Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Minijobs in der Altenpflege - Verdecktes Potential zur Kompensation des Fachkräftemangels in der Region Emscher-Lippe? (2018)
Schröer, Laura;Zitatform
Schröer, Laura (2018): Minijobs in der Altenpflege - Verdecktes Potential zur Kompensation des Fachkräftemangels in der Region Emscher-Lippe? (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2018-03), Gelsenkirchen, 21 S.
Abstract
"Die IAT-Studie untersuchte individuelle und betriebliche Einflussfaktoren auf Arbeitszeitwünsche der Beschäftigten in der ambulanten Altenhilfe. Erhoben wurde, ob und inwieweit die Aufstockung von Stundenkontingenten geringfügig Beschäftigter den Fachkräftemangel in der Region Emscher-Lippe kompensieren kann.
Das Fachkräfte-Potential von Minijobber*innen liegt in Emscher-Lippe bei fast 500 Personen; knapp 1.000 Frauen sind insgesamt mit einem Minijob in den ambulanten Diensten der Region tätig.
Das direkte Fachkräfte-Potential von Minijobs in der Altenpflege ist derzeit eher gering. Die Erfassung und Umsetzung individueller Arbeitszeitwünsche kann aber dazu beitragen, Arbeitszeiten in Teams insgesamt verlässlicher zu gestalten.
Chancen und Einsatzfelder von Minijobber*innen sind im Strukturwandel der Altenpflege neu zu bewerten: Neue Versorgungsangebote eröffnen die Chance, den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen wie auch den individuellen Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten gerecht zu werden.
Die Untersuchungsgruppe der Minijobberinnen ist eine heterogene Zielgruppe mit vielfältigen Erwerbsbiographien. Die Erhöhung von Stundenkontingenten kann durch eine motivierende betriebliche Arbeitszeitberatung und durch Entwicklungsmöglichkeiten in neuen Versorgungsangeboten befördert werden. Hier eröffnen die 'bunten' Qualifikations- und Kompetenzprofile der Minijobber* innen neue individuelle und betriebliche Entwicklungsperspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitszeitwünsche von Arbeitnehmern im Längsschnitt (2018)
Schäfer, Holger;Zitatform
Schäfer, Holger (2018): Arbeitszeitwünsche von Arbeitnehmern im Längsschnitt. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 3, S. 61-78. DOI:10.2373/1864-810X.18-03-05
Abstract
"Mit der sogenannten Brückenteilzeit will es die Bundesregierung Teilzeitbeschäftigten erleichtern, in ein Vollzeitbeschäftigungsverhältnis zurückzukehren. Die implizite Annahme hinter diesem Vorstoß ist, dass es viele Teilzeitbeschäftigte gebe, denen es nicht gelingt, ihren Wunsch nach Vollzeitarbeit zu realisieren. Eine Analyse mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass nur 14 Prozent der Teilzeitbeschäftigten eine Vollzeitarbeit anstreben. Oft sind dies Arbeitnehmer, die bereits vollzeitnah beschäftigt sind und ihre Arbeitszeit um einige Stunden ausdehnen wollen. Weit überproportional handelt es sich dabei um einfache Tätigkeiten. Dies gilt auch für Beschäftigte, die allgemein einen Wunsch nach Arbeitszeitverlängerung äußern. Knapp der Hälfte der Teilzeitbeschäftigten gelingt in einem Zeitraum von drei Jahren der gewünschte Sprung in die Vollzeitarbeit. Von der Hälfte, der das nicht gelingt, behalten nur 46 Prozent ihren ursprünglichen Vollzeitwunsch bei. Es verbleibt somit nur ein Anteil von 22 Prozent, der den Vollzeitwunsch nicht realisieren konnte und weiterhin beibehält. Diese Personengruppe entspricht einem Anteil von 0,9 Prozent aller Arbeitnehmer. Von den Arbeitnehmern mit einem allgemeinen Arbeitszeitverlängerungswunsch können in drei Jahren zwei Drittel diesen Wunsch entweder realisieren oder die jeweilige Wunscharbeitszeit hat sich - zum Beispiel aufgrund persönlicher Umstände - wieder verringert. Die Befunde können die Annahme einer großen Anzahl dauerhaft unerfüllter Arbeitszeitwünsche nicht bestätigen. Zudem bleibt offen, ob für eine nicht erfolgte Arbeitszeitverlängerung persönliche oder institutionelle Gründe ausschlaggebend waren. Möglich ist auch, dass für das zusätzliche Arbeitsangebot - häufig im Segment der Einfacharbeit - keine Nachfrage besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Keine Ausbildung - keine Weiterbildung?: Einflussfaktoren auf die Weiterbildungsbeteiligung von An- und Ungelernten (2018)
Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;Zitatform
Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Keine Ausbildung - keine Weiterbildung? Einflussfaktoren auf die Weiterbildungsbeteiligung von An- und Ungelernten. (IW-Analysen 122), Köln, 66 S.
Abstract
"Die vorliegende Analyse untersucht die Einflussfaktoren der Weiterbildungsbeteiligung formal geringqualifizierter Erwerbstätiger. Innerhalb dieser Gruppe ist ein gestiegener Anteil an Einfacharbeit zu beobachten, der wiederum negativ mit der Weiterbildungswahrscheinlichkeit korreliert ist. Aufbauend auf diesem Befund und abgeleitet aus theoretischen Weiterbildungsmotiven wird der Einfluss von Arbeitsanforderungen, Arbeitsbedingungen und Veränderungen im Arbeitsumfeld auf die individuelle Wahrscheinlichkeit, an einer Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen, empirisch getestet. Es wird gezeigt, dass die im Zeitverlauf stark gestiegene Weiterbildungsbeteiligung insbesondere auf veränderte Arbeitsanforderungen und Veränderungen im Arbeitsumfeld zurückzuführen ist, deren Effekt im Zusammenspiel stark genug ist, den Einfluss des gestiegenen Anteils an Einfacharbeit zu kompensieren. Jedoch hinken An- und Ungelernte hinsichtlich ihrer Weiterbildungsbeteiligung insgesamt noch immer dem Niveau der Erwerbstätigen mit einem beruflichen Aus- oder Fortbildungsabschluss oder einem akademischen Abschluss hinterher. Ansatzpunkte, um mehr Geringqualifizierte weiterzubilden, bieten vor allem die zielgerichtete individuelle Förderung sowie der Auf- und Ausbau einer lernförderlichen Arbeitsumgebung, welche die mögliche Scheu vor dem Lernen vermindert und den Nutzen der Weiterbildung direkt sichtbar macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einfacharbeit in Deutschland (2018)
Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;Zitatform
Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Einfacharbeit in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 2, S. 27-46. DOI:10.2373/1864-810X.18-02-03
Abstract
"Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Bedeutung von Einfacharbeit im Zeitverlauf im Licht des nicht qualifikationsneutralen technischen Fortschritts (skill-biased technological change). Dabei wird Einfacharbeit mithilfe eines Index erfasst, der die für eine Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse, das Ausüben von Routinetätigkeiten, das Vorhandensein von Autonomie und von detaillierten Vorschriften, wie die Tätigkeit durchzuführen ist, umfasst. Der Indexwert ist seit 1979 leicht von 0,30 auf 0,28 gesunken. In den einzelnen Qualifikationsgruppen hat sich die Einfacharbeit jedoch unterschiedlich entwickelt: Angelernte und Ungelernte, in geringerem Maß aber auch Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, sind heute häufiger von Einfacharbeit betroffen als früher. Hochqualifizierte sind weniger stark betroffen. Ein Grund für den relativ geringen Rückgang des Indexwerts liegt in einem deutlichen Anstieg der Anzahl der hochqualifizierten Erwerbstätigen und dem gleichzeitigen Rückgang der Anzahl der geringqualifizierten Erwerbstätigen. Berücksichtigt man beim gesamtwirtschaftlichen Ausmaß an Einfacharbeit sowohl den Anstieg der Erwerbstätigkeit als auch die Entwicklung zu höheren formalen Abschlüssen, finden sich Hinweise darauf, dass das Ausmaß an Einfacharbeit heute nicht geringer ist als vor knapp 40 Jahren. Mithin gehen Globalisierung und technischer Fortschritt in Deutschland zwar mit einem Anstieg an Erwerbstätigen mit höheren beruflichen Abschlüssen einher, nicht jedoch mit einem deutlichen Rückgang des Ausmaßes an Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work value orientations and worker well-being in the new economy: Implications of the job demands-resources model among internet freelancers (2018)
Zitatform
Shevchuk, Andrey, Denis Strebkov & Shannon N. Davis (2018): Work value orientations and worker well-being in the new economy. Implications of the job demands-resources model among internet freelancers. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 38, H. 9/10, S. 736-753. DOI:10.1108/IJSSP-01-2018-0006
Abstract
"Purpose
The purpose of this paper is to integrate work values research with the Job Demands - Resources model to assess the role that work value orientations play in self-employed workers' subjective well-being.
Design/methodology/approach
The paper analyzes unique data on freelancers participating in an online labor market (n=9,984).
Findings
Intrinsic work values are associated with greater subjective well-being, whereas extrinsic work values are associated with lower subjective well-being. Consistent with the buffer hypothesis, intrinsic work value orientation reduces the negative effect of working hours on worker's well-being, and extrinsic orientation enhances the negative effect.
Originality/value
This paper calls into question the importance of working conditions relative to worker values when assessing the role that job demands and resources play in the new economy. As work becomes more demanding and employment relations more flexible, personal resources such as work value orientations may become increasingly important for worker's well-being." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
Literaturhinweis
Operationalizing seasonal work in Germany (2018)
Zitatform
Späth, Jochen, Tobias Brändle, Stefan Preuss & Marcel Reiner (2018): Operationalizing seasonal work in Germany. (IAW-Diskussionspapiere 131), Tübingen, 19 S.
Abstract
"Due to a lack of sector-overarching, frequent and representative data, only little is known about the prevalence of seasonal workers in the German labor market and, in particular, about their working conditions such as forms of employment, working hours or even wages. We estimate seasonal work in Germany using a custom, representative sample of the Employment History (BeH) of the Federal Employment Agency (BA) that encompasses information on short-term employees that are new to scientific research. We achieve a reasonable fit to the - less frequent and sectorally restricted - Farm Structure Survey by the German Federal Statistical Office suggesting our method for future analyses of seasonal work. Our analyses reveal large differences between economic sectors, the share of seasonal work being highest in agriculture and forestry, followed by hotels and restaurants. While in agriculture and forestry the vast majority of seasonal workers is given by short-term employment, in the hotel and restaurant industry marginally paid (part-time) employment is the dominant type. Since 2012, the number of seasonal workers has increased in all investigated economic sectors. That said, there are hardly any signs of significant spikes since the introduction of the general minimum wage in 2015." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das Elend des Wissensprekariat (2018)
Starzmann, Maria Theresia;Zitatform
Starzmann, Maria Theresia (2018): Das Elend des Wissensprekariat. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 63, H. 10, S. 105-112.
Abstract
Die Autorin setzt sich kritisch mit der zunehmenden Gewinnorientierung deutscher und amerikanischer Universitäten auseinander, die sich auch im Umgang mit ihren Beschäftigten zeigt. Die Lehrtätigkeit wird immer weiter in sogenannte Gigs ausgelagert: 'befristete Verträge, Teilzeitjobs und Werkverträge, die hierarchisch verwaltet werden. Das führt nicht nur zu einer immer weiteren Spreizung zwischen Verwaltungs- und Lehrstellen, sondern auch zu einer neuen Form der Ausbeutung kognitiver Arbeit'. Bei immer weiter steigenden Studiengebühren sinkt die Qualität des Studiums. Die akademischen Arbeitsbedingungen sind gekennzeichnet durch Entgrenzung, Prekarität, Konkurrenz und Vereinzelung. Viele Akademiker sind daher mutlos und 'zu erschöpft für den Arbeitskampf'. Die Autorin konstatiert einen 'völligen Mangel an Solidarität' unter den Akademikern. Sie plädiert abschließend für die Organisation von Akademikern in Gewerkschaften, Vereinen und Arbeitsgruppen zur Durchsetzung ihrer Interessen und zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. (IAB)
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Literaturhinweis
Prekarität in Deutschland?! (2018)
Zitatform
Stuth, Stefan, Brigitte Schels, Markus Promberger, Kerstin Jahn & Jutta Allmendinger (2018): Prekarität in Deutschland?! (WZB discussion paper P / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe der Präsidentin 2018-004), Berlin, 48 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund der sozialen Marktwirtschaft wird Prekarität als eine Folge von arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Veränderungen diskutiert. Es wird bilanziert, dass der soziale Zusammenhalt der Arbeitsgesellschaft in Deutschland gefährdet ist. Im Anschluss an diese Diskussion geht die vorliegende Studie empirisch der Frage nach, ob ein Prekariat existiert: Gibt es Personengruppen, die trotz Erwerbstätigkeit dauerhaft in Unsicherheit leben? Konzentriert sich Prekarität hauptsächlich auf geringqualifizierte Personen oder ist sie vor allem an bestimmte Lebensphasen und -übergänge gebunden?
Damit Prekarität in ihren verschiedenen Facetten und Abstufungen erfasst werden kann, wird in dem vorliegenden Papier ein umfassendes Set an Indikatoren zur quantitativen, multidimensionalen Messung von (kumulativer) Prekarität vorgestellt. Auf Basis des Sozioökonomischen Panels (SOEP) werden je sieben Indikatoren operationalisiert, mit denen sowohl prekäre Beschäftigung als auch prekäre Haushaltslagen erfasst und im Zeitverlauf (1993-2012) analysiert werden können. Damit soll der Grundstein für eine quantitative Analyse von Prekarität gelegt werden, um vor diesem Hintergrund die Institutionen des Arbeitsmarkts und der sozialen Sicherung zukünftig neu bewerten zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The new normal of working lives: critical studies in contemporary work and employment (2018)
Zitatform
Taylor, Stephanie & Susan Luckman (Hrsg.) (2018): The new normal of working lives. Critical studies in contemporary work and employment. (Dynamics of virtual work), Basingstoke: Palgrave Macmillan, 356 S. DOI:10.1007/978-3-319-66038-7
Abstract
"This critical, international and interdisciplinary edited collection investigates the new normal of work and employment, presenting research on the experience of the workers themselves. The collection explores the formation of contemporary worker subjects, and the privilege or disadvantage in play around gender, class, age and national location within the global workforce.
