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Dossier

Jugendarbeitslosigkeit

Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.

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im Aspekt "Schulabbruch/"early school leaving"/Ausbildungslosigkeit"
  • Literaturhinweis

    Schulversagen und Anerkennung: scheiternde Schulkarrieren im Spiegel der Anerkennungsbedürfnisse Jugendlicher (2013)

    Sandring, Sabine;

    Zitatform

    Sandring, Sabine (2013): Schulversagen und Anerkennung. Scheiternde Schulkarrieren im Spiegel der Anerkennungsbedürfnisse Jugendlicher. (Studien zur Schul- und Bildungsforschung 41), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 282 S. DOI:10.1007/978-3-531-94293-3

    Abstract

    "Wie hängt schulisches Versagen mit Anerkennungserfahrungen in der Familie zusammen? Wie geht Schule mit den in der Familie entstandenen Anerkennungsdefiziten um? Welche Bedeutung haben schulische Anerkennungsbeziehungen für die Schulkarriere und schulisches Scheitern? Die hier vorliegende qualitative Studie untersucht diese Fragen für Klassenwiederholer einer integrierten Gesamtschule. Der Fokus der Untersuchung liegt dabei auf einer schülerbiografischen Perspektive, die um die Analyse von konkreten schulischen Interaktionen zwischen Lehrern und Schülern sowie zwischen Schülern ergänzt und zum schulkulturellen Entwurf der untersuchten Gesamtschule vermittelt wird. Als zentrales Ergebnis dieser Studie, die scheiternde Schulkarrieren nachgezeichnet, wird eine anerkennungsbasierte Theorie schulischen Versagens entworfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Externen Prüfungsteilnehmern auf der Spur: Wie holen jüngere Erwachsene einen Berufsabschluss nach? (2013)

    Schreiber, Daniel ; Gutschow, Katrin;

    Zitatform

    Schreiber, Daniel & Katrin Gutschow (2013): Externen Prüfungsteilnehmern auf der Spur: Wie holen jüngere Erwachsene einen Berufsabschluss nach? (BIBB-Report 2013,20), Bielefeld: Bertelsmann, 8 S.

    Abstract

    "Für un- und angelernte Erwerbspersonen stellt das Nachholen eines Berufsabschlusses eine zweite Chance auf dem Arbeitsmarkt dar, um ihre Beschäftigungsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Ein Mittel, nachträglich einen Berufsabschluss zu erwerben, ist die sogenannte Externenprüfung. Sie ermöglicht es, un- und angelernten Personen, an der regulären Abschlussprüfung teilzunehmen. Üblicherweise nutzen Externe Vorbereitungsmaßnahmen, um ggf. fehlendes Wissen und Kompetenzen für die Abschlussprüfung nachträglich zu erwerben. Die Teilnahme stellt aus Sicht der Externen eine große Herausforderung dar, da neben praktischen Fähigkeiten auch theoretische Inhalte der Ausbildung geprüft werden. Diese BIBB REPORT-Ausgabe erläutert, wie sich Externe auf die Abschlussprüfung vorbereiten und welche konkreten Handlungsbedarfe sich daraus ableiten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Abschlussbericht der Evaluation des ESF-Programms "Schulverweigerung - Die 2. Chance" (2013)

    Sommer, Jörn; Timptner, Silke; Otto, Kristin; Aram, Elisabeth;

    Zitatform

    Aram, Elisabeth, Kristin Otto & Silke Timptner (2013): Abschlussbericht der Evaluation des ESF-Programms "Schulverweigerung - Die 2. Chance". Berlin, 85 S.

    Abstract

    "Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) förderte seit 2006 das Programm 'Schulverweigerung - Die 2. Chance'. Zielgruppe waren zunächst Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren bis maximal zum Beginn der letzten Klassenstufe, die eine Schulform besuchen, auf welcher der Erwerb eines Hauptschulabschlusses möglich ist, und die ihren Schulabschluss belegbar durch aktive oder passive Schulverweigerung gefährden. Das BMFSFJ beauftragte im Jahr 2009 die InterVal GmbH gemeinsam mit der INBAS GmbH mit der Evaluation des Programms. Der vorliegende Bericht fasst die wesentlichen Ergebnisse der Evaluation zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung des Jugendcoachings: Endbericht (2013)

    Steiner, Mario ; Wagner, Elfriede; Pessl, Gabriele ; Karaszek, Johannes;

    Zitatform

    Steiner, Mario, Gabriele Pessl, Elfriede Wagner & Johannes Karaszek (2013): Evaluierung des Jugendcoachings. Endbericht. Wien, 177 S.

