Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Handwerk: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (2015)
Glasl, Markus;Zitatform
Glasl, Markus (2015): Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Handwerk. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. München, 46 S.
Abstract
Wie die schriftliche Befragung von 371 Handwerksunternehmern gezeigt hat, gibt es im Handwerk weitestgehend keine Vorbehalte gegenüber behinderten Mitarbeitern. Im Gegenteil, ihr Beitrag zur Wertschöpfung und ihre Arbeitsleistungen werden geschätzt und geachtet. Im Großteil der Betriebe nehmen sie dieselben Aufgaben wahr wie ihre nichtbehinderten Kollegen und erledigen diese auch eigenständig und ohne größeren Unterstützungsbedarf. Diese positive Einstellung zur Beschäftigung von behinderten Menschen zeigt sich auch in der Tatsache, dass dreiviertel aller Handwerksbetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern zumindest einen Schwerbehinderten beschäftigen. Die Befragung hat des Weiteren bestätigt, dass es in Handwerksbetrieben ein hohes Maß an Loyalität zu den Mitarbeitern gibt. Vier von fünf Unternehmern gaben an, im Falle einer neu auftretenden Behinderung bei einem Mitarbeiter, diesen unbedingt weiterbeschäftigen zu wollen. Bei den Rahmenbedingungen sehen viele Handwerksbetriebe noch deutlichen Verbesserungsbedarf. So fühlen sich viele Betriebe schlecht informiert und befürchten arbeitsrechtliche Probleme und wirtschaftliche Nachteile infolge eines höheren Krankenstandes sowie des zusätzlichen Urlaubsanspruches von Menschen mit Behinderung. Im Zusammenhang mit der geringen Zahl an behinderten Arbeitsplatzbewerbern kritisieren viele Betriebe die fehlende Initiative der schwerbehinderten Menschen sowie die mangelnde Aktivität der Agentur für Arbeit. (IAB)
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Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Including employees with disabilities in workplace cultures: strategies and barriers (2015)
Hagner, David; Phillips, Kimberly; Dague, Bryan;Zitatform
Hagner, David, Bryan Dague & Kimberly Phillips (2015): Including employees with disabilities in workplace cultures. Strategies and barriers. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 58, H. 4, S. 195-202. DOI:10.1177/0034355214544750
Abstract
"Assisting individuals with disabilities to become socially included in the workplace is an important rehabilitation goal. This article reports the results of a descriptive study of the workplace cultures where individuals with disabilities are employed, the inclusion of employees within those cultures, the strategies used by employment specialists to promote inclusion, and the barriers encountered in the process. Fifty-three employment specialists who had successfully completed online training on analyzing workplace cultures and planning support strategies selected an individual they provided support to and completed an assessment instrument during the course of their visits to and contacts with the workplace. The distribution of workplace culture strength was bimodal, comprising a larger group with weaker cultures and a smaller group with stronger cultures. Individuals with disabilities were included in a mean of 83% of their workplace cultures. Employment specialists reported about twice as many barriers as strategies, indicating that they viewed most inclusion difficulties as beyond their role and function. The implications of these findings for job placement and support services are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
New perspectives on health, disability, welfare and the labour market: special issue (2015)
Zitatform
(2015): New perspectives on health, disability, welfare and the labour market. Special issue. In: Social Policy and Administration, Jg. 49, H. 2, S. 139-298.
Abstract
"More than 2.4 million people of working age in the UK are out of work and claiming 'incapacity' or disability benefits (DBs). Reducing the high levels of benefit claiming among those with health limitations and disabilities has been a priority for successive governments (Lindsay and Houston 2013). Other countries of the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), ranging from Sweden, with its 'social democratic' welfare state (Hagelund and Bryngelson 2014), to the 'liberal' USA also report high rates of disability claiming, and have similarly prioritized measures to bring down welfare rolls (Milligan 2012). Given this context, policy debates have focused an both reforms to the administration of DBs and the content of targeted activation (Bannink 2014).
