Migration und Integration
Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.
Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.
Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.
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- Einwanderungspolitik
- Auswirkungen von Migration
- Wanderungsmotivation und Rückwanderung
- Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik
- Qualifikation, Bildung und Beschäftigung
- Integration und soziale Teilhabe
- internationale Aspekte
- Personengruppen
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Literaturhinweis
Integration als Bildungsaufgabe!?: Herausforderungen - Möglichkeiten - Chancen (2017)
Durczok, Frederik; Lichter, Sarah;Zitatform
Durczok, Frederik & Sarah Lichter (Hrsg.) (2017): Integration als Bildungsaufgabe!? Herausforderungen - Möglichkeiten - Chancen. Baltmannsweiler: Schneider, 291 S.
Abstract
"Integration kann als eine - wenn nicht als die - Bildungsaufgabe einer jeden Gesellschaft verstanden werden. Diese betrifft stets die ganze Gesellschaft. Das Bildungssystem scheint der vielleicht prominenteste Ort zu sein, an dem Integrationsvisionen entwickelt, verfeinert, verwirklicht und verworfen werden können, da dieses als Mittler zwischen der Entwicklung der ganzen Gesellschaft (Kultur) und den Individuationsprozessen jedes einzelnen in der Gesellschaft (Bildung) fungieren kann." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Ursachen des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund: eine vergleichende Untersuchung der Ursachen und Motive des Studienabbruchs bei Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund auf Basis der Befragung der Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014 (2017)
Ebert, Julia; Heublein, Ulrich;Zitatform
Ebert, Julia & Ulrich Heublein (2017): Ursachen des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund. Eine vergleichende Untersuchung der Ursachen und Motive des Studienabbruchs bei Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund auf Basis der Befragung der Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014. Essen, 193 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht, der im Auftrag der Stiftung Mercator verfasst wurde, stellt sich das Ziel, die Ursachen des Studienabbruchs und den beruflichen Verbleib von Studienabbrechern mit Migrationshintergrund zu analysieren. Er verfolgt dabei die Frage, in welchem Maße der Migrationshintergrund eine relevante Rolle bei der Verursachung des Studienabbruchs spielt. Die empirische Basis für diese Studie stellt eine bundesweit repräsentative Befragung von Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014 zu den Ursachen und Motiven des Studienabbruchs dar. An der Untersuchung beteiligten sich 6029 Exmatrikulierte von 32 Universitäten und 28 Fachhochschulen. Von den über 6000 Befragungsteilnehmern weisen 1113 einen Migrationshintergrund auf.
Zum Umfang des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund liegt bisher nur der deskriptive Befund einer überdurchschnittlich hohen Studienabbruchquote im Bachelorstudium für Bildungsinländer als eine Teilgruppe der Studierenden mit Migrationshintergrund im Vergleich zu deutschen Studierenden vor (43% vs. 29%). Dieser Befund stellt ein Indiz dafür dar, dass die Gruppe der Studierenden aus Zuwandererfamilien gegenwärtig noch einen überdurchschnittlichen Studienabbruch verzeichnet und sich auf dem Weg zum Studium sowie an den Hochschulen selbst mit besonderen Problemlagen auseinandersetzen muss. Dies bestätigt sich durch die Ergebnisse des vorliegenden Berichts. So zeigen multivariate Analysen für die Gesamtgruppe der Exmatrikulierten mit Migrationshintergrund, dass bestimmte Defizite und Studienschwierigkeiten häufiger als bei anderen Studierenden den Studienerfolg gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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An Immigrant Paradox? Contextual Attainment and Intergenerational Educational Mobility (2017)
Zitatform
Feliciano, Cynthia & Yader R. Lanuza (2017): An Immigrant Paradox? Contextual Attainment and Intergenerational Educational Mobility. In: American Sociological Review, Jg. 82, H. 1, S. 211-241. DOI:10.1177/0003122416684777
Abstract
