Springe zum Inhalt

Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Regionale Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland (2018)

    Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela (2018): Regionale Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Dass Frauen in Deutschland weniger verdienen als Männer, gilt gemeinhin als bekannt. Die nationale Betrachtung verdeckt jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen, wie eine IAB-Studie anhand von Daten für das Jahr 2016 zeigt. So war der relative Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Dingolfing-Landau, Ingolstadt, Böblingen, dem Bodenseekreis oder Erlangen sehr hoch. In 29 ostdeutschen Städten und Landkreisen wie Cottbus, Frankfurt/Oder, Märkisch-Oderland, Potsdam oder Weimar verdienten die Frauen dagegen mehr als die Männer.
    Ein Vergleich der beiden Regionen mit dem höchsten und geringsten Verdienstunterschied offenbart einige Besonderheiten, welche die großen Abweichungen teilweise erklären dürften." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Jobmotor Gesundheit: Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft (2018)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2018): Jobmotor Gesundheit: Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft. In: Bayern in Zahlen, Jg. 149, H. 9, S. 608-609., 2018-07-20.

    Abstract

    Die Gesundheitswirtschaft besitzt für den Arbeitsmarkt in Deutschland eine sehr große Bedeutung. Zum Stichtag 30.06.2016 waren rund 4,7 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gesundheitswesen, dem Handel mit und der Herstellung von gesundheitsrelevanten Produkten sowie in weiteren Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft tätig. Dies entspricht etwa 15 Prozent aller Beschäftigten. Seit 2010 nahm ihre Zahl um 15 Prozent zu und wuchs damit schneller als die Beschäftigung insgesamt (13 %). Die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft unterscheidet sich zwischen den einzelnen Bundesländern. So besitzt sie in Relation zur Gesamtbeschäftigung in Berlin das höchste Gewicht (18,3 %), wohingegen sie in Bayern 14,2 Prozent ausmacht. Auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte sind die Unterschiede noch ausgeprägter. Hier reicht die Spannweite von 6,0 Prozent in Wolfsburg bis zu 31 Prozent in Heidelberg. Die Ursachen hierfür sind dabei vielfältig. Die künftige Entwicklung in der Gesundheitswirtschaft wird entscheidend durch den demografischen Wandel geprägt werden, der insbesondere in Ostdeutschland und in den ländlichen Regionen Westdeutschlands einen Rückgang und die Alterung der Bevölkerung mit sich bringt. Damit einhergehend dürfte der Bedarf an medizinisch-technischen Dienstleistungen und damit an qualifiziertem Fachpersonal in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Wenn es gelingt, diesen Bedarf zu decken, dann kann die Gesundheitswirtschaft auch zur Stabilisierung der Beschäftigung in strukturschwachen Regionen beitragen. Dieser Beitrag befasst sich mit dem Arbeitsmarkt in der Gesundheitswirtschaft und geht insbesondere auf die regionalen Unterschiede ein. Hierfür analysieren wir auf Basis der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit und der Beschäftigtenhistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ausgewählte Strukturmerkmale und Entwicklungen der Beschäftigung im Gesundheitsbereich. Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung liegt direkt auf den Gesundheitsberufen. Mit der vorliegenden Datenbasis ist es möglich, anhand einer Verlaufsanalyse die Verbleibdauer in Beschäftigung für den jeweiligen Gesundheitsberuf in den Regionen Deutschlands zu bestimmen. Dies liefert im Hinblick auf mögliche regionale Strategien zur Bedarfsdeckung beim Gesundheitspersonal wertvolle Anhaltspunkte. Auch die Löhne und die Lohnentwicklung werden betrachtet, da sie die Attraktivität eines Berufes mitbestimmen. Zum Abschluss diskutieren wir die Arbeitsmarktperspektiven in der Gesundheitswirtschaft aus regionalwissenschaftlicher Sicht und gehen dabei auf die Herausforderungen ein, die aus dem demografischen Wandel resultieren.

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Baustelle Arbeitsmarkt - die Beschäftigungsdynamik in Ost und West hat sich angeglichen (2018)

    Fuchs, Michaela ; Jost, Oskar ; Ludewig, Oliver ; Weyh, Antje; Kaufmann, Klara;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Oskar Jost, Klara Kaufmann, Oliver Ludewig & Antje Weyh (2018): Baustelle Arbeitsmarkt - die Beschäftigungsdynamik in Ost und West hat sich angeglichen. In: IAB-Forum H. 09.11.2018, o. Sz., 2018-11-02.

    Abstract

    "Der Mauerfall und die rasche Einführung der Marktwirtschaft waren für die Wirtschaft der ehemaligen DDR ein beispielloser Schock. Der nachfolgende Umbau von der Zentralverwaltungs- zur Marktwirtschaft war mit einer außerordentlich starken Beschäftigungsdynamik verbunden. Insbesondere in den 1990er Jahren übertraf der Osten den Westen sowohl beim Aufbau als auch beim Abbau von Stellen deutlich. Mittlerweile sind diese Unterschiede weitgehend verschwunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Pflegearbeitsmarkt in Thüringen: Eine Bestandsaufnahme (2018)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2018): Der Pflegearbeitsmarkt in Thüringen. Eine Bestandsaufnahme. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 03/2018), Nürnberg, 67 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie analysiert die aktuelle Situation auf dem Pflegearbeitsmarkt in Thüringen. Die Pflegebranche und die zentralen Pflegeberufe werden dabei auf der Basis von Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit nach wirtschafts- und berufsfachlichen Abgrenzungen definiert. Zuerst erfolgt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Beschäftigten im Pflegebereich und in den vier wichtigsten Pflegeberufen. Anschließend wird untersucht, ob es Anzeichen für einen Fachkräftemangel in der Pflege gibt. Hierfür werden verschiedene Engpassindikatoren für die wichtigsten Berufsgruppen in der Pflege ausgewertet und diskutiert. Zusätzlich erfolgt eine Analyse der Arbeitslosigkeit in der Pflege wie auch des Entgelts. Ein Grund für Fachkräfteengpässe und die damit verbundene Verknappung des Arbeitskräfteangebots kann in einer möglicherweise geringen Berufstreue der Beschäftigten in den Pflegeberufen gesehen werden. Daher wird für die Altenpfleger anhand von Längsschnittuntersuchungen der Verbleib in Beschäftigung und im Beruf betrachtet. Von besonderem Interesse ist hierbei die Frage, wie viele Altenpfleger ihre Arbeit in Thüringen im Zeitverlauf aufgeben und ihren Arbeitsort in ein anderes Bundesland verlegen. Die Ergebnisse der Analysen weisen auf eine angespannte Arbeitsmarktsituation insbesondere bei den Fachkräften in der Pflegebranche hin, die auch deutschlandweit zu beobachten ist. Sie kann aus den Reihen der Arbeitslosen nur in sehr begrenztem Ausmaß gemildert werden. Die Kohortenanalysen zeigen zudem auf, dass viele examinierte Altenpfleger und Krankenschwestern/-pfleger zwar lange in Beschäftigung bleiben, aber nicht in ihrem ursprünglichen Beruf. Viele von ihnen wechseln innerhalb der ersten fünf Jahre. Die verbleibenden Altenpfleger weisen jedoch eine sehr starke Berufstreue auf, und viele der Berufswechsler bleiben dem Pflege- und Gesundheitsbereich eng verbunden. In Bezug auf einen möglichst langen Berufsverbleib spielt die generelle Attraktivität des Berufs eine größere Rolle als die regionale Mobilität der Altenpfleger über die Grenzen Thüringens hinweg. Die Studie bietet eine breitgefächerte Grundlage für die Ausarbeitung von Strategien, um der künftigen Sicherung des Arbeitskräftebedarfs und der Versorgung der Pflegebedürftigen zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regional mobility and spatial inequality: determinants of spatial labor market behavior considering firm- and region-specific factors (2018)

    Ganesch, Franziska;

    Zitatform

    Ganesch, Franziska (2018): Regional mobility and spatial inequality. Determinants of spatial labor market behavior considering firm- and region-specific factors. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 76, H. 6, S. 497-514. DOI:10.1007/s13147-018-0551-2

    Abstract

    "Räumliche Disparitäten bestehen sowohl zwischen Staaten als auch innerhalb von Ländern. In der Bundesrepublik Deutschland finden sich in Folge der Wiedervereinigung immer noch erhebliche regionale Unterschiede hinsichtlich der ökonomischen Bedingungen. Diese regionalen Kontextbedingungen beeinflussen die individuellen Beschäftigungschancen und können ein Motiv für Wanderung sein. Ausgehend von rational-ökonomisch argumentierenden Ansätzen untersucht der Beitrag das räumliche Arbeitsmarktverhalten von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten unter Berücksichtigung von individuellen, betriebsspezifischen und regionalen Merkmalen. Betrachtet wird die Arbeitsortmobilität zwischen deutschen Großregionen Nord-, Süd- und Ostdeutschlands. Dazu wird auf einen integrierten Betriebs- und Personendatensatz (LIAB) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zurückgegriffen, der um regionale Strukturindikatoren (INKAR) auf der Ebene der Raumordnungsregionen ergänzt wurde. Die Analysen mittels binärer logistischer Regressionsmodelle zeigen, dass die Arbeitsortmobilität zwischen Großregionen vor allem von den individuellen Charakteristika - dem Lebensalter und der beruflichen Qualifikation - abhängt. Bezüglich regionaler Faktoren zeigt sich, dass sich mit dem lokalen Arbeitslosigkeitsniveau die Abwanderungsneigung von jüngeren Beschäftigten erhöht. Insgesamt sprechen die Ergebnisse nicht für eine (einseitig gerichtete) Abwanderung von Fachkräften aus strukturschwachen Regionen. Dennoch sind altersselektive Abwanderungsmuster für diese Regionen problematisch. Der Verlust junger Beschäftigter schwächt potenzialarme Regionen unmittelbar und dauerhaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung in Baden- Württemberg 2017: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2018)

    Glöbel, Isabell; Klee, Günther; Lutz, Verena;

    Zitatform

    Glöbel, Isabell & Günther Klee (2018): Betriebliche Ausbildung in Baden- Württemberg 2017. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2018,03), Tübingen, 59 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht analysiert auf Grundlage der Daten des IAB-Betriebspanels die Ausbildungsaktivität der Betriebe in Baden-Württemberg anhand verschiedener Indikatoren für das Jahr 2017 sowie im Zeitverlauf und vergleicht einige dieser Werte auch mit Westdeutschland." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitslosigkeit: falsche Eindrücke von Stadt-Land-Differenzen (2018)

    Grözinger, Gerd ;

    Zitatform

    Grözinger, Gerd (2018): Regionale Arbeitslosigkeit: falsche Eindrücke von Stadt-Land-Differenzen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 98, H. 1, S. 68-70. DOI:10.1007/s10273-018-2243-5

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der medialen Darstellung von Städten als regionalem Jobmotor und gleichzeitigem Arbeitslosenschwerpunkt fragt der Autor nach der Ursache für diese Diskrepanz. 'Die Antwort liegt in der Statistik. Arbeitslose werden am Wohnort gezählt. Aber auch der Nenner der Arbeitslosenquote - die zivilen Erwerbspersonen - sind wohnortbezogen definiert. Was auf den ersten Blick als methodische Konsistenz erscheint, ist im Zeitalter zunehmenden Pendelns inhaltlich dysfunktional geworden.' Er unternimmt im Folgenden eine Alternativberechnung, die tatsächlich auf die Beschäftigung am Arbeitsort bezogen ist. Fazit: 'Insgesamt sind also in Bezug auf Arbeitslosigkeit die Bewohner der Städte in Deutschland in einer sehr ähnlichen Lage wie die des Landes - wenn die Pendlerbilanz Berücksichtigung findet. Das wird aber weder in der öffentlichen Wahrnehmung noch in statistischen Ausarbeitungen thematisiert. Stattdessen werden die auf dem Wohnort basierenden regionalen Angaben von Destatis und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kritiklos übernommen.' (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Krank - und in der ambulanten Pflege arbeiten?: Eine Fallstudie zur Arbeit mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Klein- und Mittelbetrieben (2018)

    Hien, Wolfgang;

    Zitatform

    Hien, Wolfgang (2018): Krank - und in der ambulanten Pflege arbeiten? Eine Fallstudie zur Arbeit mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Klein- und Mittelbetrieben. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 055), Düsseldorf, 40 S.

    Abstract

    "In der vorliegenden Fallstudie zur ambulanten Pflege wird anhand qualitativer Interviews mit gesundheitlich beeinträchtigten Pflegekräften die spezifische Arbeitskultur in diesem Arbeitsfeld untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, wie und unter welchen Bedingungen in diesem Feld auch Ältere und Leistungsgewandelte tätig sein können. Es zeigt sich ein enger Zusammenhang von Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention. Die gegenwärtige überbetriebliche Unterstützung ist für Betriebe und Beschäftigte in Klein- und Mittelbetrieben unzureichend. Es bedarf daher kontinuierlicher ortsnaher Unterstützungsnetzwerke, die problemadäquat auf die Arbeitskultur und die jeweilige betriebliche Situation eingehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Demografie, Bildung und Fachkräftesicherung in den ostdeutschen Bundesländern: Befunde und Problemlagen aus berufs- und wirtschaftspädagogischer Perspektive (2018)

    Jahn, Robert W.; Diettrich, Andreas; Niethammer, Manuela; Seltrecht, Astrid;

    Zitatform

    Jahn, Robert W., Andreas Diettrich, Manuela Niethammer & Astrid Seltrecht (2018): Demografie, Bildung und Fachkräftesicherung in den ostdeutschen Bundesländern. Befunde und Problemlagen aus berufs- und wirtschaftspädagogischer Perspektive. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 45), Bielefeld: Bertelsmann, 362 S. DOI:10.3278/6004609w

    Abstract

    "Schwerpunkt des Sammelbandes sind die teilweise dramatischen Auswirkungen des demografischen Wandels auf Arbeits- und Bildungsprozesse in Ostdeutschland. Vor allem die Situation auf dem Ausbildungsmarkt verschärft sich zunehmend, in einigen Regionen ist er faktisch zusammengebrochen. Die Autorinnen und Autoren diskutieren in drei großen Abschnitten, welche Konsequenzen das für die berufliche Aus- und Fortbildung hat. Teil eins liefert Bestandsaufnahmen und Problemanalysen. Im zweiten Abschnitt werden Problembereiche entlang der Bildungskette diskutiert - angefangen bei der Berufsorientierung, über die Ausbildungsqualität und vorzeitige Vertragslösungen bis hin zur Bindung von Fachkräften. Querschnittsthemen wie Migration, Benachteiligtenförderung oder Hochschulbildung bilden den dritten Teil." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abgänge aus Langzeitarbeitslosigkeit in Hessen - Niedriges Niveau, aber große Unterschiede: Strukturanalyse der Abgangsraten von Langzeitarbeitslosen in Hessen (2018)

    Kerl, Oliver; Weißler, Marco; Kislat, Julia;

    Zitatform

    Kerl, Oliver, Julia Kislat & Marco Weißler (2018): Abgänge aus Langzeitarbeitslosigkeit in Hessen - Niedriges Niveau, aber große Unterschiede. Strukturanalyse der Abgangsraten von Langzeitarbeitslosen in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 04/2018), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Langzeitarbeitslose haben in den letzten Jahren nicht gleichermaßen von der positiven Arbeitsmarktentwicklung profitieren können wie Nichtlangzeitarbeitslose. Auch wenn der Anteil von Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen etwa gleich geblieben ist, gehen sie seltener als Nichtlangzeitarbeitslose in Beschäftigung am Ersten Arbeitsmarkt und in Selbstständigkeit ab und sind häufiger von mehreren Vermittlungshemmnissen betroffen. Wir zeigen in diesem IAB-Regional, dass Arbeitslose mit höherer Arbeitslosigkeitsdauer und mehr Vermittlungshemmnissen in Hessen geringere Abgangsraten in Beschäftigung am Ersten Arbeitsmarkt und in Selbstständigkeit haben. Dabei hat die Dauer der Arbeitslosigkeit den größten Einfluss auf die Chancen einer Beschäftigungsaufnahme am Ersten Arbeitsmarkt. Bereits nach einem halben Jahr in Arbeitslosigkeit reduziert sich die Abgangsrate um etwa die Hälfte. Eine lange Arbeitslosigkeitsdauer selbst ist dabei allerdings nicht ausschließlich eine Ursache für geringere Abgangsraten. Sie ist auch ein Symptom von Personen mit schlechteren Chancen am Arbeitsmarkt, die daher auch eher länger in Arbeitslosigkeit verbleiben. Insbesondere das Fehlen eines Schul- bzw. Berufsabschlusses hat einen starken Einfluss auf die Abgangsrate von Langzeitarbeitslosen. Prävention von Bildungsabbrüchen und gezielte, umfassende Förderung und Qualifizierung bleiben daher auch in Zukunft zentral für eine erfolgreiche Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Classifying vocational training markets (2018)

    Kleinert, Corinna ; Blien, Uwe ; Vosseler, Alexander ;

    Zitatform

    Kleinert, Corinna, Alexander Vosseler & Uwe Blien (2018): Classifying vocational training markets. In: The annals of regional science, Jg. 61, H. 1, S. 31-48., 2017-10-17. DOI:10.1007/s00168-017-0856-z

    Abstract

    "The German educational system is characterized by a large sector of dual vocational training, which facilitates integration into the labour market. This system creates a specific training market for school leavers, which is characterized by strong regional disparities. These differences as well as their consequences have not been systematically analysed in previous research. In a theory-guided analysis this paper examines empirically which structural 'handicaps' affect regional transition rates from school to training and how regional training markets may be classified according to these structural factors. To this end, a new method is applied which combines regression and cluster analysis to avoid arbitrariness in the selection of classification variables. It generates a well-interpretable classification of vocational education markets, which is of broad use in research and labour market policy. The method may be applied to solve a broad variety of similar research problems in regional science." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Decomposing the German East-West wage gap (2018)

    Kluge, Jan ; Weber, Michael ;

    Zitatform

    Kluge, Jan & Michael Weber (2018): Decomposing the German East-West wage gap. In: The economics of transition, Jg. 26, H. 1, S. 91-125. DOI:10.1111/ecot.12137

    Abstract

    "Wages in East Germany are persistently lower than in West Germany. We study the micro-level determinants of this spatial wage gap, using an Oaxaca - Blinder decomposition and rich linked employer - employee data. In total, up to one half of the aggregate wage differential can be attributed to structural differences in worker, establishment and regional characteristics. Regional price and establishment size differentials alone account for one quarter of the wage gap at the median. Price level differentials are even more relevant towards the top of the wage distribution. Towards the bottom, differences in union coverage become more important. Our findings are quite stable over the period from 1996 to 2010." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labor markets and labor mobility in the French-German border region (2018)

    Knörr, Marlene; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Knörr, Marlene & Enzo Weber (2018): Labor markets and labor mobility in the French-German border region. (IAB-Discussion Paper 02/2018), Nürnberg, 137 S.

