Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Die Beschäftigung von Geringqualifizierten in Deutschland und Dänemark (2001)
Zitatform
Emmerich, Knut, Edeltraud Hoffmann & Ulrich Walwei (2001): Die Beschäftigung von Geringqualifizierten in Deutschland und Dänemark. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 47, H. 4, S. 362-377.
Abstract
Der Beitrag befaßt sich vorrangig mit der Beschäftigungsentwicklung und den Rahmenbedingungen des dänischen Arbeitsmarktes. Die Autoren ziehen folgendes Fazit: "Die aktive Arbeitsmarktpolitik hat nur eingeschränkte Möglichkeiten, die Rahmenbedingungen für die Beschäftigung Geringqualifizierter zu gestalten. Der Erfolg arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für Geringqualifizierte wird jedoch maßgeblich durch die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes bestimmt. Lohnkostenzuschüsse können beispielweise eine stärkere Lohndifferenzierung nicht ersetzen, da sie zeitlich befristet sind und deshalb das Einstellungsverhalten der Betriebe nicht auf Dauer beeinflussen bzw. ändern. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen trägt die Arbeitsmarktpolitik zwar zu einer erhöhten Anpassungsfähigkeit und mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt bei. Zur Lösung des Beschäftigungsproblems Geringqualifizierter wird dies aber nicht genügen - nicht zuletzt auch deshalb, weil Qualifizierung auf Grenzen stoßen kann. Bei einer mit Deutschland vergleichbaren formalen Qualifikationsstruktur der Bevölkerung hat das Hochlohnland Dänemark eine im internationalen Vergleich hohe Erwerbstätigenquote Geringqualifizierter realisiert. Der dänische Beschäftigungserfolg erklärt sich durch die auf eine hohe Erwerbsbeteiligung zielende Politik, durch die hohe Flexibilität der Arbeitskosten, die beträchtliche Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt eine Neuorientierung der Finanzpolitik des Staates und durch die auf Aktivierung und Erhaltung bzw. Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit ausgerichtete Strategie der Arbeitsmarktpolitik." (IAB2)
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Literaturhinweis
The working poor in developing countries (2001)
Majid, Nomaan;Zitatform
Majid, Nomaan (2001): The working poor in developing countries. In: International Labour Review, Jg. 140, H. 3, S. 271-291.
Abstract
"In advanced societies with social insurance systems, the 'unemployment rate' rightly captures employment problems. In poor, developing countries lacking social insurance, many people 'work' to survive and support their families, while the 'unemployed' are able to survive while seeking work - hence typically low recorded unemployment rates alongside high poverty rates. This article proposes a methodology to estimate the number of working poor - those who work and belong to poor households. Results suggest that the working-poor population declined in many middle-income countries between 1986 and 1997, but that both declines and increases occurred in a significant number of low-income countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigung von Geringqualifizierten in Dänemark (2000)
Zitatform
Emmerich, Knut, Edeltraud Hoffmann & Ulrich Walwei (2000): Beschäftigung von Geringqualifizierten in Dänemark. (IAB-Werkstattbericht 03/2000), Nürnberg, 17 S.
Abstract
In dem Beitrag wird zunächst der dänische Arbeitsmarkt seit 1994 betrachtet und dargelegt, welche Arbeitsplatzpotenziale der Dienstleistungssektor bietet. Anschließend werden die Rahmenbedingungen des dänischen Arbeitsmarktes für Geringqualifizierte (Qualifikationsniveau, Lohnstruktur, Arbeitsmarktflexibilität, Arbeitsmarktpolitik) erläutert und Vergleiche mit Deutschland und den USA durchgeführt. "Bei einer mit Deutschland vergleichbaren formalen Qualifikationsstruktur der Bevölkerung hat das Hochlohnland Dänemark eine im internationalen Vergleich hohe Erwerbstätigenquote Geringqualifizierter realisiert. Die auf eine hohe Erwerbsbeteiligung zielende Politik, die hohe Flexibilität der Arbeitskosten, die beträchtliche Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt, eine Neuorientierung der Finanzpolitik des Staates und eine auf Aktivierung bzw. Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit ausgerichtete Strategie der Arbeitsmarktpolitik haben dazu beigetragen. Gerade das Beispiel des Wohlfahrtsstaates Dänemark kann zeigen, dass es unter dem Gesichtspunkt 'Flexicurity' noch Spielräume in Deutschland gibt." (IAB2)
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Literaturhinweis
The working poor in France: personal and family factors (2000)
Lagarenne, Christine; Legendre, Nadine;Zitatform
Lagarenne, Christine & Nadine Legendre (2000): The working poor in France. Personal and family factors. Paris, 24 S.
