrund der für den hohen Innovationsgrad nötigen qualifizierten Mitarbeiter liegt das Qualifikationsniveau der Beschäftigten im Land über dem westdeutschen Durchschnitt. Dies hat beschäftigungsfördernde Effekte. Allerdings wirkt sich ein relativ hohes Lohnniveau negativ auf die Beschäftigung aus. Am stärksten wird diese von positiven Standortbedingungen beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland: deskriptive Befunde zur Entwicklung seit 1980 und Verteilung auf Berufe und Wirtschaftszweige (2006)

    Rhein, Thomas; Stamm, Melanie;

    Zitatform

    Rhein, Thomas & Melanie Stamm (2006): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Deskriptive Befunde zur Entwicklung seit 1980 und Verteilung auf Berufe und Wirtschaftszweige. (IAB-Forschungsbericht 12/2006), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht enthält Auswertungen zur Entwicklung der Niedriglohnschwelle (2/3 des Medianlohns) und zum Umfang des Niedriglohnsektors in Westdeutschland (seit 1980) und in Ost- und Gesamtdeutschland (seit 1993), die bis zum Jahre 2004 reichen. Daran anschließend zeigen gesonderte Analysen für Westdeutschland, in welchen Berufen und Wirtschaftszweigen besonders viele Geringverdiener arbeiten, wo das Niedriglohnrisiko besonders hoch ist und welche Trends sich seit 1980 abzeichnen. Als Datengrundlage dient die Beschäftigten-Historik (BeH) des IAB in der Version 5.00, die wiederum auf der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit beruht. Sämtliche Auswertungen beziehen sich nur auf sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitskräftegesamtrechnung für West- und Ostdeutschland: Konzeption und ausgewählte Ergebnisse (2006)

    Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Rothe, Thomas (2006): Die Arbeitskräftegesamtrechnung für West- und Ostdeutschland. Konzeption und ausgewählte Ergebnisse. (IAB-Forschungsbericht 14/2006), Nürnberg, 49 S.

    Abstract

    "Die Analyse der Arbeitsmarktdynamik ist von zentraler Bedeutung für die wissenschaftliche und politikorientierte Arbeitsmarktforschung. Die Arbeitskräftegesamtrechnung (AGR) des IAB stellt die Bestände und Bewegungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt in aggregierter Form dar und trägt auf diese Weise dazu bei, die komplexen Vorgänge auf dem Arbeitsmarkt verständlicher zu machen. Das Hauptziel der AGR ist es, die Dynamik des Arbeitsmarkts abzubilden, indem die Gesamtheit der Übergänge zwischen definierten Konten innerhalb eines Kalenderjahres erfasst wird. Der Forschungsbericht stellt die konzeptionelle Vorgehensweise, die Datengrundlagen sowie ausgewählte Ergebnisse für das Jahr 2002 getrennt nach West- und Ostdeutschland vor. Den Ergebnissen liegen einige wesentliche Weiterentwicklungen der AGR zugrunde. Denn erstmals werden Individualdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA) systematisch genutzt, um die Übergänge auf dem deutschen Arbeitsmarkt mit einer AGR darzustellen. Methodisch besteht die wesentliche Herausforderung in der Verknüpfung von Bestands- und Stromgrößen aus unterschiedlichen Datenquellen und der Schätzung von Übergängen zwischen einzelnen Statusarten, die nicht mit Daten belegt werden können. Dazu wird das Schätzmodell ADETON verwendet, das auf der Entropieoptimierung basiert. Der Hauptvorteil dieses Vorgehens ist, dass Informationen aus unterschiedlichen Quellen in die Berechnungen einfließen und die Zuverlässigkeit der Daten mittels Restriktionen und Gewichtungsfaktoren berücksichtigt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment growth in German regions: a spatial econometric approach. Prepared for Spatial Econometrics Workshop, Rome 2006 (2006)

    Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Schanne, Norbert (2006): Employment growth in German regions. A spatial econometric approach. Prepared for Spatial Econometrics Workshop, Rome 2006. 17 S.

    Abstract

    Die allgemeinen Trends des regionalen Beschäftigungswachstums in Deutschland sind ebenso wie die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen bereits gründlich analysiert worden. Die meisten dieser Untersuchungen berücksichtigen jedoch nicht die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Regionen. Die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der räumlichen Ökonometerie erlauben es, diese mit einzubeziehen. Hierzu wird das Konzept einer Shift-Share-Regressionsanalyse (als gewichtete Regression unter bestimmten Einschränkungen wie sie von Blien und Wolf 2002 eingesetzt wurde) mit einem räumlichen autoregressiven Modell für Paneldaten kombiniert, um die Auswirkung verschiedener Determinanten auf das regionale Beschäftigungswachstum abzuschätzen. Diese erweiterte Shift-Share-Regression ermöglicht es, die Wachstumsrate in strukturelle und regionsspezifische Komponenten zu zerlegen. Die analysierten Daten der Bundesagentur für Arbeit berücksichtigen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und sind nach Wirtschaftszweigen auf der Ebene NUTS-3 aggregiert. Erklärende Variablen beschreiben die Qualifikation der Arbeitskräfte, die Unternehmensstruktur und die Konzentration der Wirtschaftszweige. Die geschätzte Auswirkung einiger struktureller Variablen verändert sich wesentlich, wenn man eine räumliche Abhängigkeit einbezieht, wobei die Betonung auf der Bedeutung räumlicher Autokorrelationsmodelle liegt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Together apart? Stocktaking of the process of labour market integration in the border region between Germany, Poland and the Czech Republic (2006)

    Schwab, Oliver; Toepel, Kathleen;

    Zitatform

    Schwab, Oliver & Kathleen Toepel (2006): Together apart? Stocktaking of the process of labour market integration in the border region between Germany, Poland and the Czech Republic. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 1, S. 77-93.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht den Prozess der Arbeitsmarktintegration im Grenzgebiet von Sachsen, Polen und der Tschechischen Republik. Das zugrunde liegende Verständnis von Integration verbindet institutionelle Faktoren und das Verhalten der Marktteilnehmer. Die Quellen dieses konzeptionellen Rahmens entstammen einerseits der politischen Wissenschaft und andererseits der Wirtschaftswissenschaft. Der Beitrag verfolgt zwei Ziele: zum einen wird die wahrscheinliche Entwicklung der Arbeitsmärkte in der betroffenen Region bestimmt, und zum zweiten, werden Informationen über das Zusammenwirken der genannten verschiedenen Faktoren gesammelt. Der Beitrag basiert auf einer Anzahl von empirischen Studien mit drei Hauptquellen: erstens offizielle statistische Daten, zweitens Umfragen, und schließlich Ergebnisse von Evaluationsstudien. Im Hinblick auf die Aussichten der Integration der regionalen Arbeitsmärkte kommt er zu dem Schluss, dass der Integrationsprozess eine gewisse Zeit dauern wird. Institutionelle Hemmnisse bestehen nicht nur in Form von Übergangsregelungen, sondern auch in Form von fehlender Abstimmung zwischen den verschiedenen staatlichen Systemen (z. B. im Bereich der beruflichen Bildung). In jedem Fall ist davon auszugehen, dass die gesamte Region von gemeinsamen Entwicklungstendenzen betroffen sein wird, wie z.B. dem Bevölkerungsrückgang bedingt durch die Abwanderung vorwiegend junger Menschen. Nach Auffassung der Teilnehmer ist bislang ein beiderseitiges Verständnis der Probleme nicht erreicht worden. Während die polnischen und tschechischen Teilnehmer die Chancen betonen, die sich durch die Integration ergeben, sind die deutschen Teilnehmer zurückhaltend. Einige ihrer Befürchtungen scheinen jedoch übertrieben: Die Migration wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf die Grenzgebiete abzielen sondern auf die Zentren, lediglich der Transitverkehr könnte eine zu klärende Thematik sein. Bemühungen, aktiv die Integration der Arbeitsmärkte zu fördern, haben bislang nur sehr begrenzte Ergebnisse erzielt. Alles in allem werden die Integrationsprozesse Zeit benötigen. Es müssen nicht nur die fehlenden Abstimmungen auf institutioneller Ebene überwunden werden (oder zumindest müssen Schnittstellen definiert werden), sondern auch die Auffassungen und Einstellungen (zumindest auf der deutschen Seite der Grenze) müssen sich ändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neuabgrenzung des deutschen Regionalfördergebiets 2007 bis 2013: ausgewählte Regionalindikatoren zur Überprüfung von Vorranggebieten im Rahmen der regionalen Strukturpolitik. Endbericht. Gutachten im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe (GA) "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (2006)

