Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Grundsätzliches zur Transformation
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- Gesellschaft/Soziales
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- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Transformation - betriebliche Reorganisation - Geschlechterverhältnisse: Frauen im betrieblichen Transformationsprozeß der neuen Bundesländer (1998)
Nickel, Hildegard Maria; Hüning, Hasko; Stöhr, Andreas Paul; Peinl, Iris; Lohr, Karin; Völker, Susanne ; Stodt, Ulrike; Hüning, Hasko; Aulenbacher, Brigitte; Frey, Michael ; Manske, Alexandra; Kohlmetz, Irina; Thoma, Renate;Zitatform
Nickel, Hildegard Maria, Michael Frey, Irina Kohlmetz, Karin Lohr, Hasko Hüning, Ulrike Stodt, Andreas Paul Stöhr, Iris Peinl, Susanne Völker, Brigitte Aulenbacher, Alexandra Manske, Renate Thoma & Hasko Hüning (1998): Transformation - betriebliche Reorganisation - Geschlechterverhältnisse. Frauen im betrieblichen Transformationsprozeß der neuen Bundesländer. In: Frauenforschung, Jg. 16, H. 1/2, S. 137-153.
Abstract
Die im Themenschwerpunkt dieses Heftes präsentierten Beiträge sind aus einem Workshop hervorgegangen, den das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt "Frauen im betrieblichen Transformationsprozeß der neuen Bundesländer. Zu weiblichen Handlungsoptionen in der Finanzdienstleistungs- und Verkehrsbranche" im April 1998 organisiert hat:
-Einführung in den Themenschwerpunkt (Hildegard Maria Nickel)
-Transformation der Strukturen (Michael Frey, Irina Kohlmetz)
-Strukturen der Transformation. Entwicklungslinien und -dynamik der betrieblichen Integration und Transformation von Reichsbahn und Bundesbahn zur Deutschen Bahn AG
-Transformation der Strukturen - Strukturen der Transformation: Ein Kommentar (Karin Lohr)
-Management zwischen sozialpolitischer Verantwortung und unternehmerischem Kalkül. Zum internen Arbeitsmarkt der Deutschen Bahn AG (Hasko Hüning, Ulrike Stodt)
-Zur Restrukturierung des internen Arbeitsmarktes in der Deutschen Bahn AG (Andreas Paul Stöhr)
-Aspekte ambivalenter Gelegenheitsstrukturen für Frauenerwerbsarbeit in ostdeutschen Niederlassungen der Deutschen Bahn AG (Iris Peinl)
-Wandelmanagement als Ressource? (Susanne Völker) -Frauenarbeit unter dem Vorzeichen flexibler Rationalisierung. Ein Kommentar zum dem DFG-Projekt "Frauen im betrieblichen Transformationsprozeß" (Brigitte Aulenbacher)
-Vom 'Schutzraum' zum 'Kraftraum'. Chancenstrukturen ehemaliger Zweigstellenleiterinnen im Modernisierungsprozeß der Landesbank Berlin (Alexandra Manske)
-Frauen in Nadelstreifen. Ein Statement zur Frauenförderung (Renate Thoma)
-Dienstleistungen - Betriebliche und gesellschaftliche Transformation. Versuch eines (Zwischen-)Resumees in Thesenform (Hasko Hüning).(IAB2) -
Literaturhinweis
The institutionalised transformation of the East German economy (1998)
Spangenberg, Sabine;Zitatform
Spangenberg, Sabine (1998): The institutionalised transformation of the East German economy. (Contributions to economics), Heidelberg: Physica-Verl., 318 S.
Abstract
"The former East German economic system was restructured from a centrally-planned system into a decentralised one with private property rights. The new economic structure was put into place with the adoption of the West German legal framework and a privatisation model which focused on outsider privatisation. This has delivered adjustment defiencies because of the establishment of dominant large intercorporate West German and foreign owners outside East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Eliten, politische Kultur und Privatisierung in Ostdeutschland, Tschechien und Mittelosteuropa (1998)
Srubar, Ilja;Zitatform
Srubar, Ilja (Hrsg.) (1998): Eliten, politische Kultur und Privatisierung in Ostdeutschland, Tschechien und Mittelosteuropa. Konstanz: UVK Universitätsverlag Konstanz, 361 S.
