Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Gender role changes and their impacts on Syrian women refugees in Berlin in light of the Syrian crisis (2018)
Habib, Nisren;Zitatform
Habib, Nisren (2018): Gender role changes and their impacts on Syrian women refugees in Berlin in light of the Syrian crisis. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 6 2018-101), Berlin, II, 33 S.
Abstract
"Gender roles of Syrian women started to shift in 2011, in light of the Syrian conflict. This shift was a response to the difficult situations which Syrian women faced inside Syria as well as in the neighbouring countries to which they fled in the attempt to find safer living conditions. However, the uncertain situation and the precarious working and living conditions in Syria and the neighbouring countries forced many Syrian women and families to flee to Europe, with the highest number to Germany, facing the challenge of a new culture and new social norms.
The main purpose of this study is to evaluate if and how the gender roles of Syrian women who fled to Berlin, Germany, have shifted. Using semi-structured interviews conducted in the period July - December 2016, the study illustrates the challenges and opportunities they face, both as women and as refugees, and in how far these affect their gender roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Changing patterns of migration from Pakistan to Germany: From fleeing persecution to seeking a better life (2018)
Mazhar, Malik Abdullah;Zitatform
Mazhar, Malik Abdullah (2018): Changing patterns of migration from Pakistan to Germany. From fleeing persecution to seeking a better life. Gütersloh, 28 S.
Abstract
"The number of Pakistanis who arrive in Germany every year through irregular migration channels and then file for asylum has grown dramatically. In order to bring about a so-called triple win that delivers mutual benefits for migrants, their country of origin and destination country, irregular migration from Pakistan to Germany must be curbed and regular migration fostered. Achieving this outcome requires that the two countries work together in encouraging fair migration through regular channels and improving the safety of economic migrants and refugees, who face several dangers in irregular migration channels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Why here? Factors influencing Palestinian refugees from Syria in choosing Germany or Sweden as asylum destinations (2018)
Zitatform
Tucker, Jason (2018): Why here? Factors influencing Palestinian refugees from Syria in choosing Germany or Sweden as asylum destinations. In: Comparative Migration Studies, Jg. 6, S. 1-17. DOI:10.1186/s40878-018-0094-2
Abstract
"This paper presents the findings of 33 interviews, carried out in 2017, examining the factors influencing Palestinian refugees from Syria (PRS) in choosing Germany or Sweden as asylum destinations. The findings showed that there was a very high degree of destination specificity towards Sweden for nearly all of the participants. This was based on their desire to reach Sweden due to its accessible citizenship as compared to other European or Arab states. This paper details how most of the refugees had conducted research, drawing on information from social networks and other sources, in order to establish in which European country they could most easily and quickly acquire citizenship. As a consequence of the prioritisation of resolving their and their families' statelessness as quickly as possible, the interviewees often devalued social and human capital. Considerations related to economic or educational opportunities played only a marginal role in the decision making. This research finds that in order to better understand the migration of stateless refugees, their desire to resolve their statelessness should be considered as a potentially significant aspect of their choice of asylum destination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Integration von Flüchtlingen in Deutschland: Erste Ergebnisse aus der ReGES-Studie (2018)
Zitatform
Will, Gisela, Ebru Balaban, Anike Dröscher, Christoph Homuth & Jörg Welker (2018): Integration von Flüchtlingen in Deutschland. Erste Ergebnisse aus der ReGES-Studie. (LIfBi working paper 76), Bamberg, 37 S.
Abstract
"Anhand der Daten der ersten Welle der ReGES-Studie wird mit Hilfe verschiedener Integrationsindikatoren die aktuelle Lebenssituation von Flüchtlingsfamilien in Deutschland dargestellt. Nach einer kurzen Beschreibung des Studiendesigns sowie der Ausschöpfung der ersten Welle werden erste deskriptive Ergebnisse vorgestellt. Die Darstellung orientiert sich an den vier Dimensionen der Sozialintegration: strukturelle, kulturelle, soziale und emotionale Integration.
