Migration und Integration
Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.
Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.
Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.
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- Einwanderungspolitik
- Auswirkungen von Migration
- Wanderungsmotivation und Rückwanderung
- Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik
- Qualifikation, Bildung und Beschäftigung
- Integration und soziale Teilhabe
- internationale Aspekte
- Personengruppen
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Literaturhinweis
The Social Integration of International Migrants: Evidence from the Networks of Syrians in Germany (2022)
Bailey, Michael; Russel, Dominic; Stroebel, Johannes ; Kuchler, Theresa ; Koenen, Martin ; Johnston, Drew ;Zitatform
Bailey, Michael, Drew Johnston, Martin Koenen, Theresa Kuchler, Dominic Russel & Johannes Stroebel (2022): The Social Integration of International Migrants: Evidence from the Networks of Syrians in Germany. (CESifo working paper 9680), München, 76 S.
Abstract
"We use de-identified data from Facebook to study the social integration of Syrian migrants in Germany, a country that received a large influx of refugees during the Syrian Civil War. We construct measures of migrants' social integration based on Syrians' friendship links to Germans, their use of the German language, and their participation in local social groups. We find large variation in Syrians' social integration across German counties, and use a movers' research design to document that these differences are largely due to causal effects of place. Regional differences in the social integration of Syrians are shaped both by the rate at which German natives befriend other locals in general (general friendliness) and the relative rate at which they befriend local Syrian migrants versus German natives (relative friending). We follow the friending behavior of Germans that move across locations to show that both general friendliness and relative friending are more strongly affected by place-based effects such as local institutions than by persistent individual characteristics of natives (e.g., attitudes toward neighbors or migrants). Relative friending is higher in areas with lower unemployment and more completed government-sponsored integration courses. Using variation in teacher availability as an instrument, we find that integration courses had a substantial causal effect on the social integration of Syrian migrants. We also use fluctuations in the presence of Syrian migrants across high school cohorts to show that natives with quasi-random expo-sure to Syrians in school are more likely to befriend other Syrian migrants in other settings, suggesting that contact between groups can shape subsequent attitudes towards migrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Dynamic Effects of Co-Ethnic Networks on Immigrants’ Economic Success (2022)
Zitatform
Battisti, Michele, Giovanni Peri & Agnese Romiti (2022): Dynamic Effects of Co-Ethnic Networks on Immigrants’ Economic Success. In: The Economic Journal, Jg. 132, H. 641, S. 58-88., 2021-04-20. DOI:10.1093/ej/ueab036
Abstract
"In this paper we investigate how co-ethnic networks affect the economic success of immigrants. Using longitudinal data of immigrants in Germany and including a large set of fixed effects and pre-migration controls to address the possible endogeneity of initial location, we find that immigrants in districts with larger co-ethnic networks are more likely to be employed soon after arrival. This advantage fades after four years, as migrants located in places with smaller co-ethnic networks catch up due to greater human capital investments. These effects appear stronger for lower-skilled immigrants, as well as for refugees and ethnic Germans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
früher (möglw. abweichend) erschienen als: NBER working paper -
Literaturhinweis
Immigrants and Trade Union Membership: Does Integration into Society and Workplace Play a Moderating Role? (2022)
Zitatform
Bedaso, Fenet Jima, Uwe Jirjahn & Laszlo Goerke (2022): Immigrants and Trade Union Membership: Does Integration into Society and Workplace Play a Moderating Role? (IZA discussion paper 15587), Bonn, 32 S.
