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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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  • IAB-Projekt

    Strukturwandel und skill-relatedness in den Regionen Deutschlands (31.05.2013 - 29.06.2014)

    Otto, Anne; Weyh, Antje;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt beinhaltet eine komparative Analyse der Kohärenz und der qualitativen Veränderung der Branchenkomposition im Zeitraum 1999 bis 2008 von drei ausgewählten ostdeutschen Regionen. Darüber hinaus wird eine Ursachenanalyse für die aufgedeckten Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Hinblick auf qualitative Änderungen des Branchenmix und den Strukturwandel in den drei Regionen durchegführt. Grundlage ist die Verwendung eines neuen Analyseinstrumentariums, das auf dem Konzept der skill-relatedness basiert. Dies wird auf die drei ausgewählten Regionen übertragen. Dieses Instrumentarium umfasst eine übergreifende Matrix der skill-Verbundenheit aller Branchen sowie von branchenspezifischen Indikatoren zu deren Einbettungsgrad in die Wirtschaft einer Region. Im Projekt werden diese Indikatoren auf Grundlage der Beschäftigtenhistorik (BeH) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit Hilfe von ökonometrischen Methoden berechnet. Für die komparative Analyse zwischen den Regionen werden deskriptive und qualitative Methoden eingesetzt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne; Weyh, Antje;
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  • IAB-Projekt

    Räumliche Wirkung des demographischen Wandels (01.01.2013 - 29.12.2016)

    Garloff, Alfred; Roth, Duncan;

    Projektbeschreibung

    Die deutsche Gesellschaft ist einem derart schnellen Alterungs- und Schrumpfungsprozess ausgesetzt wie dies nur in wenigen anderen Ländern der Fall ist. Daraus speisen sich die Leitfragen des Projektes: Führen die demografischen Veränderungen in Richtung Stagnation und Sklerose oder sind gar positive Arbeitsmarktkonsequenzen durch schrumpfende Kohorten zu erwarten? Darüber hinaus ist das Verständnis des Prozesses und seiner Wirkungen wichtig für eine Vielzahl von institutionellen Regelungen, die den Austauschprozess zwischen der Gesellschaft und der Ökonomie moderieren.

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe; Roth, Duncan;
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  • IAB-Projekt

    Analyse der Übergänge in Beschäftigung in der Region Schleswig-Holstein Süd-West (30.11.2012 - 30.03.2014)

    Niebuhr, Annekatrin;

    Projektbeschreibung

    Das Arbeitsmarktgeschehen ist durch die kontinuierliche Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine fortwährende Auflösung von Beschäftigungsverhältnissen gekennzeichnet. Die Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden „Matchings“ von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Eine detaillierte Untersuchung von Übergängen in Beschäftigung kann daher wertvolle Informationen für die Vermittlung von Arbeitslosen oder arbeitsuchenden Personen zur Verfügung stellen. Eine entsprechende Analyse sollte auf funktional abgegrenzte regionale Arbeitsmärkte abzielen, um regionalen Besonderheiten Rechnung zu tragen. Im Rahmen der Studie werden Übergänge aus Arbeitslosigkeit oder Arbeitssuche in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Zeitraum 2005-2011 für die Region Schleswig-Holstein Süd-West (Kreise Dithmarschen und Steinburg) analysiert. Neben der räumlichen Mobilität im Zuge der Stellenbesetzungsprozesse betrachten wir die Beschäftigungsaufnahmen differenziert nach Merkmalen der Erwerbspersonen (Geschlecht, Alter, Qualifikation, Art des Leistungsbezugs vor Beschäftigungsaufnahme). Eine Differenzierung erfolgt auch hinsichtlich der Art des aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisses (Wirtschaftszweig, Tätigkeit). Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf die Qualität der Beschäftigung in Bezug auf die Dauer und die Bedarfsdeckung gelegt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Stöckmann, Andrea; Niebuhr, Annekatrin;
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  • IAB-Projekt

    Analyse der Übergänge in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Lübeck (30.11.2012 - 30.03.2014)

    Niebuhr, Annekatrin;

