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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Behinderungsart"
  • Literaturhinweis

    Teilhabe am Arbeitsleben durch Inklusionsbetriebe – Wie ist der aktuelle Stand? (2021)

    Muche, Claudia;

    Zitatform

    Muche, Claudia (2021): Teilhabe am Arbeitsleben durch Inklusionsbetriebe – Wie ist der aktuelle Stand? In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 168, H. 4, S. 130-132. DOI:10.5771/0340-8574-2021-4-130

    Abstract

    "Inklusionsbetriebe sind ein wichtiges Instrument der Arbeitsmarktteilhabe von Menschen mit Behinderung, Beeinträchtigung oder chronischer Erkrankung. Gerade angesichts verstärkter gesellschaftlicher Inklusionsbestrebungen und zugleich verfestigter Exklusionsrealitäten sollten die Rahmenbedingungen und Potentiale dieser Betriebsform stärker in den Blick genommen werden. Inklusionsbetriebe können Zugänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen und dauerhafte Teilhabe auch im Sinne »guter Arbeit« ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mental disorders and lifetime earnings (2021)

    Salokangas, Henri ;

    Zitatform

    Salokangas, Henri (2021): Mental disorders and lifetime earnings. (Discussion paper / Aboa Centre for Economics 145), Turku, 47 S.

    Abstract

    "In advanced countries in particular, the mental well-being of adolescents and young adults is gaining increased amount of attention. Yet little is known about lifetime labor market costs attributable to mental disorders nor the related heterogeneity by the age of onset of psychiatric conditions. This paper contributes by documenting the lifetime labor market performance deficits related to severe mental healthrelated problems. Using longitudinal socio-economic and health register data with a 45-year follow-up, I document that psychiatric admission history is associated with substantial losses in labor market performance. Age of first admission matters: having the first admission one year earlier than the affected controls is associated with € 10 000-13 000 loss. Overall, results provide an economic rationale for early intervention in mental illnesses as deficits in the labor market are larger, the earlier first psychiatric admissions emerge." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Problematizing Perceptions of STEM Potential: Differences by Cognitive Disability Status in High School and Postsecondary Educational Outcomes (2021)

    Shifrer, Dara ; Freeman, Daniel Mackin;

    Zitatform

    Shifrer, Dara & Daniel Mackin Freeman (2021): Problematizing Perceptions of STEM Potential: Differences by Cognitive Disability Status in High School and Postsecondary Educational Outcomes. In: Socius, Jg. 7, S. 1-13. DOI:10.1177/2378023121998116

    Abstract

    "The STEM (science, technology, engineering, and mathematics) potential of youth with cognitive disabilities is often dismissed through problematic perceptions of STEM ability as natural and of youth with cognitive disabilities as unable. National data on more than 15,000 adolescents from the High School Longitudinal Study of 2009 first suggest that, among youth with disabilities, youth with medicated attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD) have the highest levels of STEM achievement, and youth with learning or intellectual disabilities typically have the lowest. Undergraduates with medicated ADHD or autism appear to be more likely to major in STEM than youth without cognitive disabilities, and youth with autism have the most positive STEM attitudes. Finally, results suggest that high school STEM achievement is more salient for college enrollment than STEM-positive attitudes across youth with most disability types, whereas attitudes are more salient than achievement for choosing a STEM major." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Förderung von Inklusionsbetrieben im Rahmen des Programms „Inklusionsinitiative II – AlleImBetrieb“ und des bestehenden Förderinstrumentariums: Schlussbericht (2021)

    Sommer, Jörn; Meyer, Stefan; Gericke, Thomas;

    Zitatform

    Sommer, Jörn, Stefan Meyer & Thomas Gericke (2021): Evaluation der Förderung von Inklusionsbetrieben im Rahmen des Programms „Inklusionsinitiative II – AlleImBetrieb“ und des bestehenden Förderinstrumentariums. Schlussbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 578), Berlin, 172 S.