    Abstract

    "Zielsetzungen des Jugendcoachings sind, Jugendliche bis zu einem Abschluss auf Sekundarstufe 2 im Bildungs- bzw. Ausbildungssystem zu halten, die Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen, ihre Befähigung, eigenständig die für sie passende Entscheidung zu treffen oder die Erreichung alternativer Ziele oder Teilziele, wenn die Aufnahme weiterführender (Aus-)Bildungen (noch) nicht möglich ist. Ein wesentlicher konzeptioneller Ansatzpunkt des Beratungs- und Unterstützungsprozesses dabei ist Case Management. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden die Sichtweisen möglichst unterschiedlicher Stakeholder (Trägerorganisationen und Schulen, Jugendliche, VernetzungspartnerInnen) eingebunden. Neben vier Fallstudien, die auf den Ergebnissen qualitativer Interviews basieren, werden eigene quantitative Erhebungen sowie sekundärstatistische Analysen durchgeführt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "... und raus bist Du!": Ausbildungsarmut Jugendlicher und ihre soziale Ungleichverteilung im österreichischen Bildungssystem (2013)

    Steiner, Mario ;

    Zitatform

    Steiner, Mario (2013): "... und raus bist Du!": Ausbildungsarmut Jugendlicher und ihre soziale Ungleichverteilung im österreichischen Bildungssystem. (AMS-Info 250/251), Wien, 7 S.

    Abstract

    "Die Selektion im österreichischen Bildungssystem ist Gegenstand der folgenden Analysen. Dabei wird zunächst einmal der zur Bildungsarmut führende Ausbildungsabbruch in einem größeren Kontext betrachtet, indem mehrere Arten davon, die auch unterschiedliche Schweregrade davon repräsentieren, dargestellt und besprochen werden. Unter Ausbildungsabbruch wird dabei das Beenden einer Ausbildungsform vor deren Abschluss und unter Bildungsarmut das Unterschreiten einer bestimmten Qualifikations- oder Kompetenzschwelle verstanden. Dem folgt eine Auseinandersetzung mit der (Aus-)Bildungsarmut per se, wobei verschiedene Definitionen miteinander verglichen, das Ausmaß dargestellt sowie die Betroffenheit, Konsequenzen und Ursachen davon besprochen werden. Die Grundlage dafür bilden eigene Berechnungen auf Basis des Labor Force Survey sowie anderer Datenbasen. Den Abschluss bildet die Auseinandersetzung mit der Frage, welche Interventionen gegen Bildungsarmut gesetzt werden und wie der Ansatz in Österreich zu charakterisieren ist. Auf Basis all dieser Analysen werden schließlich zwei zentrale Ansatzpunkte zur Reform des österreichischen Bildungssystems herausgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Nachqualifizierung von zwei Millionen jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss: welche Bereitschaft gibt es in Betrieben? (2013)

    Troltsch, Klaus;

    Zitatform

    Troltsch, Klaus (2013): Berufliche Nachqualifizierung von zwei Millionen jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss. Welche Bereitschaft gibt es in Betrieben? Bonn, 11 S.

    Abstract

    "Im Beitrag wird näher untersucht, bei welchen Betrieben die größten Chancen bestehen, bei der künftigen Deckung ihres Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarfs die Nachqualifizierung von ungelernten Erwachsenen als Alternative in Betracht zu ziehen. Im BIBB-Qualifizierungspanel wurden Betriebe gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, Jugendliche ohne Berufsabschluss im Alter zwischen 20 und 30 Jahren nachträglich zu qualifizieren, wenn ihr Betrieb in den nächsten Jahren von Problemen bei der Personalbeschaffung betroffen wäre. Zusätzlich konnten sich die Betriebe auch zur Weiterbildung ihrer älteren Beschäftigten als einer weiteren alternativen oder ergänzenden Strategie bei Rekrutierungsproblemen äußern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Bildungsangebote für junge Erwachsene ohne Berufsabschluss (2013)

    Wollersheim, Bert;

    Zitatform

    Wollersheim, Bert (2013): Neue Bildungsangebote für junge Erwachsene ohne Berufsabschluss. In: Berufsbildung, Jg. 67, H. 141, S. 39-40.

