IAB-Betriebspanel
Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Determinanten der Beschäftigung. Die Erhebung wird seit 1993 in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland durchgeführt. Sie stellt die zentrale Quelle für Analysen zur Arbeitskräftenachfrage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland dar.
In diesem Themendossier finden Sie die Daten- und Methodendokumentationen sowie die mit den Daten des IAB-Betriebspanels erstellte Forschungsliteratur. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
Das IAB-Betriebspanel ist auch Basis des IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatzes (LIAB), in dem die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit den zugehörigen Betriebs- und Personendaten aus den Prozessen der Bundesagentur für Arbeit verknüpft sind. Veröffentlichungen zum LIAB finden sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB.
Beim Linked Personnel Panel (LPP) sind die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit Befragungsdaten von Personalverantwortlichen und Beschäftigten verknüpft. Veröffentlichungen zum LPP finden Sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt “Linked Personnel Panel (LPP)“.
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Länderberichte, Methoden- und Datenreporte
- IAB-BP Datensatzbeschreibung / dataset descriptions
- IAB-BP Methodenliteratur / methodology reports
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Länderberichte
- Länderberichte Baden-Württemberg
- Länderberichte Bayern
- Länderberichte Berlin
- Länderberichte Brandenburg
- Länderberichte Bremen
- Länderberichte Hamburg
- Länderberichte Hessen
- Länderberichte Mecklenburg-Vorpommern
- Länderberichte Niedersachsen
- Länderberichte Nordrhein-Westfalen
- Länderberichte Rheinland-Pfalz
- Länderberichte Saarland
- Länderberichte Sachsen
- Länderberichte Sachsen-Anhalt
- Länderberichte Schleswig-Holstein
- Länderberichte Thüringen
- Weitere Berichte zum IAB-Betriebspanel
- Betriebliche Beschäftigungsentwicklung
- Betriebliche Aus- und Weiterbildung
- Betriebliche Produktivität und Investitionen
- Betriebliche Organisation und Personalpolitik
- Betriebliche Lohnpolitik und industrielle Beziehungen
- Arbeitsmarktpolitik
- Branchen- und Regionalanalysen
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Literaturhinweis
A new approach for disclosure control in the IAB Establishment Panel: multiple imputation for a better data access (2007)
Zitatform
Drechsler, Jörg, Agnes Dundler, Stefan Bender, Susanne Rässler & Thomas Zwick (2007): A new approach for disclosure control in the IAB Establishment Panel. Multiple imputation for a better data access. (IAB-Discussion Paper 11/2007), Nürnberg, 31 S.
Abstract
Öffentliche Stellen, die Datensätze produzieren, müssen mit dem Dilemma umgehen, einerseits die Vertraulichkeit der personenbezogenen Daten zu schützen, andererseits für die Forschung hinreichend detaillierte Datensätze zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund werden etliche Methoden der Offenlegungskontrolle in der Literatur diskutiert. Der Beitrag stellt zwei Ansätze vor, die auf multipler Imputation basieren, und die auf das IAB-Betriebspanel angewandt werden können. Beim ersten Ansatz, der auf Rubin (1993) zurückgeht, wird ein vollständig synthetischer Datensatz generiert, während beim zweiten Ansatz nur Werte für ausgewählte Variablen mit hohem Offenlegungsrisiko imputiert werden. Beide Ansätze werden auf eine Menge Variablen aus der Welle des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 1997 angewandt. Die Qualität der Ansätze wird bewertet, indem die Analyseergebnisse von Zwick (2005), die auf den Originaldaten basieren, mit den Ergebnissen derselben Analyse nach der Imputation verglichen werden. (IAB)
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Literaturhinweis
The effects of collective bargaining on firm performance: new evidence based on stochastic production frontiers and multiply imputed German establishment data (2007)
Zitatform
Jensen, Uwe & Susanne Rässler (2007): The effects of collective bargaining on firm performance. New evidence based on stochastic production frontiers and multiply imputed German establishment data. (IAB-Forschungsbericht 03/2007), Nürnberg, 42 S.