Abstract
"The 'working poor' are individuals who spend at least six months in the labour force, working or looking for work, but whose household's standard of living is below the poverty level. In France, nearly three-quarters of the people in this situation have worked at least one month. There are approximately 1,300,000 working poor. In 1996, they made up 6% of the population who worked throughout most of the year. Most of them worked all year as either self-employed (350,000), full-time employees on long-term contracts (270,000), part-time employees on long-term contracts (106,000) or employees in atypical employment (134,000). The others experienced periods of employment and unemployment, or spent some time out of the labour force, over the year. In addition to periods of unemployment, other factors that tend to raise the risk of poverty are temporary and unstable work, part-time work, being unskilled and starting working life. On top of these personal factors are those resulting from the characteristics of the household to which the individual belongs, its size and how many of its members personally contribute to its resources. Three in four working poor earn less than 3,500 French francs per month from their work. Even when their income is higher, it is still not enough to give their family a standard of living above the poverty level since these people are often the only breadwinners in their family. The working poor's low earned income is offset by welfare benefits that make up an average 37% of the household's disposable income per consumer unit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Schätzungen zu Potentialen eines Niedriglohnsektors sowie zu mittelfristigen Qualifikations-Prognosen (2000)
Zitatform
Walwei, Ulrich & Alexander Reinberg (2000): Schätzungen zu Potentialen eines Niedriglohnsektors sowie zu mittelfristigen Qualifikations-Prognosen. In: J. Schupp & H. Solga (Hrsg.) (2000): Niedrig entlohnt = niedrig qualifiziert? : Chancen und Risiken eines Niedriglohnsektors in Deutschland. Beiträge der Konferenz in Berlin am 11.-12. Mai 2000, S. 1-26.
Abstract
"Wir werden mit der Arbeitsmarktsituation wettbewerbsschwächerer Arbeitnehmer beginnen und diese vor dem Hintergrund des noch immer vorhandenen globalen Arbeitsplatzdefizits diskutieren. Dann werden wir auf die Projektion des Qualifikationsbedarfs bis zum Jahr 2010 eingehen. Diese liefert als ein Teilergebnis, wie die Beschäftigungsperspektiven für die Gruppe der wettbewerbsschwächeren Arbeitnehmer aussehen könnten. Wenn dann Aussagen über mögliche Entwicklungslinien des Qualifikationsbedarfs vorliegen, möchten wir weiter diskutieren, wie die unübersehbaren Beschäftigungsprobleme, welche die Gruppe wettbewerbsschwächerer Arbeitnehmer hat und auch haben wird, zu erklären sind. Hier wird auf angebots- und nachfrageseitige Hemmnisse eingegangen, allerdings nur kurz, fast schon kursorisch. Dann werden wir die Frage erörtern, wer eigentlich konkret auf Niedriglohnarbeitsplätze angewiesen ist. Hier sind Rechnungen auf der Basis des anonymisierten Mikrozensus gemacht worden, bei denen wir uns die Gruppe der nicht formal Qualifizierten nach Quantitäten und Strukturen näher angeschaut haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zusätzliche Arbeitsplätze für einfache Tätigkeiten gesucht: Überlegungen zu Beschäftigungsmöglichkeiten im Niedriglohnbereich (1999)
Zitatform
Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (1999): Zusätzliche Arbeitsplätze für einfache Tätigkeiten gesucht. Überlegungen zu Beschäftigungsmöglichkeiten im Niedriglohnbereich. (IAB-Werkstattbericht 12/1999), Nürnberg, 10 S.