Organised around the three areas of: creative working, digital working lives, and transitions and transformations, its fifteen chapters examine in detail the emerging norms of work and work activities in a range of occupations and locations. It also investigates the coping strategies adopted by workers to manage novel difficulties and life circumstances, and their understandings of the possibilities, trajectories, mobilities, identities and potential rewards of their work situations." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
Inhalt: Stephanie Taylor, Susan Luckman Collection Introduction: The 'New Normal' of Working Lives (1-15);
Part I Creative Working ;
Susan Luckman, Jane Andrew: Online Selling and the Growth of Home-Based Craft Micro-enterprise: The 'New Normal' of Women's Self-(under)Employment (19-39);
Ana Alacovska: Hope Labour Revisited: Post-socialist Creative Workers and Their Methods of Hope (41-63);
Karen Cross: From Visual Discipline to Love-Work: The Feminising of Photographic Expertise in the Age of Social Media (65-85);
Frédérick Harry Pitts: Creative Labour, Before and After 'Going Freelance': Contextual Factors and Coalition-Building Practices (87-107);
Frédérik Lesage: Searching, Sorting, and Managing Glut: Media Software Inscription Strategies for 'Being Creative' (109-126);
Part II Digital Working Lives ;
Katariina Mäkinen: Negotiating the Intimate and the Professional in Mom Blogging (129-146);
Daniel Ashton, Karen Patel: Vlogging Careers: Everyday Expertise, Collaboration and Authenticity (147-169);
Johanna Koroma, Matti Vartiainen: From Presence to Multipresence: Mobile Knowledge Workers' Densified Hours (171-200);
Iva Josefssonn: Affectual Demands and the Creative Worker: Experiencing Selves and Emotions in the Creative Organisation (201-217);
Silvia Ivaldi, Ivana Pais, Giuseppe Scaratti: Coworking(s) in the Plural: Coworking Spaces and New Ways of Managing (219-241);
Part III Transitions and Transformations ;
Kori Allan: 'Investment in Me': Uncertain Futures and Debt in the Intern Economy (245-263);
Hanna-Mari Ikonen: Letting Them Get Close: Entrepreneurial Work and the New Normal (265-283);
Elin Vadelius: Self-Employment in Elderly Care: A Way to Self-Fulfilment or Self-Exploitation for Professionals? (285-308);
Ingrid Biese, Marta Choroszewicz: Creating Alternative Solutions for Work: Expertences of Women Managers and Lawyers in Poland and the USA (309-325);
Stephanie Taylor: Beyond Work? New Expectations and Aspirations (327-345). -
Literaturhinweis
Die sozialen Folgen prekärer Arbeit: Ein europäischer Vergleich zum Einfluss wohlfahrtsstaatlicher Maßnahmen (2018)
Valdés Cifuentes, Isabel;Zitatform
Valdés Cifuentes, Isabel (2018): Die sozialen Folgen prekärer Arbeit. Ein europäischer Vergleich zum Einfluss wohlfahrtsstaatlicher Maßnahmen. Wiesbaden: Springer VS, 404 S. DOI:10.1007/978-3-658-18850-4
Abstract
"Isabel Valdés Cifuentes überprüft in einem europäischen Vergleich, ob prekär Beschäftigte über eine schlechtere soziale Einbettung verfügen als Personen in regulärer Beschäftigung. Die Autorin zieht soziologische und sozialpsychologische Theorien heran und untersucht diese mithilfe quantitativer Mehrebenenanalysen. Die ermittelten Befunde bestätigen die Annahme einer schlechteren Einbettung prekär Beschäftigter für die meisten EU-Länder. Die nationalen Beschäftigungs- und Sozialpolitiken können in begrenztem Maße helfen, die sozialen Folgen prekärer Beschäftigung abzufedern. Isabel Valdés Cifuentes zieht daher den Schluss, dass es aus sozialpolitischer Sicht sinnvoller erscheint, die Entstehung und Verbreitung prekärer Beschäftigung zu bekämpfen anstatt rückwirkend deren Folgen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Brisanz noch nicht erkannt (2018)
Walther, Petra;Zitatform
Walther, Petra (2018): Brisanz noch nicht erkannt. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. Sonderheft zu H. 10, S. 24-27.
Abstract
"Wie wirkt sich die Regelung von Equal Pay auf den Zeitarbeitsmarkt aus? Erste Studienergebnisse zeigen ein geteiltes Bild. Eindeutig jedoch ist eines: die Angst der Zeitarbeitnehmer vor Jobverlust und Gehaltseinbußen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Raus aus der Minijob-Falle!: Sieben Ansatzpunkte für Reformen (2018)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2018): Raus aus der Minijob-Falle! Sieben Ansatzpunkte für Reformen. In: IAB-Forum H. 08.02.2018, o. Sz.
Abstract
"Minijobs sind ein zweischneidiges Schwert - auch für die Unternehmen. Denn für viele Minijobber lohnt es sich bislang nicht, länger zu arbeiten. Dies läuft nicht zuletzt dem Ziel der Fachkräftesicherung diametral entgegen. Gleichwohl ist weder eine Beibehaltung des Status quo noch eine vollständige Abschaffung aller Minijob-Vergünstigungen sinnvoll. Eine durchdachte und in vernünftigen Schritten vollzogene Reform, die Beschäftigte, Betriebe und öffentliche Hand im Vergleich zur bisherigen Situation insgesamt besser stellt, ist möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung spaltet: Gering qualifizierte Beschäftigte haben weniger Zugang zu Weiterbildung (2018)
Zitatform
Warnhoff, Kathleen & Martin Krzywdzinski (2018): Digitalisierung spaltet: Gering qualifizierte Beschäftigte haben weniger Zugang zu Weiterbildung. In: WZB-Mitteilungen H. 162, S. 58-60.
Abstract
"Qualifizierung ist eine zentrale Forderung in der Industrie- 4.0-Debatte. Allerdings zeigt sich, dass gering qualifizierte Beschäftigtengruppen nur begrenzt an Weiterbildungsmaßnahmen in Betrieben teilnehmen. Eine Fallstudie in einem deutschen Industriebetrieb zeigt, dass dies nicht mit fehlender individueller Motivation zum Lernen zusammenhängt. Vielmehr führen eingeschliffene Praktiken und Budgetrestriktionen dazu, dass Geringqualifizierte von Vorgesetzten seltener für Weiterbildungsmaßnahmen ausgewählt werden. Nicht zuletzt aufgrund fehlender Weiterbildungsangebote erleben viele gering qualifizierte Beschäftigte die Einführung der neuen digitalen Technologien im Betrieb als Stress und Überforderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die erwerbszentrierte Sozialversicherung: eine Bestandsaufnahme (2018)
Zitatform
Yollu-Tok, Aysel (2018): Die erwerbszentrierte Sozialversicherung. Eine Bestandsaufnahme. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 67, H. 1, S. 61-77. DOI:10.3790/sfo.67.1.61
Abstract
"Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse als das Fundament des erwerbszentrierten Sozialversicherungssystems erodieren. Argumentiert wird, dass das Sozialversicherungssystem weiterhin das gestaltungsprägende Merkmal des deutschen Sozialstaats ist, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung dominiert weiterhin den Arbeitsmarkt und der Zugang zum System ist weiterhin für eine breite Bevölkerungsgruppe gewährleistet. Jedoch wird ein finanzieller und zeitlicher Mindestumfang zunehmend nicht erreicht und setzt das Sozialversicherungssystem unter Druck. Pfadbrechende Reformen sind bei gegebener Ausgangssituation nicht notwendig, es bedarf aber Anpassungen bei der Einkommens- und Arbeitszeitverteilung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in der Fleischwirtschaft: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/5834) (2018)
Zitatform
(2018): Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in der Fleischwirtschaft. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/5834). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/6323 (04.12.2018)), 16 S.
Abstract
"Die Fleischwirtschaft in Deutschland ist seit Jahren wegen schlechter Arbeitsbedingungen sowie niedriger Löhne in der Kritik. Im Jahr 2015 haben sich die größten Unternehmen der deutschen Fleischwirtschaft im Beisein der zuständigen Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten auf eine Selbstverpflichtung verständigt. Ziel der Selbstverpflichtung war, dass bis Juli 2016 die Beschäftigten, die in ihren Betrieben eingesetzt werden, in einem in Deutschland gemeldeten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis arbeiten und damit besser bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit abgesichert sind und auch Rentenansprüche aufbauen können. Zudem gab es das Bekenntnis der Fleischwirtschaft, die Stammbelegschaft wieder zu erhöhen. Dennoch wurde zusätzlich im Sommer 2017 das 'Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft' im Deutschen Bundestag verabschiedet. (...) Auch heute ist die Gesamtsituation der Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen in der Fleischbranche immer noch völlig unklar. Deswegen fragen wir die Bundesregierung, wie sie die Situation in der Branche einschätzt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The future of social protection: What works for non-standard workers? (2018)
Abstract
"Social protection systems are often still designed for the archetypical full-time dependent employee. Work patterns deviating from this model - be it self-employment or online 'gig work' - can lead to gaps in social protection coverage. Globalisation and digitalisation are likely to exacerbate this discrepancy as new technologies make it easier and cheaper to offer and find work online, and online work platforms have experienced spectacular growth in recent years. While new technologies and the new forms of work they create bring the incomplete social protection of non-standard workers to the forefront of the international policy debate, non-standard work and policies to address such workers' situation are not new: across the OECD on average, one in six workers is self-employed, and a further one in eight employees is on a temporary contract. Thus, there are lessons to be learned from country experiences of providing social protection to non-standard workers. This report presents seven policy examples from OECD countries, including the 'artists' insurance system' in Germany or voluntary unemployment insurance for self-employed workers in Sweden. It draws on these studies to suggest policy options for providing social protection for non-standard workers, and for increasing the income security of on-call workers and those on flexible hours contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bundesagentur für Arbeit - Vermittlung in Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/906) (2018)
Zitatform
(2018): Bundesagentur für Arbeit - Vermittlung in Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/906). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/1167 (13.03.2018)), 13 S.
Abstract
"Bei der Bundesagentur für Arbeit 2017 offen gemeldete Stellen insgesamt und in der Leiharbeitsbranche, Arbeitsvermittlungen insgesamt und in die Leiharbeitsbranche, flankierende Eingliederungszuschüsse, Arbeitslosmeldungen aus Leiharbeit, Nachhaltigkeit der Vermittlungspraxis; Daten zur Leiharbeitsbranche: Leiharbeitsunternehmen mit Sitz in Deutschland bzw. im Ausland, Arbeitnehmervertretung, Anzahl der Leiharbeitskräfte, ergänzender ALG-II-Bezug, Beschäftigungsdauer (insgesamt 10 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Teilzeitbeschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Susanne Ferschl, Matthias W. Birkwald, Klaus Ernst, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. - Drucksache 19/2959 (2018)
Zitatform
(2018): Teilzeitbeschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Susanne Ferschl, Matthias W. Birkwald, Klaus Ernst, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. - Drucksache 19/2959. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/3593 (25.07.2018)), 173 S.
Abstract
"Entwicklung der Teilzeiterwerbstätigkeit seit 1996, Branchenschwerpunkte, Elternteile in Teilzeit, Niedriglohnanteil, Schicht- Nacht- und Wochenendarbeit, Bruttomonatsverdienst, Altersstruktur, Teilzeitstellenangebote der Bundesagentur für Arbeit, Verweildauer in Teilzeit, ergänzender Arbeitslosengeld-II-Bezug, Qualifikationsniveau, berufliche Weiterbildung, Tätigkeitsniveau, Karrierechancen, Altersarmut, tatsächliche und gewünschte Arbeitszeit; notwendige Entgeltpunkte für eine Nettorente oberhalb des durchschnittlichen Bruttobedarfs der Grundsicherung im Alter; Teilzeitquote im EU-Vergleich; Arbeitsvolumen Voll- und Teilzeitbeschäftigter; Betriebe und Beschäftigte nach Betriebsgrößenklassen, Beschäftigungsart, Geschlecht und Arbeitszeit; Betriebe mit Betriebsrat/Tarifbindung nach Betriebsgröße; Umsetzung des Anspruchs auf Brückenteilzeit in Unternehmen mit bis zu 200 Beschäftigten (Zumutbarkeitsregelung) (insgesamt 31 Einzelfragen)" (Textauszug, (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP))
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Literaturhinweis
Befristete Beschäftigung in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/3652) (2018)
Zitatform
(2018): Befristete Beschäftigung in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/3652). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/4137 (31.08.2018)), 107 S.
Abstract
"Anzahl befristet Beschäftigter, Übernahmen bzw. Abgänge aus befristeter Beschäftigung, Verlängerung mit erneuter Befristung, Kettenbefristungen, sachgrundlose Befristungen, sachliche Befristungsgründe, Laufzeiten, Niedriglohn, Arbeitslosigkeitsrisiko, Karrierechancen, Gründe auf Arbeitnehmerseite für den Abschluss eines befristeten Arbeitsvertrags, Berufsgruppen und Wirtschaftszweige mit hohem Befristungsanteil, Befristungsquote nach Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund und Qualifikation; befristete Beschäftigung in anderen EU-Staaten (insgesamt 16 Einzelfragen)" (Textauszug, (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP))
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Literaturhinweis
Aktuelle Daten zum Normalarbeitsverhältnis: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/3803) (2018)
Zitatform
(2018): Aktuelle Daten zum Normalarbeitsverhältnis. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/3803). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/4280 (12.09.2018)), 59 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Fragen der Fraktion Die Linke zu aktuellen Daten zum Normalarbeitsverhältnis mit umfangreichen Daten zu Erwerbstätigkeit nach Erwerbsformen, Beschäftigungsart und Arbeitszeit. (IAB)
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Literaturhinweis
Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Oktober 2018, zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung - Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts - Einführung einer Brückenteilzeit (BT-Drs. 19/3452) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Rückkehrrecht in Vollzeit für alle Beschäftigten (BT-Drs. 19/4525): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2018)
Zitatform
(2018): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Oktober 2018, zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung - Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts - Einführung einer Brückenteilzeit (BT-Drs. 19/3452) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Rückkehrrecht in Vollzeit für alle Beschäftigten (BT-Drs. 19/4525). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)149 v. 12.10.2018), 62 S.
Abstract
Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Oktober 2018, zum Thema Brückenteilzeit, Teilzeitrecht, Rückkehrrecht in Vollzeit.
Liste der Sachverständigen:
Gesamtmetall - Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.; Deutscher Gewerkschaftsbund; Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.; Handelsverband Deutschland e.V.; Die Führungskräfte e.V.; Prof. Dr. Gregor Thüsing, Bonn; Dr. Oliver Zielke, Düsseldorf; Prof. Dr. Franz Josef Düwell, Weimar; Prof. Dr. Heide Pfarr, Berlin -
Literaturhinweis
Prekäre Beschäftigung: aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Forderungen (2018)
Zitatform
(2018): Prekäre Beschäftigung. Aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Forderungen. (Arbeitsmarkt aktuell 2018,08), Berlin, 19 S.
Abstract
"Niedrige Einkommen, geringer sozialer Schutz und weniger Mitbestimmungsrechte. Das ist noch immer die aktuelle Situation von prekär Beschäftigten. Die Gewerkschaften fordern den Gesetzgeber zum Handeln auf. Leiharbeit muss stärker reguliert und sachgrundlose Befristung abgeschafft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklungen in der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/4148) (2018)
Zitatform
(2018): Aktuelle Entwicklungen in der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/4148). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/4148 (09.09.2018)), 59 S.
Abstract
"Anzahl und Anteil der Leiharbeitskräfte an allen Beschäftigten, Bruttoverdienst, Niedriglohn, Beschäftigung in Voll- bzw. Teilzeit, ergänzender Arbeitslosengeld-II-Bezug, Schwerpunkte nach Branchen, Berufsgruppen und Tätigkeitsfeldern, Beschäftigungsdauer in der Leiharbeit, Verbleib nach Beendigung des Leiharbeitsverhältnisses, Anwendung von Regelungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, Equal Pay, Ausweitung der Überlassungshöchstdauer durch Tarifvertrag, Verdrängung regulärer Beschäftigung, verdeckte Arbeitnehmerüberlassung, Kontrollen (insgesamt 30 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Atypische Arbeitszeiten in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/276) (2018)
Zitatform
(2018): Atypische Arbeitszeiten in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/276). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/487 (19.01.2018)), 42 S.
Abstract
"Differenzierung nach Voll- und Teilzeitbeschäftigung, Leiharbeit, befristeter Beschäftigung, Gehaltsklassen, Geschlecht, Ost/West und Bundesländern sowie nach Wirtschaftszweigen und Berufsgruppen: überlange Arbeitszeiten, Wochenendarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit, Abend- und Nachtarbeit, Schichtarbeit, Unterbeschäftigung; Auswirkungen, insb. auf Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit (insgesamt 9 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Midijobs und die Auswirkungen ihrer geplanten Ausweitung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/5236) (2018)
Zitatform
(2018): Midijobs und die Auswirkungen ihrer geplanten Ausweitung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/5236). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/5876 (20.11.2018)), 22 S.
