Migration und Integration
Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.
Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.
Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.
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- Einwanderungspolitik
- Auswirkungen von Migration
- Wanderungsmotivation und Rückwanderung
- Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik
- Qualifikation, Bildung und Beschäftigung
- Integration und soziale Teilhabe
- internationale Aspekte
- Personengruppen
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Literaturhinweis
The dynamics of return migration, human capital accumulation, and wage assimilation (2022)
Zitatform
Adda, Jérôme, Christian Dustmann & Joseph-Simon Görlach (2022): The dynamics of return migration, human capital accumulation, and wage assimilation. In: The Review of Economic Studies, Jg. 89, H. 6, S. 2841-2871. DOI:10.1093/restud/rdac003
Abstract
"This article develops and estimates a dynamic model where individuals differ in ability and location preference to evaluate the mechanisms that affect the evolution of immigrants’ careers in conjunction with their re-migration plans. Our analysis highlights a novel form of selective return migration where those who plan to stay longer invest more into skill acquisition, with important implications for the assessment of immigrants’ career paths and the estimation of their earnings profiles. Our study also explains the willingness of immigrants to accept jobs at wages that seem unacceptable to natives. Finally, our model provides important insight for the design of migration policies, showing that policies that initially restrict residence or condition residence on achievement shape not only immigrants’ career profiles through their impact on human capital investment but also determine the selection of arrivals and leavers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gesteuerte Erwerbsmigration nach Deutschland (2022)
Adunts, David ; Fendel, Tanja ; Konle-Seidl, Regina ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ; Hauptmann, Andreas ;Zitatform
Adunts, David, Herbert Brücker, Tanja Fendel, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Regina Konle-Seidl (2022): Gesteuerte Erwerbsmigration nach Deutschland. (IAB-Forschungsbericht 23/2022), Nürnberg, 88 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2223
Abstract
"Prognosen zufolge würde das Erwerbspersonenpotenzial ohne Wanderungen bis 2060 um rund ein Drittel sinken. Zu seiner Stabilisierung ist der deutsche Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren vor allem auf die Einwanderung aus Drittstaaten angewiesen. Mit 10 Prozent aller Zuzüge spielt die Einwanderung aus Drittstaaten in Deutschland im Gegensatz zu Einwanderungsländern wie Kanada, Australien und Neuseeland jedoch nur eine untergeordnete Rolle im Wanderungsgeschehen. Für eine Erhöhung des Zuzugs von Fachkräften ist eine Bewertung der Mindestkriterien, an denen sich das im deutschen Recht verankerte System der Steuerung der Erwerbsmigration orientiert, erforderlich. Da diese Kriterien alle gleichzeitig erfüllt werden müssen, können sie restriktiv wirken. Eine Einreise ist bei Existenz einer Jobzusage oder eines Berufs-/Hochschulabschlusses, der zu einer deutschen Qualifikation als gleichwertig anerkannt wurde, möglich. Zudem wurden zuletzt neue Möglichkeiten für die Einreise zur Arbeits- oder Ausbildungsplatzsuche bei Nachweis von Sprachkenntnissen geschaffen. Die größte Hürde für den Zuzug ausländischer Fachkräfte ist vor dem Hintergrund des