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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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im Aspekt "zur Rechtslage"
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Integrationsgesetzes: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2016)

    Zitatform

    (2016): Entwurf eines Integrationsgesetzes. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/8829 (20.06.2016)), 28 S.

    Abstract

    "Verbesserung der Integration Schutzberechtigter in Gesellschaft und Arbeitsmarkt, insb. durch Erwerb der deutschen Sprache und berufliche Qualifizierung, nach dem Grundsatz des Förderns und Forderns: Arbeitsgelegenheiten auf Grundlage des Arbeitsmarktprogramms Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM), Erleichterung des Zugangs zu Leistungen der Ausbildungsförderung, Zugang zu Leistungen für Langzeitarbeitslose, Pflicht zur Mitwirkung bei Integrationsmaßnahmen und leistungsrechtliche Konsequenzen bei Verletzung der Mitwirkungspflicht, Erteilung einer Niederlassungserlaubnis in Abhängigkeit erbrachter Integrationsleistungen, Befristung des Teilnahmeanspruchs am Integrationskurs auf ein Jahr und Ausweitung der Verpflichtungsmöglichkeit zur Teilnahme, Rechtssicherheit für Geduldete während und nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung, befristete Wohnsitzzuweisung, einheitliche Regelung zur Entstehung der Aufenthaltsgestattung mit Ausstellung des Ankunftsnachweises, Begrenzung der Geltungsdauer einer Verpflichtungserklärung zur Übernahme der Kosten für den Lebensunterhalt eines Ausländers, effizientere Ausgestaltung der Prozesse im BAMF; Einfügung und Änderung versch. §§ von 7 Gesetzen" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (Drucksache 18/8615): Entwurf eines Integrationsgesetzes b) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksachen 18/8829, 18/8883): Entwurf eines Integrationsgesetzes c) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/6644): Flüchtlinge auf dem Weg in Arbeit unterstützen, Integration befördern und Lohndumping bekämpfen d) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/7653): Arbeitsmark (2016)

    Zitatform

    (2016): Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (Drucksache 18/8615): Entwurf eines Integrationsgesetzes b) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksachen 18/8829, 18/8883): Entwurf eines Integrationsgesetzes c) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/6644): Flüchtlinge auf dem Weg in Arbeit unterstützen, Integration befördern und Lohndumping bekämpfen d) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/7653): Arbeitsmark. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/9090 (06.07.2016)), 27 S.

    Abstract

    "Zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: Verkürzung der Asylverfahren, Aufhebung der Residenzpflicht, Vorrang dezentraler Unterbringung, Bleiberecht für Asylsuchende in Arbeit, Rechtsanspruch für alle Flüchtlinge auf Zugang zu Integrations- und Sprachkursen, angemessene Bezahlung der Lehrkräfte, Vereinfachung der Berufsanerkennungsverfahren; Abschaffung sämtlicher Arbeitsverbote, Beschränkungen und Nachrangigkeitsregelungen beim Arbeitsmarktzugang; ausnahmslose Geltung arbeitsrechtlicher Regelungen, Erhöhung und Kontrolle des Mindestlohns, Zurückdrängen prekärer Beschäftigungsverhältnisse, uneingeschränkter Zugang zu Leistungen der Ausbildungs- und Arbeitsförderung, Personalaufstockung in der Arbeitsverwaltung, Erhöhung der Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik, Aufenthaltsrecht für Auszubildende; Finanzierung der Aufgaben durch höhere Besteuerung Vermögender und von Unternehmen, Erhebung einer befristeten Arbeitgeber-Sonderabgabe zur Bekämpfung von Langzeiterwerbslosigkeit" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Conceptualizing and measuring immigration policies: a comparative perspective (2015)

    Bjerre, Liv ; Zobel, Malisa; Römer, Friederike ; Helbling, Marc ;

    Zitatform

    Bjerre, Liv, Marc Helbling, Friederike Römer & Malisa Zobel (2015): Conceptualizing and measuring immigration policies. A comparative perspective. In: International migration review, Jg. 49, H. 3, S. 555-600. DOI:10.1111/imre.12100