    Abstract

    "Während sich für Wirtschaftsbetriebe die Suche nach Fachkräften zunehmend schwierig gestaltet, steigt gleichzeitig bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern die Zahl der Menschen, die ohne Berufsabschluss keine Beschäftigung finden. Laut Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung sind mehr als 2.2 Millionen junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 34 Jahren ohne beruflichen Abschluss. Dieses Problem sollen nun die Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter entschärfen." Die Erstausbildung junger Erwachsener soll ein zentraler Handlungsschwerpunkt der nächsten Jahre werden. (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/12615) (2013)

    Zitatform

    (2013): Junge Menschen ohne Berufsabschluss. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/12615). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/12967 (02.04.2013)), 79 S.

    Abstract

    In ihrer Antwort auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Situation junger Menschen ohne Berufsabschluss stellt die Bundesregierung ihre arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für diese Personengruppe dar und fügt zahlreiche Statistiken an. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Aus- und Weiterbildung stärken, Abbrüche verringern, Erfolgsquoten erhöhen: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (18. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/5489) (2013)

    Zitatform

    (2013): Aus- und Weiterbildung stärken, Abbrüche verringern, Erfolgsquoten erhöhen. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (18. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/5489). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/14085 (25.06.2013)), 10 S.

    Abstract

    Der Bericht resümiert die wesentlichen Inhalte der Vorlage des Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der die Bundesregierung u.a. dazu auffordert, die Arbeitsmarktpolitik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales darauf auszurichten, Ausbildungssuchenden auch tatsächlich Ausbildung zu vermitteln und nicht nur in Beschäftigung zu bringen. Hierzu gehören insbesondere Maßnahmen zur Sprachförderung für junge Migrantinnen und Migranten sowie Maßnahmen zur Nachqualifikation der unter 30-jährigen ohne Berufsabschluss. Der Bericht zum Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung stellt die Positionen der Fraktionen dar. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktprobleme junger Erwachsener ohne Berufsabschluss verschärfen sich (2012)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2012): Arbeitsmarktprobleme junger Erwachsener ohne Berufsabschluss verschärfen sich. In: Soziale Sicherheit, Jg. 61, H. 12, S. 423-428.

    Abstract

    "Im internationalen Vergleich glänzt Deutschland mit relativ niedriger Jugendarbeitslosigkeit. In vielen Ländern ist die Jugendarbeitslosigkeit drei bis viermal so hoch wie bei uns.' Doch von der Öffentlichkeit bisher kaum registriert, baut sich auch in Deutschland eine zahlenmäßig relative große und stabile Gruppe auf, deren Arbeitsmarktprobleme sich verschärfen. Rund ein Sechstel aller jungen Menschen von 25 bis 34 Jahren hat beispielsweise keinen Berufsabschluss, geht nicht zur Schule oder absolviert keine Ausbildung. Wie sich ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt gestaltet und was für sie getan wird bzw. getan werden müsste, wird im Folgenden näher analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Generation abgehängt" - Was verbirgt sich hinter den mehr als 2,2 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss?: DGB-Expertise zur Bildungsbiographie und den prekären Perspektiven der Ausbildungslosen (2012)

    Anbuhl, Matthias;

    Zitatform

    Anbuhl, Matthias (2012): "Generation abgehängt" - Was verbirgt sich hinter den mehr als 2,2 Millionen jungen Menschen ohne Berufsabschluss? DGB-Expertise zur Bildungsbiographie und den prekären Perspektiven der Ausbildungslosen. Berlin, 9 S.

