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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Niedersachsen und Bremen (2021)

    Brück-Klingberg, Andrea; Althoff, Jörg;

    Zitatform

    Brück-Klingberg, Andrea & Jörg Althoff (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Niedersachsen und Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2021), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Durch die Corona-Pandemie wurden Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens notwendig, die auch zu Einschränkungen des wirtschaftlichen Geschehens führten. Negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt waren die Folge. Der vorliegende Bericht befasst sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt in Niedersachsen und Bremen für den Zeitraum April 2020 bis März 2021. Dafür wird ein sogenannter Corona-Effekt berechnet, der den Teil der Veränderung der Arbeitslosigkeit bezeichnet, der maßgeblich auf die Corona-Krise zurückzuführen ist. Um einer regional sehr unterschiedlichen Betroffenheit durch die Krise gerecht zu werden, erfolgt die Betrachtung nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Kreisebene. Für die Landkreise und kreisfreien Städte ergeben sich teilweise deutliche Unterschiede hinsichtlich des Corona-Effektes, die unter anderem durch die regionale Branchenstruktur und den Beschäftigtenanteil in Kleinstbetrieben bedingt sind. So ist der Corona-Effekt in den Regionen höher, in denen es einen hohen Beschäftigtenanteil in Wirtschaftszweigen gibt, in denen die ökonomischen Aktivitäten durch die Pandemie stark eingeschränkt wurden. Auch im Hinblick auf die soziodemografischen Faktoren gibt es deutliche Unterschiede in der Betroffenheit durch die coronabedingte Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie auf Geflüchtete und andere Migrantinnen und Migranten (2021)

    Brücker, Herbert ; Gundacker, Lidwina ; Jaschke, Philipp ; Hauptmann, Andreas ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Lidwina Gundacker, Andreas Hauptmann & Philipp Jaschke (2021): Die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie auf Geflüchtete und andere Migrantinnen und Migranten. (IAB-Forschungsbericht 05/2021), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie und die Eindämmungsmaßnahmen haben erhebliche Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt. Die deutsche Volkswirtschaft hat sich überwiegend durch Kurzarbeit und die Verlegung wirtschaftlicher Aktivitäten in das Homeoffice sowie durch andere Arbeitszeitkürzungen an den COVID-19-Schock angepasst. Die Auswirkungen des Schocks variieren jedoch zwischen unterschiedlichen Gruppen am Arbeitsmarkt: Geflüchtete und, in geringerem Umfang, andere Migrantinnen und Migranten waren während des ersten Lockdowns überdurchschnittlich von Beschäftigungsabbau und Kurzarbeit betroffen. Geflüchtete konnten außerdem die von ihnen ausgeübten Tätigkeiten nur in sehr geringem Umfang im Homeoffice durchführen. Wichtige Ursachen für diese negativen Arbeitsmarktwirkungen sind befristete Beschäftigungsverhältnisse, kurze Betriebszugehörigkeiten und Unterschiede in den Tätigkeitsstrukturen. Weiterhin ist bei Geflüchteten und anderen Migrantinnen und Migranten die Arbeitslosigkeit sehr viel stärker gestiegen als die Beschäftigung gesunken ist. Dies kann u.a. auf den pandemiebedingten Abbruch und die Unterbrechung von Integrations- und Qualifizierungsmaßnahmen zurückgeführt werden. Unmittelbar nach dem Auslaufen der Eindämmungsmaßnahmen des ersten Lockdowns ist die Beschäftigung der Geflüchteten wieder gestiegen. Allerdings ist ihr Beschäftigungswachstum 2020 sehr viel geringer als in den Vorjahren ausgefallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie: Stabile Beschäftigung, aber steigende Arbeitslosigkeit von Migrantinnen und Migranten (2021)

    Brücker, Herbert ; Hauptmann, Andreas ; Gundacker, Lidwina ; Jaschke, Philipp ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Lidwina Gundacker, Andreas Hauptmann & Philipp Jaschke (2021): Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie: Stabile Beschäftigung, aber steigende Arbeitslosigkeit von Migrantinnen und Migranten. (IAB-Kurzbericht 09/2021), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung haben erhebliche Folgen für den Arbeitsmarkt in Deutschland, etwa in Form von Kurzarbeit, Homeoffice, Arbeitszeitverkürzung oder gar Entlassungen. Einzelne Gruppen am Arbeitsmarkt sind davon unterschiedlich betroffen. Auf der Grundlage der Beschäftigungsstatistik und neuer Befragungsdaten werden hier die Folgen der Krise für Geflüchtete sowie andere Migrantinnen und Migranten im Vergleich zu Personen ohne Migrationshintergrund untersucht. Ein Fokus liegt auf den Geflüchteten, die bereits vor Ausbruch der Pandemie besonderen Arbeitsmarktrisiken ausgesetzt waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zweite bundesweite Antikörper-Studie: erstmals auch Geflüchtete befragt (2021)

    Brücker, Herbert ; Goßner, Laura ; Trübswetter, Parvati;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Laura Goßner & Parvati Trübswetter (2021): Zweite bundesweite Antikörper-Studie: erstmals auch Geflüchtete befragt. In: IAB-Forum H. 11.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-10.

    Abstract

    "Im November startete die bundesweite Antikörper-Studie „Leben in Deutschland - Corona-Monitoring 2021“ (RKI-SOEP-2). Mehr als 28.000 Menschen ab 14 Jahren, die zu den Befragten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) gehören, werden zur Teilnahme an der zweiten Erhebungswelle eingeladen. Erstmals werden dabei auch geflüchtete Menschen befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vielfältige Ressourcen stärken - Zukunft gestalten: Impulse für eine nachhaltige Arbeitswelt zwischen Pandemie und Wandel (2021)

    Bsirske, Frank; Pfeiffer, Sabine ; Möreke, Mathias; Schwarz, Stephan; Jensen, Iwer; Walwei, Ulrich ; Horvat, Sinischa; Rothe, Isabel; Evans, Michaela;

    Zitatform

    Bsirske, Frank, Michaela Evans, Sinischa Horvat, Iwer Jensen, Mathias Möreke, Sabine Pfeiffer, Isabel Rothe, Stephan Schwarz & Ulrich Walwei (2021): Vielfältige Ressourcen stärken - Zukunft gestalten. Impulse für eine nachhaltige Arbeitswelt zwischen Pandemie und Wandel. Berlin, 254 S.

    Abstract

    "Der Rat der Arbeitswelt ist im Januar 2020 vom Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, als unabhängiges Gremium berufen worden, um Orientierung zum Wandel der Arbeitswelt zu geben. Auf Basis wissenschaftlicher Analysen und praktischer Erfahrung gibt der Rat Empfehlungen, wie Unternehmen, ihre Beschäftigten und die Politik die zukünftige Arbeitswelt gestalten können. Entsprechend dieser Ausrichtung ist der Rat in seiner Zusammensetzung interdisziplinär und praxisbezogen besetzt. Der Rat veröffentlicht jährlich einen Arbeitswelt-Bericht, der ausgewählte Entwicklungen der Arbeitswelt darstellt und die dahinterliegenden Zusammenhänge einordnet. Im Mittelpunkt der Berichtslegung stehen die Empfehlungen des Rats für das Zusammenspiel der verschiedenen betrieblichen Akteurinnen und Akteure und Sozialpartner sowie die politische Rahmensetzung, um Verbesserungen in einer sich dynamisch wandelnden Arbeitswelt anzustoßen. Die Covid-19-Pandemie hat vergangenes Jahr massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt gehabt, alle betrieblichen Akteurinnen und Akteure waren mit starken Einschnitten im beruflichen und privaten Leben konfrontiert. Dennoch ist es in den meisten Fällen gelungen, die betrieblichen Aktivitäten wirtschaftlich fortzuführen. Egal ob die kurzfristige Digitalisierung von Geschäftsmodellen, die effiziente Etablierung von Schutzkonzepten oder pragmatische Lösungen für die Doppelbelastung Homeoffice und Homeschooling – ausschlaggebend, um die vielfältigen Anforderungen der Pandemie zu bewältigen, war das gemeinsame Handeln aller Akteurinnen und Akteure." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;

    Weiterführende Informationen

    Zusammenfassung
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise - Sind Berufsgruppen mit niedrigen Einkommen besonders betroffen?: Zeitgespräch (2021)

    Buch, Tanja; Sieglen, Georg ; Hamann, Silke ; Roth, Duncan ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth & Georg Sieglen (2021): Arbeitsmarkteffekte der Corona-Krise - Sind Berufsgruppen mit niedrigen Einkommen besonders betroffen? Zeitgespräch. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 1, S. 14-17. DOI:10.1007/s10273-021-2818-4

    Abstract

    "Im Frühjahr des Jahres 2020 ist es infolge der Corona-Krise zu einem erheblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit gekommen. Insbesondere in Wirtschaftsbereichen, die zu einer Einschränkung ihrer Geschäftstätigkeit gezwungen waren, wie dem Gastgewerbe oder der Unterhaltungsindustrie, kam es zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit (Gehrke und Weber, 2020). Mit der spezifischen Betroffenheit einzelner Branchen geht einher, dass bestimmte Berufe stärker von der Krise betroffen sind als andere. Zudem sind z. B. im Gastgewerbe überwiegend Beschäftigte tätig, die bereits vor der Krise eher geringe Löhne erzielt haben. Die Corona-Krise droht somit, bereits bestehende soziale Ungleichheiten zu verschärfen (Hövermann und Kohlrausch, 2020). In diesem Beitrag zeigen wir zunächst, in welchen Berufen die Zugänge in Arbeitslosigkeit coronabedingt besonders gestiegen sind, und untersuchen anschließend, ob es einen Zusammenhang zwischen der Betroffenheit eines Berufs und der Höhe des beruflichen Entgelts gibt." (Autorenreferat, © 2021 Springer)

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  • Literaturhinweis

    Der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg: Entwicklung im Zeitraum April bis September 2020 (2021)

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2021): Der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Entwicklung im Zeitraum April bis September 2020. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2021), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie werden die Folgen der ersten Corona-Welle auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg diskutiert. Für den Analysezeitraum April bis September 2020 wird ein sogenannter Corona-Effekt berechnet. Damit wird der Teil der Veränderung der Arbeitslosigkeit bezeichnet, der sich durch den Vergleich mit der Vorjahresentwicklung maßgeblich auf die Corona-Krise zurückführen lässt. Um einer regional sehr unterschiedlichen Betroffenheit gerecht zu werden, erfolgt die Betrachtung nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Kreisebene. Darüber hinaus zeigt eine differenzierte Darstellung für die einzelnen Monate, dass auch im Zeitverlauf, unter anderem bedingt durch die regionale Wirtschaftsstruktur, regionale Unterschiede in Betroffenheit und Erholung zu beobachten sind. Dies zeigt sich in besonderem Maße an Regionen, in denen der Tourismus eine herausragende Rolle spielt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona-Pandemie (2021)

    Bujard, Martin ; Schneider, Norbert F.; Ruckdeschel, Kerstin ; Laß, Inga ; Driesch, Ellen von den; Schumann, Almut; Thönnissen, Carolin ;

    Zitatform

    Bujard, Martin, Ellen von den Driesch, Kerstin Ruckdeschel, Inga Laß, Carolin Thönnissen, Almut Schumann & Norbert F. Schneider (2021): Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona-Pandemie. (BIB.Bevölkerungs.Studien 2/2021), Wiesbaden, 85 S. DOI:10.12765/bro-2020-02

    Abstract

    "Diese Studie gibt einen Überblick über Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen auf Familien in Deutschland auf Basis des gegenwärtigen Wissensstands. Grundlage sind erstens eigene Analysen zur psychischen Belastung mit dem deutschen Familienpanel pairfam. Pairfam ermöglicht durch jährliche Wiederholungsbefragungen einen Vergleich der Situation vor der Pandemie mit der Zeit seit Ausbruch der Pandemie und basiert auf repräsentativen Daten. Zweitens werden eigene Analysen auf Basis des Mikrozensus, der amtlichen Statistik und des Sozio-oekonomischen Panels herangezogen. Drittens erfolgt ein breiter Überblick über aktuelle Studien zur Situation von Kindern, Jugendlichen und Eltern hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Belastung, psychosozialen Situation sowie zur Bildungssituation der Kinder und Jugendlichen. Insgesamt soll die hier vorliegende Studie eine belastbare Informationsbasis für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger darstellen und verdeutlichen, an welchen Stellen angesetzt werden sollte, um Eltern, Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung der Folgen der Pandemie adäquat zu unterstützen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fallstudien zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf betriebliche Transformationsprozesse: Begleitforschung zur Arbeitsweltberichterstattung im Auftrag des BMAS (2021)

    Busch-Heizmann, Anne; Peters, Robert; Shajek, Alexandra; Brandt, Arno; Thomsen, Maren; Nerger, Michael;

    Zitatform

    Busch-Heizmann, Anne, Alexandra Shajek, Arno Brandt, Michael Nerger, Robert Peters & Maren Thomsen (2021): Fallstudien zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf betriebliche Transformationsprozesse. Begleitforschung zur Arbeitsweltberichterstattung im Auftrag des BMAS. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 580), Berlin, 228 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht auf der Grundlage von fünf Branchen mit je vier Fallstudien Auswirkungen der Corona-Pandemie auf betriebliche Transformationsprozesse in Organisationen. Dazu wurden pro Fall zwei leitfadengestützte Interviews sowohl mit der Arbeitgeber- als auch mit der Arbeitnehmerseite im Winter 2020/21 und im Frühjahr 2021 im Längsschnitt geführt. Inhaltlich wurden zunächst Ziele, Maßnahmen und Herausforderungen der Transformationsprozesse beleuchtet. Die Transformationsprozesse umfassten dabei IT-bezogene Änderungen bzw. Digitalisierungsprojekte, personalbezogene Änderungen oder Änderungen in der Aufbau- oder Ablauforganisation. In vielen Fällen konnten innovationsförderliche Ressourcen wie Kompetenzen, Organisationsstrukturen und externe Netzwerke für den Prozess aktiviert werden. Anschließend befassen sich die Fallbeschreibungen mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die jeweilige Organisation. Dabei wird auf besondere Anpassungsmaßnahmen zum Umgang mit der Pandemie sowie auf die wirtschaftlichen und arbeitsorganisatorischen Folgen eingegangen. In vielen Fällen konnte auf fachliche und soziale Kompetenzen der Beschäftigten zurückgegriffen werden, diese zeigten allerdings auch zunehmend Ermüdungserscheinungen. Schließlich wurden die Einflüsse der Corona-Pandemie auf den Veränderungsprozess betrachtet. Die Pandemie hatte je nach Fall verstärkende oder hemmende Einflüsse; in mehreren Fällen erwiesen sich die Veränderungsprozesse als resistent gegenüber der Krise. Insbesondere Digitalisierungsprozesse wurden durch die Pandemie verstärkt. In einer abschließenden Bewertung legten die Interviewpartner:innen ihre „Lessons Learned“ aus der Krise und ihre Erwartungen an die Politik dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Corona-Pandemie und Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen (2021)

    Buschmann-Steinhage, Rolf;

    Zitatform

    Buschmann-Steinhage, Rolf (2021): Die Corona-Pandemie und Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 35, H. 2, S. 6-15.

    Abstract

    "Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat im Herbst 2020 in einer Online-Umfrage verschiedene Akteure zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen befragt. Thema dieses Beitrags sind die Teilhabe am Arbeitsleben sowie die berufliche Rehabilitation. Als Grundlage dienen vor allem die Antworten von Betroffenen und von Leistungserbringern der beruflichen Rehabilitation. Es geht um Homeoffice und Digitalisierung, Menschen mit Behinderungen als Risikogruppe, Beschäftigtenvertretungen und die Dienste und Einrichtungen für die Teilhabe am Arbeitsleben (und deren Mitarbeiter*innen) sowie den Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Wo ist das (gute) alte Leben hin? Doing Family und Vereinbarkeitsmanagement in der Corona-Krise (2021)

    Buschmeyer, Anna; Ahrens, Regina; Zerle-Elsäßer, Claudia ;

    Zitatform

    Buschmeyer, Anna, Regina Ahrens & Claudia Zerle-Elsäßer (2021): Wo ist das (gute) alte Leben hin? Doing Family und Vereinbarkeitsmanagement in der Corona-Krise. In: Gender, Jg. 13, H. 2, S. 11-28. DOI:10.3224/gender.v13i2.02

    Abstract

    "Um der Frage nachzugehen, wie während der Corona-Pandemie Erwerbs- und Sorgearbeit vereinbart werden, analysiert dieser Beitrag die Situation von Eltern mit Kindern unter zwölf Jahren aus dem Blickwinkel des Doing Family und mit Rückgriff auf Hartmut Rosas Thesen zur Be- und Entschleunigung. Anhand von Daten des DJI-Survey AID:A 2019, dessen ergänzender Corona-Befragung 2020 und 20 qualitativen Interviews mit Eltern zeigen wir Bewältigungsstrategien von Vereinbarkeitskonflikten während der Corona-Pandemie auf. Die quantitativen und auch die qualitativen Daten zeigen, dass sich die Rahmenbedingungen für das Balancemanagement durch Corona drastisch verändert haben. Besonders intrapersonale Vereinbarkeitskonflikte haben sich durch die Corona-Krise sowohl in beide Richtungen (Work-Family und Family-Work) als auch bei beiden Geschlechtern verstärkt. Viele dieser Veränderungen resultieren in einer Verfestigung der bisherigen Arbeitsteilung zwischen den Eltern. Es zeigen sich außerdem Ambivalenzen: Während sich die Situation für viele Eltern verschärft hat, hat sie sich für andere eher entspannt, teilweise zeigen sich beide Tendenzen innerhalb derselben Erzählung. Diese Ambivalenzen sind mit Dimensionen von Geschlecht verwoben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selbstständige in der Corona-Krise: Ergebnisse aus der HBS-Erwerbspersonenbefragung, Wellen 1 bis 5 (2021)

    Buschoff, Karin Schulze; Emmler, Helge;

    Zitatform

    Buschoff, Karin Schulze & Helge Emmler (2021): Selbstständige in der Corona-Krise. Ergebnisse aus der HBS-Erwerbspersonenbefragung, Wellen 1 bis 5. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 60), Düsseldorf, 31 S.