Abstract
Die Studie leistet einen Beitrag zur Diskussion um die Auswirkungen von Tarifverträgen auf die Leistungsfähigkeit deutscher Unternehmen. Bei der Untersuchung wird eine Analyse der Betriebseffizienz mit einem simultanen Modell von Produktivität und Effizienz kombiniert. Da bei einem Viertel der Beobachtungen mit fehlenden Werten gerechnet werden muss, wird der Mechanismus der fehlenden Werte überprüft und es zeigt sich, dass dieser unter anderem von der Unternehmensgröße und Tarifverträgen beeinflusst wird. Nach einer multiplen Imputation der fehlenden Werte, die es ermöglicht, Verzerrungen aufgrund von Antwortausfällen zu vermeiden, ergibt sich ein komplett anderes Bild der Auswirkungen von Tarifverträgen auf die Produktivität und Effizienz der Unternehmen. Außerdem wird bei Nullwerten in Hinblick auf Ersatzinvestitionen vorgeschlagen, diese ebenso mittels multipler Imputation zu ergänzen. (IAB)
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Literaturhinweis
Releasing multiply-imputed synthetic data generated in two stages to protect confidentiality (2007)
Zitatform
Reiter, Jerome P. & Jörg Drechsler (2007): Releasing multiply-imputed synthetic data generated in two stages to protect confidentiality. (IAB-Discussion Paper 20/2007), Nürnberg, 26 S.
Abstract
Eine Methode, um die Vertraulichkeit von Daten, die in statistischen Ämtern erhobenen werden, zu gewährleisten, ist das Ersetzen vertraulicher Werte durch synthetische Daten, die mittels multipler Imputation generiert werden. Es wird ein zweistufiges Verfahren zur Generierung der synthetischen Daten vorgestellt, das eine unterschiedliche Anzahl von Imputationen für unterschiedliche Variablen ermöglicht. Die Vorteile eines zweistufigen Verfahren liegen in der Reduzierung der Laufzeit bei der Berechnung, in der Verringerung des Risikos der Deanonymisierung, und in der Erhöhung der inferentiellen Genauigkeit. Es wird beschrieben, wie das zweistufige Verfahren bei der Generierung eines Public-Use-Files des IAB-Betriebpanels zur Anwendung kommt. (IAB)
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Literaturhinweis
Practical fixed-effects estimation methods for the three-way error-components model (2006)
Zitatform
Andrews, Martyn, Thorsten Schank & Richard Upward (2006): Practical fixed-effects estimation methods for the three-way error-components model. In: The Stata journal, Jg. 6, H. 4, S. 461-481.
Abstract
"Methods for fixed-effects estimation of the three-way error-components model are not yet standard. Where possible, we make the fixed-effects methods originally developed by Abowd, Kramarz, and Margolis (Econometrica 67: 251- 333) for linked worker-firm data more accessible. We also show how these methods can be implemented in Stata. There is a caveat, however. If the researcher wants to recover estimates of the error components themselves, and the number of units at the higher level of aggregation is large, memory or matrix constraints may make using Stata to estimate the components themselves infeasible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A new approach for disclosure control in the IAB Establishment Panel: multiple imputation for a better data access (2006)
Zitatform
Bender, Stefan, Jörg Drechsler, Agnes Dundler, Susanne Rässler & Thomas Zwick (2006): A new approach for disclosure control in the IAB Establishment Panel. Multiple imputation for a better data access. (United Nations, Economic Commission for Europe. Working paper 18), New York, 18 S.
