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Dossier

Erwachsenenbildung und Arbeitsmarkt

Dass die Bedeutung von Bildungsaktivitäten im Erwachsenenalter gestiegen ist, ist mittlerweile unumstritten, die theoretische und empirische Forschung zum veränderten Stellenwert von Erwachsenenbildung und zu ihrer Bedeutung für Erwerbskarrieren steht dennoch erst am Anfang.

Die Infoplattform will aktuelle internationale Forschung zu Bildung jenseits der Erstausbildung und ihren Bezügen zum Arbeitsmarkt aus soziologischer und ökonomischer Perspektive präsentieren. Sie bietet eine Auswahl von Nachweisen zu theoretischen und empirischen Publikationen ab Erscheinungsjahr 2005.

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im Aspekt "Erwachsenenbildung als arbeitsmarktpolitisches Instrument"
  • Literaturhinweis

    Weiterbildungen mit Berufsabschluss: Arbeitslose profitieren von Qualifizierungen (2015)

    Kruppe, Thomas ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas & Julia Lang (2015): Weiterbildungen mit Berufsabschluss: Arbeitslose profitieren von Qualifizierungen. (IAB-Kurzbericht 22/2015), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Weiterbildungen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf, kurz Umschulungen genannt, sind eine wichtige arbeitsmarktpolitische Maßnahme, besonders auch für gering qualifizierte Arbeitslose. Sie dauern mit zwei bis drei Jahren zwar lang, führen aber zu einem regulären Berufsabschluss. Ob und wie sich die Beschäftigungschancen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Umschulung tatsächlich verbessern, hängt unter anderem davon ab, welchen Beruf sie neu erlernen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Working-class participation, middle-class aspiration? Value, upward mobility and symbolic indebtedness in higher education (2015)

    Loveday, Vik ;

    Zitatform

    Loveday, Vik (2015): Working-class participation, middle-class aspiration? Value, upward mobility and symbolic indebtedness in higher education. In: The sociological review, Jg. 63, H. 3, S. 570-588. DOI:10.1111/1467-954X.12167

    Abstract

    "This paper interrogates the relationship between working-class participation in higher education (HE) in England and social and cultural mobility. It argues that embarking on a university education for working-class people has been construed in governmental discourses as an instrumental means of achieving upward mobility, or of aspiring to 'become middle class'. Education in this sense is thus not only understood as having the potential to confer value on individuals, as they pursue different 'forms of capital', or symbolic 'mastery' (Bourdieu, 1986), but as incurring a form of debt to society. In this sense, the university can be understood as a type of 'creditor' to whom the working-class participants are symbolically indebted, while the middle classes pass through unencumbered. Through the analysis of empirical research conducted with staff from working-class backgrounds employed on a university Widening Participation project in England, the article examines resistance to dominant educational discourses, which understand working-class culture as 'deficient' and working-class participation in HE as an instrumental means of securing upward mobility. Challenging the problematic notion of 'escape' implicit in mobility discourses, this paper concludes by positing the alternative concept of 'fugitivity', to contest the accepted relationship in HE between creditor and debtor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Impact analysis of the educational guidance project "Dresdner Bildungsbahnen": a quantitative study (2015)

    Schanne, Norbert ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Schanne, Norbert & Antje Weyh (2015): Impact analysis of the educational guidance project "Dresdner Bildungsbahnen". A quantitative study. (Project Report Project No. 1553), Nürnberg, 52 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des von der Volkshochschule Dresden und der Landeshauptstadt Dresden entwickelten und durch die Initiative 'Lernen vor Ort' des BMBF geförderten Projektes 'Dresdner Bildungsbahnen' wird seit April 2010 ein neuer Ansatz des Bildungsmanagements erprobt. Ziel dieser Studie war, die Wirksamkeit von Bildungsberatung, wie sie in den 'Dresdner Bildungsbahnen' stattfindet, im Hinblick auf die weitere Erwerbskarriere der Beratenen zu analysieren. Grundlage für die Wirkungsuntersuchung ist ein Datensatz, der Prozessdaten aus den 'Dresdner Bildungsbahnen' mit den Integrierten Erwerbsbiographien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verknüpft. Momentan ermöglicht dieser Datensatz allerdings nur die Analyse von kurzfristigen Wirkungen (bis Ende 2012)." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje;
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  • Literaturhinweis

