Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Teilzeitarbeit - Vollzeitmann. Portraits von Männern in Teilzeit (29.12.2009)
Arbeitnehmerkammer BremenBeschreibung
Einen kurzen Überblick über aktuelle Daten sowie acht Portraits von Männern, die sich aus den unterschiedlichsten Positionen heraus zur Teilzeitarbeit entschlossen haben, um eine bessere Vereinbarkeit von beruflichem und privaten Leben zu entwickeln, gibt eine Broschüre der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).
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Gute Praxis Vertrauensarbeitszeit - Bremer Handreichung (29.12.2009)
Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität BremenBeschreibung
Die Handreichung gibt konkrete Hilfestellungen bei der Gestaltung und Durchführung von Vertrauensarbeitszeit. Sie ist durch Unterstützung von Workshop-Teilnehmer/innen aus Bremer und Bremerhavener Unternehmen auf dem Jour Fixe "Familienbewusste Arbeitszeit“ im Februar 2008 entstanden.
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Arbeitszeit: Das gemeinsame Wochenende fällt oft aus (18.12.2009)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 20/2009: Samstags, sonntags, nachts - atypische Arbeitszeiten sind weiter auf dem Vormarsch.
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Betriebliche Arbeitszeit- und Qualifizierungspolitik im Lebensverlauf (01.12.2009)
Wissenschaftszentrum Berlin für SozialforschungSolga, Heike, Prof. Dr.Beschreibung
Das Projekt untersucht neue Handlungsansätze im Bereich der demografiebewussten und lebenslauforientierten Personalarbeit von Unternehmen. Im Zentrum stehen innovative Ansätze der Arbeitszeitgestaltung und Qualifizierungspolitik, die in der Lage sind, eine breite und nachhaltige Beteiligung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an betrieblicher Weiterbildung sicherzustellen. Ziel des Projekts ist es, Vorreiterbetriebe und "Best Practice" Beispiele der lebenslauforientierten Arbeitszeit- und Qualifizierungspolitik zu identifizieren und die Bedingungen ihrer erfolgreichen Einführung, Weiterentwicklungen und möglichen Übertragbarkeit zu untersuchen. Das Projekt erstellt dazu ein genaues Bild der aktuellen und geplanten Arbeitszeit- und Qualifizierungsinstrumente, ihrer Zielsetzungen, Entstehungsbedingungen und Einführungsprozesse sowie (erster) Erfahrungen und Einschätzungen. Im Zentrum stehen präventive, langfristig ausgerichtete Instrumente der Arbeitszeit- und Qualifizierungspolitik, die hinsichtlich ihrer "Passung" mit den im Lebensverlauf wechselnden zeitlichen und finanziellen Bedarfen (Lebenslaufperspektive) männlicher und weiblicher Beschäftigter in unterschiedlichen Arbeits- und Lebenskontexten und unterschiedlichen Qualifikationen (Differenzierungs- bzw. Ungleichheitsperspektive) bewertet werden. Leitend ist die Frage, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen diese Ansätze einerseits bedarfsgerechte Zeiträume für berufliche und außerberufliche Interessen der Beschäftigten ermöglichen (Vereinbarkeit) und diese andererseits systematisch mit Angeboten der beruflichen Weiterbildung (Beschäftigungsfähigkeit) verbinden. Das Forschungsvorhaben verfolgt dabei ein soziologisches Erkenntnisinteresse, in dessen Zentrum die Analyse der institutionellen Voraussetzungen einer präventiv ausgerichteten Arbeitspolitik von Organisationen steht. Methoden: Das Untersuchungsfeld des Projekts bilden Vorreiterbetriebe in der Bundesrepublik Deutschland, die aktuell Ansätze u
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Flexible Arbeitszeitregelungen bei Minijobs - Informationen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber (10.11.2009)
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-SeeBeschreibung
Die Broschüre des Minijobzentrale informiert u.a. über Arbeitszeitkonten für Minijobber (Stand Februar 2012).
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Flexible Working Arrangements (22.10.2009)
ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität MünchenBeschreibung
Beitrag in CESifo DICE Report, 3/2009, S. 73-74
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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsleben (30.09.2009)
Deutscher Verein für öffentliche und private FürsorgeBeschreibung
Für Menschen mit Sorgeverantwortung für Kinder und Ältere wird es immer anspruchsvoller, Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge empfiehlt auch zeitpolitische Maßnahmen, um z. B. Erwerbs-, Betreuungs- und Geschäftszeiten besser abzustimmen und so Familien im Alltag zu entlasten.
