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Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

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im Aspekt "Übergänge in Ausbildung"
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    ESF-Programm "Schulverweigerung - Die 2. Chance" (30.01.2009)

    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Beschreibung

    Im Rahmen der Initiative "JUGEND STÄRKEN" wurde das erfolgreiche Programm "Schulverweigerung - Die 2. Chance" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bis 2013 weitergeführt. Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN wollte das BMFSFJ die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen mit schlechteren Startchancen fördern. (Laufzeit 01.09.2008 - 30.06.2014 )

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    Praxisprojekte im Handlungsfeld von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung (2004) (29.01.2009)

    Deutsches Jugendinstitut

    Beschreibung

    Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) organisierte und moderierte ein Netzwerk von Projekten, die in Kooperation von Jugendsozialarbeit und Schulen gemeinsame Anstrengungen zur Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung unternehmen.

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    Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente (21.12.2008) (21.12.2008)

    Deutscher Bundestag

    Beschreibung

    Zur Verbesserung der beruflichen Eingliederungschancen führt § 61a SGB III für Auszubildende ohne Schulabschluss einen Anspruch auf Vorbereitung für einen nachträglichen Erwerb eines Hauptschulabschlusses im Rahmen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme ein.

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    Der Ausbildungsmarkt in Deutschland - Berufsberatungsjahr 2008/2009 (Stand Oktober 2009) (19.12.2008)

    Bundesagentur für Arbeit

    Beschreibung

    Die Broschüre der Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit beinhaltet vertiefte Informationen über die Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt. Betrachtet werden neben der verbesserten Gesamtsituation sowohl regionale Unterschiede als auch Entwicklungen in ausgewählten Berufen. Daneben werden Angebote zur Berufsorientierung vorgestellt.

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    Evaluation des Projektes "Hauptschultalente für die Metropolregion - Kooperatives Übergangsmanagement Beruf-Schule" (KÜM) (01.12.2008)

    Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung
    Kluve, Jochen, Dr.
    Quelle: Projektinformation des RWI

    Beschreibung

    Ziel des Projekts "Hauptschultalente für die Metropolregion - Kooperatives Übergangsmanagement Schule-Beruf (KÜM)" ist, den Übergang von der Hauptschule in die Berufsausbildung und den Arbeitsmarkt besser zu begleiten und die Schüler hierbei aktiv zu unterstützen. Ziel der Evaluation ist, die kausale Wirkung von KÜM zu bestimmen. Dazu werden Schüler der an KÜM teilnehmenden Schulen mit Schülern von nicht an KÜM teilnehmenden Schulen verglichen.

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    Berufliche Bildung und Übergänge in den Arbeitsmarkt - Bildungsetappe 6 des Nationalen Bildungspanels von Deutschland/ NEPS (01.10.2008)

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
    Solga, Heike, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation beim WZB

    Beschreibung

    Im Zentrum der Untersuchung von Bildungsetappe 6 stehen die Übergänge von der Schule ins Berufsleben, und zwar von Abgängern aus Förderschulen (Schwerpunkt Lernbehinderung) und aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Hierbei interessiert vor allem wie die hohe Jugendarbeitslosigkeit entsteht und weshalb es immer länger dauert, bis junge Menschen in einen Beruf finden. Die Forschungsfragen der Etappe 6 behandeln drei Themenbereiche:>> 1. Platzierung im Ausbildungssystem>> Für die Erforschung des Übergangs in die Berufsausbildung stellt sich zunächst die Frage, welche Jugendlichen sich warum für eine berufsvorbereitende Maßnahme bzw. für eine reguläre Berufsausbildung entscheiden und welche Berufe sie wählen. Dafür sind auf der einen Seite die bisher erworbenen Bildungsabschlüsse und Kompetenzen zu berücksichtigen. Auf der anderen Seite ist es wichtig, die unterschiedlichen Lernwelten der Jugendlichen, ihr elterliches und soziales Umfeld, aber auch regionale Ausbildungsmärkte, also das zur Verfügung stehende Angebot an Ausbildungsplätzen, mit einzubeziehen. Für die Untersuchung von Berufs- und Arbeitsorientierungen sowie von Strategien der Ausbildungsplatzsuche ist es wichtig, individuelle Merkmale von Schulabgänger der unteren und mittleren Sekundarstufe zu erfassen: Zum einen die bisherige Schulbiografie der Jugendlichen, einschließlich ihrer Abschlüsse, Noten, Klassen- und Schul(typ)wechsel. Andererseits müssen Informationen über ihre in der Schule und nach dem Verlassen der Schule erworbenen kognitiven Kompetenzen und nicht-kognitiven Fähigkeiten, wie z.B. Persönlichkeit, Motivation, oder soziale Kompetenzen, ihre beruflichen Interessen sowie ihr soziales Umfeld erhoben werden. Ferner kann untersucht werden, wie sich die Jugendlichen an vorhandene Gelegenheiten und Beschränkungen auf dem Ausbildungsmarkt anpassen, inwiefern sie ihre beruflichen Ziele längerfristig verfolgen oder ob sich beruflich umorientieren, wenn ihre bisherigen Versuche erfolglos waren.>

