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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Methoden und Datensatzbeschreibungen"
  • Literaturhinweis

    Modellierung von Pendlerströmen und Pendlerstromänderungen über ein nichtlineares Entscheidungsmodell basierend auf dem Mastergleichungsansatz (2007)

    Binder, Jan;

    Zitatform

    Binder, Jan (2007): Modellierung von Pendlerströmen und Pendlerstromänderungen über ein nichtlineares Entscheidungsmodell basierend auf dem Mastergleichungsansatz. Göttingen: Sierke Verlag, 211 S.

    Abstract

    "Die Arbeit befasst sich mit den folgenden drei Schwerpunkten: Entwicklung eines entscheidungsbasierten Modells der Pendlerströme (Pendlermodell), welches auf ökonomischen Prinzipien basiert (Kapitel 2 und 3). Untersuchung diverser Schätzmethoden zur Kalibrierung des Pendlermodells und des Einflusses der Reisezeitunsicherheiten auf Parameter des Pendlermodells (Kapitel 4 und 5). Entwicklung eines Modells, das die Änderungen der Pendlerströme beschreibt und ebenso auf ökonomischen Prinzipien basiert (Kapitel 6). Um das hier entwickelte Pendlermodell in Relation zu anderen Modellen betrachten zu können, wird im Kapitel 2 zunächst gemeinsam mit einem Literaturüberblick über die derzeitige Pendlerforschung auf die räumlichen Interaktionsmodelle eingegangen, die innerhalb der Regional-, Verkehrs- und Wirtschaftswissenschaften verwendet werden. Zur Gruppe der räumlichen Interaktionsmodelle gehören Gravitationsmodelle, Entropiemodelle und nutzenmaximierende Entscheidungsmodelle (Multinominal-Logit-Modell und Probit-Modell). Im Kapitel 3 wird ein entscheidungsbasiertes Pendlermodell entwickelt, das auf der Dynamik der Beschäftigtenkonfiguration beruht, die über einen Mastergleichungsansatz beschrieben wird. Zudem wird die stationäre Lösung der Mastergleichung ermittelt und das Pendlermodell mit anderen räumlichen Interaktionsmodellen verglichen. Um das entwickelte Pendlermodell für Analyse- und Simulationszwecke verwenden zu können, müssen die Parameter dieses Modells über ein Schätzverfahren bestimmt werden. Zur Bestimmung der Parameter bieten sich die Least-Square-Schätzung, eine Schätzung mittels Entropieminimierung bzw. Informationsmaximierung und Schätzverfahren, die auf der Maximum-Likelihood-Methode basieren, an. Diese Schätzverfahren sowie deren jeweiligen Vor- und Nachteile in Bezug auf die Modellierung von Pendlerströmen werden in Kapitel 4 beschrieben. Ferner werden die Schätzergebnisse der unterschiedlichen Schätzverfahren miteinander verglichen. Die endgültigen Ergebnisse der Parameterkalibrierung des Pendlermodells mit den bevorzugten Schätzverfahren werden schließlich im Kapitel 5 präsentiert. Weiterhin wird in diesem Kapitel auf eine Methode eingegangen, wie Pendler, die in der gleichen Region leben und arbeiten, so genannte Binnenpendler, über das kalibrierte Pendlermodell abgebildet werden können, ohne sie direkt modellieren zu müssen. Ein grundlegendes Problem der Regionalforschung stellt die Definition der Reisezeit zwischen zwei Regionen dar. In der Regel werden hierzu die Reisezeiten zwischen den Flächenschwerpunkten der Regionen verwendet. Die stärksten Pendlerverflechtungen finden allerdings zwischen den Randgebieten der Regionen statt, so dass die mittleren Reisezeiten zwischen den Regionen große Standardabweichungen aufweisen. Im Kapitel 5 wird daher auch auf den Einfluss der Reisezeitunsicherheiten auf die Modellparameter des Pendlermodells eingegangen. Abschließend wird analysiert, inwieweit das bis dahin verwendete zweistufige Schätzverfahren gegenüber einem einstufigen Schätzverfahren gerechtfertigt ist. Kapitel 6 richtet sich auf den letzten Schwerpunkt dieser Arbeit, nämlich die Modellierung von Pendlerstromänderungen. Dazu wird wiederum ein Mastergleichungsansatz verwendet. Die Dynamik der Pendlerverflechtungen der beiden vorgestellten Modelle lässt sich auf regionale Wechsel der Beschäftigten (Wohnortswechsel und/oder Arbeitsortswechsel) und auf Änderungen der Arbeitsnachfrage und des Arbeitsangebots zurückführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Structural change and unemployment (2007)

    Blien, Uwe ; Ludewig, Oliver ;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Oliver Ludewig (2007): Structural change and unemployment. (LASER discussion papers 08), Erlangen u.a., 22 S.