Abstract
"Die Transformation sozialistischer Gesellschaften spielt sich in deutscher Perspektive vornehmlich jenseits der Ostgrenzen der Bundesrepublik ab. Ein Vergleich der Lage zeigt, dass die im Transformationsprozess post-sozialistischer Länder entstehende soziale Realität trotz unterschiedlicher Realisierungspfade eine Reihe strukturgleicher Probleme aufwirft: Wie koinzidiert soziale Kontinuität von Kollektiven und Handlungsorientierungen mit der radikalen Veränderung des institutionellen Rahmens nach der 'Wende'? Ist der Transformationsprozess ein Bruch, ein Übergang oder nur eine Rückkehr? Lässt sich eine neue Gesellschaft mit alten Akteuren aufbauen? Welche Effekte zeitigt es, wenn man alte Akteure aus Fremdbeständen ersetzen kann - wie in Ostdeutschland - bzw. wenn man es nicht kann - wie in Tschechien? Wie wirken sich die jeweiligen Konfigurationen von alten und neuen Handlungsorientierungen in der Wirtschaft, in der politischen Kultur, in der Identitätsbildung aus? Die Beiträge dieses Bandes ziehen nicht nur den Vergleich Ostdeutschland-Tschechien heran, um Antworten zu suchen, sondern greifen vergleichend auch auf Polen, Ungarn, Slowenien und die Slowakei zurück und erweitern so das Feld gebotener Information." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Lage in Ostdeutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Gruppe der PDS (Dr. 13/8369) (1998)
Zitatform
(1998): Zur Lage in Ostdeutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Gruppe der PDS (Dr. 13/8369). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 13/10809 (27.05.1998)), 131 S.
Abstract
Die Antwort der Bundesregierung dokumentiert den erreichten Stand der deutschen Einheit. Nach einem allgemeinen Teil nimmt sie zu folgenden Schwerpunkten Stellung:
-Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Arbeitsförderung;
-Transferleistungen, Einkommen, Eigentum, Altschuldung;
-Wirtschaft, Treuhand, Landwirtschaft, Steuern, Verkehr;
-Bildung und Wissenschaft;
-Gesundheit;
-Wohnen, Bauen;
-Rechtliche Probleme, Diskriminierung, Ausgrenzung sowie
-Integration von Nichtdeutschen und Aussiedlerinnen und Aussiedlern. (IAB2) -
Literaturhinweis
Institutionelle Probleme der Systemtransformation (1997)
Boroch, Wilfried; Cassel, Dieter; Leipold, Helmut; Vanberg, Viktor; Hartwig, Karl-Hans; Theurl, Theresia; Wagener, Hans-Jürgen; Tietzel, Manfred; Schulz-Nieswandt, Frank;Zitatform
herausgegeben von D. Cassel (Hrsg.); Boroch, Wilfried, Karl-Hans Hartwig, Helmut Leipold, Frank Schulz-Nieswandt, Theresia Theurl, Manfred Tietzel, Viktor Vanberg & Hans-Jürgen Wagener (1997): Institutionelle Probleme der Systemtransformation. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 254), Berlin: Duncker & Humblot, 210 S.