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    JOBSTARTER CONNECT (18.8.2008) (18.08.2008)

    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Beschreibung

    Trotz der erfreulichen Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt gelingt vielen jungen Menschen nicht der unmittelbare Einstieg in eine abschlussorientierte Berufsausbildung. Um die Einmündung in die berufliche Ausbildung und nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu erhöhen, ist die Förderung bisher ungenutzter Potenziale von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unerlässlich. Mit dem Programm JOBSTARTER CONNECT fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung und Erprobung von Lösungsansätzen für eine frühzeitige Integration junger Menschen in die duale Berufsbausbildung mittels bundeseinheitlicher Ausbildungsbausteine.

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    Übergänge. Jugendliche an der ersten und zweiten Schwelle - Auswahlbibliografie (Stand Mai 2009) (05.05.2008)

    Bundesinstitut für Berufsbildung

    Beschreibung

    Die Auswahlbibliografie wurde aus der Literaturdatenbank Berufliche Bildung (LDBB) zusammengestellt und beinhaltet chronologisch absteigend Literaturnachweise aus den vergangenen Jahren. Bei Online-Dokumenten sind die Nachweise über die URL direkt mit den jeweiligen Volltexten verlinkt.

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    Erweiterte Anforderungen an die Professionalität des Bildungspersonals im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt - Vorphase eines Forschungsprojektes (01.03.2008)

    Bundesinstitut für Berufsbildung
    Bylinski, Ursula, Dr.

    Beschreibung

    Im Forschungsprojekt soll der Frage nachgegangen werden, welche erweiterten Anforderungen vor dem Hintergrund der Wandlungsprozesse im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt an die Professionalität von Bildungspersonal zu stellen sind. Die Studie fokussiert exemplarisch vier Gruppen des Bildungspersonals, die spezifisch für Akteure des "Übergangssystems" betrachtet werden können und darüber hinaus in besonderem Maße auf eine gemeinsame Kooperation angewiesen sind: Lehrkräfte in allgemein bildenden und beruflichen Schulen, Personal beim Bildungsträger und in Praktikumsbetrieben.>> Als ein besonderer Aspekt wird der "Benachteiligtenfokus" herausgestellt, d.h. in der Forschungsarbeit soll sich abbilden, wie insbesondere Risikogruppen, -situationen und - bereiche von den pädagogisch Handelnden identifiziert werden und im Kontext einer "Biografie begleitenden Berufswegeplanung" von der Schule in die Arbeitswelt aufgegriffen werden können. Methoden: Im Forschungsprojekt ist vorgesehen, den Zugang zum Gegenstandsbereich und den subjektiven Deutungsstrukturen und Handlungsmustern des Bildungspersonals über qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung zu erschließen. Beabsichtigt ist die Rekonstruktion individueller Bedeutungszuweisungen und die Herausarbeitung von typischen Handlungsmustern. Deshalb sind Expertengespräche - Einzelinterviews und Fallstudien sowie Gruppendiskussionen - problemzentriert und als eine Methodenkombination vorgesehen. Die Datenerhebung stellt somit eine methodische Triangulation dar: Die Expertengespräche orientieren sich an einem Leitfaden (als thematisches Steuerungsinstrument) und werden mit Hilfe der Moderationstechnik strukturiert und Kernelemente visualisiert.