Abstract
"Die Bundesregierung plant mit dem Entwurf eines Gesetzes über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung auch die Ausweitung der Midijob-Regelungen, indem die Grenze von derzeit 850 Euro Bruttomonatsverdienst auf 1 300 Euro angehoben wird. Vor dem Hintergrund dieses Vorhabens, das beispielsweise seitens des Deutschen Gewerkschaftsbundes als 'weder arbeitsmarkt- noch sozialpolitisch zielführend' kritisiert wird, ist es notwendig, sich einen Überblick über die Situation bei den Midijobs und die Auswirkungen der geplanten Ausweitung der Gleitzone zu verschaffen." (Textauszug, (IAB-Doku))
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Literaturhinweis
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit geringfügig entlohntem Nebenjob (2018)
Zitatform
(2018): Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit geringfügig entlohntem Nebenjob. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit weist für den 30. Juni 2017 insgesamt 3,3 Millionen Mehrfachbeschäftigte aus. Mehrfachbeschäftigung tritt dabei in unterschiedlichen Kombinationen auf. So können unter anderem mehrere sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigungen miteinander kombiniert werden, genauso wie es möglich ist, gleichzeitig mehrere geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse auszuüben. Die mit 2,7 Millionen größte Gruppe der Mehrfachbeschäftigten kombiniert eine sozialversicherungs-pflichtige Hauptbeschäftigung mit einem geringfügig entlohnten Nebenjob. Diese Form der Mehrfachbeschäftigung steht besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Aus diesem Grund wird hier diese Form der Mehrfachbeschäftigung betrachtet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausmaß und Struktur der geringfügigen Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/4681) (2018)
Zitatform
(2018): Ausmaß und Struktur der geringfügigen Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/4681). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/5462 (30.10.2018)), 565 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Ausmaß und Struktur der geringfügigen Beschäftigung. (IAB)
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Gute Arbeit statt mehr Minijobs: Bessere Übergänge in sozialversicherte Beschäftigung schaffen. Arbeitsrechte durchsetzen und Fachkräftepotentiale erschließen. Mehr sozialen Schutz und berufliche Aufstiege ermöglichen. (2018)
Zitatform
(2018): Gute Arbeit statt mehr Minijobs: Bessere Übergänge in sozialversicherte Beschäftigung schaffen. Arbeitsrechte durchsetzen und Fachkräftepotentiale erschließen. Mehr sozialen Schutz und berufliche Aufstiege ermöglichen. (Arbeitsmarkt aktuell 2018,01), Berlin, 20 S.
Abstract
"Minijobs sind mit derzeit rund 7,5 Mio. geringfügig entlohnten Beschäftigten am Arbeitsmarkt fest verankert. Gerechtfertigt wurde der Sonderstatus Minijob einst mit dem traditionellen Familienmodell in der alten Bundesrepublik, in dem Frauen höchstens einen kleinen Hinzuverdienst haben sollten. Inzwischen hat sich dieses Familienmodell jedoch grundlegend gewandelt. So geriet im Zuge der Hartz-Reformen das Hinzuverdienstargument in den Hintergrund und arbeitsmarktpolitische Argumentationen wurden in den Vordergrund gerückt. Minijobs sollten von nun an als Niedriglohninstrument ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung sein. Der DGB hat dies von Beginn an kritisiert. Zwischenzeitlich haben auch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt, dass Minijobs eher als Mauer denn als Sprungbrett wirken. Darum sprach auch im vergangenen Frühjahr die Sachverständigenkommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung mit Nachdruck die Empfehlung aus, die derzeitige Minijobpolitik zu überprüfen und die bestehende staatliche Förderung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse deutlich zurückzufahren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Die Reform von Leiharbeit und Werkverträgen: erfreuliche Neuregelungen, aber auch viele Schwächen (2017)
Absenger, Nadine;Zitatform
Absenger, Nadine (2017): Die Reform von Leiharbeit und Werkverträgen. Erfreuliche Neuregelungen, aber auch viele Schwächen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 1, S. 70-73. DOI:10.5771/0342-300X-2017-1-70
Abstract
"Leiharbeit und Missbrauch von Werkverträgen haben in Deutschland Ausmaße angenommen, die die Bundesregierung veranlasst haben, die Leiharbeit und Werkverträge zu reformieren. Die Neuregelungen treten zum 1.4.2017 in Kraft. Sie enthalten positive Begrenzungen, gehen letztendlich aber nicht weit genug. Zudem bleiben sie hinter den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag und früherer Entwürfe des BMAS zurück. Die neuen Regelungen sind - wie die folgenden Ausführungen zeigen - letztendlich nur bedingt geeignet, Leiharbeit auf ihre Kernfunktionen zurückzuführen und missbräuchliche Vertragskonstruktionen zu begrenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Posting and agency work in British construction and hospitality: the role of regulation in differentiating the experiences of migrants (2017)
Zitatform
Alberti, Gabriella & Sonila Danaj (2017): Posting and agency work in British construction and hospitality. The role of regulation in differentiating the experiences of migrants. In: The international journal of human resource management, Jg. 28, H. 21, S. 3065-3088. DOI:10.1080/09585192.2017.1365746
Abstract
"This article engages with IHRM debates on the transnational regulation of labour, exploring how migration policy and work fragmentation affect employment dynamics in multi-employer settings. It draws from two qualitative case studies on migrant workers in British hospitality and construction, focusing on regulatory outcomes of the Agency Worker Directive, the Posting of Workers Directive and the Tier System of immigration. The findings illustrate how workers' experiences are critically shaped by the combination of their migration and employment statuses in the context of firms' restructuring strategies and transnational labour mobility. Temporal employment constraints and exclusion from equal treatment linked to migrant status, combined with labour subcontracting across the sectors, produce intensification of work, inferior terms and conditions, greater insecurity and dependence for migrant temporary workers. The main argument is that increasing differentiation between categories of migrant workers goes beyond the simple distinction of EU and Third Country Nationals, and is produced by the exceptional regulatory spaces into which these migrants are locked. Highlighting the combined influence of migration regulation and management restructuring practices, the article proposes a re-theorisation of IHRM that includes migration perspectives into the study of management changes and labour regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Establishments' use of temporary agency workers: the influence of institutions and establishments' employment strategies (2017)
Zitatform
Allen, Matthew M. C., Jiajia Liu, Maria L. Allen & Syed Imran Saqib (2017): Establishments' use of temporary agency workers. The influence of institutions and establishments' employment strategies. In: The international journal of human resource management, Jg. 28, H. 18, S. 2570-2593. DOI:10.1080/09585192.2016.1172655
Abstract
"Comparative institutional analyses have added much to our understanding of HRM in different countries, providing powerful arguments against the need for flexible labour markets to boost economic performance. However, existing research has tended to downplay the possibility that variation within countries may result in a well-protected core of workers that grows ever smaller alongside increasing numbers of precarious workers. We draw on data from the World Economic Forum and the European Company Survey to examine how institutions influence establishments' use of temporary workers in 29 European countries plus Turkey. We analyse the data using (1) principal components analysis to categorize the countries in our analysis, (2) a two-step cluster analysis to draw up groups of establishments by their use of temporary workers and (3) a multilevel logistic regression to examine how the institutional setting of establishments and key establishment characteristics interact to influence workplaces' use of temporary workers. We show that institutional characteristics shape the prevalence of temporary workers in the 28 European Union member states plus FYR Macedonia and Turkey; however, institutions are not deterministic and important variation in the use of temporary workers depends upon the interaction between establishment characteristics and the establishment's business system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Verbreitung, Nutzung und mögliche Probleme von Werkverträgen - Quantitative Unternehmens- und Betriebsrätebefragung sowie wissenschaftliche Begleitforschung: Projektphase 2: Endbericht (2017)
Arntz, Melanie ; Ganserer, Angelika; Sandbrink, Katharina; Steinwede, Jacob; Schasse, Ulrich; Maier, Michael F.; Thomsen, Stephan L. ; Schütz, Holger ;Zitatform
Arntz, Melanie, Angelika Ganserer, Michael F. Maier, Katharina Sandbrink, Ulrich Schasse, Holger Schütz, Jacob Steinwede & Stephan L. Thomsen (2017): Verbreitung, Nutzung und mögliche Probleme von Werkverträgen - Quantitative Unternehmens- und Betriebsrätebefragung sowie wissenschaftliche Begleitforschung. Projektphase 2: Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 496), Berlin, 308 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie analysiert und beschreibt erstmals auf Basis repräsentativer und teilweise umfangreicher Daten von mehr als 9.500 Unternehmen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten die Werkvertragslandschaft in Deutschland. Sie trägt dazu bei, wesentliche Informationsdefizite zur Verbreitung, Nutzung, Motivlagen und Ausgestaltung von Werkverträgen (insb. Arbeitsbedingungen und rechtliche Aspekte), auf der Grundlage von quantitativen und belastbaren Ergebnissen, zu schließen. Daneben werden erste Abschätzungen der gesamten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte durch die werkvertragsbedingte Vorleistungsnachfrage für ausgewählte Branchen vorgenommen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Vergabe von Werkverträgen ein weit verbreitetes Phänomen ist, wobei die Werkvertragslandschaft durch eine Vielfalt unterschiedlicher Nutzungsmuster gekennzeichnet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellenband -
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The effect of work first job placements on the distribution of earnings: an instrumental variable quantile regression approach (2017)
Zitatform
Autor, David, Susan N. Houseman & Sari Pekkala (2017): The effect of work first job placements on the distribution of earnings. An instrumental variable quantile regression approach. In: Journal of labor economics, Jg. 35, H. 1, S. 149-190. DOI:10.1086/687522
Abstract
"Government employment programs for low-skilled workers typically emphasize rapid placement of participants into jobs, of which many are temporary-help jobs. Using data from Detroit's welfare-to-work program and the Chernozhukov-Hansen instrumental variables quantile regression method, we find that neither direct-hire nor temporary-help job placements significantly affect the lower tail of the earnings distribution. In the upper tail, direct-hire placements yield sizable earnings increases for over half of participants, while temporary-help placements yield significant earnings losses at higher quantiles. Our results cast doubt on the efficacy of employment programs' exclusive focus on rapid job placement and their widespread reliance on temporary-help placements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minijobs nach Einführung des Mindestlohns: eine Bestandsaufnahme. Diskussionspapier (2017)
Zitatform
Bachmann, Ronald, Wolfgang Dürig, Hanna Frings, Lisa Sofie Höckel & Fernanda Martínez Flores (2017): Minijobs nach Einführung des Mindestlohns. Eine Bestandsaufnahme. Diskussionspapier. (RWI-Materialien 114), Essen, 40 S.
Abstract
"Der vorliegende Artikel nutzt zwei Befragungen unter Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Bereich der geringfügigen Beschäftigung für eine aktuelle Bestandsaufnahme der Minijobs, und vergleicht die Ergebnisse mit der Situation vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Im Vordergrund stehen hierbei die Arbeitsstunden, der Stundenlohn, Gründe für die Aufnahme bzw. für das Angebot von Minijobs, sowie die Arbeitsqualität in Form von Gewährung gesetzlich vorgeschriebener Leistungen, wie z.B. die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Insgesamt ergibt sich ein vielschichtiges Bild: Einerseits zeigen sich deutliche Verbesserungen bei den Löhnen und der Leistungsgewährung, und viele geringfügig Beschäftigte sind offenbar mit ihrem Minijob zufrieden. Andererseits sind auch nach Einführung des Mindestlohns noch Löhne unter 8,50 Euro zu beobachten, und die Sprungbrettfunktion von Minijobs hat weiter an Bedeutung verloren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 66, H. 3 (2017), S. 209-237Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
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Minijobs nach Einführung des Mindestlohns: eine Bestandsaufnahme (2017)
Zitatform
Bachmann, Ronald, Wolfgang Dürig, Hanna Frings, Lisa Sofie Höckel & Fernanda Martínez Flores (2017): Minijobs nach Einführung des Mindestlohns. Eine Bestandsaufnahme. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 66, H. 3, S. 209-237. DOI:10.1515/zfwp-2017-0014
Abstract
"Der vorliegende Artikel nutzt zwei Befragungen unter Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Bereich der geringfügigen Beschäftigung für eine aktuelle Bestandsaufnahme der Minijobs und vergleicht die Ergebnisse mit der Situation vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Im Vordergrund stehen hierbei die Arbeitsstunden, der Stundenlohn, Gründe für die Aufnahme bzw. für das Angebot von Minijobs sowie die Arbeitsqualität in Form von Gewährung gesetzlich vorgeschriebener Leistungen, wie z. B. die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Insgesamt ergibt sich ein vielschichtiges Bild: Einerseits zeigen sich deutliche Verbesserungen bei den Löhnen und der Leistungsgewährung, und viele geringfügig Beschäftigte sind offenbar mit ihrem Minijob zufrieden. Andererseits sind auch nach Einführung des Mindestlohns noch Löhne unter 8,50 Euro zu beobachten, und die Sprungbrettfunktion von Minijobs hat weiter an Bedeutung verloren." (Autorenreferat, © De Gruyter)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: RWI-Materialien , 114 -
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Cross-national variations in the security gap: perceived job insecurity among temporary and permanent employees and employment protection legislation (2017)
Balz, Anne;Zitatform
Balz, Anne (2017): Cross-national variations in the security gap: perceived job insecurity among temporary and permanent employees and employment protection legislation. In: European Sociological Review, Jg. 33, H. 5, S. 675-692. DOI:10.1093/esr/jcx067
Abstract
"It is often shown that temporary employees generally perceive their job insecurity to be higher than permanent employees. However, substantial variations in this perceived job security gap exist between countries. This article engages with this knowledge and adds to it by focusing on these country variations and asking what role the strength of employment protection legislation (EPL) has both on the size of the job security gap and in explaining country differences. The developed hypotheses suggest that the two components of EPL-job security provisions, indicating the 'protection gap' between permanent and temporary employees as well as specific regulations on the use of temporary contract will increase the job security gap. These hypotheses are tested using data from the European Social Survey for 2004 and 2010 and data on employment regulations from the Organisation for Economic Co-operation and Development. Compared to existing studies, this article offers a more detailed look at the operationalization of job security provisions and regulations on temporary employment proposing an alternative measurement which is more closely related to the theoretical arguments. By using this more elaborate operationalization, the multilevel model shows that the gap in perceived job security between temporary and permanent employees systematically increases with respect to the two components of EPL." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Early retirement across Europe: does non-standard employment increase participation of older workers? (2017)
Zitatform
Been, Jim & Olaf van Vliet (2017): Early retirement across Europe. Does non-standard employment increase participation of older workers? In: Kyklos, Jg. 70, H. 2, S. 163-188. DOI:10.1111/kykl.12134
Abstract
"In many European countries, the labor market participation of older workers is considerably lower than the labor market participation of prime-age workers. This study examines the variation in labor market withdrawal of older workers across 13 European countries over the period 1995-2008. We seek to contribute to the international comparative macro literature by analyzing the effects of non-standard employment. Accounting for a number of labor market institutions, the empirical analysis leads to the conclusion that part- time employment - and in particular voluntary part-time employment - is negatively related to labor market withdrawal of older men. As such, the results indicate that part-time employment functions as 'bridge employment' between full-time employment and retirement. Additionally, we ?nd that part-time employment at older ages does not decrease the average actual hours worked. Taken together, our results show that in countries with a high prevalence of part-time employment among older workers, the labor supply of older workers is higher both at the extensive and the intensive margin." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Omnibusbefragung zur Verbesserung der Datenlage neuer Beschäftigungsformen: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2017)
Zitatform
Bonin, Holger & Ulf Rinne (2017): Omnibusbefragung zur Verbesserung der Datenlage neuer Beschäftigungsformen. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 80), Bonn, 27 S.
Abstract
"In Diskussionen um die Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung werden oft auch die Chancen und Probleme von Beschäftigungsformen thematisiert, die durch das Internet neu entstanden sind. Die vorliegende Studie dient einer Verbesserung der bislang schwachen Datenbasis zur Verbreitung dieser neuen Beschäftigungsformen in Deutschland.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurden von Mitte April bis Mitte Juni 2017 im Rahmen einer repräsentativen Mehrthemenbefragung rund 10.000 deutschsprachige Erwachsene gefragt, ob sie derzeit Arbeitsaufträge ausführen, die sie über das Internet oder eine App akquiriert haben.
Die Befragung zeigt, dass derzeit weniger als ein Prozent der Erwachsenen entsprechend beschäftigt sind. Rund 0,3 Prozent sind im Bereich des Crowdworking tätig, erledigen online akquirierte Aufträge also online. 0,6 Prozent leisten Plattformarbeit, führen die auf diese Weise akquirierten Tätigkeiten also in der realen Welt aus. Die neuen Beschäftigungsformen sind unter Männern, Besserqualifizierten und Jüngeren stärker verbreitet.