    Abstract

    "- Trotz des demografischen Wandels und der vermeintlich komfortablen Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist ein signifikantes Abschmelzen der Ungelerntenquote nicht erkennbar. Die Zahl der jungen Ausbildungslosen liegt seit zehn Jahren konstant hoch bei rund 15 Prozent.
    - Ein Großteil der Ausbildungslosen hat eine gute Schulbildung und verfügt damit über alle schulischen Voraussetzungen, sofort eine betriebliche Ausbildung zu beginnen. Von den 2,2 Millionen Ausbildungslosen haben 1,8 Mio. einen Schulabschluss. Gut 800.000 davon verfügen sogar über eine Studienberechtigung (356.000) oder über einen mittleren Abschluss (454.000). Immerhin knapp eine Million (997.000) hat einen Hauptschulabschluss. Interessant ist, dass der Anteil der Studienberechtigten bei den Ausbildungslosen ähnlich hoch ist wie der der Menschen ohne Schulabschluss (400.000).
    - Den jungen Menschen ohne Berufsabschluss droht ein Leben in prekären Verhältnissen. Lediglich 1,2 Millionen von diesen haben Arbeit. Schaffen es die jungen Ungelernten Arbeit zu finden, so leben sie überdurchschnittlich oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen.
    - Das Versprechen des Dresdner Bildungsgipfels vom Oktober 2008 und der Europäischen Union aus der Lissabon-Strategie, die Quote der Ausbildungslosen zu halbieren, zeigt bislang keinerlei Wirkung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zu Situation und Perspektiven der Ausbildungsvorbereitung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in NRW: eine explorative Studie an ausgewählten Berufskollegs (2012)

    Baethge, Martin; Baethge-Kinsky, Volker;

    Zitatform

    Baethge, Martin & Volker Baethge-Kinsky (2012): Zu Situation und Perspektiven der Ausbildungsvorbereitung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in NRW. Eine explorative Studie an ausgewählten Berufskollegs. Düsseldorf, 94 S.

    Abstract

    "Das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) NRW hat eines der wichtigsten und zugleich schwierigsten Probleme der gegenwärtigen Bildungs- und Berufsbildungspolitik aufgegriffen: die Verbesserung der Übergangschancen von bildungsbenachteiligten Jugendlichen in eine voll qualifizierende Berufsausbildung durch eine neue Form der Ausbildungsvorbereitung für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf in den Berufskollegs. Es geht dabei nicht um den Gesamtkomplex des Übergangssystems, das sich im letzten Jahrzehnt bisweilen auf 40 Prozent der Neuzugänge zur beruflichen Bildung ausgeweitet hatte und aktuell (2011) immer noch etwa 30 Prozent bundesweit wie auch in NRW umfasst. Es geht um den schwer definierbaren Anteil aus dieser Gesamtheit, der begrenzte kognitive Kompetenzen aufweist, oft keinen Schulabschluss hat und häufig auch sozial wenig integriert ist. Diesen Jugendlichen eine Ausbildungschance zu geben, erwies sich im letzten Jahrzehnt als extrem schwierig, so dass sie oft Jahre lang in schulischen oder anderen Maßnahmen des Übergangssektors verweilten, ohne damit die Sicherheit einer Berufsausbildung zu gewinnen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Early school leaving: towards a common system of measurement (2012)

    Boudesseul, Gerard; Vivent, Celine;

    Zitatform

    Boudesseul, Gerard & Celine Vivent (2012): Early school leaving. Towards a common system of measurement. (Training and Employment 100), Marseille, 4 S.

    Abstract

    "Many measures, involving a large number of actors, have been put in place to fight early school leaving. Each scheme or programme has its own system of counting, suited to its own particular remit, and the figures obtained vary by as much as 100%. There are two possible ways of alleviating these difficulties: fostering cooperation between institutions and improving the early identification of at-risk pupils by adopting a sub-regional approach." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit ohne Berufsabschluss: welche Wege stehen offen? (2012)

    Braun, Uta; Bremser, Felix; Weller, Sabrina; Schöngen, Klaus;

    Zitatform

    Braun, Uta, Felix Bremser, Klaus Schöngen & Sabrina Weller (2012): Erwerbstätigkeit ohne Berufsabschluss. Welche Wege stehen offen? (BIBB-Report 2012,17), 10 S.