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    Bundesprogramm "Perspektive Berufsabschluss" (21.01.2008)

    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Beschreibung

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert aus Bundesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der ESF Förderperiode 2007 - 2013 das Programm "Perspektive Berufsabschluss" mit den beiden Förderinitiativen "Regionales Übergangsmanagement" und "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung". Mit den Förderinitiativen wird der Tatsache Rechnung getragen, dass zum erfolgreichen Einstieg Jugendlicher und junger Erwachsener mit besonderem Förderbedarf (Benachteiligte) in Ausbildung und ihrer dauerhaften Integration in das Beschäftigungssystem sowohl präventive Fördermaßnahmen zum Erreichen von Bildungs- und Berufsabschlüssen als auch reintegrative Maßnahmen zur nachträglichen Qualifizierung und zum Nachholen von Berufsabschlüssen notwendig sind.

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    Wissenschaftliche Begleitung der Förderinitiative 1 Regionales Übergangsmanagement im BMBF-Programm "Perspektive Berufsabschluss" (01.01.2008)

    Deutsches Jugendinstitut
    Braun, Frank, Dr.
    Quelle: Projekthomepage beim DJI

    Beschreibung

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert aus Bundesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der ESF Förderperiode 2007-2013 das Programm "Perspektive Berufsabschluss" mit den beiden Förderinitiativen "Regionales Übergangsmanagement" und "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung". Das BMBF strebt mit dem Programm die strukturelle Weiterentwicklung und eine Verbesserung der beruflichen Integrationsförderung zur Schaffung von Ausbildungschancen für alle an.>> Schule bis zum Ende der Pflichtschulzeit, danach eine betriebliche Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, anschließend Facharbeit. Diese Abfolge von Schritten gilt traditionell als der Königsweg in das Arbeitsleben für Jugendliche in Deutschland, wenn sie keine weiterführenden Schulen besuchen wollen oder können. Tatsächlich gelingt aber nur einer Minderheit der Absolventinnen und Absolventen von Hauptschulen (und vergleichbaren Schulzweigen an Mittel-, Sekundar- oder Gesamtschulen) der direkte Einstieg in die Berufsausbildung.>> Auf dem Weg von der Schule in die Berufsausbildung absolvieren viele Jugendliche Zwischenschritte: in Schulen, in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in Angeboten der Jugendhilfe. Diese Zwischenschritte sollen helfen, die Jugendlichen besser auf die Anforderungen einer Berufsausbildung vorzubereiten. Jugendliche riskieren aber auch, in Maßnahmekarrieren zu geraten, die sie nicht voran bringen und in deren Verlauf sie ihre Bildungsanstrengungen aufgeben, weil sich ihre Aussichten, eine Berufsausbildung aufzunehmen und abzuschließen, subjektiv und objektiv nicht verbessert, sondern verschlechtert haben. Die Konsequenz ist, dass unter den 25-jährigen Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und gemeldete Arbeitslose) bundesweit gut jede/r Fünfte keine Ausbildung abgeschlossen hat. Die großen Unterschiede zwischen den Regionen (die Spanne reicht von Arbeitsagenturbezirken mit Ungelerntenquoten

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    Wissenschaftliche Begleitforschung von Bildungsmaßnahmen zur Integration benachteiligter Jugendlicher (01.01.2008)

    Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
    Pfeiffer, Friedhelm, Dr.
    Quelle: Projektinformation des ZEW

    Beschreibung

    Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation zwischen Südwestmetall und dem ZEW, im Rahmen des Forschungsnetzwerks "Nicht-kognitive Fähigkeiten: Erwerb und Konsequenzen". Ziel der Kooperation ist die wissenschaftliche Evaluation von Bildungsmaßnahmen, die dazu dienen, die Übergänge zwischen Schule und beruflicher Ausbildung sowie zum Arbeitsmarkt für benachteiligte Jugendliche zu verbessern. Das Ziel der von Südwestmetall finanzierten Maßnahmen ist, dass die Teilnehmer einen Hauptschulabschluss erwerben (Maßnahme A), dass sie auf eine Lehre vorbereitet werden (Maßnahme B) beziehungsweise dass sie einen Lehrabschluss erwerben (Maßnahme C). Die Autoren möchten die Wirkungen der einzelnen Maßnahmen hinsichtlich der Steigerung nicht-kognitiver Fähigkeiten sowie der erfolgreichen Integration in das Erwerbsleben untersuchen und, aufbauend auf den empirischen Befunden, Handlungsempfehlungen für die Integration benachteiligter Jugendlicher formulieren.