    Abstract

    "Inklusionsbetriebe bieten schwerbehinderten Menschen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, denen es trotz Ausschöpfens aller Möglichkeiten nicht gelingt, in anderen Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarkts eine Beschäftigung zu finden. Die INTERVAL GmbH wurde durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit der Evaluation der Förderung von Inklusionsbetrieben im Rahmen des Programms „Inklusionsinitiative II – AlleImBetrieb“ und des bestehenden Förderinstrumentariums beauftragt. Der Schlussbericht beschreibt Regularien und Praxis der Förderung und analysiert sie als Einflussfaktoren für verschiedene Erfolgsdimensionen. Neben quantitativen Analysen im Ländervergleich wurde basierend auf 160 Interviews der Arbeitsalltag der Mitarbeitenden in den Betrieben beleuchtet. Handlungsoptionen und Empfehlungen wurden zusammen mit den zuständigen Integrationsämtern und Landesministerien reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungs- und Berufsberatung für Menschen mit Lernschwierigkeiten (2021)

    Steiner, Karin; Dürr, Agnes; Taschwer, Mario;

    Zitatform

    Steiner, Karin, Agnes Dürr & Mario Taschwer (2021): Bildungs- und Berufsberatung für Menschen mit Lernschwierigkeiten. (AMS-Report / Arbeitsmarktservice Österreich 154), Wien, 130 S.

    Abstract

    "Aus dem einleitenden Teil: "Dieser Bericht beschäftigt sich mit Menschen mit Behinderung als Zielgruppe in der Bildungs- und Berufsberatung. Vor dem Hintergrund eines sehr weitgefächerten Behinderungsbegriffes liegt der besondere Fokus auf BeratungskundInnen mit Lernschwierigkeiten. Der Bericht macht deutlich, dass sich BeratungskundInnen mit Lernschwierigkeiten dieselben Fragen über ihre berufliche Zukunft wie BeratungskundInnen ohne Lernschwierigkeiten stellen und sich eine berufliche Zukunft wünschen, in der sie ihre Fähigkeiten und Stärken bestmöglich fruchtbar machen können. Dabei stoßen BeraterInnen wie BeratungskundInnen jedoch auf gesellschaftliche und arbeitsmarktpolitische Hürden. Welche Herausforderungen sind es, mit denen BeraterInnen konfrontiert werden? Welche Anliegen und Beratungsthemen werden in der Beratung hauptsächlich adressiert? Welchen Veränderungsbedarf gibt es, und welche Zukunftsvisionen haben BeraterInnen für die Berufssituation ihrer KundInnen? Die hier genannten Leitfragen werden in dieser Studie diskutiert und beantwortet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie veränderte sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt 2021?: (Aus-)Bildung und Arbeit in pandemischen Zeiten - Teilhabe unter erschwerten Bedingungen (2021)

    Ziegler, Martina;

    Zitatform

    Ziegler, Martina (2021): Wie veränderte sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt 2021? (Aus-)Bildung und Arbeit in pandemischen Zeiten - Teilhabe unter erschwerten Bedingungen. In: Lernen fördern, Jg. 41, H. 1, S. 4-7.

    Abstract

    "Wie gelingt Teilhabe am Arbeitsleben? Wie kann sie auch in Zukunft gut gestaltet werden? Diese Frage beschäftigt uns regelmäßig, traditionell in Heft 1 eines jeden Jahrgangs. So auch in Heft 1/2020, als die Welt noch vermeintlich in Ordnung war und bevor ein Virus die Welt veränderte - nicht nur, aber auch die Arbeitswelt in Deutschland. Die Meldungen der letzten Jahre - so auch zu Beginn des Jahres 2020 - waren einerseits geprägt durch positive Entwicklungen und (eher) optimistische Zukunftsaussichten, andererseits aber durch vielfältige Unsicherheiten und Ungleichheiten: Nicht jeder Mensch hatte vergleichbar gute Chancen, eine sichere und gut bezahlte Arbeit zu finden. Es bestanden große Unterschiede hinsichtlich der individuellen Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt, was auch dazu beitrug, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderging. Diese Unterschiede und Ungerechtigkeiten wurden durch die Auswirkungen der Pandemie seit dem letzten Jahr nicht nur offensichtlicher, sondern in vielen Bereichen weiter verschärft. Was bedeutet dies für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen? Welche Chancen bieten sich insbesondere Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lernbehinderungen, die gerade erst am Beginn ihres Arbeitslebens stehen? Damit setzen wir uns in diesem Heft ausführlich auseinander." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2020 (2021)