    Projektbeschreibung

    Das Arbeitsmarktgeschehen ist durch die kontinuierliche Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine fortwährende Auflösung von Beschäftigungsverhältnissen gekennzeichnet. Die Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden „Matchings“ von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Eine detaillierte Untersuchung von Übergängen in Beschäftigung kann daher wertvolle Informationen für die Vermittlung von Arbeitslosen oder arbeitsuchenden Personen zur Verfügung stellen. Eine entsprechende Analyse sollte auf funktional abgegrenzte regionale Arbeitsmärkte abzielen, um regionalen Besonderheiten Rechnung zu tragen. Im Rahmen der Studie werden Übergänge aus Arbeitslosigkeit oder Arbeitssuche in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Zeitraum 2005-2011 für die Arbeitsmarktregion Lübeck (kreisfreie Stadt Lübeck, Kreis Ostholstein) analysiert. Neben der räumlichen Mobilität im Zuge der Stellenbesetzungsprozesse betrachten wir die Beschäftigungsaufnahmen differenziert nach Merkmalen der Erwerbspersonen (Geschlecht, Alter, Qualifikation, Art des Leistungsbezugs vor Beschäftigungsaufnahme). Eine Differenzierung erfolgt auch hinsichtlich der Art des aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisses (Wirtschaftszweig, Tätigkeit). Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf die Qualität der Beschäftigung in Bezug auf die Dauer und die Bedarfsdeckung gelegt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Stöckmann, Andrea; Niebuhr, Annekatrin;
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  • IAB-Projekt

    Analyse der Übergänge in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel (30.11.2011 - 29.09.2013)

    Niebuhr, Annekatrin;

    Projektbeschreibung

    Das Arbeitsmarktgeschehen ist durch die kontinuierliche Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine fortwährende Auflösung von Beschäftigungsverhältnissen gekennzeichnet. Die Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden „Matchings“ von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Eine detaillierte Untersuchung von Übergängen in Beschäftigung kann daher wertvolle Informationen für die Vermittlung von Arbeitslosen oder arbeitsuchenden Personen zur Verfügung stellen. Eine entsprechende Analyse sollte auf funktional abgegrenzte regionale Arbeitsmärkte abzielen, um regionalen Besonderheiten Rechnung zu tragen. Im Rahmen der Studie werden Übergänge aus Arbeitslosigkeit oder Arbeitssuche in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Zeitraum 2005-2010 für die Arbeitsmarktregion Kiel analysiert. Neben der räumlichen Mobilität im Zuge der Stellenbesetzungsprozesse betrachten wir die Beschäftigungsaufnahmen differenziert nach Merkmalen der Erwerbspersonen (Geschlecht, Alter, Qualifikation, Art des Leistungsbezugs vor Beschäftigungsaufnahme). Eine Differenzierung erfolgt auch hinsichtlich der Art des aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisses (Wirtschaftszweig, Tätigkeit). Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei auf die Qualität der Beschäftigung in Bezug auf die Dauer und die Bedarfsdeckung gelegt.
    Projekt-Ende 31.05.2013 - IAB-Regional wird bis spätestens 30.09.2013 erstellt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Stöckmann, Andrea; Niebuhr, Annekatrin;
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  • IAB-Projekt

    The Effects of mass job destructions and mass job creations on regional activity (31.10.2011 - 31.10.2015)

    Schönberg, Uta;

    Projektbeschreibung

    Governments are often willing to subsidize or even bail out firms on the verge of bankruptcy. The main argument behind these governmental actions is that a plant closure or a mass layoff would not only affect the employment prospects of workers in these plants, but create a domino effect on other plants in the region, multiplying job losses. In this project, we directly investigate, for the first time in the literature, these spillover effects. Using an event-study approach that compares employment trends in local labor markets where a large firm laid off a substantial share of its workforce with those in similar local labor markets where no such event took place, we find strong evidence for local spillover effects: A mass layoff that directly affects about 3% of all workers in the local labor market leads to a reduction in employment in other firms in the local labor market by about 1.5 percentage points four years after the event. These effects are persistent over time, stronger in agglomerated areas than in rural areas and are to a large extent driven by employment reductions in close industries, suggesting that agglomeration externalities are driving these effects. In future work, we are planing to investigate the "reverse experiment"--the spillovers of mass job creation.  