    Abstract

    "In the last decade, researchers have developed many innovative ideas for the construction of indices measuring immigration policies. Methodological considerations have, however, been largely absent from the discussion. To close this gap, this paper investigates the characteristics of existing indices by critically comparing and discussing them. We start by providing a definition of immigration policy which may serve as a benchmark when assessing the indices. By means of the analytical framework developed by Munck and Verkuilen (2002), which we adapt and customize for our analysis, we then evaluate the conceptualization, measurement, and aggregation, as well as the empirical scope of thirteen immigration policy indices. We discuss methodological strengths and weaknesses of the indices, how these affect the research questions that can be answered and what the next steps in index building within the field of immigration policy should be." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausweitung sicherer Herkunftsstaaten: Folgen für die Zahl der Asylanträge (2015)

    Braun, Sebastian ; Franke, Richard ;

    Zitatform

    Braun, Sebastian & Richard Franke (2015): Ausweitung sicherer Herkunftsstaaten. Folgen für die Zahl der Asylanträge. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 95, H. 11, S. 752-757. DOI:10.1007/s10273-015-1898-4

    Abstract

    "Die Zahl der Flüchtlinge ist 2015 drastisch gestiegen und stellt Deutschland vor große Herausforderungen. Erleichterung erhofft man sich dadurch, dass nun auch Albanien, Kosovo und Montenegro auf die Liste der sicheren Herkunftsstaaten gesetzt wurden - wie dies vor einem Jahr für Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien geschah. Ob die Klassifizierung einen deutlichen Einfluss auf die Zahl der gestellten Asylanträge hat, wird von den Autoren untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reform des Einwanderungsrechts (2015)

    Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert (2015): Reform des Einwanderungsrechts. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Beiträge zur aktuellen Diskussion August 2015), Nürnberg, 14 S.

    Abstract

    "Einwanderung kann vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bei einer richtigen Steuerung erheblich zur Finanzierung des Sozialstaats und zum Wohlstand in Deutschland beitragen. Mittelfristig werden 60 bis 70 Prozent der Migranten nach Deutschland aus Ländern außerhalb der EU kommen. Die Regelung der Einwanderung aus Drittstaaten ist deshalb für die künftige Entwicklung in Deutschland zentral." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsrechte mobilisieren ohne Aufenthaltsstatus: von faktischer Rechtlosigkeit zur Veränderung geltenden Rechts? (2015)

    Cyrus, Norbert; Kip, Markus;

    Zitatform

    Cyrus, Norbert & Markus Kip (2015): Arbeitsrechte mobilisieren ohne Aufenthaltsstatus. Von faktischer Rechtlosigkeit zur Veränderung geltenden Rechts? In: Industrielle Beziehungen, Jg. 22, H. 1, S. 33-50. DOI:10.1688/IndB-2015-01-Cyrus

    Abstract

    "Dieser rechtssoziologische Beitrag untersucht den geringen Grad der Inanspruchnahme arbeitsrechtlicher Schutzangebote im Feld der unter- und undokumentierten Beschäftigung von Migrant/innen. Analysiert werden Rahmenbedingungen und Prozesslogik der Mobilisierung von Arbeitsrecht mit Fokus auf Beschäftigte ohne Aufenthaltsstatus. Als theoretischer Rahmen dienen Ansätze der klassischen Arbeitsgerichtsforschung und der Mobilisierung von Recht, kombiniert mit dem Modell semi-autonomer sozialer Felder. Als Barrieren der Mobilisierung von Rechten werden negatives Rechtsbewusstsein bei der Statusgruppe mit defizitärer Rechtsstellung, ausbleibende Thematisierung und Vermittlung des Rechts auch durch Gewerkschaften, nicht erfüllbare Verfahrensanforderungen, Prozesskostenrisiko und unsichere Erfolgsaussichten herausgearbeitet. Als zentraler Faktor einer erfolgreichen Aktivierung wird die Rechtsvermittlung identifiziert, die im hier untersuchten Fall durch spezialisierte Beratungsangebote geleistet wird. Das Aufzeigen der Nichtinanspruchnahme von Rechtsansprüchen erfüllt die rechtspolitische Funktion, die Rechtsprechung und -setzung mit neuen Fragestellungen in Bewegung zu setzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachhaltigere Politikansätze zur Gestaltung von Flucht und Migration in den internationalen Beziehungen (2015)

    Ette, Andreas ;

    Zitatform

    Ette, Andreas (2015): Nachhaltigere Politikansätze zur Gestaltung von Flucht und Migration in den internationalen Beziehungen. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 36, H. 5, S. 17-22.