    Abstract

    Regionale Arbeitslosenquoten weisen starke Disparitäten auf, die nicht mit unterschiedlichen insitutionellen Voraussetzungen erklärt werden können. Im Beitrag werden diese Disparitäten auf die regionale Spezialisierung zurückgeführt. Es wird gezeigt, dass die Arbeitsmarktentwicklung im allgemeinen von der Preiselastizität der Gütermärkte abhängt. Mit zunehmendem technischen Fortschritt wird bei Elastizität der Güternachfrage die Beschäftigung abgebaut und bei inelastischer Nachfrage nimmt die Beschäftigung zu. Eine Reaktion der Löhne ändert daran nichts, solange keine totale Lohnelastizität im Hinblick auf Arbeitslosigkeit existiert. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ludewig, Oliver ;
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  • Literaturhinweis

    Die regionale Arbeitsmarktforschung des IAB: Aufbau, Leitbild und Forschungsperspektiven (2007)

    Blien, Uwe ; Fuchs, Stefan ; Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Dieter Bogai & Stefan Fuchs (Hrsg.) (2007): Die regionale Arbeitsmarktforschung des IAB. Aufbau, Leitbild und Forschungsperspektiven. Nürnberg, 15 S.

    Abstract

    "Der Beitrag bilanziert den Entwurf für das gemeinsame wissenschaftliche Programm und die wissenschaftlichen Perspektiven der Regionalforschung des IAB in der Zusammenarbeit des Forschungsbereichs 'Regionale Arbeitsmärkte' mit dem Regionalen Forschungsnetz (RFN) des IAB. Aufgebaut ist der Beitrag in vier Kapiteln: Zunächst wird die Bedeutung der regionalen Arbeitsmarktforschung allgemein erläutert (Kapitel 1), dann die derzeitige Struktur der Regionalforschung des IAB (Kapitel 2). Deren Leitbild und Leitfragen werden im Anschluss diskutiert (Kapitel 3). Am Ende steht eine Beschreibung von Forschungsschwerpunkten (Kapitel 4)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Inflexibilitäten als Ursache des Beschäftigungsproblems: Faktum oder Schimäre? (2007)

    Buch, Tanja;

    Zitatform

    Buch, Tanja (2007): Regionale Inflexibilitäten als Ursache des Beschäftigungsproblems. Faktum oder Schimäre? In: Hamburg review of social sciences, Jg. 2, H. 1, S. 21-40.

    Abstract

    "Sind regionale Inflexibilitäten auf dem deutschen Arbeitsmarkt als eine relevante Ursache des Beschäftigungsproblems zu benennen? Oder wird eine wissenschaftliche Untersuchung diese populäre These als Schimäre demaskieren? Die Untersuchung soll hierüber Aufschluss geben. Zunächst erfolgt als erste Annäherung an den Untersuchungsgegenstand anhand der Beveridge-Kurve für die Jahre seit der Wiedervereinigung eine Betrachtung der Entwicklung der Mismatch-Problematik auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Im Anschluss werden Ergebnisse zu Ausmaß und Struktur regionaler Mismatcharbeitslosigkeit präsentiert. Damit wird sich zum einen das quantitative Mobilitätsdefizit konkretisieren lassen. Zum anderen werden sich Aussagen über die Anforderungen und Beschäftigungsbedingungen in den betroffenen Beschäftigungssegmenten ableiten lassen - und damit auch über die Struktur der Erwerbspersonengruppen, in denen eine erhöhte regionale Mobilität zur Überwindung regionaler Mismatcharbeitslosigkeit und damit zum Abbau der Arbeitslosigkeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt insgesamt beitragen könnte. Anhand der Befunde können schließlich gezielte arbeitsmarktpolitische Empfehlungen zur systematischen Förderung der regionalen Mobilität formuliert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja;
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  • Literaturhinweis

    Regional convergence in Germany: a geographically weighted regression approach (2007)