Abstract
"We hypothesize that incomplete integration into the workplace and society implies that immigrants are less likely to be union members than natives. Incomplete integration makes the usual mechanism for overcoming the collective action problem less effective. Using data from the Socio-Economic Panel, our empirical analysis confirms a unionization gap for first-generation immigrants in Germany. Importantly, the analysis shows that the immigrant-native gap in union membership indeed depends on immigrants' integration into the workplace and society. The gap is smaller for immigrants working in firms with a works council and having social contacts with Germans. Our analysis also confirms that the gap is decreasing in the years since arrival in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Doing market" - unternehmerische Praxis und der Diskurs um »ethnische Ökonomie« im Markt für muslimische Mode in Berlin (2022)
Birnbauer, Robert;Zitatform
Birnbauer, Robert (2022): "Doing market" - unternehmerische Praxis und der Diskurs um »ethnische Ökonomie« im Markt für muslimische Mode in Berlin. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: Transcript GbR, 330 S. DOI:10.14361/9783839460818
Abstract
"Unter dem Schlagwort »ethnische Ökonomie« wird die berufliche Selbstständigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund in Politik und Wissenschaft diskutiert. Indem die Selbstständigen ihren »Markt machen«, positionieren sie sich mit dem und gegen diesen Diskurs. Robert Birnbauer zeigt aus einer wirtschaftsanthropologischen Perspektive, wie die Unternehmer*innen dabei ihre gesellschaftlichen Positionen und etablierte ökonomische Wissensbestände gleichermaßen verhandeln. Dazu folgt er dem Diskurs um »ethnische Ökonomie« von der politischen in die unternehmerische Praxis und zeigt: Geschäfte im Markt für muslimische Mode werden zum Resultat gesellschaftlicher Diskurse und der Markt zum Effekt beschreibbarer unternehmerischer Praxis – weit jenseits einer »unsichtbaren Hand«." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund – Analyse der Maßnahmenerfolge des Bundesprogramms "Stark im Beruf" (2022)
Zitatform
Boll, Christina, Laura Castiglioni, Thomas Eichhorn, Till Nikolka & Corinna Zollner (2022): Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund – Analyse der Maßnahmenerfolge des Bundesprogramms "Stark im Beruf". München, 44 S. DOI:10.36189/DJI202212
Abstract
"Das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Bundesprogramm des Europäischen Sozialfonds (ESF) „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ soll Müttern mit Migrationshintergrund den Erwerbseinstieg erleichtern und ihren Zugang zu vorhandenen Angeboten zur Arbeitsmarktintegration verbessern. Der vorliegende Bericht präsentiert eine Auswertung der im Rahmen des Programms „Stark im Beruf“ erhobenen Daten zu den durch die Teilnehmerinnen erzielten Programmerfolge vor dem Hintergrund individueller Merkmale, regionaler Kontextfaktoren sowie der Belegung unterschiedlicher Programmmodule. Hierzu werden auf Grundlage theoretischer Überlegungen zunächst Hypothesen zur Wahrscheinlichkeit für einen Programmerfolg in Abhängigkeit von potentiellen Erklärfaktoren abgeleitet, die danach mithilfe eines multivariaten Regressionsmodells getestet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Teilnehmerinnen kurze Zeit nach Programmabschluss mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eine Beschäftigung aufnehmen, wenn sie bei Programmeintritt bessere Voraussetzungen hinsichtlich ihres übertragbaren Humankapitals und ihrer Nähe zum Arbeitsmarkt in Deutschland mitbringen. Teilnehmerinnen, die über einen längeren Zeitraum arbeitslos gemeldet sind oder sich im SGB II-Bezug befinden, haben nach Programmabschluss hingegen eine niedrigere Wahrscheinlichkeit eine Beschäftigung aufzunehmen. Außerdem zeigt sich, dass Teilnehmerinnen mit kleinen Kindern, die mit größeren Herausforderungen bezüglich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie konfrontiert sind, das „Stark im Beruf“ Programm mit einer geringeren Erfolgswahrscheinlichkeit abschließen. Entgegen der Erwartungen bestätigt sich kein systematischer Zusammenhang zwischen dem Aufenthaltsstatus oder der Aufenthaltsdauer der Teilnehmerinnen in Deutschland und einem erfolgreichen Programmabschluss. Neben individuellen Merkmalen der Teilnehmerinnen beziehen wir auch Informationen zur regionalen Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsstruktur sowie Angaben zur Belegung unterschiedlicher Modulkategorien im „Stark im Beruf“ Programm in unsere Analysen ein. Es zeigt sich, dass Teilnehmerinnen, die eher berufsorientierte Module belegen, auch unter Berücksichtigung aller weiteren beobachtbaren Merkmale eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen Programmerfolg haben als Teilnehmerinnen, die andere Programmmodule belegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Culture and the Labor Supply of Female Immigrants (2022)
Zitatform
Bredtmann, Julia & Sebastian Otten (2022): Culture and the Labor Supply of Female Immigrants. (CReAM discussion paper 2022,27), London, 42 S.
