PASS-Literatur
Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
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Literaturhinweis
Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Arbeitslosen (2016)
Zitatform
Hollederer, Alfons & Sven Voigtländer (2016): Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Arbeitslosen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 69, H. 5, S. 381-385. DOI:10.5771/0342-300X-2016-5-381
Abstract
"Arbeitslosigkeit geht nach dem aktuellen Forschungsstand mit Beeinträchtigungen der Gesundheit einher. Über das Gesundheitsverhalten von Arbeitslosen bestehen Informationsdefizite. Datengrundlage sind die Befragungsdaten des Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) der Welle 6 (2012). Auf Basis des SF12v2 bewerten arbeitslose Männer und Frauen sowohl ihre körperliche als auch psychische Gesundheit im Durchschnitt negativer als Beschäftigte. Es berichten deutlich mehr Arbeitslose als Beschäftige einen Krankenhausaufenthalt im letzten Jahr. Ca. zwei Drittel der arbeitslosen Männer und die Hälfte der arbeitslosen Frauen rauchen. Der Raucheranteil bei Arbeitslosen ist doppelt so hoch wie bei Beschäftigten. Dagegen bekunden Arbeitslose häufiger als Beschäftigte, dass sie nie Alkohol konsumieren. In Relation zu Beschäftigten gibt es einen größeren Anteil an Arbeitslosen, die nie aktiv Sport, Fitness oder Gymnastik treiben. Die Auswertungen zeigen erhebliche Disparitäten zwischen Arbeitslosen und Beschäftigten bei Gesundheit, stationärer Behandlung sowie im Gesundheitsverhalten auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Junge Menschen im SGB II in Nordrhein-Westfalen: Lebenslagen, Einstellungen und Förderung. Materialien zu Monitoring und Evaluation (2015)
Amonn, Jan; Icking, Maria;Zitatform
Amonn, Jan & Maria Icking (2015): Junge Menschen im SGB II in Nordrhein-Westfalen. Lebenslagen, Einstellungen und Förderung. Materialien zu Monitoring und Evaluation. (Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung. Arbeitspapiere 54), Bottrop, 36 S.
Abstract
"In einer neuen Studie der G.I.B. werden Lebenslagen, Einstellungen und die Förderung junger Menschen im SGB II-Leistungsbezug untersucht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf denjenigen, die über keinen Berufsabschluss verfügen und sich aktuell auch nicht in Ausbildung befinden.
Untersucht werden nicht nur die 15- bis unter 25 Jährigen, sondern auch die Altersgruppe der 25 bis unter 35-Jährigen, die sich hinsichtlich vieler Merkmale von der jüngeren Altersgruppe unterscheidet. Für beide Gruppen gilt, dass zumindest ein Teil durchaus über Potential verfügt, Berufsabschlüsse nachzuholen. Sie benötigen neben der individuellen Unterstützung vor allem passgenaue Qualifizierungsangebote, die u. a. die Lebensumstände der jungen Menschen berücksichtigen. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie bereits Familienverantwortung tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Precarious employment and bargaining power: results of a factorial survey analysis (2015)
Zitatform
Auspurg, Katrin & Stefanie Gundert (2015): Precarious employment and bargaining power. Results of a factorial survey analysis. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 44, H. 2, S. 99-117., 2014-10-13.