    Eckey, Hans-Friedrich; Kosfeld, Reinhold ; Türck, Matthias;

    Zitatform

    Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2007): Regional convergence in Germany. A geographically weighted regression approach. In: Spatial Economic Analysis, Jg. 2, H. 1, S. 45-64. DOI:10.1080/17421770701251905

    Abstract

    "Die Konvergenz auf deutschen Arbeitsmärkten stellt eine politisch brisante Fragestellung dar. Verschiedene Studien haben Konvergenzprozesse in Deutschland untersucht. Auf Basis eines um Humankapital erweiterten Solow-Modells werden die empirisch zu untersuchenden Gleichungen entwickelt. Die räumlich-gewichtete Regression erlaubt eine differenzierte Analyse von Konvergenzprozessen, wie sie für Deutschland bisher noch nicht vorgenommen wurde. Wir schätzen für jede Region eine separate Konvergenzgeschwindigkeit, die sich aus den lokalen Koeffizienten der Regressionsgleichungen ergibt. Die Anwendung dieses Verfahrens auf deutsche Arbeitsmarktregionen zeigt, dass sich Regionen mit vollkommen unterschiedlicher Geschwindigkeit auf ihren Steady-State zubewegen. Die Halbwertszeiten sind dabei im produzierenden Gewerbe wesentlich länger als im Dienstleitungssektor. In einem Modell bestehen sogar divergente Tendenzen für einige periphere Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleich von deutschen Arbeitsmarktregionen (2007)

    Eckey, Hans-Friedrich; Türck, Matthias; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Eckey, Hans-Friedrich, Barbara Schwengler & Matthias Türck (2007): Vergleich von deutschen Arbeitsmarktregionen. (IAB-Discussion Paper 03/2007), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Derzeit gibt es zwei Abgrenzungen für deutsche Arbeitsmarktregionen. Zum einen sind die Arbeitsmarktregionen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' zu nennen. Sie basieren nach der neuesten Modifikation für Berlin/Brandenburg vom IAB auf 270 Funktionalgebieten. Zum anderen gibt es eine Abgrenzung von Eckey/Kosfeld/Türck (2006). Ihre Arbeitsmarktregionen sind dagegen wesentlich großräumiger, denn sie umfassen 150 räumliche Einheiten. Beide Definitionen basieren auf Pendlerverflechtungen, und sie liefern relativ eigenständige wirtschaftliche Räume. Arbeitsmarktregionen eignen sich für arbeitsökonomische Analysen damit wesentlich besser als Verwaltungseinheiten wie Kreise, Bundesländer, NUTS-2-Regionen etc. Der Artikel zeigt am Beispiel Berlin/Brandenburg auf, wie beide Abgrenzungen berechnet worden sind und zieht einen Vergleich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen: zwei Ansätze der Regionalisierung am Beispiel von Berlin/Brandenburg im Vergleich (2007)

    Eckey, Hans-Friedrich; Türck, Matthias; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Eckey, Hans-Friedrich, Barbara Schwengler & Matthias Türck (2007): Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen. Zwei Ansätze der Regionalisierung am Beispiel von Berlin/Brandenburg im Vergleich. In: RaumPlanung. Mitteilungen des Informationskreises für Raumplanung H. 132/133, S. 145-150.

    Abstract

    "Angesichts enger werdender finanzieller Spielräume der öffentlichen Hand ist die empirische Auswertung regionaler Daten heute ein fester Bestandteil kommunaler Planungsvorhaben. Teilweise werden recht umfangreiche Berechnungen durchgeführt. In den Hintergrund tritt dabei die Frage, welche Gebietseinheiten die aussagekräftigsten Ergebnisse liefern. Die funktional abgegrenzten Arbeitsmarktregionen weisen hier Vorteile gegenüber den rein verwaltungstechnisch begründeten Kreisen und Gemeinden auf. Am Beispiel der Region Berlin/Brandenburg werden zwei in jüngster Zeit alternativ entwickelte Abgrenzungsmodelle für Arbeitsmarktregionen vorgestellt; beide sind - je nach Fragestellung der vorgesehenen Untersuchung - verwendbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Vollbeschäftigungsannahme und Stille Reserve: eine Sensitivitätsanalyse für Westdeutschland (2007)