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Schichtarbeit zwischen Anforderungen von Arbeitswelt und Lebenswelt. Verbundvorhaben an den Chemiestandorten Bitterfeld-Wolfen und Leuna (01.08.2009)
Zentrum für Sozialforschung Halle an der Martin-Luther-Universität Halle-WittenbergWiener, BettinaBeschreibung
An den beiden Chemiestandorten Leuna und Bitterfeld-Wolfen sind gegenwärtig vor allem zwei Problemlagen zu beobachten, in denen sich das generelle Spannungsverhältnis von Flexibilität und Stabilität konkretisiert:>> 1) Spannungen und Konflikte zwischen der betriebsnotwendigen Flexibilität der Einsatzzeiten und dem Stabilitätsbedarf der Beschäftigten: Die vorherrschende Produktionsweise in der Chemie ist Schichtarbeit, nicht zuletzt in der besonders belastenden Form der vollkontinuierlichen Wechselschicht. Ausgleichsmöglichkeiten zur Reduzierung der Belastungen für die in Wechselschicht Beschäftigten sind von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) erheblich schwerer anzubieten als von großen Unternehmen.>> 2) Spannungen und Konflikte zwischen betrieblichen Anforderungen an Leistungs- und Arbeitszeitstabilität und lebensweltlichen Flexibilitätsanforderungen: Komplementär zur Problematik der Schichtarbeit führen altersstrukturelle, biografische und milieubedingte Faktoren zu tendenziell wachsenden Spannungen zwischen dem betrieblichen Interesse an Leistungs- und Zeitstabilität der Beschäftigten einerseits und dem Bedürfnis ausreichender Zeitflexibilität zur Übernahme von lebensweltlichen Verpflichtungen (insbesondere Betreuung von Kleinkindern und Pflegeverantwortung) andererseits.>> Unter dem Motto "Familie - ein Plus für Unternehmen" bewegt sich das Verbundprojekt in den beiden genannten Spannungsfeldern, in denen zusammen mit einer größeren Anzahl von Betrieben praxistaugliche Lösungen für die Balance von Flexibilität und Stabilität im Schichtbetrieb konzipiert und in der betrieblichen Praxis erprobt werden.>> An diesem Vorhaben sind drei Teilprojekte an den Chemiestandorten Bitterfeld-Wolfen und Leuna in Sachsen-Anhalt beteiligt. Die Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen wird, angeregt durch ein Vorbild in Leuna, eine Servicestelle aufbauen. Dort werden die Beschäftigten der ansässigen Betriebe zu Themen der Vereinbarkeit von Familie und Be
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Gestaltung der Balance von Flexibilität und Stabilität durch implizite Vereinbarungen in der Mikro- und Nanotechnologie-Industrie (GeMiNa) (01.07.2009)
prospektiv Gesellschaft für betriebliche Zukunftsgestaltungen mbHSchubert, AndréQuelle: Projekt-HomepageBeschreibung
Die Mikro- und Nanotechnologie-Industrie in Deutschland ist eine eher junge, dynamische Wachstumsbranche, die als Innovationstreiber unzählige industrielle Wertschöpfungen anstößt. Forschung und Entwicklung (FuE) gehen hier Hand in Hand.>> Wie schon das Präfix "Mikro" verrät, beschäftigt sich die Mikrotechnik mit sehr kleinen Dingen. Sie umfasst das Verkleinern und Integrieren von elektronischen Komponenten (z. B. Sensoren und Schaltkreise auf einem Chip) und technischen Bauteilen (z. B. Ventile und Pumpen). Mikrosysteme sparen aufgrund ihrer geringen Größe, Platz, Gewicht, Material und Energie. Sie sind daher bereits heute fester und nicht mehr weg zu denkender Bestandteil des Alltags, egal ob im Handy, Laptop, Fernseher oder Auto. Und die Zukunft verspricht noch kleinere, effizientere und vielseitigere Produkte. Für die in winzigsten Strukturen operierende Nanotechnologie - ein Nanopartikel ist im Vergleich zu einem Fußball so klein wie dieser im Vergleich zur Erde! - erfüllt die Mikrosystemtechnik eine wichtige integrierende Funktion. Sie fungiert als eine Art "Bindeglied" und macht die Verwendung von Nanotechnologien in der Praxis häufig erst möglich.