    Abstract

    "Ziel unseres Policy Briefs ist es, die Situation der Selbstständigen in Deutschland in der Corona-Krise auf der Basis der Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung näher zu beleuchten und die bereits vorliegenden Erkenntnisse um aktuelle und zu mehreren Zeitpunkten erhobene Daten zu ergänzen. Die HBS-Erwerbspersonenbefragung wurde erstmals zu Beginn der Corona-Krise im April 2020 erhoben mit Fragen zum Einfluss der Krise auf Einkommen, Geschlechterdisparitäten, Einstellungen der Menschen sowie ihr Konsumverhalten. Mittlerweile liegen Ergebnisse von fünf Befragungswellen vor, die letzte wurde vom 29. Juni bis zum 13. Juli dieses Jahres durchgeführt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die polarisierende Pandemie (2021)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2021): Die polarisierende Pandemie. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 60, H. 3, S. 45-48.

    Abstract

    "Die Bundesregierung rühmt sich, die sozialen Härten der Coronakrise politisch aufgefangen zu haben. Zu Unrecht, argumentiert der Armutsforscher Christoph Butterwegge: Während der Pandemie sind die Reichen reicher geworden und die Armen ärmer." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Blätter Verlagsgesellschaft mbH)

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  • Literaturhinweis

    Polarisierungsprozesse in der "Generation Corona": Wie die Pandemie soziale Ungleichheit verstärkt (2021)

    Butterwegge, Carolin; Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Carolin & Christoph Butterwegge (2021): Polarisierungsprozesse in der "Generation Corona". Wie die Pandemie soziale Ungleichheit verstärkt. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 75, H. 4/5, S. 99-106. DOI:10.5771/1611-5821-2021-4-5-99

    Abstract

    "Als die Covid-19-Pandemie die Bundesrepublik erreichte, deckte sie einerseits viele schon länger bestehende Missstände, soziale Ungleichheiten und politische Versäumnisse auf. Andererseits haben die "Jahrhundertpandemie", das von ihren ökonomischen Auswirkungen sowie den staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen ausgelöste Krisendesaster, aber auch die stark auf Wirtschaftsunternehmen bzw. ihre sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zugeschnittenen Finanzhilfen, "Rettungsschirme" und Fördermittel des Staates die Ungleichheit in Deutschland weiter verschärft. Dass die Pandemie sozial extrem polarisierend gewirkt hat, gilt besonders für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Rückgang der Arbeitsnachfrage in der Corona-Krise: Kurzfristig sind Mindestlohnbetriebe etwas stärker betroffen: Aktualisierte Version vom 20.12.2021 (2021)

    Börschlein, Erik-Benjamin; Bossler, Mario ;

    Zitatform

    Börschlein, Erik-Benjamin & Mario Bossler (2021): Rückgang der Arbeitsnachfrage in der Corona-Krise: Kurzfristig sind Mindestlohnbetriebe etwas stärker betroffen. Aktualisierte Version vom 20.12.2021. (IAB-Kurzbericht 12/2021), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Die anfänglich befürchteten starken negativen Effekte des Mindestlohns haben sich in den ersten Jahren nach seiner Einführung nicht bestätigt. Kritische Stimmen wiesen jedoch stets darauf hin, dass man die erste Arbeitsmarktkrise abwarten müsse, bevor ein endgültiges Urteil möglich sei. Dafür bietet die aktuelle Covid-19-Rezession nun Gelegenheit: Für das Krisenjahr 2020 untersuchen die Autoren die Entwicklung der Nachfrage nach Arbeitskräften von Mindestlohnbetrieben im Vergleich zu anderen Betrieben. Dabei zeigt sich, dass Erstere im zweiten Quartal 2020 einen etwas stärkeren Einbruch in ihrer Arbeitsnachfrage aufwiesen. Bereits im dritten Quartal erholte sich die Nachfrage allerdings wieder. Auch wenn die Mindestlohnbetriebe etwas stärker negativ von der Krise betroffen waren und etwas häufiger Kurzarbeit in Anspruch genommen haben als andere Betriebe, kann nicht nachgewiesen werden, dass der Mindestlohn ursächlich dafür war." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einkommensschwache und Arme besser unterstützen: Corona prägt sechsten Armuts- und Reichtumsbericht (2021)

    Böwe, Margret;

    Zitatform

    Böwe, Margret (2021): Einkommensschwache und Arme besser unterstützen. Corona prägt sechsten Armuts- und Reichtumsbericht. In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 31, H. 8, S. 479-487.

    Abstract

    "Der sechste Armuts- und Reichtumsbericht muss mit der außergewöhnlichen Situation umgehen, dass sich kurz vor seinem Erscheinen die sozio-ökonomischen Umstände durch die Covid-19-Pandemie komplett geändert haben. Viele Folgen werden erst ein einiger Zeit absehbar und datenmäßig erfasst sein. Die Auswirkungen der Pandemie sollen aber soweit wie möglich berücksichtigt werden, insbesondere in der Kurzfassung des Berichts." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Auswirkungen im Gastgewerbe: Hohe Umsatzeinbußen im Jahr 2020 und getrübte Aussichten für 2021 (2021)

    Bünemann, Doris;

    Zitatform

    Bünemann, Doris (2021): Corona-Auswirkungen im Gastgewerbe. Hohe Umsatzeinbußen im Jahr 2020 und getrübte Aussichten für 2021. (GWS-Kurzmitteilung 2021,01), Osnabrück, 10 S.

    Abstract

    "Das Gastgewerbe musste als eine der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen im Krisenjahr 2020 hohe Umsatzeinbußen im Vergleich zum Rekordjahr 2019 hinnehmen. Zwei Lockdowns im Frühjahr und am Jahresende waren der Hauptgrund für die Umsatzeinbrüche. Zudem mussten bei Wiedereröffnung strenge Sicherheits-, Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechterungleichheiten im Arbeitsleben und subjektiven Wohlbefinden von Erwerbstätigen während der COVID-19-Pandemie (2021)

    Bünning, Mareike ; Hipp, Lena ;

    Zitatform

    Bünning, Mareike & Lena Hipp (2021): Geschlechterungleichheiten im Arbeitsleben und subjektiven Wohlbefinden von Erwerbstätigen während der COVID-19-Pandemie. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 5/6, S. 293-315. DOI:10.3790/sfo.70.5-6.293

    Abstract

    "Wie hat sich die COVID-19 Pandemie auf geschlechtsspezifische Ungleichheiten im Arbeitsleben und dem subjektiven Wohlbefinden Erwerbstätiger ausgewirkt? Zur Beantwortung dieser Frage analysiert dieser Beitrag drei Wellen einer nicht zufallsbasierten Onlinestichprobe für den Zeitraum Mitte März bis Anfang August 2020 und umfassen damit den Zeitraum des ersten Lockdowns. Die Ergebnisse unserer multivariaten Analysen zeigen: Frauen, Eltern und insbesondere Mütter waren überdurchschnittlich von Arbeitszeitreduzierungen betroffen. Bei der Wahrscheinlichkeit im Homeoffice zu arbeiten gab es nur geringfügige Unterschiede nach Geschlecht und Familiensituation. Die Zufriedenheit mit der Arbeit, dem Familienleben und dem Leben insgesamt ging bei Frauen, Eltern und insbesondere Müttern überproportional stark zurück. Die beobachteten Unterschiede verringern sich gegen Ende des Lockdowns wieder, jedoch unterschiedlich stark für die einzelnen Ergebnisdimensionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour and technology at the time of Covid-19. Can artificial intelligence mitigate the need for proximity? (2021)

    Carbonero, Francesco ; Scicchitano, Sergio ;

    Zitatform

    Carbonero, Francesco & Sergio Scicchitano (2021): Labour and technology at the time of Covid-19. Can artificial intelligence mitigate the need for proximity? (GLO discussion paper / Global Labor Organization 765), Essen, 25 S.

    Abstract

    "Social distancing has become worldwide the key public policy to be implemented during the COVID-19 epidemic and reducing the degree of proximity among workers turned out to be an important dimension. An emerging literature looks at the role of automation in supporting the work of humans but the potential of Artificial Intelligence (AI) to influence the need for physical proximity on the workplace has been left largely unexplored. By using a unique and innovative dataset that combines data on advancements of AI at the occupational level with information on the required proximity in the job-place and administrative employer-employee data on job flows, our results show that AI and proximity stand in an inverse U-shape relationship at the sectoral level, with high advancements in AI that are negatively associated with proximity. We detect this pattern among sectors that were closed due to the lockdown measures as well as among sectors that remained open. We argue that, apart from the expected gains in productivity and competitiveness, preserving jobs and economic activities in a situation of high contagion may be the additional benefits of a policy favouring digitization." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    COVID-19 and Implications for Automation (2021)

    Chernoff, Alex ; Warman, Casey;

    Zitatform

    Chernoff, Alex & Casey Warman (2021): COVID-19 and Implications for Automation. (Staff working paper / Bank of Canada 2021,25), Ottawa, 29 S.

    Abstract

    "COVID-19 may accelerate the automation of jobs as employers invest in technology to safeguard against pandemics. We identify occupations that have high automation potential and also exhibit a high risk of viral infection. We examine regional variation in terms of which U.S. local labor markets are most at risk. Next, we outline the differential impacts COVID-19 may have on different demographic groups. We find that the highest-risk occupations in the U.S. are those held by females with mid- to low wage and education levels. Using comparable data for 25 other countries, we also find that women in this demographic are at the highest risk internationally. We examine monthly employment data from the U.S. and find that women in high-risk occupations experienced a larger initial decline in employment and a weaker recovery during the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Weiterbildungsanbieter: Vorläufige Ergebnisse der wbmonitor Umfrage 2020 (2021)

    Christ, Johannes ; Koschek, Stefan;

    Zitatform

    Christ, Johannes & Stefan Koschek (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Weiterbildungsanbieter. Vorläufige Ergebnisse der wbmonitor Umfrage 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 19 S.

    Abstract

    "Auf Basis eines vorläufigen Datenstandes der wbmonitor Umfrage 2020 werden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Weiterbildungsanbieter bis zum Sommer 2020 beschrieben. Von dem Lockdown ab Mitte März waren Weiterbildungsveranstaltungen unmittelbar betroffen und konnten bis zu dessen Aufhebung nicht in Präsenzform stattfinden. Während durchschnittlich vier von zehn zu diesem Zeitpunkt bereits laufenden Veranstaltungen vor allem durch die Umstellung auf Online-Formate fortgesetzt werden konnten, musste die überwiegende Mehrheit der Kurse mit geplantem Beginn während des Lockdowns verschoben bzw. abgesagt werden (77%). Auch daran anschließend war keine Rückkehr zum Normalbetrieb möglich, etwa indem Veranstaltungen nur mit verminderter Teilnehmendenkapazität durchgeführt oder weiterhin (teilweise) in den virtuellen Raum verlagert wurden. Bei vier von zehn Anbietern wurden Arbeitsausfälle von angestelltem Personal durch Kurzarbeit überbrückt. Betriebsbedingte Kündigungen musste bis zum Zeitpunkt der Erhebung allerdings nur eine Minderheit von 5% aussprechen. Jeder fünfte Anbieter (21%) bezog Corona-Soforthilfe. Über die Inanspruchnahme von staatlichen Hilfen und beschäftigungsbezogene Maßnahmen hinaus reagierten zahlreiche Anbieter mit flexiblen Arbeitsmodellen auf die Herausforderungen der Pandemie. Das nur in Teilen realisierte Weiterbildungsangebot und damit verbundene Umsatzausfälle spiegeln sich in der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage, die sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert hat. Während nur 29% von einer wirtschaftlich guten Situation berichten, stellt sie sich bei 42% negativ dar (neutral: 30%)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsstellensuche in Zeiten der Corona-Pandemie. Belastungen, Einschränkungen und Mehraufwand im Bewerbungsprozess?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)

    Christ, Alexander ; Schuss, Eric ; Heinecke, Marcel; Neuber-Pohl, Caroline ; Eberhard, Verena;

    Zitatform

    Christ, Alexander, Verena Eberhard, Marcel Heinecke, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Ausbildungsstellensuche in Zeiten der Corona-Pandemie. Belastungen, Einschränkungen und Mehraufwand im Bewerbungsprozess? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "Aufgrund der zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffenen Maßnahmen, standen Jugendliche, die 2020 auf der Suche nach einer betrieblichen Ausbildungsstelle waren, vor besonderen Herausforderungen. Die in diesem Beitrag vorgestellten Ergebnisse der BA/BIBB Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, zeigen, dass die Corona-Pandemie viele Bewerber/-innen emotional belastet hat. Rund die Hälfte der Bewerber/-innen empfand die Ausbildungsstellensuche als Stress oder große Anstrengung und hatte Angst, keine passende Ausbildungsstelle zu finden. Besonders belastet zeigte sich die Gruppe der Bewerber/-innen mit Migrations- oder Fluchthintergrund sowie ältere Bewerber/-innen gegenüber jüngeren Bewerber/-innen und Bewerberinnen gegenüber Bewerbern als auch die Gruppe der Bewerber/-innen mit Studienberechtigung. Darüber hinaus berichteten 27 % der Bewerber/-innen, dass sie im Zuge der Corona-Pandemie ihre Berufswünsche angepasst haben. Es zeigt sich, dass mehr als ein Drittel der Bewerber/-innen mit angepassten Berufswünschen ihre zum Befragungszeitpunkt ausgeübte Tätigkeit vorzeitig beenden möchten. Um herauszufinden, ob die Bewerber/-innen im Corona-Jahr 2020 bei der Ausbildungsstellensuche ihre Bewerbungsaktivitäten intensiviert haben, wurden die Befragungsdaten mit den Daten der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018 und der BA/BIBB-Fluchtmigrationsstudie 2018 verglichen. Beim Vergleich der Bewerbungsaktivitäten vor und während der Corona-Pandemie zeigen die Ergebnisse insgesamt nur marginale Unterschiede. Lediglich beim Vergleich der in Form von betrieblichen Praktika oder Probearbeiten gesammelten Erfahrungen, liegen die Werte niedriger als 2018, was mit den Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie zusammenhängen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Anpassungsfähigkeit von Weiterbildungsanbietern in der Corona-Pandemie (2021)

    Christ, Johannes ; Koscheck, Stefan; Martin, Andreas ;

    Zitatform

    Christ, Johannes, Andreas Martin & Stefan Koscheck (2021): Zur Anpassungsfähigkeit von Weiterbildungsanbietern in der Corona-Pandemie. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 44, H. 3, S. 215-239. DOI:10.1007/s40955-021-00194-3

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat den Handlungskontext der Weiterbildungsanbieter in Deutschland unabhängig von deren Merkmalen und Eigenschaften kurzfristig verändert und diese zu zeitnahen Anpassungen ihres Angebotes gezwungen. Für die Wissenschaft bietet ein solcher exogener Schock die Gelegenheit zu untersuchen, inwiefern es den Weiterbildungsanbietern gelingt, sich einer grundlegend veränderten Situation anzupassen und welche Einrichtungsmerkmale dabei eine Rolle spielen. In dem Beitrag untersuchen wir die theoretisch begründeten Annahmen, dass die Ausgangslage der Weiterbildungsanbieter vor der Corona-Pandemie in Bezug auf die Nutzung digitaler Formate und Medien ein entscheidender Faktor für die kurzfristige Umstellung des Angebotes in der Pandemie war und dass sich insbesondere kommerzielle Anbieter besser an die veränderte Situation anpassen konnten. Auf der Grundlage von wbmonitor-Daten aus 2019 und 2020 testen wir die Hypothesen mit Dose-Response und Difference-in-Differences (DiD) Modellen. Die Ergebnisse deuten auf exogene Faktoren hin, die den Anpassungsleistungen Grenzen setzen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © W. Bertelsmann Verlag)

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    The Role of Short-Time Work and Discretionary Policy Measures in Mitigating the Effects of the Covid-19 Crisis in Germany (2021)

    Christl, Michael ; De Poli, Silvia ; Peichl, Andreas ; Hufkens, Tine ; Ricci, Mattia ;

    Zitatform

    Christl, Michael, Silvia De Poli, Tine Hufkens, Andreas Peichl & Mattia Ricci (2021): The Role of Short-Time Work and Discretionary Policy Measures in Mitigating the Effects of the Covid-19 Crisis in Germany. (CESifo working paper 9072), München, 29 S.

    Abstract

    "In this paper, we investigate the impact of the COVID-19 pandemic on German household income using a micro-level approach. We combine a microsimulation model with labour market transition techniques to simulate the COVID-19 shock on the German labour market. We find the consequences of the labour market shock to be highly regressive with a strong impact on the poorest households. However, this effect is nearly entirely offset by automatic stabilisers and discretionary policy measures. We explore the cushioning effect of these policies in detail, showing that short-time working schemes and especially the one-off payments for children are effective in cushioning the income loss of the poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The role of short-time work and discretionary policy measures in mitigating the effects of the COVID-19 crisis in Germany (2021)

    Christl, Michael ; Ricci, Mattia ; Poli, Silvia De; Hufkens, Tine ; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Christl, Michael, Silvia De Poli, Tine Hufkens, Andreas Peichl & Mattia Ricci (2021): The role of short-time work and discretionary policy measures in mitigating the effects of the COVID-19 crisis in Germany. (JRC working papers on taxation and structural reforms 2021-04), Seville, 28 S.

    Abstract

    "In this paper, we investigate the impact of the COVID-19 pandemic on German household income using a micro-level approach. We combine a microsimulation model with labour market transition techniques to simulate the COVID-19 shock on the German labour market. We find the consequences of the labour market shock to be highly regressive with a strong impact on the poorest households. However, this effect is nearly entirely offset by automatic stabilisers and discretionary policy measures. We explore the cushioning effect of these policies in detail, showing that short-time working schemes and especially the one-off payments for children are effective in cushioning the income loss of the poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Fall in Income Inequality during COVID-19 in Five European Countries (2021)

    Clark, Andrew; Lepinteur, Anthony ; D'Ambrosio, Conchita;

    Zitatform

    Clark, Andrew, Conchita D'Ambrosio & Anthony Lepinteur (2021): The Fall in Income Inequality during COVID-19 in Five European Countries. (HAL open science), Paris, 39 S.