    Abstract

    "Die Steuerbarkeit von Migration entlang eng definierter Kategorien von Fähigkeiten und Motiven der Migranten ('Arbeitsmigranten') ist nach den Entwicklungen der vergangenen Zeit ganz offensichtlich an Grenzen gelangt. Daher gibt der Beitrag einen Ausblick auf längerfristige Perspektiven einer möglicherweise nachhaltigen Gestaltung von Flucht und Migration und diskutiert unter anderem die bisherigen Bemühungen der Europäischen Union." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit, Ausbildung, Praktika: aktuelle Entwicklungen beim Zugang zu Arbeit und Bildung für Asylbewerber und Geduldete (2015)

    Harbou, Frederik von;

    Zitatform

    Harbou, Frederik von (2015): Arbeit, Ausbildung, Praktika. Aktuelle Entwicklungen beim Zugang zu Arbeit und Bildung für Asylbewerber und Geduldete. In: Asylmagazin H. 10, S. 324-330.

    Abstract

    "Insgesamt vier verschiedene Reformen des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) und der Beschäftigungsverordnung (BeschV) zum November 2014 und August 2015 haben für Asylbewerber und Geduldete (§ 60a AufenthG) zu zahlreichen Erleichterungen bei der Aufnahme einer Ausbildung und Beschäftigung sowie der Absolvierung von Praktika geführt. Gerade für junge Menschen bis zur Vollendung des 21. Lebensjahrs können sich hieraus Chancen für einen längerfristigen Aufenthalt ergeben. Aber auch für andere Asylbewerber und Geduldete ist die möglichst frühzeitige (Wieder-)Aufnahme einer Tätigkeit häufig in verschiedener Hinsicht von fundamentaler Bedeutung. Der folgende Aufsatz zeigt die Neuerungen im Gefüge der bestehenden Regelungen auf und gibt damit zugleich einen Gesamtüberblick über die Möglichkeiten der (Aus-) Bildung und Teilnahme am Erwerbsleben von Asylbewerbern und Geduldeten einschließlich der Perspektiven eines Übergangs zu einem langfristigen Bundesregierung zur Änderung des Asyl- und Aufenthaltsrechts sowie der Beschäftigungsverordnung eingegangen, mit welchen einige Errungenschaften der vorhergehenden Reformen zunichte gemacht werden könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flüchtlinge in Deutschland: Realismus statt Illusionen (2015)

    Hinte, Holger; Rinne, Ulf ; Zimmermann, Klaus F. ;

    Zitatform

    Hinte, Holger, Ulf Rinne & Klaus F. Zimmermann (2015): Flüchtlinge in Deutschland. Realismus statt Illusionen. (IZA Standpunkte 83), Bonn, 17 S.

    Abstract

    "Die große Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern, die aktuell nach Deutschland einreisen, stellt eine erhebliche organisatorische, aber auch gesellschaftspolitische Herausforderung dar. Es ist notwendig, eine sachgerechte Debatte um die bestmögliche Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt zu führen. Die Integration der neuen Flüchtlinge sollte dabei nicht als 'Belastung', sondern als Zukunftsinvestition verstanden und kommuniziert werden.
    Der vorliegende Beitrag erläutert unter anderem, wie schon bei der Erstaufnahme im Rahmen gezielterer Datenerhebung und beschleunigter Verfahren für qualifizierte Flüchtlinge deren Integration vorangetrieben werden kann. Die Kommunen bedürfen hierzu weit umfassenderer Unterstützung als bislang. Es wäre allerdings eine Illusion anzunehmen, mit dem hohen Flüchtlingsaufkommen lasse sich der immer deutlicher werdende Fachkräftemangel in Deutschland beheben. Hierzu ist unverändert eine Reform der deutschen Zuwanderungspolitik mit dem Ziel erforderlich, ein Auswahlsystem für qualifizierte Zuwanderer zu etablieren. Ein solches System sollte allerdings auch Flüchtlingen im Sinne eines Statuswechsels offenstehen. Darüber hinaus sollten Deutschland und Europa durch konkrete Angebote zur zirkulären, zeitlichen befristeten Ausbildungs- und Arbeitsmigration Alternativen zur legalen Einreise schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Asylum in Europe (2015)

    Leithold, Daniel;

    Zitatform

    Leithold, Daniel (2015): Asylum in Europe. In: CESifo DICE report, Jg. 13, H. 4, S. 55-58.

