Arbeitszufriedenheit
Zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?
Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Die Infoplattform gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.
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Literaturhinweis
"Momentan ist es noch ganz okay..." Arbeitswelten und Berufsverläufe von jungen Erwerbstätigen mit mittleren Bildungsabschlüssen (2014)
Eichmann, Hubert; Saupe, Bernhard;Zitatform
Eichmann, Hubert & Bernhard Saupe (2014): "Momentan ist es noch ganz okay..." Arbeitswelten und Berufsverläufe von jungen Erwerbstätigen mit mittleren Bildungsabschlüssen. (FORBA-Forschungsbericht 2014,01), Wien, 104 S.
Abstract
"In dieser Studie untersuchen wir Erwerbsarbeitsformen und Berufsbiografien von jungen Erwachsenen unter 35 Jahren in Österreich, mit einem besonderen Fokus auf Personen mit mittleren Bildungsabschlüssen. Anlass für dieses Projektvorhaben war eine eigene Untersuchung zu Praktika bzw. zur 'Generation Praktikum' in Österreich (Eichmann/Saupe 2011). Während schlecht entlohnte Arbeitsverhältnisse bei Studierenden bzw. Graduierten medialer Dauerbrenner sind, ist der Wissensstand über Strukturen von (atypischen) Arbeitsverhältnissen bei der wesentlich größeren Gruppe junger Erwachsener unterhalb des Hochschulniveaus vergleichsweise bescheiden. Diese 'mittleren' Gruppen sind im Vergleich zu einerseits (angehenden) HochschulabsolventInnen und andererseits Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder sonstigen Problemgruppen wenig erforscht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Überblick über Arbeitsbedingungen in Österreich: Follow-up-Studie (2014)
Eichmann, Hubert; Saupe, Bernhard; Prammer, Elisabeth; Nocker, Matthias;Zitatform
Eichmann, Hubert & Bernhard Saupe (2014): Überblick über Arbeitsbedingungen in Österreich. Follow-up-Studie. (Sozialpolitische Studienreihe 15), Wien, 399 S.
Abstract
"Auf Basis einer breit angelegten Literaturanalyse u. a. mit Sekundäranalysen aus Repräsentativdatensätzen wird ein aktueller Überblick über Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in Österreich erarbeitet. Das abzudeckende Themenspektrum reicht von Beschäftigungsformen, Arbeitszeiten, Einkommen, Arbeitsorganisation, Gesundheit, Weiterbildung bis hin zu subjektiven Einschätzungen der Arbeitsqualität. Darüber hinaus erfolgt eine Einordnung Österreichs im europäischen Vergleich. Die Studie ist als Follow-up des 2010 publizierten Bandes 4 der Sozialpolitischen Studienreihe des BMASK angelegt. Im besonderen Fokus stehen die Entwicklung seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise und damit einhergehende Veränderungen bei Arbeitsbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten: 5. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit (2014)
Zitatform
Gerdes, Johann & Alexandra Wagner (2014): Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten. 5. Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit. Berlin, 35 S.
Abstract
"Die Studie 'Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten' wertet die Daten des aktuellen DGB-Index Gute Arbeit aus und zeigt, wie Beschäftigte unter 35 Jahren ihre Arbeits- und Einkommensbedingungen beurteilen. So zeigt die Auswertung etwa, dass zwei von drei Beschäftigten unter 35 Jahren regelmäßig Überstunden machen - mehr als ein Drittel sogar über fünf Stunden jede Woche.
Fast ein Drittel (29 Prozent) der Beschäftigten dieser Altersgruppe arbeiten in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Zum Vergleich: Bei den über 35-Jährigen sind es nur 18 Prozent.
