Arbeitszufriedenheit
Zufriedene Mitarbeiter*innen sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?
Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Die Infoplattform gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.
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Literaturhinweis
An improved test of the disaggregation hypothesis of job and life satisfaction (1989)
Zitatform
Steiner, Dirk D. & Donald M. Truxillo (1989): An improved test of the disaggregation hypothesis of job and life satisfaction. In: Journal of occupational psychology, Jg. 62, H. 1, S. 33-39.
Abstract
Es wird über eine Studie berichtet, die darauf abzielte, bessere Meßmethoden für Lebenszufriedenheit und die Bedeutung von Arbeit zu entwickeln, um damit den Zusammenhang zwischen Lebens- und Berufszufriedenheit überprüfen zu können. Die Ergebnisse belegen die Disaggregationshypothese, die davon ausgeht, daß dann eine positive Beziehung zwischen Berufszufriedenheit und Lebenszufriedenheit besteht, wenn Individuen der Arbeit in ihrem Leben eine große Bedeutung beimessen. (IAB)
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Literaturhinweis
Ein System kognitiver Indikatoren von Arbeitszufriedenheit (1988)
Borg, Ingwer;Zitatform
Borg, Ingwer (1988): Ein System kognitiver Indikatoren von Arbeitszufriedenheit. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 32, H. 4, S. 160-167.
Abstract
"Bezüglich der Zufriedenheitsurteile für die bekannten Arbeitsaspekte Kollegen, Bezahlung, Organisation und Leitung, Vorgesetzter, Tätigkeit, Arbeitsbedingungen und Entwicklung wird hier ein System perzeptiver Indikatoren erprobt. Hierzu gehören die Variablen frühere Erwartungen bezüglich des Arbeitsaspektes, gegenwärtige und für die Zukunft antizipierte Anstrengungen zur Verbesserung der Situation, wahrgenommene Situationskontrolle, subjektive Abhängigkeit der Outcomes von der Person selbst oder von der Organisation, und wahrgenommener gegenwärtiger und zukünftiger Realitätsdruck. Wie eine Untersuchung an 152 Mitarbeitern eines Industriebetriebes für Feinmechanik und Optik zeigt, sind alle Variablen valide Prädikatoren von globaler und besonderer Arbeitszufriedenheit. In der Korrelationsstruktur aller 58 Variablen lassen sich die Variablen-Typen voneinander perfekt statistisch diskriminieren; nur die früheren Erwartungen und die Zufriedenheits-Ratings sind untrennbar vermischt. Implikationen für Theorie und Messung von Arbeitszufriedenheit werden diskutiert." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Erkenntnisstand, Probleme und praktischer Nutzen der Arbeitszufriedenheitsforschung (1987)
Gawellek, Ulrich;Zitatform
Gawellek, Ulrich (1987): Erkenntnisstand, Probleme und praktischer Nutzen der Arbeitszufriedenheitsforschung. (Beiträge zur Gesellschaftsforschung 07), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 349 S.
