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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Lebensweise, Lebenssituation"
  • Literaturhinweis

    Lebensqualität und Sicherheit in Hoyerswerda und Görlitz: Bevölkerungsbefragungen 1998 bis 2008 (2009)

    Sterbling, Anton;

    Zitatform

    Sterbling, Anton (2009): Lebensqualität und Sicherheit in Hoyerswerda und Görlitz. Bevölkerungsbefragungen 1998 bis 2008. In: Land-Berichte. Sozialwissenschaftliches Journal, Jg. 12, H. 2, S. 25-44.

    Abstract

    "Der Beitrag, der sich auf fünf, zwischen 1998 und 2008 in Hoyerswerda und Görlitz durchgeführte Bevölkerungsbefragungen stützt, geht auf ausgewählte Aspekte der subjektiven Zufriedenheiten mit verschiede¡nen Bereichen der Lebensqualität und der Sicherheit ein. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei altersspezifischen Einflüssen auf die Wahrnehmung der Lebensqualität und subjektiven Sicherheit. Dies zumal in Hoyerswerda, dem Ort der letzten, im Jahr 2008 durchgeführten Befragung, der Alterungsprozess durch massive und sozial selektive Abwanderungsvorgänge weit fortgeschritten ist und bereits jetzt jeder dritte Bewohner über 64 Jahre alt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    20 Jahre friedliche Revolution 1989 bis 2009: die Sicht der Bürger der neuen Bundesländer (2009)

    Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    Winkler, Gunnar (2009): 20 Jahre friedliche Revolution 1989 bis 2009. Die Sicht der Bürger der neuen Bundesländer. (Umbruch 24), Berlin, 72 S.

    Abstract

    "20 Mal wurden nach dem Mauerfall jährlich rd. 1.500 Bürger der neuen Länder zu ihrer sozialen Lage sowie spezifischen Problemsituationen befragt. Die in der Ausarbeitung verwendeten Daten für 2009 basieren auf der 20. Welle der genannten Erhebung und sind - ebenso wie die Daten seit 1990 - repräsentativ für die neuen Bundesländer inkl. Ostberlin. Die Ausarbeitung konzentriert sich auf ausgewählte wesentliche Hauptaussagen der Bürger zur sozialen Lage seit 1990 bis in die Gegenwart (allgemeine Lebenszufriedenheit, individuelle wirtschaftliche Lage, Hoffnungen/Befürchtungen, Demokratie) sowie vor allem auf Bewertungen der Ergebnisse der Entwicklungen und Veränderungen des Vereinigungsprozesses aus Sicht des Jahres 2009. Dabei wird offensichtlich, dass die Reflexion sozialer Entwicklungen für den Zeitraum 1990 bis 2009 im Wesentlichen vier unterschiedliche Phasen aufweist:
    - einen starken Zugewinn an sozialer Zufriedenheit - d.h. allgemeiner Lebenszufriedenheit, steigenden Hoffnungen und Zunahme positiver Bewertung der individuellen wirtschaftlichen Lage - im Zeitraum 1990 bis 1995, beruhend auf den raschen, spürbaren Veränderungen des täglichen Lebens (Angleichungsphase). Überwindung der Arbeitslosigkeit und noch nicht erreichte völlige Angleichung der Lebensverhältnisse werden als kurzzeitig zu überwindende Aufgabe angesehen;
    - relative Stabilisierung der sozialen Entwicklungen und erfolgten Bewertungen auf dem bis 1995 erreichten Niveau im Zeitraum 1996 bis 1999 und damit verbundenen sinkenden Hoffnungen auf rasche Angleichung (Stabilisierungsphase).
    - Im Zuge des von der rot-grünen Koalition in Gang gesetzten 'Reformwerkes' (Agenda 2010, Gesundheits-, Renten-, Arbeitsmarktreformen) sowie der Euro-Umstellung erfolgt zwischen 2000 und 2003 eine rasche Abnahme sozialer Zufriedenheit gepaart mit steigenden Befürchtungen auf die Zukunft (Abschwungphase).
    - Seit 2004 folgen wechselnde, jeweils gering zunehmende bzw. abnehmende Bewertungen sozialer Entwicklungen mit einem insgesamt stagnierenden zum Teil vorhandene Ungleichheiten erweiternden Angleichungsprozess (Stagnationsphase)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Peripherisierung - eine neue Form sozialer Ungleichheit? (2008)

    Barlösius, Eva ; Beetz, Stephan; Geister, Sandro; Sondermann, Ariadne; Holtermann, Daniel; Neu, Claudia; Kley, Stefanie ; Seibert, Holger; Reim, Daphne; Spellerberg, Annette ; Schmithals, Jenny;

    Zitatform

    (2008): Peripherisierung - eine neue Form sozialer Ungleichheit? (Materialien der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Zukunftsorientierte Nutzung Ländlicher Räume 21), Berlin, 82 S.