    Transitionen in der Erwachsenenbildung: Gesellschaftliche, institutionelle und individuelle Übergänge (2015)

    Schmidt-Lauff, Sabine ; Felden, Heide von; Pätzold, Henning ;

    Zitatform

    Schmidt-Lauff, Sabine, Heide von Felden & Henning Pätzold (Hrsg.) (2015): Transitionen in der Erwachsenenbildung. Gesellschaftliche, institutionelle und individuelle Übergänge. (Schriftenreihe der Sektion Erwachsenenbildung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft), Opladen: Budrich, 348 S.

    Abstract

    "Übergänge werden angesichts gesellschaftlicher Transformationen, Dynamiken und Strukturwandel zu einem wichtigen Thema erwachsenenpädagogischer Forschung und Professionalität. Die Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) hat sie deshalb auf ihrer Jahrestagung 2014 unter dem Titel 'Transitionen in der Erwachsenenbildung: Gesellschaftliche, institutionelle und individuelle Übergänge' zum Thema gemacht. Der vorliegende Band versammelt Beiträge, die Forschungszusammenhänge und Praxisbezüge darstellen, wichtige Begriffe wie Statuspassagen, Transitionen, Trajectories, Bewältigung von Übergängen, Subjekt u.a. sowie wissenschaftliche Ansätze theoretisch und empirisch klären und pädagogische Konzepte einer lernförderlichen Begleitung von Übergängen darstellen.
    Neben der thematischen Einbettung bzw. Einführung durch Heide von Felden und Sabine Schmidt-Lauff, finden sich grundsätzliche Positionierungen in den Hauptvorträge der Tagung von Ortfried Schäffter und Andreas Walther. Die Beiträge sind in vier Kapitel aufgeteilt: 'Theoretische Perspektiven', 'Berufliche Übergänge', 'Professionelle Begleitung' und 'Institutionelle und organisationale Übergänge'. Die Beiträge wurden einer Peer-Begutachtung unterzogen und liefern so ein umfassendes Bild gegenwärtiger erwachsenenpädagogischer Transitionsforschung." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The long-term earnings consequences of general vs. specific training of the unemployed (2015)

    Stenberg, Anders ; Westerlund, Olle ;

    Zitatform

    Stenberg, Anders & Olle Westerlund (2015): The long-term earnings consequences of general vs. specific training of the unemployed. In: IZA journal of European Labor Studies, Jg. 4, S. 1-26. DOI:10.1186/s40174-015-0047-9

    Abstract

    "Training programs for the unemployed typically involve teaching a specific skill to ease the transition into employment. However, in 1997, the Swedish unemployed could choose general/theoretical training through enrollment in one year of full-time studies at the upper secondary school level. This study provides an empirical assessment of the relative earnings impact of general vs. specific training 13 years post-enrollment. In the long term, general training may compensate for the short-term relative earnings loss by enhancing the ability to adapt to changes in demand for skills. The analyses are based on population register data 1990-2010 and an unusually rich set of control variables. The results indicate that both programs are associated with earnings increases. Our relative program estimates reveal a short-term advantage of specific training that converges within 5-7 years. With a longer perspective, there is considerable heterogeneity in the relative earnings estimates. For females with short educations, the earnings increases following general training substantially exceed those following specific training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung im Spiegel von Migration: Stand und Perspektiven der Weiterbildungsforschung (2015)

    Öztürk, Halit; Reiter, Sara ;

    Zitatform

    Öztürk, Halit & Sara Reiter (2015): Weiterbildung im Spiegel von Migration. Stand und Perspektiven der Weiterbildungsforschung. In: DIE-Zeitschrift für Erwachsenenbildung, Jg. 22, H. 2, S. 31-34.

