Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Sector-level strategies against precarious employment in Germany: evidence from construction, commercial cleaning, hospitals and temporary agency work (2015)
Schulten, Thorsten; Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulten, Thorsten & Karin Schulze Buschoff (2015): Sector-level strategies against precarious employment in Germany. Evidence from construction, commercial cleaning, hospitals and temporary agency work. (WSI-Diskussionspapier 197), Düsseldorf, 63 S.
Abstract
"This study focuses on describing and analyzing the concrete initiatives taken by trade unions and employers to combat pre-carious employment. It is based on an evaluation of recent data, research literature and policy documents as well as a number of interviews with experts from all four sectors. The study is also part of a wider European project called 'Bargaining for Social Rights at Sector Level' (BARSORIS) which include studies from seven European countries (Denmark, Germany, Italy, Netherlands, Slovakia, Spain and the UK)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Zukunft der Zeitarbeit zwischen Re-Regulierung und qualitativer Weiterentwicklung (2015)
Schäfer, Holger;Zitatform
Schäfer, Holger (2015): Die Zukunft der Zeitarbeit zwischen Re-Regulierung und qualitativer Weiterentwicklung. In: IW-Trends, Jg. 42, H. 1, S. 75-90. DOI:10.2373/1864-810X.15-01-05
Abstract
"Das Wachstum der Zeitarbeit war in den letzten Jahren nicht mehr so dynamisch wie in den Jahren vor der Krise 2009. Es stellt sich die Frage, ob es sich in erster Linie um eine konjunkturell bedingte Wachstumspause handelt oder ob strukturelle Veränderungen zu beobachten sind. Solche Änderungen könnten durch eine zunehmend striktere Gestaltung des rechtlichen Rahmens hervorgerufen sein. Die von der großen Koalition avisierte weitere Regulierung könnte dazu führen, dass die arbeitsmarktpolitische Funktion der Zeitarbeit beeinträchtigt wird, ohne ihr dabei eine Perspektive für die qualitative Weiterentwicklung aufzuzeigen - was für die Zeitarbeitnehmer zu einem Problem wird. So ist der Anteil der Kundenunternehmen, die angesichts einer Beschränkung der Überlassungsdauer für Helfer auf die betriebliche Funktion lieber ganz verzichten, mit 32 Prozent höher als der Anteil, der bereit ist, die Zeitarbeitnehmer zu übernehmen (29 Prozent)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesetzesentwurf zur Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen: eine erste ökonomische Bewertung ausgewählter Eckpunkte des Referentenentwurfs aus dem Bundesarbeitsministerium für Arbeit und Soziales. Stellungnahme (2015)
Schäfer, Holger; Stettes, Oliver;Zitatform
Schäfer, Holger & Oliver Stettes (2015): Gesetzesentwurf zur Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen. Eine erste ökonomische Bewertung ausgewählter Eckpunkte des Referentenentwurfs aus dem Bundesarbeitsministerium für Arbeit und Soziales. Stellungnahme. Köln, 6 S.
Abstract
In der Stellungnahme werden zunächst die geplanten Neuregelungen in der Zeitarbeit dargestellt. Dabei handelt es sich zum einen um die Höchstüberlassungsdauer von Leiharbeitnehmern, die auf 18 Monate begrenzt werden soll. Dies wird von den Autoren vor allem für Fachkräfte als problematisch angesehen, die an länger laufenden Projekten beteiligt sind. Ein weiterer Punkt ist die Equal-Pay-Regelung nach spätestens neun Einsatzmonaten im Entleihbetrieb. Dies führt zu einer Verteuerung des Einsatzes von Leiharbeitnehmern, bzw. zu deren Austausch durch neue Leiharbeitnehmer. In einem weiteren Abschnitt werden die geplanten Neuregelungen zu den Werkverträgen bewertet. Hierzu gehört die gesetzliche Festlegung der Kriterien zur Abgrenzung von Werkverträgen. Fazit der Autoren: 'Die vorliegende Initiative des Gesetzgebers stellt Werkverträge als Instrument in einer arbeitsteiligen Wirtschaft unter Generalverdacht, obwohl für eine häufig auftretende missbräuchliche Anwendung keinerlei empirische Evidenz vorliegt.' Weiterhin kritisieren sie die Suspendierung der Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis bei Missbrauch von Werkverträgen. (IAB)
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Literaturhinweis
Selbstständige als Werkvertragsnehmer: Ausmaß, Strukturen und soziale Lage (2015)
Zitatform
Seifert, Hartmut, Marc Amlinger & Berndt Keller (2015): Selbstständige als Werkvertragsnehmer. Ausmaß, Strukturen und soziale Lage. (WSI-Diskussionspapier 201), Düsseldorf, 17 S.
Abstract
"Das Diskussionspapier beschreibt Ausmaß, Strukturen und soziale Lage von Selbstständigen als Werkvertragsnehmer. Es zeigt, dass diese Gruppe knapp zwei Prozent aller Erwerbstätigen umfasst. Sie sind überwiegend männlich, älter, gut qualifiziert und hauptsächlich in akademischen und handwerklichen Berufen tätig. Im Vergleich zu den übrigen Selbstständigen haben sie häufiger Mitarbeiter. Ihre mittleren Stundenverdienste liegen über denen der abhängig Beschäftigten, allerdings müssen sie sich von ihren Einkommen in Eigenregie gegen soziale Risiken absichern. Das dürfte vor allem den Beziehern geringer Einkommen schwerfallen. Deren Anteil ist unter den Werkvertragsnehmern ohne Mitarbeiter höher als unter abhängig Beschäftigten. Aussagen zum Missbrauch von Werkverträgen können in diesem Papier nicht gemacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Non-standard contracts, flexibility and employment adjustment: empirical evidence from Russian establishment data (2015)
Zitatform
Smirnykh, Larisa & Andreas Wörgötter (2015): Non-standard contracts, flexibility and employment adjustment. Empirical evidence from Russian establishment data. (OECD Economics Department working papers 1253), Paris, 34 S. DOI:10.1787/5jrw7j0mdlnt-en
Abstract
"This paper examines the use of two forms of non-standard work contracts in Russia with data from an enterprise survey for the years 2009 to 2011. Non-standard work contracts are less costly and more flexible for employers. Internal adjustment in form of wage cuts or unpaid leave is not covered by the Labour Code and earlier practices to impose such measures are less tolerated. Therefore more firms use non-standard work contracts for external flexibility. Statistical analysis shows that companies using non-standard work contracts have similar unobserved characteristics and consider fixed-term contracts and agency work as complements. The main concern for policy is the growing danger of duality following the asymmetric distribution of adjustment costs for workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: In der Praxis besteht Nachholbedarf bei Minijobbern (2015)
Zitatform
Stegmaier, Jens, Stefanie Gundert, Karin Tesching & Stefan Theuer (2015): Bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: In der Praxis besteht Nachholbedarf bei Minijobbern. (IAB-Kurzbericht 18/2015), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die gesetzlichen Regelungen in Deutschland sehen die arbeitsrechtliche Gleichstellung von Beschäftigten mit verschiedenen Erwerbsformen vor. In der Praxis zeigen sich jedoch teilweise deutliche Unterschiede. Auf Basis einer Beschäftigten- sowie einer Betriebsbefragung wird die Gewährung von bezahltem Urlaub und von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bei 'atypisch' beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Vergleich zu Beschäftigten in 'Normalarbeitsverhältnissen' untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Beschäftigte: Gewährung von bezahltem Urlaub in Abhängigkeit von der Beschäftigungsform
- Beschäftigte: Nichtgewährung von bezahltem Urlaub in Abhängigkeit davon, ob der Anspruch auf bezahlten Urlaub bekannt ist
- Beschäftigte: Kenntnis des Rechtsanspruches auf bezahlten Urlaub in Abhängigkeit von der Gewährung von bezahltem Urlaub
- Betriebe: Kenntnis von Arbeitnehmerrechten
- Betriebe: Gewährung von bezahltem Urlaub in Abhängigkeit von der Beschäftigungsform
- Beschäftigte: Gewährung von Lohnfortzahlung bei Krankheit in Abhängigkeit von der Beschäftigungsform
- Betriebe: Gewährung von Lohnfortzahlung bei Krankheit in Abhängigkeit von der Beschäftigungsform
- Beschäftigte: Kenntnis von Arbeitnehmerrechten
- Projektbericht zu IAB-Kurzbericht 18/2015
- Beschäftigte: Ausmaß der Unkenntnis über fünf Arbeitnehmerrechte
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Literaturhinweis
Die Zeitarbeit in Südwestsachsen: Strukturen und Entwicklungen (2015)
Sujata, Uwe; Witschaß, Martin;Zitatform
Sujata, Uwe & Martin Witschaß (2015): Die Zeitarbeit in Südwestsachsen. Strukturen und Entwicklungen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 03/2015), Nürnberg, 33 S.
Abstract
"Die Zeitarbeit stellt auf dem Arbeitsmarkt einen relativ kleinen Bereich dar. Der Anteil der Zeitarbeiter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt zum 30.06.2014 in Südwestsachsen 3,0 %. Gleichzeitig ist das öffentliche Interesse an der Arbeitnehmerüberlassung besonders hoch. Im Laufe der Zeit änderte der Gesetzgeber immer wieder die gesetzlichen Grundlagen. Nach der Verabschiedung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im Jahr 1971 wurden die Regelungen für die Zeitarbeit immer weiter gelockert. Erst die jüngere Entwicklung ist von einer stärkeren Reglementierung der Arbeitnehmerüberlassung geprägt.
Der Anstieg der Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung mit seinem bisherigen Höhepunkt im Zeitraum 2010/11 ist zum einen auf die Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und zum anderen auf den gewachsenen Bedarf der Wirtschaft an Zeitarbeitern zurückzuführen. Der Bedarf an Arbeitskräften aus dieser Branche ist besonders eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung verknüpft. Weiterhin kann der Entleiher unverbindlich Arbeitskräfte erproben und bei einer Stabilisierung des Personalbedarfes diese übernehmen.
Die Arbeitsverhältnisse in der Zeitarbeit sind überwiegend von kurzer Dauer. Die meisten Unternehmen nutzen diese, um kurzfristige Personalausfälle und Produktions- und Auftragsschwankungen auszugleichen. Allerdings werden insbesondere Spezialisten für langfristige Projektaufgaben in den Entleihbetrieben eingesetzt, deren Projekte oftmals länger als 18 Monate dauern. Insgesamt ist der überwiegende Teil der Leiharbeitnehmer im Helferbereich tätig. Durch das oftmals geringe Anforderungsniveau in der Leiharbeit finden hier auch viele Menschen einen (Wieder-)Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt mit geringem Qualifikationsniveau oder mit nicht mehr aktuellen fachspezifischen Kenntnissen.
Der Medianlohn in der Arbeitnehmerüberlassung ist geringer als bei den Beschäftigten insgesamt. Hierbei muss man aber berücksichtigen, dass in der Zeitarbeit sowohl die Beschäftigungsdauer als auch das Qualifikationsniveau geringer sind als im Durchschnitt aller Beschäftigten.
Für die befragten Unternehmen in Südwestsachsen stellt die Zeitarbeit ein wichtiges Instrument zur flexiblen Personalanpassung dar. So nutzen die meisten Unternehmen diese, um kurzfristige Personalausfälle und Produktions- und Auftragsschwankungen auszugleichen. Weitere Vorteile liegen in dem geringeren Verwaltungsaufwand für die Beschaffung von Personal, welches im Anschluss teilweise fest eingestellt wird. Oftmals werden auch Arbeitskräfte für spezielle Projektaufgaben über die Zeitarbeit rekrutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Sujata, Uwe; -
Literaturhinweis
Rule Enactment in a Pan-European Labour Market: Transnational Posted Work in the German Construction Sector (2015)
Zitatform
Wagner, Ines (2015): Rule Enactment in a Pan-European Labour Market. Transnational Posted Work in the German Construction Sector. In: BJIR, Jg. 53, H. 4, S. 692-710. DOI:10.1111/bjir.12053
Abstract
"This article analyses the micro-level rule enactment of the posting of workers framework in the German construction sector. I examine how actors draw on different power resources in order to influence policies without formal negotiation within transnational workspaces and thereby initiate institutional change. Drawing on interviews with posted workers, managers, unionists, works councillors and labour inspectors I show how transnational subcontracting allows the emergence of different regulatory spaces at national and workplace level. The article concludes that the informal renegotiation of employment relations in transnational workspaces is likely to destabilize the posting framework negotiated at policy level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerentsendung in der EU: Folgen für Arbeitsmarktintegration und soziale Sicherung (2015)
Zitatform
Wagner, Ines (2015): Arbeitnehmerentsendung in der EU. Folgen für Arbeitsmarktintegration und soziale Sicherung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 5, S. 338-344. DOI:10.5771/0342-300X-2015-5-338
Abstract
"Von einer Entsendung wird gesprochen, wenn ein Arbeitnehmer in einem EU-Mitgliedstaat angestellt ist, der Arbeitgeber jedoch entscheidet, ihn vorübergehend in einem anderen Mitgliedstaat arbeiten zu lassen. Die Entsenderichtlinie soll diese Art von transnationaler Arbeit regulieren. Fragen, wie sich die Lebenswelten, die Arbeitsbedingungen und die sozialen Räume von entsandten Arbeitnehmern gestalten, waren bisher ein wenig beachtetes Untersuchungsfeld. Welche Konsequenzen für Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen und soziale Sicherung hat grenzüberschreitende Entsendung in der Entsendepraxis in dem Einsatzland Deutschland? Die in diesem Beitrag vorgestellte Studie untersucht, wie sich die transnationale Regulierung auf die Entsendepraxis auswirkt. Im Fokus der Analyse steht die Problematik, dass das Beschäftigungsverhältnis von entsandten Beschäftigten in zwei Staaten verankert ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
EU posted work and transnational action in the German meat industry (2015)
Zitatform
Wagner, Ines (2015): EU posted work and transnational action in the German meat industry. In: Transfer, Jg. 21, H. 2, S. 201-213. DOI:10.1177/1024258915573187
Abstract
"Dieser Artikel beschreibt den Verlauf einer transnationalen Aktion in der deutschen Fleischindustrie, an der ein Bündnis transnational entsandter Arbeitnehmer, eine örtliche Organisation der Zivilgesellschaft und die Gewerkschaft NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten) teilgenommen haben. Mit dem Verlust der Einflussmöglichkeiten der Gewerkschaften und vor dem Hintergrund einer zunehmenden Entsendung von Arbeitskräften haben Gewerkschafter reagiert und sind Bündnisse mit gesellschaftlichen Akteuren eingegangen. Der hier dargestellte Fall illustriert einen komplementären Ansatz zur Erforschung, wie sich Widerstand an transnationalen Arbeitsplätzen unter Bedingungen entwickelt, unter denen traditionelle Manifestationen von Protest entweder blockiert oder marginalisiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The political economy of borders in a 'borderless' European labour market (2015)
Zitatform
Wagner, Ines (2015): The political economy of borders in a 'borderless' European labour market. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 53, H. 6, S. 1370-1385. DOI:10.1111/jcms.12256
Abstract
"The reconfiguration of political space lies at the heart of the European project and is the subject of manifold studies on the new shape of the European Union, but relatively little attention has been paid to the ways in which borders are de- and reconstructed in a pan-European labour market. In a pan-European labour market, state borders shift. Postings made via subcontractors and agencies providing temporary workers also rearrange the borders of the firm. However, we know very little about how these bordering practices interact within the pan-European labour market. This study argues that while borders have become porous, their porousness is one-directional, in the sense that it is in favour of capital but impacts negatively on labour rights. In developing a framework for understanding the relationship between changes in sovereign borders and changes in employment relations in the EU, this article integrates insights from international relations, political economy and border research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Was ist heute normal an Arbeit? (2015)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2015): Was ist heute normal an Arbeit? In: R. Hoffmann & C. Bogedan (Hrsg.) (2015): Arbeit der Zukunft : Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen, S. 224-244.
Abstract
"Der normative Kern des Normalarbeitsverhältnisses besteht demnach in weitreichenden Schutzfunktionen für die abhängig Beschäftigten. Dahinter steht zweierlei: Zum einen waren 'Normalarbeitsverhältnisse' lange Zeit die alles überragende Beschäftigungsform. Zum anderen prägen sie nach wie vor das Arbeits- und Tarifrecht sowie weite Teile des Sozialrechts. Die öffentliche Diskussion um Veränderungen der Beschäftigung, wie die zunehmenden atypischen Erwerbsformen, legt nahe, dass der seinerzeitige Referenzpunkt auch aus heutiger Sicht noch das trifft, was als 'normal' im Sinne von wünschenswert empfunden wird. Der vorliegende Beitrag will nicht diskutieren, ob eine einmal so definierte Normalität auch heute noch als angemessen gelten darf. Es soll hier auch nicht versucht werden, einen neuen Begriff der Normalität zu entwickeln. Vielmehr soll es ausgehend von spezifischen Merkmalen der Beschäftigung (wie Arbeitszeit, Entlohnung und Beschäftigungssicherheit) um die Beobachtung und Interpretation des Gegebenen gehen. Dabei wird deutlich werden, dass Strukturveränderungen nicht pauschal beurteilt werden dürfen. Denn zu beachten sind dabei jeweils individuelle Präferenzen, die damit eventuell einhergehenden Risiken und die sich möglicherweise ergebenden Chancen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Temporary versus permanent employment: does health matter? (2015)
Zitatform
Webber, Don J., Gail Pacheco & Dominic Page (2015): Temporary versus permanent employment. Does health matter? In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 18, H. 2, S. 169-186.
