Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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Literaturhinweis
ifo Konjunkturprognose Ostdeutschland und Sachsen 2017/2018: ostdeutsche Wirtschaft wächst langsamer als die westdeutsche (2018)
Zitatform
Nauerth, Jannik André, Joachim Ragnitz & Michael Weber (2018): ifo Konjunkturprognose Ostdeutschland und Sachsen 2017/2018. Ostdeutsche Wirtschaft wächst langsamer als die westdeutsche. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 25, H. 1, S. 22-28.
Abstract
"Deutschland befindet sich auf dem Weg in die Hochkonjunktur. Im Laufe des Jahres 2017 legten der Export und die Investitionen kräftig zu, gleichzeitig blieb die Situation am Arbeitsmarkt stabil. Hiervon kann auch Ostdeutschland profitieren. Aufgrund der eher binnenwirtschaftlichen Orientierung der ostdeutschen Wirtschaft bleibt die konjunkturelle Dynamik aber leicht hinter der gesamtdeutschen Entwicklung zurück. Insgesamt dürfte die ostdeutsche Wirtschaft im Jahr 2017 um 2,0 % gewachsen sein und 2018 mit gleichem Tempo expandieren. Im Freistaat Sachsen dürften die Zuwachsraten aufgrund der im ostdeutschen Vergleich etwas stärkeren außenwirtschaftlichen Orientierung mit 2,1 % bzw. 2,2 % etwas höher sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mit Gazellen gegen Arbeitsplatzverluste? Eine Analyse schnell wachsender Unternehmen in Ostdeutschland (2018)
Ochsner, Christian; Ragnitz, Joachim;Zitatform
Ochsner, Christian & Joachim Ragnitz (2018): Mit Gazellen gegen Arbeitsplatzverluste? Eine Analyse schnell wachsender Unternehmen in Ostdeutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 25, H. 1, S. 3-9.
Abstract
"Negative Schlagzeilen über Stellenabbau oder Betriebsschließungen erregen die Gemüter - die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die zumeist weniger sprunghaft erfolgt, findet demgegenüber deutlich weniger öffentliche Aufmerksamkeit. Dabei ist das Schrumpfen und Wachsen von Unternehmen ein inhärenter Bestandteil von Wachstumsprozessen unter den Rahmenbedingungen einer marktwirtschaftlichen Ordnung. Die hier vorgestellte empirische Untersuchung zeigt, dass insbesondere schnell wachsende Unternehmen, sogenannte Gazellen, wesentlich zu diesem Prozess des Strukturwandels beitragen können: In Ostdeutschland wurde in den vergangenen Jahren beinahe die Hälfte aller neuen Stellen von Gazellen geschaffen, obwohl diese weniger als 8 % aller Unternehmen ausmachen. Insbesondere in Berlin und mit etwas Abstand in Sachsen sind Gazellen überdurchschnittlich häufig vertreten. Durch eine größere Anzahl derartiger Gazellenunternehmen könnte insoweit auch die kleinteilige Unternehmensstruktur in den ostdeutschen Bundesländern überwunden werden, die als wesentliches strukturelles Defizit der ostdeutschen Wirtschaft angesehen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Faktoren schnell wachsender Unternehmen - wo steht Ostdeutschland? (2018)
Ochsner, Christian;Zitatform
Ochsner, Christian (2018): Faktoren schnell wachsender Unternehmen - wo steht Ostdeutschland? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 25, H. 1, S. 10-16.