Abstract
"In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Entscheidungshilfe die Arbeitszufriedenheitsforschung der Praxis bei der Verfolgung des mittel- oder unmittelbaren Ziels Erhöhung der Arbeitszufriedenheit (AZ) bereitstellt. Kapitel 2 befaßt sich mit den verschiedenen Verwendungsweisen des Terminus AZ und mit der Abgrenzung gegen verwandte Begriffe. Ausgehend von dem auf einem Soll-Ist-Vergleich basierenden begrifflichen Minimalkonsens werden sodann an einem Rahmenmodell Kernprobleme der AZ-Forschung aufgezeigt. In Kapitel 3 geht es um die Messung der AZ. Zunächst werden einige strukturierte AZ-Meßinstrumente vorgestellt. Hierauf folgt eine ausführliche Diskussion der Validitätsproblematik. Anhand dreier spezifischer Kriterien wird abschließend der praktische Nutzen der AZ-Meßverfahren erörtert. Unabhängig davon, ob AZ ein unmittelbares oder mittelbares Unternehmensziel darstellt, ist man zu ihrer Erhöhung auf die Kenntnis von AZ-Determinanten angewiesen. Diese kommen in den Kapiteln 4 und 5 zur Sprache. Vor dem Hintergrund der Frage nach den für das AZ-Urteil relevanten Bewertungsstandards werden in Kapitel 4 die wichtigsten theoretischen Ansätze zur Erklärung der AZ kritisch beleuchtet. Anschließend erfolgen Ausführungen zu den dem AZ-Urteil zugrunde liegenden kognitiven Prozessen. Der potentiellen AZ-Determinante Arbeitsinhalt wird anhand des 'job characteristics' in Kapitel 5 nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitswerte, Arbeitsplatzrealität und Arbeitszufriedenheit: ein Beitrag zum Problem der Anspruchsgewichtung bei der Erklärung von Arbeitszufriedenheit (1986)
Habich, Roland;Zitatform
Habich, Roland (1986): Arbeitswerte, Arbeitsplatzrealität und Arbeitszufriedenheit. Ein Beitrag zum Problem der Anspruchsgewichtung bei der Erklärung von Arbeitszufriedenheit. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 15, H. 4, S. 278-294. DOI:10.1515/zfsoz-1986-0404
Abstract
"Ansprüche, die Arbeitnehmer an ihre berufliche Tätigkeit richten, werden in der Arbeitszufriedenheitsforschung zwar dokumentiert, aber selten dazu herangezogen, um Arbeitszufriedenheit zu erklären. Mit den Daten des Wohlfahrtssurveys 1980 wird in der Arbeit die These aufgenommen, daß Arbeitszufriedenheit auch als Ergebnis eines indiviuellen Bewertungsprozesses zu verstehen ist, in dem Anspruch und Realität miteinander verglichen werden. Ein zentrales Problem beim empirischen Nachweis der Anspruchsgewichtung liegt in der Handhabung der Multikollinearität. Die Arbeit zeigt eine Möglichkeit auf, diese Schwierigkeit praktikabel zu umgehen. Der vorgeschlagene Lösungsweg mündet methodisch in ein 'threshold-model' ein, das die Wechselwirkung zwischen beruflichen Ansprüchen und Arbeitsplatzrealität auf die abhängige Arbeitszufriedenheit zusammen abschätzt. Inhaltlich bietet sich damit aber auch ein Verfahren an, die Relevanz und die spezifischen Auswirkungen beruflicher Ansprüche bei verschiedenen Statusgruppen miteinander anschaulich zu vergleichen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit - ein Artefakt?: eine Kritik der Arbeitszufriedenheitsforschung (1985)
Büssing, Andre;Zitatform
Büssing, Andre (1985): Arbeitszufriedenheit - ein Artefakt? Eine Kritik der Arbeitszufriedenheitsforschung. (Forschungsberichte aus dem Fachbereich Psychologie der Universität Osnabrück 47), Osnabrück, 68 S.
Abstract
"Es geht um die Validität der Theorie und Meßmethoden der bisherigen Arbeitszufriedenheitsforschung. Die kritische Analyse basiert auf vorhandener Literatur. Der Mangel bisheriger Forschung besteht in der Vernachlässigung von Entfremdungseinflüssen und widersprüchlicher Arbeitsrealitäten, die sich aus objektiven und subjektiv wahrgenommenen ergeben. Beide Faktoren sind in das Ergebnis Arbeitszufriedenheit als Produkt eines Wechselwirkungsprozesses einer Person-Arbeitssituation mit Hilfe einer quantitativ-qualitativen Messung, unter Beachtung resignativer Einstellungswirkung einzubeziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit: Kraft durch Freude oder Euphorie im Unglück?: ein Sammelreferat (1985)
Neuberger, Oswald;Zitatform
Neuberger, Oswald (1985): Arbeitszufriedenheit: Kraft durch Freude oder Euphorie im Unglück? Ein Sammelreferat. In: Die Betriebswirtschaft, Jg. 45, H. 2, S. 184-206.