    Beteiligte aus dem IAB

    Schönberg, Uta;
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  • IAB-Projekt

    Struktur- und Verbleibsanalyse zur Leiharbeitsbranche im Saarland (05.06.2011 - 14.08.2012)

    Otto, Anne;

    Projektbeschreibung

    -

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne; Hell, Stefan;
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  • IAB-Projekt

    Die Gesundheitswirtschaft in Berlin-Brandenburg - Einfluss des demografischen Wandels (30.04.2011 - 29.06.2014)

    Wiethölter, Doris;

    Projektbeschreibung

    NN

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Carstensen, Jeanette;
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  • IAB-Projekt

    Die Gesundheitswirtschaft in Rheinland-Pfalz und im Saarland (30.04.2011 - 30.03.2012)

    Hell, Stefan;

    Projektbeschreibung

    NN

    Beteiligte aus dem IAB

    Hell, Stefan;
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  • IAB-Projekt

    (Regionale) Analyse der Gesundheitswirtschaft (31.01.2011 - 12.10.2015)

    Schaade, Peter;

    Projektbeschreibung

    In dem Netzprojekt zum „Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen“ wird eine Struktur- und Zeitreihenanalyse der Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft für jedes Bundesland vorgenommen. Neben einem Kernbereich werden drei Erweiterungsschichten gebildet: Handel mit medizinischen Produkten, die pharmazeutische Industrie und das Gesundheitshandwerk, sowie die Krankenversicherungen und der Verwaltungs-und Organisationbereich. Dimensionen in der Analyse sind u. a. die Berufstreue, das Arbeitseinkommen und die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit. Die Schwerpunkte werden von den regionalen Einheiten jedoch selbst festgelegt.

     

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  • IAB-Projekt

    Analysen des aktuellen Arbeitskräftebedarfs in Deutschland (31.12.2010 - 30.12.2014)

    Warning, Anja; Dietz, Martin; Kubis, Alexander; Leber, Ute;

    Projektbeschreibung

    Aufgabe des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) im Rahmen des Forschungsvorhabens ist der Aufbau eines dauerhaften, regelmäßigen und differenzierten Monitorings der gesamtwirtschaftlichen Arbeitskräftenachfrage in Deutschland am aktuellen Rand. Eine Differenzierung findet nach Berufen, Qualifikationsstufen, Branchen, Unternehmensgrößen und Regionen statt. Die Analyse ist fortlaufend und wird in drei aufeinander aufbauenden Phasen ablaufen. Die Ergebnisse sind jährlich in einem schriftlichen Bericht dem BMAS vorzulegen. Grundlage der Analysen sind die IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots und das IAB-Betriebspanel. Auf Basis des IAB-Betriebspanels wird – neben den kontinuierlich analysierten Indikatoren – in jedem der Berichte eine tiefergehende Analyse zu den Treibern und Hintergründen des Arbeitskräftebedarfs der Arbeitsnachfrage mit einem thematischen Schwerpunkt vorgelegt.

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  • IAB-Projekt

    Determinanten Regionaler Mobilität von Auszubildenden 1999-2009 (31.10.2010 - 29.06.2012)

    Seibert, Holger;

    Projektbeschreibung

    Seit dem Jahre 2007 macht sich aber der demographische Wandel in Form des Nachwendegeburtenknicks deutlich auf dem Ausbildungsstellenmarkt bemerkbar. Mit der Wiedervereinigung hat sich das Geburtsverhalten der ostdeutschen Frauen dem der westdeutschen angenähert. Waren bis 2005 und 2006 vor allem die allgemeinbildenden Schulen in Ostdeutschland von massiv gesunkenen Schülerzahlen betroffen, hat sich das Phänomen nun auf das Ausbildungssystem verlagert. Mit rückläufigen Schülerzahlen sinkt nämlich auch die Zahl der Bewerber nach Ausbildungsplätzen. Somit sollten sich die Chancen der Jugendlichen in Ostdeutschland eine Ausbildungsstelle zu finden, deutlich erhöhen und die regionale Mobilität von Auszubildenden sollte sich damit verringern. Diese Projekt untersucht, ob diese Erwartung für die Auszubildende in der Region Berlin-Brandenburg eintrifft.
     