Abstract
"Schnell wachsende Unternehmen sind für die wirtschaftliche Dynamik einer Region von enormer Bedeutung. Die Notwendigkeit zu einem schnelleren Unternehmenswachstum besteht für Ostdeutschland in besonderer Weise, wo immer noch viele ökonomische Kennzahlen weit hinter jenen der westdeutschen Bundesländer zurück liegen. Als einer der Hauptgründe dieses Rückstandes gilt gemeinhin die kleinteilige Unternehmensstruktur in Ostdeutschland. Sofern es den bestehenden Unternehmen gelänge, von sich aus stärker zu wachsen, könnten viele volkswirtschaftliche Kenngrößen endogen, also von 'innen heraus', verbessert werden. Dieser Artikel beleuchtet daher die Faktoren, welche einem schnellen Unternehmenswachstum zuträglich sind. Dabei sind die Grundbedingungen für das vermehrte Auftreten schnell wachsender Unternehmen, die sogenannten Gazellen, in Ostdeutschland durchaus vorhanden. Allerdings liegen viele Startvoraussetzungen für Gazellenunternehmen hinter jenen Westdeutschlands zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Lausitz: Eine Region im Wandel (2018)
Zitatform
Seibert, Holger, Antje Weyh, Oskar Jost, Uwe Sujata, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2018): Die Lausitz. Eine Region im Wandel. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2018), Nürnberg, 62 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Ausstiegs aus der Kohleverstromung steht die Lausitz als zweitgrößtes Braunkohlerevier Deutschlands vor großen strukturellen Veränderungen. Insbesondere im Hinblick auf die Bruttowertschöpfung wird deutlich, dass der Energiesektor ein zentraler Faktor der Wirtschaftsleistung in der Region ist. Gleichwohl kann die positive Beschäftigungsentwicklung der letzten Jahre in der Lausitz, die parallel zum ostdeutschen Durchschnitt verlief, auf verschiedene Branchen zurückgeführt werden. Hierbei sind insbesondere das Gesundheitswesen, der Dienstleistungssektor als auch das Verarbeitende Gewerbe hervorzuheben, die sich besonders gut entwickelt haben. Diese Entwicklung spiegelt sich ebenfalls in der Veränderung der Arbeitslosenquote wider, die zwischen 2007 und 2017 um mehr als die Hälfte gesunken ist. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist aber teils auch demografiebedingt aufgrund der Verrentung geburtenstarker älterer Kohorten.
Herausforderungen für die zukünftige Fachkräftesicherung ergeben sich in der Region primär durch die demografische Entwicklung. Zum einen steigt das Durchschnittsalter der Beschäftigten kontinuierlich an, zum anderen bedroht die Abwanderung das Erwerbspersonenpotenzial. Hier sind Maßnahmen zur Fachkräftesicherung gefragt, die den Erhalt der Wirtschaftsleistung in der Zukunft sicherstellen. Insbesondere sind Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich, um die Beschäftigten auf veränderte Arbeitsweisen und Anforderungen im Zuge der Digitalisierung vorzubereiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Seibert, Holger ; Weyh, Antje; Carstensen, Jeanette; Sujata, Uwe; Wiethölter, Doris; -
Literaturhinweis
Friedliche Revolution und deutsche Vereinigung 1989 bis 2017: Bd. 2: Nachhaltige Stabilisierung ungleicher Lebensverhältnisse zwischen Ost und West. Zusammenfassende Auswertung der 25 Wellen der repräsentativen Befragung "Leben in den neuen Ländern" seit 1990 (2018)
Winkler, Gunnar;Zitatform
Winkler, Gunnar (2018): Friedliche Revolution und deutsche Vereinigung 1989 bis 2017. Bd. 2: Nachhaltige Stabilisierung ungleicher Lebensverhältnisse zwischen Ost und West. Zusammenfassende Auswertung der 25 Wellen der repräsentativen Befragung "Leben in den neuen Ländern" seit 1990. (Hochschulschriften 50), Berlin: trafo, 704 S.
Abstract
"Der vorliegende Band fasst Bewertungen und Befindlichkeiten der Bürger der neuen Bundesländer zu den Erwartungen und Ergebnissen des fast 30-jährigen Vereinigungsprozesses auf Grundlage der seit 1990 durchgeführten repräsentativen 25 Wellen der Erhebung 'Leben in den neuen Bundesländern' zusammen. Durch den Bezug zu den Ergebnissen der offiziellen Statistik und durch Wertungen der Bürger Westdeutschlands werden der z.T. noch nachwirkende Einfluss der DDR-Sozialisation ebenso wie die erreichten Gewinne und Verluste des Vereinigungsprozesses sowohl insgesamt als auch in einzelnen Lebensbereichen dargestellt.