    Zitatform

    (2021): Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2020. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    "Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen. Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen ist deutlich niedriger als bei der nicht-schwerbehinderten Bevölkerung. Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst. Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dieser Anstieg geht aber nicht nur auf die steigende Zahl schwerbehinderter Menschen zurück, sondern auch auf eine steigende Erwerbsbeteiligung. Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im Öffentlichen Dienst tätig. Aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie hat sich im Jahr 2020 auch die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen erhöht. Allerdings hat sich dieser „Corona-Effekt“ bei dieser Personengruppe im Vergleich zu nicht-schwerbehinderten Menschen weniger stark ausgewirkt. Im Durchschnitt des Jahres 2020 waren 170.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos (+15.000 im Vergleich Vorjahr). Arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen. Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen – gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos. Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher. Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik lag 2020 unter dem Vorjahresniveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Situation von Frauen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt: Studie zu geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Teilhabe am Erwerbsleben (2021)

    Abstract

    "Die vom SINUS Institut im Auftrag der Aktion Mensch durchgeführte Studie verbindet eine bundesweite Repräsentativ-Befragung von rund 2.000 Erwerbstätigen im Alter von 18 bis 64 Jahren mit elf leitfadengestützten Tiefeninterviews. Diese Tiefeninterviews wurden mit erwerbstätigen Frauen mit Schwerbehinderung aus der gleichen Altersgruppe geführt. Mit der Studie schließt die Aktion Mensch eine wissenschaftliche Lücke – es handelt sich dabei um einen erstmaligen systematischen Vergleich der Erwerbssituation von Frauen mit und ohne Schwerbehinderung im Verhältnis zu Männern mit und ohne Schwerbehinderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social stigma is an underestimated contributing factor to unemployment in people with mental illness or mental health issues: position paper and future directions (2020)

    Brouwers, Evelien P. M. ;

    Zitatform

    Brouwers, Evelien P. M. (2020): Social stigma is an underestimated contributing factor to unemployment in people with mental illness or mental health issues: position paper and future directions. In: BMC Psychology, Jg. 8. DOI:10.1186/s40359-020-00399-0

    Abstract

    "Background As yet, little is known about the effects of mental health stigma on sustainable employment. This is surprising, as mental health stigma is common, and because people with severe and common mental disorders are 7 and 3 times more likely to be unemployed, respectively, than people with no disorders. As the global lifetime prevalence of mental disorders is 29%, the high unemployment rates of people with these health problems constitute an important and urgent public health inequality problem that needs to be addressed. Main text The aim of this position paper is to illustrate the assumption that stigma contributes to the unemployment of people with mental illness and mental health issues with evidence from recent scientific studies on four problem areas, and to provide directions for future research. These four problem areas indicate that: (1) employers and line managers hold negative attitudes towards people with mental illness or mental health issues, which decreases the chances of people with these health problems being hired or supported; (2) both the disclosure and non-disclosure of mental illness or mental health issues can lead to job loss; (3) anticipated discrimination, self-stigma and the ‘Why Try’ effect can lead to insufficient motivation and effort to keep or find employment and can result in unemployment; and (4) stigma is a barrier to seeking healthcare, which can lead to untreated and worsened health conditions and subsequently to adverse occupational outcomes (e.g. sick leave, job loss). Conclusions The paper concludes that stigma in the work context is a considerable and complex problem, and that there is an important knowledge gap especially regarding the long-term effects of stigma on unemployment. To prevent and decrease adverse occupational outcomes in people with mental illness or mental health issues there is an urgent need for high quality and longitudinal research on stigma related consequences for employment. In addition, more validated measures specifically for the employment setting, as well as destigmatizing intervention studies are needed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Teilnahme an Arbeit durch technische Assistenz: eine Feldstudie in einer Werkstatt für behinderte Menschen (2020)

    Bächler, Liane;

    Zitatform

    Bächler, Liane (2020): Teilnahme an Arbeit durch technische Assistenz. Eine Feldstudie in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Siegen: universi - Universitätsverlag Siegen, XII, 226 S. DOI:10.25819/ubsi/4284