"Numerous studies have revealed a seemingly paradoxical pattern in which, despite cultural differences, unfamiliarity with the educational system, and possible language difficulties, children of immigrants outperform their peers with native-born parents in the U.S. educational system. We problematize the notion of an immigrant paradox in education by broadening our conceptualization of social class background, and introducing the concept of contextual attainment to capture the geographic and historical contexts in which education is completed. Analyzing nationally representative longitudinal survey data combined with international educational data, we show that, for immigrant parents, contextual attainments vary between and within countries of origin and often diverge from post-migration socioeconomic statuses. Parental contextual attainment helps explain why, net of standard family socioeconomic status measures, most groups of immigrants' children complete more years of schooling than do White Americans with native-born parents. Moreover, considering parental contextual attainment leads to a rethinking of intergenerational educational mobility patterns for adults with immigrant parents. We argue that contextual attainment captures the noneconomic benefits of higher class background that help explain how intergenerational educational inequalities are reproduced." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Integration als Familiengeschichte?: Zum Einfluss der Migrationsgenerationen auf den Bildungserfolg (2017)
Zitatform
Gerleigner, Susanne & Gerald Prein (2017): Integration als Familiengeschichte? Zum Einfluss der Migrationsgenerationen auf den Bildungserfolg. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 37, H. 3, S. 252-269. DOI:10.3262/ZSE1703252
Abstract
"Der Beitrag untersucht, ob Unterschiede im Bildungserfolg bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund durch die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Migrationsgenerationen oder vielmehr durch inter-ethnische Partnerschaften in der Eltern- bzw. Großelterngeneration erklärt werden können. In AID:A II wurde der Migrationshintergrund bis zur 3. Generation vollständig erfasst. Daraus wurde eine Variable gebildet, die Migrationsgenerationen mit 1- und 2-seitigem Migrationshintergrund kombiniert. Zusätzlich konnten bildungsrelevante familiale Ressourcen kontrolliert werden. Es zeigte sich, dass vor allem ein 2-seitiger Migrationshintergrund, auch wenn dieser lediglich über die Großelterngeneration vorliegt, die Bildungschancen negativ beeinflusst. Effekte der reinen Aufenthaltsdauer konnten hingegen nicht gefunden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Migration, Bildung und Spracherwerb: Bildungssozialisation und Integration von Jugendlichen aus Einwandererfamilien (2017)
Heimken, Norbert;Zitatform
Heimken, Norbert (2017): Migration, Bildung und Spracherwerb. Bildungssozialisation und Integration von Jugendlichen aus Einwandererfamilien. Wiesbaden: Springer VS, 173 S. DOI:10.1007/978-3-658-17133-9
Abstract
"Die sprachliche Integration von Jugendlichen aus Einwandererfamilien mit ihren spezifischen familialen, schulischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen steht im Mittelpunkt der Analyse von Norbert Heimken. Für die Beurteilung der realen Sprachkompetenzen und ihrer spezifischen Bedingungen werden in der Studie eigene Kompetenzmessungen verwendet. Die aktualisierte und erweiterte Untersuchung stützt sich auf Auswertungen von etwa 1000 Sprachkompetenztests, die bei Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in verschiedenen Schulformen durchgeführt wurden. Korrelationen zu Bildungshintergrund, Freizeitaktivitäten und familialem Sprachverhalten werden dabei im Blick auf Integrationskonzepte und pädagogische wie gesellschaftliche Handlungsperspektiven untersucht." (Verlagsangaben)
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Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund: in Abhängigkeit von der schulstatistischen Operationalisierung (2017)
Kemper, Thomas;Zitatform
Kemper, Thomas (2017): Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. In Abhängigkeit von der schulstatistischen Operationalisierung. In: Die Deutsche Schule, Jg. 109, H. 1, S. 91-115.