Abstract
"Es wird ein Überblick über den gegenwärtigen Stand der Forschung zur Arbeitszufriedenheit (AZ) gegeben, indem die hauptsächlichen Problemfelder der aktuellen Diskussion referiert und kommentiert werden. Dabei wird eingegangen auf Fragen der Definition von AZ (vor allem ihre Abgrenzung zur Lebens- und Personzufriedenheit und die Schwierigkeit, zwischen Einzel- und Gesamtzufriedenheit zu differenzieren)), auf implizite AZ-Theorien, auf meßtheoretische Probleme und auf Befunde zu Bedingungen und Konsequenzen von AZ. Es wird deutlich, daß die AZ-Forschung bislang mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet hat. Der theoretische Status des AZ-Begriffs und seine Abgrenzung zu benachbarten Konzepten (z.B. Organisationsklima, Arbeitsorientierung) sind umstritten; es gibt eine große Zahl von ad hoc entwickelten hochstrukturierten Meßverfahren, während die qualitative Erforschung vernachlässigt wird; die Eindimensionalität des Konzepts ist fragwürdig geworden; die typologische Differenzierung hat keine wesentlichen Fortschritte gemacht; zahllosen Einzeluntersuchungen steht kein wesentlicher theoretischer Erkenntniszuwachs gegenüber; die Ansätze zur ideologischen Reflexion von AZ häufen sich." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit: ein Beitrag zur Modellentwicklung (1985)
Söhner, Wolfgang;Zitatform
Söhner, Wolfgang (1985): Arbeitszufriedenheit. Ein Beitrag zur Modellentwicklung. (Dokumentation Arbeitswissenschaft 15), Köln: Schmidt, 201 S., Anhang.
Abstract
Arbeitszufriedenheit ist ein Konstrukt, das sich nicht direkt beobachten läßt, sondern aus operationalisierbaren Einflußvariablen durch Konstruktion eines Modells abgeleitet werden muß. Der Autor rekonstruiert und überprüft den Formalansatz zur Messung der handlungsorientierten Arbeitszufriedenheit von Rühl.
"Der erste Hauptteil der Arbeit befaßt sich ausführlich mit Methoden zur Modellentwicklung. Nach dem Abschnitt Variablenauswahl, der ein Literaturstudium zum Thema "Außenkriterien der Arbeitszufriedenheit" beinhaltet, wird im zweiten Abschnitt eine neue Möglichkeit vorgestellt, synergetische Wechselwirkungen zwischen Einflußvariablen zu formalisieren. Diese Idee wird im theoretischen Teil zu einer Meßmethode weiterentwickelt, die es ermöglicht, den Beitrag einzelner Variablen zur Arbeitszufriedenheit zu quantifizieren.Mit Hilfe der multiplen Regressionsanalyse wird ein Gesamtmodell der Arbeitszufriedenheit konstruiert.
Im zweiten Hauptteil der Arbeit erfolgt eine Übertragung des theoretischen Wissens auf zielgruppenspezifische Gegebenheiten. Die zielgruppenspezifische Modellkonstruktion ergab unterschiedliche Formalmodelle, die die Zielgruppensituation plausibel reflektieren. Da aus diesen Modellen gruppenspezifische Einflüsse herausgefiltert sind, liegen sie wesentlich näher am Kurvenverlauf der Arbeitszufriedenheitsfunktion als die Zielgruppenwerte, die mit dem Gesamtmodell berechnet wurden." (IAB2) -
Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit: ein interessiertes Mißverständnis (1982)
Meyer, Wolf-Hartwig;Zitatform
Meyer, Wolf-Hartwig (1982): Arbeitszufriedenheit. Ein interessiertes Mißverständnis. (Studien zur Sozialwissenschaft 53), Opladen: Westdeutscher Verlag, 215 S.