Weiteres Ergebnis: 57 Prozent der jungen Beschäftigten unter 35 Jahren geben an, oft oder sehr oft unter Zeitdruck arbeiten zu müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IGA-Barometer 4. Welle 2013: Die Arbeitssituation in Unternehmen: eine repräsentative Befragung der Erwerbsbevölkerung in Deutschland. Flexibilität, Life-Domain-Balance und Gesundheit. Auswirkungen von Erwerbslosigkeitserfahrungen (2014)
Hessenmöller, Anna-Maria; Schröer, Sarah; Schüpbach, Heinz; Pieper, Claudia ; Schiml, Nina; Pangert, Barbara; Otto, Kathleen ; Scheel, Tabea ; Mohr, Gisela;Zitatform
Hessenmöller, Anna-Maria, Barbara Pangert, Claudia Pieper, Nina Schiml, Sarah Schröer & Heinz Schüpbach (2014): IGA-Barometer 4. Welle 2013: Die Arbeitssituation in Unternehmen. Eine repräsentative Befragung der Erwerbsbevölkerung in Deutschland. Flexibilität, Life-Domain-Balance und Gesundheit. Auswirkungen von Erwerbslosigkeitserfahrungen. (IGA-Report 27), Essen, 114 S.
Abstract
"Die Initiative Gesundheit und Arbeit befragte zum vierten Mal seit 2004 etwa 2.000 Erwerbstätige in Deutschland zum Stellenwert der Arbeit. Die Ergebnisse dieser vierten Befragungswelle des iga.Barometers geben Aufschluss darüber, wie die deutsche Erwerbsbevölkerung den Einfluss der Arbeit auf die Gesundheit, die Bereitschaft, das Unternehmen zu wechseln, oder die eigene Arbeitsfähigkeit bis zur Rente einschätzt.
Die befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschrieben ihre Arbeitssituation im Wesentlichen als positiv. Zum Beispiel würde nur jeder fünfte Befragte den Beruf, die Branche oder den Arbeitgeber wechseln, wenn die Möglichkeit bestünde. Bei einer Reihe von Fragen zeigt sich jedoch auch Verbesserungsbedarf für die Unternehmen. Denn nur jeder Zweite sagt, dass er sich vorstellen kann, seine aktuelle Tätigkeit uneingeschränkt bis zur Rente auszuüben.
Ein aktuelles Schwerpunktthema sind die Veränderung von Flexibilitätsanforderungen und -angeboten für die Beschäftigten und deren Folgen für Gesundheit und Life-Domain-Balance. Die Mehrzahl der Befragten berichtet, dass sich die Arbeit positiv auf ihr Privatleben auswirkt. Ein Fünftel hingegen fühlt sich erschöpft, zum Beispiel weil Erholungszeiten fehlen. Als zentrale Ansatzpunkte erweisen sich im iga.Barometer ausreichend Zeitpuffer und eine Begrenzung der ständigen Erreichbarkeit.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausgabe sind die Erfahrungen der Beschäftigten mit Erwerbslosigkeit und die Auswirkungen auf weitere Arbeitsverhältnisse. So sind Menschen, die mindestens einmal erwerbslos waren, seltener in ihrem gelernten Beruf tätig und häufiger befristet beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
DGB-Index Gute Arbeit: Der Report 2013: wie die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen in Deutschland beurteilen. Mit dem Themenschwerpunkt: Unbezahlte Arbeit (2014)
Holler, Markus; Kulemann, Peter;Zitatform
Holler, Markus (2014): DGB-Index Gute Arbeit: Der Report 2013. Wie die Beschäftigten die Arbeitsbedingungen in Deutschland beurteilen. Mit dem Themenschwerpunkt: Unbezahlte Arbeit. (DGB-Index Gute Arbeit 08), Berlin, 23 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt scheint sich zu entspannen - nicht jedoch die Arbeitsbedingungen. Bei den Belastungen am Arbeitsplatz zeigen sich seit Jahren Spitzenwerte. Mehr als 60 Prozent der Beschäftigten müssen immer mehr Arbeit in der gleichen Zeit schaffen. 56 Prozent arbeiten gehetzt und nur knapp die Hälfte glaubt daran, bis zum Rentenalter durchhalten zu können. Das sind die zentralen Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2013." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Temporal and locational flexibility of work, working-time fit, and job satisfaction (2014)
Possenriede, Daniel; Plantenga, Janneke;Zitatform
Possenriede, Daniel & Janneke Plantenga (2014): Temporal and locational flexibility of work, working-time fit, and job satisfaction. (IZA discussion paper 8436), Bonn, 32 S.