There is a need for continuing interdisciplinary research an the nature of the 'disability benefits problem' and the efficacy of current policy solutions and public services. This Special Issue brings together researchers who seek to explore the distinctive, yet interrelated, elements of die problems faced by disability claimants, and evaluate related policies and services." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe (Partizipation) von Menschen mit schwerer motorischer Bewegungseinschränkung und schwerer Kommunikationsbeeinträchtigung: Analyse qualitativer Fallstudien und -beschreibungen (2015)
Renner, Gregor;Zitatform
Renner, Gregor (2015): Berufliche Teilhabe (Partizipation) von Menschen mit schwerer motorischer Bewegungseinschränkung und schwerer Kommunikationsbeeinträchtigung. Analyse qualitativer Fallstudien und -beschreibungen. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 66, H. 6, S. 289-301.
Abstract
"Zu den Berufschancen von Menschen mit schwerer motorischer Bewegungseinschränkung und schwerer Kommunikationsbeeinträchtigung in Deutschland liegen bisher keine belastbaren Daten vor. Es gibt jedoch eine Reihe von Fallbeschreibungen. Ziel dieser Studie ist eine Auswertung der Fallbeschreibungen, um einen ersten Eindruck der Beschäftigungssituation dieser Zielgruppe zu erhalten und weitere Forschungsbedarfe abzuleiten. Als Forschungsmethode kommen die systematische Recherche nach Fallbeschreibung und eine qualitative und quantitative Analyse der Recherche-Ergebnisse zum Einsatz. Im Ergebnis zeigen sich in der internationalen Literatur einige erfolgreiche Beispiele der beruflichen Integration, während aus Deutschland kein dokumentierter Fall eines unterstützt kommunizierenden Erwachsenen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermittelt werden konnte Die berufliche Teilhabe von Menschen mit Bedarf an Unterstützter Kommunikation ist möglich, wird in Deutschland derzeit jedoch durch massive Partizipationsbarrieren verhindert. Erheblicher Bedarf an Forschung und innovativen Praxisprojekten besteht, um diese Situation im Sinne des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) zu ändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rahmenbedingungen der Beschäftigung von Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt: erste Ergebnisse einer Fragebogenerhebung als Teilfragestellung der empirischen Studie "MEGBAA" (2014)
Fischer, Erhard; Kießling, Christina; Gebert, Tina;Zitatform
Fischer, Erhard, Tina Gebert & Christina Kießling (2014): Rahmenbedingungen der Beschäftigung von Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Erste Ergebnisse einer Fragebogenerhebung als Teilfragestellung der empirischen Studie "MEGBAA". In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 65, H. 6, S. 212-217.
Abstract
"Im Rahmen der derzeit am Lehrstuhl für Pädagogik bei Geistiger Behinderung der Universität Würzburg durchgeführten 'MEGBAA'-Studie wurde ein Fragebogen entwickelt, der sich an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit geistiger Behinderung richtet, die sozialversicherungspflichtig auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt sind. Das Anliegen der Fragebogenerhebung bestand vorrangig darin, eine quantitative Datengrundlage zur Arbeitsplatzsituation der befragten Personen zu schaffen, auf deren Basis individuelle qualitative Befragungen stattfinden sollen, die als Schwerpunkt der Studie anzusehen sind. In vorliegendem Artikel werden die wichtigsten Ergebnisse der Fragebogenerhebung dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die berufliche Integration von unterstützt kommunizierenden Menschen in Deutschland: Ergebnisse einer empirischen Studie (2014)
Ivanecic, Verena; Orthmann Bless, Dagmar;Zitatform
Ivanecic, Verena & Dagmar Orthmann Bless (2014): Die berufliche Integration von unterstützt kommunizierenden Menschen in Deutschland. Ergebnisse einer empirischen Studie. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 65, H. 10, S. 385-391.