Abstract
"Als Ende der 80er Jahre die ehemals sozialisitischen Länder Mittel- und Osteuropas begannen, ihre Planwirtschaft in Marktwirtschaft zu transformieren, waren die meisten Ökonomen sehr optimistisch, was die Geschwindigkeit und den Erfolg des Systemwechsels betraf. Daran gemessen, ist die Transformation bisher in vielerlei Hinsicht enttäuschend verlaufen: Produktion und Beschäftigung sind zunächst einmal kräftig eingebrochen, Preisniveaustabilität ist längst noch nicht erreicht, und die Privatisierung kommt in den meisten Ländern nur schleppend voran. Als Folge davon wachsen die sozialen und politischen Spannungen, kommt es zu Migrations- und Sezessionsbewegungen und droht die Transformation bisweilen sogar zu scheitern. Diesen Befund zu erklären; ist eine besondere Herausforderung der Wirtschaftswissenschaft, insbesondere der Ordnungstheorie. Der Ausschuß für Wirtschaftssysteme des Vereins für Socialpolitik hat sich deshalb auf seiner Jahrestagung 1996 vom 22. bis 24. September in Kassel einmal mehrt mit der Systemtransformation beschäftigt. Dieses Mal ging es zum einen um die ordnungstheoretische Erklärung des institutionellen Wandels im Transformationsprozeß, zum anderen um die Analyse der Transformationsdefizite im Bereich der sozialen Sicherung, der Geldordnung, der Privatisierung und der Unternehmensverfassung. Der Sammelband faßt die dazu vorgelegten Beiträge zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transformation zwischen Markt, Staat und Drittem Sektor (1997)
Zitatform
Corsten, Michael & Helmut Voelzkow (Hrsg.) (1997): Transformation zwischen Markt, Staat und Drittem Sektor. Marburg: Metropolis-Verlag, 288 S.
Abstract
"Auf einer Tagung, die im Frühjahr 1996 in Potsdam durchgeführt wurde, sowie auf einem Sektionstreffen während des Dresdner Soziologiekongresses im Oktober 1996 wurden die Transformationsprobleme in Ostdeutschland eingehend diskutiert. Der Band enthält einige ausgewählte Beiträge dieser Veranstaltungen, die einzelne Aspekte der Transformationsproblematik im Spannungsfeld von Markt, Staat und Drittem Sektor näher beleuchten." Thematisch sind die Beiträge des Bandes nach vier Problemstellungen gruppiert. Der erste Teil enthält generelle wirtschaftssoziologische Theorieperspektiven auf den Transformationsprozeß in Deutschland und darüber hinaus in ostmitteleuropäischen Gesellschaften. Im zweiten Teil setzen sich die AutorInnen mit der Transformation der institutionellen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes auseinander. Der dritte Teil untersucht den Zusammenhang zwischen Transformation, Governancestrukturen und Netzwerken. Der vierte und letzte Teil beschäftigt sich mit der Theorie des Dritten Sektors und der Entstehung des Dritten Sektors in Ostdeutschland. (IAB2)
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Literaturhinweis
Restructuring networks in post-socialism: legacies, linkages, and localities (1997)
Grabher, Gernot; Stark, David;Zitatform
Grabher, Gernot & David Stark (Hrsg.) (1997): Restructuring networks in post-socialism. Legacies, linkages, and localities. Oxford u.a.: Oxford University Press, 349 S.
Abstract
Analyse der ökonomischen und sozialen Transformation in Osteuropa aus institutioneller, entwicklungs- und organisationstheoretischer Sicht. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeit und Betriebe (1997)
Lutz, Burkart;Zitatform
Lutz, Burkart (1997): Arbeit und Betriebe. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 7, H. 4, S. 435-443.
Abstract
"Auf dem Hintergrund vielfältiger empirischer Befunde und Analysen, auf die im Literaturverzeichnis verwiesen ist, formuliert der Aufsatz drei generelle Thesen zum Transformationsprozeß, die in deutlichem Gegensatz zu den vorherrschenden Annahmen der frühen Transformationsforschung stehen: (1) Die Strukturen und Prägungen aus der DDR-Zeit wirken auch Jahre nach der Wende noch fort; (2) die marktwirtschaftliche "Sanierung" der DDR-Wirtschaft mündete in eine möglicherweise dauerhafte industrielle Verödung ohne Ausgleich durch beschleunigte Tertiarisierung; (3) statt der vielfach erwarteten schrittweisen Verbesserung der Erwerbsperspektiven gab es nur ein schmales Zeitfenster, in dem wirklich neue Chancen verfügbar waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wiedervereinigung nach sechs Jahren: Erfolge, Defizite, Zukunftsperspektiven im Transformationsprozeß (1997)
Oppenländer, Karl-Heinrich;Zitatform
Oppenländer, Karl-Heinrich (Hrsg.) (1997): Wiedervereinigung nach sechs Jahren. Erfolge, Defizite, Zukunftsperspektiven im Transformationsprozeß. (Schriftenreihe des IFO-Instituts für Wirtschaftsforschung 144), Berlin u.a.: Duncker & Humblot, 617 S.