    Abstract

    "Eine umfassende Realisierung gesellschaftlicher Teilnahme für alle Individuen der Bevölkerung stellt sich als spezifische Herausforderung dar, bei der sich die Arbeitswelt als eine wichtige Sphäre erweist. Trotz normativer Bezugspunkte durch sozialpolitische Neuerungen sind davon insbesondere Menschen mit geistiger Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf ausgeschlossen. Selbst in Werkstätten für behinderte Menschen erfährt diese Personengruppe einen Ausschluss von Teilnahme an Arbeit, da sich auch in diesen, vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen der Lebens- und Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts, die produktionsseitigen Anforderungen sowie deren betriebswirtschaftliche Ausrichtung verschärfen. Menschen mit geistiger Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf geraten dadurch in den Hintergrund aktueller Inklusionsbemühungen und erfahren – trotz gesetzlicher Aufforderung – keine adäquate Unterstützung zur Teilnahme an Arbeit. Um der Fahrlässigkeit und billigenden Inkaufnahme der Deprivation von einem Großteil der Werkstattbeschäftigten – im Sinne einer gesellschaftlichen Zugehörigkeit durch Teilnahme an Arbeit – entgegenzuwirken, gilt es Gestaltungsoptionen zur Öffnung einer Förderung der Teilnahme an Arbeit für diese umfassend zu betrachten. Auf Grundlage einer Feldstudie – unter Einsatz differenzierter methodischer Zugänge –, wurde der Einsatz technischer Assistenz zur Förderung einer Teilnahme an Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung und hohem Unterstützunsgbedarf untersucht und unter Hinzunahme von zugehörigkeits-, arbeits- sowie anerkennungstheoretischer Perspektiven hinsichtlich der Institutionen(weiter)entwicklung von Werkstätten für behinderte Menschen betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilhabe an Arbeit: Subjektive Perspektiven (2020)

    Daßler, Henning; Gromann, Petra;

    Zitatform

    Daßler, Henning & Petra Gromann (Hrsg.) (2020): Teilhabe an Arbeit. Subjektive Perspektiven. (Fuldaer Schriften zur Gemeindepsychiatrie 7), Köln: Psychiatrie-Verlag, 123 S.

    Abstract

    "Die berufliche Teilhabe psychisch erkrankter Menschen ist ein wichtiges Anliegen der UN-Behindertenrechtskonvention. Dieser Band nähert sich dem Thema Arbeit aus subjektiver Perspektive und identifiziert Hürden wie Möglichkeiten. Anhand qualitativer Interviews werden wichtige Teilhabeziele im Bereich Arbeit aufgedeckt. Angebote beruflicher Integration setzen dabei ein Höchstmaß an individueller und flexibler Gestaltung voraus. Ein weiterer Beitrag geht auf die Belastungen und Chancen junger Menschen mit einer psychischen Erkrankung ein. Inklusionsprojekte und ihre Erfolge zeigen zudem, wie wichtig es ist, frühzeitig mit der beruflichen (Wieder-)Eingliederung zu beginnen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie sich psychische Erkrankungen auf die Teilhabe am Arbeitsmarkt auswirken - ein Überblick (Serie "Psychisch Erkrankte im SGB II: Situation und Betreuung") (2020)

    Gühne, Uta ; Riedel-Heller, Steffi G.; Kupka, Peter ;

    Zitatform

    Gühne, Uta, Steffi G. Riedel-Heller & Peter Kupka (2020): Wie sich psychische Erkrankungen auf die Teilhabe am Arbeitsmarkt auswirken - ein Überblick (Serie "Psychisch Erkrankte im SGB II: Situation und Betreuung"). In: IAB-Forum H. 25.08.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-08-24.