Abstract
"Über die berufliche Eingliederung von unterstützt kommunizierenden Menschen in Deutschland liegen bisher kaum empirische Erkenntnisse vor. Mittels einer computergestützten Befragung werden die berufliche Situation von unterstützt kommunizierenden Menschen in Deutschland erhoben und Zusammenhänge mit Kommunikationssituation, Hilfebedarf und formaler Bildung exploriert. Die berufliche Integration unterstützt Kommunizierender vollzieht sich derzeit überwiegend in geschützten Werkstätten und Tagesfördereinrichtungen. Keiner der 33 Probanden ist in den ersten Arbeitsmarkt integriert. Ein erheblicher Teil der Personengruppe ist gänzlich aus dem beruflichen Bereich ausgeschlossen. Besonders der Hilfebedarf für die Alltagsbewältigung und die Kommunikationssituation stehen im Zusammenhang mit der beruflichen Situation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zugang zum Allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen: Bestandsaufnahme und Ergebnisse einer Expertise im Auftrag der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes (2014)
Kardorff, Ernst von; Ohlbrecht, Heike;Zitatform
Kardorff, Ernst von & Heike Ohlbrecht (2014): Zugang zum Allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen. Bestandsaufnahme und Ergebnisse einer Expertise im Auftrag der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 3, S. 267-287.
Abstract
"Auf dem Hintergrund des Forschungsstandes zum Zugang (schwer-) behinderter Menschen zum Allgemeinen Arbeitsmarkt sowie aktueller Programme zur Förderung der Arbeitsmarktinklusion im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention werden die zentralen Ergebnisse einer auf qualitativen Erhebungen beruhenden Expertise dargestellt, die im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum Themenjahr 2073 'Selbstbestimmt dabei. Immer' erstellt wurde. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel zwischen sozialpsychologischen (Vorurteile, Interaktionsprobleme), verfahrensbedingten und strukturellen Barrieren, die einer Teilhabe (schwer-) behinderter Arbeitssuchender und Arbeitnehmer/innen am Arbeitsleben entgegenstehen. Befragt wurden dabei Unternehmen unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlicher Erfüllung der Beschäftigungsquote, Fachkräfte des Vermittlungssystems sowie arbeitssuchende und beschäftigte Menschen mit Behinderungen, Am Schluss des Beitrags finden sich aus den Ergebnissen abgeleitete Empfehlungen für die Politik, für Unternehmen, Fachkräfte und die betroffenen Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit als Identitätsziel: ein Modell von Möglichkeiten für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung (2014)
Koenig, Oliver;Zitatform
Koenig, Oliver (2014): Erwerbsarbeit als Identitätsziel. Ein Modell von Möglichkeiten für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Wiesbaden: Springer VS, 448 S. DOI:10.1007/978-3-658-05426-7
Abstract
"Inwieweit und auf der Basis welcher Faktoren ist es Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung möglich für sich Arbeit als Identitätsziel zu verhandeln? Auf der Basis von 18 rekonstruierten Lebensverläufen konstruiert Oliver Koenig das theoretische Modell von Enabling & Disabling. Es zeigt auf, wie durch spezifische Qualitäten unterschiedlicher Kontexte Personen der Zugang zu bestimmten Ressourcen ermöglicht oder vorenthalten wird. Die Akkumulation dieses 'Verhandlungskapitals' über den Lebenslauf ist schlussendlich mitentscheidend, ob die Personen in die Lage versetzt werden, die sie umgebenden Strukturen aktiv zu gestalten und für sich eigenständige Identitätsentwürfe entwickeln und realisieren können oder ob sie, in Ermangelung dieser Ressourcen, einen Beitrag zur Reproduktion der sozialen Konstruktion von Intellektueller Beeinträchtigung leisten. Das Modell soll auch verstanden werden als 'Anleitung' zur Systemtransformation, die Räume für praktischen und theoretischen Aktivismus und Identitätspolitik öffnen will." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pathways to employment: a national survey of adults with intellectual disabilities (2014)
Zitatform
Siperstein, Gary N., Miriam Heyman & Jeffrey E. Stokes (2014): Pathways to employment: a national survey of adults with intellectual disabilities. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 41, H. 3, S. 165-178. DOI:10.3233/JVR-140711
Abstract
"The federal government has invested billions of dollars to promote employment for adults with intellectual disabilities. Despite this investment, the employment rate within this population has remained stable during the recent decades.