Abstract
"Poor health may inhibit active participation in the labour market and restrict the types of employment available to an individual. This paper uses recent survey data from New Zealand and employs a bivariate probit approach (to address sample selection issues) for investigating the relationship between health status and employment type. We find that health issues (and in particular mental health) are negatively related to the likelihood of being employed; and entering full-time and / or permanent employment. The picture with respect to temporary work is a little more fuzzy, with mixed results, and only minimal evidence is found that poor health is positively related to being in temporary employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Individual and workplace-specific determinants of paid and unpaid overtime work in Germany (2015)
Zitatform
Zapf, Ines (2015): Individual and workplace-specific determinants of paid and unpaid overtime work in Germany. (IAB-Discussion Paper 15/2015), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"Überstunden sind ein klassisches Instrument zur Steuerung und Veränderung der Arbeitszeit und haben als interne Flexibilitätsmaßnahme von Betrieben eine hohe Bedeutung in Deutschland. Von einer Variation des Arbeitseinsatzes durch Überstunden sind jedoch nicht alle Beschäftigten in gleichem Maße betroffen. Neben sozio-demographischen Faktoren spielen arbeitsplatzspezifische Merkmale eine wichtige Rolle, die Aufschluss über die Stellung des Beschäftigten im Betrieb geben. In welchem Zusammenhang diese arbeitsplatzspezifischen Merkmale mit den geleisteten Überstunden stehen, ist aber bislang nicht vertiefend untersucht worden und steht im Mittelpunkt dieser Studie. In der vorliegenden Studie werden Frauen und Teilzeitbeschäftigte in den Analysen berücksichtigt, während bisherige Untersuchungen meist nur vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer und/oder männliche Beschäftigte berücksichtigen. Auf der Grundlage von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zeigt sich für Frauen ein signifikant negativer Zusammenhang mit der Inzidenz von bezahlten Überstunden und für Teilzeitbeschäftigte bei der Inzidenz von unbezahlten Überstunden. Sofern Leistungsbeurteilungen durch den Vorgesetzten möglich sind, fällt die Wahrscheinlichkeit von bezahlten Überstunden geringer aus, während sie für unbezahlte Überstunden höher ausfällt. Bei einer Führungsposition zeigt sich sowohl für die Inzidenz von bezahlten als auch unbezahlten Überstunden ein signifikant positiver Zusammenhang. Mit zunehmender Autonomie des beruflichen Handelns fällt die Wahrscheinlichkeit für unbezahlte Überstunden ebenfalls höher aus, während sie für bezahlte Überstunden geringer ausfällt. Dagegen scheint die Länge der Einarbeitung zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit in einem Betrieb sowie Belastungen durch einen gefährdeten Arbeitsplatz oder ein befristetes Beschäftigungsverhältnis nicht in Zusammenhang mit bezahlten oder unbezahlten Überstunden zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitarbeit - Aktuelle Entwicklungen, Juli 2015 (2015)
Abstract
"- Die Beschäftigung in der Zeitarbeit ist in der Tendenz mit hoher Dynamik gewachsen.
- Nach zwischenzeitlichen Rückgängen ist die Beschäftigungsentwicklung in der Zeitarbeit wieder tendenziell aufwärtsgerichtet.
- Der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bewegt sich bei rund 2,5 Prozent.
- Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt.
- Sieben von zehn Leiharbeitnehmern sind männlich. Der Frauenanteil ist im Laufe der Jahre aber gestiegen.
- Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in der Zeitarbeit übt eine Helfertätigkeit aus (alle Beschäftigten: jeder siebte).
- Die Arbeitnehmerüberlassung ist von hoher Dynamik geprägt: Im ersten Halbjahr 2014 wurden 494.000 Zeitarbeitsverhältnisse neu abgeschlossen und 605.000 Beschäftigungsverhältnisse beendet.
- Jeder zehnte Zeitarbeitsnehmer, der eine Beschäftigung in der Arbeitnehmerüberlassung neu aufnimmt, war zuvor noch nie beschäftigt.
- Gut die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als drei Monaten.
- Die hohe Dynamik der Branche spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden.
- 15 Prozent der Zugänge in Arbeitslosigkeit aus Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt und 20 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen erfolgen aus bzw. in Zeitarbeit.
- Die Nachhaltigkeit von Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit ist niedriger als im Durchschnitt über alle Branchen. Knapp drei von fünf Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit aus Arbeitslosigkeit heraus sind sechs und auch zwölf Monate später noch mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - in der Zeitarbeit oder in einer anderen Branche - verbunden.
- Die Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen deutlich unter den im Durchschnitt über alle Branchen erzielten Entgelten.
- Die Zeitarbeitsbranche zeichnet sich durch einen nach wie vor hohen Arbeitskräftebedarf aus." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gesundheitliche Risiken durch Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/6758) (2015)
Zitatform
(2015): Gesundheitliche Risiken durch Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/6758). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6950 (07.12.2015)), 8 S.
Abstract
In der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zu den gesundheitlichen Risiken der Leiharbeit werden zunächst, da repräsentative Daten über das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in der Zeitarbeitsbranche nicht vorliegen, geschlechterspezifische und diagnosebezogene Statistiken zu den Arbeitsunfähigkeitsfällen der Techniker Krankenkasse präsentiert. Weitere Daten betreffen Arbeits- und Wegeunfälle im Verhältnis von Zeitarbeit zur Gesamtwirtschaft, Arbeitsunfähigkeit in der Zeitarbeitsbranche nach Diagnosegruppen, Altersgruppen und Geschlecht. (IAB)
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Literaturhinweis
Minijobs: Sackgasse für qualifizierte Arbeitskräfte: Analyse der Qualifikationsprofile von ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten (2015)
Zitatform
(2015): Minijobs: Sackgasse für qualifizierte Arbeitskräfte. Analyse der Qualifikationsprofile von ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,09), Berlin, 18 S.
Abstract
"Minijobber sind gering qualifizierte Ungelernte? Von wegen: Viele Minijobberinnen und Minijobber haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar einen Studienabschluss. Das zeigt eine DGB-Analyse, die ein enormes ungenutztes Fachkräfte-Potenzial offenbart.
Für diese teilweise hochqualifizierten Minijob-Beschäftigten ist die geringfügige Beschäftigung auch keinesfalls nur ein 'Nebenjob': Der DGB hat in seiner Analyse vor allem solche MinijobberInnen unter die Lupe genommen, für die der Minijob die einzige Erwerbstätigkeit ist: Für 3,1 Millionen Beschäftigte zwischen 25 und 64 Jahren 'sind Minijobs die alleinige Erwerbsform', so die DGB-ExpertInnen. Mehr als die Hälfte dieser MinijobberInnen, nämlich 51 Prozent, haben einen Berufs- oder sogar einen Hochschulabschluss." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Entwicklung der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4619) (2015)
Zitatform
(2015): Entwicklung der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4619). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4786 (04.05.2015)), 240 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Fragen der Fraktion Die Linke zur Situation in der Leiharbeit. Aus der Vorbemerkung der Fragesteller: "Es stellt sich die Frage, wie sich die Beschäftigtenzahlen in der Leiharbeit aktuell entwickeln, wie groß die Lohnunterschiede zu den Stammbeschäftigten sind und in welchen Branchen die meisten Leiharbeitskräfte eingesetzt sind. Es stellt sich zudem die Frage, wie lange aktuell Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer bei den Leiharbeitsunternehmen beschäftigt sind und wie lange sie in den Einsatzbetrieben tätig sind. Es ist zu bezweifeln, dass die geplante Änderung der Leiharbeit Abhilfe schafft. Ein Termin für die geplante Reform ist nicht bekannt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie eine ergänzende Bundestagsdrucksache. -
Literaturhinweis
"make or buy" - Werkverträge stärken Arbeitsmarkt und Wohlstand (2015)
Zitatform
(2015): "make or buy" - Werkverträge stärken Arbeitsmarkt und Wohlstand. (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Position), München, 21 S.
Abstract
"Sowohl der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD als auch eine Gesetzesinitiative des Bundesrats sehen striktere Regeln für den Einsatz von Werk- und Dienstverträgen vor. So sollen zum Beispiel Abgrenzungskriterien zwischen ordnungsgemäßem und missbräuchlichem Drittpersonaleinsatz gesetzlich niedergelegt und die Fremdvergabe von Arbeiten von einer zwingenden Mitbestimmungsentscheidung des Betriebsrats abhängig gemacht werden.
Es wird übersehen, dass Werk- und Dienstverträge in einer arbeitsteiligen Gesellschaft bewährte und unverzichtbare Rechtsinstrumente sind. Die unternehmerische Grundentscheidung make or buy darf nicht in Frage gestellt werden. Problematisch sind Scheinvertragskonstruktionen. Diese sind aber bereits nach geltendem Recht verboten und werden sanktioniert.
Die bestehenden Regelungen zum Beispiel zum Arbeitnehmerüberlassungsrecht, in der Betriebsverfassung oder im Bürgerlichen Recht sind ausreichend, um sowohl rechtsmissbräuchliche Vertragsgestaltungen zu bekämpfen als auch Werk- und Dienstverträge von anderen Formen des Personaleinsatzes abzugrenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Risiken und Reformbedarf in der Leiharbeit (2015)
Zitatform
(2015): Risiken und Reformbedarf in der Leiharbeit. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,08), Berlin, 15 S.
Abstract
"Leiharbeitsbeschäftigte sind überdurchschnittlich oft von Arbeitslosigkeit betroffen. So wird rund die Hälfte aller Leiharbeitsverhältnisse bereits nach weniger als drei Monaten beendet. Und mehr als ein Drittel rutscht direkt in Hartz IV, obwohl sie vorher sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leiharbeit in einzelnen Branchen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5591) (2015)
Zitatform
(2015): Leiharbeit in einzelnen Branchen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5591). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5689 (31.07.2015)), 8 S.
Abstract
"Leiharbeitskräfte in der Metall- und Elektroindustrie; führende Einsatzbranchen für Leiharbeitskräfte: Bruttoverdienst im Vergleich zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, Niedriglohn, Einsatzdauer, Übernahmequote" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Aktuelle Daten zu befristeter Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5637) (2015)
Zitatform
(2015): Aktuelle Daten zu befristeter Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5637). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5800 (20.08.2015)), 8 S.
Abstract
Die Bundesregierung stützt sich in der Antwort auf die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels, wenn sie Angaben über die aktuelle Anzahl befristet Beschäftigter und über die Entwicklung der vergangenen zwanzig Jahre macht. Dieselbe Datengrundlage nutzt sie in der Antwort auf die Fragen nach der Übernahme befristet Beschäftigter in Beschäftigungsverhältnisse mit unbefristeten Verträgen, nach dem Anteil sachgrundloser Befristungen, nach dem Anteil von Niedriglöhnen, nach den zehn Berufsgruppen und den zehn Wirtschaftszweigen mit dem höchsten Anteil an Befristungen, nach Befristungsquoten nach Geschlecht, Altersgruppe, Staatsangehörigkeit und Bildung und nach Vergleichszahlen aus der EU. (IAB)
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Literaturhinweis
Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313) (2015)
Zitatform
(2015): Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen), 94 S.
Abstract
"Die OECD (OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat aktuell ihren Skills Outlook 2015 veröffentlicht. Der Anteil von befristeten Arbeitsverhältnissen bei jungen Beschäftigten liegt in Deutschland mit knapp 50 Prozent bei der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen so hoch wie in kaum einem anderen der untersuchten Länder.
Dazu schreibt SPIEGEL ONLINE mit Bezug auf den OECD-Bericht: 'Befristete Jobs können zwar sinnvoll sein, indem sie jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Oft sind sie aber auch mit gravierenden Nachteilen verbunden, wie die OECD ausführt: In vielen Fällen können befristet Beschäftigte ihre Fähigkeiten nicht voll in die Arbeit einbringen. Wer einen Zeitvertrag hat, hat auch geringere Chancen, an einer Weiterbildung teilzunehmen. Im schlimmsten Fall können durch die Befristungen daher Kompetenzen verkümmern, warnt die Organisation.'
Vor diesem Hintergrund ist eine genauere Beleuchtung der Arbeitsmarktsituation für junge Beschäftigte notwendig, und es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen die Bundesregierung daraus zieht.
Falls zu den genannten Altersgruppen keine Daten vorliegen, wird gebeten, die vorhandenen Daten zu ähnlichen oder vergleichbaren Altersgruppen anzugeben." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4383) (2015)
Zitatform
(2015): Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4383). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4638 (16.04.2015)), 88 S.
Abstract
Die Zunahme atypischer Beschäftigung und damit auch der häufig prekären Form der Beschäftigung bildet den Hintergrund für die Kleine Anfrage zur Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in Deutschland. Die Antwort der Bundesregierung geht zunächst auf begriffliche Fragen des Normalarbeitsverhältnisses als der hierzulande in den 80er Jahren am weitesten verbreiteten Form der Erwerbstätigkeit ein, um danach statistische Angaben zu den Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis und derjenigen in atypischer Beschäftigung im Verlauf der letzten 20 Jahre wie nach Bundesländern aufgeschlüsselt zu liefern. Die Ergebnisse weiterer Unterscheidungen nach Leiharbeitsverhältnissen, Werkvertragsarbeitnehmer, geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte, oder der Beschäftigung im Niedriglohnbereich werden ebenso differenziert dargestellt wie die Angaben zum Arbeitsvolumen und ergeben ein umfängliches Zahlenwerk. (IAB)
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Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung: I. Quartal 2015 (2015)
Abstract
"Zum 31. März 2015 weist der Datenbestand der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See im Bereich der gewerblichen Minijobs 6.614.145 geringfügig entlohnte Beschäftigte aus. Gegenüber dem Vorjahreswert vom 31. März 2014 reduzierte sich die Anzahl der Minijobber um -189.182. Bundesweit sank die Beschäftigtenzahl damit um -2,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal sank die Zahl der Beschäftigten um -236.958 (-3,5 Prozent)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilzeit, Befristung, Freelancer & Co. - Eine systemische Betrachtung (2014)
Zitatform
Alewell, Dorothea & Sven Hauff (2014): Teilzeit, Befristung, Freelancer & Co. - Eine systemische Betrachtung. In: Personal quarterly, Jg. 66, H. 4, S. 9-15.
Abstract
"Forschungsfrage: In diesem Beitrag wird empirisch untersucht, welche Formen atypischer Beschäftigung von Unternehmen in Kombination miteinander eingesetzt werden und welche eher nicht.
Methodik: Hierzu werden die Daten des European Company Surveys anhand einer latenten Klassenanalyse ausgewertet.
Praktische Implikationen: In den empirisch aufgefundenen Clustern werden unterschiedliche Flexibilitätsstrategien von Unternehmen sichtbar, deren Wahl auf bestimmte Merkmale der Unternehmen zurückgeführt werden kann. Der Einsatz mehrerer Instrumente mit gleicher Zielrichtung könnte wirksamer sein als der Einsatz einzelner Instrumente, weil Defizite und Unvollkommenheiten einzelner Instrumente aufgefangen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Who wants the contrat de travail unique?: social support for labor market flexibilization in France (2014)
Zitatform
Amable, Bruno (2014): Who wants the contrat de travail unique? Social support for labor market flexibilization in France. In: Industrial relations, Jg. 53, H. 4, S. 636-662. DOI:10.1111/irel.12070
Abstract
"In France, a proposal was made to substitute a unique labor contract with a degree of employment protection increasing with tenure to the existing open-end and fixed-term contracts. Using survey data, this paper analyzes the social support for this contrat de travail unique (CTU). Contrary to the prediction of insider/outsider theories, support for the CTU comes from insider groups, whereas most outsider groups oppose it. This result may be the consequence of the job protection increasing with tenure. This mechanism could reinforce certain types of market segmentation instead of abolishing employment precariousness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mitbestimmung und Leiharbeit (2014)
Zitatform
Artus, Ingrid (2014): Mitbestimmung und Leiharbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 2, S. 113-121. DOI:10.5771/0342-300X-2014-2-113
Abstract
"Obwohl die Mitbestimmungsrechte von Betriebsräten in den Einsatzbetrieben von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern stark beschränkt sind, haben sie in der Praxis einen großen Einfluss auf die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen von Leiharbeit. Dies ist das Ergebnis einer qualitativen empirischen Studie im Organisationsbereich der IG Metall. Die Befragung zeigt, dass Betriebsräte sehr unterschiedliche Strategien haben, wie sie mit den teils gegensätzlichen Interessen von Stammbeschäftigten und prekärer Randbelegschaft umgehen. Es existieren Betriebe, in denen Leiharbeit aufgrund ihrer quantitativen Beschränktheit mitbestimmungspolitisch unproblematisch bleibt. In Unternehmen mit strategischem Einsatz von Leiharbeit werden prekär Beschäftigte aus der Vertretungsarbeit des Betriebsrats teils ausgegrenzt, teils partiell mitvertreten. Ihre (fast) gleichberechtigte Integration in die betriebliche Interessenvertretung ist die Ausnahme. Wichtige Einflussvariablen für Mitbestimmungskulturen sind Ausmaß und Art des betrieblichen Leiharbeitseinsatzes sowie die historisch etablierte Kultur der Austauschbeziehungen zwischen Betriebsrat und Management." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fixed-term employment and fertility: evidence from German micro data (2014)
Zitatform
Auer, Wolfgang & Natalia Danzer (2014): Fixed-term employment and fertility. Evidence from German micro data. (Ifo working paper 190), München, 34 S.