Abstract
"Welche Rolle spielt die Verhandlungsmacht von Arbeitnehmern für ihre Bereitschaft, befristete Arbeitsverträge zu akzeptieren? In welchem Ausmaß ist ihre Konzessionsbereitschaft durch individuelle Merkmale oder Kontextfaktoren beeinflusst, welche die Verhandlungsmacht gegenüber Arbeitgebern bestimmen? In einem faktoriellen Survey-Modul wurden im Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) im Jahr 2011 etwa 3.700 Erwerbspersonen in Deutschland zu ihrer Annahmebereitschaft hinsichtlich fiktiver Jobangebote (Vignetten) befragt, die in Merkmalen wie der Beschäftigungsdauer experimentell variiert wurden. Erwartungsgemäß reduziert eine gute Verhandlungsposition (z.B. in Form von ökonomischen Ressourcen oder einer starken Arbeitsmarktintegration) die Konzessionsbereitschaft im Hinblick auf Beschäftigungssicherheit. Der Vorteil einer solchen Position zeigt sich zudem in höheren finanziellen Kompensationen bei der Annahme befristeter Verträge. Dabei finden sich Variationen nach familiärem Hintergrund und Geschlecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Evaluation der bundesweiten Inanspruchnahme und Umsetzung der Leistungen für Bildung und Teilhabe: zweiter Zwischenbericht Juli 2015 (2015)
Bartelheimer, Peter; Bitz, Ansgar; Pagels, Nils; Schrankel, Fabienne; Steckbauer, Jana; Henke, Jutta; Thürling, Marleen; Kotlenga, Sandra; Wagner, Alexandra; Nägele, Barbara; Achatz, Juliane; Kaps, Petra; Wenzig, Claudia; Baumgärtner, Luisa; Wulf, Helmut; Marquardsen, Kai; Gonsior, Annegret;Zitatform
Bartelheimer, Peter, Jutta Henke, Petra Kaps, Sandra Kotlenga, Kai Marquardsen, Barbara Nägele, Nils Pagels, Jana Steckbauer, Marleen Thürling, Alexandra Wagner, Juliane Achatz, Claudia Wenzig, Helmut Wulf, Annegret Gonsior, Fabienne Schrankel, Luisa Baumgärtner & Ansgar Bitz (2015): Evaluation der bundesweiten Inanspruchnahme und Umsetzung der Leistungen für Bildung und Teilhabe. Zweiter Zwischenbericht Juli 2015. Göttingen, 440 S., Anhang.
Abstract
"Leistungen für Bildung und Teilhabe sollen seit 2011 besonderen Bedarfen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Familien mit geringen Einkommen Rechnung tragen und ihnen den Zugang zu Lernmöglichkeiten und zu sozialen und kulturellen Aktivitäten erleichtern. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat 2013 ein mehrdimensionales Forschungsvorhaben zur Evaluation der Inanspruchnahme und der kommunalen Umsetzung dieser Leistungen begonnen: Wird die Intention des Gesetzgebers erfüllt? Kommen die Leistungen bei den Leistungsberechtigten an? Und welche Faktoren beeinflussen dies? Das Gesamtforschungsvorhaben besteht aus drei eigenständigen Teilprojekten: einer qualitativen Implementationsstudie unter Leitung des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen (SOFI), einer Längsschnittbefragung von Leistungsberechtigten und Wohnbevölkerung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie der Messung des Erfüllungsaufwandes durch das Statistische Bundesamt (StBA). Einem begleitenden Projektbeirat gehören neben Bundes- und Landesministerien die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, die Bundesagentur für Arbeit und der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge (in Expertenfunktion) an. Die drei Teilprojekte legen hier ihren zweiten gemeinsamen Bericht vor. Für die Implementationsanalyse und Längsschnittbefragung handelt es sich um einen Zwischenbericht aus der laufenden Arbeit - der Endbericht ist für April 2016 vorgesehen. Das Statistische Bundesamt hat sein Teilprojekt abgeschlossen und dokumentiert mit diesem Bericht seine Ergebnisse zum Zeit- und Kostenaufwand bei der Umsetzung der Bildungs- und Teilhabeleistungen." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wenzig, Claudia;Weiterführende Informationen
Anlagenband -
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Ein-Euro-Jobs und Beschäftigungszuschuss: Mehr soziale Teilhabe durch geförderte Beschäftigung? (2015)
Christoph, Bernhard ; Hohmeyer, Katrin ; Ramos Lobato, Philipp; Hohendanner, Christian ; Hirseland, Andreas; Gundert, Stefanie ;Zitatform
Christoph, Bernhard, Stefanie Gundert, Andreas Hirseland, Christian Hohendanner, Katrin Hohmeyer & Philipp Ramos Lobato (2015): Ein-Euro-Jobs und Beschäftigungszuschuss: Mehr soziale Teilhabe durch geförderte Beschäftigung? (IAB-Kurzbericht 03/2015), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Im Kontext der Debatte zu einem sogenannten sozialen Arbeitsmarkt steht die soziale Teilhabe von arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen momentan im besonderen Fokus politischer Bemühungen. Hier wird am Beispiel der Ein-Euro-Jobs und des Beschäftigungszuschusses untersucht, ob geförderte Beschäftigung dazu beitragen kann, die soziale Teilhabe von Langzeitarbeitslosen zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Christoph, Bernhard ; Hohmeyer, Katrin ; Ramos Lobato, Philipp; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ;Weiterführende Informationen
Wie die Teilnehmenden einzelne Aspekte der Ein-Euro-Jobs im Zeitraum 2006-2009 bewertet haben -
Literaturhinweis
Wer arbeitet wie viel? Entscheidungen über den Erwerbsumfang im Partnerschaftskontext (2015)
Zitatform
Frodermann, Corinna (2015): Wer arbeitet wie viel? Entscheidungen über den Erwerbsumfang im Partnerschaftskontext. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 27, H. 1, S. 78-104., 2015-01-01.