    Abstract

    "Zwar steigt gegenwärtig die Aufmerksamkeit gegenüber der Räumlichkeit sozialer Ungleichheiten, aber noch immer wird diese vorwiegend als Sekundärphänomen sozialstrukturell verursachter Ungleichheiten begriffen. Damit geht einher, dass (sozial)räumliche Ungleichheiten - hier verstanden in der Tradition der Chicagoer Schule - als nachrangig aufgefasst werden. In dieser Lesart bleibt letztlich die Ökonomie (Markt, Produktion, Erwerbsarbeit) Hauptursache für soziale Benachteiligungen. Soziale Zugehörigkeit und Integration erfolgten in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft dann auch vorrangig über die Teilhabe an Erwerbsarbeit und, davon abgeleitet, über die Teilhabe an den sozialen Sicherungssystemen. Ergänzt wurde dieser Integrationsmodus durch den politischen Anspruch, gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem gesamten Territorium - auf der Mikro- wie der Makroebene - zu garantieren bzw. herzustellen und so dafür zu sorgen, dass die räumlichen Ungleichheiten mehr oder weniger unerheblich wurden. Erreicht wurde dieser räumliche Ausgleich vor allem durch eine flächendeckend bereitgestellte öffentliche Infrastruktur, die den Bewohnern von Stadt und Land, Nord und Süd, Ost und West Teilhabe an den gesellschaftlich als erstrebenswert angesehenen Gütern und Dienstleistungen wie Bildung oder Gesundheit ermöglichte. Diese jahrzehntelange Erfolgsgeschichte der Reduzierung räumlicher Ungleichheit erklärt, weshalb der 'Raum' trotz des reichen soziologischen Erbes an sozialräumlichen Studien als Strukturkategorie von der Ungleichheitssoziologie beinahe vergessen wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Eva Barlösius, Claudia Neu: Einleitung (5-6);
    I Peripherie und territoriale Ungleichheit
    Stephan Beetz: Peripherisierung als räumliche Organisation sozialer Ungleichheit (7-16);
    Eva Barlösius, Claudia Neu: Territoriale Ungleichheit: Eine spezifische Ausprägung räumlicher Untergleichheit (17-23);
    Annette Spellerberg: Ländliche Räume in der hoch technisierten Dienstleistungsgesellschaft: mittendrin oder außen vor? (25-35);
    II Bleiben oder gehen?
    Holger Seibert: Strukturelle Mobilitätszwänge in peripheren Regionen. Räumliche Mobilität als Notwendigkeit zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit am Beispiel der Region Berlin-Brandenburg (37-46);
    Stefanie Kley: Die Bedeutung lokaler Opportunitäten für den Entschluss zum Wegzug aus einer "Abwanderungsstadt" im frühen Erwachsenenleben (47-55);
    Ariadne Sondermann: Die Ambivalenz des Bleibens - Erfahrungen von Arbeitslosen mit dem Leben an der Peripherie (57-64);
    III Bürgerschaftliches Engagement - die letzte Rettung für die Peripherie?
    Daniel Holtermann, Sandro Geister: Engagement an der Peripherie - am Beispiel der Gemeinde Galenbeck (65-74);
    Daphne Reim, Jenny Schmithals: Kooperationsnetzwerke und Bürgerschaftliches Engagement als Erfolgsfaktoren für ostdeutsche Kommunen (75-82).

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Kinderarmut in Ost- und Westdeutschland (2008)

    Butterwegge, Christoph; Klundt, Michael; Belke-Zeng, Matthias;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph, Michael Klundt & Matthias Belke-Zeng (2008): Kinderarmut in Ost- und Westdeutschland. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 378 S.