Abstract
"Arbeitszufriedenheit - gibt's die überhaupt? Es gibt sie sicher als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung, und deshalb geht es in diesem Buch weniger um die ideologischen Verbrämungen, die diesem Begriff in der alltäglichen Diskussion anheften, sondern um die Reduktion, die der 'Arbeitszufriedenheit' widerfahren, wenn sie 'wissenschaftlich' erforscht wird. Reduktionen und Verzerrungen, die nicht auf einen Mangel an gängiger Wissenschaft, sondern gerade auf deren konsequenten Einsatz zurückzuführen sind. Diese Defizite werden besonders dann deutlich, wenn dem theoretischen kalkulatorischen Umgang mit 'Arbeitszufriedenheit' die historische Entwicklung des Versuchs gegenübergestellt wird, den Arbeiter praktisch kalkulierbar zu machen, beginnend mit einer Kalkulation seiner Arbeitskraft und vorläufig endend bei seiner emotionalen Arbeitsbereitschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The Happy Worker: An Analysis of Education and Occupational Differences in determinants of Job Satisfaction (1980)
Gruenberg, Barry;Zitatform
Gruenberg, Barry (1980): The Happy Worker: An Analysis of Education and Occupational Differences in determinants of Job Satisfaction. In: American Journal of Sociology, Jg. 86, H. 2, S. 247-271.
Abstract
"Two types of explanation for the generally high level of job satisfaction reported by workers holding manual or routine jobs are distinguished on the basis of the degree to which they emphasize the values and needs of such workers as opposed to relying upon the worker's accommodation to limited job opportuni ties. The former, "dispositional," approach involves theoretical assumptions compatible with a Durkheimian social theory; the "situational" approach is characteristic of a more Marxian set of theoretical assumptions. Data from a national sample of workers are analyzed to show that perceived intrinsic and extrinsic sources of satisfaction have powerful effects on overall job satisfaction irrespective of educational background and that intrinsic satisfaction is a powerful determinant of overall satisfaction among members of all occupational groups, while extrinsic sources of satisfaction vary in importance among different groups. Extrinsic satisfaction is shown to be much more important as a determinant of overall satisfaction among unskilled, semiskilled, and clerical workers than it is among skilled and professional workers, a finding that is interpreted as reflecting the differential in opportunities for intrinsic satisfaction associated with each group. More generally, the finding support the Marxian rather than the Durkheimian model." ((en))
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Literaturhinweis
Messung und Analyse von Arbeitszufriedenheit. Erfahrungen mit dem "Arbeitsbeschreibungsbogen (ABB)" (1978)
Neuberger, Oswald; Allerbeck, Mechthild;Zitatform
Neuberger, Oswald & Mechthild Allerbeck (1978): Messung und Analyse von Arbeitszufriedenheit. Erfahrungen mit dem "Arbeitsbeschreibungsbogen (ABB)". (Schriften zur Arbeitspsychologie Nr. 26), Stuttgart: Hogrefe und Huber, 224 S.
Abstract
Ausgehend von der Definition "Arbeitszufriedenheit ist die kognitiv-evaluative Einstellung zur Arbeitssituation" diskutieren die Autoren verschiedene Begründungen für die Messung von Arbeitszufriedenheit und stellen Aufbau und Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung der Arbeitszufriedenheit dar. Bei der empirischen Überprüfung dieses Fragebogens wurden Daten von mehr als 7000 Personen in über 20 Organisationen erhoben und ausgewertet. Validitäts-Studien ergeben nach Meinungen der Autoren, daß der ABB als objektives, zuverlässiges und valides Instrument für die Erfassung der Zufriedenheit mit den wichtigsten Aspekten der Arbeitssituation angesehen werden kann."
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Literaturhinweis
Work Values and Job Rewards: A Theory of Job Satisfaction (1977)
Kalleberg, Arne L.;Zitatform
Kalleberg, Arne L. (1977): Work Values and Job Rewards: A Theory of Job Satisfaction. In: American Sociological Review, Jg. 42, H. 1, S. 124-143.