    Abstract

    "Wie ist es um die Weiterbildungssituation von Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Deutschland bestellt? Wie sieht die Befundlage zu ihrem Weiterbildungsverhalten aus? Diesen Fragen geht das Autorenduo nach, indem es aktuelle Daten zu Weiterbildungsbeteiligung und -angeboten zusammenfasst und Leerstellen aufzeigt, zu deren Schließung Anstrengungen seitens Weiterbildungsforschung und -praxis erforderlich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Postsekundäre Berufsbildung: Synthesebericht (2015)

    Zitatform

    (2015): Postsekundäre Berufsbildung. Synthesebericht. (OECD-Studien zur Berufsbildung), Paris, 141 S. DOI:10.1787/9789264227842-de

    Abstract

    "Höhere berufliche Bildungsgänge sind einem raschen Wandel und sich verschärfenden Herausforderungen ausgesetzt. Welche Form von Ausbildung ist erforderlich, um dem Bedarf sich verändernder Volkswirtschaften gerecht zu werden? Wie sollten die Bildungsgänge finanziert werden? Wie sollten sie mit Hochschulprogrammen verknüpft werden? Und wie können Arbeitgeber und Gewerkschaften eingebunden werden? In diesem Bericht sind die Ergebnisse der Länderprüfberichte zusammengefasst, die für die Publikationsreihe Postsekundäre Berufsbildung erstellt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    An in-depth analysis of adult learning policies and their effectiveness in Europe (2015)

    Abstract

    "Die Erwachsenenbildungspolitik muss ebenso wie andere Politikbereiche effektiv sein. Sie muss die gesteckten Ziele erreichen und die gewünschten Wirkungen, die sorgfältig zu definieren sind, entfalten. Das Verständnis der Durchführung einer Politik ermöglicht es den politischen Entscheidungsträgern, sie zu ändern und zu verbessern. Eine steigende Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen und Statistiken liefert wichtige Einblicke, wie die politischen Zielsetzungen noch besser erreicht werden können. Die Studie zielte darauf ab, die Faktoren zu identifizieren, die dazu beitragen, eine effektive Erwachsenenbildungspolitik zu betreiben.
    Die wichtigsten Ergebnisse
    - Eine systemische Prüfung der neuesten Befunde bestätigt die erheblichen Vorteile, die die Erwachsenenbildung für die betreffenden Menschen, die Unternehmen und die Gesellschaft bringt;
    - Die statistischen Befunde zeigen jedoch auch, dass diese Vorteile für eine sehr hohe Zahl von nicht lernenden Erwachsenen nicht verfügbar sind;
    - Die Studie ergab, dass oft keine politischen Ansätze zur Sicherstellung des Zugangs zu Bildungsprogrammen vorhanden sind oder sie nicht ausreichen, um eine systemische Wirkung zu erzielen;
    - Die Studie hat mehrere politische Maßnahmen identifiziert, die erwiesenermaßen die Teilnahme von Erwachsenen an Bildungsprogrammen erhöhen;
    - Gleichzeitig mangelt es in den Mitgliedstaaten an genügend Systemen zur Überwachung von Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die umgesetzten Maßnahmen die beabsichtigte Wirkung entfalten;
    - In der Studie wird deshalb ein analytischer Rahmen vorgeschlagen: ein Schema, das den politischen Entscheidungsträgern bei der Analyse ihrer Erwachsenenbildungspolitik behilflich sein kann.
    Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Erwachsenenbildungspolitik durch eine systematischere Datenerfassung und einen rigoroseren Ansatz bei der Bewertung erheblich effektiver gestaltet werden könnte. Dies würde die Mitgliedstaaten in die Lage versetzen, die Maßnahmen anhand der Zielsetzungen zu kontrollieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Studieren ohne Abitur: Stillstand oder Fortentwicklung?: eine Analyse der aktuellen Rahmenbedingungen und Daten (2014)

    Duong, Sindy; Püttmann, Vitus;

    Zitatform

    Duong, Sindy & Vitus Püttmann (2014): Studieren ohne Abitur: Stillstand oder Fortentwicklung? Eine Analyse der aktuellen Rahmenbedingungen und Daten. (Centrum für Hochschulentwicklung. Arbeitspapier 177), Gütersloh, 34 S.