Ausgehend von dem hohem Maß an Hoffnungen unmittelbar nach Grenzöffnung im November 1989 bis zu den jüngsten Ergebnissen der Wahlen 2017 spannt sich der Bogen erreichter positiver Entwicklungen ebenso wie der inzwischen stabilen Ungleichwertigkeit zwischen Ost- und Westdeutschland und prägt Positionen und Haltungen der Bürger der neuen Länder. Es ist das Erleben von Aufschwung ebenso wie eines einmaligen Sozialabbaus und der Privatisierung des Sozialen. Die Ausarbeitung kennzeichnet den Weg von Bürgern, für die sich - aus einer nivellierten Sozialgemeinschaft kommend - bis in die Gegenwart die Ungleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu Westdeutschland inzwischen fest stabilisiert hat und die gegenwärtigen Hoffnungen auf die Zukunft und damit verbundene Verunsicherungen prägt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2018 (2018)
Zitatform
(2018): Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2018. (Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit ...), Berlin, 116 S.
Abstract
"Am 31. Dezember 2018 ist Deutschland länger vereint, als Mauer und Stacheldraht es getrennt haben. Zum aktuellen Jahresbericht zieht der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte, eine positive Bilanz: Seit der Wiedervereinigung haben sich Ost- und Westdeutschland kontinuierlich aufeinander zu bewegt und die Angleichung der Lebensverhältnisse ist insgesamt weit vorangeschritten. Dies zeigt sich vor allem bei der Infrastruktur, in Städten und Dörfern, der Umwelt und der Gesundheitsversorgung. Die Arbeitslosigkeit im Osten befindet sich auf einem historischen Tiefstand; die Tariflöhne sind mit 98 Prozent des Westniveaus fast angeglichen und die Angleichung der Renten in Ost und West wird bis 2024 vollzogen sein.
Der Bericht bilanziert in Texten und Grafiken den Stand der Deutschen Einheit und zeigt Erfolge, Probleme und Tendenzen auf. Er geht auf die aktuellen Herausforderungen in Ostdeutschland und die strukturellen Veränderungen ein und beschreibt die Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Darüber hinaus enthält er einen Datenanhang mit relevanten Wirtschaftsdaten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe (2017)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Mario Bossler, Sandra Dummert & Esther Ostmeier (2017): Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe. (IAB-Forschungsbericht 07/2017), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Im Vorfeld der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns galt das Bundesland Sachsen als besonders stark vom Mindestlohn betroffen. Dementsprechend gab es die Befürchtung, dass dort auch am stärksten betriebliche Anpassungsreaktionen auftreten würden. Auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels bestätigt sich zunächst, dass im Vergleich der Bundesländer für Sachsen der höchste Anteil an Mindestlohnbetrieben beobachtet wird und dass die Beschäftigungserwartungen im Jahr 2014 vergleichsweise negativ ausfielen. Betrachtet man betriebliche Anpassungsmaßnahmen infolge des Mindestlohns, zeigt sich zunächst ein vergleichsweise starker positiver Effekt auf die Bruttomonatslöhne betroffener Beschäftigter, aber auch auf die Löhne von Personen die bereits im Vorhinein oberhalb von 8,50 EURO entlohnt wurden. Die Analyse zeigt jedoch kaum Hinweise dafür, dass sich die betriebliche Arbeitsnachfrage in messbarem Ausmaß verringert hätte. Wenn überhaupt gab es eine leichte Zurückhaltung bei den Neueinstellungen. Vielmehr zeigt sich, wie auch in anderen Bundesländern, dass die Betriebe relativ häufig mit Preiserhöhungen oder einer Verringerung der Arbeitsstunden reagiert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Who benefits from GRW?: Heterogeneous employment effects of investment subsidies in Saxony Anhalt (2017)
Zitatform
Dettmann, Eva, Mirko Titze & Antje Weyh (2017): Who benefits from GRW? Heterogeneous employment effects of investment subsidies in Saxony Anhalt. (IWH-Diskussionspapiere 2017,27), Halle, III, 44 S.