    Abstract

    "We here use panel data from the COME-HERE survey to track income inequality during COVID-19 in France, Germany, Italy, Spain and Sweden. Relative inequality in equivalent household disposable income among individuals changed in a hump-shaped way over 2020. An initial rise from January to May was more than reversed by September. Absolute inequality also fell over this period. As such, policy responses may have been of more benefit for the poorer than for the richer." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The fall in income inequality during COVID-19 in four European countries (2021)

    Clark, Andrew E. ; D'Ambrosio, Conchita; Lepinteur, Anthony ;

    Zitatform

    Clark, Andrew E., Conchita D'Ambrosio & Anthony Lepinteur (2021): The fall in income inequality during COVID-19 in four European countries. In: Journal of Economic Inequality, Jg. 19, H. 3, S. 489-507. DOI:10.1007/s10888-021-09499-2

    Abstract

    "We here use panel data from the COME-HERE survey to track income inequality during COVID-19 in France, Germany, Italy, and Spain. Relative inequality in equivalent household disposable income among individuals changed in a hump-shaped way between January 2020 and January 2021, with an initial rise from January to May 2020 being more than reversed by September 2020. Absolute inequality also fell over this period. Due to the pandemic some households lost more than others, and government compensation schemes were targeted towards the poorest, implying that on average income differences decreased. Generalized Lorenz domination reveals that these distributive changes reduced welfare in Italy." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A gendered lens on COVID-19 employment and social policies in Europe (2021)

    Cook, Rose ; Grimshaw, Damian ;

    Zitatform

    Cook, Rose & Damian Grimshaw (2021): A gendered lens on COVID-19 employment and social policies in Europe. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S215-S227. DOI:10.1080/14616696.2020.1822538

    Abstract

    "The COVID-19 outbreak and resultant economic crisis has led to governments in Europe taking extraordinary action to support citizens. Bodies such as the International Labour Organisation (ILO) recommend such measures should include targeted support for the most affected population groups. Women form one of these groups, with disproportionate impacts on their employment and economic resources already documented. Although the disruption brought about by the COVID-19 crisis has the potential to reshape gender relations for everyone’s benefit, there are concerns that the crisis will exacerbate underlying gender inequalities. Though these impacts are likely to be felt globally, public policy has the potential to mitigate them and to ensure a gender-sensitive recovery from the crisis. This paper introduces a gendered lens on the employment and social policies European countries have established since the crisis, with a brief comparative analysis of short-time working schemes in four countries – Germany, Italy, Norway, and the UK. Ongoing research seeks to extend the comparative, gendered analysis of the design, access and impacts of COVID-19 employment and social policies across Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gebremst oder gefordert? Berufliche Zukunftsgestaltung auf Widerruf für junge Erwachsene während der COVID-19-Pandemie (2021)

    Corsten, Michael ; Oswald, Sascha; Wittchen, Tobias;

    Zitatform

    Corsten, Michael, Sascha Oswald & Tobias Wittchen (2021): Gebremst oder gefordert? Berufliche Zukunftsgestaltung auf Widerruf für junge Erwachsene während der COVID-19-Pandemie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 42-45.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie wird als historischer Einschnitt und starke Verunsicherung wahrgenommen, insbesondere auch wegen der Folgewirkungen auf die Wirtschaftsdynamik und damit verbunden auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Dadurch verändert sich die Wahrnehmung des Zukunftshorizonts der Gesellschaft. Wie ist die biografische Perspektive davon betroffen? Wie verändern sich speziell die Zukunftsvorstellungen junger Menschen am Anfang des Berufslebens?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Cause for concerns: gender inequality in experiencing the COVID-19 lockdown in Germany (2021)

    Czymara, Christian S. ; Cano, Tomás ; Langenkamp, Alexander ;

    Zitatform

    Czymara, Christian S., Alexander Langenkamp & Tomás Cano (2021): Cause for concerns: gender inequality in experiencing the COVID-19 lockdown in Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S68-S81. DOI:10.1080/14616696.2020.1808692

    Abstract

    "COVID-19 is having a tremendous impact on gender relations, as care needs have been magnified due to schools and day-care closures. Using topic modeling on over 1,100 open reports from a survey fielded during the first four weeks of the lockdown in Germany, we shed light on how personal experiences of the lockdown differ between women and men. Our results show that, in general, people were most concerned about social contacts and childcare. However, we find clear differences among genders: women worried more about childcare while men were more concerned about paid work and the economy. We argue that the COVID-19 pandemic is affecting women more heavily than men not only at the physical level of work (e.g. women are reducing more paid work hours than men), but also through increasing the division regarding the cognitive level of work (e.g. women are more worried about childcare work while men are about paid work). These developments can potentially contribute to a future widening of the gender wage gap during the recovery process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Öffentliche Finanzierungshilfen für Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Coronakrise: Erfolge, Hindernisse und Handlungsbedarf für die Zukunft am Beispiel Sachsen-Anhalts (2021)

    Damm, Klaus-Henning; Heinrich, Matthias ; Irrek, Maike; Willingmann, Armin;

    Zitatform

    Damm, Klaus-Henning, Matthias Heinrich, Maike Irrek & Armin Willingmann (2021): Öffentliche Finanzierungshilfen für Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Coronakrise. Erfolge, Hindernisse und Handlungsbedarf für die Zukunft am Beispiel Sachsen-Anhalts. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 90, H. 3, S. 95-119. DOI:10.3790/vjh.90.3.95

    Abstract

    "Die Coronapandemie sowie die zu ihrer Bewältigung ergriffenen Maßnahmen haben die Wirtschaft, darunter Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), stark beeinträchtigt. Die Unterstützung der KMU bzw. ihrer Finanzierungssituation in dieser Krise umfasst ein breites Spektrum an Bundes- und Landesmaßnahmen. Am Beispiel Sachsen-Anhalts wird mit den Corona-Hilfen (Soforthilfe, Überbrückungshilfen I–III, Neustarthilfe, November-/Dezemberhilfen) sowie Darlehen, Bürgschaften und Beteiligungen auf Landesebene ein Ausschnitt dieses Spektrums näher betrachtet. Die Implementierung der Maßnahmen erfolgte dabei im Spannungsfeld aus raschen Bewilligungsverfahren, Sicherheit gegenüber Betrug und Anwenderfreundlichkeit. Die Krise dürfte jedoch darüber hinaus Auswirkungen auf die zukünftige Finanzierungssituation von KMU haben, weil sowohl die KMU selbst, als auch ihre Zulieferer, Kunden und Finanzierungspartner eine höhere Resilienz gegenüber solchen außergewöhnlichen Ereignissen anstreben dürften. Finanzierungshürden, wie sie für KMU bereits vor der Krise bestanden, könnten sich dadurch weiter erhöhen. Es ist die Aufgabe der Förderpolitik, unter Beachtung des Risikos von Marktverzerrungen auf diese Verstärkung struktureller Nachteile mit einem ergänzenden Angebot an Finanzierungshilfen zu reagieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kita- und Schulschließungen haben bei westdeutschen Vätern Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern verändert (2021)

    Danzer, Natalia ; Pape, Astrid ; Wagner, Gert G. ; Spieß, C. Katharina ; Huebener, Mathias ;

    Zitatform

    Danzer, Natalia, Mathias Huebener, Astrid Pape, C. Katharina Spieß & Gert G. Wagner (2021): Kita- und Schulschließungen haben bei westdeutschen Vätern Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern verändert. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 34, S. 559-566. DOI:10.18723/diw_wb:2021-34-1

    Abstract

    "Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus haben Familien vor große Herausforderungen gestellt, insbesondere durch die vorübergehenden (Teil-)Schließungen von Kitas und Schulen. Während viele Studien bisher darauf fokussierten, wie die zusätzliche Sorgearbeit zwischen Müttern und Vätern aufgeteilt wurde, untersucht dieser Beitrag Auswirkungen auf die Ansichten zu Geschlechterrollen. Konkret wird anhand repräsentativer Daten aus dem Frühjahr 2021 im Vergleich zu 2008 bis 2016 untersucht, ob sich die Einstellungen zur Erwerbstätigkeit von Müttern verändert haben. Im Ergebnis zeigt sich, dass Väter mit jüngeren Kindern ihre im vergangenen Jahrzehnt immer egalitärer gewordenen Einstellungen zur Erwerbstätigkeit von Müttern verändert haben. Nachdem im Jahr 2016 noch rund 60 Prozent der Väter sehr egalitäre Geschlechterrolleneinstellungen hatten, waren es ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie rund 54 Prozent – und damit etwa zehn Prozent weniger. Bei Müttern und Vätern in Ostdeutschland sind solche Veränderungen in den Einstellungen zur Erwerbstätigkeit hingegen nicht zu beobachten. Neben der veränderten Aufgabenteilung in Familien hat die Pandemie tendenziell also die Entwicklung hin zu egalitäreren Geschlechterrollen insgesamt gebremst – und in Westdeutschland sogar teilweise umgekehrt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Cracking under Pressure? Gender Role Attitudes toward Maternal Employment in Times of a Pandemic (2021)

    Danzer, Natalia ; Pape, Astrid ; Jenkins, Stephen P. ; Siegel, Nico A.; Wagner, Gert G. ; Huebener, Mathias ;

    Zitatform

    Danzer, Natalia, Mathias Huebener, Astrid Pape, Stephen P. Jenkins, Nico A. Siegel & Gert G. Wagner (2021): Cracking under Pressure? Gender Role Attitudes toward Maternal Employment in Times of a Pandemic. (IZA discussion paper 14471), Bonn, 12 S.

    Abstract

    "This paper studies the effects of Covid-19 related daycare and school closures on gender role attitudes toward maternal employment in Germany. We compare women and men with dependent children to those without children one year after the outbreak of the pandemic. Using data on gender role attitudes from 2008 through 2021, we find that fathers' egalitarian attitudes toward maternal employment dropped substantially in 2021. This drop is observed for men in West Germany, who showed a steady progression toward more egalitarian attitudes in the pre-pandemic period. Attitudes by women are not affected. These findings suggest that the pandemic not only affected the short-term allocation of housework and childcare, but also reversed recent trends toward more egalitarian gender roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Impacts of the COVID-19 Control Measures on Widening Educational Inequalities (2021)

    Darmody, Merike ; Russell, Helen ; Smyth, Emer ;

    Zitatform

    Darmody, Merike, Emer Smyth & Helen Russell (2021): Impacts of the COVID-19 Control Measures on Widening Educational Inequalities. In: Young, Jg. 29, H. 4, S. 366-380. DOI:10.1177/11033088211027412

    Abstract

    "COVID-19 has resulted in a global public health crisis. Measures adopted by governments across the world to reduce transmission have resulted in the closure of educational institutions and workplaces and reduced social interaction. The aim of the article is to reflect on the consequences of the COVID-19 global pandemic for the lives of young people from different social groups, with a special focus on education. It is a desk-based review of empirical research that has emerged in the wake of COVID-19 that has explored the impact of the control measures adopted, resulting in ‘learning loss’ and the widening of the ‘learning gap’ among students. The review shows that rather than utilizing the current situation to tackle pre-existing social inequalities in education, current debates often narrowly focus on immediate rather than long-term measures. The article calls for a broader research agenda on the short- and long-term compensatory measures needed to re-engage students, especially those from more disadvantaged backgrounds." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsprogramme gegen die Pandemiekrise - Deutschland im internationalen Vergleich (2021)

    Dauderstädt, Michael;

    Zitatform

    Dauderstädt, Michael (2021): Wirtschaftsprogramme gegen die Pandemiekrise - Deutschland im internationalen Vergleich. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 5, S. 362-368. DOI:10.1007/s10273-021-2917-2

    Abstract

    "Die Wirtschaftsprogramme der 23 OECD-Länder setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Im Mittelpunkt der Programme stehen Geld- und Fiskalpolitik, Einkommensunterstützung und Konjunkturprogramme, Arbeitsmarktpolitik und andere staatliche Programme in Bereichen wie Infrastruktur, Gesundheit, Bildung und Klimaschutz. Im Vergleich scheint Deutschland beim Schutz von Beschäftigung und Einkommen gut aufgestellt zu sein, wenn auch ohne einen deutlichen Fokus auf die Armutsbekämpfung. Allerdings fehlt eine klare Vision zur Ausgestaltung der Post-Corona-Ökonomie." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    The Work-at-Home Technology Boon and its Consequences (2021)

    Davis, Morris A. ; Gregory, Jesse M.; Ghent, Andra C. ;

    Zitatform

    Davis, Morris A., Andra C. Ghent & Jesse M. Gregory (2021): The Work-at-Home Technology Boon and its Consequences. (NBER working paper 28461), Cambridge, MA, 62 S. DOI:10.3386/w28461

    Abstract

    "We study the impact of widespread adoption of work-at-home technology using an equilibrium model where people choose where to live, how to allocate their time between working at home and at the office, and how much space to use in production. A key parameter is the elasticity of substitution between working at home and in the office that we estimate using cross-sectional time-use data. The model indicates that the pandemic induced a large change to the relative productivity of working at home which will permanently affect incomes, income inequality, and city structure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Handwerksbericht: Das Handwerk kommt besser durch die Corona-Krise als die Gesamtwirtschaft (2021)

    Dehio, Jochen;

    Zitatform

    Dehio, Jochen (2021): Handwerksbericht: Das Handwerk kommt besser durch die Corona-Krise als die Gesamtwirtschaft. In: RWI Konjunkturberichte, Jg. 72, H. 4 Essen, Essen, S. 51-70.

    Abstract

    "Die Umsätze des deutschen Handwerks stiegen seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts stärker als die der Gesamtwirtschaft. Das war auch 2020 wieder der Fall, denn trotz der Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise konnte das Handwerk seine nominalen Umsätze um 1,3% erhöhen. Auch die realen Umsätze stiegen um 0,9% an, während der reale gesamtwirtschaftliche Produktionswert um 4,6% sank. Allerdings waren die einzelnen Handwerksgruppen von den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in sehr unterschiedlichem Maße betroffen. Für 2021 zeichnet sich ab, dass das Handwerk seine nominalen Umsätze ähnlich wie die Gesamtwirtschaft um ca. 3% steigern wird. Die realen Handwerksumsätze werden allerdings dahinter zurückbleiben, da die Preise für Handwerksleistungen um durchschnittlich 7,5% stiegen und damit stärker als die Inflationsrate in Höhe von 3,2%. Für 2022 ist aufgrund der sich aufhellenden konjunkturellen Lage eine Steigerung der nominalen Handwerksumsätze um mindestens 5% zu erwarten. Auch die Preise für Handwerksleistungen dürften weiter steigen, der Preisauftrieb wird sich aufgrund der geringer werdenden Materialengpässe aber wieder abschwächen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Opening-Up Trajectories and Economic Recovery: Lessons after the First Wave of the COVID-19 Pandemic (2021)

    Demirgüc-Kunt, Asli; Lokshin, Michael ; Torre, Iván ;

    Zitatform

    Demirgüc-Kunt, Asli, Michael Lokshin & Iván Torre (2021): Opening-Up Trajectories and Economic Recovery. Lessons after the First Wave of the COVID-19 Pandemic. In: CESIfo Economic Studies, Jg. 67, H. 3, S. 332-369. DOI:10.1093/cesifo/ifab010

    Abstract

    "This article analyses the reopening process of countries in Europe and Central Asia after the first wave of the COVID-19 pandemic and provides evidence on the effects of different reopening trajectories and their timing and speed on economic recovery. The analysis indicates that countries that adopted a gradual, staged reopening experienced stronger economic recovery compared with the countries that rushed into lifting the restrictive measures before the pandemic was under control. Postponing lifting the restrictions until after the pandemic's peak was reached has a positive impact on economic activity. Governance also matters: a higher level of trust in government is associated with increased economic activity among countries that carried out a gradual reopening process. There is also suggestive evidence that providing people objective data on the progress of the pandemic may speed up the recovery process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Coronakrise: Krisenmanagement und Zukunftsstrategien von Unternehmen (2021)

    Demmelhuber, Katrin; Englmaier, Florian ; Leiss, Felix; Dirnberger, Regina; Möhrle, Sascha; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Demmelhuber, Katrin, Regina Dirnberger, Florian Englmaier, Felix Leiss, Sascha Möhrle & Andreas Peichl (2021): Coronakrise: Krisenmanagement und Zukunftsstrategien von Unternehmen. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 3, S. 33-37.

    Abstract

    "Das ifo Institut befragte Manager*innen und Personalverantwortliche deutscher Unternehmen zu den getroffenen Maßnahmen während der Krise und Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Veränderungen der Arbeitswelt. Die Ergebnisse zeigen den Anstieg digitaler Lösungen als Reaktion auf die Coronakrise. Gleichzeitig rücken die Themen Nachhaltigkeit, Mitarbeiterzufriedenheit und Führungskultur stärker in den Fokus der Managementebene. Es deuten sich somit langfristige Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft und Personalarbeit an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Short-Time Work and Precautionary Savings (2021)

    Dengler, Thomas; Gehrke, Britta;

    Zitatform

    Dengler, Thomas & Britta Gehrke (2021): Short-Time Work and Precautionary Savings. (IZA discussion paper 14329), Bonn, 41 S.

    Abstract

    "In the Covid-19 crisis, most OECD countries use short-time work schemes (subsidized working time reductions) to preserve employment relationships. This paper studies whether short-time work can save jobs through stabilizing aggregate demand in recessions. We build a New Keynesian model with incomplete asset markets and labor market frictions, featuring an endogenous firing as well as a short-time work decision. In recessions, short-time work reduces the unemployment risk of workers, which mitigates their precautionary savings motive and aggregate demand falls by less. Using a quantitative model analysis, we show that this channel can increase the stabilization potential of short-time work over the business cycle up to 55%, even more when monetary policy is constrained by the zero lower bound. Further, an increase of the short-time work replacement rate can be more effective compared to an increase of the unemployment benefit replacement rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gehrke, Britta;
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  • Literaturhinweis

    COVID-19 und Weiterbildung – Überblick zu Forschungsbefunden und Desideraten (2021)

    Denninger, Anika; Käpplinger, Bernd ;

    Zitatform

    Denninger, Anika & Bernd Käpplinger (2021): COVID-19 und Weiterbildung – Überblick zu Forschungsbefunden und Desideraten. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 44, H. 3, S. 161-176. DOI:10.1007/s40955-021-00190-7

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen strukturierten Überblick zu verschiedenen Studien im Zeitraum von 2020 bis Mitte 2021 zur COVID-19-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Erwachsenen- und Weiterbildung. Studientypen bzw. Publikationen werden unterschieden und wesentliche Befunde skizziert. Es werden Forschungsbedarfe und -lücken aufgezeigt sowie Impulse für noch differenziertere und vertiefende Analysen gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku, © W. Bertelsmann Verlag)

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  • Literaturhinweis

    The Impacts of Working from Home on Individual Health and Well-being (2021)

    Denzer, Manuel; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Denzer, Manuel & Philipp Grunau (2021): The Impacts of Working from Home on Individual Health and Well-being. (Gutenberg School of Management and Economics. Discussion paper 2106), Mainz, 27 S.

