Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalens (2011)
Sieglen, Georg;Zitatform
Sieglen, Georg (2011): Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalens. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 08/2011), Nürnberg, 61 S.
Abstract
"Im dem Bericht wird die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen für den Zeitraum von 2000 bis 2010 in regional vergleichender Perspektive analysiert. Da die demografischen Veränderungen der nächsten Jahrzehnte einen erheblichen Einfluss auf die zu erwartende Entwicklung der Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und -gütern haben dürfte, werden zunächst altersspezifische Daten der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung und -vorausberechnung für die Kreise und Regionen Nordrhein-Westfalens dargestellt. Darauf folgt eine Darstellung der Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft sowie in den Gesundheitsdienst- und Sozialberufen in Deutschland mit Daten aus der amtlichen Gesundheitspersonalrechnung. Aktuell liegen auf regionaler Ebene nur für Teilbereiche Daten zur Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft vor. Daher steht eine Auswertung der räumlichen Konzentration und Entwicklung von sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig Beschäftigten auf der Ebene der Kreise und Regionen Nordrhein-Westfalens im Mittelpunkt dieses Berichts. Für den Kernbereich der Gesundheitswirtschaft, d. h. die medizinischen und pflegerischen Versorgungseinrichtungen, wird die Beschäftigungsentwicklung in den einzelnen Teilbereichen und Berufen analysiert. Für den Zeitraum von 2005 bis 2009 wird mit Arbeitszeitdaten zudem für einzelne Gesundheitsdienst- und Sozialberufe eine Umrechnung in Vollzeitäquivalente vorgenommen und - bezogen auf die örtliche Bevölkerung der Kreise und kreisfreien Städte - eine Analyse der räumlichen Konzentration von Pflegekräften in Vollzeitäquivalenten durchgeführt. Da bei einzelnen Gesundheitsdienst- und Sozialberufen vermutet werden kann, dass es in den nächsten Jahren zunehmend zu Fachkräfteengpässen kommt, folgt im letzten Kapitel des Berichts eine Analyse der Entwicklung des Bestands und der Vakanzzeiten offener Stellen für Personal in Gesundheitsdienst- und Sozialberufen sowie eine vergleichende Darstellung von Ergebnissen verschiedener Prognosestudien zur Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage und des -angebots in der Gesundheitswirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Sieglen, Georg; -
Literaturhinweis
Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020: Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover (2010)
Brandt, Arno; Ketzmerick, Thomas; Gehrke, Jan-Philipp; Brunken, Kerstin; Wiekert, Ingo;Zitatform
Brandt, Arno, Kerstin Brunken, Jan-Philipp Gehrke, Thomas Ketzmerick & Ingo Wiekert (2010): Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020. Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover. Hannover, 207 S.
Abstract
"Der Untersuchung liegt eine repräsentative Befragung von etwa 300 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region Hannover aus wissensintensiven Branchen zugrunde. Untersucht wurde, ob und wie sich die Unternehmen bereits heute vom demographischen Wandel betroffen fühlen, welche Schritte unternommen werden oder in Frage kommen. Die Studie zeigt Chancen auf: KMU müssen angesichts der Überalterung ihrer Belegschaften und des zurückgehenden Angebots qualifizierter Fachkräfte künftig bei der Personalakquise neue Wege gehen. Zielgruppen wie Frauen bzw. Berufsrückkehrerinnen, Ältere, Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund und Langzeitarbeitslose müssen stärker in den Fokus rücken. Fachkräfte lassen sich sichern, indem verstärkt im Betrieb ausgebildet wird, aber auch, indem diese Zielgruppen weitergebildet und qualifiziert werden. Die Untersuchung benennt auch die Probleme: Zahlreiche Unternehmen verfolgen noch keine strategische Personalentwicklung. Auch bestehen Vorbehalte, Personen aus den oben genannten Zielgruppen bei Einstellungen zu berücksichtigen. Im Ergebnis formulieren die Gutachter eine Reihe von Handlungsempfehlungen - nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Kammern und andere Arbeitsmarktakteure." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturen von Wissen und Kreativität in Städten: Erweiterte Spezialisierung in Hamburg - beschleunigte Metropolisierung in Berlin: eine Untersuchung zur regionalen Spezialisierung der Beschäftigten nach Berufen und zur Entwicklung der Berufsfelder Wissenschaft, Kultur, Verkehr, Gesundheit und hochwertige unternehmensorientierte Dienste von 1999 bis 2009. Studie zur Berlin-Forschung (2010)
Stein, Rolf;Zitatform
Stein, Rolf (2010): Strukturen von Wissen und Kreativität in Städten: Erweiterte Spezialisierung in Hamburg - beschleunigte Metropolisierung in Berlin. Eine Untersuchung zur regionalen Spezialisierung der Beschäftigten nach Berufen und zur Entwicklung der Berufsfelder Wissenschaft, Kultur, Verkehr, Gesundheit und hochwertige unternehmensorientierte Dienste von 1999 bis 2009. Studie zur Berlin-Forschung. Berlin, 54 S.