Nur jede Dritte, der die neuen Beschäftigungsformen nutzt, verdient derzeit damit regelmäßig Geld. Die große Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer erzielt damit nur einen Nebenverdienst. Insbesondere im Bereich der Plattformarbeit sind das Internet und Apps für die Beschäftigten nur eine von mehreren Möglichkeiten, entsprechende Tätigkeiten zu finden.
Die Verbreitung von Crowdworking und Plattformarbeit bewegt sich in Deutschland derzeit nahe an der Messbarkeitsschwelle. Um belastbare Befragungsergebnisse über Verbreitung und mögliche Problemlagen der neuen Beschäftigungsformen zu gewinnen, braucht es noch große Fallzahlen. Zudem muss Vorsorge getroffen werden, fehlerhafte Selbstauskünfte der Befragten zu vermeiden.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind als Basis für künftige Untersuchungen zu den neuen webbasierten Beschäftigungsformen spezifische, monothematische Befragungen mit gezielt geschichteten Bruttostichproben zu empfehlen. Diese sollten durch gut geschultes Personal telefonisch durchgeführt werden, da Online-Erhebungen mit dieser Thematik die Gefahr unkontrollierbarer Selektivitäten bei der Teilnahme bergen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Befristungen bei Neueinstellungen 2016: Stand: 21. Februar 2018 (2017)
Zitatform
Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen, Alexander Kubis & Andreas Moczall (2017): Befristungen bei Neueinstellungen 2016. Stand: 21. Februar 2018. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 5 S.
Abstract
"Auf Basis der IAB-Stellenerhebung gab es 2016 in Deutschland insgesamt 3,6 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen (ohne Auszubildende und ohne Mini-Jobs). Hiervon waren 45 Prozent, also rund 1,6 Millionen Stellen befristet (Tabelle 1). Die Anteile der Befristungen an den Neueinstellungen waren in den letzten Jahren trotz gewisser Schwankungen relativ stabil, wobei das Maximum bei 52 Prozent und das Minimum bei 41 Prozent lagen. Die Befristung bei Neueinstellungen ermöglicht den Betrieben die Überprüfung der Fähigkeiten von Bewerbern, bevor ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wird. „Für die Betriebe haben Befristungen zudem den Vorteil, dass sie (Entlassungs-) Kosten vermeiden können, die im Rahmen des allgemeinen oder tarifvertraglich erweiterten Kündigungsschutzes entstehen könnten“ (Bossler et al. 2017)." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Online-Zugang zur aktuellsten Ausgabe Open Access. -
Literaturhinweis
Neueinstellungen im Jahr 2016: Große Betriebe haben im Wettbewerb um Fachkräfte oft die Nase vorn (2017)
Zitatform
Bossler, Mario, Alexander Kubis & Andreas Moczall (2017): Neueinstellungen im Jahr 2016: Große Betriebe haben im Wettbewerb um Fachkräfte oft die Nase vorn. (IAB-Kurzbericht 18/2017), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Kleine und mittlere Betriebe stellen den Großteil des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots und damit auch den Großteil der Neueinstellungen in Deutschland. So gab es im Jahr 2016 insgesamt 3,65 Millionen Neueinstellungen im Bereich der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, 44 Prozent davon in kleinen Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten. Das Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft hängt somit maßgeblich davon ab, ob und wie gerade diese Betriebe ihren Arbeitskräftebedarf decken können. Die Autoren untersuchen auf Basis der IAB-Stellenerhebung 2016 Erfolge und Schwierigkeiten kleiner und mittlerer Betriebe bei der Stellenbesetzung im Vergleich zu Großbetrieben, legen den Schwerpunkt auf die Ursachen von Rekrutierungsschwierigkeiten und leiten daraus mögliche Lösungsansätze ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Neueinstellungen nach formalen Qualifikationsanforderungen und nach Betriebsgröße
- Geeignete und ungeeignete Bewerber nach Betriebsgröße
- Neueinstellungen nach Betriebsgröße
- Befristungsquote bei den Neueinstellungen nach Betriebsgröße
- Dauer des Stellenbesetzungsprozesses nach Betriebsgröße
- Bruttostundenlohn bei Neueinstellungen nach Betriebsgröße
- Abbrüche der Personalsuche nach Betriebsgröße
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Literaturhinweis
The German generation internship and the minimum wage introduction: Evidence from big data (2017)
Zitatform
Bossler, Mario & Jakob Wegmann (2017): The German generation internship and the minimum wage introduction: Evidence from big data. (LASER discussion papers 105), Erlangen, 23 S., Anhang.
Abstract
"Effects of the German minimum wage on internships are widely debated. However, there is a lack of comprehensive data concerning internships in Germany. We pursue an innovative approach by using Google search data and analyze the labor supply side, i.e., how the search intensity for internships changed during the time of the minimum wage introduction. While we do not detect an effect on the search for internship positions in general, the distinction between compulsory and voluntary internships gained in importance. Most impressively, a difference-in-differences comparison with other countries in Europe demonstrates that the minimum wage effectively reduced Google search for 'generation internship'. This suggests that the underlying societal phenomenon of a generation entering internships without a perspective for regular jobs has lost in relevance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The rise of precarious employment in Germany (2017)
Zitatform
Brady, David & Thomas Biegert (2017): The rise of precarious employment in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 936), Berlin, 40 S.
Abstract
"Long considered the classic coordinated market economy featuring employment security and relatively little employment precarity, the German labor market has undergone profound changes in recent decades. We assess the evidence for a rise in precarious employment in Germany from 1984 to 2013. Using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) through the Luxembourg Income Study, we examine low-wage employment, working poverty, and temporary employment. We also analyze changes in the demographics and the education/skill level of the German labor force. Although employment overall has increased, there has been a simultaneous significant increase in earnings and wage inequality. Moreover, there has been a clear increase in all three measures of precarious employment. The analyses reveal that models including a wide variety of independent variables - demographic, education/skill, job/work characteristics, and region - cannot explain the rise of precarious employment. Instead, we propose institutional change is the most plausible explanation. In addition to reunification and major social policy and labor market reforms, we highlight the dramatic decline of unionization among German workers. We conclude that while there are elements of stability to the German coordinated market economy, Germany increasingly exhibits substantial dualization, liberalization, inequality, and precarity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Prekäre Beschäftigung - Herausforderung für die Gewerkschaften: Anregungen und Vorschläge für die gewerkschaftliche Diskussion (2017)
Buntenbach, Annelie; Meissner, Frank; Jakob, Johannes;Zitatform
Buntenbach, Annelie (2017): Prekäre Beschäftigung - Herausforderung für die Gewerkschaften. Anregungen und Vorschläge für die gewerkschaftliche Diskussion. (Diskurs), Düsseldorf, 60 S.
Abstract
"Trotz guter Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt prekäre und atypische Beschäftigung für viele Menschen Realität im betrieblichen Alltag. Die DGB Materialsammlung für aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter und Betriebsräte wurde deswegen aktualisiert. Die Texte enthalten jeweils eine kurze Beschreibung mit Daten und Fakten, es folgen konkrete politische Forderungen an den Gesetzgeber und konkrete Handlungshilfen für Gewerkschafter/innen und Betriebsräte. Zu folgenden Themen:
1. Arbeitnehmerüberlassung - Leiharbeit
2. Solo - Selbstständigkeit, Scheinselbstständigkeit
3. Werkverträge - Missbrauch nimmt zu
4. Befristet Beschäftigung
5. Geringfügige Beschäftigung - Minijobs
6. Billige Praktikanten - Schein-Praktika
7. Unterbeschäftigung und Teilzeitarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Das deutsche Arbeitsmarktwunder: Eine Bilanz (2017)
Zitatform
Burda, Michael C. & Stefanie Seele (2017): Das deutsche Arbeitsmarktwunder. Eine Bilanz. (IZA Standpunkte 89), Bonn, 61 S.
Abstract
"Dem deutschen Arbeitsmarkt ging es noch nie seit der Wiedervereinigung so gut wie heute. Die nachhaltige Entwicklung seit 2005 ist auf zwei entscheidende Treiber zurückzuführen: die Umverteilung eines beinahe gleichbleibenden Arbeitsstundenvolumens auf mehr Beschäftigte und die massive Ausweitung der Teilzeitarbeit. Die Lohnzurückhaltung der Tarifparteien war dabei eine notwendige, jedoch nicht hinreichende Bedingung für diesen Erfolg. Die Kovarianz von Lohn und Erwerbsindikatoren deutet darauf hin, dass die Arbeitsmarktreformen der sogenannten Agenda 2010 die erwerbsfähige Bevölkerung ab 2005 zur Teilnahme am Arbeitsmarkt aktiviert haben. Insbesondere die Reform der Arbeitslosenunterstützung hat die Ausweitung des Arbeitsangebots im unteren Lohnsegment ermöglicht und bewerkstelligt, dass die sozialversicherungspflichtige Teil- und Vollzeitarbeit zunahm. Ein Rückbau der Reformen könnte diesen Erfolg gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? (2017)
Zitatform
Busk, Henna, Christine Dauth & Elke J. Jahn (2017): Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? In: Industrial Relations, Jg. 56, H. 3, S. 514-544., 2016-02-25. DOI:10.1111/irel.12184
Abstract
"This paper evaluates how a reform relaxing regulations of the temporary help service sector in Germany affected job satisfaction of male temporary agency workers. We isolate the causal effect of this reform by combining a difference-in-difference and matching approach using rich survey data. We find that the regulatory change substantially decreased agency workers' job satisfaction while leaving regular workers' job satisfaction unchanged. Further analysis reveals that the negative effect on agency workers' job satisfaction can be attributed to a decrease in wages and an increase in perceived job insecurity. These results are robust to the use of different specifications and placebo tests." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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The short-run employment effects of the German minimum wage reform (2017)
Zitatform
Caliendo, Marco, Alexandra Fedorets, Malte Preuss, Carsten Schröder & Linda Wittbrodt (2017): The short-run employment effects of the German minimum wage reform. (IZA discussion paper 11190), Bonn, 34 S.
Abstract
"We assess the short-term employment effects of the introduction of a national statutory minimum wage in Germany in 2015. For this purpose, we exploit variation in the regional treatment intensity, assuming that the stronger a minimum wage 'bites' into the regional wage distribution, the stronger the regional labour market will be affected. In contrast to previous studies, we draw upon detailed individual wage data from the Structure of Earnings Survey (SES) 2014 and combine it with administrative information on regional employment. Moreover, using the Socio-Economic Panel (SOEP), we are able to affirm the absence of anticipation effects and verify the assumption of a common trend in wages before the reform. Based on hourly wages, we compute two regional bite indicators - the share of affected employees and the Kaitz index - for 141 regional labour markets. In order to get a broader picture, we construct and compare a variety of these measures, including a bite based on full-time workers only. All of these display a considerably strong correlation. Overall, we do not find a pronounced significant effect on regular (full- and part-time) employment in most specifications, although some estimations yield a small significant reduction amounting to 78,000 (roughly 0.3% of all regular jobs). The results concerning marginal employment are more pronounced. We find evidence that mini-jobs dropped substantially from 2014 to 2015, making for a reduction of about 180,000 jobs (about 2.4% of all mini-jobs). This result is robust to a variety of sensitivity tests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Generation internship: The impact of internships on early labour market performance (2017)
Cerulli-Harms, Annette;Zitatform
Cerulli-Harms, Annette (2017): Generation internship. The impact of internships on early labour market performance. (IZA discussion paper 11163), Bonn, 41 S.
Abstract
"Many university graduates conduct internships before starting to work in a direct-hire job. I analyse the effects of internships on early labour market performance to evaluate whether they enhance or hinder the university-to-work transition. I use propensity score matching to identify graduates that resemble each other in important characteristics such as cognitive ability, and only differ with respect to the internship experience. This allows comparison between interns and non-interns in key dimensions of job market performance: monthly earnings, employment status, and job satisfaction. The results suggest that internships have detrimental effects across dimensions. Graduates with an internship experience are significantly less likely to be employed one year after graduation, and, if employed, earn significantly less than their non-intern peers. However, the negative effects are short-lived and vanish within five years. Due to this catching up, I can rule out that interns are a negative selection of all graduates. Instead it seems that the internship sends a negative signal to prospective employers and is thus causing the underperformance at job entry. The measured effects are less pronounced for female interns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Temporary-permanent wage gap: does type of work and location in distribution matter? (2017)
Zitatform
Cochrane, Bill, Gail Pacheco & Chao Li (2017): Temporary-permanent wage gap. Does type of work and location in distribution matter? In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 20, H. 2, S. 125-147.
Abstract
"Recent years have seen a push for greater labour market flexibility and an accompanying upsurge of interest in temporary employment and the negative outcomes often associated with such employment arrangements. This study focusses on the pay outcome with respect to the temporary workforce in New Zealand. This country is a useful case study for such analysis, because of the low levels of employment protection legislation afforded to temporary workers relative to the rest of the OECD. We utilise decomposition analysis to assess the size and significance of unexplained wage gaps for both the aggregate group of temporary workers and the subgroups of fixed-term, casual, temporary agency and seasonal workers. Our findings signal that the majority of the temporary-permanent wage differences can be explained by observable characteristics, with no wage gap evident for fixedterm workers. We also find varying effects across the wage distribution. Quantile analysis points to a widening wage gap (particularly for casual and temporary agency workers) towards the upper end of the wage distribution, with a growing proportion of the gap that is unexplained." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Precarious and productive work in the digital economy (2017)
Zitatform
Coyle, Diane (2017): Precarious and productive work in the digital economy. In: National Institute Economic Review, Jg. 240, H. 1, S. R5-R14. DOI:10.1177/002795011724000110
Abstract
"Digital platforms have the potential to create benefits for their suppliers or workers as well as their customers, yet there is a heated debate about the character of this work and whether the platforms should be more heavily regulated. Beyond the high-profile global platforms, the technology is contributing to changing patterns of work. Yet the existing framework of employment legislation and public policy more broadly - from minimum wages to benefits and pensions - is structured around the concept of 'the firm' as the agent of policy delivery. To reshape policies in order to protect the interests of people as workers as well as consumers, it is important to understand why digital innovators make the choices they do, and therefore how labour market policies can improve working conditions without constraining the productivity and consumer benefits enabled by digital business models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte: Entwicklung und Etablierung neuer Weiterbildungssettings (2017)
Dauser, Dominique;Zitatform
Dauser, Dominique (2017): Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte. Entwicklung und Etablierung neuer Weiterbildungssettings. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 33, S. 1-18.
Abstract
"Durch Implementierung von Bildungsinnovationen können Zielgruppen erreicht werden, die bisher nur schwer für berufliche Weiterbildung erschließbar sind. Das betrifft insbesondere nicht formal Qualifizierte. Denn Personen ohne anerkannten Berufsabschluss, aber teilweise mit vertiefter und/ oder langer Berufserfahrung, haben aufgrund negativer Lernerfahrungen in Schule und Beruf häufig Vorbehalte gegenüber üblichen Formaten beruflicher Weiterbildung. Weiterbildungsbereitschaft, -beteiligung sowie -erfolge der Betroffenen können zielgruppen- und betriebsgerechte Weiterbildungsangebote erhöhen. Diese zeichnen sich durch hohen Anwendungsbezug, verstärktes Einbinden des Lernorts Betrieb, multimedialen Methodenmix sowie arbeitsmarktrelevante Formen der Feststellung und Anerkennung erworbener Kompetenzen aus. Entwicklungsbezogene Praxisforschung kann dazu beitragen, dass Ansätze arbeitsplatznahen, digitalen und zertifikatsorientierten Lernens, die sich in Modellprojekten bewährt haben, Eingang in die Weiterbildungskultur finden. Als anwendungsorientierte Feldforschung verstanden, sollte sie, im Hinblick auf die Transferfähigkeit generierter Innovationen, in Regelstrukturen eingebettet sein. Denn nur so kann sie neben Gelingens- auch Implementierungsbedingungen herausarbeiten. Orientiert an wissenschaftlichen Standards formativer Evaluation, interagiert sie dabei in iterativ-zyklischen Rückkopplungsprozessen mit relevanten Akteursgruppen wie Betrieben, Bildungspraktikern und Fördergebern. Vorgestellt und reflektiert wird das gewählte Forschungsdesign sowie erste Ergebnisse aus dem Projekt 'Innovative Weiterbildungsangebote für nicht formal Qualifizierte' (Pro-up), das im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Entwicklungs- und Forschungsprogramm 'Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung' (InnovatWB) angesiedelt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regional discontinuities and the effectiveness of further training subsidies for low-skilled employees (2017)
Zitatform
Dauth, Christine (2017): Regional discontinuities and the effectiveness of further training subsidies for low-skilled employees. (IAB-Discussion Paper 07/2017), Nürnberg, 43 S.