    Abstract

    "Psychische Erkrankungen sind auch unter Erwerbstätigen weit verbreitet. Dennoch sind Arbeitslose, insbesondere, wenn sie Leistungen der Grundsicherung beziehen, überproportional betroffen. Die Art und der Verlauf psychischer Störungen sind dabei vielfältig, ebenso deren Auswirkungen auf die berufliche Teilhabe. Die Chancen auf eine nachhaltige Integration in den regulären Arbeitsmarkt hängen vom Zusammenspiel der individuellen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen, von den Arbeitsanforderungen und weiteren Kontextfaktoren ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Situation von Menschen mit geistiger Behinderung in Zeiten der COVID-19-Pandemie aus Sicht der Betroffenen, ihrer Angehörigen und Betreuungskräfte: Ergebnisse einer qualitativen Public-Health-Studie (2020)

    Habermann-Horstmeier, Lotte ;

    Zitatform

    Habermann-Horstmeier, Lotte (2020): Die Situation von Menschen mit geistiger Behinderung in Zeiten der COVID-19-Pandemie aus Sicht der Betroffenen, ihrer Angehörigen und Betreuungskräfte. Ergebnisse einer qualitativen Public-Health-Studie. Köln, 73 S.

    Abstract

    "Für die Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland haben die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie zu einschneidenden Veränderungen geführt, die auch ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit beeinflussen. Ziel der Studie war es, möglichst viele Aspekte dieser Veränderungen sichtbar zu machen. Hierzu wurden von April bis Juli 2020 im Rahmen einer qualitativen Studie mündliche bzw. schriftliche Interviews mit 20 Personen durchgeführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Zur Stichprobe gehörten neben erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung auch Angehörige, Betreuungs- und Leitungskräfte aus Behinderteneinrichtungen sowie sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte. Das Ergebnis der Auswertung zeigte eine große Übereinstimmung hinsichtlich der angesprochenen Themen zwischen den verschiedenen Stichprobengruppen. Neben den neuen Pandemie-Regeln wurden vor allem das Fehlen wichtiger sozialer Kontakte (trotz neuer Kommunikationsmöglichkeiten) und die Änderungen im Tagesablauf (Wegfall der Arbeit bzw. geänderte Arbeitssituation, Aufbau einer neuen Tagesstruktur) thematisiert. Die Studienteilnehmer/-innen ohne Behinderung äußerten sich deutlich intensiver zur Bedrohlichkeit der Situation, während die befragten Menschen mit geistiger Behinderung mehr über ihr aktuelles Befinden und die inzwischen eingetretenen Verbesserungen sprachen. Als positiver Aspekt wurde von allen Gruppen die Entschleunigung des Lebens zu Beginn der Pandemie angesprochen, die in die ‘Nach-Corona-Zeit’ mit hinübergenommen werden sollte. Allerdings gab es Hinweise darauf, dass die Situation für Menschen in Wohneinrichtungen zu Beginn der Pandemie oftmals besser war als für Menschen in ambulanter Betreuung. Die Studienergebnisse machten zudem deutlich, dass die ‘Vor-Corona-Bedingungen’ für einen Teil der Menschen mit geistiger Behinderung nicht optimal waren. Diese Erkenntnisse können nun zu Ansatzpunkten für neue, gesundheitsfördernde Strukturen werden, die die Heterogenität und Individualität der Menschen mit geistiger Behinderung stärker berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung: Eine explorative Organisationsanalyse in Werkstätten für behinderte Menschen (2020)

    Hartung-Ziehlke, Julia;

    Zitatform

    Hartung-Ziehlke, Julia (2020): Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung. Eine explorative Organisationsanalyse in Werkstätten für behinderte Menschen. (Perspektiven Sozialwirtschaft und Sozialmanagement), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XVII, 332 S. DOI:10.1007/978-3-658-31750-8

    Abstract

    "Bei der Implementierung digitaler Bildungsangebote spielt die Lebenswelt der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) mit ihrem Selbstentwurf als „Familie“ sowie als Schutz- und Lebensraum eine entscheidende Rolle. Julia Hartung-Ziehlke betrachtet in diesem Buch die Organisationsform der WfbM vor dem Hintergrund der Implementierung digitaler Bildungsangebote. Sie prüft, wie sich die Situation, die formale Struktur sowie die Kultur der Organisation auf das Verhalten der Organisationsmitglieder und deren Einstellung gegenüber digitalen Bildungsprozessen auswirken und welche organisationalen Konzepte dabei eine wesentliche Rolle spielen. Für die Implementierungspraxis digitaler Bildungsangebote in der WfbM empfiehlt die Autorin die Implementierung eines neuen Beziehungsmodells. Die Autorin Dr. Julia Hartung-Ziehlke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften der Fakultät Soziale Arbeit. Sie koordiniert das von Prof. Dr. Ludger Kolhoff geleitete Forschungsprojekt „Modellprojekt zur Entwicklung und Implementierung digitaler Bildungsangebote für die Qualifizierung schwerbehinderter Menschen für den allgemeinen Arbeitsmarkt“." (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    Das IAB-Projekt "Psychisch Kranke im SGB II: Situation und Betreuung" (Serie "Psychisch Erkrankte im SGB II: Situation und Betreuung") (2020)

