Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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- Geschlecht
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Working time reductions at the end of the career: do they prolong the time spent in employment? (2015)
Zitatform
Albanese, Andrea, Bart Cockx & Yannick Thuy (2015): Working time reductions at the end of the career. Do they prolong the time spent in employment? (IZA discussion paper 9619), Bonn, 51 S.
Abstract
"In this paper we study the effects on the survival rate in employment of a scheme that facilitates gradual retirement through working time reductions. We use information on the entire labour market career and other observables to control for selection and take dynamic treatment assignment into account. We also estimate a competing risks model considering different (possibly selective) pathways to early retirement. We find that participation in the scheme initially prolongs employment, as participants keep accumulating full pension rights. However, as participants become eligible for early retirement subsequently, these larger financial incentives induce them to leave the labour force prematurely. These adverse incentives are stronger for individuals who reduce their working time most. After two (four) years for men (women), the positive effects reverse. The more favourable effect for women is likely a consequence of their lower opportunities to enter early retirement. The gradual retirement scheme fails the cost-benefit test." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: CESifo working paper , 5695 -
Literaturhinweis
Situation atypisch Beschäftigter und Arbeitszeitwünsche von Teilzeitbeschäftigten: Quantitative und qualitative Erhebung sowie begleitende Forschung. IAB-Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2015)
Fischer, Gabriele ; Lietzmann, Torsten ; Stegmaier, Jens ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Sowa, Frank ; Tesching, Karin; Kawalec, Sandra; Theuer, Stefan;Zitatform
Fischer, Gabriele, Stefanie Gundert, Sandra Kawalec, Frank Sowa, Karin Tesching & Stefan Theuer (2015): Situation atypisch Beschäftigter und Arbeitszeitwünsche von Teilzeitbeschäftigten. Quantitative und qualitative Erhebung sowie begleitende Forschung. IAB-Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Nürnberg, 441 S.
Abstract
"Der Gesetzgeber hat Regelungen zur arbeitsrechtlichen Gleichstellung atypisch Beschäftigter (in dieser Studie: Teilzeitbeschäftigte, geringfügig und befristet Beschäftigte) mit Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen geschaffen. Obwohl in der Forschung wie auch in der öffentlichen Diskussion immer wieder die Vermutung vorgebracht wird, dass es in der Praxis auch zur Nichtgewährung von Arbeitsrechten kommt und dass dies bei atypisch Beschäftigten häufiger geschieht als bei Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis, ist die empirische Faktenlage hierzu äußerst begrenzt. Daher hatte diese Untersuchung das Ziel, grundlegende empirische Einsichten in die Kenntnis und Handhabung des Arbeitsrechts seitens der Betriebe und der Beschäftigten zu gewinnen. In einem weiteren Schwerpunkt wurden in dieser Studie die Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten untersucht. Bisherige Studien deuten darauf hin, dass die realisierten Arbeitszeiten nicht immer mit den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten übereinstimmen. In den Analysen wurden neben dem Ausmaß der Divergenz zwischen tatsächlicher und gewünschter Arbeitszeit insbesondere Motive für den Wunsch nach Arbeitszeiterhöhung sowie Hindernisse bei der Umsetzung analysiert." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Lietzmann, Torsten ; Stegmaier, Jens ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Theuer, Stefan; -
Literaturhinweis
Gender News: Große Unterschiede in den Arbeitszeiten von Frauen und Männern: Ergebnisse aus dem WSI GenderDatenPortal (2015)
Klenner, Christina; Lillemeier, Sarah;Zitatform
(2015): Gender News: Große Unterschiede in den Arbeitszeiten von Frauen und Männern. Ergebnisse aus dem WSI GenderDatenPortal. (WSI-Report 22), Düsseldorf, 64 S.