>> Der Bedarf an Fachkräften in der Mikro- und Nanotechnologie-Industrie wächst, Berufsgruppen mit hohem spezifischen und erfolgskritischem Wissen sind für diese Branche prägend. Die jeweiligen Berufsfelder erfahren regelmäßig rasante Veränderungen. Deshalb stellt die ständige (Weiter-)Qualifizierung ein unabdingbares Erfordernis dar. Die hohe Wettbewerbsintensität in einem globalisierten Markt mit immer kürzeren Produktzyklen und der Diffusion neuer Technologien erzeugt einen großen Veränderungsdruck für die Unternehmen der Branche: Flexibilisierung lautet daher die große Herausforderung. Die geschilderten Entwicklungen führen auf Seiten der Beschäftigten zu einem hohen Anspruchs- und damit Belastungsniveau, wovon gerade die hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in besonderem Maße betroffen s
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Zeit für Familie (04.06.2009)
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendBeschreibung
Magazin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "ImFokus" Nr. 13 vom 3. Juni 2009 mit dem Schwerpunktthema "Zeit für Familie"
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Mehr Rechtssicherheit für Langzeitkonten (21.01.2009)
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Arbeitsmarktpolitische ChronikBeschreibung
Informationen zum Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen („Flexi II“).
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Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben durch Gestaltung sozialverträglicher Arbeitszeiten - dargestellt am Beispiel von Krankenhäusern (01.01.2009)
Universität Karlsruhe, Institut für Arbeitswissenschaft und BetriebsorganisationGamber, ThiloQuelle: Projektinformation des ifabBeschreibung
Für bestimmte Berufsbereiche unserer Gesellschaft besteht derzeit ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, der im Laufe der Zeit noch zuzunehmen droht. Arbeitnehmern, die bereits beruflich überlastet sind, werden zu noch mehr Arbeit aufgefordert. Gesellschaftliche Bereiche, vor allem Familienleben, aber auch Vereinsarbeit oder Sportinteressen rücken dabei tendenziell in den Hintergrund. Besonders im Dienstleistungsbereich "Krankenhaus" sind die Ärzte und das Pflegepersonal einer hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt. Diese Problematik verlangt einen Gestaltungsansatz, der beide Bereiche miteinander verbindet und den Personalbedarf im Einklang sowohl mit betriebsspezifischen und ökonomischen als auch mit personalbezogenen Gesichtspunkten bringt. Im beantragten Forschungsvorhaben soll ausgehend von Arbeitszeitbedarfen ein agentenbasiertes Verfahren entwickelt und durch Simulationsstudien evaluiert werden, das die genannte ganzheitliche Zielsetzung im Sinne einer sozialverträglichen Arbeitszeitgestaltung berücksichtigt. Aufgrund der aktuellen Problematik soll dieser Ansatz am Beispiel des ärztlichen und pflegerischen Personals in Krankenhäusern verifiziert und damit ein Weg aufgezeigt werden, um Berufs- und Privatleben besser miteinander vereinbaren zu können.
