Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Mecklenburg-Vorpommern (Tabellenband) (2023)
Zitatform
Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Mecklenburg-Vorpommern (Tabellenband). Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Digitalisierung und ökologische Transformation gehen mit einer Änderung der Kompetenzanforderungen einher. Für die technischen Berufe in Mecklenburg-Vorpommern haben Buch et al. (2023a) eine Studie zu den in Stellenanzeigen formulierten Kompetenzanforderungen vorgelegt. Für die Berufe der Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT-Berufe) liegt ein entsprechender Tabellenband vor (Buch et al. 2023b). Der vorliegende nicht veröffentlichte Tabellenband ergänzt die genannten Publikationen um Kompetenzanforderungen in vier weiteren Berufsgruppen: Hochbau; Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag; Immobilienwirtschaft, Facility-Management; Werbung und Marketing. Bei der Dokumentation der Kompetenzanforderungen unterscheiden wir auch nach dem Anforderungsniveau der ausgeschriebenen Stellen. Zur Einordnung der Resultate verweisen wir auf die Studie von Buch et al. (2023a) für die technischen Berufe. Im Kapitel 2 beschreiben wir die Datenbasis und die Methodik der Analyse ausführlicher. In den Kapiteln 3 bis 6 erfolgt dann die detaillierte Darstellung der Kompetenzbedarfe in den einzelnen Berufsgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Schleswig-Holstein (Tabellenband) (2023)
Zitatform
Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Schleswig-Holstein (Tabellenband). Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Für die technischen Berufe in Schleswig-Holstein haben Buch et al. (2023a) eine Studie zu den in Stellenanzeigen formulierten Kompetenzanforderungen vorgelegt. Für die Berufe der Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT-Berufe) liegt ein entsprechender Tabellenband vor (Buch et al. 2023b). Der vorliegende nicht veröffentlichte Tabellenband ergänzt die genannten Publikationen um Kompetenzanforderungen in vier weiteren Berufsgruppen: Hochbau; Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag; Immobilienwirtschaft, Facility-Management; Werbung und Marketing. Bei der Dokumentation der Kompetenzanforderungen unterscheiden wir auch nach dem Anforderungsniveau der ausgeschriebenen Stellen. Zur Einordnung der Resultate verweisen wir auf die Studie von Buch et al. (2023a) für die technischen Berufe. Im Kapitel 2 beschreiben wir die Datenbasis und die Methodik der Analyse ausführlicher. In den Kapiteln 3 bis 6 erfolgt dann die detaillierte Darstellung der Kompetenzbedarfe in den einzelnen Berufsgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Hamburg (Tabellenband) (2023)
Zitatform
Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Michael Stops & Andrea Stöckmann (2023): Kompetenzanforderungen in ausgewählten Berufen – Ergebnisse aus dem Kompetenz-Kompass Hamburg (Tabellenband). Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Digitalisierung und ökologische Transformation gehen mit einer Änderung der Kompetenzanforderungen einher. Für die technischen Berufe in Hamburg haben Buch et al. (2023a) eine Studie zu den in Stellenanzeigen formulierten Kompetenzanforderungen vorgelegt. Für die Berufe der Informatik, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT-Berufe) liegt ein entsprechender Tabellenband vor (Buch et al. 2023b). Der vorliegende nicht veröffentlichte Tabellenband ergänzt die genannten Publikationen um Kompetenzanforderungen in vier weiteren Berufsgruppen: Hochbau; Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag; Immobilienwirtschaft, Facility-Management; Werbung und Marketing. Bei der Dokumentation der Kompetenzanforderungen unterscheiden wir auch nach dem Anforderungsniveau der ausgeschriebenen Stellen. Im Kapitel 2 beschreiben wir die Datenbasis und die Methodik der Analyse ausführlicher. In den Kapiteln 3 bis 6 erfolgt dann die detaillierte Darstellung der Kompetenzbedarfe in den einzelnen ausgewählten Berufsgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does artificial intelligence kill employment growth: the missing link of corporate AI posture (2023)