Die strukturelle Integration der Kinder und Jugendlichen ist schon weit fortgeschritten: Ein Großteil der Kinder mit Fluchthintergrund unter sechs Jahren besucht eine Kindertagesstätte und über die Hälfte der Jugendlichen besucht bereits eine Regelklasse. Somit hat die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen Kontakt zur Sprache des Aufnahmelandes und zur Mehrheitsbevölkerung. Dies zeigt sich auch in den Ergebnissen zur sozialen und kulturellen Integration. Ein Großteil der Jugendlichen hat täglich oder mehrmals wöchentlich Kontakt zu Deutschen und die eigene Einschätzung der Deutschkenntnisse ist sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen bereits sehr positiv. In anderen Bereichen der Gesellschaft (wie etwa dem Arbeitsmarkt) besteht aber noch Nachholbedarf.
Insgesamt sind die befragten Familien mit ihrer Situation in Deutschland eher zufrieden und die Daten zeigen, dass die befragten Flüchtlinge hohe Bildungsambitionen haben und mit großer Mehrheit in Deutschland bleiben wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Minas: Atlas über Migration, Integration und Asyl (2018)
Abstract
"Die Themen Migration, Integration und Asyl bilden das Fundament der Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
Mit der nun vorliegenden achten Ausgabe des 'Atlas über Migration, Integration und Asyl' (Minas) werden diese Themenfelder in kartographischen und informatorischen Grafiken anschaulich gemacht und geben einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland, Europa und der Welt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Westbalkanregelung: Arbeit statt Asyl? (2017)
Zitatform
Brücker, Herbert & Carola Burkert (2017): Westbalkanregelung: Arbeit statt Asyl? In: IAB-Forum H. 15.12.2017, o. Sz., 2017-12-08.
Abstract
"Ende 2015 wurde die Arbeitsmigration für Menschen aus dem Westbalkan wesentlich erleichtert: Diese können seither beim Vorliegen eines Arbeitsplatzangebotes - unabhängig von ihrer Qualifikation - als Arbeitsmigranten nach Deutschland kommen. Damit reagierte die Bundesregierung auf die zu Jahresbeginn 2015 stark gestiegene Asylmigration aus dieser Region. Die Regelung wird stark in Anspruch genommen: Von November 2015 bis September 2017 hat die Bundesagentur für Arbeit über 100.000 Zustimmungen zur Ausübung einer Beschäftigung erteilt. Zugleich ist die Zahl der Asylanträge von Staatsangehörigen aus diesen Ländern, die inzwischen alle zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt wurden, stark zurückgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor (2017)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Steffen Sirries & Ehsan Vallizadeh (2017): Zuwanderungsmonitor. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 7 S.
Abstract
Der monatlich erscheinende Zuwanderungsmonitor analysiert Zuwanderung, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und SGB-II-Hilfequote dieser Personengruppen:
EU-28: Mitgliedsstaaten der Europäischen Union seit 01. Juli 2013
EU-2: Beitrittsstaaten vom 01. Januar 2007: Bulgarien und Rumänien.
EU-8: Beitrittsstaaten vom 01. Mai 2004: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechien, und Ungarn.
EU-4: die südeuropäischen Mitgliedsstaaten: Griechenland, Italien, Portugal und Spanien.
Balkanstaaten: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien.
Kriegs- und Krisenländer: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. (IAB) -
Literaturhinweis
Westbalkanregelung: Ein neues Modell für die Migrationssteuerung? (2017)
Zitatform
Burkert, Carola & Marianne Haase (2017): Westbalkanregelung: Ein neues Modell für die Migrationssteuerung? (WISO direkt 2017,02), Bonn, 4 S.