The objective of this study is to identify characteristics of adults with intellectual disabilities who are employed, and to understand the paths towards employment for these individuals.
Respondents included a nationally representative sample of 1,055 parents/guardians of adult children (21 years of age or older) with an intellectual disability surveyed by Gallup. These parents/guardians were selected from approximately 341,000 households screened by Gallup. This methodology allowed for the inclusion of a sample of adults with ID who had never been in the labor force or even sought employment.
Several characteristics are associated with greater likelihood of employment, including younger age, early work experience, higher levels of adaptive behavior, and absence of emotional and behavioral problems. These characteristics are especially predictive of employment in a competitive setting, and relatively less predictive of sheltered employment. There is very little movement between the two types of employment settings: very few people currently in competitive employment ever worked in a sheltered setting.
The results from this study have clear implications for policies and programs. Young adults with intellectual disabilities need early opportunities to work in community settings. These community-based experiences must provide them with the opportunity to develop necessary adaptive, behavioral, and emotional skills. Finally, policy makers must recognize that sheltered employment is not a stepping-stone to employment in a competitive setting." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Potenziale von Menschen mit Behinderung erkennen, fördern und einsetzen: das ganzheitliche Personalmanagement der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg) (2013)
Behrens, Beatrix; Kühn, Michael;Zitatform
Behrens, Beatrix & Michael Kühn (2013): Potenziale von Menschen mit Behinderung erkennen, fördern und einsetzen. Das ganzheitliche Personalmanagement der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg). In: S. Böhm, M. K. Baumgärtner & D. J. G. Dwertmann (Hrsg.) (2013): Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung : Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt, S. 169-181.
Abstract
"Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat als Unterzeichnerin der deutschen Charta der Vielfalt im Rahmen ihres demografiesensiblen Personalmanagements mit dem Aufbau eines professionellen Diversity-Managements einen strategischen und integrativen Ansatz zur Förderung von Chancengleichheit entwickelt. Ein wichtiges Handlungsfeld ist hierbei - mit jahrzehntelanger Tradition - die Förderung von Menschen mit Behinderung. Beginnend mit der Rekrutierung fördert die BA die vielfältigen und unterschiedlichen Kompetenzen im Rahmen ihres Talentmanagements. Vielfältige Maßnahmen und Instrumente ermöglichen ein auf den individuellen Bedarf zugeschnittenes behinderungs- und alternsgerechtes Arbeiten und Lernen. Dreh- und Angelpunkt ist ein systematischer Leistungs- und Entwicklungsdialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter/-in. Hier wird die individuelle Entwicklung abgestimmt, aber auch die Gestaltung der Qualität der Arbeitsbeziehung und behinderungsspezifische Themen bis hin zum Einsatz technischer Hilfsmittel offen angesprochen. Berücksichtigt wird auch die individuelle Berufs- und Lebensplanung. Die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit über Kompetenzentwicklung einerseits und einer auf Prävention ausgerichteten Gesundheitsförderung andererseits, sind zentrale Handlungsfelder eines modernen Personalmanagements. Die BA verbindet mit ihrer Personalpolitik auch die Erwartung, die Arbeitgeberattraktivität für künftige Nachwuchs- und Fachkräfte (auch mit schwerer Behinderung) zu steigern; im Zeichen demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ein entscheidender Vorteil." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung: Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt (2013)
