Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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Literaturhinweis
Rolle und Wirksamkeit von Arbeitsförderungs-, Beschäftigungs- und Strukturentwicklungsgesellschaften (ABS) bei der Dämpfung der Arbeitslosigkeit und der regionalen Strukturentwicklung: Studie (1992)
Ladensack, Klaus; Buchholz, Karl; Buchholz, Lutz-Udo; Menz, Udo;Zitatform
Ladensack, Klaus, Lutz-Udo Buchholz, Karl Buchholz & Udo Menz (1992): Rolle und Wirksamkeit von Arbeitsförderungs-, Beschäftigungs- und Strukturentwicklungsgesellschaften (ABS) bei der Dämpfung der Arbeitslosigkeit und der regionalen Strukturentwicklung. Studie. Merseburg, 35 S.
Abstract
"Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und ABS-Gesellschaften stellen Objekte unterschiedlicher Interessen dar und finden Befürworter und auch Ablehner. Argumente für eine undifferenzierte Ablehnung konnten allerdings nur mit einzelnen negativen Beispielen belegt werden. Die Autoren entwickeln ein Konzept zu den Zielen, die durch die ABS-Gesellschaften und ihr Management verfolgt werden bzw. werden sollten. Sie legen davon ausgehend die Ergebnisse einer soziologisch-empirischen Untersuchung in ABS-Gesellschaften vor. Schwerpunkte sind:
- die Darstellung der Ziele des Managements in den ABS-Gesellschaften,
- die Art und Weise und der Grad der Verwirklichung der Ziele und
- die Behinderung für die Zielerreichung.
Die Studie hebt die sozial-betreuerische Funktion der ABS-Gesellschaften, als gegenwärtigen Defizitposten besonders hervor und umreißt die dazu gehörigen Aufgabenfelder." (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Beschäftigungsgesellschaften im Netzwerk der Akteure: eine Fallstudie (1992)
Peinemann, Holger;Zitatform
Peinemann, Holger (1992): Beschäftigungsgesellschaften im Netzwerk der Akteure. Eine Fallstudie. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Papers FS 2 92-203), Berlin, 77 S.
Abstract
Die Fallstudie beschäftigt sich mit der Frage: Welchen Einfluß hat die Kooperationsqualität beschäftigungsrelevanter Akteure im Akteursnetzwerk einer Beschäftigungsgesellschaft auf die Umsetzung ihrer arbeitsmarkt- und strukturpolitischen Zielvorstellungen? Dabei wird von der These ausgegangen, daß eine Zusammenarbeit im Sinne einer positiven Koordination der Interessen unterschiedlicher Akteure zwar keine hinreichende, aber unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen eine essentiell notwendige Voraussetzung für den Erfolg einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft ist. Die Fallstudie bezieht sich auf die SKET-Schwermaschinenbau Magdeburg. Zunächst wird deren Unternehmensentwicklung vor und nach der Wende dargestellt. Im Mittelpunkt steht das personalpolitische Begleitprogramm im Rahmen der Umstrukturierungen. Darunter fallen die Gründung eines "Personaleinsatzbetriebes" sowie der "Gemeinnützigen Gesellschaft für Innovation, Sanierung und Entsorgung". Die Interessenlagen unternehmensinterner und -externer Akteure und deren Einfluß auf die Konstruktion und Umsetzung des personalpolitischen Begleitprogramms werden schließlich in einer systematischen Weise zusammengestellt, um abschließend die Kooperationsstruktur und zugrundeliegenden Nutzenabwägungen im Akteursnetzwerk zu verdeutlichen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Brandenburgische Arbeitsfördergesellschaften: Ergebnisse einer Befragung von März-Mai 1992 (1992)
Wagener, Angela;Zitatform
Wagener, Angela (1992): Brandenburgische Arbeitsfördergesellschaften. Ergebnisse einer Befragung von März-Mai 1992. Kleinmachnow, 84 S.