    Abstract

    "Das Paper untersucht den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt in der französisch-deutschen Oberrheinregion. Basierend auf einer Engpassanalyse für beide Seiten der Grenze schätzt eine Panelregression mit fixen Effekten den Einfluss sich verändernder Arbeitsmarktlagen auf die Anzahl der französischen Grenzgänger. Obwohl einige der erwarteten Effekte entdeckt werden, sind diese eher begrenzt und nicht ausreichend, um regionale Disparitäten in einer Weise auszugleichen, wie es auf einem vollständig integrierten grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt erwartet werden würde. Genauso werden standardisierte Abschlusszertifikate als Barriere für grenzüberschreitende Mobilität identifiziert und die Bevorzugung von Routinetätigkeiten durch die Grenzgänger bestätigt. Darüber hinaus stellen beispielsweise auch unzureichender öffentlicher Nahverkehr und ungenügende Sprachkenntnisse, fehlende Informationen über das Nachbarland sowie Probleme bei der Anerkennung von Abschlüssen Hindernisse für einen integrierten Arbeitsmarkt dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    How do firms respond to place-based tax incentives? (2018)

    Ku, Hyejin ; Schönberg, Uta; Schreiner, Ragnhild C. ;

    Zitatform

    Ku, Hyejin, Uta Schönberg & Ragnhild C. Schreiner (2018): How do firms respond to place-based tax incentives? (CReAM discussion paper 2018,11), London, 46 S.

    Abstract

    "In this paper, we evaluate the effects of payroll tax changes on firm behavior, by exploiting a unique policy setting in Norway, where a system of geographically differentiated payroll taxes was suddenly abolished due to an EU regulation. We find that firms are only partially able to shift the increased costs from higher payroll tax rates onto workers' wages. Instead, firms respond to the tax increase primarily by reducing employment. The drop in employment following the tax reform is particularly pronounced in labor intensive firms - which experience a larger windfall loss due to the tax reform than non-labor intensive firms - and in multi-establishment firms - which respond to the payroll tax increase in part by reducing the number of establishments per firm. Overall, our findings point to liquidity effects whereby a sudden and largely unexpected payroll tax increase aggravates firms' liquidity constraints, forcing them to cut employment to bring down costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Schönberg, Uta;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche und private Standortfaktoren für die Niederlassung von Hausärzten in ländlichen Räumen (2018)

    Küpper, Patrick ; Mettenberger, Tobias ;

    Zitatform

    Küpper, Patrick & Tobias Mettenberger (2018): Berufliche und private Standortfaktoren für die Niederlassung von Hausärzten in ländlichen Räumen. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 76, H. 3, S. 229-245. DOI:10.1007/s13147-018-0535-2

    Abstract

    "Die Sicherung der hausärztlichen Versorgung in ländlichen Räumen wird in Wissenschaft, Politik und Praxis viel diskutiert. Dabei sind die aktuellen Standortfaktoren für die Niederlassung von Hausärzten nur unzureichend bekannt, da sich bisherige Studien auf berufliche Faktoren beschränken oder die Standortvorstellungen von Nachwuchsmedizinern und nicht die tatsächlichen Standortentscheidungen für die Niederlassung untersuchen. Die Forschungsfrage dieses Beitrags lautet: Welche beruflichen und privaten Standortfaktoren beeinflussen Hausärzte bei ihren Niederlassungsentscheidungen in ländlichen Räumen? Dazu werden zunächst zwei regionale Fallstudien mit insgesamt 21 leitfadengestützten Interviews mit Experten und neu niedergelassenen Medizinern durchgeführt, um ausschlaggebende Standortfaktoren herauszuarbeiten. Darauf aufbauend werden die Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren für die regional ungleichen Hausarztdichten und die Entwicklungen der Hausarztzahlen mithilfe multipler Regressionen bundesweit quantifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere berufliche Aspekte, wie ökonomische Planbarkeit, enger Patientenkontakt, organisatorische Freiheiten, sowie biographische Bezüge in die Regionen entscheidende Kriterien für die Standortwahl sind. Darüber hinaus hat die Familienfreundlichkeit des alltäglichen Umfelds großes Gewicht. Andere weiche Standortfaktoren, wie die Nähe zu einem hochwertigen Kultur- und Freizeitangebot, erweisen sich hingegen als eher unbedeutend. Schließlich besteht ein Zusammenhang zwischen der stationären und der ambulanten Versorgung. So waren viele Hausärzte bereits in einem Krankenhaus in der Region tätig und ließen sich dann aufgrund der besseren Arbeitsbedingungen und Vereinbarkeit mit der Familie hausärztlich nieder. Die Ergebnisse weisen auf einen Wandel der Standortfaktoren hin, wodurch sich weiterer Forschungsbedarf und konkrete Handlungsempfehlungen ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Job displacement, inter-regional mobility and long-term earnings (2018)

    Maczulskij, Terhi ; Böckerman, Petri ; Kosonen, Tuomas;

    Zitatform

    Maczulskij, Terhi, Petri Böckerman & Tuomas Kosonen (2018): Job displacement, inter-regional mobility and long-term earnings. (IZA discussion paper 11635), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "We examine the effect of job displacement on regional mobility using linked employeremployee panel data for the 1995-2014 period. We also study whether displaced movers obtain earnings and employment gains compared to displaced stayers. The results show that job displacement increases the migration probability by ~70%. However, social capital in a region and housing characteristics decrease the propensity to move, indicating that people do not make the migration decisions solely based on short-term economic incentives. Migration has an immediate negative relationship with earnings, but the link diminishes as time passes and eventually turns positive for men. The link between migration and employment is nevertheless positive and persistent for both genders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bevölkerungswachstum bei geringer Erwerbslosigkeit: Ergebnisse der fünften Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen bis zum Jahr 2035 (2018)

    Maier, Tobias ; Schneemann, Christian ; Kalinowski, Michael; Zika, Gerd ; Wolter, Marc Ingo; Mönnig, Anke;

    Zitatform

    Maier, Tobias, Gerd Zika, Michael Kalinowski, Anke Mönnig, Marc Ingo Wolter & Christian Schneemann (2018): Bevölkerungswachstum bei geringer Erwerbslosigkeit. Ergebnisse der fünften Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen bis zum Jahr 2035. (BIBB-Report 2018,07), Leverkusen, 24 S.

    Abstract

    "Die Ergebnisse der fünften Welle der Qualifikations- und Berufsprojektionen, die unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) durchgeführt werden, geben einen Überblick über eine voraussichtliche Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts bis zum Jahr 2035. Es zeigt sich, dass die Bevölkerung aufgrund starker Zuwanderungsgewinne vorübergehend zunimmt. Aber trotz der Ausweitung des Arbeitskräfteangebots wird keine zunehmende Erwerbslosigkeit entstehen. Stattdessen ist der Arbeitsmarkt durch eine Knappheit an Erwerbspersonen geprägt. Die demografische Veränderung sorgt nicht nur für eine stärkere Binnennachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, sondern verändert auch die Struktur der Erwerbstätigen nach Berufen. So wird der Gesundheitssektor 2035 die meisten Erwerbstätigen stellen. Gleichzeitig ergeben sich in den medizinischen Gesundheitsberufen absolut betrachtet die höchsten Engpässe. Landwirtschaftliche Berufe verlieren hingegen an Attraktivität, sodass auch hier Engpässe auftreten werden. Die mögliche Rekrutierungssituation in einzelnen Berufen wird über einen neuen Fachkräfteindikator (FKI) dargestellt. Detaillierte Ergebnisse für 141 Berufsgruppen sind unter www.qube-data.de einsehbar." (Autorenreferat)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ; Zika, Gerd ;

    Weiterführende Informationen

    Zusatzmaterial
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Navigating aspirations and expectations: adolescents' considerations of outmigration from rural eastern Germany (2018)

    Meyer, Frank ;

    Zitatform

    Meyer, Frank (2018): Navigating aspirations and expectations. Adolescents' considerations of outmigration from rural eastern Germany. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 44, H. 6, S. 1032-1049. DOI:10.1080/1369183X.2017.1384163

    Abstract

    "From the perspective of policymakers, young people are often regarded as the most important group for the future development of rural regions experiencing socioeconomic polarisation. They, in turn, usually see themselves and their desire to migrate not as the driving force of population decline, but as a symptom of it. Although politicians urge adolescents to not leave rural regions despite the hard times, adolescents expressly do so because of the socioeconomic conditions and limited local opportunities. Drawing on a case study of Altenburger Land - a rural district in eastern Germany suffering from limited job opportunities for adolescents, outmigration and negative depictions in the media - this article aims to explain the conditions of migration and their impact on adolescent migratory decision-making. In sum, adolescents' choices happen in a nexus of social relations, emotions and political programmes. Besides their own attempts of becoming, these contested fields of expectations from different entities create a norm-driven array of discourses permeating many aspects of their lives. Therefore, migration in this context can be considered as a product of spatial and spatialised discourses through which a subject must navigate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Autobahns and jobs: A regional study using historical instrumental variables (2018)

    Möller, Joachim; Zierer, Marcus;

    Zitatform

    Möller, Joachim & Marcus Zierer (2018): Autobahns and jobs. A regional study using historical instrumental variables. In: Journal of urban economics, Jg. 103, H. January, S. 18-33., 2017-10-02. DOI:10.1016/j.jue.2017.10.002

    Abstract

    "This paper analyzes the impact of investments in the German autobahn network on West German regions' labor market performance. To address problems of endogeneity and reverse causation, we use historical instrumental variables from an 1890 plan for the railroad network and a 1937 plan for the autobahn and major roads network. We find a statistically and economically significant positive causal effect of regional changes in autobahn kilometers on employment and the wage bill. According to our IV results, a one-standard-deviation increase in the growth of autobahn length between 1937 and 1994 led to employment growth of between 2.7 and 3.4% and to wage bill growth of between 3.0 and 3.7% over the period from 1994 to 2008. The results are robust to an alternative regional demarcation and identification strategy as well as to alternative estimation methods." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labor demand shocks and housing prices across the US: does one size fit all? (2018)

    Osei, Michael; Winters, J. John V.;

    Zitatform

    Osei, Michael & J. John V. Winters (2018): Labor demand shocks and housing prices across the US. Does one size fit all? (IZA discussion paper 11636), Bonn, 24 S.

    Abstract

    "This paper examines whether effects of labor demand shocks on housing prices vary across time and space. Using data on 321 US metropolitan statistical areas, we estimate the medium- and long-run effects of increases in metropolitan statistical area-level employment and total labor income on housing prices. Instrumental variable estimates for different time periods, and also for coastal, non-coastal, large, and small metropolitan statistical areas are obtained using the shift-share instrument. Results suggest that labor demand shocks have positive effects on housing prices. However, these effects appear to vary across time periods and across different types of metropolitan statistical areas." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mauer in den Köpfen? Die Einstellungen und Verhaltensweisen Ost- und Westdeutscher 28 Jahre nach der Wende (2018)

    Rainer, Helmut ; Albrecht, Clara; Fichtl, Anita; Endl-Geyer, Victoria; Ragnitz, Joachim; Hener, Timo ; Bauernschuster, Stefan ;

    Zitatform

    Rainer, Helmut, Clara Albrecht, Stefan Bauernschuster, Victoria Endl-Geyer, Anita Fichtl, Timo Hener & Joachim Ragnitz (2018): Mauer in den Köpfen? Die Einstellungen und Verhaltensweisen Ost- und Westdeutscher 28 Jahre nach der Wende. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 71, H. 21, S. 56-61.

    Abstract

    "Wirken die über 40 Jahre bestehenden Systemunterschiede auch 28 Jahre nach der Wende noch nach? Die Ergebnisse einer neuen ifo-Studie zeigen, dass in vielen gesellschaftlichen Teilbereichen ein steter Annäherungsprozess im Gang ist und dass sich die Auffassungen in den beiden Landesteilen eher selten auseinander entwickeln. Häufig nähern sich die Einstellungen der Ostdeutschen an die der Westdeutschen an. In einigen Fällen, wie beispielsweise im Hinblick auf die vorherrschenden geschlechtlichen Rollenbilder, orientieren sich die Westdeutschen an den Einstellungen der Ostdeutschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen (2018)

    Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2018): Regionale Arbeitsmarktprognosen. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 02/2018 (de)), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2018 und 2019" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: Frühjahr 2018) (2018)

    Rossen, Anja ; Roth, Duncan ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2018): Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: Frühjahr 2018). In: IAB-Forum H. 29.03.2018, o. Sz., 2018-03-26.

    Abstract

    "In der Frühjahrsprognose für das Jahr 2018 erwartet das IAB einen weiteren Aufbau der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (IAB-Kurzbericht 07/2018). Auf regionaler Ebene zeigen sich allerdings größere Unterschiede in dieser Entwicklung: Während die höchste Wachstumsrate in Berlin mit 3,6 Prozent erreicht wird, fällt sie in Sachsen-Anhalt und Thüringen mit 1,3 Prozent am niedrigsten aus. Darüber hinaus werden Rückgänge der Arbeitslosigkeit zwischen -10,1 Prozent in Thüringen und -4,2 Prozent in Bremen erwartet. Absolut gesehen wird Arbeitslosigkeit mehrheitlich im Bereich des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) abgebaut. Insgesamt werden besonders günstige Arbeitsmarktentwicklungen in Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, unterdurchschnittliche hingegen in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Sachsen-Anhalt erwartet. Im Vergleich mit der Prognose vom Herbst 2017 werden insbesondere in Bezug auf den Abbau der Arbeitslosigkeit noch einmal günstigere Entwicklungen prognostiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der bayerische Arbeitsmarkt 2018: Die Regionalprognose des IAB (2018)

    Rossen, Anja ; Böhme, Stefan;

    Zitatform

    Rossen, Anja & Stefan Böhme (2018): Der bayerische Arbeitsmarkt 2018. Die Regionalprognose des IAB. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2018), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    "Der bayerische Arbeitsmarkt ist in einer sehr guten Verfassung. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt stetig an, die Zahl der Arbeitslosen erreicht immer neue Tiefstände und die Arbeitslosenquote bewegt sich nahe der Vollbeschäftigungsschwelle von 3 Prozent. Ob und wie sich diese Entwicklung 2018 fortsetzen wird, zeigt die regionale Arbeitsmarktprognose des Regionalen Forschungsnetzes (RFN) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für 2018. In Anlehnung an die nationale Prognose des IAB veröffentlicht das RFN zweimal im Jahr Prognosen zur Zahl der Arbeitslosen und der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (am Arbeitsort) für West- und Ostdeutschland sowie für die einzelnen Bundesländer und Agenturbezirke der Bundesagentur für Arbeit.
    Demnach wird die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Bayern im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent und somit etwas kräftiger als in Deutschland insgesamt (1,9 Prozent) zunehmen. Die Zahl der Arbeitslosen wird mit -2,5 Prozent ähnlich stark zurückgehen wie im bundesweiten Durchschnitt (-2,4 Prozent). Der Rückgang zeigt sich in beiden Rechtskreisen. Allerdings wird die SGB II Arbeitslosigkeit voraussichtlich etwas stärker zurückgehen (-2,6 Prozent) als die SGB III Arbeitslosigkeit (-2,3 Prozent). Innerhalb Bayerns zeigen sich vor allem Unterschiede zwischen Nord- und Ostbayern und zwischen den städtisch und ländlich geprägten Agenturbezirken. Zudem erschweren zunehmend strukturelle Probleme den Ausgleich am Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rossen, Anja ; Böhme, Stefan;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen (2018)

    Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2018): Regionale Arbeitsmarktprognosen. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2018 (de)), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2017 und 2018" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Cohort size and labour-market outcomes (2018)

    Roth, Duncan ; Moffat, John ; Garloff, Alfred ;

    Zitatform

    Roth, Duncan (2018): Cohort size and labour-market outcomes. (IAB-Bibliothek 367), Bielefeld: Bertelsmann, 208 S. DOI:10.3278/300969w

    Abstract

    "Welche Auswirkungen hat die Größe junger Alterskohorten auf die Arbeitsmarktergebnisse dieser Gruppen? In vier Essays untersucht Duncan Roth diesen Zusammenhang auf regionaler Ebene mittels verschiedener mikroökonometrischer Methoden. Betrachtet werden die Löhne, die Höhe von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit sowie die Dauer bis zur ersten Beschäftigung nach dem Eintritt in den Arbeitsmarkt. Die einzelnen Komponenten der Arbeit bauen auf dem aktuellen Stand der Literatur auf und behandeln verschiedene Aspekte, die aus Sicht des Autors bisher nicht ausreichend adressiert worden sind." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ;

    Weiterführende Informationen

    E-Book Open Access
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Zukunft des Ruhrgebiets: Wirtschaftliche Lage und Potenziale des größten deutschen Ballungsraumes. IW-Gutachten (2018)

    Röhl, Klaus-Heiner; Thiele, Christopher; Kempermann, Hanno; Puls, Thomas; Burstedde, Alexander; Geis, Wido; Engels, Barbara; Niendorf, Matthias;

    Zitatform

    Röhl, Klaus-Heiner, Alexander Burstedde, Barbara Engels, Wido Geis, Hanno Kempermann, Matthias Niendorf, Thomas Puls & Christopher Thiele (2018): Die Zukunft des Ruhrgebiets. Wirtschaftliche Lage und Potenziale des größten deutschen Ballungsraumes. IW-Gutachten. Köln, 64 S.