Abstract
In dem Beitrag wird diskutiert, wie denjenigen Personen eine Beschäftigungsmöglichkeit angeboten werden kann, deren Qualifikation oder auch Fähigkeit zur Qualifikation für die heute zunehmend komplexen Anforderungen nur bedingt ausreichen. Um Beschäftigungslücken ausfindig zu machen, wird ein Vergleich der Erwerbstätigendichte nach Sektoren zwischen den USA und Deutschland durchgeführt. Es wird festgestellt, daß im deutschen Dienstleistungssektor vor allem im unteren Lohnbereich noch weitere Arbeitsplatzgewinne möglich sind. "Um bei stärkerer Lohnspreizung nach unten aber das in den USA nicht von der Hand zu weisende 'working poor'-Problem zu vermeiden, werden verschiedene - mehr oder weniger weitgehende - Ansätze zur Subventionierung niediger Löhne diskutiert." (IAB2)
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Literaturhinweis
Der qualifikatorische Strukturwandel auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Entwicklungen, Perspektiven und Bestimmungsgründe (1999)
Reinberg, Alexander;Zitatform
Reinberg, Alexander (1999): Der qualifikatorische Strukturwandel auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Entwicklungen, Perspektiven und Bestimmungsgründe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 32, H. 4, S. 434-447.
Abstract
In dem Beitrag werden zunächst - ausgehend von den Entwicklungslinien der 90er Jahre - die Zukunftsperspektiven für einzelne Qualifikationsebenen auf dem Arbeitsmarkt untersucht. Es wird erwartet, dass der Bedarf an Akademikern in Westdeutschland bis 2010 weiter wachsen wird, während für gering Qualifizierte mit weiteren Beschäftigungseinbußen zu rechnen ist. Personen mit Lehr- oder Fachschulabschluss werden zusammen zwar noch leichte Beschäftigungsgewinne erzielen, allerdings mit einer deutlichen Verschiebung zugunsten der Fachschulebene. Bei der Frage nach den Ursachen dieses Strukturwandels wird anschließend die Rolle angebots- und nachfrageseitiger Faktoren betrachtet. Der Autor analysiert in diesem Zusammenhang die Veränderung der Tätigkeitslandschaft, branchenspezifische Veränderungen des Qualifikationsbedarfs, Veränderungen nach Tätigkeitsniveaus und die inadäquate Beschäftigung verschiedener Qualifikationsebenen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Was bringt ein Kombilohn? Eine ökonometrische Analyse der Arbeitsangebotsreaktionen von Sozialhilfeempfängern und der fiskalischen Effekte für Sozialhilfeträger (1998)
Zitatform
Dreger, Christian, Wolfram Kempe, Jürgen Kolb & Lioba Trabert (1998): Was bringt ein Kombilohn? Eine ökonometrische Analyse der Arbeitsangebotsreaktionen von Sozialhilfeempfängern und der fiskalischen Effekte für Sozialhilfeträger. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 31, H. 4, S. 705-714.
Abstract
"Für Sozialhilfeempfänger ist die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit derzeit kaum lohnend. Das Erwerbseinkommen wird fast vollständig auf die Sozialhilfeleistungen angerechnet, so daß mögliche Steigerungen des verfügbaren Einkommens relativ gering ausfallen. Die bestehende Sozialhilferegelung beinhaltet folglich kaum Arbeitsanreize und wird diesbezüglich häufig kritisiert. In verschiedenen Reformansätzen wird deswegen eine Verringerung der Anrechnungsquote vorgeschlagen. Auf diese Weise läßt sich - in Anlehnung an das Konzept der negativen Einkommensteuer - eine Erhöhung des verfügbaren Einkommens erreichen und somit die Attraktivität einer Arbeitsaufnahme steigern. Einer der Reformansätze wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in die Diskussion eingebracht. Der darin vorgeschlagene Kombilohn begünstigt in besonderer Weise Haushalte mit Kindern und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Die Konsequenzen dieses Vorschlags für den Arbeitsmarkt und die Sozialhilfekassen werden am Beispiel des Landes Sachsen-Anhalt ermittelt. Mit Hilfe eines Tobit-Modells werden auf der Basis von Daten des Arbeitsmarktmonitors Sachsen-Anhalt die zu erwartenden Arbeitsangebotsreaktionen von Sozialhilfeempfängern