Abstract
"Parallel zu Regelungen der qualifizierten Arbeitsmigration wurde 2015 der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für Personen vom Westbalkan erleichtert, um Asylzuwanderung zu begrenzen. Der Gesetzgeber hat mit der Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsstaaten einerseits restriktiv agiert, andererseits ein offenes Instrument der Zuwanderung geschaffen. Die Analyse ordnet ihr Zustandekommen und ihre Zielsetzung ein und zeigt erste quantitative Beschäftigungsentwicklungen am deutschen Arbeitsmarkt auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten im SGB II: Hemmnisse abbauen und Potenziale nutzen (2017)
Zitatform
Bähr, Sebastian, Jonas Beste & Claudia Wenzig (2017): Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten im SGB II: Hemmnisse abbauen und Potenziale nutzen. (IAB-Kurzbericht 23/2017), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Mit dem verstärkten Zuzug von Geflüchteten nach Deutschland hat sich auch die Struktur der Grundsicherungsempfänger verändert. Denn Geflüchtete unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den anderen Zugängen in den SGB-II-Leistungsbezug und stellen die Jobcenter vor neue Herausforderungen. Neben arbeitsmarktrelevanten Hemmnissen wie Sprachdefiziten oder fehlenden Berufsabschlüssen weisen sie aber auch besondere Potenziale auf, die es für eine schnelle Arbeitsmarktintegration zu nutzen gilt. Auf Basis der PASS-Befragung aus dem Jahr 2016 werden hier die SGB-II-Neuzugänge aus Syrien und dem Irak mit anderen SGB-II-Neuzugängen verglichen, um Unterschiede bei arbeitsmarktrelevanten Merkmalen und Aktivitäten zu untersuchen. Dabei berücksichtigen die Autoren neben der Sozialstruktur dieser besonderen Gruppe im SGB?II insbesondere deren konkrete Arbeitsmarktchancen und Vermittlungshemmnisse, ihre Erfahrungen mit den Jobcentern sowie ihre Arbeitsuchstrategien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Afrikanische Zuwanderung nach Deutschland: Zwischen Flucht-, Familien-, Bildungs- und Erwerbsmigration (2017)
Prothmann, Sebastian;Zitatform
Prothmann, Sebastian (2017): Afrikanische Zuwanderung nach Deutschland: Zwischen Flucht-, Familien-, Bildungs- und Erwerbsmigration. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 39, H. 4, S. 346-356. DOI:10.3262/MIG1704346
Abstract
"Steigender Migrationsdruck aus Afrika, Fluchtursachenbekämpfung und Migrationspartnerschaften sind die aktuellen Schlagworte der medialen Berichterstattung zum Thema der Migration aus Afrika. Über die Dimensionen der Wanderung aus Afrika wird dabei meist auf Schätzungen rekurriert, die empirisch keinerlei Grundlage haben. Fast ganz ausgeblendet wird in der Debatte, dass sich quantitativ im Vergleich zur Süd-Nord-Wanderung der größere Teil der Migration in Afrika abspielt, und zwar in Form von tradierten grenzüberschreitenden Handelsnetzwerken, Familienbanden und Erwerbsmobilitäten. Damit wird die aktuell stattfindende Diskussion über afrikanische Zuwanderung von vielen Fehlannahmen geprägt, und unterliegt zudem häufig einer statischen, defizitorientieren und problemfixierten Sichtweise. Doch hinter den als verzweifelten Armutsmigranten bezeichneten Menschen, die aus den ärmsten und krisengeschüttelten Regionen Afrikas kommen, stecken heute häufig junge, zum Teil sehr gut ausgebildete Personen, meist auch aus besseren sozio-ökonomischen Schichten, die auf der Suche nach einer besseren wirtschaftlichen Perspektive sind." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsstand von Geflüchteten: Bildung und Ausbildung in den Hauptherkunftsländern (2017)
Stoewe, Kristina;Zitatform
Stoewe, Kristina (2017): Bildungsstand von Geflüchteten. Bildung und Ausbildung in den Hauptherkunftsländern. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2017,37), Köln, 53 S.
Abstract
"Ende 2016 waren in Deutschland rund 1,6 Millionen Schutzsuchende registriert (Statistisches Bundesamt, 2017a). Um ihre Integration in Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zielführend gestalten zu können, sind Informationen zu Bildungsabschlüssen, beruflichen Qualifikationen und Kompetenzen der Geflüchteten zentral. Kennzahlen zum Bildungsstand, wie beispielsweise die Zahl der absolvierten Schuljahre, können jedoch nur mit fundiertem Hintergrundwissen zu den Bildungssystemen in den Herkunftsländern eingeordnet werden. In diesem IW-Report werden die Bildungssysteme der sechs zahlenmäßig bedeutsamsten Herkunftsländer Geflüchteter (Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea, Iran und Somalia) mit dem Schwerpunkt auf der beruflichen Bildung vorgestellt. Dabei werden wichtige Unterschiede zum deutschen Berufsbildungssystem dargestellt. Als wichtige Informationsquelle dafür dient das vom IW Köln im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) umgesetzte BQ-Portal, das Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen.