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    Ausgrenzungsrisiken und Bewältigungsstrategien bei jungen AussiedlerInnen im Übergang Schule-Beruf (01.10.2007)

    Deutsches Jugendinstitut, Forschungsgruppe Migration, Integration und interethnisches Zusammenleben
    Bednarz-Braun, Iris, Dr.
    Quelle: Projektinformation beim DJI

    Beschreibung

    Das Projekt befasst sich mit Ausgrenzungsrisiken und Bewältigungsstrategien von Jugendlichen aus Aussiedlerfamilien beim Übergang 'Schule-Ausbildung' (1. Schwelle) und beim Übergang 'Ausbildung-Erwerbsarbeit' (2. Schwelle). Es wird danach gefragt, unter welchen subjektiven und objektiven Bedingungen Übergänge an der 1. und 2. Schwelle (nicht) gelingen, welche Faktoren sich hinderlich bzw. förderlich auswirken und wie Aussiedlerjugendliche bestehende Schwierigkeiten zu bewältigen suchen.>> Das Projekt wird im Rahmen eines Promotionsstipendiums am Graduiertenzentrum für Bildungs- und Sozialforschung der Universität Halle in Kooperation mit dem DJI durchgeführt. Ein erstes Ziel des Projekts ist es, auf der Grundlage vorhandener quantitativer Daten aus dem DJI-Übergangspanel Verlaufsmuster von Übergängen dieser Gruppe von Jugendlichen zu identifizieren und theoretisch in Bezug zu setzen zu den von John W. Berry (1997) entwickelten Akkulturationsstrategien wie Assimilation, Integration, Separation und Marginalisation. Auf dieser Grundlage besteht ein zweites Ziel des Projekts darin, über den Einsatz qualitativer Methoden und die Bildung von Kontrastgruppen innerhalb der Gruppe von Aussiedlerjugendlichen vertiefende Einsichten in die subjektiven und objektiven Rahmenbedingungen zu erhalten, die sich auf die Entwicklungen resilienter Handlungsstrategien förderlich oder hinderlich auswirken. Aus einer sozialökologischen Perspektive, die soziale, ethnische, geschlechterbezogene und psychologische Aspekte verbindet, soll analysiert werden, welche Ressourcen Aussiedlerjugendliche entwickeln und nutzen, um Übergangsprozesse von der Schule in den Beruf positiv zu gestalten bzw. an welchen subjektiven und objektiven Ressourcen es mangelt. Ein besonderes Augenmerk gilt der integrationspolitisch bedeutsamen Frage nach dem Stellenwert von (nicht) vorhandenen interkulturellen Beziehungen und Netzwerken im Rahmen der Bewältigung von (schwierigen) Übergangsprozessen und der Entw

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    Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland (15.08.2007)

    Bundesagentur für Arbeit

    Beschreibung

    Aktueller Monatsbericht der Statistik-Abteilung der Bundesagentur für Arbeit.

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    Das Berufsvorbereitungsjahr - eine Hilfestellung für benachteiligte Jugendliche (01.04.2007)

    Universität München, Lehrstuhl für Pädagogik
    Schelten, Andreas, Prof.Dr.

    Beschreibung

    Die Dissertation untersucht:>> 1. Wirksamkeit des Berufsvorbereitungsjahres aus Sicht der Absolventen, die im Anschluss an das BVJ eine Ausbildung begonnen haben;>> 2. Formen von Benachteiligungen;>> 3. Verbleib der BVJ-Absolventen. Methoden: explorative Herangehensweise: halbstandardisierte Befragungen, Fallstudien mit narrativen Interviews Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Standardisierte Befragung, face to face (Stichprobe: 169; Absolventen des Berufsvorbereitungsjahres eines Jahrgangs -203/04- Erhebung 1). Standardisierte Befragung, telefonisch (Stichprobe: 60; Absolventen des Berufsvorbereitungsjahres eines Jahrgangs -203/04- Erhebung 3/4). Standardisierte Befragung, schriftlich (Stichprobe: 60; Absolventen des Berufsvorbereitungsjahres eines Jahrgangs -203/04- Erhebung 2). Feldarbeit durch Mitarbeiter/-innen des Projekts. Veröffentlichungen: Erban, Tanja ; Schelten, Andreas: Was kommt danach? Eine Untersuchung des Verbleibs von benachteiligten Jugendlichen nach dem Berufsvorbereitungsjahr. In: Dieter Münk, Josef Rützel, Christian Schmidt (Hrsg.): Labyrinth Übergangssystem: Forschungserträge und Entwicklungsperspektiven der Benachteiligtenförderung zwischen Schule, Ausbildung, Arbeit und Beruf. Bonn: Pahl-Rugenstein 2008, S. 156-173