Abstract
Das Buch analysiert sechs Jahre nach der Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland die Erfolge und Defizite im bisher abgelaufenen Transformationsprozeß der Neuen Bundesländer. Es werden folgende Themenkomplexe behandelt:
- Von der Transformation zur Integration: Aufbau und Anpassung;
- Bewirktes und Defizite: Auf der Erfolgsstraße?
- Neuaufbau Ost: Impulse durch Westtransfers;
- Lohnpolitik: Belastung für den Arbeitsmarkt;
- Kapitalstock: Sanierung erfordert Kraftakt;
- Systemwechsel treibt Strukturwandel: Eine Analyse nach Branchen;
- Räumlicher Strukturwandel: Erhebliche Verlagerungen bei Wohnbevölkerung und Arbeitsplätzen;
- Perspektiven der ostdeutschen Wirtschaft und wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen. (IAB2) -
Literaturhinweis
Kommunaler Institutionenwandel: Regionale Fallstudien zum ostdeutschen Transformationsprozeß (1996)
Zitatform
Berg, Frank, Martin Nagelschmidt & Hellmut Wollmann (1996): Kommunaler Institutionenwandel: Regionale Fallstudien zum ostdeutschen Transformationsprozeß. (Transformationsprozesse 12), Opladen: Leske und Budrich, 271 S.
Abstract
"Gegenstand des Buches ist die Beschreibung und Analyse der Transformation beispielhaft ausgewählter kommunaler Institutionen und Problemfelder im Zeitraum 1989/90 bis 1994/95. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den endogenen Bedingungen, insbesondere den Qualifikationen, den Werteorientierungen der kommunalen politisch-administrativen Eliten im Prozeß der Institutionalisierung der kommunalen Selbstverwaltung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischenbilanz der Wiedervereinigung: Strukturwandel und Mobilität im Transformationsprozeß (1996)
Zitatform
Diewald, Martin & Karl Ulrich Mayer (Hrsg.) (1996): Zwischenbilanz der Wiedervereinigung. Strukturwandel und Mobilität im Transformationsprozeß. (Sozialstrukturanalyse 08), Opladen: Leske und Budrich, 352 S.
Abstract
"Der Transformationsprozeß in Ostdeutschland gehört gewiß nicht zu den Forschungsfeldern, in denen wenig Aktivität herrscht. Allerdings gibt es einen Mangel an genuinen Längsschnittstudien, die am ehesten dem Prozeßcharakter der Transformation gerecht werden können. Solche Studien sind umso notwendiger, als es sich bei der ostdeutschen Transformation ja keineswegs um einen bereits abgeschlossenen Vorgang, sondern um einen noch andauernden Veränderungsprozeß handelt. Die Gemeinsamkeit der in dem Band versammelten Beiträge liegt darin, daß es sich um empirische Längsschnittanalysen sozialer Ungleichheiten unter verschiedenen Aspekten handelt oder um eher theoretische Auseinandersetzungen mit dem Transformationsverlauf. Angesprochen werden dabei vor allem Erwerbschancen und Berufsverläufe (Teil 1), aber auch Veränderungen der Einkommen (Teil 2), Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale (Teil 3) sowie institutionelle Veränderungen als Rahmenbedingungen der beschriebenen individuellen Verläufe. Im letzten Teil dieses Sammelbandes sind Beiträge versammelt, die sich das Ziel gesetzt haben, die verschiedenen Entwicklungsstränge zu resümieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Institutionenbildung in Ostdeutschland: zwischen externer Steuerung und Eigendynamik (1996)
Zitatform
Eisen, Andreas & Hellmut Wollmann (Hrsg.) (1996): Institutionenbildung in Ostdeutschland. Zwischen externer Steuerung und Eigendynamik. (Transformationsprozesse 14), Opladen: Leske und Budrich, 422 S.