    Abstract

    "Das Ruhrgebiet besitzt als größter deutscher Ballungsraum eine herausragende Bedeutung nicht nur für Nordrhein-Westfalen, sondern für Deutschland insgesamt. Als multizentrische Städteregion nimmt das Ruhrgebiet im Gefüge der überwiegend monozentrischen Metropolräume eine Sonderstellung ein, die möglicherweise für den Strukturwandel hin zu einer Wissens- und urbanen Dienstleistungsgesellschaft hinderlich ist. Dies könnte, wie in vielen erfolgreichen deutschen Regionen, durch eine nachhaltige Stärke der Industrie mit innovativen Produkten in ex-portstarken Branchen kompensiert werden. Doch das Verarbeitende Gewerbe des Ruhrgebiets hat bislang den Strukturwandel nicht abgeschlossen und schrumpft weiter. Die Folge sind eine hohe Arbeitslosigkeit und die Abwanderung junger, oft gut qualifizierter Menschen.
    Wie das vorliegende Gutachten zeigt, verdichten sich Probleme im Bereich der Infrastruktur, der Bildung und der Qualifizierung mit einer ungünstigen Finanzlage der Kommunen zu einem schwer zu durchschlagenden 'Gordischen Knoten' negativer Indikatoren. Dies spiegelt das sehr schlechte Abschneiden der Ruhrgebietskreise im IW Regionalranking. Es gibt jedoch auch Potenziale, auf denen für eine Stärkung der Wirtschaft im Ruhrgebiet aufgebaut werden kann. So ist die Wirtschaftskraft gemessen anhand des Bruttoinlandsprodukts je Einwohner seit dem Jahr 2000 nicht weiter zurückgefallen. Im Bereich der Digitalisierung schneidet das Ruhrgebiet relativ gut ab und die Demographie ist gemessen an der weiteren Alterung der Gesellschaft günstiger als in vielen anderen Regionen Deutschlands. Die Fachkräfteengpässe sind etwas geringer als in anderen Regionen, zudem bestehen noch Potenziale bei der Frauenerwerbsquote und in der Qualifizierung der Arbeitslosen. Die Analyse zeigt auf, dass eine Renaissance des Ruhrgebiets nur durch das Zusammenwirken regionaler Akteure aus Wirtschaft und Verwaltung mit der Landespolitik und dem Bund gelingen kann. Dringend notwendig sind eine Stärkung der Infrastrukturinvestitionen des Bundes und eine Neuausrichtung der Regionalpolitik zugunsten von Regionen mit Struktur- und Arbeitsmarktproblemen auch in Westdeutschland. Ein erfolgreicher Strukturwandel im Ruhrgebiet hängt aber auch stark von einem Mentalitätswandel in der Region durch eine Stärkung der Eigeninitiative und der Gründungskultur ab. " (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neighbours matter: a nation-wide small-area assessment of environmental inequality in Germany (2018)

    Rüttenauer, Tobias ;

    Zitatform

    Rüttenauer, Tobias (2018): Neighbours matter: a nation-wide small-area assessment of environmental inequality in Germany. In: Social science research, Jg. 70, H. February, S. 198-211. DOI:10.1016/j.ssresearch.2017.11.009

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Armutsgefährdung regional: neue Perspektiven durch Preisbereinigung (2018)

    Schröder, Christoph;

    Zitatform

    Schröder, Christoph (2018): Armutsgefährdung regional: neue Perspektiven durch Preisbereinigung. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 64, H. 4, S. 495-523. DOI:10.1515/zsr-2018-0024

    Abstract

    "Die Betroffenheit von relativer Einkommensarmut weist große regionale Unterschiede auf. In der herkömmlichen Betrachtung mit (nominal) bundeseinheitlichem Schwellenwert zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle (5 Prozentpunkte Differenz) und ein fast ebenso großer Stadt-Land-Unterschied. Ein nominal gleich hoher Einkommensschwellenwert hat in den verschiedenen Regionen Deutschlands jedoch eine unterschiedlich hohe Kaufkraft. Daher werden hier die Individualeinkommen um die regionalen Preisunterschiede bereinigt, und es wird analog zur Einkommensarmut die relative Kaufkraftarmut berechnet. Diese weist differenziertere regionale Muster mit einem stark ausgeprägten Stadt-Land-Gefälle aus: Die Unterschiede zwischen ostdeutschen und westdeutschen Bundesländern betragen bei der relativen Kaufkraftarmut 2 Prozentpunkte, die Differenz zwischen Stadt und Land dagegen fast 8 Prozentpunkte. Die hohe Betroffenheit der Städte ergibt sich zum einen aus dem dort hohen Preisniveau. Zum anderen ist der Bevölkerungsanteil von Gruppen mit deutschlandweit erhöhter Armutsgefährdung (beispielsweise Arbeitslose, Alleinerziehende, Personen mit Migrationshintergrund) in Städten überdurchschnittlich hoch. Zudem sind diese Gruppen in Großstädten besonders stark armutsgefährdet." (Autorenreferat, © De Gruyter)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Gesichter des Mittelstands: ein Bundesländervergleich: KfW-Mittelstandsatlas 2018 (2018)

    Schwarz, Michael ; Gerstenberger, Juliane;

    Zitatform

    Schwarz, Michael & Juliane Gerstenberger (2018): Regionale Gesichter des Mittelstands: ein Bundesländervergleich. KfW-Mittelstandsatlas 2018. Frankfurt am Main, 17 S.

    Abstract

    "- Bislang unbekannte Einblicke: KfW Research legt erste regional vergleichbare Strukturanalyse kleiner und mittlerer Unternehmen vor
    - Spezifische Struktur vor Ort und historisch gewachsene Bedingungen prägen mittelständische Unternehmenstätigkeit in den Bundesländern
    - Althergebrachte geografische Trennlinien haben kaum noch Gültigkeit
    - Große Unterschiede bei Investitionen, Finanzierung, Internationalisierung und in den Führungsetagen der Unternehmen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Ungleichheit hat viele Facetten (2018)

    Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara (2018): Regionale Ungleichheit hat viele Facetten. In: IAB-Forum H. 30.11.2018, o. Sz., 2018-11-28.

    Abstract

    "Über regionale Unterschiede der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung, nicht nur zwischen Ost und West oder Stadt und Land, wird viel diskutiert. Zahlreiche Beiträge in den Medien befassen sich mit dem Auseinanderdriften von Regionen; die Bundesregierung hat sich die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland auf die Fahnen geschrieben. Beim diesjährigen gemeinsamen Workshop von IAB und IWH wurde das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln genauer beleuchtet und hinterfragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwicklungen an der Zweiten Schwelle: Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt (2018)

    Schäfer, Felix; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Schäfer, Felix & Antje Weyh (2018): Entwicklungen an der Zweiten Schwelle. Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2018), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben in Sachsen. Dabei werden zwei Ausbildungskohorten (1994/1995 und 2011/2012) hinsichtlich ihrer Weiterbeschäftigung, ihres Wechselverhaltens und der Entgeltentwicklung an dieser sog. Zweiten Schwelle beobachtet. Dabei zeigt sich, dass knapp die Hälfte aller Auszubildenden der Ausbildungskohorte 2011/2012 im Anschluss an ihre Ausbildung weiter im Ausbildungsbetrieb beschäftigt ist. Mehr als ein Drittel wechselt den Betrieb. Rund 15 Prozent weisen eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes (z. B. durch Arbeitslosigkeit, Elternzeit, Erwerb eines höherqualifizierenden Abschlusses etc.) auf. In der Ausbildungskohorte 1994/1995 lag der Anteil derjenigen, die im Ausbildungsbetrieb weiterbeschäftigt waren, bei einem Drittel, etwa genauso viele wechselten den Betrieb und ein Drittel zeigte eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes. Damit spiegelt sich die in der jüngeren Vergangenheit und aktuell zu beobachtende stabile Arbeitsmarktlage auch an der Zweiten Schwelle wider.
    Mit einem Wechsel des Betriebes ist in gut der Hälfte der Fälle auch ein Wechsel des Arbeitsortes verbunden. Während ein Großteil der Arbeitsortwechselnden in der Ausbildungskohorte 1994/1995 den Berufseinstieg in einem westdeutschen Bundesland vollzog (zumeist ein Wechsel nach Bayern), verteilen sich die außersächsischen Arbeitsortwechsel in der Ausbildungskohorte 2011/2012 etwa gleichmäßig auf die anderen ostdeutschen und westdeutschen Bundesländer.
    Einen höheren Weiterbeschäftigungsanteil in der jüngeren Ausbildungskohorte konnte auch auf Ebene einzelner Branchen nachgewiesen werden. Vor allem in Branchen des Verarbeitenden Gewerbes verbleiben viele Auszubildende im Anschluss an ihre Lehre im Ausbildungsbetrieb. Besonders geringe Anteile an Weiterbeschäftigungen an der Zweiten Schwelle zeigen sich im Bereich Erziehung und Unterricht.
    Etwa ein Viertel der Ausbildungsabsolventen wechselt an der Zweiten Schwelle den Beruf. Während jedoch in der Ausbildungskohorte 2011/2012 Maschinenschlosser und Elektrogerätebauer vergleichsweise häufig den Beruf wechselten, betraf dies die Hälfte der Groß- und Einzelhandelskaufleute der älteren Kohorte. Eine hohe Berufstreue beim Berufseinstieg weisen Krankenschwestern und Krankenpfleger auf.
    Eine Analyse der Entgelte im letzten Ausbildungsjahr und beim Berufseinstieg zeigt, dass der Monatslohn etwa um das 2,5-fache an der Zweiten Schwelle steigt. Während sich Branchenwechsel an der Zweiten Schwelle negativ auf die Höhe des Entgeltes beim Berufseinstieg auswirken, erhöht insbesondere ein Wechsel des Arbeitsortes in die alten Bundesländer das Entgelt stark. Dabei erreichen die Ausbildungsabsolventen eine Verdreifachung ihres Monatsentgeltes des letzten Ausbildungsjahres. Nichtsdestotrotz konnte für die Ausbildungskohorte 2011/2012 auch gezeigt werden, dass es ebenfalls lohnenswert war, den Berufseinstieg in einem anderen ostdeutschen Bundesland zu vollziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entgelte von Pflegekräften - weiterhin große Unterschiede zwischen Berufen und Regionen (2018)

    Seibert, Holger; Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Jeanette Carstensen & Doris Wiethölter (2018): Entgelte von Pflegekräften - weiterhin große Unterschiede zwischen Berufen und Regionen. In: IAB-Forum H. 16.01.2018, o. Sz., 2018-01-08.

    Abstract

    "Der Pflegebranche fehlen Fachkräfte. In der politischen Diskussion wird in diesem Zusammenhang immer wieder betont, dass gerade in der Altenpflege zu niedrige Löhne gezahlt würden. Seit dem Jahr 2012 sind die Entgelte im Pflegebereich im Großen und Ganzen entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung gestiegen. Dabei ist das Lohngefälle zwischen Kranken- und Altenpflege weitgehend konstant geblieben. Auch die regionalen Entgeltunterschiede sind nach wie vor erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Lausitz: Eine Region im Wandel (2018)

    Seibert, Holger; Weyh, Antje; Carstensen, Jeanette; Sujata, Uwe; Wiethölter, Doris; Jost, Oskar ;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Antje Weyh, Oskar Jost, Uwe Sujata, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2018): Die Lausitz. Eine Region im Wandel. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2018), Nürnberg, 62 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Ausstiegs aus der Kohleverstromung steht die Lausitz als zweitgrößtes Braunkohlerevier Deutschlands vor großen strukturellen Veränderungen. Insbesondere im Hinblick auf die Bruttowertschöpfung wird deutlich, dass der Energiesektor ein zentraler Faktor der Wirtschaftsleistung in der Region ist. Gleichwohl kann die positive Beschäftigungsentwicklung der letzten Jahre in der Lausitz, die parallel zum ostdeutschen Durchschnitt verlief, auf verschiedene Branchen zurückgeführt werden. Hierbei sind insbesondere das Gesundheitswesen, der Dienstleistungssektor als auch das Verarbeitende Gewerbe hervorzuheben, die sich besonders gut entwickelt haben. Diese Entwicklung spiegelt sich ebenfalls in der Veränderung der Arbeitslosenquote wider, die zwischen 2007 und 2017 um mehr als die Hälfte gesunken ist. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist aber teils auch demografiebedingt aufgrund der Verrentung geburtenstarker älterer Kohorten.
    Herausforderungen für die zukünftige Fachkräftesicherung ergeben sich in der Region primär durch die demografische Entwicklung. Zum einen steigt das Durchschnittsalter der Beschäftigten kontinuierlich an, zum anderen bedroht die Abwanderung das Erwerbspersonenpotenzial. Hier sind Maßnahmen zur Fachkräftesicherung gefragt, die den Erhalt der Wirtschaftsleistung in der Zukunft sicherstellen. Insbesondere sind Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich, um die Beschäftigten auf veränderte Arbeitsweisen und Anforderungen im Zuge der Digitalisierung vorzubereiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Lausitz: Eine Region im Wandel (2018)

    Seibert, Holger; Weyh, Antje; Carstensen, Jeanette; Sujata, Uwe; Wiethölter, Doris; Jost, Oskar ;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Antje Weyh, Oskar Jost, Uwe Sujata, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2018): Die Lausitz. Eine Region im Wandel. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 03/2018), Nürnberg, 62 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Ausstiegs aus der Kohleverstromung steht die Lausitz als zweitgrößtes Braunkohlerevier Deutschlands vor großen strukturellen Veränderungen. Insbesondere im Hinblick auf die Bruttowertschöpfung wird deutlich, dass der Energiesektor ein zentraler Faktor der Wirtschaftsleistung in der Region ist. Gleichwohl kann die positive Beschäftigungsentwicklung der letzten Jahre in der Lausitz, die parallel zum ostdeutschen Durchschnitt verlief, auf verschiedene Branchen zurückgeführt werden. Hierbei sind insbesondere das Gesundheitswesen, der Dienstleistungssektor als auch das Verarbeitende Gewerbe hervorzuheben, die sich besonders gut entwickelt haben. Diese Entwicklung spiegelt sich ebenfalls in der Veränderung der Arbeitslosenquote wider, die zwischen 2007 und 2017 um mehr als die Hälfte gesunken ist. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist aber teils auch demografiebedingt aufgrund der Verrentung geburtenstarker älterer Kohorten.
    Herausforderungen für die zukünftige Fachkräftesicherung ergeben sich in der Region primär durch die demografische Entwicklung. Zum einen steigt das Durchschnittsalter der Beschäftigten kontinuierlich an, zum anderen bedroht die Abwanderung das Erwerbspersonenpotenzial. Hier sind Maßnahmen zur Fachkräftesicherung gefragt, die den Erhalt der Wirtschaftsleistung in der Zukunft sicherstellen. Insbesondere sind Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich, um die Beschäftigten auf veränderte Arbeitsweisen und Anforderungen im Zuge der Digitalisierung vorzubereiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bessere Chancen anderswo?: Der Einfluss der regionalen Mobilität auf die berufliche Platzierung nach Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg (2018)

    Seibert, Holger; Wiethölter, Doris; Lüdeke, Britta;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Doris Wiethölter & Britta Lüdeke (2018): Bessere Chancen anderswo? Der Einfluss der regionalen Mobilität auf die berufliche Platzierung nach Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2018), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Räumliche Mobilität kann maßgeblich zum Ausgleich von regionalen Disparitäten beitragen. Für Arbeitslose bietet sie insbesondere die Möglichkeit, anderswo Beschäftigungschancen wahrzunehmen, die vor Ort nicht oder nur eingeschränkt existieren. Unsere Analyse zeigt, dass die regionale Mobilität von bei der Beschäftigungsaufnahme von zuvor Arbeitslosen in Berlin erwartungsgemäß geringer ausfällt als in Brandenburg. Die Metropole Berlin erweist sich als Entwicklungsmotor mit positiven Beschäftigungseffekten sowohl für die Berliner Erwerbspersonen als auch für die Gesamtregion Berlin-Brandenburg. Während in Berlin nur 21 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen von Arbeitslosen außerhalb der Stadtgrenze erfolgen, liegt der Vergleichswert für die Brandenburger Arbeitslosen bei 46 Prozent (mobil über den Wohnortkreis hinaus).
    In beiden Bundesländern weisen Personen mit Berufsabschlüssen auf Spezialisten- und Expertenniveau die höchsten Mobilitätsraten auf. Während allerdings in Brandenburg fast zwei Drittel der Hochqualifizierten mobil sind, fällt der Vergleichswert in Berlin nur halb so hoch aus. Die regionale Mobilität von gering- und mittelqualifizierten Arbeitslosen fällt deutlich niedriger aus als bei den Hochqualifizierten. Die Unterschiede zwischen gering- und mittelqualifizierten Arbeitslosen bezüglich ihrer Mobilitätsmuster fallen hingegen eher marginal aus.
    Regionale Mobilität bei der Beschäftigungsaufnahme wirkt sich dabei positiv auf die berufliche Platzierung aus. Arbeitslose Personen, die eine Beschäftigung in einem anderen als dem Wohnortkreis aufnehmen, sind häufiger ausbildungsadäquat oder sogar überwertig beschäftigt als nicht-mobile Personen - insbesondere dann, wenn Sie über einen ihrer Nachbarkreise hinaus mobil sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg: Soziodemografische Merkmale im Jahr 2016 (2018)

    Seibert, Holger; Wiethölter, Doris; Carstensen, Jeanette;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Jeanette Carstensen & Doris Wiethölter (2018): Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg. Soziodemografische Merkmale im Jahr 2016. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2018), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Für Brandenburger Auszubildende, vor allem aus den Berliner Umlandgemeinden, ist die Hauptstadt aufgrund ihres breiten Angebots und der guten Erreichbarkeit ein Pendlermagnet. Gleichzeitig wird das Umland infolge der Suburbanisierung und seiner positiven Beschäftigungsentwicklung aber auch für Berliner Jugendliche als Ausbildungsort immer attraktiver. Trotz der Entlastung am Lehrstellenmarkt aufgrund der demografisch bedingten Rückgänge bei den Ausbildungsstellenbewerbern, haben sich die Pendlerströme von Auszubildenden zwischen Berlin und Brandenburg weiterhin intensiviert. Es werden aber gleichzeitig auch weite Strecken in Kauf genommen, um eine Ausbildung zu absolvieren.
    Der Anteil weiblicher Auszubildender unter den Einpendlern liegt in Berlin auf dem Niveau der Auszubildenden vor Ort - fast die Hälfte der Auszubildenden ist hier weiblich. Anders im Umland und weiteren Metropolenraum. Hier ist der Anteil männlicher mobiler Einpendler aufgrund des höheren Anteils an gewerblichen Ausbildungsstellen deutlich höher. Auch bei der Schulbildung zeigen sich Unterschiede. So sind die Anteile der mobilen Auszubildenden mit Abitur in allen betrachteten Teilregionen deutlich höher als unter den Nicht-Pendlern.
    Bei einer berufsspezifischen Betrachtung zeigt sich, dass in den ausgewählten Teilregionen die Reihenfolge der TOP-10-Ausbildungsberufe zwar unterschiedlich ist, sich die häufigsten Berufe in Berlin, dem Berliner Umland und dem weiteren Metropolenraum aber nur geringfügig unterschieden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entgelte von Pflegekräften - große Unterschiede zwischen Berufen, Bundesländern und Pflegeeinrichtungen (2018)

    Seibert, Holger; Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Seibert, Holger, Jeanette Carstensen & Doris Wiethölter (2018): Entgelte von Pflegekräften - große Unterschiede zwischen Berufen, Bundesländern und Pflegeeinrichtungen. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Der Pflegebranche fehlen Fachkräfte. Als Ursache für diesen Mangel werden u. a. zu niedrige Gehälter angeführt. Seit dem Jahr 2012 sind die Entgelte in der Krankenpflege im Großen und Ganzen entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung gestiegen, in der Altenpflege waren die Steigerungen überdurchschnittlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen: Substituierbarkeitspotenziale der Berufe 2016: aktuelle Ergebnisse auf Basis einer Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten (2018)

    Sieglen, Georg;