Abstract
"In this paper we analyse the effects of arrangements that provide temporal and locational flexibility of work (TLF), namely flexi-time, tele-homework, and part-time work, on employees' satisfaction with the fit between working time and private life and their overall job satisfaction. TLF arrangements provide employees with more control over their working life and therefore are likely to improve on the match between paid work and private life. Based on Dutch household panel data, the results show that TLF arrangements, flexi-time in particular, are generally associated with sizeable increases in satisfaction with working-time fit and overall job satisfaction. Somewhat surprisingly, the effects hardly differ between male and female employees and between employees with and without children. Temporal and locational flexibility apparently appeals not only to employees with family responsibilities but more general to all employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Part-time work, women's work-life conflict, and job satisfaction: a cross-national comparison of Australia, the Netherlands, Germany, Sweden, and the United Kingdom (2014)
Zitatform
Roeters, Anne & Lyn Craig (2014): Part-time work, women's work-life conflict, and job satisfaction. A cross-national comparison of Australia, the Netherlands, Germany, Sweden, and the United Kingdom. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 55, H. 3, S. 185-203. DOI:10.1177/0020715214543541
Abstract
"This study uses the International Social Survey Programme (ISSP) 2013 'Family and Changing Gender Roles' module (N?=?1773) to examine cross-country differences in the relationship between women's part-time work and work - life conflict and job satisfaction. We hypothesize that part-time work will lead to less favorable outcomes in countries with employment policies that are less protective of part-time employees because the effects of occupational downgrading counteract the benefits of increased time availability. Our comparison focuses on the Netherlands and Australia while using Germany, the United Kingdom, and Sweden as benchmarks. Part-time employment is prevalent in all five countries, but has the most support and protection in the Dutch labor market. We find little evidence that country of residence conditions the effects of part-time work. Overall, the results suggest that part-time work reduces work-life conflict to a similar extent in all countries except Sweden. The effects on job satisfaction are negligible. We discuss the implications for social policies meant to stimulate female labor force participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance: Schlussbericht zum Forschungsvorhaben "Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance mit Hilfe der rechnerunterstützten Simulation - ARBWOL" (2014)
Stock, Patricia; Leupold, Michael; Schmidt, Daniel;Zitatform
Stock, Patricia, Daniel Schmidt & Michael Leupold (2014): Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance. Schlussbericht zum Forschungsvorhaben "Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance mit Hilfe der rechnerunterstützten Simulation - ARBWOL". Karlsruhe, XII, 102 S.
Abstract
"Ziel des Forschungsvorhabens ARBWOL ist die Aufdeckung von Effekten flexibler Arbeitszeitmodelle auf die Work-Life-Balance und die daraus resultierende ganzheitliche Belastungssituation der Mitarbeiter. Hierzu sollen innerhalb der heterogenen Gruppe der Beschäftigten zunächst sog. 'soziale Rollen' identifiziert werden. Als soziale Rolle wird die Position eines Beschäftigten in seinem außerberuflichen Umfeld verstanden sowie die daraus resultierenden Verpflichtungen und Erwartungen (z.B. eigen- und gemeinnützige Arbeit, ehrenamtliche Tätigkeiten, sportliche Aktivitäten), welche aus dieser Position resultieren und so zu einer (außerberuflichen) Belastung des Beschäftigten führen können. Im Anschluss daran werden typische Belastungen sowie potenzielle soziale Konflikte für die verschiedenen sozialen Rollen ermittelt und ein Rollen-Belastungs-Modell abgeleitet, das die Wirkungszusammenhänge beschreibt. Hierzu wird in diesem Forschungsprojekt ein dualer Forschungsansatz verfolgt:
- Einerseits soll durch eine Befragung die Belastungssituation der Beschäftigten im Dienstleistungsbereich erfasst und analysiert werden. Aus dem Ergebnis soll ein genaueres Bild bezüglich der individuell von den Beschäftigten empfundenen Arbeitssituation abgeleitet werden.