Abstract
"Nordrhein-Westfalen (NRW) erfasst im Rahmen einer auf Aggregatdaten basierenden Schulstatistik einen Migrationshintergrund, der von den KMK-Vorgaben abweicht. Das Erhebungskonzept der NRW-Statistik bietet seit wenigen Jahren aufgrund von zusätzlichen Schülermerkmalen und ergänzenden Elterninformationen neue analytische Möglichkeiten. Für die Grundgesamtheit der Schülerinnen und Schüler in NRW kann exemplarisch überprüft werden, inwiefern Ergebnisse zur Bildungsbeteiligung von der gewählten Operationalisierung des Migrationshintergrundes abhängen. Es zeigt sich, dass ein unter Einbezug von Elternmerkmalen weiter gefasster Migrationshintergrund mit geringeren Förderschulbesuchs- und höheren Gymnasialbesuchsanteilen einhergeht und dass die schulformbezogenen Bildungsdisparitäten im Vergleich zu Schülerinnen und Schülern ohne Migrationshintergrund geringer ausfallen. Zudem werden die schulstatistischen Potenziale des Datensatzes gegenüber anderen Erhebungsansätzen - etwa gemäß KMK-Empfehlung - diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Rolle der Familie für Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien in Deutschland (2017)
Kuhnt, Anne-Kristin;Zitatform
Kuhnt, Anne-Kristin (2017): Die Rolle der Familie für Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien in Deutschland. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, Jg. 37, H. 3, S. 232-251. DOI:10.3262/ZSE1703232
Abstract
"In allen Etappen des Bildungsverlaufes erzielen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund (MH) schlechtere Bildungserfolge als Kinder ohne MH. Sie erhalten später Zugang zu vorschulischer Bildung, werden häufiger vor Schuleintritt zurückgestellt, weisen schon in der Grundschule schlechtere Kompetenzen auf und erlangen seltener eine Übergangsempfehlung für das Gymnasium. Diese migrationsspezifischen Disparitäten setzen sich an der Hochschule fort. Im Fokus dieses Beitrags steht die Frage, inwiefern der familiäre Hintergrund die Bildungsbeteiligung bzw. den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien beeinflusst. Beantwortet wird sie mit Hilfe eines Literaturüberblicks zur migrationsspezifischen Bildungsungleichheit in Deutschland. Ausgangspunkt ist dabei der strukturell-individualistische Erklärungsansatz von Boudon (1974), der Unterschiede nach sozialer Herkunft als Folge sozialer Ungleichheit beschreibt. Dem Bildungsverlauf chronologisch folgend, beginnt der Beitrag mit dem vorschulischen Bereich, nimmt dann die Grundschulzeit sowie die Sekundarstufe in den Fokus, bevor der Hochschulbereich betrachtet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The causal effect of age at migration on youth educational attainment (2017)
Zitatform
Lemmermann, Dominique & Regina T. Riphahn (2017): The causal effect of age at migration on youth educational attainment. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 908), Berlin, 56 S.
Abstract
"We investigate the causal effect of age at migration on subsequent educational attainment in the destination country. To identify the causal effect we compare the educational attainment of siblings at age 21, exploiting the fact that they typically migrate at different ages within a given family. We consider several education outcomes conditional on family fixed effects. We take advantage of long running and detailed data from the German Socio-Economic Panel, which entails an oversample of immigrants and provides information on language skills. We find significant effects of age at migration on educational attainment and a critical age of migration around age 6. The educational attainment of female immigrants responds more strongly to a high age at immigration than that of males. Also, language skills do not appear to be central for the causal connection between age at migration and educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Education outcomes of immigrant youth: the role of parental engagement (2017)
Zitatform
Liu, Zhen & Michael J. White (2017): Education outcomes of immigrant youth. The role of parental engagement. In: The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science, Jg. 674, H. 1, S. 27-58. DOI:10.1177/0002716217730009
Abstract
"Using the 2009 to 2012 waves of the High School Longitudinal Survey, this article examines the role of parental engagement in academic achievement in the United States. Specifically, we examine the influence of parental engagement while also investigating the academic trajectories of racial/ethnic and immigrant groups, controlling for other standard factors. Results suggest that the progression of students' academic performance varies substantially by race/ethnicity and by immigrant generational status. After controlling for ninth-grade test scores and family and other school-level characteristics, we find that first-generation immigrant youth generally have higher eleventh-grade test scores and lower probability of dropping out compared to native-born students who are second or third generation. Greater levels of parental engagement predict superior test scores and lower rates of dropout for youth of various racial and immigrant generation backgrounds, even in the presence of a variety of controls." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Vom Hörsaal in den Betrieb? Internationale Studierende beim Berufseinstieg in Deutschland (2017)
Lokhande, Mohini;Zitatform
Lokhande, Mohini (2017): Vom Hörsaal in den Betrieb? Internationale Studierende beim Berufseinstieg in Deutschland. (Studie des SVR-Forschungsbereichs 2017-05), Berlin, 48 S.
