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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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    Teilnehmer im Asylprojekt haben vielfältige Qualifikationen (11.07.2014)

    Bundesagentur für Arbeit

    Beschreibung

    Die Presse Info 026 der Bundesagentur für Arbeit vom 11.07.2014 informiert über ein Pilotprojekt zur frühzeitigen Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern. Mittlerweile sind an den sechs Modellstandorten über 150 Teilnehmer im Programm. Das Projekt wird vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung evaluiert. Im September 2014 werden erste Ergebnisse vorliegen.

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    "Jungen Flüchtlingen Bildung und Ausbildung sichern!" (23.06.2014)

    Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

    Beschreibung

    Positionspapier des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit zur Verbesserung der Situation junger Menschen ohne langfristig gesicherten Aufenthalt in Deutschland.

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    "Jeder Mensch hat Potenzial" - Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern (21.05.2014)

    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

    Beschreibung

    Im Januar 2014 ist das Pilotprojekt der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge gestartet. Im Rahmen dieses Pilotprojektes sollen Flüchtlinge mit Bleibeperspektive bereits im Verlauf des Asylverfahrens in die Vermittlungsstrukturen und ihrem Qualifikationsprofil entsprechend in spezifische Unterstützungsmaßnahmen einbezogen werden.

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    Erleichterung des Arbeitsmarktzugangs für Asylbewerber und geduldete Ausländer (02.05.2014)

    Bundesrat

    Beschreibung

    Der Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 02.05.2014 sieht vor, dass die Wartefrist, nach der die Ausübung einer Beschäftigung grundsätzlich erlaubt werden kann, für Asylbewerber und Ausländer, die eine Duldung besitzen, auf drei Monate verkürzt wird.

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    Nürnberger Tage zum Asyl- und Aufenthaltsrecht (09.04.2014)

    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

    Beschreibung

    Die Webseite dokumentiert die Vorträge und Workshops der Vierten Nürnberger Tage zum Asyl- und Aufenthaltsrecht 14./15.11.2013. Thematisiert wurde im Workshop 5 "Asyl: Motive, Gesetze und Realitäten" auch ein Vergleich mit Schweden. Den "Spurwechsel" in Schweden stellte Dr. Bernd Parusel vom schwedischen Migrationsamt in einen Zusammenhang mit den Bedingungen eines liberalisierten Arbeitsmarktes in seiner Heimat. Zuerst gebe es einen Wechsel von der Studien- zur Arbeitszuwanderung, dann von da zur Asylzuwanderung und schließlich vom Asylantrag in die Arbeitswelt.

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    Die Menschenfalle (09.04.2014)

    Spiegel-Online

    Beschreibung

    Beitrag in Der Spiegel, 42/2013, 14.10.2013, S. 44ff. Der Beitrag erwähnt den Vorschlag von Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die arbeitmarktrelevanten Qualifikationen von Asylbewerbern im frühen Stadion ihres Asylverfahrens zu prüfen und gegebenenfalls eine Aufenthaltserlaubnis zu Arbeitszwecken anzubieten.

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    Arbeitsmarkt für Asylbewerber - Gebt ihnen Jobs (07.04.2014)

    Beschreibung

    Süddeutsche Zeitung 7. Dezember 2013: "Asylbewerber dürfen in Deutschland nicht arbeiten. Dabei wollen sie es gerne - und die Wirtschaft sucht dringend Fachkräfte. Experten drängen die neue Bundesregierung zu Reformen."

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    Berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge (07.01.2014)

    Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München

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    Handreichung des bayerischen Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) zur Beschulung von berufsschulpflichtigen Asylbewerbern und Flüchtlingen an bayerischen Berufsschulen.

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    Fortführung der arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge in der nächsten Förderungsperiode des Europäischen Sozialfonds (29.11.2013)

    Bündnis 90 / Die GRÜNEN

    Beschreibung

    Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom März 2013 fordert die Bundesregierung auf, die Fortführung des ESF-Bundesprogramms sicherzustellen.

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    Netzwerke zur arbeitsmarktlichen Integration von Flüchtlingen (28.11.2013)

    Füchtlingsrat Baden-Württemberg

    Beschreibung

    Baden-Württemberg: Die Projektnetzwerke im Rahmen des Xenos-Programms „Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge II“ haben zum Ziel, die Arbeitsmarktintegration von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen in ihren Regionen zu fördern, zu erhalten und zu verbessern. Hier finden Sie Informationen zum Bundesprogramm, zu den Netzwerken und weitere Materialien.

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    Flüchtlinge - Ein Leitfaden zu Arbeitsmarktzugang und Förderung (28.11.2013)

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Beschreibung

    Bleibeberechtigte und Flüchtlinge können - abhängig vom Aufenthaltsstatus - Kunden der Arbeitsagenturen oder der Träger der Grundsicherung sein. Der Leitfaden richtet sich an die Vermittlungsfachkräfte der Arbeitsagenturen und vermittelt Übersichten zu den wichtigsten Aufenthaltstiteln sowie den Zuständigkeiten bei Beratung und Vermittlung.