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Pflegesensible Arbeitszeiten (01.01.2009)
Universität Münster, Institut für Ethik und angrenzende SozialwissenschaftenRinderspacher, Jürgen P.Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Die Übernahme privater, häuslicher Pflegeaufgaben hängt zukünftig noch stärker als heute davon ab, ob es gelingt, bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu schaffen. Das Projekt fragt daher nach Arbeitszeiten, die geeignet sind, die beruflichen und lebensweltlichen Interessen pflegender Beschäftigter mit den Bedarfen pflegebedürftiger Menschen in Einklang zu bringen.>> Kontext / Problemlage: Im Lebenszyklus von Familien wird neben bzw. nach der Phase der Kinderbetreuung künftig häufiger eine Phase der Betreuung älterer Familienmitglieder hinzutreten. Viele Familien sind bereits ohne Pflegeverantwortung durch Vereinbarkeitsprobleme zwischen Beruf und Familie bis über ihre zeitlichen Grenzen belastet. Andere, die bereits Pflegeaufgaben übernommenen haben, können auf Grund zeitlicher Inkompatibilitäten ihre Erwerbsarbeit nicht weiter aufrechterhalten oder müssen ihre Arbeitszeiten notgedrungen einschränken. Zu den hiervon Betroffenen gehören ganz überwiegend Frauen. Somit steigt das Interesse unterschiedlicher gesellschaftspolitischer Akteure, Arbeitszeitregelungen zu finden, die den Beschäftigten zumindest im Hinblick auf zeitliche Erfordernisse die Vereinbarkeit von beruflichen Verpflichtungen mit der Pflege und Betreuung von Angehörigen erleichtern.>> Fragestellung: Um betriebliche Maßnahmen entwickeln zu können, die für die betroffenen Beschäftigten eine nachhaltige Entlastung bieten und gleichzeitig für das Unternehmen dauerhaft vertretbar sind, sollen die gegebenen Arbeits- und Pflegezeitrealitäten Erwerbstätiger mit Pflegeaufgaben beschrieben sowie Arbeitszeitelemente/-modelle identifiziert werden, die in der betrieblichen Praxis deren Vereinbarkeit unterstützen bzw. erschweren. Hierbei werden Unterschiede, die sich aus der jeweiligen Arbeits- und Lebenssituation der Beschäftigten ergeben, wie Alter, Geschlecht, die Familien- und Wohnsituation der Pflegenden sowie die Spezifika des jeweiligen sog. "Pflegesettings", berücksi
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Arbeits- und Betriebszeitentwicklung 1987-2007 (01.01.2009)
Landesinstitut Sozialforschungsstelle DortmundGroß, Hermann, Dr.Beschreibung
Auf der Grundlage der im Rahmen der "Arbeitszeitberichterstattung" durchgeführten repräsentativen Betriebs- und Beschäftigtenbefragungen wird für den Zeitraum von 1987 - 2007 die Entwicklung der Arbeitszeitformen (Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung, Gleitzeitarbeit, Arbeitszeitkonten, Schicht-, Nacht-, Samstags-, Sonntags- und Überstundenarbeit sowie versetzte Arbeitszeiten) und die der Betriebszeiten (Dauer und Flexibilität) nachgezeichnet und analysiert. Dabei gilt es die Frage zu beantworten, wie und in welchen Formen sich die Arbeits- und Betriebszeitzeitflexibilität in diesem Zeitraum entwickelt hat, welche Auswirkungen dies auf die Beschäftigung hat und welche Möglichkeiten für die Beschäftigten bestehen, flexible und verlässliche Arbeitszeiten einzurichten Methoden: Vergleich von Querschnittsstudien
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Familienfreundliche Arbeitszeiten in der Zeitarbeit (01.01.2009)
Soziale Innovation GmbHSczesny, Cordula, Dr.Quelle: Projektinformation der Soziale Innovation GmbHBeschreibung
Die Zeitarbeit ist - perspektivisch betrachtet - eine expandierende Branche, in der bisher überwiegend Männer in Vollzeit arbeiten. Allerdings steigt bundesweit der Anteil von Frauen, und insbesondere qualifizierten Frauen. Die Zeitarbeit ist eher eine junge Branche. Das Gros der Zeitarbeitnehmer/innen ist in einem Alter, in dem davon auszugehen ist, dass neben der Erwerbstätigkeit familiäre Anforderungen zu bewältigen sind. Mit den Einsatzstrategien variieren auch die zeitlichen Anforderungen. Wechselnde kurze Einsätze in Kundenunternehmen und damit in anderen Arbeitszeitsystemen stellen besonders hohe Anforderungen an die zeitliche Flexibilität der Zeitarbeitnehmer/innen. Andere Einsatzstrategien, sehen einen Einsatz der Zeitarbeitnehmer/innen über Monate und Jahre in einem Kundenunternehmen vor. Hier sind es oftmals die Anforderungen von Nacht- und Schichtarbeit, die zu bewältigen sind. Im Rahmen einer repräsentativen Befragung von Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland gaben 94% an, Kundenanfragen nicht bedienen zu können, weil ihnen Mitarbeiter/innen mit den entsprechenden Qualifikationen fehlen. Somit scheinen die Grenzen der Verleihung sowie der Schaffung neuer Arbeitsplätze in der erfolgreichen Gewinnung und Bindung von (qualifizierten) Zeitarbeiternehmer/innen zu liegen. Prognosen hinsichtlich der betrieblichen Auswirkungen des demografischen Wandels weisen darauf hin, dass die Ausschöpfung des Arbeitskräftepotenzials zukünftig zu den zentralen personalpolitischen Herausforderungen von Unternehmen zählt. Die Zeitarbeit - eben weil andere Unternehmen bei Arbeitssuchenden i. d. R. die erste Priorität genießen - dürfte davon in besonderer Weise betroffen sein.>> Im Rahmen des Projekts sollen familienfreundliche Arbeitszeiten in der Zeitarbeit entwickelt und umgesetzt werden. Die zu entwickelnden Lösungen sollen dazu beitragen:>> auf Seiten der Beschäftigten>> -die Arbeitsbedingungen unter dem Focus work-life-balance zu verbessern, arbeitslosen und ar
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Eine Sparkasse für Überstunden? (23.12.2008)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Magazin Mitbestimmung 12/2008: Zeitkonten sollen Arbeitnehmern zu mehr Lebensqualität verhelfen. Doch das gelingt nur, wenn die Einlagen sicher sind und wenn die Beschäftigten entscheiden, wann und wie sie frei nehmen.