Zitatform
Böhm, Stephan, Miriam K. Baumgärtner & David J.G. Dwertmann (Hrsg.) (2013): Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung. Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt. Berlin: Springer, 373 S. DOI:10.1007/978-3-642-34784-9
Abstract
"Die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung ist ein zentrales, jedoch noch zu wenig beachtetes Thema des Personalmanagements. Das vorliegende Buch stellt Best-Practice-Beispiele aus dem ersten Arbeitsmarkt vor. Es entstand am Center for Disability and Integration der Universität St. Gallen (CDI-HSG). Inspiriert durch den 'Com(mitment) To Act(ion)'-Wettbewerb werden verschiedenste Unternehmensbeispiele zentralen Handlungsfeldern des Personalmanagements zugeordnet. Hierdurch sollen Führungskräften und Personalverantwortlichen geeignete Konzepte an die Hand gegeben werden, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung aktiv voran zu treiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Disability in the labour market: an exploration of concepts of the ideal worker and organisational fit that disadvantage employees with impairments (2013)
Zitatform
Foster, Deborah & Victoria Wass (2013): Disability in the labour market. An exploration of concepts of the ideal worker and organisational fit that disadvantage employees with impairments. In: Sociology, Jg. 47, H. 4, S. 705-721. DOI:10.1177/0038038512454245
Abstract
"The adverse employment effects that attach to disability are empirically well established. They are large and persistent. This is a conceptual article that investigates the source of this deep and enduring employment disadvantage. Debate begins by examining the origins of ideas that have shaped approaches to work study and have influenced concepts of what constitutes an ideal worker. Drawing on feminist critiques of organisational analysis that have highlighted the gendered character of processes, practices and values, it explores the relatively neglected position of disabled employees. With reference to transcripts from four Employment Appeal Tribunals brought under the Disability Discrimination Act, it illustrates how standard jobs, designed around ideal (non-disabled) employees, create a mismatch between a formal job description and someone with an impairment. We suggest this mismatch is central to the organisation's resistance to implementing adjustments and also to any radical approaches to include impaired employees in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lernen und arbeiten in der Werkstatt für behinderte Menschen: Berufliche Bildung, Arbeit und Mitwirkung bei psychischer Erkrankung (2013)
Grampp, Gerd; Triebel, Anke;Zitatform
Grampp, Gerd & Anke Triebel (2013): Lernen und arbeiten in der Werkstatt für behinderte Menschen. Berufliche Bildung, Arbeit und Mitwirkung bei psychischer Erkrankung. (Forschung für die Praxis - Hochschulschriften), Köln: Psychiatrie Verlag, 216 S.
Abstract
"Werkstätten für behinderte Menschen sind Teil der Arbeitswelt und bieten Menschen mit psychischer Behinderung eine ihrer Erkrankung angemessene berufliche Tätigkeit. Neben Arbeitsplätzen, die mit denen des allgemeinen Arbeitsmarkts vergleichbar sind, sollen sie eine angemessene berufliche Bildung anbieten und den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt anbahnen.