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    Landesflüchtlingsräte (28.11.2013)

    Landesflüchtlingsräte

    Beschreibung

    Die Landesflüchtlingsräte sind unabhängige Vertretungen der in den Bundesländern engagierten Flüchtlingsselbstorganisationen, Unterstützungsgruppen und Solidaritätsinitiativen. Die Landesflüchtlingsräte sind vernetzt und Mitglied in der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge PRO ASYL. Die Landesflüchtlingsräte sehen es als staatliche Aufgabe an, Flüchtlingen unter seriöser Beachtung ihrer Fluchtgründe und humanitären Nöte, großzügige Aufnahme, effektiven Schutz, nachhaltige Integration und eine selbst bestimmte Zukunftsperspektive einzuräumen.

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    Pro Asyl: Schwarz-roter Koalitionsvertrag (27.11.2013)

    PRO ASYL

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    In seiner Presseerklärung vom 27.11.2013 äußert sich der Verein PRO ASYL enttäuscht über die trotz Verkürzung des Arbeitsverbots von neun auf drei Monate erhalten gebliebene anschließende Phase des „nachrangigen Arbeitsmarktzugangs“. PRO ASYL fordert ein Integrationskonzept für Asylsuchende von Anfang an. Dazu gehören Integrationskurse, die Unterbringung in Wohnungen, die Abschaffung des diskriminierenden Asylbewerberleistungsgesetzes und einen uneingeschränkten Zugang zu Arbeitsmarkt und Bildung.

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    Menschenrechte für Migranten und Flüchtlinge (07.11.2013)

    Füchtlingsrat Baden-Württemberg

    Beschreibung

    Positionen und Forderungen von PRO ASYL, Interkulturellem Rat in Deutschland und Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) zur Bundestagswahl 2013. Gefordert wird u.a. die Förderung von Maßnahmen zur Eingliederung von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt über den bisherigen Förderzeitraum (Mitte 2014) hinaus.

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    Neue Chancen für junge Geduldete? – Die Bleiberechtsregelung nach §25a Aufenthaltsgesetz (21.10.2013)

    Flüchtlingsrat Niedersachsen

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    Beitrag von Hans-Georg Hofmeister in "Flüchtlingsrat - Zeitschrift für Flüchtlingspolitik in Niedersachsen" H.1/2 2012, S. 23-26

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    Beitrag der Arbeitsmigration zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland (21.10.2013)

    Bundesministerium des Inneren

    Beschreibung

    Das am 16.07.2008 beschlossene Aktionsprogramm will u.a. die Potentiale derjenigen jungen geduldeten Ausländerinnen und Ausländer nutzen, die durch Integration im Inland mit der deutschen Kultur vertraut sind und hier ihre Ausbildung absolvieren ("Bildungsinländer"). Dieser Personenkreis wird bessergestellt, u.a. durch einen erleichterten Zugang zu einer Ausbildung sowie durch die Möglichkeit, bei Vorliegen genau definierter Kriterien einen sicheren Aufenthaltsstatus (Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke der Beschäftigung) zu erhalten, wenn sie über eine verbindliche Einstellungszusage oder bereits über ein entsprechendes Arbeitsverhältnis verfügen.

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    Arbeit für Asylsuchende - Zugangsbarrieren und Zugangschancen (21.10.2013)

    Flüchtlingsrat Niedersachsen

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    Die EQUAL-Veröffentlichung im Rahmen des Projektes SAGA stellt die aktuelle Situation und die Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt für Asylsuchende und geduldete Flüchtlinge dar und zeigt anhand von Praxisbeispielen Maßnahmen auf, die auch unter den bestehenden Rahmenbedingungen möglich sind, um den Arbeitsmarktzugang für die Zielgruppe zu verbessern. (2007)

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    Stellungnahme zur Beendigung des ESF-Bundesprogramms zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt (18.10.2013)

    Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

    Beschreibung

    Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege hält es für dringend geboten, das ESF-Programm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge fortzusetzen.

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    Das Recht auf Bildung für Kinder ohne Papiere - Empfehlungen zur Umsetzung (18.10.2013)

    Deutsches Institut für Menschenrechte

    Beschreibung

    Das Policy Paper 14 von Hendrik Cremer, Institut für Menschenrechte Berlin, spricht sich für eine Änderung im Aufenthaltsgesetz aus, damit Kinder ohne Papiere ihr Menschenrecht auf Bildung wahrnehmen können. Darüber hinaus enthält es Empfehlungen, wie weitere Barrieren für diese Kinder beim Zugang zum Schulbesuch und beim Besuch von Kindertagessstätten abgebaut werden können.

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    „Working and Living in Germany – Your Future!“ Empfehlungen für einen gesamtgesellschaftlichen Paradigmenwechsel in der Einwanderungspolitik im Sinne einer Willkommenskultur (18.10.2013)

    Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

    Beschreibung

    Der Bundesbeirat für Integration, unter Vorsitz von Heinrich Alt, hat einen Forderungskatalog für einen gesamtgesellschaftlichen Paradigmenwechsel in der Einwanderungspolitik vorgelegt. Zur Aktivierung des Personenkreises der Asylberechtigten, Asylbewerber, Flüchtlinge und Geduldeten empfiehlt er, die Förderleistungen nach dem SGB II bzw. SGB III nutzbar zu machen.

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