Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Übergang junger Rehabilitanden von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt (2016)
Zitatform
Reims, Nancy & Stefan Gruber (2016): Übergang junger Rehabilitanden von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 10-23., 2016-03-01.
Abstract
"Die vorliegende Studie zielt auf die Beantwortung der Frage, ob und inwiefern Ausbildungsabsolventen und Ausbildungsabsolventinnen der Ersteingliederung in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) am ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Von Interesse sind dabei vor allem der zeitliche Verlauf bis zur Ersteingliederung, determinierende Faktoren für den erfolgreichen Übergang in den Arbeitsmarkt sowie der Verbleib im ersten Beschäftigungsverhältnis. Der Arbeitsmarktübergang und die Beschäftigungsnachhaltigkeit wurden hierbei mithilfe von Ereignisanalysen beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Viertel der Absolventen und Absolventinnen direkt nach Beendigung der Ausbildung eine Beschäftigung aufnehmen. Insgesamt finden zwei Drittel von ihnen im gesamten Beobachtungszeitraum in Beschäftigung. Für den erfolgreichen Eintritt in Beschäftigung finden sich ähnliche Faktoren wie sie aus der Forschung zu nichtbehinderten Auszubildenden bekannt sind: ein hoher Bildungsabschluss, eine erfolgreich abgeschlossene (betriebliche) Berufsausbildung, hohe Mobilität und gute strukturelle Rahmenbedingungen. Im Hinblick auf die Beschäftigungsnachhaltigkeit sind Gruppenunterschiede in der Art der Behinderung und nach individueller Erwerbserfahrung zu beobachten. Menschen mit einer körperlichen Behinderung und Personen mit kurzer Arbeitslosigkeits- und Krankheitsdauer nach Ausbildungsende verbleiben länger in der ersten Erwerbsphase als Personen mit andersartiger Behinderung und längeren Zeiten in Arbeitslosigkeit oder Krankheit." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Junge Menschen mit psychischen Behinderungen in der beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit (2016)
Zitatform
Tophoven, Silke, Nancy Reims, Kathrin Marie Schlenker & Anita Tisch (2016): Junge Menschen mit psychischen Behinderungen in der beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation : 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (DRV-Schriften, 109), S. 273-275, 2015-12-21.
Abstract
"Die berufliche Rehabilitation soll als sozialpolitisches Instrument die Integration behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen in den Arbeitsmarkt fördern. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist eine der größten Trägerinnen beruflicher Rehabilitation. Im Bereich der beruflichen Ersteingliederung junger Menschen in den Arbeitsmarkt, ist die BA nahezu alleinige Trägerin. Bereits bekannt ist, dass junge Menschen in Ersteingliederung besonders häufig Lernbehinderungen aufweisen (Dony et al., 2012). Vor dem Hintergrund der allgemeinen Zunahme psychischer Erkrankungen bei Erwerbspersonen ist zu prüfen, inwiefern dies auch schon auf vergleichsweise junge Personen zutrifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wege zur inklusiven Berufsbildung (2015)
Bylinski, Ursula;Zitatform
Bylinski, Ursula (2015): Wege zur inklusiven Berufsbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 2, S. 10-14.
Abstract
"Mit der UN-Konvention über die 'Rechte von Menschen mit Behinderungen' - die Deutschland 2009 ratifiziert hat - ist das Thema Inklusion sowohl bildungspolitisch als auch fachwissenschaftlich in den Fokus gerückt. Inklusion zielt auf gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihren individuellen Dispositionen. Im Beitrag werden Hintergründe des Inklusionskonzepts sowie Implikationen für die Berufsbildung dargestellt. Ausgehend von Exklusionsrisiken werden Ansatzpunkte zur Entwicklung von Inklusionsstrategien auf unterschiedlichen Handlungsebenen skizziert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Longitudinal outcomes of Project SEARCH in upstate New York (2015)
Christensen, JulieJ.; Riehle, Erin; Hetherington, Susan; Daston, Maryellen;Zitatform
Christensen, JulieJ., Susan Hetherington, Maryellen Daston & Erin Riehle (2015): Longitudinal outcomes of Project SEARCH in upstate New York. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 3, S. 247-255. DOI:10.3233/JVR-150746
Abstract
"Background: Project SEARCH is a successful job readiness program for high school students with disabilities, ages 18 - 21, and is recognized for its innovative approach and collaborative efforts between business, education and vocational rehabilitative services. Project SEARCH employment outcomes far exceed the national average rate of employment for people with disabilities, with a 68% success rate in transitioning students from high school into competitive employment. However, little is known about the long term employment outcomes for the young people who have completed the training program.