Abstract
"This paper analyzes the impact of source-country culture on the labor supply of female immigrants in Europe. We find that the labor supply of immigrant women is positively associated with the female-to-male labor force participation ratio in their source country, which serves as a proxy for the country’s preferences and beliefs regarding women’s roles. This suggests that the culture and norms of their source country play an important role for immigrant women’s labor supply. However, contradicting previous evidence for the U.S., we do not find evidence that the cultural effect persists through the second generation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ein Vorschlag zur Verteilung von Geflüchteten aus der Ukraine (2022)
Brücker, Herbert ; Wolf, Katja ; Kosyakova, Yuliya ; Moritz, Michael ; Mense, Andreas ; Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Phan thi Hong, Van; Jaschke, Philipp ;Zitatform
Brücker, Herbert, Wolfgang Dauth, Anette Haas, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova, Andreas Mense, Michael Moritz, Van Phan thi Hong & Katja Wolf (2022): Ein Vorschlag zur Verteilung von Geflüchteten aus der Ukraine. (IAB-Forschungsbericht 05/2022), Nürnberg, 31 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2205
Abstract
"Durch den Angriffskrieg Russlands wurden mehrere Millionen Menschen zur Flucht aus der Ukraine gezwungen. Auch nach Deutschland sind mehr als 260.000 Geflüchtete bis zum 28. März 2022 eingereist. Für jene Personen, die nicht privat in Familien oder bei Bekannten untergebracht und versorgt werden können, stellt sich die Frage, wie diese über das Bundesgebiet und auf die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt werden sollten. Die Verteilung über die Länder erfolgt gegenwärtig nach dem so genannten Königsteiner Schlüssel, d.h. nach Bevölkerung und Steueraufkommen. Die Verteilung innerhalb der Länder erfolgt häufig nach Bevölkerung und der Verfügbarkeit von Wohnraum. In der Vergangenheit wurden durch diese Verteilungsmechanismen die Geflüchteten überdurchschnittlich auf strukturschwache Regionen mit hohen Arbeitslosenquoten verteilt. Das hat die Integrationschancen in den Arbeitsmarkt nachhaltig beeinträchtigt. Empirische Studien zeigen, dass insbesondere die Situation am lokalen Arbeitsmarkt auch langfristig einen erheblichen Einfluss auf den Integrationserfolg hat. Insofern ist die Ausgangsverteilung über die Regionen für den Integrationserfolg zentral. Wir plädieren dafür, dass die Umverteilung von Geflüchteten auf jene Personen beschränkt wird, die auf die öffentliche Versorgung mit Wohnraum angewiesen ist. Zudem sollten Präferenzen der Geflüchteten nach Kriterien wie Familienbindungen und anderen Netzwerken berücksichtigt werden. Das Vorhandensein von derartigen Bindungen und Netzwerken hat einen nachweisbaren Einfluss auf den Integrationserfolg. Kommt es zu einer Umverteilung, sollten Integrationskriterien berücksichtigt werden. In diesem Beitrag erörtern wir verschiedene Aspekte, die für die Integration von Migrantinnen und Migranten relevant sind und hinsichtlich derer es starke Unterschiede zwischen den Regionen gibt: die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes, die Aufnahmefähigkeit von Kinderbetreuungsangeboten und die Verfügbarkeit von Wohnraum. Als Indikator für die Verfügbarkeit von Wohnraum verwenden wir das Mietniveau, das die Knappheiten auf dem Wohnungsmarkt abbildet und somit auch ein guter Indikator für die Verfügbarkeit von Wohnraum sein sollte. Darauf aufbauend schlagen wir einen neuen Verteilungsschlüssel vor, der sich neben dem Bevölkerungsumfang nach der regionalen