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Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

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im Aspekt "Migration und demografischer Wandel"
  • Literaturhinweis

    Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2060: Arbeitskräfteangebot sinkt auch bei hoher Zuwanderung (2017)

    Fuchs, Johann ; Söhnlein, Doris ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Doris Söhnlein & Brigitte Weber (2017): Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2060: Arbeitskräfteangebot sinkt auch bei hoher Zuwanderung. (IAB-Kurzbericht 06/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "In Deutschland führt die demografische Entwicklung langfristig dazu, dass die Zahl der erwerbsfähigen Menschen sinken wird und die Erwerbsbevölkerung spürbar altert. Selbst Zuwanderung im erwartbaren Umfang sowie die seit Kurzem beobachteten höheren Geburtenziffern werden daran kaum etwas ändern. Da das Erwerbspersonenpotenzial - die Summe aus Erwerbstätigen, Erwerbslosen und Stiller Reserve - nahezu die Obergrenze des Arbeitskräfteangebots bildet, werden den Betrieben in der langen Frist weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auch eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren kann diesen Trend lediglich abschwächen. Um einschätzen zu können, in welchem Maße die einzelnen Einflussfaktoren das Erwerbspersonenpotenzial bis 2016 verändern, haben die Autoren mittels einer Szenariotechnik mehrere Projektionsvarianten mit jeweils unterschiedlichen Annahmen kombiniert. Eine Sensitivitätsanalyse ergänzt die Betrachtung um die Frage, welche Effekte sich bei anderen Annahmen ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Söhnlein, Doris ;
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  • Literaturhinweis

    Inländische Personalreserven helfen gegen Fachkräftemangel: Langfristige Perspektiven für den deutschen Arbeitsmarkt (2017)

    Fuchs, Johann ; Weber, Brigitte; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Susanne Wanger & Brigitte Weber (2017): Inländische Personalreserven helfen gegen Fachkräftemangel: Langfristige Perspektiven für den deutschen Arbeitsmarkt. In: Personalführung, Jg. 50, H. 10, S. 14-20., 2017-07-25.

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) prognostizierte im Frühjahr 2017 neue Rekorde für den Arbeitsmarkt. Im Mai folgte das Ergebnis einer repräsentativen Betriebsbefragung, wonach die Zahl der offenen Stellen im ersten Quartal 2017 einen neuen Höchststand erreicht hat. Doch es herrscht keineswegs eitel Sonnenschein: Der demografische Wandel führt zu einem gravierenden Fachkräftemangel und zu Finanzierungsproblemen des Sozialsystems. Die aktuell gute wirtschaftliche Lage könnte kippen, wenn den Betrieben nicht mehr genügend gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen. Diese Befürchtungen sind berechtigt - umso dringender wird es, neue Potenziale für den Arbeitsmarkt zu erschließen." (Autorenreferat, © Bertelsmann Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Immigration und Arbeitsmarkt: Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland (2017)

    Fuchs, Johann ; Schneider, Lutz ; Lichtlein, Michael; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Alexander Kubis & Lutz Schneider (2017): Immigration und Arbeitsmarkt. Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland. (Coburger Reihe 02), Coburg: Aumann, 148 S.

    Abstract

    "Der demographische Wandel und die damit verbundene Schrumpfung der Zahl von Arbeitskräften werden den deutschen Arbeitsmarkt in den nächsten Dekaden entscheidend formen. Die vorliegende Studie berechnet, dass das Potenzial an Erwerbspersonen aus rein demographischen Gründen, das heißt ohne Berücksichtigung von Zuwanderung und bei unveränderten Erwerbsquoten, zwischen 2014 und 2050 um ca. 15 Millionen Arbeitskräfte, d.h. um ein Drittel, sinken wird. Der Bedarf an Arbeitskräften wird sich demgegenüber kaum verringern. Vor diesem Hintergrund nimmt die Studie zwei Faktoren in den Blick, welche die Schrumpfung des Arbeitskräfteangebots maßgeblich beeinflussen können, die Erwerbsbeteiligung und die Zuwanderung." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Attracting the best talent in the context of migration policy changes: the case of the UK (2017)