Abstract
"Um die Entscheidung über den Erwerbsumfang im Partnerschaftskontext anhand zweier konkurrierender mikroökonomischer Theorien zu untersuchen, muss die derzeitige Erwerbskonstellation berücksichtigt werden. Denn je nach theoretischem Ansatz kann sie einerseits die aktuelle Spezialisierungslogik vorgeben, die fortgeschrieben werden soll (Neue Haushaltsökonomie), oder andererseits die paarinternen Machtverhältnisse bestimmen, die möglichst zugunsten der eigenen Position verändert werden sollen (Verhandlungstheorie). Im vorliegenden Beitrag wird die Frage nach dem Einfluss der bisherigen Erwerbskonstellation auf die Entscheidung für zukünftige Erwerbskonstellationen untersucht. Dazu wird auf ein Faktorielles Survey- Design im Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) zur Erfassung der Stellenannahmebereitschaft zurückgegriffen. Es zeigt sich, dass Personen in Paarhaushalten vor allem an einem Ausgleich der Machtstruktur interessiert sind und sich nicht für eine Fortschreibung bestehender Spezialisierungen entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Pflegende in Arbeitslosengeld-II-Haushalten: Wie Leistungsbezieher Pflege und Arbeitsuche vereinbaren (2015)
Zitatform
Hohmeyer, Katrin & Eva Kopf (2015): Pflegende in Arbeitslosengeld-II-Haushalten: Wie Leistungsbezieher Pflege und Arbeitsuche vereinbaren. (IAB-Kurzbericht 05/2015), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt. Viele Menschen pflegen Angehörige und müssen dies mit ihrer Erwerbstätigkeit vereinbaren. Auch Arbeitslosengeld-II-Bezieher, die ihre Angehörigen pflegen, stehen im Spannungsfeld zwischen der Pflegearbeit und ihrer Pflicht zur Arbeitsuche. Mithilfe von Befragungsdaten des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' aus dem Zeitraum 2006 bis 2012 untersuchen wir die Situation von pflegenden Leistungsbeziehern sowie deren Kontakt zu ihrem Jobcenter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Gründe, warum Leistungsbezieher nicht zur Arbeitsuche verpflichtet sind
- Persönliche Erfahrung der Arbeitslosengeld-II-Bezieher mit ihrem Jobcenter
- Pflegetätigkeiten von Personen ohne Arbeitslosengeld-II-Bezug und Merkmale von Pflegenden und Nichtpflegenden ohne Arbeitlosengeld-II-Bezug
- Unterstützung durch das Jobcenter bei der Suche nach Pflegepersonal
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Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklungen der sozialen Mobilität und der Dynamik von Armutsrisiken in Deutschland: (Follow Up-Studie zur Armuts- und Reichtumsberichterstattung). Abschlussbericht (2015)
Zitatform
Boockmann, Bernhard (Projektlt.); Kleimann, Rolf, Sebastian Nielen, Nicole Meythaler & Jochen Späth (sonst. bet. Pers.) (2015): Aktuelle Entwicklungen der sozialen Mobilität und der Dynamik von Armutsrisiken in Deutschland. (Follow Up-Studie zur Armuts- und Reichtumsberichterstattung). Abschlussbericht. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung), Tübingen, 299 S.