    Abstract

    "Seit geraumer Zeit erregt das Problem einer wachsenden und sich gleichzeitig verjüngenden Armut in entwickelten Wohlfahrtsstaaten öffentliche Aufmerksamkeit und fachliches Interesse, was sich in einer Fülle einschlägiger Forschungsprojekte und einer Flut wissenschaftlich fundierter Publikationen zu diesem Thema niederschlägt. Dabei sind die spezifischen Rahmenbedingungen des vereinigten, vormals aus zwei Staaten mit unterschiedlichen Gesellschafts-, Wirtschafts- und Wohlfahrtssystemen sowie konträren (sozial)politischen Kulturen bestehenden Deutschland aber gegenüber anderen Faktoren vernachlässigt worden. Das vorliegende Buch beleuchtet die Ursachen und psychosozialen Folgen der Kinderarmut in den alten und den neuen Bundesländern. Ein empirischer Vergleich der sozialen Situation von Erfurter und Kölner Schulkindern gab darüber Aufschluss, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Lebenslagen in Ost- und Westdeutschland existieren. Schließlich werden Gegenmaßnahmen auf unterschiedlichen Politikfeldern vorgeschlagen, um Kinderarmut zu verringern und zu verhindern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Verhältnisse, erschöpfte Geschlechterarrangements: eine praxeologische Perspektive auf Strategien sozialer Kohäsion (2008)

    Dölling, Irene; Völker, Susanne ;

    Zitatform

    Dölling, Irene & Susanne Völker (2008): Prekäre Verhältnisse, erschöpfte Geschlechterarrangements. Eine praxeologische Perspektive auf Strategien sozialer Kohäsion. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 26, H. 3/4, S. 57-71.

    Abstract

    "Die Frauen- und Geschlechterforschung steht heute vor der Herausforderung, prekäre Verhältnisse in ihren Wirkungen auf Geschlechterarrangements nicht länger mittels fordistisch geprägter wissenschaftlicher Klassifikationen analysieren zu können. Sie sollte vielmehr eine (praxeologische) Perspektive einnehmen, die Uneindeutigkeiten und Unbestimmtheiten im Handeln der Akteurinnen sichtbar macht. Am Beispiel einer qualitativen Untersuchung der Arbeits- und Lebenssituationen von Beschäftigten des Einzelhandels in Ostdeutschland zeigt der Beitrag, dass Akteurinnen in prekären Verhältnissen in der Lage sind, neue, wenn auch fragile, Geschlechterarrangements zu finden. Die Frauen- und Geschlechterforschung kann als politische Wissenschaft dazu beitragen, diese sozialen Öffnungen in wissenschaftliche Begriffe zu fassen und damit zu stabilisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die "Wunde Arbeitslosigkeit": Junge Ostdeutsche, Jg. 1973 (2008)

    Förster, Peter; Berth, Hendrik ; Stöbel-Richter, Yve; Brähler, Elmar ;

    Zitatform

    Förster, Peter, Elmar Brähler, Yve Stöbel-Richter & Hendrik Berth (2008): Die "Wunde Arbeitslosigkeit". Junge Ostdeutsche, Jg. 1973. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 40/41, S. 33-43.

    Abstract

    "Trotz der Fülle vorliegender Forschungsergebnisse zum Thema Arbeitslosigkeit ist es - nicht zuletzt aufgrund der immer noch sehr vielen betroffenen Personen - nach wie vor relevant, die Folgen von Arbeitslosigkeit zu untersuchen, insbesondere im Längsschnitt. In dem Beitrag soll daher an einer Stichprobe junger ostdeutscher Erwachsener über einen längeren Zeitraum veranschaulicht werden, welche Auswirkungen Arbeitslosigkeit auf verschiedene Lebensbereiche, Einstellungen usw. hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Folgen der Arbeitslosigkeit: Bei den Mittdreißigern im Osten ist die Bejahung der Wende abgestürzt, die Identifikation mit der DDR aber hat zugenommen: Ergebnisbericht zur 21. Welle der Sächsischen Längsschnittstudie (2008)

    Förster, Peter; Berth, Hendrik ; Stöbel-Richter, Yve;

    Zitatform

    Förster, Peter (2008): Folgen der Arbeitslosigkeit: Bei den Mittdreißigern im Osten ist die Bejahung der Wende abgestürzt, die Identifikation mit der DDR aber hat zugenommen. Ergebnisbericht zur 21. Welle der Sächsischen Längsschnittstudie. Leipzig, 218 S.