Objective: This study, that includes longitudinal data collected from three Project SEARCH sites in Upstate New York that have an impressive 83% success rate overall, provides the first longitudinal analysis of the impact of Project SEARCH.
Conclusion: Data collected as part of this 5-year evaluation project indicate promising trends; and support the notion that the Project SEARCH model is successfully preparing young students with disabilities with the skills necessary to both obtain and retain employment in integrated work settings. While these findings are promising, further research is needed to substantiate the reported outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
The workplace discrimination experiences of older workers with disabilities: results from the national EEOC ADA research project (2015)
Zitatform
Cichy, Kelly E., Jian Li, Brian T. McMahon & Phillip D. Rumrill (2015): The workplace discrimination experiences of older workers with disabilities. Results from the national EEOC ADA research project. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 43, H. 2, S. 137-148. DOI:10.3233/JVR-150763
Abstract
"Background: In this study, investigators examined the employment discrimination experiences of older workers (55 and over) with disabilities in comparison to younger adult workers with disabilities.
Objective: To examine age as a differential indicator of demographic characteristics of the Charging Parties, characteristics of Employers against whom allegations were filed, the discrimination issues alleged to occur, and the legal outcome of allegation investigations.
Methods: The study utilized data from the Integrated Mission System of the U.S. Equal Employment Opportunity Commission (EEOC).
Results: Findings indicate that allegations filed by older Charging Parties were more likely to come from males and Caucasians and to involve more nonparalytic orthopedic, cardiovascular, vision, hearing, endocrinological, respiratory, and other age-related impairments. Allegations filed by older Charging Parties involved fewer mental health concerns, substance use disorders, blood and immune disorders, developmental disabilities, and chronic illnesses such as multiple sclerosis and epilepsy. Allegations filed by older workers were less likely to involve involuntary termination and more likely to involve work assignments, the terms and conditions of employment, layoff, and involuntary retirement. No significant differences in the proportions of allegations were observed related to the size of respondent employers or the outcomes of the EEOC's investigatory process.
Conclusions: Results suggest that many of the workplace discrimination experiences of people with disabilities are common across age groups, and that partial support is evident for 'double jeopardy' in the treatment of older workers with disabilities. Implications for policy and practice are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Inklusion in der beruflichen Ausbildung (2015)
Erdsiek-Rave, Ute; Kvaic, Angelika; Labusch-Schönwandt, Gerhard; Arnade, Sigrid; Lösekrug-Möller, Gabriele; Bauer, Thomas K. ; John-Ohnesorg, Marei; Baethge, Martin; Grote, Annetraud; Bylinski, Ursula;Zitatform
(2015): Inklusion in der beruflichen Ausbildung. (Schriftenreihe des Netzwerk Bildung), Berlin, 99 S.
Abstract
"Immer mehr Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen besuchen gemeinsam Kitas und Schulen. Mit steigendem Alter stehen den Lernenden mit Handicap jedoch immer weniger Angebote zur Verfügung. Was in der Kita recht gut gelingt, ist längst noch nicht Standard an allen Schulen, geschweige denn in der beruflichen Bildung oder an der Hochschule.