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  • IAB-Projekt

    Vergleichende Analyse von Lokalen/Länder-Arbeitsmärkten, Aktualisierung 2010 (30.06.2010 - 30.12.2010)

    Schanne, Norbert; Schanne, Norbert;

    Projektbeschreibung

    Die lokalen Beschäftigungsentwicklung (Wachstumsraten) wird mit einer erweiterten Shift-Share-Regression in eine durch die Branchenstruktur und das Branchenwachstum bedingte (und mit verschiedenen anderen Faktoren wie z.B. Qualifikation oder Betriebsgrößenstruktur korrelierte) Komponente (proportional shift) und eine davon abweichende lokale Komponente (differential shift) zerlegt. 

    Als Maß für die Beschäftigunsentwicklung dient die Zahl der Vollzeitäquivalente des durchschnittlichen Beschäftigungsvolumens (sozialversicherungspflichtige Beschäftigungstage/Tage im Jahr) bzw. deren Wachstumsrate im Zeitraum von 1993 bis 2008 für die deutschen Kreise/kreisfreien Städte nach Gebietsstand vom 31.12.2009 ; die Branchengliederung baut im Wesentlichen auf den Doppelbuchstaben der WZ93/WZ03 auf.
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Hell, Stefan;
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  • IAB-Projekt

    Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen (06.06.2010 - 30.10.2010)

    Pohl, Carsten;

    Projektbeschreibung

    Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen. Um das Ausmaß und den Verlauf der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigung der Jugendlichen einordnen zu können, werden zunächst die wichtigsten Fakten zu diesem regionalen Arbeitsmarkt dargestellt. Demnach fällt die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen in dieser Region im Vergleich zum nordrhein-westfälischen Durch-schnitt deutlich geringer aus. Auffällig sind allerdings die relativ starken Anstiege sowie Rückgänge im Bestand der Jugendarbeitslosigkeit in den Jahren 2007 bis 2010. Während die Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit für die 15- bis 19-Jährigen in diesem Zeitraum nahezu konstant verliefen, kam es insbesondere bei den 20- bis 24-Jährigen zu vergleichsweise starken Schwankungen. Die zeitliche Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Ar-beitsagenturbezirk Siegen wird mit Bezug zur einschlägigen Fachliteratur anhand individueller, struktureller und konjunktureller Faktoren untersucht. Demnach besteht ein positiver Zu-sammenhang zwischen der Jugendarbeitslosigkeit und dem Eintritt stark besetzter jüngerer Alterskohorten in den regionalen Arbeitsmarkt. Mit der steigenden Zahl an Schulabsolventen erhöhte sich zunächst die Beschäftigung im Zeitraum von 2007 bis 2008, allerdings nahm in der zweiten Jahreshälfte 2008 auch die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen zu. Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise und aufgrund der relativ starken Exportabhängigkeit der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein wurden ab dem 4. Quartal 2008 Arbeitsplätze insbesondere im verarbeitenden Gewerbe abgebaut. Als Ergebnis dieser Entwicklung stieg die Jugendarbeitslosigkeit an, wobei sich die Zunahme nahezu ausschließlich auf die 20- bis 24-Jährigen konzentriert. Mit Erholung der konjunkturellen Lage hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche wieder verbessert. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die Arbeitslosenquoten für Jugendliche in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein deutlich reduziert. Im September 2010 liegt die Jugendarbeitslosenquote im Kreis Olpe bei 4,9 % bzw. im Kreis Siegen-Wittgenstein bei 5,9 % und damit um fast 3 bzw. 2 Prozentpunkte unter dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt.

