Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Politischer Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Chancen der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand: Synthese (2018)
Böheim, Michael; Bock-Schappelwein, Julia;Zitatform
Böheim, Michael & Julia Bock-Schappelwein (2018): Politischer Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Chancen der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Synthese. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 12, S. 909-920.
Abstract
"Digitale Technologien stellen bestehende Marktmechanismen, wirtschaftspolitische Instrumente, Strukturen sowie ökonomische und soziale Interaktionen grundlegend in Frage. Während auf traditionellen Märkten den Preisen von Gütern und Dienstleistungen die zentrale Allokationsfunktion zukommt, wird der Konnex zwischen Preis und Wert in der datengetriebenen Ökonomie weitgehend aufgelöst. Die Ursache dafür liegt in der spezifischen Kostenstruktur, die durch hohe Fixkosten bei gleichzeitig äußerst niedrigen Grenzkosten (nahe Null) gekennzeichnet ist. Diese Kostenstruktur begünstigt die monetär (fast) kostenlose Skalierung digitaler Produkte und Dienstleistungen auf 'Plattformmärkten'. In der digitalen Ökonomie bildet die Verfügungsmacht über Daten den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Extremfall entstehen daraus (natürliche) Monopole. Auf der Grundlage von sechs Themenfeldanalysen (Makroökonomie, öffentlicher Sektor, Wettbewerb, Raum, soziale Sicherheit, Umwelt und Energie) werden die Erkenntnisse zu drei Metahypothesen verdichtet, die den Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand abstecken. Die durch digitale Daten bestimmte 'neue' Ökonomie, die Strukturbrüche mit sich bringt und sich in Extremen manifestiert, bedarf der politischen Gestaltung, um Wohlstand und Beschäftigung nachhaltig absichern zu können." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)
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Literaturhinweis
Schneller Internetzugang hilft Arbeitslosen bei der Jobsuche (2018)
Zitatform
Diegmann, André, Nicole Gürtzgen, Laura Pohlan & Gerard J. van den Berg (2018): Schneller Internetzugang hilft Arbeitslosen bei der Jobsuche. In: IAB-Forum H. 13.12.2018, o. Sz., 2018-12-04.
Abstract
"Das Internet als Massenmedium hat die Art und Weise, wie Arbeitgeber und Arbeitsuchende zusammenfinden, entscheidend verändert. Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein schneller Internetzugang in den ersten Jahren der Verbreitung des Breitbandinternets die Erfolgschancen der Jobsuche von Arbeitslosen in Deutschland verbessert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Measuring the competitive impact of the internet: Evidence from a natural experiment in broadband access (2018)
Gebhardt, Georg;Zitatform
Gebhardt, Georg (2018): Measuring the competitive impact of the internet. Evidence from a natural experiment in broadband access. In: International Journal of Industrial Organization, Jg. 57, S. 84-113. DOI:10.1016/j.ijindorg.2017.12.006
Abstract
"To identify the competitive effect of online competition, I exploit that consumers in some German municipalities lack broadband access due to legacy glass fibre cables. In these areas with reduced online competition, I find that offline employment in electronics retailing grows faster than in the control areas. I find no such differential for food retailing, where there is no online competition. Full broadband access reduces employment growth in electronics relative to food retailing by 1.1% per year from 1999 to 2007. I find no significant effect for book retailing, which is shielded from retail price competition by law." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Supplementary Data S1 - open access under CC BY licence -
Literaturhinweis
Do digital information technologies help unemployed job seekers find a job?: evidence from the broadband internet expansion in Germany (2018)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole, André Nolte, Laura Pohlan & Gerard J. van den Berg (2018): Do digital information technologies help unemployed job seekers find a job? Evidence from the broadband internet expansion in Germany. (IZA discussion paper 11555), Bonn, 59 S.
Abstract
"This paper studies effects of the introduction of a new digital mass medium on reemployment of unemployed job seekers. We combine data on high-speed (broadband) internet availability at the local level with individual register data on the unemployed in Germany. We address endogeneity by exploiting technological peculiarities in the network that affected the roll-out of high-speed internet. The results show that high-speed internet improves reemployment rates after the first months of the unemployment spell. This is confirmed by complementary analysis with individual survey data suggesting that online job search leads to additional formal job interviews after a few months in unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Die Hysterie ist übertrieben" - Das sagt ein Experte zur Jobangst in der Digitalisierung: Interview (2018)
Zitatform
Janssen, Simon & Martin Hogger (2018): "Die Hysterie ist übertrieben" - Das sagt ein Experte zur Jobangst in der Digitalisierung. Interview. In: Focus Online H. 27.07.2018, o. Sz., 2018-07-27.