Abstract
"The paper estimates the plant level employment effects of investment subsidies in one of the most strongly subsidized German Federal States. We analyze the treated plants as a whole, as well as the influence of heterogeneity in plant characteristics and the economic environment. Modifying the standard matching and difference-in-difference approach, we develop a new procedure that is particularly useful for the evaluation of funding programs with individual treatment phases within the funding period. Our data base combines treatment, employment and regional information from different sources. So, we can relate the absolute effects to the amount of the subsidy paid. The results suggest that investment subsidies have a positive influence on the employment development in absolute and standardized figures - with considerable effect heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Weyh, Antje; -
Literaturhinweis
Arbeitsplätze in der ostdeutschen Braunkohle: Strukturwandel im Interesse der Beschäftigten frühzeitig einleiten (2017)
Franke, Simon; Haywood, Luke; Hackforth, Jan;Zitatform
Franke, Simon, Jan Hackforth & Luke Haywood (2017): Arbeitsplätze in der ostdeutschen Braunkohle. Strukturwandel im Interesse der Beschäftigten frühzeitig einleiten. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 84, H. 6/7, S. 115-122.
Abstract
"Aufgrund der Klimaschutzverpflichtungen Deutschlands erscheint der Ausstieg aus der Braunkohle mittelfristig unausweichlich. Bereits in der kurzen Frist dürfte es zu einem deutlichen Kapazitätsrückgang kommen. Über 10 000 Arbeitsplätze sind allein in Ostdeutschland betroffen. In der Branche sind in den letzten 20 Jahren bereits etliche Arbeitsplätze verloren gegangen. Basierend auf detaillierten individuellen Daten werden in diesem Bericht die Folgen des Arbeitsplatzverlusts für die Beschäftigten in der jüngeren Vergangenheit näher betrachtet.
Insbesondere ältere und weniger gut ausgebildete Braunkohlebeschäftigte haben nur schwer Stellen in anderen Branchen gefunden. Die Kosten eines Wechsels in eine andere Branche sind zudem für die Betroffenen besonders hoch, wenn auf das Ende der Beschäftigung im Braunkohlesektor zunächst eine Periode der Arbeitslosigkeit folgt. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit legen nahe, dass der bevorstehende Strukturwandel frühzeitig eingeleitet und umfassend geplant werden sollte, um den Beschäftigten die Chance zu geben, sich beruflich rechtzeitig umzuorientieren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Gender Pension Gap verstärkt die Einkommensungleichheit von Männern und Frauen im Rentenalter (2017)
Zitatform
Grabka, Markus M., Björn Jotzo, Anika Rasner & Christian Westermeier (2017): Der Gender Pension Gap verstärkt die Einkommensungleichheit von Männern und Frauen im Rentenalter. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 84, H. 5, S. 87-96., 2017-02-01.
Abstract
"Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Höhe der Renten lagen im Jahr 2014 bei 42 Prozent in Westdeutschland und 23 Prozent in Ostdeutschland. Im vorliegenden Bericht wird dieser sogenannte Gender Pension Gap für vier Geburtskohorten bestimmt und seine zukünftige Entwicklung simuliert. Demnach wird der Gender Pension Gap für die jüngste Kohorte dieser Untersuchung - verglichen mit der ältesten - um etwa 15 Prozentpunkte sinken. Es gibt mehrere Gründe für diese geschlechtsspezifische Rentenlücke: die bestehende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen, das niedrigere Bildungsniveau von Frauen in älteren Geburtskohorten, die niedrigere Erwerbsquote, geringere Arbeitszeiten und familienbedingte Erwerbsunterbrechungen von Frauen sowie Jobs in schlechter bezahlten Branchen. Um die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen und den Gender Pension Gap zu verkleinern, sind vor allem Mütter auf bessere Kinderbetreuungsangebote angewiesen - für Kleinkinder und Schulkinder. Außerdem muss sich die Politik weiter für eine institutionelle Gleichstellung von Männern und Frauen einsetzen sowie das Ziel der Lohngerechtigkeit weiter verfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Demografischer Wandel und Arbeit in Ostdeutschland (2017)
Hasenohr, Anne; Ketzmerick, Thomas; Hinz, Sarah; Weber, Beat; Hedeler, Wladislaw; Slupina, Manuel; Hasenohr, Anne; Schmalz, Stefan ; Grünert, Holle; Land, Rainer; Flassbeck, Heiner; Klingholz, Reiner; Eversberg, Dennis ; Thiel, Marcel; Ehnts, Dirk; Neuhauss, Maria-Elisabeth; Busch, Ulrich; Wiener, Bettina; Behr, Michael; Kollmorgen, Raj; Schmalz, Stefan ; Singe, Ingo; Kollmorgen, Raj;Zitatform
Hasenohr, Anne, Raj Kollmorgen & Stefan Schmalz (Hrsg.) (2017): Demografischer Wandel und Arbeit in Ostdeutschland. (Berliner Debatte Initial Jg. 28,3), Potsdam: WeltTrends, 160 S.