Abstract
"Deutschland gehört seit Jahren zu den beliebtesten Studienländern weltweit. Im Jahr 2016 waren mehr als 250.000 Studierende an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Sie gelten in Politik und Wirtschaft als 'Idealzuwanderer' für den deutschen Arbeitsmarkt, und auch ein großer Teil der Studierenden selbst hegt den Wunsch, nach Studienende zu bleiben. Allerdings gelingt ihnen der Übergang in den Arbeitsmarkt trotzdem häufig nicht. Im Forschungsprojekt 'Study & Work' hat der SVR-Forschungsbereich den Übergang von der Hochschule in den deutschen Arbeitsmarkt bei internationalen Studierenden erstmals im Längsschnitt untersucht. Die Studie zeigt, welche Faktoren den Berufseinstieg von internationalen Studierenden begünstigen, und gibt Handlungsempfehlungen, wie Akteure der Hochschulen, Wirtschaft, Kommunen und des Arbeitsmarkts sie dabei unterstützen können. Die Studie wurde vom Stifterverband gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Better inclusion of young refugees in education, labour market and society: The role of youth organisations (2017)
Lyubenova Todorova, Lora;Zitatform
Lyubenova Todorova, Lora (2017): Better inclusion of young refugees in education, labour market and society. The role of youth organisations. (Friedrich-Ebert-Stiftung. Perspective), Sofia, 16 S.
Abstract
"The report is reflecting on an international conference, which gathered together over 40 European and national policy makers, international and national experts, youth representatives and activists and over 40 young participants across Europe, the Black Sea and Mediterranean regions. In theory, young people have access to social protection, but in practice if you are a young refugee then you are often denied access to any services and benefits. The recent migration crisis has also shown that European policies are inadequate in ensuring the rights of all young people in Europe are respected. Youth organizations across Europe have turned out to be one of the main driving forces toward a better social inclusion and integration of refugees. Many youth movements launched welcoming campaigns of refugees and started their own project for social inclusion of young refugees, asylum seekers and migrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Going across Europe for an apprenticeship?: A factorial survey experiment on employers' hiring preferences in Germany (2017)
Zitatform
Protsch, Paula & Heike Solga (2017): Going across Europe for an apprenticeship? A factorial survey experiment on employers' hiring preferences in Germany. In: Journal of European social policy, Jg. 27, H. 4, S. 387-399. DOI:10.1177/0958928717719200
Abstract
"Owing to the recent recession, the German apprenticeship model is once again praised for smoothing out school-to-work transitions. In line with the social policy shift of favouring education as a key means to combat youth unemployment, European Union (EU) recommendations and German national policies encourage young Southern and Eastern EU citizens to apply for apprenticeship training abroad. Yet, young people wanting to go abroad are not only mobile young people but also immigrants. Given the prevalence of ethnic disparities in the German apprenticeship system, the question arises whether employers would be willing to hire these newcomers. Using a factorial survey experiment, we investigate how employers rate applications from Spanish newcomers compared to those from young immigrant descendants of Spanish origin. The results indicate that newcomers are substantially less preferred than immigrant descendants born in Germany. Employers' expectations about newcomers' language skills and employers' interest in training for their own skilled labour force are key barriers to policies promoting apprenticeships abroad." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Migration aspirations among NEETs in selected MENA countries (2017)
Zitatform
Ramos, Raul (2017): Migration aspirations among NEETs in selected MENA countries. (IZA discussion paper 11146), Bonn, 22 S.