abgeschätzt. Daraus lassen sich die voraussichtlichen fiskalischen Konsequenzen für die Sozialhilfeträger bestimmen. Dabei sind die Personengruppen der arbeitslosen und erwerbstätigen Sozialhilfeempfänger sowie die potentiellen Neueintritte in die Sozialhilfe zu betrachten. Die mit der Reform verbundene Ausweitung des Arbeitsangebots ist quantitativ eher gering. Lediglich bei 2,4 vH der arbeitslosen Sozialhilfeempfänger ist eine Arbeitsaufnahme zu erwarten. Dort ergeben sich auch die Einsparwirkungen des Reformvorschlages, sofern keine Beschränkungen der Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes auftreten. Die Analyse zeigt, daß durch die Ausdehnung der Sozialhilfegrenzen erhebliche Mehrausgaben durch Mitnahmeeffekte entstehen, die insgesamt die Einsparungen übersteigen dürften." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland: Entwicklung, Ursachen und Maßnahmen. Teil 2: Ursachen steigender Arbeitslosigkeit in Deutschland und anderen frühindustrialisierten Ländern (1997)
Abstract
"Der zweite Teil des Berichts hat die Ursachen der Arbeitslosigkeit in Deutschland und anderen frühindustrialisierten Ländern zum Gegenstand. Dabei wird zwischen Ursachen unterschieden, die vorzugsweise im Bereich des individuellen und kollektiven Handelns angesiedelt sind (Ziffer 8) und solchen, die eher im Bereich des Handlungsrahmens liegen, der durch den Stand der Technik, den Bevölkerungsaufbau, den internationalen Wettbewerb und ähnliche Faktoren gebildet wird (Ziffer 9 und 10).
Wie der Bericht zeigt, hat die Arbeitslosigkeit viele Ursachen, die zumeist in engen Wechselbeziehungen zueinander stehen. Dadurch bilden sie ein dichtes Ursachengeflecht, dessen Wirkungen sich ständig verändern. Daher ist es auch nur bedingt möglich, verläßliche Aussagen über den Einfluß bestimmter Faktoren auf den Arbeitsmarkt zu machen."
In der Zusammenfassung wurden folgende Einzelfaktoren benannt: - Hohe Erwerbsbeteiligung vergrößert Arbeitslosigkeit.
- Relativierung der Erwerbsarbeit wirkt ambivalent auf Arbeitsmarkt und Beschäftigung.
- Hohe und differenzierte Erwartungen an Erwerbsarbeit beeinträchtigen Beschäftigung.
- Berufliche Immobilität beeinträchtigt Beschäftigung. - Mäßige zeitliche Flexibilität und räumliche Mobilität
beeinträchtigen Beschäftigung.
- Geringe Bereitschaft zu einfachen und körperlich sowie zeitlich belastender Erwerbsarbeit beeinträchtigt Beschäftigung.
- Langzeitarbeitslosigkeit beeinträchtigt Beschäftigungschancen;
- Geringe Zahl von Existenzgründungen beeinträchtigt Beschäftigung. (IAB2) -
Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland: Entwicklung, Ursachen und Maßnahmen. Teil 1: Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland und anderen frühindustrialisierten Ländern (1996)
Miegel, Meinhard; Wahl, Stefanie;Zitatform
Miegel, Meinhard & Stefanie Wahl (1996): Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland. Entwicklung, Ursachen und Maßnahmen. Teil 1: Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland und anderen frühindustrialisierten Ländern. Bonn, 153 S.
Abstract
Der Band befaßt sich mit der Entwicklung und Struktur des Erwerbsfähigen- und Erwerbspersonenanteils und der Erwerbstätigkeit in der OECD, der EU, in West- und Ostdeutschland sowie speziell in Bayern und Sachsen. Auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit wird nach den gleichen regionalen Strukturen untersucht. Die Autoren kommen zu dem folgenden Schluß: "Um das ganze Problem zu erfassen, muß sowohl den tiefgreifenden Veränderungen auf seiten des Arbeitskräfteangebots als auch auf seiten der Arbeitskräftenachfrage Rechnung getragen werden. Auf seiten des Arbeitskräfteangebots sind Sicht- und Verhaltensweisen sowie Befähigungen, Prägungen und Orientierungen der Erwerbsbevölkerung zu berücksichtigen. Entsprechendes gilt für die Arbeitskräftenachfrage. Diese hat durch die teilweise Umgestaltung des Produktionsprozesses, vor allem durch dessen Globalisierung, einen nachhaltigen Wandel erfahren." (IAB2)
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