    Abstract

    Bei der sächsischen Längsschnittstudie handelt es sich um eine systemübergreifende sozialwissenschaftliche Panelstudie. Sie wurde 1987 in der DDR begonnen und begleitet seitdem über die Wende hinweg den politischen Mentalitätswandel bei einer identischen Population junger Ostdeutscher des Geburtsjahrgangs 1973. In der 21. Welle im Jahr 2007 konnten Fragebögen von 383 Teilnehmern ausgewertet werden. Der Arbeitsbericht enthält die wesentlichen Ergebnisse. Fazit: 'Die bis 2007 vorliegenden Trends führen alles in allem zu der Feststellung, dass der Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten nicht ausgereicht hat, um einen nennenswerten Teil der jetzt 34-Jährigen politisch für das jetzige Gesellschaftssystem und seine Werte, Perspektiven und Verheißungen einzunehmen.' Die signifikant zurückgehende Bejahung der Wende, wird auf die stark gestiegene persönliche Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit zurückgeführt, die maßgeblich zu einer 'Entzauberung' der Verheißungen des Kapitalismus beigetragen hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jugend in Ost und West seit der Wiedervereinigung: Ergebnisse aus dem replikativen Längsschnitt des DJI-Jugendsurvey (2008)

    Gille, Martina; Hoffmann-Lange, Ursula; Gaiser, Wolfgang; Wächter, Franziska; Achatz, Juliane; de Rijke, Johann; Kleinert, Corinna ; Bütow, Birgit; Sardei-Biermann, Sabine;

    Zitatform

    Gille, Martina (Hrsg.) (2008): Jugend in Ost und West seit der Wiedervereinigung. Ergebnisse aus dem replikativen Längsschnitt des DJI-Jugendsurvey. (Schriften des Deutschen Jugendinstituts. Jugendsurvey 04), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 314 S.

    Abstract

    "Das Aufwachsen junger Menschen in westdeutschen und ostdeutschen Bundesländern gestaltet sich nach wie vor unterschiedlich: Neben Annäherungstendenzen zwischen beiden Teilen Deutschlands zeigen sich auch stabile Differenzen und zum Teil sogar Tendenzen der Zunahme von Unterschieden. In diesem Band werden die Lebensverhältnisse, der subjektive Altersstatus, Wertorientierungen, Geschlechtsrollenbilder, fremdenfeindliche Einstellungen sowie das gesellschaftliche und politische Engagement Jugendlicher und junger Erwachsener in beiden Teilen Deutschlands sowie deren Veränderungstendenzen seit den 1990er Jahren untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einheitslust und Einheitsfrust: Junge Ostdeutsche auf dem Weg vom DDR- zum Bundesbürger: eine sozialwissenschaftliche Längsschnittstudie von 1987-2006 (2007)

    Berth, Hendrik ; Förster, Peter; Brähler, Elmar ; Stöbel-Richter, Yve;

    Zitatform

    Berth, Hendrik, Peter Förster, Elmar Brähler & Yve Stöbel-Richter (2007): Einheitslust und Einheitsfrust: Junge Ostdeutsche auf dem Weg vom DDR- zum Bundesbürger. Eine sozialwissenschaftliche Längsschnittstudie von 1987-2006. (Forschung Psychosozial), Gießen: Psychosozial-Verlag, 242 S.

    Abstract

    "Eine weltweit einmalige Längsschnittstudie begleitet seit 20 Jahren eine identische Gruppe junger Ostdeutscher. Es ist die einzige Untersuchung, die in dieser ungewöhnlichen Weise das Erleben der Vereinigung von DDR und BRD bei etwa 400 jungen Erwachsenen dokumentiert. Die Daten zeigen, dass die Suche der heute 32-Jährigen nach einer neuen staatsbürgerlichen Identität noch keineswegs abgeschlossen ist. Noch heute empfinden die meisten eine Doppelidentität: schon Bundes-, aber auch noch DDR-Bürger. Sie fühlen sich mehrheitlich als Bürger der Bundesrepublik, kommen mit den gesellschaftlichen Verhältnissen zurecht und wissen deren Möglichkeiten zu schätzen. Dennoch wächst seit Jahren die Unzufriedenheit mit dem heutigen Gesellschaftssystem, insbesondere im Hinblick auf die Sozial-, Familien- und Gesundheitspolitik. Dies resultiert vor allem aus der Erfahrung von Arbeitslosigkeit. Das Buch stellt die wichtigsten Ergebnisse der Studie aus den Jahren 1987 bis 2006 dar, mit einem Fokus auf den Jahren 2004 und 2005." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kippt das Erleben von Arbeitslosigkeit die Bejahung der Wende? Beispiel: Die 33-Jährigen: Ergebnisbericht zur 20. Welle der Sächsischen Längsschnittstudie (2007)

    Förster, Peter; Berth, Hendrik ; Stöbel-Richter, Yve;

    Zitatform

    Förster, Peter, Hendrik Berth & Yve Stöbel-Richter (2007): Kippt das Erleben von Arbeitslosigkeit die Bejahung der Wende? Beispiel: Die 33-Jährigen. Ergebnisbericht zur 20. Welle der Sächsischen Längsschnittstudie. Leipzig, 151 S.