    Zitatform

    Sieglen, Georg (2018): Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen: Substituierbarkeitspotenziale der Berufe 2016. Aktuelle Ergebnisse auf Basis einer Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2018), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2017 erschien ein IAB-Regional zu den Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen (Sieglen/Buch/Dengler 2017). Im Mittelpunkt dieser Studie stand eine nach Berufsfeldern, Anforderungsniveaus und Regionen vergleichende Analyse von Anteilen von Beschäftigten in Berufen mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial. Als Datengrundlage dienten die von Dengler/Matthes (2015a, 2015b) für das Jahr 2013 berechneten Anteile von Tätigkeiten in Berufen, die zum damaligen Zeitpunkt bereits von Computern oder computergesteuerten Maschinen hätten erledigt werden können. In den vergangenen Jahren sind viele neue, in dieser Hinsicht relevante Technologien marktreif geworden. Vor diesem Hintergrund haben Dengler/Matthes/Wydra-Somaggio (2018) eine Neubewertung der Substituierbarkeit von beruflichen Kerntätigkeiten vorgenommen. Auf Basis dieser Neubewertung wurden für die vorliegende Studie die nach Substituierbarkeitspotenzialen differenzierten Beschäftigtenanteile neu berechnet und mit den Ergebnissen der Vorstudie verglichen. Über fast alle Berufssegmente und Anforderungsniveaus hinweg ist das Substituierbarkeitspotenzial sowohl in Deutschland insgesamt, als auch in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Besonders groß ist die Zunahme in den unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen, den Verkehrs- und Logistikberufen sowie den Reinigungsberufen. In Bezug auf das Anforderungsniveau sind die Substituierbarkeitspotenziale in den Helferberufen am stärksten, in den Expertenberufen am wenigsten gestiegen. Zwischen den verschiedenen Anforderungsniveaus zeigen sich nun deutliche Unterschiede im Substituierbarkeitspotenzial: Je geringer das Anforderungsniveau ist, desto höher ist das durchschnittliche Substituierbarkeitspotenzial. Neu im Gegensatz zum Vorbericht ist die Möglichkeit, mit den vorliegenden Daten auch eine nach Wirtschaftsabschnitten differenzierte Analyse der Substituierbarkeitspotenziale durchzuführen. Über die Hälfte aller Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe ist von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial (> 70 Prozent) betroffen und 44,2 Prozent aller Beschäftigten mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial arbeiten in diesem Wirtschaftsabschnitt. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten, ist in Nordrhein-Westfalen von 15,6 Prozent auf 26,0 Prozent gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Modelling aging and migration effects on spatial labor markets (2018)

    Stough, Roger R.; Kourtit, Karima ; Nijkamp, Peter ; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Stough, Roger R., Karima Kourtit, Peter Nijkamp & Uwe Blien (Hrsg.) (2018): Modelling aging and migration effects on spatial labor markets. (Advances in spatial science), Cham: Springer London, 343 S. DOI:10.1007/978-3-319-68563-2

    Abstract

    "The aging and migration megatrends and their impact on spatial - regional and local - labor market performance is the core theme of this book, and thus together define its scope and focus. The contributions provide an overview of key aging and migration issues in various countries together with analyses of their varied impacts on regional labor markets. Systematic database research and related empirical analyses are used to map out the complex and dynamic nature of these trends, while cutting-edge economic and modeling techniques are used to analyze them. In closing, the book critically reviews and assesses selected policy measures designed to cope with the effects of aging and migration on regional labor markets." (Publisher's text, © Springer) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Graduate migration in Germany - new evidence from an event history analysis (2018)

    Teichert, Christian ; Otto, Anne ; Niebuhr, Annekatrin ; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Teichert, Christian, Annekatrin Niebuhr, Anne Otto & Anja Rossen (2018): Graduate migration in Germany - new evidence from an event history analysis. (IAB-Discussion Paper 03/2018), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Jungen Hochschulabsolventen wird wesentliche Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung von Regionen beigemessen. Die räumliche Mobilität der Absolventen ist daher für regionalpolitische Entscheidungsträger von erheblicher Relevanz. Dieser Aspekt ist vor allem für gering verdichtete und eher ländliche Regionen bedeutsam, die häufig Probleme haben, junge hochqualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen. Wir verwenden Verweildaueranalysen, um die Migration von Absolventen nach dem Verlassen der Hochschule zu untersuchen. Die Untersuchung basiert auf einem Datensatz, der erwerbsbiographische Daten des IAB und Absolventendaten mehrerer Hochschulen verknüpft. Die Datengrundlage ermöglicht eine sehr detaillierte Analyse der Abwanderung von Absolventen aus der Hochschulregion - in räumlicher wie in zeitlicher Hinsicht. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die meisten Wanderungsereignisse während der ersten sieben Jahre nach dem Hochschulabschluss stattfinden. Zudem zeigt sich, dass die Arbeitserfahrung, welche die Absolventen vor ihrem Abschluss sammeln konnte, für die Migrationsentscheidung eine wichtige Rolle spielt. Dieser Befund weist auf den Stellenwert von Arbeitsmarktkontakten und sozialen Netzwerken für den Arbeitsmarkteinstieg und die räumliche Mobilität von Hochschulabsolventen hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ; Niebuhr, Annekatrin ; Rossen, Anja ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kaum beachtet, gemeinsam stark. Versteckte Potenziale von Kleinstädten mit Hidden Champions (2018)

    Vonnahme, Lukas; Graffenberger, Martin; Lang, Thilo ; Görmar, Franziska ;

    Zitatform

    Vonnahme, Lukas, Martin Graffenberger, Franziska Görmar & Thilo Lang (2018): Kaum beachtet, gemeinsam stark. Versteckte Potenziale von Kleinstädten mit Hidden Champions. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 6, S. 38-49.

    Abstract

    "Dieser Beitrag zeigt den Einfluss von Hidden Champions in Kleinstädten Deutschlands auf. Hidden Champions stehen stellvertretend für zahlreiche ähnlich strukturierte, kleine und mittelständische Unternehmen in Kleinstädten und verdeutlichen, dass Kleinstädte entgegen landläufigen Assoziationen durchaus Orte wirtschaftlicher Dynamik sind. Da Kleinstädte in der Regel nur über eine begrenzte Anzahl größerer Unternehmen verfügen, kann der Einfluss, den einzelne Unternehmen vor Ort haben, durchaus beträchtlich sein. Dies gilt sowohl für rein wirtschaftliche Aspekte als auch für das Engagement der Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen der Stadtentwicklung. Hidden Champions - wie das hier diskutierte Beispiel Kjellberg Finsterwalde - übernehmen im Bereich ihrer wirtschaftlichen Kerntätigkeit wie auch in den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales unternehmerische Verantwortung. Besonders intensiv scheint das Engagement in Bereichen, die die eigenen Interessen des Unternehmens betreffen. Themen wie Fachkräftesicherung und -gewinnung oder Nachwuchsentwicklung sind dabei eng mit Aspekten der Standortattraktivität verflochten. In diesen Bereichen gestalten Hidden Champions weiche Faktoren vor Ort aktiv mit und stellen damit auch Schnittmengen zu den Interessen anderer Akteure (Verwaltung, Bürgerschaft) her. Die Bereitschaft, sich zu engagieren, scheint generell bei erfolgreichen, regional verwurzelten Unternehmen vorhanden zu sein. Um dieses Potenzial in Zukunft noch stärker für eine gemeinsame und partnerschaftliche Entwicklung von Kleinstädten in peripheren Lagen zu nutzen, erscheint es wichtig, vor Ort kollaborative Strukturen zu schaffen und gemeinsam konkrete Möglichkeiten des Engagements zu identifizieren und zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Active labour market policies in Germany: do regional labour markets benefit? (2018)

    Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja; Werner, Daniel;

    Zitatform

    Wapler, Rüdiger, Daniel Werner & Katja Wolf (2018): Active labour market policies in Germany. Do regional labour markets benefit? In: Applied Economics, Jg. 50, H. 51, S. 5561-5578., 2018-05-01. DOI:10.1080/00036846.2018.1487526

    Abstract

    "This article examines on a regional level whether active labour market policies (ALMP) improve the matching process. To take the fact of heterogeneous search effectiveness during programme participation into account, we distinguish between current and former programme participants. Our findings based on a regional augmented matching function show that higher search effectiveness due to ALMP is not outweighed by indirect effects on nonparticipants. The total number of matches in a region increases with a higher share of former programme participants among the jobseekers. However, these effects largely differ between programme types." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionaler Gender Pay Gap: Analyse der geschlechtsspezifischen Entgeltunterschiede im Saarland (2018)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Höchst, Michael;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Michael Höchst (2018): Regionaler Gender Pay Gap. Analyse der geschlechtsspezifischen Entgeltunterschiede im Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2018), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Der Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern, die einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung nachgehen, liegt im Saarland bei 19,3 Prozent. Dieser geschlechtsspezifische Entgeltunterschied, auch Gender Pay Gap genannt, variiert deutlich. Im Kreis Merzig-Wadern verdienen Frauen 15,9 Prozent und im Kreis Saarlouis 22,4 Prozent weniger als Männer. Vor allem in Kreisen, in denen das Verarbeitende Gewerbe dominiert, ist der Gender Pay Gap besonders hoch, ebenso in Kreisen, in denen vorwiegend Großbetriebe ansässig sind. In Kreisen mit einer Altersstruktur, die von Beschäftigten zwischen 35 und 49 Jahren geprägt ist, fällt der Gender Pay Gap dagegen vergleichsweise niedrig aus. Eine Oaxaca-Blinder- Zerlegung des Gender Pay Gap in einen erklärten und in einen unerklärten Teil zeigt, dass rund ein Viertel des Gender Pay Gap im Saarland auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen in den berücksichtigten Merkmale zurückgeführt werden kann, während drei Viertel des Gender Pay Gap auf den unerklärt bleiben. Vor allem die beruflichen Eigenschaften machen einen großen Anteil des (erklärten) Gender Pay Gap aus. Eine nach einzelnen Merkmalen detaillierte Zerlegung zeigt, dass auch für das Saarland insgesamt vor allem Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Hinblick auf die Berufswahl sowie auf die Zuordnung in Betriebe und Wirtschaftszweige negative Auswirkungen auf das Entgelt der Frauen haben und dies den Gender Pay Gap erhöht. Zum unerklärten Gender Pay Gap tragen neben den beruflichen Eigenschaften vor allem die regionalen Variablen bei. Würden Frauen entsprechend ihrer regionalen Merkmale und ihrer Berufe wie Männer entlohnt werden, würden sie mehr verdienen. Der Gender Pay Gap wäre demnach geringer. Regionale Besonderheiten werden mit Hilfe der Zerlegung getrennt nach Kreisen aufgezeigt. Die Höhe des erklärten und unerklärten Gender Pay Gap unterscheidet sich zwischen den Kreisen, ebenso auch der Beitrag der individuellen und berufsspezifischen Merkmale. So ist der erklärte Teil des Gender Pay Gap, also der Effekt der Unterschiede zwischen Männern und Frauen für Merzig-Wadern negativ. Das heißt, dass die individuellen Merkmale zu Gunsten der Frauen ausgeprägt sind und sich mindernd auf den Gender Pay Gap auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionaler Gender Pay Gap: Analyse der geschlechtsspezifischen Entgeltunterschiede in Rheinland-Pfalz (2018)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Höchst, Michael;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Michael Höchst (2018): Regionaler Gender Pay Gap. Analyse der geschlechtsspezifischen Entgeltunterschiede in Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2018), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Der Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern in Rheinland-Pfalz, die einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung nachgehen, liegt bei 15,2 Prozent. Dieser geschlechtsspezifische Entgeltunterschied variiert innerhalb von Rheinland-Pfalz deutlich. In den kreisfreien Städten verdienen Frauen zwischen 8,3 Prozent (Neustadt an der Weinstraße) und 32,8 Prozent (Zweibrücken) weniger als die Männer. In den Landkreisen liegt der Gender Pay Gap zwischen 7,7 Prozent (Mainz-Bingen) und 29,9 Prozent (Germersheim). Vor allem in Kreisen, in denen das Verarbeitende Gewerbe dominiert, ist der Gender Pay Gap besonders hoch, ebenso in Kreisen, in denen vorwiegend Großbetriebe ansässig sind. In Kreisen mit einer jungen Altersstruktur ist der Gender Pay Gap dagegen vergleichsweise niedrig. Eine Oaxaca-Blinder-Zerlegung zeigt, dass vor allem die individuellen Merkmale einen Großteil der Höhe des Gender Pay Gap erklären. Die regionalen Faktoren, wie Wirtschafts- und Betriebsstruktur sowie die Altersstruktur in einer Region leisten kaum einen Beitrag zur Erklärung des Gender Pay Gap. Der Erklärungsbeitrag unterscheidet sich aber bei getrennter Betrachtung von Landkreisen und kreisfreien Städten: Insbesondere regionale Merkmale, wie Wirtschafts- und Altersstruktur wirken in den Landkreisen auf das Entgelt von Frauen positiver als auf das der Männer, was sich mindernd auf den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied auswirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035: Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle (2018)

    Zika, Gerd ; Maier, Tobias ; Weber, Enzo ; Helmrich, Robert; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Robert Helmrich, Tobias Maier, Enzo Weber & Marc Ingo Wolter (2018): Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035: Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle. (IAB-Kurzbericht 09/2018), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt schreitet voran und dürfte zu profunden Änderungen auf dem Arbeitsmarkt führen. Da es in Deutschland große regionale Diskrepanzen hinsichtlich der Wirtschafts- und Berufsstruktur gibt und sich die Regionen auch weiterhin verschieden entwickeln, dürften auch die Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung regional unterschiedlich ausfallen. Um die langfristigen regionalen Arbeitsmarkteffekte abzuschätzen, haben die Autoren auf Basis einer Studie für Gesamtdeutschland regionalspezifische Modellrechnungen bis 2035 durchgeführt. Sie zeigen, dass die Digitalisierung in den Regionen - wie im Bund - auf das Gesamtniveau der Beschäftigung kaum Auswirkungen hat. Dennoch führt sie zu größeren Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus. Entscheidend hierfür sind die Branchen- und Berufsstrukturen vor Ort. In der Szenarioanalyse wird eine im Jahr 2035 vollständig digitalisierte Arbeitswelt (Wirtschaft 4.0) mit einer Welt verglichen, in der sich der technische Fortschritt am bisherigen Entwicklungspfad orientiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ; Weber, Enzo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wieviel Florida steckt in Niedersachsen?: Zur empirischen Evidenz der "Kreativen Klasse" in einem deutschen Flächenland (2017)

    Alfken, Christoph ; Vossen, Daniel; Sternberg, Rolf ;

    Zitatform

    Alfken, Christoph, Daniel Vossen & Rolf Sternberg (2017): Wieviel Florida steckt in Niedersachsen? Zur empirischen Evidenz der "Kreativen Klasse" in einem deutschen Flächenland. In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Jg. 61, H. 1, S. 1-22. DOI:10.1515/zfw-2016-0032

    Abstract

    "Empirische Analysen zur Wirtschaftsgeographie der 'Kreativen Klasse' beschränken sich zumeist auf urbane Regionen. Der vorliegende Artikel testet drei von Richard Floridas Kernaussagen für das überwiegend nicht urban geprägte Bundesland Niedersachsen in Deutschland: die räumliche Verteilung der Mitglieder der 'Kreativen Klasse', ihr Binnenmigrationsmuster und ihre Gründungsmotive. Einige von Floridas Annahmen bestätigen sich auch für Niedersachsen, andere nicht. Politische Handlungsempfehlungen am Ende des Textes sollen helfen, die Wirkungen der Beschäftigungseffekte der 'Kreativen Klasse' auf die übrige Wirtschaft Niedersachsens zu steigern." (Autorenreferat, © Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung institutioneller Kontexte für die Entwicklung berufsfachlicher Kompetenzen: ein Beitrag zur Funktionalität des Übergangssystems (2017)

    Atik, Didem; Nickolaus, Reinhold;

    Zitatform

    Atik, Didem & Reinhold Nickolaus (2017): Die Bedeutung institutioneller Kontexte für die Entwicklung berufsfachlicher Kompetenzen. Ein Beitrag zur Funktionalität des Übergangssystems. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 113, H. 2, S. 202-227.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag wird zunächst ein Vergleich, bezogen auf die sozialen Kompositionen, die kognitiven Voraussetzungen sowie die berufsfachlichen Eingangsvoraussetzungen bei Jugendlichen aus unterschiedlichen institutionellen Kontexten des Übergangssystems und der beruflichen Grundbildung vorgenommen. Zusätzlich werden unter Nutzung eines Matchingverfahrens Jugendliche mit identischen Eingangsvoraussetzungen im berufsfachlichen Vorwissen aus der vollqualifizierenden Ausbildung (BFS) und der berufsvorbereitenden Schulform (BEJ) bezogen auf die berufsfachliche Kompetenzentwicklung verglichen. Bemerkenswert ist, dass sich die Jugendlichen, die in das BEJ einmünden, trotz vergleichbarer Eingangspotentiale zu den Jugendlichen aus der BFS, sowohl in den Basiskompetenzen als auch in den berufsfachlichen Kompetenzen ungünstiger entwickeln. In den Erklärungsmodellen für die Fachkompetenzentwicklung kommt dem berufsfachlichen Vorwissen, der Schulformzugehörigkeit und den kognitiven Eingangsvoraussetzungen die höchste prädiktive Kraft zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe (2017)

    Bellmann, Lutz ; Bossler, Mario ; Ostmeier, Esther; Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Mario Bossler, Sandra Dummert & Esther Ostmeier (2017): Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe. (IAB-Forschungsbericht 07/2017), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Im Vorfeld der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns galt das Bundesland Sachsen als besonders stark vom Mindestlohn betroffen. Dementsprechend gab es die Befürchtung, dass dort auch am stärksten betriebliche Anpassungsreaktionen auftreten würden. Auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels bestätigt sich zunächst, dass im Vergleich der Bundesländer für Sachsen der höchste Anteil an Mindestlohnbetrieben beobachtet wird und dass die Beschäftigungserwartungen im Jahr 2014 vergleichsweise negativ ausfielen. Betrachtet man betriebliche Anpassungsmaßnahmen infolge des Mindestlohns, zeigt sich zunächst ein vergleichsweise starker positiver Effekt auf die Bruttomonatslöhne betroffener Beschäftigter, aber auch auf die Löhne von Personen die bereits im Vorhinein oberhalb von 8,50 EURO entlohnt wurden. Die Analyse zeigt jedoch kaum Hinweise dafür, dass sich die betriebliche Arbeitsnachfrage in messbarem Ausmaß verringert hätte. Wenn überhaupt gab es eine leichte Zurückhaltung bei den Neueinstellungen. Vielmehr zeigt sich, wie auch in anderen Bundesländern, dass die Betriebe relativ häufig mit Preiserhöhungen oder einer Verringerung der Arbeitsstunden reagiert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vergleichstypen 2018 - Aktualisierung der SGB-III-Typisierung (2017)

    Blien, Uwe ; Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Franziska Hirschenauer (2017): Vergleichstypen 2018 - Aktualisierung der SGB-III-Typisierung. (IAB-Forschungsbericht 11/2017), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Um die Arbeitsmarktverhältnisse vor Ort bei der Steuerung und Zielkontrolle angemessen berücksichtigen zu können, nutzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) Agenturtypisierungen, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eigens für diesen Zweck erstellt hat. Mit ihnen werden Agenturbezirke zu Gruppen, den sogenannten Vergleichstypen, zusammengefasst. Agenturbezirke eines Typs sind einander ähnlich hinsichtlich solcher Merkmale, die Einfluss haben auf die arbeitsmarktpolitische Zielerreichung - die jedoch ihrerseits zumindest kurzfristig von den Agenturen nicht beeinflusst werden können.
    Nach vier Jahren wurde die Typisierung der Agenturbezirke jetzt ein weiteres Mal aktualisiert. Untersucht wurde dabei auch, ob die aktuelle Zuwanderung signifikante Einflüsse auf die Integrationsergebnisse der Agenturen zeigt und deshalb bei deren Klassifikation in Vergleichstypen miteinzubeziehen ist. Der vorliegende Bericht informiert über Vorgehensweise und Ergebnisse der neuen SGB-III-Typisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment impacts of the Berlin Brandenburg Airport "Willy Brandt": The application of scenario techniques during the planning process (2017)

    Bogai, Dieter; Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Franziska Hirschenauer (2017): Employment impacts of the Berlin Brandenburg Airport "Willy Brandt". The application of scenario techniques during the planning process. In: D. Lawrence (Hrsg.) (2017): Aviation and airport security : Management, improvement strategies and future challenges, S. 29-58, 2016-11-15.