Abstract
Öffentliche Stellen, die Datensätze produzieren, müssen mit dem Dilemma umgehen, einerseits die Vertraulichkeit der personenbezogenen Daten zu schützen, andererseits für die Forschung hinreichend detaillierte Datensätze zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund werden etliche Methoden der Offenlegungskontrolle in der Literatur diskuiert. Der Beitrag stellt zwei Ansätze vor, die auf multipler Imputation basieren, und die auf das IAB-Betriebspanel angewandt werden können. Beim ersten Ansatz, der auf Rubin (1993) zurückgeht, wird ein vollständig synthetischer Datensatz generiert, während beim zweiten Ansatz nur Werte für ausgewählte Variablen mit hohem Offenlegungsrisiko imputiert werden. Beide Ansätze werden auf eine Menge Variablen aus der Welle des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 1997 angewandt. Die Qualität der Ansätze wird bewertet, indem die Analyseergebnisse von Zwick (2005), die auf den Originaldaten basieren, mit den Ergebnissen derselben Analyse nach der Imputation verglichen werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Stochastic production frontiers with multiply imputed German establishment data (2006)
Zitatform
Jensen, Uwe & Susanne Rässler (2006): Stochastic production frontiers with multiply imputed German establishment data. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 2, S. 277-295.
Abstract
"Für den Artikel wurden stochastische Produktionsfrontierfunktionen mit Daten aus dem IAB-Betriebspanel der Jahre 2002 und 2003 geschätzt, um die Produktivität und Effizienz deutscher Betriebe zu untersuchen. Durch Antwortverweigerung in den wichtigsten Variablen (Produktion, Kapital und Arbeit) drohte der Verlust von 25 % der Beobachtungen. Eine Elimination dieser betroffenen Beobachtungen basiert auf harten, oft nicht erfüllten Annahmen und kann zu verzerrten Teststatistiken und ungenaueren oder verzerrten Schätzungen, insbesondere in den betrieblichen Ineffizienzmaßen, führen. Daher wurden die fehlenden Daten mehrfach ergänzt. Die Analyse der Schätzergebnisse zeigt, dass die mehrfache Ergänzung insbesondere im Ineffizienz-Untermodell einige interessante und plausible Ergebnisse zutage fördert, die man bei Elimination der Beobachtungen mit fehlenden Daten nicht erhält." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen datenverändernder Anonymisierungsverfahren auf die Analyse von Mikrodaten (2006)
Rosemann, Martin;Zitatform
Rosemann, Martin (2006): Auswirkungen datenverändernder Anonymisierungsverfahren auf die Analyse von Mikrodaten. (IAW-Forschungsberichte 66), Tübingen, 411 S.
Abstract
"Die Arbeit legt einen Schwerpunkt auf die Auswirkungen datenverändernder Verfahren auf die Analysen mit Mikrodaten. Dabei werden die Verfahrensgruppen der stochastischen Überlagerung und der Mikroaggregation sowie die Post-Randomisierung einer intensiveren Untersuchung unterzogen. Teil I umreißt die Problematik der Anonymisierung wirtschaftsstatistischer Mikrodaten und gibt einen Überblick über den Stand der Forschung. Teil II gibt einen Überblick über die verfügbaren Anonymisierungsverfahren. In Teil III wird eine Operationalisierung des Begriffs Analysepotenzial vorgenommen. Davon ausgehend werden die Einschränkungen des Analysepotenzials durch Anonymisierungsverfahren systematisiert. Teil IV enthält die Kurzbeschreibungen der für die empirischen Beispielrechnungen verwendeten Daten. In Teil V werden die Auswirkungen von stochastischer Überlagerung, Mikroaggregation und Post-Randomisierung auf verschiedene deskriptive Auswertungen untersucht. Teil VI beschäftigt sich anschließend mit der Wirkung von stochastischen Überlagerungen und Mikroaggregationsverfahren in linearen und nichtlinearen Modellen sowie mit den Auswirkungen der Post-Randomisierung im Probit-Modell. Eine Zusammenfassung und ein Ausblick auf weitere Forschungsarbeiten findet sich in Teil VII." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mikroökonometrische Evaluation der ökonomischen Wirkungen betrieblicher Mitbestimmung: Möglichkeiten und Grenzen des Matching-Ansatzes (2006)