Abstract
"Zwischen den Arbeitszeiten von Frauen und Männern bestehen nach wie vor große Unterschiede: Die durchschnittlichen Arbeitszeiten von Frauen sind pro Woche aktuell rund 9 Stunden kürzer als die von Männern. Das zeigen neue Auswertungen des WSI GenderDatenPortals 2015. Während die Gruppe der verkürzt arbeitenden Frauen immer weiter zugenommen hat, haben Männer häufiger lange Arbeitszeiten über die normale Vollzeit hinaus. Der Anteil der Teilzeit arbeitenden Frauen nimmt außerdem stetig weiter zu. Nahezu jede zweite Frau in Deutschland ist inzwischen mit einer Arbeitszeit unterhalb der Vollzeit beschäftigt. Unter Müttern beträgt die Teilzeitquote sogar 70 Prozent. Väter sind dagegen nur zu 6 Prozent in Teilzeit beschäftigt. Ostdeutsche Frauen sind immer noch vergleichsweise häufiger in Vollzeit beschäftigt und üben deutlich seltener als westdeutsche Frauen eine ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigung aus. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Arbeitszeiten haben für die Gleichstellung von Frauen und Männern große Bedeutung. Arbeitszeiten entscheiden, vermittelt über das damit erzielte Einkommen, über die Möglichkeiten der eigenständigen Existenzsicherung. Diese ist für Teilzeitbeschäftigte oft nicht gegeben. Zugleich beeinflussen die Arbeitszeiten die Möglichkeiten, Beruf, Familie und alle anderen Lebensbereiche in Einklang zu bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexiblework and immigration in Europe (2015)
Zitatform
Raess, Damian & Brian Burgoon (2015): Flexiblework and immigration in Europe. In: BJIR, Jg. 53, H. 1, S. 94-111. DOI:10.1111/bjir.12022
Abstract
"Immigration has risen substantially in many European economies, with farreaching if still uncertain implications for labour markets and industrial relations. This article investigates such implications, focusing on employment flexibility, involving both 'external flexibility' (fixed-term or temporary agency and/or involuntary part-time work) and 'internal flexibility' (overtime and/or balancing-time accounts). The article identifies reasons why immigration should generally increase the incidence of such flexibility, and why external flexibility should rise more than internal flexibility. The article supports these claims using a dataset of establishments in 16 European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Frauen und Männer am Arbeitsmarkt: Traditionelle Erwerbs- und Arbeitszeitmuster sind nach wie vor verbreitet (2015)
Zitatform
Wanger, Susanne (2015): Frauen und Männer am Arbeitsmarkt: Traditionelle Erwerbs- und Arbeitszeitmuster sind nach wie vor verbreitet. (IAB-Kurzbericht 04/2015), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Erwerbstätigkeit der Frauen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Inzwischen sind fast genauso viele Frauen wie Männer erwerbstätig. Doch betrachtet man die Arbeitsstunden als Bezugsgröße, zeigen sich deutliche Unterschiede. Der hohe Anteil von Frauen, die Teilzeit arbeiten, führt zu einer ausgeprägten Arbeitszeitlücke zwischen Frauen und Männern. Vor allem in der Familienphase verfestigen sich die Unterschiede in den geleisteten Arbeitszeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Entwicklung der Teilzeitarbeit in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/4059) (2015)
Zitatform
(2015): Entwicklung der Teilzeitarbeit in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/4059). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4266 (09.03.2015)), 10 S.