    Kupka, Peter ; Oschmiansky, Frank; Gühne, Uta ; Riedel-Heller, Steffi G.; Popp, Sandra;

    Zitatform

    Kupka, Peter, Frank Oschmiansky, Steffi G. Riedel-Heller, Uta Gühne & Sandra Popp (2020): Das IAB-Projekt "Psychisch Kranke im SGB II: Situation und Betreuung" (Serie "Psychisch Erkrankte im SGB II: Situation und Betreuung"). In: IAB-Forum H. 25.08.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-08-24.

    Abstract

    "Menschen in der Grundsicherung, die an einer psychischen Erkrankung leiden, haben es häufig besonders schwer, wieder in eine Berufstätigkeit zurückzufinden. Im Forschungsprojekt "Psychisch Kranke im SGB II: Situation und Betreuung" analysierte das IAB gemeinsam mit zwei Kooperationspartnern deren Situation im Kontext von Krankheit, Erwerbswünschen, medizinischer Behandlung und Betreuung durch die Jobcenter. Dabei ging es zum einen darum, wie die Betroffenen selbst ihre Situation sehen. Zum anderen ging es um die Frage, wie Jobcenter gemeinsam mit Einrichtungen der medizinischen und psychosozialen Versorgung deren Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Barriers to finding and maintaining open employment for people with intellectual disability in Australia (2020)

    Meltzer, Ariella ; Robinson, ; Fisher, Karen R. ; Sally, ;

    Zitatform

    Meltzer, Ariella & Karen R. Fisher (2020): Barriers to finding and maintaining open employment for people with intellectual disability in Australia. In: Social policy and administration, Jg. 54, H. 1, S. 88-101. DOI:10.1111/spol.12523

    Abstract

    "Everyone has the right to employment. Work is important for health, well-being, and social, economic, and financial inclusion. However, it is often difficult for people with intellectual disability to find and maintain work, especially in the open labour market. Policy challenges remain about who can access open employment (also sometimes called competitive or supported employment) and how often people with intellectual disability do so. Greater understanding about the barriers that people with intellectual disability encounter when they try to find and keep work in open employment is needed.
    Drawing on research with 51 people with intellectual disability in Australia, this paper examines the systemic barriers they report to finding and maintaining work in open employment. The findings highlight that the barriers they experience stem from narrow, dismissive, and discouraging attitudes to their work in open employment and from a spectrum of experiences of stigma and discrimination in open workplaces. The paper thus provides new knowledge about reasons that people with intellectual disability may either reject or not continue in open employment and take up less inclusive work options. The paper discusses the implications of the findings, including the need for policy development for attitudinal change, designing more varied roles for employees with intellectual disability, ensuring access to industrial relations protections, and increasing and better regulating and funding requirements on support to people with intellectual disability who are seeking work in open employment." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion: Schwerbehinderte Akademiker und Akademikerinnen im Beruf (2019)

    Anders, Petra;

    Zitatform

    Anders, Petra (2019): Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion. Schwerbehinderte Akademiker und Akademikerinnen im Beruf. In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 29, H. 2, S. 100-104.