    Fuchs, Johann ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Brigitte Weber (2007): Vollbeschäftigungsannahme und Stille Reserve. Eine Sensitivitätsanalyse für Westdeutschland. (IAB-Discussion Paper 17/2007), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die Arbeit untersucht, wie stabil die Ergebnisse der jüngst vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung veröffentlichten Berechnungen zur Stillen Reserve für den Zeitraum von 1970 bis 2002 hinsichtlich der zentralen Modellannahme über die Höhe der Vollbeschäftigung sind. Dazu wurden mit einem Simulationsmodell die ursprünglichen Vollbeschäftigungswerte schrittweise um 1 bis 20 % nach oben und unten erhöht resp. gesenkt. Stützzeitraum für die Simulationsrechnungen waren die Jahre von 1980 bis 2002. Die Berechnungen beziehen sich auf die alten Bundesländer. Es zeigten sich die erwarteten Ergebnisse. Natürlich steigt bzw. sinkt der Umfang der Stillen Reserve je nach Vollbeschäftigungsannahme, aber die generelle Entwicklungstendenz bleibt unverändert. Bei den Strukturen deuten sich kleinere Einflüsse der Vollbeschäftigungsannahme an. Extremere Annahmen bzgl. der Vollbeschäftigung wirken sich aus, weil der Arbeitsmarkteinfluss auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Ausländern etwas stärker ist. Der Zusammenhang zwischen der Vollbeschäftigungsannahme und dem Umfang der Stillen Reserve ist nahezu linear. Die geschätzten Elastizitäten sind jedoch kleiner als Eins. Mit den Daten konnte außerdem ein Regressionsmodell geschätzt werden, das die Abhängigkeit der Stillen Reserve von der Vollbeschäftigungsannahme im Zeitablauf untersuchte. Obwohl aus nichtlinearen Einzelgleichungen für Subpopulationen geschätzt, kann die Stille Reserve insgesamt mit einem linearen Regressionsmodell erklärt werden. Dieses Modell könnte sich eventuell auch für eine Prognose über den Stützzeitraum hinaus eignen, doch sind die Untersuchungen dazu noch nicht abgeschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen: Gütekriterien und -maßzahlen (2007)

    Granato, Nadia; Farhauer, Oliver;

    Zitatform

    Granato, Nadia & Oliver Farhauer (2007): Die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen. Gütekriterien und -maßzahlen. (Technische Universität Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Dokumentation. Diskussionspapier 2007/02), Berlin, 27 S.

    Abstract

    "Die Diskussion um unterschiedliche Abgrenzungsverfahren von funktionalen Arbeitsmarktregionen lebt in jüngerer Zeit wieder auf. Die Verwendung verschiedener Abgrenzungsverfahren führt zumeist auch zu unterschiedlich zugeschnittenen regionalen Arbeitsmärkten. Um die Unterschiede in den Zuschnitten systematisch vergleichen zu können, werden Kriterien zur Bewertung der Qualität von Arbeitsmarktregionen abgeleitet und entsprechende Maßzahlen entwickelt. Anhand dieser Maßzahlen werden die Ergebnisse zweier Abgrenzungsverfahren, die beide auf einer Analyse der Pendlerverflechtungen basieren, für Thüringen und Sachsen-Anhalt verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market in motion: analysing regional flows in a multi-accounting system (2007)

    Haas, Anette; Rothe, Thomas ;

    Zitatform

    Haas, Anette & Thomas Rothe (2007): Labour market in motion. Analysing regional flows in a multi-accounting system. In: Labour, Jg. 21, H. 4/5, S. 667-687. DOI:10.1111/j.1467-9914.2007.00397.x

    Abstract

    Die Analyse der Dynamik des Arbeitsmarktes ist Grundvoraussetzung für Arbeitsmarktforschung und Politikberatung. Die Studie entwickelt das Modell eines flexiblen Flow Approach - ein Mehrkontenmodell (MKM) - zur Analyse von Fluss- und Bestandsgrößen auf regionalen Arbeitsmärkten. Das MKM kombiniert Verwaltungsdaten auf der Mikroebene mit unterschiedlichen Makrodaten und beschreibt so den dynamischen Übergangsprozess in 180 Arbeitsmarktregionen in Deutschland. Zur Schätzung unbekannter Übergangsprozesse kommt ein neuer Algorithmus zur Anwendung, der sich an die Entropieoptimierung anlehnt. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden liegt der wichtigste Vorteil dieser Vorgehensweise darin, das sie es ermöglicht, zusätzliche Informationen unterschiedlicher Datenquellen einzubeziehen, die von Natur aus unscharf sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Regional employment forecasts with spatial interdependencies (2007)