Relevante Unterschiede liegen beispielsweise im Aufbau der (Berufs-) Bildungssysteme in den Herkunftsländern Geflüchteter. Diese weisen meist eine quantitativ geringe Bedeutung formaler beruflicher Bildung sowie eine niedrige Anzahl formalisierter Ausbildungsberufe auf. Zudem ist in den dortigen regulären Berufsbildungssystemen keine duale Berufsausbildung bekannt. Hervorzuheben ist außerdem das geringe gesellschaftliche Ansehen der formalen Berufsausbildung im Vergleich zur hochschulischen Bildung in den Hauptherkunftsländern." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge in Deutschland: Was sie mitbringen, wo und wie sie leben (2017)
Worbs, Susanne;Zitatform
Worbs, Susanne (2017): Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge in Deutschland. Was sie mitbringen, wo und wie sie leben. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2, S. 32-43.
Abstract
"Das Forschungszentrum im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) hat im Sommer 2014 bundesweit rund 2.800 Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge befragt. Neben Haushaltsstruktur und Wohnsituation zeigt der Beitrag Qualifikationen, Arbeitsmarktbeteiligung sowie Wünsche der geflüchteten Menschen für ihr weiteres Leben in Deutschland auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mögliche Ausweitung der Regelung zur erleichterten Arbeitsmigration von Staatsangehörigen der Westbalkanstaaten: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/13248) (2017)
Zitatform
(2017): Mögliche Ausweitung der Regelung zur erleichterten Arbeitsmigration von Staatsangehörigen der Westbalkanstaaten. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/13248). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/13368 (22.08.2017)), 4 S.
Abstract
"Erleichterter Zugang zum Arbeitsmarkt für Staatsangehörige der Westbalkanstaaten (Westbalkanregelung): vorläufige Bestandsaufnahme, Evaluation, Antragsteller für ein Arbeitsvisum, sozialer und ethnischer Hintergrund, vorheriger Bezug von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Bewilligungen und Ablehnungen, Flankieren der Regelung durch Förderung von Aus- und Fortbildung, Übertragung auf andere Drittstaaten, Take Back Agreements mit westafrikanischen Staaten (insgesamt 8 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Erster Bericht der Bundesregierung zu der Überprüfung der Voraussetzungen zur Einstufung der in Anlage II zum Asylgesetz bezeichneten sicheren Herkunftsstaaten: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2017)
Zitatform
(2017): Erster Bericht der Bundesregierung zu der Überprüfung der Voraussetzungen zur Einstufung der in Anlage II zum Asylgesetz bezeichneten sicheren Herkunftsstaaten. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/299), 70 S.
Abstract
"Als Unterrichtung hat die Bundesregierung ihren ersten Bericht 'zur Überprüfung der Voraussetzungen' zur Einstufung asylrechtlich sicherer Herkunftsstaaten vorgelegt. Danach erfüllen Albanien, Bosnien-Herzegowina, Ghana, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Senegal und Serbien, die von Deutschland bisher als sichere Herkunftsstaaten eingestuft wurden, 'weiterhin die Voraussetzungen für eine Einstufung'..... Die Entwicklung der Gesamtschutzquoten ist der Vorlage zufolge innerhalb des Berichtszeitraumes von Anfang Oktober 2015 bis Ende Juli 2017 'in allen Ländern annähernd konstant geblieben'.... Die Zahl der Asylsuchenden aus diesen Staaten habe sich erheblich reduziert.... Asylanträge von Ausländern aus einem sicheren Herkunftsstaat ist der Unterrichtung zufolge 'grundsätzlich als offensichtlich unbegründet abzulehnen', wodurch das Asylverfahren erheblich beschleunigt werde.... Sichere Herkunftsstaaten sind danach die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie ' die in Anlage II des Asylgesetzes bezeichneten Staaten'. Dazu gehörten seit 1993 die afrikanischen Länder Ghana und Senegal. Die Westbalkanstaaten Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien zählten seit 2014, Albanien, Kosovo und Montenegro seit 2015 dazu." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour market integration of refugees: a comparative survey of Bosnians in five EU countries (2016)
Zitatform
Barslund, Mikkel, Matthias Busse, Karolien Lenaerts, Lars Ludolph & Vilde Renman (2016): Labour market integration of refugees. A comparative survey of Bosnians in five EU countries. (CEPS special report 155), Brüssel, 27 S.
Abstract
"This study traces the integration experience of Bosnian refugees from the Balkan wars with the aim of drawing lessons for the current wave of refugees entering Europe. Integration is a slow-moving process. Looking closely at Bosnian refugees enables us to see past immediate integration outcomes and take a longer-term view. Another consideration in the design of this study is that there is significant overlap among the countries affected by the two refugee crises. Austria, Denmark, Germany, the Netherlands and Sweden all saw a large absolute and relative influx of refugees in both 2015 and in the years between 1992 and 1995, when the largest share of Bosnians arrived in Western Europe. The study carries out an in-depth examination of their labour market integration in those five countries.