Abstract
Die Bundesregierung informiert auf Grundlage der Arbeitskräfteerhebung über die Entwicklung der Teilzeitarbeit in Deutschland für den Zeitraum von 2004 bis 2013. Seit dem Jahr 2004 ist die Anzahl der Erwerbstätigen, die weniger als 35 Stunden pro Woche arbeiten, um fast 2,4 Millionen Personen angestiegen. Der Anteil dieser Erwerbstätigen an allen Erwerbstätigen lag im Jahr 2004 bei 24 Prozent und ist bis zum Jahr 2013 um vier Prozentpunkte auf 28 Prozent gestiegen. Frauen machen den größten Anteil der Teilzeitarbeitnehmer aus. Im europäischen Vergleich arbeiten in Deutschland mehr Erwerbstätige weniger als 35 Stunden pro Woche (gemessen als Anteil an allen Erwerbstätigen) als im Durchschnitt der EU-28-Mitgliedstaaten. Dies resultiert aus dem hohen Anteil der weiblichen Erwerbstätigen, die weniger als 35 Stunden pro Woche arbeiten. Anhand von Daten aus dem SOEP werden außerdem die Arbeitszeitwünsche im Vergleich zur vereinbarten Arbeitszeit von Männern und Frauen dargestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Part-time employment: boon to women but bane to men?: new insights on employer-provided training (2014)
Zitatform
Backes-Gellner, Uschi, Yvonne Oswald & Simone Tuor-Sartore (2014): Part-time employment: boon to women but bane to men? New insights on employer-provided training. In: Kyklos, Jg. 67, H. 4, S. 436-481. DOI:10.1111/kykl.12063
Abstract
"We would like to thank Edward Lazear and Regina Riphahn for very constructive feedback. We are also grateful for helpful comments from participants of seminars at the University of Zurich, the annual meeting of the Society for the Advancement of Socio-Economics (SASE), and the personnel economics colloquium. This paper was started while Prof. Dr. Backes-Gellner was visiting at the Institute for Research on Labor and Employment at the University of California Berkeley. She gratefully acknowledges the institute's hospitality. Last but not least, we thank the Swiss Federal Statistical Office for data provision. This study is partly funded by the Swiss State Secretariat for Education, Research, and Innovation through its Leading House on the Economics of Education, Firm Behaviour and Training Policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Women's part-time jobs: "Flexirisky" employment in five European countries (2014)
Blazquez-Cuesta, Maite; Moral Carcedo, Julian;Zitatform
Blazquez-Cuesta, Maite & Julian Moral Carcedo (2014): Women's part-time jobs: "Flexirisky" employment in five European countries. In: International Labour Review, Jg. 150, H. 2, S. 269-292. DOI:10.1111/j.1564-913X.2014.00204.x
Abstract
"European countries currently have segmented labour markets with flexible but insecure - 'flexirisky' - jobs, resulting in significant inequality between different categories of workers. Part-time jobs are one example: their flexibility may help workers reconcile work and family life, and increase women's labour force participation, but part-time employment can also result in new forms of inequality, thereby undermining EU equal opportunity policies. Empirically analysing labour market transitions in Denmark, France, Italy, the Netherlands and Spain, this article Shows part-timers - who are mostly women - to be at higher risk of unemployment. lt calls for strengthening equality between part-time and full-time workers in terms of employment stability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The part-time job satisfaction puzzle: different types of job discrepancies and the moderating effect of family importance (2014)
Zitatform
Iseke, Anja (2014): The part-time job satisfaction puzzle. Different types of job discrepancies and the moderating effect of family importance. In: BJIR, Jg. 52, H. 3, S. 445-469. DOI:10.1111/bjir.12019
Abstract
"Although part-time employment often appears as a substandard form of employment, evidence that part-time employees are less satisfied than full-time employees is ambiguous. To shed more light on this puzzle, I test an extended discrepancy theory framework using data from the German Socio-Economic Panel. The results help explain previous inconsistent findings: Part-time employment increases the chances of being underemployed while it reduces the likelihood of working more hours than preferred, and the negative effects of both types of working time mismatches on job satisfaction are similar in size. Furthermore, the importance attributed to family roles mitigates the negative effect of part-time employment on job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Part-time wage penalties for women in prime age: a matter of selection or segregation? evidence from four European countries (2014)
Zitatform
Matteazzi, Eleonora, Ariane Pailhe & Anne Solaz (2014): Part-time wage penalties for women in prime age. A matter of selection or segregation? evidence from four European countries. In: ILR review, Jg. 67, H. 3, S. 955-985. DOI:10.1177/0019793914537457
Abstract
"Using the European Union Statistics an Income and Living Conditions data for the year 2009, the authors evaluate how vertical and horizontal job segregation explains the differential between fulltime and part-time pay for prime-age women in four European countries: Austria, Italy, Poland, and the United Kingdom. The selected countries are representative of different welfare state regimes, Labor market regulations, and extents and forms of parttime employment. Full-time hourly wages exceed part-time hourly wages, especially in market-oriented economies, such as Poland and the United Kingdom. Results using the Neuman-Oaxaca decomposition methods show that most of the full-time -- part-time wage gap is driven by job segregation, especially its vertical dimension. Vertical segregation explains an especially large Part of the pay gap in Poland and die United Kingdom, where, more than elsewhere, part-timers are concentrated in low-skilled occupations and the wage disparities across occupations are quite large." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Teilzeit - Ein sinnvolles Modell für die Zukunft? (2014)
Neeb, Melanie; Wehner, Marius;Zitatform
Neeb, Melanie & Marius Wehner (2014): Teilzeit - Ein sinnvolles Modell für die Zukunft? In: Personal quarterly, Jg. 66, H. 4, S. 22-27.