    Abstract

    "Im Bereich des Studierens ohne Abitur und Fachhochschulreife hat es in den letzten Jahren sowohl auf der rechtlichen Ebene als auch in Hinblick auf durchlässigkeitsfördernde Maßnahmen innerhalb der Hochschulen einige Veränderungen gegeben. Es stellt sich die Frage, ob sich diese auch in der quantitativen Entwicklung in Bund und Ländern niedergeschlagen haben und was hieraus für die zukünftigen Perspektiven gefolgert werden kann. Im vorliegenden Arbeitspapier werden die seit Januar 2013 erfolgten und geplanten Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die quantitativen Entwicklungsbewegungen zwischen 2010 und 2012 auf Bundes- und Landesebene untersucht. Bei den rechtlichen Regelungen zeigen sich erste Verschiebungen weg von einer Novellierung der Zugangsregelungen hin zur rechtlichen Verankerung von zielgruppenspezifischen Studienangeboten. Die quantitativen Daten weisen darauf hin, dass der schon in den vorherigen Jahren zu beobachtende Wachstumstrend des Studierens ohne Abitur weiter anhält. Unterschiede zwischen den jeweiligen Anteilen von Studienanfänger(inne)n ohne Abitur und Fachhochschulreife zwischen den Bundesländern bestehen dabei weiter fort. Allerdings haben unterschiedlich stark ausgeprägte Entwicklungen zwischen 2010 und 2012 hier zu neuen Konstellationen geführt. Unter Einbezug der aktuellen Forschungsliteratur deutet sich an, dass über Stillstand oder Fortentwicklung im Bereich des Studierens ohne Abitur zukünftig vor allem die Entwicklung der konkreten, auf die Bedürfnisse der Studierenden ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung zugeschnittenen Maßnahmen auf Hochschulebene und damit einhergehende Profilbildungsprozesse entscheiden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A skills beyond school review of the Netherlands (2014)

    Fazekas, Mihály ; Litjens, Ineke;

    Zitatform

    Fazekas, Mihály & Ineke Litjens (2014): A skills beyond school review of the Netherlands. (OECD reviews of vocational education and training), Paris, 115 S. DOI:10.1787/9789264221840-en

    Abstract

    "Vocational education and training (VET) programmes are facing rapid change and intensifying challenges. How can employers and unions be engaged? How can workbased learning be used? How can teachers and trainers be effectively prepared? How should postsecondary programmes be structured? This country report on the Netherlands looks at these and other questions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildungsarmut und Weiterbildungsbeteiligung: erste Ergebnisse der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels (2014)

    Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Kleinert, Corinna (2014): Bildungsarmut und Weiterbildungsbeteiligung. Erste Ergebnisse der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels. In: Alfa-Forum, Jg. 26, H. 86, S. 37-41., 2014-05-22.

    Abstract

    "In der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels werden innovative Daten zu Bildungsbiographien, Erwerbsverläufen, Weiterbildungsbeteiligung und der Kompetenzentwicklung der Bevölkerung in Deutschland gewonnen und der Bildungsforschung zur Verfügung gestellt. Weil Bildung hier so stark im Fokus steht, ist sie gut geeignet, um Fragen zu den Folgen geringer Grundbildung und den Lebensverläufen von Personen, die von Bildungsarmut betroffen sind, zu beantworten. Um das Analysepotenzial zu zeigen, werden hier die NEPS-Erwachsenenbefragung und einige exemplarische Ergebnisse zu Bildungsarmut und Weiterbildungsbeteiligung vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Further training in Germany: continuous participation and the impact of attitudes and personality (2014)

    Offerhaus, Judith Kristina;

    Zitatform

    Offerhaus, Judith Kristina (2014): Further training in Germany. Continuous participation and the impact of attitudes and personality. Bremen, 257 S.