    Abstract

    "Der Report gibt Auskunft darüber, welche Chancen Ungelernte auf dem Arbeitsmarkt haben und welcher Beschäftigung sie nachgehen, wenn sie erwerbstätig sind. Darüber hinaus wird dargestellt, welche Möglichkeiten sich für sie ergeben, wenn sie sich höher qualifizieren bzw. ihre vorliegende Qualifizierung an organisatorische und/oder technische Veränderungen anpassen möchten. Abschließend wird dargestellt, welche Qualifizierungsangebote der Zielgruppe 'Ungelernte' angeboten werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Accounting for the early labour market destinations of 19/20-year-olds in England and Wales and Japan (2012)

    Furlong, Andy ; Inui, Akio ; Kojima, Yoshikazu; Nishimura, Takayuki;

    Zitatform

    Furlong, Andy, Akio Inui, Takayuki Nishimura & Yoshikazu Kojima (2012): Accounting for the early labour market destinations of 19/20-year-olds in England and Wales and Japan. In: Journal of youth studies, Jg. 15, H. 1, S. 1-15. DOI:10.1080/13676261.2011.617735

    Abstract

    "In most advanced countries, young people are now expected to remain in education until the age of 18 and, in a context of poor opportunities for those who leave at an early stage, there are concerns about those who are being left behind. In this paper we use comparable survey data to focus on the destinations of young people in two contrasting societies, England and Wales and Japan. We compare the destinations of 19/20-year-olds in the two countries, with a strong focus on those who leave education at an early stage, and go on to explore the extent to which young people's socio-economic backgrounds and their orientations to education explain their post-school experiences. We argue that, in both societies, those who enter the labour market before the age of 20 face severe difficulties irrespective of their social background." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Maßnahmen zur Verringerung der Schulabbrecherquote (2012)

    Kulka, Amrita;

    Zitatform

    Kulka, Amrita (2012): Maßnahmen zur Verringerung der Schulabbrecherquote. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 65, H. 17, S. 23-25.

    Abstract

    "Hohe Schulabbruchsquoten stellen in vielen Ländern ein großes Problem dar. Sie sind meist das Ergebnis eines schrittweisen Prozesses der Entfremdung der Schüler von der Schule, der durch unterschiedliche Faktoren, wie Motivationslosigkeit, schlechte Schulleistungen und straffälliges Verhalten, oft in Verbindung mit einem schwierigen sozialen Umfeld und bestimmten Schulpraktiken, in Gang gesetzt wird. Eine unmittelbare Folge einer hohen Schulabbruchsquote ist z.B. eine Erhöhung der Jugendarbeitslosigkeit. Somit ist ein Ziel der EU, bis zum Jahr 2020 den Anteil frühzeitiger Schulabgänger auf unter 10% zu senken. Der Beitrag vergleicht verschiedene Maßnahmen und Projekte, die in den einzelnen Ländern zur Verringerung der Schulabbruchsquote angewandt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    NEETs - Young people not in employment, education or training: characteristics, costs and policy responses in Europe (2012)

    Mascherini, Massimiliano ; Salvatore, Lidia; Meierkord, Anja; Jungblut, Jean-Marie;

    Zitatform

    Mascherini, Massimiliano, Lidia Salvatore, Anja Meierkord & Jean-Marie Jungblut (2012): NEETs - Young people not in employment, education or training. Characteristics, costs and policy responses in Europe. Dublin, 158 S. DOI:10.2806/41578

    Abstract

    "This report analyses the labour market situation of young people in Europe, with a specific focus on the NEET group. It examines the determinants of belonging to the NEET group, and measures the economic and social costs of NEETs. It also assesses how Member States through policies and interventions have sought to support young people to gain a foothold in the labour market. It shows that successful policy initiatives address specific, disadvantaged subgroups in the NEET population. They are client-centred in their efforts to set young people on a pathway to long-term, sustainable employment and they are innovative, adopting new ways of reaching a target group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Umwege in die Ausbildung: die Rolle von Ungelerntentätigkeit für eine späte Berufsqualifizierung. Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen (2012)

    Mögling, Tanja; Tillmann, Frank; Lex, Tilly;

    Zitatform

    Mögling, Tanja, Frank Tillmann & Tilly Lex (2012): Umwege in die Ausbildung. Die Rolle von Ungelerntentätigkeit für eine späte Berufsqualifizierung. Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung: Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen. (Wissenschaftliche Texte), Halle, 72 S.