Abstract
"This paper attempts to develop a theory of job satisfaction which incorporates differences in work values and perceived job characteristics as key ecplanatory variables. It empirically examines the relationship between job satisfaction and the work values and job rewards associated with six dimensions of work-intrinsic convenience, financial, relations with co-workers, career opportunities and resource adequacy. It is found that work values have independent effects on job satisfaction. The extent to which workers are able to obtain perceived job rewards is conceptualized to be a function of their degree of control over their employment situations. The paper also seeks to develop a framework which links the variation in the job satisfactions of workers to the factors that influence the degree of their control over the attainment of job rewards in American society. The analyses in this paper are based on data from the 1972-73 Quality of Employment Survey." ((en))
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Literaturhinweis
Job satisfaction and quality of working life: A reassessment (1977)
Taylor, James C.;Zitatform
Taylor, James C. (1977): Job satisfaction and quality of working life: A reassessment. In: Journal of occupational psychology, Jg. 50, H. 4, S. 243-252.
Abstract
The usefulness of job satisfaction measures in assessing job characteristics and in improving quality of working life is problematic. Public opinion polls and organizational surveys have shown high and stable levels of job satisfaction for many years, while signs of employee frustration and alienation have been increasing. Closer examination of this paradoxical finding leads to the conclusion that, whatever rigorous job satisfaction surveys are measuring, it is not the information needed to modify jobs and work in order to reduce employee frustration. To overcome flaws in the measurement of satisfaction for this purpose employees themselves need to be more involved in the measurement process. Recent experience with employee participation in action research on quality of working life is noted, and the extension and furtherance of this model is proposed."
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit in der Wohlstandsgesellschaft. Beitrag zur Diagnose der Theoriesprachenvielfalt betriebspsychologischer und industriesoziologischer Forschung (1977)
Walter-Busch, Emil;Zitatform
Walter-Busch, Emil (1977): Arbeitszufriedenheit in der Wohlstandsgesellschaft. Beitrag zur Diagnose der Theoriesprachenvielfalt betriebspsychologischer und industriesoziologischer Forschung. (Veröffentlichungen der Hochschule St. Gallen für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Schriftenreihe Kulturwissenschaft 2), Bern: Haupt, 306 S.
Abstract
" Der ... Arbeit wurden die folgenden drei Zielsetzungen zugrundegelegt: 1. Vermittlung eines Gesamtüberblicks über sozialwissenschaftliche Forschungsbeiträge zum Thema "Arbeitszufriedenheit in der Wohlstandsgesellschaft"; 2. Darlegung aktueller Hauptprobleme der themenrelevanten Forschung anhand exemplarischer Analysen einzelner Untersuchungsberichte; 3. Klärung der Herkunft, der Ursachen und Konsequenzen der unübersichtlichen Theoriesprachenvielfalt in der modernen Arbeitszufriedenheitsforschung."
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Literaturhinweis
Zur empirischen Untersuchung verschiedener Formen von Arbeitszufriedenheit (1976)
Bruggemann, Agnes;Zitatform
Bruggemann, Agnes (1976): Zur empirischen Untersuchung verschiedener Formen von Arbeitszufriedenheit. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 30, H. 2, S. 71-74.
Abstract
"Aus einem Konzept zur Unterscheidung verschiedener Formen von Arbeitszufriedenheit wurden Programmfragen für empirische Untersuchungen abgeleitet. Es folgte die Darstellung eines Operationalisierungsversuchs in einem standardisierten Fragebogen und der damit erhobenen Daten zweier Untersuchungen. Die kleinere Zahl der Unzufriedenen und die große Gruppe der Arbeitszufriedenen konnten hinsichtlich ihrer Artikulation verschiedener Formen der Einstellung differenziert werden. Es ergaben sich Unterschiede zwischen Untersuchungsgruppen mit unterschiedlichen Arbeitsaufgaben sowie hinsichtlich Geschlecht, Alter, Ausbildung und Einkommen. Die Ergebnisbeispiele zeigten, daß die komplexe Fragestellung auch in der standardisierten schriftlichen Befragung sinnvoll angegangen werden kann. Auf einen neukonzipierten 17-Item-Fragebogen zum Thema wurde hingewiesen."
