Berufliche Mobilität
Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.
Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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Berufliche Mobilität in Deutschland
- Institutionelle und sozioökonomische Determinanten beruflicher Mobilität
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- Berufliche Mobilität bei besonderen Personengruppen
- Berufliche Mobilität und Qualifikation
- Berufliche Mobilität und Einkommen
- Berufliche Mobilität und Auf-/Abstiegsprozesse
- Berufliche Mobilitätsverläufe
- Berufliche Mobilität in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Fachkräfteengpässe in Unternehmen: Berufe mit Aufstiegsfortbildung: Zwischen Fachkräfteengpässen und Digitalisierung (2016)
Bußmann, Sebastian; Seyda, Susanne;Zitatform
Bußmann, Sebastian & Susanne Seyda (2016): Fachkräfteengpässe in Unternehmen. Berufe mit Aufstiegsfortbildung: Zwischen Fachkräfteengpässen und Digitalisierung. (Fachkräfteengpässe in Unternehmen. Studie 2016,01), Köln, 31 S.
Abstract
"Mit einer beruflichen Aufstiegsfortbildung qualifizieren sich Personen für anspruchsvolle Fachaufgaben und Führungsfunktionen. Personen mit Fortbildungsabschluss haben derzeit das geringste Risiko, erwerbslos zu werden. Ihre Erwerbslosenquote liegt unterhalb der von Akademikern bei rund 2 Prozent. Sie sind häufiger weisungsbefugt und als Führungskräfte tätig. Aus Unternehmenssicht ist eine praxisorientierte Fortbildung einer akademischen Qualifizierung gleichwertig, auch wenn unterschiedliche Positionen besetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The role of entrepreneurship in the context of career trajectories: moving back into wage employment or into unemployment? (2016)
Zitatform
Debrulle, Jonas (2016): The role of entrepreneurship in the context of career trajectories. Moving back into wage employment or into unemployment? In: Labour, Jg. 30, H. 2, S. 180-197. DOI:10.1111/labr.12060
Abstract
"This study investigates patterns of movement from self-employment to wage employment or to unemployment in Belgium. Non-parametric techniques and complimentary log-log analyses are used to determine the significance of stable individual traits (e.g. gender) and of time-dependent characteristics (e.g. family and organizational context, labour market mobility) in moving back to wage employment or to unemployment. Evidence is provided on the possibility of entrepreneurship acting as a 'steppingstone' between long-term unemployment and paid work. Yet, significant relationships also emerge between ex-ante time spent in unemployment and the possibility of continued unemployment upon self-employment exit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Essays on matching processes and effects of institutional changes on regional and occupational labour markets (2016)
Zitatform
Stops, Michael (2016): Essays on matching processes and effects of institutional changes on regional and occupational labour markets. (IAB-Bibliothek 359), Bielefeld: Bertelsmann, 196 S. DOI:10.3278/300907w
Abstract
"Die Frage, wie der Arbeitsmarkt funktioniert und welchen Einfluss die Politik ausüben kann, ist ein Dauerbrenner in der gesellschaftlichen und politischen Debatte. Das hierzu nötige Wissen speist sich aus der Arbeitsmarktforschung, die häufig Impulse aus dem Alltagsgeschäft der Arbeitsmarktpolitik bekommt. Umgekehrt laden Fortschritte in der Methodenentwicklung und der Datenerschließung die Arbeitsmarktpolitik dazu ein, neue Fragen aufzuwerfen, die bisher nicht beantwortet werden konnten.
Michael Stops greift solche Entwicklungen auf und fokussiert drei Themenbereiche:
Berufliche Mobilität und Effizienz des Arbeitsmarktausgleichs;
Die Entwicklung der Effizienz des Arbeitsmarktausgleichs vor, während und nach den Jahren der deutschen Arbeitsmarktreformen 2003 - 2005 auf beruflichen Teilarbeitsmärkten;
Die Wirkung des flächendeckenden Mindestlohns in Großbritannien auf die Beschäftigung 1999 - 2012." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Statusreproduktion und Mobilitätseffekte beruflicher Weiterbildung (2015)
Zitatform
Becker, Rolf & Klaus Schömann (2015): Statusreproduktion und Mobilitätseffekte beruflicher Weiterbildung. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 44, H. 4, S. 272-291.
Abstract
"Es wird für Westdeutschland untersucht, ob sowohl der intergenerationale Abstieg als auch der intergenerationale Statuserhalt Beweggründe für berufliche Weiterbildung sind. Des Weiteren wird untersucht, ob mit beruflicher Weiterbildung ein intergenerationaler Abstieg ausgeglichen oder das Risiko für intergenerationale Abwärtsmobilität minimiert werden kann. Mit Längsschnittdaten der Deutschen Lebensverlaufsstudie finden sich für westdeutsche Frauen und Männer in fünf aufeinander folgenden Geburtskohorten im Zeitraum von 1949 bis 1999 Indizien dafür, dass das Statuserhaltmotiv ein Weiterbildungsmotiv für Personen sein könnte, die einen intergenerationalen Statusverlust erfahren haben. Mit Weiterbildungsanstrengungen können im weiteren Berufsverlauf intergenerationale Abstiege ausgeglichen werden. Ferner haben statuskonsistente Teilnehmer geringere Risiken für einen intergenerationalen Abstieg als Nichtteilnehmer. Berufliche Weiterbildung hat statusreproduzierende Wirkungen im Berufsverlauf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job assignment with multivariate skills and the Peter Principle (2015)
Zitatform
Brilon, Stefanie (2015): Job assignment with multivariate skills and the Peter Principle. In: Labour economics, Jg. 32, H. January, S. 112-121. DOI:10.1016/j.labeco.2015.01.007
Abstract
"This paper analyzes the job assignment problem faced by a firm when workers' skills are distributed along several dimensions and jobs require different skills to varying extent. I derive optimal assignment rules with and without slot constraints, and show that under certain circumstances workers may get promoted although they are expected to be less productive in their new job than in their old job. This can be interpreted as a version of the Peter Principle which states that workers get promoted up to their level of incompetence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Breaking the 'class' ceiling? Social mobility into Britain's elite occupations (2015)
Zitatform
Friedman, Sam, Daniel Laurison & Andrew Miles (2015): Breaking the 'class' ceiling? Social mobility into Britain's elite occupations. In: The sociological review, Jg. 63, H. 2, S. 259-289. DOI:10.1111/1467-954X.12283
Abstract
"In this paper we use the unusually large sample size of the Great British Class Survey to compare rates of social mobility into different elite occupations. We find a distinction between 'traditional' professions, such as law, medicine and finance, which are dominated by the children of higher managers and professionals, and technical or emerging high-status occupations, particularly those related to IT, that appear to recruit more widely. Second, we find that even when the upwardly mobile are successful in entering elite occupations they invariably fail to accumulate the same economic, cultural and social capital as those from privileged backgrounds. While many such differences may be explained by inheritance, we also find that the mobile tend to have considerably lower incomes. Investigating this further we demonstrate that even when controlling for important variables such as schooling, education, location, age, and cultural and social capital, the upwardly mobile in eight occupations - located largely in the business sector - have considerably lower incomes than their higher-origin colleagues. These findings underline the value of analyses of mobility into specific high-status occupations as well as illustrating how, beyond entry, the mobile often face considerable disadvantage within occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ende der Aufstiegsgesellschaft? (2015)
Zitatform
Groh-Samberg, Olaf & Florian R. Hertel (2015): Ende der Aufstiegsgesellschaft? In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 65, H. 10, S. 25-32.
Abstract
"Die Chance auf sozialen Aufstieg ist ein Grundpfeiler der sozialen Ordnung in kapitalistischen Marktgesellschaften. Die Hoffnung auf sozialen Aufstieg entfesselte über Jahrhunderte hinweg - und tut dies in weiten Teilen der Welt noch heute - ungeheure Energien, die zu immensen Arbeitsleistungen, zu Disziplin, Verzicht und Leidensfähigkeit im Dienste einer besseren Zukunft anspornten. Gleichzeitig gilt die Möglichkeit sozialer Aufstiege als zentrales Kriterium für Leistungsgerechtigkeit und die Offenheit einer Gesellschaft. Gerade mit den Veränderungen hin zu einer aktivierenden und investiven Sozialpolitik ist die Chancengerechtigkeit, die sich auf die Ermöglichung sozialer Mobilität richtet, ins Zentrum gerückt. Untersuchungen zur Chancengleichheit etwa im Bildungssystem oder im Hinblick auf intergenerationale soziale Mobilität bescheinigen jedoch der deutschen Gesellschaft eine geringe Chancengleichheit." (Textauszug, IAB-Doku)
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How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation (2015)
Zitatform
Mueller, Barbara & Jürg Schweri (2015): How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation. In: Oxford economic papers, Jg. 67, H. 4, S. 1057-1077. DOI:10.1093/oep/gpv040
Abstract
"Do apprenticeships convey mainly general or also firm- and occupation-specific human capital? Specific human capital may allow for specialization gains, but may also lead to allocative inefficiency due to mobility barriers. We analyse the case of Switzerland, which combines a comprehensive, high-quality apprenticeship system with a lightly regulated labour market. To assess human capital transferability after standardized firm-based apprenticeship training, we analyse inter-firm and occupational mobility and their effects on post-training wages. Using a longitudinal data set based on the PISA 2000 survey, we find high inter-firm and low occupational mobility within one year after graduation. Accounting for endogenous changes, we find a negative effect of occupation changes on wages, but no significant wage effect for firm changes. This indicates that occupation-specific human capital is an important component of apprenticeship training and that skills are highly transferable within an occupational field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
What do we know so far about multigenerational mobility? (2015)
Solon, Gary;Zitatform
Solon, Gary (2015): What do we know so far about multigenerational mobility? (NBER working paper 21053), Cambrige, Mass., 23 S. DOI:10.3386/w21053
Abstract
"'Multigenerational mobility' refers to the associations in socioeconomic status across three or more generations. This article begins by summarizing the longstanding but recently growing empirical literature on multigenerational mobility. It then discusses multiple theoretical interpretations of the empirical patterns, including the one recently proposed in Gregory Clark's book The Son Also Rises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Occupations and the evolution of gender differences in intergenerational socioeconomic mobility (2014)
Schwenkenberg, Julia M.;Zitatform
Schwenkenberg, Julia M. (2014): Occupations and the evolution of gender differences in intergenerational socioeconomic mobility. In: Economics letters, Jg. 124, H. 3, S. 348-352. DOI:10.1016/j.econlet.2014.06.017
Abstract
"This paper analyzes intergenerational mobility experiences of daughters and sons with respect to their fathers' occupational status and documents changes in gender differences over time. While women have been in occupations with lower overall earnings potential, men are more likely to be in occupations characterized by long hours and low returns. The mobility gap in earnings has been closing and a mobility advantage with respect to education has been emerging." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Diverging top and converging bottom: labour flexibilization and changes in career mobility in the USA (2013)
Kim, Young-Mi;Zitatform
Kim, Young-Mi (2013): Diverging top and converging bottom. Labour flexibilization and changes in career mobility in the USA. In: Work, employment and society, Jg. 27, H. 5, S. 860-879. DOI:10.1177/0950017012464418
Abstract
"The purpose of this study is to explore changes in career mobility in the US labour market during the late 1990s and early 2000s, a period in which career boundaries weakened and workers' employment options became increasingly flexible. Using multiple panel data of a nationally representative sample of US employees between 1990 and 2003, the pattern of workers' short-term movement across various types of boundaries in the labour market is analysed, as well as change over time and by skill group. The result shows that although the probability of switching firms increased for all workers, the career trajectories of lower-skilled groups showed increasingly opposite trends from those of higher-skilled groups. In particular, occupational immobility was reduced significantly for workers in lower-skilled occupations, yet their changes of occupation occurred mainly within their origin class, resulting in strengthening of class boundaries. Implications of this finding are discussed in light of recent debate on class stratification." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Chancengerechtigkeit durch Aufstiegsmobilität: Kurzstudie auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Gutachten (2013)
Schäfer, Holger; Schmidt, Jörg;Zitatform
Schäfer, Holger & Jörg Schmidt (2013): Chancengerechtigkeit durch Aufstiegsmobilität. Kurzstudie auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Gutachten. Köln, 31 S.
Abstract
"Die verteilungspolitische Diskussion in Deutschland fokussiert sich stark auf den Vergleich von Querschnittsbetrachtungen: Wie sich die Armutsquote entwickelt hat, wie die Arbeitslosenquote usw. Kaum weniger bedeutsam ist jedoch die Längsschnittperspektive: Was ist aus denen geworden, die vor einigen Jahren arm oder arbeitslos waren? Diese Sichtweise hat eine eigenständige Bedeutung für die empfundene soziale Gerechtigkeit. Einkommensunterschiede werden eher akzeptiert, wenn jeder die Chance auf sozialen Aufstieg hat. Gleichsam würde Arbeitslosigkeit nicht als katastrophaler Einschnitt in das Leben erfahren, wenn Aussicht auf schnelle Wiedereingliederung ins Berufsleben besteht. Die vorliegende Studie trägt dazu bei, das bestehende empirische Defizit dieser Längsschnittperspektive zu verringern. Dazu werden zwei Perspektiven untersucht: Die Teilhabe am Arbeitsmarkt und die gesellschaftliche Partizipation gemessen an der relativen Einkommensposition. Möglich wird die Analyse durch Nutzung des Sozio-ökonomischen Panels, einer jährlichen Wiederholungsbefragung von ca. 20.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does education expansion increase intergenerational mobility? (2013)
Zitatform
Zhong, Hai (2013): Does education expansion increase intergenerational mobility? In: Economica, Jg. 80, H. 320, S. 760-773. DOI:10.1111/ecca.12032
Abstract
"Education expansion may lead to 'over-education', where the social connections of parents may exert more significant influence on the return to education of children. With the assumption of a positive correlation between return on human capital and parental income in the presence of over-education, we show that: (i) the expansion of education may cause horizontal inequity in education opportunities and inefficiency in human capital accumulation; (ii) the positive correlation between return on human capital and parental income causes a more persistent intergenerational immobility; (iii) an expansion of education (especially higher education) leads to more persistent intergenerational immobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The firm as the locus of social comparisons: internal labor markets versus up-or-out (2012)
Zitatform
Auriol, Emmanuelle, Guido Friebel & Frauke Lammers (2012): The firm as the locus of social comparisons. Internal labor markets versus up-or-out. (IZA discussion paper 6343), Bonn, 44 S.
Abstract
"We suggest a parsimonious dynamic agency model in which workers have status concerns. A firm is a promotion hierarchy in which a worker's status depends on past performance. We investigate the optimality of two types of promotion hierarchies: (i) internal labor markets, in which agents have a job guarantee, and (ii) 'up-or-out', in which agents are fired when unsuccessful. We show that up-or-out is optimal if success is difficult to achieve. When success is less hard to achieve, an internal labor market is optimal provided the payoffs associated with success are moderate. Otherwise, up-or-out is, again, optimal. These results are in line with observations from academia, law firms, investment banks and top consulting firms. Here, up-or-out dominates, while internal labor markets dominate where work is less demanding or payoffs are more compressed, for instance, because the environment is less competitive. We present some supporting evidence from academia, comparing US with French economics departments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Life events and the gap between intention to move and actual mobility (2011)
Zitatform
de Groot, Carola, Clara H. Mulder, Marjolijn Das & Dorien Manting (2011): Life events and the gap between intention to move and actual mobility. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 43, H. 1, S. 48-66. DOI:10.1068/a4318
Abstract
"Life events are frequently mentioned as a reason why people do not behave according to their mobility intentions. However, there is little empirical evidence concerning the role of life events in the discrepancy between stated mobility intentions and actual mobility behaviour. The authors clarify the role of life events in this discrepancy using a longitudinal dataset from the Netherlands, in which the Housing Demand Survey 2002 is enriched with register data from the Social Statistical Database. Union dissolution, union formation, and childbirth trigger moves among people who had initial intended to stay in the current home. These events also act as an extra stimulus to move for those who already intended to move for reasons other than household or job change. In contrast, the event of losing a job prevents people from realising their intention to move. The results also suggest that the majority of the moves after union dissolution are made by people who did not have an initial intention to move." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufliche Abwärtsmobilität in Deutschland: Angst vor dem Absturz (2009)
Zitatform
Drasch, Katrin (2009): Berufliche Abwärtsmobilität in Deutschland: Angst vor dem Absturz. In: IAB-Forum H. 2, S. 34-39. DOI:10.3278/IFO0902W034
Abstract
"In Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise greift die Angst um sich, auf der sozialen Leiter abzurutschen. Oft steht der soziale Abstieg in direktem Zusammenhang mit einer beruflichen Veränderung. Viele Menschen waren nach dem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems in der DDR gezwungen, sich im Arbeitsleben umzuorientieren. Entstand daraus ein dauerhafter Trend zu mehr Abwärtsmobilität und ist Ostdeutschland davon heute stärker betroffen als Westdeutschland?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Subjective income and employment expectations and preferences for redistribution (2008)
Zitatform
Rainer, Helmut & Thomas Siedler (2008): Subjective income and employment expectations and preferences for redistribution. In: Economics Letters, Jg. 99, H. 3, S. 449-453. DOI:10.1016/j.econlet.2007.09.011
Abstract
"The main objective of this paper was to examine how individual preferences for redistribution depend on future occupational prospects, using probabilistic expectations data from the SOEP. Our results considerably strengthen existing evidence on the validity of the 'prospect of upward mobility' hypothesis: a sufficiently large chance of occupational upward mobility decreases the demand for redistribution; conversely, a sufficiently large risk of occupational downward mobility promotes a desire for more redistribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Determinants of and obstacles to dual careers in Germany (2007)
Zitatform
Rusconi, Alessandra & Heike Solga (2007): Determinants of and obstacles to dual careers in Germany. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 19, H. 3, S. 311-336.
Abstract
"Die Bildungsexpansion hat dazu beigetragen, dass bei einem zunehmenden Anteil der Paare beide Partner über einen akademischen Abschluss verfügen. Obgleich diese Partnerschaften ein hohes Potential für Doppelkarrieren besitzen, so bleibt dessen Realisierung eine große Herausforderung - oft aufgrund von Einschränkungen weiblicher Karrieren. Wir zeigen, dass nicht nur individuelle Merkmale der beiden Partner die Realisierungschancen von Doppelkarrieren beeinflussen, sondern auch Konstellationen innerhalb der Partnerschaft im Bezug auf Alter, Beruf und Kinder. Mit Blick auf Akademikerpaare untersuchen wir zunächst, wie unterschiedliche Paarkonstellationen die Realisierungschancen von Doppelkarrieren fördern oder behindern. In einem weiteren Schritt untersuchen wir Einstellungspraktiken an deutschen Hochschulen und deren Sensibilität gegenüber Doppelkarrieren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Kinder das Risiko bei Paaren erhöhen, nur eine Karriere zu verfolgen, und dass geschlechtsblinde Einstellungskriterien zu diesem Risiko beitragen. Zudem werden wir die zwei herkömmlichen Erklärungen zur Behinderung von Doppelkarrieren überprüfen und dabei zeigen, dass weder Frauen generell benachteiligt sind, noch dass ein Altersunterschied der Partner den Karrierevorrang des älteren Partners geschlechtsneutral definiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Convergence, persistence and diversity in male and female careers: does context matter in an era of globalization? A comparison of gendered employment mobility patterns in West Germany and Denmark (2006)
Zitatform
Grunow, Daniela (2006): Convergence, persistence and diversity in male and female careers. Does context matter in an era of globalization? A comparison of gendered employment mobility patterns in West Germany and Denmark. (Edition recherche), Opladen u.a.: Budrich, 250 S.
Abstract
"Am Beispiel der Wohlfahrtsstaatlichen Regime Westdeutschlands und Dänemarks zeigt diese Längsschnittstudie, in welcher Weise Institutionen und nationale Kontexte die individuellen Risiken und Chancen unter dem Druck der Globalisierung und Flexibilisierung geschlechtsspezifisch vorstrukturieren und welche tiefgreifenden Konsequenzen sich daraus für die Lebensläufe jüngerer Generationen ergeben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausmaß und Struktur von arbeitnehmerinduzierter Abstiegsmobilität (2006)
Zitatform
Pollmann-Schult, Matthias (2006): Ausmaß und Struktur von arbeitnehmerinduzierter Abstiegsmobilität. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 58, H. 4, S. 573-591.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Struktur von selbst initiierter zwischenbetrieblicher Abstiegsmobilität in Westdeutschland. Gemäß unseren Analysen auf Basis des SOEP erfolgt knapp jeder fünfte selbst initiierte Arbeitgeberwechsel auf einen niedriger dotierten Arbeitsplatz. Berufliche Abstiege sind häufig mit einer Reduzierung der tatsächlichen Arbeitszeit verbunden, jedoch resultiert der Einkommensrückgang nicht allein aus der Verkürzung der Arbeitszeit, sondern ebenfalls aus Jobwechseln auf weniger anspruchsvolle Arbeitsplätze. Im Vergleich zu beruflichen Aufsteigern verzeichnen Absteiger eine deutliche Verbesserung ihrer Erwerbssituation bezüglich der Arbeitsbelastung und der Arbeitszeitregelung, was auf einen Trade-off zwischen einem niedrigeren Einkommen und günstigeren Arbeitsbedingungen bei arbeitnehmerinduzierten Abstiegen hindeutet. Damit plädiert der Beitrag für eine stärkere Berücksichtigung nicht-monetärer Arbeitsplatzmerkmale bei der Bewertung der Qualität von selbst initiierten Arbeitsplatzwechseln und stellt die Zweckmäßigkeit der in vielen soziologischen Mobilitätsanalysen vorgenommenen Gleichsetzung von Abstiegsprozessen und arbeitgeberseitig initiierter Mobilität in Frage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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