Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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- Methoden und Daten
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Arbeitsmarktentwicklung
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Literaturhinweis
Regional disparities in employment of high-skilled foreigners: determinants and options for labour migration policy in Germany (2008)
Zitatform
Burkert, Carola, Annekatrin Niebuhr & Rüdiger Wapler (2008): Regional disparities in employment of high-skilled foreigners. Determinants and options for labour migration policy in Germany. In: Journal of International Migration and Integration, Jg. 9, H. 4, S. 383-400. DOI:10.1007/s12134-008-0071-y
Abstract
"We investigate the regional disparities in high-skilled foreign employment in Germany. The importance of different factors which attract highly qualified migrants to specific regions and the role of labour-migration policy is analysed. Our results show that labour-market variables as well as the supply of tertiary education are important for the location choice. Based on these empirical results we discuss options of decentralized migration policy in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Situation von Ausländern auf dem sächsischen Arbeitsmarkt (2008)
Kropp, Per;Zitatform
Kropp, Per (2008): Die Situation von Ausländern auf dem sächsischen Arbeitsmarkt. In: Gemeinnütziges Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes (Hrsg.) (2008): Beteiligung bedeutet Wachstum! : Integration von Migrantinnen und Migranten als Chance für den Dresdner Arbeitsmarkt. Eine Konferenz des DGB Bildungswerk, 10.12.2007, Dresden (Schriftenreihe Migration und Arbeitswelt, 57), S. 16-17.
Abstract
Seit 1992 steigt das Bruttoinlandsprodukt auch in Sachsen durchweg an. Gleichzeitig sinkt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen kontinuierlich. Bei der Entwicklung der Bevölkerungszahlen in Sachsen ist eine Abnahme der Bevölkerung mit deutschem Pass und ein Wachstum der ausländischen Bevölkerung zu beobachten. Die Arbeitsmarktsituation in Sachsen wird durch folgende Parameter charakterisiert: a) die Arbeitslosigkeit in Sachsen und in Dresden hat sich seit 1998 verdoppelt; b) in Dresden haben sich gleichzeitig die Beschäftigten- und die Bevölkerungszahl deutlich erhöht; c) die Qualifikationsstruktur von ausländischen Beschäftigten ist vergleichsweise günstig - weniger unqualifizierte, aber auch weniger hochqualifizierte; d) der Beschäftigtenanteil von Ausländern liegt in Sachsen und Dresden deutlich unter dem bundesdeutschen Schnitt; e) Dresden weist eine Reihe von (hauptstadtspezifischen) Besonderheiten hinsichtlich der Berufsstruktur von Ausländern auf; f) für die Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels wird ausländischen Fachkräften zunehmende Bedeutung zukommen. Die Prognose der längerfristigen Arbeitsmarktentwicklung bis 2020 zeigt zum einen eine stete Abnahme derjenigen, die jährlich neu in den Arbeitsmarkt einsteigen, und zum anderen, dass die Zahl derjenigen, die aus Altersgründen den Arbeitsmarkt verlassen, ansteigt. Das Arbeitskräftepotenzial beginnt zu sinken. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass spätestens wenn dieser Punkt erreicht ist, die Frage auftaucht, 'ob wir nicht unbedingt ausländische Arbeitskräfte brauchen'. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Kropp, Per; -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktreport NRW 2008: Sonderbericht: Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt (2008)
Abstract
In dem Sonderbericht wird die Situation der Migrantinnen und Migranten hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktintegration analysiert. Der Bericht fokussiert auf Strukturen und Entwicklungen in den Bereichen demografische Rahmenbedingungen, Erwerbsbeteiligung und Beschäftigung sowie Arbeitslosigkeit. In den jeweiligen Bereichen werden mittels der aktuell verfügbaren Statistiken (Ausländer-, Beschäftigten- und Arbeitslosenstatistik) Anteils- bzw. Veränderungswerte gebildet und auf drei Ebenen ausgewertet: Struktur und Entwicklungen in NRW insgesamt und im Vergleich zu den anderen Bundesländern, Struktur und Entwicklungen auf der Ebene der 16 NRW-Regionen, Struktur und Entwicklungen auf der Ebene der Kreise und kreisfreien Städte NRWs. Dabei wird in dem Bericht versucht, die Arbeitsmarktlage der Migrantinnen und Migranten auch unabhängig vom ausländerrechtlichen Status darzustellen. Der Bericht zeigt, dass in Nordrhein-Westfalen fast jeder fünfte Erwerbstätige eine Zuwanderungsgeschichte hat und jeder zehnte über eine ausländische Staatsangehörigkeit verfügt. Die Erwerbsquote der Bevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte liegt bei über 65 Prozent und ist damit deutlich unterdurchschnittlich. Die niedrigsten Erwerbsquoten weisen türkische Jugendliche und Frauen auf. Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit unter Migrantinnen und Migranten zurückgegangen, aber mit fast 22 Prozent nach wie vor doppelt so hoch wie die der Deutschen. (IAB)