Abstract
"Forschungsfrage: Unter welchen Bedingungen bieten Arbeitgeber Teilzeittätigkeiten an und ist Teilzeit im Interesse der Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Volkswirtschaft?
Methodik: Empirische Untersuchung mittels deskriptiver Statistik.
Praktische Implikationen: Im Rahmen des Fach- und Führungskräftemangels muss das Potenzial von weiblichen Beschäftigten stärker ausgeschöpft werden. Sofern weibliche Beschäftigte aber aus privaten Gründen nur begrenzt dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, müssen Teilzeitangebote implementiert werden, die den Belangen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer gerecht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Women and part-time work in Europe (2014)
Salladarré, Frédéric; Hlaimi, Stephane;Zitatform
Salladarré, Frédéric & Stephane Hlaimi (2014): Women and part-time work in Europe. In: International Labour Review, Jg. 153, H. 2, S. 293-310. DOI:10.1111/j.1564-913X.2014.00205.x
Abstract
"This article examines female part-time employment in 23 European countries, distinguishing between 'short' and 'long' part-time employment. The short form, defined as less than 20 hours per week, is associated with the youngest and oldest age groups, slight disability, a higher number of children, lower skill levels, and employment in community, social and personal services. Although the incidence of part-time employment varies considerably across countries, long part-time employment is generally more widespread than short part-time employment, albeit with matching cross-country variations in the incidence of the two types. This suggests that they are complementary, rather than substitutes for one another." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender equality, part-time work and segregation in Europe (2014)
Zitatform
Sparreboom, Theo (2014): Gender equality, part-time work and segregation in Europe. In: International Labour Review, Jg. 150, H. 2, S. 245-268. DOI:10.1111/j.1564-913X.2014.00204.x
Abstract
"This article shows how both segregation by sex and segregation by hours shape the occupational space of part-time workers. The level of segregation by sex varies according to the shares of full-time and part-time work in total employment, and the trade-off between increasing the volume of female employment and decreasing segregation by sex is much stronger for full-time work. The author argues that there is less segregation by sex in part-time work than in full-time work; it is the gap between the volume of male and female part-time employment that determines the effect of part-time work an segregation in total employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Women's employment in Germany: robust in crisis but vulnerable in job quality (2014)
Zitatform
Weinkopf, Claudia (2014): Women's employment in Germany. Robust in crisis but vulnerable in job quality. In: Observatoire Francais des Conjonctures Economiques (2014): European labour markets in times of crisis : a gender perspective (Observatoire Francais des Conjonctures Economiques. Debates and policies, 133), S. 198-214.
Abstract
"The paper seeks to provide some insights into the trends and patterns of female employment in Germany and their underlying institutional framework. It is argued that the main challenge facing female employment in Germany is often the low quality of jobs. The so-called German 'employment miracle' has been accompanied by a rising prevalence of low hourly pay and atypical work forms in recent years. Women's employment growth is primarily based on a steadily rising numbers of part-time and mini-jobs - a very particular German institution that provides incentives to keep the monthly earnings below EURO450. It is argued that real progress to more gender equality in the German labour market has been hindered by the institutional framework which still remains very ambiguous and inconsistent, as regards the role of women in the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Part-time work and work hour preferences: an international comparison (2014)
Zitatform
Wielers, Rudi, Maria Münderlein & Ferry Koster (2014): Part-time work and work hour preferences. An international comparison. In: European Sociological Review, Jg. 30, H. 1, S. 76-89. DOI:10.1093/esr/jct023
Abstract
"The goal of this article is to explain cross-country differences in over- and under-employment. The focus is on the effects of the growth of part-time work. We argue and demonstrate that the spread and acceptance of part-time work results in a downward adaptation of descriptive norms regulating work hours. Initially, women use part-time work to solve the Work-Family-Conflict. The increase of parttime work among women with children increases its acceptance among women and men, as part-time work offers the opportunity to combine paid work with education, care, or the anticipation of retirement. Following this argument, we deduce hypotheses about the work hour preferences of full-time and part-time working women and men and test these hypotheses on the second wave of the European Social Survey (ESS, 2004). The results show that a larger share of part-time work in a country is associated with stronger preferences among full-time workers to reduce work hours. The preference to reduce work hours spreads among full-time working mothers, and from mothers to other full-time working women and men. Preferences to increase working hours among part-time workers are more driven by the level of prosperity of the country." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The German part-time wage gap: bad news for men? (2014)
Zitatform
Wolf, Elke (2014): The German part-time wage gap. Bad news for men? (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 663), Berlin, 33 S.