    Abstract

    Bei der sächsischen Längsschnittstudie handelt es sich um eine systemübergreifende sozialwissenschaftliche Panelstudie. Sie wurde 1987 in der DDR begonnen und begleitet seitdem über die Wende hinweg den politischen Mentalitätswandel bei einer identischen Population junger Ostdeutscher des Geburtsjahrgangs 1973. In der 20. Welle im Jahr 2006 konnten Fragebögen von 387 Teilnehmern ausgewertet werden. Der Arbeitsbericht enthält die wesentlichen Ergebnisse. Fazit: 'Die bis 2006 vorliegenden Trends führen alles in allem zu der Feststellung, dass der Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten nicht ausgereicht hat, um einen nennenswerten Teil der jetzt 34-Jährigen politisch für das jetzige Gesellschaftssystem und seine Werte, Perspektiven und Verheißungen einzunehmen.' Die signifikant zurückgehende Bejahung der Wende, wird auf die stark gestiegene persönliche Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit zurückgeführt, die maßgeblich zu einer 'Entzauberung' der Verheißungen des Kapitalismus beigetragen hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    One Germany, two worlds of housework?: examining single and partnered women in the decade after unification (2007)

    Geist, Claudia ;

    Zitatform

    Geist, Claudia (2007): One Germany, two worlds of housework? Examining single and partnered women in the decade after unification. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 15), Berlin, 38 S.

    Abstract

    "Despite much recent changes in gender relations, housework remains an area where women bear primary responsibility. This paper examines the role of policy and employment context on housework, not only for women who live with partners, but also for single women. I study German women's housework in the decade after unification, which allows me to simultaneously assess the impact of the ideological legacies of the FRG and the GDR, while also studying the role of different levels of labor market participation. I find that women with partners do more housework than singles, and that part-time employees do more housework than those working full-time. The results show no regional differences in singles' housework performance. However, among women with partners, West German women do significantly more housework. The analyses reveal that differences in the housework levels of full-time and part-time workers can be explained by the differences in mechanisms for the two groups. Full-time workers reduce their housework in response to their paid labor involvement to a lesser extent than part-time workers, in particular in East Germany, where women's full-time employment has long been normative." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 50+ 2007: Daten und Fakten zur sozialen Lage von Bürgern ab 50 Jahre in den neuen Bundesländern (2007)

    Abstract

    "Mit dem vorliegenden Material hat das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. (SFZ) die Ergebnisse der nach 1990 zum 18. Mal durchgeführten Erhebung zu den Auffassungen und Befindlichkeiten der Bürger der neuen Bundesländer zu ihrer sozialen Lage und Entwicklung, speziell bezogen auf die Altersgruppe der ab 50-Jährigen, aufbereitet. Die Ergebnisse der Befragung im Mai/Juni 2007 von rund 1.020 Bürgern über dem 50. Lebensjahr machen - im Vergleich zu vorangegangenen Jahren - sichtbar, dass der von Politik und Medien übermittelte 'Aufschwungoptimismus' vielen Bürgern neue Zuversicht auf eine baldige Verbesserung auch ihrer Lebensverhältnisse vermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    After the fall of the wall: Life courses in the transformation of East Germany (2006)

    Diewald, Martin ; Goedicke, Anne; Mayer, Karl Ulrich ;

    Zitatform

    Diewald, Martin, Anne Goedicke & Karl Ulrich Mayer (Hrsg.) (2006): After the fall of the wall: Life courses in the transformation of East Germany. Stanford: Stanford University Press, 408 S.

    Abstract

    "The fall of the Berlin Wall in 1989 was the beginning of one of the most interesting natural experiments in recent history. The East German transition from a Communist state to part of the Federal Republic of Germany abruptly created a new social order as old institutions were abolished and new counterparts imported. This unique situation provides an exceptional opportunity to examine the central tenets of life course sociology. The empirical chapters of this book draw a comprehensive picture of life course transformation, demonstrating how the combination of life course dynamics coupled with an extraordinary pace of system change affect individual lives. How much turbulence was created by the transition and how much stability was preserved? How did the qualifications and resources acquired before 1989 influence the fortunes in the restructured economy? How did the privatization and reorganization of firms impact individuals? Did the transformation experiences differ by age/cohort and gender? How stable were social networks at work and in the family? Were personality characteristics important mediators of post-1989 success or failure or were they rather changed by them? How specific were the East German life trajectories in comparison with Poland and West-Germany?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Warum viele junge Ostdeutsche den Kapitalismus wieder loswerden wollen: Beispiel: Die 32-Jährigen: Ergebnisbericht zur 19. Welle der Sächsischen Längsschnittstudie (2006)