Abstract
"Die Angst vieler Deutscher vor der Digitalisierung sei übertrieben, sagt Simon Janssen. Im Interview mit FOCUS Online spricht der Weiterbildungs-Experte des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung über den Wandel der Arbeit, Elon Musk und welche Fähigkeiten in Zukunft wichtig werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitale Regionen in Deutschland: Ergebnisse des IW-Regionalrankings 2018 (2018)
Kempermann, Hanno; Millack, Agnes;Zitatform
Kempermann, Hanno & Agnes Millack (2018): Digitale Regionen in Deutschland. Ergebnisse des IW-Regionalrankings 2018. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 1, S. 49-66. DOI:10.2373/1864-810X.18-01-03
Abstract
"Die digitale Transformation wandelt nicht nur die Unternehmenswelt, sondern sie wirkt sich auch auf die räumliche Entwicklung aus. Deshalb werden im diesjährigen thematischen Schwerpunkt des IW-Regionalrankings die digitalen Chancen von Regionen diskutiert. Es zeigt sich, dass die digitale Affinität von Unternehmen die wirtschaftliche Dynamik der Regionen beeinflusst. Die digital affinsten Regionen Deutschlands erzielen auch die besten Plätze im IW-Regionalranking 2018. Die am wenigsten digitalisierten Räume in Deutschland sind peripher gelegen. Gerade hier wäre eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur lohnend: Je schneller das Internet ist, desto digital affiner sind auch die Unternehmen vor Ort. Diese Affinität wirkt sich wiederum signifikant positiv auf die Dynamik aus. Ländliche Räume müssen sich also viel stärker um eine Breitbandinfrastruktur bemühen, um wirtschaftlichen Anschluss zu finden und attraktiv für Bürger und Unternehmen zu sein. Das IW-Regionalranking, das Niveau und Entwicklung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit berücksichtigt, liefert wichtige Informationen für die regional unterschiedlichen Stärken und bietet Hinweise, welche Maßnahmen erfolgversprechend sind, um wirtschaftliche Prosperität zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Breitbandverbindung, Digitalisierung und Arbeit 4.0 in den baden-württembergischen Betrieben und deren beschäftigungspolitische Implikationen: ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (Welle 2017) (2018)
Zitatform
Kleimann, Rolf (2018): Breitbandverbindung, Digitalisierung und Arbeit 4.0 in den baden-württembergischen Betrieben und deren beschäftigungspolitische Implikationen. Ein Bericht auf Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (Welle 2017). (IAW-Kurzberichte 2018,04), Tübingen, 60 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel liefert mit der Welle 2017 wesentliche Informationen zur Entwicklung der Digitalisierung in den Betrieben oder Dienststellen Baden-Württembergs. Die Befragung greift dabei mehrere eng zusammenhängende Sachverhalte auf. An erster Stelle ist die breitbandige Anbindung der Betriebe an das Internet zu nennen. Diese gilt als eine der zentralen Voraussetzungen für alle weiteren Schritte hin zur Digitalisierung. Anschließend werden die Betriebe nach der Anwendung diverser digitaler Technologien gefragt, die sie in einem weiteren Schritt hinsichtlich ihrer Relevanz für den eigenen Betrieb bewerten. Zuletzt sollen die Betriebe die möglichen Effekte der Digitalisierung auf ihren Betrieb abschätzen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und soziale Sicherheit (2018)
Mayrhuber, Christine; Bock-Schappelwein, Julia;Zitatform
Mayrhuber, Christine & Julia Bock-Schappelwein (2018): Digitalisierung und soziale Sicherheit. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 12, S. 891-897.
Abstract
"Der Einsatz digitaler Technologien verändert und flexibilisiert Arbeitsabläufe, Arbeitsformen und Entlohnungsstrukturen. Erwerbs- und Einkommensverläufe und damit auch die soziale Absicherung werden für die Betroffenen zunehmend unsicherer. Die Stärkung der Erwerbseinkommen in einkommenszentrierten Systemen und eine Anpassung der Finanzierungsgrundlagen an die neuen Arbeitsmarktentwicklungen sind Fragen, die im Zuge der Digitalisierung verstärkt in den Vordergrund treten." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)
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Literaturhinweis
The impact of broadband and other infrastructure on the location of new business establishments (2018)
Zitatform
McCoy, Daire, Sean Lyons, Edgar Morgenroth, Donal Palcic & Leonie Allen (2018): The impact of broadband and other infrastructure on the location of new business establishments. In: Journal of regional science, Jg. 58, H. 3, S. 509-534. DOI:10.1111/jors.12376
Abstract
"This paper analyzes the impact of broadband infrastructure, along with a range of other local characteristics such as motorways and other infrastructure, availability of human capital, and access to third-level educational facilities, on the location of new business establishments. The sample period spans the introduction and recent history of broadband in Ireland. The results indicate that the availability of broadband infrastructure is a significant determinant, but its effects may be mediated by the presence of sufficiently high human capital in an area." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Rethinking the concept of the "employee" in the age of digitalisation: a new relationship between work and legal protection (2018)
Mückenberger, Ulrich;Zitatform
Mückenberger, Ulrich (2018): Rethinking the concept of the "employee" in the age of digitalisation. A new relationship between work and legal protection. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 113), Düsseldorf, 43 S.