Zitatform
Bughin, Jacques (2023): Does artificial intelligence kill employment growth: the missing link of corporate AI posture. In: Frontiers in artificial intelligence, Jg. 6. DOI:10.3389/frai.2023.1239466
Abstract
"Introduction An intense debate has been on-going about how artificial intelligence (AI) technology investments have an impact on employment. The debate has often focused on the potential of AI for human task automation, omitting the strategic incentive for firms to cooperate with their workers as to exploit AI technologies for the most relevant benefit of new product and service innovation. Method We calibrate an empirical probit regression model of how changes in employment relate to AI diffusion, based on formalizing a game-theoretical model of a firm exploiting the twin role of AI innovation and AI automation for both absolute and competitive advantage. Results The theoretical game-theory prediction is that employment following AI technology adoption is not negative, and ultimately depends on how AI leads to new success in innovation, competition which defines the competitive reward of innovation and profit sharing between workers and firms. Our estimation, is based on a global survey of 3,000 large companies across 10 countries, demonstrates that a firm employment growth depends on two strategic postures, that is, the firm relative maturity of AI adoption as well as its relative bias toward AI-based product innovation. Discussion The contribution of this research is to highlight the twin role of firm and workers in shaping how technology will affect employment. AI in particular marries the potential of task automation with even more potential for expansion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ökonomische Effekte von ChatGPT (2023)
Zitatform
Buxmann, Peter & Anne Zöll (2023): Ökonomische Effekte von ChatGPT. In: Controlling & Management Review, Jg. 67, H. 5, S. 16-21. DOI:10.1007/s12176-023-1066-4
Abstract
Der Beitrag beleuchtet aus ökonomischer Perspektive die Auswirkungen des auf verschiedenen Algorithmen des maschinellen Lernens beruhenden Chatbots ChatGPT sowie die Potenziale einer Zusammenarbeit zwischen Menschen und Künstlicher Intelligenz. Die bei einer ökonomischen Bewertung der Nutzung digitaler Technologien unterschiedenen substitutiven Effekte (Kosten- sowie Zeiteinsparungen) und komplementären Effekte (Verbesserung der Qualität) lassen sich auch bei der Anwendung von ChatGPT und anderen Sprachmodellen feststellen. Referiert werden hierzu u.a. die Ergebnisse einer Studie des 'Massachusetts Institute of Technology (MIT), die die verschiedenen Anwendungsgebiete aufzeigt und die ökonomischen Vorteile quantifiziert. Entgegen der in der Öffentlichkeit geäußerten Befürchtung einer massiven Vernichtung von Arbeitsplätzen oder Horror-Szenarien durch unkontrollierbare Verselbständigungen der KI heben die Autoren eine andere Perspektive hervor: Die Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI (Stichwort 'hybride Intelligenz') kann die Entscheidungsfindung (etwa Strategie- und Kaufentscheidungen) beschleunigen und durch den gegenseitigen Austausch und das gegenseitige Lernen voneinander verbessern. Noch ist nicht das ganze Potenzial dieser 'Basistechnologie des 21. Jahrhunderts' zu ermessen, beispielhaft können aber schon heute die Anwendungsbereiche medizinische Diagnostik, Texterstellung und Softwareentwicklung genannt werden. (IAB)
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Literaturhinweis
The Fall of the Labor Income Share: the Role of Technological Change and Hiring Frictions (2023)
Zitatform