    Förster, Peter;

    Zitatform

    Förster, Peter (2006): Warum viele junge Ostdeutsche den Kapitalismus wieder loswerden wollen: Beispiel: Die 32-Jährigen. Ergebnisbericht zur 19. Welle der Sächsischen Längsschnittstudie. Leipzig, 91 S.

    Abstract

    Bei der sächsischen Längsschnittstudie handelt es sich um eine systemübergreifende sozialwissenschaftliche Panelstudie. Sie wurde 1987 in der DDR begonnen und begleitet seitdem über die Wende hinweg den politischen Mentalitätswandel bei einer identischen Population junger Ostdeutscher des Geburtsjahrgangs 1973. In der 19. Welle im Jahr 2005 konnten Fragebögen von 390 Teilnehmern ausgewertet werden. Die Kurzinformation enthält die wesentlichen Ergebnisse. Fazit: 'Die bis 2005 vorliegenden Trends führen alles in allem zu der Feststellung, dass der Zeitraum von rund anderthalb Jahrzehnten nicht ausgereicht hat, um einen größeren Teil der jetzt 32-Jährigen politisch für das jetzige Gesellschaftssystem einzunehmen.' Als entscheidender Faktoren für diese systemkritische Haltung wird die Massenarbeitslosigkeit in Ostdeutschland betrachtet, von der immer mehr selbst betroffen sind und die viele als existenzielle Bedrohung und als Verlust an Freiheit erfahren, die ihnen Angst vor dem gegenwärtigen Kapitalismus macht. 'Systemkritik erwächst zugleich aus dem erheblichen Defizit an erlebbarer Demokratie und an sozialer Gerechtigkeit.' (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Sozialstruktur Deutschlands: Zur gesellschaftlichen Entwicklung mit einer Bilanz zur Vereinigung (2006)

    Geißler, Rainer;

    Zitatform

    Geißler, Rainer (2006): Die Sozialstruktur Deutschlands: Zur gesellschaftlichen Entwicklung mit einer Bilanz zur Vereinigung. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 428 S.

    Abstract

    "Das Buch bietet einen Überblick über die sozialstrukturelle Entwicklung und die Perspektiven des sozialen Wandels in Deutschland vor und nach der Wiedervereinigung. Auf empirischer Grundlage werden die folgenden Teilbereiche dargestellt: Bevölkerungsentwicklung, materielle Lebensbedingungen, soziale Ungleichheiten und Schichtstrukturen, Umschichtungsprozesse in wichtigen Gruppen (Eliten, Dienstleistungsschichten, Selbständige, Bauern, Arbeiterschichten, Randschichten, ethnische Minderheiten), soziale Mobilität, Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern, Bildungssystem und Familienstrukturen. Alle Kapitel enthalten auch eine Zusammenfassung des Forschungsstandes zum sozialen Umbruch in den neuen Bundesländern. Insgesamt wird so eine Bilanz zur deutschen Vereinigung aus der Perspektive der Sozialstrukturanalyse gezogen.
    Aus dem Inhalt:
    Die Entstehung der Industriegesellschaft - Struktur der Bevölkerung - Die Entwicklung der Lebensbedingungen - Soziale Klassen und Schichten - Eliten - Selbständige, Mittelstand, Bauern - Dienstleistungsschichten - Arbeiterschichten - Randschichten - Ethnische Minderheiten - Bildungsexpansion und Bildungschancen - Die Entwicklung der sozialen Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern - Private Lebensformen im Wandel - Grundlinien der Entwicklung zu einer modernen Sozialstruktur" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Deutschland im Umbruch: Ergebnisse und Perspektiven des sozioökonomischen Berichtsansatzes (2005)

    Baethge, Martin; Bartelheimer, Peter;

    Zitatform

    Baethge, Martin & Peter Bartelheimer (2005): Deutschland im Umbruch. Ergebnisse und Perspektiven des sozioökonomischen Berichtsansatzes. In: Mitteilungen. Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen H. 33, S. 17-29.

