Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Asyl- und Flüchtlingsmigration in die EU und nach Deutschland (2015)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann & Parvati Trübswetter (2015): Asyl- und Flüchtlingsmigration in die EU und nach Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 08/2015), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"Dieser Bericht befasst sich mit dem Umfang der Asyl- und Flüchtlingsmigration, der Umsetzung des Asylrechts, der Sozial- und Bildungsstruktur der Asylbewerber und Flüchtlinge, deren Arbeitsmarktintegration sowie Handlungsoptionen in den Bereichen Flüchtlings- und Migrationspolitik, Verteilung der Flüchtlinge und Asylverfahren in Deutschland sowie Arbeitsmarktintegration und Teilhabe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integration von Flüchtlingen: eine langfristig lohnende Investition (2015)
Zitatform
Fratzscher, Marcel & Simon Junker (2015): Integration von Flüchtlingen. Eine langfristig lohnende Investition. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 82, H. 45, S. 1083-1088.
Abstract
"Der starke Zustrom von Flüchtlingen heizt die Diskussionen in Deutschland an. Dabei wird oft nur auf kurzfristige Kosten geschaut, die in den kommenden Jahren zweifellos massiv sein werden. Dies versperrt den Blick auf potentielle Chancen, die die Zuwanderung - oftmals junger Menschen - der deutschen Gesellschaft bietet. Gelingt die Integration in den Arbeitsmarkt, werden die anfänglichen Ausgaben zu einer Investition in die Zukunft: Selbst wenn viele Flüchtlinge aufgrund fehlender Qualifikationen kurzfristig vergleichsweise schlechte Aussichten am Arbeitsmarkt haben und diejenigen, die den Weg in eine Beschäftigung finden, oftmals unterdurchschnittlich produktiv sind, werden langfristig die positiven wirtschaftlichen Impulse für Deutschland die Kosten übertreffen. Wenngleich offenkundig noch detailliertere Studien erforderlich sind, um die Effekte genauer einzugrenzen, versucht dieser Bericht, anhand einfacher Simulationsrechnungen das Potential einer Integration zu umreißen, das auf lange Sicht betrachtet die anfänglichen Kosten durchaus rechtfertigt. Dabei werden neben einem Basisszenario ein optimistisches und ein pessimistisches Szenario untersucht. Es kann nicht stark genug betont werden, dass es sich hierbei um Simulationen handelt und nicht um Prognosen, die versuchen, die Zukunft vorherzusagen. Die zentrale Frage ist nicht, ob die Flüchtlinge langfristig einen wirtschaftlichen Nutzen für Deutschland bedeuten, sondern lediglich, wie schnell die Leistungen der Flüchtlinge die zusätzlichen Ausgaben übertreffen. Denn auch wenn die Integration in den Arbeitsmarkt langsamer verlaufen sollte als erhofft, so werden die Flüchtlinge langfristig einen positiven wirtschaftlichen Beitrag für Deutschland leisten. Mehr noch: Auch die bereits in Deutschland lebenden Bürger werden langfristig von der Zuwanderung profitieren und ein höheres Pro-Kopf-Einkommen erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flüchtlinge: Herausforderung und Chance für Deutschland (2015)
Geis, Wido; Orth, Anja Katrin;Zitatform
Geis, Wido & Anja Katrin Orth (2015): Flüchtlinge: Herausforderung und Chance für Deutschland. (IW policy paper 2015,26), Köln, 38 S.
Abstract
Die Analyse setzt ein mit Angaben über das Ausmaß der Asylanträge in Deutschland und die Verteilung der Asylverfahren in Europa und diskutiert mögliche Verbesserungsvorschläge. Eine Betrachtung der drei Gruppen anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber, Geduldete hinsichtlich Qualifikation und bisheriger Arbeitsmarktintegration schließt sich an, bevor die Integration von Asylbewerbern in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zum Thema wird. Dabei wird auch auf Potenziale und Grenzen eines Wechsels in die Erwerbs- und Bildungsmigration eingegangen. Schließlich werden die Integrationschancen für die Gruppe der anerkannten Flüchtlinge und Geduldeten betrachtet. (IAB)
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Literaturhinweis
Flüchtlinge in Deutschland: Realismus statt Illusionen (2015)
Zitatform
Hinte, Holger, Ulf Rinne & Klaus F. Zimmermann (2015): Flüchtlinge in Deutschland. Realismus statt Illusionen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 95, H. 11, S. 744-751. DOI:10.1007/s10273-015-1897-5
Abstract
"Vom Flüchtlingszustrom erhoffen sich viele vor allem eine Linderung des Fachkräftemangels und eine Entlastung der sozialen Systeme. Die Integration der Flüchtlinge sollte also nicht als 'Belastung', sondern als Zukunftsinvestition verstanden werden. Langfristig gibt es gute Aussichten, dass positive Wohlfahrtseffekte erzielt werden können. Kurzfristig müssen dazu die Potenziale von Flüchtlingen besser identifiziert und gestärkt werden. Ein Zuwanderungsgesetz ist aber weiterhin nötig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flüchtlinge in Deutschland: Realismus statt Illusionen (2015)
Zitatform
Hinte, Holger, Ulf Rinne & Klaus F. Zimmermann (2015): Flüchtlinge in Deutschland. Realismus statt Illusionen. (IZA Standpunkte 83), Bonn, 17 S.