    Abstract

    "Further training is understood as any professionally-oriented course or formalized work-related learning activity; it takes place after leaving formal education and entering the labor market. A large body of literature mainly based on cross-sectional research shows that access to and participation in further training is predominantly determined by two factors, individual level of education and occupational status. This research departs from previous work and its cross-sectional focus on socio-economic stratifiers by adopting a longitudinal modelling strategy and incorporating psychological and social psychological factors into sociological research. I focus on the case of Germany and employ data drawn from the German Socio-Economic Panel study. There are two main theoretical and empirical contributions of this dissertation. (1) Further training is viewed from the perspective of life course sociology; recurrent engagement across adulthood is phrased as prolonged educational careers which extend beyond formal schooling. Sequence and cluster analyses show that participation in training varies by educational background and previous training experience, underlining a two-fold path-dependency. Additionally, results align with the life course concept of cumulative advantage/disadvantage. Frequent and continuous participation in training is associated with higher occupational status and more favorable labor market positioning in terms of stable full-time employment; whereas training abstainers and irregular participants are over-represented among marginally and unemployed. (2) Further training is conceptualized as a function of demographics, socio-economic and work-related factors. However, this is extended by incorporating two more subjective mechanisms which subtly are at play in determining participation in training: attitudes and personality. (a) Framed in terms of rational choice theory, training attitudes represent subjective evaluations of the perceived training utility (qualification or adaptation); a general career orientation and different forms of perceived training constraints are also taken into account. Findings from random-effects panel regressions reveal that adaptation utility and career orientation facilitate training, while perceived constraints reduce the training likelihood, everything else equal. For low educated individuals, positive evaluations of the adaptive capacities of training and strong career orientation can be interpreted as an equalizer in access to training; their training propensity is no longer significantly different from similar highly qualified individuals. (b) Personality traits are understood as a productive set of non-cognitive skills which drive behaviors and determine socio-economic life outcomes like educational performance, labor market participation and status attainment. In the context of further training, specifically two traits matter in increasing training participation: openness to new experiences and internal control beliefs. In light of these findings this dissertation concludes that further training is an extension of previous educational and occupational stratification. However, there are exceptions; low educated individuals with positive assessments of the utility of training seem to overcome the educational barrier in access to further training. Also, attitudes and personality should be systematically considered in training research as this research shows that these softer qualities may prove more effective in reducing unequal training chances over the life course." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzerwerb und Lernen im Alter (2014)

    Schmidt-Hertha, Bernhard ;

    Zitatform

    Schmidt-Hertha, Bernhard (2014): Kompetenzerwerb und Lernen im Alter. (Studientexte für Erwachsenenbildung), Bielefeld: Bertelsmann, 129 S. DOI:10.3278/42/0038w

    Abstract

    "Der Studientext vermittelt einen Überblick über den Stand der erziehungswissenschaftlichen Forschung zu Bildung und Lernen in der späteren Erwerbsphase und im Rentenalter.
    Der Band stellt die Ergebnisse aktueller gerontologischer, psychologischer und soziologischer Forschungsarbeiten über Alternsprozesse vor. Auf dieser Grundlage wird die Entwicklung verschiedener Lernformen und Lernarrangements diskutiert, die den Fähigkeiten und Bedürfnissen älterer Menschen gerecht werden. Da die Bedingungen für Kompetenzentwicklung und Lernen bei Älteren sehr heterogen sind, sind differenzierte Angebotsstrukturen gefragt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem intergenerationellen Lernen.
    Damit gibt der Band Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Konzepte der alterssensiblen Kompetenzförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Individuelle und institutionelle Bedingungen gescheiterter Bildungsinvestitionen: Bildungsarmut im internationalen Vergleich (2014)

    Teltemann, Janna ; Windzio, Michael ;

    Zitatform

    Teltemann, Janna & Michael Windzio (2014): Individuelle und institutionelle Bedingungen gescheiterter Bildungsinvestitionen. Bildungsarmut im internationalen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 8, S. 609-619. DOI:10.5771/0342-300X-2014-8-609