Abstract
"Despite the increasing incidence of part-time employment in Germany, the effects on wage rates are studied rarely. I therefore use SOEP panel data from 1984 to 2010 and apply different econometric approaches and definitions of part-time work to measure the so-called part-time wage gap of both, men and women in East and West Germany. A very robust finding is that part-time working men are subject to higher wage penalties than women. Accounting for all available observed as well as time-constant unobserved individual characteristics yields a wage cut of about 10 percent in East and West Germany. Furthermore, the type of contract makes a big difference. While marginal employees earn considerable lower wage rates, irrespective of region and sex, reduced working hours covered with social security do not seem to be to the detriment of women once differences in observed characteristics are taken into account. Fixed-effects panel estimates even yield slightly benefits from working part-time. Nonetheless, long part-time spells may cause financial drawbacks for women, because experience in part-time employment generates lower or even no positive returns. Another novel of my study is the look at the part-time wage gap over the years. The empirical evidence reveals that wage differentials in West- Germany increased over time. Since this trend disappears for men, as soon as individual fixed-effects are disentangled, I suppose that selection of men with progressively unfavourable labour market characteristics triggered this downward slope. In contrast, the downtrend of the female part-time wage gap seems to be caused by the increasing share of marginal employees, who exhibit a significant and larger wage cut compared to standard part-time women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Part-time jobs: what women want? (2013)
Zitatform
Booth, Alison L. & Jan C. van Ours (2013): Part-time jobs: what women want? In: Journal of population economics, Jg. 26, H. 1, S. 263-283. DOI:10.1007/s00148-012-0417-9
Abstract
"Part-time jobs are common among partnered women in many countries. There are two opposing views on the efficiency implications of so many women working part-time. The negative view is that part-time jobs imply wastage of resources and underutilization of investments in human capital since many part-time working women are highly educated. The positive view is that, without the existence of part-time jobs, female labor force participation would be substantially lower since women confronted with the choice between a full-time job and zero working hours would opt for the latter. In the Netherlands, the majority of partnered working women have a part-time job. Our paper investigates, from a supply-side perspective, if the current situation of abundant part-time work in the Netherlands is likely to be a transitional phase that will culminate in many women working full-time. Our main results indicate that partnered women in part-time work have high levels of job satisfaction, a low desire to change their working hours, and live in partnerships in which household production is highly gendered. Taken together, our results suggest that part-time jobs are what most Dutch women want." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarktbilanz Ostdeutschland 2013: Mehr sozialversicherungspflichtige Jobs nur durch Teilzeit (2013)
Brautsch, Hans-Ulrich;Zitatform
Brautsch, Hans-Ulrich (2013): Arbeitsmarktbilanz Ostdeutschland 2013: Mehr sozialversicherungspflichtige Jobs nur durch Teilzeit. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 19, H. 6, S. 108-111.