Abstract
"Der Band entstand im Ergebnis einer Tagung der KSPW-Berichtsgruppe Politische Interessenvermittlung, Kommunal- und Verwaltungspolitik (Berlin, 1995). Er umfaßt einerseits Ergebnisse empirischer Forschungsprojekte, die größtenteils im KSPW-Kontext bearbeitet wurden. Andererseits werden vergleichende Analysen zur Institutionenbildung und Ansätze zur theoretischen Verallgemeinerung der Institutionenbildung in Ostdeutschland vor dem Hintergrund einer analytischen Verknüpfung von individueller Handlungsebene und institutioneller Systemebene vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gestaltung berufsbiographischer Diskontinuität: Bewältigungsstrategien von ostdeutschen Berufs- und Hochschulabsolventen im Transformationsprozeß (1996)
Struck-Möbbeck, Olaf; Weymann, Ansgar; Rasztar, Matthias; Sackmann, Reinhold; Wingens, Matthias;Zitatform
Struck-Möbbeck, Olaf, Matthias Rasztar, Reinhold Sackmann, Ansgar Weymann & Matthias Wingens (1996): Gestaltung berufsbiographischer Diskontinuität: Bewältigungsstrategien von ostdeutschen Berufs- und Hochschulabsolventen im Transformationsprozeß. (Sonderforschungsbereich Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf. Arbeitspapier 38), Bremen, 101 S.
Abstract
"In dem...Arbeitspapier wird zunächst der theoretische Rahmen berufsbiographischen Bewältigungshandelns präsentiert. Danach werden zentrale Frames und Ressourcen vorgestellt und die Bedeutung individueller Kontrollkompetenzen diskutiert. Im letzten Abschnitt wird die wechselvolle Dynamik des Transformationsprozesses verdeutlicht. Die Ergebnisse der Auswertung des qualitativen Mikro-Panels lassen sich in zwei Thesen zusammenfassen: Erstens, individuelles Bewältigungsverhalten ist das Produkt des Zusammenspiels von Frames, Ressourcen und Kontrollkompetenz. Der wichtigste Frame im Transformationsprozeß ist "Beschäftigungssicherheit", die wichtigste Ressource "Berufsausbildung". Zweitens, Bewältigungsverhalten ist im Transformationsprozeß keine Konstante, sondern eine dynamische Relation zwischen Frames und Ressourcen, bei der zwischen 1990 und 1993 Kontrollverluste auftraten. Aufgrund der schnellen Veränderung von Gelegenheitsstrukturen kam dem Timing bei berufsbiographischen Entscheidungen eine zentrale Weichenstellungsfunktion für berufliche Verläufe zu. Die besondere Bedeutung des in diesem Arbeitspapier vorgelegten Untersuchungsansatzes besteht in dem theoretischen und methodischen Vorgehen, die Zeitabhängigkeit der Daten systematisch in die Analyse einzubeziehen. Auf diese Weise wird der Erklärungsgehalt des im Sonderforschungsbereich vertretenen dynamischen Ansatzes einer theoretischen und empirischen Verknüpfung individueller und gesellschaftlicher Veränderungen zum Verständnis vielschichtiger und lebendiger Formen sozialen Wandels, in der vorliegenden qualitativen Studie beispielhaft veranschaulicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischenbilanz: Die neue Bundesrepublik fünf Jahre nach dem Ende des Kommunismus (1995)
Glaeßner, Gert-Joachim;Zitatform
Glaeßner, Gert-Joachim (1995): Zwischenbilanz: Die neue Bundesrepublik fünf Jahre nach dem Ende des Kommunismus. In: Deutschland-Archiv, Jg. 28, H. 1, S. 10-20.