Abstract
"Die soziale Spaltung der bundesdeutschen Gesellschaft ist kein Ost-West-Problem und auch kein Ergebnis der deutschen Vereinigung. Die Gründe dafür sind vielmehr in den ökonomischen und sozialen Grundlagen der Gesellschaft und in der einseitig an Kapitalinteressen orientierten Politik der letzten Jahrzehnte zu suchen. Gleichwohl bildet das bis heute zu konstatierende West-Ost-Gefälle in den Arbeits- und Lebensbedingungen eine Facette sozialer Differenzierung und damit ein zentrales Problem der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. So wird im 'Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2017' festgestellt, dass trotz der insgesamt recht erfolgreichen Bilanz 'noch ein gutes Stück Weg zu gehen [bleibt], um noch bestehende, vor allem wirtschaftliche, Unterschiede zwischen Ost und West zu überwinden' (S. 9). Dies betrifft nicht zuletzt die Beschäftigungssituation und die Lage auf dem Arbeitsmarkt. / Trotz der insgesamt ernüchternden Bilanz des ostdeutschen Aufhol- und Integrationsprozesses sind die Lichtblicke und positiven Beispiele, die insbesondere auf dem Arbeitsmarkt, und hier wiederum besonders in den Ballungszentren, in den letzten Jahren zu verzeichnen sind, nicht zu unterschätzen. Die erfreulichen Nachrichten betreffen nach Jahrzehnten der Abwanderung und des massiven Bevölkerungsrückgangs die demografische Entwicklung, die Zunahme der Beschäftigung und die Integration von Migrant(inn)en in den ostdeutschen Arbeitsmarkt. Diesen Prozessen, ihrer differenzierten Wahrnehmung und den damit verbundenen Problemen ist der Schwerpunkt des Heftes 'Demografischer Wandel und Arbeit in Ostdeutschland' gewidmet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland: Implikationen für die Angleichung des Rentenrechts (2017)
Jansen, Andreas;Zitatform
Jansen, Andreas (2017): Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Implikationen für die Angleichung des Rentenrechts. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 4, S. 237-247. DOI:10.5771/0342-300X-2017-4-237
Abstract
"Der Beitrag untersucht Stand und vergangene Dynamik des Prozesses der Lohn- und Gehaltskonvergenz zwischen Ost- und Westdeutschland auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Linked-Employer-Employee Daten (LIAB) und fragt nach den damit einhergehenden Konsequenzen für die von der Bundesregierung geplante Angleichung des Rentenrechts zwischen Ost- und Westdeutschland. Den Kern der empirischen Analysen bilden multivariate Regressionsanalysen. Im Ergebnis zeigt sich, dass auch bei Berücksichtigung relevanter Kontrollvariablen eine erhebliche Lohn- und Gehaltsdifferenz zwischen ost- und westdeutschen abhängig Beschäftigten verbleibt. Ein ersatzloser Wegfall der rentenrechtlichen Sonderregelungen in Ostdeutschland würde somit zu einer rentenrechtlichen Schlechterstellung ostdeutscher Versicherter führen, da sie systematisch geringere Rentenanwartschaften aufbauen können als vergleichbare Versicherte in Westdeutschland. Die Bundesregierung hat dieses Dilemma bei der Formulierung des Rentenüberleitungs-Abschlussgesetzes insofern berücksichtigt, als die Vereinheitlichung des Rentenrechts erst 2025 abgeschlossen sein wird. Dadurch wird arbeitsmarktpolitischen Reformen, wie beispielsweise dem bereits 2015 in Kraft getretenen Tarifautonomiestärkungsgesetz und dem darin enthaltenen gesetzlichen Mindestlohn, die Möglichkeit zur Diffusion gegeben. Fraglich ist allerdings, ob die gewählte Ausweitung des Zeitraumes ausreichend ist, um die immer noch markanten Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland in signifikanter Weise zu verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Power, politics and peripheralization: Two Eastern German cities (2017)
Zitatform
Kühn, Manfred, Matthias Bernt & Laura Colini (2017): Power, politics and peripheralization. Two Eastern German cities. In: European Urban and Regional Studies, Jg. 24, H. 3, S. 258-273. DOI:10.1177/0969776416637207
Abstract