    Schwengler, Barbara; Haag, Günter; Binder, Jan;

    Zitatform

    (2006): Neuabgrenzung des deutschen Regionalfördergebiets 2007 bis 2013. Ausgewählte Regionalindikatoren zur Überprüfung von Vorranggebieten im Rahmen der regionalen Strukturpolitik. Endbericht. Gutachten im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe (GA) "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". (IAB-Gutachten), Nürnberg, 136 S.

    Abstract

    Das Gutachten beschreibt die Arbeiten zur Vorbereitung der Neuabgrenzung des deutschen Fördergebiets für den Zeitraum von 2007 bis 2013. Es wurde im Auftrag des Unterausschusses der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" erstellt. Das Gutachten enthält drei Module: Im ersten Modul wird der bisherige Gebietszuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin und Brandenburg kritisch überprüft und Vorschläge für einen neuen, kreisscharfen Gebietszuschnitt für die kommende Förderperiode erarbeitet. Das zweite Modul enthält verschiedene Indikatoren, die in geeigneter Weise die Arbeitsmarktlage und Einkommenskraft der Regionen abbilden. Dafür werden neben den "klassischen" Indikatoren wie der Arbeitslosenquote und dem Bruttojahreslohn pro Beschäftigtem auch neue Indikatoren analysiert, z.B. das Primäreinkommen, die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung oder der Beschäftigungsgrad am Wohnort. Das dritte Modul umfasst Vorschläge für ein erstmals gesamtdeutsches Bewertungsmodell. Neben den gesamtdeutschen Modellrechnungen werden die unterschiedlichen Verfahren zur Bildung eines Gesamtindikators diskutiert. Zudem wird auf die Problematik beim Übergang von getrennten Modellen für West- und Ostdeutschland zu einem gesamtdeutschen Modell eingegangen. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Neuabgrenzung der Fördergebiete der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ab 2007 (2006)

    Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara (2006): Neuabgrenzung der Fördergebiete der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ab 2007. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 9, S. 533-538.

    Abstract

    "Die deutschen Fördergebiete werden von der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' in regelmäßigen Abständen neu abgegrenzt. Dafür werden verschiedene Indikatoren zu einem Gesamtindikatormodell verknüpft und wird die Förderbedürftigkeit der Regionen anhand eines von der Europäischen Kommission vorgegebenen Schwellenwerts festgelegt. Erstmals konnte für die anstehende Neuabgrenzung der deutschen Fördergebiete ab dem Jahr 2007 der Vergleich aller deutschen Regionen in einem Modell erfolgen, in dem der Arbeitsmarkt- und Einkommensindikator - wie in der Vergangenheit - den Schwerpunkt bildet. Es handelt sich dabei zum einen um die Arbeitslosenquote im mehrjährigen Durchschnitt und zum anderen um den Bruttojahreslohn pro Beschäftigtem, die vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis Transferzentrum Angewandte Systemanalyse berechnet wurden. Ebenfalls wurde vor dem Hintergrund der Vorgaben der Europäischen Kommission im Zusammenhang mit der nächsten Förderperiode von 2007 bis 2013 ein Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin und Brandenburg mit der Trennung der Stadt Berlin vom Brandenburger Umland notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    What has caused regional employment growth differences in Eastern Germany? (2006)

    Suedekum, Jens; Blien, Uwe ; Ludsteck, Johannes ;

    Zitatform

    Suedekum, Jens, Uwe Blien & Johannes Ludsteck (2006): What has caused regional employment growth differences in Eastern Germany? In: Review of regional research, Jg. 26, H. 1, S. 51-73. DOI:10.1007/s10037-005-0077-2

    Abstract

    "In dem Aufsatz verwenden wir ein regressionsanalytisches Analogon der deskriptiven shift-share Methode, um die Erklärungsmacht verschiedener Theorien zur Entstehung regionaler Disparitäten im Beschäftigungswachstum zu testen. Konkret betrachten wir die Beschäftigungsentwicklung in den ostdeutschen Landkreisen von 1993-2001. Es stellt sich heraus, dass ein überhöhtes regionales Lohnniveau eine größere Rolle spielt als regionale Differenzen in der Qualifikations-, Firmengrößen- oder Branchenstruktur. Die wichtigste Quelle regionaler Wachstumsunterschiede ist jedoch die Dispersion idiosynkratischer Standorteffekte. Die ostdeutschen Landkreise unterscheiden sich signifikant in ihrer Kapazität, Beschäftigungswachstum zu generieren. Dies unterstreicht die Bedeutung der regionalen Dimension des Beschäftigungsproblems in Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ludsteck, Johannes ;
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  • Literaturhinweis

    Analyse des Ausbildungsmarktes in Sachsen (2006)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Sujata, Uwe & Antje Weyh (2006): Analyse des Ausbildungsmarktes in Sachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 01/2006), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Ausgehend vom starken Geburtenrückgang seit der politischen Wende in Ostdeutschland und daraufhin abnehmenden Schüler- sowie Schulabgängerzahlen, wird sich der Ausbildungsmarkt in den kommenden Jahren verändern. Der Aufsatz untersucht die häufigsten Ausbildungsformen: duales System, schulische Ausbildung (Berufsfachschule) und Hochschulausbildung nach regionalen, berufs- und geschlechtsspezifischen Unterschieden in Sachsen zum Lehrjahresbeginn 2005/2006. Darüber hinaus bildet er das Mobilitätsverhalten der Auszubildenden im dualen System und Hochschulwesen ab. Die Schulabgängerzahlen werden sich nach der Prognose der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre halbieren. Die Anteile der einzelnen Abschlussarten verschieben sich dahingehend, als dass vor allem der Anteil des Realschulabschlusses sinkt und eher niedrigere Bildungsabschlüsse zunehmen. Diese zwei Gruppen von Schulabsolventen streben überwiegend eine Ausbildung im dualen System an. Ausbildungsberufe und Ausbildungsstellen, die an zukünftige Auszubildende relativ niedrige Anforderungen stellen, sind aber nur in begrenztem Umfang vorhanden. Die Anforderungen, die an neue Fachkräfte gestellt werden, steigen weiter. Die Entwicklungen gehen weg von einfachen Tätigkeiten hin zum Steuern und Überwachen. Für Berufe, die eine anspruchsvollere Ausbildung voraussetzen und die in Zukunft auch durch die Wirtschaft stärker nachgefragt werden, stehen durch den Rückgang der Mittelschüler mit Realschulabschluss zahlenmäßig sehr viel weniger geeignete Lehrlinge zur Verfügung. Die Anzahl der Absolventen mit Hochschulreife geht auch zurück, allerdings nicht so stark wie beim Realschulabschluss. Da aber jetzt schon Engpässe z.B. bei Ärzten und Ingenieuren bestehen, ist zu befürchten, dass der Bedarf auch hier das Potenzial übersteigen könnte. Die Berufswahl ist immer noch deutlich geschlechterabhängig, obwohl schwere körperliche Arbeiten zunehmend durch Maschinen ersetzt werden. Durch die sich ändernden Anforderungen in den meisten Berufen gibt es keine früher vorhandenen Zugangsbeschränkungen zu bestimmten Berufen für Frauen mehr. In Deutschland stehen jetzt Männern und Frauen gleichermaßen alle Ausbildungen offen. Nach wie vor ist jedoch festzustellen, dass im dualen System bei den männlichen Bewerbern technische Berufe bevorzugt werden, wie z.B. Kfz-Systemmechaniker, Mechatroniker und Tischler. Bei den weiblichen Bewerbern sind es eher Berufe im Bürobereich und im Dienstleistungssektor (Bürokauffrau, Hotelfachfrau und Friseurin). Genauso dominieren in technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen Studenten, wogegen Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Kunst / Kunstwissenschaften von Studentinnen bevorzugt werden. Um über die Vielfalt der unterschiedlichen Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten zu informieren, bietet die Bundesagentur für Arbeit für jeden eine individuelle Berufsberatung an. Zusätzlich werden Informationsveranstaltungen, zum Teil in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, durch Einrichtungen und Betriebe durchgeführt. Studierende sind im Vergleich zu Auszubildenden im dualen System eher mobil. Die Ausbildungsmobilität im dualen System ist stärker dem geschuldet, dass es in Sachsen zu wenige und vor allem passende, d.h. von den Bewerbern gewünschte Ausbildungsstellen gibt, wogegen dieses Problem beim Anstreben einer Hochschulausbildung oft nicht vorhanden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;
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    Der deutsche Arbeitsmarkt: Gestern, Heute, Morgen (2006)

    Walwei, Ulrich ; Zika, Gerd ; Fuchs, Johann ; Schnur, Peter;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich, Johann Fuchs, Peter Schnur & Gerd Zika (2006): Der deutsche Arbeitsmarkt: Gestern, Heute, Morgen. In: Bundesarbeitsblatt H. 1, S. 4-12.

    Abstract

    "Seit Mitte der 70er Jahre erreicht die Arbeitslosigkeit in Deutschland immer wieder neue Rekordhöhen. Den vorläufigen Höhepunkt mit erstmals über fünf Millionen registrierten Arbeitslosen markierte der Beginn des Jahres 2005. Im Jahresdurchschnitt 2005 dürfte sich die gesamte Unterbeschäftigung einschließlich der Stillen Reserve auf knapp sechs Mio. Personen belaufen. Dieser Beitrag befasst sich mit der Entwicklung und den Perspektiven des deutschen Arbeitsmarktes - vor dem Hintergrund der Annahmen und Ergebnisse der Langfristprojektionen des Arbeitskräftebedarfs und des Arbeitskräfteangebots." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen nach Geschlecht und Altersgruppen: Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Geschlecht und Alter für die Jahre 1991-2004 (2006)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2006): Erwerbstätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen nach Geschlecht und Altersgruppen. Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Geschlecht und Alter für die Jahre 1991-2004. (IAB-Forschungsbericht 02/2006), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat seit 1991 kontinuierlich zugenommen und sich jener der Männer angenähert. Heute sind mit 47 Prozent fast die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland Frauen. Allerdings gibt der Erwerbstätigenanteil allein nur wenig Aufschluss über die tatsächliche Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben. Vielmehr müssen auch Arbeitszeit und das Arbeitsvolumen berücksichtigt werden. Diese werden in der IAB-Arbeitszeitrechnung nach Alter und Geschlecht für Männer und Frauen verschiedener Altersgruppen ermittelt. So trugen Frauen 2004 nur mit 38,8 Prozent zum gesamtwirtschaftlichen Arbeitsvolumen in Deutschland bei. Diese unterproportionale Partizipation liegt insbesondere an der steigenden Teilzeitbeschäftigung (einschließlich Mini-Jobs) von Frauen - im Jahr 2004 war fast die Hälfte der beschäftigten Frauen in Teilzeitjobs tätig - 1991 waren es mit gut 30 Prozent noch bedeutend weniger. Dies wird mit Nachteilen beim Einkommen, der Karriere und der sozialen Sicherung erkauft. Teilzeitarbeit entspricht zwar häufig den Wünschen von Frauen, dies aber oft nur, weil sie wegen ungünstiger Rahmenbedingungen keine bessere Alternative haben, berufliche und familiäre Interessen unter einen Hut zu bringen. Deshalb bedarf es weiterer Anstrengungen, um die Arbeitsmarktchancen von Frauen zu verbessern. Dazu gehören neben besseren Angeboten zur Kinderbetreuung auch familiengerechte Arbeitsplätze. In dem Bericht werden Ergebnisse der IAB-Arbeitszeitrechnung differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen veröffentlicht. Die aktuellen Berechnungen berücksichtigen insbesondere methodische Änderungen bei der Berechnung der geschlechts- und altersspezifischen Strukturen sowie Revisionen der Erwerbstätigenzahlen des Statistischen Bundesamtes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Bericht für den Süden Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Cottbus mit der kreisfreien Stadt Cottbus und den Landkreisen Elbe Elster, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz (2006)

    Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris & Dieter Bogai (2006): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Bericht für den Süden Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Cottbus mit der kreisfreien Stadt Cottbus und den Landkreisen Elbe Elster, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 04/2006), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    Der Bericht ist Teil eines deutschlandweiten Forschungsprojektes "VALA - Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" des IAB. Es vergleicht und analysiert die Beschäftigungsentwicklung in den Kreisen und erklärt diese mit der Branchenstruktur, Lohnhöhe, Betriebsgröße, Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und den regionalen Standortbedingungen. "Der Agenturbezirk Cottbus im Süden Brandenburgs gehört zu den Regionen des Landes mit den schwierigsten Bedingungen am Arbeitsmarkt. Im Vergleich zu den anderen Kreisen Brandenburgs ist die Beschäftigung dort am stärksten zurückgegangen. Die Arbeitslosenquoten in den Teilregionen liegen ebenfalls teilweise deutlich über dem Landesdurchschnitt. Die Regionen, die von Braunkohleförderung und Energieindustrie geprägt sind, erlebten einen gravierenden Strukturwandel. Dies kommt abgesehen von der Stadt Cottbus in einem für alle Landkreise negativen Brancheneffekt zwischen -0,56 Prozentpunkten in Elbe Elster und -1,13 Prozentpunkten in Oberspreewald-Lausitz zum Ausdruck. Die weiteren Beschäftigungsdeterminanten wirken in den Kreisen des Agenturbezirks unterschiedlich. Während in Cottbus vor allem die höheren Betriebsgrößen - allerdings nicht untypisch für Kreisstädte - negativ auf die Beschäftigung wirken, macht sich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zusätzlich der negative Lohneinfluss bemerkbar. Dagegen ist in Cottbus der Lohneinfluss - untypisch für Kreisstädte - günstig für die Beschäftigung. Dies liegt vor allem am niedrigen Lohnniveau, für das neben hoher Arbeitslosigkeit die Nähe Polens bedeutsam sein dürfte. Auffallend ist der signifikante und bezogen auf Ostdeutschland stark negative Standorteffekt von -1,52 Prozentpunkten für Cottbus. Dieser steht erstaunlich neutralen Standorteigenschaften des Landkreises Spree-Neiße gegenüber, würde man doch gerade auch dort aufgrund der Randlage ebenfalls deutlich negative Standorteffekte vermuten. Es liegt der Schluss nahe, dass hier besonders deutlich die Wirkungen aus der Stadt-Umland-Beziehung zwischen dem Landkreis Spree-Neiße und der davon vollständig umschlossenen Stadt Cottbus zum Tragen kommen. Der Landkreis Spree-Neiße profitiert von der Suburbanisierung der Kreisstadt und dem Zugang von Märkten in Cottbus und kann damit Nachteile in der großräumigen Erreichbarkeit sowie in der Lage an der ehemaligen EU-Außengrenze ausgleichen. Cottbus hingegen ist ebenfalls von den Konsequenzen aus dieser Randlage betroffen, hat jedoch infolge einer starken Abwanderung auch erhebliche nachfrageseitige Verluste zu verkraften. Die Ansiedlung überregional tätiger öffentlicher Einrichtungen ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungssituation in der Stadt." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Verzögerter Strukturwandel und Benachteiligung im föderalen Finanzausgleich: ist der Stadtstaat Bremen noch zeitgemäß? (2006)

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe; Brück-Klingberg, Andrea;

    Zitatform

    Wrobel, Martin, Andrea Brück-Klingberg & Uwe Harten (2006): Verzögerter Strukturwandel und Benachteiligung im föderalen Finanzausgleich. Ist der Stadtstaat Bremen noch zeitgemäß? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 298-301.

    Abstract

    "Das Bundesland Bremen, durch eine altindustrielle Wirtschaftsstruktur und den Status eines Stadtstaates geprägt, steht, konfrontiert mit den Herausforderungen des allgemeinen Strukturwandels und der Globalisierung, vor großen Aufgaben. Gefangen zwischen Handlungsdruck durch hohe Arbeitslosigkeit und notwendiger Besonnenheit aufgrund knapper fiskalischer Mittel können die verantwortlichen politischen Akteure in ihren Planungen freilich auf klare Bremer Stärken wie eine hervorragende Humankapitalausstattung, ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau und eine tragfähige, sich in den letzten Jahren deutlich positiv entwickelnde Branchenstruktur setzen. Die Aufhebung der bestehenden Benachteiligung von Stadtstaaten im Länderfinanzausgleich vorausgesetzt, kann das Land Bremen seine in vielen Bereichen positive Entwicklung fortsetzen und auch zukünftig ein wertvoller Partner im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    IAB Handbuch Arbeitsmarkt: Analysen, Daten, Fakten (2005)

    Allmendinger, Jutta; Wagner, Petra ; Koller, Lena ; Koch, Susanne ; Walwei, Ulrich ; Klinger, Sabine ; Wiedemann, Eberhard; Allmendinger, Jutta; Zika, Gerd ; Stephan, Gesine ; Spitznagel, Eugen; Bach, Hans-Uwe; Walwei, Ulrich ; Bellmann, Lutz ; Rhein, Thomas; Blien, Uwe ; Rauch, Angela ; Deeke, Axel; Popp, Sandra; Kettner, Anja; Krug, Gerhard ; Kaufmann, Klara; Konle-Seidl, Regina ; Jahn, Elke ; Wanger, Susanne ; Jaenichen, Ursula; Sproß, Cornelia; Hummel, Markus; Rothe, Thomas ; Gartner, Hermann ; Promberger, Markus ; Gaggermeier, Christian; Kress, Ulrike; Fuchs, Johann ; Windhövel, Kerstin; Feil, Michael; Reinberg, Alexander; Emmerich, Knut; Eichhorst, Werner; Eichhorst, Werner; Ludsteck, Johannes ; Ebner, Christian ; Schnur, Peter; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta, Werner Eichhorst & Ulrich Walwei (Hrsg.); Wagner, Petra, Lena Koller, Susanne Koch, Ulrich Walwei, Sabine Klinger, Eberhard Wiedemann, Jutta Allmendinger, Gerd Zika, Gesine Stephan, Eugen Spitznagel, Hans-Uwe Bach, Lutz Bellmann, Thomas Rhein, Uwe Blien, Angela Rauch, Axel Deeke, Sandra Popp, Anja Kettner, Gerhard Krug, Klara Kaufmann, Regina Konle-Seidl, Elke Jahn, Susanne Wanger, Ursula Jaenichen, Cornelia Sproß, Markus Hummel, Thomas Rothe, Hermann Gartner, Markus Promberger, Christian Gaggermeier, Ulrike Kress, Johann Fuchs, Kerstin Windhövel, Michael Feil, Alexander Reinberg, Knut Emmerich, Werner Eichhorst, Johannes Ludsteck, Christian Ebner, Peter Schnur & Hans Dietrich (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt. Analysen, Daten, Fakten. (IAB-Bibliothek 01), Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 295 S.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt steckt in einer Krise. Eine Trendwende ist derzeit nicht erkennbar. Deutschland hat hierbei ein Niveauproblem, ein Entwicklungsproblem und ein Strukturproblem: Die Arbeitslosigkeit verharrt auf hohem Niveau, die Beschäftigung ist viel zu gering. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind von Rezession zu Rezession weiter gestiegen. Und das hohe Niveau der Langzeitarbeitslosigkeit zeigt, dass der deutsche Arbeitsmarkt auch strukturelle Probleme ausweist.
    Das IAB Handbuch Arbeitsmarkt analysiert
    - die Entwicklung und Perspektiven des deutschen Arbeitsmarkts und der Beschäftigungspolitik,
    - die erwartbaren Wirkungen der jüngsten Reformen,
    - die Chancen und Risiken beim Ausbau eines Niedriglohnsektors und
    - die Beschäftigungseffekte von Veränderungen der Arbeitszeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt - Entwicklung und Perspektiven (2005)

    Allmendinger, Jutta; Spitznagel, Eugen; Gaggermeier, Christian; Kettner, Anja; Bach, Hans-Uwe; Klinger, Sabine ; Ebner, Christian ; Koch, Susanne ; Feil, Michael; Ludsteck, Johannes ; Walwei, Ulrich ; Rothe, Thomas ; Eichhorst, Werner; Schnur, Peter; Blien, Uwe ; Zika, Gerd ; Fuchs, Johann ; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta, Hans-Uwe Bach, Uwe Blien, Christian Ebner, Werner Eichhorst, Michael Feil, Johann Fuchs, Christian Gaggermeier, Anja Kettner, Sabine Klinger, Susanne Koch, Johannes Ludsteck, Thomas Rothe, Peter Schnur, Eugen Spitznagel, Ulrich Walwei, Susanne Wanger & Gerd Zika (2005): Der deutsche Arbeitsmarkt - Entwicklung und Perspektiven. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 13-66.

    Abstract

    "Das Kapitel enthält eine Darstellung des bundesdeutschen Arbeitsmarktes seit der Wiedervereinigung, eine Analyse der Determinanten regionaler Disparitäten in den alten und neuen Bundesländern sowie zwischen den beiden Landesteilen, einen Vergleich der hiesigen Situation und Entwicklung mit der anderer OECD-Länder, Projektionen der kurz- und längerfristigen Arbeitsmarktentwicklung sowie eine Erörterung der Voraussetzungen für eine weiterhin erforderliche wachstumsfördernde Beschäftigungspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Nordrhein-Westfalen (2005)

    Amend, Elke; Bauer, Frank;

    Zitatform

    Amend, Elke & Frank Bauer (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Nordrhein-Westfalen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2005), Nürnberg, 82 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen ist durch erhebliche regionale Disparitäten gekennzeichnet. Die Beschäftigung in NRW als ganzes ist im Zeitraum von 1993 bis 2001 um jährlich 0,37 Prozent zurückgegangen. Aber bereits auf der Ebene der Regionen zeigen sich gegenläufige Entwicklungen: Der Ballungsraum Ruhrgebiet und das Bergische Land weisen erhebliche Beschäftigungsverluste auf, während z.B. die Region Münsterland Beschäftigung hinzu gewonnen hat. Auf Kreisebene variiert die Wachstumsrate der Beschäftigung zwischen 1,29 Prozent pro Jahr im ländlichen Paderborn und - 3,03 Prozent in Gelsenkirchen im nördlichen Ruhrgebiet, woraus sich eine Spannweite von mehr als 4 Prozentpunkten ergibt. Der Hauptgrund für die insgesamt negative Beschäftigungsentwicklung Nordrhein-Westfalens ist das aus der hohen Arbeitsplatzdichte resultierende große Gewicht des Ruhrgebiets. Hinsichtlich der Beschäftigungsentwicklung belegt NRW den letzten Platz im Länder-Ranking der westdeutschen Flächenstaaten. Nur die Stadtstaaten Hamburg und Bremen verloren im gleichen Zeitraum einen noch größeren Anteil ihrer Arbeitsplätze. An der Spitze rangiert Bayern, das mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 0,15 Prozent pro Jahr den bundesweit günstigsten Beschäftigungsverlauf erzielt, gefolgt vom Saarland mit 0,07 Prozent. In der Untersuchung werden zentrale Determinanten der Beschäftigungsentwicklung analysiert: Die Branchenzusammensetzung, die Betriebsgröße, die Qualifikation und der Lohn sowie weitere standortspezifische Faktoren. Das empirische Analysemodell ermittelt für bestimmte Branchen, hauptsächlich für Dienstleistungen, für die Qualifikationsgruppe der Akademiker und für mittelgroße Betriebe eine die Beschäftigung begünstigende Wirkung. Dagegen weisen große Betriebe und die Mehrzahl der Branchen im Produzierenden Gewerbe Beschäftigungsverluste aus. Diese auf der Datenbasis aller westdeutschen Kreise ermittelten Einflussgrößen werden mit ihren regionalen Ausprägungen verknüpft und ergeben so den Beitrag einer jeden Determinante zum regionalen Beschäftigungswachstum. Die Analyse erfolgt mittels einer Shift-Share-Regression, die eine Zerlegung der Beschäftigungsentwicklung in strukturelle und in standortspezifische Determinanten erlaubt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmärkte in Ostdeutschland: Was hat das eine, was das andere Land nicht hat? (2005)

    Amend, Elke; Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Amend, Elke & Dieter Bogai (2005): Regionale Arbeitsmärkte in Ostdeutschland: Was hat das eine, was das andere Land nicht hat? (IAB-Kurzbericht 25/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die Beschäftigungsentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern. Dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede: In den Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze werden weniger Arbeitsplätze abgebaut als in den Kernstädten und den Grenzregionen zu den neuen EU-Mitgliedsländern. Insgesamt führt die negative Konjunkturentwicklung im Osten weiterhin zu massiven Beschäftigungsverlusten. Vor allem Standortbedingungen bestimmen die regionsspezifischen Entwicklungstrends. Strukturelle Merkmale wie Branchenzusammensetzung, Betriebsgröße und Qualifikation sowie das Lohnniveau erklären ebenfalls einen erheblichen Teil der regionalen Unterschiede. So zeigt sich, dass ein hoher Akademikeranteil unter den Beschäftigten und mittelgroße Unternehmen einen positiven Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung in einer Region haben. Die Arbeitsmarkt- und Standortpolitik in Ostdeutschland steht vor einem besonderen Dilemma: Während die Abwanderung zu einer erwünschten Entlastung des angespannten Arbeitsmarktes führt, ist der Fortzug qualifizierter Arbeitskräfte aus standortpolitischer Sicht negativ zu beurteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Indikatoren des deutschen Arbeitsmarktes (2005)

    Bach, Hans-Uwe; Hummel, Markus; Kaufmann, Klara; Reinberg, Alexander;

    Zitatform

    Bach, Hans-Uwe, Markus Hummel, Klara Kaufmann & Alexander Reinberg (2005): Zentrale Indikatoren des deutschen Arbeitsmarktes. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 193-253.

    Abstract

    Kapitel E des IAB Handbuchs Arbeitsmarkt enthält Daten zu folgenden Bereichen:
    1. Wachstum / Beschäftigung / Produktivität
    2. Arbeitszeitrechnung (Jahres- und Wochenarbeitszeit, Arbeitsvolumen)
    3. Arbeitsmarktbilanz (Erwerbstätige, Arbeitslose und Stille Reserve ab 1960)
    4. Regionaldaten ( Arbeitslosenquoten und Beschäftigungsentwicklung nach Kreisen)
    5. Bildung und Ausbildung (qualifikationsspezifische Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen 1975-2004). (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Report Hessen: Kurzfassung des Abschlussberichts. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004 (2005)

    Baden, Christian; Burkert, Carola ; Schaade, Peter; Schmid, Alfons; Kirchhof, Kai; Knobel, Claudia;

    Zitatform

    herausgegeben von K. Kirchhof (Hrsg.); Baden, Christian, Claudia Knobel & Alfons Schmid Carola Burkert & Peter Schaade (Mitarb.) (2005): Betriebspanel Report Hessen. Kurzfassung des Abschlussberichts. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 05/2005), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Seit 1993 führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusammenarbeit mit der TNS Infratest Sozialforschung GmbH eine repräsentative Betriebsbefragung in Deutschland durch. Seit der Befragung 2001 ist durch die Unterstützung der Hessischen Landesregierung sowie der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit eine gesonderte Auswertung auch für Hessen möglich. Ziel dieses erweiterten Panels ist es, Informationen und Erkenntnisse über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Hessen zu gewinnen. Die Kurzfassung beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse des Abschlussberichts 2004. Die Ausführungen basieren auf der mündlichen Befragung von 1.019 Betrieben in Hessen.
    Die wichtigsten Ergebnisse:
    - Konstante Beschäftigtenzahlen in Hessen
    - Positiver Beschäftigungsverlauf des Sektors Dienstleistungen für Unternehmen gegen den Trend
    - Beschäftigungsanstieg in 38 Prozent der Betriebe zwischen den Jahren 2000 und 2004
    - Frauen auf der obersten Führungsebene deutlich unterrepräsentiert
    - Personalprobleme in Großbetrieben und im Verarbeitenden Gewerbe
    - Hessische Betriebe hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation skeptisch
    - Innovationen in Hessen leicht gesunken
    - Abnahme der Beschäftigungsdynamik in Hessen
    - Keine Ausweitung der besonderen Beschäftigungsformen
    - Möglichkeiten der flexiblen Anpassung der betrieblichen Arbeitszeiten von hessischen Betrieben noch nicht voll ausgeschöpft
    - Ausbildung in Hessen 2004 - weiterhin hohes ungenutztes Ausbildungspotenzial." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Personalstruktur und Personalprobleme: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004 (2005)

    Baden, Christian; Schaade, Peter; Schmid, Alfons; Kirchhof, Kai; Burkert, Carola ;

    Zitatform

    Baden, Christian & Alfons Schmid (2005): Personalstruktur und Personalprobleme. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 03/2005), Nürnberg, 21 S.