    Hampel, Katharina; Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje; Kunz, Marcus; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Hampel, Katharina, Marcus Kunz, Norbert Schanne, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2007): Regional employment forecasts with spatial interdependencies. (IAB-Discussion Paper 02/2007), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "The labour-market policy-mix in Germany is increasingly being decided on a regional level. This requires additional knowledge about the regional development which (disaggregated) national forecasts cannot provide. Therefore, we separately forecast employment for the 176 German labour- market districts on a monthly basis. We first compare the prediction accuracy of standard time-series methods: autoregressive integrated moving averages (ARIMA), exponentially weighted moving averages (EWMA) and the structural-components approach (SC) in these small spatial units. Second, we augment the SC model by including autoregressive elements (SCAR) in order to incorporate the influence of former periods of the dependent variable on its current value. Due to the importance of spatial interdependencies in small labour-market units, we further augment the basic SC model by lagged values of neighbouring districts in a spatial dynamic panel (SCSAR). The prediction accuracies of the models are compared using the mean absolute percentage forecast error (MAPFE) for the simulated out-of-sample forecast for 2005. Our results show that the SCSAR is superior to the SCAR and basic SC model. ARIMA and EWMA models perform slightly better than SCSAR in many of the German labour-market districts. This reflects that these two moving-average models can better capture the trend reversal beginning in some regions at the end of 2004. All our models have a high forecast quality with an average MAPFE lower than 2.2 percent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger; Weyh, Antje;
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  • Literaturhinweis

    Soziale Interaktion und regionale Arbeitsmärkte (2007)

    Heining, Jörg;

    Zitatform

    Heining, Jörg (2007): Soziale Interaktion und regionale Arbeitsmärkte. (Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 126), Hamburg: Kovac, 425 S.

    Abstract

    "Blickt man in die Literatur, die sich mit der Erklärung von internationalen (strukturellen) Arbeitslosigkeitsdifferentialen auseinandersetzt, so findet man dort das Argument, dass die Ursache hierfür in den unterschiedlichen institutionellen Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt der betrachteten Nationen liegt. Internationale Unterschiede z.B. in den sozialen Sicherungssystemen, dem Zentralisierungsgrad der Lohnverhandlungen oder der Stärke von Gewerkschaften sind für (strukturelle) Unterschiede zwischen nationalen Arbeitslosenquoten verantwortlich. Dieses Argument ist nicht in Bezug auf regionale Arbeitslosigkeitsdifferentiale anwendbar, da die institutionellen Rahmenbedingungen innerhalb eines Landes in der Regel nicht über die Regionen variieren. Insofern müssen für diese Disparitäten andere Faktoren ursächlich sein. Im ersten Teil der Studie werden theoretische Modelle und empirische Studien zu den Ursachen von Disparitäten in der regionalen Arbeitslosigkeit präsentiert. Darüberhinaus wird die Wirkung einer Freizeitexternalität im Rahmen eines theoretischen Modells diskutiert. Der zweite Teil umfasst eine Darstellung der für die empirische Überprüfung dieses Modells verwendeten Methoden und Daten, sowie die erzielten Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsprognosen auf Basis amtlicher Firmendaten als Instrument einer handlungsorientierten Politikberatung am Beispiel Brandenburg (2007)

    Höhne, Markus; Kampe, Carsten; Stephan, Andreas ; Lejprqas, Anna;

    Zitatform

    Höhne, Markus, Carsten Kampe, Anna Lejprqas & Andreas Stephan (2007): Beschäftigungsprognosen auf Basis amtlicher Firmendaten als Instrument einer handlungsorientierten Politikberatung am Beispiel Brandenburg. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 76, H. 3, S. 88-112. DOI:10.3790/vjh.76.3.88

    Abstract

    "Das in diesem Artikel beschriebene ökonometrische Prognosemodell stellt einen innovativen Ansatz der Nutzung von amtlichen Firmendaten (Mikrodaten) für die Vorhersage von sektoral bzw. regional differenzierten Fachkräftebedarfen dar. Ziel unseres dynamischen Modells ist eine kurzfristig orientierte Prognose des Beschäftigungsverlaufs - mit einem Horizont von 12 bis 24 Monaten - unter Berücksichtigung der Umsatz-, Auftrags-, Lohn- sowie Exportentwicklung am Beispiel Brandenburger Metallwirtschaft zu ermitteln. Die Grundlage für das Prognosemodell bildet ein Betriebspanel aus dem 'Monatsbericht für Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden'. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass das Modell als ein geeignetes Prognoseinstrument der kurzfristigen Beschäftigungsentwicklung für eine handlungsorientierte Politikberatung anzusehen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Monitoring of regional labour markets in European states (2007)