    Abstract

    "Asylum regulations in European countries still differ significantly. There is a minimum standard set by the European Union that all countries have to reach. This ensures that an asylum seeker has the same chance of gaining protection regardless of the country in which s/he applies for asylum. However, regulations that determine the long-term perspective for refugees differ and therefore influence host country decisions. The more national regulations are harmonized, the less influential they will be in the host country decisions made by asylum seekers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tradable refugee-admission quotas, matching and the new European agenda for migration (2015)

    Moraga, Jesús Fernández-Huertas; Rapoport, Hillel ;

    Zitatform

    Moraga, Jesús Fernández-Huertas & Hillel Rapoport (2015): Tradable refugee-admission quotas, matching and the new European agenda for migration. In: IZA journal of European Labor Studies, Jg. 4, S. 1-13. DOI:10.1186/s40174-015-0045-y

    Abstract

    "The Syrian Civil War gave rise to the largest refugee flight reaching Europe since the Yugoslavian wars in the 1990s. The crisis evidenced the deficiencies of the European Union Asylum Policy, which struggled both to offer solutions to Syrian refugees and to efficiently allocate costs across Member States. We draw on previous theoretical work to simulate how a system of tradable refugee-admission quotas coupled with a matching mechanism assigning refugees to their preferred destinations and destinations to their preferred types of refugees would give more flexibility to Member States while respecting refugee rights and preferences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die schmalen Leistungen zum Leben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (2015)

    Nakielski, Hans;

    Zitatform

    Nakielski, Hans (2015): Die schmalen Leistungen zum Leben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. In: Soziale Sicherheit, Jg. 64, H. 11, S. 389-394.

    Abstract

    "Wer in Deutschland Asyl sucht und kein oder kaum Einkommen und Vermögen hat, bekommt zunächst keine Sozialhilfe- oder Hartz-IV-Leistungen zur Existenzsicherung. Stattdessen erhält er Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Diese wurden zwar nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Juli 2012 angehoben, sie liegen aber immer noch unter den Grundsicherungsleistungen des SGB XII und SGB II - und wurden mit dem am 24. Oktober in Kraft getretenen 'Asylpaket' in Teilen wieder gekürzt.' Was steht den Flüchtlingen zum (Über-)Leben in Deutschland heute zu? Hier folgt ein Überblick." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen universellen Menschenrechten und nationalstaatlicher Kontrolle: Flucht und Asyl aus ungleichheitssoziologischer Perspektive (2015)

    Scherschel, Karin;

    Zitatform

    Scherschel, Karin (2015): Zwischen universellen Menschenrechten und nationalstaatlicher Kontrolle. Flucht und Asyl aus ungleichheitssoziologischer Perspektive. In: Soziale Probleme, Jg. 26, H. 2, S. 123-136. DOI:10.1007/s41059-015-0009-5

    Abstract

    "Der Beitrag beleuchtet den Zusammenhang von Ressourcen, Rechten und citizenship für soziale Ungleichheit. Am Beispiel von Leistungsempfänger_innen in der Grundsicherung (Hartz IV) wird zunächst dargelegt, wie sozialpolitische Interventionen zu einem second class citizen status führen können. Theoretisch gerahmt werden die Ausführungen anhand der Überlegungen zur civic stratification bei David Lockwood, um diese dann mit Lydia Morris auf die Diskussion von Flucht und Asyl auszuweiten. Da Menschenrechte in einem Spannungsverhältnis zu Regulierungsinteressen der Nationalstaaten stehen, geht es bei ihrer Durchsetzung - so die zentrale These - keineswegs ausschließlich um menschenrechtliche Kriterien, sondern auch um die Ressourcen der Migrant_innen. Anhand des Wandels öffentlich-diskursiver Deutungen der Asyl- und Fluchtmigration und einer exemplarischen Diskussion von Instrumenten des Menschenrechtsschutzes (Härtefallkommissionen) wird der Zusammenhang von Ressourcen und Rechten im Menschenrechtschutz diskutiert." (Autorenreferat, © Centaurus Verlag & Media)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung von Geduldeten: Für den Arbeitsmarkt ein Gewinn, für die jungen Fluchtmigranten eine Chance (2015)