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Literaturhinweis
Regional disparities in employment of high-skilled foreigners: determinants and options for migration policy in Germany (2007)
Zitatform
Burkert, Carola, Annekatrin Niebuhr & Rüdiger Wapler (2007): Regional disparities in employment of high-skilled foreigners. Determinants and options for migration policy in Germany. (HWWI research paper 03-07), Hamburg, 24 S.
Abstract
"We investigate the regional disparities in high-skilled foreign employment in Germany. The importance of different factors which attract highly qualified migrants to specific regions and the role of labour-migration policy is analysed. Our results show that labour-market variables as well as the supply of tertiary education are important for the location choice. Based on these empirical results we discuss options of decentralized migration policy in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Europe's diverse labour force: the case of German cities (2007)
Zitatform
Damelang, Andreas, Max Steinhardt & Silvia Stiller (2007): Europe's diverse labour force. The case of German cities. (EURODIV paper 49.2007), Mailand, 31 S.
Abstract
In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, warum sich kulturelle Diversität auf regionalen Arbeitsmärkten unterschiedlich auswirkt. Für die sechs größten deutschen Städte werden die Unterschiede bezüglich Erwerbsbeteiligung, Berufe sowie Arbeitslosigkeit ausländischer und inländischer Arbeitskräfte analysiert. Zudem wird untersucht, ob es hinsichtlich dieser Aspekte Unterschiede zwischen den einzelnen Städten gibt. Mittels Daten aus der amtlichen Statistik und aus einem detaillierten Mikrodatensatz (Integrierte Erwerbsbiografien), welcher sehr verlässliche individuelle Lohndaten enthält, werden die Ergebnisse mit den allgemeinen Standortbedingungen der Städte verknüpft. Es wird herausgearbeitet, in welchen Städten kulturelle Vielfalt ausgeprägt ist. Dabei sind Integrationskonzepte auf städtischer Ebene von besonderem Interesse. Aus den Ergebnissen werden abschließend politische Konzepte abgeleitet, die zur Integration ausländischer Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt und damit zur allgemeinen Entwicklung der Städte beitragen sollen. (IAB)
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Literaturhinweis
Räumliche Mobilität von türkischen Arbeitnehmern: eine Analyse mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe 2001 (2007)
Zitatform
Damelang, Andreas (2007): Räumliche Mobilität von türkischen Arbeitnehmern. Eine Analyse mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe 2001. (IAB-Discussion Paper 21/2007), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Die Studie untersucht das Ausmaß und die Struktur der räumlichen Mobilität von türkischen im Vergleich zu deutschen Arbeitnehmern für das Jahr 2001. Als Datenbasis wird die IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) verwendet. Die Forschungshypothesen beruhen auf den für individuelle räumliche Mobilität zentralen Theorien, namentlich der Humankapital- und Suchtheorie. Unter Berücksichtigung relevanter Determinanten wie Alter und Bildungsniveau stellt dieser Beitrag heraus, dass die türkische Untersuchungspopulation mobiler ist als die deutsche. Die Tatsache, dass türkische Arbeitnehmer überwiegend aus einer Phase der Arbeitslosigkeit den Arbeitsort wechseln, spricht allerdings eher für einen hohen Anteil an erzwungener Mobilität. Weiterhin kann gezeigt werden, dass das erhöhte Mobilitätsaufkommen der türkischen Arbeitskräfte in der demografischen und qualifikatorischen Zusammensetzung ihrer Gruppe begründet ist. Bei Kontrolle dieser Faktoren ergibt sich eine geringere Mobilitätsneigung von Arbeitnehmern türkischer Nationalität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pendelbereitschaft von Arbeitnehmern in Deutschland (2007)
Zitatform
Eckey, Hans-Friedrich, Reinhold Kosfeld & Matthias Türck (2007): Pendelbereitschaft von Arbeitnehmern in Deutschland. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 65, H. 1, S. 5-14.