    Abstract

    "Using a novel German linked-employer-employee dataset, we provide unique evidence about the consequences of working from home (WfH) on individual health and well-being. During the recent pandemic, this locational flexibility measure has been used extensively to promote health by hampering the spread of the virus and to secure jobs. However, its direct theoretical ambiguous effects on health and well-being as characterized by different potential channels have barely been empirically investigated to date despite WfH's increasing popularity in the years before the pandemic. To address concerns about selection into WfH, our analysis relies on an identification strategy ruling out confounding effects by time-invariant unobservable variables. Moreover, we explain the remaining (intertemporal) variation in the individual WfH status by means of an instrumental variable strategy using variation in equipment with mobile devices among establishments. We find that subjective measures of individual health are partly affected by WfH, whereas no corresponding effects are present for an objective measure of individual health. In terms of individual well-being, we find that WfH leads to considerable improvement. By addressing the potential heterogeneity in our effect of interest, we find that men, middle-aged individuals and those commuting to different municipalities particularly benefit from WfH." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ;
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    Home Sweet Home: Working from home and employee performance during the COVID-19 pandemic in the UK (2021)

    Deole, Sumit S. ; Huang, Yue ; Deter, Max ;

    Zitatform

    Deole, Sumit S., Max Deter & Yue Huang (2021): Home Sweet Home: Working from home and employee performance during the COVID-19 pandemic in the UK. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 791), Maastricht, 35 S.

    Abstract

    "In 2020, the COVID-19 pandemic forced governments in many countries to ask employees to work from home (WFH) where possible. Using representative data from the UK, we show that increases in WFH frequency are associated with a higher self-perceived productivity per hour and an increase in weekly working hours among the employed. The WFH-productivity relationship is stronger for employees residing in regions worse affected by the pandemic and those who previously commuted longer distances, while it is weaker for mothers with childcare responsibilities. Also, we find that employees with higher autonomy over job tasks and work hours and those with childcare responsibilities worked longer hours when working from home. With prospects that WFH possibility may remain permanently open for some employees, we discuss our results' labor market policy implications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    COVID-19 Disruptions Disproportionately Affect Female Academics (2021)

    Deryugina, Tatyana ; Stearns, Jenna E.; Shurchkov, Olga ;

    Zitatform

    Deryugina, Tatyana, Olga Shurchkov & Jenna E. Stearns (2021): COVID-19 Disruptions Disproportionately Affect Female Academics. (NBER working paper 28360), Cambridge, MA, 31 S. DOI:10.3386/w28360

    Abstract

    "The rapid spread of the COVID-19 pandemic and subsequent countermeasures, such as school closures, the shift to working from home, and social distancing are disrupting economic activity around the world. As with other major economic shocks, there are winners and losers, leading to increased inequality across certain groups. In this project, we investigate the effects of COVID-19 disruptions on the gender gap in academia. We administer a global survey to a broad range of academics across various disciplines to collect nuanced data on the respondents' circumstances, such as a spouse's employment, the number and ages of children, and time use. We find that female academics, particularly those who have children, report a disproportionate reduction in time dedicated to research relative to what comparable men and women without children experience. Both men and women report substantial increases in childcare and housework burdens, but women experienced significantly larger increases than men did." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    COVID-19 Disruptions Disproportionately Affect Female Academics (2021)

    Deryugina, Tatyana ; Shurchkov, Olga ; Stearns, Jenna E.;

    Zitatform

    Deryugina, Tatyana, Olga Shurchkov & Jenna E. Stearns (2021): COVID-19 Disruptions Disproportionately Affect Female Academics. In: AEA papers and proceedings, Jg. 111, S. 164-168. DOI:10.1257/pandp.20211017

    Abstract

    "The rapid spread of the COVID-19 pandemic and subsequent countermeasures disrupted economic activity around the world. We investigate the effects of COVID-19 disruptions on the gender gap in academia. We administer a global survey of academics to collect nuanced data on the respondents' circumstances, such as the number and ages of children and time use. All academics report substantial increases in childcare and housework burdens, but women experienced significantly larger increases than men. Female academics with children report a disproportionate reduction in research time, both relative to childless men and women and to male academics with children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Corona-Krise im Betrieb: Empirische Erfahrungen aus Industrie und Dienstleistungen (2021)

    Detje, Richard; Sauer, Dieter;

    Zitatform

    Detje, Richard & Dieter Sauer (2021): Corona-Krise im Betrieb. Empirische Erfahrungen aus Industrie und Dienstleistungen. Hamburg: VSA, 141 S.

    Abstract

    "Im Januar 2020 wurden beim Automobilzulieferer Webasto bei München die Tore geschlossen. Das Virus SARS-CoV-2 war auch in Deutschland angekommen. Ein Mitarbeiter hatte sich während eines Arbeitsmeetings bei einer Kollegin aus China infiziert. Was danach folgte, stellt alle bis dahin bekannten Krisenentwicklungen in den Schatten. Das schließlich als »Pandemie« eingestufte Infektionsgeschehen legte Teile der globalen Wirtschaft lahm. Der starke Sozial- und Steuerstaat wurde zum »Game changer«. Mit öffentlichen Ausgabenprogrammen, die sich weltweit auf Billionen summieren, wird seitdem versucht, die Weltmärkte flott zu machen und soziale Reproduktionskreisläufe zu stabilisieren. Im Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit stehen die Einschränkungen des privaten und gesellschaftlichen Lebens. Nicht zu Unrecht: Die privaten Haushalte haben sich als Infektionsherde par excellence erwiesen. Andere Orte kollektiven Lebens, darunter große Bereiche der Arbeitswelt, blieben hingegen weitgehend eine Terra incognita. Allenfalls in spektakulären Fällen wie in der Fleischindustrie konnten gesundheitsgefährdende und inhumane Arbeitsverhältnisse nicht mehr ignoriert werden. Um zu erfahren, wie die Pandemie in den arbeitsweltlichen Bezügen erlebt wird, haben die Autoren mit Betriebs-, Personalrät*innen und Gewerkschaftssekretär*innen ausführliche Interviews zu folgenden Fragen geführt: Beschäftigungssicherung: mit welchen sozialen Bruchkanten? Gesundheitsschutz: mit welcher Reichweite? Stecken im Applaus für die »Held*innen der Arbeit« neue Ansätze der Aufwertung von Arbeit, gerade auch in den prekären Bereichen? Homeoffice: Veränderungen in der Arbeitsorganisation von Dauer? Wie wurde in den Betrieben die »Stunde der Exekutive« erlebt: autoritär, kooperativ, konfliktuell? Die Auswertung der Befragung erlaubt Einblicke in ein noch längst nicht abgeschlossenes Prozessgeschehen, die mehr als temporäre Bedeutung haben." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Die deutsche Wirtschaft in der Pandemie (2021)

    Dettmann, Eva; Schwengler, Barbara; Müller, Steffen ; Mertens, Matthias ; Plümpe, Verena; Leber, Ute; Diegmann, André ;

    Zitatform

    Dettmann, Eva, André Diegmann, Matthias Mertens, Steffen Müller, Verena Plümpe, Ute Leber & Barbara Schwengler (2021): Die deutsche Wirtschaft in der Pandemie. (IAB-Forschungsbericht 11/2021), Nürnberg, 173 S.

    Abstract

    "Der Ausbruch der Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres 2020 beendete die längste Wachstumsphase der Wirtschaft im wiedervereinten Deutschland. Schon die erste Welle der Corona-Krise bedeutet einen großen Einschnitt in die Geschäftstätigkeit vieler Betriebe in Deutschland, etwa zwei Drittel aller Betriebe in West- und Ostdeutschland sind zum Befragungszeitpunkt, d.h. zwischen Juni und Oktober 2020, von negativen Auswirkungen der Pandemie oder den Maßnahmen zu ihrer Eindämmung betroffen. Den Rückgang der Nachfrage bezeichnen 85 Prozent und damit mit Abstand die meisten Betriebe in Deutschland als problematisch. Behördlich angeordnete Schließungen wirkten sich auf die Geschäftstätigkeit etwa eines Drittels der Betriebe negativ aus. Vor allem betroffene kleine (neun Prozent) und Kleinstbetriebe (zwölf Prozent) sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Unter den Betrieben in Beherbergung und Gastronomie und den Übrigen personennahen Dienstleistungen ist der Anteil existenzbedrohter Betriebe besonders hoch. Viele Betriebe passen sich mit Umstellungen in ihrer Geschäftstätigkeit und personalpolitischen Maßnahmen der neuen Situation an. Am häufigsten sind verschiedene Formen der kurzfristigen Arbeitszeitanpassung zu beobachten, neben dem Ausgleich von Arbeitszeitkonten spielt v.a. die Anordnung von Kurzarbeit eine große Rolle. Für viele Betriebe gewinnt auch die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsformen an Bedeutung. So hat insgesamt etwa ein Drittel der befragten Betriebe Möglichkeiten zur Heimarbeit für Ihre Belegschaft eingeführt oder erweitert. In Sektoren, in denen Arbeitsprozesse nicht immer die physische Anwesenheit des Personals erfordern, ist der Anteil mehr als doppelt so hoch. Daneben lässt sich feststellen, dass die Flexibilisierung der Arbeitszeit insbesondere durch die Nutzung von Teilzeitarbeitsmodellen stattfindet. Ein pandemiebedingter Abbau von Personal ist sowohl in westdeutschen als auch in ostdeutschen Betrieben eher selten zu beobachten. Allerdings hat sich die allgemeine Dynamik auf dem Arbeitsmarkt im Jahr 2020 deutlich abgeschwächt, insbesondere in Kleinstbetrieben ist das Beschäftigungswachstum negativ. Der Fachkräftebedarf ist im Jahr 2020 erstmals rückläufig. Sowohl in westdeutschen als auch in ostdeutschen Betrieben ist ein Rückgang um etwa ein Drittel zu beobachten, was sich auch auf die Nichtbesetzungsquote auswirkt. Sie sinkt auf 32 Prozent in Westdeutschland und 37 Prozent in Ostdeutschland. Auch in der aktuellen Situation spielt die Berufsausbildung für viele Betriebe eine bedeutende Rolle für die Deckung des zukünftigen Fachkräftebedarfs, die Ausbildungsbeteiligung liegt bei etwa der Hälfte der berechtigten Betriebe. Die Befunde offenbaren allerdings auch, dass insbesondere kleine Betriebe und Betriebe in Ostdeutschland zunehmend Probleme bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsinteressenten und deren Ausbildung haben. In einer multivariaten Analyse wird der Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg eines Betriebes in der Vergangenheit und der Schwere der Betroffenheit von der Krise untersucht. Die Ergebnisse legen nahe, dass insbesondere die Ertragslage des Vorjahres einen hohen Einfluss auf die Wirkung der Pandemie in den Betrieben hat. Eine gute bis sehr gute Ertragslage in der Vergangenheit scheint demnach wie ein Puffer zu wirken, der die ersten Folgen und damit die negativen Auswirkungen der Pandemie abfedern kann. Die Arbeitsproduktivität und das Beschäftigungswachstum, wenngleich für die Schwere der Liquiditätsengpässe von ökonomischer Bedeutung, haben einen eher geringen Einfluss auf die Stärke der Corona-Effekte für die Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Social inequality in the homeschooling efforts of German high school students during a school closing period (2021)

    Dietrich, Hans ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Alexander Patzina & Adrian Lerche (2021): Social inequality in the homeschooling efforts of German high school students during a school closing period. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S348-S369., 2020-09-17. DOI:10.1080/14616696.2020.1826556

    Abstract

    "School closings have been a key policy measure worldwide for reducing the spread of corona-virus disease (COVID-19). In Germany, federal states closed schools in mid-March and started to reopen them in late April. This policy potentially increased parental obligations for supervision and support during homeschooling and, thus, might reinforce social inequality in educational opportunities. Therefore, this research note investigates social inequality in students’ homeschooling efforts. Moreover, it asks whether social disparities in home learning environments, social support, teacher support, and cost-benefit-related considerations account for the social differences in homeschooling efforts during the school closing period in Germany. To that end, we use data from an ongoing research project on high school students in their final years that were collected during the school closing period. Our results show pronounced differences in home schooling efforts by social background. Thus far, the mechanisms under study can explain only a moderate part of the social origin effect. In summary, the results show that school closings have the potential to exacerbate social inequality in educational opportunities. Therefore, future research should scrutinise the extent to which school closings reinforce inequality in educational opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The evolving gender gap in labor force participation during COVID-19 (2021)

    Djankov, Simeon ; Hyland, Marie; Goldberg, Pinelopi Koujianou; Zhang, Eva Yiwen;

    Zitatform

    Djankov, Simeon, Eva Yiwen Zhang, Pinelopi Koujianou Goldberg & Marie Hyland (2021): The evolving gender gap in labor force participation during COVID-19. (Policy Brief / Peterson Institute for International Economics 2021,8), Washington, DC, 19 S.

    Abstract

    "Despite many significant gains by women in the paid workforce in recent decades, the percentage of women participating in the labor force has remained lower than the percentage of male participants. Now, in response to the COVID-19 pandemic and the global economic downturn it precipitated, the gap in labor force participation between men and women in some economies has actually widened, with potentially damaging repercussions for women’s career prospects and pay. The pandemic has disproportionately affected sectors employing more women, such as retail stores, restaurants, and the hotel and hospitality business. An increase in family caregiving responsibilities because of school and childcare closures has also fallen on working mothers' shoulders. Both factors have pulled women out of the labor force. The authors track trends in male and female labor force participation in 43 countries and find substantial differences across countries in the way women’s participation has been affected relative to that of men. In some countries, such as Colombia, Chile, and Cyprus, the gender gap in labor force participation widened the most during the pandemic. The gender gap also widened in the United States, driving 2.5 million women from their jobs in what Vice President Kamala Harris called a “national emergency” for women. In other economies, such as Luxembourg and Lithuania, the gender gap in labor force participation, unexpectedly, shrank during the early period of the pandemic. On average, female employees have fared better in countries where women are less concentrated in the services sector, less likely to be employed as temporary workers, and where laws supported greater equality at the onset of the crisis. Greater government expenditure on childcare in the pre-COVID-19 era, however, does not appear to have insulated female workers from the damaging repercussions of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Social disparities in the first wave of COVID-19 infections in Germany: A county-scale explainable machine learning approach (2021)

    Doblhammer, Gabriele ; Reinke, Constantin ; Kreft, Daniel ;

    Zitatform

    Doblhammer, Gabriele, Constantin Reinke & Daniel Kreft (2021): Social disparities in the first wave of COVID-19 infections in Germany. A county-scale explainable machine learning approach. (medRxiv), 26 S. DOI:10.1101/2020.12.22.20248386

    Abstract

    "Background: Little is known about factors correlated with this geographic spread of the first wave of COVID-19 infections in Germany. Given the lack of individual-level socioeconomic information on COVID-19 cases, we resorted to an ecological study design, exploring regional correlates of COVID-19 diagnoses. Results: The change in the age-standardized incidence rates over time is reflected in the changing importance of features as indicated by the mean SHAP values for the five periods. The first COVID-19 wave started as a disease in wealthy rural counties in southern Germany, and ventured into poorer urban and agricultural counties during the course of the first wave. The negative social gradient became more pronounced from the 2nd lockdown period onwards, when wealthy counties appeared to be better protected. Population density per se does not appear to be a risk factor, and only in the post-lockdown period did connectedness become an important regional characteristic correlated with higher infections. Features related to economic and educational characteristics of the young population in a county played an important role at the beginning of the pandemic up to the 2nd lockdown phase, as did features related to the population living in nursing homes; those related to international migration and a large proportion of foreigners living in a county became important in the post-lockdown period." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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    Technological capacity and firms' recovery from Covid-19 (2021)

    Doerr, S. ; Erdem, M.; Franco, G. ; Illes, A.; Gambacorta, L.;

    Zitatform

    Doerr, S., M. Erdem, G. Franco, L. Gambacorta & A. Illes (2021): Technological capacity and firms' recovery from Covid-19. In: Economics Letters, Jg. 209. DOI:10.1016/j.econlet.2021.110102

    Abstract

    "Can higher technological capacity help firms to recover quicker from recessions? Analysing the effects of the Covid-19 pandemic on firm revenues in several countries, we find that firms headquartered in jurisdictions with better digital infrastructure generated relatively higher revenue during the shock period. Improving a country's technological capability by one standard deviation is associated with a relative increase in revenues of the average firm by around 4%. The positive effect of technology is more pronounced among smaller firms, suggesting that it could have helped the recovery of SMEs." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kein Anschluss trotz Abschluss?! Benachteiligte Jugendliche am Übergang in Ausbildung: Studie des FiBS in Kooperation mit der Akademie für Innovative Bildung und Management (aim) (2021)

    Dohmen, Dieter; Hurrelmann, Klaus ; Yelubayeva, Galiya;

    Zitatform

    Dohmen, Dieter, Klaus Hurrelmann & Galiya Yelubayeva (2021): Kein Anschluss trotz Abschluss?! Benachteiligte Jugendliche am Übergang in Ausbildung. Studie des FiBS in Kooperation mit der Akademie für Innovative Bildung und Management (aim). (FiBS-Forum / Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie 76), Berlin, 61 S.