    Schreyer, Franziska; Bauer, Angela; Kohn, Karl-Heinz P.;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Karl-Heinz P. Kohn (2015): Betriebliche Ausbildung von Geduldeten: Für den Arbeitsmarkt ein Gewinn, für die jungen Fluchtmigranten eine Chance. (IAB-Kurzbericht 01/2015), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Diskussion um die Fachkräftesicherung hat einen Wechsel in der Zuwanderungs- und Integrationspolitik befördert. Dazu gehört die schrittweise Öffnung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für bislang ausgeschlossene Flüchtlingsgruppen. Ihr Potenzial rückt nun stärker ins Blickfeld. Dies gilt auch für junge Migranten, die aufenthaltsrechtlich in Deutschland 'geduldet' sind. Wie wird dieser Politikwechsel vor Ort umgesetzt? Aktuelle Befunde geben Hinweise auf eine gelingende Arbeitsmarktintegration von Fluchtmigranten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Teilhabe durch Erwerbsarbeit: das Projekt "Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II" (2015)

    Strübing, Olaf;

    Zitatform

    Strübing, Olaf (2015): Teilhabe durch Erwerbsarbeit. Das Projekt "Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II". In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 4, S. 50-57.

    Abstract

    "Dieser Beitrag fokussiert auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Teilhabemöglichkeiten von Flüchtlingen und Asylsuchenden haben. Für Teilhabe spielt insbesondere Erwerbstätigkeit eine wichtige Rolle. Der Zugang von Flüchtlingen und Asylsuchenden zum Arbeitsmarkt wird wesentlich durch das Arbeitserlaubnisrecht, die Sozialgesetzbücher (SGB) III und XII und das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) bestimmt. Die Rahmenbedingungen werden mit Erfahrungen aus dem Arbeitsmarktprojekt 'Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II' (AZF II) verknüpft. Darin ging es um die Vermittlung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse und in Deutschkurse der berufsbezogenen Sprachförderung. Außerdem erfolgt eine politische Bewertung der Rechtslage und daraus werden politische Forderungen abgeleitet.
    " (Autorenreferat, IAB-Doku) Inhaltsverzeichnis
    Carsten Hörich: Aufnahmeverfahren und Lebensbedingungen von Geflüchteten in Deutschland: die rechtlichen Rahmenbedingungen (4-14);
    Berthe Obermanns: Die Neufassung der EU-Aufnahmerichtlinie und ihre Umsetzung in den Mitgliedstaaten (16-23);
    Uwe Lübking: Anforderungen an Kommunen bei der Aufnahme von Flüchtlingen (24-36);
    Nerea González Méndez de Vigo: Fluchtsensibler Kinderschutz? Die geplanten Änderungen im SGB VIII (38-48);
    Olaf Strübing: Teilhabe durch Erwerbsarbeit: das Projekt 'Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge II' (50-57);
    Frank Burmester: Medizinische Versorgung der Leistungsberechtigten nach §§4 und 6 AsylbLG über eine Krankenkasse (5868-);
    Boris Friele: Sichere Orte schaffen: Anforderungen an die Gesundheitsversorgung traumatisierter Asylsuchender (69-74);
    Women in Exile & Friends: Die Situation geflüchteter Frauen (75-78);
    Heike Rabe: Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt - auch in Flüchtlingsunterkünften (Auszug) (79-89);
    Martina Kador-Probst, Nicole Brodowski: Auf dem Weg zur eigenen Wohnung: das Leipziger Wohnkonzept für Flüchtlinge (90-95).