Abstract
"We study the short- to medium-run effects of starting a career on a fixed-term contract on subsequent fertility outcomes. We focus on the career start since we expect that temporary contracts and their inherent economic uncertainty implies a path dependency which might have spill-over effects on other domains of life. Our empirical analysis is based on rich data from the German Socio-Economic Panel which provides comprehensive information about individuals' labour market history as well as fertility behavior. Our main results are: Women (i) tend to postpone first birth due to fixed-term employment at labour market entry and (ii) reduce the number of children in the first 10 years after graduation. These associations are strongest in the subsample of native women with at least vocational training. (iii) In contrast, we find no significant correlations for men. We argue that these findings are robust to potential endogeneity threats." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fixed-term employment and fertility: evidence from German micro data (2014)
Zitatform
Auer, Wolfgang & Natalia Danzer (2014): Fixed-term employment and fertility. Evidence from German micro data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 719), Berlin, 34 S.
Abstract
"We study the short- to medium-run effects of starting a career on a fixed-term contract on subsequent fertility outcomes. We focus on the career start since we expect that temporary contracts and their inherent economic uncertainty implies a path dependency which might have spill-over effects on other domains of life. Our empirical analysis is based on rich data from the German Socio-Economic Panel which provides comprehensive information about individuals' labour market history as well as fertility behavior. Our main results are: Women (i) tend to postpone first birth due to fixed-term employment at labour market entry and (ii) reduce the number of children in the first 10 years after graduation. These associations are strongest in the subsample of native women with at least vocational training. (iii) In contrast, we find no significant correlations for men. We argue that these findings are robust to potential endogeneity threats." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Herausforderung Leiharbeit und Werkverträge: Strategien der Mitbestimmung auf gewerkschaftlicher und betrieblicher Ebene im Organisationsbereich der IG Metall (2014)
Barlen, Vivian;Zitatform
Barlen, Vivian (2014): Herausforderung Leiharbeit und Werkverträge. Strategien der Mitbestimmung auf gewerkschaftlicher und betrieblicher Ebene im Organisationsbereich der IG Metall. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 17), Bremen, 51 S.
Abstract
"Leiharbeit wird seit längerem immer häufiger genutzt, um Personalausfälle bzw. Auftragsspitzen abzufedern, aber auch um sich strategisch gegen unsichere Absatzmärkte abzusichern. Neuerdings scheint darüber hinaus der Einsatz von Werkverträgen an Bedeutung zu gewinnen. Daraus ergeben sich Herausforderungen für die Akteure der ArbeitnehmerInneninteressenvertretung im dualen System der industriellen Beziehungen: Sowohl Gewerkschaften, als auch Betriebsräte in den Einsatzbetrieben sehen sich veränderten Beschäftigten- bzw. Belegschaftsstrukturen gegenüber, die sie vertreten müssen. Vor diesem Hintergrund wird am Beispiel des Organisationsbereichs der IG Metall untersucht, mit welchen Strategien die IG Metall auf Leih- und Werkvertragsarbeit reagiert, und wie die Betriebsräte in den Einsatzbetrieben mithilfe der gewandelten Mitbestimmungs- und Vertretungsrechte die IG Metall-Forderungen und Strategien theoretisch unterstützen können. Es wird argumentiert, dass die Strategien der IG Metall in Bezug auf Leih- und Werkvertragsarbeit unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Zugleich wird deutlich, dass die Betriebsräte in den Einsatzbetrieben insbesondere bei Werkverträgen über einen sehr eingeschränkten Handlungsrahmen verfügen, um die Forderungen der IG Metall umzusetzen bzw. zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung in Nordrhein-Westfalen (2014)
Zitatform
Bauer, Frank, Carsten Pohl & Georg Sieglen (2014): Arbeitnehmerüberlassung in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2014), Nürnberg, 55 S.
Abstract
"Die Branche der Arbeitnehmerüberlassung hat in den letzten Jahren aufgrund der Deregulierung gesetzlicher Rahmenbedingungen und der damit zunehmenden Beschäftigung von Leiharbeitskräften an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund werden in der vorliegenden Studie unter Verwendung verschiedener Datenquellen die jüngsten Entwicklungen in der Leiharbeit für den nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt dargestellt. Dazu werden die drei Akteure der Zeitarbeitsbranche betrachtet: die Leiharbeiter, welche von den Verleihunternehmen gegen Entgelt den Entleihunternehmen überlassen werden. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Leiharbeiter in Nordrhein-Westfalen von knapp 69.000 im Jahr 2003 auf rund 168.000 im Jahr 2013 angestiegen. Obwohl die Arbeitnehmerüberlassung damit zu den am stärksten wachsenden Branchen zählt, ist deren quantitative Bedeutung für den Arbeitsmarkt vergleichsweise gering. Denn lediglich rund drei Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten waren im Jahr 2013 in der Zeitarbeit tätig. Hinsichtlich der sozio-demografischen Charakteristika der Beschäftigten wird deutlich, dass Leiharbeiter eher jung, männlich und gering qualifiziert sind. Zudem weist die Branche einen überproportional hohen Ausländeranteil auf. Der Einsatz von Leiharbeitern ist dabei besonders in Regionen ausgeprägt, die ihre Wertschöpfung überwiegend im Verarbeitenden Gewerbe bzw. in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen erzielen. Die Zahl der Verleihbetriebe in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls erhöht. Dies dürfte vor allem auf den weiteren Ausbau des Niederlassungsnetzes größerer Zeitarbeitsunternehmen zurückzuführen sein. Gleichzeitig zeichnet sich die Branche aber nach wie vor durch eine relativ kleine Betriebsgröße aus. Im Gegensatz dazu setzen unter den Entleihbetrieben insbesondere Großbetriebe mit mehr als 500 Beschäftigten Leiharbeitnehmer ein. Selbst während der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009 bauten die entleihenden Großbetriebe im Gegensatz zu den kleineren und mittleren Betrieben kaum Arbeitsplätze für Leiharbeiter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nutzung atypischer Beschäftigungsformen in Baden-Württemberg: Abschlussbericht an das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg (2014)
Boockmann, Bernhard; Storz, Angelika; Dengler, Carina; Neuberg, Lena; Klempt, Charlotte; Klee, Günther; Nielen, Sebastian; Brändle, Tobias ; Thienel, Johannes;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Tobias Brändle, Günther Klee, Charlotte Klempt, Sebastian Nielen & Johannes Thienel (2014): Nutzung atypischer Beschäftigungsformen in Baden-Württemberg. Abschlussbericht an das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg. Tübingen, 118 S.
Abstract
"In den letzten 15 Jahren hat sich die Nutzung atypischer Beschäftigungsverhältnisse stark ausgeweitet. Diese Entwicklung wird unterschiedlich bewertet. Einerseits eröffnen diese Beschäftigungsformen den Betrieben die Chance, ihren Beschäftigtenbestand zeitnah an die jeweilige Auslastung anzupassen. Ferner wird argumentiert, dass Arbeitslose durch atypische Arbeit in Beschäftigung integriert werden können. Andererseits rückt die Gefahr einer Verdrängung regulärer durch atypische Arbeitsverhältnisse und damit einer dauerhaften Segmentierung des Arbeitsmarkts zunehmend in den Vordergrund. Vor dem Hintergrund dieser divergierenden Sichtweisen ist es das Ziel dieses Berichts, die Struktur und Entwicklung der atypischen Beschäftigungsformen in Baden-Württemberg am aktuellen Rand und im Zeitablauf darzustellen. Dabei wird auch der Zusammenhang atypischer Beschäftigungsformen zu den sonstigen Arbeitsbedingungen der betroffenen Personen analysiert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
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Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit verhindern: Vorschläge für eine gesetzliche Regelung zur Eindämmung von Missbräuchen beim Fremdpersonaleinsatz und zur Umsetzung der Leiharbeitsrichtlinie. Arbeitsrechtliches Gutachten (2014)
Brors, Christiane; Schüren, Peter;Zitatform
Brors, Christiane & Peter Schüren (2014): Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit verhindern. Vorschläge für eine gesetzliche Regelung zur Eindämmung von Missbräuchen beim Fremdpersonaleinsatz und zur Umsetzung der Leiharbeitsrichtlinie. Arbeitsrechtliches Gutachten. Düsseldorf, 106 S.
Abstract
Das Gutachten enthält Gesetzgebungsvorschläge, um die missbräuchliche Nutzung von Scheinwerkverträgen und Scheindienstverträgen zur illegalen Arbeitnehmerüberlassung und zur Scheinselbstständigkeit zu verhindern. Einbezogen werden auch ausländische legal und illegal tätige Verleiher und Arbeitnehmer, so dass Lohndumping auch unter dem Schutz von Entsendebescheinigungen und ausländischen Tarifverträgen erheblich erschwert wird. Weiterhin werden Regelungsvorschläge gemacht, die dem Missbrauch der legalen Leiharbeit zur Kostensenkung entgegenwirken. Außerdem soll die Mitbestimmung des Betriebsrats so verbessert werden, dass er wirksam gegen den missbräuchlichen Einsatz von Fremdpersonal einschreiten kann. Die Gestaltungsvorschläge sollen die Vorgaben der Leiharbeitsrichtlinie mit dem Ziel abgesicherter Flexibilisierung umsetzen. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung in Hessen: Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder gefangen in der Leiharbeitsfalle? (2014)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff & Timo Lepper (2014): Arbeitnehmerüberlassung in Hessen: Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder gefangen in der Leiharbeitsfalle? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2014), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"In diesem IAB-Regional untersuchen wir, ob und inwieweit die Aufnahme eines Leiharbeitsverhältnisses in Hessen den anschließenden Wechsel in ein Beschäftigungsverhältnis außerhalb dieser Branche (reguläre Beschäftigung) ermöglicht. Zu diesem Zweck werden die Erwerbsverläufe von Personen, die sich im Zeitraum von 2000 bis 2004 in Hessen arbeitslos gemeldet haben, für einen maximalen Zeitraum von fünf Jahren untersucht. Mit Hilfe statistischer Verfahren vergleichen wir die Wahrscheinlichkeit von Personen, die ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, zu einem späteren Zeitpunkt in einem regulären Beschäftigungsverhältnis beschäftigt zu sein, mit anderweitig vergleichbaren Personen, die zunächst arbeitslos geblieben sind.
Zentrale Ergebnisse sind, dass die Wahrscheinlichkeit, eine reguläre Beschäftigung zu haben, für Leiharbeitnehmer im Anschluss nicht signifikant höher ist; ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung ist Leiharbeit demzufolge nicht. Die Wahrscheinlichkeit, eine reguläre Beschäftigung zu finden, ist aber genauso wenig signifikant geringer. Also finden sich auch keine Hinweise, dass Leiharbeiter in ihrer Branche gefangen sind. Dennoch sind Personen, die aus Arbeitslosigkeit ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, in ihrem weiteren Erwerbsverlauf häufiger in einem Leiharbeitsverhältnis beschäftigt, so dass sie auch insgesamt häufiger beschäftigt sind. Damit geht das Ergebnis einher, dass Leiharbeit die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Arbeitslosigkeit deutlich reduziert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gefühlte Verunsicherung in der Mitte der Gesellschaft? (2014)
Zitatform
Burzan, Nicole (2014): Gefühlte Verunsicherung in der Mitte der Gesellschaft? In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 64, H. 49, S. 17-23.
Abstract
"Entgegen einiger Krisendiagnosen sind deutsche Mittelschichten nicht pauschal statusverunsichert und -panisch. Der Forschungsstand sowie eine eigene Studie zeigen, dass Unsicherheit mit spezifischen Bedingungskonstellationen verknüpft ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dual labour markets and (lack of) on-the-job training: PIAAC evidence from Spain and other EU countries (2014)
Zitatform
Cabrales, Antonio, Juan J. Dolado & Ricardo Mora (2014): Dual labour markets and (lack of) on-the-job training. PIAAC evidence from Spain and other EU countries. (IZA discussion paper 8649), Bonn, 35 S.
Abstract
"Using the Spanish micro data from the Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC), we first document how the excessive gap in employment protection between indefinite and temporary workers leads to large differentials in on-the-job training (OTJ) against the latter. Next, we find that that the lower specific training received by temporary workers is correlated with lower literacy and numeracy scores achieved in the PIAAC study. Finally, we provide further PIAAC cross-country evidence showing that OJT gaps are quite lower in those European labour markets where dualism is less entrenched than in those where it is more extended." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Insecure, sick and unhappy? Well-being consequences of temporary employment contracts (2014)
Carrieri, Vincenzo; Robone, Silvana; Jacobs, Rowena; Di Novi, Cinzia;Zitatform
Carrieri, Vincenzo, Cinzia Di Novi, Rowena Jacobs & Silvana Robone (2014): Insecure, sick and unhappy? Well-being consequences of temporary employment contracts. In: S. W. Polachek & K. Tatsiramos (Hrsg.) (2014): Factors affecting worker well-being : the impact of change in the labor market. (Research in labor economics, 40), S. 157-193. DOI:10.1108/S0147-912120140000040006
Abstract
"This paper investigates the influences of temporary contracts along several dimensions of well-being (physical and mental health, self-assessed health and happiness) for young Italian workers. Our paper contributes to the literature exploring some new aspects of the relationship between temporary jobs and well-being in a country not frequently analysed in previous literature. We focus on the gender gap in the well-being consequences of non-permanent jobs, the influence of financial support by family in reducing well-being effects caused by temporary contracts and the interaction between gender gap and family support. We find that temporary contracts are damaging in terms of psychological health and happiness mostly for young men and individuals without family economic support. On the other hand, women's mental health is not affected by temporary contracts and they are even better off in terms of their mental health and well-being when receiving family economic support." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Psychological well-being, job strain and education among young Finnish precarious employees (2014)
Ek, Ellen; Sirviö, Anitta; Taanila, Anja; Koiranen, Markku;Zitatform
Ek, Ellen, Anitta Sirviö, Markku Koiranen & Anja Taanila (2014): Psychological well-being, job strain and education among young Finnish precarious employees. In: Social indicators research, Jg. 115, H. 3, S. 1057-1069. DOI:10.1007/s11205-013-0263-5
Abstract
"This study examined the effect of precarious work (temporary and part-time present employment and unstable work history) on psychological well-being among young employees at age 31, controlling for prior mental disorders, education and job strain. The data of 1,070 women and 1,030 men was derived from the prospective unselected population-based Northern Finland 1966 Birth Cohort study. Results of univariate logistic regression models showed that among men, precarious work associated with all psychological well-being outcomes. Among women, only depressive symptoms at 31 years associated with precarious work. Among both genders, the association between precarious work and well-being outcomes diminished to a statistically non-significant level in multivariate analyses including prior mental diagnosis, education level and job strain. In the final multivariate logistic regression models, job strain and education level were the strongest factors associating with the well-being outcomes. The association between depression symptoms and precarious work was strongest in the highest educational class among men. These results emphasize the role of education and job strain in the enhancement of psychological well-being among young employees doing precarious work. The role of education seems to differ among genders, so that for women education acts as a resource also in precarious work while among highly educated men, not having a stable employment history increases the risk for depressive symptoms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Reassessing labour market reforms: temporary contracts as a screening device (2014)
Zitatform
Faccini, Renato (2014): Reassessing labour market reforms. Temporary contracts as a screening device. In: The economic journal, Jg. 124, H. 575, S. 167-200. DOI:10.1111/ecoj.12072
Abstract
"The literature has warned against the risk that expanding temporary contracts might lead to segmented labour markets while failing to reduce unemployment. This article reports stylised facts suggesting that in most European countries temporary workers enjoy high rates of transition into permanent employment and presents empirical evidence showing that temporary contracts significantly decrease the unemployment rate. A matching model in which firms use temporary contracts to screen workers for permanent positions can successfully account for these facts. If separations are driven by learning about match quality, temporary contracts can revert part of the negative welfare effects generated by employment protection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Dual labour markets and the tenure distribution: Reducing severance pay or introducing a single contract (2014)
Garcia Perez, J. Ignacio; Osuna, Victoria;Zitatform
Garcia Perez, J. Ignacio & Victoria Osuna (2014): Dual labour markets and the tenure distribution. Reducing severance pay or introducing a single contract. In: Labour economics, Jg. 29, H. August, S. 1-13. DOI:10.1016/j.labeco.2014.05.001
Abstract
"This paper evaluates Spain's 2012 labour market reform concerning the reduction in severance pay from 45 to 33 days of wages per year of seniority and the introduction of a new subsidised permanent contract. We also compare this policy with the introduction of a single open-ended labour contract with increasing severance payments for all new hires. We use an equilibrium search and matching model to generate the main properties of this segmented labour market. Our steady-state results show that this reform will reduce unemployment (by 10.5%) and job destruction (by 7.5%). However, in terms of wage subsidies, the cost of implementing this reform will be very high. A cheaper and more effective way to decrease the duality in the labour market could be to eliminate temporary contracts and introduce a single contract. Unemployment and job destruction in this case could be reduced by 31.5% and 35%, respectively. Most interestingly, tenure distribution could be even smoother than under the designed reform, as 22.5% more workers could have tenures of more than three years and there could be 38.5% fewer one-year contracts. The transition shows that both policy measures would benefit a majority of workers: only 7.4% would experience a decrease in tenure under the approved reform (5.5% in the transition to the single contract) due to the improvement in job stability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland (2014)
Gehl, Günter;Zitatform
Gehl, Günter (2014): Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland. (Forum: Politik 29), Weimar: Bertuch, 137 S.