Schultz, Birgit;Zitatform
Schultz, Birgit (2006): Mikroökonometrische Evaluation der ökonomischen Wirkungen betrieblicher Mitbestimmung. Möglichkeiten und Grenzen des Matching-Ansatzes. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 226, H. 5, S. 519-536. DOI:10.1515/jbnst-2006-0505
Abstract
Die Evaluation der ökonomischen Wirkungen der betrieblichen Mitbestimmung ist aus methodischer Sicht aufgrund spezifischer Merkmale von Betrieben mit Betriebsräten nicht einfach. Insbesondere neuere Untersuchungen zeigen widersprüchliche Ergebnisse. In der Studie werden die Probleme dargelegt, diskutiert und Lösungsoptionen am Beispiel der Mitbestimmung in ostdeutschen Betrieben des verarbeitenden Gewerbes und des Baubereichs auf der Basis von Daten des IAB-Betriebspanels präsentiert. Dabei wird ein optimaler Matching-Algorithmus verwendet, der gute Matching-Ergebnisse für kleine Stichproben bei der Zuordnung 'statistischer Zwillingebetriebe' liefert. Wegen der sehr kurzen Zeiträume können hiermit jedoch nur kurzfristige Effekte errechnet werden. Deshalb wird zusätzlich der Matching-Ansatz verwendet, um längere Beobachtungsperioden zu konstruieren. Mit diesem neuen Ansatz werden Betriebe mit neu gegründeten Betriebsräten mit Stellvertreterbetrieben mit bereits bestehendem Betriebsrat verglichen. Im Ergebnis werden die kurzen Beobachtungsperioden verlängert und es können auf diese Weise Informationen über langfristige Effekte gewonnen werden. Insgesamt ist weder kurz- noch langfristig ein signifikanter Effekt der betrieblichen Mitbestimmung hinsichtlich Produktivität, Ertragslage und Anteil der qualifizierten Beschäftigten nachweisbar. (IAB)
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Literaturhinweis
Möglichkeiten und Grenzen des Matching-Ansatzes - am Beispiel der betrieblichen Mitbestimmung (2006)
Schultz, Birgit;Zitatform
Schultz, Birgit (2006): Möglichkeiten und Grenzen des Matching-Ansatzes - am Beispiel der betrieblichen Mitbestimmung. (IWH-Diskussionspapiere 2006,15), Halle, 30 S.
Abstract
"Die Evaluation der ökonomischen Wirkungen von betrieblicher Mitbestimmung ist aufgrund von spezifischen Merkmalen bei Betrieben mit Betriebsräten aus methodischer Sicht nicht unproblematisch. So führen bisherige Studien zu teilweise konträren Ergebnissen. In der hier vorliegenden Studie sollen daher die Probleme aufgezeigt, näher diskutiert und Lösungsmöglichkeiten an dem Beispiel der betrieblichen Mitbestimmung in ostdeutschen Betrieben des produzierenden Gewerbes und des Baus dargestellt werden. Es wird ein optimaler Matching-Algorithmus zur Zuordnung von 'statistischen Zwillingsbetrieben' genutzt, der insbesondere gute Matchingergebnisse bei geringen Fallzahlen liefert. Da mit der ursprünglichen Teilnehmergruppe aufgrund kurzer Beobachtungsperioden nur kurzfristige Effekte ermittelt werden können, wird das Matchingverfahren zusätzlich zur Konstruktion verlängerter Beobachtungsperioden genutzt. Bei diesem neuen Anwendungsfall werden Betriebe, die einen Betriebsrat gegründet haben mit sogenannten Stellvertreter-Betrieben, die bereits einen Betriebsrat besitzen, verknüpft. Dadurch werden die kurzen Beobachtungsdauern verlängert, und es können auch Aussagen über die längerfristige Wirkung der betrieblichen Mitbestimmung getroffen werden. Die ermittelten Effekte auf die Produktivität, die Ertragslage und das Qualifikationsniveau der Beschäftigten deuten weder kurz- noch langfristig auf eine signifikante Wirkung der betrieblichen Mitbestimmung hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Where have all the data gone? Stochastic production frontiers with multiply imputed German establishment data (2005)
Zitatform
Jensen, Uwe & Susanne Rässler (2005): Where have all the data gone? Stochastic production frontiers with multiply imputed German establishment data. (IAB-Discussion Paper 15/2005), Nürnberg, 34 S.