Abstract
"Eine Analyse des Pendlerverhaltens ist angesichts der in vielen deutschen Regionen angespannten Arbeitsmarktlage von hoher Aktualität. Dennoch liegen für Gesamtdeutschland keine neueren Untersuchungen zu dieser Thematik vor. Mit Hilfe von Daten der Bundesagentur für Arbeit für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden Gravitationsmodelle geschätzt. Die Berechnungen weisen die Pendelneigung der Beschäftigten insgesamt sowie soziodemographischer Untergruppen aus. Festzustellen ist, dass Männer bei zunehmender Distanz eher zum Pendeln bereit sind als Frauen, Deutsche eine höhere Pendelneigung besitzen als Ausländer und Arbeiter eine höhere als Angestellte. Eine lokale Analyse zeigt, dass bei ostdeutschen Regionen ein überdurchschnittlicher Pendelwiderstand zu verzeichnen ist, der mit tendenziell unattraktiveren Arbeitsplätzen erklärt werden kann. Bei wirtschaftlich prosperierenden Metropolen in Westdeutschland sind Arbeitnehmer auch bereit, längere Fahrtzeiten in Kauf zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einflussfaktoren auf das Erwerbspersonenpotenzial: Demografie und Erwerbsverhalten in Ost- und Westdeutschland (2007)
Zitatform
Fuchs, Johann & Doris Söhnlein (2007): Einflussfaktoren auf das Erwerbspersonenpotenzial. Demografie und Erwerbsverhalten in Ost- und Westdeutschland. (IAB-Discussion Paper 12/2007), Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Die Arbeit untersucht, von welchen Faktoren das künftige Erwerbspersonenpotenzial in Ost und West beeinflusst wird. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Rolle, die der Demografie in diesem Prozess zukommt. Dazu wird die gesamte Veränderung in die Haupteinflussfaktoren natürliche Bevölkerungsbewegung, Wanderungen und Erwerbsverhalten zerlegt. Die nach Ost und West getrennte Dekomposition führt zu dem erwarteten Ergebnis, dass es vor allem die Demografie ist, die das Erwerbspersonenpotenzial sinken lässt, wobei die heutige Altersstruktur einen wichtigen Teil dazu beiträgt. Höhere Erwerbsquoten bremsen diesen Trend, können ihn aber nicht aufhalten. Auch eine im langfristigen Durchschnitt hohe Zuwanderung kann den Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials nicht stoppen. Einige Ergebnisse sind vor allem für Ostdeutschland spezifisch. So ist der Einfluss der Demografie im Osten stärker und setzt zudem früher ein. Auch die Entwicklungslinien bei der Erwerbsbeteiligung sind in Ost und West unterschiedlich. Deshalb ist eine entsprechend differenzierte Betrachtung sehr nützlich. Nachdem die gegebene Altersstruktur nicht mehr veränderbar ist und ein deutlicher Abbau des Geburtendefizits erst sehr langfristig wirkt, muss davon ausgegangen werden, dass der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials über einen sehr langen Zeitraum kaum mehr aufzuhalten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour market entry of migrants in Germany: does cultural diversity matter? (2007)
Zitatform
Haas, Anette & Andreas Damelang (2007): Labour market entry of migrants in Germany. Does cultural diversity matter? (IAB-Discussion Paper 18/2007), Nürnberg, 37 S.