    Abstract

    Wenn einerseits eine zunehmende Zahl an jungen Menschen bereits in den vergangenen Jahren im Übergangssystem landete, und andererseits von einem weiteren Rückgang der Ausbildungsplatzzahlen für die kommende Dekade auszugehen ist, dann stellt sich die Frage, welche Jugendlichen davon besonders betroffen sein werden. Dies ist die zentrale Fragestellung der vorliegenden Arbeit, die einerseits die Entwicklungen der vergangenen Jahre und insbesondere die Übergangschancen in Ausbildung nachzeichnet und andererseits anhand verschiedener Daten untersucht, welche Jugendlichen in Zukunft u.U. noch schlechtere Chancen haben werden, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Diese Analyse gewinnt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die junge Generation an Brisanz. Die Sorge wächst, dass die junge Generation zu einer 'Generation Corona' in dem Sinne werden könnte. Der Bericht zeigt, es gibt eine sehr große Gruppe von Jugendlichen, deren Zukunftschancen sich aufgrund der oben beschriebenen Entwicklungen und aufgrund der Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie deutlich verschlechtern werden. Es handelt sich dabei aber vor allem um Jugendliche, die schon unabhängig von der Corona-Pandemie besonders schlechte Zukunftschancen hatten. (IAB)

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    A green social work perspective on social work during the time of COVID-19 (2021)

    Dominelli, Lena ;

    Zitatform

    Dominelli, Lena (2021): A green social work perspective on social work during the time of COVID-19. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 30, H. 1, S. 7-16. DOI:10.1111/ijsw.12469

    Abstract

    "COVID‐19 has challenged social workers to engage with health pandemics and provide essential services in conditions of uncertainty and high risk. They have safeguarded children, older adults and diverse adults in ‘at risk’ groups under tough conditions mediated by digital technologies, adhered to government injunctions, maintained social and physical distancing under lockdown and worked from home remotely. Social workers and social care workers have risen to the challenges, providing services with inadequate personal protective equipment and limited supervision and support. This article highlights the degraded physical environments, socio‐economic and political contexts that intensify precariousness and constraints that neoliberalism imposed on professional capacity before and during this health pandemic. It provides guidelines to protect practitioners and service users. It concludes that practitioners ought to understand zoonotic diseases, environmental concerns, acquire disaster expertise and training, widen their practice portfolio and value their contributions to this pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    The Gender Gap in Income and the COVID-19 Pandemic (2021)

    Doorley, Karina ; Sologon, Denisa Maria; O'Donoghue, Cathal;

    Zitatform

    Doorley, Karina, Cathal O'Donoghue & Denisa Maria Sologon (2021): The Gender Gap in Income and the COVID-19 Pandemic. (IZA discussion paper 14360), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "The gender income gap is large and well documented for many countries. Recent research shows that it is mainly driven by differences in working patterns between men and women, but also by wage differences. The tax-benefit system cushions the gender income gap by redistributing between men and women. The Covid-19 pandemic has resulted in unprecedented levels of unemployment in 2020 in many countries, with some suggestion that men and women have been differently affected. This research investigates the effect of the Covid-19 pandemic on the gender gap in income in Ireland. Using nowcasting techniques and microsimulation, we model the effect of pandemic induced employment and wage changes on market and disposable income. We show how the pandemic and the associated tax-benefit support can be expected to change the income gap between men and women. Policy conclusions are drawn about future redistribution between men and women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Der österreichische Lehrstellenmarkt in „Corona-Zeiten“ (2021)

    Dorr, Andrea; Heckl, Eva; Hosner, Daniela;

    Zitatform

    Dorr, Andrea, Eva Heckl & Daniela Hosner (2021): Der österreichische Lehrstellenmarkt in „Corona-Zeiten“. (AMS-Report / Arbeitsmarktservice Österreich 152), Wien, 96 S.

    Abstract

    "Aus dem einleitenden Teil: "Die vorliegende vertiefende qualitative Analyse des österreichischen Lehrstellenmarktes, die im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich von der KMU Forschung Austria im Jahr 2021 realisiert wurde, gibt einen Überblick über allgemeine Trends bei der Lehrlingsausbildung und geht auch auf spezifische Herausforderungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, auf Bundesland-übergreifende Disparitäten (Stadt/Land, Ost/West, Groß-/Kleinbetriebe) sowie auf branchen- und regionalspezifische Besonderheiten (mit Fokus auf Tourismus, Handel und persönliche Dienstleistungen, Industrie und Technik) ein. Dazu wurden neben einer Literatur- und Sekundärdatenanalyse qualitative Interviews mit ExpertInnen sowie Online-Fokusgruppen und Einzelinterviews mit regional-, branchen- und themenspezifischen Stakeholdern durchgeführt. Im Rahmen dieser Gespräche wurden auch Lösungsoptionen, wie die Lehrausbildung weiterhin einen Ausbildungsweg mit Zukunft darstellen und zur Fachkräftesicherung beitragen kann, thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Job retention schemes in Europe: A lifeline during the Covid-19 pandemic (2021)

    Drahokoupil, Jan ; Müller, Torsten;

    Zitatform

    Drahokoupil, Jan & Torsten Müller (2021): Job retention schemes in Europe. A lifeline during the Covid-19 pandemic. (Working paper / European Trade Union Institute 2021.07), Brussels, 61 S.

    Abstract

    "This paper analyses the job retention schemes implemented in response to the Covid-19 crisis, showing quantitative trends and differences in terms of expenditure on the schemes and the number of workers involved. The key focus is on a qualitative analysis of the schemes’ key properties. In order to understand the diversity of job retention schemes implemented in the Covid-19 crisis, we first develop a typology, distinguishing between three underlying types: short-time work schemes, furlough schemes, and wage subsidies. We then provide a comparative overview of the different schemes implemented in the context of the crisis, considering their design as well as their size in terms of expenditure, and map adjustments made to them in the course of the crisis. The third section analyses the evolution of the take-up of the schemes in the course of 2020. The remaining sections discuss in detail such key properties as: eligibility criteria, the level of support for employees and employers, the role of collective bargaining and worker participation, dismissal protection, measures to avoid misuse, and training provisions. The paper concludes by drawing lessons from experiences with the Covid-19 pandemic in light of the discussion on whether and how permanent schemes should be established. It argues that the main issue is to find a design that balances the interests of all stakeholders. This would require meaningful financial participation on the part of employers, effective integration of the schemes into active labour market policies, and provisions to avoid misuse, including the effective involvement of worker participation and collective bargaining structures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Mit Schwung aus der Coronakrise: Prognose-Update: Die konjunkturelle Lage in Deutschland zur Jahresmitte 2021 (2021)

    Dullien, Sebastian ; Watzka, Sebastian; Rietzler, Katja; Tober, Silke; Stephan, Sabine; Hohlfeld, Peter; Herzog-Stein, Alexander ;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Peter Hohlfeld, Katja Rietzler, Sabine Stephan, Silke Tober & Sebastian Watzka (2021): Mit Schwung aus der Coronakrise. Prognose-Update: Die konjunkturelle Lage in Deutschland zur Jahresmitte 2021. (IMK Report 169), Düsseldorf, 19 S.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft nimmt nach dem rückläufigen ersten Quartal zunehmend Fahrt auf. Neben der kräftigen globalen Erholung wirkt nun auch die Lockerung der Corona-Maßnahmen belebend. Konjunkturlokomotiven sind die dynamische Wirtschaft Chinas und die fiskalpolitisch beflügelte US-Wirtschaft. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2021 um 5,7 % expandieren, 2022 um 4,3 %. Rückenwind erhält die deutsche Wirtschaft von dem anziehenden Konsum, kräftig expandierenden Exporten und steigenden Investitionen. Obwohl Lieferschwierigkeiten bei Vorprodukten und eine merkliche Verteuerung von Rohstoffen zunächst noch bremsen, dürfte das BIP 2021 um 4,5 % zulegen und 2022 um 4,9 %. Die Jahresverlaufsrate ist dabei 2021 mit 5,9 % außergewöhnlich hoch und beruhigt sich 2022 auf 2,3 %. Die Arbeitslosenquote sinkt 2021 leicht auf durchschnittlich 5,8 %, 2022 deutlicher auf 5,3 %. Stark gestiegene Energiepreise und die Rückkehr zu den üblichen Mehrwertsteuersätzen erhöhen die Inflation 2021 auf 2,5 %; 2022 dürfte sie sich aber auf 1,7 % verringern. Das Euroraum-BIP, das im vergangenen Jahr stärker einbrach, legt 2021 um 5,2 % und 2022 um 4,3 % zu. Zwar zieht die Kerninflation im Euroraum etwas an, bleibt aber für ein nachhaltiges Erreichen des Inflationsziels noch zu schwach. Entsprechend benötigt die Wirtschaft im gesamten Prognosezeitraum noch geld- und fiskalpolitische Unterstützung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Dissecting the COVID19 supply shock: Which role did school closures play?: Lessons from unique survey data in Germany (2021)

    Dullien, Sebastian ; Kohlrausch, Bettina;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian & Bettina Kohlrausch (2021): Dissecting the COVID19 supply shock: Which role did school closures play? Lessons from unique survey data in Germany. (IMK working paper 207), Düsseldorf, 20 S.

    Abstract

    "We use unique survey data on working time reduction during the first wave of the COVID-19 crisis in the spring of 2020 to estimate the number of working hours lost in Germany due to closed schools and child care facilities. Our results indicate that overall, a loss of not more than 1.1 percent of aggregate working hours in April 2020 (at the height of social distancing) and not more than 0.5 percent of aggregate working hours in June 2020 can be attributed to shuttered schools and child care facilities, with a more exact, OLS-based estimate being less than half this size. The upper levels of hours lost because of child-care needs are thus between 5 and 7.5 percent of total hours lost during these crisis months. This is by a factor 8 to 20 less than what has been previously estimated without microeconomic data. This surprisingly low number of actual hours lost is most likely due to flexibility both on the side of the families and on the side of the workplaces which have increasingly allowed employees to choose their own working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Erholung nachhaltig gestalten: Wirtschaftspolitische Herausforderungen 2021 (2021)

    Dullien, Sebastian ; Rietzler, Katja; Tober, Silke; Watzka, Sebastian; Herzog-Stein, Alexander ;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian, Alexander Herzog-Stein, Katja Rietzler, Silke Tober & Sebastian Watzka (2021): Die Erholung nachhaltig gestalten. Wirtschaftspolitische Herausforderungen 2021. (IMK Report 164), Düsseldorf, 20 S.

    Abstract

    "Nach der Stabilisierung der Wirtschaft in der akuten Corona-Krise besteht die entscheidende Herausforderung darin, die sich abzeichnende Erholung nicht durch eine übereilte Konsolidierung zu schwächen und zugleich die sozial-ökologische Transformation beschleunigt so voranzutreiben, dass hochwertige Industriearbeitsplätze erhalten, neue geschaffen und soziale Schieflagen vermieden werden. Eine andauernde fiskalische Unterstützung, insbesondere durch transformative Investitionen, ist unerlässlich. Ein wichtiger Fortschritt ist das mehrjährige Aufbauinstrument der EU, das erstmals eine gemeinsame Schuldenaufnahme in nennenswerter Höhe vorsieht. Die expansive Geldpolitik ist durch das flexible Notfall-Kaufprogramm PEPP noch effektiver geworden. Die EZB kann aber ohne eine ebenfalls expansive Fiskalpolitik nicht gewährleisten, dass die Wirtschaft des Euroraums einen hohen und nachhaltigen Wachstumspfad erreicht. Erforderlich ist eine Reform des fiskalischen Regelwerks in der EU und in Deutschland, die unter Berücksichtigung der Schuldentragfähigkeit die konjunkturelle Stabilisierung und die langfristige Modernisierung fördert. Sinnvoll wäre eine Ausgabenregel kombiniert mit einer Goldenen Regel für Investitionen. Neben der kurzfristigen Beschäftigungssicherung zur Bewältigung der Covid-19-Krise müssen die arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen der Digitalisierung, E-Mobilität und Klimaneutralität angegangen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Short-Run Effects of the Covid-19 Pandemic on Vocational Education in Germany (2021)

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra & Matthias Umkehrer (2021): The Short-Run Effects of the Covid-19 Pandemic on Vocational Education in Germany. (IAB-Discussion Paper 22/2021), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "In diesem Artikel untersuchen wir die Kurzfrist-Effekte der Covid-19 Pandemie auf die betriebliche Ausbildung nach dem ersten Lockdown im Jahr 2020 in Deutschland. Wir nutzen detaillierte Daten einer Betriebsbefragung, um die kausalen Effekte der Pandemie mittels eines Differenz-von-Differenzen Ansatzes zu schätzen, der die Entwicklung von Ergebnisgrößen zwischen mehr und weniger von der Pandemie betroffenen Betrieben vergleicht. Wir finden, dass Betriebe aufgrund der Pandemie nicht nur weniger ausgebildet, sondern auch einen kleineren Teil ihrer aktuellen Ausbildungsabsolventinnen und Absolventen übernommen haben. Diese Ergebnisse stützen Befürchtungen, dass die Pandemie in Zukunft den Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt verschärft und die Karriereperspektiven junger Menschen trübt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Die psychische Belastung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien während der COVID-19-Pandemie und der Zusammenhang mit emotionalen und Verhaltensauffälligkeiten (2021)

    Döpfner, Manfred ; Adam, Julia ; Schulze-Husmann, Karen; Simons, Michael ; Schulte, Birte; Bender, Stephan ; Heuer, Fabiola ; Habbel, Carolina; Wegner, Christiane;

    Zitatform

    Döpfner, Manfred, Julia Adam, Carolina Habbel, Birte Schulte, Karen Schulze-Husmann, Michael Simons, Fabiola Heuer, Christiane Wegner & Stephan Bender (2021): Die psychische Belastung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien während der COVID-19-Pandemie und der Zusammenhang mit emotionalen und Verhaltensauffälligkeiten. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 64, H. 12, S. 1522-1532. DOI:10.1007/s00103-021-03455-1

    Abstract

    "Hintergrund und Ziel: Die im Rahmen der COVID-19-Pandemie erlassenen Maßnahmen zum Infektionsschutz führten zu tiefgreifenden Einschränkungen und Veränderungen im sozialen, (vor-)schulischen, familiären und Freizeitbereich. Die vorliegende Studie untersucht das Ausmaß an psychischer Belastung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien während der COVID-19-Pandemie. Mögliche Einflussfaktoren sollen identifiziert werden. Material und Methoden: Die Untersuchungen erfolgten zwischen Herbst 2020 und Frühjahr 2021 in einer klinischen Inanspruchnahmestichprobe (n = 280 Patient:innen zwischen 4-17 Jahren) und einer Feldstichprobe (n = 1958 Kinder und Jugendliche zwischen 4-19 Jahren, über Schulen und vorschulische Einrichtungen rekrutiert). Dabei wurden Urteile der Eltern sowie Selbsturteile der Kinder und Jugendlichen mittels Fragebögen erfasst. Ergebnisse: Die psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen im Zusammenhang mit der Pandemie wird über beide Beurteilungsperspektiven und Stichproben hinweg als leicht bis moderat erhöht eingeschätzt. Rund 60-70 % der Eltern- und Selbsturteile beschreiben eine Zunahme dieser Belastung, während Entlastungen von bis zu 12 % sowohl im Eltern- als auch im Selbsturteil angegeben werden. Beim Vergleich der beiden Stichproben zeigt sich eine leicht höhere Belastung der Kinder und Jugendlichen nur im Selbsturteil der Klinikstichprobe. Die untersuchten soziodemografischen Faktoren haben keinen Einfluss auf die Belastung. Allerdings zeigen sich in beiden Stichproben leichte bis moderate Zusammenhänge zwischen der subjektiv erlebten Verschlechterung der familiären und sozialen Situation und einem erhöhten Belastungserleben. Diskussion: Während einer Pandemie sollten gezielte Interventionen für belastete Subgruppen angeboten werden. Universelle Interventionen sind nicht indiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 Insolvency Gap: First-round Effects of Policy Responses on SMEs (2021)

    Dörr, Julian Oliver ; Murmann, Simona; Licht, Georg;

    Zitatform

    Dörr, Julian Oliver, Simona Murmann & Georg Licht (2021): The COVID-19 Insolvency Gap: First-round Effects of Policy Responses on SMEs. (ZEW discussion paper 21-018), Mannheim, 44 S.

    Abstract

    "COVID-19 placed a special role to fiscal policy in rescuing companies short of liquidity from insolvency. In the first months of the crisis, SMEs as the backbone of Europe’s real economy benefited from large and mainly indiscriminate aid measures. Avoiding business failures in a whatever it takes fashion contrasts, however, with the cleansing mechanism of economic crises: a mechanism which forces unviable firms out of the market, thereby reallocating resources efficiently. By focusing on firms’ pre-crisis financial standing, we estimate the extent to which the policy response induced an insolvency gap and analyze whether the gap is characterized by firms which had already struggled before the pandemic. With the policy measures being focused on smaller firms, we also examine whether this insolvency gap differs with respect to firm size. Based on credit rating and insolvency data for the near universe of actively rated German firms, our results suggest that the policy reponse to COVID-19 has triggered a backlog of insolvencies in Germany that is particularly pronounced among financially weak, small firms, having potential long term implications on economic recovery." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betriebe und Ausbildung: Ergebnisse einer zwischen September und Oktober 2020 durchgeführten Betriebsbefragung mit dem Referenz-Betriebs-System (2021)

    Ebbinghaus, Margit;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betriebe und Ausbildung. Ergebnisse einer zwischen September und Oktober 2020 durchgeführten Betriebsbefragung mit dem Referenz-Betriebs-System. Bonn, 26 S.