    Abstract

    "Ergebnisse des DJI-Übergangspanels zeigen auf, dass ein Teil der Jugendlichen ihre Ausbildung erst in einem Alter beginnt, in dem die berufliche Qualifikation normalerweise abgeschlossen und der Übergang in die Erwerbsarbeit bereits bewältigt ist. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel dieser Studie aufzuklären, unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen jungen Menschen, die das Bildungs- und Ausbildungssystem schon verlassen haben, der Einstieg in Ausbildung doch noch gelingt. Mit Hilfe eines Samples von Befragten aus dieser Studie wird der Frage nachgegangen, unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen es diesen jungen Menschen gelingt, eine späte berufliche Ausbildung aufzunehmen bzw. warum andere bis zuletzt ohne Berufsqualifikation bleiben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The construction of the category of unemployed young people with no qualifications in Switzerland: a looping effect? (2012)

    Nada, Eva ;

    Zitatform

    Nada, Eva (2012): The construction of the category of unemployed young people with no qualifications in Switzerland. A looping effect? In: Journal of Comparative Social Work, Jg. 7, H. 2, S. 1-18.

    Abstract

    "This paper explores the process of the rationalization of activation policies towards unemployed young people in Switzerland. It aims at analysing the mechanism of normalization for the criterion of 'unqualified' among unemployed young people with no qualifications. Empirical observations show the growing difficulties for personal counsellors to categorize an increasingly heterogeneous population of young unemployed people. These difficulties crystallize themselves with the definition of the criterion 'unqualified', thereby ushering in a new activation measure that appraises the school- and psychological aptitudes of young people. This measure partially determines the eligibility of the unemployed young people and participates in producing a norm of the 'right measure' in relation to the level of 'unqualification'. The concept of 'looping effect' developed by Ian Hacking was used to analyse the mechanism of transformation of the category and its effects on the identities of both young people and the front line agents. The paper discusses how to apply a philosophical concept to the sociology of categorization in order to deepen our understanding of activation policies within the changing scene of European social policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Innovative Schulungen mit Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen: Endbericht (2012)

    Otti, Armin; Hüttner, Georg; Sting, Stephan; Zenz, Dieter; Leitner, Sylvia;

    Zitatform

    (2012): Innovative Schulungen mit Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen. Endbericht. Klagenfurt, 118 S.

    Abstract

    "Der Ausstieg von Jugendlichen aus dem Erwerbsleben zieht die Gefahr einer dauerhaften sozialen Ausgrenzung eines Teils der Gesellschaft nach sich. Da dies ein gravierendes Zukunftsproblem darstellt, gibt es zahlreiche Bemühungen, Bildungs- und Integrationsangebote für diese Zielgruppe bereitzustellen. Erster Anbieter von Maßnahmen ist in Österreich das Arbeitsmarktservice (AMS), das sich an all jene Jugendlichen und jungen Erwachsenen wendet, die sich 'arbeitssuchend' gemeldet haben. Vom AMS werden zahlreiche Kurse zur 'Berufsorientierung' von unterschiedlicher Dauer und inhaltlicher Ausrichtung durchgeführt, die jedoch die Zielgruppe der sozial benachteiligten Jugendlichen nur schwer erreichen. Vor diesem Hintergrund regte das AMS Kärnten eine Kooperation mit der Abt. für Sozial- und Integrationspädagogik der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt zur Entwicklung, Erprobung und wissenschaftlichen Begleitung eines innovativen Berufsorientierungskurses an. Das Anliegen bestand darin, mehr Freiräume für die Kursgestaltung zu geben und einen insgesamt jugendgemäßen Ansatz zu finden. Zugleich blieben die formellen Vorgaben von Berufsorientierungskursen (z.B. mindestens 30 Stunden wöchentliche Anwesenheit, 6-monatige Kursdauer mit entsprechenden Praktikumsanteilen, festgelegte Bezahlung nach Überprüfung der Anwesenheit) bestehen." (Textauszug, IAB-Doku)

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