Abstract
"In diesem Beitrag untersuche ich die Wirkung von Weiterbildungssubventionen auf die Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten zwischen 2007 und 2012. Mit Hilfe detaillierter Prozessdaten bestimme ich Unterschiede in den konditionalen Politikstilen zwischen den lokalen Arbeitsagenturen und nutze diese unscharfe Diskontinuität als Instrument um kausale Effekte zu identifizieren. Für 'complier', d.h. Personen, die die Subventionen nur aufgrund eines bestimmten Politikstils einer Arbeitsagentur erhalten, erhöhen sich aggregierte Beschäftigung und Einkommen. Besonders stark profitieren dabei Frauen, unter 35jährige, Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft und Teilnehmer in den Jahren vor der Wirtschaftskrise von 2009." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Court of Justice of the European Union and fixed-term work: Putting a brake on labour market dualization? (2017)
Zitatform
De La Porte, Caroline & Patrick Emmenegger (2017): The Court of Justice of the European Union and fixed-term work. Putting a brake on labour market dualization? In: Journal of European social policy, Jg. 27, H. 3, S. 295-310. DOI:10.1177/0958928716684316
Abstract
"The birth of a child often reinforces an unequal division of employment and care work among heterosexual couples. Parental leave programmes that foster long leaves tend to increase this inequality within couples. However, by investigating a particularly long parental leave system, we show that specific practices enable parents to share care work equally. Our ethnographic study includes interviews with heterosexual couples, observations in prenatal classes and information material available to parents. Specific sets of practices - managing economic security, negotiating employment, sharing information with peers and feeding practices - involved parents who shared care work equally and parents who divided care work unequally. Contingent on specific situated practices, the arrangement of care work shifted in an equal or unequal direction. Even within long parental leaves, equality between parents was facilitated when economic security was provided through means other than income, when work hours were flexible, mothers had a close relationship to work, information on sharing equally was available and children were bottle-fed. Consequently, an equal share of care work is not the effect of solely structural, individual, cultural or normative matters, but of their entanglement in practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Modern working life: A blurring of the boundaries between secondary and primary labour markets? (2017)
Zitatform
Dekker, Fabian & Romke van der Veen (2017): Modern working life: A blurring of the boundaries between secondary and primary labour markets? In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 2, S. 256-270. DOI:10.1177/0143831X14563946
Abstract
"Today, there is a widespread suggestion that permanent workers are increasingly subject to precarious working conditions. Due to international competition and declining union density, job qualities of permanent workers are assumed to be under strain. According to proponents of a democratization of risk rationale, low job qualities that were traditionally attached to secondary labour markets are transferred to workers in primary segments of the labour market. In this study, the authors test this theoretical rationale among workers in 11 Western European economies, using two waves of the European Working Conditions Survey. The results do not confirm a democratization of labour market risk. Lower job qualities are highly associated with flexible employment contracts and highlight a clear gap between insiders and outsiders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Scheinselbständigkeit in Deutschland: Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde (2017)
Zitatform
Dietrich, Hans, Alexander Patzina & Rolf Wank (Hrsg.) (2017): Scheinselbständigkeit in Deutschland. Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde. (IAB-Bibliothek 364), Bielefeld: Bertelsmann, 466 S. DOI:10.3278/300942w
Abstract
"Für diese Studie zur Scheinselbständigkeit (in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales) hat das IAB 4.500 Personen zu ihrer Erwerbstätigkeit und sozialen Lage befragt. Die quantitative Untersuchung greift zur Bestimmung von Scheinselbständigkeit auf ein Rechtsgutachten von Professor Dr. Wank (Ruhr-Universität Bochum) zurück, das die aktuelle Rechtsprechung sowie die relevante Rechtsliteratur aufarbeitet und die empirische Analyse fundiert. Die Studie beantwortet drei Kernfragen: Wie verbreitet ist das Phänomen der Scheinselbständigkeit? Wer ist davon betroffen bzw. wie sind Scheinselbständige erwerbstätig? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem rechtlichen Status und dem Erwerbseinkommen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
E-Book Open Access -
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Scheinselbständigkeit in Deutschland: Vor allem Geringqualifizierte und Berufseinsteiger gehören zu den Risikogruppen (2017)
Zitatform
Dietrich, Hans & Alexander Patzina (2017): Scheinselbständigkeit in Deutschland: Vor allem Geringqualifizierte und Berufseinsteiger gehören zu den Risikogruppen. (IAB-Kurzbericht 01/2017), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Das Interesse am Thema Scheinselbständigkeit und an juristischer Ratgeberliteratur zur Vermeidung von Scheinselbständigkeit in Deutschland ist groß. Die Rechtsunsicherheit scheint hier beachtlich zu sein: Bei welchen Vertragsverhältnissen ist von Scheinselbständigkeit auszugehen? Wie verbreitet ist Scheinselbständigkeit und wer ist davon betroffen? In einer aktuellen Studie zur Scheinselbständigkeit in Deutschland gehen die Autoren diesen Fragen nach. Einerseits geschieht dies in Anlehnung an die herrschende Rechtsprechung, bei der die persönliche Abhängigkeit als zentrales Abgrenzungskriterium gilt. Andererseits wird zum Vergleich ein erweiterter Ansatz verfolgt, der zusätzlich Chancen und Risiken selbständiger Betätigung berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Entwicklung der Solo-Selbständigkeit in Deutschland
- Risikofaktoren für Scheinselbständigkeit
- Scheinselbständigkeit nach Wirtschaftszweigen und Abgrenzungsmodell
- Jüngere haben ein höheres Risiko, scheinselbständig tätig zu sein
- Einkommensdifferenzen von abhängig Beschäftigten und Selbständigen gegenüber Scheinselbständigen
- Entwicklung der Selbständigkeit in Deutschland
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Do firms demand temporary workers when they face workload fluctuation?: cross-country firm-level evidence (2017)
Zitatform
Dräger, Vanessa & Paul Marx (2017): Do firms demand temporary workers when they face workload fluctuation? Cross-country firm-level evidence. In: ILR review, Jg. 70, H. 4, S. 942-975. DOI:10.1177/0019793916687718
Abstract
"The growth of temporary employment is one of the most important transformations of labor markets in the past decades. Theoretically, firms' exposure to short-term workload fluctuations is a major determinant of employing temporary workers when employment protection for permanent workers is high. The authors investigate this relationship empirically with establishment-level data in a broad comparative framework. They create two novel data sets by merging 1) data on 18,500 European firms with 2) measures of labor-market institutions for 20 countries. Results show that fluctuations increase the probability of hiring temporary workers by 8 percentage points in countries with strict employment protection laws. No such effect is observed in countries with weaker employment protections. Results are robust to subgroups, subsamples, and alternative estimation strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: IZA discussion paper , 6894
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "Do firms demand temporary workers when they face workload fluctuation? : cross-country firm-level evidence on the conditioning effect of employment protection" als: IZA discussion paper, 6894
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Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany (2017)
Zitatform
Dörr, Annabelle, Bernd Fitzenberger, Thomas Kruppe, Marie Paul & Anthony Strittmatter (2017): Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany. In: ILR review, Jg. 70, H. 3, S. 767-812., 2016-02-15. DOI:10.1177/0019793916660091
Abstract
"Participation in intensive training programs for the unemployed in Germany is allocated by awarding training vouchers. Using rich administrative data for all vouchers and actual program participation, the authors provide first estimates of the short-run and long-run employment and earnings effects of receiving a training voucher award based on a selection-on-observables assumption. The results imply that, after the award, voucher recipients experience long periods of lower labor market success compared to had they not received training vouchers. Small positive employment effects and no gains in earnings were observed four to seven years after the receipt of the voucher award. In addition, the findings suggest stronger positive effects both for all low-skilled individuals who were awarded and redeemed a voucher and for low-skilled and medium-skilled individuals who chose to take degree courses than for higher-skilled recipients." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Atypische Beschäftigung in Europa (2017)
Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena;Zitatform
Eichhorst, Werner & Verena Tobsch (2017): Atypische Beschäftigung in Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 1, S. 62-69. DOI:10.5771/0342-300X-2017-1-62
Abstract
"Atypische Beschäftigung ist in vielen europäischen Ländern während der letzten Jahre gewachsen, allerdings zeigen sich gleichzeitig erhebliche Unterschiede im Anteil der atypischen Beschäftigung zwischen den Ländern ebenso wie bei der Verbreitung einzelner Formen atypischer Arbeitsverträge. Dieser Beitrag stellt auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse die Rolle atypischer Beschäftigung dar und versucht, die unterschiedlichen Profile der atypischen Beschäftigung in einzelnen EU-Mitgliedstaaten zu erklären. Dazu werden einerseits institutionelle Faktoren wie die jeweilige Regulierung der atypischen Beschäftigungsformen oder die tarifvertragliche Durchdringung sowie deren Veränderung in den Blick genommen und andererseits Faktoren der Nachfrage nach und des Angebots an den jeweils benötigten beruflichen Qualifikationen betrachtet, welche die Verhandlungsposition einzelner Gruppen auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen. Zudem werden subjektive Indikatoren der Arbeitsbedingungen für verschiedene Beschäftigungsformen vergleichend dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes (2017)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Gesine Stephan & Olaf Struck (2017): Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 028), Düsseldorf, 56 S.
Abstract
"Das Working Paper arbeitet heraus, wie sich der deutsche Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren im Aggregat positiv entwickelt hat, wobei aber zugleich Einkommensungleichheiten, Ausdifferenzierung der Beschäftigungsformen, Segmentierung von Arbeitsmarktchancen und Verfestigung von Ausschlüssen deutlicher hervorgetreten sind. Hieraus sowie aus zunehmender Nachfrage nach höheren Qualifikationen und der Struktur der aktuellen Zuwanderung ergeben sich die Notwendigkeiten, Flexibilitätszumutungen bzw. -möglichkeiten gleichmäßiger zu verteilen, Fehlanreize und Beschäftigungsfallen abzubauen, den Erhalt und Ausbau von Qualifikationen zu fördern und hierbei neben Arbeitslosen und Beschäftigten auch Personen mit häufig wechselnder Beschäftigung in den Blick zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Paradoxes, problems and potentialities of online work platforms (2017)
Zitatform
Ettlinger, Nancy (2017): Paradoxes, problems and potentialities of online work platforms. In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 11, H. 2, S. 21-38. DOI:10.13169/workorgalaboglob.11.2.0021
Abstract
"Drawing from a critical synthesis of interdisciplinary literatures, this article presents the organisational landscape of online work platforms as embedding problems posed to 'the crowd' while holding clues for paths of resistance. Organisational mechanisms that underpin online work platforms paradoxically both deterritorialise and territorialise online work and encompass new processes of disintermediation and intermediation, producing unprecedented savings for firms while imposing precarity on crowdworkers. Online work platforms nonetheless have become a tool of 'development' in underdeveloped countries for 'bottom-of-pyramid' (BOP) populations, a situation I critically examine regarding unique organisational features. Despite principles of online work platforms that would seem to foster the deterritorialisation of work, close scrutiny reveals spatially differentiated labour markets, which matter because the implications for change and the affordances of the new digital infrastructure differ across contexts." (Author's abstract, © Pluto Journals Ltd.) ((en))
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Considering national varieties in the temporary staffing industry and institutional change: Evidence from the UK and Germany (2017)
Zitatform
Ferreira, Jennifer (2017): Considering national varieties in the temporary staffing industry and institutional change. Evidence from the UK and Germany. In: European Urban and Regional Studies, Jg. 24, H. 3, S. 241-257. DOI:10.1177/0969776416651663
Abstract
"The temporary staffing industry has experienced significant growth in recent decades across many countries and sectors. The particular characteristics of the temporary staffing industry are influenced by the national institutional context in which they are embedded. This article presents empirical findings to investigate the concept of a national temporary staffing industry using two case studies, the UK and Germany. Through analysis of two national markets for temporary staffing, the article discusses the importance of investigating the wider institutional environment in which an industry is embedded, the interactions and interdependencies between the actors involved, and the relationships and activities through which an industry is co-created and constituted. Theoretically, this article seeks to stress the importance of considering how institutional systems change, rather than focusing on characteristics used to categorise socio-economic systems. Empirically, this article reveals the features and developments of two national temporary staffing industries within Europe. This advances our understanding of changes in the temporary staffing industry in two European settings, and also highlights the importance of considering geographically specific national varieties of economic systems as dynamic institutional ecologies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The German temporary staffing industry: growth, development, scandal and resistance (2017)
Zitatform
Ferreira, Jennifer (2017): The German temporary staffing industry: growth, development, scandal and resistance. In: Industrial Relations Journal, Jg. 47, H. 2, S. 117-143. DOI:10.1111/irj.12133
Abstract
"In Germany the size of the temporary agency workforce has almost doubled between 2002 and 2012 prompted by deregulation and expansion of temporary staffing agency networks. This article examines the growth of the temporary staffing industry in Germany revealing important milestones in the regulatory framework transformation. The article then explores the role of key actors in the development of temporary staffing industry in the Germany labour market, in particular the shifting positions of trade unions in relation to temporary agency work, as well as intervention from the state with re-regulation in order to mitigate for exploitative affecting temporary agency workers. The findings highlight that while the growth of the German temporary staffing industry has been substantial, and that the state has been an active agent, it has not been without its controversies and challenges, and that features of the industry remain potential barriers for its future development." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A new multidimensional approach to measuring precarious employment (2017)
Zitatform
García-Pérez, Carmelo, Mercedes Prieto-Alaiz & Hipólito Simón (2017): A new multidimensional approach to measuring precarious employment. In: Social indicators research, Jg. 134, H. 2, S. 437-454. DOI:10.1007/s11205-016-1447-6
Abstract
"This article proposes a new methodology to measure precarious employment with a multidimensional approach. The adjusted multidimensional precariousness rate employed to measure job precariousness is calculated on a counting approach and exhibit several advantages, including its decomposability according to the relative contribution to total precariousness of different dimensions and sub-populations. For illustrative purposes, the methodology is applied to the Spanish case using microdata from the Encuesta de Estructura Salarial (Wage Structure Survey) and considering three precariousness dimensions of jobs (low wages, fixed-term contracts and part-time work). The evidence obtained shows that at the beginning of the economic crisis there was an increase in the incidence and intensity of precariousness for new jobs created in the Spanish economy. Moreover, obtained evidence shows that the incidence of precarious employment is particularly high in certain economic sectors and for females." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Short notice, big difference?: the effect of temporary employment on firm competitiveness across sectors (2017)
Zitatform
Giuliano, Romina, Stephan Kampelmann, Benoît Mahy & François Rycx (2017): Short notice, big difference? The effect of temporary employment on firm competitiveness across sectors. (IZA discussion paper 10579), Bonn, 35 S.
Abstract
"This paper is one of the first to examine how the use of fixed-term employment contracts (FTCs) affects firm competitiveness (i.e. productivity, wages and profits) while controlling for key econometric issues such as time-invariant unobserved workplace characteristics, endogeneity and state dependence. We apply dynamic panel data estimation techniques to detailed Belgian linked employer-employee data covering all years from 1999 to 2010. Results show that the effects of FTCs on firm competitiveness vary across sectors: while temporary employment is found to enhance productivity and profits in (labour-intensive) services, this is not the case in manufacturing and construction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: BJIR, Vol. 55, No. 2 (2017), S. 421-449 -
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Unsichere Beschäftigung und Prekarität - im Lebensverlauf und im Haushalt (2017)
Zitatform
Goebel, Jan & Anita Kottwitz (2017): Unsichere Beschäftigung und Prekarität - im Lebensverlauf und im Haushalt. In: Forschungsverbund Sozioökonomische Berichterstattung (Hrsg.) (2017): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Exklusive Teilhabe - ungenutzte Chancen. Dritter Bericht, S. 1-36. DOI:10.3278/6004498w014
Abstract
"In diesem Kapitel werden auf der Basis von Mikrodaten Haushalts- und Familienstrukturen, Beschäftigungsverhältnisse mit prekärem Potenzial und materielle Teilhabe aus der Querschnitts- und der Lebensverlaufsperspektive beschrieben. Im Mittelpunkt steht die Analyse des Zusammenhangs zwischen individuellen Beschäftigungsverhältnissen mit prekärem Potenzial und materieller Teilhabe auf der Haushaltsebene.