    Abstract

    Der Beitrag fasst das Einleitungskapitels der Buchfassung des ersten Berichts zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland zusammen, gibt wichtige Ergebnisse des Berichtsbands wieder und resümiert die konzeptionellen Überlegungen, die der Berichterstattung zugrunde liegen. Zentrale Kategorien der sozioökonomischen Berichterstattung sind Arbeit, Lebensweise und Teilhabe. Zu den methodischen Besonderheiten gehören die Berücksichtigung aller Instanzen der Wohlfahrtsproduktion, also der Ökonomie, der Haushaltsproduktion, des Sozialstaats und des gesellschaftlichen Institutionensystems, die Verwendung komplexerer Beobachtungskonzepte auf der Mikroebene wie Haushalt, Lebensverlauf oder biografische Sequenz und ihre Verknüpfung mit Befunden auf der mittleren Ebene von Unternehmen oder Landesteilen, die interpretative Verknüpfung von Befunden einer Vielzahl von Datenquellen und der größere Raum, den Deutungen gegenüber der bloß statistischen Deskription erhalten. Normative Bezugspunkte des sozioökonomischen Berichtsansatzes sind Nachhaltigkeit und die Lissabon-Strategie der EU zur Modernisierung und Verbesserung des europäischen Sozialmodells. Die referierten Ergebnisse, die jeweils nach Befund, methodischen Konsequenzen und Fragen an die politische Gestaltung gegliedert sind, umfassen folgende Bereiche: sichere und unsichere Erwerbsbeteiligung, Beharrungsvermögen des Haupternährer-Modells, die Sondersituation Ostdeutschlands, die schwierige Balance von Erwerbsarbeit und Lebensführung, alte und neue Ungleichheiten in der Verteilung von Wissen und Bildung, informelle Aktivitäten und Dienstleistungen sowie das Verhältnis von Engagement und gesellschaftlicher Partizipation. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ältere Arbeitnehmer/innen in Ostdeutschland: Lebenslagen und Lebensverhältnisse, Werte und Handlungsorientierungen (2005)

    Haupt, Hanna; Liebscher, Reinhard; Winkler, Gunnar;

    Zitatform

    Haupt, Hanna, Reinhard Liebscher & Gunnar Winkler (2005): Ältere Arbeitnehmer/innen in Ostdeutschland. Lebenslagen und Lebensverhältnisse, Werte und Handlungsorientierungen. (Umbruch 19), Berlin: Trafo Verlag, 97 S.

    Abstract

    "In der Studie werden die sozialen Potenziale älterer Arbeitnehmerinnen in Ostdeutschland hinsichtlich der Erwerbsbeteiligung, der Betroffenheit von Arbeitslosigkeit und des Übergangs in den Ruhestand analysiert und Besonderheiten der sozialen Lage und deren Differenziertheit sowie subjektive Befindlichkeiten einschließlich geschlechtsspezifischer Unterschiede herausgearbeitet. Der Grundkonflikt der sozialen Gruppe älterer Arbeitnehmer/innen in Ostdeutschland besteht zwischen solider fachlicher Qualifikation einer hohen Erwerbsbeteiligung und umfangreichen Berufs und Lebenserfahrungen; einer hohen Flexibilität im Berufsleben, einer überwiegend festen sozialen Verankerung in der Familie und anderen sozialen Beziehungsgefügen einerseits und der Konfrontation mit der rapiden Verringerung der Anzahl der Arbeitsplätze insgesamt durch Abwicklungen und Betriebsschließungen und Insolvenzen sowie dem Bestreben vieler Unternehmen und Einrichtungen zur drastischen Verjüngung der Beschäftigten und einem zunehmenden Anteil an Arbeitslosigkeit innerhalb dieser Gruppe andererseits. Die Erfahrung der Ausgrenzung älterer Arbeitnehmer/innen aus dem Erwerbsleben reproduziert sich bei ihnen durch die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Dieser Grundkonflikt beeinflusst die Lebensqualität und -zufriedenheit, die Zukunftserwartungen und die individuellen Handlungsstrategien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialreport 50+ 2005: Daten und Fakten zur sozialen Lage 50- bis unter 65-Jähriger in den neuen Bundesländern (2005)

    Haupt, Hanna; Liebscher, Reinhard;

    Zitatform

    (2005): Sozialreport 50+ 2005. Daten und Fakten zur sozialen Lage 50- bis unter 65-Jähriger in den neuen Bundesländern. Berlin: Trafo-Verlag, 263 S.

