Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Status arbeitender Flüchtlinge: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/2855) (2018)
Zitatform
(2018): Status arbeitender Flüchtlinge. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/2855). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/3207 (04.07.2018)), 10 S.
Abstract
"Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zum Status arbeitender Flüchtlinge. In der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit können geflüchtete Menschen nicht direkt ausgewiesen werden, da im Meldeverfahren der Arbeitgeber zur Sozialversicherung, dass dieser Statistik zugrunde liegt, der Aufenthaltsstatus der Beschäftigten nicht zu melden ist. In der statistischen Berichterstattung wird daher näherungsweise das Aggregat 'Personen mit einer Staatsangehörigkeit eines der acht nichteuropäischen Asylherkunftsländer' gebildet. Dieses Aggregat umfasst diejenigen acht nichteuropäischen Länder, aus denen in den letzten Jahren die meisten Asylsuchenden kamen (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minas: Atlas über Migration, Integration und Asyl (2018)
Abstract
"Die Themen Migration, Integration und Asyl bilden das Fundament der Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
Mit der nun vorliegenden achten Ausgabe des 'Atlas über Migration, Integration und Asyl' (Minas) werden diese Themenfelder in kartographischen und informatorischen Grafiken anschaulich gemacht und geben einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland, Europa und der Welt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Voraussetzungen, Einstellungen und Ambitionen geflüchteter Frauen in Deutschland: Ergebnisse einer qualitativen Studie in NRW (2017)
Mußinghoff, Hilde;Zitatform
Mußinghoff, Hilde (2017): Voraussetzungen, Einstellungen und Ambitionen geflüchteter Frauen in Deutschland. Ergebnisse einer qualitativen Studie in NRW. Frechen, 41 S.
Abstract
Um zu gesicherten Informationen zu kommen, welche Einstellungen, Erwartungen und Voraussetzungen geflüchtete Frauen mitbringen, wurde diese qualitative Befragung durchgeführt. Die Untersuchung gibt weitreichende Einblicke in die persönliche, familiäre, und berufliche Lage geflüchteter Frauen, identifiziert Bedarfslagen sowie Profile und schafft somit eine Grundlage, um adäquate Angebote zur beruflichen Integration zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen der Studie sollten folgende Kriterien erfüllen: Hohe Bleibeperspektive auf Grund des Herkunftslandes: Iran, Irak, Syrien, Eritrea oder Somalia; aktueller Aufenthaltsstatus: BüMA (Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchende), Aufenthaltsgestattung, Aufenthaltserlaubnis oder subsidiärer Schutz; beantragtes oder abgeschlossenes Asylverfahren; Arbeitsmarktpotential (Interesse an Ausbildung, Erwerbstätigkeit und/oder Studium), Alter ab 18 Jahre. Mit Hilfe von Dolmetscherinnen wurden 90-minütige leitfadengestützte Interviews geführt. Der Aufbau der Untersuchung gliedert sich in fünf Bereiche: Persönliche und familiäre Situation; Berufliche Voraussetzungen und Ziele; Einstellungen und Werte; Erfahrungen in und Kenntnisse über Deutschland; Erwartungen und Perspektiven der Integration. (IAB)
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Literaturhinweis
Geflüchtete Menschen in Deutschland - eine qualitative Befragung (2016)
Brücker, Herbert ; Kunert, Astrid; Kalusche, Barbara; Mangold, Ulrike; Siegert, Manuel ; Schupp, Jürgen ;Zitatform
Brücker, Herbert, Astrid Kunert, Ulrike Mangold, Barbara Kalusche, Manuel Siegert & Jürgen Schupp (2016): Geflüchtete Menschen in Deutschland - eine qualitative Befragung. (IAB-Forschungsbericht 09/2016), Nürnberg, 143 S.
Abstract
"Warum mussten die in den letzten drei Jahren nach Deutschland gekommenen Geflüchteten ihre Heimat verlassen, welche Erfahrungen haben sie auf der Flucht gemacht und warum haben sie Deutschland als Zielland ausgewählt? Was bringen sie im Hinblick auf Bildung, Ausbildung und andere Fähigkeiten mit? Welche Einstellungen, Werte und Vorstellungen von einem Leben in Deutschland haben sie? Welche Voraussetzungen haben sie für eine Integration in Arbeitsmarkt, Bildungssystem und Gesellschaft und auf welche Hürden treffen sie?
Eine Studie im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gibt erste Antworten auf diese Fragen. Im Rahmen dieser Studie hat TNS Infratest Sozialforschung und QMR - Qualitative Mind Research 123 Flüchtlinge und 26 Experten aus der Flüchtlingsarbeit in eineinhalb- bis zweistündigen Interviews befragt.
In den Interviews berichten die meisten Befragten, mit Ausnahme derjenigen aus den Balkanländern, von persönlichen Bedrohungen durch Krieg und Verfolgung, viele von traumatischen Erlebnissen auf der Flucht. Die Bildungsbiografien der befragten Flüchtlinge variieren stark in Abhängigkeit der Situation in den Herkunftsländern. Mit Deutschland verbinden sie Grundwerte wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie sowie die Trennung von Staat und Religion - und die meisten befürworten diese Werte ausdrücklich. Die Asylverfahren, das Warten auf Termine und die Entscheidung wurden von den meisten als sehr belastend beschrieben. Über den konkreten Zugang zum Arbeitsmarkt hat der überwiegende Teil der Befragten bisher nur vage Vorstellungen, fast alle zeigen jedoch eine starke Arbeitsmotivation und Integrationsbereitschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Precarious lives: Forced labour, exploitation and asylum (2015)
Zitatform
Lewis, Hannah, Peter Dwyer, Stuart Hodkinson & Louise Waite (2015): Precarious lives. Forced labour, exploitation and asylum. Policy Press 221 S.
Abstract
"This ground breaking book presents the first evidence of forced labour among displaced migrants who seek refuge in the UK.
Through a critical engagement with contemporary debates about precarity, unfreedom and socio-legal status, the book explores how asylum and forced labour are linked, and enmeshed in a broader picture of modern slavery produced through globalised working conditions.
Drawing on original evidence generated in fieldwork with refugees and asylum seekers, this is important reading for students and academics in social policy, social geography, sociology, politics, refugee, labour and migration studies, and policy makers and practitioners working to support migrants and tackle forced labour." (Publisher information, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Migranten im Niedriglohnsektor unter besonderer Berücksichtigung der Geduldeten und Bleibeberechtigten (2011)
Lukas, Waldemar;Zitatform
Lukas, Waldemar (2011): Migranten im Niedriglohnsektor unter besonderer Berücksichtigung der Geduldeten und Bleibeberechtigten. (Forschungsgruppe des Bundesamtes. Working paper 39), Nürnberg, 106 S.
Abstract
"Ziel der Arbeit ist die Darstellung der Situation der Migranten im Niedriglohnsektor des Arbeitsmarktes, wobei sich der Blick sowohl auf Ausländer als auch auf weitere Personen mit Migrationshintergrund, wie (Spät-)Aussiedler und Kinder von Zuwanderern, richtet. Zudem werden die Beschäftigungsmöglichkeiten für Geduldete und Bleibeberechtigte im Niedriglohnsektor untersucht. Die verwendeten Daten sind dem Panel 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) entnommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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