Die vorliegende Publikation gibt auf Grundlage der Konferenz des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. September 2014 in Berlin einen Überblick über die aktuelle Situation in der beruflichen Bildung, über rechtliche Fragen und mögliche nächste Schritte. Die Autorinnen der Beiträge fordern transparente Strukturen und zeigen Wege auf, wie Berufsorientierung, Berufsberatung und die Vermittlung von Ausbildungsstellen gelingen können - auch und gerade zum Abbau von Barrieren." (Textauszug, IAB-Doku);
Inhalt:
Gabriele Lösekrug-Möller: Menschen mit Behinderungen müssen die Chance erhalten, ihr Bestes zu geben (19-24); Ute Erdsiek-Rave: Von der UN-Konvention bis zur Kampagne "Inklusion gelingt" (27-34);
Martin Baethge: Bildungsbericht 2014: Inklusion in der beruflichen Bildung (39-45);
Ursula Bylinski: Inklusive Berufsbildung: Vielfalt aufgreifen - alle Potenziale nutzen! (47-58);
Gerhard Labusch-Schönwandt: Die sozialrechtliche und sozialpolitische Perspektive: Nachhaltige Erwerbsperspektive durch Vernetzung der Akteure (61-67);
Angelika Kvaic: Netzwerkpartnerschaften in der beruflichen Bildung (69-76);
Sigrid Arnade: Perspektiven zum Abbau von Barrieren und Teilhabehemmnissen für Menschen mit Behinderungen (79-81);
Thomas Bauer: Berufliche Bildung in der Werkstatt für behinderte Menschen (83-88);
Annetraud Grote: !nkA - Gleichberechtigter Zugang zur dualen Berufsausbildung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung (89-94). -
Literaturhinweis
Schritte und Hindernisse auf dem Weg zu einem inklusiven Ausbildungssystem (2015)
Hirschberg, Marianne;Zitatform
Hirschberg, Marianne (2015): Schritte und Hindernisse auf dem Weg zu einem inklusiven Ausbildungssystem. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 3, S. 60-71.
Abstract
"Die gemeinsame Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen wird seit Jahrzehnten von vielen Pädagog/innen in Deutschland als Mittel zur optimalen Förderung und zur Durchsetzung der sozialen Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderungen favorisiert' Aber was bringt ein inklusives Schulsystem, wenn der Übergang in Ausbildung und Beruf nicht inklusiv gestaltet ist?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Inklusion auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2015)
Zitatform
Klinkhammer, Dennis & Mathilde Niehaus (2015): Betriebliche Inklusion auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. In: H. Biermann (Hrsg.) (2015): Inklusion im Beruf (Inklusion in Schule und Gesellschaft, 03), S. 180-215.
Abstract
Die Autoren konstatieren erste inklusive Veränderungen im allgemeinbildenden Schulwesen, was sich am steigenden Anteil der integrativ beschulten Schüler mit Förderbedarf ablesen lässt. Im nachfolgenden Ausbildungssystem gibt es ein bedarfs- und zielgruppenspezifisches Rehabilitationssystem. Jedoch fehlt eine direkte Anbindung an den Ausbildungsmarkt und den ersten Arbeitsmarkt, da nur wenige behinderte Jugendliche eine betriebliche Berufsausbildung absolvieren. Positiv bewerten die Autoren den Beschäftigungszuwachs von Behinderten auf dem ersten Arbeitsmarkt, der jedoch vor allem ältere Arbeitnehmer betrifft. Hierzu tragen auch die Instrumentarien Integrationsvereinbarung und betriebliches Eingliederungsmanagement sowie betriebliche Schwerbehindertenvertretungen bei. (IAB)
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Literaturhinweis
"The right to make choices": how vocational rehabilitation can help young adults with disabilities increase self-determination and avoid guardianship (2015)
Martinis, Jonathan G.;Zitatform
Martinis, Jonathan G. (2015): "The right to make choices". How vocational rehabilitation can help young adults with disabilities increase self-determination and avoid guardianship. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 3, S. 221-227. DOI:10.3233/JVR-150742
Abstract
"Background: Research has consistently shown that self-determination, a person's authority and opportunity to make life choices, is a key element for a meaningful and independent life. Nevertheless, many young adults with disabilities are placed in overbroad or undue guardianships - guardianships imposed on people who have the capacity to make their own decisions or who can use less-restrictive alternatives to guardianship - denying them their right to make fundamental choices about where they live, what they do, and with whom they interact.