"Increasing socio-spatial inequalities in Europe have led to a revival of the term 'peripheralization' in urban and regional research. In this context, peripheralization is often seen as an outcome of powerlessness. It is stated that peripheralized actors are lacking the capacities to influence decisions or are excluded from decision-making networks. This paper contributes to the understanding of the relationship between peripheralization and power by empirically testing if the notion of 'powerless' peripheries holds true in the light of established theories on local power. Therefore, we refer to the Community Power Debate, especially to concepts known as the 'three faces of power' and the distinction between 'power over' and 'power to', which were brought forward by Urban Regime theories. We discuss two empirical cases in Saxony-Anhalt, Germany, and demonstrate that peripheralization here cannot be regarded as the outcome of an intended disadvantage facilitated by powerful elites ('power over'). Rather, we highlight a number of structural constraints, which decisively limit the capacity to act and the scope for local decision-making ('power to'). We conclude that future research should overcome a perspective on peripheries as exclusively being dominated and disadvantaged by the centres and focus on the lack of resources that hinders peripheries to have a more sustained influence in political decision-making." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Strukturwandel in der Lausitz: Eine wissenschaftliche Zwischenbilanz (2017)
Markwardt, Gunther; Zundel, Stefan;Zitatform
Markwardt, Gunther & Stefan Zundel (2017): Strukturwandel in der Lausitz. Eine wissenschaftliche Zwischenbilanz. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 24, H. 3, S. 17-22.
Abstract
"Das drohende Phasing Out der Braunkohle führt in der Lausitz zu einem erneuten Strukturwandel. Zu einer dauerhaften Massenarbeitslosigkeit wird es dieses Mal vermutlich nicht kommen, denn die demografische Entwicklung der Region weist für die Zukunft einen starken Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung aus. Eine Befragung unter den größten Zulieferern der Lausitzer Energie Kraftwerke AG (LEAG) zeigte, dass die meisten Unternehmen durch Innovation und Erschließung neuer Märkte dem Strukturwandel begegnen. Das vergleichsweise schwache regionale Innovationssystem muss allerdings insgesamt stimuliert werden, um hinreichend viele neue Projekte und Geschäftsideen für die Region zu generieren. Wenn dabei eine kritische Masse (neue industrielle Kerne) erreicht werden soll, erscheint auch eine zusätzliche Förderung im Rahmen eines auf Innovationen abstellenden Konversionsprogrammes sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Produktivitätsunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland und mögliche Erklärungsfaktoren: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2016 (2017)
Müller, Steffen ; Fackler, Daniel; Schwengler, Barbara; Dettmann, Eva; Leber, Ute; Neuschäffer, Georg; Slavtchev, Viktor;Zitatform
Müller, Steffen, Eva Dettmann, Daniel Fackler, Georg Neuschäffer, Viktor Slavtchev, Ute Leber & Barbara Schwengler (2017): Produktivitätsunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland und mögliche Erklärungsfaktoren. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2016. (IAB-Forschungsbericht 16/2017), Nürnberg, 149 S.
Abstract
"Wie bereits in den vergangenen Jahren ist für 2016 eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Betriebe in Deutschland zu beobachten. Zudem deutet sich am aktuellen Rand eine leichte Annäherung der Produktivität ostdeutscher Betriebe an das Westniveau an. Trotzdem ist nach wie vor eine deutliche Produktivitätslücke zwischen west- und ostdeutschen Betrieben erkennbar. Unterschiede in der Wirtschaftsstruktur sind dafür allerdings nur zum Teil verantwortlich. Im Rahmen der durchgeführten Blinder- Oaxaca-Zerlegung erklären Unterschiede in der Branchenzusammensetzung, der geringere Exportanteil und die geringere Kapitalintensität ostdeutscher Betriebe nur etwa ein Fünftel des Rückstands.