Ausgangspunkt des Buches ist ein Projekt, dessen Ziel es war, eine Konzeption für die berufliche Qualifizierung von psychisch kranken Menschen in der Reha-Werkstatt unter besonderer Berücksichtigung der ethischen und gesetzlichen Vorgaben zu entwickeln. Das ermöglicht den Autoren, mit sehr engem Praxisbezug in die theoretischen, juristischen und politischen Bedingungen grundlegender Prozesse einzuführen und Modelle aus der Praxis vorzustellen. Den zweiten Teil bilden Handlungsanleitungen mit Materialien, z.B. zur Gestaltung des ersten Arbeitstages, zu Testverfahren, zur Didaktik und Methodik der beruflichen Bildung, zur produktiven und qualifikationsorientierten Arbeitsgestaltung und zur Gestaltung der Beteiligung (Partizipation). Hieraus sind ganz konkrete Hilfestellungen für die eigene Praxis der Leserinnen und Leser ableitbar. Neue Orientierungen für die Werkstätten ergeben sich aus dem UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-Behindertenrechtskonvention), der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF), dem Fachkonzept der Arbeitsagentur für das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich der Werkstatt und dem Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen. Stichworte für die Veränderung sind Inklusion und Partizipation, Behinderung als Ergebnis von Funktionseinschränkungen der Person und von Barrieren in der Umwelt, Berufsbildorientierung der Qualifizierung und die Möglichkeit der Zertifizierung des erworbenen Wissens und Könnens." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Factors related to difficulties with employment in patients with multiple sclerosis: a review of 2002-2011 literature (2013)
Schiavolin, Silvia; Mantegazza, Renato; Leonardi, Matilde; Giovannetti, Ambra M.; Raggi, Alberto; Antozzi, Carlo; Confalonieri, Paolo; Brambilla, Laura;Zitatform
Schiavolin, Silvia, Matilde Leonardi, Ambra M. Giovannetti, Carlo Antozzi, Laura Brambilla, Paolo Confalonieri, Renato Mantegazza & Alberto Raggi (2013): Factors related to difficulties with employment in patients with multiple sclerosis. A review of 2002-2011 literature. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 36, H. 2, S. 105-111.
Abstract
"We assess the knowledge available on the difficulties experienced by multiple sclerosis (MS) patients in workrelated activities. A literature review was carried out using the keywords 'multiple sclerosis' and 'employment' or 'work' through PubMed and EMBASE. Papers reporting patient-derived data on difficulties at work as primary or secondary outcome measures and published in the period 2002-December 2011 were searched. A total of 26 papers were selected, for a total of 32 507 patients (mean age 46.2 years; 42.1% with relapsing-remitting MS). Most papers reported observational studies or cross-sectional surveys focused on health-related quality of life and MS costs. Symptoms more frequently addressed are fatigue, mobility and cognitive impairments. Limited research has been carried out on the working environment. We found a relatively small number of papers published in the last 10 years on the difficulties that patients with MS can experience at work, and this kind of information always appeared as a secondary outcome. In general, it is possible." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Students with disabilities in higher education - perceptions of support needs and received support: a pilot study (2013)
Zitatform
Simmeborn Fleischer, Ann, Margareta Adolfsson & Mats Granlund (2013): Students with disabilities in higher education - perceptions of support needs and received support. A pilot study. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 36, H. 4, S. 330-338. DOI:10.1097/MRR.0b013e328362491c
Abstract
"Behinderte Studenten in berufsbildenden Hochschulstudiengängen sind bei ihrem Studium häufig auf Unterstützung angewiesen. Die bei der Bewältigung von Studium und Alltag empfundenen Probleme können bei Studenten trotz unterschiedlicher Behinderungen identisch sein, wobei die Gründe für die benötigte Unterstützung jedoch variieren können. Im Rahmen dieser Pilotstudie wurde ein Fragebogen zur Ermittlung der alltäglichen Funktionsfähigkeit bei Studenten mit Behinderungen getestet. Insgesamt 34 Studenten mit Asperger-Syndrom, motorischer Behinderung oder Taubheit/eingeschränktem Hörvermögen wurden 55 geschlossene und offene Fragen zu Teilnahmeeinschränkungen und verfügbaren Unterstützungsprogrammen gestellt. Die vorliegende Studie wollte einerseits untersuchen, wie nützlich der Fragebogen ist, und andererseits ermitteln, wie die Studenten ihr alltägliches Studentenleben sowie die ihnen gebotene Unterstützung empfinden. Dabei wurden insbesondere die Empfindungen von Bedürfnissen und Unterstützung zwischen Studenten mit Asperger-Syndrom und anderen Studentengruppen verglichen. Die Ergebnisse weisen auf die Notwendigkeit der sorgfältigen Planung der Rekrutierung von Teilnehmern hin sowie auf den Nutzen des Fragebogens. Aus den deskriptiven Analysen lässt sich ableiten, dass die Gruppen in erster Linie von den gleichen Schwierigkeiten berichteten; die offenen Kommentare hingegen legten den Schluss nahe, dass die Gründe für die Probleme von Gruppe zu Gruppe variieren. Es lässt sich schlussfolgern, dass die Antworten laut Likert-Skala bzgl. empfundener Schwierigkeiten durch offene Fragen zu den empfundenen Gründen bzgl. der Probleme ergänzt werden müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reha von Menschen mit kommunikativer Behinderung: Projekt GINKO zur beruflichen Integration Hörgeschädigter (2013)
Zitatform
Weber, Andreas, Ulrike Weber & Christa Schlenker-Schulte (2013): Reha von Menschen mit kommunikativer Behinderung. Projekt GINKO zur beruflichen Integration Hörgeschädigter. In: Sozialrecht + Praxis : Fachzeitschrift für Sozialpolitiker und Schwerbehindertenvertreter, Jg. 23, H. 1, S. 23-27.