Abstract
Die Untersuchung basiert auf einer Befragung aller zum Befragungszeitpunkt bekannten 88 brandenburgischen Arbeitsförderungsgesellschaften. Eingegangen wird auf den Gründungszeitraum und die Rechtsform sowie auf die Beschäftigten- und Teilnehmerstruktur. Erhoben wurde außerdem die Struktur des ABM- und FuU-Potentials der Arbeitsförderungsgesellschaften nach Regionen. Auch die Kooperationsbezüge im Rahmen der regionalen Wirtschafts- und Strukturentwicklung werden behandelt. (IAB)
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Literaturhinweis
Erfolgschancen für Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften - Vernetzung mit der Regionalentwicklungskonzeption: Materialsammlung zum Workshop am 4. März in Gera-Hain (1992)
Abstract
Die Materialsammlung dokumentiert die Beiträge der Referenten und Teilnehmer eines Workshops zum Thema "Erfolgschancen für Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften". Im Vordergrund standen dabei die Probleme des regionalen Strukturwandels in Ostthüringen. Behandelt werden die Perspektiven der Wirtschaftsentwicklung Ostthüringens. Am Beispiel von Wiesbaden (Hessen) werden betriebliche Erfolgskritierien beim Aufbau von Beschäftigungs- und Qualifizierungsaktivitäten diskutiert. Weiterhin werden Konzeptionen und Erfahrungsberichte von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften der Region Ostthüringen vorgestellt. Ein Beitrag stellt die Konzeption, Finanzierung und Arbeitspraxis der Sächsischen Aufbau- und Qualifizierungsgesellschaft vor. Schließlich wird auf die Integration von Beschäftigungs- und Wirtschaftsförderung als Beitrag zur Regionalentwicklung eingegangen. (IAB)
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Literaturhinweis
Umweltschutz und soziale Verantwortung: Sind Sanierungs- und Beschäftigungsgesellschaften "soziale Hängematte" oder Ausgangspunkt für Wege in die Selbständigkeit? (1992)
Zitatform
(1992): Umweltschutz und soziale Verantwortung: Sind Sanierungs- und Beschäftigungsgesellschaften "soziale Hängematte" oder Ausgangspunkt für Wege in die Selbständigkeit? (Bitterfelder Arbeitspapiere 03/92), Bitterfeld, 103 S.
Abstract
In der Broschüre werden acht Sanierungsgesellschaften, die mit einer Ausnahme in den Chemieregionen von Sachsen-Anhalt angesiedelt sind, vorgestellt. "Das Material für den ersten Teil basiert im wesentlichen auf einer Zusammenfassung von Kurzinterviews, die im Zeitraum November 1991 bis März 1992 mit den Geschäftsführern dieser Sanierungsgesellschaften durchgeführt wurden, auf Materialien, die zum Teil in den Unternehmen vorlagen und auf Ergebnissen aus Arbeitskreisen, die mit diesen Sanierungsgesellschaften zu den Themen Altlastensanierung und Existenzgründung im Beratungsbüro Bitterfeld regelmäßig stattfinden. Der zweite Teil konzentriert sich auf das Angebot von Orientierungshilfen im Existenzgründungsprozeß und will mit zwei Erfahrungsberichten Mut machen für eigene Schritte in die Selbständigkeit." (IAB2)
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Literaturhinweis
Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Entwicklungsgesellschaft Leipzig-Süd mbH: erste Schritte und Erfahrungen (1992)
Abstract
Der Bericht vermittelt einen Überblick über Entstehung, Aufgabenfelder und Konzeption der regionalen Beschäftigungsgesellschaft Leipzig Süd 'BQEG Leipzig Süd mbH". (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsplatzsicherung und neue Beschäftigung an den Standorten der ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie: Beschäftigungsgesellschaften und regionale Innovation (1991)
Bethke, Thomas; Duchene, Bruno; Hennig, Klaus-Peter; Wilke, Peter; Harmes-Liedtke, Ulrich; Linert, Steffi;Zitatform
(1991): Arbeitsplatzsicherung und neue Beschäftigung an den Standorten der ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie. Beschäftigungsgesellschaften und regionale Innovation. Henningsdorf u.a., 67 S.
Abstract
"Die Broschüre analysiert und dokumentiert Aktivitäten an Stahlstandorten der neuen Bundesländer, eine kurzfristig abfedernde und mittelfristig stabilisierende wirtschaftliche Struktur aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen dabei direkte beschäftigungswirksame Maßnahmen, die aber einzuordnen sind in eine Strategiedebatte für die Stahl- und Eisenindustrie Ostdeutschlands. Zentrale Fragen sind:
- Wie kann der notwendige Beschäftigungsabbau sozialverträglich erfolgen?
- Welche Beschäftigungsalternativen gibt es für die 'freigesetzten' Arbeitnehmer?
- Welche Sanierungsstrategien gibt es für die ostdeutsche Stahlindustrie?