    Abstract

    "In den zeitnah zum Frühjahrs‐Lockdown aufgelegten Unternehmensbefragungen (u. a. ZDH, DIHK, IAB) fanden die Auswirkungen der Corona‐Maßnahmen auf die betriebliche Ausbildung eher weniger Berücksichtigung. Ziel der Befragung der im Referenz‐Betriebs‐System (RBS) zusammengeschlossenen Betriebe ist daher, vorliegende Umfrageergebnisse zu den Auswirkungen der Corona‐Pandemie auf die betriebliche Ausbildung zu ergänzen. Die Befragung wurde zwischen Anfang September und Ende Oktober 2020 durchgeführt. Das Zeitfenster wurde bewusst gewählt, um neben Rückblicken auf die bisherigen Auswirkungen der Corona‐Pandemie auf Betriebe und Ausbildungsverhältnisse auch Blicke auf die Folgen für die betriebliche Ausbildung im gerade begonnenen Ausbildungsjahr 2020/2021 sowie einen Ausblick auf das Ausbildungsjahr 2021/2022 vornehmen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf Betriebe und ihre Ausbildung?: Ergebnisse einer zwischen September und Oktober 2020 durchgeführten Betriebsbefragung (2021)

    Ebbinghaus, Margit;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit (2021): Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf Betriebe und ihre Ausbildung? Ergebnisse einer zwischen September und Oktober 2020 durchgeführten Betriebsbefragung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 117, H. 1, S. 101-126. DOI:10.25162/zbw-2021-0005

    Abstract

    "Seit März 2020 prägen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland. Für nahezu alle Betriebe hat das enorme Herausforderungen mit sich gebracht. Wie stellt sich die Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Ausbildungssituation für Betriebe nach rund einem halben Jahr pandemie-bedingter Einschränkungen dar? Hierzu wurden die Betriebe des Referenz-Betriebs-Systems zwischen September und Oktober 2020 befragt. Die Ergebnisse verweisen auf stärkere Auswirkungen auf die Beschäftigung als auf die Ausbildung, wenngleich auch hier Einschnitte zu verzeichnen sind. Vor allem die Ausbildungsabsichten für das kommende Ausbildungsjahr sind eher verhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auf Ausbildungsstellensuche während der Corona-Pandemie: Wie haben Jugendliche ihre Bewerbungsphase im Jahr 2020 erlebt? (2021)

    Eberhard, Verena; Christ, Alexander ; Schuss, Eric ; Neuber-Pohl, Caroline ; Heinecke, Marcel;

    Zitatform

    Eberhard, Verena, Marcel Heinecke, Alexander Christ, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Auf Ausbildungsstellensuche während der Corona-Pandemie. Wie haben Jugendliche ihre Bewerbungsphase im Jahr 2020 erlebt? (BIBB-Preprint), Bonn, 22 S.

    Abstract

    "Aufgrund der Corona-Pandemie und der Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie standen Jugendliche, die im Jahr 2020 auf der Suche nach einer betrieblichen Ausbildungsstelle waren, vor besonderen Herausforderungen. Auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, untersuchen wir, welche Erfahrungen Ausbildungsstellenbewerber/-innen des Jahres 2020 bei der Berufsvorbereitung und Ausbildungsstellengesuche gemacht haben. Die Analysen zeigen, dass rund ein Drittel der befragten Bewerber/-innen über negative Bewerbungserfahrungen berichten (z. B. Absage von Praktika aufgrund der Corona-Pandemie). Solche negativen Erfahrungen erhöhen das Risiko, dass die Jugendlichen von emotionalem Stress im Zuge der Ausbildungsstellensuche berichten. Als Puffer erweist sich hier jedoch eine gute schulische Vorbereitung auf die Zeit der Ausbildungsstellensuche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (2021)

    Eberhard, Verena; Schuss, Eric ; Heinecke, Marcel; Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ;

    Zitatform

    Eberhard, Verena, Marcel Heinecke, Alexander Christ, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (BIBB-Preprint), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat die Jugendlichen stark verunsichert und zu berufsbezogenen Zukunftssorgen geführt. Inwieweit Bewerber/-innen für betriebliche Ausbildungsstellen aufgrund der Corona-Pandemie über ein verändertes Interesse an einer betrieblichen Ausbildung berichten, wird im Rahmen des vorliegenden Kurzberichts auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, untersucht. Ergänzend befassen wir uns damit, welche Aspekte mit der Anpassung von Berufswünschen in Zusammenhang stehen könnten und ob eine Anpassung von Berufswünschen mit der beruflichen Zufriedenheit der Bewerber/-innen in Zusammenhang steht. Die Ergebnisse zeigen, dass die wenigsten Bewerber/-innen über ein gesunkenes Interesse an einer betrieblichen Berufsausbildung berichten. Gleichwohl lässt sich ein gesunkenes Interesse überdurchschnittlich häufig bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Fluchthintergrund sowie bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund aber ohne Fluchthintergrund feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitales selbstgesteuertes Lernen Erwerbstätiger in der Corona-Krise: Analysen auf Basis der NEPS-Startkohorte 6 (2021)

    Ehlert, Martin; Vicari, Basha ; Zoch, Gundula ; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Ehlert, Martin, Corinna Kleinert, Basha Vicari & Gundula Zoch (2021): Digitales selbstgesteuertes Lernen Erwerbstätiger in der Corona-Krise. Analysen auf Basis der NEPS-Startkohorte 6. (LIfBi working paper 94), Bamberg, 23 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP94:1.0

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie hat den Zugang zu Lerngelegenheiten in Form von Präsenzveranstaltungen – der häufigsten Form des Lernens im Erwachsenenalter – unmöglich gemacht. Viele Betriebe haben auf Grund der wirtschaftlichen Unsicherheit ihre Weiterbildungsinvestitionen heruntergefahren. Eine Möglichkeit, diese Lücke zu füllen, ist das Lernen über das Internet. Lernangebote über Apps oder Videos aus dem Netz sind überall verfügbar und können zeitlich flexibel genutzt werden. Doch wurden diese Angebote in den ersten Monaten der Krise verstärkt genutzt, und wenn ja, von welchen Gruppen? Mit den regulären Daten des NEPS-SC6 Panels sowie einer Zusatzerhebung im Mai und Juni 2020 können wir zeigen, dass die berufliche Nutzung von digitalen Lernangeboten während der ersten Monate der Pandemie zugenommen hat. Gleichzeitig verstärken sich aber Bildungsungleichheiten in der Nutzung. Von der Ausweitung von digitalen Lernangeboten scheinen eher Hochgebildete zu profitieren und nicht, wie häufig angenommen, „bildungsferne“ Gruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ;
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  • Literaturhinweis

    Pandemiebekämpfung durch Sozialrecht (2021)

    Eichenhofer, Eberhard;

    Zitatform

    Eichenhofer, Eberhard (2021): Pandemiebekämpfung durch Sozialrecht. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 10/11, S. 585-602. DOI:10.3790/sfo.70.10-11.585

    Abstract

    "Die Pandemie fordert die Politik und wirft zahlreiche Rechtsfragen auf. Das Sozialrecht wird für deren Bekämpfung wie die Linderung von deren Folgen zentral. Der Beitrag schildert die Probleme, Konfliktlagen und Lösungsmaximen, identifiziert einige, durch die Krise aufgedeckte Unzulänglichkeiten und zeigt die mittel- und langfristigen Folgen der Pandemie für das Sozialrecht auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: The Second Phase of the Crisis (2021)

    Eichhorst, Werner; Portela, Miguel ; Colussi, Tommaso ; Ramos, Raul ; Marx, Paul ; Hensvik, Lena ; Egbert, Jongen; Böheim, René ; Verstraten, Paul; Tobin, Steven; Ferreira, Priscila ; Sweetman, Arthur ; Cerejeira, Joao; Kahanec, Martin ; Houseman, Susan; Leoni, Thomas ; Machin, Stephen; Cahuc, Pierre ; Costa, Rul; Martiskova, Monika ; Arni, Patrick ; Rinne, Ulf ; Nordström Skans, Oskar ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Paul Marx, Ulf Rinne, René Böheim, Thomas Leoni, Steven Tobin, Arthur Sweetman, Pierre Cahuc, Tommaso Colussi, Jongen Egbert, Paul Verstraten, Priscila Ferreira, Joao Cerejeira, Miguel Portela, Raul Ramos, Martin Kahanec, Monika Martiskova, Lena Hensvik, Oskar Nordström Skans, Patrick Arni, Rul Costa, Stephen Machin & Susan Houseman (2021): IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: The Second Phase of the Crisis. (IZA research report 105), Bonn, 174 S.

    Abstract

    "Country reports for Austria, Canada, France, Germany, Italy, Netherlands, Portugal, Spain, Slovakia, Sweden, Switzerland, United Kingdom, and the United States (174 Seiten)" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Business not as usual: How EU companies adapted to the COVID-19 pandemic (2021)

    Eiffe, Franz Ferdinand;

    Zitatform

    Eiffe, Franz Ferdinand (2021): Business not as usual. How EU companies adapted to the COVID-19 pandemic. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Luxemburg, 71 S. DOI:10.2806/98958

    Abstract

    "This report aims to support European businesses in navigating the challenges of the COVID-19 pandemic. The focus is on workplace practices and features that have helped establishments across the EU to develop operational resilience while keeping employees and customers safe. The report investigates how EU establishments initially reacted to the external shock brought about by the outbreak of the pandemic and how they subsequently adapted their workplaces. It also explores the impact of the pandemic on the health and well-being of workers and how the COVID-19 outbreak and subsequent disruptions affected business operations and work organisation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Will the Economic Impact of COVID-19 Persist? Prognosis from 21st Century Pandemics (2021)

    Emmerling, Johannes ; Monteiro, Francisco Líbano; Ostry, Jonathan D. ; Furceri, Davide; Pizzuto, Pietro ; Loungani, Prakash ; Tavoni, Massimo;

    Zitatform

    Emmerling, Johannes, Davide Furceri, Francisco Líbano Monteiro, Prakash Loungani, Jonathan D. Ostry, Pietro Pizzuto & Massimo Tavoni (2021): Will the Economic Impact of COVID-19 Persist? Prognosis from 21st Century Pandemics. (IMF working paper 2021,119), Washington, DC, 38 S.

    Abstract

    "COVID-19 has had a disruptive economic impact in 2020, but how long its impact will persist remains unclear. We offer a prognosis based on an analysis of the effects of five previous major epidemics in this century. We find that these pandemics led to significant and persistent reductions in disposable income, along with increases in unemployment, income inequality and public debt-to-GDP ratios. Energy use and CO2 emissions dropped, but mostly because of the persistent decline in the level of economic activity rather than structural changes in the energy sector. Applying our empirical estimates to project the impact of COVID-19, we foresee significant scarring in economic performance and income distribution through 2025, which be associated with an increase in poverty of about 75 million people. Policy responses more effective than those in the past would be required to forestall these outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geflüchtete sind auch in der Corona-Pandemie psychisch belastet und fühlen sich weiterhin sehr einsam (2021)

    Entringer, Theresa; Jacobsen, Jannes ; Kröger, Hannes ; Metzing, Maria;

    Zitatform

    Entringer, Theresa, Jannes Jacobsen, Hannes Kröger & Maria Metzing (2021): Geflüchtete sind auch in der Corona-Pandemie psychisch belastet und fühlen sich weiterhin sehr einsam. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 12, S. 227-232. DOI:10.18723/diw_wb:2021-12-1

    Abstract

    "Unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden viele Menschen. Geflüchtete gehören jedoch in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu einer der am schlechtesten gestellten Gruppen. Sie leben überdurchschnittlich häufig in beengten Wohneinrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften und sind dadurch einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Gleichzeitig waren sie schon vor der Pandemie überproportional häufig psychisch stark belastet. Sie könnten daher von der Pandemie besonders betroffen sein. Der Wochenbericht untersucht deshalb, wie sich die ersten Monate der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit Geflüchteter ausgewirkt haben. Er zeigt, dass die psychischen Belastungen Geflüchteter im Jahr 2020 unverändert hoch sind. Darüber hinaus fühlten sich Geflüchtete in dieser Zeit weiterhin sehr einsam. Die psychische Gesundheit Geflüchteter sollte daher weiterhin genau beobachtet werden, um einerseits steigenden psychischen Belastungen rechtzeitig entgegenwirken zu können und andererseits bestehende Einsamkeit abzubauen. Dies ist auch für die erfolgreiche Integration der Geflüchteten wichtig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working from home during COVID-19 and beyond: Survey evidence from employers (2021)

    Erdsiek, Daniel ;

    Zitatform

    Erdsiek, Daniel (2021): Working from home during COVID-19 and beyond: Survey evidence from employers. (ZEW discussion paper 21-051), Mannheim, 24 S.

    Abstract

    "Based on survey responses from more than 1,700 managers in Germany, this study elicits employers' perceptions of working from home during COVID-19 and their long-term expectations for the time after the pandemic. Based on employers' forecasts of the share of employees working from home post-COVID, the within-firm intensity of the expected shift is quantified. Many firms expect a persistent shift towards working from home induced by the COVID-19 pandemic. Larger firms and firms with pre-COVID use of working from home are most likely to expect a persistent and intensive shift. As the empirical results indicate, underlying mechanisms for the expected shift might include learning effects facilitating an improved perception of working from home, investments in physical and human capital, a general push in firms' digital progress, and the fact that most firms do not observe a reduction in productivity due to working from home during COVID-19." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Ausbildung und Corona: Der Abkehr vom dualen Ausbildungssystem aktiv begegnen (2021)

    Esser, Friedrich Hubert; Ertl, Hubert;

    Zitatform

    Esser, Friedrich Hubert & Hubert Ertl (2021): Berufliche Ausbildung und Corona. Der Abkehr vom dualen Ausbildungssystem aktiv begegnen. In: Personalführung, Jg. 54, H. 3, S. 14-20.

    Abstract

    "Die berufliche Ausbildung hat seit Längerem einige Herausforderungen zu bewältigen: den Negativtrend bei der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung, die zurückgehende Zahl von mit jungen Frauen abgeschlossenen Ausbildungsverträgen, die Studierneigung von Schulabgängern. Erfreulich ist, dass sich die Passungsprobleme zuletzt entschärft hatten. Dann kam die Coronakrise. Professor Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des BIBB, und Professor Dr. Hubert Ertl, Forschungsdirektor am BIBB, zeigen in ihrem Beitrag, welche Auswirkungen die Krise auf die berufliche Ausbildung hat, wie diesen erfolgreich begegnet werden kann, welche Weiterentwicklung die duale Ausbildung dringend benötigt und welche Fördermittel dafür den Betrieben zur Verfügung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Bertelsmann Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmenshilfen in der Coronakrise: Ein Zwischenstand (2021)

    Fabig, Holger; Weizsäcker, Jakob von; Meyer, Steffen ;

    Zitatform

    Fabig, Holger, Steffen Meyer & Jakob von Weizsäcker (2021): Unternehmenshilfen in der Coronakrise: Ein Zwischenstand. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 90, H. 3, S. 59-94. DOI:10.3790/vjh.90.3.59

    Abstract

    "Die Coronapandemie hat die Bundesregierung vor bis dahin ungekannte Herausforderungen gestellt. Unter hoher Unsicherheit musste sie in kurzer Zeit wichtige Entscheidungen zur Stabilisierung der deutschen Volkswirtschaft fällen, um den gleichzeitigen Angebots- und Nachfrageschock abzufedern. Zunächst lag der Fokus auf Maßnahmen, welche die Liquidität der Unternehmen stützen sollten. Hierzu zählen vor allem die verschiedenen KfW- und Bürgschaftsprogramme, aber auch zahlreiche steuerliche Maßnahmen und nicht zuletzt die bereits bewährte Kurzarbeit. Außerdem gewährte die Bundesregierung von Beginn an Eigenkapitalhilfen (Zuschüsse der Soforthilfe für kleinere Unternehmen; Eigenkapitalinstrumente des WSF). Im weiteren Verlauf der Krise gewannen Transferprogramme bzw. Eigenkapitalhilfen ein stärkeres Gewicht, insbesondere durch die Einführung und sukzessive Ausweitung der Überbrückungshilfe, der außerordentlichen Wirtschaftshilfen im November und Dezember und durch weitere spezielle Programme der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften und der KfW für Start-ups. So reagierte die Bundesregierung nicht zuletzt auf die zurückgehenden Reserven der Unternehmen angesichts der andauernden Pandemie. Zu diesen primär die Angebotsseite stützenden Maßnahmen traten im Rahmen des Konjunkturpakets auch Maßnahmen zur Stützung der Nachfrage. Die Programme wurden vor dem Hintergrund dreier Zielsetzungen ausgestaltet: der Passgenauigkeit der Hilfen, ihrer schnellen Bereitstellung und der Vereinbarkeit mit europäischem Beihilferecht. Die Passgenauigkeit der Überbrückungshilfen wurde durch Zugangsvoraussetzung erreicht, die zwar für alle von der Pandemie hart getroffenen Unternehmen gleichermaßen galten, die aber vor allem Unternehmen in besonders hart getroffenen Branchen tatsächlichen Zugang gewährten. Um eine rasche Umsetzung zu gewährleisten, war die erste Generation der Hilfsprogramme weniger zielgerichtet und daher weniger „bürokratisch“, während im Laufe der Zeit die Komplexität der Zugangsvoraussetzungen zunahm, um eine bessere Zielgerichtetheit zu gewährleisten. Es wird Aufgabe künftiger, stärker quantitativ ausgerichteter Studien sein, den Erfolg der Unternehmenshilfen im Detail zu bewerten. Was zum jetzigen Zeitpunkt bereits festgestellt werden kann ist, dass die Hilfsmaßnahmen insofern wirksam waren, als sie die Insolvenzquote von Unternehmen während der gesamten Krise auf einem historisch niedrigen Niveau gehalten haben. Zu den ersten Lehren aus der Krise zählt die Erkenntnis, dass eine bessere Kriseninfrastruktur notwendig ist, die zukünftig schneller aktiviert werden kann. Außerdem muss die Digitalisierung in allen Bereichen des Staatswesens energisch vorangetrieben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Personnel adjustments during the Covid-19 pandemic: Did co-determination make a difference? (2021)

    Fackler, Daniel; Stegmaier, Jens ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Fackler, Daniel, Claus Schnabel & Jens Stegmaier (2021): Personnel adjustments during the Covid-19 pandemic: Did co-determination make a difference? (FAU Discussion papers in economics 07/2021), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Anhand einer Befragung von Betrieben in Deutschland während der Covid-19-Pandemie untersucht diese Studie, ob sich die Personalanpassungen während der Krise zwischen Betrieben mit und ohne Betriebsrat unterschieden. Unsere Regressionsanalysen zeigen, dass die Einstellungs- und Entlassungsraten wie auch die Churning-Rate in Betrieben mit Betriebsrat geringer ausfielen. Dagegen unterschieden sich die Netto-Wachstumsrate der Beschäftigung und die Inanspruchnahme von Kurzarbeit nicht signifikant zwischen Betrieben mit und ohne Betriebsrat. Wir schlussfolgern, dass in der Pandemie Arbeitnehmermitbestimmung tatsächlich einen Unterschied für die Beschäftigungsstabilität der vorhandenen Mitarbeiter/-innen machte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Personnel adjustments during the Covid-19 pandemic: Did co-determination make a difference? (2021)

    Fackler, Daniel; Schnabel, Claus ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Fackler, Daniel, Claus Schnabel & Jens Stegmaier (2021): Personnel adjustments during the Covid-19 pandemic: Did co-determination make a difference? (LASER discussion papers 133), Erlangen, 20 S.