spezifischen deutschen Bildungs- und Ausbildungssystems mit hoher Wahrscheinlichkeit die Anerkennung der Gleichwertigkeit beruflicher Abschlüsse. Aufgrund durchaus hoher Erträge im Arbeitsmarkt sollte sie zwar gefördert werden, eine Steigerung der Erwerbsmigration kann jedoch sehr wahrscheinlich nur durch maßgebliche Vereinfachungen dieses Prozesses erzielt werden. Möglich wäre beispielsweise, die Anerkennung von Abschlüssen nur im Fall von reglementierten Berufen zu verlangen, um den mit der Berufsausübung verbundenen Risiken Rechnung zu tragen. Die Arbeitsplatzzusage ist als Zuzugsvoraussetzung grundsätzlich sinnvoll, weil die Beschäftigungsrisiken dann mittel- bis langfristig deutlich geringer ausfallen, und sich die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften am konjunkturellen Bedarf orientieren kann. Deutsche Sprachkenntnisse begünstigen zwar die Arbeitsmarktintegration. Durch den Ausbau der Möglichkeiten des Spracherwerbs im Ausland wie auch nach der Migration - hier vor allem durch berufsbegleitende Angebote - kann das Migrationspotenzial erhöht und die Arbeitsmarktintegration erleichtert werden. Da Deutsch jedoch keine Weltsprache ist, ist es nicht realistisch, deutsche Sprachkenntnisse zum verpflichtenden Zuzugskriterium zu machen und zugleich die Erwerbsmigration zu steigern. Die Bundesregierung hat zuletzt in 2020 verschiedene gesetzliche Änderungen zur Vereinfachung des Fachkräftezuzugs eingeführt und inzwischen weitere Reformvorschläge diskutiert. Die Maßnahmen erscheinen sinnvoll, es ist aber offen, wie groß die quantitativen Wirkungen sein werden. Dafür sind einerseits grundlegende Reformen des Anerkennungsprozesses erforderlich. Andererseits sollte geprüft werden, ob Zuzugswege, die keine Qualifikationsanforderungen stellen, unter restriktiven aufenthaltsrechtlichen Bedingungen geöffnet werden können. Ein Vergleich zeigt, dass Personen, die wie bei der Westbalkanregelung einen Aufenthaltstitel zu Erwerbszwecken erhalten haben, der keine Qualifikationsauflagen vorschreibt, aber eine verbindliche Arbeitsplatzzusage verlangt und den Aufenthaltstitel an die Beschäftigung koppelt, eine hohe Beschäftigungsstabilität sowie geringe Arbeitslosigkeits- und Leistungsbezugsrisiken aufweisen. Bei Zuzugswegen, die Qualifikationsauflagen vorsehen, steigen wie erwartet die Qualifikation, das Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeiten und die Verdienste. Der Schwerpunkt sollte daher auf dem Zuzug von qualifizierten Arbeitskräften liegen. Der zudem hohe Bedarf an ungelernten Arbeitskräften sollte jedoch nicht allein über die ungesteuerte Migration bedient werden. Schließlich sollte neben dem Zuzug von Fachkräften auch deren Integration in Arbeitsmarkt und andere gesellschaftliche Bereiche eine hohe Aufmerksamkeit zukommen. Da sich die Bedingungen für Migration und Arbeitsmarktintegration kontinuierlich verändern, sollten umgesetzte und vorgeschlagene Regelungen fortlaufend auf ihre Wirksamkeit überprüft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Adunts, David ; Fendel, Tanja ; Konle-Seidl, Regina ; Keita, Sekou ; Brücker, Herbert ; Hauptmann, Andreas ; -
Literaturhinweis
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Rechtliche Änderungen und erste Erkenntnisse zur quantitativen Entwicklung (2022)
Becker, Eugenie; Graf, Johannes;Zitatform
Becker, Eugenie & Johannes Graf (2022): Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Rechtliche Änderungen und erste Erkenntnisse zur quantitativen Entwicklung. In: Zeitschrift für Berufsbildungsforschung, Jg. 51, H. 1, S. 16-18.