Arbeitsmarktlage, dem Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen und den Mietkosten richtet. Würden die Geflüchteten nach diesem Schlüssel umverteilt werden, wäre eine Steigerung der Beschäftigungswahrscheinlichkeit von 5 bis 10 Prozent gegenüber den gegenwärtig angewandten Verteilungsschlüsseln zu erwarten. Dem steht ein Anstieg der durchschnittlichen Wohnkosten in den Kreisen und kreisfreien Städten um 4 Prozent gegenüber. Diese höheren Kosten für die Unterkunft, die zu Beginn des Integrationsprozesses aufgewendet werden müssen, können sich aber langfristig auszahlen, da die Beschäftigungschancen im Vergleich zu einer Verteilung über der Königsteiner Schlüssel oder bei einer Gleichverteilung über die Bevölkerung deutlich ansteigen würden. Bei einer noch stärkeren regionalen Konzentration könnten die Beschäftigungschancen noch deutlich stärker gesteigert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Wolf, Katja ; Kosyakova, Yuliya ; Moritz, Michael ; Mense, Andreas ; Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Phan thi Hong, Van; Jaschke, Philipp ;Weiterführende Informationen
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Immigrant-native gap in risk and time preferences in Germany: Levels, socio-economic determinants, and recent changes (2022)
Zitatform
Deole, Sumit S. & Marc Oliver Rieger (2022): Immigrant-native gap in risk and time preferences in Germany: Levels, socio-economic determinants, and recent changes. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1055), Essen: Global Labor Organization (GLO), 43 S.
Abstract
"We present new descriptive evidence on the immigrant-native gap in risk and time preferences in Germany, one of the most preferred host countries for immigration. Using the recent waves of the Socio-Economic Panel (SOEP) dataset, we find that the immigrant-native gap in risk preferences has widened for recent immigration cohorts, especially around the 2015 European Refugee Crisis. We attribute the recent widening to decreased assimilation rates of new immigrants caused by a reduced integration due to sudden increases in immigrants flows from culturally diverse parts of the world, particularly around the year 2015. We also find that the immigrant-native gap varies across different migrant groups: "Opportunity seekers", which we define as economic immigrants who intend to stay in Germany only temporarily, are very similar in their risk preferences to natives. Other immigrants, however, are substantially more risk-averse than natives. A smaller gap in risk preferences is also found among migrants who are female, highly educated, proficient in the host language, self-employed and working in predominantly high-skilled jobs. Concerning time preferences, although a noticeably large immigrant-native gap is evident, the gap is not found to vary across most individual-level socio-economic variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Exclusionary Contexts Frustrate Cultural Integration: Migrant Acculturation Into Support for Gender Equality in the Labor Market in Western Europe (2022)
Zitatform
Glas, Saskia (2022): Exclusionary Contexts Frustrate Cultural Integration: Migrant Acculturation Into Support for Gender Equality in the Labor Market in Western Europe. In: International migration review, Jg. 56, H. 3, S. 941-975. DOI:10.1177/01979183211059171
Abstract