Abstract
"Nicht erst seit den sogenannten Hartz-Reformen zwischen 2003 und 2005, sondern bereits wesentlich länger wird über die Thematik Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland diskutiert. Diese Publikation, die im Auftrag der AKTION ARBEIT im Bistum Trier erstellt worden ist, will zur Klärung der Begriffe 'Niedriglohn' und 'prekäre Beschäftigung' beitragen, die in ihrem Bedeutungsgehalt umstritten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis -
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Labor market intermediaries make the world smaller (2014)
Gianelle, Carlo;Zitatform
Gianelle, Carlo (2014): Labor market intermediaries make the world smaller. In: Journal of Evolutionary Economics, Jg. 24, H. 5, S. 951-981. DOI:10.1007/s00191-014-0373-5
Abstract
"This paper uses network analysis to study how employment intermediaries have influenced inter-firm worker mobility in a region of Italy, in response to a 1997 reform that introduced temporary employment agencies. Worker reallocations from a matched employer-employee dataset are mapped onto a directed graph where the vertices are firms and the links denote transfers of workers between firms. Temporary employment agencies significantly improve network integration and practicability, while rapidly increasing the control over mobility channels. The trade off inherent in intermediation activity is captured and discussed. The potential of network analysis as a tool for monitoring regional labor markets is highlighted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Development through seasonal worker programs: the case of New Zealand's RSE program (2014)
Zitatform
Gibson, John & David McKenzie (2014): Development through seasonal worker programs. The case of New Zealand's RSE program. (CReAM discussion paper 2014,05), London, 28 S.
Abstract
"Seasonal worker programs are increasingly seen as offering the potential to be part of international development policy, in addition to the traditional goal of meeting domestic agricultural needs. New Zealand's Recognised Seasonal Employer (RSE) program is one of the first and most prominent of programs designed with this perspective. This chapter provides a detailed examination of this policy through the first six seasons. It begins by outlining the background to the launch of the program, and key features of how the program operates in practice. This includes the important role of policy facilitation measures taken by national governments and aid agencies. The evolution of the program in terms of worker numbers is then discussed, along with new data on the (high) degree of circularity in worker movements, and new data on (very low) worker overstay rates. This is followed by a summary of the impacts of the program on New Zealand workers and employers: there appears to have been little displacement of New Zealand workers, and new data shows RSE workers to be more productive than local labor, and that workers appear to gain productivity as they return for subsequent seasons. The program has also benefitted the migrants participating in the program, with increases in per capita incomes, expenditure, savings, and subjective well-being, with some evidence of small positive spillover benefits to their communities in the form of public goods. Taken together, this evidence suggests that the RSE program is largely living up to its promise of a 'triple win' for migrants, their sending countries in the Pacific, and for New Zealand, and that it is one of the most successful development interventions for which rigorous evidence exists. As such, both development and immigration policy can benefit from learning the lessons of this program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungsstruktur und Zufriedenheit von Zeitarbeitnehmern in Deutschland (2014)
Zitatform
Grund, Christian, Johannes Martin & Axel Minten (2014): Beschäftigungsstruktur und Zufriedenheit von Zeitarbeitnehmern in Deutschland. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 677), Berlin, 32 S.
Abstract
"Auf Basis von Daten des Deutschen Sozio-Ökonomischen Panels der Jahre 2001 bis 2012 untersuchen wir Determinanten einer Zeitarbeitsbeschäftigung sowie möglicher Erklärungsansätze für Unterschiede in der Arbeits- und Lebenszufriedenheit zwischen Arbeitnehmern in Zeitarbeit im Vergleich zu Normalbeschäftigten und zu arbeitslosen Personen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass frühere Zeiten von Arbeitslosigkeit die Wahrscheinlichkeit einer Zeitarbeitsbeschäftigung deutlich steigern. Zudem führen Zeitarbeitnehmer eher Tätigkeiten aus, für die sie nicht passend qualifiziert sind. Die niedrigere Arbeitszufriedenheit von Zeitarbeitern im Vergleich zu Normalbeschäftigten lässt sich vor allem auf Unterschiede in individuellen Merkmalen und auf eine als deutlich stärker empfundene Arbeitsplatzunsicherheit zurückführen, während ihre Lebenszufriedenheit auch unter Berücksichtigung dieser Faktoren signifikant geringer ist. Jedoch äußern Zeitarbeitnehmer eine deutlich höhere Lebenszufriedenheit als arbeitslose Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Integration von befristet Beschäftigten und Leiharbeitern in Deutschland (2014)
Zitatform
Gundert, Stefanie & Christian Hohendanner (2014): Soziale Integration von befristet Beschäftigten und Leiharbeitern in Deutschland. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 3, S. 256-271., 2014-08-05. DOI:10.1515/arbeit-2014-0308
Abstract
"Dieser Beitrag befasst sich mit dem Zusammenhang von Erwerbsintegration und sozialer Integration. Ausgehend von der Annahme, dass die Integration ins Erwerbsleben eine wesentliche Voraussetzung für soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration bildet, wird das subjektive soziale Zugehörigkeitsgefühl von unbefristet und befristet Beschäftigten, Leiharbeitnehmern und Arbeitslosen anhand von Informationen aus dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) verglichen. Arbeitslose und Arbeitnehmer in Leiharbeitsverhältnissen fühlen sich weniger gut in die Gesellschaft integriert als unbefristet Beschäftigte, was u.a. mit der Verfügbarkeit sozialer und finanzieller Ressourcen zusammenhängt. Die Ergebnisse weisen zudem darauf hin, dass es für die subjektive Sozialintegration eine Rolle spielt, ob die (temporären) Beschäftigungsformen in der jeweiligen Qualifikationsgruppe der Beschäftigten eine 'soziale Norm' darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Do fixed-term and temporary agency workers feel socially excluded?: labour market integration and social well-being in Germany (2014)
Zitatform
Gundert, Stefanie & Christian Hohendanner (2014): Do fixed-term and temporary agency workers feel socially excluded? Labour market integration and social well-being in Germany. In: Acta sociologica, Jg. 57, H. 2, S. 135-152., 2013-04-23. DOI:10.1177/0001699313496588
Abstract
"In this study we examine how employment insecurity affects social exclusion using data from the German panel study PASS. Assuming that secure employment is an important condition for the subjective feeling of social affiliation, we compare unemployed individuals and those in fixed-term, temporary agency or permanent employment. Applying hybrid random effects regression models we find that temporary workers feel less affiliated to society than permanent workers. This finding cannot be fully explained by economic and social resources or job status. We discuss alternative mechanisms, such as reduced life-course predictability and processes of social exclusion at the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zeitarbeit in Deutschland: Hohe Dynamik und kurze Beschäftigungsdauern (2014)
Zitatform
Haller, Peter & Elke Jahn (2014): Zeitarbeit in Deutschland: Hohe Dynamik und kurze Beschäftigungsdauern. (IAB-Kurzbericht 13/2014), Nürnberg, 10 S.
Abstract
"In den vergangenen Dekaden hat der Gesetzgeber das Zeitarbeitsrecht stufenweise reformiert, um den Flexibilitätsbedürfnissen der Unternehmen entgegen zu kommen und um über die Zeitarbeit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Trotz kräftigem Wachstum der Branche ist der Anteil der Leiharbeitnehmer an allen abhängig Beschäftigten mit etwa 2,5?Prozent nach wie vor gering. Die Zeitarbeitsbranche ist seit jeher durch eine hohe Dynamik und vergleichsweise kurze Beschäftigungsdauern gekennzeichnet. Auf Grundlage der Beschäftigtenstatistik untersuchen die Autoren die Dauer von Leiharbeitsverhältnissen im Zeitraum 2000 bis 2012. Sie zeigen, dass die Beschäftigungsverhältnisse in der Zeitarbeit im Mittel nur drei Monate dauerten. Leiharbeiter mit Hochschulabschluss sind mit einem mittleren Wert von rund fünf Monaten am längsten bei derselben Zeitarbeitsfirma tätig. Insgesamt ist in der Branche ein leichter Trend hin zu längeren Beschäftigungsdauern erkennbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Beschäftigungsverhältnisse in der Zeitarbeitsbranche 2000 bis 2012
- Mittelwert und Median der Beschäftigungsdauer in der Zeitarbeit 2000 bis 2011
- Median der Beschäftigungsdauer in der Zeitarbeit nach sozio-demografischen Merkmalen 2000 bis 2011
- Verweildauer in der Zeitarbeit für die Periode 2000 bis 2012 - Leiharbeiter insgesamt und nach Qualifikation
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Beschäftigung beim gleichen Verleihbetrieb: Meist nur von kurzer Dauer (2014)
Zitatform
Haller, Peter & Elke Jahn (2014): Beschäftigung beim gleichen Verleihbetrieb: Meist nur von kurzer Dauer. In: IAB-Forum H. 2, S. 12-17., 2014-11-27. DOI:10.3278/IFO1402W012
Abstract
Für viele Beschäftigte in der Zeitarbeit ist die Anstellung beim gleichen Verleihbetrieb nur von kurzer Dauer. Etwa die Hälfte ist nach drei Monaten nicht mehr dort tätig. Die durchschnittliche Beschäftigungszeit variiert allerdings deutlich mit dem Alter und dem Ausbildungsniveau: Insbesondere Ältere und Akademiker bleiben vergleichsweise lange im gleichen Verleihbetrieb.
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Temporary help work: earnings, wages, and multiple job holding (2014)
Zitatform
Hamersma, Sarah, Carolyn Heinrich & Peter Mueser (2014): Temporary help work. Earnings, wages, and multiple job holding. In: Industrial relations, Jg. 53, H. 1, S. 72-100. DOI:10.1111/irel.12047
Abstract
"Temporary help services (THS) employment has been growing in size, particularly among disadvantaged workers. An extended policy debate focuses on the low earnings, limited benefits, and insecurity that such jobs appear to provide. We investigate the earnings and wage differentials observed between THS and other jobs in a sample of disadvantaged workers. We find lower quarterly earnings at THS jobs but a $1 per hour wage premium. We reconcile these findings in terms of the shorter duration and lower hours worked at THS jobs. We interpret the premium as a compensating wage differential." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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(Schein-) Werkverträge im Spannungsfeld von Flexibilisierung und Regulierung der Arbeit: eine branchenübergreifende Bestandsaufnahme im Saarland (2014)
Haubner, Dominik;Zitatform
Haubner, Dominik (2014): (Schein-) Werkverträge im Spannungsfeld von Flexibilisierung und Regulierung der Arbeit. Eine branchenübergreifende Bestandsaufnahme im Saarland. (AK-Texte), Saarbrücken, 73 S.
Abstract
Die Studie verwendet zwei unterschiedliche Betrachtungsebenen, die zum Abschluss zusammenhängend interpretiert werden: Auf der Branchenebene fokussiert sich der Bericht auf vier Branchen, auf die Fleisch-, Bau- und Metallindustrie sowie den Einzelhandel. Auf der betrieblichen Ebene wird untersucht, welche Ziele und Strategien die Unternehmen mit dem Einsatz von Werkvertragsarbeitnehmern verfolgen, ob es vorrangig betriebswirtschaftliche Gründe (Kostensenkung, betriebliche Flexibilität, Bewältigung von Auftragsschwankungen) sind oder ob es sich um eine bewusste Personalstrategie zur Entgrenzung, Destabilisierung und Flexibilisierung der Beschäftigungsverhältnisse handelt. Oder kann die gegenwärtige Werkvertragspraxis vor allem im Zusammenhang mit der Regulierung der Leiharbeit gesehen werden und wäre somit eher eine betriebliche Kompensationsstrategie. Die Studie untersucht, welche Tätigkeitsbereiche und Dienstleistungen, welche Qualifikations-, Funktions- und Beschäftigtengruppen am häufigsten in den Betrieben betroffen sind. Als ein Ergebnis wird festgehalten, dass sich in der Praxis zwischen Scheinwerkverträgen und legalen Werkverträgen kaum unterscheiden lässt. Zudem bleibt der Befund, dass auch legale Werkvertragsarbeit problematisch ist und im Niedriglohnbereich zur Umgehung von und als Druckmittel gegenüber Tarifstandards eingesetzt wird. (IAB)
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Determinanten der Arbeitssuche atypisch Beschäftigter (2014)
Zitatform
Himsel, Carina & Ulrich Walwei (2014): Determinanten der Arbeitssuche atypisch Beschäftigter. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 3, S. 225-241., 2014-09-25. DOI:10.1515/arbeit-2014-0306
Abstract
"Seit Beginn der 1990er Jahre befinden sich die Erwerbsformen im Wandel, die Zahl atypisch Beschäftigter legte kontinuierlich zu. Unser Fokus liegt in diesem Beitrag auf den Präferenzen und Motiven atypisch Beschäftigter und dabei insbesondere auf der Frage, ob die Aufnahme einer atypischen Beschäftigung auch im Sinne der Arbeitnehmer liegt oder diese eine Veränderung ihrer Beschäftigungssituation anstreben. Hierfür werden das Suchverhalten und Gründe für die Arbeitssuche näher betrachtet. Es zeigt sich, dass atypisch Beschäftigte häufiger als unbefristet Vollzeitbeschäftigte eine andere oder weitere Tätigkeit suchen, bei geringfügig Beschäftigten ist die Suchintensität am größten. Tendenziell suchen Männer, Geringqualifizierte sowie Personen ohne Partner häufiger eine andere Tätigkeit. In der letzten Dekade hat die Suchintensität atypisch Beschäftigter zugenommen, allerdings geht die höhere Suchintensität zum Ende der letzten Dekade nicht allein auf die Hartz-Reformen zurück, sondern insbesondere auch mit einer verbesserten Arbeitsmarktlage einher. Atypisch Beschäftigte, die nach einer anderen Tätigkeit suchen, stellen für die Arbeitsmarktpolitik ein besonderes Potenzial dar. Wird dieses Potenzial durch geeignete Maßnahmen und Initiativen erschlossen, würde man damit einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung, zur Stabilisierung von Erwerbsbiografien und zu individueller Aufwärtsmobilität leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Atypisch Beschäftigte auf Jobsuche: Zeit für einen Wechsel (2014)
Zitatform
Himsel, Carina & Ulrich Walwei (2014): Atypisch Beschäftigte auf Jobsuche: Zeit für einen Wechsel. In: IAB-Forum H. 2, S. 18-25., 2014-11-27. DOI:10.3278/IFO1402W018
Abstract
Atypisch Beschäftigte suchen wesentlich häufiger nach einem neuen Job als Beschäftigte in klassischen Normalarbeitsverhältnissen. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Vor allem geringfügig Beschäftigte sehen ihre aktuelle Tätigkeit oft nur als Übergangslösung an. Die Suche nach einer neuen Stelle kann ein Hinweis auf Veränderungsbereitschaft oder Veränderungsdruck im gegenwärtigen Job sein.