    Green, Anne ; Hogarth, Terence ;

    Zitatform

    Green, Anne & Terence Hogarth (2017): Attracting the best talent in the context of migration policy changes. The case of the UK. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 43, H. 16, S. 2806-2824. DOI:10.1080/1369183X.2017.1314609

    Abstract

    "Employment projections and skills strategies emphasise the importance of (highly) skilled labour for competitiveness. A strategic focus on 'attracting the best talent' globally may conflict with policies to 'grow local talent'. This issue is considered in the UK context of a shift from a liberal immigration regime to a demand-led system characterised by increasing restriction, through adjustments to a points-based system to manage labour migration from outside the European Economic Area (EEA). The specific focus is on an annual limit on non-EEA labour migrants introduced in 2011 and tightening of eligibility criteria for entry of (highly) skilled migrants, amid business' concerns that this might stifle economic growth. Drawing on 20 employer case studies and literature on skills and migration policy, the article investigates the costs and implications for business in adhering and seeking to adapt to migration policy changes. Such changes pose administrative burdens on employers and limit business flexibility but associated monetary costs to businesses are difficult to quantify. Adaptation strategies and the impact of migration rule changes vary: some firms experience limited impact, some adjust their recruitment behaviour and some feel their underlying business rationale is threatened. Developing local talent is a partial long-term solution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wandel der Arbeit und Arbeitsmärkte - Chancen für hochqualifizierte Migrantinnen? (2017)

    Jungwirth, Ingrid;

    Zitatform

    Jungwirth, Ingrid (2017): Wandel der Arbeit und Arbeitsmärkte - Chancen für hochqualifizierte Migrantinnen? In: E. Schlemmer, A. Lange & L. Kuld (Hrsg.) (2017): Handbuch Jugend im demografischen Wandel : Konsequenzen für Familie, Bildung und Arbeit, S. 368-383.

    Abstract

    "Die Ausgangsfrage für diesen Text ist, inwiefern der im öffentlichen Diskurs problematisierte Fachkräftemangel, der mit demografischem Wandel in Verbindung gebracht wird, sowie die damit verknüpfte Annahme, dass diese Konstellation neue Zugangschancen für im Arbeitsmarkt häufig marginalisierte Gruppen bietet, empirische Evidenz hat. Auf der Grundlage von theoretischen Ansätzen der Arbeits- und Arbeitsmarktsoziologie wurde die Fragestellung untersucht, inwiefern der Wandel der Arbeit, im Sinne von zunehmender Tertiarisierung und informationstechnologischer Fortschritte sowie steigender internationaler und transnationaler Interdependenzen neue Möglichkeiten für die soziale Gruppe von hochqualifizierten Migrantinnen im deutschen Arbeitsmarkt eröffnet. Die Auswertung repräsentativer Daten im Rahmen der Studie zur Arbeitsmarktintegration hochqualifizierter Migrantinnen zeigt, dass sie beim Zugang zum Arbeitsmarkt in Deutschland im Vergleich sowohl zu Akademikerinnen und Akademikern ohne Migrationshintergrund als auch zu hochqualifizierten Migranten deutlich benachteiligt sind." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Welche Wachstumspotenziale lassen sich über das Arbeitsangebot erschließen? (2017)

    Möller, Joachim;

    Zitatform

    Möller, Joachim (2017): Welche Wachstumspotenziale lassen sich über das Arbeitsangebot erschließen? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. Sonderheft, S. 17-24. DOI:10.1007/s10273-017-2117-2