    Abstract

    "In modernen wissensbasierten Ökonomien stellt der Anteil bildungsarmer Personen eine zunehmend wichtige sozialpolitische Kenngröße dar. Auf der Individualebene kann Bildungsarmut die Lebenschancen erheblich beeinträchtigen, auf der gesellschaftlichen Ebene drohen hohe soziale und politische Folgekosten. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass der Anteil bildungsarmer Jugendlicher stark zwischen verschiedenen Ländern variiert. Der Beitrag untersucht, wie Merkmale von Bildungssystemen die Unterschiede zwischen Ländern erklären können. Eine höhere Anzahl verschiedener Schulformen erhöht den Grad der Bildungsarmut, mehr Schulautonomie und nationale Bildungsstandards reduzieren sie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Skills beyond school: synthesis report (2014)

    Zitatform

    (2014): Skills beyond school. Synthesis report. (OECD reviews of vocational education and training), Paris, 107 S. DOI:10.1787/9789264214682-en

    Abstract

    "In wenigen OECD-Ländern hat das Berufsbildungssystem einen so hohen Stellenwert wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nicht zuletzt dank der vielgestaltigen Möglichkeiten in der Berufsaus- und Weiterbildung verläuft der Übergang von der Schule ins Arbeitsleben in allen drei Ländern vergleichsweise reibungslos. Die berufliche Bildung des sogenannten Sekundarbereichs II (duales System) schafft ein solides Fundament für spätere Weiterqualifizierung, insbesondere durch die postsekundäre berufliche Bildung.
    Der jüngste OECD-Bildungsbericht 'Skills Beyond School' beschäftigt sich mit dieser fortgeschrittenen beruflichen Ausbildung, die über mindestens sechs Monate Vollzeit erfolgt und sowohl am Anfang einer Berufslaufbahn stehen als auch eine Zusatzqualifikation für bereits erfahrene Arbeitskräfte bieten kann. Der Bericht baut auf zwanzig Länder-Analysen zum Thema auf, die die OECD jüngst erstellt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    OECD skills strategy diagnostic report: Norway 2014 (2014)

    Zitatform

    (2014): OECD skills strategy diagnostic report. Norway 2014. (OECD skills studies), Paris, 199 S. DOI:10.1787/9789264298781-en

    Abstract

    "Skills are central to Norway's future prosperity and the well-being of its people. This diagnostic report identifies 12 skills challenges for Norway which were distilled from a series of interactive diagnostic workshops held in the course of 2013 with a wide range of stakeholders in Oslo, Buskerud County and Nordland County. The OECD Skills Strategy Diagnostic Report: Norway draws upon a wide range of OECD comparative data and analysis to illustrate each skills challenge and offers insights from the experience of other countries in tackling similar skills challenges. The first nine skills challenges refer to specific outcomes across the three pillars of developing, activating and using skills. The last three skills challenges refer to the 'enabling' conditions which strengthen the overall skills system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildung auf einen Blick 2014: OECD-Indikatoren (2014)

    Zitatform

    (2014): Bildung auf einen Blick 2014. OECD-Indikatoren. (Bildung auf einen Blick. OECD-Indikatoren), Paris, 722 S. DOI:10.1787/eag-2014-de

    Abstract

    "Der Bericht bietet einen Überblick über die Bildungssysteme in den 34 Ländern der OECD und einer Reihe von Partnerländern. Mehr als 150 Indikatoren ermöglichen den internationalen Vergleich in Bezug auf Bildungsbeteiligung und -verlauf, die Finanzierung von Bildung sowie die Organisation von Schulen. Zum ersten Mal enthält der Bericht dieses Jahr auch Informationen zu privaten Bildungseinrichtungen, den Voraussetzungen für den Lehrberuf sowie für die berufliche Fortbildung von Lehrern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    "Stille Revolution?": der Hochschulzugang für nicht-traditionelle Studierende im Umbruch (2013)

    Dahm, Gunther; Wolter, Andrä; Kamm, Caroline ; Kerst, Christian; Otto, Alexander;

    Zitatform

    Dahm, Gunther, Caroline Kamm, Christian Kerst, Alexander Otto & Andrä Wolter (2013): "Stille Revolution?". Der Hochschulzugang für nicht-traditionelle Studierende im Umbruch. In: Die Deutsche Schule, Jg. 105, H. 4, S. 382-401.