- Andererseits sollen mittels einer personalorientierten Simulationsstudie die Auswirkungen verschiedener Arbeitszeitmodelle auf die Work-Life-Balance in Abhängigkeit von sozialen Rollen abgebildet werden.
Es sollen Handlungsanleitungen und Empfehlungen zur belastungsreduzierenden Gestaltung von Arbeitszeitmodellen entwickelt werden. Diese gewonnen Erkenntnisse sollen in ein simulationsunterstütztes Analyse- und Gestaltungsinstrument eingebunden werden, das es ermöglicht, im konkreten Anwendungsfall Empfehlungen für die Arbeitszeitgestaltung abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Not so dissatisfied after all?: the impact of union coverage on job satisfaction (2013)
Zitatform
Bryson, Alex & Michael White (2013): Not so dissatisfied after all? The impact of union coverage on job satisfaction. (NIESR discussion paper 412), London, 27 S.
Abstract
"The links between unionisation and job satisfaction remain controversial. In keeping with the existing literature we find strong statistically significant negative correlations between unionisation and overall job satisfaction. However, in contrast to the previous literature we find that once one accounts for fixed unobservable differences between covered and uncovered employees, union coverage is positively and significantly associated with satisfaction with pay and hours of work. Failure to account for fixed unobservable differences between covered and uncovered employees leads to a systematic underestimate of the positive effects of coverage on job satisfaction for both union members and non-members. It seems union coverage has a positive impact on job satisfaction that is plausibly causal." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit und Flexibilität: europäischer Vergleich und Adaptions- und Antizipationseffekte (2013)
Hanglberger, Dominik;Zitatform
Hanglberger, Dominik (2013): Arbeitszufriedenheit und Flexibilität. Europäischer Vergleich und Adaptions- und Antizipationseffekte. (Schriften des Forschungsinstituts Freie Berufe 21), Baden-Baden: Nomos, 311 S.
Abstract
"Die Fähigkeit flexibel auf veränderte Marktbedingungen reagieren zu können hat durch die Globalisierung an Bedeutung gewonnen. Infolgedessen ist eine zunehmende Verbreitung flexibler Arbeitszeiten und Beschäftigungsverhältnisse zu konstatieren. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wird in der Studie der Frage nachgegangen, welche Rolle Flexibilität für die Qualität der Arbeit aus Sicht von Arbeitnehmern und Selbstständigen spielt. Dazu werden in einem ersten Schwerpunkt regionale Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich des Einflusses arbeitgeber- und arbeitnehmerorientierter Flexibilität auf die Arbeitszufriedenheit analysiert. In einem zweiten Schwerpunkt wird der zeitliche Verlauf des Effekts auf die Arbeitszufriedenheit (kurz- und langfristige Wirkung) untersucht. Mit Gleitzeitregelungen und Wechselschichtarbeit sowie mit (un)befristeter Beschäftigung und Selbständigkeit werden je zwei zentrale Formen flexibler Arbeitszeiten und Beschäftigungsverhältnisse betrachtet. Die Ergebnisse verdeutlichen auch allgemein die Bedeutung der Berücksichtigung von Antizipations- und Adaptionseffekten bei der Analyse subjektiver Wohlfahrtsmaße wie der Arbeitszufriedenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Job satisfaction, expectations, and gender: beyond the European Union (2013)
Zitatform
Linz, Susan & Anastasia Semykina (2013): Job satisfaction, expectations, and gender. Beyond the European Union. In: International journal of manpower, Jg. 34, H. 6, S. 584-615. DOI:10.1108/IJM-06-2013-0149
Abstract
"Do gender differences in expected rewards contribute to gender differences in job satisfaction?
Design/methodology/approach - This paper utilizes data collected from over 9,400 employees in five economically and culturally diverse former socialist economies, first, to determine whether there are gender differences in desired and expected rewards, and second, to assess whether the link between job satisfaction and expected reward varies by gender or reward desirability.