Objective: This article gives an overview of the negative implications of overbroad or undue guardianship, the benefits of self-determination, and ways Vocational Rehabilitation (VR) supports and services can provide employment-based education and training to help young adults with disabilities develop and demonstrate self-determination, gain independent living skills, and overcome any perceived need for guardianship.
Conclusion: People with disabilities who are encouraged and supported to make their own decisions are better employed at higher salaries and more independent. VR supports and services focused on employment-based" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Coaching disadvantaged young people: evidence from firm level data (2015)
Zitatform
Mohrenweiser, Jens & Friedhelm Pfeiffer (2015): Coaching disadvantaged young people. Evidence from firm level data. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 235, H. 4/5, S. 459-473. DOI:10.1515/jbnst-2015-4-508
Abstract
"In Germany, apprenticeship training firms currently face a shrinking number of qualified school leavers because of smaller birth cohorts and an increasing proportion of school leavers aiming for higher education. This paper investigates whether a programme that supports firms to train disadvantaged youth can reduce recruiting difficulties in apprentice training firms. Based on unique firm-level data from the metal and electronic industry in Baden-Württemberg from 2010 to 2013, we apply instrumental variable and difference-in-difference estimations and find no significant short-term causal impact of the programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Nachteilsausgleich für behinderte Menschen in der dualen Berufsausbildung (2015)
Vollmer, Kirsten;Zitatform
Vollmer, Kirsten (2015): Nachteilsausgleich für behinderte Menschen in der dualen Berufsausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 2, S. 36-37.
Abstract
"Die im BBiG und in der HwO enthaltene Verpflichtung zum 'Nachteilsausgleich' ermöglicht es behinderten Menschen u.a., einen staatlich anerkannten, regulären Ausbildungsberuf zu ergreifen und einen entsprechend qualifizierten Berufsabschluss zu erwerben. Die folgenden Ausführungen zeigen, was sich hinter dem Begriff 'Nachteilsausgleich' verbirgt und wie die Inklusion behinderter Menschen dadurch gelingen kann." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Inklusive Berufsausbildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Realisierungschancen aus Sicht von Berufsbildungsexperten (2014)
Enggruber, Ruth; Ulrich, Joachim Gerd; Gei, Julia;Zitatform
Enggruber, Ruth, Julia Gei & Joachim Gerd Ulrich (2014): Inklusive Berufsausbildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Realisierungschancen aus Sicht von Berufsbildungsexperten. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 43, H. 4, S. 40-43.
Abstract
"Aus Sicht der UNESCO bedeutet Inklusion im Sinne des Leitmotivs 'Bildung für alle', dass alle Menschen - unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen - die Möglichkeit haben, an hochwertiger Bildung teilzuhaben. Für die duale Berufsausbildung hieße dies, allen ausbildungsinteressierten jungen Menschen nach Verlassen der Schule unmittelbaren Zugang zu gewähren, ohne zuvor im Übergangsbereich ihre 'Ausbildungsreife' herzustellen. Eine entsprechende Umgestaltung des Ausbildungssystems wäre allerdings sehr voraussetzungsvoll. Der Beitrag beschreibt, wie Berufsbildungsexperten auf einen solchen Vorstoß reagieren und wie sie dessen Realisierungschancen beurteilen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Intermediate work outcomes for adolescents with high-incidence disabilities (2014)
Rojewski, Jay W.; Lee, In Heok; Gregg, Noel;Zitatform