Abstract
Der Autor kommt zu dem Schluß: "Wir haben es in Deutschland noch immer mit zwei Teilgesellschaften in einem vereinigten Staatsgebilde zu tun." Nicht nur ökonomische und soziale Unterschiede zwischen Ost und West trennen die beiden Teilgesellschaften; es haben sich zwei unterschiedliche politische Kulturen verfestigt. Dies wirkt sich aus auf die Akzeptanz der politischen Ordnung, der Gesellschaftsordnung, auf politische Partizipation, normative Identifizierung, Legitimität und Loyalität. "Eine Verankerung demokratischer Wertorientierung dauert Zeit." (IAB2)
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Literaturhinweis
Transformationsprobleme in Ostdeutschland: Arbeit, Bildung, Sozialpolitik (1995)
Krüger, Heinz-Hermann; Thomas, Sven; Kühnel, Martin;Zitatform
Krüger, Heinz-Hermann, Martin Kühnel & Sven Thomas (Hrsg.) (1995): Transformationsprobleme in Ostdeutschland. Arbeit, Bildung, Sozialpolitik. Opladen: Leske und Budrich, 217 S.
Abstract
Der Band bietet eine Sammlung von Studien zu wichtigen Politikfeldern des ostdeutschen Transformationsprozesses. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind Bildung, Arbeit und soziale Lebenslagen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Wirtschaftliche und soziale Einheit Deutschlands: eine Bilanz (1995)
Nolte, Dirk; Sitte, Ralf; Wagner, Alexandra;Zitatform
Nolte, Dirk, Ralf Sitte & Alexandra Wagner (Hrsg.) (1995): Wirtschaftliche und soziale Einheit Deutschlands. Eine Bilanz. Köln: Bund-Verl., 429 S.
Abstract
Auf der Grundlage des Sonderforschungsprojekts "Herstellung der wirtschaftlichen und sozialen Einheit Deutschlands" im ehemaligen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) des DGB stellen 16 Beiträge, die die ökonomischen sozialen und gewerkschaftspolitischen Aspekte beleuchten, den bisherigen Strukturwandel im Einigungsprozeß dar. Teil 1 befaßt sich mit der Wirtschaftspolitik der Vereinigung, Teil 2 geht auf die Entwicklung der öffentlichen Finanzen und privaten Einkommen ein, Teil 3 erörtert Arbeitsmarkt und Sozialpolitik im Zuge der Einheit, Teil 4 analysiert die Situation der Gewerkschaften in den neuen Ländern. (IAB)
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Literaturhinweis
Herausforderung Ostdeutschland: Fünf Jahre Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion (1995)
Pohl, Rüdiger;Zitatform
Pohl, Rüdiger (Hrsg.) (1995): Herausforderung Ostdeutschland: Fünf Jahre Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion. Berlin: Analytica Verlagsges., 454 S.
Abstract
"Die ostdeutsche Wirtschaft hat in den fünf Jahren seit der deutsch-deutschen Währungsunion ein neues Profil gewonnen. Die Transformation zu einer funktionierenden Marktwirtschaft ist in vollem Gange. Die strukturelle Erneuerung schreitet durch die Anstrengungen von Unternehmen und Arbeitnehmern, aber auch dank staatlicher Förderung voran. Freilich ist noch viel zu tun. Ostdeutschland bleibt weiterhin eine große Herausforderung für die Wirtschaft und Politik. Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zieht mit diesem Sammelband eine Zwischenbilanz der wirtschaftlichen Entwicklung in Ostdeutschland. In 28 Beiträgen wird ein weiter Bogen von der Ausgangssituation über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die regionalen Differenzierungen bis hin zu den Perspektiven der ostdeutschen Wirtschaft gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geplanter Wandel, ungeplante Wirkungen: Handlungslogiken und -ressourcen im Prozeß der Transformation (1995)
Rudolph, Hedwig; Simon, Dagmar;Zitatform
(1995): Geplanter Wandel, ungeplante Wirkungen: Handlungslogiken und -ressourcen im Prozeß der Transformation. (WZB-Jahrbuch 1995), Berlin: Edition Sigma, 348 S.