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Literaturhinweis
Der Arbeits-Beschreibungs-Bogen: ein Verfahren zur Messung von Arbeitszufriedenheit (1976)
Neuberger, Oswald;Zitatform
Neuberger, Oswald (1976): Der Arbeits-Beschreibungs-Bogen. Ein Verfahren zur Messung von Arbeitszufriedenheit. (Problem und Entscheidung 15), München, 129 S.
Abstract
"Die ... Arbeit berichtet über die Erfahrungen mit der revidierten Form des "Arbeits-Beschreibungs-Bogens", dessen Entwicklung in einem vorausgegangenen Heft (Nr. 13, Neuberger 1975) dargestellt wurde. Nach einer Auseinandersetzung mit verschiedenen Ansätzen zur Definition von "Arbeitszufriedenheit" werden Inhalt und Aufbau des ABB begründet. Im Anschluß daran werden die Ergebnisse von insgesamt 8 Studien (Gesamt-N = 3149) diskutiert, in denen der ABB überprüft wurde." "Die Untersuchungen führen zu einer geringfügigen Revision des ABB, der sich als zuverlässiges und differenzierendes Maß für die Einstellung zu verschiedenen Bereichen der Arbeitsituation bewährt hat."
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit (1975)
Bruggemann, Agnes; Groskurth, Peter; Ulich, Eberhard;Zitatform
Bruggemann, Agnes, Peter Groskurth & Eberhard Ulich (1975): Arbeitszufriedenheit. (Schriften zur Arbeitspsychologie Nr. 17), Bern: Hogrefe und Huber, 180 S.
Abstract
Gegenüberstellung der verschiedenen Zufriedenheitstheorien. 1. Theoretische Zugänge zur Arbeitszufriedenheit (Diskussion des Begriffs "Arbeitszufriedenheit" zur Abgrenzung gegen ver wandte Konzepte, Darstellung der grundlegenden Ansätze zu einer Theorie der Arbeitszufriedenheit). 2. Empirische Ergebnisse zu den Determinanten der Arbeitszufrie denheit (Determinanten objektiver Merkmale der Arbeitssitua tion, Konkrete Determinanten von Arbeitszufriedenheit, Deter minanten subjektiver Standards). 3. Diskussion und Weiterführung der theoretischen Ansätze zur Arbeitszufriedenheit (Zur Theorie der Determinanten; Zur Theorie der Motivationsdynamik; Gesellschaftliche Aspekte der Arbeitszufriedenheit).
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Literaturhinweis
Convergent and Discriminant Validities of Corresponding Job Descriptive Index and Minnesota Satisfaction Questionnaire Scales. (1975)
Gillet, Bernard; Schwab, Donald P.;Zitatform
Gillet, Bernard & Donald P. Schwab (1975): Convergent and Discriminant Validities of Corresponding Job Descriptive Index and Minnesota Satisfaction Questionnaire Scales. In: Journal of applied psychology, Jg. 60, H. 3, S. 313-317.
Abstract
"The satisfaction scales pertaining to pay, promotion, supervision, and coworkers of the Job Descriptive Index (JDI) and Minnesota Satisfaction Questionnaire (MSQ) were obtained from 273 male and female production workers. Statistically significant convergent and discriminant validities were obtained using criteria specified by Campbell and Fiske and an analysis of variance model recommended by Kavanagh, McKinney, and Wolins. In a comparative sense, it was observed that higher convergent and discriminant validities were obtained in the present study than in a study by Evans testing the JDI and an ad hoc goal attainment instrument. Implications of the study for investigating substantive relationships between satisfaction and other constructs are discussed." ((en))
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Literaturhinweis
Erfahrungen mit der "Skala zur Messung der Arbeitszufriedenheit (SAZ)" (1975)
Neuberger, Oswald;Zitatform
Neuberger, Oswald (1975): Erfahrungen mit der "Skala zur Messung der Arbeitszufriedenheit (SAZ)". In: Psychologie und Praxis, Jg. 19, H. 2, S. 63-71.