Über Sequenzmusteranalysen lassen sich Verlaufstypen mit dauerhafter gefährdeter Teilhabe identifizieren, die auf prekäre Beschäftigungsverläufe und fehlende Sicherungsleistungen durch andere Haushaltsmitglieder zurückzuführen sind. Es werden insbesondere geschlechts- und regionsspezifische Unterschiede sichtbar." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure (2017)
Goldschmidt, Deborah; Schmieder, Johannes F.;Zitatform
Goldschmidt, Deborah & Johannes F. Schmieder (2017): The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 132, H. 3, S. 1165-1217. DOI:10.1093/qje/qjx008
Abstract
"The nature of the relationship between employers and employees has been changing over the past three decades, with firms increasingly relying on contractors, temp agencies, and franchises rather than hiring employees directly. We investigate the impact of this transformation on the wage structure by following jobs that are moved outside the boundary of lead employers to contracting firms. We develop a new method for identifying outsourcing of food, cleaning, security, and logistics services in administrative data using the universe of social security records in Germany. We document a dramatic growth of domestic outsourcing in Germany since the early 1990s. Event-study analyses show that wages in outsourced jobs fall by approximately 10-15% relative to similar jobs that are not outsourced. We find evidence that the wage losses associated with outsourcing stem from a loss of firm-specific rents, suggesting that labor cost savings are an important reason firms choose to contract out these services. Finally, we tie the increase in outsourcing activity to broader changes in the German wage structure, in particular showing that outsourcing of cleaning, security, and logistics services alone accounts for around 9% of the increase in German wage inequality since the 1980s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 9194 -
Literaturhinweis
Temporary contracts, participation in decision making and job satisfaction in European workers: Is there a buffering effect? (2017)
Zitatform
Goñi-Legaz, Salomé & Andrea Ollo-López (2017): Temporary contracts, participation in decision making and job satisfaction in European workers. Is there a buffering effect? In: International journal of manpower, Jg. 38, H. 6, S. 875-892. DOI:10.1108/IJM-04-2016-0086
Abstract
"Purpose
The aim of this paper is to establish to what extent temporary contract and participation in decision making impact on employees job satisfaction and to propose a model whereby participation in decision making mitigates against the negative impact that temporary work has on job satisfaction.
Design/methodology/approach
We use data for a representative sample of 14,778 employees in 23 European countries. In order to test the hypotheses, we use regression models and the Chow test.
Findings
The results show that while temporary contracts decreases job satisfaction, participation in decision making increases it. However, autonomous teams, job autonomy, and job involvement buffers against the negative effect that temporary contract has on job satisfaction.
Research limitations/implications
The use of secondary data and the non-longitudinal nature of the dataset
Practical implications
The effect of participation in decision making in job satisfaction is greater for temporary workers than for permanents. Participation in decision making should not be restricted to permanent workers.
Originality/value
Participation in decision making and temporary contracts has been considered incompatible practices. The paper contributes to enrich the understanding of the relationship between these practices and job satisfaction. Sample representatives support the results obtained." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
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Evaluation der IHK-Pilotinitiative Zertifizierung von Teilqualifikationen: Abschlussbericht (2017)
Grebe, Tim; Schüren, Verena; Ekert, Stefan;Zitatform
Grebe, Tim, Verena Schüren & Stefan Ekert (2017): Evaluation der IHK-Pilotinitiative Zertifizierung von Teilqualifikationen. Abschlussbericht. Berlin, 49 S.
Abstract
"In der Pilotinitiative 'Chancen nutzen! Mit Teilqualifikationen Richtung Beruf' haben viele Industrie- und Handelskammern (IHKs) und Bildungsträger gute Erfahrungen gemacht. Das zeigt die jetzt veröffentlichte Evaluierung. Die Analyse beschreibt außerdem, was bei der anstehenden Umsetzung eines flächendeckenden Angebotes zu beachten ist.
Die dringliche Aufgabe der Fachkräftesicherung fordert praktische und innovative Lösungen. Jenseits ihrer 'klassischen' Handlungsfelder duale Ausbildung und berufliche Fortbildung hat die IHK-Organisation deshalb 2012 eine Pilotinitiative gestartet, die geringqualifizierten Erwachsenen, für die eine Erstausbildung nicht mehr in Frage kommt, Perspektiven eröffnet. Kernpunkt ist die Erprobung von Teilqualifikationen, die über 25-Jährigen den Einstieg in eine qualifizierte berufliche Tätigkeit und den schrittweisen, nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses ermöglicht. Nicht zuletzt wegen der politischen Bedeutung des Themas ließ der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Initiative in den Jahren 2013 bis 2016 wissenschaftlich begleiten und evaluieren.
Der Abschlussbericht des Forschungs- und Beratungsunternehmens Interval liegt nun vor und gibt Auskunft über die Ergebnisse des Projekts. Er zeigt darüber hinaus die Erfolgsfaktoren für das Gelingen von Teilqualifikationen auf und formuliert Anforderungen an das künftige Unterstützungsangebot der IHKs." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigung im Direktvertrieb: Erwerbsarbeit mit prekären Folgen (2017)
Zitatform
Groß, Claudia & Karina Becker (2017): Beschäftigung im Direktvertrieb. Erwerbsarbeit mit prekären Folgen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 2, S. 117-126. DOI:10.5771/0342-300X-2017-2-117
Abstract
"Trotz wachsender Beschäftigungszahlen im Direktvertrieb - bis 2019 werden eine Million Beschäftigte erwartet - ist über die problematischen Arbeitsbedingungen der - oft weiblichen - Vertrieblerinnen und Vertriebler wenig bekannt. Ohne eigene Interessenvertretung sind diese den Vorgaben und Regeln international agierender Großkonzerne unterworfen und arbeiten unter in vielerlei Hinsicht prekären Bedingungen. Es handelt sich um eine Form abhängiger Selbstständigkeit: Die Beschäftigten arbeiten weder völlig autonom und getrennt von den Unternehmen, noch sind sie in einer Weise integriert, wie dies bei betrieblich organisierter Arbeit der Fall ist. In unserem Beitrag informieren wir über dieses Beschäftigungsfeld, zeigen am Beispiel Tupperware Spannungsfelder dieser Tätigkeit auf, ziehen arbeitspolitische Konsequenzen aus den beschriebenen Problemen und machen Vorschläge für die bessere Erforschung dieser Beschäftigungsform." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie Erwerbstätige ihre berufliche Lage in Zeiten des Wandels wahrnehmen (Serie "PASS") (2017)
Zitatform
Gundert, Stefanie (2017): Wie Erwerbstätige ihre berufliche Lage in Zeiten des Wandels wahrnehmen (Serie "PASS"). In: IAB-Forum H. 15.11.2017, o. Sz., 2017-11-09.
Abstract
"Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Das zeigen auch die Forschungsergebnisse aus dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Obwohl die meisten Erwerbstätigen auch heute noch in unbefristeten Festanstellungen tätig sind, haben andere Formen der Beschäftigung seit den 1980er Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. So ist etwa die Zahl der Teilzeit- und Minijobs gestiegen, was mit der zunehmenden Erwerbstätigkeit von Frauen und dem vielerorts knappen Angebot an Kinderbetreuungs- und Pflegeeinrichtungen zusammenhängt. Vor allem Mütter arbeiten oftmals in Teilzeit, um beruflichen und privaten Anforderungen gleichermaßen gerecht werden zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Agenda 2010 - zur Diskussion über weitere Reformen der Reform (2017)
Zitatform
Haller, Peter, Elke Jahn, Gesine Stephan, Simon Trenkle & Enzo Weber (2017): Agenda 2010 - zur Diskussion über weitere Reformen der Reform. (IAB-Stellungnahme 05/2017), Nürnberg, 13 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2017/18 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Diskussion über weitere Korrekturen der Agenda 2010 gebeten. Das IAB äußerte sich im Herbst 2017 zu den Effekten der Hartz-Reformen und zu möglichen weiteren politischen Maßnahmen am Arbeitsmarkt, betrachtete die Effekte mit dem Alter steigender Anspruchsdauern des Arbeitslosengeldes und die Auswirkungen der Reform der Bezugsdauer für ältere Arbeitslose ab 45 Jahren von 2006 und ging auf die am 1. April 2017 in Kraft getretenen gesetzlichen Änderungen zu Zeitarbeit und Werkverträgen ein. Die Erkenntnisse hierzu werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The rise and fall of U.S. low-skilled immigration (2017)
Zitatform
Hanson, Gordon, Chen Liu & Craig McIntosh (2017): The rise and fall of U.S. low-skilled immigration. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Spring, S. 83-168.
Abstract
"From the 1970s to the early 2000s, the United States experienced an epochal wave of low-skilled immigration. Since the Great Recession, however, U.S. borders have become a far less active place when it comes to the net arrival of foreign workers. The number of undocumented immigrants has declined in absolute terms, while the overall population of low-skilled, foreign-born workers has remained stable. We examine how the scale and composition of low-skilled immigration in the United States have evolved over time, and how relative income growth and demographic shifts in the Western Hemisphere have contributed to the recent immigration slowdown. Because major source countries for U.S. immigration are now seeing and will continue to see weak growth of the labor supply relative to the United States, future immigration rates of young, low-skilled workers appear unlikely to rebound, whether or not U.S. immigration policies tighten further." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Drei Stellschrauben gegen Fristverträge (2017)
Zitatform
Hohendanner, Christian (2017): Drei Stellschrauben gegen Fristverträge. In: DBB-Magazin : Monatszeitschrift des DBB, Jg. 68, H. 3, S. 26-27., 2017-02-16.
Abstract
"In den letzten Jahren ist der Ruf nach einer Eindämmung befristeter Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst lauter geworden. Nicht zu Unrecht: Befristungen sind häufig mit Beschäftigungsunsicherheit verbunden und erschweren die individuelle Lebensplanung. Vor allem junge Menschen im Familiengründungsalter sind davon betroffen. Eine Studie des ifo-Instituts hat jüngst ergeben, dass sich Befristungen negativ sowohl auf Familiengründungen an sich als auch auf die Anzahl der Kinder auswirken. Im Hinblick auf den demografischen Wandel ist das kein wünschenswerter Effekt. Die fehlende Kontrolle über die eigenen Handlungsmöglichkeiten, der permanent nagende Zweifel, ob man in einigen Monaten noch beschäftigt ist, können zudem die Gesundheit der Betroffenen beeinträchtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fragmentierte Belegschaften: Leiharbeit, Informalität und Soloselbständigkeit in globaler Perspektive (2017)
Holst, Hajo; Manske, Alexandra; Matuschek, Ingo; Ludwig, Carmen; Tomadoni, Claudia; Berti, Natalia; Holzschuh, Madeleine; Håkansson, Kristina ; Niehoff, Steffen; Holst, Hajo; Nowak, Jörg ; Isidorsson, Tommy ; Pernicka, Susanne; Webster, Edward ; Pulignano, Valeria ; Hefler, Günter; Reichel, Astrid ; Jordhus-Lier, David; Schmalz, Stefan ; Holzschuh, Madeleine; Singe, Ingo; Brunsen, Hendrik; Sittel, Johanna ;Zitatform
Holst, Hajo (Hrsg.) (2017): Fragmentierte Belegschaften. Leiharbeit, Informalität und Soloselbständigkeit in globaler Perspektive. (International labour studies 12), Frankfurt: Campus-Verl., 308 S.
Abstract
"Leiharbeit, Informalität und Soloselbständigkeit sind auf dem Vormarsch - und dies nicht nur in Deutschland. Rund um den Globus greifen Unternehmen auf Outsourcing zurück und setzen externe Arbeitskräfte ein, um Kosten zu reduzieren und langfristige Bindungen zu vermeiden, aber auch um spezifisches Know-how einzukaufen. Anhand dichter empirischer Studien beleuchten die Beiträge die entsprechenden Managementpraktiken, den Arbeitsalltag der Beschäftigten und die Reaktionen der Interessenvertretungen. Dabei nehmen sie neben der Automobilindustrie, der Logistikbranche und der Kreativwirtschaft auch die verschiedenen Arbeitsgesellschaften des Globalen Nordens und Südens in den Blick." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis
Hajo Holst: Fragmentierte Belegschaften: Problemaufriss und Übersicht (9-30);
I. Externalisierung, Leiharbeit und Informalität in der Industrie
Hajo Holst, Hendrik Brunsen, Ingo Matuschek, Steffen Niehoff: Zwei Logiken der Externalisierung - Fragmentierte Arbeit in der Forschung & Entwicklung der Automobilindustrie (33-67);
Stefan Schmalz Natalia Berti, Madeleine Holzschuh, Johanna Sittel, Claudia Tomadoni: Unsicherheit als Alltagserfahrung: Abgestufte Beschäftigungshierarchien im Wertschöpfungssystem Automobil in Argentinien (69-97);
Kristina Hakansson, Tommy Isidorsson: Flexibilität und Unsicherheit: Leiharbeit in Schweden (99-115);
Jörg Nowak: Streiks und Arbeiterunruhen in der indischen Autoindustrie: Konflikte bei Maruti Suzuki India Limited 2011/2012 (117-141);
Valeria Pulignano: Atypische Beschäftigung und Fragmentierung des Arbeitsmarktes in Italien - "Karussell der Prekarität"? (143-161);
II. Outsourcing, freie Mitarbeiter/innen und Befristungen im Dienstleistungssektor
Hajo Holst, Ingo Singe: Arbeiten in Parallelwelten - Externalisierung und Informalisierung von Arbeit in der Paketzustellung (165-190);
Alexandra Manske, Hendrik Brunsen: Informelle Beziehungen als Flexibilitätsressource auf Projektarbeitsmärkten: Zur Sozialordnung einer Designagentur (191-215);
Carmen Ludwig, Edward Webster: Zwischen inklusiver und exldusiver Solidarität: Die Fragmentierung kommunaler Beschäftigung in Johannesburg (217-244);
David Jordhus-Lier: Flexibilisierung als Fragmentierung: Der Kampf gegen Outsourcing im norwegischen Hotelsektor (245-267);
Susanne Pernicka, Astrid Reichel, Günter Hefter: Wissenschaftskarrieren an österreichischen Universitäten: Zur Bedeutung von neuen Steuerungsmodellen, institutionalisierten Leitbildern und Praktiken (269-301). -
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Occupational health and safety of temporary and agency workers (2017)
Zitatform
Hopkins, Benjamin (2017): Occupational health and safety of temporary and agency workers. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 4, S. 609-628. DOI:10.1177/0143831X15581424
Abstract
"Previous quantitative studies have established a link between precarious work and occupational health and safety (OHS). Using an ethnographically informed qualitative approach, this article investigates the workplace experiences of different types of precarious workers, in particular those who are directly-employed temporary workers and those who are engaged through an agency. Drawing on the work of Andrew Hopkins, the article finds cultural practices that lead to worsened OHS experiences for those who are engaged through an agency. These experiences include inadequate safety training, poor quality personal protective equipment and a lack of clarity of supervisory roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Digital labor markets and global talent flows (2017)
Zitatform
Horton, John, William R. Kerr & Christopher Stanton (2017): Digital labor markets and global talent flows. (NBER working paper 23398), Cambrige, Mass., 42 S. DOI:10.3386/w23398
Abstract
"Digital labor markets are rapidly expanding and connecting companies and contractors on a global basis. We review the environment in which these markets take root, the micro- and macro-level studies of their operations, their ongoing evolution and recent trends, and perspectives for undertaking research with micro-data from these labor platforms. We undertake new empirical analyses of Upwork data regarding 1) the alignment of micro- and macro-level approaches to disproportionate ethnic-connected exchanges on digital platforms, 2) gravity model analyses of global outsourcing contract flows and their determinants for digital labor markets, and 3) quantification of own- and cross-country elasticities for contract work by wage rate. Digital labor markets are an exciting frontier for global talent flows and growing rapidly in importance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The recent decline of single quarter jobs (2017)
Hyatt, Henry R.; Spletzer, James R.;Zitatform
Hyatt, Henry R. & James R. Spletzer (2017): The recent decline of single quarter jobs. In: Labour economics, Jg. 46, H. June, S. 166-176. DOI:10.1016/j.labeco.2016.10.001
Abstract
"Rates of hiring and job separation fell by as much as a third in the U.S. between the late 1990s and the early 2010s. Half of this decline is associated with the declining incidence of jobs that start and end in the same calendar quarter, employment events that we call 'single quarter jobs.' We investigate this unique subset of jobs and its decline using matched employer-employee data for the years 1996 - 2012. We characterize the worker demographics and employer characteristics of single quarter jobs, and demonstrate that changes over time in workforce and employer composition explain little of the decline in these jobs. We find that the decline in these jobs accounts for about a third of the decline in the fraction of the population that holds a job in the private sector that occurred from the mid-2000s to the early 2010s. We also find little evidence that single quarter jobs are stepping stones into longer-term employment. Finally, we show that the inclusion or exclusion of these single quarter jobs creates divergent trends in average earnings and the dispersion of earnings for the years 1996 - 2012. To the extent that administrative records measure the volatile tail of the employment distribution better than conventional household surveys, these findings show that measurement of short duration jobs matters for economic analysis." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
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auch erschienen als: IZA discussion paper , 8805 -
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Verwerfungen in der "moralischen Ökonomie des Wohlfahrtsstaates": Ausgrenzungen prekär Beschäftigter und die Problematik sozialer und politischer Bürgerschaft (2017)
Zitatform
Hürtgen, Stefanie (2017): Verwerfungen in der "moralischen Ökonomie des Wohlfahrtsstaates". Ausgrenzungen prekär Beschäftigter und die Problematik sozialer und politischer Bürgerschaft. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 10, H. 1, S. 23-28.