    Abstract

    "The construction of a new single airport for the capital of Germany has an erratic history that dates back to the early nineties. After several postponements in putting the airport into operation, its opening is now projected for the course of the year 2018. During the long planning period the employment impacts of a major airport played an important role in the public dialogue. This paper sets out how a scenario technique was used to calculate employment effects related to this major airport project.
    The first assessment approach was utilized to examine alternative sites for the new single airport in the early planning stage. It found that the location of Schönefeld, the site which was finally chosen, would generate the highest effects on employment among the three alternative proposals of suitable sites. The reasons were its short distance to the metropolis of Berlin and its greatest stimulating effects on economic growth in the surrounding area. The second assessment approach was performed three years before in 2008, prior to the expected opening date of the airport. The mission was to identify industries, occupations and regions in Berlin and Brandenburg that would benefit from air transport services to start further education. In contrast to the usual quantification framework of magnitudes the assessment concentrated on structural changes in employment. The procedure is based on the employment statistics that contains 336 occupations and which is able to map the regional development of air transport related employment in 402 German districts. The employment figures are differentiated according to jobs that are directly located at the airport site, indirect employment effects in the aerospace industry and in related sectors and catalytic effects on the economy as a whole.
    The results give evidence for direct and indirect employment effects outside the airport site in Berlin, and for regional effects in the southern districts of Berlin, notably in the counties of Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming and Potsdam. It was predicted that aircraft-related industries located in the administrative district of Dahme-Spreewald stimulate the job creation in technical occupations in Brandenburg. The most difficult forecast is related to occupations that benefit from better airport infrastructure via catalytic effects. Those impacts especially were found for service occupations with university degrees such as consultants and managers which are located in Berlin and in the metropolitan areas in Brandenburg." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeit: Abschätzung der Automatisierungspotenziale von Berufen in Berlin und Brandenburg (2017)

    Bogai, Dieter; Buch, Tanja; Wiethölter, Doris; Dengler, Katharina;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Doris Wiethölter, Tanja Buch & Katharina Dengler (2017): Digitalisierung der Arbeit. Abschätzung der Automatisierungspotenziale von Berufen in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2017), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "In dieser Studie werden die potentiellen Auswirkungen der Automatisierung auf die Berufe in Berlin und Brandenburg untersucht und vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung diskutiert. Grundlage hierfür sind die Anteile der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Zentrales Ergebnis ist, dass gut acht Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin und rund 12 Prozent der Arbeitnehmer in Brandenburg in Berufen mit einem sehr hohen technischen Ersetzbarkeitspotenzial arbeiten. Damit sind die potenziellen Auswirkungen der Automatisierung in den beiden untersuchten Bundesländern deutlich niedriger als in Deutschland insgesamt (ca. 15 Prozent). Dies liegt in Berlin an der spezifischen Wirtschaftsstruktur als Dienstleistungsmetropole, die durch wenig maschinell ersetzbare Dienstleistungsberufe geprägt ist und in der stark automatisierungsgefährdete Produktionsberufe eine eher untergeordnete Rolle spielen. Im Land Brandenburg ist die Industrie zwar bedeutsamer als in Berlin, die Beschäftigung ist aber durch weniger stark automatisierbare Produktionsberufe charakterisiert. Das Ersetzbarkeitspotenzial von Beschäftigten durch die digitale Technik lässt ein dreiteiliges regionales Muster erkennen. In den peripheren Kreisen im Norden und vor allem im Süden übertreffen die Anteile potenziell hoch gefährdeter Berufe den Landesdurchschnitt. In den kreisfreien Städten und in der Hälfte der Umlandkreise Berlins ist das Ersetzbarkeitspotenzial der Beschäftigten überwiegend gering. Hohe Potenziale konzentrieren sich auf die Regionen Brandenburgs mit einem überdurchschnittlichen industriellen Sektor. Zwischen den Städten und Landkreisen des Landes variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes technisches Ersetzbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen 5,6 Prozent in Potsdam/Stadt, dem niedrigsten Wert in Deutschland, und 17,5 Prozent im Landkreis Spree-Neiße. Die Automatisierungspotenziale der Beschäftigten unterscheiden sich zudem nach dem betrieblichen Anforderungsniveau der Berufe. Helfer und Fachkräfte unterliegen bundesweit erheblich höheren Potenzialen als hochqualifizierte Berufe von Spezialisten und Experten. Bei den Helfertätigkeiten ist in Berlin jedoch das technische Ersetzbarkeitspotenzial niedriger als im bundesweiten Durchschnitt, und es liegt sogar unter demjenigen der Fachkräfte und Spezialisten. Grund ist, dass die Helfer in der Hauptstadt selten im Produktionsbereich und häufiger im Dienstleistungsbereich tätig sind. In Brandenburg sind die Unterschiede zwischen den Anforderungsniveaus der Tätigkeiten am geringsten, d. h. ob Helfer, Fachkraft oder Spezialist - das Potenzial der jeweiligen Beschäftigten, durch digitale Technik ersetzt zu werden, unterscheidet sich nicht nennenswert. Experten dagegen sind bundesweit und in den betrachteten Bundesländern kaum gefährdet. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden Lebenslanges Lernen sowie betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher. Es wird dafür plädiert, gleiche Zugangschancen der Erwerbspersonen zur Weiterbildung zu schaffen und informelles und nicht formales Lernen durch transparente Zertifizierungen aufzuwerten. Wenn es gelingt, einen institutionellen Rahmen für eine Weiterbildungsstrategie zu schaffen, die die bisherige Segmentierung in diesem Bereich überwindet, könnten die Anpassungen für die Beschäftigten, die mit den potentiell tiefgreifenden Umbrüchen verbunden sind, erleichtert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    When the difference makes a difference: The regional embeddedness of entrepreneurship (2017)

    Breitenecker, Robert J. ; Maresch, Daniela ; Weyh, Antje; Kraus, Sascha ; Harms, Rainer ;

    Zitatform

    Breitenecker, Robert J., Rainer Harms, Antje Weyh, Daniela Maresch & Sascha Kraus (2017): When the difference makes a difference. The regional embeddedness of entrepreneurship. In: Entrepreneurship and Regional Development, Jg. 29, H. 1/2, S. 71-93., 2016-09-21. DOI:10.1080/08985626.2016.1255432

    Abstract

    "Regional determinants of new firm formation are of interest to researchers and policymakers. In the analysis of new firm formation, most studies use econometric approaches that mask intra-unit variations, not recognizing counterbalancing and dilution effects as a result. Recent advances in spatial statistics such as Geographically Weighted Regression (GWR) take local variations into account. However, these approaches operate only on a bivariate level, making it impossible to detect the homogenous parts of the area under examination with regard to a number of relationships between new firm formation and its determinants. Based on a sample of 412 German regions, we apply GWR and subsequent graph-partitioning clustering to identify multi-relationally homogeneous sub-areas. Being that the results suggest a four-cluster solution, 'one size fits all' policies and premature unit zoning can be called into question." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Innovation and location in German knowledge intensive business service firms (2017)

    Brunow, Stephan ; Hammer, Andrea; McCann, Philip ;

    Zitatform

    Brunow, Stephan, Andrea Hammer & Philip McCann (2017): Innovation and location in German knowledge intensive business service firms. (IAB-Discussion Paper 22/2017), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Wissensintensive unternehmensnahe Dienstleistungsunternehmen (KIBS) entwickelten sich als bedeutende Treiber für technologischen Wandel und Innovationen. Aufgrund der besonderen Arbeitsweise, welche auf Interaktion und Wissensaustausch aufbaut, spielt die räumliche Nähe zu Kunden, Partnern und Anbietern eine bedeutsame Rolle für die Wirtschaftlichkeit und Innovationsfähigkeit von KIBSUnternehmen. Die vorliegende Arbeit betrachtet das Innovationsverhalten in Abhängigkeit der Distanz zur nächstgelegenen Stadt und unterscheidet hierbei verschiedene Stadtgrößen. Dafür werden detaillierte Daten von deutschen KIBS-Betrieben verwendet. Die Ergebnisse indizieren, dass Distanzeffekte mit der Stadtgröße variieren und für verschiedene Innovationsarten unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Insbesondere profitieren KIBS-Betriebe von der Nähe zu anderen Marktteilnehmern und sind besonders innovativ in Zentren. Eine gezielte Förderung von Start-Ups in Zentren erscheint daher sinnvoller als in weniger dicht besiedelten Räumen, in denen das Angebot an wissensintensiven Gütern geringer ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    How to woo the smart ones?: Evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities (2017)

    Buch, Tanja; Hamann, Silke ; Rossen, Anja ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr & Anja Rossen (2017): How to woo the smart ones? Evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities. In: Journal of Urban Affairs, Jg. 39, H. 6, S. 764-782., 2016-10-25. DOI:10.1080/07352166.2017.1282765

    Abstract

    "Human capital is a driving factor of innovation and economic growth. Urban economies in particular depend on highly qualified workers; therefore, attracting highly skilled workers is a key factor for cities' economic prospects. We analyze the determinants that influence the migration of highly skilled workers by investigating the migration balance of German cities between 2000 and 2010. The study compares the significance of various work- and amenity-related variables for highly qualified workers and the remaining workforce. The findings suggest that local labor market conditions influence mobility decisions, but amenities matter, too. The preferences of highly qualified workers seem to differ somewhat from those of the rest of the workforce. However, there are also several factors that do not show systematic differences across skill groups." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fachkräfteengpässe in Unternehmen: Regionale Fachkräftesituation und Mobilität (2017)

    Burstedde, Alexander; Risius, Paula;

    Zitatform

    Burstedde, Alexander & Paula Risius (2017): Fachkräfteengpässe in Unternehmen: Regionale Fachkräftesituation und Mobilität. (Fachkräfteengpässe in Unternehmen. Studie 2017,02), Köln, 42 S.

    Abstract

    "Fachkräfteengpässe treten je nach Beruf und Region sehr unterschiedlich auf. Besonders in den Fachbereichen Technik und Gesundheit stellen Knappheiten die Betriebe seit mehreren Jahren vor große Herausforderungen. Die Engpässe betreffen beruflich Qualifizierte ebenso wie Arbeitskräfte mit Fortbildungsabschluss und Akademiker. Neben der zunehmenden Akademisierung, der Alterung der Gesellschaft und dem niedrigen Geburtenniveau beeinflussen auch die wirtschaftliche Stärke von Regionen sowie Wanderungsbewegungen zwischen Regionen das Arbeitskräftepotenzial vor Ort. Vor diesem Hintergrund überrascht es wenig, dass Deutschland nicht in allen Regionen gleichermaßen von Fachkräfteengpässen betroffen ist. Dies stellt Unternehmen vor sehr unterschiedliche Herausforderungen, die entsprechend nicht mit einem einzigen Patentrezept gelöst werden können. Um den jeweiligen spezifischen Handlungsbedarf aufzuzeigen, widmet sich die vorliegende Studie den regionalen Unterschieden, die zwischen Bundesländern sowie zwischen Arbeitsagenturbezirken in Deutschland bestehen. Dabei steht die Analyse von Fachkräfteengpässen und deren Struktur im Vordergrund. In der regionalen Betrachtung stellt die Mobilität von Arbeitskräften und das mit ihr verbundene Potenzial, regionale Ungleichgewichte zu mildern, einen zentralen Aspekt dar, der vertiefend betrachtet wird." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2015 (2017)

    Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2017): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2017), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    "Die räumliche Mobilität der Arbeitskräfte in Berlin und Brandenburg hat, wie bereits in den Vorjahren, auch 2015 weiter zugenommen. In die Bundeshauptstadt pendelten ca. 277.500 Personen aus verschiedenen Bundesländern zur Arbeit ein, ca. 10.500 (+3,9 %) Beschäftigte mehr als noch 2014. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Berliner Auspendler: gut 166.400 Beschäftigte mit Berliner Wohnort, und damit ca. 8.900 (+5,7 %) mehr als im Jahr zuvor, gingen ihrer Beschäftigung außerhalb Berlins nach. Insgesamt wies die Bundeshauptstadt damit einen Einpendlerüberschuss von gut 111.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf, was einer Zunahme von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Mobilität der Arbeitskräfte in Brandenburg ist gewachsen. Brandenburg war nicht nur das Bundesland mit der höchsten Auspendlerquote (28,9 %), sondern hatte auch die höchste Einpendlerquote (16,6 %) unter den Flächenländern. Im Jahr 2015 arbeiteten ca. 272.800 Brandenburger in einem anderen Bundesland. Aus anderen Bundesländern pendelten etwa 133.500 Beschäftigte zum Arbeiten nach Brandenburg ein. Damit hat sich der Auspendlerüberschuss gegenüber dem Vorjahr leicht verringert.
    Die Pendlerbeziehungen zwischen den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg sind ebenfalls intensiver geworden. Knapp 199.300 Brandenburger pendelten 2015 nach Berlin, ca. 5.300 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dies waren 21,1 Prozent aller Beschäftigten mit Brandenburger Wohnort. In die Gegenrichtung pendelten 6,8 Prozent aller Beschäftigten mit Berliner Wohnort (ca. 81.900) und damit fast 3.600 Beschäftigte mehr als 2014.
    Als Gründe für die steigende Arbeitskräftemobilität werden Suburbanisierungsprozesse, Lohndifferenzen sowie Unterschiede in Umfang und Dichte des Arbeitsplatzangebots diskutiert. Im Zuge des günstigen Beschäftigungswachstums kam es zugleich auch zu einer Steigerung der Zahl der mobilen Beschäftigten. Gleichzeitig erzwingen die immer weiter zunehmende Spezialisierung der Arbeitswelt und die Anforderungen der Wissensgesellschaft eine Zunahme der Mobilitätsbereitschaft von Beschäftigten. Der vorliegende Bericht zeichnet die Entwicklung der Pendlerzahlen für Berlin und Brandenburg für den Zeitraum 1999 bis 2015 nach, wie auch deren Pendlerverflechtungen nach Ziel- und Herkunftsregionen. In dieser Analyse werden darüber hinaus die Wirtschaftsbranchen der mobilen Beschäftigten untersucht, die intensive Pendlerverflechtungen verzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg: Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015 (2017)

    Carstensen, Jeanette; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2017): Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg. Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2017), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "In den vergangenen Jahren hat sich die Situation auf dem ostdeutschen Ausbildungsstellenmarkt deutlich entspannt. Überstieg die Zahl der Lehrstellenbewerber die der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bis 2007 zum Teil noch um das Doppelte, gab es im Jahr 2010 sogar mehr neue Verträge als bei der Bundesagentur registrierte Bewerber. Dieser drastische Wandel am Ausbildungsstellenmarkt ist vor allem auf die tiefgreifenden demografischen Veränderungen in Ostdeutschland zurückzuführen, die ihren Ursprung im so genannten Nachwendegeburtenknick aus den Jahren 1989 bis 1991 haben. Seinerzeit haben sich die Geburtenzahlen in Ostdeutschland, die bis dahin auf einem Niveau von 200.000 Geburten pro Jahr lagen, nahezu halbiert, um sich anschließend auf ca. 130.000 pro Jahr einzupendeln. Diese wesentlich kleineren Geburtskohorten treten seit 2007 in den Lehrstellenmarkt ein und treffen dort auf ein Ausbildungsstellenangebot, mit dem nun erstmals seit vielen Jahren die große Mehrheit der Lehrstellensuchenden auch versorgt werden kann. Bis dahin gehörte Mobilität für Auszubildende aus Ostdeutschland zur Normalität. Für eine Lehrstelle legten sie zum Teil sehr weite Distanzen zurück und ein Großteil der ostdeutschen Auszubildenden pendelte nach Westdeutschland. Nach 2007 haben die alten Bundesländer aber sichtbar an ihrer Bedeutung als Zielort verloren. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass sich die räumliche Verflechtung zwischen Berlin und Brandenburg auf dem Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren weiter intensiviert hat. Während die meisten mobilen Auszubildenden in der Region von Brandenburg nach Berlin pendeln, wird jedoch Brandenburg als Ausbildungsort für Jugendliche aus Berlin immer attraktiver." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Job matching on connected regional and occupational labor markets (2017)

    Fedorets, Alexandra ; Lottmann, Franziska; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Fedorets, Alexandra, Michael Stops & Franziska Lottmann (2017): Job matching on connected regional and occupational labor markets. (IAB-Discussion Paper 35/2017), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Mobilität von Arbeitnehmern kann Ungleichheiten in lokalen Arbeitsmärkten ausgleichen und beeinflusst die Effizienz des Matching-Prozesses. Dabei verstehen wir unter lokalen Arbeitsmärkten das Arbeitsangebot und die Arbeitsnachfrage in einer Region in den verschiedenen Berufen. Wir konstruieren ein Suchmodell, das sowohl regionale als auch berufliche Mobilität berücksichtigt. Mit diesem Modell beschreiben wir, wie die Jobsuche von Arbeitnehmern im eigenen und in anderen Berufen sowie im heimischen und in anderen Regionen die Anzahl der daraus resultierenden Neueinstellungen in Form von Spillovereffekten beeinflusst. Wir schätzen diese Spillover-Effekte auf der Basis detaillierter administrativer Daten aus Deutschland. Hierfür spezifizieren wir eine Matching-Funktion für lokale Arbeitsmärkte mit regionalen, beruflichen sowie kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekten für Arbeitslose und Vakanzen. Dabei treffen wir Annahmen zur Abhängigkeitsstruktur der lokalen Arbeitsmärkte, die auf regionalen Distanzen und Informationen zu Ähnlichkeiten von Berufen hinsichtlich der Qualifikations-Anforderungen und Tätigkeiten beruhen. Die Ergebnisse zeigen positive regionalen Spillover-Effekte der Vakanzen und der Arbeitslosen sowie positive berufliche Spillover-Effekte der Vakanzen, wohingegen die beruflichen Spillovereffekte der Arbeitslosen negativ sind. Die kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekte sind sowohl für die Vakanzen als auch für die Arbeitslosen positiv. Wir schlussfolgern auf der Basis eines Vergleichs mit einer herkömmlichen Matchingfunktion, dass die Vernachlässigung von Spillover-Effekten zu verzerrten Schätzungen der Job-Matching-Effizienz in lokalen Arbeitsmärkten führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The effect of entrepreneurship on economic development: an empirical analysis using regional entrepreneurship culture (2017)

    Fritsch, Michael ; Wyrwich, Michael ;

    Zitatform

    Fritsch, Michael & Michael Wyrwich (2017): The effect of entrepreneurship on economic development. An empirical analysis using regional entrepreneurship culture. In: Journal of economic geography, Jg. 17, H. 1, S. 157-189. DOI:10.1093/jeg/lbv049

    Abstract

    "We use the historical self-employment rate as an indicator of a regional culture of entrepreneurship and take it as an instrument to analyze the effect of entrepreneurship on economic growth in recent periods. The results indicate that German regions with a high level of entrepreneurship in the mid-1920s have higher start-up rates about 50 years later. Thus, a regional culture of entrepreneurship is an important resource for the persistence of entrepreneurship. Furthermore, we find that there is a significant effect of start-up activity on regional employment growth when using entrepreneurship culture as instrument for start-up activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erarbeitung aktueller vergleichender Strukturdaten für die deutschen Braunkohleregionen: Projektbericht für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Projektnummer: I C 4 - 25/17. Endbericht - Januar 2018 (2017)

    Frondel, Manuel ; Rothgang, Michael ; Budde, Rüdiger; Janßen-Timmen, Ronald; Dehio, Jochen; Schmidt, Torsten ;

    Zitatform

    Budde, Rüdiger, Ronald Janßen-Timmen & Michael Rothgang (2017): Erarbeitung aktueller vergleichender Strukturdaten für die deutschen Braunkohleregionen. Projektbericht für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Projektnummer: I C 4 - 25/17. Endbericht - Januar 2018. Essen, 254 S.