    Abstract

    "Demographic change will lead to a shrinking and ageing population in Germany, resulting in a decrease in the labour force. The fundamental trend can be counteracted through net immigration and behavioural effects such as increasing labour market participation of females in the short and medium run, but is unlikely to be reversed in the long run. This paper shows that the average age of the labour force follows a linear trend since the late 1990s. Moreover, there has been a convergence of average age between male and female workers. In a long run perspective the age distribution has become less heterogeneous, as measured by the coefficient of variation. At the same time, the average length of schooling and training has increased significantly over the last 40 years, but at a slower pace in recent years. We discuss the consequences of these changes for economic growth." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim;
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  • Literaturhinweis

    Perspektive 2035: Wirtschaftspolitik für Wachstum und Wohlstand in der alternden Gesellschaft (2017)

    Zitatform

    (2017): Perspektive 2035. Wirtschaftspolitik für Wachstum und Wohlstand in der alternden Gesellschaft. (IW-Studien / Institut der deutschen Wirtschaft Köln), Köln: IW Medien, 223 S.

    Abstract

    Durch den demografischen Wandel wird sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland bis zum Jahr 2035 mehr als halbieren, so die Autoren der vorliegenden Studie. Um dies zu verhindern unterbreiten sie Vorschläge für eine demografische Vorsorgepolitik. Hierzu 'gehören insbesondere die Integration und Qualifizierung von Zuwanderern, eine Ausweitung der Erwerbstätigkeit und des Arbeitsvolumens, ein erhöhter Kapitaleinsatz, eine höhere Produktivität, mehr Gründungen und digitale Innovationen sowie ein beschleunigter technischer Fortschritt. Zahlreiche andere Politikbereiche sind betroffen: Öffentliche Haushalte, Sozialversicherungen und Infrastrukturen stehen unter Anpassungsdruck, Bildungs- und Innovationseinrichtungen müssen für das digitale Zeitalter gestärkt werden. Die Bewältigung der demografischen Veränderung erfordert Anstrengungen in allen Politikfeldern. Die Alterung der Gesellschaft bedeutet aber nicht, dass es in Zukunft weniger Dynamik, Veränderung, Neugierde und Neuerungen geben wird. Im Gegenteil: Von all dem muss es mehr geben, um die Nachteile der demografischen Entwicklung ausgleichen zu können. Nur mit einer agilen Wirtschaft und einer agilen Gesellschaft können die demografiebedingt drohenden Wachstumseinbußen in Zukunft vermieden werden.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel und Fachkräftesicherung in ländlichen Räumen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/11306) (2017)

    Zitatform

    (2017): Fachkräftemangel und Fachkräftesicherung in ländlichen Räumen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/11306). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/11565 (17.03.2017)), 33 S.

    Abstract

    In ihrer Vorbemerkung beziehen sich die Fragesteller auf die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit vom Dezember 2016 und den darin konstatierten Fachkräftemangel in besonders strukturschwachen, peripher gelegenen ländlichen und schrumpfenden Regionen. Sie stellen fest, dass neben harten Standortfaktoren wie schnellem Internet, der Verkehrsanbindung oder der Nähe zum Absatzmarkt weiche Standortfaktoren wie die Attraktivität der Region, das Freizeit- und Kulturangebot oder die Wohnqualität auch für Unternehmen daher immer wichtiger werden. Die Bundesregierung betont in ihrer Antwort, dass es ihr Ziel ist, 'die Wirtschaftskraft der strukturschwachen Regionen zu stärken, regionale Disparitäten abzubauen, die wirtschaftlichen Chancen der Menschen zu erhöhen, gute Arbeitsplätze zu sichern oder zu schaffen und so zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse beizutragen. Dabei sollen die besonderen Potenziale innovativer Unternehmen, die oft Motor für Wachstum und Beschäftigung in strukturschwachen ländlichen Regionen sind, besser erschlossen werden.' Die insgesamt 19 Einzelanfragen widmen sich u.a. der Anzahl offener Stellen und offener Ausbildungsplätze sowie der Vakanzzeit einer offenen Stelle im regionalen Vergleich sowie im Vergleich zwischen Branchen, Berufsgruppen und Qualifikationsniveaus. Weiterhin geht es um die Gewinnung von Fachkräften aus dem EU-Ausland und aus Drittstaaten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel - ändert Zuwanderung den Trend?: Die neue Migration nach Deutschland - sozioökonomisch betrachtet (2016)

    Bartelheimer, Peter; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Bartelheimer, Peter & Marc Ingo Wolter (2016): Demografischer Wandel - ändert Zuwanderung den Trend? Die neue Migration nach Deutschland - sozioökonomisch betrachtet. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 10, H. 24, S. 7-12.