Rojewski, Jay W., In Heok Lee & Noel Gregg (2014): Intermediate work outcomes for adolescents with high-incidence disabilities. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 37, H. 2, S. 106-118. DOI:10.1177/2165143412473352
Abstract
"A longitudinal sample from the Educational Longitudinal Study of 2002 was used to determine differences in work outcomes between (a) individuals with learning disabilities or emotional-behavior disorders and (b) individuals with or without disabilities. Twelve factors were arranged into individual, family, school-peer, and community categories. Individuals with high-incidence disabilities were more likely to be unemployed, whereas those without disabilities were more likely to be employed for 20 hr or more per week. A limited number of risk factors were significant contributors of work outcomes. Ordered logistic regression revealed individuals with high-incidence disabilities and all women experienced less positive work outcomes. Parental discussions with children about work plans enhanced the likelihood of positive work outcomes, but only for adolescents without disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The effects of childhood ADHD on adult labor market outcomes (2013)
Fletcher, Jason;Zitatform
Fletcher, Jason (2013): The effects of childhood ADHD on adult labor market outcomes. (NBER working paper 18689), Cambridge, Mass., 39 S. DOI:10.3386/w18689
Abstract
"While several types of mental illness, including substance abuse disorders, have been linked with poor labor market outcomes, no current research has been able to examine the effects of childhood ADHD. As ADHD has become one of the most prevalent childhood mental conditions, it is useful to understand the full set of consequences of the illness. This paper uses a longitudinal national sample, including sibling pairs, to show important labor market outcome consequences of ADHD. The employment reduction is between 10-14 percentage points, the earnings reduction is approximately 33%, and the increase in social assistance is 15 points, which are larger than many estimates of the black-white earnings gap and the gender earnings gap. A small share of the link is explained by education attainments and co-morbid health conditions and behaviors. The results also show important differences in labor market consequences by family background and age of onset. These findings, along with similar research showing that ADHD is linked with poor education outcomes and adult crime, suggest that treating childhood ADHD can substantially increase the acquisition of human capital." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Inklusion durch betriebliche Ausbildung (2013)
Galiläer, Lutz; Ufholz, Bernhard;Zitatform
Galiläer, Lutz & Bernhard Ufholz (2013): Inklusion durch betriebliche Ausbildung. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 63, H. 3, S. 36-42.
Abstract
"Für Jugendliche mit Behinderung ist es schwer, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Oftmals benötigen sie Unterstützung durch einen Bildungsträger oder ein Berufsbildungswerk. Eine außerbetriebliche Ausbildung wiederum erschwert den Einstieg in Beschäftigung. Bessere Teilhabemöglichkeiten ergäben sich dann, wenn mehr Betriebe sich an der Ausbildung von Jugendlichen mit Handicap beteiligen würden. Dieses Ziel hat sich das Projekt TrialNet gesetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prekäre Übergänge?: Erwachsenwerden unter den Bedingungen von Behinderung und Benachteiligung (2013)
Thielen, Marc; Doose, Stefan; Granato, Mona ; Bindl, Anne-Kristin; Uphoff, Gerlinde; Schnell, Irmtraud; Katzenbach, Dieter; Walther, Andreas ; Kauz, Olga; Biermann, Horst; Schellong, Yvonne;Zitatform
Thielen, Marc, Dieter Katzenbach & Irmtraud Schnell (Hrsg.) (2013): Prekäre Übergänge? Erwachsenwerden unter den Bedingungen von Behinderung und Benachteiligung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 164 S.