Findings - This paper finds that for women, job satisfaction is positively linked to both extrinsic and intrinsic rewards, but for men, job satisfaction tends to be positively linked to extrinsic rewards. When reward desirability is included, more often for women than for men, non-monetary rewards are positively linked to job satisfaction regardless of whether they are viewed as desirable. Among men, the link between job satisfaction and a particular reward tends to be stronger if the reward is desired, although for job security this result holds for women as well. While own earnings tend to be positively linked to job satisfaction, comparison earnings are not statistically significant among most groups of respondents. Finally, we find that the magnitude of the estimated partial effect of increasing the expectation of receiving a particular reward tends to be greater for men than for women.
Research limitations/implications - By focussing on gender difference results that are common across these five diverse countries, we are able to add information that will prove useful in developing a more global perspective of factors influencing job satisfaction and worker performance.
Originality/value - This paper identifies gender differences in desired and expected rewards, both intrinsic and extrinsic, enabling us to more systematically explore gender differences in the link between job satisfaction, expectations, and reward desirability. Because our data come from employees in over 600 workplaces, we are able to control for an extensive number of worker, job, and workplace characteristics, which allows us to investigate in more detail, not only our primary objective - gender differences in the link between job satisfaction and expected rewards - but also several related topics: the proposition that women generally have lower workplace expectations, the link between job satisfaction and comparison earnings, for example." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
What makes workers happy? (2013)
Meer, Peter H. van der; Wielers, Rudi;Zitatform
Meer, Peter H. van der & Rudi Wielers (2013): What makes workers happy? In: Applied Economics, Jg. 45, H. 3, S. 357-368. DOI:10.1080/00036846.2011.602011
Abstract
"This article answers the question what makes workers happy? It does so by combining insights from micro-economics, sociology and psychology. Basis is the standard utility function of a worker that includes income and hours of work and is elaborated with job characteristics. In this way it is possible to answer whether part-time workers are happier than full-time workers. The utility function is estimated on basis of the European Social Survey 2004 which contains all necessary information. The results show that workers optimize income and hours of work as predicted by micro-economics, but also that part-time workers are happier than full-time workers. Challenging work with a high level of autonomy makes the workers happy, work pressure makes workers unhappy. Higher educated workers are unhappier than lower educated workers, we find a negative effect of education, but this is compensated by the type of jobs these higher educated hold." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unsicherheit des Arbeitsplatzes mindert Arbeitszufriedenheit besonders in Deutschland: Vergleichende Analysen zur Wahrnehmung und Bewertung der Arbeitsbedingungen in Europa (2012)
Balz, Anne; Krell, Kristina;Zitatform
Balz, Anne & Kristina Krell (2012): Unsicherheit des Arbeitsplatzes mindert Arbeitszufriedenheit besonders in Deutschland. Vergleichende Analysen zur Wahrnehmung und Bewertung der Arbeitsbedingungen in Europa. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 48, S. 11-15.
Abstract
"Die Arbeitsbedingungen und Qualität von Arbeitsplätzen sind immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Auf der einen Seite sind durch äußere Zwänge wie technischer Fortschritt und die Globalisierung induzierte Veränderungen der Arbeitswelt unvermeidbar, auf der anderen Seite stellt sich die Frage, was den Erwerbstätigen zugemutet werden kann. Besonders von Gewerkschaftsseite wird der Fokus immer wieder auf die Belastungen gerichtet, denen Erwerbstätige heute ausgesetzt sind. Zunehmende Befristungsquoten und daraus entstehende Jobunsicherheit, flexiblere Arbeitszeiten und eine mit dem technischen Wandel einhergehende permanente Erreichbarkeit sowie die verlängerte Lebensarbeitszeit durch Erhöhung des Rentenalters sind nur einige Beispiele für veränderte Belastungen, denen Erwerbstätige heute ausgesetzt sind. Da die Erwerbstätigkeit einen zentralen Aspekt des Lebens darstellt, nicht zuletzt weil die Menschen einen Großteil des Tages damit verbringen und Arbeit neben ökonomischen Ressourcen auch Status und Sinn vermittelt, sind die Arbeitsbedingungen für die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Erwerbstätigen insgesamt von erheblicher Bedeutung. In welchem Umfang die Erwerbstätigen in Deutschland und den übrigen Ländern der EU tatsächlich von belastenden Arbeitsbedingungen betroffen sind und wie sie ihre Arbeitsplatzsituation subjektiv wahrnehmen und bewerten, wird im vorliegenden Beitrag näher untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten: vierte Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit. Schwerpunkte: Stress, Überstunden, Arbeitsintensität. Studie (2012)
Gerdes, Johann; Heyser, Jessica;Zitatform
Gerdes, Johann (2012): Arbeitsqualität aus der Sicht von jungen Beschäftigten. Vierte Sonderauswertung zum DGB-Index Gute Arbeit. Schwerpunkte: Stress, Überstunden, Arbeitsintensität. Studie. 39 S.