Abstract
"Der vorliegende Text befasst sich mit sozialer Ausgrenzung von prekär Beschäftigten durch Kernbelegschaften. Prekarisierung, so die These, muss auch als eine soziale Praxis, als doing precarity, seitens der Stammbeschäftigten verstanden werden. Im Anschluss an eine Analyse gängiger Ansätze zur Erklärung dieses Phänomens wird anhand umfassenden empirischen Materials eine eigene Interpretation vorgestellt. Hiernach suchen die Stammbeschäftigten durch die Abwehr von Prekären eine gesellschaftliche Konfiguration zu behaupten, die als 'moralische Ökonomie des Wohlfahrtsstaates' bezeichnet werden kann, und deren Herzstück die strukturelle Verbindung von Lohnarbeit und sozialer sowie politischer Bürgerschaft darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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German temporary agency workers' SWB: the impact of POS provided by agencies (2017)
Zitatform
Imhof, Susanne & Maike Andresen (2017): German temporary agency workers' SWB. The impact of POS provided by agencies. In: Employee relations, Jg. 39, H. 7, S. 1030-1047. DOI:10.1108/ER-08-2016-0162
Abstract
"Purpose
The purpose of this paper is to focus on the specific relationship between temporary agency workers (TAWs) and their employing temporary work agencies in Germany that is characterized - in contrast to other European countries - by agencies' central role in employment and the prevalence of permanent contracts. The study addresses a research gap in understanding the mediating role of perceived organizational support (POS) provided by temporary work agencies in the relationship between employment-specific antecedents and TAWs' subjective well-being (SWB).
Design/methodology/approach
Based on a sample of 350 TAWs in Germany, the mediating role of POS provided by agencies is analyzed using structural equation modeling.
Findings
The authors show that procedural justice, performance feedback and social network availability positively relate to POS while perceived job insecurity shows the expected negative influence and distributive justice has no impact on POS. POS, in turn, positively relates to SWB. The partially mediating effect of POS between employment-specific antecedents and SWB is also confirmed.
Research limitations/implications
The study is based on cross-sectional data and self-reported measures; this may limit causal inferences.
Practical implications
The results highlight the importance of agencies creating POS and reducing perceived job insecurity for improving TAWs' SWB.
Originality/value
The study contributes to previous POS research by focusing on the agencies' role and by showing the mediating effect of POS on TAWs' SWB in Germany." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en)) -
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Recent developments in the Irish labour market: is it all good news? (2017)
Zitatform
Kelly, Elish & Alan Barrett (2017): Recent developments in the Irish labour market. Is it all good news? (IZA discussion paper 10541), Bonn, 22 S.
Abstract
"Across many countries, the rise of atypical work has been noted whereby employees are increasingly in less secure contractual situations. While this might lead to more flexible labour markets, there are potential downsides for individuals. We explore the prevalence of atypical work in Ireland which provides a fascinating case-study. Ireland experienced a dramatic deterioration in its labour market around the Great Recession with unemployment rising from 4.8 percent in 2007 to 15 percent in 2012. This situation was also reversed somewhat quickly with unemployment falling to 8 percent by 2016. Such dramatic swings provide the context in which we explore whether atypical work increased for new job holders with the onset of recession and whether or not this weakened as the economy recovered. We find that atypical work did increase with the recession and, although moderating, the likelihood of new jobs being atypical persisted into the recovery. This raises important questions about whether economic recovery alone will improve job quality, in addition to jobs numbers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zweitbeschäftigungen in Deutschland: Immer mehr Menschen haben einen Nebenjob (2017)
Zitatform
Klinger, Sabine & Enzo Weber (2017): Zweitbeschäftigungen in Deutschland: Immer mehr Menschen haben einen Nebenjob. (IAB-Kurzbericht 22/2017), Nürnberg, 11 S.
Abstract
"Über drei Millionen Menschen in Deutschland gehen mehr als einer Erwerbstätigkeit nach. Ihre Anzahl und ihr Anteil an allen Beschäftigten haben sich seit 2003 mehr als verdoppelt. Wer sind diese Millionen Nebenjobber? In welchen Berufen sind sie besonders häufig vertreten? Wovon hängt es ab, ob jemand einen Nebenjob ausübt? Und warum nimmt die Zahl seit Jahren zu? Um mehr über die Nebenjobber zu erfahren, haben wir für diesen Kurzbericht umfangreiche Daten aus der IAB-Beschäftigtenhistorik aufbereitet und ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeit gerecht verteilt?: Eine Analyse der arbeitsrechtlichen Regulierung anhand der Philosophien von John Rawls und Amartya Sen (2017)
Kramer, Michal;Zitatform
Kramer, Michal (2017): Arbeit gerecht verteilt? Eine Analyse der arbeitsrechtlichen Regulierung anhand der Philosophien von John Rawls und Amartya Sen. (Nomos Universitätsschriften - Recht 915), Baden-Baden: Nomos, 486 S. DOI:10.5771/9783845281049
Abstract
"Der Band stellt die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit am Arbeitsmarkt. Die Entwicklung von Arbeitsverhältnissen bzw. von Beschäftigungsformen in Deutschland, insbesondere seit dem Anfang der 90er Jahren, hat eine neue Arbeitswelt gestaltet. Neben der Entwicklung von neuen Formen von Arbeitsverhältnissen, auch als 'atypische Beschäftigung' bezeichnet, wird die Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung, vor allem die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes, thematisiert. Diese Entwicklungen werden angesichts deren unterschiedlicher Ziele und Auswirkungen gemäß ausgewählter Theorien sozialer Gerechtigkeit bewertet. Analysiert und angewendet werden zum einem John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit - Gerechtigkeit als Fairness - zum anderen der Ansatz der Verwirklichungschancen (Capability approach) von Amartya Sen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Finanzielle Anreize für Umschulungen: Erkenntnisse aus einem Modellprojekt (2017)
Zitatform
Lang, Julia & Christopher Osiander (2017): Finanzielle Anreize für Umschulungen. Erkenntnisse aus einem Modellprojekt. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 9, S. 569-591., 2017-02-03. DOI:10.3790/sfo.66.9.569
Abstract
"Weiterbildung und Qualifizierung sind wichtige Bestandteile der deutschen Arbeitsmarktpolitik und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und möglicher Fachkräfteengpässe von großer Bedeutung. Geringqualifizierte Arbeitslose für eine berufsqualifizierende Umschulung zu gewinnen ist in der Praxis allerdings oft eine Herausforderung. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich daher mit einem Modellprojekt in Thüringen, in dessen Rahmen geringqualifizierte Arbeitslose, die eine Umschulung beginnen, bei erfolgreichem Verlauf dieser Maßnahme finanzielle Prämien erhalten. Wir analysieren, welche Eigenschaften Arbeitslose in diesem Modellprojekt aufweisen und welche Lehren man aus dem Design des Modellversuchs für die wissenschaftliche Evaluation ziehen kann. Insbesondere wären höhere Fallzahlen und eine stärker an den Voraussetzungen für Evaluationsstudien orientierte Ausgestaltung wünschenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The structure of the wage gap for temporary workers: evidence from Australian panel data (2017)
Zitatform
Laß, Inga & Mark Wooden (2017): The structure of the wage gap for temporary workers. Evidence from Australian panel data. (IZA discussion paper 10670), Bonn, 28 S.
Abstract
"This study uses panel data for Australia from the HILDA Survey to estimate the wage differential between workers in temporary jobs and workers in permanent jobs. Specifically, unconditional quantile regression methods with fixed effects are used to examine how this gap varies over the entire wages distribution. While fixed-term contract workers are on rates of pay that are similar to permanent workers, low-paid casual workers experience a wage penalty and high-paid casual workers a wage premium compared to their permanent counterparts. Finally, temporary agency workers usually receive a wage premium, which is particularly large for the most well paid." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: BJIR, online first (2019), 26 S. -
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The structural invisibility of outsiders: the role of migrant labour in the meat-processing industry (2017)
Zitatform
Lever, John & Paul Milbourne (2017): The structural invisibility of outsiders. The role of migrant labour in the meat-processing industry. In: Sociology, Jg. 51, H. 2, S. 306-322. DOI:10.1177/0038038515616354
Abstract
"This article examines the role of migrant workers in meat-processing factories in the UK. Drawing on materials from mixed methods research in a number of case study towns across Wales, we explore the structural and spatial processes that position migrant workers as outsiders. While state policy and immigration controls are often presented as a way of protecting migrant workers from work-based exploitation and ensuring jobs for British workers, our research highlights that the situation 'on the ground' is more complex. We argue that 'self-exploitation' among the migrant workforce is linked to the strategies of employers and the organisation of work, and that hyper-flexible work patterns have reinforced the spatial and social invisibilities of migrant workers in this sector. While this creates problems for migrant workers, we conclude that it is beneficial to supermarkets looking to supply consumers with the regular supply of cheap food to which they have become accustomed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Marginal employment for welfare recipients: stepping stone or obstacle? (2017)
Zitatform
Lietzmann, Torsten, Paul Schmelzer & Jürgen Wiemers (2017): Marginal employment for welfare recipients: stepping stone or obstacle? In: Labour, Jg. 31, H. 4, S. 394-414., 2017-04-06. DOI:10.1111/labr.12098
Abstract
"Marginal employment (ME) is one of the largest forms of atypical employment in Germany. We analyse whether ME has a 'stepping stone' function for unemployed individuals, i.e., whether ME increases the subsequent probability of regular employment. We find differing treatment effects by unemployment duration. According to our results, ME increases the likelihood of regular employment within a 3-year observation period only for those who take up ME several months after beginning to receive benefits. In contrast, for those starting ME within the first months of receiving benefits, there is no effect on the probability of regular employment. Although we took several measures to minimize the impact of unobserved heterogeneity, our results can only be interpreted as causal if the conditional independence assumption holds." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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The impact of temporary employment on productivity: The importance of sectors' skill intensity (2017)
Zitatform
Lisi, Domenico & Miguel Ángel Malo (2017): The impact of temporary employment on productivity. The importance of sectors' skill intensity. In: Journal for labour market research, Jg. 50, H. 1, S. 91-112., 2017-02-21. DOI:10.1007/s12651-017-0222-8
Abstract
"Jüngste wirtschaftswissenschaftliche Abhandlungen betonen, dass die Nutzung befristeter Arbeitsverträge einen negativen Einfluss auf die Produktivität haben könnte. Es sprechen jedoch verschiedene Gründe dafür, dass die Auswirkungen befristeter Arbeitsverträge nicht in allen Branchen gleich sind. In diesem Artikel untersuchen wir den Einfluss von befristeten Arbeitsverträgen auf das Produktivitätswachstum und fragen insbesondere, ob es je nach der Qualifikationsintensität der Branchen Unterschiede gibt. Unser Datensatz ist ein Panel europäischer Länder auf Wirtschaftszweigebene, das es uns gestattet, die Branchen nach Qualifikationsintensität zu unterscheiden. Unser wichtigstes Ergebnis ist, dass befristete Beschäftigung einen negativen Einfluss auf das Produktivitätswachstum hat, dies aber in Branchen mit hoher Qualifikationsintensität stärkere negative Auswirkungen hat.Während ein Anstieg des Anteils an befristeter Beschäftigung in qualifikationsintensiven Branchen um 10 Prozentpunkte das Produktivitätswachstum um rund 1 - 1,5% senken würde, betrüge dieser Wert in weniger qualifikationsintensiven Branchen nur rund 0,5 - 0,8%. Dieses Ergebnis ist stabil für verschiedene Intensitätsindices und Produktivitätsmaßnahmen sowie für die Stichprobenzusammensetzung. Des Weiteren behandeln wir politische Auswirkungen dieses Ergebnisses für die Arbeitsmarktregulierung." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Veränderungen der Arbeitswelt: Zu den Auswirkungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels für Geringqualifizierte (2017)
Zitatform
Matthes, Britta & Enzo Weber (2017): Veränderungen der Arbeitswelt. Zu den Auswirkungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels für Geringqualifizierte. (IAB-Stellungnahme 01/2017), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2016/2017 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu künftigen Veränderungen der Arbeitswelt infolge des durch die Digitalisierung und die demografische Entwicklung bedingten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels gebeten. Im Herbst 2016 äußerte sich das IAB zu den damit verbundenen Herausforderungen und Handlungsbedarfe für Arbeitnehmer am unteren Ende der Qualifikationsskala. Das IAB ging dabei auf die Auswirkungen der Digitalisierung und der demografischen Entwicklung auf die Arbeitskräftenachfrage, auf Substitutionspotenziale durch die Digitalisierung und deren regionale Unterschiede, auf mögliche Verbesserungen der Beschäftigungsbedingungen, zusätzliche Qualifizierungs- und Weiterbildungsbedarfe sowie die Bedeutung von Beratung und Vermittlung ein. Die Erkenntnisse hierzu werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsbildung für Geringqualifizierte: Barrieren und Erträge (2017)
Matthes, Britta ; Schöpf, Nicolas; Heisler, Dietmar ; Sandal, Cüneyt; Severing, Eckart; Röben, Peter; Fischer, Martin; Reutter, Gerhard; Seyda, Susanne; Middendorf, Lena; Flake, Regina; Malin, Lydia ; Zisenis, Dieter; Kunzendorf, Martina; Dauser, Dominique; Klein, Rosemarie; Schöpper-Grabe, Sigrid; Klein, Helmut E.;Zitatform
Matthes, Britta & Eckart Severing (Hrsg.) (2017): Berufsbildung für Geringqualifizierte. Barrieren und Erträge. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bonn: Bertelsmann, 154 S.