Abstract
"Die Studie dient zum einen der Aktualisierung der Daten, auf denen mein Artikel 'Besondere und allgemeine metropolitane Spezialisierungen in Berlin: Kultur und Wissenschaft, Koordination und Transaktion' in Raumforschung und Raumordnung (4/2009) basierte. In dieser Untersuchung wurden Daten aus dem Jahr 2005 verwendet. Hier sind die derzeit aktuellsten allgemein verfügbaren Zahlen der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (Juni 2009) zugrunde gelegt, um die regionale Spezialisierung nach Berufen und Berufsfeldern zu analysieren. Ergänzend zu dem genannten Artikel, der sich nur auf Berlin bezog, wird hier zusätzlich die Stadt Hamburg mit der gleichen Methodik untersucht und mit Berlin verglichen. Zum anderen gibt diese Studie auch einen Überblick über die quantitative Entwicklung der Beschäftigung in den Berufsfeldern der beiden Städte im Zeitraum von 1999 bis 2009. Besonders für Berlin zeigen sich in dieser langfristigen Perspektive grundlegende Veränderungen der Beschäftigungsstruktur, die eine ausgeprägte Tendenz der - funktional definierten - Metropolisierung erkennen lassen. In einem kurzen Exkurs zur Kulturwirtschaft wird zudem gezeigt, dass sich parallel dazu innerhalb zentraler Wirtschaftszweige in Berlin - auch nach sektoraler Betrachtungsweise - fundamentale Strukturveränderungen abzeichnen. In der Kulturwirtschaft gewinnt die Beschäftigung in organisierenden und planenden Teilbereichen zu Lasten ausführender und herstellender Teilbereiche nahezu kontinuierlich an Bedeutung. Das angewendete Untersuchungsdesign entspricht, bis auf zwei Veränderungen, dem des Zeitschriftenartikels. Zum einen wird bei der Kategorie der Transaktionsaktivitäten nur noch entsprechend dem Qualifikationsniveau der Beschäftigten differenziert, so dass sich drei (anstatt vier) Untergruppen ergeben. Die für die Stadtforschung und regionale Politik besonders relevante Berufsgruppe der hochwertigen unternehmensorientierten Dienste ist damit direkt als eine eigene Untergruppe der Transaktionsaktivitäten gefasst. Zum zweiten ist jetzt für die einzelnen Berufsfelder jeweils nur noch ein (durchschnittlicher) Lokalisationsquotient über alle einbezogenen Berufe berechnet und nicht wie im Zeitschriftenartikel ein (zusätzlicher) Quotient ausschließlich für diejenigen Berufe eines Berufsfeldes, die in einer Stadt überrepräsentiert sind. Durch diese beiden Vereinfachungen gehen zwar Differenzierungsmöglichkeiten verloren, doch werden die Ergebnisse für einen Städtevergleich wesentlich übersichtlicher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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