    Abstract

    "Die Braunkohleregionen in Deutschland stehen sowohl unter den Gesichtspunkten des Klimaschutzes als auch des Strukturwandels im Fokus. Mit dem 'Klimaschutzplan 2050' wurde die Einrichtung einer Kommission 'Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung' beschlossen, die Anfang des Jahres 2018 ihre Arbeit aufnehmen wird. Aufgabe der Kommission ist es u.a., die Entwicklungen in den Braunkohleregionen einzuschätzen und Instrumente zu entwickeln, die dazu beitragen, den Strukturwandel möglichst sozialverträglich zu gestalten. Gegenstand der Studie ist es vor diesem Hintergrund, die Arbeit der Kommission vorzubereiten. Dazu werden zentrale sozio-ökonomische Indikatoren für die deutschen Braunkohleregionen quantifiziert, eingeordnet und zu Regionalprofilen verdichtet, die eine Bestandsaufnahme der Entwicklung, der aktuellen Lage und der Potenziale der Regionen ermöglichen. Auf dieser Grundlage soll dann der weitere Strukturwandel gestaltet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pflegemarkt Sachsen-Anhalt: Vier Probleme und ihre Lösungen (2017)

    Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela (2017): Pflegemarkt Sachsen-Anhalt. Vier Probleme und ihre Lösungen. In: CAREkonkret H. 1, S. 5.

    Abstract

    "In Sachsen-Anhalt verdienen Fachkräfte in der Altenpflege durchschnittlich 1.879 Euro. Das ergab eine Studie zum Pflegearbeitsmarkt. Vier zentrale Herausforderungen werden vorgestellt und Maßnahmen, denen zu begegnen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;

    Weiterführende Informationen

    Langfassung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regional population structure and young workers' wages (2017)

    Garloff, Alfred ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Garloff, Alfred & Duncan Roth (2017): Regional population structure and young workers' wages. (Joint discussion paper series in economics 06-2017), Marburg, S. 57-103.

    Abstract

    "This paper estimates the effect that changes in the size of the youth population have on the wages of young workers. Assuming that differently aged workers are only imperfectly substitutable, economic theory predicts that individuals in larger age groups earn lower wages. We test this hypothesis for a sample of young, male, full-time employees in Western Germany during the period 1999-2010. In contrast to other studies, functional rather than administrative spatial entities are used as they provide a more accurate measure of the youth population in an actual labour market. Based on instrumental variables estimation, we show that an increase in the youth share by one percentage point is predicted to decrease a young worker's wages by 3%. Our results also suggest that a substantial part of this effect is due to members of larger age groups being more likely to be employed in lower-paying occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Side effects of the introduction of the German minimum wage on employment and unemployment: Evidence from regional data. Update (2017)

    Garloff, Alfred ;

    Zitatform

    Garloff, Alfred (2017): Side effects of the introduction of the German minimum wage on employment and unemployment. Evidence from regional data. Update. (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Diskussionspapier 04), Berlin, 20 S.

    Abstract

    "In Germany, decreasing collective bargaining coverage and rising wage inequality led to the introduction of a new statutory minimum wage of EURO 8.50 per hour of work. We analyze the relationship between the bite of the minimum wage and employment/unemployment growth using regional data of the Federal Employment Agency. Updating and modifying Garloff (2016), we use difference-in-differences type of specifications using a panel of region-age-sex cells, using data for all age groups until December 2015 and instrumenting the bite of the minimum wage by the hypothetic past bite. As in Garloff (2016), the results provide evidence for an increase in growth of regular employment at the expense of marginal employment. Concerning total employment and unemployment the results are more mixed then in Garloff (2016)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Demographic aging and employment dynamics in German regions: modeling regional heterogeneity (2017)

    Graaff, Thomas de ; Arribas-Bel, Daniel; Ozgen, Ceren ;

    Zitatform

    Graaff, Thomas de, Daniel Arribas-Bel & Ceren Ozgen (2017): Demographic aging and employment dynamics in German regions. Modeling regional heterogeneity. (IZA discussion paper 10734), Bonn, 20 S.

    Abstract

    "Persistence of high youth unemployment and dismal labour market outcomes are imminent concerns for most European economies. The relationship between demographic ageing and employment outcomes is even more worrying once the relationship is scrutinized at the regional level. We focus on modelling regional heterogeneity. We argue that an average impact across regions is often not very useful, and that - conditional on the region's characteristics - impacts may differ significantly. We advocate the use of modelling varying level and slope effects, and specifically to cluster them by the use of latent class or finite mixture models (FMMs). Moreover, in order to fully exploit the output from the FMM, we adopt self-organizing maps to understand the composition of the resulting segmentation and as a way to depict the underlying regional similarities that would otherwise be missed if a standard approach was adopted. We apply our proposed method to a case-study of Germany where we show that the regional impact of young age cohorts on the labor market is indeed very heterogeneous across regions and our results are robust against potential endogeneity bias." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ostdeutschland tritt einen Schritt kürzer (2017)

    Grömling, Michael;

    Zitatform

    Grömling, Michael (2017): Ostdeutschland tritt einen Schritt kürzer. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 86), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die Unternehmen in Westdeutschland sind für das kommende Jahr zuversichtlicher gestimmt als die Firmen in Ostdeutschland. Damit dürfte der Konvergenzprozess zwischen beiden Wirtschaftsräumen nach einer Phase des Aufholens wieder stocken. Offensichtlich belebt die Erholung der Weltwirtschaft die westdeutschen Unternehmen stärker. Auch die Bauunternehmen sind im Westen zuversichtlicher als im Osten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regional labor market performance in Europe: error correction dynamics and the role of national institutions and local structure (2017)

    Herwartz, Helmut ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Herwartz, Helmut & Annekatrin Niebuhr (2017): Regional labor market performance in Europe. Error correction dynamics and the role of national institutions and local structure. In: International Regional Science Review, Jg. 40, H. 3, S. 270-296., 2015-06-24. DOI:10.1177/0160017615603577

    Abstract

    The labor market effects of the recent financial and economic crisis are rather heterogeneous across countries and regions. Such differences in labor market performance among industrialized countries are an issue of ongoing research. The objective of this article is to analyze labor market disparities among European regions and to provide evidence on the factors behind these differences. Whereas previous research focused on the effects of national labor market institutions, we also take structural characteristics of regions into account and investigate differences in labor demand responsiveness and their potential determinants. The data set covers the "Nomenclature des unités territoriales statistiques" 2 regions in the EU15 for the period 1980 to 2008. We employ an error correction model that is combined with spatial residual correlation. Our findings point to substantially distinct wage and output elasticities of employment among European countries and regions. Moreover, the rate of adjustment to disequilibrium is subject to significant variation across units of observation. There is robust evidence that labor market institutions affect the adjustment speed of regional labor markets and the wage elasticity of employment. Moreover, the findings suggest that some characteristics of regional labor markets matter as well. However, corresponding results are less robust compared with the evidence on labor market institutions.

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland: Implikationen für die Angleichung des Rentenrechts (2017)

    Jansen, Andreas;

    Zitatform

    Jansen, Andreas (2017): Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Implikationen für die Angleichung des Rentenrechts. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 4, S. 237-247. DOI:10.5771/0342-300X-2017-4-237

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht Stand und vergangene Dynamik des Prozesses der Lohn- und Gehaltskonvergenz zwischen Ost- und Westdeutschland auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Linked-Employer-Employee Daten (LIAB) und fragt nach den damit einhergehenden Konsequenzen für die von der Bundesregierung geplante Angleichung des Rentenrechts zwischen Ost- und Westdeutschland. Den Kern der empirischen Analysen bilden multivariate Regressionsanalysen. Im Ergebnis zeigt sich, dass auch bei Berücksichtigung relevanter Kontrollvariablen eine erhebliche Lohn- und Gehaltsdifferenz zwischen ost- und westdeutschen abhängig Beschäftigten verbleibt. Ein ersatzloser Wegfall der rentenrechtlichen Sonderregelungen in Ostdeutschland würde somit zu einer rentenrechtlichen Schlechterstellung ostdeutscher Versicherter führen, da sie systematisch geringere Rentenanwartschaften aufbauen können als vergleichbare Versicherte in Westdeutschland. Die Bundesregierung hat dieses Dilemma bei der Formulierung des Rentenüberleitungs-Abschlussgesetzes insofern berücksichtigt, als die Vereinheitlichung des Rentenrechts erst 2025 abgeschlossen sein wird. Dadurch wird arbeitsmarktpolitischen Reformen, wie beispielsweise dem bereits 2015 in Kraft getretenen Tarifautonomiestärkungsgesetz und dem darin enthaltenen gesetzlichen Mindestlohn, die Möglichkeit zur Diffusion gegeben. Fraglich ist allerdings, ob die gewählte Ausweitung des Zeitraumes ausreichend ist, um die immer noch markanten Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland in signifikanter Weise zu verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufsbildung, demografischer Wandel und zunehmende Heterogenität: Eine Analyse der Entwicklungen in den neuen Bundesländern (2017)

    Jenewein, Klaus;

    Zitatform

    Jenewein, Klaus (2017): Berufsbildung, demografischer Wandel und zunehmende Heterogenität. Eine Analyse der Entwicklungen in den neuen Bundesländern. In: A. Löwenbein, F. Sauerland & S. Uhl (Hrsg.) (2017): Berufsorientierung in der Krise? : Der Übergang von der Schule in den Beruf, S. 83-94.

    Abstract

    "Deutschland befindet sich in einem gesellschaftlichen Veränderungsprozess, der auch die berufliche Bildung tangiert. Während noch vor wenigen Jahren eine große Zahl junger Menschen in den Bildungsgängen des sogenannten Übergangssystems aufgefangen werden musste, herrscht in verschiedenen Regionen und Branchen Mangel an Ausbildungsbewerbern. In dem Beitrag werden diese Entwicklungen vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in den Metall- und Elektroberufen beleuchtet." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dyadische Analyse regionaler Arbeitsmarktmobilität: Modellierung von Entscheidungsprozessen im Mehrebenenkontext (2017)

    Kern, Christoph ;

    Zitatform

    Kern, Christoph (2017): Dyadische Analyse regionaler Arbeitsmarktmobilität. Modellierung von Entscheidungsprozessen im Mehrebenenkontext. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH - Springer VS, 227 S. DOI:10.1007/978-3-658-17435-4

    Abstract

    "Gegenstand dieser Forschungsarbeit ist die Konzeption und Umsetzung eines Modells zur Analyse von arbeitsmarktbezogenen Mobilitätsentscheidungen im regionalen sowie partnerschaftlichen Kontext. Im Rahmen dieser Arbeit soll dabei der Frage nachgegangen werden, welche Faktoren innerhalb welcher Beziehungsstrukturen die Entscheidung für eine interregionale (Ab-)Wanderung erklären können. Aus methodischer Perspektive geht damit die Aufgabe einher, verschiedene, in der bisherigen Mobilitätsforschung als bedeutsam identifizierte Bestandteile räumlicher Mobilitätsentscheidungen in ein simultan zu schätzendes Erklärungsmodell zu überführen und in dessen Rahmen Aussagen über die absolute sowie auch relationale Bedeutsamkeit einzelner Erklärungskomponenten zu treffen. (...) Die Struktur dieser Arbeit ist wie folgt: In Kapitel 1.2 erfolgt eine einführende Darstellung der Relevanz von Binnenwanderungen vor dem Hintergrund regionaler Arbeitsmarktdisparitäten. Daraufhin folgt in Kapitel 2 eine Abhandlung des Standes der Mobilitätsforschung, bei der zunächst zentrale Befunde bisheriger Forschungsarbeiten entlang von drei Erklärungsebenen räumlicher Mobilitätsentscheidungen (Individual-, Haushalts-, und Kontextebene) vorgestellt werden (Kapitel 2.1). Kapitel 2.2 umfasst eine Darstellung von Arbeiten, welche explizit auf eine Unterscheidung zwischen mehreren Entscheidungsstufen fokussieren. Anschließend erfolgt eine Diskussion der bisherigen methodischen Zugänge zur Analyse von Mobilitätsentscheidungen (Kapitel 2.3), worauf aufbauend in Kapitel 2.4 Forschungslücken der Mobilitätsforschung und damit das Forschungsprogramm dieser Arbeit zusammengefasst werden. In Kapitel 3 folgt daraufhin eine theoriegeleitete Zusammenführung der in den vorangegangenen Kapiteln als bedeutsam identifizierten Erklärungskomponenten räumlicher Mobilitätsentscheidungen zu einer gemeinsamen Modellstruktur (Kapitel 3.1) und eine Ableitung von Hypothesen (Kapitel 3.2). Kapitel 4 umfasst die Darstellung der Datengrundlage (Kapitel 4.1), die Operationalisierung und die Vorstellung der Modellvariablen (Kapitel 4.2). Der empirische Teil der Arbeit beginnt mit Kapitel 5, in dem die statistischen Grundlagen (Kapitel 5.1) und die Ergebnisse (Kapitel 5.2) der mehrebenenanalytischen proportional und partial-proportional odds Modelle vorgestellt werden. In Kapitel 6 erfolgt schließlich die Spezifikation und Umsetzung der dyadischen Dispositionsund Entscheidungsmodelle. Dabei wird zunächst ein formaler Überblick über den gewählten multivariaten (Mehrebenen-)Modellierungsansatz gegeben, innerhalb dessen auch Probleme von Effektvergleichen in uni- und multivariaten Logit und Probit Modellen diskutiert werden (Kapitel 6.1). Kapitel 6.2 umfasst eine Kurzdeskription der Daten, die Modellspezifikation der dyadischen Dispositions- und Entscheidungsmodelle sowie eine sukzessive Darstellung deren Befunde - einschließlich eines Vergleichs von Korrekturmethoden für Effektvergleiche zwischen Gruppen und Gleichungen in Modellen mit nicht-metrischen abhängigen Variablen und einer ergänzenden Darstellung von Gruppenvergleichen im Rahmen der dyadischen Entscheidungsmodelle. Die vorliegende Arbeit schließt in Kapitel 7 mit einer Diskussion der Modellergebnisse (Kapitel 7.1) und einem Ausblick (Kapitel 7.2)." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erwartete Personalprobleme, Personalbewegungen und offene Stellen: Kurzbericht 17/2 an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit zum IAB-Betriebspanel Bayern 2016 (2017)

    Kistler, Ernst; Schneider, Daniela; Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Kistler, Ernst, Daniela Schneider, Stefan Böhme & Lutz Eigenhüller (2017): Erwartete Personalprobleme, Personalbewegungen und offene Stellen. Kurzbericht 17/2 an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit zum IAB-Betriebspanel Bayern 2016. Stadtbergen, 18 S.

    Abstract

    "Die im vorliegenden Kurzbericht wiedergegebenen Ergebnisse spiegeln die im zeitlichen und regionalen Vergleich zum westdeutschen Durchschnitt und zu Deutschland insgesamt bessere Arbeitsmarktsituation im Freistaat Bayern wider. - Zunächst ist es erfreulich festzustellen, dass im Vergleich zum Jahr 2000 der Anteil der Betriebe abgenommen hat, die für die nächsten zwei Jahre Personalprobleme befürchten. Unter den erwarteten Problemen gewinnt das Thema 'Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Fachkräften' zwar kontinuierlich an Bedeutung (2016: 33 %). Die zweite traditionell größere Befürchtung 'Belastung durch Lohnkosten' wird dagegen immer seltener genannt (2016: 17 %). Besonders mittlere und große Betriebe nennen beide Erwartungen am häufigsten. In Klein- und Kleinstbetrieben ist das viel seltener der Fall (Darstellungen 1 und 2). - Mit 32 Prozent überschreitet der stark gestiegene Anteil der Betriebe mit Personaleinstellungen in Bayern im 1. Halbjahr (32 %) den Anteil der Betriebe mit Personalabgängen (28 %) deutlich. Die Einstellungs- und Abgangsraten liegen im Freistaat erneut unter den westdeutschen Durchschnittswerten. Der Anteil der nicht besetzten Stellen für qualifizierte Tätigkeiten am gesamten Personalbedarf lag im 1. Halbjahr 2016 in Bayern bei 29 Prozent (Westdeutschland: 30 %). Er ist in Kleinstbetrieben am höchsten (50 %). Dominanter Grund für die Personalabgänge waren im Freistaat wie im westdeutschen Durchschnitt mit 44 Prozent arbeitnehmerseitige bzw. arbeitnehmerinnenseitige Kündigungen. Der guten Arbeitsmarktlage entsprechend bleiben die Abgänge wegen arbeitgeberseitiger Kündigung mit 20 Prozent weit dahinter zurück (West- und Ostdeutschland: 24 %). Mit abnehmender Tendenz spielt das Auslaufen eines befristeten Arbeitsverhältnisses eine geringere Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Weiterführende Informationen

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg: Eine geschlechtsspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (Wellen 2000-2016) (2017)

    Klempt, Charlotte; Klee, Günther;

    Zitatform

    Klempt, Charlotte & Günther Klee (2017): Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Eine geschlechtsspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (Wellen 2000-2016). (IAW-Kurzberichte 2017,04), Tübingen, 57 S.