Abstract
"This paper aims to adopt the perspective of employers, trade unions and society at large in examining ways in which the status of 'employee' might change in a service and knowledge society. The traditional concept of the 'employee' is rooted in the capitalist industrial society - and this type of society, owing to the forces of globalisation and digitalisation, is no longer predominant. The point of departure is a critique of the core criterion of the prevailing concept of the employee: personal dependency. What we need is an up-to-date vision of both employees, within the dynamic nature and growing diversity of work in the digital age, and social protection not based on employment, but for workers as citizens." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fachkräftepolitik im digitalen Wandel: Gestaltungschance statt falscher Fatalismus (2018)
Rahner, Sven;Zitatform
Rahner, Sven (2018): Fachkräftepolitik im digitalen Wandel. Gestaltungschance statt falscher Fatalismus. In: W. Stadler (Hrsg.) (2018): Mehr als Algorithmen. Digitalisierung in Gesellschaft und Sozialer Arbeit, S. 96-103.
Abstract
"Aktuell zeigt sich, dass die Fachkräfte-, Digital- und Weiterbildungspolitik zahlreiche inhaltliche Schnittstellen aufweist und deren Zusammenhang Auswirkungen auf die Diskurslandschaft und Akteurskonstellation haben wird. Die durch Regierungsinitiativen unterlegte öffentliche Diskussion der Perspektiven einer 'Industrie 4.0' bzw. 'Arbeit 4.0' könnte auch den sozialpartnerschaftlichen Austauschprozessen in der Fachkräfte- und Weiterbildungspolitik neuen Auftrieb verleihen und politische Durchsetzungsspielräume erweitern. Dies gilt insbesondere dann, wenn künftige Fachkräftestrategien mit digitalen Qualifizierungsstrategien verzahnt werden.
Dieser Beitrag baut auf den Ergebnissen der Dissertationsschrift des Autors auf." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Implikationen der Digitalisierung für den öffentlichen Sektor (2018)
Zitatform
Schratzenstaller, Margit (2018): Implikationen der Digitalisierung für den öffentlichen Sektor. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 12, S. 863-869.
Abstract
"Der digitale Wandel betrifft den öffentlichen Sektor in vielfacher Hinsicht. Er kann aus makroökonomischer Perspektive den Handlungsspielraum des Staates vergrößern, wenn er zusätzliches Wachstum bewirkt. Aus struktureller Perspektive sind in vielen Bereichen Ausmaß und konkrete Ausprägung der digitalisierungsbedingten Effekte noch nicht absehbar. Jedenfalls sind von der Nutzung digitaler Technologien mit großer Wahrscheinlichkeit durchaus bedeutende Effekte für den öffentlichen Sektor zu erwarten, sodass eine vertiefte theoretische wie empirische Auseinandersetzung mit diesem gesamten Themenkomplex dringend geboten erscheint." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)
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Literaturhinweis
Digitale Basisinfrastrukturen für die Wirtschaft 2025 - Handlungsbedarf und Weichenstellungen für Politik und Unternehmen. Tagungsband (2018)
Schuster, Sigurd; Neuburger, Rahild; Dowling, Michael;Zitatform
Schuster, Sigurd (2018): Digitale Basisinfrastrukturen für die Wirtschaft 2025 - Handlungsbedarf und Weichenstellungen für Politik und Unternehmen. Tagungsband. München, 177 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert die Wertschöpfungsstrukturen nahezu aller Branchen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der unterschiedlichen Industriezweige und letztlich der gesamten Volkswirtschaft sicherzustellen, sind differenzierte IKT-Dienste und zu deren Realisierung ein substantieller Ausbau der digitalen Infrastrukturen in Deutschland unerlässlich. Auf der Fachkonferenz 'Digitale Basisinfrastrukturen für die Wirtschaft 2025' im Juni 2017 in München erörterte der MÜNCHNER KREIS mit rund 70 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, wo dringender Handlungsbedarf für Politik und Unternehmen besteht und welche Weichenstellungen erfolgen müssen. Dieser Konferenzband fasst die Vorträge und Diskussionen der Fachkonferenz zusammen und zeigt wichtige Perspektiven für den zukünftigen Handlungsbedarf auf." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mehr als Algorithmen: Digitalisierung in Gesellschaft und Sozialer Arbeit (2018)
Stadler, Wolfgang;Zitatform
(2018): Mehr als Algorithmen. Digitalisierung in Gesellschaft und Sozialer Arbeit. (Theorie und Praxis der sozialen Arbeit. Sonderband 2018), Weinheim: Beltz Juventa, 158 S.