Abstract
"Seit März 2020 eröffnet das Fachkräfteeinwanderungsgesetz Fachkräften aus Drittstaaten neue Migrationsperspektiven nach Deutschland. Der Beitrag nimmt dies zum Anlass, die rechtlichen Änderungen insbesondere für nicht akademische Fachkräfte darzustellen und einen ersten quantitativen Überblick über die Entwicklung der Erwerbsmigration anhand von Daten aus dem Ausländerzentralregister zu geben." (Autorenreferat, IAB-Doku, © W. Bertelsmann Verlag)
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Literaturhinweis
Chancen und Hürden der Erwerbsmigration nach Deutschland: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Tanja Fendel & Regina Konle-Seidl (2022): Chancen und Hürden der Erwerbsmigration nach Deutschland. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 10/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2210
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur gezielten und gesteuerten Erwerbsmigration nach Deutschland gebeten, mit einem Schwerpunkt auf den Auswirkungen von geänderten Rahmenbedingungen wie der Westbalkanregelung, dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz und möglichen rechtlichen Änderungen basierend auf den Reformvorschlägen der Bundesregelung unter anderem zur Einführung einer Chancenkarte zur Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur verfassungsrechtlichen Prüfung des Asylbewerberleistungsgesetzes: Stellungnahme des IAB vom 4.10.2022 zum Verfahren des Bundesverfassungsgerichts (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert & Philipp Jaschke (2022): Zur verfassungsrechtlichen Prüfung des Asylbewerberleistungsgesetzes. Stellungnahme des IAB vom 4.10.2022 zum Verfahren des Bundesverfassungsgerichts. (IAB-Stellungnahme 06/2022), Nürnberg, 16 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2206
Abstract
"Mit der Stellungnahme nimmt das IAB die Gelegenheit wahr, sich im Rahmen der verfassungsrechtlichen Prüfung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) zu äußern. Im Fokus stehen empirische Erkenntnisse zu bedarfsrelevanten Minder- und Mehrbedarfen von Leistungsberechtigten nach dem AsylbLG sowie zu möglichen Zusammenhängen zwischen der Höhe von Leistungssätzen und dem aufenthaltsrechtlichen Status bzw. der Aufenthaltsdauer in Deutschland. Grundsätzlich geht es bei den zu prüfenden Regelungen im AsylbLG um die Gewährung von Leistungen zur Deckung des notwendigen Bedarfs und des notwendigen persönlichen Bedarfs durch Sachleistungen oder Wertgutscheine (anstatt Geldleistungen). Damit wird von der grundsätzlichen Systematik einer Orientierung der Leistungssätze an denen für Grundleistungsbeziehende nach dem SGB II bzw. SGB XII Abstand genommen. Insbesondere wird unterstellt, dass der Bedarf von Asylbewerberinnen und -bewerbern, die in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, geringer ist. Die Annahme, dass Personen, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, ähnlich wie Ehe- und andere Partner/Partnerinnen eine Lebensgemeinschaft bilden, erscheint wenig realistisch. Zudem werden Kürzungen der Leistungssätze für die Bereiche Freizeit, Unterhaltung, Kultur (Abteilung 9) und Bildungswesen (Abteilung 10) vorgenommen. Die in dieser Stellungnahme zusammengefasste empirische Evidenz spricht dafür, dass sich Kürzungen der Leistungssätze in diesen Bereichen nachteilig auf die Integration der Asylsuchenden in Gesellschaft und Arbeitsmarkt auswirken. Die Kürzung der Leistungssätze für die Asylsuchenden im Vergleich zu Leistungsbeziehenden nach dem SGB II bzw. dem SGB XII steht im Kontext einer gesellschaftlichen Diskussion über die Anreizwirkungen, sogenannte Pull-Effekte, von sozialen Transferleistungen nach dem AsylbLG. Die Befürchtung, dass die Höhe der Leistungssätze des AsylbLG systematisch die Anreize für die Migration nach Deutschland bzw. die Rückkehr in die Herkunftsländer der Asylsuchenden beeinflusst – also die Aufenthaltsdauer und den Aufenthaltsstatus – wird allerdings nicht durch belastbare empirische Befunde aus der Migrationsforschung gestützt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Westbalkanregelung als Blaupause? Erwerbsmigration fair gestalten und langfristig denken (2022)
Zitatform
Falkenhain, Mariella & Miriam Raab (2022): Die Westbalkanregelung als Blaupause? Erwerbsmigration fair gestalten und langfristig denken. In: IAB-Forum H. 07.12.2022 Nürnberg, 2022-12-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221207.01
Abstract
"Die Westbalkanregelung hat sich zahlenmäßig zu einem bedeutenden Kanal der Erwerbsmigration aus Drittstaaten entwickelt. Ihre Entfristung und ihre Ausweitung könnten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitskräften in Deutschland leisten. Dabei wäre es aber wichtig, die Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten ausländischer Beschäftigter mitzudenken – ganz im Sinne eines fairen und nachhaltigen Einwanderungssystems." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Can we get them moving? The impact of mobility assistance on cross-country migration of young adults in Europe (2022)