    Abstract

    "Die seit Jahren hohe Zuwanderung nach Deutschland und die aktuelle Flüchtlingsmigration haben Orientierungsmarken der demografischen Entwicklung verschoben. Der vorausberechnete Bevölkerungsrückgang findet erst später statt, das Erwerbspersonenpotenzial ist größer und jünger als erwartet, und es gibt mehr Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen bzw. im Ausbildungsalter als bisher angenommen. Gleichzeitig wirken langfristige demografische Trends fort. Die ansässige Bevölkerung altert, ebenso die Belegschaften in vielen Betrieben, am Arbeitsmarkt gibt es berufsspezifische Engpässe. Welche Rolle spielt Migration für die zukünftige sozioökonomische Entwicklung Deutschlands? Bleibt die hohe Zuwanderung der letzten Jahre eine Ausnahmesituation? Was bedeutet sie für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, die öffentlichen Haushalte und die Regionalentwicklung? Ein Beitrag aus der Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland (www.soeb.de) geht der Frage nach, wie man das Zuwanderungspotenzial und seine sozioökonomischen Folgen abschätzen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfluss der Zuwanderung auf die demografische Entwicklung in Deutschland (2016)

    Deschermeier, Philipp;

    Zitatform

    Deschermeier, Philipp (2016): Einfluss der Zuwanderung auf die demografische Entwicklung in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 43, H. 2, S. 21-38.

    Abstract

    "Aktualisierte Informationen über die zukünftige Entwicklung der Bevölkerung sind für viele ökonomische Fragestellungen relevant. Die stochastische Bevölkerungsprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln berücksichtigt deshalb die Rekordzuwanderung des Jahres 2015 und die sich abzeichnende hohe Nettomigration in den Folgejahren. Bis 2035 nimmt die Bevölkerung auf dieser Grundlage um 1,2 Millionen auf 83,1 Millionen Personen zu. Die Schätzung unterstellt dabei für das Jahr 2016 einen Wanderungssaldo von 850.000 Personen. Langfristig geht die Nettomigration auf 218.000 Personen zurück. Der Bevölkerungsanstieg verhindert allerdings nicht die Alterung der Gesellschaft. Die demografischen Herausforderungen, beispielsweise am Arbeitsmarkt und in den sozialen Sicherungssystemen, bleiben somit hochrelevant." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tackling Germany's demographic skills shortage: permanent settlement intentions of the recent wave of labour migrants from non-European Countries (2016)

    Ette, Andreas ; Sauer, Lenore ; Heß, Barbara;

    Zitatform

    Ette, Andreas, Barbara Heß & Lenore Sauer (2016): Tackling Germany's demographic skills shortage. Permanent settlement intentions of the recent wave of labour migrants from non-European Countries. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 17, H. 2, S. 409-428. DOI:10.1007/s12134-015-0424-2

    Abstract

    "Confronted with structural demographic challenges, during the last decade European countries have adopted new labour migration policies. The sustainability of these policies largely depends on the intentions of migrants to stay in their country of destination for the long term or even permanently. Despite a growing dependence on skilled labour migrants, very little information exists about the dynamics of this new wave of migration and existing research findings with their focus on earlier migrant generations are hardly applicable today. The article comparatively tests major theoretical approaches accounting for permanent settlement intentions of Germany's most recent labour migrants from non-European countries on the basis of a new administrative dataset. Although the recent wave of labour migrants is on average a privileged group with regard to their human capital, fundamentally different mechanisms are shaping their future migration intentions. In contrast to neo-classical expectations, a first path highlights economic factors that determine temporary stays of a creative class benefiting from opportunities of an increasingly international labour market. Instead, socio-cultural and institutional factors are the decisive determinants of a second path leading towards permanent settlement intentions. Three main factors -- language skills, the family context and the legal framework -- make migrants stay in Germany, providing important implications for adjusting and strengthening labour migration policies in Europe." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Replacement migration from a labour market perspective: Germany's long-term potential labour force and immigration from non-EU member countries (2016)