    Abstract

    "Wie die IAW-Studie außerdem zeigt, sind Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie trotz eines leichten Anstiegs insgesamt immer noch wenig verbreitet. Die 'Rücksichtnahme bei den Arbeitszeiten' steht hier mit großem Abstand auf Platz eins in der betrieblichen Praxis (21 Prozent der Betriebe). Finanzielle Beteiligung an der Kinderbetreuung, Unterstützung bei pflegebedürftigen Angehörigen oder Angebote für Beschäftigte in Elternzeit sind indes noch stark ausbaufähig (jeweils weniger als zehn Prozent der Betriebe)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Towards an East German wage curve: NUTS boundaries, labour market regions and unemployment spillovers (2017)

    Kosfeld, Reinhold ; Dreger, Christian ;

    Zitatform

    Kosfeld, Reinhold & Christian Dreger (2017): Towards an East German wage curve. NUTS boundaries, labour market regions and unemployment spillovers. (DIW-Diskussionspapiere 1675), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "The relevance of spatial effects in the wage curve can be rationalized by the model of monopsonistic competition in regional labour markets. However, distortions in extracting the regional unemployment effects arise in standard regional (i.e. NUTS) classifications as they fail to adequately capture spatial processes. In addition, the nonstationarity of wages and unemployment is often ignored. Both issues are particularly important in high unemployment regimes like East Germany where a wage curve is difficult to establish. In this paper, labour market regions defined by economic criteria are used to examine the existence of an East German wage curve. Due to the nonstationarity of spatial data, a global panel cointegration approach is adopted. By specifying a spatial error correction model (SpECM), equilibrium adjustments are investigated in time and space. The analysis gives evidence on a locally but not a spatially cointegrated wage curve for East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Stability of functional labour market regions (2017)

    Kropp, Per; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Kropp, Per & Barbara Schwengler (2017): Stability of functional labour market regions. (IAB-Discussion Paper 21/2017), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "In den vergangenen Jahrzehnten sind die Pendlerzahlen und Pendelentfernungen gestiegen. Basierend auf der Vorgängerstudie, in der ein neues Verfahren zur Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen anhand von Pendlerverflechtungen vorgestellt wurde, liegt der Schwerpunkt dieser Studie auf der zeitlichen Stabilität von Arbeitsmarktregionsabgrenzungen in Deutschland. Die Abgrenzungsergebnisse ab dem Jahr 1993 werden zu sieben Gruppen à drei Jahren zusammengefasst und anschließend in die drei Kategorien 'Kernarbeitsmarkt', 'Teilarbeitsmarkt' und 'überlappender Arbeitsmarkt' eingeteilt. Als zentrales Ergebnis zeigt sich, dass Regionen um wichtige Arbeitsmarktzentren herum stabile Arbeitsmärkte bilden. Im Zeitverlauf gehören die meisten Beschäftigten denselben Arbeitsmarktregionen oder Teilen davon an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per; Schwengler, Barbara;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wohnstandort und räumliche Mobilität im Kontext steigender Frauenerwerbstätigkeit: Eine Analyse für West- und Ostdeutschland (2017)

    Lien, Shih-cheng;

    Zitatform

    Lien, Shih-cheng (2017): Wohnstandort und räumliche Mobilität im Kontext steigender Frauenerwerbstätigkeit. Eine Analyse für West- und Ostdeutschland. Wiesbaden: Springer VS, 299 S. DOI:10.1007/978-3-658-15858-3

    Abstract

    "Shih-Cheng Lien untersucht die Bedeutung der gestiegenen Frauenerwerbstätigkeit für die Veränderungen von Wohnstandort und räumlicher Mobilität. Mit Hilfe einer sekundärstatistischen Analyse des Sozioökonomischen Panels (SOEP) für die Jahre 1993 bis 2008 analysiert sie die zunehmende Ausdifferenzierung der Lebensführung von Frauen - Lebensformen, Erwerbsbeteiligung und Arbeitszeit - in Abhängigkeit vom Bildungsniveau und die daraus folgenden Tendenzen der räumlichen Entwicklung bezüglich Alltagsmobilität, Wohnmobilität und Wohnstandortentscheidungen unterschiedlicher Haushaltstypen. Ein besonderes Augenmerk legt die Autorin auf die unterschiedlichen Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does embeddedness in clusters enhance firm survival and growth?: An establishment-level analysis using CORIS data (2017)

    Litzel, Nicole;

    Zitatform

    Litzel, Nicole (2017): Does embeddedness in clusters enhance firm survival and growth? An establishment-level analysis using CORIS data. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 51, H. 4, S. 563-574., 2015-11-30. DOI:10.1080/00343404.2015.1115009

    Abstract

    "Die Auswirkungen von Clustern auf das Überleben und Wachstum von Firmen sind das Thema zahlreicher Beiträge, die unterschiedliche Belege hervorgebracht haben. In diesem Beitrag wird eine Analyse unter Nutzung eines Bewertungsmodells auf der Grundlage eines Kontrollgruppenansatzes durchgeführt. Möglich wird dies durch die Nutzung einer Datenbank, die einen von den Betrieben gemeldeten Indikator für die Einbettung in Clustern mit hochgradig zuverlässigen longitudinalen Betriebsdaten kombiniert. Aus einer Überlebensanalyse (2001 - 2010) geht hervor, dass eine Offenheit gegenüber den potenziellen Angeboten von regionalen Wertschöpfungsketten das Risiko eines Scheiterns um ca. ein Drittel verringert. Darüber hinaus hat sich das zehnjährige Wachstum der Betriebe durch die Einbettung in Clustern um durchschnittlich 16,6% verstärkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ausbildungszufriedenheit und Vertragsauflösungen als regionaler Spiegel betrieblicher Ausbildungsqualität (2017)

    Martsch, Marcel; Thiele, Philipp;

    Zitatform

    Martsch, Marcel & Philipp Thiele (2017): Ausbildungszufriedenheit und Vertragsauflösungen als regionaler Spiegel betrieblicher Ausbildungsqualität. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 32, S. 1-35.

    Abstract

    "Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge sind mit hohen Belastungen für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe verbunden. Die Lösungsquote liegt bundesweit seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau, und in den neuen Bundesländern werden signifikant mehr Ausbildungsverträge gelöst (vgl. Uhly 2015). Die Gründe vorzeitiger Vertragsauflösungen variieren in Abhängigkeit verschiedener Faktoren, wobei Auszubildende diese überwiegend betrieblich begründen (vgl. Mischler 2014). Demgegenüber schätzen Auszubildende die Zufriedenheit mit der betrieblich-beruflichen Ausbildung im dualen Vergleich mit der Berufsschule gleich gut (vgl. Beicht et al. 2009) oder besser ein (vgl. DGB 2016). Die Ergebnisdarstellungen differenzieren dabei nicht nach regionalen Aspekten und leisten folglich keinen Beitrag zur Aufklärung des skizzierten Kontrastes. Es ist jedoch zu vermuten, dass landesspezifische Effekte von Bundesländern mit hohen Lösungsquoten von den gesamtdeutschen Mittelwerten zur Ausbildungszufriedenheit statistisch maskiert werden. Sachsen-Anhalt gehört mit einer Lösungsquote von 32.7 % zu diesen Bundesländern.
    Zur Überprüfung der Hypothese wurde die Studie des BIBB (vgl. Beicht et al. 2009) an einer Stichprobe von N = 240 Auszubildenden Sachsen-Anhalts repliziert. Die Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede in der Bewertung der Ausbildungszufriedenheit, wobei hier die Berufsschule im Vergleich zur betrieblich-beruflichen Ausbildung signifikant besser bewertet wird (t(215) = 4.91, p < .000). Weiterführende Analysen unter Berücksichtigung von Personenmerkmalen, Ausbildungsberuf, betrieblichen Qualitätsindikatoren und Lösungsneigungen zeichnen ein noch differenzierteres Bild. Es werden Handlungsempfehlungen für die betrieblich-berufliche Ausbildung abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Veränderungen regionaler Ausbildungsmarktlagen durch mobile Jugendliche (2017)

    Matthes, Stephanie; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Matthes, Stephanie & Joachim Gerd Ulrich (2017): Veränderungen regionaler Ausbildungsmarktlagen durch mobile Jugendliche. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 8, S. 577-586. DOI:10.5771/0342-300X-2017-8-577

    Abstract

    "Eine höhere Mobilität der Jugendlichen gilt als ein Schlüsselfaktor, um Passungsprobleme zwischen Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage in den Regionen zu lösen. Wie stark allerdings mobile Jugendliche schon heute zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage beitragen, ist unklar. Denn in den amtlichen Angebots-Nachfrage-Relationen schlägt sich bereits das Resultat der Mobilität nieder. Der Beitrag widmet sich deshalb der Konstruktion eines Indikators, der die von Mobilität noch unbeeinflussten Marktverhältnisse widerspiegelt und somit als Referenz dienen kann, um mobilitätsbedingte Veränderungen zu messen. Erste Analysen deuten auf eine ausreichende Validität des neuen Indikators hin. Demnach sind in vielen Regionen die offiziell guten Angebots-Nachfrage-Relationen allein der Abwanderung der Jugendlichen zu verdanken. Andererseits werden in einigen Großstädten ursprünglich sehr gute Versorgungsverhältnisse durch starke Zuströme aus dem Umland ins Gegenteil verkehrt. Programme zur Förderung des Ausbildungsangebots sollten deshalb zum Teil auch Regionen einbeziehen, in denen die Marktlage als gut gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten in Hamburg (2017)

    Meister, Moritz ; Stöckmann, Andrea; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Meister, Moritz, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2017): Die Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten in Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2017), Nürnberg, 75 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie betrachtet die Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten in Hamburg anhand verschiedener Indikatoren. Wir untersuchen die Erwerbsbeteiligung, die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit, die Beschäftigungsstruktur und -entwicklung sowie die Entlohnung. Zudem vergleichen wir den Arbeitsmarkterfolg für unterschiedliche Gruppen von Migrantinnen und Migranten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den geschlechtsspezifischen Unterschieden im Arbeitsmarkterfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stöckmann, Andrea; Niebuhr, Annekatrin ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auswertungen IAB/ZEW-Gründungspanel: Zusatzstichprobe Baden-Württemberg. Welle 9 (2017)

    Murmann, Martin ;

    Zitatform

    Murmann, Martin (2017): Auswertungen IAB/ZEW-Gründungspanel. Zusatzstichprobe Baden-Württemberg. Welle 9. Mannheim, 32 S.

    Abstract

    "Das IAB/ZEW Gründungspanel hat zum Ziel Unternehmensgründungen kontinuierlich, über einen Zeitraum von mehreren Jahren, zu beobachten. Mittels computergestützter Telefonbefragungen (computer-assisted telephone interviews, CATI) werden jährlich ca. 6.000 Gründungen befragt. Durch die Befragung einer Zusatzstichprobe wird seit dem Jahr 2015 zusätzlich die Anzahl an Unternehmen aus Baden-Württemberg erhöht, so dass für Unternehmen aus Baden-Württemberg getrennte und vergleichende Analysen möglich sind. Soweit nicht anderweitig kenntlich gemacht zeigen alle Auswertungen gewichtete Mittelwerte junger Unternehmen der Gründungsjahrgänge 2012-2015 im Jahr 2015. Die Gewichtung dient dazu den beschriebenen überproportionalen Anteil von Unternehmen in einigen Branchen und Regionen auszugleichen und somit Rückschlüsse auf die Population junger Unternehmen ziehen zu können. In den Auswertungen werden Unternehmen aus Baden-Württemberg mit Unternehmen aus allen anderen deutschen Bundesländern (ohne Baden-Württemberg) verglichen." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Produktivitätsunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland und mögliche Erklärungsfaktoren: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2016 (2017)

    Müller, Steffen ; Fackler, Daniel; Schwengler, Barbara; Dettmann, Eva; Leber, Ute; Neuschäffer, Georg; Slavtchev, Viktor;

    Zitatform

    Müller, Steffen, Eva Dettmann, Daniel Fackler, Georg Neuschäffer, Viktor Slavtchev, Ute Leber & Barbara Schwengler (2017): Produktivitätsunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland und mögliche Erklärungsfaktoren. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2016. (IAB-Forschungsbericht 16/2017), Nürnberg, 149 S.

    Abstract

    "Wie bereits in den vergangenen Jahren ist für 2016 eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Betriebe in Deutschland zu beobachten. Zudem deutet sich am aktuellen Rand eine leichte Annäherung der Produktivität ostdeutscher Betriebe an das Westniveau an. Trotzdem ist nach wie vor eine deutliche Produktivitätslücke zwischen west- und ostdeutschen Betrieben erkennbar. Unterschiede in der Wirtschaftsstruktur sind dafür allerdings nur zum Teil verantwortlich. Im Rahmen der durchgeführten Blinder- Oaxaca-Zerlegung erklären Unterschiede in der Branchenzusammensetzung, der geringere Exportanteil und die geringere Kapitalintensität ostdeutscher Betriebe nur etwa ein Fünftel des Rückstands.
    Die positive wirtschaftliche Entwicklung geht einher mit einer weiteren Steigerung der Gesamtbeschäftigung und einer verbesserten Ertragslage der Betriebe in beiden Teilen Deutschlands. Sie schlägt sich auch in einem weiteren Anstieg der Anzahl gesuchter Fachkräfte nieder. Wenn auch der überwiegende Teil des Fachkräftebedarfs 2016 gedeckt werden konnte, so blieben doch ca. ein Drittel aller angebotenen Stellen unbesetzt. Besonders problematisch war die Lage im Baugewerbe und den Unternehmensnahen Dienstleistungen sowie für Kleinstbetriebe, insbesondere in Ostdeutschland.
    Die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten sind im Zeitablauf leicht angestiegen. Zudem ist der Anteil qualifizierter Tätigkeiten in ostdeutschen Betrieben im Durchschnitt höher als in westdeutschen, was auf ein höheres formales Qualifikationsniveau der Beschäftigten in Ostdeutschland hindeutet. Hinsichtlich der Personalstruktur lässt sich feststellen, dass die Bedeutung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in der Vergangenheit deutlich zugenommen hat. Dies gilt insbesondere für Teilzeit- und geringfügige Beschäftigung.
    Die Ausbildungsbeteiligung liegt seit mehreren Jahren relativ stabil bei etwa der Hälfte der ausbildungsberechtigten Betriebe, im Osten seit der Wirtschaftskrise deutlich darunter. Demgegenüber ist die Nichtbesetzungsquote in ostdeutschen Betrieben sehr viel höher als in westdeutschen Betrieben, was auf größere Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsstellen hindeutet.
    Die Weiterbildungsquote der Beschäftigten liegt seit mehreren Jahren bei etwas mehr als einem Drittel. Wie schon in der Vergangenheit nehmen Beschäftigte auf Einfacharbeitsplätzen nur etwa halb so häufig an Weiterbildungsmaßnahmen teil wie Beschäftigte auf Arbeitsplätzen mit höheren Anforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara; Leber, Ute;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unternehmensdynamik in der Wissenswirtschaft in Deutschland 2015: Gründungen und Schließungen von Unternehmen - Gründungsdynamik in den Bundesländern - Internationaler Vergleich. Abbildungen und Erläuterungen (2017)

    Müller, B.; Gottschalk, Sandra; Bersch, Johannes;

    Zitatform

    Müller, B., Johannes Bersch & Sandra Gottschalk (2017): Unternehmensdynamik in der Wissenswirtschaft in Deutschland 2015. Gründungen und Schließungen von Unternehmen - Gründungsdynamik in den Bundesländern - Internationaler Vergleich. Abbildungen und Erläuterungen. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2017-03), Berlin, 43 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird die Entwicklung der Unternehmensgründungen und -schließungen in der Wissenswirtschaft in Deutschland für den Zeitraum 2003-2015 in tabellarischer Form dargestellt. In weiteren Abschnitt werden die Gründungsdynamik in den Bundesländern, die Struktur und die Dynamik der Unternehmensgründungen- und - schließungen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Gründung eines Unternehmens im internationalen Vergleich analysiert.
    Die Analysen zu den Gründungen und Schließungen für Deutschland erstrecken sich über den Zeitraum 2003-2015. Für den internationalen Vergleich stehen Daten für die Jahre 2004 bis 2014 zur Verfügung. Empirische Grundlage für die Analysen zu Deutschland ist das Mannheimer Unternehmenspanel des ZEW (MUP), die internationalen Vergleiche beruhen auf der strukturellen Unternehmensstatistik (Structural Business Statistics) von Eurostat." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labour mobility and local employment: building a local employment base from labour mobility? (2017)

    Naveed, Amjad ; Schmidt, Torben Dall ; Javakhishvili-Larsen, Nino;

    Zitatform

    Naveed, Amjad, Nino Javakhishvili-Larsen & Torben Dall Schmidt (2017): Labour mobility and local employment: building a local employment base from labour mobility? In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 51, H. 11, S. 1622-1634. DOI:10.1080/00343404.2016.1223284

    Abstract

    "Sind die Zuströme von Arbeitskräften ein Beitrag zu den Arbeitschancen für lokale Anwohner? Zur Analyse dieser Frage nutzen wir ein dreischrittiges Verfahren zur Instrumentvariablenschätzung einschließlich der wechselseitigen Festeffekte zur Berücksichtigung von nicht beobachteter Heterogenität unter Nutzung von eindeutigen Paneldaten für den Zeitraum von 2006 bis 2011 in Dänemark. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass die Zuströme von Arbeitskräften eine entscheidende Rolle für Arbeitschancen in Randgebieten spielen, aber in größerer Nähe zu Innenstädten keine Auswirkungen zu haben scheinen. Darüber hinaus verdeutlichen die Ergebnisse die Wichtigkeit von Zuströmen mit bestimmten Kenntnissen sowie von sektorenübergreifenden Abhängigkeiten bei der Dynamik von Kenntnissen. Dies betont die Bedeutung einer Berücksichtigung von Politiken zur Förderung von Mobilität für die Sicherstellung der Beschäftigungsbasis in Randgebieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung regionaler Disparitäten in Deutschland: Persistente Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland (2017)

    Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin (2017): Die Entwicklung regionaler Disparitäten in Deutschland. Persistente Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. In: H. H. Eberstein, H. Karl & G. Untiedt (Hrsg.) (2017): Handbuch der regionalen Wirtschaftsförderung, S. 1-38, 2017-04-28.