This research was funded by the Mercator Foundation in the context of the MEDAM Project (Mercator Dialogue on Asylum and Migration)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Wanderungsziel Europa? Migrationsentscheidungen afrikanischer Resettlement-Flüchtlinge (2016)
Bitterwolf, Maria; Daniel, Judith; Stürckow, Inara; Baraulina, Tatjana;Zitatform
Bitterwolf, Maria, Tatjana Baraulina, Inara Stürckow & Judith Daniel (2016): Wanderungsziel Europa? Migrationsentscheidungen afrikanischer Resettlement-Flüchtlinge. (BAMF-Kurzanalyse 2016,02), Nürnberg, 10 S.
Abstract
"Diese Kurzanalyse thematisiert Migrationsentscheidungen, Wanderungswege und Wanderungsziele der Flüchtlinge afrikanischer Staatsangehörigkeit, die im Rahmen des Resettlement-Programms in den Jahren 2012 und 2014 nach Deutschland kamen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor (2016)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Steffen Sirries, Ehsan Vallizadeh & Rüdiger Wapler (2016): Zuwanderungsmonitor. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 6 S.
Abstract
Der monatlich erscheinende Zuwanderungsmonitor analysiert Zuwanderung, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und SGB-II-Hilfequote dieser Personengruppen:
EU-28: Mitgliedsstaaten der Europäischen Union seit 01. Juli 2013
EU-2: Beitrittsstaaten vom 01. Januar 2007: Bulgarien und Rumänien.
EU-8: Beitrittsstaaten vom 01. Mai 2004: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechien, und Ungarn.
EU-4: die südeuropäischen Mitgliedsstaaten: Griechenland, Italien, Portugal und Spanien.
Balkanstaaten: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien.
Kriegs- und Krisenländer: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. (IAB)Weiterführende Informationen
- Zuwanderungsmonitor September 2016
- Zuwanderungsmonitor März 2016
- Zuwanderungsmonitor Oktober 2016
- Zuwanderungsmonitor Mai 2016
- Zuwanderungsmonitor November 2016
- Zuwanderungsmonitor Juli 2016
- Zuwanderungsmonitor Dezember 2016
- Zuwanderungsmonitor April 2016
- Zuwanderungsmonitor Februar 2016
- Zuwanderungsmonitor August 2016
- Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB
- Zuwanderungsmonitor Juni 2016
- Zuwanderungsmonitor Januar 2016
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Literaturhinweis
IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Flucht, Ankunft in Deutschland und erste Schritte der Integration (2016)
Brücker, Herbert ; Schupp, Jürgen ; Rother, Nina ; Sirries, Steffen; Babka von Gostomski, Christian; Kroh, Martin ; Böhm, Axel; Liebau, Elisabeth ; Fendel, Tanja ; Friedrich, Martin; Richter, David ; Vallizadeh, Ehsan ; Siegert, Manuel ; Kosyakova, Yuliya ; Schmelzer, Paul; Giesselmann, Marco ; Scheible, Jana A.; Holst, Elke; Schacht, Diana ; Trübswetter, Parvati; Romiti, Agnese ;Zitatform
Brücker, Herbert, Nina Rother, Jürgen Schupp, Christian Babka von Gostomski, Axel Böhm, Tanja Fendel, Martin Friedrich, Marco Giesselmann, Elke Holst, Yuliya Kosyakova, Martin Kroh, Elisabeth Liebau, David Richter, Agnese Romiti, Diana Schacht, Jana A. Scheible, Paul Schmelzer, Manuel Siegert, Steffen Sirries, Parvati Trübswetter & Ehsan Vallizadeh (2016): IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Flucht, Ankunft in Deutschland und erste Schritte der Integration. (IAB-Kurzbericht 24/2016), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Mit einer repräsentativen Befragung von insgesamt 4.500 Geflüchteten stellen das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) am DIW Berlin eine völlig neue Datengrundlage für die Analyse der Fluchtmigration und der Integration Geflüchteter bereit. Die Befunde in diesem Kurzbericht basieren auf dem ersten Teil der Befragung, bei der gut 2.300 Personen interviewt wurden. Dabei wurden nicht nur Fluchtursachen und Fluchtwege sowie Bildungs- und Erwerbsbiografien, sondern auch Werte, Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale der Geflüchteten und ihre Integration in den Arbeitsmarkt und in das Bildungssystem erhoben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Fendel, Tanja ; Friedrich, Martin; Kosyakova, Yuliya ; Trübswetter, Parvati;Weiterführende Informationen