    Fuchs, Johann ; Schneider, Lutz ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Alexander Kubis & Lutz Schneider (2016): Replacement migration from a labour market perspective. Germany's long-term potential labour force and immigration from non-EU member countries. (IAB-Discussion Paper 04/2016), Nürnberg, 21 S.

    Abstract

    "Im Zuge des demographischen Wandel wird die Zahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen sichtbar schrumpfen, während die Rentnerzahl deutlich zunimmt. Die Autoren quantifizieren die Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials in Deutschland bis 2050 und fragen, inwiefern Migration dieser Schrumpfung entgegenwirken kann. Ausgangspunkt der Berechnungen sind die aktuellen hohen Zuwanderungszahlen. Im Ergebnis zeigt sich, dass in der langen Frist Zuwanderung den demografisch bedingten Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials zwar deutlich reduziert, aber eine vollständige Kompensation kaum möglich ist. Nur bei anhaltend hohen Nettozuzügen aus Nicht-EU-Staaten würde das Arbeitskräfteangebot bis 2025 sogar steigen und erst danach sinken, so dass es erst um das Jahr 2030 herum unter das gegenwärtige Niveau fällt. Im Gegensatz zur absoluten Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials können realistisch hohe Migrationsströme die demografische Alterung, gemessen am Altenquotienten, nur abschwächen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Zuwanderungsbedarf und Arbeitskräfteangebot bis 2050: wie viele Zuwanderer benötigt Deutschland für ein konstantes Erwerbspersonenpotenzial? (2016)

    Fuchs, Johann ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Alexander Kubis (2016): Zuwanderungsbedarf und Arbeitskräfteangebot bis 2050. Wie viele Zuwanderer benötigt Deutschland für ein konstantes Erwerbspersonenpotenzial? In: Wirtschaft und Statistik H. Sonderheft, S. 103-112.

    Abstract

    "An einem hypothetischen Szenario untersucht die vorliegende Studie, wie groß die Nettozuwanderung sein müsste, um das Potenzial an Arbeitskräften bis zum Jahr 2050 auf dem derzeitigen Niveau von gut 45 Millionen Erwerbspersonen zu halten. Sie kommt zu dem Schluss, dass dafür eine jährliche Nettozuwanderung von wenigstens 400 000 Personen benötigt würde. Die demografische Alterung wird jedoch selbst dann lediglich abgeschwächt, was sich an der Entwicklung des Altenquotienten ablesen lässt. Die Projektionen berücksichtigen eine starke Steigerung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren. Jedoch könnten die Erwerbsquoten künftiger Immigranten, insbesondere von weiblichen Flüchtlingen, überschätzt worden sein. In diesem Fall würden die Ergebnisse noch dramatischer ausfallen." © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Fachkräftesicherung durch Zuwanderung (2016)

    Geis, Wido; Orth, Anja Katrin;

    Zitatform

    Geis, Wido & Anja Katrin Orth (2016): Regionale Fachkräftesicherung durch Zuwanderung. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2016,09), Köln, 32 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt Zuwanderung als Teil einer gezielten Fachkräftesicherungspolitik zunehmend an Bedeutung. So können bereits heute viele inländische Unternehmen nicht alle ihre offenen Stellen mit einheimischen Fachkräften besetzen. Allerdings stellt sich die Situation regional sehr unterschiedlich dar. Während sie in Süddeutschland besonders angespannt ist, stehen dem Arbeitsmarkt in Ostdeutschland und im Ruhrgebiet noch relativ große ungenutzte Potenziale zur Verfügung. Dies wird sich jedoch in den nächsten Jahren ändern, da insbesondere in Ostdeutschland sehr viele ältere Erwerbstätige aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden werden, sodass auch hier ein zunehmender Bedarf an zugewanderten Fachkräften besteht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräfte für Deutschland: Potenziale einer gesteuerten Zuwanderung (2016)