    Abstract

    "Der Aufsatz von Annekatrin Niebuhr analysiert die nach wie vor bestehenden erheblichen regionalen Unterschiede in der Wirtschaftskraft und der Beschäftigung in Deutschland. Dabei werden die neben den Disparitäten zwischen Ost- und Westdeutschland auch die Unterschiede in Wirtschaftskraft, Einkommen und Beschäftigung zwischen allen Regionen in Deutschland untersucht. Darüber hinaus werden das regionale Innovationsgeschehen und die Exportaktivitäten bei der Analyse der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit berücksichtigt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Smaller differences in bigger cities?: Assessing the regional dimension of the gender pay gap (2017)

    Nisic, Natascha ;

    Zitatform

    Nisic, Natascha (2017): Smaller differences in bigger cities? Assessing the regional dimension of the gender pay gap. In: European Sociological Review, Jg. 33, H. 2, S. 292-304., 2017-01-01. DOI:10.1093/esr/jcx037

    Abstract

    "Although structural determinants have been emphasized for explaining wage differences between men and women, the role of regional opportunity structures still warrants research. This investigation focuses on the relevance of urban labour markets and agglomeration effects for the spatial variation in the gender wage gap and provides comprehensive insights into the underlying mechanisms by combining sociological, economic, and geographical approaches. It is argued that partnership ties impose severe restrictions on women's labour mobility, confining them to the labour markets of their partners and the local conditions of their residential area. According to labour market theory, women's lower responsiveness to better job offers will translate into lower earnings. However, the size of the wage penalty varies with urban size and will be considerably lower in large labour markets. Empirical evidence is provided using data from the German Socio-economic Panel (1992 - 2012). Methodologically, the study adds to the literature by estimating hybrid, within- and between-effect wage regressions that also take into account dynamic selection into employment. Results indicate that male - female wage differentials narrow with urban size up to 9 per cent, thereby prompting the increasingly discussed importance of agglomeration effects for women's employment outcomes. Moreover, the study reveals and discusses pitfalls in interpreting results from fixed-effects models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle 2016 (2017)

    Putzing, Monika; Frei, Marek; Prick, Simone; Walter, Gerd; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Gerd Walter & Simone Prick (2017): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle 2016. Erfurt, 88 S.

    Abstract

    "Das IAB Betriebspanel wurde in Thüringen als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2016 zum 21. Mal durchgeführt. Der Auswertungsbericht für den Freistaat wurde im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erarbeitet.
    Das IAB-Betriebspanel befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Beschäftigungsentwicklung. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Welche neuen (Beschäftigungs-)Trends sind erkennbar? Wo setzen sich bisherige Entwicklungen fort, wo zeigen sich Brüche? In welchen Bereichen entstehen Arbeitsplätze, wo werden sie abgebaut? Welche Ausprägungsformen hat Arbeit heute (im Hinblick auf Ort der Erstellung, Umfang, Entlohnung, Stabilität etc.)? Welche qualifikatorischen Anforderungen werden an die Arbeitskräfte gestellt? Hat einfache Arbeit Zukunft? Sprich: Welche Chancen haben Ungelernte? Welche Möglichkeiten haben die Sozialpartner, auf die Gestaltung der Arbeits- und Einkommensbedingungen der ArbeitnehmerInnen einzuwirken?" (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Optionen einer Weiterentwicklung der Indikatorik für die von der EU abgegrenzten Regionalfördergebiete nach 2020: Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (2017)

    Ragnitz, Joachim; Weber, Michael ; Untiedt, Gerhard;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim, Gerhard Untiedt & Michael Weber (2017): Optionen einer Weiterentwicklung der Indikatorik für die von der EU abgegrenzten Regionalfördergebiete nach 2020. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. (Ifo-Dresden-Studien 79), Dresden, X, 110 S.

    Abstract

    "Der Ausweis von Regionalfördergebieten ist in den Mitgliedsstaaten der EU nur im Rahmen eines von der Europäischen Kommission kriteriengestützt festgelegten 'Bevölkerungsplafonds' möglich. Dieser wird für die kommende Förderperiode ab 2021 in Deutschland aufgrund der im EU-Vergleich relativ günstigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen als bislang. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch den vom BREXIT ausgelösten statistischen Effekt, da sich dadurch das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner in der EU-27 verringern dürfte. Zur Überwindung der entstehenden Nachteile für die deutsche Regional- und Strukturpolitik zu Gunsten der entwicklungsschwächeren deutschen Regionen werden eine Reihe von methodischen Änderungen bei der Bestimmung des Bevölkerungsplafonds vorgeschlagen, um die nationalen regionalen Besonderheiten auch weiterhin im Rahmen einer nationalen Regionalpolitik angehen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildungsteilhabe junger Menschen in ländlichen Räumen: empirische Befunde aus Landkreisen mit demografischen Verwerfungen (2017)

    Reißig, Birgit; Tillmann, Frank;

    Zitatform

    Reißig, Birgit & Frank Tillmann (2017): Bildungsteilhabe junger Menschen in ländlichen Räumen. Empirische Befunde aus Landkreisen mit demografischen Verwerfungen. In: Die Deutsche Schule, Jg. 109, H. 4, S. 308-321.

    Abstract

    "In ländlichen Regionen sehen sich junge Menschen - gerade im Anschluss an die allgemeinbildende Schule - vielfach mit eingeschränkten Bildungsoptionen konfrontiert. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn sich die bildungsbezogene Infrastruktur angesichts demografischer Verwerfungen im Rückbau befindet. Der vorliegende Beitrag stellt qualitative Befunde zu Sichtweisen von Jugendlichen aus ländlichen Räumen dar und bezieht diese auf die Ergebnisse quantitativer Sekundäranalysen landkreisbezogener Kontextinformationen zur Bildungsbeteiligung. Von den Situationsbeschreibungen und aufgezeigten Zusammenhängen wird ein Auftrag an die Politikebene der Landkreise bzw. Kommunen abgeleitet, sich im Rahmen eines regionalen Bildungsmanagements verstärkt für die Verbesserung der Perspektiven junger Menschen vor Ort einzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    What drives unemployment disparities in European regions?: a dynamic spatial panel approach (2017)

    Rios, Vicente;

    Zitatform

    Rios, Vicente (2017): What drives unemployment disparities in European regions? A dynamic spatial panel approach. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 51, H. 11, S. 1599-1611. DOI:10.1080/00343404.2016.1216094

    Abstract

    "In dieser Studie werden die Differenziale bei der Arbeitslosigkeit in europäischen Regionen im Zeitraum von 2000 bis 2011 untersucht. Zu diesem Zweck wird ein theoretisches Modell mit erheblichen räumlichen Wechselwirkungen zwischen den Regionen entwickelt. Die Lösung impliziert eine dynamisch-räumliche Durbin-Modell-Spezifikation einschließlich Faktoren auf regionaler und institutioneller Ebene als Erklärungsvariablen. Gemeinsam mit den dynamisch-räumlichen Panelschätzungen kommen Maßstäbe der relativen Bedeutung zum Einsatz, um die Auswirkung des regionalen Ungleichgewichts bzw. Gleichgewichts sowie Faktoren auf nationaler Ebene zu quantifizieren. Aus der Analyse der relativen Bedeutung geht hervor, dass die Disparitäten bei der Arbeitslosigkeit im Zeitraum vor der Krise in erster Linie durch Gleichgewichtsfaktoren auf regionaler Ebene verursacht wurden. Dennoch spielen die Institutionen des Arbeitsmarkts eine wichtige Rolle zur Erklärung der Disparitäten im Zeitraum von 2009 bis 2011." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen (2017)

    Rossen, Anja ; Roth, Duncan ; Weyh, Antje; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2017): Regionale Arbeitsmarktprognosen. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2017 (de)), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    In der Publikation werden Prognosen des IAB für die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, der Arbeitslosen, der Arbeitslosen differenziert nach Rechtskreisen sowie der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten für verschiedene regionale Ebenen dargestellt.

    Ähnliche Treffer

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen (2017)

    Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger; Roth, Duncan ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2017): Regionale Arbeitsmarktprognosen. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 02/2017 (de)), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2017 und 2018" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Ähnliche Treffer

    also released in English
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen für das Jahr 2017 (2017)

    Rossen, Anja ; Weyh, Antje; Roth, Duncan ; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2017): Regionale Arbeitsmarktprognosen für das Jahr 2017. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 03/2017), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    In dem Aktuellen Bericht werden die Prognosen des Regionalen Forschungsnetzes des IAB für die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und der Arbeitslosen sowohl für Ost- und Westdeutschland als auch für die Bundesländer dargestellt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: Herbst 2017) (2017)

    Rossen, Anja ; Roth, Duncan ; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2017): Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: Herbst 2017). In: IAB-Forum H. 04.10.2017, o. Sz., 2017-09-29.

    Abstract

    "Das Beschäftigungswachstum setzt sich auch im Jahr 2018 fort. Die erwarteten Wachstumsraten variieren zwischen 3,0 Prozent in Berlin und 0,9 Prozent im Saarland. Darüber hinaus wird ein weiterer Abbau der Arbeitslosigkeit prognostiziert, der von 5,0 Prozent in Brandenburg bis 0,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen reicht. Dieser lässt sich in Westdeutschland mehrheitlich auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung zurückführen, während in Ostdeutschland ein stärkerer Rückgang im Bereich der sozialen Grundsicherung erwartet wird. In Bezug auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit werden günstige Entwicklungen in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen und Niedersachsen erwartet, unterdurchschnittliche jedoch in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Im Vergleich mit der Prognose für das Jahr 2017 (Stand: Frühjahr 2017) fallen das Beschäftigungswachstum sowie der Abbau der Arbeitslosigkeit im Jahr 2018 voraussichtlich etwas schwächer aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionale Konvergenzprozesse in Deutschland: Der ländliche Raum holt auf (2017)

    Röhl, Klaus-Heiner;

    Zitatform

    Röhl, Klaus-Heiner (2017): Regionale Konvergenzprozesse in Deutschland. Der ländliche Raum holt auf. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2017,38), Köln, 19 S.

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2000 nimmt der Urbanisierungsgrad in Deutschland wieder zu. Die Einwohnerzahlen in den Großstädten steigen an und haben inzwischen eine zunehmende Knappheit auf dem Wohnungsmarkt ausgelöst. Der ländliche Raum verliert hingegen vielerorts Einwohner. Zum einen begünstigt die Bildungsmigration die Städte, zum anderen richtet sich die Zuwanderung aus dem Ausland vorwiegend auf städtische Regionen. Aber auch Familien entscheiden sich heute eher für ein Leben in der Stadt als im Umland. Die Bevölkerungsverteilung im Raum wird von zunehmenden Agglomerationstendenzen geprägt. Doch die räumliche Konzentration der Bevölkerung wird bislang nicht von einer vergleichbaren Zentralisierung der Wirtschaftsaktivität begleitet. Der ländliche Raum kann seinen Anteil am Bruttoinlandsprodukt vielmehr konstant halten, so dass sein BIP-Rückstand je Einwohner gegenüber der Wirtschaftszentren seit dem Jahr 2000 spürbar abnimmt und die räumliche Konvergenz zwischen dem ländlichen Raum insgesamt und den Städten steigt. Dabei nimmt jedoch die Streuung der Wirtschaftskraft innerhalb der Regionstypen zu: Ein Teil der ländlichen Kreise fällt zurück, aber auch unter den Stadtregionen gibt es wachsende Divergenzen. Berücksichtigt man zudem den demografischen Wandel, der sich aufgrund der abweichenden Altersstrukturen in manchen, überwiegend ländlichen Regionen sehr viel eher und stärker als in den meisten Landesteilen auswirken wird, besteht trotz der erfreulichen Konvergenzprozesse weiterhin erheblicher regionalpolitscher Handlungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt im Saarland (2017)

    Stabler, Jochen; Otto, Anne ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Dengler, Katharina;

    Zitatform

    Stabler, Jochen, Anne Otto, Gabriele Wydra-Somaggio & Katharina Dengler (2017): Digitalisierung der Arbeitswelt. Folgen für den Arbeitsmarkt im Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2017), Nürnberg, 41 S.

    Abstract

    "Um die Auswirkungen der Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt im Saarland zu bestimmen, berechnen wir die Anteile der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Dieser Bericht nähert sich dieser Fragestellung über die Analyse der Substituierbarkeitspotenziale von Berufen. Es zeigt sich, dass Fertigungsberufe und Fertigungstechnische Berufe das höchste Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, während das Potenzial bei sozialen und kulturellen Dienstleistungsberufen nur gering ausfällt. Differenziert nach Anforderungsniveau ist das Substituierbarkeitspotenzial für Helfer und Fachkräfte ähnlich hoch und größer als das Substituierbarkeitspotenzial für Spezialisten und insbesondere für Experten. Mit 20 Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem sehr hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, im Saarland insgesamt deutlich höher aus als im bundesweiten Durchschnitt (etwa 15 Prozent). Dies liegt an der Wirtschaftsstruktur, die im Saarland in besonderem Maße durch hoch substituierbare Produktionsberufe geprägt wird. Zwischen den Städten und Kreisen des Landes variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen 16 Prozent im Kreis Merzig-Wadern und 28 Prozent im Kreis Saarlouis. Auch dies ist auf die regional unterschiedliche Wirtschaftsstruktur zurückzuführen. In Bezug auf das Anforderungsniveau der Tätigkeiten sehen wir, dass Expertenberufe weitgehend geschützt sind, während Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich, aber auch Spezialistentätigkeiten, höhere Substituierbarkeitspotenziale aufweisen. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden lebenslanges Lernen, betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote sowie passgenaue Vermittlungen immer bedeutender." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Apprentice poaching in regional labor markets (2017)

    Stockinger, Bastian ; Zwick, Thomas ;

    Zitatform

    Stockinger, Bastian & Thomas Zwick (2017): Apprentice poaching in regional labor markets. (ZEW discussion paper 2017-013), Mannheim, 57 S.

    Abstract

    "A number of studies have found that firms provide less training if they are located in regions with strong labor market competition. This finding is usually interpreted as evidence of a higher risk of poaching in these regions. Yet, there is no direct evidence that regional competition is positively correlated with poaching. Building on a recently established approach to ex-post identify poaching of apprenticeship completers, our paper is the first to directly investigate the correlation between regional labor market competition and poaching. Using German administrative data, we find that competition indeed increases training establishments' probability of becoming poaching victims. However, poaching victims do not change their apprenticeship training activity in reaction to past poaching. Instead, our findings indicate that the lower training activity in competitive regions can be attributed to lower retention rates, a less adverse selection, and lower labor and hiring costs of apprenticeship completers hired from rivals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Apprentice poaching in regional labor markets (2017)

    Stockinger, Bastian ; Zwick, Thomas ;

    Zitatform

    Stockinger, Bastian & Thomas Zwick (2017): Apprentice poaching in regional labor markets. (IAB-Discussion Paper 08/2017), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    "Frühere Studien haben gezeigt, dass Betriebe in Regionen mit starkem Arbeitsmarktwettbewerb weniger ausbilden. Dies wird üblicherweise als Beleg dafür interpretiert, dass in diesen Regionen ein erhöhtes Risiko bestehe, Ausbildungsabsolventen abgeworben zu bekommen. Allerdings gibt es keine direkten empirischen Belege für diesen Zusammenhang. Auf Basis eines neuartigen Ansatzes, das Abwerben von Ausbildungsabsolventen ex post zu identifizieren, untersucht dieses Papier erstmals direkt den Zusammenhang zwischen regionalem Arbeitsmarktwettbewerb und Abwerbungen. Hierfür nutzen wir administrative Daten für Deutschland. Unsere Ergebnisse zeigen, dass regionaler Wettbewerb tatsächlich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zusammenhängt, dass Ausbildungsbetriebe Opfer von Abwerbungen werden. Allerdings ändern die betroffenen Betriebe nicht ihr Ausbildungsverhalten als Reaktion auf Abwerbungen. Stattdessen zeigen unsere Ergebnisse, dass die niedrigere Ausbildungsaktivität in Regionen mit starkem Arbeitsmarktwettbewerb eher mit einer generell geringeren Übernahmewahrscheinlichkeit von Ausbildungsabsolventen zusammenhängt. Zudem sind in solchen Regionen die Betriebswechsler unter den Ausbildungsabsolventen relativ positiv selektiert; gleichzeitig verursachen sie relativ geringe Kosten für die einstellenden Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Verlierer(-regionen) der Globalisierung in Deutschland: Wer? Warum? Was tun? (2017)

    Südekum, Jens; Dauth, Wolfgang ; Findeisen, Sebastian ;

    Zitatform

    Südekum, Jens, Wolfgang Dauth & Sebastian Findeisen (2017): Verlierer(-regionen) der Globalisierung in Deutschland: Wer? Warum? Was tun? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. 1, S. 24-31. DOI:10.1007/s10273-017-2079-4

    Abstract

    "Die Globalisierung wird insbesondere von Populisten für Arbeitslosigkeit und soziale Probleme verantwortlich gemacht. Welchen Einfluss hat sie aber tatsächlich auf den westdeutschen Arbeitsmarkt? Als Verliererregionen identifizieren die Autoren das Ruhrgebiet, die Pfalz und Oberfranken. Die Gewinnerregionen liegen vor allem in Bayern und Schwaben. Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland hat insgesamt durch den intensivierten Handel mit China und Osteuropa gewonnen, während der Arbeitsmarkt in den USA und in anderen europäischen Ländern negativ betroffen war. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Handelsprotektionismus in der politischen Diskussion hierzulande eine weniger wichtige Rolle spielt als anderswo." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Wolfgang ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Thüringen im Jahr 2015 (2017)

    Theuer, Stefan; Fritzsche, Birgit; Kropp, Per;

    Zitatform

    Theuer, Stefan, Birgit Fritzsche & Per Kropp (2017): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Thüringen im Jahr 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 03/2017), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden vorzeitige Lösungen im dualen Ausbildungssystem in Thüringen untersucht. Hierfür wird zuerst die Ausbildungssituation in Thüringen beschrieben. Anschließend werden vorzeitige Lösungen differenziert nach den Merkmalen Geschlecht, schulische Vorbildung, Alter, Ausbildungsbereich, Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und nach regionaler Gliederung betrachtet. Abschließend werden auch mögliche Gründe für eine vorzeitige Vertragslösung betrachtet. Die Zahl der Ausbildungsverträge lag in Thüringen im Jahr 2015 auf einem nahezu gleichen Niveau wie in den Jahren 2014 und 2013. Auch scheint sich die Zahl der vorzeitigen Lösungen nicht weiter zu verschlechtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    High-impact minimum wages and heterogeneous regions (2017)

    Vom Berge, Philipp ; Frings, Hanna ;

    Zitatform

    Vom Berge, Philipp & Hanna Frings (2017): High-impact minimum wages and heterogeneous regions. (IZA discussion paper 10782), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "We estimate the effects of the introduction and subsequent increases of a substantial minimum wage in Germany's main construction industry on wage and employment growth rates. Using a regional dataset constructed from individual employment histories, we exploit the spatial dimension and border discontinuities of the regional data to account for spillovers between districts and unobserved heterogeneity at the local level. The results indicate that the minimum wage increased the wage growth rate for East Germany but did not have a significant impact on the West German equivalent. The estimated effect on the employment growth rate reveals a contraction in the East of about 1.2 percentage points for a one-standard-deviation increase in the minimum-wage bite, amounting to roughly one quarter of the overall decline in the growth rate. We observe no change for the West." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Vom Berge, Philipp ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen