Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Rahmen beruflicher Rehabilitation
Für Personen, die durch Krankheit oder Behinderung mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind, ist berufliche Rehabilitation ein Weg, selbstbestimmt und unterstützt zu nachhaltiger beruflicher Reintegration und gesellschaftlicher Teilhabe zu finden. Zur Arbeitsmarktsituation von Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach einer Rehabilitationsmaßnahme bietet diese Infoplattform einen Überblick zum Forschungsstand und weiterführende Links zu Projekten und Institutionen.
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Literaturhinweis
Teilhabeförderung langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen – neue Ansätze der beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie (2022)
Ixmeier, Sebastian; Scheiermann, Gero;Zitatform
Ixmeier, Sebastian & Gero Scheiermann (2022): Teilhabeförderung langzeitarbeitsloser Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen – neue Ansätze der beruflichen Rehabilitation in Zeiten der COVID-19-Pandemie. In: D. Heisler & J. A. Meier (Hrsg.) (2022): Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s), S. 371-393.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie hat negative Auswirkungen auf die berufliche Rehabilitation und die Teilhabechancen von langzeitarbeitslosen Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Anhand von empirischen Erkenntnissen aus einem Modellprojekt zeigt der Beitrag Wege auf, wie Teilhabeförderung für diese besonders vulnerable Zielgruppe auch in pandemischen Zeiten gelingen kann. Hierfür werden bestehende Corona-induzierte Hürden sowie dazugehörige Bewältigungsstrategien aus Teilnehmendensicht rekonstruiert. Dabei zeigt sich das Potenzial der langfristigen und ganzheitlichen Teilhabeförderung im Kontext eines sanktionsfreien und adaptiven Settings zur inkrementellen Initiierung eines salutogenetischen Prozesses. Parallel dazu bedarf es jedoch beruflicher Orientierungs- und Bildungsarbeit, um einen beruflichen (Re-) Integrationsprozess zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)
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Literaturhinweis
Dropout in der Beruflichen Rehabilitation: Analyse und Identifikation von Risikofaktoren in der Berufsausbildung (2022)
Zitatform
Kranert, Hans-Walter, Roland Stein & Miriam Warmuth (2022): Dropout in der Beruflichen Rehabilitation. Analyse und Identifikation von Risikofaktoren in der Berufsausbildung. (Teilhabe an Beruf und Arbeit 3), Bielefeld: wbv Publikation, 258 S. DOI:10.2378/6004903w
Abstract
"Aus welchen Gründen brechen Menschen mit Behinderung eine Berufsausbildung ab? Am Beispiel einer Einrichtung der Beruflichen Rehabilitation haben die Autor:innen des Bandes die Gründe für Dropout analysiert. In einer Pilotstudie wird die Situation von Dropout im Berufsbildungswerk Würzburg systematisch untersucht. Die Autor:innen entwickeln aus ihren Erkenntnissen ein Screeninginstrument zur Erfassung eines individuellen Dropoutrisikos. Darüber hinaus arbeiten sie Theorie und Diskussion zum Thema Dropout auf und bilden den aktuellen Forschungsstand ab. Zusammen mit weiteren Handlungsempfehlungen erhalten Einrichtungen in der beruflichen Rehabilitation damit wertvolle Hinweise zum Umgang mit Dropout." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment effects for people with disabilities after participation in vocational training programmes: A cohort analysis using propensity score matching (2022)
Zitatform
Reims, Nancy & Anita Tisch (2022): Employment effects for people with disabilities after participation in vocational training programmes: A cohort analysis using propensity score matching. In: Work. A Journal of Prevention, Assessment and Rehabilitation, Jg. 72, H. 2, S. 611-625., 2021-05-28. DOI:10.3233/WOR-205046
Abstract
"Vocational rehabilitation (VR) aims to help people with disabilities to return to the labour market. Though, there is not much evidence on its effectiveness. We explore the effect of vocational training programmes in VR and the VR status itself on employment outcomes. Using two samples from administrative data by the German Federal Employment Agency, we applied propensity score matching. We followed rehabilitants commencing VR in 2009/2010 (N = 7,905) for four years (comparison I) and general training participants with and without VR status completing training in 2012/2013 (N = 21,020) for one year (comparison II). For harmonisation purposes, we only considered individuals aged between 25 and 40 and excluded those in employment at the beginning of VR or training. Concerning the effect of training in VR (comparison I), we observe a lock-in effect during training (p < 0.001) due to an involvement in VR; after training, participants are more likely to obtain unsubsidised employment (0.05, p < 0.05) than non-participants, but there is no statistically significant income difference after four years. Regarding the effect of the VR status (comparison II), rehabilitants are more likely to take up (un-)subsidised employment (0.04, p < 0.01; 0.02, p < 0.001) after training, exhibit longer employment durations (19 days, p < 0.001) and achieve higher average incomes (2,414 euro/year, p < 0.001) compared to non-rehabilitants. Training participation helps to improve employment participation of rehabilitants. However, a longer observation period is recommended. Furthermore, the VR status itself leads to more sustainable and better-paid employment. This is due to more comprehensive support and longer-term subsidised employment opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bedeutung der stufenweisen Wiedereingliederung für die Rückkehr an den Arbeitsplatz bei onkologischen Patienten (2022)
Zitatform
Rick, Oliver (2022): Bedeutung der stufenweisen Wiedereingliederung für die Rückkehr an den Arbeitsplatz bei onkologischen Patienten. In: Die Rehabilitation, Jg. 61, H. 02, S. 117-124. DOI:10.1055/a-1578-1449
Abstract
"Ziel der Studie: Die stufenweise Wiedereingliederung (stWE) ist seit vielen Jahren ein etabliertes Instrument zur Rückkehr an den Arbeitsplatz. Allerdings ist der Effekt bei Patienten mit onkologischen Erkrankungen ungeklärt. Zielsetzung der Studie war es, die Bedeutung der stWE nach einer stationären medizinischen Rehabilitation zu ermitteln. Methodik: Im Rahmen einer Kohortenstudie wurden retrospektiv die Daten von 787 Patienten ausgewertet, die von 06/2012 bis 06/2019 eine medizinische Rehabilitation in der Klinik Reinhardshöhe durchgeführt haben. Die Patienten wurden routinemäßig 6 Monate nach Ende der medizinischen Rehabilitation kontaktiert und zur beruflichen Situation befragt. Die subjektive vom Patienten angegebene Erwerbsprognose wurde mittels des Würzburger Screening-Bogens erfasst. Ergebnis: 485/787 Patienten (62%) hatten eine stufenweise Wiedereingliederung durchgeführt, 302/787 Patienten (38%) hatten dies nicht getan. Zum Zeitpunkt der Nachbefragung waren 456/485 Patienten mit stWE an den Arbeitsplatz zurückgekehrt, in der Gruppe ohne stWE taten dies nur 155/302 Patienten (94 vs. 51%; p<0,001). Als positiver Prädiktor für die Rückkehr an den Arbeitsplatz fand sich die stWE als mit Abstand stärkster Faktor (OR 20,21; 95%-KI 8,605–47,065). Schlussfolgerung: Wenngleich es sich um eine retrospektive Analyse von Routinedaten handelt, stellt sich die stWE als sehr starker positiver Prädiktor für die Rückkehr an den Arbeitsplatz dar. Die Nicht-Inanspruchnahme einer stWE ist wahrscheinlich durch weitere medizinische oder persönliche und in unserer Studie nicht kontrollierte Faktoren beeinflusst. Dies kann zur Überschätzung des Effektes geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Exploring Opportunities and Risks in Decision Support Technologies for Social Workers: An Empirical Study in the Field of Disabled People’s Services (2022)
Zitatform
Schneider, Diana, Angelika Maier, Philipp Cimiano & Udo Seelmeyer (2022): Exploring Opportunities and Risks in Decision Support Technologies for Social Workers. An Empirical Study in the Field of Disabled People’s Services. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 6-7, S. 489-511. DOI:10.3790/sfo.71.6-7.489
Abstract
"Dieser Artikel untersucht, wie Fachkräfte der Leistungserbringer in der Teilhabeplanung durch Entscheidungsunterstützungssysteme (DSSs) unterstützt werden können. Da DSSs in Deutschland noch nicht etabliert sind, werten wir Interviews mit Fachkräften danach aus, welche Erwartungen und Befürchtungen gegenüber DSSs bestehen, und wie diese in die berufliche Praxis integriert werden können. Unsere Ergebnisse erlauben drei Schlussfolgerungen: 1) DSSs, welche die Entwicklung von Klient*innen visualisieren, wird ein großes Potential zugeschrieben, Entscheidungen zu unterstützen; 2) zukünftig müssen integrative Konzepte partizipativer Entscheidungsfindung entwickelt werden, damit partizipative Entscheidungsprozesse nicht durch die Integration von DSSs unterminiert werden; 3) technische und professionelle Zuverlässigkeit dürfen nicht verwechselt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe nach einer medizinischen Rehabilitation aufgrund von Erkrankungen des Verdauungssystems. Repräsentative Analysen auf Basis der Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung (2022)
Zitatform
Streibelt, Marco, Angelika Hüppe, Jana Langbrandtner, Gero Steimann & Pia Zollmann (2022): Berufliche Teilhabe nach einer medizinischen Rehabilitation aufgrund von Erkrankungen des Verdauungssystems. Repräsentative Analysen auf Basis der Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung. In: Die Rehabilitation, Jg. 62, H. 3, S. 165-173. DOI:10.1055/a-1907-3647
Abstract
"Erkrankungen des Verdauungssystems wie Morbus Crohn (MC) oder Colitis Ulcerosa (CU) gehen mit Problemen in der beruflichen Teilhabe einher, machen aber nur einen kleinen Teil aller Rehabilitationsleistungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) aus. Die medizinische Rehabilitation ist eine gute Behandlungsoption, ihre Wirksamkeit hinsichtlich berufsbezogener Zielgrößen ist jedoch unklar. Ebenso liegen bislang keine repräsentativen Befunde zur Rückkehr in Arbeit nach einer gastroenterologischen Rehabilitation sowie zu relevanten Einflussfaktoren vor. Diese Lücke zu schließen ist Ziel der vorliegenden Analyse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufsbildung: Berufliche Rehabilitation (2022)
Abstract
"Berufliche Rehabilitation wird immer vielfältiger: Von Bildungsperspektiven über digitale Technologien in der Ausbildung bis zur ambulanten beruflichen Reha unter COVID-19 stellen die Autor:innen Entwicklungen, Konzepte und Praxisbeispiele vor." (Autorenreferat, IAB-Doku, © wbv)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
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Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2022)
Zitatform
(2022): Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/5150 (23.12.2022)), 1391 S.
Abstract
Durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde die Eingliederungshilfe zum 1. Januar 2020 aus dem System der Sozialhilfe herausgelöst und grundlegend reformiert. Eingliederungshilfeleistungen sollten sich nun konsequent am individuellen Bedarf der Menschen mit Behinderungen orientieren. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sollte damit verbessert und ihre Selbstbestimmung gestärkt werden. Die Umsetzung der Reform wurde gemäß Art. 25 Abs. 2 bis 4 BTHG von Projekten zu folgenden Themen begleitet und untersucht: (1) Begleitung der Umsetzung der Regelungen des Bundesteilhabegesetzes (Umsetzungsbegleitung BTHG), (2) Untersuchung der Ausführung sowie der absehbaren Wirkungen der neuen Regelungen der Eingliederungshilfe (Wirkungsprognose), (3) Modellhafte Erprobung der zum 1. Januar 2020 in Kraft getretenen Verfahren und Leistungen der Eingliederungshilfe (modellhafte Erprobung), (4) Untersuchung der jährlichen Einnahmen und Ausgaben bei den Leistungen der Eingliederungshilfe (Finanzuntersuchung). Der nun vorgelegte Bericht zu diesen Projekten gibt Einblicke, u.a. zu den Wirkungen der Reform auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder den finanziellen Auswirkungen für die Träger der Eingliederungshilfe - allerdings mit dem Hinweis, dass die Befunde einen Zwischenstand darstellen. Aus den bisherigen Ergebnissen geht hervor, dass Selbstvertretungsorganisationen vor allem die durch das BTHG gestiegene Transparenz sowie die Ermöglichung passgenauerer Leistungen betonen, während Leistungsträger den höheren Aufwand in der Verwaltungspraxis in Verbindung mit Fachkräfteengpässen kritisieren. In der Verwaltungspraxis hat sich z.B. der Beratungsumfang der Eingliederungshilfeträger vergrößert. Hinsichtlich des mit dem BTHG eingeführten Budgets für Arbeit nach Paragraph 61 SGB IX und der anderen Leistungsanbieter nach Paragraph 60 SGB IX zeigen bisherige Erhebungen, dass diese neuen Angebote deutlich seltener in Anspruch genommen wurden als erwartet. Die Abschlussberichte der Begleit- und Forschungsprojekte zum BTHG sind dem Anlagenband 1 zu entnehmen. Zur besseren Lesbarkeit wurden die Anhänge zu den einzelnen Abschlussberichten mit ergänzenden, vorwiegend methodischen, Informationen in einem Anlagenband 2 beigefügt. (IAB)
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Improving collaboration to support the integration of long-term unemployed and inactive people: a mini-toolkit (2022)
Abstract
"This mini toolkit presents information on concepts, tools, and practices which can support stakeholders in using European Social Fund Plus (ESF+) resources to assist in the integration of people furthest from the labour market, including long-term unemployed and inactive people, including older jobseekers. It will also demonstrate the advantages of effective partnership working including from the encouragement of consortia to develop bids." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Handlungsansätze in Modellprojekten des Bundesprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“: Eine Inhaltsanalyse der Anträge bewilligter Projekte (2021)
Zitatform
Brussig, Martin, Anemari Karačić, Clemens Kraetsch & Stefan Zapfel (2021): Handlungsansätze in Modellprojekten des Bundesprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“. Eine Inhaltsanalyse der Anträge bewilligter Projekte. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 30, H. 1, S. 21-42. DOI:10.1515/arbeit-2021-0003
Abstract
"Das Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ fördert Modellprojekte von Jobcentern und Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung, um die Grundsätze „Prävention vor Rehabilitation“ und „Rehabilitation vor Rente“ zu stärken und die Erwerbsfähigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Im Ergebnis des ersten Förderaufrufs sind 54 Modellprojekte gestartet. Der Beitrag stellt das Bundesprogramm vor und zeichnet nach, welche Handlungsansätze die geförderten Modellprojekte verfolgen. Es wird deutlich, dass die Jobcenter in den von ihnen koordinierten Modellprojekten stärker an der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Organisationen und an Verbesserungen innerhalb der Organisation arbeiten, während die Träger der Rentenversicherung sich stärker auf die Erbringung innovativer Leistungen für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden bzw. Versicherte konzentrieren. Das Fallmanagement ist für beide Organisationstypen gleichermaßen Entwicklungsgegenstand. Diese Schwerpunkte entsprechen aktuellen und langfristigen Problemen in der Rehabilitation." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Short-Term Effectiveness of Job Search Skills Training: Comparisons by Summer Work Experience Participation (2021)
Zitatform
Cmar, Jennifer & Michele C. McDonnall (2021): Short-Term Effectiveness of Job Search Skills Training: Comparisons by Summer Work Experience Participation. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 64, H. 2, S. 86-96. DOI:10.1177/0034355220910225
Abstract
"We utilized a quasi-experimental pre-test-post-test design to assess the effects of job search skills training on job search knowledge, job search behavior, job search behavior self-efficacy, and job search outcomes self-efficacy. We also examined differences in outcomes based on participation in a vocational rehabilitation agency-sponsored summer work experience (SWE) program. Participants were 92 youth with visual impairments, ages 15 to 22 years, from three U.S. states. The intervention was an intensive job search skills training program involving 35 to 40 hr of content; 42 youth also participated in an SWE program for approximately 6 weeks. Intervention group participants significantly improved in job search knowledge, job search behavior, and job search behavior self-efficacy in contrast to comparison group participants, but results for job search outcomes self-efficacy did not differentiate the two groups. SWE participation by itself was related to increases in both self-efficacy measures, and participation in the intervention plus the SWE was related to larger increases in job search behavior self-efficacy. Results indicate that job search skills training and SWE programs may have differential effects on short-term outcomes. Rather than finding jobs for youth, practitioners could foster youths’ competence, confidence, and preparation for the future by teaching job search skills and encouraging independent job-seeking." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Schreibt uns nicht ab, aber zwingt uns auch nicht.": Macht und Ohnmacht in der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Sehschädigung (2021)
Fischer-Tahir, Andrea;Zitatform
Fischer-Tahir, Andrea (2021): "Schreibt uns nicht ab, aber zwingt uns auch nicht.". Macht und Ohnmacht in der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Sehschädigung. In: Zeitschrift für Inklusion H. 1.
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit beruflicher Inklusion von Menschen mit Sehschädigung in den Zeiten des digitalen Kapitalismus. Er wirft einen kritischen Blick auf Praktiken der Anpassung an die die sogenannte Industrie 4.0 und spürt – mit Fokus auf eine Fallgeschichte – der Erfahrung von Subjekten nach, die im Kontext von digitaler Transformation der Arbeitswelten ihre eigenen Kategorien von Arbeit, Gesundheit und Identität neu verhandeln. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern Disziplin als ein sich über diverse Kontrolltechniken realisierendes Machtverhältnis in der beruflichen Inklusion wirksam wird und wie das von Exklusion bedrohte Subjekt reagiert, wenn Expert*innen sein Feld des möglichen Handelns strukturieren. Der Beitrag zielt darauf, Praxis der Inklusion nach Momenten von Exklusion zu überprüfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Legitime Leiden. Die Rechtfertigung von eingeschränktem Arbeitsvermögen und betrieblichen Reintegrationsmaßnahmen am Beispiel psychisch erkrankter Beschäftigter (2021)
Zitatform
Gonon, Anna (2021): Legitime Leiden. Die Rechtfertigung von eingeschränktem Arbeitsvermögen und betrieblichen Reintegrationsmaßnahmen am Beispiel psychisch erkrankter Beschäftigter. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 3, S. 131-148. DOI:10.3790/sfo.70.3.131
Abstract
"Die neuere Forschungsliteratur betont die normativen Dimensionen der betrieblichen Wiedereingliederung. Daran anknüpfend untersucht der Artikel am Beispiel psychisch erkrankter Beschäftigter, wann und wie im Prozess der Eingliederung Rechtfertigungsbedarf entsteht und analysiert die Rechtfertigungsmuster, auf die betriebliche Akteure zurückgreifen. Als theoretischer Rahmen dient die Soziologie der Konventionen. Empirisch beruht der Artikel auf qualitativen Interviews mit Beschäftigten, Vorgesetzten, HR- und Eingliederungsverantwortlichen in drei Großunternehmen in der Schweiz. Weiterbeschäftigung und Wiedereingliederung werden vorwiegend über das kooperative Verhalten und die (weiter zu erwartende) Arbeitsleistung der Betroffenen gerechtfertigt. Aus diesen Rechtfertigungslogiken können sich zum Ziel der Rehabilitation konträre Dynamiken und Handlungszwänge ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Integration als betriebliche Routine. Organisationssoziologische Perspektiven auf alltägliche Integrationsprozesse (2021)
Zitatform
Hergesell, Jannis & Jana-Maria Albrecht (2021): Integration als betriebliche Routine. Organisationssoziologische Perspektiven auf alltägliche Integrationsprozesse. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 3, S. 111-129. DOI:10.3790/sfo.70.3.111
Abstract
"Arbeitsmarkt(re)integration von gesundheitlich eingeschränkten Mitarbeiter*innen findet hauptsächlich in Betrieben statt. Allerdings nimmt die Stay at- und Return to Work-Forschung die spezifischen Strukturen von betrieblicher Wiedereingliederung nur randständig in den Blick. Fokussiert werden hauptsächlich formale Verfahren wie das betriebliche Wiedereingliederungsmanagement und schematisch beschriebene Akteurskonstellationen. Kurzfristige Absprachen im Arbeitsalltag, Koordination außerhalb von eingefahrenen Prozeduren und bewusstes Abweichen von Vorschriften werden so außer Acht gelassen. Daher bleiben auschlaggebende Gelingensbedingungen betrieblicher Wiedereingliederung unerkannt. Wir adressieren diese Forschungslücke und plädieren für eine genuin organisationsoziologische Perspektive auf betriebliche Arbeitsmarkt(re)integration. Wir nutzen das theoretische Konzept der organisationalen Routinen und können so ein Ablaufmodell gelingender Integrationsroutinen entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fachkräfte und Unternehmen zusammenbringen - Kooperation zwischen Leistungserbringern und Unternehmen im Kontext der beruflichen Rehabilitation (2021)
Zitatform
Jahn, Kerstin & Nancy Reims (2021): Fachkräfte und Unternehmen zusammenbringen - Kooperation zwischen Leistungserbringern und Unternehmen im Kontext der beruflichen Rehabilitation. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 3, S. 167-186., 2020-12-05. DOI:10.3790/sfo.70.3.167
Abstract
"Im Rahmen beruflicher Rehabilitation bieten spezialisierte Bildungseinrichtungen Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen an. Obwohl diese Einrichtungen eine Schlüsselfunktion in der Beschäftigungsintegration besitzen, ist bislang wenig über ihre Organisation bekannt. Auf Basis von 35 Experteninterviews erfolgte eine systematische Betrachtung dieser Einrichtungen. Der Fokus liegt hier auf der Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern und Unternehmen. Die Ergebnisse identifizieren langjährige Netzwerke der Leistungserbringer zu meist kleinen bzw. mittelgroßen, regionalen Unternehmen. Die direkte Kommunikation und ihr hoher Spezialisierungsgrad sind maßgebliche Erfolgsfaktoren in der Vermittlung von Geförderten. Politische Akteure wie die Kostenträger beruflicher Rehabilitation sind angehalten, die Leistungserbringer als Bindeglied zwischen Betrieb und Fachkraft bestmöglich zu stärken." (Author's abstract, © Sozialer Fortschritt) ((en))
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Literaturhinweis
Occupational Health and Rehabilitation: New Approaches for Maintaining Work Ability in the Workplace (2021)
Johansen, Thomas; Dittrich, Winand H.;Zitatform
Johansen, Thomas & Winand H. Dittrich (Hrsg.) (2021): Occupational Health and Rehabilitation. New Approaches for Maintaining Work Ability in the Workplace. (FOM-Edition / FOM-Hochschule für Oekonomie & Management), Wiesbaden: Springer Gabler, 213 S.
Abstract
"Sustaining a healthy and productive work environment for employees with health issues and work disabilities or those returning to work after sick leave may present a challenge to employers. This publication offers unique insights into occupational health and rehabilitation, covering international perspectives as well as a variety of health-related disciplines. Policymakers, employers, employees, researchers and students will find new approaches to questions of how to maintain work ability and health in the workplace: Which motives influence strategic planning in the healthcare and employment sector? How can the return of employees after sick leave be facilitated? How best to implement innovations while keeping the workplace safe and healthy? And how does occupational rehabilitation benefit from evidence-based knowledge transfer?" (Publisher information, © Springer) ((en))
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Zum Zusammenspiel von Biografie und Arbeitswelt bei Beschäftigungssicherung und Wiedereingliederung gesundheitlich beeinträchtigter Menschen (2021)
Kardorff, Ernst von;Zitatform
Kardorff, Ernst von (2021): Zum Zusammenspiel von Biografie und Arbeitswelt bei Beschäftigungssicherung und Wiedereingliederung gesundheitlich beeinträchtigter Menschen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 4, S. 207-225. DOI:10.3790/sfo.70.4.207
Abstract
"Der Beitrag behandelt das Zusammenspiel von Biografie, Arbeitswelt und Gesundheitsversorgung am Beispiel von Beschäftigungssicherung und Wiedereingliederung in Arbeit von Menschen mit gesundheitlichen und vor allem psychischen Beeinträchtigungen. Nach einigen Anmerkungen zur Konjunktur des Themas konzentriere ich mich auf die Bedeutung und den Beitrag einer kontextualisierten Biografieforschung für eine verbesserte Teilhabe gesundheitlich beeinträchtigter Beschäftigter am Arbeitsleben anhand exemplarischer Beispiele aus einschlägigen Projekten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prädiktoren für die Inanspruchnahme unterschiedlicher Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Ein Vergleich von Integrationsmaßnahmen, Teilqualifizierungen und Vollausbildungen (2021)
Kölle, Theresa; Krebs, Klaus; Tepohl, Lena; Krischak, Gert; Kaltenbach, Christina; Schmid, Lucia; Kaluscha, Rainer;Zitatform
Kölle, Theresa, Lucia Schmid, Rainer Kaluscha, Christina Kaltenbach, Lena Tepohl, Klaus Krebs & Gert Krischak (2021): Prädiktoren für die Inanspruchnahme unterschiedlicher Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Ein Vergleich von Integrationsmaßnahmen, Teilqualifizierungen und Vollausbildungen. In: Die Rehabilitation, Jg. 61, H. 3, S. 170-176. DOI:10.1055/a-1647-9728
Abstract
"Ziel der Studie: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind ein wesentlicher Bestandteil der rehabilitativen Maßnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung und sind immer dann indiziert, wenn gesundheitsbedingte Einschränkungen die Erwerbsfähigkeit bedrohen. Es gibt verschiedene Arten von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, die sich hinsichtlich Inhaltes, Struktur, Dauer, Betreuungsintensität und Kosten voneinander unterscheiden. Ziel der Studie war es, Merkmale von Rehabilitanden zu identifizieren, die die Inanspruchnahme unterschiedlicher Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben charakterisieren. Methodik: In die Beobachtungsstudie wurden alle Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg mit einbezogen, die in den Jahren 2009 bis 2014 im kooperierenden Berufsförderungswerk eine Integrationsmaßnahme, eine Teilqualifizierung oder eine Vollausbildung absolviert hatten. Um Hinweise auf die Prädiktoren der Inanspruchnahme der 3 unterschiedlichen Leistungen zu erhalten, wurde eine multinomiale logistische Regression mit der Zielgröße Maßnahmenart berechnet. Als potenzielle Einflussgrößen wurden soziodemografische Merkmale sowie verschiedene Parameter, die den Erwerbsstatus der Rehabilitanden im Vorjahr der Maßnahmen abbilden, in das Modell mit aufgenommen. Ergebnisse: In die Analysen wurden insgesamt 934 Rehabilitanden einbezogen, die eine Integrationsmaßnahme (n=443), eine Teilqualifizierung (n=315) oder eine Vollausbildung (n=176) absolviert haben. Im finalen logistischen Regressionsmodell erwiesen sich Geschlecht (p<0,0001), Alter (p<0,0001), Schulabschluss (p=0,0033), Besitz eines Führerscheins (p<0,0001), Umzugsbereitschaft (p=0,0012), der Antrag auf Anerkennung einer Schwerbehinderung (p=0,0404) sowie die Beitragsart im dritten Monat vor Maßnahmenbeginn (p=0,0020) als signifikante Prädiktoren für die Inanspruchnahme. Schlussfolgerung: Die umfangreicheren und kostenintensiveren Vollausbildungen werden im Vergleich zu Integrationsmaßnahmen eher von jüngeren, männlichen, schulisch höher qualifizierten und vor der Maßnahme im Erwerbsleben stehenden Rehabilitanden in Anspruch genommen. Entsprechendes gilt teilweise und mit kleineren Effekten auch für die Teilqualifizierungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Early Vocational Rehabilitation After Serious Injury or Illness: A Systematic Review (2021)
Zitatform
McLennan, Vanette & Dominika Ludvik (2021): Early Vocational Rehabilitation After Serious Injury or Illness: A Systematic Review. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 64, H. 4, S. 235-243. DOI:10.1177/0034355220962218
Abstract
"The aim of this systematic review was to compile the evidence for early vocational rehabilitation interventions for people with major injury or illness. Embase, Scopus, Cochrane Library, Medline, CINAHL, and Psycinfo databases were searched. Five hundred abstracts were reviewed for eligibility. Full-text review of 125 studies revealed a total of 25 published studies that met the eligibility criteria to be included in this review evaluating early approaches to vocational rehabilitation and return to work. Findings suggest that intervening early with respect to an individual’s vocational goals is imperative, although the definition of “early” varies. Programs achieve better vocational outcomes when specifically employing comprehensive vocational interventions, including vocational assessment, individualized planning, and follow-up support, to ensure a person’s return to employment is timely and sustained. Integration of vocational rehabilitation professionals within a multidisciplinary team and access to advocacy services were shown to be effective inclusions in early vocational rehabilitation programs for people with a serious injury or illness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Take-up and non-take-up of vocational rehabilitation in the financial responsibility of the German Federal Employment Agency: The role of employment status (2021)
Zitatform
Reims, Nancy (2021): Take-up and non-take-up of vocational rehabilitation in the financial responsibility of the German Federal Employment Agency. The role of employment status. In: Alter - European Journal of Disability Research, Jg. 15, H. 4, S. 305-320., 2020-04-29. DOI:10.1016/j.alter.2020.04.003
Abstract
"To regain or remain in employment, people with occupational limitations due to health issues can apply for programmes in the context of vocational rehabilitation. In Germany, 20% of applicants do not take up vocational rehabilitation. Using administrative data on all applicants for whom the German Federal Employment Agency is responsible, logistic and fixed effects regression is applied to identify groups not taking up vocational rehabilitation. Analyses reveal that employed people less often take-up vocational rehabilitation. However, the probability of take-up rises significantly following the loss of employment between two applications. Thus, compared to other applicants employed applicants are at higher risk of not taking-up vocational rehabilitation or of taking it up (too) late. Using social problems theory, it can be argued that occupational limitations are harder to assess in the case of employed applicants. Furthermore, employed applicants have specific fears of losing their status. The reasons for non-take-up or delayed take-up should be investigated furthermore." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