Zitatform
Fervers, Lukas & Lena Ilg (2022): Can we get them moving? The impact of mobility assistance on cross-country migration of young adults in Europe. In: International Migration, Jg. 60, H. 2, S. 222-237. DOI:10.1111/imig.12872
Abstract
"Cross-country migration in Europe can have multiple advantages. Among others, it can function as a buffer against economic downturns that come along with inferior employment and education opportunities, especially for young adults. However, cross-country mobility of young adults in Europe remains low, as language barriers, the loss of social ties or cultural differences create obstacles for migration. Against this background, Germany has launched a mobility assistance programme that supports young adults from EU member states who wish to enter the dual education system in Germany. To assess the causal impact of this programme, we compare migration flows to Germany from participating and non-participating countries in a difference-in-differences framework. Our results reveal a substantial programme effect that is larger for countries with above-average youth unemployment rates. These results add to previous migration research and reveal that migration flows are indeed sensitive to policy initiatives aimed at increasing migration." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Politik zur lokalen Integration von Migranten: Europäische Erfahrungen und Herausforderungen (2022)
Franzke, Jochen; Ruano de la Fuente, José M.;Zitatform
Franzke, Jochen & José M. Ruano de la Fuente (Hrsg.) (2022): Politik zur lokalen Integration von Migranten. Europäische Erfahrungen und Herausforderungen. Cham: Springer International Publishing, XXX, 371 S. DOI:10.1007/978-3-031-21373-1
Abstract
"Jochen Franzke ist Professor für Verwaltungswissenschaft an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, Deutschland. Seine Forschungsschwerpunkte sind vergleichende subnationale öffentliche Verwaltungsreformen und neue Formen der lokalen Governance und Bürgerbeteiligung. Er ist Mitglied des Vorstands des Institute of Local Government Studies (Universität Potsdam) und Ko-Vorsitzender der Permanent Study Group on Local Governance and Democracy bei der European Group of Public Administration (EGPA). Er war Gastwissenschaftler an mehreren europäischen Universitäten. José M. Ruano de le Fuente ist Professor an der Universidad Complutense de Madrid (UCM), Spanien, und war Gastwissenschaftler an mehreren europäischen und amerikanischen Universitäten. Seine Hauptforschungsgebiete sind vergleichende öffentliche Verwaltung und lokale Regierungsführung. Derzeit ist er Vizepräsident der europäischen Vereinigung Entretiens Universitaires Réguliers pour l'Administration en Europe (EUROPA), Vorsitzender ihres wissenschaftlichen Ausschusses und Ko-Vorsitzender der Ständigen Studiengruppe für lokale Verwaltung und Demokratie bei der Europäischen Gruppe für öffentliche Verwaltung (EGPA). Er ist Mitherausgeber von The Palgrave Handbook of Decentralisation in Europe. Dieses Buch ist eine Übersetzung einer deutschen Originalausgabe. Die Übersetzung wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (maschinelle Übersetzung durch den Dienst DeepL.com) erstellt. Eine anschließende menschliche Überarbeitung erfolgte vor allem in Bezug auf den Inhalt, so dass sich das Buch stilistisch anders liest als eine herkömmliche Übersetzung." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration: Erteilung von Aufenthaltstiteln an Drittstaatsangehörige: Jahresbericht 2021 (2022)
Graf, Johannes;Zitatform
Graf, Johannes (2022): Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration: Erteilung von Aufenthaltstiteln an Drittstaatsangehörige. Jahresbericht 2021. (Berichtsreihen zu Migration und Integration. Reihe 1: Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration Jahresbericht 2021), Nürnberg, 40 S.
Abstract
"Die Bildungs- und Erwerbsmigration nach Deutschland konnte sich im Jahr 2021 etwas von den durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen Einbrüchen des Vorjahres erholen. Nichtsdestotrotz führten die Beschränkungen der internationalen Mobilität weiterhin zu einer Einschränkung der Einwanderung von Fachkräften. In 2021 wurde an etwa 46.000 Personen erstmalig ein Aufenthaltstitel im Bereich der Bildungsmigration erteilt, die zuvor noch keinen Aufenthaltstitel in Deutschland besessen haben. Im Rahmen der Erwerbsmigration lag die Zahl bei etwa 40.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Teufel liegt im Detail – Zu den Herausforderungen der Kriterienbestimmung für ein Punktesystem zur Steuerung der Erwerbsmigration (2022)
Kolb, Holger;Zitatform
Kolb, Holger (2022): Der Teufel liegt im Detail – Zu den Herausforderungen der Kriterienbestimmung für ein Punktesystem zur Steuerung der Erwerbsmigration. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 42, H. 4, S. 151-155.