Abstract
"Haben technologische Entwicklungen die Menschen bereits fest im Griff oder sollen sie künftig den Menschen im Griff haben? Ist die oft dahinterstehende ökonomische Logik so dominant, dass die sozialen Konsequenzen (wachsende soziale Ungleichheit) in Kauf genommen werden? Inwieweit werden die sozial-, bildungs- und gesellschaftspolitischen Folgen und Herausforderungen der Digitalisierung ernst genommen und nicht auf die Frage von Kupfer- oder Glasfaserkabel reduziert? Diese und andere Fragen werden mit Blick auf die Folgen der Digitalisierung für die Gesellschaft und die Soziale Arbeit von den Autorinnen und Autoren im aktuellen TUPSonderband analysiert und diskutiert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Homo Laborans Digitalis: Reflexionen über neue digitale Arbeitswelten (2018)
Stampfl, Nora S.;Zitatform
Stampfl, Nora S. (2018): Homo Laborans Digitalis. Reflexionen über neue digitale Arbeitswelten. (Die Graue Reihe 72), Zug: Die Graue Edition, 322 S.
Abstract
"Stets prägten Technisierungsprozesse die Rahmenbedingungen des Arbeitens. Dennoch ist ein frischer Blick auf das Konzept von Arbeit angeraten. Dabei fällt auf, dass in einer von Technik durchzogenen und durch Technik konstituierten Arbeitswelt Technik hochgradig ambivalent in Erscheinung tritt. Als Kehrseite der technikeuphorisch in Aussicht gestellten Chancen und Freiheiten des Einzelnen zeigt sich eine Vielzahl neuer Widersprüche. Paradigmatisch steht homo laborans digitalis für das moderne 'Arbeitstier', das ortlos und vereinzelt im 'Global Village', gesichtslos als Teil einer amorphen Internetcrowd, ohne Anfang und Ende, sich verhaltend statt handelnd seiner Tätigkeit nachgeht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
BIBB-Kongress 2018: für die Zukunft lernen: Berufsbildung von morgen - Innovationen erleben: am 7. und 8. Juni 2018 in Berlin. Dokumentation (2018)
Abstract
"'Welche Antworten bietet die berufliche Bildung, um die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft zu meistern? Welche zukunftsweisenden Programme, Projekte und Initiativen kann sie benennen? Und welche Gestaltungskonzepte für die Praxis müssen entwickelt werden, um Berufsbildung weiterhin attraktiv und flexibel gestalten zu können? Diese und weitere Leitfragen stehen im Mittelpunkt des 8. Berufsbildungskongresses des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Vorwort und Kongresseröffnung von Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), zum Thema: 'Herausforderungen für die Berufsbildung'.
Forum I: 'Berufsbildung 4.0: Aus- und Weiterbildung im digitalen Zeitalter' - Einführungsreferat: Gert Zinke, Bundesinstitut für Berufsbildung; Koreferat: Monika Hackel, Bundesinstitut für Berufsbildung.
Forum II: 'Lernorte mit Zukunft: Kooperativ und digital' - Einführungsreferat: Michael Heister, Bundesinstitut für Berufsbildung; Koreferat: Detlef Buschfeld, Universität zu Köln.
Forum III: 'Work-based Learning: Berufliche Kompetenz in Europa und der Welt' - Einführungsreferat: Birgit Thomann, Bundesinstitut für Berufsbildung.
Forum IV: 'Schule und dann: Duale Berufsausbildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit' - Einführungsreferat: Kim-Maureen Wiesner, Bundesinstitut für Berufsbildung; Koreferat: Dorothea Engelmann, Bundesagentur für Arbeit.
Forum V: 'Migration und Integration: Der Beitrag beruflicher Bildung' - Einführungsreferat: Katharina Kanschat, Bundesinstitut für Berufsbildung.