Abstract
"Seit 2001 hat es auf der Ebene der Politik und der Rechtsprechung verschiedene gesetzliche und politische Bestrebungen gegeben, damit auch Menschen mit Hörschädigung (schwerhörig, ertaubt, gehörlos) besser am Arbeitsleben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die durch § 81 Abs. 4 SGB IX vorgesehenen Maßnahmen zur Gestaltung von behinderungsgerechten Arbeitsplätzen bisher noch in eher geringem Maße umgesetzt werden. Wo die Maßnahmen aber umgesetzt wurden, zeigen sich anhand der bisherigen Analysen positive Effekte auf die Teilhabe am Arbeitsleben. Die gemeinsam mit den Verbänden gestaltete Webseite www.fakten-zur-teilhabe.de informiert über den bisherigen Stand der Forschungsergebnisse in Text, lautsprachbegleitenden Gebärden (LBG) und Deutscher Gebärdensprache (DGS)." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
RehaBau - 10 Jahre arbeitsmedizinische Erfahrungen mit berufsspezifischer Rehabilitation für Klein- und Mittelbetriebe (2012)
Hartmann, Bernd; Wahl-Wachendorf, A.; Hanse, J.; Hauck, A.;Zitatform
Hartmann, Bernd, A. Hauck, J. Hanse & A. Wahl-Wachendorf (2012): RehaBau - 10 Jahre arbeitsmedizinische Erfahrungen mit berufsspezifischer Rehabilitation für Klein- und Mittelbetriebe. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 47, H. 1, S. 4-9.
Abstract
"Das Programm RehaBau ist vor mehr als 10 Jahren zwischen dem Arbeitsmedizinischen Dienst einer Bau-Berufsgenossenschaft, einer Rehabilitationsklinik und einer Landesversicherungsanstalt (LVA) vereinbart und entwickelt worden. Betriebsärzte wirken mit an der Entwicklung und Erprobung des berufsspezifischen Programmteils und an der Beschaffung der berufsspezifischen Informationen über die körperlichen Belastungen. Der Zugang von Beschäftigten zu einem sehr frühen Zeitpunkt entstehender gesundheitlicher Einschränkungen erfordert eine Motivation der Beschäftigten und ihrer Unternehmen in einem Gesundheitsmanagement, das den überwiegend kleinbetrieblichen Strukturen der Branche entspricht. Die Ergebnisse von RehaBau sind in zwei Studien überprüft worden. Sie zeigen insbesondere Schmerzreduktionen und eine optimistische Zuwendung zu den Anforderungen des Berufs. Zugleich stärkt RehaBau auch die Rolle der Arbeitsmedizinischen Vorsorge. Die Einbindung des Ziels von RehaBau in Netzwerke der handwerklichen Strukturen unter dem Gesichtspunkt des Gesundheitsmanagements ist ein weiteres Ziel der Pflege und Verbreitung des Programmangebots auf dem Weg zur Lösung der demografischen Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Humanität beruflicher Teilhabe im Zeichen der Inklusion: Kriterien für die Qualität der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen (2012)
Kubek, Vanessa;Zitatform
Kubek, Vanessa (2012): Humanität beruflicher Teilhabe im Zeichen der Inklusion. Kriterien für die Qualität der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen. (Gesundheitsförderung - Rehabilitation - Teilhabe 01), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 312 S. DOI:10.1007/978-3-531-19265-9
Abstract