Abstract
"An drei verschiedenen Stichproben (Gesamtumfang N=349) wurde die von Fischer & Lück entwickelte "Skala zur Messung der Arbeitszufriedenheit" überprüft. Die von den Autoren berichteten günstigen Werte hinsichtlich Schwierigkeit, Trennschärfe und Reliabilität konnten bestätigt werden. Die Faktorenanalysen bekräftigen ebenfalls die Konstruktionsabsicht der Autoren: es wird regelmäßig ein starker erster Faktor gefunden, der mit "allgemeiner affektiver Einstellung zur Arbeit und Chance zur Selbstverwirklichung" umschrieben werden kann. Die SAZ ist somit ein verläßliches Maß zur Bestimmung der globalen Gesamtzufriedenheit. Sie ist nicht geeignet zur Erfassung von Einzelaspekten. Die praktische 8-Item-Kurzskala kann ohne großen Informationsverlust an die Stelle der 37-Item-Langform treten."
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Literaturhinweis
Arbeitszufriedenheit als normatives Problem (1974)
Groskurth, Peter;Zitatform
Groskurth, Peter (1974): Arbeitszufriedenheit als normatives Problem. In: Arbeit und Leistung, Jg. 28, H. 11, S. 285-288.
Abstract
"Aus dem Ansatz des ersten Abschnittes wird deutlich, daß Arbeitszufriedenheit - als relativ geringe oder Null-Differenz von Ist- und Soll-Wert - unter sehr verschiedenen Bedingungen auftreten kann; komplexe Aufgaben - konfrontiert mit dem Anspruch auf Komplexität - können den gleichen Zufriedenheits-Effekt haben wie repetitive Teilarbeiten - konfrontiert mit entsprechend geringem Anspruchsniveau. Aus dem zweiten Abschnitt ergibt sich, daß die empirisch feststellbaren Ansprüche - abhängig von Sozialisationsprozessen - tatsächlich nennenswert variieren. Insofern wären verschiedene Ansprüche - solange sie zu 'identischer' Arbeitszufriedenheit führen - als gleich 'gut' zu beurteilen. Als drittes Moment muß in diesem Zusammenhang gesehen werden, daß - nach den vorliegenden Erhebungen - tatsächlich auch der Anteil der 'Zufriedenen' in den verschiedensten Arbeitsbereichen meist um 80 % oder mehr ausmacht".
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Literaturhinweis
Theorien der Arbeitszufriedenheit (1974)
Neuberger, Oswald;Zitatform
Neuberger, Oswald (1974): Theorien der Arbeitszufriedenheit. (Urban-Taschenbuch 507), Berlin: Kohlhammer, 194 S.
Abstract
"Dieses Buch gibt aus motivationspsychologischer Sicht einen Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand zum Thema "Humanisierung der Arbeit". Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Arbeitszufriedenheit, die als selbständiges Unternehmensziel aufgefaßt wird. Nach einer Einführung in die Begriffe und Theorien der Motivationspsychologie stellt Neuberger die wichtigsten Forschungsansätze im Bereich der Arbeitsmotivation dar (bedürfnisorientierte, anreiztheoretische, kognitive und humanistische Modelle). Er untersucht die unterschiedlichen Verwendungsweisen des Begriffs "Arbeitszufriedenheit" im Hinblick auf ihre empirische Begründung und praktische Anwendbarkeit, und schafft damit das Fundament für Maßnahmen zur Förderung der Arbeitszufriedenheit."