Abstract
"In ihrer Koalitionsvereinbarung haben sich die die Bundesregierung in der 20. Legislaturperiode tragenden Parteien darauf verständigt, im Bereich der Erwerbsmigration ergänzend ein Punktesystem einzuführen. Jenseits dieser Absichtserklärung ist jedoch bislang vieles unklar und offen. Dies betrifft nicht nur den Anwendungsbereich eines solchen Systems, sondern auch die darin verwendeten Kriterien und deren konkrete Ausgestaltung. Der vorliegende Beitrag widmet sich einigen möglichen, im Rahmen von Punktesystemen zur Anwendung kommenden Kriterien und geht dabei besonders auf die damit verbundenen Herausforderungen der Kriteriendefinition und mögliche Widersprüche zwischen einzelnen Kriterien ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Occupational regulation, institutions, and migrants' labor market outcomes (2022)
Zitatform
Koumenta, Maria, Mario Pagliero & Davud Rostam-Afschar (2022): Occupational regulation, institutions, and migrants' labor market outcomes. (Hohenheim discussion papers in business, economics and social sciences 02-2022), Stuttgart, 32 S.
Abstract
"We study how licensing, certification and unionisation affect the wages of natives and migrants and their representation among licensed, certified, and unionized workers. We provide evidence of a dual role of labor market institutions, which both screen workers based on unobservable characteristics and also provide them with wage setting power. Labor market institutions confer significant wage premia to native workers (3.9, 1.6, and 2.7 log points for licensing, certification, and unionization respectively), due to screening and wage setting power. Wage premia are significantly larger for licensed and certified migrants (10.2 and 6.6 log points), reflecting a more intense screening of migrant than native workers. The representation of migrants among licensed (but not certified or unionized) workers is 14% lower than that of natives. This implies a more intense screening of migrants by licensing institutions than by certification and unionization." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Migration und Handwerk: Eine kurze lange Geschichte (2022)
Zitatform
Oltmer, Jochen (2022): Migration und Handwerk. Eine kurze lange Geschichte. In: Clavis : Schlüssel für die Integration der Migranten in den Arbeitsmarkt H. 1, S. 4-7.
Abstract
"Ob Gesellenwanderung, Meister- und Innungszwang oder (fehlende) Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen: Die Entwicklung der Migration im deutschen Handwerk hat eine wechselhafte Geschichte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Work Permit Regulations and Migrants' Labor Market Outcomes (2022)
Qendrai, Pamela;Zitatform
Qendrai, Pamela (2022): Work Permit Regulations and Migrants' Labor Market Outcomes. (IZA discussion paper 15191), Bonn, 55 S.