Abstract
Der Beitrag analysiert den Arbeitsmarktzugang von jugendlichen Migranten in Deutschland nach Abschluss ihrer Lehrzeit. Dabei gilt das besondere Interesse der Auswirkung lokaler kultureller Verschiedenheit auf den erfolgreichen Start einer beruflichen Karriere. Der Fokus liegt auf einer Bevölkerungskohorte, die im Jahre 2000 ihre Lehre abgeschlossen hat; dabei wird zwischen Türken, Bürgern des früheren Jugoslawien, Migranten aus Ländern der EU15 und anderen Migranten unterschieden. Diese werden mit einer aus Deutschen bestehenden Referenzgruppe verglichen. Ein multinominales Probitmodell zeigt, dass für türkische Lehrlinge und für Lehrlinge der anderen Migrantengruppen eine signifikant niedrigere Wahrscheinlichkeit des Übergangs in den ersten Arbeitsmarkt besteht, wohingegen sich Migranten aus den EU15 Ländern in dieser Hinsicht nicht von Deutschen unterscheiden. Um zusätzlich den Einfluss individueller, unternehmensbezogener und auch beruflicher Merkmale zu überprüfen, werden explizit regionale Faktoren in die Analyse einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Migranten umso leichter eine Anstellung finden, je höher der Level der kulturellen Verschiedenheit ist. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen, die die Bedeutung freundschaftlicher und familiärer Verbindungen betonen, kommt die Analyse zu dem Schluss, dass Netzwerke und Informationsflüsse, die nicht auf die jeweils eigene ethnische Gruppe beschränkt sind, die Wahrscheinlichkeit einen Job zu finden verbessern. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: HWWI research. Paper , 03-10 -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktreport NRW 2007: Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt (2007)
Mertens, Andreas;Zitatform
Mertens, Andreas (2007): Arbeitsmarktreport NRW 2007. Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt. Düsseldorf, 66 S.
Abstract
"In NRW verfügt fast jeder vierte Einwohner über einen Migrationshintergrund. Der Anteil der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit beträgt demgegenüber nur knapp 11 %. Jede fünfte Erwerbsperson mit Migrationshintergrund ist derzeit erwerbslos. Bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten geht seit Mitte der 80er Jahre der Anteil an Ausländern zurück. Erst seit 2005 nimmt die ausländische Beschäftigung wieder zu. Fast die Hälfte der ausländischen Beschäftigten konzentrieren sich in drei Wirtschaftszweigen: Handel, Metallgewerbe und unternehmensnahe Dienstleistungen. Ausländer sind in besonders hohem Maße von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Arbeitslosenquote ist seit mehreren Jahren mehr als doppelt so hoch wie bei den Deutschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen zwischen Beruf und Familie: Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen 1997-2005 (2007)
Munz, Eva; Seifert, Wolfgang; Cloos, Bertram; Schomacker, Christine;Zitatform
Munz, Eva, Wolfgang Seifert & Bertram Cloos (2007): Frauen zwischen Beruf und Familie. Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen 1997-2005. Düsseldorf, 153 S.
Abstract
Für die Studie hat das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) Daten des Mikrozensus im Hinblick auf die Qualifikation und Erwerbsbeteiligung von Frauen ausgewertet. Ein weiterer Schwerpunkt der Studie ist die Ausbildungs- und Erwerbssituation von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte. Die Darstellung ist nach Lebensphasen differenziert und geht auf den Erwerbsverlauf jüngerer Frauen, Frauen mittleren Lebensalters und älterer Arbeitnehmerinnen ein. Es zeigt sich, dass die Erwerbsorientierung und tatsächliche Erwerbsbeteiligung von Frauen in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Die Arbeitsmarktintegration der Frauen vollzieht sich allerdings zu einem überdurchschnittlich hohen und wachsenden Anteil auf der Basis von Teilzeitarbeit und hier insbesondere geringfügigen Beschäftigungen. So ist der Anteil der geringfügig Beschäftigten von 1997 bis 2005 von 8,9 auf 19,4 Prozent deutlich gestiegen und der Anteil der vollzeiterwerbstätigen Frauen von 62 auf 51 Prozent gesunken. Zudem hat die Studie ergeben, dass in den vergangenen vier Jahren zunehmend mehr Frauen teilzeiterwerbstätig waren, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden haben. Der Anteil der erwerbstätigen Frauen, die unterbeschäftigt sind, weil trotz Vollzeitwunsch nur eine Teilzeittätigkeit realisiert werden konnte, hat sich damit von 2001 bis 2005 mehr als verdoppelt. Für zugewanderte Frauen gilt, dass ihre Erwerbsbeteiligung traditionell niedriger ist als die nicht zugewanderter Frauen. Dies erklärt sich aus einem Geflecht verschiedener Faktoren: Zugewanderte Frauen weisen ein niedrigeres Qualifikationsniveau auf, sie gründen früher eine Familie und weisen eine niedrigere Erwerbsorientierung auf als nicht zugewanderte Frauen. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt 2006: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2007)
Zitatform
(2007): Arbeitsmarkt 2006. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 55, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-218.