    Abstract

    "Der Report ist der vierte aus der Befragungswelle 2004 und beschäftigt sich mit der Personalstruktur der Betriebe, die einerseits die Qualifikationsgruppen und andererseits die betrieblichen Führungsebenen beinhaltet. Hierbei ist eine geschlechtsspezifische Betrachtung von besonderem Interesse. Des Weiteren werden künftig erwartete Personalprobleme aus betrieblicher Sicht dargestellt. Die Ausführungen basieren auf der mündlichen Befragung von 1.019 Betrieben in Hessen. Die Ergebnisse wurden auf alle hessischen Betriebe hochgerechnet und sind repräsentativ.
    Ergebnisse:
    - Personalstruktur in Hessen 2004
    - Frauenanteil an der Gesamtbeschäftigung in Hessen ist gestiegen
    - Frauen sind in den höherqualifizierten Beschäftigtengruppen in Hessen nur unterdurchschnittlich vertreten
    - Kaum Veränderungen in der Qualifikationsstruktur in Hessen seit 2002
    - Nur 25% der Beschäftigten auf oberster Führungsebene in Hessen sind Frauen
    - Frauen in oberster Führungsposition sind vor allem bei Großbetrieben die Ausnahme
    - Auf zweiter Führungsebene steigt der Frauenanteil
    - Fast 30% der Betriebe in Hessen erwarten künftig Probleme durch hohe Lohnkostenbelastung
    - Mehr als ein Drittel aller hessischen Großbetriebe sehen künftig einen zu hohen Personalbestand
    - Produzierendes Gewerbe in Hessen beklagt Nachwuchs- und Fachkräftemangel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der neunten Welle 2004: Teil 1: Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigten, Auszubildende (2005)

    Bellmann, Lutz ; Wahse, Jürgen; Dahms, Vera;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Vera Dahms & Jürgen Wahse (2005): IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der neunten Welle 2004. Teil 1: Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigten, Auszubildende. (IAB-Forschungsbericht 20/2005), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in ostdeutschen Betrieben durch (IAB-Betriebspanel Ost). Ziel dieser Arbeitgeberbefragung ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in den neuen Bundesländern zu erhalten. Für Auswertungen in Ostdeutschland liegen für das Jahr 2004 Interviews von 5.585 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,4 Prozent der Betriebe mit 10,9 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Ostdeutschland.
    Betriebs- und Beschäftigungsentwicklung: Die Anzahl der bestehenden Betriebe (mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) in Ostdeutschland ist nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit - nachdem 1999 mit 440 Tsd. ein Höhepunkt erreicht war - in den letzten Jahren gesunken und lag Mitte 2003 nur noch bei 391 Tsd. Betrieben. Wesentlich zu dieser negativen Entwicklung trugen das Baugewerbe sowie der Bereich Handel / Reparatur bei, auf die über 60 Prozent aller Verluste im betrieblichen Bestand seit dem Jahre 1999 zurückgeführt werden können. Der Beschäftigungsrückgang hat sich in Ostdeutschland zwischen Mitte 2003 und Mitte 2004 nach Angaben des Panels mit ca. 50 Tsd. Beschäftigten (-1 Prozent) fortgesetzt, wenn auch im Vergleich zu den Vorjahren in deutlich abgeschwächter Form. Dabei zeigt die Untersuchung, dass unternehmensnahe Dienstleistungen deutliche und das Gesundheits- und Sozialwesens leichte Beschäftigungszuwächse verzeichnen konnten. Auch das Verarbeitende Gewerbe hatte eine etwas höhere Beschäftigtenzahl. Alle anderen Branchen haben die Zahl ihrer Beschäftigten verringert. Auch zwischen Mitte 2004 und Mitte 2005 ist mit einem weiteren, wenn auch abgeschwächten Beschäftigungsrückgang in Ostdeutschland zu rechnen.
    Ausbildung: Trotz stabiler Anteile der Auszubildenden an den Beschäftigten hat die Zahl der Auszubildenden in Ostdeutschland im Vergleich mit den Vorjahren wiederum abgenommen. Etwa 7 Prozent der für das Ausbildungsjahr 2003/2004 angebotenen Ausbildungsplätze (ca. 10 Tsd.) blieben insbesondere in Folge fehlender geeigneter Bewerber unbesetzt. Am häufigsten blieben Ausbildungsplätze unbesetzt, weil die schulischen Kenntnisse der Bewerber unzureichend waren. Die Gruppe der ausbildungsberechtigten, aber nicht ausbildenden Betriebe bildet mit 24 Prozent ein beachtliches Potenzial für ein höheres Ausbildungsplatzangebot. Die Hauptgründe für die Nichtbeteiligung dieser Unternehmen an der Ausbildung liegen darin, dass ca. die Hälfte von ihnen keine Übernahmemöglichkeit sieht und die andere Hälfte zu hohe Ausbildungskosten benennt. Während zwischen 1996 und 2003 in Ostdeutschland ein Abwärtstrend bei der Übernahme von Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis zu verzeichnen war, ist die Übernahmequote in Ostdeutschland 2004 im Vorjahresvergleich um 3 Prozentpunkte auf 41 Prozent angestiegen (Westdeutschland 54 Prozent). Die Übernahmequoten der Frauen und Männer sind gleich. Der wichtigste Grund für die Nichtübernahme von Ausbildungsabsolventen ist die betriebliche Ausbildung über Bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    IAB regional - neues Forschungsnetz geknüpft (2005)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (2005): IAB regional - neues Forschungsnetz geknüpft. In: IAB-Forum H. 1, S. 68.

    Abstract

    "Global denken, lokal handeln - nach diesem Leitgedanken wurden in Deutschland auch die Arbeitsmarktpolitik und die Steuerungsprozesse in der Bundesagentur für Arbeit neu ausgerichtet. Damit steigt tendenziell die Nachfrage nach wissenschaftlich fundierten Informationen, die zur Lösung der Probleme vor Ort beitragen können. Das IAB hat darauf mit Errichtung eines regionalen Forschungsnetzes reagiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Erklärung von regionaler Entwicklung, Arbeitslosigkeit und Entlohnung (2005)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (2005): Zur Erklärung von regionaler Entwicklung, Arbeitslosigkeit und Entlohnung. In: S. Seiter (Hrsg.) (2005): Neuere Entwicklungen in der Wachstumstheorie und der Wachstumspolitik, S. 279-298.

    Abstract

    Die Implementation technischer Neuerungen und damit das Erreichen von Produktivitätsfortschritten ist zwischen Unternehmen, Sektoren und Regionen unterschiedlich verteilt. Dies impliziert regionale Unterschiede im Hinblick auf die Beschäftigungs- und Lohnentwicklung. Der Beitrag geht von der These aus, dass Regionen Produktivitätsgewinne realisieren können, wenn sie sich auf einzelne Wirtschaftszweige spezialisieren und entwickelt einen Ansatz zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen regionaler Entwicklung, Arbeitslosigkeit und Entlohnung, mit dessen Hilfe die Konsequenzen der Spezialisierung verdeutlicht werden. Die Konzentration einzelner Regionen auf bestimmte Produktbereiche hat zur Folge, dass das Wirtschaftswachstum dieser Regionen vom Lebenszyklus der jeweiligen Güter abhängt. Schnellen Zuwächsen bei Produktivität, Löhnen und Beschäftigung, die in der ersten Phase des Lebenszyklus möglich sind (Kompensationsthese), können an dessen Ende drastische Zunahmen der Arbeitslosigkeit und Lohnrückgänge gegenüberstehen (Freisetzungsthese). Ausschlaggebend ist die Elastizität der Güternachfrage. Solange die Nachfrage elastisch auf Preisänderungen reagiert, sind mit zunehmender Produktivität Beschäftigungsgewinne möglich. Stagniert die Nachfrage, d.h. ist sie unelastisch, was am Ende des Lebenszyklus eines Produkts mit großer Wahrscheinlichkeit eintreten wird, überwiegen die Freisetzungswirkungen des technischen Fortschritts (Freisetzungsthese). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Service industries and regional development: an analysis for Eastern Germany (2005)

    Blien, Uwe ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Anette Haas (2005): Service industries and regional development. An analysis for Eastern Germany. In: The Service Industries Journal, Jg. 25, H. 8, S. 979-997.