Abstract
"In dieser vorbereitenden Studie zum 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung sollen Ursachen der sozialen Mobilität sowie die damit einhergehenden Risiko- und Erfolgsfaktoren untersucht werden. Ein zentraler Aspekt ist die Dynamik von Einkommensarmut und von Lebenslagen materieller Unterversorgung. Die Gliederung des Berichts orientiert sich am Konzept der Lebensphasen. So sind die Analysen zunächst in Bildungsübergänge und in Armutsübergänge gegliedert. Unter Bildungsübergängen verstehen wir Übergänge innerhalb der Schulzeit, von der Schule in eine berufliche Ausbildung oder ein Studium sowie von der Ausbildung in den Beruf. Armutsübergänge sind dagegen Übergänge in Armutsgefährdung und SGB II-Leistungsbezug. Weiterführende Aspekte wie die Analyse der intergenerationalen Mobilität schließen sich an. Eine Kernfrage der Analyse ist, welche Faktoren die verschiedenen Übergänge begünstigen oder hemmen. Diese Analysen werden auf der Grundlage der für die einzelnen Untersuchungen jeweils am besten geeigneten repräsentativen Individual- bzw. Haushaltsdaten durchgeführt. Für die Analyse der Bildungsübergänge wird das Nationale Bildungspanel (NEPS) sowie die BIBB-Übergangsstudie 2011 verwendet. Die Armutsübergänge werden auf der Grundlage des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherheit' (PASS) untersucht. Für die intergenerationale Analyse wird wiederum das NEPS herangezogen. Ein weiterer Analyseschritt betrifft die Wahrnehmungen und Wertvorstellungen, die in der Bevölkerung mit der sozialen Mobilität verbunden sind. Hierbei geht es darum, den objektiv ermittelten Fakten zur sozialen Mobilität die subjektiven Einschätzungen in der Bevölkerung gegenüberzustellen. Ein Schlusskapitel verbindet die kurzfristigen und langfristigen Analysen und geht noch einmal auf die Situation bestimmter Personengruppen ein." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Active labour market policy and its outcomes: does workfare programme participation increase self-efficacy in Germany? (2015)
Zitatform
Tisch, Anita & Joachim Wolff (2015): Active labour market policy and its outcomes. Does workfare programme participation increase self-efficacy in Germany? In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 35, H. 1/2, S. 18-46., 2014-04-30. DOI:10.1108/IJSSP-12-2013-0116
Abstract
"The purpose of this paper is to examine the effect of workfare programme participation on self-efficacy, because many studies suggest that sufficient self-efficacy is essential for successful job search in modern labour markets.
The paper analyses an exemplary German workfare programme' the so-called 'One-Euro-Jobs' programme and examines whether participation in this programme improved the self-efficacy of participants. The analyses are based on survey data (Panel Study Labour Market and Social Security) that were combined with administrative records of the Statistics Department of the German Federal Employment Agency to obtain more reliable information on programme participation. To detect causal effects of participation, the authors apply propensity score matching.
The findings show that participants' self-efficacy, on average, was not improved by programme participation. Also, no well-determined positive effects of programme participation were found when controlling for the individual baseline level of self-efficacy.
The findings suggest that workfare programme participation did not fulfil several of the psychological functions of work necessary to enhance participants' self-efficacy. The authors suggest a two-step approach to enhancing individuals' self-efficacy and their job-search abilities: in the first step, workfare participation aims to improve employability; in the second step, participants can learn the extent to which they have become ready to work in a regular subsidised job.
Various studies examine the effect of workfare programme participation on employment prospects, well-being, health or social participation. Within the discourse on active labour market policy, this paper is the first to study the effect of workfare programme participation on self-efficacy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Beteiligte aus dem IAB
Wolff, Joachim; -
Literaturhinweis
The employability of older job-seekers: evidence from Germany (2015)
Zitatform
Tisch, Anita (2015): The employability of older job-seekers. Evidence from Germany. In: The Journal of the Economics of Ageing, Jg. 6, H. December, S. 102-112., 2014-07-18. DOI:10.1016/j.jeoa.2014.07.001
Abstract