Abstract
Nach einem Überblick über den Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahr 2006 wird im Hauptteil auf das Arbeitskräfteangebot, die Arbeitskräftenachfrage, die Arbeitslosigkeit und Ausgleichsprozesse auf dem Arbeitsmarkt eingegangen. Danach folgen Informationen zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und ein Tabellen-Anhang. (IAB)
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Literaturhinweis
Integration als Zukunftsaufgabe: Visionen für die Stadt. Bericht zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration der Migrantenbevölkerung in Bielefeld (2006)
Sever, Yasin;Zitatform
Sever, Yasin (2006): Integration als Zukunftsaufgabe. Visionen für die Stadt. Bericht zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration der Migrantenbevölkerung in Bielefeld. Bielefeld: Rege mbH, 126 S.
Abstract
"In der Region Ostwestfalen-Lippe und besonders in Bielefeld erleben wir eine zunehmende Verschärfung der Bildungs- und Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Migrationshintergrund. Die Arbeit bietet anhand aktueller Daten einen Überblick über die Situation der in Bielefeld lebenden Migranten. Den Schwerpunkt bilden die Bereiche Arbeitsmarkt und Bildung. Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration fand ein intensiver Austauschprozess mit lokalen Akteuren und Experten statt. Darüber hinaus wurden Befragungen in der Bevölkerung durchgeführt, die im Text in Form von exemplarischen Zitaten berücksichtigt wurden. Es resultierten daraus konkrete Handlungsempfehlungen, die unterstreichen, dass Integration als eine gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe zu betrachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt 2005: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2006)
Zitatform
(2006): Arbeitsmarkt 2005. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 54, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-197.
Abstract
Nach einem Überblick über den Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahr 2005 wird im Hauptteil auf das Arbeitskräfteangebot, die Arbeitskräftenachfrage, die Arbeitslosigkeit und Ausgleichsprozesse auf dem Arbeitsmarkt eingegangen. Danach folgen Informationen zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und ein Tabellen-Anhang. (IAB)
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Literaturhinweis
Projektion des Arbeitsangebots bis 2050: Demografische Effekte sind nicht mehr zu bremsen (2005)
Zitatform
Fuchs, Johann & Katrin Dörfler (2005): Projektion des Arbeitsangebots bis 2050: Demografische Effekte sind nicht mehr zu bremsen. (IAB-Kurzbericht 11/2005), Nürnberg, 5 S.
Abstract
"Spätestens nach dem Jahr 2015 wird in Deutschland das Angebot an Arbeitskräften wegen des Bevölkerungsrückgangs spürbar abnehmen. Das Tempo, mit dem das Erwerbspersonenpotenzial sinkt, beschleunigt sich in den kommenden Dekaden deutlich. Auch ein kräftiger Anstieg der Erwerbsquoten der Frauen und eine umfangreiche Zuwanderung können diesen Prozess nur noch verlangsamen, aber nicht mehr aufhalten. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter des Erwerbspersonenpotenzials. Insbesondere die Zahl der Erwerbspersonen jüngeren und mittleren Alters sinkt dramatisch. Die starke Zunahme der Erwerbsbeteiligung von Frauen lässt ihren Anteil am gesamten Erwerbspersonenpotenzial auch in Zukunft steigen - allerdings mit leicht abnehmender Tendenz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Westdeutschland (inkl. Berlin-West) (2005)
Zitatform
Fuchs, Johann & Brigitte Weber (2005): Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Westdeutschland (inkl. Berlin-West). (IAB-Forschungsbericht 15/2005), Nürnberg, 64 S.