Forum VI: 'Gesundheit und Pflege: Perspektiven für die berufliche Bildung' - Einführungsreferat: Claudia Böcker, Bundesinstitut für Berufsbildung; Koreferat: Anita Milolaza, Gunther Spillner, Bundesinstitut für Berufsbildung." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Broadband in the labor market. Ihe impact of residential high-speed internet on married women's labor force participation (2017)
Dettling, Lisa J.;Zitatform
Dettling, Lisa J. (2017): Broadband in the labor market. Ihe impact of residential high-speed internet on married women's labor force participation. In: ILR review, Jg. 70, H. 2, S. 451-482. DOI:10.1177/0019793916644721
Abstract
"The author investigates how high-speed home Internet use has affected labor supply. Using an instrumental variables strategy that exploits cross-state variation in supply-side constraints to residential broadband Internet access, she finds that exogenously determined high-speed Internet use leads to a 4.1 percentage point increase in labor force participation for married women. No corresponding effect is found for single women or men. Among married women, the largest increases in participation are found among college-educated women with children. Supplemental analyses suggest that Internet use for telework and saving time in home production explains the increase in participation. The results suggest that home Internet facilitates work-family balance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The effect of broadband internet on establishments' employment growth: evidence from Germany (2017)
Zitatform
Stockinger, Bastian (2017): The effect of broadband internet on establishments' employment growth: evidence from Germany. (IAB-Discussion Paper 19/2017), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Dieser Artikel untersucht die Wirkungen der lokalen Verfügbarkeit von Breitband-Internet auf das Beschäftigungswachstum in Betrieben. Es werden Daten aus Deutschland für den Zeitraum 2005-2009 genutzt, als Breitband-Internet in den ländlichen Regionen Westdeutschlands und weiten Teilen Ostdeutschlands eingeführt wurde. Zudem werden verschiedene technische Hürden des Breitbandausbaus genutzt, um exogene Varianz in der lokalen Verfügbarkeit von Breitband-Internet zu erhalten. Die Ergebnisse legen nahe, dass der Breitband-Ausbau einen positiven Effekt auf das Beschäftigungswachstum in westdeutschen Dienstleistungsbetrieben hatte, im westdeutschen Industriesektor hingegen einen negativen Effekt. Dieses Ergebnismuster geht einher mit deutlichen positiven Effekten in wissens- und computerintensiven Branchen. Dies legt nahe, dass die genannten Effekte auf die tatsächliche Nutzung von Breitband-Internet im Produktionsprozess zurückgehen und dass Betriebe in den jeweiligen Sektoren komplementär zu Breitband Beschäftigung aufbauen, beziehungsweise den Beschäftigungsaufbau verlangsamen. Für Ostdeutschland werden keine signifikanten Effekte auf betriebliches Beschäftigungswachstum gefunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mobiles Arbeiten (2016)
Altun, Ufuk;Zitatform
Altun, Ufuk (2016): Mobiles Arbeiten. In: Betriebspraxis und Arbeitsforschung H. 228, S. 29-31.
Abstract
"Mobiles Arbeiten gehört heute bereits für viele Betriebe und Beschäftigte zum Alltag. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien und die daraus resultierende Möglichkeit, Arbeiten in verstärktem Maße an verschiedenen Arbeitsorten und zu verschiedenen Arbeitszeiten erledigen zu können, führen zu einer Entkopplung vom klassischen starren betrieblichen Arbeitsort. Mobile Endgeräte wie Notebooks, Smartphones und Tablet-Computer sowie die Verfügbarkeit schneller Breitbandnetze ermöglichen es, an nahezu jedem Ort zu arbeiten und dabei mit anderen in Kontakt zu bleiben. Zeitliche und räumliche Dimensionen dieser Flexibilität eröffnen Betrieben und Beschäftigten neue Wege, Beruf und Privatleben besser zu vereinbaren, die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu erhöhen sowie qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu binden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment protection, innovation and the labor market (2016)
Zitatform
Bastgen, Andreas (2016): Employment protection, innovation and the labor market. München, 156 S.
Abstract
"This dissertation analyzes how employment protection legislation (EPL) and technological change affect the labor market. EPL is a main institutional feature of the labor market. Typically, it is meant to provide job security to workers by restricting firms possibility to layoff workers. Technological change is widely recognized as key contributor to economic growth including the growth of real wages. However, as far as technological change is skill-biased unfavorable distributional side-effects may arise
- Employment Protection and the Market for Innovations
- Does the Effect of Employment Protection Depend on the Composition of Unemployment?
- Labor Market Consequences of Increased Broadband Availability - Evidence from German Micro Data" (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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