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Themen-Lotse Elterngeld (22.12.2008)
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendBeschreibung
Informationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend rund um das Thema Elterngeld und Elternzeit.
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Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit (11.12.2008)
Landesagentur für Struktur und Arbeit BrandenburgBeschreibung
Die Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit der LASA Brandenburg berät werdende Mütter, junge Eltern und Arbeitgeber zu den Themenbereichen Mutterschutz, Elternzeit und Rückkehr an den Arbeitsplatz. Es werden praktische Möglichkeiten zur Entlastung für alle Beteiligten aufgezeigt.
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Arbeitszeiten im Dienstleistungssektor (10.12.2008)
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-WestfalenBeschreibung
Informationen in "Tempora - Journal für moderne Arbeitszeiten" des Zeitbüros NRW vom November 2008
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Machbarkeitsstudie: Arbeitszeitberatung - Entwicklung eines Praxismodells am Beispiel ausgesuchter Branchen (01.11.2008)
Soziale Innovation GmbHSczesny, Cordula, Dr.Quelle: Projektinformation der Soziale Innovation GmbHBeschreibung
Arbeitszeitgestaltung ist eine wichtige Ressource zur Optimierung betrieblicher Abläufe. Sie kann einen Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit (demografischer Wandel) leisten und verbessert nicht zuletzt für Beschäftigte die Balance zwischen Familien- und Arbeitsleben. Dies erkennen immer mehr Unternehmen. Mit der Unterstützung von Arbeitszeitberater/innen entwickeln sie neue Arbeitszeitmodelle, die sowohl den betrieblichen Anforderungen als auch den Wünschen der Beschäftigten Rechnung tragen. Gleichwohl haben viele Unternehmen die Notwendigkeit und die Chancen einer innovativen Arbeitszeitgestaltung noch nicht erkannt. Die Inanspruchnahme einer externen Unterstützung zur Entwicklung passgenauer Arbeitszeitmodelle ist in der Wirtschaft recht ungleich verteilt.>> Im Rahmen der Machbarkeitsstudie soll ein Praxismodell zum Thema Arbeitszeitberatung am Beispiel ausgesuchter Branchen entwickelt werden. Im einzelnen werden folgende Ziele verfolgt:>> 1. Darstellung der bestehenden Beratungsmodelle und Modellansätze sowie der aktiven Netzwerke zur Arbeitszeitberatung.>> 2. Identifikation der unterschiedlichen Branchen und Personengruppen, für die eine gesundheitsgerechte und rechtskonforme Arbeitszeitgestaltung eine wirkungsvolle Unterstützung darstellt.>> 3. Klärung von Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, unter denen Unternehmen und Beschäftigte Arbeitszeitberatung in Anspruch nehmen und entsprechende Arbeitszeitmodelle umsetzen. Es soll deutlich werden, welche Beratungsmodelle mit welchen Beratungsleistungen bevorzugt werden und somit zu einer erfolgreichen Arbeitszeitberatung beitragen können.>> 4. Daraus abgeleitet soll eine differenzierte Infrastruktur aufgezeigt werden, die für ein erfolgreiches Geschäftsmodell zur Arbeitszeitberatung notwendig ist. Methoden: 1. Analyse der bestehenden Beratungsmodelle und Netzwerkstrukturen.>> 2. Sekundärauswertung repräsentativer Befragungen und zwar:>> - des IAB-Betriebspanels (Befragungswelle 2006) (Pe
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