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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Arbeitsbedingungen, Tätigkeitsinhalte"
  • Literaturhinweis

    Betrieblicher Arbeits- und Umweltschutz in den neuen Bundesländern: Bericht über einen RKW-Workshop in Berlin im Januar 1991 (1991)

    Abstract

    "In Ostdeutschland darf es keinen Arbeitsschutzrabatt für gesundheitsgefährdende Arbeitsplätze geben. Die desolaten Arbeitsbedingungen werden die benötigten Produktivitätszuwächse nachhaltig behindern und können als Hemmschuh mit großen sozialen Folgekosten für die Wirtschaftsreform wirken. Sie bilden bereits jetzt ein latentes Konfliktpotential zwischen Arbeitnehmern und Unternehmern. Gefordert wird deshalb ein Hilfsprogramm der Bundesregierung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den fünf Bundesländern. Nach Berechnungen sind in den nächsten zehn Jahren ca. 30 Md. für ein Programm "Arbeit, Humanisierung und Gesundheit" notwendig, um die "katastrophalen Zustände" in der ostdeutschen Wirtschaft zu beseitigen. Die Sanierung der Wirtschaft in den fünf neuen Ländern ist nur als integrierte Humanisierung und Rationalisierung der Arbeit zu leisten." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Arbeitspolitik im Interesse sicherer und humaner Arbeitsplätze in Ost-Deutschland: Bericht über einen RKW-Workshop (1991)

    Abstract

    "In dem Workshop standen zwei Themenblöcke im Vordergrund:
    - zum einen wurden die Bedingungen und Ursachen für die derzeitigen arbeitspolitischen Probleme in den ostdeutschen Unternehmen diskutiert;
    - zum anderen wurde die Frage nach den Perspektiven und Ansätzen zur Verwirklichung einer sozialverträglichen Arbeitspolitik in den Unternehmen der ehemaligen DDR aufgeworfen.
    Insgesamt ist die Rationalisierung in den Unternehmen der ehem. DDR gegenwärtig durch Kostenreduzierung, nicht durch Innovation gekennzeichnet.
    Mit Sorge wurde von den Teilnehmern unter diesen Bedingungen die bevorstehende dritte Welle der Rationalisierung gesehen. In dieser Phase wird die Effektivität und Innovationsfähigkeit der Unternehmen über den zukünftigen Markterfolg entscheiden. Dabei kommt den verfügbaren Arbeitskräftepotentialen eine erhebliche Bedeutung zu. Die Weichen dafür müssen bereits heute gestellt werden, indem die erforderlichen Fachkräfte aus- und weitergebildet werden und eine weitere Abwanderung qualifizierter Fachkräfte verhindert wird.
    Obwohl dieser Zusammenhang mittlerweile von einigen betrieblichen Entscheidungs- und Handlungsträgern gesehen wird, bestehen dennoch bisher kaum Chancen zur Verwirklichung zukunfts- und arbeitsorientierter Produktionskonzepte." (AUtorenreferat)

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