"Countering linear acculturation theories, the adoption of Western European gender customs over time differs across migrant groups. This diversity implies that acculturation into support for gender equality is context dependent. However, little quantitative scholarship has identified what sort of contexts strengthen or impede acculturation. This article investigates one source of context-dependent acculturation: exclusionary contexts. I build and test a context-dependent exclusions framework that proposes that contexts that exclude non-Western migrants hamper their acculturation into support for gender equality in the labor market in Western Europe. Empirically, I synchronize European Social Survey, European Values Study, and Eurislam data on over 11,000 non-Western migrants in Western Europe. Cross-classified models show that non-Western migrants' support for labor-market gender equality is, indeed, lower in exclusionary contexts, for instance, in destinations with stronger anti-migrant sentiments. Pivotally, the impact of destinations' gender customs on migrants' gender values differs across destination, origin, and community contexts. For instance, in destinations with stronger populist right-wing parties, migrants internalize destinations' gender equality less. Altogether, non-Western migrants' acculturation into support for labor-market gender equality is highly dependent on contextual exclusions, which means that populist claims about non-Western migrants' universal lack of acculturation into support for gender equality should be viewed cautiously." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Für Menschen, nicht für Institutionen …": Citizen-Science-Analyse digitaler Informationsangebote zur Arbeitsmarktintegration für Neuzugewanderte (2022)
Hampel, Anna-Elisabeth; Leisenheimer, Marlene; Shibeshi, Samrawit; Spitaleri, Laura;Zitatform
Hampel, Anna-Elisabeth & Laura Spitaleri (2022): "Für Menschen, nicht für Institutionen …". Citizen-Science-Analyse digitaler Informationsangebote zur Arbeitsmarktintegration für Neuzugewanderte. (Working paper / IQ-Fachstelle Einwanderung 2022,06), Berlin, 55 S.
Abstract
"Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, die Bedarfe der Zugewanderten aus ihrer Sicht selbst genauer zu erforschen, um Rückschlüsse für die bessere und effektivere Erreichung Eingewanderter und Einwanderungsinteressierter im Kontext Arbeitsmarktintegration gewinnen zu können. Die Untersuchung soll zentrale Anbieter digitaler Informationsangebote dabei unterstützen, ihre Angebote den Bedarfen der Zielgruppe entsprechend anzupassen, um diese bekannter und leichter zugänglich zu machen. Im Vordergrund stand die Perspektive von Neuzugewanderten und Einwanderungsinteressierten, indem der Citizen-Science-Ansatz gewählt und die Zielgruppe als Co-Forscher*innen eingebunden wurde. Die IQ Fachstelle Einwanderung vernetzte die Anbietenden und die Nutzenden von Informationsangeboten und schuf für erstere das Angebot und die Ermutigung, sich in der Weiterentwicklung ihrer Webseiten an der Expertise ihrer Zielgruppen zu orientieren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfolgskarrieren muslimischer Migrant*innennachfahren aus der Arbeiterklasse: Eine figurationssoziologische Analyseperspektive auf Wechselwirkungen zwischen sozialer Mobilität und sozialem Wandel (2022)
Hüttermann, Jörg;Zitatform
Hüttermann, Jörg (2022): Erfolgskarrieren muslimischer Migrant*innennachfahren aus der Arbeiterklasse. Eine figurationssoziologische Analyseperspektive auf Wechselwirkungen zwischen sozialer Mobilität und sozialem Wandel. In: Soziale Welt, Jg. 73, H. 1, S. 34-66. DOI:10.5771/0038-6073-2022-1-34
Abstract