Carbonero, Francesco, Enzo Weber & Christian J. Offermanns (2023): The Fall of the Labor Income Share: the Role of Technological Change and Hiring Frictions. In: Review of Economic Dynamics, Jg. 49, S. 251-268., 2022-01-09. DOI:10.1016/j.red.2022.09.001
Abstract
"Die Veränderungen in der funktionalen Einkommensverteilung erhalten in der Forschung viel Aufmerksamkeit. Wir dokumentieren einen durchschnittlichen Rückgang des labour share (Anteil des Faktors Arbeit an der Einkommensverteilung) von 8 Prozentpunkten für acht europäische Länder und die USA zwischen 1980 und 2007. Wir untersuchen theoretisch und empirisch zwei Mechanismen: Substitution zwischen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Arbeit sowie Friktionen bei Beschäftigungsanpassungen. Wir finden, dass Substitution zwischen IKT und Arbeit wesentlich den Rückgang des labour share erklären kann. Wenn Arbeitsmarktfriktionen berücksichtigt werden, übernehmen diese allerdings einen Teil der Erklärungskraft. Insbesondere spielen Einstellungskosten in Europa eine größere Rolle als in den USA. Schließlich wird die Subsitutionselastizität zwischen IKT und Arbeit als Funktion institutioneller und struktureller Variablen modelliert und festgestellt, dass sie mit dem Anteil von Routine-Berufen positiv und mit dem Anteil hochqualifizierter Arbeiter negativ korreliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
frühere (möglw. abweichende) Version: IAB-Discussion Paper 28/2017 -
Literaturhinweis
Ringen um Handlungsfähigkeit in digitalen Arbeitswelten: Praxistheoretische Perspektiven auf soziale Probleme technologischen Wandels (2023)
Carstensen, Tanja;Zitatform
Carstensen, Tanja (2023): Ringen um Handlungsfähigkeit in digitalen Arbeitswelten. Praxistheoretische Perspektiven auf soziale Probleme technologischen Wandels. In: Soziale Probleme, Jg. 34, H. 2, S. 204-220. DOI:10.3262/sp2302204
Abstract
"Arbeit ist einer der gesellschaftlichen Bereiche, in denen die Digitalisierung bereits seit einigen Jahren markante Veränderungen mitevoziert hat. Der vorliegende Text untersucht Digitalisierung und die damit verbundenen sozialen Probleme als konkrete Praxis in unterschiedlichen Arbeitskontexten, insbesondere in den Dimensionen soziale Ungleichheiten, Fragmentierung und Stress. Es wird die Frage verfolgt, inwiefern dabei Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder erweitert wird. Auf der Grundlage empirischer Ergebnisse wird diskutiert, inwiefern das beobachtete Ringen um Handlungsfähigkeit als grundlegender Handlungsmodus digitalisierten Arbeitens betrachtet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Centaurus Verlag & Media)
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Literaturhinweis
Occupational Exposure to Capital-Embodied Technical Change (2023)
Zitatform
Caunedo, Julieta, David Jaume & Elisa Keller (2023): Occupational Exposure to Capital-Embodied Technical Change. In: The American economic review, Jg. 113, H. 6, S. 1642-1685. DOI:10.1257/aer.20211478
Abstract
"We study differences in exposure to factor-biased technical change among occupations by providing the first measures of capital-embodied technical change (CETC) and of the elasticity of substitution between capital and labor at the occupational level. We document sizable occupational heterogeneity in both measures, but quantitatively, it is the heterogeneity in factor substitutability that fuels workers' exposure to CETC. In a general equilibrium model of worker sorting across occupations, CETC accounts for almost all of the observed labor reallocation in the US between 1984 and 2015. Absent occupational heterogeneity in factor substitutability, CETC accounts for only 17 percent of it." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Obsolescence Rents: Teamsters, Truckers, and Impending Innovations (2023)
Zitatform
Cavounidis, Costas, Qingyuan Chai, Kevin Lang & Raghav Malhotra (2023): Obsolescence Rents: Teamsters, Truckers, and Impending Innovations. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 31743), Cambridge, Mass, 47 S.