    Abstract

    "Anhand einer Befragung von Betrieben in Deutschland während der Covid-19-Pandemie untersucht diese Studie, ob sich die Personalanpassungen während der Krise zwischen Betrieben mit und ohne Betriebsrat unterschieden. Unsere Regressionsanalysen zeigen, dass die Einstellungs- und Entlassungsraten wie auch die Churning-Rate in Betrieben mit Betriebsrat geringer ausfielen. Dagegen unterschieden sich die Netto-Wachstumsrate der Beschäftigung und die Inanspruchnahme von Kurzarbeit nicht signifikant zwischen Betrieben mit und ohne Betriebsrat. Wir schlussfolgern, dass in der Pandemie Arbeitnehmermitbestimmung tatsächlich einen Unterschied für die Beschäftigungsstabilität der vorhandenen Mitarbeiter/-innen machte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg (2021)

    Faißt, Christian; Hamann, Silke ; Jahn, Daniel;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann & Daniel Jahn (2021): Der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2021), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht befasst sich mit den Auswirkungen der ersten Welle der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg in den Monaten April bis September 2020. Dafür wird ein sogenannter Corona-Effekt berechnet, der den Teil der Veränderung der Arbeitslosigkeit bezeichnet, der sich durch den Vergleich mit der Vorjahresentwicklung maßgeblich auf die Corona-Krise im Frühjahr zurückführen lässt. Es zeigt sich, dass coronabedingt die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg deutlich angestiegen ist - allein in den Monaten April bis Juli um ca. 37.000 Personen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für die 44 Landkreise und kreisfreien Städte ergeben sich teilweise deutliche Unterschiede hinsichtlich des Corona-Effektes, die unter anderem durch die regionale Branchenstruktur bedingt sind. Eine unterschiedliche Betroffenheit lässt sich auch für die verschiedenen Beschäftigtengruppen feststellen. Anhand einer differenzierten Betrachtung der Teilgrößen des Corona-Effekts zeichnen wir exemplarisch für vier Kreise unterschiedliche Krisenverläufe für die Monate April bis September nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Setback in labour market integration due to the Covid-19 crisis?: An explorative insight on forced migrants' vulnerability in Germany (2021)

    Falkenhain, Mariella ; Verlage, Thomas; Seidelsohn, Kristina; Naji, Shahed; Flick, Uwe ; Hirseland, Andreas;

    Zitatform

    Falkenhain, Mariella, Uwe Flick, Andreas Hirseland, Shahed Naji, Kristina Seidelsohn & Thomas Verlage (2021): Setback in labour market integration due to the Covid-19 crisis? An explorative insight on forced migrants' vulnerability in Germany. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S448-S463., 2020-09-22. DOI:10.1080/14616696.2020.1828976

    Abstract

    "In Germany as elsewhere, the Covid-19 pandemic has provoked a severe crisis for the economy, the labour market, social life and public administration. This article explores how refugees, who have accessed the labour market prior to the crisis, are affected by the current situation. Focusing on the crisis-shaken labour market as a juncture for integration processes, we were interested in whether the crisis actually increases vulnerability and leads to setbacks in integration processes. Based on qualitative interviews with refugees and employers conducted at the beginning of the crisis, the article identifies three problem areas in the field of working life (every day working life, conditions of work, prospects and the advancement of careers) in which the crisis-induced disruptions produced feelings of disorientation and made some refugees vulnerable. This went hand in hand with irritations in adaptation processes that are crucial for integration. The findings suggest that the Covid-19 crisis could, for some, turn into a ‘critical event’ in entire integration trajectories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Falkenhain, Mariella ;
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  • Literaturhinweis

    Homeoffice Frustpotential: Back to office: Studie zu Arbeitsbedingungen in der Coronakrise (2021)

    Feinstein, Ingrid; Habich, Jörg; Spilker, Martin;

    Zitatform

    Feinstein, Ingrid, Jörg Habich & Martin Spilker (2021): Homeoffice Frustpotential: Back to office. Studie zu Arbeitsbedingungen in der Coronakrise. Gütersloh, 6 S.

    Abstract

    "Warum Unternehmen spätestens jetzt aus ihrem unternehmenskulturellen Bullerbü aufwachen müssen, denn: es fehlt die langfristige Strategie in Organisationen für die Zeit nach der Krise und das Fundament der Unternehmenskulturen wackelt weiter… Viele Erwartungen sind vor und während der Pandemie von Unternehmen und Beschäftigten mit dem Homeoffice verknüpft worden. Eine aktuelle Studie zum Thema „Arbeitsbedingungen und Zusammenhalt in der Coronakrise“, welche die Bertelsmann Stiftung zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos nun zum zweiten Mal im Abstand von sechs Monaten durchgeführt hat, zeigt ein deutliches Bild: Beschäftigte haben sich im „New Normal“ der Arbeitswelt eingerichtet und nehmen die Veränderungen ihrer Arbeitsbedingungen, der Kultur oder des Zusammenhaltes weniger wahr. Weiterhin zeigt sich, der Anteil derjenigen, die der Ansicht sind, ihre Unternehmen hätten einen „Plan“ für die Zukunft, bleibt unverändert niedrig bei nur knapp 50 Prozent. Auch das Thema Zukunftsoptimismus spaltet die Gemüter: Immerhin rund 40 Prozent der Befragten beurteilen die Zukunftsperspektive ihres Unternehmens pessimistisch. Risiken der neuen Arbeitswelt und damit strukturelle, langfristige Nachteile beispielsweise für Frauen verschärfen sich weiter. Die durch das Homeoffice erzielte Quick Wins sind anscheinend abgeschöpft und neue Probleme treten in den Vordergrund. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie basieren auf einer Befragung, welche die Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit der Ipsos GmbH im Juni 2021 realisierte. Die Fragen wurden gemeinsam entwickelt und nach der letzten Durchführung im Dezember aktualisiert. An der Studie haben insgesamt 1.250 Arbeitnehmer*innen zwischen 18-65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen teilgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Young People between Education and the Labour Market during the COVID-19 Pandemic in Italy (2021)

    Fiaschi, Davide ; Tealdi, Cristina ;

    Zitatform

    Fiaschi, Davide & Cristina Tealdi (2021): Young People between Education and the Labour Market during the COVID-19 Pandemic in Italy. (IZA discussion paper 14479), Bonn, 16 S.

    Abstract

    "We analyse the distribution and the flows between different types of employment (self-employment, temporary, and permanent), unemployment, education, and other types of inactivity, with particular focus on the duration of the school-to-work transition (STWT). The aim is to assess the impact of the COVID-19 pandemic in Italy on the careers of individuals aged 15-34. We find that the pandemic worsened an already concerning situation of higher unemployment and inactivity rates and significantly longer STWT duration compared to other EU countries, particularly for females and residents in the South of Italy. In the midst of the pandemic, individuals aged 20-29 were less in (permanent and temporary) employment and more in the NLFET (Neither in the Labour Force nor in Education or Training) state, particularly females and non Italian citizens. We also provide evidence of an increased propensity to return to schooling, but most importantly of a substantial prolongation of the STWT duration towards permanent employment, mostly for males and non Italian citizens. Our contribution lies in providing a rigorous estimation and analysis of the impact of COVID-19 on the carriers of young individuals in Italy, which has not yet been explored in the literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor market trends and unemployment insurance generosity during the pandemic (2021)

    Finamor, Lucas ; Scott, Dana ;

    Zitatform

    Finamor, Lucas & Dana Scott (2021): Labor market trends and unemployment insurance generosity during the pandemic. In: Economics Letters, Jg. 199. DOI:10.1016/j.econlet.2020.109722

    Abstract

    "We test whether changes in unemployment insurance (UI) benefit generosity under the CARES Act in the US are associated with differential employment outcomes under the distinct conditions of the pandemic. While we observe a negative association between UI generosity and employment, we show that the relative employment gap arises before the Act was instituted, decreases in magnitude when the augmented benefits were in place, and does not change when the benefits expansion expires." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2021 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unemployment in Europe and the United States under COVID-19: Better constrained in the corset of an insurance logic or at the whim of a liberal presidential system? (2021)

    Fischer, Georg ; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Fischer, Georg & Günther Schmid (2021): Unemployment in Europe and the United States under COVID-19: Better constrained in the corset of an insurance logic or at the whim of a liberal presidential system? (Discussion paper : Emeriti / WZB EME 2021-001), Berlin, 47 S.

    Abstract

    "Die Auswirkungen der von COVID-19 ausgelösten Wirtschaftskrise auf die Arbeitslosigkeit könnten kaum unterschiedlicher sein als in den USA und Europa. Das gilt auch für die politischen Reaktionen: Während die 27 Mitgliedstaaten der Europäische Union (EU-27) die Arbeitslosigkeit bisher weitgehend durch massiven Einsatz von Kurzarbeit oder ähnlichen Maßnahmen in Schach halten konnte, herrschte in den USA zeitweilig eine Massenarbeitslosigkeit, die an die Große Weltwirtschaftskrise 1929/1930 erinnerte. Statt mit Kurzarbeit reagierten die USA u.a. mit massiven Sozialtransfers für bestimmte Gruppen von Arbeitslosen, die manche Einkommen kurzfristig sogar besserstellen als bei Beschäftigung. Umgekehrt werden die sozialen Probleme und die wirtschaftspolitischen Grenzen der Kurzarbeit in der EU deutlich sichtbar, und die Arbeitslosigkeit steigt zunehmend, insbesondere für benachteiligte Gruppen auf dem Arbeitsmarkt. Es ist also noch nicht ausgemacht, welches dieser beiden Wirtschafts- und Sozialsysteme langfristig den durch die Krise beschleunigten Strukturwandel besser bewältigen wird. Dieser Essay argumentiert, dass der europäische Ansatz eine humanere und effektivere Lösung der Krisenbewältigung verspricht, aber nur, wenn die EU und ihre Mitgliedstaaten einen Weg finden, die Kurzarbeit mit mehr vorausschauender Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu kombinieren und von einigen Stärken des US-Systems hinsichtlich der Interaktion zwischen Föderation und Einzelstaaten zu lernen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitnahe Daten in der Corona-Krise: Von der schwierigen Vermessung der Kurzarbeit (2021)

    Fitzenberger, Bernd ; Schierholz, Malte ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Christian Kagerl, Malte Schierholz & Jens Stegmaier (2021): Zeitnahe Daten in der Corona-Krise: Von der schwierigen Vermessung der Kurzarbeit. (IAB-Kurzbericht 24/2021), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Kurzarbeit wurde in der Corona-Krise in bisher nicht gekannten Umfang genutzt und hat sich als zentraler Rettungsschirm für den Arbeitsmarkt erwiesen. Entsprechend groß war das öffentliche Interesse an zeitnahen Daten, die zunächst nur über Sondererhebungen in den Betrieben zu bekommen waren. Dabei zeigte sich allerdings, dass die Zahl der Kurzarbeitenden in solchen Betriebsbefragungen deutlich überschätzt wird. Die Autoren untersuchen, warum es dazu kommt und wie groß diese Überschätzung - gemessen an der später vorliegenden amtlichen Statistik - ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Homeoffice nach der Covid-19-Krise: Aus der Not kann eine Tugend werden (2021)

    Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Ulrich Walwei (2021): Homeoffice nach der Covid-19-Krise: Aus der Not kann eine Tugend werden. In: Ökonomenstimme H. 22.03.2021, o. Sz.

    Abstract

    "In der Covid-19-Pandemie erlebt Deutschland einen beispiellosen Anstieg der Nutzung des Homeoffice. Neue Befragungsergebnisse ermöglichen eine differenzierte Bestandsaufnahme und einen Ausblick auf die künftige Entwicklung. Gleichzeitig wird deutlich, an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Aus der Not eine Tugend machen: BZ-Gastbeitrag: Bernd Fitzenberger und Ulrich Walwei über den steigenden Einsatz und Chancen von Homeoffice in der Covid-19-Krise (2021)

    Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Ulrich Walwei (2021): Aus der Not eine Tugend machen. BZ-Gastbeitrag: Bernd Fitzenberger und Ulrich Walwei über den steigenden Einsatz und Chancen von Homeoffice in der Covid-19-Krise. In: Badische Zeitung H. 17.03.2021, S. 4.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat zu einem beispiellosen Anstieg des Arbeitens von zu Hause geführt. Homeoffice ist ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung. Zudem können Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, so eher den Spagat zwischen Arbeit und Kinderbetreuung schaffen. Betriebsbefragungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen, dass vor der Pandemie 27 Prozent aller Beschäftigten Homeoffice nutzen konnten. Dieser Anteil ist seitdem stark angestiegen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: Kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede (2021)

    Flake, Regina; Janssen, Simon; Malin, Lydia ; Leschnig, Lisa; Seyda, Susanne;

    Zitatform

    Flake, Regina, Simon Janssen, Lisa Leschnig, Lydia Malin & Susanne Seyda (2021): Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: Kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,43), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Trotz der coronabedingten Kontaktbeschränkungen war die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung bis zum Sommer 2020 nicht massiv zurückgegangen. Denn ein Großteil der Maßnahmen konnte dank entsprechender digitaler Angebote dennoch stattfinden. Je nach Beschäftigungsbranche, Qualifikationsniveau, Geschlecht und Zahl der Kinder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Weiterbildung zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede. Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben vor enorme Herausforderungen gestellt. Schon frühere ökonomische Krisen wie die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 und 2009 haben sich nicht nur negativ auf Einkommen und Beschäftigung ausgewirkt, sondern auch auf die berufliche Weiterbildungsbeteiligung. Auf diesen Zusammenhang haben unter anderem Lutz Bellmann und Ute Leber in einem 2010 im IAB-Forum veröffentlichten Beitrag hingewiesen. Da die wirtschaftliche Corona-Krise durch eine Gesundheitskrise ausgelöst wurde, unterscheidet sich die aktuelle Situation allerdings in vielerlei Hinsicht von den Wirtschaftskrisen früherer Jahrzehnte. Insbesondere die Kontaktbeschränkungen, das vorübergehende Verbot von Präsenzveranstaltungen und die Belastung von Eltern durch Kinderbetreuung und Homeschooling könnten zu einer wesentlich stärkeren Beeinträchtigung der Weiterbildungsbeteiligung geführt haben als in bisherigen Wirtschaftskrisen. Allerdings lässt sich dank des technologischen Wandels heutzutage ein weitaus größerer Weiterbildungsanteil online durchführen. Die Corona-Krise hat daher auch zu einem Digitalisierungsschub in der Weiterbildung geführt. So zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Grundlage einer Unternehmensbefragung im Mai 2020, dass mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen seit Beginn der Covid-19-Pandemie verstärkt digitale Lernangebote genutzt haben als vor der Krise (Flake et al., 2020). Die Studie ging allerdings nicht der Frage nach, ob Beschäftigte aus verschiedenen Branchen und mit verschiedenen Bildungsabschlüssen gleichermaßen vom Digitalisierungsschub in der Weiterbildung profitiert haben. Unklar war bislang auch, ob sich die Corona-Krise in unterschiedlicher Weise auf die Weiterbildungsbeteiligung von Frauen und Männern ausgewirkt hat. Die pandemiebedingte Schließung von Kitas und Schulen hat nach Einschätzung mancher Fachleute dazu geführt, dass insbesondere Frauen die Mehrfachbelastung aus Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung und Homeschooling zu schultern hatten. Beispielhaft sei hier eine im Oktober 2020 erschienene Studie von Gundula Zoch und Ko-Autorinnen genannt (Zoch et al., 2020). Aufschluss hierüber geben erste empirische Ergebnisse der IAB-Befragung „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona”. Hierfür hat das IAB gemeinsam mit dem IW ein Fragemodul entwickelt, um zu ermitteln, wie sich die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung während der Corona-Krise entwickelt hat. Die Beschreibung der Daten und eine genaue Aufschlüsselung der gewichteten Fallzahlen findet sich im Anschnitt Datensatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon;
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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: insgesamt kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede (2021)

    Flake, Regina; Malin, Lydia ; Leschnig, Lisa; Seyda, Susanne; Janssen, Simon;

    Zitatform

    Flake, Regina, Simon Janssen, Lisa Leschnig, Lydia Malin & Susanne Seyda (2021): Berufliche Weiterbildung in Zeiten von Corona: insgesamt kein dramatischer Einbruch, aber deutliche gruppenspezifische Unterschiede. In: IAB-Forum H. 01.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-29.