Abstract
"Der Statuswechsel vom Jugend- ins Erwachsensein vollzieht sich bei Adressaten sonderpädagogischer Förderung in prekären Übergangsprozessen. Während benachteiligte junge Menschen kaum an den gesellschaftlichen Gestaltungsoptionen partizipieren, unterliegen junge Menschen mit Behinderung institutionellen Beschränkungen. Die Buchbeiträge beleuchten theoretische Zugänge erziehungs- und sozialwissenschaftlicher Übergangsforschung und diskutieren aktuelle Entwicklungen in der Benachteiligtenförderung sowie der beruflichen Rehabilitation. Ebenso werden pädagogische Konzepte betrachtet und besondere Übergangshürden ausgewählter Zielgruppen reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Transition from school to work: where are we and where do we need to go? (2013)
Zitatform
Wehman, Paul (2013): Transition from school to work. Where are we and where do we need to go? In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 36, H. 1, S. 58-66. DOI:10.1177/2165143413482137
Abstract
"As children become teenagers and move into early adulthood, there are many transitions they face. For young people with disabilities, this is no different except that there are invariably additional complex challenges that must be overcome. Evidence-based research is the foundation for best transition practices, but too many studies seem abstract, distant, and far removed from their classroom or school world. This article seeks to overcome the abstract by describing evidence-based transition research and recent findings. Teachers' classroom needs are highlighted with special emphasis on how research can be useful for them on a day-to-day basis. Finally, we highlight six guidelines for helping implement best practices in transition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Junge Rehabilitanden zwischen Schule und Erwerbsleben: Maßnahmen der beruflichen Ersteingliederung anhand empirischer Befunde aus der IAB-Panelbefragung der Rehabilitanden 2007 und 2008 (2012)
Zitatform
Beyersdorf, Joanna & Angela Rauch (2012): Junge Rehabilitanden zwischen Schule und Erwerbsleben. Maßnahmen der beruflichen Ersteingliederung anhand empirischer Befunde aus der IAB-Panelbefragung der Rehabilitanden 2007 und 2008. (IAB-Forschungsbericht 14/2012), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"In dem Forschungsbericht werden die Maßnahmeteilnahmen beruflicher Rehabilitanden im Rahmen der Ersteingliederung bei der Bundesagentur für Arbeit untersucht. Datengrundlage ist eine IAB-Befragung von Rehabilitanden, die im Jahr 2006 eine Maßnahme bei der Bundesagentur für Arbeit abgeschlossen haben. Im Fokus steht die sequenzanalytische Auswertung der Maßnahmen beruflicher Rehabilitation, die im Kontext der erwerbsbiographischen Statuspassage in den ersten fünf Jahren nach Verlassen des allgemeinbildenden Schulsystems betrachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Predictors of postschool employment outcomes for young adults with severe disabilities (2012)
Zitatform
Carter, Erik W., Diane Austin & Audrey A. Trainor (2012): Predictors of postschool employment outcomes for young adults with severe disabilities. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 23, H. 1, S. 50-63. DOI:10.1177/1044207311414680
Abstract
"Although entry into the world of work is a prominent marker of postschool success in the United States, students with severe disabilities often leave high school without the skills, experiences, and supports that lead to meaningful employment. The authors examined the extent to which an array of student, family, and school factors was associated with employment during the 2 years following high school. Having held a paid, community-based job while still in high school was strongly correlated with postschool employment success. In addition, being male and having more independence in self-care, higher social skills, more household responsibilities during adolescence, and higher parent expectations related to future work were all associated with increased odds of employment after school for young adults with severe disabilities. Implications for transition policy and practice are presented along with recommendations for future research addressing the career development of youth with intellectual disabilities, multiple disabilities, and autism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
lnklusion junger Menschen mit Behinderung durch berufliche Rehabilitation (2012)
Eser, Karl-Heinz;Zitatform
Eser, Karl-Heinz (2012): lnklusion junger Menschen mit Behinderung durch berufliche Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 26, H. 1, S. 20-36.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag wurde ursprünglich von der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischen Jugendsozialarbeit (BAG KJS) für die Zeitschrift 'Dreizehn' erbeten. Er geht unter verschiedenen Aspekten der Zielfrage nach, ob berufliche Rehabilitation beispielsweise in Berufsbildungswerken als Sonderweg einen Beitrag zur Inklusion und Teilhabe junger Menschen mit Behinderung am Gesellschafts- und Arbeitsleben leisten kann. Es wird deutlich, dass diese sozialrechtliche Leistung eine passgenau individualisierte und handlungsorientierte Berufsbildung ermöglicht, die einen qualifizierten Schulabschluss einschließt und dazu beiträgt, den künftigen Fachkräftebedarf zu sichern und - zeitlich versetzt - die Sozialsysteme zu entlasten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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