Abstract
"This paper studies how the introduction of a novel residence permit for working purposes – the so-called Blue Card introduced in August 2012 – has affected entry-level wages of non-EU migrants in Germany. The Blue Card was targeted at non-EU university graduates with degrees received or recognized in Germany. It provided immediate residence to students with a working contract that pays above clearly-announced and regularly-updated wage thresholds. We leverage a difference-in-difference approach and unique data on national and international graduates in Germany between 2011-2014. We find that the introduction of the Blue Card increases entry-level wages of non-EU graduates relative to the control group by approximately 2 percent of the pre-treatment entry-level wages. We provide suggestive evidence that these results are not driven by more or better-quality non-EU graduates staying in Germany, but rather because the Blue Card wage threshold acts as a reference point." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Menschen mit Duldung als Potenziale für Ausbildung und Arbeitsmarkt: Was die Ampelregierung ändern will (2022)
Schreyer, Franziska;Zitatform
Schreyer, Franziska (2022): Menschen mit Duldung als Potenziale für Ausbildung und Arbeitsmarkt: Was die Ampelregierung ändern will. In: IAB-Forum H. 23.05.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220523.01
Abstract
"In Deutschland lebten Mitte 2021 knapp 243.000 Menschen, die aufenthaltsrechtlich lediglich geduldet waren. Die neue Bundesregierung will ihnen den Übergang in sichere Aufenthaltstitel erleichtern – sofern es den Betroffenen gelingt, am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Arbeitsverwaltung ist daher mehr denn je gefordert, deren Erwerbsintegration in geeigneter Weise zu unterstützen. Dies kann auch dazu beitragen, den hohen Personalbedarf der Betriebe zu decken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
Fachkräftemigrationsmonitor 2022: Fachkräfteengpässe von Unternehmen in Deutschland, Trends und Potenziale zum Zuzug ausländischer Fachkräfte (2022)
Zitatform
Schultz, Susanne U. (2022): Fachkräftemigrationsmonitor 2022. Fachkräfteengpässe von Unternehmen in Deutschland, Trends und Potenziale zum Zuzug ausländischer Fachkräfte. Gütersloh, 39 S. DOI:10.11586/2022148
Abstract
"Der Fachkräftemangel in Deutschland hat eine neue Dimension erreicht. Daran ändern auch die aktuellen, multiplen Krisen nichts. Zugleich bleibt die Rekrutierungspraxis von Unternehmen aus dem Ausland verhalten. Dies spiegeln die Zahlen der Erwerbs- und Fachkräftezuwanderung nach Deutschland, insbesondere aus Drittstaaten, im Jahr 2021 wider. Es wird deutlich, dass die aktuellen rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen sowie deren Umsetzung noch zu kurz greifen. Vor allem auf Seiten von Unternehmen herrscht darüber zu wenig Bekanntheit und Offenheit. Der neue Fachkräftemigrationsmonitor fasst dieses heterogene Bild mit großen Entwicklungsmöglichkeiten zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmigration und Aufnahmebereitschaft: Merkmale, die am Arbeitsmarkt Erfolg versprechen, erhöhen die Akzeptanz der Bevölkerung (2022)
Zitatform
Struck, Olaf, Richard Wolff, Christopher Osiander & Monika Senghaas (2022): Arbeitsmigration und Aufnahmebereitschaft: Merkmale, die am Arbeitsmarkt Erfolg versprechen, erhöhen die Akzeptanz der Bevölkerung. (IAB-Kurzbericht 24/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2224
Abstract
"Migration zu Erwerbszwecken wird oft als ein wichtiger Hebel gesehen, um den Folgen des demografischen Wandels und zunehmenden Arbeitskräfteengpässen entgegenzuwirken. Gleichzeitig werden die potenziellen ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Migration öffentlich kontrovers diskutiert. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Migrationspolitik. Das Autorenteam untersucht, unter welchen Bedingungen die Erwerbsbevölkerung eine Einwanderung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten befürwortet und wenn dies der Fall ist, welche Aufenthaltsdauern für bestimmte Personengruppen als akzeptabel erachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Komplexität als Chance. Gestaltungsoptionen für das künftige Punktesystem zur Fachkräfteeinwanderung (2022)
Thym, Daniel;Zitatform
Thym, Daniel (2022): Komplexität als Chance. Gestaltungsoptionen für das künftige Punktesystem zur Fachkräfteeinwanderung. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 42, H. 4, S. 139-142.