Abstract
"Die große Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern, die aktuell nach Deutschland einreisen, stellt eine erhebliche organisatorische, aber auch gesellschaftspolitische Herausforderung dar. Es ist notwendig, eine sachgerechte Debatte um die bestmögliche Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt zu führen. Die Integration der neuen Flüchtlinge sollte dabei nicht als 'Belastung', sondern als Zukunftsinvestition verstanden und kommuniziert werden.
Der vorliegende Beitrag erläutert unter anderem, wie schon bei der Erstaufnahme im Rahmen gezielterer Datenerhebung und beschleunigter Verfahren für qualifizierte Flüchtlinge deren Integration vorangetrieben werden kann. Die Kommunen bedürfen hierzu weit umfassenderer Unterstützung als bislang. Es wäre allerdings eine Illusion anzunehmen, mit dem hohen Flüchtlingsaufkommen lasse sich der immer deutlicher werdende Fachkräftemangel in Deutschland beheben. Hierzu ist unverändert eine Reform der deutschen Zuwanderungspolitik mit dem Ziel erforderlich, ein Auswahlsystem für qualifizierte Zuwanderer zu etablieren. Ein solches System sollte allerdings auch Flüchtlingen im Sinne eines Statuswechsels offenstehen. Darüber hinaus sollten Deutschland und Europa durch konkrete Angebote zur zirkulären, zeitlichen befristeten Ausbildungs- und Arbeitsmigration Alternativen zur legalen Einreise schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Steuerung der Flüchtlingsströme durch Preise und Kapazitäten (2015)
Zitatform
Meier, Volker (2015): Steuerung der Flüchtlingsströme durch Preise und Kapazitäten. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 18, S. 52-54.
Abstract
"Im laufenden Jahr ist es zu einer sprunghaften Erhöhung der Zahl der Zuwanderer aus Staaten außerhalb der EU in die EU und insbesondere nach Deutschland gekommen. Der Beitrag schlägt ein durch Preise und Kapazitäten gesteuertes Verfahren zur Verteilung der Flüchtlingsströme vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Tradable refugee-admission quotas, matching and the new European agenda for migration (2015)
Zitatform
Moraga, Jesús Fernández-Huertas & Hillel Rapoport (2015): Tradable refugee-admission quotas, matching and the new European agenda for migration. In: CESifo DICE report, Jg. 13, H. 2, S. 50-56.
Abstract
"The recent proposal by the EU Commission to introduce a distribution key for refugees and asylum seekers is a welcome concrete measure to give solidarity and responsibility sharing in the field of asylum a practical content. It is akin to the distribution of initial quotas. We propose to extend this policy proposal in two directions. First, we propose to implement a matching mechanism to take refugees' and host countries' preferences into account. In doing so, the matching mechanism will contribute to lower the expected cost of hosting refugees for host countries and will improve refugees' long-term integration prospects. Second, we propose that the initial quotas allocated through the distribution key could be traded in a market for refugee-admission visas. The two proposed components are linked in the sense that the matching mechanism makes it possible to design a sanction scheme ensuring that receiving countries will have incentives to be attractive from the perspective of refugees and asylum seekers, that is, to offer them good treatment and conditions." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Arbeitsintegration von Flüchtlingen in Deutschland: Humanität, Effektivität, Selbstbestimmung (2015)
Thränhardt, Dietrich; Reiter, Sibylle;Zitatform
Thränhardt, Dietrich (2015): Die Arbeitsintegration von Flüchtlingen in Deutschland. Humanität, Effektivität, Selbstbestimmung. Gütersloh, 43 S.