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    How networks matter. Netzwerkressourcen junger Erwachsener in der Berufseinmündungsphase (01.04.2007)

    Humboldt-Universität Berlin, Institut für Sozialwissenschaften Lehrbereich Mikrosoziologie
    Hollstein, Betina, Dr.
    Quelle: Projektinformation

    Beschreibung

    Der Einstieg in das Erwerbssystem ist für den weiteren berufsbiographischen Verlauf von wesentlicher Bedeutung. Das Forschungsprojekt stellt hierbei die sozialen Netzwerke, also die Beziehungen in der Familie, zu Freunden, Bekannten und Nachbarn in den Mittelpunkt der Betrachtung. Ziel des Projekts ist es, die Leistungen der Netzwerke in der Phase der Berufseinmündung erstmals im Längsschnitt zu verfolgen und die Bedingungen zu analysieren, unter denen die Netzwerke der jungen Erwachsenen ihr Potential entfalten. Auf welche Weise trägt das Netzwerk der sozialen Beziehungen junger Erwachsener zu einem erfolgreichen oder einem missglückten Berufseinstieg bei? Wie greifen hierbei die verschiedenen Beziehungen des Netzwerks - in Familie, Freizeit und Ausbildung - ineinander? Und wie werden die Netzwerkressourcen aktiviert? Methoden: Auf der Basis der soziologischen Netzwerkforschung sowie der sozialen Unterstützungsforschung werden sowohl strukturelle Aspekte des Netzwerks berücksichtigt (z.B. Interdependenzen und Wechselwirkungen zwischen Beziehungen des Netzwerks), als auch die Handlungsorientierungen der jungen Erwachsenen (z.B. bezogen auf die Aktivierung der Netzwerkressourcen). In qualitativen Sekundäranalysen bereits vorhandener Längsschnittdaten werden die Veränderungen der Netzwerke und ihre Leistungen in der Berufseinmündungsphase analysiert (Datengrundlage: insgesamt 270 Interviews, erhoben in drei Erhebungswellen im Abstand von jeweils zwei Jahren). Verglichen werden junge Erwachsene mit diskontinuierlichen und junge Erwachsene mit kontinuierlichen Berufseinmündungsverläufen. Verfolgt wird sowohl die so genannte erste Schwelle, also der Übergang von der Schule ins Ausbildungssystem, als auch die zweite Schwelle, der Übergang vom Ausbildungs- in das Erwerbssystem.

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    Datenbank PRAXIMO - Praxismodelle "Jugend in Arbeit" (27.02.2007)

    Deutsches Jugendinstitut

    Beschreibung

    Die Datenbank PRAXIMO - Praxismodelle "Jugend in Arbeit" des Deutschen Jugendinstituts bietet Fachkräften in Praxis, Politik und Verwaltung Informationen über innovative Modellversuche und Regelangebote zur beruflichen und sozialen Integration von benachteiligten Jugendlichen. Sie dokumentiert Projekte aus den Jahren 1998-2002.

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    Niedrigbildung und Erwerbstätigkeit (01.01.2007)

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
    Helbig, Marcel

    Beschreibung

    Im Projekt steht die Niedrigbildung und Erwerbstätigkeit im Mittelpunkt. Dabei interessiert, inwieweit Qualifizierungsmaßnahmen für bildungsarme Jugendliche in Deutschland, etwa das Berufsgrundbildungsjahr oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit, die Eingliederung in den Arbeitsmarkt erleichtern oder erschweren. Im internationalen Vergleich werden darüber hinaus Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Übergangschancen von Niedrigqualifizierten analysiert und Lösungsansätze zur Verbesserung der Erwerbschancen Niedrigqualifizierter ausgearbeitet.