Abstract
In dem Beitrag wird eine stochastische Frontieranalyse vorgenommen, die auf den Wellen 2002 und 2003 des IAB-Betriebspanels basiert und zur Schätzung der Produktionsgrenze und zur Ermittlung von Determinanten der Produktion und Ineffizienz dient. Durch Antwortausfälle für die wichtigsten Variablen (Output, Kapital und Arbeit) geht ein Viertel der Beobachtungen verloren, was zu ungenauen Schätzungen und ungültigen Teststatistiken führen kann. Deshalb werden die Daten mittels multipler Imputation ergänzt. Eine Analyse der Schätzungen zeigt, dass speziell im Ineffizienz-Submodell multiple Imputation zu interessanten und plausiblen Ergebnissen führt, die nicht ermittelt würden, wenn die fehlenden Beobachtungen ignoriert werden. (IAB)
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Literaturhinweis
The output, employment and productivity effects of profit sharing: a matching approach (2005)
Zitatform
Kraft, Kornelius & Marija Ugarkovic (2005): The output, employment and productivity effects of profit sharing. A matching approach. Mannheim, 36 S.
Abstract
Untersucht werden die Auswirkungen von Gewinnbeteiligung auf Output, Beschäftigung und Produktivität. Ein einfaches theoretisches Modell zeigt, dass positive Anreizeffekte durch Gewinnbeteiligung Wachstum von Beschäftigung und Output mit sich bringen. Die Produktivität als Quotient aus Output und Beschäftigung hingegen wird möglicherweise weniger beeinflusst. Im zweiten Teil der Arbeit werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung präsentiert. Die Anwendung von Matching-Methoden sowie der Differenz-in-Differenzen-Methode führt zu dem Ergebnis, dass die Einführung von Gewinnbeteiligung zu höheren Wachstumsraten und zu mehr Beschäftigung aber nicht zu höheren Produktivitätsniveaus führt. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Einflüsse von Antwortverweigerung und mehrfacher Ergänzung fehlender Daten auf Produktivitätsschätzungen mit dem IAB-Betriebspanel (2003)
Zitatform
Kölling, Arnd & Susanne Rässler (2003): Die Einflüsse von Antwortverweigerung und mehrfacher Ergänzung fehlender Daten auf Produktivitätsschätzungen mit dem IAB-Betriebspanel. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 223, H. 3, S. 279-311. DOI:10.1515/jbnst-2003-0303
Abstract
"Der Beitrag schildert die Effekte partieller Antwortverweigerung auf die Ergebnisse multivariater statistischer Analysen anhand von Produktivitätsschätzungen auf Betriebsdatenebene. Als Datenbasis dient das IAB-Betriebspanel aus dem Jahr 2000, wobei fehlende Daten mit Hilfe des 'Data Augmentation' Algorithmus' geeignet mehrfach ergänzt werden. Grundlage der Produktivitätsschätzungen ist eine verallgemeinerte Produktionsfunktion des Translog-Typs, wobei Arbeit und Kapital als Produktionsfaktoren unterstellt sowie Brancheneinflüsse und die Effekte der Nutzung moderner Technologien berücksichtigt werden. Um mögliche Ost-West-Differenzen besser erklären zu können, werden neben einer Dummy-Variablen auch alle anderen exogenen Variablen mit dieser Ost-West-Variable multipliziert und zusätzlich in das Modell aufgenommen. Neben einer Reihe von Unterschieden in den Branchen, ergibt sich auch eine höhere Produktivität bei Nutzung von modernen Technologien. Zwischen Ost und West zeigen sich dagegen signifikante Unterschiede in der Konstanten und bei einigen Branchen, nicht jedoch hei den Produktionsfaktoren. Durch den Antwortausfall scheinen diese Differenzen zu hoch ausgewiesen zu werden. Bei den ergänzten Daten reduzieren sich die konstanten Unterschiede in der Produktivität um etwa 10%-Punkte. Ebenso werden die Branchendifferenzen deutlich geringer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das IAB-Betriebspanel: Ansatz und Analysepotenziale (2002)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Susanne Kohaut & Manfred Lahner (2002): Das IAB-Betriebspanel. Ansatz und Analysepotenziale. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 13-20.