    Abstract

    Mit Hilfe des Shift-Share-Regressionsansatzes wird der Beitrag, den Dienstleistungen zur Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland leisten, analysiert. Die Ergebnisse, die auf Grund äußerst differenzierter Daten der Beschäftigungsstatistik gewonnen wurden, zeigen, dass Dienstleistungen mehr als andere Industriezweige dazu beitrugen, die Beschäftigung auf einen positiven Entwicklungspfad zu bringen. Dies beruht einerseits auf dem allgemein zu beobachtenden weltweiten Strukturwandlungsprozess und andererseits auf der speziellen Situation Ostdeutschlands. Fördermittel wurden in großem Umfang in der Osten transferiert, was besonders das Segment der Volkswirtschaft stabilisiert, das mit der lokalen Nachfrage korreliert. Dieses Segment besteht in Ostdeutschland in erster Linie aus Dienstleistungen. Industrielle Wandlungsprozesse können mit Hilfe von theoretischen Ansätzen zum Strukturwandel erklärt werden. Es wird gezeigt, dass Prozesse der Dekonzentration für die Erklärung regionaler Disparitäten eine Rolle spielen, da inversive Lokalisierungs- und positive Urbanisierungseffekte sichtbar werden. Für die empirische Analyse wird ein erweiterter Ansatz gewählt, der sich der Verallgemeinerung eines ökonometrischen Analogs der üblichen Shift-Share-Methode bedient. Dieser Ansatz kombiniert die Stärken des traditionellen Ansatzes mit den Vorteilen theorieorientierter Modellbildung und denen der Regressionsanalyse. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmärkte: Welche Arbeitsagenturen sind vergleichbar? (2005)

    Blien, Uwe ; Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Franziska Hirschenauer (2005): Regionale Arbeitsmärkte: Welche Arbeitsagenturen sind vergleichbar? (IAB-Kurzbericht 18/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "In Deutschland bestehen große regionale Arbeitsmarktdisparitäten, die für den regionalen Erfolg arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen mitbestimmend sind. Um dies bei Leistungsvergleichen zwischen den Agenturen berücksichtigen zu können, wurde eine Typisierung der Agenturbezirke eingeführt. Sie wurde jetzt aktualisiert. Die Typisierung der Agenturbezirke baut auf Analysen zu den exogenen Determinanten arbeitsmarktpolitischer Zielgrößen auf. Zentrale Einflussgröße ist die Unterbeschäftigungsquote einer Region; daneben werden aber auch zahlreiche andere Faktoren in der Analyse berücksichtigt. Die Determinanten des Erfolgs von Arbeitsmarktpolitik wurden in der Klassifikation der Regionen zur Typisierung verwendet. Es wurden 12 Vergleichstypen gebildet, die in der Bundesagentur für Arbeit für vielfältige Steuerungszwecke verwendet werden. Die Vergleichstypen 2005 weichen nur wenig von den Vergleichstypen 2003 ab. Dies bestätigt einmal mehr die Stabilität räumlicher Strukturen. Zwar wechseln 45 der 176 Agenturbezirke in einen anderen Vergleichstyp. Dabei handelt es sich aber zumeist um Wechsel zwischen benachbarten Typen, so dass sich an der eigentlichen Struktur der Klassifikation nur wenig ändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;

    Weiterführende Informationen

    Vergleichstypen der Arbeitsagenturen 2005
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  • Literaturhinweis

    Local employment growth in West Germany: a dynamic panel approach (2005)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja; Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Jens Suedekum & Katja Wolf (2005): Local employment growth in West Germany. A dynamic panel approach. (IZA discussion paper 1723), Bonn, 20 S.

    Abstract

    Die Arbeit untersucht die Dynamik des lokalen Beschäftigungswachstums in Westdeutschland von 1980 bis 2001. Mit Hilfe der dynamischen Panel-Methode wird der zeitliche Verlauf der Auswirkungen von Vielfalt und Spezialisierung und der Humankapitalstruktur lokaler Industrien analysiert. Vielfalt hat für den Beschäftigungszuwachs einen positiven Kurzzeiteffekt, der sich im Produktionssektor stärker auswirkt als im Dienstleistungsbereich. Was die Spezialisierung angeht, so finden sich Hinweise auf Mean-Reversion-Effekte, was der Vorstellung, Wachstum reproduziere sich immer wieder selbst, zuwiderläuft. In diesem Prozess gibt es jedoch ein erhebliches Trägheitsmoment. Bildung hat nur im Produktionssektor einen positiven Beschäftigungseffekt. Darüber hinaus wird auch die Bedeutung von Unternehmensgröße und regionaler Lohnentwicklung für das lokale Beschäftigungswachstum untersucht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004 (2005)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2005): Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2005), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Arbeitskräfte werden in der Region Berlin-Brandenburg trotz rückläufiger Beschäftigung regional immer mobiler. Dabei wachsen die Mobilitätsströme in beide Richtungen: sowohl von Brandenburg in die Metropolregion Berlin als auch von Berlin in das Umland. In dem Bericht wird anhand regionaler Beschäftigtenanalysen die Arbeitskräftemobilität untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Brandenburg (2005)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Brandenburg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2005), Nürnberg, 71 S.

    Abstract

    Ziel der Untersuchung ist, die Bestimmungsgründe der Beschäftigungsentwicklung im Land Brandenburg und in ausgewählten Landkreisen zu identifizieren, und zu analysieren, ob maßgebliche regionale Standorteinflüsse vorliegen. Hierbei werden allgemeine regionale Beschäftigungsfaktoren wie die Branchenstruktur, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Betriebsgröße von standortspezifischen Einflüssen unterschieden. Im Land Brandenburg ist die wirtschaftliche Transformation vor dem Hintergrund ausgeprägter ländlicher Räume und einer Spezialisierung auf Altindustrien mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten verbunden. Die Beschäftigung ist zwischen 1995 und 2001 um durchschnittlich 2,69 Prozent jährlich gesunken. Die einzige Ausnahme ist der Kreis Teltow-Fläming, in dem ein Beschäftigungszuwachs zu verzeichnen ist. Während die an Berlin angrenzenden Landkreise Standortvorteile erzielen, weisen die von Berlin weit entfernten Landkreise ebenso wie die kreisfreien Städte Brandenburgs negative Standorteffekte auf. Für die ermittelten günstigen Standortbedingungen dürften die Nähe zum großen Absatz- und Beschaffungsmarkt Berlin sowie die mit der Suburbanisierung der Metropole verbundenen wirtschaftlichen Ausstrahleffekte auf Brandenburg ausschlaggebend sein. Die Branchenstruktur zeigt eine Schwerpunktbildung im Bereich des Fahrzeugbaus, der Logistik und der Luftfahrtindustrie. Der Lohneffekt ist wegen der Nähe zum Wirtschaftszentrum Berlin negativ. Ein leicht negativer Betriebsgrößeneffekt deutet auf ein Defizit bei kleinen und mittleren Unternehmen hin. Zudem signalisiert ein negativer Qualifikationseffekt einen Mangel an Hochschulabsolventen. Der Bericht enthält die Beschäftigungsanalyse von drei ausgewählten Landkreisen: Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Brandenburg an der Havel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Günstige Standorteffekte sorgen für Beschäftigung: IAB untersucht Einflüsse auf die Beschäftigungsentwicklung in Brandenburg (2005)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2005): Günstige Standorteffekte sorgen für Beschäftigung. IAB untersucht Einflüsse auf die Beschäftigungsentwicklung in Brandenburg. In: BRANDaktuell - Arbeitsmarktpolitischer Service der Landesagentur für Struktur und Arbeit H. 4, S. 28-29.