"Encouraged by the European Employment Strategy, the German government, like many other European governments, promotes individual employability as an instrument to improve the persistently low employment prospects of older job-seekers in the labour market. However, ageing is only rarely discussed in contemporary employability approaches. This article includes various employability approaches and empirically tests the commonly used dimensions of employability in actual labour market prospects with respect to older job-seekers (>50 years of age). Many dimensions of employability are found to vary by age, and older job-seekers can be described as disadvantaged with regard to certain dimensions. However, disadvantages in 'classical' employability factors cannot fully explain the comparatively poor labour market prospects of older job-seekers. This article shows that older job-seekers in Germany are less likely to transit from unemployment to employment, even after controlling for employability factors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufliche Umzugsentscheidungen in Partnerschaften: eine experimentelle Prüfung von Verhandlungstheorie, Frame-Selektion und Low-Cost-These (2014)
Zitatform
Auspurg, Katrin, Corinna Frodermann & Thomas Hinz (2014): Berufliche Umzugsentscheidungen in Partnerschaften. Eine experimentelle Prüfung von Verhandlungstheorie, Frame-Selektion und Low-Cost-These. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 66, H. 1, S. 21-50., 2013-11-01. DOI:10.1007/s11577-013-0244-3
Abstract
"Beruflich motivierte Haushaltsumzüge sind ein idealer Forschungsgegenstand, um theoretische Positionen in der Familiensoziologie zu prüfen. Die vorliegende Analyse testet auf der Grundlage eines experimentellen Designs Hypothesen zur Neuen Haushaltsökonomie (NHE), zur Verhandlungstheorie (VT) und zu Geschlechtsrollen, wobei diesbezüglich erstmalig für die Familiensoziologie die Low-Cost-These (LCT) und das Modell der Frame-Selektion (MFS) gegenübergestellt werden. Datengrundlage ist ein Faktorielles Survey-Modul im Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS, fünfte Welle), in dem im Jahr 2011 knapp 1000 Personen in Partnerschaften mehr als 4500 fiktive Anreize zu beruflichen Fernumzügen bewerteten. Es konnte der gemeinsame Haushaltsgewinn eines Umzugs unabhängig von den individuellen Erwerbsoptionen und damit Drohpunktverschiebungen in der Verhandlungssituation variiert werden, was eine direkte Prüfung der von der VT angenommenen, aber bislang kaum beobachtbaren Dilemma-Situationen ermöglicht. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Prognosen aus der VT bestätigt werden. Geschlechtsrolleneinstellungen haben einen schwachen Einfluss, allerdings analog zur LCT tendenziell nur bei geringen Kosten. Ein kostenunabhängiges Befolgen von Einstellungen, wie man es nach dem MFS erwarten kann, findet sich nicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Sozialstruktur und Lebensumstände: Materielle und soziale Lage der ALG-II-Empfänger (2014)
Zitatform
Beste, Jonas, Arne Bethmann & Stefanie Gundert (2014): Sozialstruktur und Lebensumstände: Materielle und soziale Lage der ALG-II-Empfänger. (IAB-Kurzbericht 24/2014), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Für die Sozialberichterstattung sowie für Planung und Evaluation im Bereich der Sozialpolitik sind empirische Befunde über die soziale Lage von Personen und Familien im Grundsicherungsbezug von besonderer Bedeutung. Mit dem seit 2006 jährlich durchgeführten Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) lassen sich nicht nur die materielle und soziale Situation von SGB-II-Leistungsbeziehern ermitteln. Die Studie zeigt überdies, wie Leistungsbezieher finanzielle und soziale Einschränkungen subjektiv erleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konsummuster und Konsumarmut von SGB-II-Leistungsempfängern: eine Untersuchung auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (2014)
Zitatform
Christoph, Bernhard, Johannes Pauser & Jürgen Wiemers (2014): Konsummuster und Konsumarmut von SGB-II-Leistungsempfängern. Eine Untersuchung auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 134, H. 4, S. 415-450., 2015-04-30. DOI:10.3790/schm.134.4.415
Abstract
"Trotz der hohen Bedeutung der Analyse von Konsumausgaben für die Festlegung der SGB-II-Regelsätze liegen bisher kaum Forschungsergebnisse über den Konsum der Leistungsempfänger selbst vor. Um diese Forschungslücke zu schließen, analysieren wir den Umfang und die Struktur der Konsumausgaben von SGB-II-Leistungsempfängern sowie ihr Risiko, konsumarm zu sein. Dabei zeigt sich, dass insbesondere Leistungsempfänger ohne zusätzliche Erwerbstätigkeit ihren Konsum einschränken müssen. Dies schlägt sich sowohl in geringeren privaten Konsumausgaben nieder, als auch im erhöhten Risiko, konsumarm zu sein. Ein Vorteil der Verwendung von Konsumdaten ist, dass sich mit ihrer Hilfe auch feststellen lässt, in welchen Bereichen materielle Restriktionen besonders stark sind. Dabei sehen wir, dass die Einschränkungen bei sehr grundlegenden Dingen wie Lebensmitteln, Kleidung oder Wohnung vergleichsweise moderat ausfallen. Dafür sind sie im Bereich der sozialen und kulturellen Teilhabe umso deutlicher. Dies liegt offenbar daran, dass die Leistungsempfänger ihre knappen Ressourcen zu Lasten ihrer Ausgaben in anderen Lebensbereichen auf ihre grundlegenden Bedarfe konzentrieren" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Grundsicherungsempfänger und Erwerbstätige im Vergleich: ALG-II-Bezieher schätzen ihre Gesundheit schlechter ein (2014)