- Gründe für das Verlassen des Herkunftslandes
- Dauer und Kosten der Flucht
- Übergangszeit vom Verlassen des Herkunftslandes bis zur Ankunft in Deutschland
- Hier finden Sie den IAB-Forschungsbericht 14/2016 zum Thema
- Gründe für die Auswahl Deutschlands als Zielland
- Informationen zum revidierten Datensatz der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten
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Literaturhinweis
Geflüchtete Menschen in Deutschland: Warum sie kommen, was sie mitbringen und welche Erfahrungen sie machen (2016)
Brücker, Herbert ; Mangold, Ulrike; Kunert, Astrid; Schupp, Jürgen ; Fendel, Tanja ; Siegert, Manuel ;Zitatform
Brücker, Herbert, Tanja Fendel, Astrid Kunert, Ulrike Mangold, Jürgen Schupp & Manuel Siegert (2016): Geflüchtete Menschen in Deutschland: Warum sie kommen, was sie mitbringen und welche Erfahrungen sie machen. (IAB-Kurzbericht 15/2016), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Das IAB hat gemeinsam mit dem Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am DIW Berlin eine breit angelegte Untersuchung über geflüchtete Menschen in Deutschland durchführt. Im Rahmen dieser Studie wurden 123 Flüchtlinge in Deutschland und 26 Experten aus der Flüchtlingsarbeit befragt. Ziel dieser qualitativen Studie ist es, vertiefte Einblicke in die Lebenslagen, Erfahrungen, Einstellungen und Erwartungen von geflüchteten Menschen in Deutschland zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den IAB-Forschungsbericht 09/2016 zum Thema -
Literaturhinweis
Geflüchtete Menschen in Deutschland - eine qualitative Befragung (2016)
Brücker, Herbert ; Kunert, Astrid; Kalusche, Barbara; Mangold, Ulrike; Siegert, Manuel ; Schupp, Jürgen ;Zitatform
Brücker, Herbert, Astrid Kunert, Ulrike Mangold, Barbara Kalusche, Manuel Siegert & Jürgen Schupp (2016): Geflüchtete Menschen in Deutschland - eine qualitative Befragung. (IAB-Forschungsbericht 09/2016), Nürnberg, 143 S.
Abstract
"Warum mussten die in den letzten drei Jahren nach Deutschland gekommenen Geflüchteten ihre Heimat verlassen, welche Erfahrungen haben sie auf der Flucht gemacht und warum haben sie Deutschland als Zielland ausgewählt? Was bringen sie im Hinblick auf Bildung, Ausbildung und andere Fähigkeiten mit? Welche Einstellungen, Werte und Vorstellungen von einem Leben in Deutschland haben sie? Welche Voraussetzungen haben sie für eine Integration in Arbeitsmarkt, Bildungssystem und Gesellschaft und auf welche Hürden treffen sie?
Eine Studie im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gibt erste Antworten auf diese Fragen. Im Rahmen dieser Studie hat TNS Infratest Sozialforschung und QMR - Qualitative Mind Research 123 Flüchtlinge und 26 Experten aus der Flüchtlingsarbeit in eineinhalb- bis zweistündigen Interviews befragt.
In den Interviews berichten die meisten Befragten, mit Ausnahme derjenigen aus den Balkanländern, von persönlichen Bedrohungen durch Krieg und Verfolgung, viele von traumatischen Erlebnissen auf der Flucht. Die Bildungsbiografien der befragten Flüchtlinge variieren stark in Abhängigkeit der Situation in den Herkunftsländern. Mit Deutschland verbinden sie Grundwerte wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie sowie die Trennung von Staat und Religion - und die meisten befürworten diese Werte ausdrücklich. Die Asylverfahren, das Warten auf Termine und die Entscheidung wurden von den meisten als sehr belastend beschrieben. Über den konkreten Zugang zum Arbeitsmarkt hat der überwiegende Teil der Befragten bisher nur vage Vorstellungen, fast alle zeigen jedoch eine starke Arbeitsmotivation und Integrationsbereitschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