Abstract
"We consider large, permanent shocks to individual occupations whose arrival date is uncertain. We are motivated by the advent of self-driving trucks, which will dramatically reduce demand for truck drivers. Using a bare-bones overlapping generations model, we examine an occupation facing obsolescence. We show that workers must be compensated to enter the occupation - receiving what we dub obsolescence rents - with fewer and older workers remaining in the occupation. We investigate the market for teamsters at the dawn of the automotive truck as an á propos parallel to truckers themselves, as self-driving trucks crest the horizon. As widespread adoption of trucks drew nearer, the number of teamsters fell, the occupation became 'grayer', and teamster wages rose, as predicted by the model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Automation, digitalization and decarbonization in the European automotive industry: a roadmap towards a just transition (2023)
Zitatform
Cetrulo, Armanda, Giovanni Dosi, Angelo Moro, Linnea Nelli & Maria Enrica Virgillito (2023): Automation, digitalization and decarbonization in the European automotive industry: a roadmap towards a just transition. (LEM working paper series / Laboratory of Economics and Management 2023,36), Pisa, 30 S.
Abstract
"This position paper outlines the characteristics of the trends at stake in affecting the twin transition in the European automotive industry, and the political economy of the actors behind such transition. We first describe the automation and digitalization processes in the automotive sector and their effects on employment. Possible scenarios are analysed, illustrating actual cases of electrification conversion of some European plants of the key OEMs companies as practical examples to understand the employment effects. We then consider the role of the regulatory push in fostering the transition of the automotive sector towards electrification, highlighting the non-neutrality of the process and the risk of a quite limited space for decarbonization. Finally, we discuss the space and capacity of trade unions' actions to orient the twin transition toward social and climate justice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Technological chance and growth regimes: Assessing the case for universal basic income in an era declining labour shares (2023)
Zitatform
Chrisp, Joe, Aida Garcia-Lazaro & Nick Pearce (2023): Technological chance and growth regimes: Assessing the case for universal basic income in an era declining labour shares. (FRIBIS discussion paper series 2023,1), Freiburg, 60 S.
Abstract
"In recent decades, most OECD countries have seen a significant decline in the labour share, as well as an increase in inequality. The decline in the labour share and the rise in inequality poses several problems for such countries, whether related to distributive justice, economic and social outcomes, such as deficient aggregate income and demand, or democratic politics. In this report, we focus on the role of technological change as a central driver of the decline in the labour share and explore its contingency: both across contexts and across definitions/operationalisations of technology. With respect to the latter, we distinguish between perspectives that place physical capital and investment in automation and ICT at the centre of technological change on the one hand, and the growth of the knowledge economy and intangible capital on the other. Meanwhile, following work by Baccaro and Pontusson (2016), and more recently Hassel and Palier (2021), we utilise the concept of 'growth regimes' to analyse how the effects of technology are mediated and moderated by national political-economic institutions. This approach allows us to test more nuanced arguments about the role of technological change in the decline in the labour share and to discuss the likely effects, and political feasibility, of policy solutions such as universal basic income (UBI) that are often advanced as an answer to increased automation and lower returns to labour. The following issues provide the basis for our research questions: 1. To what extent is technological change responsible for the decline in the labour share? 2. What is the role of growth regimes in moderating the effect of technology on the labour share? 3. Are results consistent across different conceptions and definitions of technological change? 4. What policy solutions are available to tackle these trends and issues? 5. Does technological change strengthen the case for and the feasibility of a universal basic income? This work builds on previous policy briefs and reports by the Institute for Policy Research (IPR) on UBI and technological change, namely the September 2019 report by Dr Luke Martinelli entitled 'Basic income, automation and labour market change' (Martinelli, 2019a). That report summarised the evidence regarding the effects of technology on labour markets and the case for UBI in such a light. Empirical analysis, however, focused on political economy questions concerning the political constituency for a UBI and policy trade-offs in design across EU countries using microsimulation analysis. Here, our empirical strategy is instead focused on questions about the effect of technology on the labour share, enabling us to re-pose the question of how a UBI could serve as a tool for combating growing inequality, income and demand deficiency, and labour market dysfunction in global economies. Future empirical research at the IPR will focus more comprehensively on the fifth and final research question above, namely estimating the macroeconomic effects of a UBI, including one funded using sovereign money. Next, we introduce three central ideas in the report - the decline in the labour share, technological change and growth regimes - before briefly outlining the consequences for policy debates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Nehmen uns Roboter die Jobs weg? (2023)
Dengler, Katharina;Zitatform
Dengler, Katharina (2023): Digitalisierung der Arbeitswelt: Nehmen uns Roboter die Jobs weg? In: Teach Economy H. 21.11.2023, 2023-11-10.