"Dass die deutsche Einwanderungsgesellschaft sich seit den 1960er Jahren grundlegend gewandelt hat, ist gegenwärtig kaum umstritten. Vor allem die alltäglich gelebten Beziehungen zwischen Zugewanderten (und ihren Nachfahren) und Nichtmigrant*innen haben sich verändert. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Autor mit der Frage, in welcher Weise der berufliche Aufstiegsprozess türkeistämmiger „Gastarbeiter“-Nachfahren an diesem Veränderungen teil hat und mit der Frage, wie der Prozess der Einwanderungsgesellschaft auf den Aufstiegsprozess dieser Arbeiterkinder zurückwirkt. Um dies zu beantworten, setzt er figurationssoziologisch an. Zunächst legt er ein zugespitztes Prozessmodell des Figurationswandels der deutschen Einwanderungsgesellschaft vor, das er im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte entwickelt hat. Sodann zieht er berufsbiographische Narrative türkeistämmiger und nordafrikanischer Migrant*innennachfahren heran, die allesamt der Arbeiterklasse entstammen und im Verlaufe ihrer Karriere Mittelklassepositionen erreichen. Er betrachtet die Aufstiegsakteure mit Blick auf ihr je besonders Wechselwirkungsverhältnis zum Wandel der Einwanderungsgesellschaft und arbeitet schließlich drei Akteurstypen des beruflichen Aufstiegs heraus; nämlich den Typus des avancierenden Fremden, des muslimischen Kultursubjekts und des Pragmatikers. Die drei Akteurstypen beruflichen Aufstiegs unterscheiden sich vor allem in ihrer Mobilitätsstrategie. Der Autor schließt mit kritischen Überlegungen zu gesellschaftlichen Effekten und Nebeneffekten der unterschiedlichen Mobilitätsstrategien. Er zeigt, dass insbesondere auftstiegsmobile muslimische Kultursubjekte in ihrem Zusammenspiel mit alteingesessenen Kultursubjekten neue symbolische Grenzziehungen vornehmen, die dazu beitragen, die Hürden für den sozialen Aufstieg von Migrant*innennachfahren zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Making Sense of Immigrant Work Integration: An Organizing Framework (2022)
Zitatform
Nardon, Luciara & Amrita Hari (2022): Making Sense of Immigrant Work Integration. An Organizing Framework. (International Marketing and Management Research), Cham: Imprint: Palgrave Macmillan, IX, 119 S. DOI:10.1007/978-3-031-13231-5
Abstract
"This open access book explores the wicked problem of immigrant work integration, with specific examples from Canada. Bringing together a variety of disciplinary perspectives, it discusses immigrant work integration as a process of sensemaking, involving multiple actors (immigrants, organizations, communities, and governments) and multiple scales (individual, interactional, organizational, and institutional). The authors identify key players, issues, practices of support, and avenues for future research. This work contributes to enhancing the social impact of academic research by providing a comprehensive overview of the field of immigrant work integration for researchers in global mobility and organizational studies, as well as practitioners. Luciara Nardon is Professor of International Business at the Sprott School of Business at Carleton University, Canada. Her research explores cultural and cognitive influences on work in multicultural environments. She has published books and academic articles on topics related to migration and cross-cultural management. Amrita Hari is Associate Professor in the Feminist Institute of Social Transformation at Carleton University, Canada. Her research interests lie within global migrations, transnationalism, diaspora, and citizenship. She has published her research in various academic journals on migration and gender." (Provided by publisher)
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Belonging or Estrangement – the European Refugee Crisis and its Effects on Immigrant Identity (2022)
Zitatform
Prömel, Christopher (2022): Belonging or Estrangement – the European Refugee Crisis and its Effects on Immigrant Identity. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1160), Berlin, 65 S.