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  • IAB-Projekt

    Analyse regionaler Disparitäten (31.05.2010 - laufend)

    Blien, Uwe;

    Projektbeschreibung

    Entlang der Hauptdimensionen regionaler Disparitäten werden Analysen für die Arbeitsmärkte der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Dies ist eine Daueraufgabe der Regionalforschung des IAB

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe; Phan Thi Hong, Van; Dauth, Wolfgang;
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  • IAB-Projekt

    Typisierung regionaler Ausbildungsmärkte (02.05.2010 - 30.12.2013)

    Kruppe, Thomas; Heineck, Guido;

    Projektbeschreibung

    Zur Vergleichbarkeit regionaler Arbeitsmärkte verwendet die Bundesagentur für Arbeit (BA) seit 2003 wissenschaftlich basierte Typisierungen. Mit gleicher Methodik wurde nun vom IAB eine Typisierung regionaler Ausbildungsmärkte entwickelt, um auch hierfür sinnvolle Leistungsvergleiche vornehmen zu können. Über die Analyse von Strukturmerkmalen in der Region lassen sich Gruppen von ähnlichen Agenturbezirken identifizieren; der Fokus der Typisierung richtet sich dabei aufgrund des Vermittlungsauftrags der BA allein auf Übergangsquoten in betriebliche Ausbildung. Wie bei der Arbeitsmarkttypisierung werden der eigentlichen clusteranalytischen Gruppierung der Agenturbezirke Regressionsanalysen vorgeschaltet. Mit diesem zweistufigen Untersuchungsansatz ist es möglich, eine empirisch fundierte Auswahl und Gewichtung der Typisierungsvariablen vorzunehmen. Die Vergleichstypen selbst generieren Verfahren der Clusteranalyse. Hier kommen die hierarchisch-agglomerative Analyse nach Ward und ein Clusterzentroidenverfahren (K-Means-Verfahren) zum Einsatz. Zur Bestimmung der (Un-)Ähnlichkeit dient die quadrierte euklidische Distanz.

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  • IAB-Projekt

    Arbeitsgruppe 1 (Regionale Arbeitsmärkte) der Kommission Anforderungen aus dem zweiten Bayerischen Sozialbericht der Bayerischen Staatskanzlei (28.02.2010 - 31.07.2011)

    Blien, Uwe; Promberger, Markus;

    Projektbeschreibung

    Zu Beginn des Jahres 2010 setzte die Bayerische Staatregierung die Kommission "Anforderungen aus dem Bayerischen Sozialbericht" ein, die sich in Arbeitsgruppen mit ausgewählten Themen und Ergebnissen des Bayerischen Sozialbericht befassen und Handlungsempfehlungen erarbeiten soll. Eine dieser Arbeitsgruppen ist die AG1 „Regionale Arbeitsmärkte – Wirtschaftsstrukturpolitik“. Unter dieser Überschrift werden verschiedene Themen bearbeitet. Zunächst werden die Entwicklung der Beschäftigung in Bayern und den bayerischen Landkreisen und Städten in den Jahren 1993 bis 2008 und die Determinanten der Beschäftigungsentwicklung (Branchenstruktur, Betriebsgrößenstruktur, Qualifikationsstruktur, Standortkomponente) analysiert. Daran anschließend werden weitere ausgewählte Dimensionen regionaler Disparitäten, z. B. die Bevölkerungsentwicklung, beleuchtet und in Beziehung gesetzt. Schließlich werden Maßnahmen der Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und regionalen Strukturpolitik der bayerischen Ministerien und ihre Bewertungen im Überblick beschrieben. Es zeichnet sich ab, dass insbesondere eine "Integrierte Regionalpolitik" angestrebt werden sollte. Diese schließt einerseits den sozialen Aspekt mit ein, andererseits umfasst sie auch die ebenfalls zentralen Aspekte des Strukturwandels und der Strukturwandelpolitik. Inhaltlich besteht sie darin, ressortübergreifende Schwerpunkte für die Förderung zu bilden und die Regionen jeweils gemäß ihrer bereits entwickelten Vorzügen und Stärken zu unterstützen. Die Durchführung einer integrierten Regionalpolitik setzt eine vorgelagerte Maßnahme voraus, die insbesondere in einer umfassenden Bestandsaufnahme und „Durchleuchtung“ der Regionen und der relevanten Politikbereiche besteht. Es muss analysiert werden, welche Politikbereiche in welcher Hinsicht raumwirksam werden. Der soziale Aspekt ist dabei ebenfalls in den Mittelpunkt zu stellen.