Abstract
"Befürchtungen vor einem massiven Beschäftigungsabbau im Zuge der Digitalisierung sind derzeit unbegründet. Herausforderungen bestehen nicht im Arbeitsplatzabbau, sondern in der sich stark verändernden Branchen- und Berufsstruktur. Insofern besteht die wichtigste zukünftige Herausforderung im Zuge der Digitalisierung in der Bildung bzw. Weiterbildung. Lebenslanges Lernen muss zu einer selbstverständlichen und dauerhaften Investition werden. Auf den ersten Blick liegt es dabei nahe, vor allem digitale Inhalte zu stärken. Da sich aber durch die Digitalisierung auch die Art und Weise des Arbeitens verändert wie z. B. in virtuellen Teams, werden zunehmend auch soziale Kompetenzen wie Kommunikationsstärke oder Empathie und fachübergreifende Kompetenzen wichtig. Entscheidend ist, dass junge Leute bei der Berufswahl entsprechend ihrer Interessen und Stärken handeln. Es wäre nicht ratsam, einen Beruf nur deshalb nicht zu ergreifen, weil in diesem Beruf einige Tätigkeiten durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzt werden könnten. Diese Berufe wird es ja weiterhin geben, vielleicht dann eben mit veränderten Tätigkeiten und Anforderungen. Die Berufswahl ist nur ein erster Schritt, der einen Möglichkeitsraum eröffnet. Denn die Wege sind für die kommenden Berufsgenerationen viel offener. So könnte es z. B. leichter werden, den Beruf zu wechseln, es könnten sich mehr Weiterentwicklungsmöglichkeiten ergeben und die Querverbindungen zwischen den Berufen zunehmen." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Dengler, Katharina; -
Literaturhinweis
Automation and the employment elasticity of fiscal policy (2023)
Ebeke, Christian H.; Eklou, Kodjovi M.;Zitatform
Ebeke, Christian H. & Kodjovi M. Eklou (2023): Automation and the employment elasticity of fiscal policy. In: Journal of macroeconomics, Jg. 75. DOI:10.1016/j.jmacro.2023.103502
Abstract
"This paper investigates whether automation (the use of industrial robots in production) makes fiscal policy less powerful for stimulating job creation. It posits that a fiscal stimulus will lead to fewer new jobs if the supplementary demand that it creates can be met by using more robots in production processes. Using data for 18 European countries over recent decades, including data on the use of industrial robots, our results show three main findings. First, the pace of automation for the average country in the sample has halved the sensitivity of employment to fiscal stimulus. Second, manufacturing industry employment reacts less to fiscal stimulus in the presence of rapid automation as the average substituability between labor and machines is relatively higher. Third, low-skill jobs as well as women employment are less sensitive to fiscal stimulus in the presence of rapid robot use. We conclude that the effectiveness of fiscal policy in expanding job creation faces an important challenge in a world undergoing structural changes such as the rapid pace of automation." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Strukturwandel in Baden-Württemberg (2023)
Zitatform
Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn & Rüdiger Wapler (2023): Strukturwandel in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2023), Nürnberg, 43 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2301
Abstract
"In diesem Bericht wird der Strukturwandel in der Berufslandschaft bzw. dem Anforderungsniveau, der bis 2040 erwartet wird, mit dem Strukturwandel im Zeitraum 1999 bis 2019 verglichen. Demnach hat sich der Strukturwandel in der Vergangenheit stärker vollzogen, als es für die Zukunft erwartet wird. Die größten Veränderungen im Hinblick auf die Berufe werden zukünftig einerseits im medizinischen Bereich und in IT-Berufen mit stark steigenden Beschäftigtenanteilen erwartet. Andererseits wird vor allem für den Metallbereich und die „Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe“ erwartet, dass ihre Beschäftigtenanteile zurückgehen. Es ist allerdings zu erwarten, dass in nahezu allen Berufen die Tätigkeiten, die ausgeübt werden, sich verändern werden. Darüber hinaus ist ein Trend hin zu höheren Anforderungsniveaus zu beobachten. Somit kann der Strukturwandel