Abstract
"Weil die Wirkungen von Arbeit so weitreichend sind, hat die DGB-Index GmbH eine bundesweite Repräsentativumfrage über die Entwicklung der Arbeitsbedingungen aus Sicht der Beschäftigten in Deutschland in Auftrag gegeben. Die Befragung wurde 2011 vom Umfragezentrum Bonn (uzbonn) durchgeführt und fachlich vom Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES) begleitet. Die Gesamtstichprobe umfasste 6.083 Personen, darunter 1.238 abhängig Beschäftigte unter 35 Jahren. Der vorliegende Bericht wertet nur die Ergebnisse für diese 'jungen abhängig Beschäftigten unter 35 Jahren ' aus. Ältere Beschäftigte, die 35 Jahre und älter sind sowie Auszubildende finden nur punktuell als Vergleichsgruppen Berücksichtigung. Befragt wurden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus allen Branchen, Einkommens- und Altersgruppen, Regionen, Betriebsgrößen, Wirtschaftszweigen und Beschäftigungsformen, gewerkschaftlich Organisierte wie Nicht-Mitglieder. Das vorliegende Ergebnis ist repräsentativ für das Urteil der Beschäftigten über ihre Arbeitsbedingungen in Deutschland. Nach der Gewichtung der Daten sind 26,1% der Befragten 'junge abhängig Beschäftigte unter 35 Jahren'. Mit der Befragung wurde die Arbeitsqualität aus der Sicht von abhängig Beschäftigten ermittelt. Diese Arbeitsqualität setzt sich immer aus verschiedenen Dimensionen zusammen. Aus den in der Befragung beleuchteten insgesamt 11 Dimensionen soll im folgenden Bericht der Fokus auf die Faktoren Arbeitszeit, Arbeitshetze und zeitliche Beanspruchung durch Arbeit gelegt werden. Außerdem wird durch die Zusammenfassung der Einzelbewertungen eine Übersicht über die Gesamtbeurteilung ausgewählter Dimensionen vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The psychology of quality of life: hedonic well-being, life satisfaction, and eudaimonia (2012)
Zitatform
Sirgy, M. Joseph (2012): The psychology of quality of life. Hedonic well-being, life satisfaction, and eudaimonia. (Social indicators research series 50), Dordrecht: Springer London, 622 S.
Abstract
"The updated edition of this popular book covers up-to-date research on hedonic well-being (emotional well-being, positive/negative affect, affective dimension of happiness, etc.), life satisfaction (subjective well-being, perceived quality of life, subjective well-being, and cognitive dimension of happiness), and eudaimonia (psychological well-being, self-actualization, self-realization, growth, mental health, character strengths, etc.).