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Befristete Beschäftigung. Mögliche Auswirkungen der Abschaffung sachgrundloser Befristungen: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 17. März 2014 (2014)
Zitatform
Hohendanner, Christian (2014): Befristete Beschäftigung. Mögliche Auswirkungen der Abschaffung sachgrundloser Befristungen. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 17. März 2014. (IAB-Stellungnahme 01/2014), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"In dieser Stellungnahme äußert sich das IAB zu einem Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion Die Linke zur sogenannten 'sachgrundlosen Befristung' bei Arbeitsverhältnissen auf Zeit. Arbeitgeber können derzeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu zwei Jahre lang ohne Angabe von Gründen befristet beschäftigen. Die Fraktion Die Linke spricht sich in ihrem Gesetzentwurf (Drucksache 18/7) dafür aus, im Teilzeit- und Befristungsgesetz die Möglichkeiten zur Befristung ohne Sachgrund zu streichen. Die Zulässigkeit einer Befristung soll damit dahingehend beschränkt werden, dass für diese immer ein sachlicher Grund vorliegen muss. Aus Sicht des IAB ist fraglich, ob die Abschaffung sachgrundloser Befristungen ein adäquates Instrument zur Herstellung von mehr Beschäftigungssicherheit ist. Zum einen verfügen Betriebe über alternative Möglichkeiten der Flexibilisierung: Sie könnten verstärkt auf Befristungen mit Sachgrund und alternative Beschäftigungsformen wie Leiharbeit oder freie Mitarbeit ausweichen. Zum anderen bestünde bei einer Abschaffung der sachgrundlosen Befristung das Risiko, dass sich Arbeitgeber bei Einstellungen zurückhalten und ihr Flexibilitätsspielraum eingeschränkt wird. Es ist daher wenig wahrscheinlich, dass ein Wegfall sachgrundloser Befristungen zu einer deutlichen Zunahme unbefristeter Einstellungen führt. Schließlich liefern empirische Analysen Hinweise dafür, dass insbesondere sachgrundlose Befristungen häufig als verlängerte Probezeit genutzt werden und als Sprungbrett in unbefristete Beschäftigung fungieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The part-time job satisfaction puzzle: different types of job discrepancies and the moderating effect of family importance (2014)
Zitatform
Iseke, Anja (2014): The part-time job satisfaction puzzle. Different types of job discrepancies and the moderating effect of family importance. In: BJIR, Jg. 52, H. 3, S. 445-469. DOI:10.1111/bjir.12019
Abstract
"Although part-time employment often appears as a substandard form of employment, evidence that part-time employees are less satisfied than full-time employees is ambiguous. To shed more light on this puzzle, I test an extended discrepancy theory framework using data from the German Socio-Economic Panel. The results help explain previous inconsistent findings: Part-time employment increases the chances of being underemployed while it reduces the likelihood of working more hours than preferred, and the negative effects of both types of working time mismatches on job satisfaction are similar in size. Furthermore, the importance attributed to family roles mitigates the negative effect of part-time employment on job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The effect of temporary help jobs on employment volatility (2014)
Zitatform
Jahn, Elke & Enzo Weber (2014): The effect of temporary help jobs on employment volatility. (LASER discussion papers 72), Erlangen, 19 S.
Abstract
"This study investigates the impact of temporary agency employment on employment volatility outside the sector. Making use of econometric volatility models we find that enhancing numerical flexibility by temporary agency employment decreases employment volatility of incumbent workers. However, not all subgroups are benefitting equally. While prime-age permanent workers considerably gain from higher flexibility, young workers, migrants and lo-skilled workers are not only overrepresented among the temps but also do not gain when employed outside the sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Looking beyond the bridge: How temporary agency employment affects labor market outcomes (2014)
Zitatform
Jahn, Elke J. & Michael Rosholm (2014): Looking beyond the bridge: How temporary agency employment affects labor market outcomes. In: European Economic Review, Jg. 65, H. January, S. 108-125., 2013-11-04. DOI:10.1016/j.euroecorev.2013.11.001
Abstract
"Im Rahmen des 'timing-of-events' Modells wird umfassend untersucht, ob Zeitarbeit eine Brücke in reguläre Beschäftigung für Arbeitslose in Dänemark ist. Auch wird gefragt, wie sich Beschäftigungsdauer und Entlohnung nach dem erfolgreichen Verlassen der Arbeitslosigkeit entwickeln. Es zeigt sich, dass Zeitarbeit eine Brücke in reguläre Beschäftigung sein kann. Hiervon profitieren vor allem Immigranten. Darüber hinaus finden wir Hinweise, dass die 'treatment' Intensität die Übergangswahrscheinlichkeit aus Arbeitslosigkeit in reguläre Beschäftigung erhöht. Die Sprungbrett-Funktion der Zeitarbeit ist vor allem in angespannten Arbeitsmärkten ausgeprägt, in denen Firmen Zeitarbeit nutzen, um Arbeitslose zu testen und offene Stellen zu besetzen. Schließlich zeigt sich, dass die Matching-Qualität zunimmt, aber nur dann, wenn der vormals Arbeitslose direkt im Anschluss an einen Leiharbeitseinsatz eine reguläre Beschäftigung findet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Atypische Beschäftigungsverhältnisse im öffentlichen Dienst (2014)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2014): Atypische Beschäftigungsverhältnisse im öffentlichen Dienst. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 8, S. 628-638. DOI:10.5771/0342-300X-2014-8-628
Abstract
"Atypische Beschäftigungsverhältnisse breiten sich in weiten Teilen der Wirtschaft aus, vor allem in einigen Dienstleistungsbereichen. Für die Beschäftigten sind sie mit wesentlich höheren Prekaritätsrisiken verbunden als Normalarbeitsverhältnisse. Inwieweit hat diese Entwicklung auch den öffentlichen Dienst erfasst? Oder stellt er noch ein Bollwerk gegen diesen Trend dar? Diesen Fragen geht der nachfolgende Beitrag nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Untypisch atypisch Beschäftigte: Honorarärzte zwischen Befristung, Leiharbeit und (Solo-)Selbstständigkeit (2014)
Zitatform
Keller, Berndt & Maximiliane Wilkesmann (2014): Untypisch atypisch Beschäftigte. Honorarärzte zwischen Befristung, Leiharbeit und (Solo-)Selbstständigkeit. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 21, H. 1, S. 99-125.
Abstract
"Der Beitrag behandelt das Thema Honorarärzte nicht, wie bisher üblich, aus ärztlicher Sicht, sondern erstmals aus der Perspektive von Beschäftigungsbeziehungen, insbesondere atypischer Beschäftigungsverhältnisse (vor allem Befristung, Leiharbeit und Solo- Selbstständigkeit). Nach Einleitung und Problemstellung werden die wesentlichen Merkmale dieser neuen Beschäftigungsform, die in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, in Abgrenzung zum Normalarbeitsverhältnis skizziert. Anschließend erfolgt die Behandlung der soziodemographischen Merkmale. Darauf aufbauend wird die Frage diskutiert, ob Honorarärzte als atypisch Beschäftigte zugleich den häufig mit diesen Beschäftigungsverhältnissen verbundenen Prekaritätsrisiken (in Bezug auf Einkommen, Beschäftigungsstabilität und -fähigkeit, Integration in soziale Sicherungssysteme) ausgesetzt sind. Abschließend geht der Beitrag auf die Vertretung kollektiver Interessen ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Making labor market reforms work for everyone: lessons from Germany (2014)
Kirkegaard, Jacob Funk;Zitatform
Kirkegaard, Jacob Funk (2014): Making labor market reforms work for everyone. Lessons from Germany. (Peterson Institute for International Economics. Policy brief 2014-01), Washington, DC, 25 S.
Abstract
"Germany has the best functioning labor market among large economies in the West. In the eyes of some, however, its success comes with a price. Questions have been raised over whether Germany's labor reforms have lowered living standards, especially for low-income workers, worsening income inequality. Germany has also been accused of selfishly riding a wave of strong foreign demand for German exports. Kirkegaard shows that Germany's recent labor market success - its low unemployment rate, high labor participation rate, and increased productivity - has indeed resulted from the structural labor reforms in the early 2000s. But the expansion of low-wage 'mini-jobs' - criticized for allegedly squeezing the low-wage workforce - largely results from their increasing use as second jobs, and labor market success can be achieved at no additional rise in inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2013: Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2013 (2014)
Kistler, Ernst; Holler, Markus; Eigenhüller, Lutz; Werner, Daniel; Böhme, Stefan;Zitatform
Kistler, Ernst & Markus Holler (2014): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2013. Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2013. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2013,1), Stadtbergen, 68 S.
Abstract
"Zur Jahresmitte 2013 ist im Vergleich zur Jahresmitte 2012 die Gesamtzahl aller Beschäftigten laut IAB-Betriebspanel um 61 Tausend Personen gestiegen (+1,0 %). Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat dabei um 53 Tausend zugenommen (+1,1 %). Das Beschäftigungswachstum insgesamt geht fast nur auf das Konto der kleinen und vor allem mittelgroßen Betriebe. Der seit langem zu beobachtende Trend zu einem höheren Anteil von Nicht-Normarbeitsverhältnissen hat sich abgeschwächt und ist unstetig geworden (er schwankt zyklisch im Jahresabstand). Mit den positiven Beschäftigungserwartungen korrespondiert auch eine sehr positive Beurteilung betrieblicher/wirtschaftlicher Kennziffern. Von 2012 auf 2013 ist der Anteil der Beschäftigten für einfache Tätigkeiten von 24 auf 22 Prozent (Westdeutschland: 23 %) gesunken. Damit setzt sich der Trend hin zu einem höheren Anteil qualifizierter Beschäftigter, vor allem solcher mit Berufsabschluss, nach einigen Jahren der Stagnation wieder fort. Durch die besonders in Bayern positive Entwicklung der gesamten Beschäftigtenzahl hat sich die Absolutzahl der Beschäftigten für einfache Tätigkeiten zwischen 2006 und 2013 aber dennoch um 7,0 Prozent erhöht. 46 Prozent aller Beschäftigten in Bayern sind Frauen, aber nur gut ein Fünftel (22 %) der Tätigen Inhaber/Vorstände/Geschäftsführer sind weiblich. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten ist seit 2002 stark gestiegen, am aktuellen Rand (2013) aber um einen Prozentpunkt auf 28 Prozent gesunken. Mit 83 Prozent ist der Frauenanteil an den Teilzeitbeschäftigten im Freistaat deutlich höher als im west- und ostdeutschen Durchschnitt (78 bzw. 75 %). Das Wachstum des Teilzeitsegments geht seit 2005 vor allem auf mehr substanzielle Teilzeit zurück und nicht auf mehr Mini-Jobs. Mit 11 Prozent ist der Anteil der Mini-Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen in Bayern geringer als im westdeutschen Durchschnitt (13 %). Der Flexibilisierungsgrad (Anteil der Nicht-Normarbeitsverhältnisse) liegt 2013 in Bayern bei 36 (Vorjahr: 37 %) und in Westdeutschland wie schon ein Jahr zuvor bei 39 Prozent. 28 Prozent der Betriebe und Dienststellen in Bayern (Westdeutschland: 29 %) sind 2013 'Ausbildungsbetriebe'. Insbesondere bei den Kleinstbetrieben ist die Ausbildungsbeteiligung, die Auszubildendenquote und die Ausbildungsleistung (ihr Anteil an allen Auszubildenden) kontinuierlich gesunken. Für das neue Ausbildungsjahr 2012/2013 haben 32 Prozent der Betriebe mit Ausbildungsberechtigung hochgerechnet 142 Tausend neue Ausbildungsstellen angeboten (Vorjahr: 31 %). Von diesen haben die Betriebe 29 Tausend nicht besetzt, das entspricht 21 Prozent (Westdeutschland: 16 %). Als hauptsächliche Gründe für die Nichtbesetzung von Ausbildungsstellen nennen 65 Prozent der entsprechenden Betriebe das Fehlen geeigneter Bewerber und 37 Prozent zu wenig Bewerber. Bei 28 Prozent der Betriebe haben sich Bewerber letztlich anderweitig entschieden. Als Ablehnungsgründe von Bewerbern werden zu 59 Prozent eine fehlende Entsprechung mit berufsspezifischen Anforderungen, zu 57 Prozent eine fehlende schulische Vorbildung und zu 39 Prozent fehlende soziale Kompetenzen genannt. Die Betriebe sind eher bereit, Bewerber mit schlechten schulischen Leistungen als solche ohne Schulabschluss zu akzeptieren. Für 23 Prozent der Betriebe sind beides Ausschlusskriterien. Bei den kompromissbereiten Betrieben wäre vor allem ein sonst guter Bewerbungseindruck oder ein erfolgreiches Praktikum ein Grund für einen Kompromiss. Die Übernahmequote an der zweiten Schwelle ist im Freistaat zwar seit Jahren höher als im westdeutschen Durchschnitt; sie ist aber 2013 gegenüber 2012 von 71 auf 68 Prozent gesunken. Die hohen Übernahmequoten relativieren sich, wenn der Anteil der nur befristeten an allen Übernahmen betrachtet wird. Dieser liegt in Bayern 2013 bei 42 Prozent und in Westdeutschland bei 48 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Atypische Beschäftigung in Baden-Württemberg: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (Wellen 2000 - 2013) (2014)
Klee, Günther; Klempt, Charlotte;Zitatform
Klee, Günther & Charlotte Klempt (2014): Atypische Beschäftigung in Baden-Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (Wellen 2000 - 2013). (IAW-Kurzberichte 2014,01), Tübingen, 67 S.
Abstract
"Der Bericht gliedert sich im Einzelnen wie folgt: In Kapitel 2 wird ein Überblick über Verbreitung und Struktur atypischer Beschäftigung gegeben. Es werden dabei acht verschiedene Formen atypischer Beschäftigung behandelt: befristete Beschäftigung, geringfügige Beschäftigung, Leiharbeit, freie Mitarbeit, Midi-Jobs, Teilzeitbeschäftigung, Ein-Euro-Jobs und Praktika, wobei der Schwerpunkt auf der befristeten Beschäftigung liegt. Dabei wird neben der Qualifikationsstruktur sowie deren Verteilung nach Branchen und Betriebsgrößen auch auf eine Reihe weiterer Charakteristika von Betrieben eingegangen, in denen atypische Beschäftigungsverhältnisse zum Einsatz kommen. Das Kapitel schließt mit einem zusammenfassenden Vergleich der acht Beschäftigungsformen. In Kapitel 3 steht die Dynamik befristeter Beschäftigung im Vergleich zur unbefristeten Beschäftigung im Mittelpunkt. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von Stromgrößen, also von Veränderungsraten über die Zeit. Dabei wird sowohl auf die Reallokation von befristeten bzw. unbefristeten Arbeitsplätzen (Arbeitsplatzdynamik) als auch auf den Austausch von befristeter und unbefristeter Beschäftigung (Arbeitskräftedynamik) eingegangen. Dadurch lässt sich ermitteln, ob beispielsweise der Austausch befristeter Beschäftigter hauptsächlich aufgrund neu geschaffener oder abgebauter Stellen in einem Betrieb oder hauptsächlich reiner Personalaustauschprozesse ohne einen Auf- und Abbau von Stellen erfolgt. In Abschnitt 3.1 werden zunächst Strom- und Bestandsgrößen befristeter Beschäftigung nach Geschlecht miteinander verglichen. In den beiden nachfolgenden Abschnitten steht die Fluktuation von befristeten und unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen im Mittelpunkt. Dabei werden die jeweiligen Raten auch getrennt nach Branchen dargestellt. In Abschnitt 3.2 beziehen sich die Einstellungs-, Abgangs- oder Umschlagsraten auf den durchschnittlichen Beschäftigungsbestand im ersten Halbjahr 2013 innerhalb der jeweiligen Vertragsform. In Abschnitt 3.3 folgt eine Analyse bezogen auf den zusammengefassten durchschnittlichen Beschäftigungsstand aus beiden Vertragsformen. In Abschnitt 3.4 wird die Frage, ob und inwieweit die Zunahme befristeter Beschäftigung auf Kosten der unbefristeten Beschäftigung geht, auch mittels Regressionsanalysen untersucht. Dabei wird auch auf die zeitliche Entwicklung befristeter und unbefristeter Beschäftigung eingegangen. Abschnitt 3.5 fasst die Ergebnisse dieses Kapitels noch einmal kurz zusammen. Kapitel 4 schließlich beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse sowie das Fazit dieses Berichts." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rosige Zeiten am Arbeitsmarkt?: Strukturreformen und "Beschäftigungswunder" (2014)
Zitatform
Knuth, Matthias (2014): Rosige Zeiten am Arbeitsmarkt? Strukturreformen und "Beschäftigungswunder". (WISO Diskurs), Bonn, 80 S.