Abstract
"Im Jahrbuch 1995 werden von der Herausgeberin Beiträge versammelt, die sich auf Transformationsprozesse beziehen, also auf die einschneidenden Entwicklungsprozesse, die nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Herrschaftssystems in Ostdeutschland sowie in allen osteuropäischen Ländern entstanden. Im Mittelpunkt steht die Thematisierung der Übergangs- und Implementationsproblematik und deren Abhängigkeit von kulturellen, sozioökonomischen und politischen Rahmenbedingungen, die von Land zu Land nicht unerheblich variieren. Gemeinsam sind den unterschiedlichen Pfaden der Transformation jedoch die Grenzen ihrer Plan- und Steuerbarkeit. In mehreren Beiträgen werden das Scheitern der Programme, die überraschenden Folgen anomischer Zustände, die Paradoxien gezielter Prozesse, aber auch die Chancen von Unordnung beschrieben. Dies ist Stoff für eine theoretische Reflexion, die nicht nur dem Planer, sondern auch dem Wissenschaftler Zweifel an der Rationalität jener gängigen Konsistenzmodelle aufgibt, die den Unwägbarkeiten der Geschichte keinen Raum lassen. Insofern ist 'Transformation' ein neues Lehrstück zu historischen Erfahrungen, die wir noch nicht recht begriffen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transformationsprozesse in Deutschland (1995)
Sahner, Heinz; Sahner, Heinz; Spitznagel, Eugen; Maaz, Hans-Joachim; Wiesenthal, Helmut; Trommsdorff, Gisela; Hahn, Toni; Diedrich, Nils;Zitatform
(1995): Transformationsprozesse in Deutschland. Opladen: Leske und Budrich, 148 S.
Abstract
Der Band dokumentiert Beiträge verschiedener AutorInnen zu zentralen Aspekten der Transformationsprozesse in Deutschland:
Heinz Sahner: Konturen des Transformationsprozesses
Nils Diedrich: Transformationsprozesse in Deutschland
Eugen Spitznagel: Arbeitsmarktentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland
Toni Hahn: Verläufe der Verarbeitung von Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern
Helmut Wiesenthal: Die Transformation der DDR, ökonomische, politische und kognitive Koordination
Hans-Joachim Maaz: Transformationsprobleme aus psychosozialer Sicht
Gisela Trommsdorff: Identitätsprozese im kulturellen Kontext und im sozialen Wandel. (IAB2) -
Literaturhinweis
Fünf Jahre Reformprozeß in Ostdeutschland: eine Zwischenbilanz (1995)
Schaden, Barbara; Schreiber, Carsten; Lachner, Josef; Täger, Uwe Chr.; Gürtler, Joachim; Nassua, Thomas; Riedel, Jürgen; Penzkofer, Horst; Nierhaus, Wolfgang; Meimberg, Rüdiger; Koll, Robert; Vögtle, Carola; Meister, Wolfgang; Eli, Max; Neumann, F.; Deutsch, Susanne; Wiesner, Gerhard; Rußig, Volker; Münstermann, Ulrike; Schmalholz, Heinz;Zitatform
Schaden, Barbara, Gerhard Wiesner, Carsten Schreiber, Jürgen Riedel, Joachim Gürtler, Wolfgang Meister, Wolfgang Nierhaus, F. Neumann, Horst Penzkofer, Heinz Schmalholz, Volker Rußig, Susanne Deutsch, Max Eli, Carola Vögtle, Rüdiger Meimberg, Josef Lachner, Thomas Nassua, Uwe Chr. Täger, Ulrike Münstermann & Robert Koll (1995): Fünf Jahre Reformprozeß in Ostdeutschland. Eine Zwischenbilanz. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 48, H. 17/18, S. 1-105.
Abstract
Das Schwerpunktheft dokumentiert Ergebnisse des bisher abgelaufenen Transformationsprozesses in Ostdeutschland und will zu weiteren Überlegungen beitragen, wie die Entwicklung in den nächsten Jahren zu sehen und zu beurteilen ist. (IAB)
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