Abstract
"Im Koalitionsvertrag verständigte sich die neue Bundesregierung auf die Einführung einer „Chancenkarte auf Basis eines Punktesystems“ als zweite Säule der Erwerbsmigration. Das klingt vielversprechend und verlangt dennoch vom Gesetzgeber zahlreiche Weichenstellungen. Es bestehen nämlich unterschiedliche Möglichkeiten, wie das künftige Punktesystem ausgestaltet werden kann. Der Beitrag bietet einen Überblick über die zentralen Fragen, die in den weiteren Beiträgen des Sonderhefts vertieft werden. Hierbei zeigt sich, dass die kategorische Trennung zwischen einer arbeitsvertragsbasierten Zuwanderung des Status quo und einem Punktesystem zur Jobsuche überdacht werden sollte. Beim Blick hinter die Kulissen eines künftigen Punktesystems ergeben sich Überschneidungen, vor allem bei einer möglichen Zulassung von Personen, die über keine als gleichwertig anerkannte Qualifikation verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Offene Grenzen oder Festung Europa: Eine systematische Analyse aktueller politischer Asyl- und Migrationskonzepte (2022)
Wagner, Matthias;Zitatform
Wagner, Matthias (2022): Offene Grenzen oder Festung Europa. Eine systematische Analyse aktueller politischer Asyl- und Migrationskonzepte. (BestMasters), Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, VI, 115 S. DOI:10.1007/978-3-658-39070-9
Abstract
"Die Etablierung einer langfristig tragfähigen Asyl- und Migrationspolitik stellt eine der größten Herausforderungen für die Fortentwicklung der Europäischen Union dar. Gleichwohl ist der diesbezügliche Diskurs durch eine ausgeprägte Polarisierung gekennzeichnet: Befürworter einer liberalen Willkommenskultur und Verfechter einer strikten Abschottungspolitik scheinen sich nahezu unversöhnlich gegenüberzustehen. Wie aber muss ein asyl- und migrationspolitisches Regelwerk beschaffen sein, um universellen Menschenrechten und europäischen Eigeninteressen gleichermaßen Rechnung zu tragen? Der vorliegenden Abhandlung ist es ein Anliegen, diese Fragestellung möglichst fachkundig und differenziert zu beantworten. Der Autor Matthias Wagner studiert Lehramt für die Sekundarstufe 1 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um seine im Fach Politikwissenschaft verfasste Masterarbeit." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Systemrelevant: Migration als Stütze und Herausforderung für die Gesundheitsversorgung in Deutschland : Jahresgutachten 2022 (2022)
Zitatform
(2022): Systemrelevant: Migration als Stütze und Herausforderung für die Gesundheitsversorgung in Deutschland : Jahresgutachten 2022. (Jahresgutachten ... / Sachverständigenrat für Integration und Migration 2022), Berlin, 224 S.
Abstract
"Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist maßgeblich für das Wohlergehen einer Gesellschaft. Im Jahresgutachten 2022 stellt der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) fest, dass Fachkräfte mit Zuwanderungsgeschichte einen unverzichtbaren Beitrag zum deutschen Gesundheitssystem leisten. Um die Versorgung auch künftig zu gewährleisten, sieht er Nachbesserungsbedarf bei der Anerkennung ausländischer Qualifikationen und der Nachqualifizierung. Prozesse müssen vereinfacht, beteiligte Behörden stärker verzahnt und die Zuwanderung in die Ausbildung mehr gefördert werden. Auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mahnt der SVR zudem an, die Arbeitsbedingungen grundlegend zu verbessern. Um eine chancengleiche und herkunftsunabhängige Gesundheitsversorgung sicherzustellen gilt es, das Gesundheitswesen diversitätssensibler zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Germany's recruitment of workers from Turkey, 1960–1973 – Some remarks (2021)
Zitatform
Akgündüz, Ahmet (2021): Germany's recruitment of workers from Turkey, 1960–1973 – Some remarks. In: International Migration, Jg. 59, H. 6, S. 234-237. DOI:10.1111/imig.12933
Abstract
"October 2021 marks the 60th anniversary of the signing of the labour recruitment agreement between Germany and Turkey, and the official start of the labour migration from Turkey. Rather than a single turning point, the agreement of 1961 and the process of labour migration was marked by changes and pivotal moments. On the anniversary of this agreement, this commentary presents a historical overview with a comparative perspective of some basic aspects of the migration movement to Germany, and Europe, in the period of 1960–1973. It sheds light on the initiation and continuation of the recruitment, Turkey's justifications of the migration and its management of the labour flow. In turn, it is impossible to undertake this historical analysis without examining Germany's reason for recruiting Turkish workers and its approach to the Turkish labour inflows. In addition, this overview provides a discussion of the characteristics of the outgoing migrant workers, their provinces of origin, level of skill and gender composition furthering understanding of the different dynamics at play in this labour migration. This overview is not only a valuable as an analysis of a key historical case of temporary or circular migration but also helps to understand the current situation of communities of Turkish origin in Germany and elsewhere in Europe, the cultural and ethnic diversity amongst them, variations in their identity definitions, political orientations and transnational linkages." (Text excerpt, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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