Abstract
Der Autor beschreibt auf der Basis vorliegender Studien und empirischer Daten die Entwicklungen verschiedener Beschäftigungsdimensionen sowie die Arbeitsmarktentwicklung seit der Jahrtausendwende und fragt nach der Bedeutung der Arbeitsmarktreformen. Er führt den Rückgang der Arbeitslosigkeit weniger auf die Reformen als auf schrumpfende Arbeitskräftereserven, eine verlangsamte Produktivitätsentwicklung und die Verteilung des Arbeitsvolumens auf mehr Köpfe zurück. Von der erfolgreichen Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren nicht alle. So haben sich beispielsweise die Übergangsraten von Langzeitarbeitslosen in ungeförderte Beschäftigung verschlechtert. Spaltungstendenzen am Arbeitsmarkt und die Verbreitung atypischer Erwerbsformen wurden mit den Reformen zementiert und verschärft. Als wesentlich für die Beschäftigungsbedingungen werden zudem die Reform des Altersübergangs und die abnehmende Bindungskraft kollektiver Regelungen angesehen. (IAB)
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Flexibler Personaleinsatz - Arbeitnehmerüberlassung und Werkverträge zwischen Markt und Regulierung (2014)
Krause, Rüdiger;Zitatform
Krause, Rüdiger (2014): Flexibler Personaleinsatz - Arbeitnehmerüberlassung und Werkverträge zwischen Markt und Regulierung. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 45, H. 4, S. 349-394.
Abstract
Zur Klassifizierung der verschiedenen betrieblichen Anpassungsstrategien hat sich die Unterscheidung zwischen interner und externer Flexibilität etabliert. Interne Flexibilität findet demnach innerhalb bestehender Arbeitsverträge statt und zielt darauf ab, die Funktion, die Dauer und Lage der Arbeitszeit, den Tätigkeitsort oder das Arbeitsentgelt beweglich zu halten bzw. konkret zu verändern. Bei externer Flexibilität geht es zumindest in erster Linie um die numerische Anpassung der personellen Leistungsfähigkeit des Unternehmens an den aktuellen Arbeitskräftebedarf. Neben der Einstellung und Entlassung eigener Arbeitnehmer einschließlich des Abschlusses befristeter Arbeitsverträge wird externe Flexibilität vor allem durch Arbeitnehmerüberlassung praktiziert. Darüber hinaus werden in diesem Zusammenhang auch Werkverträge genannt, die je nach Ausgestaltung funktional weitgehend an die Stelle von Leiharbeit treten können. Gemeinsames Merkmal der verschiedenen Fälle externer Flexibilität ist, dass die Beschaffung der von den Unternehmen im Zeitverlauf benötigten Arbeitskapazität über den Markt erfolgt, während die Anpassung bei interner Flexibilität über die Organisation gesteuert wird. Der Beitrag liefert im Abschnitt über den flexiblen Personaleinsatz durch Arbeitnehmerüberlassung eine Darstellung der rechtstatsächlichen Ausgangslage sowie eine Betrachtung der Regulierung des Umfangs der Leiharbeit und des Entgelts von Zeitarbeitnehmern. Die Behandlung des flexiblen Personaleinsatz durch Werkverträge geschieht durch die Erörterung rechtstatsächlicher Aspekte, eine Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung, die Darstellung des gesetzlichen Rahmens für Werkvertragsarbeitnehmer und der tarifvertraglichen Regulierungen von Werkverträgen. (IAB)
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Literaturhinweis
Consequences of flexible employment at labour market entry for early career development in the Netherlands (2014)
Zitatform
Lange, Marloes de, Maurice Gesthuizen & Maarten Hendrik Jan Wolbers (2014): Consequences of flexible employment at labour market entry for early career development in the Netherlands. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 35, H. 3, S. 413-434. DOI:10.1177/0143831X13485878
Abstract
"In this article it is investigated to what extent flexible employment at labour market entry negatively affects the early career of school-leavers in the Netherlands in the period 1986 - 2008. Additionally, the question is raised to what extent educational differences exist in this relationship. To answer these questions, Dutch panel data from the OSA Labour Supply Panel are analysed. The results correspond with previous findings from studies on other European countries, supporting the stepping-stone rather than the entrapment hypothesis. A flexible start in the Dutch labour market increases the likelihood of repeated flexible employment and unemployment in the early career, and coincides with less occupational status development and income growth. However, the detrimental effects of flexible employment at labour market entry are only temporary and diminish after some years. Furthermore, no evidence is found for the existence of educational differences in the negative effects of flexible employment at labour market entry." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Motives for being temporary agency worker: validity study of one measure according to the self-determination theory (2014)
Zitatform
Lopes, Silvia & Maria José Chambel (2014): Motives for being temporary agency worker. Validity study of one measure according to the self-determination theory. In: Social indicators research, Jg. 116, H. 1, S. 137-152. DOI:10.1007/s11205-013-0273-3
Abstract
"Although the importance of studying motivations is recognized, research about this subject, specifically addressing temporary agency workers (TAWs), has been limited and exploratory. In addition, the few existing studies are not theoretically robust. The present study focuses on the validity of one measure constructed to assess motivations of TAWs according to the Self-determination Theory (SDT), with a sample of 1,325 participants originating from the industry and services sectors in Portugal. Several statistical procedures were performed, namely the exploratory and confirmatory factor analysis and the convergent and discriminant analysis that includes examining the convergent and discriminant the factors validity of the proper measure conceptualized, as well as, the validity of this measure in relation with other constructs. The implications of these results are discussed ahead. Generally, they suggest the applicability of this measure to analyze in a more complex way the motivations for being TAW and the validity of this instrument to observe the relations between these motivations with workers well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Werkverträge, Leiharbeit, Solo-Selbstständigkeit: eine Bestandsaufnahme (2014)
Manske, Alexandra; Scheffelmeier, Tine;Zitatform
Manske, Alexandra & Tine Scheffelmeier (2014): Werkverträge, Leiharbeit, Solo-Selbstständigkeit. Eine Bestandsaufnahme. (WSI-Diskussionspapier 195), Düsseldorf, 124 S.
Abstract
"Das Diskussionspapier bietet eine Zusammenfassung der Literatur zu den Beschäftigungsformen Werkverträge, Leiharbeit und Solo-Selbstständigkeit. Im Mittelpunkt stehen Branchenspezifika und die empirischen Ergebnisse der jeweiligen Studien. Von zentraler Bedeutung sind die Fragen nach dem Ausmaß, den Strukturen und den Entwicklungen der drei Beschäftigungsformen. Außerdem werden die Forschungslücken aufgezeigt: Leiharbeit ist im Industriesektor vergleichsweise gut erforscht, was für den Dienstleistungsbereich nicht gilt. Bei den Werkverträgen fehlen vor allem quantitative Daten, um das Phänomen besser einschätzen zu können. Die allgemeine Selbstständigenquote in Deutschland liegt immer noch unterhalb des EU-Durchschnitts. Trotzdem ist in Deutschland eine vergleichsweise hohe Dynamik zu konstatieren, die sich unter anderem darin äußert, dass Solo-Selbstständigkeit zunehmend Tätigkeiten umfasst, die bisher eher in abhängiger Beschäftigung ausgeübt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fixed-term contracts: does nationality matter? (2014)
Martínez-Pastor, Juan-Ignacio;Zitatform
Martínez-Pastor, Juan-Ignacio (2014): Fixed-term contracts: does nationality matter? In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 40, H. 5, S. 814-828. DOI:10.1080/1369183X.2013.778141
Abstract
"This paper contrasts foreigners and Spaniards regarding their likelihood of having a fixed-term contract. Data are drawn from the ad hoc module of the 2008 Spanish Labour Force Survey. The analysis is carried out with non-student males who have been in the Spanish labour market for ten years or less. Two probit models are applied. The analyses led us to conclude that the effect of nationality disappears for Eastern Europeans after controlling for human capital, social class, sector of activity and time spent in the Spanish labour market. However, the likelihood of working with a fixed-term contract is still 5 per cent higher for Latin Americans compared to Spaniards, even controlling for these variables. The gap reaches about 20 per cent for Africans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Teilzeit als Option der Lebenslaufgestaltung: Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten. Projekt des DGB-Bundesvorstandes (2014)
Meissner, Frank; Stockfisch, Christina;Zitatform
Meissner, Frank & Christina Stockfisch (2014): Teilzeit als Option der Lebenslaufgestaltung. Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten. Projekt des DGB-Bundesvorstandes. Berlin, 76 S.
Abstract
"Teilzeit ist und bleibt als individuelle Arbeitszeitoption unverzichtbar und wird vor allem von Frauen mit Fürsorgeaufgaben zur Vereinbarkeit von Erwerbs- und Fürsorgetätigkeit genutzt. Auch als ein Instrument bei der Gestaltung im Lebensverlauf spielt Teilzeit eine wichtige Rolle. Damit können wechselnden Zeitanforderungen der Beschäftigten über den ganzen Lebensverlauf berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Anpassung des betrieblichen Leiharbeitseinsatzes vor und während der Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 (2014)
Zitatform
Müller, Steffen (2014): Die Anpassung des betrieblichen Leiharbeitseinsatzes vor und während der Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 21, H. 1, S. 15-35. DOI:10.1688/IndB-2014-01-Mueller
Abstract
"Der Anstieg in der Leiharbeitsnutzung in Deutschland bis zur Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 war geprägt durch die verstärkte Nutzung in größeren Industriebetrieben und vollzog sich in erster Linie entlang der intensive margin, also durch eine erhöhte Leiharbeitsintensität in den Nutzerbetrieben. Diese Vorgänge können mit transaktionskostentheoretischen Argumenten und gestiegenem internationalen Wettbewerbsdruck erklärt werden, und sie deuten auf eine gestiegene Produktivität in den Nutzerbetrieben hin. Der drastische Rückgang in der Leiharbeitsnutzung während der Krise betraf vor allem Exporteure und größere Industriebetriebe und vollzog sich primär entlang der extensive margin. Die Beschäftigungschancen im Leiharbeitssektor hingen in besonders starkem Maße von der internationalen Nachfrage nach deutschen Industriegütern ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilzeit - Ein sinnvolles Modell für die Zukunft? (2014)
Neeb, Melanie; Wehner, Marius;Zitatform
Neeb, Melanie & Marius Wehner (2014): Teilzeit - Ein sinnvolles Modell für die Zukunft? In: Personal quarterly, Jg. 66, H. 4, S. 22-27.
Abstract
"Forschungsfrage: Unter welchen Bedingungen bieten Arbeitgeber Teilzeittätigkeiten an und ist Teilzeit im Interesse der Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Volkswirtschaft?
Methodik: Empirische Untersuchung mittels deskriptiver Statistik.
Praktische Implikationen: Im Rahmen des Fach- und Führungskräftemangels muss das Potenzial von weiblichen Beschäftigten stärker ausgeschöpft werden. Sofern weibliche Beschäftigte aber aus privaten Gründen nur begrenzt dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, müssen Teilzeitangebote implementiert werden, die den Belangen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer gerecht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Temporary agency work and firm competitiveness: evidence from German manufacturing firms (2014)
Zitatform
Nielen, Sebastian & Alexander Schiersch (2014): Temporary agency work and firm competitiveness. Evidence from German manufacturing firms. In: Industrial relations, Jg. 53, H. 3, S. 365-393. DOI:10.1111/irel.12062
Abstract
"This paper addresses the relationship between the utilization of temporary agency workers by firms and their competitiveness measured by unit labor costs, using a rich, newly built, dataset of German manufacturing enterprises. We conduct the analysis by applying different panel data models while taking the inherent selection problem into account. Making use of dynamic panel data models allows us to control for firm-specific fixed effects as well as for potential endogeneity of explanatory variables. The results indicate an inverse U-shaped relationship between the extent that temporary agency workers are used and the competitiveness of firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fixed-term and temporary: teaching fellows, tactics, and the negotiation of contingent labour in the UK higher education system (2014)
Peters, Kimberley; Turner, Jennifer;Zitatform
Peters, Kimberley & Jennifer Turner (2014): Fixed-term and temporary: teaching fellows, tactics, and the negotiation of contingent labour in the UK higher education system. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 46, H. 10, S. 2317-2331. DOI:10.1068/a46294
Abstract
"This paper autobiographically considers the role of teaching-only staff as a contingent labour force in the contemporary higher education system in the UK. The aims are twofold. First, whilst much attention has been paid to the role of the research fellow, there has been less consideration, in the UK context, of the teaching fellow as an alternate form of postdoctoral experience. Accordingly, this paper gives voice to the teaching fellow -- a member of academic staff who is not allocated writing and research time as part of their contract -- whose views are often marginalised in ongoing debates concerning the plays of power in the neoliberalised academy. Second, the paper raises these voices to bring into consciousness the impacts of the teaching fellow experience for the fellows themselves and the faculties they work in. It is argued that teaching fellows face challenging circumstances with regard to their career trajectories in the academy. Accordingly, this paper considers the ways in which fellows, through tactics of place-making, presence and visibility, and collaboration, negotiate the challenging structural and institutional conditions that underscore their contracts. It is contended that exploring the teaching-only workforce is vital for critically assessing the workings of the contemporary academy and questioning the unequal power relations that shape work places in a culture where contingent labour is expanding; becoming less of a fixed-term and temporary feature of the university system but, rather, a stable and enduring one." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A note on dual internal labor markets and wages of temporary workers: evidence from linked-employer-employee data (2014)
Zitatform
Pfeifer, Christian (2014): A note on dual internal labor markets and wages of temporary workers. Evidence from linked-employer-employee data. In: Journal of labor research, Jg. 35, H. 2, S. 133-142. DOI:10.1007/s12122-013-9173-1
Abstract
"I use linked employer-employee data from the German Federal Statistical Office to estimate within-firm wage differentials between temporary workers with fixed-term contracts and workers with permanent contracts in the context of dual internal labor markets. Wage-tenure profiles of permanent workers are estimated separately for each firm to obtain a proxy for the prevalence of internal labor markets. Temporary workers earn significantly lower wages in firms with steeper wage-tenure profiles. This finding is consistent with the segmentation in a primary permanent workforce with high wages and a secondary temporary workforce with low wages, if internal labor markets are more prevalent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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OECD employment outlook 2014 (2014)
Saint-Martin, Anne; Falco, Paolo ; Hijzen, Alexander; Bassanini, Andrea ; Inanc, Hande ; Broecke, Stijn; Quintini, Glenda; Keese, Mark; Cazes, Sandrine; Menyhert, Balint;Zitatform
Saint-Martin, Anne, Paolo Falco, Alexander Hijzen, Andrea Bassanini, Hande Inanc, Stijn Broecke, Glenda Quintini, Mark Keese, Sandrine Cazes & Balint Menyhert (sonst. bet. Pers.) (2014): OECD employment outlook 2014. (OECD employment outlook), Paris, 289 S. DOI:10.1787/empl_outlook-2014-en
Abstract
"The 2014 edition of the OECD Employment Outlook provides an in-depth review of recent labour market trends and short-term prospects in OECD countries. It zooms in on how the crisis has affected earnings, showing that the low paid have not been spared from a substantial slowdown in real wage growth. While more subdued earnings growth can help to restore competitiveness and employment growth, which is essential to drive down unemployment, the quality of the jobs being created also matters. The complexity of job quality can be captured through three dimensions: earnings; labour market security; and quality of the work environment. There are large differences across countries in each of these dimensions, but there is no need to trade off job quality for quantity: some countries manage to do well on both counts. Non-regular employment can have an adverse impact on job quality, especially in terms of employment security and the difficulties of moving to a job with a permanent contract. Reform to employment protection legislation is necessary in some countries to reduce high levels of non-regular jobs. Skills are a key determinant of a person's chances of working in a highquality job, as new results from the OECD's international Survey of Adult Skills show. This depends not just on the skills workers already have, but also on how these skills are used in the workplace, which in turn reflects countries' labour market institutions and policies.
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The effects of the EU equal-treatment legislation Directive for fixed-term workers: evidence from the UK (2014)
Zitatform
Salvatori, Andrea (2014): The effects of the EU equal-treatment legislation Directive for fixed-term workers. Evidence from the UK. (ISER working paper 2014-21), Colchester, 28 S.
