FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Stellenbesetzungsprozesse im Bereich "einfacher" Dienstleistungen: Abschlussbericht (2005)
Zitatform
Hierming, Bettina, Karen Jaehrling, Thorsten Kalina, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2005): Stellenbesetzungsprozesse im Bereich "einfacher" Dienstleistungen. Abschlussbericht. (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Dokumentation 550), Berlin, 256 S.
Abstract
"Einfacharbeitsplätze und die Beschäftigungschancen von gering Qualifizierten spielen seit Jahren in der beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitischen Debatte eine wichtige Rolle. In diesem Kontext wurden seit Ende der neunziger Jahre eine Reihe von Modellprojekten und -programmen gefördert, um die Wirksamkeit von 'Kombilöhnen' zu erproben - in Form von Einkommensbeihilfen an Beschäftigte oder als Zuschüsse an Unternehmen für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze mit eher niedriger Entlohnung. Hierzu zählte auch das Bundesprogramm 'Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten' (CAST), in dessen Rahmen zwei unterschiedliche Förderinstrumente - das Mainzer Modell und das Modell der SaarGemeinschaftsinitiative (SGI-Modell) - erprobt wurden. Mit der Evaluierung des Programms wurde im Oktober 2000 ein Forschungsverbund unter Beteiligung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Instituts Arbeit und Technik (IAT) und von Dr. Bruno Kaltenborn beauftragt. Nachdem das CAST-Programm im Frühjahr 2003 vorzeitig ein-gestellt worden war, wurde mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vereinbart, die Fragestellung der qualitativen Forschung durch das IAT auf Stellenbesetzungsprobleme und -prozesse im Bereich einfacher, eher niedrig bezahlter Tätigkeiten allgemein auszuweiten, um mehr Transparenz über Anforderungen und Einstellungskriterien der Unternehmen für solche Arbeitsplätze zu schaffen und damit Ansatzpunkte für eine gezielte Unterstützung der Integration von gering Qualifizierten identifizieren zu können. Dieser Frage wurde auf der Basis vorliegender Untersuchungen und -vor allem - eigener Betriebsfallstudien in verschiedenen Dienstleistungsbranchen nachgegangen. Hierbei ist deutlich geworden, dass von generellen Stellenbesetzungsproblemen bei solchen Tätigkeiten nicht die Rede sein kann (vgl. Teil B dieses Berichts). Einen zweiten Schwerpunkt des Projektes bildeten differenzierte Auswertungen vorliegender Daten zur Frage, wie sich die Beschäftigungssituation von gering Qualifizierten in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Unsere Analysen zeigen, dass sich die Beschäftigungschancen gering Qualifizierter insbesondere am aktuellen Rand (zwischen 1999 und 2002) - anders als häufig angenommen - keineswegs durch-gängig weiter verschlechtert haben. Im Gegenteil: Ins-besondere in einigen Dienstleistungsbereichen haben gering Qualifizierte in jüngster Zeit sogar Beschäftigungsgewinne zu verzeichnen (vgl. Teil A dieses Berichtes)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr Minijobs = mehr Bewegung auf dem Arbeitsmarkt?: Fluktuation der Arbeitskräfte und Beschäftigungsstruktur in vier Dienstleistungsbranchen (2005)
Kalina, Thorsten; Voss-Dahm, Dorothea;Zitatform
Kalina, Thorsten & Dorothea Voss-Dahm (2005): Mehr Minijobs = mehr Bewegung auf dem Arbeitsmarkt? Fluktuation der Arbeitskräfte und Beschäftigungsstruktur in vier Dienstleistungsbranchen. (IAT-Report 2005-07), Gelsenkirchen, 10 S.