Abstract
"Der Bericht stellt revidierte Schätzungen für die Stille Reserve und das Erwerbspersonenpotenzial Westdeutschlands zur Diskussion. Datenbasis sind korrigierte Erwerbsquoten des Mikrozensus, die die geringfügige Beschäftigung besser berücksichtigen als die Orginal-Erwerbsquoten. Insgesamt wurden für 40 Subpopulationen 'Weighted Least Squares'-Regressionen mit Zeitreihen gerechnet. Es wurde mehr Wert auf eine inhaltliche Interpretation des Zusammenhanges gelegt als auf ein einheitliches Erscheinungsbild. Die Ergebnisse wurden intensiv auf Verletzungen der Voraussetzungen der Regressionsanalyse getestet. Die statistischen Tests und auch die graphische Analyse ergeben ein im Großen und Ganzen zufrieden stellendes Ergebnis. Von den insgesamt 40 Gleichungen weist keine einzige gravierende statistische Schwächen auf, obwohl sicherlich einige 'verbessert' werden könnten. Als Ergebnis kristallisierte sich heraus, dass die Stille Reserve nun im Niveau deutlich unter den früheren Schätzungen liegt. Dagegen ist das Erwerbspersonenpotenzial sogar höher als nach den Berechnungen von Thon/Bach aus dem Jahr 1998. Dies wird so interpretiert, dass ein Teil der früher untererfassten geringfügigen Beschäftigung bereits in der Stillen Reserve enthalten war, ein anderer Teil dem Erwerbspersonenpotenzial aber noch fehlte. Jetzt dürfte die geringfügige Beschäftigung besser in der IAB-Potenzialrechnung integriert sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2050: Annahmen und Datengrundlage (2005)
Zitatform
Fuchs, Johann & Katrin Dörfler (2005): Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2050. Annahmen und Datengrundlage. (IAB-Forschungsbericht 25/2005), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Der Forschungsbericht beschreibt die IAB-Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis zum Jahr 2050. Die Vorausschätzung basiert auf den zwei Grundbausteinen Bevölkerungsprojektion und Projektion der Potenzialerwerbsquoten. Die Rechnungen sind disaggregiert nach Altersgruppen und Geschlecht sowie Deutschen (Ost und West) und Ausländern (ohne Ost/West-Trennung). Nachdem die Bevölkerungsprojektion bereits im IAB-Forschungsbericht Nr. 16/2005 veröffentlicht wurde, werden im Weiteren vor allem die Annahmen zur künftigen Entwicklung der Erwerbsbeteiligung dargelegt. Die Projektion bestätigt den mittlerweile auch in einer breiten Öffentlichkeit bekannten Rückgang des Arbeitskräfteangebots. Allerdings wird diese Einschätzung relativiert: Das Erwerbspersonenpotenzial sinkt auf die (ganz) lange Frist, vorausgesetzt, die künftige Nettozuwanderung bleibt in etwa in dem Rahmen, wie sie in der Vergangenheit stattfand. Wenn sich die geburtenstarken Jahrgänge nach und nach dem Rentenalter nähern, steigt das Durchschnittsalter des Erwerbspersonenpotenzials deutlich an. Immer mehr ältere und immer weniger jüngere Erwerbspersonen werden künftig den Betrieben zur Verfügung stehen. Dieser Trend scheint aufgrund der vorliegenden Daten unaufhaltsam zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ruhe vor dem Sturm: Arbeitskräftemangel in der Wirtschaft: Ergebnisse einer DIHK-Unternehmensbefragung, Herbst 2005 (2005)
Zitatform
(2005): Ruhe vor dem Sturm: Arbeitskräftemangel in der Wirtschaft. Ergebnisse einer DIHK-Unternehmensbefragung, Herbst 2005. (Standortpolitik), Berlin, 18 S.