Zitatform
Eggs, Johannes, Mark Trappmann & Stefanie Unger (2014): Grundsicherungsempfänger und Erwerbstätige im Vergleich: ALG-II-Bezieher schätzen ihre Gesundheit schlechter ein. (IAB-Kurzbericht 23/2014), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Gesundheitliche Einschränkungen können bei der Arbeitsmarktintegration ein gravierendes Hemmnis darstellen. Der Kurzbericht liefert eine umfassende Beschreibung des Gesundheitszustands und des Gesundheitsverhaltens der Grundsicherungsempfänger im Vergleich zu Erwerbstätigen ohne Leistungsbezug aufgrund der Haushaltsbefragung PASS. Nach eigener Einschätzung weisen insgesamt mehr als 40 Prozent der Arbeitslosengeld-II-Empfänger schwerwiegende gesundheitliche Einschränkungen auf. Dabei sind arbeitslose Leistungsbezieher stärker betroffen als erwerbstätige Leistungsbezieher, die sogenannten Aufstocker. Noch größer ist der Unterschied im Vergleich zu Erwerbstätigen ohne Leistungsbezug." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Do fixed-term and temporary agency workers feel socially excluded?: labour market integration and social well-being in Germany (2014)
Zitatform
Gundert, Stefanie & Christian Hohendanner (2014): Do fixed-term and temporary agency workers feel socially excluded? Labour market integration and social well-being in Germany. In: Acta sociologica, Jg. 57, H. 2, S. 135-152., 2013-04-23. DOI:10.1177/0001699313496588
Abstract
"In this study we examine how employment insecurity affects social exclusion using data from the German panel study PASS. Assuming that secure employment is an important condition for the subjective feeling of social affiliation, we compare unemployed individuals and those in fixed-term, temporary agency or permanent employment. Applying hybrid random effects regression models we find that temporary workers feel less affiliated to society than permanent workers. This finding cannot be fully explained by economic and social resources or job status. We discuss alternative mechanisms, such as reduced life-course predictability and processes of social exclusion at the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Soziale Integration von befristet Beschäftigten und Leiharbeitern in Deutschland (2014)
Zitatform
Gundert, Stefanie & Christian Hohendanner (2014): Soziale Integration von befristet Beschäftigten und Leiharbeitern in Deutschland. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 3, S. 256-271., 2014-08-05. DOI:10.1515/arbeit-2014-0308
Abstract
"Dieser Beitrag befasst sich mit dem Zusammenhang von Erwerbsintegration und sozialer Integration. Ausgehend von der Annahme, dass die Integration ins Erwerbsleben eine wesentliche Voraussetzung für soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration bildet, wird das subjektive soziale Zugehörigkeitsgefühl von unbefristet und befristet Beschäftigten, Leiharbeitnehmern und Arbeitslosen anhand von Informationen aus dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) verglichen. Arbeitslose und Arbeitnehmer in Leiharbeitsverhältnissen fühlen sich weniger gut in die Gesellschaft integriert als unbefristet Beschäftigte, was u.a. mit der Verfügbarkeit sozialer und finanzieller Ressourcen zusammenhängt. Die Ergebnisse weisen zudem darauf hin, dass es für die subjektive Sozialintegration eine Rolle spielt, ob die (temporären) Beschäftigungsformen in der jeweiligen Qualifikationsgruppe der Beschäftigten eine 'soziale Norm' darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nicht-Erwerbsbeteiligung und subjektive Wahrnehmung von Teilhabeangeboten (2014)
Obermeier, Tim; Schultheis, Kathrin; Tiedemann, Birte;Zitatform
Obermeier, Tim, Kathrin Schultheis & Birte Tiedemann (2014): Nicht-Erwerbsbeteiligung und subjektive Wahrnehmung von Teilhabeangeboten. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 3, S. 193-210. DOI:10.1515/arbeit-2014-0304
Abstract
"Auf Basis einer Auswertung des Panels Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) gehen wir der Frage nach, wer die dauerhaft vom Arbeitsmarkt ausgeschlossenen Personen sind, und prüfen mit Hilfe einer binären logistischen Regression den Einfluss verschiedener Vermittlungshemmnisse. An diesen Personenkreis richten sich Maßnahmen der geförderten Beschäftigung. Auf Basis einer qualitativen Untersuchung identifizieren wir drei Dimensionen subjektiver Wahrnehmungen von Teilnehmern an Arbeitsgelegenheiten, die zum Verständnis der geförderten Beschäftigung dauerhaft vom Arbeitsmarkt ausgeschlossener Personen beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Einkommenssituation von Selbstständigen und die Inanspruchnahme staatlicher Leistungen auf Basis des SGB II (2014)
Zitatform
Pahnke, André, Eva May-Strobl & Stefan Schneck (2014): Die Einkommenssituation von Selbstständigen und die Inanspruchnahme staatlicher Leistungen auf Basis des SGB II. (IfM-Materialien 226), Bonn, 89 S.