Abstract
"This study deals with the impact of the 2015 European Refugee Crisis on the ethnic identity of resident migrants in Germany. To derive plausibly causal estimates, I exploit the quasi-experimental setting in Germany, by which refugees are allocated to different counties by state authorities without being able to choose their locations themselves. This study finds that higher shares of refugees in a county increased migrants’ attachment to their home countries, while not affecting their perceived belonging to Germany. Further analyses uncover strong heterogeneities with respect to country of origin and immigrant characteristics and suggest that the observed effects may be primarily driven by experiences of discrimination and the consumption of foreign media. Lastly, I find that changes in ethnic identity coincide with the political polarization of migrants. These results have various policy implications in terms of the dispersal of asylum seekers, the modes of communication with different migrant groups and the importance of antidiscrimination measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
“No German, No Service”: EU Migrants’ Unequal Access to Welfare Entitlements in Germany (2022)
Zitatform
Ratzmann, Nora (2022): “No German, No Service”: EU Migrants’ Unequal Access to Welfare Entitlements in Germany. In: Social Inclusion, Jg. 10, H. 1, S. 227-238. DOI:10.17645/si.v10i1.4647
Abstract
"While existing research has analyzed the intersecting migration and social security law, which stratifies migrants’ formal social entitlements, less work has been done on the informal stratifications beyond the law that determine substantive social rights. This article illustrates the informal barriers to de facto benefit receipt that intra-EU migrant citizens may experience when claiming social assistance in local German job centres, regardless of their manifest legal entitlements. Focussing on informal, yet commonly institutionalized practices of language discrimination, analysis of 103 qualitative, in-depth interviews reveal recurring patterns of administrative exclusion beyond individual instances of discriminatory behavior. The unwritten rules and everyday practices shaping administrators’ claims-processing routines often go against what the law or administrative procedures proscribe, and could be considered as forms of discrimination. The former may be explained by institutional constraints, such as a performance-oriented management culture, legalistic claims-processing, or superficial diversity policies. By shedding light on how inequalities in access are constructed in daily administrative practice, this article adds to existing empirical knowledge on how informal inequalities in access emerge at different stages of the benefit claiming process, in contrast to formal social rights on paper, as well as social administrations’ handling of diversity in a context of transnational social protection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Migrationsforschung (inter)disziplinär: Eine anwendungsorientierte Einführung (2022)
Zitatform
Schmitz-Vardar, Merve, Andrea Rumpel, Alexandra Graevskaia & Laura Dinnebier (Hrsg.) (2022): Migrationsforschung (inter)disziplinär. Eine anwendungsorientierte Einführung. (Kulturen der Gesellschaft 53), Bielefeld: Transcript GbR, 213 S. DOI:10.14361/9783839460948
Abstract
"Wie werden Erkenntnisse im von Norm- und Wertekonflikten dominierten Feld der Migrations- und Integrationsforschung generiert und reflektiert? Die Beitragenden des Bandes gehen dieser Frage nach und diskutieren die Möglichkeiten und Grenzen im Rahmen ihres Vorgehens. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbindung zwischen der inhaltlichen Auseinandersetzung und dem methodisch-analytischen Vorgehen, denn die Transparenz der im Forschungsprozess getroffenen Entscheidungen ist für eine anwendungsorientierte Wissenschaft unabdingbar." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmigration und Aufnahmebereitschaft: Merkmale, die am Arbeitsmarkt Erfolg versprechen, erhöhen die Akzeptanz der Bevölkerung (2022)
Zitatform
Struck, Olaf, Richard Wolff, Christopher Osiander & Monika Senghaas (2022): Arbeitsmigration und Aufnahmebereitschaft: Merkmale, die am Arbeitsmarkt Erfolg versprechen, erhöhen die Akzeptanz der Bevölkerung. (IAB-Kurzbericht 24/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2224
Abstract
"Migration zu Erwerbszwecken wird oft als ein wichtiger Hebel gesehen, um den Folgen des demografischen Wandels und zunehmenden Arbeitskräfteengpässen entgegenzuwirken. Gleichzeitig werden die potenziellen ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Migration öffentlich kontrovers diskutiert. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Migrationspolitik. Das Autorenteam untersucht, unter welchen Bedingungen die Erwerbsbevölkerung eine Einwanderung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten befürwortet und wenn dies der Fall ist, welche Aufenthaltsdauern für bestimmte Personengruppen als akzeptabel erachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)
Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp ; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;Zitatform
Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp ; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ; -
Literaturhinweis
Values or origin? Mandatory immigrant integration and immigration attitudes in Europe (2021)
Zitatform
Alarian, Hannah M. & Michael Neureiter (2021): Values or origin? Mandatory immigrant integration and immigration attitudes in Europe. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 47, H. 5, S. 1006-1027. DOI:10.1080/1369183X.2019.1668756
Abstract
"One of the most significant European policy developments of the past decade has been the proliferation of mandatory immigrant civic and language integration requirements. The primary intention of these policies is to facilitate immigrant integration, but do they also improve public support for immigration by fulfilling the type of deservingness criteria many hold for benefits or status? Or do such integration requirements contribute to growing mass anti-immigration sentiment through signalling cultural distance? We contribute to this ongoing debate by examining whether mandatory integration fosters or diminishes public support for immigration. In doing so, we first use biennial data across 14 Western European countries between 2007 and 2014 and second implement an original survey experiment in the UK. Our unique contribution across these two studies reveals that neither mandatory language nor civic integration requirements appear to meaningfully affect public support for immigration. Rather, we identify immigrant origin as the deciding line between open and antagonistic immigration attitudes. Further, we find these patterns persist regardless of integration target, policy measurement, requirement difficulty, or analytical strategy. We thereby conclude mandatory integration of immigrant communities appears to do little in terms of reducing widespread anti-immigration sentiment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
„Die Enkel der Osmanen“ – Ausgrenzung, Diskriminierung und Illegalisierung von „Tagelöhnern“ im Münchner Bahnhofsviertel (2021)
Zitatform
Atanisev, Kaan & Rita Haverkamp (2021): „Die Enkel der Osmanen“ – Ausgrenzung, Diskriminierung und Illegalisierung von „Tagelöhnern“ im Münchner Bahnhofsviertel. In: Soziale Probleme, Jg. 32, H. 1, S. 45-66. DOI:10.1007/s41059-021-00082-5
Abstract
"Im Münchner Bahnhofsviertel gibt es eine „Tagelöhnerbörse“, die viel Unmut unter Anwohnenden und Gewerbetreibenden hervorruft. Die überwiegend aus Bulgarien stammenden „Tagelöhner“ sind dabei vielfältigen Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen ausgesetzt, die zum Teil aus ihrer Angehörigkeit zu einer ethnischen Minderheit resultieren. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass ihre ethnische Zugehörigkeit komplexer und vielschichtiger ist, als man auf den ersten Blick erahnt. Im Beitrag steht die Frage nach der Rolle der ethnischen Zugehörigkeit der „Tagelöhner“ im Mittelpunkt, um anhand ethnografischer Feldgespräche und Interviews die Aushandlungsprozesse von Zugehörigkeit im multiethnischen Bahnhofsviertel nachzuzeichnen. Nach einer Beschreibung der „Tagelöhner“ im Münchner Bahnhofsviertel wird die soziokulturelle Lage der ethnischen Minderheiten in Bulgarien dargestellt. Aus der von Uneindeutigkeit charakterisierten Zugehörigkeit der „Tagelöhner“ ergeben sich sowohl Vor- als auch Nachteile im Umgang mit den Gewerbetreibenden und Anwohnenden des Bahnhofsviertels. Abschließend wird die Illegalisierung der „Tagelöhnerbörse“ und deren Auswirkungen auf die Stellung der „Tagelöhner“ diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Centaurus Verlag & Media)
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Literaturhinweis
The impact of immigration on the internal mobility of natives and foreign-born residents: evidence from Italy (2021)
Zitatform
Basile, Roberto, Luca De Benedictis, María Durban, Alessandra Faggian & Román Mínguez (2021): The impact of immigration on the internal mobility of natives and foreign-born residents: evidence from Italy. In: Spatial Economic Analysis, Jg. 16, H. 1, S. 9-26. DOI:10.1080/17421772.2020.1729997
Abstract
"The relationship between immigration flows and internal mobility in Italy is investigated for the period 2003-11. Using semiparametric negative binomial gravity models with smooth spatio-temporal trends, and dealing with endogeneity issues through an instrumental variables approach, evidence is provided of a significant negative (or displacement) effect of new foreign immigrants on the internal mobility of foreign citizens and of Italian citizens with a low educational level, as well as a significant positive (or complementarity) effect of new foreign immigrants on the internal mobility of Italian citizens with a high educational level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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