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  • Literaturhinweis

    Das Aschenputtel-Konzept: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?: die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs für Flüchtlinge (2015)

    Voigt, Claudius;

    Zitatform

    Voigt, Claudius (2015): Das Aschenputtel-Konzept: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen? Die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs für Flüchtlinge. (WISO direkt), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Die Möglichkeiten der frühzeitigen Arbeitsmarktteilhabe für Flüchtlinge mit ungesichertem Aufenthalt sind in den letzten Jahren verbessert worden. Dennoch bestehen weiterhin Schwierigkeiten wie fehlender Zugang zu Sprachkursen und bürokratische Hürden. Die Gewährung oder Verweigerung der Arbeitserlaubnis droht ein Instrument zur Einsortierung in 'gute' und 'schlechte' Flüchtlinge zu werden. Das Recht auf Arbeit sollte als Menschenrecht verstanden und von ausländerrechtlichen Kategorien entkoppelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen: Arbeitsmarktzugang und rechtliche Rahmenbedingungen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5945) (2015)

    Zitatform

    (2015): Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Arbeitsmarktzugang und rechtliche Rahmenbedingungen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5945). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6267 (07.10.2015)), 10 S.

    Abstract

    "Wirkung der Regelungen zur Verkürzung des Arbeitsverbots auf drei Monate nach Einreise sowie zur Aufhebung der Vorrangprüfung ab einer Aufenthaltsdauer von 15 Monaten, Verweigerung der Genehmigung zur Erwerbstätigkeit durch Ausländerämter, Ablehnung bzw. Zustimmung der Arbeitsverwaltung zur Ausübung einer Beschäftigung, Vereinbarkeit von Arbeitsverboten mit EU-Recht und dem UN-Sozialpakt, Abschaffung bestehender Regelungen der Beschäftigungsverbote; Ausbildungsförderung und Ausbildungszugang: Möglichkeiten und Inanspruchnahme, rechtliche Beschränkungen, Aufenthaltserlaubnis für die Zeit der Ausbildung, Zugang zu Praktika (insgesamt 29 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2015)

    Zitatform

    (2015): Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/6185 (29.09.2015)), 89 S.

    Abstract

    "Deutschland ist seit Monaten Ziel einer präzedenzlosen Zahl von Asylbewerbern, die Sicherheit vor Krieg, Verfolgung und Not suchen. Im Vergleich mit den meisten anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird Deutschland hierbei weit überproportional belastet. Allein für das laufende Jahr 2015 wird mit ca. 800 000 Asylsuchenden gerechnet. Zur Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen ist es notwendig, das Asylverfahren zu beschleunigen. Die Rückführungen vollziehbar Ausreisepflichtiger sollen vereinfacht und Fehlanreize, die zu einem weiteren Anstieg ungerechtfertigter Asylanträge führen können, beseitigt werden. Um die Unterbringung der großen Zahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Deutschland gewährleisten zu können, soll zudem für einen befristeten Zeitraum von geltenden Regelungen und Standards abgewichen werden können. Gleichzeitig ist es erforderlich, die Integration derjenigen, die über eine gute Bleibeperspektive verfügen, zu verbessern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen den Welten: unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht (2014)

    Espenhorst, Niels;

    Zitatform

    Espenhorst, Niels (2014): Zwischen den Welten. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zwischen Jugendhilfe- und Ausländerrecht. In: Soziale Arbeit, Jg. 63, H. 10/11, S. 395-401.

    Abstract

    "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurden in den letzten Jahren nach und nach in die Jugendhilfe integriert. Hierdurch entstanden Konflikte, weil sich die Jugendhilfe mit einer neuen Zielgruppe auseinandersetzen muss und zudem zunehmend in Kontakt mit dem Asyl- und Aufenthaltsrecht kommt. Der Umgang mit den jungen Flüchtlingen offenbart dabei auch die Schwächen der deutschen Flüchtlingspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inside immigration law: migration management and policy application in Germany (2014)

    Eule, Tobias G.;

    Zitatform

    Eule, Tobias G. (2014): Inside immigration law. Migration management and policy application in Germany. (Research in migration and ethnic relations series), Farnham: Ashgate, 157 S.

    Abstract

    "Inside Immigration Law analyses the practice of implementing immigration law, examining the different political and organisational forces that influence the process. Based on unparalleled academic access to the German migration management system, this book provides new insights into the 'black box' of regulating immigration, revealing how the application of immigration law to individual cases can be chaotic, improvised and sometimes arbitrary, and either informed or distorted by the complex, politically laden and changeable nature of both German and EU immigration laws. Drawing on extensive empirical material, including participant observation, interviews and analyses of public as well as confidential documents in German immigration offices, Inside Immigration Law unveils the complex practices of decision-making and work organisation in a politically contested environment." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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