    Geis, Wido; Vogel, Sandra; Nintcheu, J. Michaelle;

    Zitatform

    Geis, Wido, J. Michaelle Nintcheu & Sandra Vogel (2016): Fachkräfte für Deutschland. Potenziale einer gesteuerten Zuwanderung. (IW-Analysen 105), Köln, 126 S.

    Abstract

    "Deutschland ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen, um langfristig seine Fachkräftebasis zu sichern. Zwar hat die Nettozuwanderung im Jahr 2014 mit 550.000 einen neuen Höchstwert erreicht. Allerdings sind nur 27.000 Personen im Rahmen der Erwerbsmigration von Fachkräften und Hochqualifizierten nach Deutschland eingereist. Um bei der Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten noch erfolgreicher zu werden, sollte die gesteuerte Zuwanderung auf drei Säulen basieren. Die erste Säule bildet die bedarfsgeleitete Arbeitskräftezuwanderung von Personen mit konkretem Stellenangebot. Die zweite Säule besteht in der potenzialorientierten Fachkräftezuwanderung von Personen, die sich erwartungsgemäß gut in den Arbeitsmarkt integrieren können, aber noch kein konkretes Jobangebot haben. Die dritte Säule ist die Zuwanderung über das Bildungssystem. Zudem sollten die zuwanderungsrechtlichen Regelungen und Verfahren so angepasst werden, dass sie für Zuwanderungsinteressierte leicht nachvollziehbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zuwanderung nach Deutschland: mittel- und langfristige Projektionen mit dem Modell TINFORGE (2016)

    Gorodetski, Kristina; Wolter, Marc Ingo; Mönnig, Anke;

    Zitatform

    Gorodetski, Kristina, Anke Mönnig & Marc Ingo Wolter (2016): Zuwanderung nach Deutschland. Mittel- und langfristige Projektionen mit dem Modell TINFORGE. (GWS discussion paper 2016,01), Osnabrück, 33 S.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit der Abschätzung der zukünftigen Zuwanderungsentwicklung nach Deutschland bis 2035. Darin wird ein neuer Modellierungsansatz vorgestellt, der die Zuwanderung nicht nur insgesamt, sondern auch differenziert nach Herkunftsländern, Alter und Geschlecht projiziert. Die Ergebnisse weisen auf einen Rückgang der Zuwanderung um -8,5 % bis 2035 hin. Der Rückgang basiert primär auf der demografisch bedingten, rückläufigen Entwicklung der Zuwanderung aus den europäischen Ländern. Die Zuwanderung aus politisch und/oder sozioökonomisch prekären Ländern in Afrika sowie dem Mittleren und Nahen Osten wird auch langfristig zunehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einwanderung: welchen Nutzen hat die einheimische Bevölkerung? (2015)

    Battisti, Michele ; Felbermayr, Gabriel ; Poutvaara, Panu ;

    Zitatform

    Battisti, Michele, Gabriel Felbermayr & Panu Poutvaara (2015): Einwanderung. Welchen Nutzen hat die einheimische Bevölkerung? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 18, S. 42-51.