Abstract
"Die Studie 'Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Deutschland' untersucht, wie der Zugang von Asylbewerbern zum Arbeitsmarkt geregelt ist und wo Verbesserungen möglich sind. Die Eurostat-Zahlen, die dem internationalen Vergleich zugrunde liegen, umfassen im Unterschied zu den BAMF-Zahlen auch die vor Gericht anhängigen Asylverfahren. Bereits im März hatte die Bertelsmann Stiftung eine Meinungsumfrage zum Thema 'Wie steht es um Deutschlands Willkommenskultur?' veröffentlicht, in der die Haltung der Deutschen gegenüber Zuwanderern untersucht wurde." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Aschenputtel-Konzept: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?: die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs für Flüchtlinge (2015)
Voigt, Claudius;Zitatform
Voigt, Claudius (2015): Das Aschenputtel-Konzept: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen? Die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs für Flüchtlinge. (WISO direkt), Bonn, 4 S.
Abstract
"Die Möglichkeiten der frühzeitigen Arbeitsmarktteilhabe für Flüchtlinge mit ungesichertem Aufenthalt sind in den letzten Jahren verbessert worden. Dennoch bestehen weiterhin Schwierigkeiten wie fehlender Zugang zu Sprachkursen und bürokratische Hürden. Die Gewährung oder Verweigerung der Arbeitserlaubnis droht ein Instrument zur Einsortierung in 'gute' und 'schlechte' Flüchtlinge zu werden. Das Recht auf Arbeit sollte als Menschenrecht verstanden und von ausländerrechtlichen Kategorien entkoppelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weitere Integrationshürden für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive abbauen (2015)
Wilhelm, Alexander;Zitatform
Wilhelm, Alexander (2015): Weitere Integrationshürden für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive abbauen. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 64, H. 3, S. 314-326.
Abstract
"Die Bundesregierung hat bereits wichtige Schritte auf den Weg gebracht, um Asylverfahren zu beschleunigen, Flüchtlinge besser in jene mit und solche ohne Bleibeperspektive zu unterscheiden und die Voraussetzungen für die Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive zu verbessern. Diese müssen jetzt zügig in die Praxis umgesetzt werden. Es ist aber bereits jetzt weiterer Handlungsbedarf erkennbar, um die große Zahl an längerfristig hier bleibenden Flüchtlingen zügig in unser Bildungssystem, Ausbildung und Beschäftigung zu integrieren. Zwar sind unter den Flüchtlingen auch Menschen mit guten Qualifikationen, der größte Teil bringt aber nicht die nötigen Voraussetzungen mit, um zügig am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Deswegen sind weitere Anstrengungen vor allem zum Ausbau der Sprachkenntnisse, zur Erfassung bestehender Kompetenzen, der Weiterentwicklung von Qualifikationen und zum Abbau von Beschäftigungshürden erforderlich. Viele Flüchtlinge sind jung und kommen grundsätzlich für eine berufliche Ausbildung in Frage. Nach wie vor sehen sich allerdings Unternehmen, die Asylbewerber mit Bleibeperspektive oder Geduldete ausbilden wollen, dem Risiko ausgesetzt, dass diese die Ausbildung nicht abschließen können. Dies muss dringend geändert und die Instrumente der Ausbildungsförderung stärker und früher auch für diese Gruppe geöffnet werden. Um weitere Hürden für die schnelle Integration in eine Beschäftigung abzubauen, müssen u. a. die sog. Vorrangprüfung für Asylbewerber mit Bleibeperspektive und Geduldete entfallen und eine frühere Beschäftigung auch in der Zeitarbeit möglich sein. Zudem muss die Zusammenarbeit aller im Asyl- und Integrationsprozess beteiligten Institutionen dringend verbessert und die Arbeitsagenturen und vor allem die Jobcenter finanziell und strukturell in die Lage versetzt werden, ihre zentrale Rolle bei der Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung bestmöglich auszufüllen." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Zuwanderung als Chance nutzen (2015)
Wursthorn, Jürgen;Zitatform
Wursthorn, Jürgen (2015): Zuwanderung als Chance nutzen. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 64, H. 3, S. 327-336.