Abstract
"Trotz hoher Arbeitslosigkeit und zurückhaltender Beschäftigungsplanungen der Betriebe geben 16 Prozent der Unternehmen an, derzeit offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen zu können. Vor allem Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe haben nach wie vor mitunter erhebliche Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu bekommen. So sind die Stellenbesetzungsprobleme in der pharmazeutischen Industrie und im Maschinen- und Fahrzeugbau. Unter den Dienstleistungsunternehmen geben IT-Dienstleister und Unternehmen aus der Sicherheitswirtschaft - mit jeweils 25 Prozent - überdurchschnittlich häufig an, dass sie Vakanzen nicht besetzen können. Spitzenreiter hier sind die Zeitarbeitsunternehmen: 64 Prozent der Betriebe finden zumindest für einen Teil ihrer offenen Stellen keine passenden Bewerber. Parallel zeichnet sich die Zeitarbeitsbranche - im Vergleich zu anderen Branchen - derzeit durch eine weitaus höhere Neigung aus, zusätzliches Personal einzustellen. Um auf einen eventuellen Fachkräftemangel zu reagieren, setzen die Unternehmen zum Großteil auf ihr verstärktes Engagement in der Aus- und Weiterbildung: 56 Prozent der Unternehmen wollen sich in diesem Bereich stärker engagieren. Fast die Hälfte der Betriebe plant, durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit einem etwaigen Fachkräfteengpass zu begegnen. 15 Prozent der Unternehmen geben an, im Falle eines Fachkräftemangels verstärkt auf das Potenzial älterer Arbeitnehmer setzen zu wollen. Kleinere Betriebe, in denen sich in der Vergangenheit seltener eine Kultur der Frühverrentung etabliert hat, haben dabei tendenziell geringere Berührungsängste in Bezug auf ältere Arbeitnehmer als größere Unternehmen. Die Suche nach Arbeitskräften im Ausland ist für 6 Prozent der Betriebe eine Alternative. Ausländische Fachleute sind also für die Unternehmen hierzulande noch keine Standardlösung. Gleichwohl ist die Einstellung von ausländischen Arbeitnehmern in Spezialfällen eine wünschenswerte Alternative - und das unabhängig von der Unternehmensgröße." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsstatistik 2004: Jahreszahlen (2005)
Zitatform
(2005): Arbeitsstatistik 2004. Jahreszahlen. In: Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit, Jg. 53, H. Sonderheft Arbeitsstatistik, S. 1-158.
Abstract
Das Heft enthält zahlreiche Übersichten zu zentralen Kennwertindikatoren des Arbeitsmarktes in West- und Ostdeutschland, zur Beschäftigung, zu Arbeitsuchenden, Arbeitslosen und gemeldeten Stellen, zum Ausbildungsstellenmarkt sowie zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit. Die Zahlen betreffen meist das Jahr 2004, reichen zum Teil aber auch bis 1994 zurück. (IAB)
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Literaturhinweis
Regionalbarometer neue Länder: fünfter zusammenfassender Bericht (2004)
Böltken, Ferdinand; Maretzke, Steffen; Eltges, Markus; Meyer, Katrin;Zitatform
(2004): Regionalbarometer neue Länder. Fünfter zusammenfassender Bericht. (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Berichte 20), Bonn, 110 S.
Abstract
"Ziel des von dem BBR geführten 'Regionalbarometers neue Länder' ist die kontinuierliche und verlässliche Beobachtung und Analyse der räumlichen Entwicklung und Veränderungen in den ostdeutschen Regionen und Ländern. Es geht um analytische Realistik und nüchterne Perspektiven. So stehen auch in dieser fünften Ausgabe die Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung zentraler Aspekte der Lebenswirklichkeit in Ostdeutschland und der Vergleich mit Westdeutschland im Mittelpunkt:
- Binnenwanderungen im Kontext regionaler Disparitäten;
- Regionale Lebensqualität und Wanderungsentscheidungen;
- Regionale Strukturen der Arbeitsmarktentwicklung;
- Regionale Einkommensunterschiede der privaten und öffentlichen Haushalte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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