Abstract
"The Middle East and North Africa (MENA) region shows high levels of unemployment rates among youth and the rate of youth not in education, employment or training (NEET) is also among the highest in the world. In this context, one of the more obvious reactions of youth facing unmet aspirations in the labour market is migration. The objective of the paper is to analyse the determinants of intentions to migrate of youth NEETs during their school-towork transitions in selected MENA countries. With this aim, I use microdata from School-to-Work Transition Surveys (SWTS) conducted by the International Labour Organization (ILO) in 2013-2015 in Egypt, Jordan, Lebanon, Palestine and Tunisia. These surveys targeted a nationally representative sample of young people between 15 and 29 and collected data on intentions to migrate (internal and international) and different factors related to their social and educational background. Microeconometric models are used to achieve a better understanding of factors influencing youth's decision to migrate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Migrants' participation in tertiary and vocational education: A comparison of Germany's federal states (2017)
Schuller, Karin;Zitatform
Schuller, Karin (2017): Migrants' participation in tertiary and vocational education. A comparison of Germany's federal states. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 6, S. 391-414. DOI:10.3790/sfo.66.6.391
Abstract
"Dieser Beitrag beschäftigt sich zum einen mit der Frage, ob das Ausmaß ethnischer Ungleichheit in der Beteiligung an beruflicher Bildung zwischen den Bundesländern Deutschlands variiert und ob diese Variation auf die Zusammensetzung der Migrantengruppen zurückzuführen ist. Zum anderen wird analysiert, ob der allgemeine Schulabschluss in manchen Bundesländern wichtiger für die Teilnahme an beruflicher Bildung ist als in anderen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Ausmaß ethnischer Ungleichheit tatsächlich zwischen den Bundesländern variiert. Ein großer Teil dieser Variation ist darauf zurückzuführen, dass die Bundesländer sich in der Zusammensetzung des Niveaus allgemeiner Schulbildungszertifikate unterscheiden. Aber auch wenn man diesen Unterschied berücksichtigt, bleiben einige Unterschiede im Ausmaß der ethnischen Ungleichheit zwischen den Bundesländern bestehen: die ethnische Ungleichheit ist größer in Berlin und den östlichen Bundesländern und relativ klein in Hamburg und Schleswig-Holstein. Dieser Befund führt zu der Annahme, dass Unterschiede in der Ausgestaltung des beruflichen Bildungssystems zwischen den Bundesländern zu unterschiedlichen Niveaus ethnischer Ungleichheit in der Teilnahme an beruflicher Bildung führen könnten." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Studienwege in der Migrationsgesellschaft: biographieanalytische Perspektiven auf Zugehörigkeitsverhältnisse und Marginalisierungsprozesse (2017)
Schwendowius, Dorothee;Zitatform
Schwendowius, Dorothee (2017): Studienwege in der Migrationsgesellschaft. Biographieanalytische Perspektiven auf Zugehörigkeitsverhältnisse und Marginalisierungsprozesse. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 39, H. 1, S. 54-61. DOI:10.3262/MIG1701054
Abstract
"Der Beitrag thematisiert Studienverläufe und -erfahrungen von Studierenden in der Migrationsgesellschaft. Auf Basis einer Studie zu den Biographien und Bildungswegen von Lehramts- und Pädagogikstudierenden ?mit Migrationsgeschichte geht er den Bedingungen nach, die sich als bedeutsam für universitäre Teilhabe und für Zugehörigkeits- und Marginalisierungserfahrungen erwiesen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufseinstiege auf europäischen Umwegen: Konsequenzen der Wirtschaftskrise für Neuzuwanderer aus Südeuropa (2017)
Zitatform
Stedtfeld, Susanne, Andreas Ette & Lenore Sauer (2017): Berufseinstiege auf europäischen Umwegen. Konsequenzen der Wirtschaftskrise für Neuzuwanderer aus Südeuropa. In: Geographische Rundschau, Jg. 69, H. 3, S. 17-23.
Abstract
"Die europäische Wirtschaftskrise führte für die am Übergang von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt befindliche jüngere Generation zu erheblichen Unsicherheiten und erschwerten Berufseinstiegen. Die daraus resultierende Zunahme der Abwanderung aus Südeuropa in andere europäische Staaten wird meist als Zeichen eines funktionierenden Binnenmarktes und als effektiver ökonomischer Anpassungsmechanismus begrüßt. Weitgehend unbeantwortet blieb bisher aber die Frage, ob diese jungen Menschen ihre Migration für einen erfolgreichen Berufseinstieg auf europäischen Umwegen nutzen konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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"You'll never walk alone!" Die Bedeutung von sozialen Beziehungen für die Migrationsverläufe junger Spanierinnen und Spanier nach Deutschland (2017)
Zitatform
Stedtfeld, Susanne, Lenore Sauer & Andreas Ette (2017): "You'll never walk alone!" Die Bedeutung von sozialen Beziehungen für die Migrationsverläufe junger Spanierinnen und Spanier nach Deutschland. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 38, H. 4, S. 2-10.