Abstract
"Auf Grundlage des Panels 'Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung' wird in der vorliegenden Studie die Einkommenssituation von Selbstständigen untersucht. Im Blickpunkt stehen dabei nicht nur die sozio-ökonomischen Merkmale der Selbstständigen in der Grundsicherung, sondern auch mögliche Ursachen für den Arbeitslosengeld II-Bezug von Selbstständigen. Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass der Haushaltskontext, Zeiten für Kinderbetreuung, aber auch gesundheitliche Einschränkungen zur Erklärung des ALG II-Bezugs von Selbstständigen beitragen. Andererseits spielen auch betriebswirtschaftliche Faktoren, wie eine unzureichende Ertragslage, eine wichtige Rolle. Da aber nur bedingt Informationen zu den von den Selbstständigen in der Grundsicherung geführten Unternehmen vorliegen, bedarf deren genauere Analyse weiterer Daten und Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Junge Erwachsene und "Hartz IV": geringqualifiziert, arbeitslos und schlecht motiviert? (2014)
Zitatform
Schels, Brigitte & Franz Zahradnik (2014): Junge Erwachsene und "Hartz IV". Geringqualifiziert, arbeitslos und schlecht motiviert? In: A. Groenemeyer & D. Hoffmann (Hrsg.) (2014): Jugend als soziales Problem - soziale Probleme der Jugend? : Diagnosen, Diskurse und Herausforderungen, S. 118-139, 2013-02-28.
Abstract
"Der Begriff 'Hartzen', das Jugendwort des Jahres 2009, ist ein Synonym für arbeitslos sein und sinnlos herumhängen. Um möglichen langfristigen Konsequenzen eines Leistungsbezugs in jungen Jahren entgegenzuwirken, hat die Politik bereits mit Umsetzung der Grundsicherungsreformen junge Menschen unter 25 Jahren als Zielgruppe der Aktivierungspolitik definiert, die durch den Druck einer besonders intensiven Betreuung den Leistungsbezug möglichst rasch wieder beenden soll. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion betrachtet der Beitrag die Literatur zu Armut im jungen Erwachsenenalter und geht der Frage nach, ob sich die vorherrschenden Eindrücke zu den jungen 'Hartzern' - gering qualifiziert, arbeitslos, schlecht motiviert - auch empirisch nachvollziehen lassen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Labour market policy and its effects on subjective well-being and employment stability in Europe (2014)
Zitatform
Wulfgramm, Melike (2014): Labour market policy and its effects on subjective well-being and employment stability in Europe. In: ZeS-Report, Jg. 19, H. 1, S. 24-27.
Abstract
"This project aims to shed light on the effect of labour market policy on outcomes that have been largely ignored by the policy evaluation literature, namely the subjective well-being and social exclusion of the unemployed as well as the reemployment stability of the formerly unemployed. In specific, I analyse the outcomes of unemployment benefit generosity as well as active labour market policy (ALMP). I argue that labour market policy is able to mediate the negative effects of unemployment on subjective indicators during the unemployment spell as well as on the quality of reemployment after leaving unemployment (section 3). The theoretical argumentation is tested with microeconometric as well as multi-level methods that account for hierarchical data structures. Next to country-specific analyses of German ALMP programmes, this project studies the effects of labour market policy across Europe (section 4). Given the major labour market policy reforms across Europe in the last decades, understanding their moderating effects is of major importance for both the scientific discourse as well as policy makers." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