    Larsen, Christa; Schmid, Alfons; Mathejczyk, Waldemar;

    Zitatform

    Larsen, Christa, Waldemar Mathejczyk & Alfons Schmid (Hrsg.) (2007): Monitoring of regional labour markets in European states. München u.a.: Hampp, 182 S.

    Abstract

    Der Reader gibt einen Überblick über die europäische Diskussion zum Monitoring in regionalen Arbeitsmärkten. Teil 1 stellt verschiedene Projekte vor, zum einen landesweite Monitoring-Projekte, zum anderen regionale Monitoring-Projekte. Teil 2 bezieht sich auf Monitoring-Projekte zu einzelnen Arbeitsmarktaspekten (Weiterbildung, Statistik) bzw. -personengruppen (Ältere, Jugendliche, Pendler). Der dritte Teil fragt nach den zukünftigen Entwicklungen und Perspektiven des Monitoring und nach der Rolle von Netzwerken für das Monitoring. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Forecasting regional labor market developments under spatial autocorrelation (2007)

    Longhi, Simonetta ; Nijkamp, Peter ;

    Zitatform

    Longhi, Simonetta & Peter Nijkamp (2007): Forecasting regional labor market developments under spatial autocorrelation. In: International Regional Science Review, Jg. 30, H. 2, S. 100-119. DOI:10.1177/0160017606298428

    Abstract

    "Because of heterogeneity across regions, economic policy measures are increasingly targeted at the regional level and, therefore, require regional forecasts. The data available to compute regional forecasts are usually a pseudo panel of a limited number of observations over time and a large number of regions strongly interacting with each other. Traditional time-series techniques applied to distinct time series of regional data are probably a suboptimal forecasting strategy. Although both linear and nonlinear models have been applied and evaluated to forecast socioeconomic variables, spatial interactions among regions are often ignored. This article evaluates the ability of spatial error and spatial lag models to correct for misspecifications due to neglected spatial autocorrelation in the data. The empirical application on short-term forecasts of employment in 326 West German regions shows that the superimposed spatial structure that is required for the estimation of spatial models improves the forecasting performance of nonspatial models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A rank-order test on the statistical performance of neural network models for regional labor market forecasts (2007)

    Patuelli, Roberto ; Reggiani, Aura ; Longhi, Simonetta ; Blien, Uwe ; Nijkamp, Peter ;

    Zitatform

    Patuelli, Roberto, Simonetta Longhi, Aura Reggiani, Peter Nijkamp & Uwe Blien (2007): A rank-order test on the statistical performance of neural network models for regional labor market forecasts. In: The Review of Regional Studies, Jg. 37, H. 1, S. 64-81.

    Abstract

    Auf der Basis eines Panels von 439 deutschen Kreisen werden die Leistungen verschiedener Modelle Neuraler Netze als Vorhersageinstrumente für regionales Beschäftigungswachstum evaluiert und verglichen. Aufgrund relevanter Unterschiede bei der Verfügbarkeit der Daten zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland, werden die Modelle getrennt für beide Landesteile berechnet. Die Vergleiche der Modelle und ihrer Ex-post-Vorhersagen werden mittels eines nicht-parametrischen Tests, der Friedmann-Statistik, durchgeführt. Die Friedmann-Statistik überprüft die Konsistenz der gewonnenen Modellresultate in Bezug auf ihre Rangordnung. Weil es keine Hypothese für eine normale Verteilung gibt, stellt diese Methode einen interessanten Ersatz für die übliche Varianzanalyse dar. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vorschlag und Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin-Brandenburg (2007)