Abstract
"Bei den ausschließlich geringfügig Beschäftigten ist die Fluktuation mehr als doppelt so hoch wie bei voll sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die starke Zunahme der geringfügigen Beschäftigung steigert durch das höhere Niveau der Fluktuation in dieser Beschäftigungsform die Arbeitsmarktdynamik - gesamtwirtschaftlich nur um 1-2 Prozentpunkte, in den Branchen mit hohem Anteil von Minijobs aber erheblich stärker. Die Branchenarbeitsmärkte im Hotel- und Gaststättengewerbe und im Reinigungsgewerbe sind zu charakterisieren durch einen hohen Anteil gering qualifizierter Beschäftigter, eine starke Verbreitung von Minijobs und eine hohe Fluktuation aller Beschäftigten. Die Branchenarbeitsmärkte im Einzelhandel sowie im Gesundheitssektor sind dagegen stark auf Beruflichkeit orientiert. In beiden Branchen liegt der Anteil von Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt. Das schlägt sich nieder in geringen Fluktuationsraten bei den voll sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, nicht jedoch im Segment der Minijob-Beschäftigung. Wächst die Minijob-Beschäftigung in den Branchen mit hohen Anteilen von gering qualifizierten Beschäftigten weiter wie bisher, dann könnten gering qualifizierte Beschäftigte zunehmend Schwierigkeiten haben, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsperspektiven von gering Qualifizierten: Gewinne in einigen Dienstleistungsbereichen bei negativem Gesamttrend (2005)
Zitatform
Kalina, Torsten & Claudia Weinkopf (2005): Beschäftigungsperspektiven von gering Qualifizierten. Gewinne in einigen Dienstleistungsbereichen bei negativem Gesamttrend. (IAT-Report 2005-10), Gelsenkirchen, 10 S.
Abstract
"Der Anteil von gering Qualifizierten an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in Westdeutschland zwischen 1980 und 2002 von 30 % auf rund 17 % zurück gegangen. Die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsausbildung ist seit Jahren deutlich überdurchschnittlich; die Schere wächst. Entgegen dem allgemeinen Trend haben gering Qualifizierte jedoch in den letzten Jahren (1999-2002) in einigen Bereichen Beschäftigungsgewinne zu verzeichnen. Dies betrifft vor allem Teile des Dienstleistungssektors - z. B. Hotel- und Gaststättengewerbe, Handel, Verkehr, Gesundheitswesen und Reinigungsgewerbe. Die positive Entwicklung in einigen Wachstumsberufen reichte allerdings nicht aus, um den generellen Trend des Beschäftigungsrückgangs umzukehren. Eine wesentliche Erklärung für die weiterhin schlechte Arbeitsmarktlage gering Qualifizierter liegt darin, dass sie von Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung verdrängt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
BA-Beschäftigtenpanel 1998-2003: Codebuch (2005)
Schmucker, Alexandra; Seth, Stefan;Zitatform
Schmucker, Alexandra & Stefan Seth (2005): BA-Beschäftigtenpanel 1998-2003. Codebuch. (FDZ-Datenreport 09/2005 (de)), Nürnberg, 150 S.
Abstract
Zur Verbesserung des Datenzugangs zu den beschäftigungsstatistischen Einzeldaten der BA wurde das faktisch anonymisierte Scientific Use File "BA-Beschäftigtenpanel" erstellt. Die vorrangige Datenquelle für das Panel sind die Meldedaten aus der Beschäftigungsstatistik. Auf dieser Grundlage wurden anonymisierte Stichprobendatensätze erzeugt und jeweils um Betriebsdaten der Beschäftigungsbetriebe ergänzt. Das Codebuch bietet einen Überblick u. a. über die Variablen, die Datenquellen, die Stichprobenziehung, die Anonymisierung. (IAB2)
Beteiligte aus dem IAB
Schmucker, Alexandra;Weiterführende Informationen
Anlageband zum FDZ-Datenreport Nr. 09/2005 -
Literaturhinweis
BA-Beschäftigtenpanel 1998-2003: Codebuch Anlagenband (2005)
Schmucker, Alexandra; Seth, Stefan;Zitatform
Schmucker, Alexandra & Stefan Seth (2005): BA-Beschäftigtenpanel 1998-2003. Codebuch Anlagenband. (FDZ-Datenreport 09/2005 (Anlage) (de)), Nürnberg, 110 S.