Abstract
"Anschließender Beitrag beschäftigt sich mit der Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Hierbei geht es im Kern um Strategien der Bundesagentur für Arbeit (BA), die aktuelle Zuwanderung als zusätzliches Arbeits- und Fachkräftepotential für den deutschen Arbeitsmarkt zu nutzen. Dazu werden Beispiele für konkrete operative Maßnahmen aufgezeigt, die Schutzsuchende dabei unterstützen sollen, möglichst schnell in Arbeit und Ausbildung zu kommen. Vorgestellt werden Lösungsansätze von der Bundesebene bis hin zu örtlichen Aktivitäten, die die erfolgreiche Zusammenarbeit lokaler Netzwerke zwischen Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie anderen Akteuren auf dem Arbeitsmarkt zeigen. Daneben spielt für die BA Transparenz beim Thema Flüchtlinge eine wichtige Rolle. Von großer Bedeutung ist es, insbesondere für Arbeitgeber Klarheit darüber herzustellen, was bei der Beschäftigung von Asylbewerbern und Flüchtlingen zu beachten ist, welche Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen und welche Chancen die aktuelle Zuwanderung für den nationalen Arbeitsmarkt bietet. Zunächst geht es für diese Menschen um humanitäre Hilfe. Danach tun wir alles, um diese Männer und Frauen in Arbeit, Ausbildung und damit in die Gesellschaft zu integrieren. Doch wir müssen bei aller gebotenen Eile realistisch bleiben. Zunächst werden wir in diese Menschen investieren müssen, damit wir in einigen Jahren auf diese neue Fachkräfte zählen können. Wir brauchen Zuwanderung. Darüber herrscht gesellschaftlicher Konsens. Wir wissen, dass unsere Gesellschaft und damit die Arbeitswelt zunehmend überaltern. Bis ins Jahr 2025 führt dieser demografische Wandel nach heutigen Erkenntnissen zu einem Rückgang des Erwerbspersonenpotentials von mindestens zwei Millionen Menschen. Dies wird den in einigen Branchen schon heute spürbaren Fachkräftemangel in Zukunft noch weiter verschärfen." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung: (Migrationsbericht 2014) (2015)
Zitatform
(2015): Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung. (Migrationsbericht 2014). (Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge im Auftrag der Bundesregierung 13), Berlin, 298 S.
Abstract
"Der Migrationsbericht beinhaltet neben den allgemeinen Wanderungsdaten zu Deutschland (Kapitel 1) inklusive der EU-Binnenmigration von Unionsbürgern (Kapitel 2) und der detaillierten Darstellung der verschiedenen Migrationsarten (Kapitel 3) einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung (Kapitel 5). Zusätzlich behandelt der Bericht das Phänomen der illegalen/irregulären Migration (Kapitel 6), geht auf die Abwanderung von Deutschen und Ausländern (Kapitel 4) ein und informiert über die Struktur und die Demografie der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Kapitel 7 und 8). Dabei wird in den jeweiligen Kapiteln auf die Bedeutung der einzelnen Migrationsstatistiken und die Grenzen ihrer Aussagefähigkeit eingegangen. Zudem werden kurz die Rechtsgrundlagen der einzelnen Zuwanderergruppen dargestellt sowie auf aktuelle Rechtsänderungen und relevante Gerichtsurteile eingegangen." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration für Migrantinnen und Migranten - auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft: Positionspapier des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" (2014)
Schröder, Sabine; Patuzzi, Liam; Frühauf, Hans-Peter; Vogt, Wolfgang; Keßler-Mohr, Gesine;Zitatform
(2014): Arbeitsmarktintegration für Migrantinnen und Migranten - auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. Positionspapier des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)". Köln, 17 S.
Abstract
"Angesichts der weltweit wachsenden Mobilität und Migration von Menschen sowie den damit verbundenen gesellschaftlichen Aufgaben stellt das Förderprogramm IQ im seinem Positionspapier aktuelle arbeitsmarktpolitische Thesen vor. Das Förderprogramm IQ formuliert mit dem Positionspapier konkrete Ziele und Empfehlungen für die Gestaltung einer Willkommens- und Wertschätzungskultur, die dazu beitragen soll, Deutschland als Einwanderungsland attraktiver zu machen. Das Netzwerk sieht eine wichtige Aufgabe darin, unterschiedliche Kompetenzen, Handlungsansätze und Ressourcen zusammenzuführen. Es ist wichtig, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Praxis in einen gemeinsamen Dialog einzubeziehen, der zur Erreichung der genannten Ziele beitragen kann. Mit dem Positionspapier, das gemeinsam mit den IQ Landesnetzwerken und IQ Fachstellen erarbeitet wurde, sollen Impulse gesetzt und ein Diskurs angestoßen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektivenwechsel in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland: Grundlagen für eine neue Migrations- und Integrationspolitik. Positionspapier im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2013)
Filsinger, Dieter; Barth, Wolfgang; Süzen, Talibe; Löhr, Tillmann; Angenendt, Steffen; Geisthardt, Matthias; Schultze, Günther; Scholle, Thilo;Zitatform
Filsinger, Dieter, Matthias Geisthardt, Tillmann Löhr, Thilo Scholle & Günther Schultze (2013): Perspektivenwechsel in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland. Grundlagen für eine neue Migrations- und Integrationspolitik. Positionspapier im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 36 S.