Abstract
"Bildungsangebote, mit denen Geringqualifizierte das Lernen wieder lernen und gleichzeitig den Übergang in den Beruf bewältigen, sind ein zentrales Thema dieses Sammelbandes. Nach einer Einführung in die Lebenssituation und Potenziale An- und Ungelernter stellen die Autor:innen in ihren Beiträgen Modellprojekte vor, in denen Grundbildung mit berufsfachlicher Ausbildung kombiniert wird. Der zweite Themenstrang befasst sich mit der Validierung nonformal oder informell erworbener beruflicher Kompetenzen. Durch neue Konzepte und Bewertungskriterien soll der berufliche Einstieg von der Bindung an formal erworbene und zertifizierte Bildungsabschlüsse entkoppelt werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Einsatz und Auswirkungen von Zeitarbeit : Empirische Evidenz für Deutschland (2017)
Zitatform
Minten, Axel (2017): Einsatz und Auswirkungen von Zeitarbeit : Empirische Evidenz für Deutschland. Aachen, 150 S. DOI:10.18154/RWTH-2018-223085
Abstract
"Die vorliegende Dissertation mit dem Titel "Einsatz und Auswirkungen von Zeitarbeit - Empirische Evidenz für Deutschland" befasst sich mit der Beschäftigungsform Zeitarbeit. Die vorgenommenen Analysen ermöglichen ein vertieftes Verständnis der Umstände und Ausgestaltung des Einsatzes von Zeitarbeit sowie den Auswirkungen. Es werden sowohl Determinanten einer Zeitarbeitsbeschäftigung als auch mögliche Folgeeffekte einer Beschäftigung in der Zeitarbeit auf die Zeitarbeitnehmer betrachtet. Ein exklusiver Datensatz einer der größten in Deutschland aktiven Zeitarbeitsagenturen der Jahre 2007 bis 2011 mit Informationen von fast 12.000 Zeitarbeitnehmern und ihre Einsätze in Entleihunternehmen ermöglicht Analysen der Tätigkeiten der Arbeitnehmer in Zeitarbeit, die so bisher noch nicht vorgenommen werden konnten. Ergänzt werden die Erkenntnisse mit Analysen weiterer Panel-Daten aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht, um ein noch tieferes Verständnis herbeizuführen. Untersucht werden neben der Beschäftigungsstruktur in der Zeitarbeit auch die von den Zeitarbeitnehmern empfundene Arbeits- und Lebenszufriedenheit sowie ihre von den entleihenden Unternehmen berichtete Motivation und Arbeitsmoral. Darüber hinaus werden mögliche Übernahmeeffekte von Zeitarbeit in reguläre Beschäftigung durch die entleihenden Unternehmen untersucht. Außerdem werden Erkenntnisse über die Eigenschaften der Unternehmen gewonnen, welche Zeitarbeit einsetzen und welche Zeitarbeitnehmer auch in ihre Stammbelegschaft übernommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsmarkt kompakt: Analysen, Daten, Fakten (2017)
Zitatform
Möller, Joachim & Ulrich Walwei (Hrsg.) (2017): Arbeitsmarkt kompakt. Analysen, Daten, Fakten. (IAB-Bibliothek 363), Bielefeld: Bertelsmann, 174 S. DOI:10.3278/300936w
Abstract
"'Arbeitsmarkt kompakt' bietet eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Arbeitsmarkts für Wissenschaftler und Praktiker. Kurzgefasste, mit zahlreichen Infografiken versehene Texte erlauben einen schnellen Überblick über einschlägige Forschungsbefunde des IAB. Der Band befasst sich mit folgenden Themenfeldern:
- Standortbestimmung: Herausforderungen am Arbeitsmarkt
- Demografie und Erwerbsbeteiligung
- Beschäftigungsformen
- Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug
- Löhne und Lohnstruktur (mit einem Schwerpunkt auf dem Thema 'Mindestlohn')
- Bildung und Beruf
- Digitalisierung
- Migration und Integration
- Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen"
(Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Die Bedeutung von Nicht-Lohnkosten für atypische Beschäftigung aus Sicht von Betrieben und Arbeitnehmern (2017)
Neubäumer, Renate;Zitatform
Neubäumer, Renate (2017): Die Bedeutung von Nicht-Lohnkosten für atypische Beschäftigung aus Sicht von Betrieben und Arbeitnehmern. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 1, S. 36-44. DOI:10.5771/0342-300X-2017-1-36
Abstract
"In dem Aufsatz wird theoretisch analysiert, wie sich die Verbreitung von Leiharbeit und befristeten Beschäftigungsverhältnissen mit Nicht-Lohnkosten von Betrieben und Such- und Mobilitätskosten von Arbeitnehmern erklären lässt. Betriebe setzen zum einen atypische Beschäftigungsverhältnisse ein, um erst am Arbeitsplatz die Eignung von Arbeitnehmern zu überprüfen und auf dieses Weise hohe Auswahlkosten bzw. hohe Kosten durch die Nichteignung von Mitarbeitern zu vermeiden. Zum anderen schaffen sich Betriebe durch die Beschäftigung von Leiharbeitern und durch befristete Verträge einen 'Flexibilitätspuffer', um so bei starken Nachfrageschwankungen oder bei dauerhaftem Nachfragerückgang ihre Belegschaft verkleinern zu können, ohne dass ihnen Kündigungskosten entstehen. Dagegen streben Arbeitnehmer keine atypischen Beschäftigungsverhältnisse an, die für sie eine höhere Beschäftigungsunsicherheit bedeuten. Sie sind allerdings umso eher zur Annahme solcher Stellen bereit, je höhere Suchkosten in Form von entgangenem Einkommen und dem Verlust von Humankapital ihnen andernfalls entstehen würden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Temporary agency employment in Germany: A strategic "buffer" for firms and regions in the crisis? (2017)
Zitatform
Neumann, Uwe (2017): Temporary agency employment in Germany. A strategic "buffer" for firms and regions in the crisis? (Ruhr economic papers 727), Essen, 32 S. DOI:10.4419/86788847
Abstract
"In zahlreichen europäischen Staaten hat die Zeitarbeit in den vergangenen beiden Jahrzehnten deutlich an Bedeutung gewonnen. Heute sind etwa 2% der Arbeitnehmer in der Europäischen Union bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt. Verschiedene Studien haben festgestellt, dass der Beschäftigungsumfang im Zeitarbeitssektor dem Wirtschaftswachstum vorausläuft. Dieser Beitrag untersucht, ob und inwieweit entleihende Unternehmen in Deutschland die Zeitarbeit als strategischen 'Puffer' zur Anpassung an die bei ihnen fluktuierende Arbeitsnachfrage im Zeitraum 2006-2014, d.h. vor, während und nach der Krise von 2008/2009, nutzten. Unter Zugriff auf Mikrodaten des IAB-Betriebspanels und regionale Arbeitsmarktstatistiken findet die Analyse nur sehr begrenzte Belege für eine systematische 'Puffer'-Funktion der Zeitarbeit. Oftmals nutzen Entleihfirmen die Zeitarbeit vielmehr als Mittel zur Flexibilisierung ihres Personalmanagements. Eine Analyse der Treatmenteffekte (Average Treatment Effect on the Treated, ATT) hinsichtlich der Job- und Lohnentwicklung in Entleihfirmen mit Hilfe eines Propensity Score Matching-Verfahrens führt zu dem Ergebnis, dass diese Art der Flexibilisierung in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit dort ansässige Entleihfirmen offenbar nach der Krise insgesamt zu mehr Einstellungen bewegt hat als vergleichbare Firmen, die während der Krise keine Zeitarbeitskräfte beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Aus der Praxis: Neue Formen der Erwerbstätigkeit in einer globalisierten Welt: Risiko der Aushöhlung von Mindeststandards für Arbeit und soziale Sicherung? (2017)
Niederfranke, Annette; Drewes, Malte;Zitatform
Niederfranke, Annette & Malte Drewes (2017): Aus der Praxis: Neue Formen der Erwerbstätigkeit in einer globalisierten Welt. Risiko der Aushöhlung von Mindeststandards für Arbeit und soziale Sicherung? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 12, S. 919-934. DOI:10.3790/sfo.66.12.919
Abstract
"Die Arbeitswelt von heute und morgen steht vor den gravierendsten Herausforderungen seit der industriellen Revolution: Globalisierung mit Verlagerung von Produktion in Entwicklungs- und Schwellenländer und eine drastisch wachsende Automatisierung und Digitalisierung mit erheblichen Chancen für neue Arbeitsfelder. Gleichzeitig vollzieht sich eine Zunahme an ungesicherten und informellen Arbeitsverhältnissen sowie atypischer Beschäftigungsformen in Teilzeit- und Rufbereitschaft, Leiharbeit, Solo-Selbständigkeit und Arbeit in der Gig Ökonomie. Geringe Bezahlung, unzureichender Arbeitsschutz, eingeschränkte Rechte, mangelnde Kontrolle über Arbeitszeit, wenig oder keine Weiterqualifizierungsmöglichkeit, Diskontinuitäten bei der sozialen Sicherung sowie eine fehlende Sozialpartnerschaft sind Begleiterscheinungen. Bestehende Normen und soziale Sicherungsmechanismen stoßen an ihre Grenzen. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat sich zum Ziel gesetzt, Leitplanken für die Arbeitswelt von morgen zu entwickeln, die diesen veränderten Bedingungen Rechnung tragen. 100 Jahre nach ihrer Gründung legt die ILO das Ergebnis zum 100-jährigen Jubiläum 2019 vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The effect of temporary agency workers on wage of permanent employees: evidence from linked employer-employee data (2017)
Zitatform
Ordine, Patrizia, Giuseppe Rose & Gessica Vella (2017): The effect of temporary agency workers on wage of permanent employees. Evidence from linked employer-employee data. In: Labour, Jg. 31, H. 4, S. 415-432. DOI:10.1111/labr.12102
Abstract
"The effect of flexibility at-the-margin on wage of permanent employees is evaluated using Italian Linked Employer-Employee Data for the period 1991 - 2004. Temporary Agency Workers (TAW) introduced in Italy in 1997 in some specific industries represents a form of flexible job providing a quasi-experimental setup that can be used to obtain identification by applying difference-in-differences. Concerns related to confounding trends are addressed through several robustness and falsification tests. Norms introducing TAW in all sectors in 2000 are also exploited. Results show an increase in permanent employees' wage in industries involved in the reform. This evidence is consistent with insider-outsider theories wherein - in a dual labor market - a rise in the share of unprotected employees may spill over upon insiders' wage." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Click to save and return to course: online education, adjunctification, and the disciplining of academic labour (2017)
Zitatform
Ovetz, Robert (2017): Click to save and return to course: online education, adjunctification, and the disciplining of academic labour. In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 11, H. 1, S. 48-70. DOI:10.13169/workorgalaboglob.11.1.0048
Abstract
"There has been little analysis of how neoliberal adjunctification and online education (OLE) are shaping a new academic division of labour in US colleges and universities. OLE rationalises academic labour by separating it from the delivery of educational content while transforming learning into the self-disciplined completion of sequential tasks (e.g. 'competency-based learning') under the panoptic surveillance of online course management systems (CMS). OLE is subtly shifting the very hidden curriculum of higher education to meet the needs of global capital for a more effectively disciplined labour force that can work contingently and remotely with little or no overt coercion. This analysis of the process by which OLE is rationalising academic labour draws upon the ideas of Foucault and Tronti to argue that OLE is a tool for producing a type of disciplined labour that breaks down the borders between productive and reproductive labour in order to colonise all life as work." (Author's abstract, © Pluto Journals Ltd.) ((en))
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Workplace accidents and workplace safety: on under-reporting and temporary jobs (2017)
Zitatform
Palali, Ali & Jan C. van Ours (2017): Workplace accidents and workplace safety: on under-reporting and temporary jobs. In: Labour, Jg. 31, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1111/labr.12088
Abstract
"Statistics on workplace accidents do not always reflect workplace safety because workers under-report for fear of job-loss if they report having had an accident. Based on an analysis of fatal and non-fatal workplace accidents and road accidents in 15 EU-countries over the period 1995-2012, we conclude that there seems to be cyclical fluctuations in reporting of non-fatal workplace accidents. Workers are less likely to report a workplace accident when unemployment is high. Furthermore, analyzing data from Italy and Spain on both workplace accidents and commuting accidents, we conclude that workers on temporary jobs are likely to under-report accidents." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Autonomous, atypical, hybrid forms of employment: aspects of social protection in Italy: national report (2017)
Zitatform
Pedaci, Marcello, Dario Raspanti & Luigi Burroni (2017): Autonomous, atypical, hybrid forms of employment: aspects of social protection in Italy. National report. (WSI study 10), Düsseldorf, 43 S.
Abstract
"In many European countries, marginal part-time, (solo-) self-employment and secondary jobs has been increasing since the last decades. The ques-tion about the provision of social protection and labour legislation for these types of employment is the starting point for a project entitled 'Hybrid work-ing arrangements in Europe', directed by the WSI. Germany, Great Britain, the Netherlands, Poland, Italy, Denmark and Austria comprise the group of countries selected in order to investigate 'hybrid work' in the context of different welfare state regimes. The following paper by Marcello Pedaci, Dario Raspanti and Luigi Burroni is one of the seven country studies that describe in detail labour law regulations and the national insurance systems for self-employed, secondary jobs and marginal part-time employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die fiskalischen Kosten des Minijobs (2017)
Peters, Tobias;Zitatform
Peters, Tobias (2017): Die fiskalischen Kosten des Minijobs. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 22), Bremen, 44 S.
Abstract
"Die geringfügig entlohnte Beschäftigung, meist als 'Minijob' bezeichnet, ist ein Phänomen: Obwohl ständig in der Kritik ist die Bedeutung dieser Beschäftigungsform seit Inkrafttreten der letzten einschneidenden Reform 2003 kontinuierlich gestiegen und mittlerweile auf dem deutschen Arbeitsmarkt zweifellos etabliert. Deutlich über 7 Millionen Menschen und damit fast jeder fünfte abhängig Beschäftigte ist 'MinijobberIn'. Der Anteil derjenigen, die zusätzlich zu einer regulären Beschäftigung einen Minijob in Nebentätigkeit ausüben, steigt.
Prägendes Charakteristikum des Minijobs ist die gewährte Befreiung von der Sozialversicherungspflicht. Auch steuerlich werden Minijobs bevorteilt. Dies scheint aus Arbeitnehmersicht zunächst einmal attraktiv. Bei genaueren Analysen zeigt sich aber, dass es oftmals die ArbeitgeberInnen sind, die vom Sonderstatus profitieren. Viele MinijobberInnen hätten hingegen auch ohne steuerliche Sonderbehandlung keine Einkommensteuer zu zahlen. Allerdings stellen die MinijobberInnen eine inhomogene Gruppe dar - insbesondere bezüglich der Haushaltseinkommen. Profiteure der weitest gehenden Steuerbefreiung sind vor allem Haushalte mit höheren Einkommen. Die aktuelle Regelung subventioniert so kaum die intendierte Gruppe, wohingegen die steuerlichen Einnahmeausfälle, denen sich das vorliegende Papier widmet, die Allgemeinheit trägt. Generell werden die Kosten der Minijobs sozialisiert und in die Zukunft verlagert.
Die erhoffte 'Brückenfunktion' in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird zudem unzureichend erfüllt. Häufig erweist sich der Minijob im Lebenslauf gar als Sackgasse. Die Klebeeffekte sind enorm, die Aufstiegschancen gering. Ein Verharren im Minijob birgt jedoch Risiken: So sind Minijobs alleine aufgrund ihrer Einkommensgrenze inhärent nicht existenzsichernd. Zudem ist der fehlende individuelle Zugang zu den Sozialversicherungen regulatives Merkmal. Wie der prekäre Pfad der Minijobs zugunsten eines für beide Geschlechter sozial- und existenzsichernden Erwerbssystems verlassen werden könnte, muss somit erneut diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The temporary employed in Poland: beneficiaries or victims of the liberal labour market? (2017)
Pilc, Michal;Zitatform
Pilc, Michal (2017): The temporary employed in Poland. Beneficiaries or victims of the liberal labour market? In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 3, S. 400-424. DOI:10.1177/0143831X15574113
Abstract
"Poland has had the highest incidence of temporary employment among the EU countries since 2009. However, due to a lack of proper data, only a few empirical studies have been devoted to analyse the consequences of temporary employment for future career and economic prospects on the Polish labour market. In this study the data from the Social Diagnosis panel study for the years 2009 - 2013 are used in order to analyse these consequences. The results reveal that although the chances for the temporary employed of finding a permanent job increase and the risk of being unemployed decreases over time, the negative consequences of temporary employment for income and its perceived stability do not seem to diminish." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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