Die positive wirtschaftliche Entwicklung geht einher mit einer weiteren Steigerung der Gesamtbeschäftigung und einer verbesserten Ertragslage der Betriebe in beiden Teilen Deutschlands. Sie schlägt sich auch in einem weiteren Anstieg der Anzahl gesuchter Fachkräfte nieder. Wenn auch der überwiegende Teil des Fachkräftebedarfs 2016 gedeckt werden konnte, so blieben doch ca. ein Drittel aller angebotenen Stellen unbesetzt. Besonders problematisch war die Lage im Baugewerbe und den Unternehmensnahen Dienstleistungen sowie für Kleinstbetriebe, insbesondere in Ostdeutschland.
Die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten sind im Zeitablauf leicht angestiegen. Zudem ist der Anteil qualifizierter Tätigkeiten in ostdeutschen Betrieben im Durchschnitt höher als in westdeutschen, was auf ein höheres formales Qualifikationsniveau der Beschäftigten in Ostdeutschland hindeutet. Hinsichtlich der Personalstruktur lässt sich feststellen, dass die Bedeutung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in der Vergangenheit deutlich zugenommen hat. Dies gilt insbesondere für Teilzeit- und geringfügige Beschäftigung.
Die Ausbildungsbeteiligung liegt seit mehreren Jahren relativ stabil bei etwa der Hälfte der ausbildungsberechtigten Betriebe, im Osten seit der Wirtschaftskrise deutlich darunter. Demgegenüber ist die Nichtbesetzungsquote in ostdeutschen Betrieben sehr viel höher als in westdeutschen Betrieben, was auf größere Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsstellen hindeutet.
Die Weiterbildungsquote der Beschäftigten liegt seit mehreren Jahren bei etwas mehr als einem Drittel. Wie schon in der Vergangenheit nehmen Beschäftigte auf Einfacharbeitsplätzen nur etwa halb so häufig an Weiterbildungsmaßnahmen teil wie Beschäftigte auf Arbeitsplätzen mit höheren Anforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2017 (2017)
Zitatform
(2017): Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2017. (Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit), Berlin, 108 S.
Abstract
"Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Die Arbeitslosenzahlen sind deutschlandweit gesunken und die durchschnittlichen Einkommen gestiegen. Auch wenn die ostdeutschen Regionen von dieser Entwicklung profitiert haben, bestehen nach wie vor erhebliche regionale Unterschiede bei Einkommen, Beschäftigung und Wirtschaftskraft.
Der Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit 2017 zeigt, dass sich auch die ostdeutsche Wirtschaft insgesamt gut entwickelt hat. Der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung liegt in Ostdeutschland heute höher als in der Europäischen Union. Einigen ostdeutschen Regionen ist es bereits gelungen, westdeutsche Regionen bei der Wirtschaftskraft zu überholen. Insgesamt lag das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner in Ostdeutschland 2016 bei 73,2 Prozent des westdeutschen Vergleichswertes. Im innerdeutschen Vergleich bestehen hingegen weiterhin Unterschiede in der regionalen Wirtschaftskraft.
Der Bericht bilanziert in Texten und Grafiken den Stand der Deutschen Einheit und zeigt Erfolge, Probleme und Tendenzen auf. Er geht auf die aktuellen Herausforderungen in Ostdeutschland und die strukturellen Veränderungen ein und beschreibt die Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Darüber hinaus enthält er einen Datenanhang mit relevanten Wirtschaftsdaten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Long-lasting labour market consequences of German unification (2016)
Zitatform
Blien, Uwe, Joachim Möller, Van Phan thi Hong & Stephan Brunow (2016): Long-lasting labour market consequences of German unification. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 236, H. 2, S. 181-216., 2015-09-15. DOI:10.1515/jbnst-2015-1013
Abstract
"This article shows how the impulses of the transformation process in eastern Germany have spread through the economy and the labour market. The form of transformation has long-term effects on the form of control over the economy; it is managed largely from western firms. This fact has manifold consequences for the innovation behaviour of plants, among others, which in turn is further related to productivity and thus to the labour market. We argue that this transfers further to persistently lower wages and higher unemployment rates in eastern compared with western Germany." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Ostdeutsche Wirtschaftspolitik muss umdenken: nur mit Investitionen in Köpfe lässt sich weiter aufholen (2016)
Brautzsch, Hans-Ulrich; Exß, Franziska; Lindner, Axel ; Loose, Brigitte; Schultz, Birgit; Ludwig, Udo; Holtemöller, Oliver ;Zitatform
Brautzsch, Hans-Ulrich, Franziska Exß, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Brigitte Loose, Udo Ludwig & Birgit Schultz (2016): Ostdeutsche Wirtschaftspolitik muss umdenken. Nur mit Investitionen in Köpfe lässt sich weiter aufholen. In: Konjunktur aktuell, Jg. 4, H. 2, S. 56-85.