The book is divided in six major sections. Part 1 begins with a chapter that covers much of the history and philosophical foundations of the psychology of quality of life in terms of three major pillars: hedonic well-being, life satisfaction, and eudaimonia. This part also covers much of the research that has successfully made distinctions among these three major constructs and its varied dimensions. To establish to the importance of the topic (the psychology of quality of life), this part also covers much of the literature on the positive benefits of hedonic well-being, life satisfaction, and eudaimonia on the individual, the community, organizations, and society at large. Part 2 focuses on capturing much of research dealing with the effects of objective reality (objective factors grounded in real, environmental conditions) on hedonic well-being, life satisfaction, and eudaimonia. Specifically, this part captures the quality-of-life literature related to biological and health-related effects, income effects, other demographic effects, effects of personal activities, and socio-cultural effects. Part 3 shifts gears to focus on the effects of subjective reality on hedonic well-being, life satisfaction, and eudaimonia. In this context, the book reviews research on personality effects, effects of affect and cognition, effects of beliefs and values, effects of goals, self-concept effects, and social comparison effects. Part 4 focuses on quality-of-life research that is domain specific. That is, the book covers the research on the psychology of life domains in general and delves in some depth to describe research on work well-being, residential well-being, material well-being, social well-being, health well-being, leisure well-being, and the well-being of other life domains of lesser salience. Part 5 focuses on covering much of the psychology of quality-of-life literature dealing with specific populations such as the elderly, women, children and youth, and specific countries. Part 6 is essentially an epilogue. This part discusses a variety of theories proposed by quality-of-life scholars designed to integrate much of the literature on the psychology of quality of life. The last chapter covers the author's own integrative theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Full-time, part-time employment and life satisfaction of the elderly (2011)
Chang, Hung-Hao; Yen, Steven T.;Zitatform
Chang, Hung-Hao & Steven T. Yen (2011): Full-time, part-time employment and life satisfaction of the elderly. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 40, H. 6, S. 815-823. DOI:10.1016/j.socec.2011.08.008
Abstract
"There is continued interest in employment and subjective well-being among the elderly because of the increasing proportion of elderly population in the labor force. This study investigates the association between part-time and full-time employment and life satisfaction of the elderly in Taiwan. We also examine how these associations may differ across socio-demographic groups. An ordinal treatment effect model is developed to accommodate the discrete feature of the employment decision and the potential endogeneity of these two outcomes. Using a unique sample of the elderly in Taiwan, in contrast to findings for the general population of the previous studies, we find that part-time employment is significant and positively associated with life satisfaction, while elderly with full-time employment have lower life satisfaction. These results are robust across socio-demographic groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
And I will try to fix you: a study of heterogeneity in job satisfaction with implications for flexible employment contracts (2011)
Zitatform
Chongvilaivan, Aekapol & Nattavudh Powdthavee (2011): And I will try to fix you. A study of heterogeneity in job satisfaction with implications for flexible employment contracts. (IZA discussion paper 5868), Bonn, 37 S.
Abstract
"This paper is an empirical study of slope heterogeneity in job satisfaction. It provides evidence from the generalized ordered probit models that different job characteristics tend to have different distributional impacts on the overall job satisfaction. For instance, standard models tend to significantly underestimate the effects of monthly salary and hours worked at generating the 'highly' satisfied workers, whilst lowering the incidence of the 'very dissatisfied' workers. Although our results should be viewed as illustrative, we provide discussions of their potential implications for employers and they could help with the design of employment contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitszeiten außerhalb der Normalarbeitszeit nehmen weiter zu: eine Analyse zu Arbeitszeitarrangements und Arbeitszufriedenheit (2011)
Hanglberger, Dominik;Zitatform
Hanglberger, Dominik (2011): Arbeitszeiten außerhalb der Normalarbeitszeit nehmen weiter zu. Eine Analyse zu Arbeitszeitarrangements und Arbeitszufriedenheit. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 46, S. 12-16.
Abstract
"Die Arbeitszeitpolitik der vergangenen Jahre zielte vielfach auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Ein Grund für diese Flexibilisierungspolitik ist in der Flexibilisierung der Produktmärkte zu sehen. Durch eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten und dem Übergang zum Ausgleich von Nachfrageschwankungen nicht über die Lagerhaltung, sondern über die Produktionsmenge (Bosch 2003) haben flexible Arbeitszeitformen in Deutschland an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden beschrieben, wie sich die Verbreitung von Wochenend-, Abend- und Nachtarbeit seit 1995 in Deutschland entwickelt hat. Zudem wird auf die Nutzung unterschiedlicher Regelungen zum Ausgleich von Überstunden eingegangen. In einer Regressionsanalyse basierend auf Paneldaten wird die Frage untersucht, wie sich unterschiedliche Formen flexibler Arbeitszeiten auf die Arbeitszufriedenheit als Indikator der Qualität der Arbeit aus Sicht der Erwerbstätigen auswirken" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit im internationalen Vergleich (2011)
Hanglberger, Dominik;Zitatform
Hanglberger, Dominik (2011): Arbeitszufriedenheit im internationalen Vergleich. (FFB-Diskussionspapier 86), 43 S.