    Abstract

    "Trotz der coronabedingten Kontaktbeschränkungen war die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung bis zum Sommer 2020 nicht massiv zurückgegangen. Denn ein Großteil der Maßnahmen konnte dank entsprechender digitaler Angebote dennoch stattfinden. Je nach Beschäftigungsbranche, Qualifikationsniveau, Geschlecht und Zahl der Kinder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Weiterbildung zeigten sich allerdings deutliche Unterschiede." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Einflussfaktoren auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen: Eine empirische Analyse auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2021)

    Flüter-Hoffmann, Christiane; Hammermann, Andrea; Monsef, Roschan;

    Zitatform

    Flüter-Hoffmann, Christiane, Andrea Hammermann & Roschan Monsef (2021): Betriebliche Einflussfaktoren auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Eine empirische Analyse auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. In: IW-Trends, Jg. 48, H. 4, S. 3-21. DOI:10.2373/1864-810X.21-04-01

    Abstract

    "Dass der soziale Zusammenhalt und das berufliche Miteinander im Betrieb für das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten sehr wichtig sind, hat die Corona-Pandemie wie mit einem Brennglas verdeutlicht. Gerade für Menschen mit Behinderungen ist die berufliche Teilhabe eine tragende Säule gesellschaftlicher Inklusion. Kurzarbeit, erzwungenes Homeoffice und soziale Distanz stellen mit der damit verbundenen Isolation für sie eine besondere Herausforderung dar: Vielfach gingen Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit mit dem Team verloren. Die vorliegende Studie geht auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 der Frage nach, welche Bedeutung ein unterstützendes und inklusives Betriebsklima auf die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten hat und welchen Stellenwert verschiedene Einflussfaktoren insbesondere für Menschen mit Behinderungen einnehmen. Dabei zeigt sich: Eine häufig wahrgenommene Unterstützung durch den Vorgesetzten sowie ein häufig erlebtes Gemeinschaftsgefühl erhöhen die Zufriedenheit mit den Möglichkeiten des Einsatzes eigener Fähigkeiten signifikant. Für Beschäftigte mit Behinderungen gilt dies in stärkerem Maß als für Beschäftigte ohne Behinderungen. Personalmaßnahmen wie das Angebot betrieblicher Gesundheitsförderung verbessern darüber hinaus die Wahrscheinlichkeit, mit der Arbeitssituation generell zufrieden zu sein – und zwar signifikant stärker für Menschen mit Behinderungen als für Menschen ohne Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Literaturüberblick zu österreichischen und internationalen Umfragen zu Corona und Arbeitsbedingungen (2021)

    Foissner, Franziska;

    Zitatform

    Foissner, Franziska (2021): Literaturüberblick zu österreichischen und internationalen Umfragen zu Corona und Arbeitsbedingungen. (Materialien zu Wirtschaft und Gesellschaft 221), Wien, 21 S.

    Abstract

    "Das Jahr 2020 war von der globalen Corona-Pandemie bestimmt. Die umfassenden gesundheitspolitischen Maßnahmen, wie die das Schließen von Geschäften abseits der Grundversorgung, von Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie eine verordnete Einschränkung sozialer Kontakte, wirkte sich die Krise unterschiedlich auf wirtschaftliche Tätigkeiten und Arbeitsverhältnisse aus. Die Pandemie wirkt wie ein Brennglas und verschärft bestehende Ungleichheiten auch in Bezug auf die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten, was sich in den vielfältigen Beschäftigtenbefragungen zeigt. Zahlreiche österreichische und internationale Umfragen heben hervor, dass Personen mit niedrigen Einkommen und niedrigem Ausbildungsgrad, Migrant*innen sowie Frauen besonders von den Veränderungen in den Arbeitsbedingungen während des ersten Lockdowns betroffen waren. Allerdings sind all diese Ergebnisse schwer generalisierbar und hängen stark vom jeweiligen Untersuchungskontext ab. Dieser Literaturüberblick fasst die zentralen Ergebnisse vieler österreichischer und internationale Untersuchungen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsbedingungen zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Volkswirtschaftliche Effekte einer Ausbildungsgarantie: Simulation einer Übertragung der österreichischen Ausbildungsgarantie nach Deutschland (2021)

    Forstner, Susanne; Bernleithner, Benjamin; Egger-Steiner, Michaela; Steiner, Mario ; Vakavlieva, Zora; García-Morán, Eva; Molnárov, Zuzana; Garstenauer, Viola;

    Zitatform

    Forstner, Susanne, Zuzana Molnárov & Mario Steiner (2021): Volkswirtschaftliche Effekte einer Ausbildungsgarantie. Simulation einer Übertragung der österreichischen Ausbildungsgarantie nach Deutschland. Gütersloh, 104 S. DOI:10.11586/2021068

    Abstract

    "Seit vielen Jahren gibt es in Deutschland einen hohen und sogar leicht ansteigenden Anteil an Jugendlichen, die dauerhaft ohne Ausbildung bleiben. Derzeit haben über zwei Millionen der 20- bis 34-Jährigen keine Berufsausbildung – eine Situation, die sowohl im Hinblick auf den Fachkräftemangel als auch aus gesellschaftspolitischer Perspektive alarmierend ist. Ein in den letzten Jahren wachsendes Phänomen sind zudem die sogenannten Passungsprobleme, d. h. das gleichzeitige Auftreten von unbesetzten Ausbildungsplätzen und unversorgten Bewerber:innen. Zuletzt standen knapp 60.000 unbesetzten Ausbildungsstellen fast 80.000 Jugendliche gegenüber, die entweder völlig unversorgt geblieben waren oder in eine Alternative gemündet sind, dabei aber ihren Ausbildungswunsch aufrechterhalten haben. Selbst bei vollständiger Auflösung der Passungsprobleme hätte die Zahl der Ausbildungsplätze also bei Weitem nicht ausgereicht, um die Nachfrage der Jugendlichen zu befriedigen. Ein Ansatz zur Lösung dieser Problematik ist die Einführung einer Ausbildungsgarantie. In Österreich gibt es seit vielen Jahren eine solche Ausbildungsgarantie. Diese beinhaltet, dass jede:r ausbildungswillige Jugendliche bis 25 Jahre ein Angebot für eine Ausbildung erhält. Nur, wenn es trotz intensiver Vermittlungsbemühungen nicht gelingt, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden, wird die Ausbildung zunächst bei einem Träger durchgeführt – aber immer mit betrieblichen Praxisphasen. Ein Übergang von der Ausbildung beim Träger – in Österreich überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) genannt – in betriebliche Ausbildung wird angestrebt. Die Garantie hilft Jugendlichen, eine berufliche Perspektive zu entwickeln, und der Wirtschaft, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Aber lässt sich dieses Modell auf Deutschland übertragen? Was würde passieren, wenn in Deutschland ein Modell mit ähnlicher Wirkungsweise eingeführt würde? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat die Bertelsmann Stiftung die vorliegende Studie in Auftrag gegeben. Ziel der Studie ist es, die möglichen gesamtwirtschaftlichen und fiskalischen Auswirkungen einer Ausbildungsgarantie nach österreichischem Vorbild in Deutschland zu konkretisieren und zu quantifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Bremen: Ergebnisse der Befragung 2020 (2021)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Putzing, Monika; Prick, Simone;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Monika Putzing (2021): IAB-Betriebspanel Bremen. Ergebnisse der Befragung 2020. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 83 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden zunächst Befragungsergebnisse zur Betroffenheit der Bremer Wirtschaft von der Corona-Krise und den betrieblichen Reaktionen zur Bewältigung der mit dieser Krise verbundenen negativen Auswirkungen, zur Verbreitung von Homeoffice sowie zu betrieblichen Einschätzungen bezüglich der Maßnahmen der Politik präsentiert (Kapitel 3). Diese Ausführungen werden ergänzt um aktuelle empirische Befunde zu den regelmäßig abgefragten Kernthemen des IAB-Betriebspanels. Hierzu gehören Ergebnisse zur Beschäftigungsentwicklung, zur Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen sowie zu Beschäftigungsaussichten (Kapitel 4) sowie zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 5). Diese werden ergänzt um Darstellungen zur Entwicklung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung (Kapitel 6) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 7). Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt. Die Daten spiegeln somit den Stand in den ersten Monaten nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland wider." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin 2020: Ergebnisse der 25. Welle (2021)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Putzing, Monika; Prick, Simone;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Monika Putzing & Simone Prick (2021): Betriebspanel Berlin 2020. Ergebnisse der 25. Welle. Berlin, 102 S.

    Abstract

    "Mit dem vorliegenden Bericht werden aktuelle Daten der jährlichen Arbeitgeberbefragung im Rahmen des IAB-Betriebspanels für Berlin präsentiert. Der Bericht wurde im Auftrag der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales erarbeitet. Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt. Die Daten spiegeln somit den Stand nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes repräsentiert. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit die verfügbaren, eher angebotsseitig ausgerichteten Statistiken (z. B. Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit). Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Ein weiterer Vorteil dieser bundesweit durchgeführten Arbeitgeberinnen- und Arbeitgeberbefragung besteht darin, dass in allen Bundesländern dasselbe Fragenprogramm und dieselben Auswertungsverfahren verwendet werden. Infolgedessen können regional vergleichende Analysen durchgeführt werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Bundesländern aufzuzeigen. Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels präsentiert. Hierzu gehören Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der Berliner Wirtschaft (Kapitel 3), zur Beschäftigungsentwicklung, Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen, Beschäftigungsaussichten (Kapitel 5) sowie zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 6). Diese werden ergänzt um Ausführungen zur Entwicklung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung (Kapitel 7 und 8) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 9). Die Ergebnisse zu den genannten, regelmäßig abgefragten Aspekten werden ergänzt um empirische Befunde zu weiteren, zusätzlich aufgenommenen Themen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind dies vor allem Daten zur Betroffenheit der Berliner Wirtschaft von der Corona-Krise und den betrieblichen Reaktionen zur Bewältigung der mit dieser Krise verbundenen negativen Auswirkungen, zur Verbreitung von Homeoffice sowie zu betrieblichen Einschätzungen bezüglich der Maßnahmen der Politik (Kapitel 4)" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der 25. Befragungswelle 2020 (2021)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Frei, Marek & Silke Kriwoluzky (2021): IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der 25. Befragungswelle 2020. Berlin, 76 S.

    Abstract

    "Seit 1996 wird das IAB-Betriebspanel in Mecklenburg-Vorpommern als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene der Betriebe durchgeführt. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden darin um Angaben und Einschätzungen zu einer Reihe beschäftigungsrelevanter Aspekte gebeten, von der Personalstruktur über die Rekrutierungsaktivitäten bis hin zu betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Die Befragung, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht präsentiert werden, wurde schwerpunktmäßig im dritten Quartal des Jahres 2020 durchgeführt und im November 2020 abgeschlossen. Die Daten spiegeln somit die Situation rund ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie wider. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes abgebildet. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit vorhandene, eher angebotsseitig ausgerichtete Statistiken, z.B. die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der Frage nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie von Bedeutung, die in dieser Welle im Mittelpunkt standen: Der vorliegende Bericht enthält hierzu die ersten Erkenntnisse für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der 25. Welle 2020 (2021)

    Frei, Marek; Putzing, Monika; Kriwoluzky, Silke; Prick, Simone;

    Zitatform

    Frei, Marek, Monika Putzing, Silke Kriwoluzky & Simone Prick (2021): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der 25. Welle 2020. Erfurt, 69 S.

    Abstract

    "Mit dem vorliegenden Bericht werden aktuelle Daten der bundesweit größten repräsentativen Arbeitgeber/-innenbefragung „IAB-Betriebspanel“ für den Freistaat Thüringen präsentiert. Der Bericht wurde im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erstellt. Mit der Befragung von Betrieben wird vorrangig die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes repräsentiert. Die mit dem IAB-Betriebspanel gewonnenen Ergebnisse ergänzen damit die verfügbaren, eher angebotsseitig ausgerichteten Statistiken (z. B. Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit). Die empirischen Daten des IAB-Betriebspanels verbessern zudem wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels alle Betriebe umfasst, die mindestens eine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bzw. einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist die Befragung wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe beschränken. Ein weiterer Vorteil dieser bundesweit durchgeführten Arbeitgeber/-innenbefragung besteht darin, dass in allen Bundesländern dasselbe Fragenprogramm und dieselben Auswertungsverfahren verwendet werden. Infolgedessen können regional vergleichende Analysen durchgeführt werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Thüringen auf der einen sowie Ost- und Westdeutschland auf der anderen Seite aufzeigen zu können. Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels präsentiert. Hierzu gehören Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der Thüringer Wirtschaft (Kapitel 3), zur Beschäftigungsentwicklung, d. h. der Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen zu den Beschäftigungsaussichten (Kapitel 5) sowie zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 6). Hinzu kommen Ausführungen zur Entwicklung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung (Kapitel 7 und 8) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 9). Die Ergebnisse zu den genannten, regelmäßig abgefragten Aspekten werden ergänzt um empirische Befunde zu weiteren, zusätzlich aufgenommenen Themen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind dies vor allem Daten zur Betroffenheit der Thüringer Wirtschaft von der Corona-Krise und den Reaktionen der Betriebe zur Bewältigung der mit dieser Krise verbundenen negativen Auswirkungen. Hierbei geht es vor allem die genutzten personalpolitischen Maßnahmen und Instrumente, von Kurzarbeit über die Verschiebung von geplanten Personaleinstellungen bis hin zu Entlassungen. Betrachtet werden darüber hinaus aktuelle Befunde zur Verbreitung von Homeoffice. Abschließend werden Einschätzungen der Betriebe zu den ergriffenen Maßnahmen der Politik präsentiert (Kapitel 4). Die Betriebsbefragung wurde im dritten Quartal 2020 durchgeführt. Bei der Interpretation ist daher zu berücksichtigen, dass die nachfolgend präsentierten Befunde den Stand einige Monate nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland widerspiegeln." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbilden während der Covid-19-Pandemie - Hürden für Betriebe und Auszubildende (2021)

    Freuding, Julia; Garnitz, Johanna ;

    Zitatform

    Freuding, Julia & Johanna Garnitz (2021): Ausbilden während der Covid-19-Pandemie - Hürden für Betriebe und Auszubildende. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 10, S. 62-65.

    Abstract

    "Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland quartalsweise über 1000 deutsche Personalleiter*innen. In jedem Quartal werden in wechselnden Sonderfragen aktuelle arbeitsmarktrelevante Fragestellungen untersucht. Die Sonderfragen des dritten Quartals 2021 drehen sich um die Ausbildungssituation während der Covid-19-Pandemie. Die Auswirkungen spiegeln sich sowohl im Wohlbefinden als auch in den Leistungen der Auszubildenden wider, denn in beiden Fällen wurde eine Verschlechterung gemeldet. Bei erfolgreichem Abschluss übernahmen drei von vier Unternehmen ihre Auszubildenden, davon 59% in ein unbefristetes und 41% in ein befristetes Arbeitsverhältnis. Hinsichtlich der Suche neuer Auszubildenden für das aktuelle Ausbildungsjahr 2021/2022 wurde deutlich häufiger über Probleme geklagt als im vorangegangenen Ausbildungsjahr: Zwei von drei Ausbildungsbetriebe berichteten über Schwierigkeiten bei der Besetzung ihrer Ausbildungsplätze. Rund 14% der ausbildenden Firmen konnten keine ihrer Ausbildungsstellen besetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Dauer der Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die Normalisierung der Geschäftslage: Was erwarten die Unternehmen? (2021)

    Freuding, Julia; Wohlrabe, Klaus ;

    Zitatform

    Freuding, Julia & Klaus Wohlrabe (2021): Die Dauer der Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die Normalisierung der Geschäftslage: Was erwarten die Unternehmen? In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 2, H. 4, S. 1-5.

    Abstract

    "Im Rahmen der ifo Konjunkturumfragen werden die Unternehmen seit April gefragt, wie lange sie mit einer Einschränkung des öffentlichen Lebens rechnen. Seit Mai wird auch erfasst, ab wann die Unternehmen mit einer Normalisierung ihrer Geschäftslage rechnen. Der vorliegende Artikel fasst die Ergebnisse vor dem Hintergrund der verschiedenen politischen Beschlüsse zusammen. Gemäß den aktuellsten Ergebnissen von Januar 2021 lag die durchschnittliche Erwartung bei 7,4 Monaten. Es wird also frühestens ab September mit einer weitgehenden Normalisierung gerechnet. Mit Blick auf die eigene Geschäftslage erwarten die Unternehmen erst zum Ende dieses Jahres eine Normalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Europas Schulen in der Corona-Pandemie – ein Ländervergleich (2021)

    Freundl, Vera; Stiegler, Clara; Zierow, Larissa ;

    Zitatform

    Freundl, Vera, Clara Stiegler & Larissa Zierow (2021): Europas Schulen in der Corona-Pandemie – ein Ländervergleich. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 12, S. 41-50.

    Abstract

    "Vergleicht man die Corona-bedingten Schulschließungen in Deutschland mit sechs ausgewählten Ländern Europas im Zeitraum von Januar 2020 bis Mai 2021, liegt Deutschland auf dem zweiten Platz der längsten Schulschließungen mit insgesamt 183 Tagen. Länger schlossen nur die Schulen in Polen mit insgesamt 273 Tagen. Bei der Herausforderung, auf Distanzlehre umzusteigen, ist als Ausgangslage der Digitalisierungsstand der Schulen vor Corona ein wichtiger Faktor: Deutschland liegt in Bezug auf Online-Lernplattformen und Ressourcen bzw. Vorbereitungszeit für die Nutzung digitaler Geräte im Unterricht auf den letzten Rängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analysen von drei Maßnahmen-Paketen des Bundes: zur Bewältigung der Coronakrise aus Gleichstellungsperspektive (2021)

    Frey, Regina; Mettke, Ellen;

    Zitatform

    Frey, Regina (2021): Analysen von drei Maßnahmen-Paketen des Bundes. Zur Bewältigung der Coronakrise aus Gleichstellungsperspektive. (WSI study 29), Düsseldorf, 86 S.

    Abstract

    "Die Studie geht der Frage nach, welche Wirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und Männern durch drei Maßnahmen-Pakete der Bundesregierung zur Eindämmung und Überwindung der Coronakrise zu erwarten sind. Denn weder die Corona-Krise noch die Maßnahmen zu ihrer Überwindung sind geschlechtsneutral. Es werden vier Fragestellungen beleuchtet: 1. Wer hat eher einen Nutzen durch die Maßnahmen? 2. Sind in den Maßnahmen Verzerrungen eingebaut, die dazu führen, dass eine Maßnahme für ein Geschlecht weniger gut greift? 3. Welche Beschäftigungseffekte sind langfristig für Frauen und Männer zu erwarten? 4. Welcher Budgetanteil zielt auf einen direkten Nachteilsausgleich vor dem Hintergrund der nachweisbaren Geschlechtereffekte der Pandemie? Die Ergebnisse zeigen, dass die Hilfsmaßnahmen vorhandene Geschlechterdisparitäten unbeabsichtigt verstärken. Um dies zu vermeiden, wäre in Zukunft unter anderem eine bessere Abschätzung von Wirkungen auf die Gleichstellung wünschenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2021)

    Friedrich, Michael ;

    Zitatform

    (2021): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 13), Bonn, 553 S.

    Abstract

    "Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021 wird zum dreizehnten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr "Höherqualifizierende Berufsbildung – Wege des beruflichen Aufstiegs"." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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