Abstract
"In 2002, the United Kingdom implemented the EU directive mandating equal treatment of fixed-term and permanent workers. This paper uses eleven years of data from the Labour Force Survey to assess whether the new legislation has led to a decrease in the average wage gap between fixed-term and permanent workers. For women, there is no evidence of that. For men, the wage gap appears to have closed after 2002. However, this gap was falling even before 2002 and some evidence of changes in the selection of workers after the implementation of the Directive cast doubts on the extent to which the closing of the gap can be ascribed to the new legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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"Arbeitnehmer bist du irgendwie trotzdem...": Grenzbereiche von Selbstständigkeit, Unselbstständigkeit und Scheinselbstständigkeit in der österreichischen Bauwirtschaft. Endbericht (2014)
Zitatform
Sardadvar, Karin, Eva Saunders & Ursula Holtgrewe (2014): "Arbeitnehmer bist du irgendwie trotzdem...". Grenzbereiche von Selbstständigkeit, Unselbstständigkeit und Scheinselbstständigkeit in der österreichischen Bauwirtschaft. Endbericht. (FORBA-Forschungsbericht 2014,03), Wien, 61 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht stellt das Forschungsdesign und die Ergebnisse des qualitativen Forschungsteiles aus dem Projekt 'Neue Arbeitsformen im Grenzbereich Selbstständigkeit/Unselbstständigkeit. Analyse der Situation in der Bauwirtschaft' vor. Auf Basis von Literaturrecherchen, Experteninterviews, Beschäftigteninterviews und teilnehmender Beobachtung wird das Wissen über abhängige Selbstständigkeit vertieft. Es zeigt sich, dass abhängige Selbstständigkeit von den ArbeitnehmerInnen in vielen Fällen aus ökonomischer Notwendigkeit, in manchen Fällen auch unwissend eingegangen wird. Scheinselbstständige haben gegenüber regulär Beschäftigten eine Reihe von Nachteilen, indem ihnen Ansprüche und Zahlungen vorenthalten werden - etwa in Hinblick auf die Gültigkeit von Kollektivverträgen, Eingruppierungen, Interessensvertretung und Urlaubszahlungen. Für die Arbeitgeber dagegen bedeutet die Beschäftigung über Scheinselbstständigkeit eine (illegale) Ersparnis von Beiträgen für ArbeitnehmerInnen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Minijobs in NRW: Datenbeschreibung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbefragung (2014)
Zitatform
Schaffner, Sandra & Barbara Treude (2014): Minijobs in NRW. Datenbeschreibung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbefragung. (RWI-Materialien 76), Essen, 74 S.
Abstract
"Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, sogenannte Minijobs, sind inzwischen ein nicht unerheblicher Teil abhängiger Beschäftigung in Deutschland. Das RWI hat im Jahr 2012 sowohl eine Befragung von geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern mit Minijobs in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Die Befragungen lassen unter anderem Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Beschäftigten, die Beweggründe auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite und die Wahrnehmung von Rechten wie Lohnfortzahlung und Mutterschutz zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wie nachhaltig wirkt die Leiharbeit für die Betroffenen?: eine empirische und repräsentative Untersuchung mit Hilfe des Sozioökonomischen Panels (SOEP) 2001 bis 2012 (2014)
Schlese, Michael;Zitatform
Schlese, Michael (2014): Wie nachhaltig wirkt die Leiharbeit für die Betroffenen? Eine empirische und repräsentative Untersuchung mit Hilfe des Sozioökonomischen Panels (SOEP) 2001 bis 2012. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 301), Düsseldorf, 88 S.
Abstract
"Untersucht wurden Beschäftigungsbedingungen der Leiharbeit (LA) sowie Übergänge von Arbeitslosigkeit (AL) in LA und Beschäftigung außerhalb der LA. Es wurde versucht, das Konzept der Nachhaltigkeit auf die LA anzuwenden mit einem Betrachtungszeitraum von 2001 bis 2012 und unter Nutzung personenbezogener, repräsentativer Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP). Alles in allem kann LA nicht als eine nachhaltige Beschäftigungsform bezeichnet werden: Erstens handelt es sich um eine transitorische Beschäftigung. Zweitens ist die Beschäftigung während der LA und nach der LA mit spezifischen Benachteiligungen verbunden. Drittens betreffen Benachteiligungen auch die Beschäftigungsstabilität bzw. die Integration in das Beschäftigungssystem. Viertens kann daran gezweifelt werden, ob LA in der Zukunft eine relevante Beschäftigungsform darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsmarkt- und geschlechtsdifferenzielle Einflussfaktoren für die Ausübung einer geringfügigen Nebenbeschäftigung (2014)
Zitatform
Schmidt, Tanja & Dorothea Voss (2014): Arbeitsmarkt- und geschlechtsdifferenzielle Einflussfaktoren für die Ausübung einer geringfügigen Nebenbeschäftigung. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 21, H. 1, S. 36-57. DOI:10.1688/IndB-2014-01-Schmidt
Abstract
"Seit einiger Zeit ist eine Zunahme der geringfügigen Nebenbeschäftigung zu beobachten. Damit stellt sich die Frage nach den Bestimmungsgründen für die Ausübung dieser so genannten Neben-Minijobs. In diesem Beitrag wird auf der Basis eines hybriden Panelmodells mit Daten des sozio-ökonomischen Panels untersucht, inwiefern arbeitsmarkt- und geschlechtsdifferenzielle Einflussfaktoren die Ausübung von Neben-Minijobs erklären können. Die Analysen zeigen, dass die Branche und die Arbeitszeit der Haupttätigkeit einen starken Einfluss darauf haben, ob ein Neben-Minijob ausgeübt wird. Auch der Haushaltskontext, modelliert durch den Familienstand, das individuelle und das Haushaltseinkommen erklärt die Ausübung von Neben-Minijobs. Insgesamt wird deutlich, dass sich das Muster der Beweggründe für die Aufnahme eines Neben-Minijobs zwischen Frauen und Männern deutlich unterscheidet. Daher liefern die Analysen weiteren Aufschluss über die geschlechtsspezifische Strukturierung des Arbeitsmarktgeschehens in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsmarktpolitik in nationalen Kontexten: Beispiele guter Praktiken in Europa (2014)
Schmieja, Vanessa; Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schmieja, Vanessa & Karin Schulze Buschoff (2014): Arbeitsmarktpolitik in nationalen Kontexten. Beispiele guter Praktiken in Europa. (WSI-Diskussionspapier 193), Düsseldorf, 26 S.
Abstract
"Seit den 1970er Jahren führt ein grundlegender struktureller Wandel der Arbeitsmärkte - einhergehend mit den Folgen der Krise - zu Herausforderungen für die europäischen Staaten. Diese bestehen vor allem in der Arbeitslosigkeit, die in den letzten Jahren in Europa stetig gestiegen ist, und in der Zunahme atypischer, häufig prekärer Beschäftigung.
Ziel einer solidarischen Arbeitsmarktpolitik muss es sein, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und möglichst vielen Menschen die Beteiligung am Arbeitsmarkt zu guten Bedingungen zu ermöglichen. Konkrete Maßnahmen müssen dabei vor dem Hintergrund der nationalen Arbeitsmarktsituation und der länderspezifischen Problemlagen entwickelt werden. Erfahrungen aus den europäischen Nachbarländern und erfolgreiche Reformen bzw. 'gute Praktiken' können helfen, Diskussionen im Vorfeld von Reformen zu bereichern und zu strukturieren.
In diesem Papier wird anhand von konkreten Beispielen gezeigt, in welchen Bereichen der nationalen Politiken 'Good Practices' identifizierbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Gute Arbeit: Profile prekärer Arbeit - Arbeitspolitik von unten (2014)
Schröder, Lothar; Pickshaus, Klaus; Urban, Hans-Jürgen; Müller, Nadine; Reusch, Jürgen;Zitatform
Schröder, Lothar & Hans-Jürgen Urban (Hrsg.) Müller, Nadine, Klaus Pickshaus & Jürgen Reusch (Red.) (2014): Gute Arbeit. Profile prekärer Arbeit - Arbeitspolitik von unten. Frankfurt am Main: Bund-Verl., 384 S.
Abstract
"Das Prekäre wird 'normal', das Normale droht prekär zu werden. Die Zerklüftung der Arbeitswelt hat gefährliche Ausmaße erreicht. Prekäre Beschäftigung hat viele Gesichter: Leiharbeit, Werkverträge, befristete Stellen, Minijobs, Soloselbstständigkeit, Praktika. In jeder Branche zeigt sich Prekarität auf ihre eigene, typische Weise. Wer einmal in der Prekarisierungsfalle steckt, kommt nur schwer wieder heraus. Für viele gilt das ein Leben lang, bis zur Altersarmut.
Profile der Prekarisierung und Alternativen Guter Arbeit im Sinne einer Arbeitspolitik von unten - um dieses Thema geht es in den Beiträgen des Jahrbuches 'Gute Arbeit 2014'." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Die Intensität der Leiharbeitsnutzung in Deutschland: eine empirische Analyse von betrieblichen Determinanten (2014)
Schröpfer, Stefanie;Zitatform
Schröpfer, Stefanie (2014): Die Intensität der Leiharbeitsnutzung in Deutschland. Eine empirische Analyse von betrieblichen Determinanten. Hohenheim, 338 S.
Abstract
"Seit der Lockerung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im Zuge der Hartz-Reformen ist der betriebliche Umgang mit dem Instrument Leiharbeit erheblich in die Kritik geraten: Im Kern wird der Vorwurf erhoben, Betriebe würden Leiharbeit nicht mehr allein aus Flexibilitätsgründen, sondern zunehmend auch strategisch zur Kostensenkung einsetzen, was eine Verdrängung der Stammbeschäftigten durch kostengünstigere Leiharbeitskräfte zur Folge habe. Dass sich mit der strategischen Nutzung inzwischen eine weitere Form der Leiharbeitsnutzung herausgebildet hat, bestätigen bislang jedoch allein qualitative Studien. Sie zeigen, dass Leiharbeit dauerhaft intensiv eingesetzt wird, um insbesondere die laufenden Personalkosten abzusenken und Kosten zu vermeiden, die aufgrund institutioneller Regelungen für Stamm-, nicht jedoch für Leihbeschäftigte anfallen. Angesichts der wachsenden Bedeutung der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigen sich mikroökonometrische Studien zwar mit den Auswirkungen hoher Leihbeschäftigtenanteile auf die betriebliche Entwicklung, ob und inwieweit sich das Ausmaß der betrieblichen Leiharbeitsnutzung durch Motive der strategischen Nutzung erklären lässt, wurde bislang jedoch noch nicht umfassend untersucht. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der quantitativen Bedeutung strategischer Einsatzmotive für die betriebliche Intensität der Leiharbeitsnutzung. Dabei werden insbesondere zwei Fragestellungen untersucht: Erstens, welchen Einfluss haben strategische Einsatzmotive auf das Ausmaß der betrieblichen Leiharbeitsnutzung? Zweitens, hat sich die Relevanz der strategischen Motive infolge der Deregulierung der Arbeitnehmerüberlassung verändert? Um die betrieblichen Determinanten der Nachfrage nach Leiharbeit zu untersuchen, werden die Daten des Betriebspanels des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mithilfe verschiedener mikroökonometrischer Methoden ausgewertet, die hierfür mehrheitlich erstmals herangezogen werden. Die Schätzergebnisse legen insgesamt den Schluss nahe, dass Leiharbeit als Instrument zur strategischen Kostensenkung seit der Lockerung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes an Bedeutung gewonnen hat. Es bestehen deutliche Anhaltspunkte dafür, dass Betriebe Leiharbeit seither stärker und auch dauerhaft intensiv einsetzen, um ihre laufenden Personalkosten insbesondere im Niedrigqualifikationsbereich zu reduzieren. Seit der Deregulierung wird offenbar auch auf Leiharbeit zurückgegriffen, um potenzielle Entlassungskosten zu vermeiden. Zudem sprechen die Ergebnisse dafür, dass durch eine umfängliche Leiharbeitsnutzung die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden soll. Für einen Einsatz zur Umgehung tariflicher Regelungen lassen sich dagegen keine eindeutigen Hinweise finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Teilhabe atypisch Beschäftigter: Einkommen, Sozialversicherungsrechte und betriebliche Mitbestimmung (2014)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2014): Teilhabe atypisch Beschäftigter. Einkommen, Sozialversicherungsrechte und betriebliche Mitbestimmung. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 3, S. 211-224. DOI:10.1515/arbeit-2014-0305
Abstract
"Die leitende Fragestellung dieses Beitrags ist, inwieweit die materielle und institutionell-rechtliche Teilhabe, die ideell mit dem Leitbild des Normalarbeitsverhältnisses verknüpft wird, auch für atypische Beschäftigungsformen gilt. Dies wird anhand der zentralen Dimensionen Einkommen, Einbeziehung in die Sozialversicherung und betriebliche Mitbestimmung insbesondere für die vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Beschäftigungsformen Solo-Selbstständigkeit, Werkverträge und Minijobs skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Moderne Arbeitsmarktverfassung: wie viel Regulierung verträgt der deutsche Arbeitsmarkt? (2014)
Schäfer, Holger; Schmidt, Jörg; Stettes, Oliver;Zitatform
Schäfer, Holger, Jörg Schmidt & Oliver Stettes (2014): Moderne Arbeitsmarktverfassung. Wie viel Regulierung verträgt der deutsche Arbeitsmarkt? (IW-Positionen 66), Köln, 60 S.
Abstract
"Am Arbeitsmarkt stehen die Zeichen auf mehr Regulierung. Das zeigt eine Bestandsaufnahme des Koalitionsvertrags und der öffentlichen Debatte zur Entwicklung von Beschäftigungsreformen und Arbeitsbedingungen. Die Öffentlichkeit hat ein abweichendes Bild vom eigentlichen Zustand des deutschen Arbeitsmarktes. Auch die Wahlprogramme der Parteien im vergangenen Bundestagswahlkampf und der Koalitionsvertrag spiegeln dieses Bild wieder:
- Stichwort Beschäftigungsreformen: Der Anstieg der Beschäftigung und der Rückgang der Arbeitslosigkeit seien mit dem Anstieg sogenannter atypischer Beschäftigungsformen erkauft worden.
- Stichwort Beschäftigungsbedingungen: Diese 'atypischen' Beschäftigungsformen zeichneten sich durch prekäre Arbeitsbedingungen aus, die sich auf alle anderen Arbeitsverhältnisse auszubreiten drohten.
- Stichwort Beschäftigungsförderung: Der Staat hätte sich aus seiner Verantwortung verabschiedet, aktiv die Beschäftigung derjenigen zu fördern, denen es in den vergangenen Jahren nicht gelungen ist, sich erstmals oder wieder in die Erwerbstätigkeit zu integrieren.
Die IW-Position greift diese Debatte auf und bewertet die im Koalitionsvertrag niedergelegten Vorschläge. Das Fazit: Die Pläne für und die Forderungen nach mehr Regulierung am Arbeitsmarkt gehen in die falsche Richtung. Sie übersehen zudem, dass sich das Beschäftigungswunder in Deutschland erst im Zuge struktureller Reformen im institutionellen Regelwerk entfalten konnte und dies nicht zulasten der Arbeitsbedingungen gegangen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Leiharbeit: faktische Auswirkungen des Gleichbehandlungsgebots (2014)
Schönbauer, Ulrich;Zitatform
Schönbauer, Ulrich (2014): Leiharbeit. Faktische Auswirkungen des Gleichbehandlungsgebots. Wien, 33 S.
Abstract
"Leiharbeit ist männlich, 78% der LeiharbeiterInnen sind Männer. Und Leiharbeit ist 'blue-collar-work', 80% der Leiharbeitskräfte sind Arbeiter. In Österreich ist es in den letzten 15 Jahren zu einem massiven Anstieg der Arbeitskräfteüberlassung gekommen. Waren im Jahr 1998 20.772 unselbständig Beschäftigte als Leiharbeiter tätig, so sind es mit Stichtag 31. Juli 2013 bereits mehr als dreimal so viele, nämlich 71.741. Trotz dieser Dynamik machen überlassene Arbeitskräfte erst einen relativ geringen Anteil an allen ArbeiterInnen und Angestellten aus. Im Bundesdurchschnitt lag die Rate bei 2,2%. Gesamt betrachtet ist Leiharbeit also noch immer weit eher die Ausnahme als die Regel, man muss allerdings das rapide Wachstum berücksichtigen. War 1998 erst jede/r 100. ArbeitnehmerIn auf Basis einer Leiharbeit beschäftigt, so ist es heute bereits jeder 45. Kein anderer Erwerbstypus hat einen derartigen Aufschwung erlebt. Hatte sich die Zahl der unselbständig Erwerbstätigen seit 2000 relativ moderat um nicht einmal 15% erhöht, so ist der Anteil der ZeitarbeitnehmerInnen sogar um 240% angestiegen. Verglichen mit anderen Ländern der Eurozone sind in Österreich überdurchschnittlich viele Menschen als Zeitarbeitskräfte beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Betrieb als Projekthaus: wie Werkverträge die Arbeitswelt verändern (2014)
Siebenhüter, Sandra;Zitatform
Siebenhüter, Sandra (2014): Der Betrieb als Projekthaus: wie Werkverträge die Arbeitswelt verändern. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 4, S. 306-310. DOI:10.5771/0342-300X-2014-4-306
Abstract
"'Make or buy?' Diese Frage wird in vielen privatwirtschaftlichen und öffentlichen Organisationen vermehrt gestellt. Nach betriebswirtschaftlicher Lesart sind Werkverträge (WV) unter finanziellen, strategisch operativen und sogar sozialen Aspekten für Unternehmen attraktiver als die ausschließliche Erledigung der anfallenden Arbeitsumfänge mit Stammbeschäftigten bzw. Leiharbeitnehmern. Durch die Vergabe von Werkverträgen kann sich der Betrieb in mehrfacher Hinsicht sozialer, sozialpartnerschaftlicher sowie tarifvertraglicher Verantwortung entledigen und Konflikte mit Betriebsräten und Stammbeschäftigten minimieren. Die im Folgenden präsentierten Erkenntnisse beruhen auf einer empirischen Studie, in deren Rahmen die quantitative Verbreitung von Werkverträgen u. a. unter Einbeziehung des IAB-Betriebspanels, Umfragen von Einzelgewerkschaften und Sonderauswertungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik sowie des Gewerbeamtes der Stadt München analysiert wurde. Zusätzlich wurden durch mehr als 40 leitfadengestützte Interviews weitergehende qualitative Informationen u. a. über Einsatzstrategien von Werkverträgen, Beschäftigungsbedingungen bei Werkvertragsfirmen wie auch über Auswirkungen beim Werkbesteller und über eine höchst dynamische Beratungsindustrie gewonnen. Schließlich wurde eine explorative Kurzstudie über das Verhältnis von Entwicklungsdienstleistern und Endherstellern (OEMs: Original Equipment Manufacturers) hinzugezogen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Wandel und Stabilität in der Arbeitswelt: das Beispiel der Zeitarbeit (2014)
Spermann, Alexander;Zitatform
Spermann, Alexander (2014): Wandel und Stabilität in der Arbeitswelt. Das Beispiel der Zeitarbeit. In: S. Kaiser, A. Kozica & U. Lipowsky (Hrsg.) (2014): Zukunftsfähige Unternehmensführung zwischen Stabilität und Wandel (Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung. Sonderheft, 68), S. 88-101. DOI:10.1007/BF03373727
Abstract
"Zeitarbeitnehmer werden häufig als 'Prototyp für den flexiblen Menschen' dargestellt - sie gelten als Arbeitnehmergruppe, die besonders vom Wandel in der Arbeitswelt betroffen ist. In diesem Beitrag werden empirische Beiträge zu den Effekten der Zeitarbeit auf Arbeitszufriedenheit, Commitment, Gesundheit, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe von Zeitarbeitnehmern zusammengefasst und um praktische Erfahrungen des Autors bei einem internationalen Personaldienstleister ergänzt. Weiterhin werden neuere Erkenntnisse zur Beschäftigungsstabilität für Zeitarbeitnehmer dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Firm age and employment flexibility in Germany (2014)
Zitatform
Späth, Jochen (2014): Firm age and employment flexibility in Germany. (IAW-Forschungsberichte 74), Tübingen: IAW, 198 S.