Abstract
"Ziel dieses Beitrags ist es, Niveaus und Bestimmungsfaktoren der Arbeitszufriedenheit von abhängig Beschäftigten in Europa zu vergleichen. Dafür werden Daten aus dem European Working Conditions Survey (EWCS) 2005 für 31 europäische Staaten ausgewertet. Neben detaillierten Informationen über Art und Ausgestaltung der Arbeit liegen dafür Personen- und Haushaltsinformationen sowie objektive und subjektive Einkommensinformationen vor. Ordered-Probit Regressionsmodelle für alle 31 Länder sowie getrennte Schätzungen für fünf Ländergruppen mit unterschiedlichen Wohlfahrtsniveaus und unterschiedlicher Ausgestaltung der Wohlfahrtsstaaten zeigen, dass die Erklärungsmuster der Arbeitszufriedenheit nicht einheitlich sind. Über alle Länder zeigt sich ein starkes Gewicht der subjektiven Bewertung des Einkommens, die nur in Skandinavien und Kontinentaleuropa nicht die stärkste Einflussgröße darstellt. Bezüglich der Arbeitszeiten zeigt sich in Ländern mit niedrigerem Wohlstandsniveau ein geringerer negativer Einfluss, wenn Arbeitszeiten mit privaten Verpflichtungen kollidieren. In Großbritannien und Irland spielt die Sicherheit des Arbeitsplatzes eine größere Rolle als in den übrigen betrachteten Ländern. Die Autonomie bei der Organisation der Arbeitsaufgaben findet sich nur in Staaten mit hohem Wohlstandsniveau (Großbritannien, Irland, Kontinentaleuropa und Skandinavien) unter den zehn stärksten Einflüssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does job satisfaction adapt to working conditions?: an empirical analysis for rotating shift work, flextime, and temporary employment in UK (2011)
Hanglberger, Dominik;Zitatform
Hanglberger, Dominik (2011): Does job satisfaction adapt to working conditions? An empirical analysis for rotating shift work, flextime, and temporary employment in UK. (FFB-Diskussionspapier 87), Lüneburg, 18 S.
Abstract
"Die Adaptionstheorie - basierend auf dem hedonic treadmill model - wurde in mehreren Studien hauptsächlich von Psychologen und Ökonomen empirisch überprüft. Der Schwerpunkt wurde dabei auf die Auswirkungen einzelner Lebensereignisse auf globale subjektive Wohlfahrtsindikatoren (Lebenszufriedenheit/Happiness) gelegt. Auf die Zufriedenheit mit einzelnen Lebensbereichen wurde die Adaptionstheorie bislang kaum angewendet. Ziel dieses Beitrags ist es deshalb zu untersuchen, inwiefern die Arbeitszufriedenheit von Adaptionseffekten beeinflusst wird und welche Umstände einer individuellen Adaption an veränderte Arbeitsbedingungen förderlich bzw. hinderlich ist? Dazu analysieren wir auf Basis von bis zu 18 Wellen des British Household Panel Surveys (BHPS), wie abhängig Beschäftigte in ihrer subjektiven Bewertung der Arbeitssituation auf die Einführung von Gleitzeitregelungen, die Arbeit in Wechselschichtsystemen und befristete Beschäftigungsverhältnisse reagieren. Unsere auf fixed-effects Regressionsmodellen basierenden Analysen zeigen, dass das Adaptionspotential je nach Arbeitsplatzmerkmal deutlich variiert. Während positive Effekte von Gleitzeitregelungen auf die Arbeitszufriedenheit voll adaptiert werden, findet sich für die befristete Beschäftigung nur eine teilweise Adaption. Für die Arbeit in Wechselschichtsystemen zeigt sich ein dauerhaft negativer Effekt auf die Arbeitszufriedenheit, also kein Adaptionseffekt." (Textauszug, IAB-Doku)