    Abstract

    "Deutschland erlebt zurzeit einen gewaltigen Zustrom von Menschen, die sich hier neben Sicherheit an Leib und Leben auch eine wirtschaftliche Perspektive wünschen. Ein großer Teil der Flüchtlinge wird, das zeigen historische Erfahrungen, im Land bleiben. Gleichzeitig wird der Migrationsdruck aus Afrika und dem Nahen Osten aufgrund der demographischen Entwicklung nicht nachlassen. Deutschland sollte aus humanitären Gründen, aber auch aus langfristigem wirtschaftlichem Eigeninteresse, die Einwanderer nicht am Arbeiten hindern. Dafür braucht es passende institutionelle Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt und in den sozialen Sicherungssystemen, damit Einwanderung eine Win-Win-Situation entstehen lassen kann, in der sowohl die Einheimischen als auch die Zuwanderer wirtschaftlich profitieren. Der neu eingeführte Mindestlohn oder eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze gefährden dieses Ziel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migration und die Arbeit der Zukunft (2015)

    Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert (2015): Migration und die Arbeit der Zukunft. In: R. Hoffmann & C. Bogedan (Hrsg.) (2015): Arbeit der Zukunft : Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen, S. 419-435.

    Abstract

    Zur Beantwortung der Frage, welche Rolle die Migration für die Arbeitswelt und Gesellschaft der Zukunft spielen wird, entwickelt der Autor einführend zehn Thesen. Er stellt fest, dass ohne Zuwanderung das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland bis zum Jahr 2050 um gut ein Drittel zurückgehen wird. Zuwanderung kann die mit dem demografischen Wandel verbundenen Probleme der Finanzierung des Sozialstaats erheblich mildern. Die langfristigen Effekte der Zuwanderung für die Finanzen der öffentlichen Haushalte und Sozialversicherung hängen von der Qualifikation und beruflichen Integration künftiger Zuwanderer und ihrer Nachkommen ab. Vor diesem Hintergrund stellt der Autor im folgenden Absatz Forderungen an die Migrations- und Integrationspolitik. Diese soll die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte unterstützen, die länderübergreifende Arbeitsvermittlung stärken, die Sprachkompetenz der Einwanderer fördern und die Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen erleichtern. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ;
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  • Literaturhinweis

    Population, migration, ageing and health: a survey (2015)

    Dustmann, Christian ; Facchini, Giovanni ; Signorotto, Cora;

    Zitatform

    Dustmann, Christian, Giovanni Facchini & Cora Signorotto (2015): Population, migration, ageing and health. A survey. (CReAM discussion paper 2015,18), London, 47 S.

    Abstract

    "We review the literature on recent demographic changes in Europe, focusing on two of the main challenges brought about by an ageing population: severe labor shortages in many sectors of the economy and growing pressures on both health and welfare systems. We discuss how and to what extent migration can contribute to address these challenges both from a short and a long term perspective. Finally, we identify several areas in which more research is needed to help devising more effective policies to cope with a greying society." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dustmann, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Einwanderungsland Deutschland: wie Migration den demographischen Wandel bremst (2015)

    Kluge, Jan ;

    Zitatform

    Kluge, Jan (2015): Einwanderungsland Deutschland. Wie Migration den demographischen Wandel bremst. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 22, H. 6, S. 3-9.

    Abstract

    "Zuwanderung ist in Deutschland in diesen Tagen ein großes Thema. Dieser Artikel stellt Teile eines aktuellen Gutachtens vor, das das ifo Institut im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt hat. Darin werden die Auswirkungen von regulärer Migration auf die Zusammensetzung der Bevölkerung analysiert - also ohne Berücksichtigung der aktuellen Flüchtlingszuwanderungen. Ein zentraler Beitrag der Studie ist eine Bevölkerungsvorausberechnung der Zahl der Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland bis 2030. Die Ergebnisse der Projektion legen den Schluss nahe, dass die Gesellschaft in Deutschland vielfältiger wird. Die über - wiegend jungen Zuwanderer tragen dazu bei, dass das Durchschnittsalter in Deutschland weniger stark ansteigt und die Bevölkerungszahl langsamer zurückgeht. Die regionale Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund ist allerdings sehr ungleich: Gerade die ostdeutschen Regionen, die am stärksten durch den demographischen Wandel betroffen sind, scheinen für Zuwanderer weniger attraktiv zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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