vor allen dann gelingen, wenn er durch viel (Weiter-)Bildung begleitet wird. Der Strukturwandel fiel von 1999 bis 2019 in den ostdeutschen Bundesländern stärker aus als in Westdeutschland. In Baden-Württemberg war der Wandel geringer ausgeprägt als im Durchschnitt in Deutschland und in Westdeutschland. Wird die individuelle berufliche Mobilität betrachtet, zeigt sich, dass rund 60 Prozent der (in 1999) unter 35-Jährigen, die 20 Jahre später noch beschäftigt sind, in einem anderen Beruf wie zu Beginn des Analysezeitraums arbeiten. D. h. der Strukturwandel wird zu einem wesentlichen Teil durch Berufswechsel während des Erwerbslebens geprägt. Einer der großen Trends auf dem Arbeitsmarkt ist die Digitalisierung. Hierbei zeigt sich, dass Beschäftigtenanteile von Berufen mit geringem Substituierbarkeitspotenzial eher zunehmen, während sie in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial überwiegend abnehmen. Dies führt mittel- bis langfristig dazu, dass tendenziell mehr Beschäftigte in Berufen arbeiten (bzw. Tätigkeiten ausüben), die anspruchsvoller sind, weil sie nur einen sehr geringen Routineanteil und dafür einen viel höheren Anteil an analytischen, kreativen, interaktiven und beratenden Tätigkeiten aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten: Künstliche Intelligenz und Software – Beschäftigte sind unterschiedlich betroffen (2023)
Zitatform
Fregin, Marie-Christine, Theresa Koch, Verena Malfertheiner, Pelin Özgül & Michael Stops (2023): Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten: Künstliche Intelligenz und Software – Beschäftigte sind unterschiedlich betroffen. (IAB-Kurzbericht 21/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2321
Abstract
"Künstliche Intelligenz (KI) und Software-Systeme ohne KI (Software) können die Ausübung verschiedenster Tätigkeiten beeinflussen. So könnten Tätigkeiten von Hochqualifizierten teilweise von KI übernommen werden, während ein Teil der Tätigkeiten in Berufen mit mittleren oder geringen Qualifikationsanforderungen eher durch den Einsatz von Software betroffen sein könnte. Ganze Berufe mit ihren vielfältigen Tätigkeiten können die Technologien aber nicht übernehmen - auch nicht dort, wo Fachkräfte dringend benötigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Relative Automatisierungspotenziale in Berufen mit unterschiedlichen Fachkräfteengpässen, nach drei Anforderungsniveaus
- Relative Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten in verschiedenen Branchen
- Relative Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten nach Anteil der weiblichen Beschäftigten
- Relative Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten nach Qualifikationsniveau der Beschäftigten
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Literaturhinweis
Digitalization is not gender-neutral (2023)
Zitatform
Genz, Sabrina & Claus Schnabel (2023): Digitalization is not gender-neutral. In: Economics Letters, Jg. 230. DOI:10.1016/j.econlet.2023.111256
Abstract
"Using unique linked employer-employee data for Germany and a matching approach, we provide novel insights on the individual-level employment effects of digitalization. We show that the first-time introduction of digital technology in an establishment affects women more strongly than men. This holds both in terms of lower days employed and higher days unemployed. We find that employment losses are largest for individuals conducting non-routine tasks, and again it is women who suffer the most. Our insights imply that digitalization is not gender-neutral, suggesting that it is important to avoid a gender bias in technological progress." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
The effect of automation technology on workers' training participation (2023)
Zitatform
Heß, Pascal, Simon Janssen & Ute Leber (2023): The effect of automation technology on workers' training participation. In: Economics of Education Review, Jg. 96, 2023-06-30. DOI:10.1016/j.econedurev.2023.102438
Abstract