Abstract
Der Anlageband informiert über
- die Kreiskennziffern des Arbeits- bzw. Wohnortes
- Arbeitsamtbezirke des Arbeits- bzw. Wohnortes
- Wirtschaftszweig nach BA-Klassifikation 1993
- Wirtschaftszweig nach BA-Klassifikation 2003
- Berufsordnung nach der BA-Klassifikation
- den Meldevordruck
- Auszug aus "Schlüsselverzeichnis für die Angaben zur Tätigkeit in den Meldungen zur Sozialversicherung"
- Auszug aus "Gemeinsames Rundschreiben 'Gemeinsames Meldeverfahren zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung' vom 15.07.1998 in der Fassung v om 12.11.2002". (IAB2)Beteiligte aus dem IAB
Schmucker, Alexandra;Weiterführende Informationen
FDZ-Datenreport 09/2005: BA-Beschäftigtenpanel 1998-2003 -
Literaturhinweis
Gründungen in Städten (2004)
Zitatform
Fritsch, Michael, Udo Brixy, Michael Niese & Anne Otto (2004): Gründungen in Städten. In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Jg. 48, H. 3/4, S. 182-195.
Abstract
Im Mittelpunkt der Arbeit zum Gründungsgeschehen in Städten steht die Frage, inwiefern sich für die Städte Besonderheiten des Gründungsgeschehens feststellen lassen und wie diese Besonderheiten zu erklären sind. Nach einer Diskussion von Vor- und Nachteilen des Standortumfeldes für die Errichtung und Entwicklung von Betrieben in städtischen Verdichtungsräumen werden die räumlichen Strukturen von Gründungen in Westdeutschland aufgezeigt. Es schließt sich eine Analyse von potenziellen Einflussfaktoren auf das hohe Gründungsniveau in Städten an. Um das Entwicklungsumfeld für junge Betriebe in Agglomerationsräumen näher zu charakterisieren, werden die Überlebenschancen und Erfolgsaussichten von Gründungen in Städten untersucht. Bei der Frage, ob Städte in Bezug auf das Gründungsgeschehen gegenüber anderen Regionen im Vorteil sind, wird das deutlich höhere Maß an Marktdynamik und Turbulenz des Betriebsbestandes als ein Vorteil angesehen. (IAB)
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Literaturhinweis
Zwischenbetrieblicher Arbeitsmarkt zwischen Instabilität und mühsamer Neustrukturierung: Arbeits- und Ergebnisbericht Teilprojekt B1 (2004)
Grünert, Holle; Wiekert, Ingo; Buchheim, Silvio; Decdeli-Holzwarth, Hale; Kohte, Wolfgard; Pick, Daniela; Spangenberg, Constanze; Ketzmerick, Thomas; Lutz, Burkart; Nörenberg, Liane;Zitatform
(2004): Zwischenbetrieblicher Arbeitsmarkt zwischen Instabilität und mühsamer Neustrukturierung. Arbeits- und Ergebnisbericht Teilprojekt B1. Jena u.a., 35 S.
Abstract
"Viele ostdeutsche Beschäftiger - vor allem kleinere Betriebe mit qualifikationsintensiven Produktions- bzw. Leistungskonzepten - werden in den kommenden Jahren durch die Altersstruktur ihrer Belegschaften dazu gezwungen, die bisher meist ausgeprägte Binnenorientierung ihrer Personalwirtschaft aufzugeben und sich weit stärker zum externen, zwischenbetrieblichen Arbeitsmarkt zu öffnen, um hier die benötigten Fachkräfte zu rekrutieren. Das Teilprojekt nimmt an, dass hiermit erhebliche qualitative und quantitative Ungleichgewichte ('mismatch') auf den entsprechenden Teilarbeitsmärkten, neuartige Herausforderungen für die individuellen und kollektiven Arbeitsmarktakteure und tiefgreifende Veränderungen in Struktur und Funktionsweise zwischenbetrieblicher Arbeitsmärkte für Fach- und Führungskräfte verbunden sein werden.