Abstract
"Trotz der vielfältigen Aktivitäten auf Bundesebene zur Migrations- und Integrationspolitik in den vergangenen Jahren fehlt nach wie vor ein schlüssiges Gesamtkonzept. Diese Politikfelder sind zentral für die Weiterentwicklung der Demokratie, die Sicherung des Wohlstandes und die Beteiligung der deutschen Politik an der Bewältigung internationaler Herausforderungen. Wir schlagen deshalb fünf Perspektivenwechsel auf bundespolitischer Ebene vor:
- Ein neues Verständnis von Integration zur Grundlage der Politik machen (...)
- Die Bundespolitik, Bundesministerien und nachgeordnete Behörden interkulturell öffnen (...)
- Kohärente Migrationspolitik gestalten (...)
- Flüchtlingsschutz und humanitäres Aufenthaltsrecht auf frühzeitige Teilhabe ausrichten (...)
- Neuordnung der Organisation und der Zuständigkeiten der Migrations- und Integrationspolitik ist erforderlich." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Flüchtlinge und der deutsche Arbeitsmarkt: dauernde staatliche Integrationsverweigerung (2009)
Kühne, Peter;Zitatform
Kühne, Peter (2009): Flüchtlinge und der deutsche Arbeitsmarkt. Dauernde staatliche Integrationsverweigerung. In: C. Butterwegge (Hrsg.) (2009): Zuwanderung im Zeichen der Globalisierung : Migrations-, Integrations- und Minderheitenpolitik (Interkulturelle Studien, Bd. 5), S. 253-267. DOI:10.1007/978-3-531-91513-5_12
Abstract
"Entscheidender Indikator sozialer Integration in einer von ökonomischen Austauschbeziehungen geprägten Aufnahmegesellschaft ist das Recht bzw. die Möglichkeit, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Dieser Indikator ist ökonomisch grundlegend, weil nur so eine unabhängige Einkommenssicherung erzielt, also die stigmatisierende Abhängigkeit von staatlicher Alimentierung überwunden werden kann. Zudem ist die Erwerbstätigkeit psychologisch, d.h. im Sinne einer Bestätigung des Selbstwert- und des Gefühls der Zugehörigkeit zur Aufnahmegesellschaft, von zentraler Bedeutung. Schließlich hat sie als Einstieg in das Rollengefüge und Statussystem der Aufnahmegesellschaft sowie als Chance verstetigter und gleichzeitig 'normalisierter' Interaktionen bzw. Kommunikationen eine sozial-emanzipative Funktion (vgl. Kühne 2004). Nebenbei würden dadurch die kommunalen Sozialhaushalte entlastet, die Systeme sozialer Sicherung gestützt und aufgrund vermehrter Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen neue Erwerbsmöglichkeiten sowohl für Einheimische wie Einwanderer geschaffen. Diese Effekte wären - ebenso wie der demografische Hinweis auf das relativ niedrige Durchschnittsalter zahlreicher Flüchtlinge - geeignet, größere Akzeptanz auch bei jenen Teilen der ansässigen Mehrheitsbevölkerung zu schaffen, die sich humanitären Argumenten verschließen und dem Schicksal Zufluchtsuchender mehr oder weniger teilnahmslos gegenüberstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr als überfällig: die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge (2000)
Kühne, Peter;Zitatform
Kühne, Peter (2000): Mehr als überfällig. Die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge. In: Gewerkschaftliche Monatshefte, Jg. 51, H. 5, S. 297-305.
Abstract
Der Autor gibt einen Überblick über die Integration von Flüchtlingen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und zeigt politische Entscheidungsfelder auf. (IAB)
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