Abstract
"Die Befragungen zum IAB-Betriebspanel werden seit 1993 jährlich in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland bei nunmehr mehr als 16.000 Betrieben durchgeführt. Die Feldarbeit übernehmen Interviewer von Infratest Sozialforschung (München). Die Aufstockung des IAB-Betriebspanels von etwa 8.000 Fällen im Jahr 1996 auf den heutigen Umfang wurde durch finanzielle Beteiligungen fast aller Bundesländer und des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle realisiert. Damit haben sich die Möglichkeiten der Auswertungen des IAB-Betriebspanels erweitert, sodass auch anspruchsvollere Analysemethoden angewendet werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das IAB-Betriebspanel: Konzeption und Anwendungsbereiche (2002)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2002): Das IAB-Betriebspanel. Konzeption und Anwendungsbereiche. In: Allgemeines statistisches Archiv, Jg. 86, H. 2, S. 177-188.
Abstract
"Die Befragungen zum IAB-Betriebspanel werden seit 1993 jährlich in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland bei mittlerweile mehr als 16000 Betrieben durchgeführt. Eine wesentliche Voraussetzung, um mit der Verfügbarkeit von Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes einen Wissenschaftsfortschritt zu erzielen, ist der Zugang für IAB-externe Wissenschaftler. Seit 1.3.1999 gibt es deshalb eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Schalterstelle beim IAB, die Auswertungen aus den Daten des IAB-Betriebspanels für externe Wissenschaftler vornimmt. Durch die höheren Fallzahlen einerseits und die zunehmende Zahl von Panelstellen andererseits haben sich die Möglichkeiten der Auswertungen des IAB-Betriebspanels erweitert, so dass auch anspruchsvollere Analysemethoden angewendet werden können. Weiterhin hat das IAB die Daten des IAB-Betriebspanels mit der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit verknüpft. Das analytische Potential des IAB-Betriebspanels und des Linked-Employer-Employee Datensatzes im IAB wird durch einige Anwendungsbeispiele demonstriert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Effekte der Multiplen Imputation fehlender Werte am Beispiel von Produktivitätsschätzungen mit dem IAB-Betriebspanel (2001)
Zitatform
Kölling, Arnd & Susanne Rässler (2001): Effekte der Multiplen Imputation fehlender Werte am Beispiel von Produktivitätsschätzungen mit dem IAB-Betriebspanel. Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Der Beitrag schildert die Effekte von Antwortausfällen bei einzelnen Fragen ("item non-response") auf die Ergebnisse von multivariaten statistischen Analysen. Dabei wird das Verfahren der "Data Augmentation" angewendet, um die fehlenden Daten zu ersetzen. Anhand von Schätzungen der betrieblichen Produktivität wird nun überprüft, ob die "multiple Imputation" von Beobachtungen zu Veränderungen der Ergebnisse im Vergleich zu den Resultaten mit Antwortausfällen führt. Dazu werden Schätzungen mit Daten des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 2000 durchgeführt. Grundlage der Produktivitätsschätzungen ist eine verallgemeinerte Produktionsfunktion des Translog-Typs, wobei Arbeit und Kapital als Produktionsfaktoren unterstellt werden. Zusätzlich werden Brancheneinflüsse und die Effekte der Nutzung moderner Technologien berücksichtigt. Von besonderem Interesse bei der Untersuchung sind Differenzen zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Um zu überprüfen, ob nicht nur ein konstanter Unterschied zwischen Ost und West existiert, werden neben einer Dummy-Variablen auch alle anderen exogenen Variablen mit dieser Ost-West-Variable multipliziert und gehen als Interaktionsvariablen in die Schätzung