Zentrale Absicht des Teilprojektes ist es, die heute bereits zu beobachtenden oder für die kommenden Jahre zu erwartenden Veränderungen in den Funktionsvoraussetzungen und der Funktionsweise zwischenbetrieblicher Arbeitsmärkte für wichtige Gruppen von Fachkräften mittlerer und höherer Qualifikation möglichst zeitnah, verlässlich und detailliert zu beschreiben und zu analysieren. Gleichzeitig will das Teilprojekt in enger Verbindung mit den empirisch-statistischen Erhebungen und Analysen die bereits begonnene konzeptuelle Klärung von wichtigen Konstituanten externer Arbeitsmärkte für Fachkräfte mittlerer und höherer Qualifikation fortsetzen.
Um sowohl der Komplexität des Gegenstandes wie der Dynamik seiner Entwicklung Rechnung zu tragen, scheint ein Zwei-Ebenen-Ansatz angebracht:
Auf der Makroebene des Beschäftigungssystems in Ostdeutschland oder in einzelnen ostdeutschen Bundesländern soll die Beobachtung wichtiger Entwicklungsdimensionen - institutionell-normative Regulierung, Aus- und Weiterbildung sowie Beschäftigungsstruktur und Mobilität - fortgeführt werden. Die empirische Grundlage soll vor allem geliefert werden durch eine Kombination der Auswertung amtlicher Datenbestände und bereits vorliegender, einschlägiger Untersuchungen mit eigenen Erhebungen (Weiterführung eines Expertenpanels und eine größere Betriebsbefragung zu Ausbildungs- und Rekrutierungsverhalten)." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The employment panel of the German federal employment agency (2004)
Koch, Iris; Meinken, Holger;Zitatform
Koch, Iris & Holger Meinken (2004): The employment panel of the German federal employment agency. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 124, H. 2, S. 315-325.
Abstract
Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Daten zur Arbeits- und Berufsforschung wird im Bereich der Statistik der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit ein Forschungsvorhaben zur Bereitstellung anonymisierter Mikrodaten zu sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen bearbeitet. Ziel ist es, Verwaltungsdaten auch für Forschungszwecke zu erschließen und in breiterer Form zugänglich zu machen. Beginnend mit dem Jahr 1998 beinhaltet der als Panel aufgebaute Datensatz 18 Wellen mit je 600.000 Beschäftigten und wird einmal jährlich aktualisiert. Seit 1999 werden auch geringfügige Beschäftigungen erfasst. Als Datenquelle dienen die Quartalsdaten des Beschäftigungsstatistik der BA, die aus dem Meldeverfahren zur Sozialversicherung stammen. Der Datensatz umfasst 52 Merkmale, sowohl individuelle Merkmale der Beschäftigten als auch betriebliche Merkmale der Beschäftigungsbetriebe. Da die Daten dem Sozialdatenschutz des Sozialgesetzbuches unterliegen dürfen lediglich anonymisierte Datensätze an Forschungseinrichtugnen übermittelt werden. Zur Anonymierung wird u.a. die Sozialversicherungsnummer durch eine zufallsgenerierte Personennummer ersetzt, sensible Merkmale werden entfernt und Merkmalsausprägungen werden vergröbert. Zudem basiert das Beschäftigtenpanel auf einem Stichprobenverfahren, nach dem Beschäftigte anhand ihres Geburtsdatums ausgewählt werden. Von der IAB-Beschäftigtenstichprobe unterscheidet sich das BA-Beschäftigtenpanel in Hinblick auf Datenaufbereitung und Auswertungsdesign. Während bei der Beschäftigtenstichprobe der Schwerpunkt auf Verlaufsanalysen liegt, stehen beim Beschäftigtenpanel Untersuchungen stichtagsorientierter Querschnitte im Mittelpunkt. (IAB)
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Literaturhinweis
BA-Beschäftigtenpanel 1998-2002: Codebuch (2004)
Meinken, Holger; Koch, Iris;Zitatform
Meinken, Holger & Iris Koch (2004): BA-Beschäftigtenpanel 1998-2002. Codebuch. Nürnberg, 95 S.