Abstract
"Für das Jahr 2016 prognostiziert das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) einen Anstieg des ostdeutschen Bruttoinlandsprodukts um 1,7% (Deutschland insgesamt: 1,8%). Maßgeblicher Treiber ist wie in Deutschland insgesamt die Binnennachfrage. Insbesondere profitiert die Wirtschaft von der hohen Dynamik des Dienstleistungssektors in Berlin. Der Zuwachs in den ostdeutschen Flächenländern bleibt dagegen mit 1,3% wieder hinter dem in Westdeutschland zurück. Um wirtschaftlich aufzuholen, sollten Bildung und Forschung im Mittelpunkt der Wachstumspolitik stehen; mit traditioneller Förderpolitik lassen sich keine weiteren Aufholerfolge mehr erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Changing fortunes during economic transition: low-wage persistence before and after German Unification (2016)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole & André Nolte (2016): Changing fortunes during economic transition. Low-wage persistence before and after German Unification. (ZEW discussion paper 2016-028), Mannheim, 58 S.
Abstract
"This paper studies whether the transition from a centrally planned to a market economy offers new perspectives for those who, in economic terms, were relatively deprived under the old regime. Previous empirical research on this question has been limited by the availability of representative longitudinal micro-data that track individuals' labour market careers across different political regimes. Our study seeks to fill this research gap by looking at the transition of Eastern Germany following German Unification. Using a unique large-scale German administrative data set, we measure individuals' relative economic position by exploiting information on whether individuals were in the bottom of the pre-unification wage distribution. We then address the question of how workers' low or high-wage status determines their wage and labour market status within and across different regimes. We document strong evidence of a dynamic selection process into low-wage employment after Unification. Furthermore, consistent with a weak connection between individuals' true productivity and their pre-unification low-wage status, the extent of across regime state dependence is found to be small in magnitude and appears to vanish over time. For males, the small extent of across regime dependence is found to be most pronounced among the medium and high-skilled, suggesting the depreciation of general human capital as a potential explanation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Im Fokus: Industrielle Kerne in Ostdeutschland und wie es dort heute aussieht: Das Beispiel SKET Magdeburg (2016)
Heimpold, Gerhard;Zitatform
Heimpold, Gerhard (2016): Im Fokus: Industrielle Kerne in Ostdeutschland und wie es dort heute aussieht. Das Beispiel SKET Magdeburg. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 22, H. 6, S. 129-132.
Abstract
"Die erste Privatisierung des Stammbetriebs des ehemaligen VEB Schwermaschinenbau-Kombinats 'Ernst Thälmann' (SKET) scheiterte nach zwei Jahren, und das Unternehmen ging 1996 in die Gesamtvollstreckung. Im Jahr 1998 wurden in einem zweiten Anlauf die fünf geschaffenen Auffanggesellschaften allesamt privatisiert, allerdings mit nur wenigen Beschäftigten. In einem Fall entstand eine völlig neue Produktion: die Herstellung von Komponenten für Windenergieanlagen. Der Aufschwung der erneuerbaren Energien hat den Magdeburger Schwermaschinenbauern in die Hände gespielt. Die Verfügbarkeit großer Industrieflächen war ebenfalls förderlich für diese Branche, ebenso die Kompetenzen in der Bearbeitung großer Maschinenteile. Auch andere Geschäftsfelder des früheren Schwermaschinenbau-Kombinats leben in Form mittelständischer Unternehmen fort: die Entwicklung und Herstellung von Maschinen zur Verarbeitung von Ölsaaten, Maschinen in den Bereichen Kabel- und Stahlseiltechnik, Walzwerksausrüstungen sowie EDV-Dienstleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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