ein. Die Funktion wird als Maximum-Likelihood-Funktion geschätzt, in der ein multiplikatives Modell der Heteroskedastie unterstellt wird. Die Ergebnisse bestätigen das zugrunde liegende Modell. Neben einer Reihe von Unterschieden in den Branchen, ergibt sich auch eine höhere Produktivität bei Nutzung von modernen Technologien. Zwischen Ost und West zeigen sich dagegen nur Unterschiede in der Konstanten und bei einigen Branchen, nicht jedoch bei den Produktionsfaktoren. Durch den Antwortausfall scheinen diese Differenzen zu hoch ausgewiesen zu werden. Bei den ergänzten Daten reduzieren sich die konstanten Unterschiede in der Produktivität um etwa 11%-Punkte. Ebenso werden die Branchendifferenzen deutlich geringer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Anonymität von Betriebsdaten: Verfahren zur Erfassung und Maßnahmen zur Verringerung des Reidentifikationsrisikos (2000)
Brand, Ruth;Zitatform
Brand, Ruth (2000): Anonymität von Betriebsdaten. Verfahren zur Erfassung und Maßnahmen zur Verringerung des Reidentifikationsrisikos. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 237), Nürnberg, 342 S.
Abstract
"Grundsätzlich sollten Daten, die bei Personen oder Betrieben erhoben und dann weitergegeben werden, anonymisiert sein. Für Personen- und Haushaltsdaten sind hierzu verschiedene statistische Verfahren entwickelt worden, die auch angewendet werden. Gänzlich ungeklärt ist, wie eine Anonymisierung von Betriebsdaten durchgeführt werden kann. Die Dissertation beschäftigt sich mit dieser Fragestellung und versucht Wege aufzuzeigen, wie eine Anonymisierung von Betriebsdaten für einen allgemein zugänglichen Scientific-Use-File aussehen könnte. Dieses Vorgehen unterscheidet sich von den Standardverfahren, die für die Anonymisierung von Personaldaten im Einsatz sind, da im Vergleich zu Personaldaten Betriebsdaten besondere Charakteristika aufweisen, die die Anwendung dieser Standardverfahren erheblich erschweren. Die Autorin kommt zu dem Schluß, daß die Anwendung maskierender Verfahren einen gangbaren Weg darstellt, die Erstellung von sogenannten Scientific-Use Files für Betriebsangaben durchzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analysen zu Ausfällen (Unit-Nonresponse) im IAB-Betriebspanel (2000)
Hartmann, Josef; Kohaut, Susanne;Zitatform
Hartmann, Josef & Susanne Kohaut (2000): Analysen zu Ausfällen (Unit-Nonresponse) im IAB-Betriebspanel. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 4, S. 609-618.
Abstract
"Im Rahmen des IAB-Betriebspanels werden in Westdeutschland seit 1993 und in Ostdeutschland seit 1996 jährlich jeweils mehr als 4.000 Betriebe befragt. Obwohl die Rücklaufquote - auch im Vergleich zu anderen Betriebsbefragungen - hoch ist, können Autwortausfälle (Unit-Nonresponse) Verzerrungen der Ergebnisse bewirken, wenn es sich um systematische Ausfallprozesse handelt. Die Verzerrungen können sich bei Panelerhebungen, bei denen jährlich dieselben Untersuchungseinheiten befragt werden, zudem im Zeitverlauf verstärken. Vor diesem Hintergrund besteht das Ziel des Beitrages darin, zu untersuchen, ob das Auftreten von Unit-Nonresponse im IAB-Betriebspanel mit bestimmten Merkmalen zusammenhängt. Die Analysen beziehen sich auf die Längsschnittbetrachtung von 1994 bis 1997 für die alten Bundesländer. Insgesamt weisen die Ergebnisse nicht auf eine sich im Zeitverlauf verstärkende inhaltlich relevante Selektion der teilnehmenden Betriebe hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kohaut, Susanne; -
Literaturhinweis
The IAB-Establishment Panel (2000)
Zitatform
Kölling, Arnd (2000): The IAB-Establishment Panel. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 120, H. 2, S. 291-300.