Abstract
Das BA-Beschäftigtenpanel soll die Nachfrage nach beschäftigungsstatistischen Einzeldaten befriedigen und wird für externe wissenschaftliche Forschung zur Verfügung gestellt. Das BA-Beschäftigtenpanel basiert auf quartalsweise aufbereiteten Meldedaten der Beschäftigungsstatistik der Jahre 1998-2002, aus denen anonymisierte Stichprobendatensätze erzeugt werden, die jeweils um Betriebsdaten der Beschäftigungsbetriebe ergänzt werden. Das Codebuch beschreibt den Datensatz und die Entstehung der Daten, insbesondere das Meldeverfahren zur Sozialversicherung, die Stichprobenauswahl und das Erhebungsverfahren. Hinweise zur Nutzung beziehen sich auf fehlende und fehlerhafte Werte, die Umstellung des Meldeverfahrens, Hochrechnungen und Anonymisierung der Daten. Eckzahlen des Panels und eine Kurzliste der Variablen werden aufgeführt. Als Beispiel wird eine Übersicht über die Daten der Welle 20 gegeben. Zusätzlich werden die Codierungen verschiedener Merkmale wie Abgabegrund der Meldung, Personengruppe, Beruf bzw. ausgeübte Tätigkeit, Staatsangehörigkeit und Wirtschaftszweig dokumentiert, und es wird auf die Besonderheiten der sozialversicherungspflichtigen Entgeltangaben eingegangen. (IAB)
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Literaturhinweis
Abschätzung des Bedarfs landwirtschaftlicher Fachkräfte unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung (Schwerpunkt neue Bundesländer) (2004)
Zitatform
Wiener, Bettina (2004): Abschätzung des Bedarfs landwirtschaftlicher Fachkräfte unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung (Schwerpunkt neue Bundesländer). (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02), Halle, 80 S.
Abstract
Die Beschäftigtenzahlen in der Landwirtschaft gehen seit Jahrzehnten kontinuierlich zurück. Trotzdem werden auch in Zukunft qualifizierte Nachfolger für die betrieblichen Abläufe gebraucht. Der Bericht konzentriert sich auf die ostdeutschen Besonderheiten der Fachkräfteentwicklung in der Landwirtschaft. Die ostdeutschen landwirtschaftlichen Betriebe sind in Hinblick auf Fläche und Beschäftigtenzahl größer als westdeutsche, und das Durchschnittsalter der Beschäftigten in der ostdeutschen Landwirtschaft ist deutlich höher als in Westdeutschland. Von dem massiven Beschäftigungsabbau nach der Wiedervereinigung waren vor allem Frauen betroffen. Insgesamt werden Frauen in der Landwirtschaft zu wenig ausgebildet und beschäftigt. Das Qualifikationsniveau in der Landwirtschaft wächst kontinuierlich. Während in Ostdeutschland ein Mangel an akademischem Nachwuchs für Führungsaufgaben herrscht, fehlen in Westdeutschland Nachfolger in Familienunternehmen. Die Landwirtschaft muss sich bemühen, leistungsstarke Jugendliche für Ihre Ausbildungsgänge zu gewinnen. Frauen und Quereinsteiger sollten bei der Ausbildung des Nachwuchses stärker berücksichtigt werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Das Beschäftigtenpanel der Bundesanstalt für Arbeit (2003)
Koch, Iris; Meinken, Holger;Zitatform
Koch, Iris & Holger Meinken (2003): Das Beschäftigtenpanel der Bundesanstalt für Arbeit. In: ZA-Information H. 52, S. 159-170.
Abstract
Die Autoren stellen einen als Panel aufgebauten Datensatz zu sozialversicherungspflichtigen und geringfügig entlohnten Beschäftigung, das Beschäftigtenpanel der Bundesanstalt für Arbeit, vor. Die Grundlage des Panels bilden Stichproben aus den Quartalsdaten der Beschäftigungsstatistik der Jahre 1998-2002. Der Datensatz enthält einerseits alle wesentlichen meldepflichtigen Individualmerkmale der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und andererseits einige zusätzliche Merkmale zu den jeweiligen Beschäftigungsbetrieben. Dargestellt werden das Stichprobenverfahren und der Merkmalsumfang sowie Unterschiede von BA-Beschäftigtenpanel und IAB-Beschäftigtenstichprobe. (IAB)
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- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
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