    Abstract

    "Der Beitrag berichtet von der Tagung 'Akademiker*innen mit Behinderungen im Aufwind - Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion' am 9. November 2018 an der Technischen Universität (TU) Dortmund. Die Tagung widmete sich zwei Projekten und zeigte unterschiedliche Strategien auf, um die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademikerinnen und Akademiker zu verbessern. Das Projekt AKTIF verfolgte drei Ziele: Berufliche Perspektiven für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Behinderungen auf- und ausbauen, Teilhabeforschung durch Arbeit in inklusiven Teams voranbringen und wissenschaftlichen Nachwuchs qualifizieren. Das 'Inklusive Expert*innen Netzwerk (IXNET)', das im Oktober 2018 als AKTIF-Folgeprojekt begonnen hat, stellte auf der Tagung die eigene und die Rolle der einzelnen Kooperationspartnerinnen und-partner der Öffentlichkeit vor. IXNET verfolgt das Ziel, gemeinsam weitere wirkungsvolle Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion von Akademikerinnen und Akademikern mit Behinderungen zu entwickeln und umzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Predicting policy performance: Can the work and health programme work for chronically ill or disabled people? (2019)

    Benstead, Stef;

    Zitatform

    Benstead, Stef (2019): Predicting policy performance: Can the work and health programme work for chronically ill or disabled people? In: Critical social policy, Jg. 39, H. 4, S. 643-662. DOI:10.1177/0261018318820173

    Abstract

    "Many developed countries consider that disability benefit receipt is too high and more disabled people should be in paid work. Employment programmes designed to achieve this have tended towards less financial support and more requirement to engage in activity. But emphasis on social inclusion through paid work coupled with inadequate benefits and mandated activity can cause distress and worsened health. It is therefore vital that politicians understand the likely impact of employment programmes before introducing them. In this article, a new framework based on five 'Ds' (diagnosis, destination, development, design and delivery) is used to analyse the UK's Work and Health Programme. It is shown that the programme is likely to fail: it includes measures that do not work, and may cause harm, whilst ignoring measures that are known to work. Based on this, it is recommended that this programme be scrapped and the government start listening to disabled people." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Nichterfüllung der Beschäftigungspflichtquote schwerbehinderter Menschen: Eine empirische Untersuchung möglicher Ursachen auf Ebene der deutschen Bundesländer (2019)

    Borah, Melanie; Knabe, Andreas ; Hahn, Kathrin;

    Zitatform

    Borah, Melanie, Kathrin Hahn & Andreas Knabe (2019): Die Nichterfüllung der Beschäftigungspflichtquote schwerbehinderter Menschen. Eine empirische Untersuchung möglicher Ursachen auf Ebene der deutschen Bundesländer. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 12, S. 973-998. DOI:10.3790/sfo.68.12.973

    Abstract

    Diese Studie untersucht Faktoren, die die teilweise starken Unterschiede in der Beschäftigungsquote Schwerbehinderter zwischen den deutschen Bundesländern im Zeitraum von 2003 bis 2015 erklären können. Sie legt dabei besonderen Wert auf die Situation in Sachsen-Anhalt, das in diesem Zeitraum die deutschlandweit niedrigste Beschäftigungsquote aufweist. Die multivariate statistische Analyse liefert Hinweise darauf, dass der Erfüllungsgrad der Beschäftigungspflichtquote nach § 154 SGB IX in stärkerem Ausmaß von soziodemografischen als von ökonomischen Strukturmerkmalen der Länder bestimmt wird. Als Hauptdeterminante tritt in dem hier spezifizierten Modell der Anteil der (registrierten) Schwerbehinderten an der Gesamtbevölkerung hervor.

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  • Literaturhinweis

    Impact of participation in school-to-work programs on postsecondary outcomes for youth with disabilities from low-income families (2019)

    Enayati, Hassan ; Karpur, Arun ;

    Zitatform

    Enayati, Hassan & Arun Karpur (2019): Impact of participation in school-to-work programs on postsecondary outcomes for youth with disabilities from low-income families. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 29, H. 4, S. 235-244. DOI:10.1177/1044207318789419

    Abstract

    "Individuals with disabilities who also live in poverty face a double jeopardy. Disability and poverty are each separately associated with poorer education and employment outcomes. One approach to ameliorate these poorer outcomes is to improve the transition from high school to adulthood. Using data from the National Longitudinal Study of Adolescent to Adult Health, this article examines the role of school-to-work training programs on adult outcomes for individuals with disabilities who live in welfare receiving households. A linear probability model identifies the differences in outcomes for youth by disability and welfare status. Participation in school-to-work programs for youth with disabilities from welfare receiving homes was found to predict higher rates of employment, lower rates of conviction, and lower wages. Implications of these results and recommendations for future research design are included." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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