    Abstract

    "Die Öffnung der Hochschulen in Deutschland für nicht-traditionelle Studierende hat in jüngster Zeit zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. Welche bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Debatten, hochschulrechtlichen Entwicklungen und Maßnahmen damit verbunden sind und inwieweit sich Letztere auch in der tatsächlichen Beteiligung nichttraditioneller Studierender an Hochschulbildung widerspiegeln, soll in diesem Beitrag näher betrachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebenslanges Lernen und Trends in der Weiterbildung: Ergebnisse der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels (NEPS) (2013)

    Eisermann, Merlind; Erdel, Barbara; Janik, Florian;

    Zitatform

    Eisermann, Merlind, Barbara Erdel & Florian Janik (2013): Lebenslanges Lernen und Trends in der Weiterbildung. Ergebnisse der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels (NEPS). In: Wirtschaftsdienst, Jg. 93, H. 7, S. 496-498., 2013-07-10. DOI:10.1007/s10273-013-1555-8

    Abstract

    Der Beitrag basiert auf den Daten der ersten Welle von 2009/2010 der Erwachsenenkohorte des Nationalen Bildungspanels. Die dargestellten Ergebnisse beziehen sich auf die non-formale Weiterbildung, also auf Weiterbildung in organisierten Kursen oder Lehrgängen, die zwar einen gewissen Grad an Organisation besitzt, im Gegensatz zu formaler Weiterbildung aber nicht zu einem allgemein anerkannten Abschluss führt. Es wird festgestellt, dass von den Erwerbstätigen in den zwölf Monaten vor dem Erhebungszeitpunkt 45,9 Prozent an mindestens einem Weiterbildungskurs oder -lehrgang teilnahmen, wobei Frauen eine Weiterbildungsquote von 48,6 Prozent und Männer eine Quote von 43,5 Prozent vorweisen. Wird das Alter berücksichtigt, zeigt sich, dass sich die Weiterbildungsquote bis zum 50. Lebensjahr konstant bei knapp unter 50 Prozent hält und anschließend rapide abfällt. Als positiv für die Weiterbildungsbeteiligung erweist sich die Implementierung einer regelmäßigen betrieblichen Weiterbildungsplanung und die Finanzierung der Weiterbildung durch den Betrieb. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildungsgutscheine: Wirkungen eines Finanzierungsmodells in vier europäischen Ländern (2013)

    Käpplinger, Bernd ; Klein, Rosemarie; Haberzeth, Erik ;

    Zitatform

    Käpplinger, Bernd, Rosemarie Klein & Erik Haberzeth (Hrsg.) (2013): Weiterbildungsgutscheine. Wirkungen eines Finanzierungsmodells in vier europäischen Ländern. (Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen. Forschung & Praxis 21), Bielefeld: Bertelsmann, 388 S.

    Abstract

    "Weiterbildungsgutscheine und -schecks werden seit einigen Jahren in Deutschland verstärkt eingesetzt, um die Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten und Betrieben zu erhöhen. Auch in Europa, so in der Schweiz, in Österreich und in Südtirol, gibt es ähnliche Programme. Die Studie bilanziert die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zu Weiterbildungsgutscheinen in diesen Ländern. Die Autorinnen und Autoren diskutieren empirische Ergebnisse zu diesem Finanzierungsmodell und analysieren dessen Wirkungen im nationalen und internationalen Kontext. Nach einem Überblick über aktuelle Förderprogramme in Deutschland analysiert die Studie die Rolle finanzieller Zuschüsse für Weiterbildungsteilnahme, die Nutzung durch Zielgruppen (z.B. Geringqualifizierte) und intensiv nachgefragte Weiterbildungsthemen. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf den subjektiven Perspektiven der Beschäftigten bei der Wahl ihrer Weiterbildungen sowie auf neuen Ansätzen der Wirkungsforschung in diesem Kontext." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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