    Abstract

    "1. Die heute 50- bis unter 65-jährigen Bürger der neuen Bundesländer sind jene Altersjahrgänge, in denen sich in konzentrierter Form die sozialen Veränderungen, die soziale Umschichtung und die darauf beruhenden subjektiven Befindlichkeiten reflektieren.
    2. Die 50- bis unter 65-Jährigen stellen aufgrund ihrer hohen beruflichen Qualifikation und durch die sich verlängernde aktive Lebensphase im Alter ein bedeutendes Potenzial künftiger Sozialarbeit dar.
    3. Einer insgesamt relativ hohen allgemeinen Lebenszufriedenheit steht zugleich ein hohes Maß an Befürchtungen auf die unmittelbare und fernere Zukunft gegenüber.
    4. Die soziale Situation der 50- bis unter 65-Jährigen ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Ausgliederung und Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt sowie hohe Anteile in nicht gewünschten Arbeitsverhältnissen (befristet, Teilzeit usw.). Insgesamt fehlen für ältere Bürger in den neuen Bundesländern rd. 830 Tsd. Arbeitsplätze absolut sowie 375 Tsd. Arbeitsplätze, die den Vorstellungen der Bürger über die Gestaltung ihrer Arbeitsverhältnisse zur Zeit nicht voll entsprechen.
    5. Die Teilhabe der älteren Erwerbspersonen am Arbeitsmarkt ist - ebenso wie die der jüngeren - von hoher Flexibilität und Mobilität geprägt.
    6. Die gegenwärtige individuelle (familiäre) wirtschaftliche Situation ist sowohl durch positive wie negative Wertungen - insbesondere in Abhängigkeit vom Erwerbsstatus - charakterisiert. Zugleich wird eine deutliche Verschlechterung im Verlauf der letzten fünf Jahre von 66 % der 50- bis unter 65-Jährigen festgestellt.
    7. In den letzten Jahren zeigen sich deutliche individuelle Einkommensverluste, die Haushaltseinkommen stagnieren im Vergleich zum allgemeinen Anstieg. Rund die Hälfte dieser Altersjahrgänge ist latentes Armutspotenzial.
    8. Der vorgezogene Renteneintritt bleibt für viele Ältere die einzige Chance ihrer materiellen Existenzsicherung. Das betraf im Jahre 2003 bereits weit mehr als die Hälfte der Rentenzugänge." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Child-free and unmarried: Changes in the life planning of young east German women (2004)

    Adler, Marina A. ;

    Zitatform

    Adler, Marina A. (2004): Child-free and unmarried: Changes in the life planning of young east German women. In: Journal of Marriage and Family, Jg. 66, H. 5, S. 1170-1179. DOI:10.1111/j.0022-2445.2004.00085.x

    Abstract

    "Using evidence from demographic and survey data, this research examines how one decade of postsocialism has changed the life planning of young East German women. Aggregate data reflect marriage and fertility postponement and increased nonmarital birth rates and cohabitation. The analysis shows East German women's 'stubbornness' (Dölling, 2003) in adhering to life perspectives in line with the German Democratic Republic (GDR) standard biography (high nonmarital childbearing, high work orientation, rejection of the homemaker status, desire to combine work and family). The most important findings are that (a) motherhood is postponed to increase child-free time, (b) cohabitation is increasingly becoming an alternative to marriage, (c) marriage (but not partnership) is increasingly optional for childbearing, and (d) employment is prioritized over family formation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionalbarometer neue Länder: fünfter zusammenfassender Bericht (2004)

    Böltken, Ferdinand; Maretzke, Steffen; Eltges, Markus; Meyer, Katrin;

    Zitatform

    (2004): Regionalbarometer neue Länder. Fünfter zusammenfassender Bericht. (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Berichte 20), Bonn, 110 S.

    Abstract

    "Ziel des von dem BBR geführten 'Regionalbarometers neue Länder' ist die kontinuierliche und verlässliche Beobachtung und Analyse der räumlichen Entwicklung und Veränderungen in den ostdeutschen Regionen und Ländern. Es geht um analytische Realistik und nüchterne Perspektiven. So stehen auch in dieser fünften Ausgabe die Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung zentraler Aspekte der Lebenswirklichkeit in Ostdeutschland und der Vergleich mit Westdeutschland im Mittelpunkt:
    - Binnenwanderungen im Kontext regionaler Disparitäten;
    - Regionale Lebensqualität und Wanderungsentscheidungen;
    - Regionale Strukturen der Arbeitsmarktentwicklung;
    - Regionale Einkommensunterschiede der privaten und öffentlichen Haushalte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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