    Schwengler, Barbara; Binder, Jan;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara & Jan Binder (2007): Vorschlag und Neuzuschnitt der Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin-Brandenburg. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 56, H. 7/8, S. 194-199.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktregionen der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' dienen als Diagnoseeinheit zur Überprüfung der Förderbedürftigkeit von Regionen in Deutschland. Da sich die derzeit gültigen Arbeitsmarktregionen im Raum Berlin- Brandenburg mit den regionalen Einheiten, die von der Europäischen Kommission für die Vergabe von Regionalbeihilfen zugrunde gelegt werden, überschneiden, wurde ein Neuzuschnitt für die nächste Förderperiode von 2007 bis 2013 erforderlich. Der Beitrag beschreibt die Ergebnisse für den neuen Gebietszuschnitt der Arbeitsmarktregionen der Länder Berlin und Brandenburg anhand der angewandten Aggregationsverfahren über Pendlerverflechtungen, die im Rahmen eines Gutachtens zur Neuabgrenzung der deutschen Fördergebiete ab dem Jahr 2007 entstanden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Die Determinanten der Beschäftigungsentwicklung im VALA-Modell (2006)

    Amend, Elke; Otto, Anne ;

    Zitatform

    Amend, Elke & Anne Otto (2006): Die Determinanten der Beschäftigungsentwicklung im VALA-Modell. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 268-272.

    Abstract

    "In dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' wird der Einfluss der folgenden Faktoren auf das regionale Beschäftigungswachstum in Deutschland untersucht: Lohn, Branchenstruktur, Betriebsgröße, Humankapital und regionale Standortbedingungen. Das Ziel des Beitrages besteht in der konzeptionellen und theoretischen Fundierung. Es werden die Kernthesen unterschiedlicher Erklärungsansätze aus der ökonomischen und regionalwissenschaftlichen Theorie dargelegt, die jeweils den Zusammenhang zwischen einem der oben genannten Einflussfaktoren und der regionalen Beschäftigung begründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Regionales Forschungsnetz - All Business is local (2006)

    Amend, Elke; Blien, Uwe ; Bogai, Dieter; Schanne, Norbert ; Fuchs, Stefan ;

    Zitatform

    Amend, Elke, Uwe Blien, Dieter Bogai, Stefan Fuchs & Norbert Schanne (2006): Regionales Forschungsnetz - All Business is local. In: IAB-Forum H. 1, S. 70-75.

    Abstract

    "Mit der Einrichtung des regionalen Forschungsnetzes stärkt das IAB vor allem die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Forschungseinheiten in den Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit. Das IAB setzt damit einen deutlichen Akzent auf die wissenschaftlich fundierte Beratung und unterstreicht die Bedeutung regionaler Analysen für zentrale Fragen des Arbeitsmarktes und seiner Erforschung. Sichtbar wird diese Verpfl ichtung auf eine Regionalwissenschaft 'vor Ort' nicht zuletzt in der Veröffentlichung erster Regionalanalysen in der neuen Publikationsreihe des Instituts, in 'IAB Regional'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Area interpolation in presence of measurement error and an application to German administrative data (2006)

    Arntz, Melanie ; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie & Ralf A. Wilke (2006): Area interpolation in presence of measurement error and an application to German administrative data. (FDZ-Methodenreport 01/2006 (en)), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    Während sich die Daten der Bundesagentur für Arbeit auf Arbeitsamtbezirke beziehen, sind die amtlichen Daten des Statistischen Bundesamtes nach Landkreisen aufgeschlüsselt. In der angewandten Forschung ist es häufig notwendig, solche unterschiedlichen Datenquellen zu kombinieren, ohne dass genaue Regeln für ihre Verknüpfung und Mischung bekannt sind. Der Beitrag diskutiert verschiedene Interpolationsmethoden für raumbezogene Daten, wobei Attribute von Arbeitsamtsbezirken Landkreisen zugewiesen werden - und umgekehrt. Hierzu wird ein 'dasymmetrisches Gewichtungsverfahren' basierend auf geschätzten Intersektionen angewandt. Die theoretische Grundlage stellt eine Erweiterung des kartographischen Ansatzes von Goodchild und Lam (1980) auf Messfehler in den zugrunde liegenden Karten dar. Außerdem werden Bedingungen herausgearbeitet, unter denen die Wahl der Interpolationsmethode keine Rolle spielt. Die theoretischen Ergebnisse werden durch eine Simulationsstudie bestätigt. Die Anwendung auf deutsche prozessproduzierte Daten bestätigt die Robustheit der Schätzungen hinsichtlich der Wahl der Interpolationsmethode. Eine Gewichtungsmatrix für raumbezogene Daten der zwei größten deutschen Datenproduzenten wird entwickelt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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