"We use detailed survey data to study the influence of automation technology on workers’ training participation. We find that workers who are exposed to substitution by automation are 15 percentage points less likely to participate in training than those who are not exposed to it. However, workers who leave occupations that are highly exposed to automation increase their training participation, while those who enter them train consistently less. The automation training gap is particularly pronounced for medium-skilled and male workers, and is largely driven by the lack of ICT training and training for soft skills. Moreover, workers in exposed occupations receive less financial and nonfinancial training support from their firms, and the training gap is almost entirely related to a gap in firm-financed training courses." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigte in automatisierbaren Jobs bilden sich seltener weiter (2023)
Zitatform
Heß, Pascal, Simon Janssen & Ute Leber (2023): Beschäftigte in automatisierbaren Jobs bilden sich seltener weiter. In: IAB-Forum H. 13.11.2023. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231113.01
Abstract
"Die fortschreitende Automatisierung kann in manchen Fällen zu einem Wegfall von Arbeitsplätzen führen. Hier kann Weiterbildung den Betroffenen helfen, ihre individuellen Beschäftigungschancen zu wahren. Allerdings bilden sich gerade jene Beschäftigte seltener fort, deren Tätigkeiten sich potenziell eher automatisieren lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Picking with a robot colleague: A systematic literature review and evaluation of technology acceptance in human–robot collaborative warehouses (2023)
Zitatform
Jacob, Frederic, Eric H. Grosse, Stefan Morana & Cornelius J. König (2023): Picking with a robot colleague: A systematic literature review and evaluation of technology acceptance in human–robot collaborative warehouses. In: Computers & Industrial Engineering, Jg. 180. DOI:10.1016/j.cie.2023.109262
Abstract
"Just-in-time delivery, shorter product life cycles, demographic changes, and the Covid-19 pandemic have driven the industrial application of collaborative robots in warehouses. These robots work alongside humans, increasing their productivity and relieving them of repetitive or strenuous tasks. However, human workers can be reluctant to collaborate with robots owing to certain fears; for example, they may be concerned about job loss, stress, expected effort, or risk to physical integrity. These concerns can negatively impact the acceptance of human–robot collaboration (HRC). As the literature on this topic is fragmented, this study analyzes HRC acceptance in warehouses based on the Unified Theory of Acceptance and Use of Technology. We identify, classify, and analyze studies examining HRC acceptance in warehouses using a systematic literature review methodology. A framework is established to guide the analysis of performance expectancy, effort expectancy, (perceived) occupational safety, psychosocial, and legal and privacy factors. The results indicate the importance of corporate infrastructure and consideration of cognitive factors in particular. The findings of this study will support future research on HRC in warehouses and provide guidance for managers regarding HRC applicability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Gegenwart und Zukunft (2023)
Zitatform
Jacob, Michael (2023): Digitalisierung der Arbeitswelt. Gegenwart und Zukunft. Wiesbaden: Springer Gabler, 147 S.
Abstract
"Ziel dieses Buches ist es, Arbeitnehmern und Führungskräften Ängste vor Veränderungen in der Arbeitswelt, insbesondere durch die Digitalisierung, zu nehmen und Anregungen für eine bessere Gestaltung zu geben. Solche Bedenken fnden sich nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit. Denn das Ende der Arbeitswelt wurde schon 1811 zu Beginn der Industrialisierung von Ned Ludd und seinen „Maschinenstürmern“ vorausgesagt. Sie nahmen an, dass neue technische Errungenschaften wie Webstühle und Baumwollspinnereien an dem Arbeitsverfall und der Lohnminderung schuld seien. Dies stellte sich als Trugschluss heraus, denn die Mechanisierung führte zu einer gesteigerten Produktivität und einem Wachstum des Wohlstands." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer Gabler)
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