"Das System der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch, der insbesondere von den Schlagwörtern Inklusion und Teilhabe gekennzeichnet ist. Die Qualität der Rehabilitationsleistung hingegen tritt in der öffentlichen Diskussion in den Hintergrund. Jedoch geht es zentral um die Frage: Was ist gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen? Das arbeitswissenschaftliche Verständnis von humaner Arbeit bietet einen wichtigen Anknüpfungspunkt. Vanessa Kubek greift das Konzept der humanen Arbeit auf, passt es an normative Zielsetzungen wie Inklusion, Selbstbestimmung und Teilhabe an und ergänzt es um die Sichtweise von Menschen mit Behinderungen. Auf diesem Wege entwickelt sie ein Leitbild 'Humane berufliche Teilhabe' sowie Kriterien zur Analyse und Bewertung von Arbeitsplätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilzeitarbeit als Instrument zur Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben in Werkstätten für behinderte Menschen (2012)
Wendt, Sabine;Zitatform
Wendt, Sabine (2012): Teilzeitarbeit als Instrument zur Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben in Werkstätten für behinderte Menschen. In: Behindertenrecht, Jg. 51, H. 5, S. 162-165.
Abstract
Obwohl Teilzeitarbeit in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) verstärkt nachgefragt und auch angeboten wird, fehlen flankierende rechtliche Bestimmungen. So schreibt die Werkstättenverordnung von 1980 vor, dass die WfbM einen Vollzeitarbeitsplatz anbieten muss. Teilzeitarbeit kann nur aufgrund der Schwere der Behinderung, gesundheitlichen oder familiären Gründen genehmigt werden. Über den Wunsch nach Teilzeitarbeit entscheidet auch der Rehabilitationsträger. 'Es muss also eine Einzelfallentscheidung getroffen werden, unter Berücksichtigung der Ziele der Rehabilitationsleistung in der WfbM.' Im Berufsbildungsbereich lässt sich Teilzeit nur durch Einschränkung des Lehrplans erreichen, die Gesamtdauer der Maßnahme ist festgelegt. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsgestaltung für Menschen mit Aktivitäts- und Teilhabestörungen: ein Mittel der Prävention und beruflichen Rehabilitation (2011)
Winkelmann, Petra; Haasteren, Peter van;Zitatform
Winkelmann, Petra & Peter van Haasteren (2011): Arbeitsgestaltung für Menschen mit Aktivitäts- und Teilhabestörungen. Ein Mittel der Prävention und beruflichen Rehabilitation. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 65, H. 4, S. 305-319.
Abstract
"Damit Menschen mit funktionalen Störungen (Behinderungen) gleichberechtigt am Arbeitsleben teilnehmen können, sind besondere Maßnahmen der Arbeitsgestaltung erforderlich. Im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) hängt das Ausmaß einer Behinderung entscheidend von Kontextfaktoren ab. Technische Arbeitshilfen sind wichtige Kontextfaktoren am Arbeitsplatz, die sich fördernd auf die Teilhabe am Arbeitsleben auswirken können. Weitere Kontextfaktoren sind rechtliche Rahmensysteme und der Zugang zu Informationen. Vorgestellt wird diesbezüglich das Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation REHADAT." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