Abstract
"Employment flexibility is a very heatedly debated topic in Germany. It is usually mentioned in the context of labor market phenomena like non-standard employment, the increasing delegation of responsibility and risk to employees as well as the polarization and debordering of working hours. While employers tend to see employment flexibility as beneficial for their firms, employees and trade unions are mostly concerned with the potential downsides of employment flexibility, such as perceived increasing pressure at work and endless working hours.
While several potential determinants of rising employment flexibility have been suggested in the literature, this doctoral thesis empirically investigates the role of firm age for the organization of work as well as employers' choice of employment forms. Additionally, the role of flexible employment forms for post-entry firm growth is analyzed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
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Wege von Zeitarbeitskräften in den und aus dem Arbeitslosengeld-I-Bezug (2014)
Zitatform
Stephan, Gesine (2014): Wege von Zeitarbeitskräften in den und aus dem Arbeitslosengeld-I-Bezug. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"In einem aktuellen Bericht hat das IAB kürzlich Wege in den und aus dem Arbeitslosengeld- I-Bezug ausgewertet (Stephan/Rhein 2014). Eine Branche, die sich durch eine besonders hohe Beschäftigungsdynamik auszeichnet, ist die Arbeitnehmerüberlassung (Haller/Jahn 2014).
Dieser Bericht wertet ergänzend aus, wie häufig Personen, die aus einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in der Arbeitnehmerüberlassung in den Arbeitslosengeld-I-Bezug gewechselt sind, vor und nach dem Leistungsbezug Niedriglöhne bezogen haben. Zum Vergleich werden auch bereits vorliegende Befunde für Zugänge aus allen Branchen in den Leistungsbezug (einschließlich Zeitarbeit) mit ausgewiesen. Nicht bekannt ist, ob zuvor niedrig entlohnte Zeitarbeitskräfte ohne diese Tätigkeit besser oder schlechter gestellt gewesen wären." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The fissured workplace: why work became so bad for so many and what can be done to improve it (2014)
Zitatform
Weil, David (2014): The fissured workplace. Why work became so bad for so many and what can be done to improve it. Cambridge: Harvard University Press, 410 S.
Abstract
"For much of the twentieth century, large companies employing many workers formed the bedrock of the U.S. economy. Today, on the list of big business's priorities, sustaining the employer-worker relationship ranks far below building a devoted customer base and delivering value to investors. As David Weil's groundbreaking analysis shows, large corporations have shed their role as direct employers of the people responsible for their products, in favor of outsourcing work to small companies that compete fiercely with one another. The result has been declining wages, eroding benefits, inadequate health and safety conditions, and ever-widening income inequality.
From the perspectives of CEOs and investors, fissuring - splitting off functions that were once managed internally - has been a phenomenally successful business strategy, allowing companies to become more streamlined and drive down costs. Despite giving up direct control to subcontractors, vendors, and franchises, these large companies have figured out how to maintain quality standards and protect the reputation of the brand. They produce brand-name products and services without the cost of maintaining an expensive workforce. But from the perspective of workers, this lucrative strategy has meant stagnation in wages and benefits and a lower standard of living - if they are fortunate enough to have a job at all.
Weil proposes ways to modernize regulatory policies and laws so that employers can meet their obligations to workers while allowing companies to keep the beneficial aspects of this innovative business strategy." (Publisher's text, IAB-Doku) ((en)) -
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Women's employment in Germany: robust in crisis but vulnerable in job quality (2014)
Zitatform
Weinkopf, Claudia (2014): Women's employment in Germany. Robust in crisis but vulnerable in job quality. In: Observatoire Francais des Conjonctures Economiques (2014): European labour markets in times of crisis : a gender perspective (Observatoire Francais des Conjonctures Economiques. Debates and policies, 133), S. 198-214.
Abstract
"The paper seeks to provide some insights into the trends and patterns of female employment in Germany and their underlying institutional framework. It is argued that the main challenge facing female employment in Germany is often the low quality of jobs. The so-called German 'employment miracle' has been accompanied by a rising prevalence of low hourly pay and atypical work forms in recent years. Women's employment growth is primarily based on a steadily rising numbers of part-time and mini-jobs - a very particular German institution that provides incentives to keep the monthly earnings below EURO450. It is argued that real progress to more gender equality in the German labour market has been hindered by the institutional framework which still remains very ambiguous and inconsistent, as regards the role of women in the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Entwicklungen in der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2251) (2014)
Zitatform
(2014): Entwicklungen in der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2251). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/2363 (18.08.2014)), 79 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zur Entwicklung in der Leiharbeit. Die Zahl der Leiharbeitskräfte in Deutschland ist leicht rückläufig. Im Dezember 2013 zählte die Bundesagentur für Arbeit (BA) 814.580 Leiharbeitnehmer in der Bundesrepublik, im Dezember des Vorjahres waren es noch 822.379. Die Zahl der Verleihbetriebe ist ebenfalls rückläufig: Im Dezember 2013 gab es 17.746 Unternehmen dieser Art, davon 97 mit Sitz im europäischen Ausland. Im Dezember 2012 waren es noch 18.024, davon 107 mit Sitz im europäischen Ausland. Im Dezember 2009, dem ersten Jahr der Erfassung, waren es 15.300 Betriebe, davon 80 mit Sitz im europäischen Ausland. Die Abgeordneten fragten zudem nach dem sogenannten Klebeeffekt beziehungsweise der Brückenfunktion der Leiharbeit. Ersterer bezieht sich auf die Übernahme eines Leiharbeitnehmers durch den Entleihbetrieb. Hierzu liegen laut Bundesregierung keine statistischen Daten der BA vor. In einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der BA habe sich allerdings gezeigt, dass zumindest im ersten Halbjahr 2008 die Übernahme von Leiharbeitskräften eine 'größere Rolle' in der Einstellungspraxis der Entleihbetrieben gespielt hat als im Vergleichszeitraum erstes Halbjahr 2003, teilt die Bundesregierung mit. Auch in Bezug auf die Brückenfunktion der Leiharbeit, also der Wechsel aus der Leiharbeit in ein reguläres sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis, verweist die Bundesregierung auf Erhebungen durch das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung sowie eine Einzelauswertung der BA. Demnach deuteten die Zahlen darauf hin, 'dass eine nennenswerte Zahl von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern zu einem Arbeitgeber außerhalb der Arbeitnehmerüberlassung wechseln', schreibt die Bundesregierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 17. März 2014 zum Gesetzentwurf der Fraktion DIE LINKE: Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung der sachgrundlosen Befristung (Drucksache 18/7): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2014)
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(2014): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 17. März 2014 zum Gesetzentwurf der Fraktion DIE LINKE: Entwurf eines Gesetzes zur Abschaffung der sachgrundlosen Befristung (Drucksache 18/7). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 18(11)50 v. 13.03.2014), 40 S.
Abstract
Die Forderung der Fraktion Die Linke nach einer Abschaffung der sachgrundlosen Befristung stößt bei Experten auf ein geteiltes Echo. In der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales zu einem entsprechenden Gesetzentwurf (18/7) der Linken votierten vor allem Arbeitgeberverbände aber auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gegen die im Entwurf enthaltenen Vorschläge.
Sachverständigenliste:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Zentralverband des Deutschen Handwerks Institut der Deutschen Wirtschaft Köln; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit; Die Familienunternehmer - ASU e. V.; Hugo Sinzheimer Institut; Deutscher Gewerkschaftsbund - Bundesvorstand;
Einzelsachverständige: Prof. Dr. Gregor Thüsing, Bonn; Prof. Dr. Christiane Brors, Münster; Dr. Reingard Zimmer, Hamburg; Dr. Nadine Zeibig, Düsseldorf. (IAB) -
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Befristete Beschäftigung in Jobcentern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2779) (2014)
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(2014): Befristete Beschäftigung in Jobcentern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2779). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/3093 (06.11.2014)), 74 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zu befristeter Beschäftigung in Jobcentern. Die Bundesregierung kann die nachfolgenden Fragen nur im Hinblick auf die Aufgabenwahrnehmung in den gemeinsamen Einrichtungen nach § 44b SGB II beantworten. Für die zugelassenen kommunalen Träger nach § 6a SGB II liegen der Bundesregierung keine Informationen zu den Beschäftigungsverhältnissen vor. Die zugelassenen kommunalen Träger führen die Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitsuchende in kommunaler Verantwortung durch und unterliegen hierbei der Aufsicht der zuständigen obersten Landesbehörden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Geringfügige Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2649) (2014)
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(2014): Geringfügige Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2649). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/2949 (21.10.2014)), 20 S.
Abstract
In ihrer Vorbemerkung weisen die Fragesteller darauf hin, dass es im Dezember 2013 in Deutschland über 7,6 Millionen geringfügig Beschäftigte, sogenannte Minijobber, gab, von denen 5,2 Millionen ausschließlich und ca. 2,4 Millionen einem Minijob im Nebenjob nachgingen. Geringfügige Beschäftigung stellt damit einen signifikanten Teil der insgesamt 42,6 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland dar. Die Einzelfragen widmen sich u.a. der Beschäftigtenstruktur und den geleisteten Steuern und Sozialabgaben für die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse. Außerdem geht es um Mini-Jobs von Arbeitslosengeld-II-Beziehern sowie die sektorale Verteilung der Mini-Jobs. Die Entwicklung der Stundenlöhne wird ebenso dargestellt wie die Absicherung im Alter. Ein Fragenkomplex behandelt die Diskriminierung von geringfügig Beschäftigten bezüglich Lohn, Urlaubsanspruch und Kündigungsschutz. (IAB)
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Befristete Beschäftigung in Bundesministerien, nachgelagerten Ämtern und Behörden: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/1201) (2014)
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(2014): Befristete Beschäftigung in Bundesministerien, nachgelagerten Ämtern und Behörden. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/1201). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/1323 (06.05.2014)), 20 S.
Abstract
"Die Zahl der befristet Beschäftigten hat sich gesamtwirtschaftlich in den vergangenen 20 Jahren verdreifacht. Insbesondere die Befristungen ohne sachlichen Grund haben einen deutlichen Anstieg erfahren. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wie sich die befristete Beschäftigung in den Bundesministerien, nachgelagerten Ämtern und Behörden entwickelt hat." (Textauszug, IAB-Doku)
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Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitarbeit - Aktuelle Entwicklungen, Februar 2014 (2014)
Abstract
"Die Beschäftigung in der Zeitarbeit in Deutschland ist in den letzten Jahren in der Tendenz mit hoher Dynamik gewachsen. Zuletzt stagnierte die Beschäftigung in der Zeitarbeit, während die Beschäftigung insgesamt weiter zunimmt. Der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt unter drei Prozent. Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Der Strukturwandel zeigt sich auch in der Arbeitnehmerüberlassung. Sieben von zehn Leiharbeitnehmern sind männlich. Die Hälfte der Beschäftigten in der Zeitarbeit übt eine Helfertätigkeit aus (alle Beschäftigte: 14 Prozent). Die Arbeitnehmerüberlassung ist von hoher Dynamik geprägt: Im ersten Halbjahr 2013 wurden 449.000 Zeitarbeitsverhältnisse neu abgeschlossen und 484.000 Beschäftigungsverhältnisse beendet. Knapp die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als drei Monaten. Die hohe Dynamik der Branche spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden. 14 Prozent der Zugänge in Arbeitslosigkeit aus Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt und 17 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen erfolgen aus bzw. in Zeitarbeit. Die Nachhaltigkeit von Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit ist niedriger als im Durchschnitt über alle Branchen. Drei von fünf Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit aus Arbeitslosigkeit heraus sind sechs und auch zwölf Monate später noch mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - in der Zeitarbeit oder in einer anderen Branche - verbunden. Die Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen deutlich unter den im Durchschnitt über alle Branchen erzielten Entgelten. Die Zeitarbeitsbranche zeichnet sich durch einen nach wie vor hohen Arbeitskräftebedarf aus. Die Zahl der gemeldeten Stellen aus der Zeitarbeit hat sich nach Rückgängen zuletzt stabilisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Konzerninterne Arbeitnehmerüberlassung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/307) (2014)
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(2014): Konzerninterne Arbeitnehmerüberlassung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/307). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/421 (04.02.2014)), 6 S.
Abstract
Gegenstand der Kleinen Anfrage sind von Konzernen gegründete Leiharbeitsunternehmen. Diese stellen Leiharbeitskräfte ein und verleihen sie exklusiv und dauerhaft an die Konzernmutter oder an andere Konzerntöchter. Diese Leiharbeitskräfte sind demzufolge nur für einen einzigen Kunden tätig und wechseln höchstens innerhalb des Konzerns. Ziel ist die dauerhafte Einsparung von Personalkosten, was der Intention des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) entgegensteht. Dem widerspricht die Bundesregierung in ihrer Antwort mit dem Hinweis, 'dass bei der konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung regelmäßig der soziale Schutz der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht gefährdet und ausschließlich der konzerninterne Arbeitsmarkt betroffen ist. Die Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes auf diesen konzerninternen Austausch würde unnötige bürokratische Hemmnisse aufbauen'. Daten zum genauen Ausmaß der konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung liegen der Bundesregierung nicht vor. Die Bundesregierung sieht bei der konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung keinen spezifischen Handlungsbedarf. Sie geht davon aus, dass die geplante Neuausrichtung der Arbeitnehmerüberlassung erheblichen Einfluss auf die Praxis der erlaubnispflichtigen konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung haben wird. (IAB)
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Befristete Arbeitsverhältnisse in den Bundesländern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2320) (2014)
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(2014): Befristete Arbeitsverhältnisse in den Bundesländern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/2320). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/2621 (24.09.2014)), 93 S.
Abstract
In den Jahren 1993 bis 2013 hat sich die Zahl der befristet Beschäftigten gesamtwirtschaftlich in Deutschland verdreifacht. Gab es im Jahr 1993 lediglich 876 000 Beschäftigte mit einem befristeten Arbeitsvertrag, waren es im Jahr 2013 dann 2 734 000. 2001 lag die Zahl der sachgrundlosen Befristungen bei 554.000 und damit bei einem Anteil von 32 Prozent an allen befristeten Arbeitsverträgen. Im vergangenen Jahr wurden rund 1,3 Millionen Arbeitsverträge ohne Sachgrund (zum Beispiel Elternzeitvertretung) befristet. Das entspricht einem Anteil von 48 Prozent an allen befristeten Arbeitsverhältnissen. Die Bundesregierung stellt in ihrer Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Linke die Entwicklung der befristeten Beschäftigung in den einzelnen Bundesländern dar. (IAB)
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