Abstract
"Mit der Verschlechterung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage in Spanien und anderen südeuropäischen Staaten im Zuge der Wirtschaftskrise 2008 wanderten zunehmend junge Menschen aus diesen Ländern in andere europäische Staaten ab. Dies galt insbesondere auch für junge Spanierinnen und Spanier, die in ihrem Heimatland keine Möglichkeit sahen, ihren Berufseinstieg umsetzen zu können. Deshalb versuchten viele ihr Glück auch in Deutschland. Nun stellt sich die Frage, welche Erfahrungen diese jungen binneneuropäischen Arbeitsmigrantinnen und -migranten hier machten und welche Faktoren Einfluss auf die Entscheidung hatten, nach Deutschland zu migrieren. Erste Aussagen deuten darauf hin, dass vor allem soziale Beziehungen eine große Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag auf der Basis von 33 qualitativen Interviews mit in Deutschland lebenden jungen Spanierinnen und Spaniern, wie solche Beziehungen den Migrationsprozess beeinflusst haben. Die Resultate der Studie bestätigen die Annahme, dass soziale Beziehungen in Migrationsprozessen wichtige Schlüsselrollen einnehmen." (Autorenreferat)
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Migrant Background and Access to Vocational Education in Germany: Self-Selection, Discrimination, or Both? (2017)
Tjaden, Jasper Dag;Zitatform
Tjaden, Jasper Dag (2017): Migrant Background and Access to Vocational Education in Germany. Self-Selection, Discrimination, or Both? In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 46, H. 2, S. 107-123. DOI:10.1515/zfsoz-2017-1007
Abstract
"Die Berufsausbildung hat zentrale Bedeutung für die Integration Jugendlicher mit Migrationshintergrund, die häufiger an nicht-gymnasialen Schulformen vertreten sind. Bisherige Befunde deuten darauf hin, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund beim Zugang in die Berufsausbildung benachteiligt sind. Die vorliegende Studie untersucht die Bedeutung von gruppenspezifischer Selbstselektion für den Übergang in eine Berufsausbildung. Die Ergebnisse auf Grundlage der NEPS-Längsschnittdaten (N=6247) zeigen, dass 40% der ethnischen Unterschiede an dieser Schwelle durch Selbstselektionsprozesse erklärt werden können. Zusätzliche Analysen ergeben jedoch, dass Selbstselektion als komplementär und nicht rivalisierend zu anderen Erklärungsansätzen, insbesondere Diskriminierung, verstanden werden sollte." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Ethnic choice effects at the transition into upper-secondary education in Switzerland (2017)
Zitatform
Tjaden, Jasper Dag & Katja Scharenberg (2017): Ethnic choice effects at the transition into upper-secondary education in Switzerland. In: Acta sociologica, Jg. 60, H. 4, S. 309-324. DOI:10.1177/0001699316679491
Abstract
"Compared to natives, students with immigrant background are - other things being equal - more likely to choose academic tracks over vocational education and training (VET) at uppersecondary level. Evidence of so-called ethnic choice effects is mostly based on education systems where vocational tracks are often regarded as 'unfavourable'. Our study investigated ethnic choice effects at the end of compulsory school in Switzerland, a country with a strong VET sector offering competitive incentives, particularly for students with lower or average achievement. Based on longitudinal data from the 'Transitions from Education to Employment' (TREE) survey, we found that most migrant groups were more likely to choose academic-track pathways preparing for university admission over VET preparing more directly for employment. Nested logistic regression analyses revealed that a large share of these ethnic choice effects was explained by immigrant optimism. Our findings shed light on general educational decision-making processes among migrant families and their potential consequences for ethnic inequality in post-compulsory education." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufliche Aspirationen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (2017)
Zitatform
Wicht, Alexandra, Matthias Siembab & Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (2017): Berufliche Aspirationen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 46, H. 4, S. 10-13.
Abstract
"Bildungs- und Berufsaspirationen von Einheimischen und von Jugendlichen mit Migrationshintergrund unterscheiden sich deutlich. Wie aber lassen sich diese Unterschiede erklären? Während etablierte Erklärungsansätze auf Individuen und ihre Familien abstellen, wird im Beitrag anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels aufgezeigt, dass darüber hinaus auch die Schulform und die Schulkultur bzw. die Zusammensetzung der Schulklasse eine wichtige Rolle spielen." (Autorenreferat)
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