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    Längsschnittstudien Schule - Beruf für regionales Übergangsmanagement (01.01.2007)

    Deutsches Jugendinstitut
    Reißig, Birgit Dr.
    Quelle: Projekthomepage beim DJI

    Beschreibung

    Die Wege in Berufsausbildung und Erwerbsarbeit sind für Jugendliche, die nur die Sekundarstufe I der allgemeinbildenden Schule besuchen, in den letzten Jahren komplizierter geworden. Wenn diese Jugendlichen keine passenden, an ihren Voraussetzungen, Zielen und Lebenslagen anknüpfenden Anschlüsse finden, laufen sie Gefahr, dass ihre Wege sich als Umwege oder Sackgassen erweisen. Eine wirksame Abstimmung von Politiken, Programmen und Angeboten und zwar auf lokaler bzw. regionaler Ebene, also ein kohärentes lokales/regionales Übergangsmanagement, so die Ausgangshypothese des Projekts, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass diesen Jugendlichen die Übergänge in Ausbildung und Erwerbsarbeit gelingen.>> Um eine Datenbasis für ein solches Übergangsmanagement zu erhalten, werden exemplarisch in einer Reihe von Kommunen (Frankfurt/Oder, Halle/Saale, Jena, Leipzig, München und Stuttgart) Daten über die Übergangswege dieser Schulabgänger erhoben. Methoden: Es wurde ein Untersuchungsdesign entwickelt und erprobt, das Informationen zu den Übergängen von Jugendlichen von der Schule in die Berufsausbildung systematisch erhebt und zeitnah für politische Entscheidungen bereitstellt.>> Um eine Datenbasis für lokales Übergangsmanagement zu erhalten, werden in Frankfurt/Oder, Halle/Saale, Jena, Leipzig, München und Stuttgart Daten über die Übergangswege dieser Schulabgänger erhoben. Dazu werden alle bzw. eine repräsentative Stichprobe der Schulabgänger/innen beginnend mit einer schriftlichen Basiserhebung im Klassenverband in regelmäßigen zeitlichen Abständen per Computer gestütztem Telefoninterview (CATI) nach ihrem Bildungsverlauf, nach einer Einschätzung ihrer Situation und nach ihren weiteren Plänen befragt.>> Ferner werden mittels einer Schulleiterbefragung und qualitativen Interviews in Stuttgart und Leipzig die von den Schulen praktizierten Förderstrategien erhoben um aufzuklären, welche Effekte welche Förderstrategien für das Gelingen von Übergängen in Ausbildung oder a

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    Berufsausbildungsvorbereitung in Betrieben (01.03.2006)

    Bundesinstitut für Berufsbildung
    Seyfried, Brigitte

    Beschreibung

    Seit 2003 sind Berufsausbildungsvorbereitung und Qualifizierungsbausteine im Berufsbildungsgesetz (BBiG) verankert. Im Juni 2004 wurde das Sonderprogramm Einstiegsqualifizierung (EQJ) als Unterpunkt des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland - befristet für zunächst drei Jahre - vereinbart. In diesem Programm wurden auch vergleichbare Berufseinstiegsangebote der Wirtschaft in der Berufsausbildungsvorbereitung im Sinne des BBiG gefördert. Die hierbei zu fördernde Zielgruppe sind lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Personen, die während der Maßnahme durch umfassende sozialpädagogische Betreuung und Unterstützung begleitet werden müssen (Paragraph 68 (1) BBiG). Die Förderung der sozialpädagogischen Betreuung kann bei den Arbeitsagenturen beantragt werden. Das Projekt, verstanden als erkundende Studie, hatte zum Ziel, durch telefonische Interviews Informationen zur konkreten Gestaltung der Berufsausbildungsvorbereitung in Betrieben, vor allem aber zur Zusammenarbeit mit der sozialpädagogischen Betreuung und zum Einsatz von Qualifizierungsbausteinen zusammenzutragen und zu bündeln bzw. zu systematisieren. Durch die zum 01.10.2007 erfolgte vierte Änderung im Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III) wurden die sozialpädagogische Betreuung und die organisatorische Unterstützung betrieblicher Ausbildungsvorbereitung (und Ausbildung) zugunsten von lernbeeinträchtigten oder sozial benachteiligten Jugendlichen neu geregelt. Methoden: Der Adressenzugang zu den Betrieben erfolgte über die Bundesagentur für Arbeit (BA). Von der BA wurden die Daten der Betriebe erbeten, die eine Förderung der sozialpädagogischen Betreuung nach Paragraph 421m SGB III beantragt und erhalten haben. Bis November 2006 wurden dem BIBB in zwei Lieferungen insgesamt 370 Betriebsanschriften inklusive Telefonnummer von der BA überlassen. Nach vorgenommenen Reduzierungen und aufgrund eigener Recherchen und Informationen vonseiten mancher Firmen neu hinzugekommenen A

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