- Wie sind strukturpolitische Maßnahmen zu initiieren bzw. zu beeinflussen?" (Autorenreferat) -
Literaturhinweis
Qualifizierungs- und Beschäftigungsinitiativen in Ostdeutschland: ein Leitfaden für die Praxis (1991)
Heidemann, Winfried; Stöber, Joachim; Schmachtenberg, Rolf;Zitatform
Heidemann, Winfried (1991): Qualifizierungs- und Beschäftigungsinitiativen in Ostdeutschland. Ein Leitfaden für die Praxis. (Hans-Böckler-Stiftung. Manuskripte 46), Düsseldorf, 172 S.
Abstract
Der Leitfaden für die Ausgestaltung von Qualifizierungs- und Beschäftigungsinitiativen gründet auf den Erfahrungen aus der Beratungstätigkeit in den neuen Bundesländern. Es werden vier zentrale Handlungsfelder und vier "Schlüsseltugenden" erläutert, die für Vorbereitung und Umsetzung von Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekten wichtig sind. Zu den Handlungsfeldern gehören Problemanalyse, Maßnahme-Konzeption, Finanzierung sowie Rechtsformen und Organisation. Der Leitfaden enthält weiterhin eine Dokumentation über elf Initiativen, die im Sommer 1990 begonnen wurden. Im Anhang finden sich Beispiele für Rechts- und Organisationsformen, eine Auflistung direkter und indirekter finanzieller Fördermöglichkeiten, eine Analyse der Qualifikationsbedarfe, eine Zusammenstellung von möglichen Feldern für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sowie eine Übersicht über rechtliche Grundlagen. (IAB)
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Literaturhinweis
Fallstudien zur Entwicklung von Beschäftigungsgesellschaften (1991)
Heseler, Heiner; Warich, Bert; Groß, Johanna; Miethe, Horst;Zitatform
Heseler, Heiner, Bert Warich, Johanna Groß & Horst Miethe (1991): Fallstudien zur Entwicklung von Beschäftigungsgesellschaften. (IAB-Werkstattbericht 06/1991), Nürnberg, 45 S.
Abstract
Der Werkstattbericht enthält auszugsweise Zwischenergebnisse aus dem Projekt "Arbeitsmarktpolitischer Handlungsbedarf und Implementation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen in Schwerpunkten der Unterbeschäftigung in den neuen Bundesländern." Der erste Teil des Berichts befaßt sich mit Rahmenbedingungen und Anforderungen an Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften am Beispiel der Region Rostock. Der zweite Teil behandelt Tendenzen und Entwicklungsprobleme von Mega-ABM und Beschäftigungsgesellschaften mit Fallbeispielen aus der Lausitzer Region. Diese sollen sowohl die Breite der möglichen Aufgaben unter gleichen regionalen Bedingungen als auch unterschiedliche Herangehensweisen und Trägerschaften deutlich werden lassen. (IAB)
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Literaturhinweis
Lohn- und Arbeitsmarktprobleme in den neuen Bundesländern (1991)
Zitatform
(1991): Lohn- und Arbeitsmarktprobleme in den neuen Bundesländern. (BMWi-Studienreihe 75), Bonn, 44 S.
Abstract
Ausgehend vom gesamtwirtschaftlichen Rahmen konzentriert sich das Gutachten schwerpunktmäßig auf die Probleme
- Lohnentwicklung,
- Arbeitsmarktentwicklung und
- Wirtschaftsförderung
in den neuen Bundesländern. In einem abschließenden Kapitel wird zu den Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften als "Notlösung für die Überbrückung von Arbeitslosigkeit" Stellung genommen. (IAB) -
Literaturhinweis
Neue Instrumente der Arbeitsmarktpolitik: die Arbeits- und Qualifizierungsförderungsgesellschaft (1990)
Zitatform
(1990): Neue Instrumente der Arbeitsmarktpolitik: die Arbeits- und Qualifizierungsförderungsgesellschaft. (BBJ-Consult. Info 04/1990), Berlin, 60 S.
Abstract
Die Broschüre informiert über Konzeptionen, Finanzierungsmöglichkeiten und Rechtsformen von Arbeits- und Qualifizierungsförderungsgesellschaften. Es wird auch kurz auf die Entwicklung vin betrieblichen und nicht-betrieblichen Beschäftigungsgesllschaften in den alten Bundesländern eingegangen. Im Anhang werden anhand von Beispielen die Möglichkeiten von Förderketten dargestellt. Angefügt sind auch Muster für einen Gesellschaftsvertrag für eine gemeinnützige GmbH und einen Treuhandvertrag. (IAB)
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