    Abstract

    "Günstige Standortfaktoren vor allem im Umland Berlins wirken sich in diesen Regionen positiv auf die Beschäftigung aus. Ganz anders ist die Lage in den peripheren Regionen. Welche Faktoren Beschäftigung befördern und welche ein Beschäftigungsrisiko darstellen, hat die Regionalstelle Berlin-Brandenburg des Instituts für Arbeits- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs (2005)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2005): Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs. In: U. Kühnert (Bearb.) (2005): Ländlich in die Zukunft : Rahmenbedingungen für ländliche Entwicklung an der Schwelle zur neuen EU-Strukturfondsperiode (LASA-Dokumentation, 20), S. 11-20.

    Abstract

    Ziel der vergleichenden Analyse der Länderarbeitsmärkte ist es, die allgemeinen Beschäftigungsfaktoren wie die Branchenstruktur, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Betriebsgröße von standortspezifischen Einflüssen zu unterscheiden. Für Brandenburg werden hierbei die Kreise um Berlin, ländliche Räume sowie Regionen mit verstädterten Räumen vor allem im Südosten Brandenburgs unterschieden, wobei für die an Berlin angrenzenden Landkreise die Beschäftigungsentwicklung am wenigsten negativ ausfällt. Betrachtet man die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, so ist neben der Bauwirtschaft in der Land- und Forstwirtschaft die Beschäftigung mit minus 25 Prozent deutlich gefallen. Eine positive Entwicklung hingegen wird für den Bereich unternehmensnahe Dienstleistungen und für das Gesundheits- und Sozialwesen erwartet. Erwartungsgemäß erzielen die an Berlin angrenzenden Landkreise Standortvorteile, während die von Berlin weit entfernten Landkreise negative Standorteffekte aufweisen. Dies gilt auch für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, wobei die berlinnahen Kreise unter anderem durch die Möglichkeit des Pendelns entlastet werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Niedersachsen (2005)

    Brück-Klingberg, Andrea; Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;

    Zitatform

    Brück-Klingberg, Andrea, Uwe Harten & Martin Wrobel (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Niedersachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2005), Nürnberg, 80 S.

    Abstract

    Im IAB-Projekt "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (VALA) wird der Frage nach dem "Warum" regionaler Unterschiede in Deutschland am Beispiel der Beschäftigungsentwicklung nachgegangen. Im Untersuchungszeitraum 1993 bis 2001 verlief die Beschäftigungsentwicklung in Niedersachsen ungünstiger als in Westdeutschland. In diesem Zeitraum gingen im Land 20.200 sozialversicherungspflichtige Arbeitplätze (in Vollzeitäquivalenten) verloren, durchschnittlich 0,13 Prozent pro Jahr. Nach den Ergebnissen des Analysemodells waren für diese Entwicklung weder die Firmengrößenstruktur noch das regionale Lohnniveau maßgeblich. Die Branchenstruktur im Land ist nahezu neutral in ihrer Auswirkung auf die Beschäftigungsentwicklung einzustufen. Für eine günstigere Beschäftigungsentwicklung fehlt in Niedersachsen eine stärkere Spezialisierung im Dienstleistungsbereich, insbesondere in den wachstumsstarken vorwiegend wirtschaftsbezogenen Dienstleistungen. Das Flächenland Niedersachsen hat erwartungsgemäß ein vergleichsweise geringes Reservoir an hochqualifizierten Arbeitskräften, die aufgrund ihrer Qualifikation schnell in den Arbeitsmarkt einmünden. Am stärksten prägt ein negativer Standorteffekt die Beschäftigungsentwicklung im Land, bedingt durch ein geringes Innovationspotenzial und die Nachwirkungen der Randlage mit dem längsten Teilabschnitt der früheren innerdeutschen Grenze. Die Ergebnisse zeigen somit insgesamt, dass die Beschäftigungsschwäche des Landes vor allem auf vorhandene Standortnachteile und Qualifikationsdefizite zurückzuführen ist. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Hessen (2005)

    Burkert, Carola ; Kirchhof, Kai; Schaade, Peter;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Kai Kirchhof & Peter Schaade (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Hessen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 01/2005), Nürnberg, 87 S.

    Abstract

    Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die regionalen Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung in den deutschen Bundesländern für den Zeitraum zwischen 1993 und 2001. Die Ergebnisse für Hessen zeigen, dass das Bundesland im Beobachtungszeitraum mit einem Beschäftigungsverlust von durchschnittlilch 0,19 % pro Jahr konfrontiert war. Hessen liegt damit im westdeutschen Durchschnitt. Nur in Bayern und im Saarland hat sich die Beschäftigung positiv entwickelt. Die Entwicklung in Hessen ist vor allem durch den Dienstleistungssektor geprägt, der besonders im Rhein-Main-Gebiet positive Impulse setzt. Außerdem hat dieses Gebiet ein großes Potenzial an Arbeitskräften und eine gute Infrastruktur. In den ländlich geprägten Regionen Nord-Ost-Hessens gibt es zwar ein relativ geringes Lohnniveau und eine für die Beschäftigung förderliche Betriebsgrößenstruktur, für ein Beschäftigungswachstum sind diese Faktoren allein aber nicht ausreichend. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Bayern (2005)

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2005), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Betrachtung wirtschaftlicher Indikatoren wie der Beschäftigungsentwicklung, dem Einkommen oder der Arbeitslosigkeit zeigt erhebliche regionale Unterschiede, die auch über längere Zeit bestehen bleiben. Das Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) des regionalen Forschungsnetzes des IAB stellt die Frage nach dem 'Warum' der regional unterschiedlichen Entwicklung am Beispiel des Beschäftigungswachstums. Die Studie stellt die Resultate für das Bundesland Bayern und die bayerischen Kreise vor. Für die Analyse wurden als wichtige ökonomische Einflussfaktoren die Branchenstruktur, die Betriebsgrößenstruktur, die Qualifikationsstruktur und das Lohnniveau berücksichtigt. Außerdem wurde ein Standorteffekt ermittelt, der spezifische regionale Einflüsse auf das Beschäftigungswachstum abbildet. Die Analysemethode ermöglicht es, die Effekte der einzelnen Determinanten auf die Beschäftigungsentwicklung zu identifizieren, zu quantifizieren und getrennt voneinander auszuweisen. So lassen sich die Gründe für das unterschiedliche Wachstum differenziert darstellen. Bayern weist im Beobachtungszeitraum 1993 bis 2001 im Gegensatz zu Westdeutschland und den meisten anderen westdeutschen Bundesländern ein Beschäftigungswachstum auf. Das durchschnittliche jährliche Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung betrug in Bayern plus 0,15 Prozent, während im westdeutschen Durchschnitt die Beschäftigung um 0,19 Prozent zurückging. Von den erklärenden Variablen weist der Standorteffekt des Bundeslandes den stärksten positiven Wert aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004 (2005)

    Dietrich, Ingrid; Kregelin, Petra;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid & Petra Kregelin (2005): Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004. Halle, 38 S.

    Abstract

    Die Broschüre dokumentiert in einer statistischen Übersicht eine Auswertung der Agenturen für Arbeit zu den Pendlerströmen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten für Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Stichtag 30. Juni 2004. Als Ergebnis für Sachsen-Anhalt lässt sich u.a. festhalten, dass sieben der acht Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo aufweisen. In den Agenturen für Arbeit, die unmittelbar an Niedersachsen grenzen, überwiegt die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland, während in den übrigen Agenturen das Verhältnis umgekehrt ist. In Thüringen weisen sechs der sieben Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo auf. Wie in Sachsen-Anhalt überwiegt auch in Thüringen die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland für die Agenturen, die unmittelbar an westdeutsche Agenturbezirke grenzen. Für die Agenturen Gotha, Jena und Gera, die in Nachbarschaft zu Hessen und Bayern liegen, trifft diese Feststellung allerdings nicht zu. Aus diesen und den übrigen Thüringer Agenturen fährt die Mehrheit der Berufspendler in andere ostdeutsche Regionen. (IAB)

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