Abstract
"Die Zahl der sozialversicherungspflichtig (SV-pflichtig) Beschäftigten hat in Ostdeutschland im Verlauf dieses Jahres leicht zugenommen. Wie sich SV-pflichtige Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung entwickelt haben, konnte infolge einer Statistikumstellung vorübergehend nicht beurteilt werden. Diese Lücke wurde durch eine kürzlich erschienene Statistik geschlossen. Es hat sich erstens gezeigt, dass aufgrund der Statistikumstellung die Teilzeitquote im Jahr 2010 um 4,6 Prozentpunkte höher war, als davor ausgewiesen wurde. Zweitens ist die Zunahme der SV-pflichtigen Beschäftigung in Ostdeutschland seit Mitte 2011 ausschließlich auf die Zunahme der Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen. Hingegen nahm in Westdeutschland auch die Zahl der SV-pflichtig Vollzeitbeschäftigten stetig zu. Eine Ursache für die - verglichen mit Westdeutschland - unterschiedliche Entwicklung dürfte darin liegen, dass in Ostdeutschland vor allem tertiäre Wirtschaftsbereiche mit einem hohen Teilzeitanteil weiter expandiert haben, während die Entwicklung im Produzierenden Gewerbe ungünstiger als in Westdeutschland war. Die Teilzeitquote bei den Sozialversicherungspflichtigen ist im Jahr 2012 in Ostdeutschland erstmals höher als in Westdeutschland. Im Durchschnitt des Jahres 2013 dürfte die Zahl der Erwerbstätigen in Ostdeutschland in etwa auf dem Vorjahresstand liegen. Die Entwicklung der registrierten Arbeitslosigkeit wird - wie in den Jahren zuvor - vom schrumpfenden Arbeitsangebot beeinflusst. Die Arbeitslosenquote dürfte im Jahr 2013 10,2% betragen, nach 10,5% im Vorjahr." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neueinstellungen in Teilzeit: Betriebe wie Beschäftigte können profitieren (2013)
Brenzel, Hanna; Eglmaier, Alexander; Wanger, Susanne ; Moczall, Andreas; Kubis, Alexander; Woitschig, Christian;Zitatform
Brenzel, Hanna, Alexander Eglmaier, Alexander Kubis, Andreas Moczall, Susanne Wanger & Christian Woitschig (2013): Neueinstellungen in Teilzeit: Betriebe wie Beschäftigte können profitieren. (IAB-Kurzbericht 19/2013), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Teilzeitarbeit ist am deutschen Arbeitsmarkt weit verbreitet - vor allem bei Frauen und im Dienstleistungsbereich. Das wirkt sich auch auf den betrieblichen Stellenbesetzungsprozess aus, der sich für Teilzeitstellen in zentralen Punkten von dem für Vollzeitstellen unterscheidet. Teilzeit stellt eine gute Möglichkeit des (Wieder-)Einstiegs in den Arbeitsmarkt dar, was insbesondere gut qualifizierte Frauen häufig nutzen. Gerade für sie eröffnet sich so die Chance, ihre Arbeitszeit schrittweise zu verlängern. Betriebe können dies durch geeignete familienorientierte Personalstrategien unterstützen. Die vorgestellten Ergebnisse beruhen auf der IAB-Stellenerhebung für Deutschland aus dem Jahr 2012." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Qualifikationsstruktur der Neueinstellungen 2012
- Kompromisse in Bezug auf Qualifikation und Erfahrung bei den Neueinstellungen 2012
- Anteil der Teilzeitstellen an den Neueinstellungen 2012 sowie an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
- Tatsächliche Besetzungsdauer nach dem formalen Bildungsniveau 2012
- Befristungsdauer der Arbeitsverträge bei Neueinstellungen 2012
- Vorheriger Erwerbsstatus bei den Neueinstellungen 2012
- Struktur der Neueinstellungen nach Geschlecht 2012
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Literaturhinweis
Part-time work, wages and productivity: evidence from Belgian matched panel data (2013)
Zitatform
Garnero, Andrea, Stephan Kampelmann & François Rycx (2013): Part-time work, wages and productivity. Evidence from Belgian matched panel data. (IZA discussion paper 7789), Bonn, 38 S.
Abstract
"The authors use matched employer-employee panel data on Belgian private-sector firms to estimate the relationship between wage/productivity differentials and the firm's labor composition in terms of part-time and sex. Findings suggest that the groups of women and part-timers generate employer rents, but also that the origin of these rents differs (relatively lower wages for women, relatively higher productivity for part-timers). Interactions between gender and part-time suggest that the positive productivity effect is driven by male part-timers working more than 25 hours, whereas the share of female part-timers is associated with wage penalties. The authors conclude that men and women differ with respect to motives for reducing working hours and the types of part-time jobs available to them: women often have to accommodate domestic constraints by downgrading to more flexible jobs, whereas male part-time work is frequently related to training and collectively negotiated hours reductions that do not affect hourly pay." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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