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  • IAB-Projekt

    Erwerbssituation von Frauen und Männern in der Region Berlin-Brandenburg (28.02.2010 - 30.03.2014)

    Bogai, Dieter;

    Projektbeschreibung

    NN

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Carstensen, Jeanette;
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  • IAB-Projekt

    Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen (31.12.2009 - 30.12.2013)

    Kropp, Per;

    Projektbeschreibung

    Mit einem neu entwickelten graphentheoretischen Verfahren lassen sich Arbeitsmarktregionen deutlich besser abgrenzen, als mit etablierten Verfahren, d.h. es gelingt besser, Pendlerströme innerhalb von Arbeitsmarktregionen zu erfassen. Diese Qualität der Abgrenzung lässt sich anhand eines Maßes aus der Netzwerkforschung - Newmans Modularität Q - quantitativ erfassen. Die Verwendung dieses Gütemaßes erlaubt es auch, die für die Erfassung der Pendlerströme optimale Anzahl von Arbeitsmarktregionen zu bestimmen.
    In unserem Projekt soll das Verfahren auf verschiedene regionalpolitische und regionalwissenschaftliche Forschungsfragen angewandt werden. Zu beantwortende Fragen sind:
    - Wie gut lassen sich gemeindescharfe Abgrenzungen kreis-, arbeitsagentur- oder bundeslandscharf umrechnen?
    - Sind die neu abgegrenzten Arbeitsmarktregionen homogener als andere Abgrenzungen? Verlaufen auch Arbeitsmarktveränderungen hier homogener?
    - Wie lassen sich Arbeitsmarktregionen charakterisieren und wie stark unterschieden sich benachbarte Arbeitsmärkte?

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per; Schwengler, Barbara;
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  • IAB-Projekt

    Regionale Unterschiede in der Erwerbsbeteiligung Älterer (31.08.2009 - 30.12.2018)

    Hirschenauer, Franziska; Bogai, Dieter;

    Projektbeschreibung

    In Deutschland bestehen markante regionale Unterschiede in der Erwerbsbeteiligung der Älteren. So schwankte 2011 auf der Ebene der Kreisregionen die Erwerbsquote der 60- bis 64-jährigen Männer zwischen 30,6% und 77,4%, die der gleichaltrigen Frauen zwischen 25,0% und 68,7%.

    Mit Hilfe multipler Querschnittsregressionen sollen die geschlechtsspezifischen regionalen Erwerbsquoten der 55- bis 59-Jährigen sowie die der 60- bis 64-Jährigen auf ihre zentralen Bestimmungsfaktoren hin untersucht werden. Zu vermuten ist, dass die regionale Erwerbsbeteiligung der Älteren mit steigender regionaler Arbeitslosigkeit sinkt, weil mangelnde regionale Erwerbsmöglichkeiten v. a. die Erwerbschancen der Älteren beeinträchtigen und diese dann einen vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben anstreben, sofern die rentenrechtlichen Rahmenbedingungen Möglichkeiten dazu bieten. Zu vermuten ist außerdem, dass neben der regionalen Arbeitslosigkeit weitere Arbeitsmarktcharakteristika, wie beispielsweise die regionale Betriebsgrößenstruktur und die Branchenstruktur des regionalen Arbeitsplatzangebots, Einfluss auf die regionalen Erwerbsquoten der Älteren haben. Begründen lässt sich diese Vermutung mit vorliegenden Untersuchungsbefunden, die darauf hindeuten, dass es vor allem Großbetriebe des Produzierenden Gewerbes sind, die Vorruhestandsregelungen für Arbeitslose als Instrument zur Personalanpassung genutzt haben.

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