Abstract
Der Autor beschreibt das IAB-Betriebspanel, den Zugang zu den Daten für externe Forscher und geplante Weiterentwicklungen des Panels. (IAB)
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Literaturhinweis
Possibilities for the creation of a scientific-use file for the IAB-Establishment-Panel (1999)
Brand, Ruth; Bender, Stefan; Kohaut, Susanne;Zitatform
Brand, Ruth, Stefan Bender & Susanne Kohaut (1999): Possibilities for the creation of a scientific-use file for the IAB-Establishment-Panel. In: Statistisches Amt Europäische Kommission (Hrsg.) (1999): Statistical data confidentiality : proceedings of the Joint Eurostat/UN-ECE Work session on Statistical Data Confidentiality, held in Thessaloniki in March 1999, S. 57-74.
Abstract
"In Deutschland ist es aufgrund der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen nur möglich, Daten der amtlichen Statistik in anonymisierter Form weiterzugeben. Regeln zur Datenweitergabe von Mikrodaten an die Wissenschaft gibt es bislang nur für Individual- bzw. Haushaltsdaten. Das Ziel des Beitrages ist es deshalb, die Möglichkeiten der Weitergabe von Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel näher zu beleuchten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kohaut, Susanne; -
Literaturhinweis
Möglichkeiten der Erstellung eines Scientific-Use Files aus dem IAB-Betriebspanel (1999)
Brand, Ruth; Bender, Stefan; Kohaut, Susanne;Zitatform
Brand, Ruth, Stefan Bender & Susanne Kohaut (1999): Möglichkeiten der Erstellung eines Scientific-Use Files aus dem IAB-Betriebspanel. In: Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (1999): Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Nutzung von Unternehmensdaten aus der amtlichen Statistik (Schriftenreihe Spektrum Bundesstatistik, 14), S. 148-167.
Abstract
"In Deutschland ist es aufgrund der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen nur möglich, Daten der amtlichen Statistik in anonymisierter Form weiterzugeben. Regeln zur Datenweitergabe von Mikrodaten an die Wissenschaft gibt es bislang nur für Individual- bzw. Haushaltsdaten. Das Ziel dieses Beitrages ist es deshalb, die Möglichkeiten der Weitergabe von Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel näher zu beleuchten. Dazu werden Analysen mit dem IAB-Betriebspanel und dem Hannoveraner Firmenpanel durchgeführt. Aus diesem Grund werden zunächst einige Charakteristika der Datensätze dargestellt. Anschließend wird die gängige Praxis der Datenweitergabe für Personaldaten kurz erläutert. Das verfügbare bzw. allgemein zugängliche Zusatzwissen für Betriebsdaten wird im Folgenden untersucht. Sodann werden einige Schätzungen für den Anteil gefährdeter Betriebe in der Gesundheit präsentiert, um abschließend die Möglichkeiten der Erstellung eines Scientific-Use Files zu diskutieren. Aufgrund des hohen Anteils reidentifikationsgefährdeter Betriebe erscheint es notwendig, Techniken einzusetzen, die die sogenannte Integrität der Daten nicht erhalten. Aus diesem Grund wird in diesem Abschnitt zunächst diskutiert, welche grundlegenden Anforderungen an einen solchermaßen anonymisierten Datensatz im Hinblick auf die Auswertbarkeit zu stellen sind. Anschließend werden die Eigenschaften einiger Verfahren kurz erläutert und es wird ein Beispiel für die Anonymisierung durch die Überlagerung mit Zufallsfehlern dargestellt. Im abschließenden Fazit werden aus den hier dargestellten Ergebnissen Schlußfolgerungen für die Arbeitsschritte, die zur Erstellung eines Scientific-Use Files notwendig sind, abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kohaut, Susanne;
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